Louis Fastway Racing SP
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Louis Fastway Racing SP
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Louis Fastway Racing SP

 Motorradhandschuh
Platz 48 in der Kategorie "Motorradhandschuhe". Vertrieben von Louis bzw. dessen Tochterlabel "Nameless".Racing-Handschuh aus Rindnappa-Leder in schwarz. Kevlar/Carbon-CE-Protektoren an Knöcheln und Stulpe. ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Louis Fastway Racing SP Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Tut_Ench_Amun

Pharaos Fehdehandschuh

ein Testbericht von 2004-08-11 16:25:49 vom 11.08.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Gut verarbeiteter Motorrad-Handschuh / Hoher Tragekomfort / Für beinahe alle Bikes verwendbar...
Nachteile/Kritik: Manche mag selbst der reduzierte Preis noch abschrecken
Wichtiges Utensil beim Motorradfahren ist der Handschuh, er schützt vor Fahrtwind, Nässe und übernimmt beim Sturz auch Schutzfunktion. Dabei gibt es für jeden Einsatzzweck spezielle Handschuhe – welche für warmes/kaltes Wetter, welche für Touring, Racing oder für Motocross. Manche sind aus Leder, andere aus Textil. Stichwort: GoreTex oder SympaTex. Es gibt sie mit oder ohne Stulpen, ja selbst offene ohne Finger. Letztere ab und zu sogar mit Nieten besetzt, für eingefleischte Chopperfahrer. Die Geschmäcker und die Größen des Geldbeutels variieren. Beim letzten Besuch bei „Nameless“ (Die Reste-Rampe der Louis-Kette) fiel mir ein Paar luxuriös ausgestattete Lederhandschuhe in die Hände, die von 99 auf 49 Euro reduziert waren. Eine ultimative Gelegenheit zuzugreifen, denn meinen alten Handschuhen sieht man ihr Alter deutlich an. Zudem ist 50 Euro hierbei für gewöhnlich meine persönliche Schmerzgrenze – für den vollen Preis hätte ich die Dinger niemals mitgenommen. Dass es sich um ein nicht mehr ganz aktuelles Modell der Louis-Hausmarke FASTWAY handelt juckt mich nicht.

[ Der Handschuh des Pharao ]
Wie der Produktname zurecht vermuten lässt, handelt es sich bei dem Racing SP um einen Stulpen-Rennhandschuh mit den entsprechenden Features, die man bei einem solchen erwarten darf. Das Obermaterial ist stabiles Rindnappaleder in gediegenem Schwarz, ohne irgendwelche quitschbunten Applikationen. Ich mag keine verspielten Handschuhe. Für die edle Optik sorgen diverse, dezente Step- und Ziernähte, das wirkt professionell. Diesen Anspruch untermauert auch die Handinnenfläche, bei der das Leder doppelt gelegt und mit entsprechenden Nähten stabilisiert ist – den Handballen schützt ein Pad aus der robusten Kunst-Faser namens Kyprotec ®. Auf der Oberseite sind an Fingern und Stulpen Carbon-Kevlar Protektoren sichtbar eingelassen, sie schützen sämtliche Knöchel (mit Ausnahme des Daumens) und einen Teil des Unterarms. Die Bewegungsfreiheit der Griffel ist trotz der ganzen Verstärkungen weiterhin gegeben – gefühlvolles Kuppeln und Bremsen ist kein Problem.

Auf Ring-, Mittel und Zeigefinger sind Belüftungen angebracht – kleine, ovale Dome aus schlagfesten Kunststoff mit feinen, versenkten Metallgittern aus rostfreiem Stahl. Diese sind in erster Linie dazu da, um die Hand mit Fahrtwind zu kühlen, denn das Innenleben ist wattiert und mit frottiertem Polyester gepolstert. Dementsprechend warm kann es gerade im Sommer im Handschuh werden, was das Schwitzen begünstigt. Die Polsterung fällt nicht so dick aus, wie bei einem Winterhandschuh und ist recht saugfähig, das ist auch gut so, denn bei hohen Außentemperaturen kann die ausgeklügelte Konstruktion das Schwitzen nicht vollständig verhindern. Wer einmal mit klatschnassen Händen in den Handschuhen eine größere Strecke zurückgelegt hat, weiß die atmungsaktiven Maßnahmen zu schätzen. Zumal die Belüftungen nicht nur Wind rein, sondern auch Feuchtigkeit rauslassen. Da es sehr feine Gitter sind, ist – umgekehrt - das Eindringen von Regenwasser höchst unwahrscheinlich.

Die ziemlich lange Stulpe ist angeschrägt und zur Außenseite hin länger, als Innen. Das sieht nicht nur sportlich-schnittig aus, hat vielmehr wieder mal einen sicherheitstechnischen Hintergrund: Die Außenseite ist bei einem Sturz logischerweise gefährdeter, als sie Innenseite des Armes. Meist trägt man ja auf dem Hobel eigentlich sowieso eine langärmelige (Leder-)Jacke. Die Stulpe verstärkt an dieser Stelle mit ihrem Leder den Unterarm aber noch einmal um eine Schicht zusätzlich. Plus dem dort ebenfalls vorhandenen, L-förmigen Protektor. Mit dem breitflächigen Klettverschluss kann die Stulpe Luft und somit auch regendicht festgezurrt werden. Ein zweiter (kleinerer) Klettverschluss befindet sich über dem Handgelenk, wodurch man den Racing SP individuell fixiert und gegen verrutschen nach vorn oder hinten sichert.

[ Tipp ]
Damit der Handschuh wasserdicht und ansehnlich bleibt bzw. das Leder nicht brüchig wird, ist eine Behandlung mit Leder-Imprägnierspray von Zeit zu Zeit empfehlenswert. Als erstes sofort nach dem Kauf bevor der Handschuh überhaupt den ersten Tropfen Regen mitbekommt – danach alle 2 bis 3 Monate. Spätestens jedoch am Ende der Bike-Saison, wenn es darum geht die Motorradklamotten über den Winter einzumotten. Lederfett geht natürlich auch, ist aber mehr Arbeitsaufwand, als mit einem Spray.

[ Fazit ]
Ein qualitativ gut verarbeiteter Racinghandschuh, der auch für Endurofahrer noch interessant ist. Er hat alles was man bei einem ordentlichen Motorradhandschuh voraussetzen kann und darf. Optisch setzt der Racing SP eher auf dezentes Understatement. Er wirkt mit seinen Protektoren sehr professionell, jedoch gleichzeitig wuchtig, starr und unbeweglich, doch das täuscht. Beweglichkeit und Griffgefühl sind absolut nicht zu beanstanden. Weiches und hochwertiges Nappaleder, in der Handinnenfläche doppelt gelegt, saubere und optisch gut gesetzte Ziernähte vermitteln einen wertigen Eindruck. Dazu noch die robusten – aber dennoch flexibel und ergonomisch geformten – Protektoren aus Carbon-Kevlar an besonders unfallgefährdeten Stellen. Belüftungen an den Fingern und am Handrücken, sorgen für ein gutes Klima, können Transpiration zwar nicht ganz verhindern, mildern die negativen Effekte aber ab. Man hat stets ein trockenes Hautgefühl. 49 Euro mögen viel klingen, doch ich erachte das als Schnäppchen, selbst die 99 Euro ehemalige UVP wären gerechtfertigt, fehlt lediglich der sonst in dieser Preisklasse oft anzutreffende, integrierte "Wischer" an der Handkante, fürs Helmvisier. Ein vernachlässigbares Manko, wie ich finde.

So Long

Der Lack-und-Leder-Pharao
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-1 von 1  Motorradhandschuhe
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Produktbeschreibung Louis Fastway Racing SP

Technische Daten und Produkteigenschaften
Vertrieben von Louis bzw. dessen Tochterlabel "Nameless".Racing-Handschuh aus Rindnappa-Leder in schwarz. Kevlar/Carbon-CE-Protektoren an Knöcheln und Stulpe. Mit Belüftung.
Allgemeine Informationen Louis Fastway Racing SP
gelistet seit: 11.08.2004
Hersteller: Hersteller: LouisLouis, www.louis.de
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Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00
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