Lufthansa
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Platz 4 in der Kategorie "Fluggesellschaften".
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Lufthansa gebraucht & neu

Lufthansa Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)
von 91% aller Autoren empfohlen (30/33).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • guter Service, freundliche Mitarbeiter
  • Komfortables Buchungssystem
  • sehr guter Service
  • Ticketpreis (bei frühzeitigem buchen) Sauberkeit Sicherheit
  • Sicherheit, Destinationen
Nachteile/Kritik
  • teilweise recht enge Sitze, auf Kurzstrecken keine Verpflegung, der Innenraum der Flugzeuge wirkte ab und zu schon sehr mitgenommen
  • Bei Flugplanänderungen gerät alles durcheinander
  • Verspätungen gelegentliche Unfreundlichkeit
  • Preis und nachlassender Service in der Economy Class
  • kein Unterschied zu den so genannten Billigfliegern
Sortiert nach 
chiefcommander

Gerne wieder mit Lufthansa

ein Testbericht von 2005-05-09 23:16:46 vom 09.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: guter Service, freundliche Mitarbeiter...
Nachteile/Kritik: teilweise recht enge Sitze, auf Kurzstrecken keine Verpflegung, der Innenraum der Flugzeuge wirkte ab und zu schon sehr mitgenommen
Hallo und Willkommen zu meinem Bericht über die Lufthansa!

A. Vorwort!
B. Warum Lufthansa?
C. Buchung!
D. Check- In
E. Hinflug!
F. Rückflug!
G. Sonstiges zur Sache!
H. Fazit


~~~~~~~~~~

Seit langem wollte ich Weihnachten schon immer mal bei meiner Tante in Houston verbringen. Die Ami´s schmücken und beleuchten ja alles so toll. Natürlich war klar dass das nicht billig wird! Also im März rein ins Internet und mal bei den großen Airlines nachgeschaut.

~~~~~~~~~~

Vieles war schon ausgebucht und manches zu teuer. Auf der Homepage der Lufthansa schaute ich zum Schluss nach und wurde prompt fündig. Der normale Flugpreis lag bereits bei über 1.500 €. British Airways, Unitet oder US - Airways waren da viel billiger, allerdings bei unangenehmen Flugzeiten. Ich entdeckte den Button "SPECIALS" und nach einem Klick und ein paar Eingaben schrie ich JUUUHUU!!! Vom 09.12.03 bis 30.12.03 für 425 €!>>>KOMPLETT<<< Logischerweise gleich gebucht, nicht übers Internet, sonder übers Telefon. Die Route führte mich von Nürnberg über Frankfurt nach Houston und zurück, plus beim Heimflug einem weiteren Zwischenstopp in Chicago.

~~~~~~~~~~

Obwohl ich über´s Internet noch mal 10 € Rabatt bekommen hätte, entschied ich mich für eine telefonische Buchung. Somit konnte ich mir gleich einen schönen Sitzplatz aussuchen. Das ist ja online leider nicht möglich und neben - oder auf dem Klo - möchte ich ja nicht sitzen. Allerdings war die ganze Zeit ein störendes Knacken in der Leitung so dass ich oft nachfragen musste. Das kam bei Lufthansa öfter vor, deswegen möchte ich es hier erwähnen. Die freundliche Mitarbeiterin managte alles und ich bekam auch einen schönen Sitzplatz. Umgehend erhielt ich eine Buchungsbestätigung per Mail und die Tickets folgten ein paar Tage darauf.

Da ich Miles & More Kunde bin wurde mir auch gleich mitgeteilt das ich 12560 Meilen erhalte.

~~~~~~~~~~

Besonders erwähnt werden sollte der Vorabend Check - In bei Lufthansa. Da hat man am nächsten Tag keine Hektik. Das geht in Nürnberg zwischen 18.30 Uhr und 21 Uhr. Es sind genügend Schalter da so das keine langen Wartezeiten entstehen. Ich wurde sogar am First - Class Schalter abgefertigt. Leider durfte ich aber nicht First - Class fliegen. Währe ja auch zu schön gewesen! Es war nix los und alles lief wie am Schnürchen. Freundlich und kompetent.


~~~~~~~~~~

Nürnberg nach Frankfurt um 07.20 Uhr bis 08.00 Uhr.

Eine schon etwas ältere 737, 3 + 3 Sitze erwartete mich, äußerlich schaute sie noch ziemlich gut aus, innen jedoch machte sie den Eindruck schon etliche Jahre im Dienst gewesen zu sein. Das graue Plastik an den Wänden war teilweise schon gelb und schmutzig. Auch war das Flugzeug nicht sehr sauber. So etwas kannte ich von Lufthansa bis dahin noch nicht! Allerdings war es pünktlich und ich hatte jederzeit ein sicheres Gefühl. Der Sitzabstand war ausreichend. Service gib es ja schon lange keinen mehr!

Von rund 100 Personen die da reinpassen waren nur ca. 30 an Bord so dass ich es mir gemütlich machten konnte. Pünktliche und saubere Landung in Frankfurt! Aus dem Flieger raus, findet man zahlreiche Mitarbeiter die einen freundlich weitergeleiten. An den meisten Flughäfen bietet die Lufthansa gemütliche Sitzecken, Verpflegungsstände und eine Auswahl an diversen Tageszeitungen an.

Frankfurt nach Houston von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr Ortszeit.

Das war ein großer Airbus. 2-4-2 Sitze. Hier war der Sitzabstand nicht zu meiner Zufriedenheit, aber ich saß vor der Wand in der ersten Reihe und die war komplett leer. ( Etwas besseres kann einem gar nicht passieren) Auch dieser Flieger war nicht sehr voll. Die Sitze waren nicht mehr komfortabel und mein Anschluss für den Kopfhörer funktionierte nur eingeschränkt. Die Kabine machte wiederum einen scheußlichen Eindruck.

>>>SERVICE<<<

Der Service war eigentlich sehr gut. Das Essen war für die Economy - Class sehr schmackhaft und ausreichend. Es gab ein warmes Mittagessen und ein warmes Frühstück. Die Sicherheitsvorkehrungen wurden einwandfrei erklärt und man verstand die Durchsagen recht gut.

Die Flugbegleiter gingen sehr oft durch die Reihen und bemühten sich um z. B Mütter mit Babys. Zum Filmangebot kann ich eigentlich nix sagen, denn er hat mich nicht interessiert. Es gibt ja viele "Spezial Fluggäste" die sehr großes Handgepäck dabei haben. Auch hier wurde von den Flugbegleitern alles getan um es sicher zu verstauen. ANDERS HAB ICH DAS SCHON BEI DER AIR FRANCE ERLEBT. Pünktliche und saubere Landung in Houston.

~~~~~~~~~~

Houston nach Chicago von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr.

Dieser Flug wurde von Unitet Airlines übernommen die ja auch im Verbund der Star Alliance sind. Hier gab es sogar eine kalte Verpflegung und einen sehr großen Sitzabstand. Hier hatte ich durch den Platz am Notausgang fast soviel Raum wie in der Buisness - Class. Hier kann sich die Lufthansa mal ne Scheibe abschneiden! Das Flugzeug war sauber und machte noch einen guten Eindruck. Ich denke es war auch eine 737. 3 + 3 Sitze.

Chicago nach Frankfurt ca. 1 Std. später.

Diesmal hatte ich einen Jumbo der fast voll war 2 + 5 +2 Sitze. Hier gab es nichts aus zusetzten. Gutes Essen, viel Beinfreiheit ( Diesmal nicht an der Wand ) eine gepflegte Kabine und sehr viel Personal. Die Ankunft war sogar früher als geplant! Dieser Flug war allerdings durch Turbulenzen geprägt. Jedoch fühlte ich mich sehr sicher. Vor der Landung wurden im Monitor noch die einzelnen Gates für den Weiterflug angezeigt. Frühstück und Abendessen waren sehr gut und Getränke wurden oft gereicht. Alles in allem sehr angenehm.


Ankunft in Nürnberg etwa 10 Uhr.

Der Flieger war fast leer und die Kabine machte wieder einen schmutzigen Eindruck. Auch die Sitze der 737 waren nicht mehr die besten. Allerdings wurde mir irgendwo mein Koffer aufgebrochen. Es lag ein Zettel drin das es notwendig war. 35 € habe ich nur für meinen Koffer erhalten denn sie dann auch gleich entsorgt haben. Daher rate ich dringend die Koffer nie mehr abzusperren!

~~~~~~~~~~

Mit der Airline kommt man so ziemlich überall hin, sie ist oft nicht billig und auch der Service hat hier und da Macken. Die Homepage (www.lufthansa.de) ist sehr gut, man findet sich schnell zurecht.

Ein paar Monate vor Abflug kann man auf der Homepage nachschauen was für ein Film gezeigt wird, was es für ein Flieger evtl. ist und wo man Sitzt.

Sie verfügt über:

30 Boeing 747-400 ---------1 Boeing 767300ER
33 Boeing 737-300 ------- 25 Boeing 737-500
10 Airbus A 340-600 ------ 30 Airbus A 340-300
03 Airbus A330-300 ------- 05 Airbus A330-200
15 Airbus A300-600 ------- 26 Airbus A321
31 Airbus A320 ------------- 14 Airbus A319

Daneben noch diverse Frachtmaschinen und Propeller - Maschinen. Die First - Class wurde bereits teilweise abgeschafft und die Buisness - Class aufgewertet.

Noch ein Wort zu Miles & More, dem Punkteprogramm der Lufthansa. Das empfehle ich nur für den der oft fliegt, den die Meilen verfallen in bestimmten Abständen wieder. Es sei denn man besitzt eine Lufthansa Visa - Card, dann bleiben die Meilen erhalten. Es gehören etliche Fluggesellschaften zur Star Alliance, die ich hier nicht alle aufzählen kann. Diese findet man aber auf der Homepage.

----- SCHLUSS KOMMENTAR-----

Also für mich immer noch einer der besten Airlines, aber man merkt das es doch mit dem Service und der Qualität etwas nach unten geht. Habe und hatte stets ein sicheres Gefühl beim fliegen!

Für die einfache und schnelle Buchung vergebe ich * * * * *.

Weil es am Tag davor schon möglich ist einzuchecken, ebenfalls * * * * *.

Da die Flugzeuge wie beschrieben mal "renoviert" werden sollten gibt es für Hin und Rückflug* * * *.

Da es auf Kurzstrecken keine Verpflegung mehr gibt, aber dass Essen ansonsten sehr gut war vergebe ich ***.

Da der Service etwas gelitten hat und dass Augenmerk mehr auf die Mehrzahler gerichtet wird vergebe ich ****.

Die Lufthansa hat ja verdammt viel Geld in ihre neue Buisness - Class gesteckt. Zum Vergleich. 450 € Spezialpreis Economy zu 10.000 € in der Buisness.

Die sollten mal wieder in die "Normalverdiener" investieren, die sind auch noch da!

Trotzdem: Lufthansa ------------------- jederzeit wieder!!!!! WENN DER PREIS STIMMT
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Coppedia
Coppedia, 07.11.2004
Toller Bericht und mir aus der Seele gesprochen! Ich fliege auch ab und zu zu meiner Schwester in die USA und fluumlge sind nie billig, aber mit Lufthansa ist man immernoch am besten bedient! LG Mirja
mjk25
mjk25, 14.09.2005
bericht.da bist bestimmt in hawaii oder sydney im callcenter von lh gelandet.gruumlszlige aus dresden mario
LiFo
LiFo, 16.03.2009
Sehr interessanter Bericht! Einen schönen Abend wünsch ich noch
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
paelzer

Der mit dem Kranich fliegt (Lufthansa)

ein Testbericht von 2007-12-08 14:56:00 vom 08.12.2007
Empfehlung:
Vorteile: sehr gutes Streckennetz...
Nachteile/Kritik: kein Unterschied zu den so genannten Billigfliegern
Nachdem ich bisher immer nur mit Hapag Fly, HLX und Cirrus-Airlines bzw. in meinem früheren Leben mit „Y-Tours“ (Wir buchen, sie fluchen…) geflogen bin, habe ich heute (03.11.2006) meine Premiere mit der Lufthansa erlebt und bin das erste Mal mit dem „Kranich“ geflogen.
Vorweg gleich zu beginn etwas sehr positives; die Lufthansa hat erfreulicherweise auf die große Konkurrenz der so genannten Billigflieger reagiert und ihre Preise für innerdeutsche Verbindungen erheblich gesenkt hat. Wenn man ein paar Wochen vorher bucht und ein wenig flexibel ist, bekommt man diese Flüge (in meinem Fall Frankfurt – Hamburg – Frankfurt) inzwischen schon für rund 100 Euro.

Doch nun zurück zum Anfang. Gebucht habe ich den Flug über ein örtliches Lufthansa-reisebüro, was absolut problemlos funktionierte. Man kann dabei wählen ob man ein E-Ticket oder ein Papierticket haben möchte. Ich habe mich für ein E-Ticket entschieden.
Die Lufthansa bietet nun so ab ca. 24 h vor Beginn des Fluges verschiedene Möglichkeiten (per Internet, per Telefon, per WAP) für einen Check In. Wobei hier zu bemerken ist, dass die Internet- und die WAP-Variante nur möglich sind, wenn man über eine Kreditkarte die Buchung abgewickelt hat. Da ich im Reisebüro gebucht habe musste ich mich mit der Telefon-Variante zufrieden geben, die allerdings absolut unkompliziert funktionierte.

Auf dem Flughafen in Frankfurt leider viel zu früh angekommen, da der obligatorische und zeitmäßig einkalkulierte Stau auf der Autobahn erfreulicherweise diesmal ausgefallen ist, bin ich dann zu einem der zahlreichen Check-in-Automaten und habe dort meine Kreditkarte zur elektronischen Erkennung meines Namens (dieser war seit dem telefonischen Check In per Telefon im System gespeichert) eingeführt.
Über das benutzergeführte Menu an diesem Automaten habe ich dann innerhalb von 30 (in Worten: dreißig) Sekunden meine beiden Bordkarten für den Hin- und Rückflug erhalten.
Ich war absolut begeistert, doch nun stand ich da und hatte urplötzlich noch gut eine Stunde Zeit bis zum Boarding.
Da ich auf den Flugplätzen ganz gerne dem Treiben auf den Start- und Landebahnen zuschaue, habe ich mich dann an der nächsten Information nach der Besucherterrasse erkundigt. Diese war jedoch leider wegen laufender Baumaßnahmen gesperrt.
Der sehr nette Flughafenmitarbeiter gab mir jedoch den Tipp mit der Sky Line Bahn zum Terminal 2 zu fahren und dort in den McDonalds zu gehen, da dieser seine riesige Fensterfront genau auf die große Star- und Landebahn hinaus hat.
Ich muss sagen, dass dies ein absoluter Geheimtipp war; der Blick und die Aussicht waren einfach phantastisch und darüber hinaus hat mir die Fhrt mit der Sky Line auch nochmals die riesige Ausdehnung des Frankfurter Flughafens verdeutlicht.

Noch kurz was zur Boarding Zeit, denn diese wurde inzwischen auch auf angenehme 40 Minuten verkürzt. Ich muss mich allerdings immer noch fragen, warum dieses Zeitfenster denn überhaupt sein muss, da man ja eigentlich nur rumsitzt.
In Frankfurt war das eigentlich noch sehr angenehm, da man einen relativ guten Blick auf das Vorfeld hat und auch sehr gut mit kostenlosen Zeitungen und ein paar Getränken versorgt wird.

Beim Warten kam dann urplötzlich etwas Hektik und Spannung auf, da der Zoll mit einem Drogenspürhund bei uns erschienen ist und dieser dann sämtliche Gepäckstücke abgeschnüffelt hat. Und was denkt ihr ist dabei passiert? Er wurde tatsächlich fündig!!!! Nach kurzer Aufregung stellte sich dann aber heraus, dass das Ganze nur eine Übung für den Hund war, denn ein Kollege vom Zoll hat sich als angeblicher Drogenschmuggler unter die wartenden Passagiere gemischt.
Es wurde also auch entertainmäßig an diesem Tage einiges geboten.

Das nächste Highlight war dann das Einchecken, welches für die Passagiere mit E-Ticket an automatischen Drehkreuzen erfolgen sollte. Ihr habt richtig gelesen – sollte -, denn diese Dinger funktionierten nicht, so dass nach einigem Hin und Her dann alle ganz konventionell Einchecken mussten. Das war dann aber auch kein Problem und es konnte trotzdem pünktlich losgehen.

Als wir dann an Bord waren, musste ich feststellen, dass es nicht wie angekündigt ein kleiner Airbus A 319 bzw. 320 war mit dem wir unterwegs waren, sondern ein Airbus A300-600 mit 280 Sitzplätzen.
Das sehr reichlich vorhandene Bordpersonal war zwar sehr freundlich, doch ein Service (Getränke…..) fand vermutlich wegen der Kürze des Fluges nicht statt. Da schimpf noch einer über Billigflieger wie HLX bei denen es Getränke und Snacks nur gegen Cash gibt; es gibt es sie aber wenigstens noch.
Nach kurzem und ruhigem Flug sind wir dann pünktlich in Hamburg gelandet.

Da stand ich nun und habe anhand meines Internetausdruckes der Messe Hamburg den Terminal 3 gesucht, an dem mein Bus abfahren sollte. Schade, dass ich nur die Terminals 1 und 2 lokalisieren konnte. Was solls dachte ich, hin zum Infoschalter, wo ich aufgeklärt wurde, dass es in Hamburg gar keinen Terminal 3 gibt und mein Bus aber am Terminal 2 abfahren würde.
Nach ca. 30 Minuten erreichte ich dann die Messe Hamburg wo ich die hanseboot 2006 besuchte.

Am Abend bin ich dann noch gegenüber der Staatsoper bei einem sehr guten und trotz der Lage erstaunlich preiswerten Italiener zum Abendessen. Gegen 20.30 Uhr bin ich dann zurück zum Flughafen wo so gegen 21.30 Uhr mein Flieger Richtung Frankfurt abheben sollte und dann auch abhob. Diesmal war es ein Airbus A320, der im Gegensatz zum morgendlichen Hinflug allerdings nur relativ schwach ausgelastet war.
Es war aber fast wie ein Lufthansa Betriebsausflug, da eine Vielzahl von Lufthansa-Angehörigen (Kabinenpersonal und Piloten) mit an Bord waren, um zurück zu ihrer Heimatbasis zu fliegen. Hier konnte man dann den kleinen aber wohl feinen Unterschied zwischen Piloten und „Anderen“ feststellen, da die „Anderen“ nur in der Holzklasse mitfliegen durften.
Nach kurzem und ruhigem Flug landeten wir dann absolut pünktlich gegen 22.30 Uhr wieder in Frankfurt, wo wir auf einer Außenposition abgestellt wurden. Danach ging es eine ganze Zeit mit dem Bus bis hinein in irgendwelche Katakomben, dann durch schmale Gänge und man glaubt es kaum, am Ende des letzten Ganges tauchte urplötzlich eine Tür auf und wir standen danach mittendrin in der Ankunftshalle.

Wie ist nun das Fazit meines Erstfluges mit dem „Kranich“. Der Flugpreis war in Ordnung, vermutlich allerdings nur aufgrund der immer stärker in den Markt drängenden Billigflieger-konkurrenz. Es war ein sehr entspanntes angenehmes Fliegen, allerdings ohne jeglichen Service an Bord. Ich habe mich dabei wohl und sicher gefühlt; aber das habe ich mich auch bei den so genannten Billigfliegern (HLX und Germanwings) mit denen ich bisher geflogen bin. Es gab keinen Unterschied.

Fazit: innerdeutsch nicht besser wie die Billigflieger
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
ChiChi
ChiChi, 08.12.2007
wenigstens geht es hier nicht auch über Turnschuhe, und morgen über .... sh
doelau
doelau, 08.12.2007
sh
fabiangdi
fabiangdi, 08.12.2007
sh
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swissflyer

swissflyer fly with City Line by Lufthansa

ein Testbericht von 2006-08-01 18:21:07 vom 01.08.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: -saubere Maschinen -sehr nettes Personal -gute Qualität beim Service...
Nachteile/Kritik: zwei oder drei kleine Punkte, die aber nicht der Rede wert sind!
Liebe Leserschaft, es ist mal wieder an der Zeit, einen Airlinebericht zu schreiben.

Da ich bei meiner letzten Berlinreise mal etwas ganz ausgeflipptes machen wollte, habe ich den Rückflug von Berlin nach Zürich nicht mit Swiss International gebucht, sondern war ganz mutig und bin mit Lufthansa geflogen. Genauer gesagt, mit Lufthansa Regio, also mit der LH City Line.
Und ich möchte da nichts vorweg nehmen, aber es war ein Flug, den ich so schnell wohl nicht vergessen werde. Aber dazu später mehr.

°o° Vor dem check-in in TXL °o°
========================

Abflug meiner Maschine war 18:10 Uhr, und da ich gerne früh am Flughafen bin, um einen guten Fensterplatz zu erwischen, war ich 15:00 Uhr am Tegel Flughafen in Berlin. Ja ja, der gute alte Tegel, wie er mir fehlen wird, wenn er 2012 geschlossen wird.
Mir ist noch nie aufgefallen, dass es nur zwei Restaurant gibt. Wäre mir wohl auch dieses mal nicht aufgefallen, hätte nicht mein Stammrestaurant wegen Umbau zu gehabt.
Na gut, es war Hauptreisezeit und das Restaurant wo offen hatte war total voll. Aber wir waren ja so früh am Flughafen, also taten wir uns das halt an. Sollte wer von Euch am Tegel arbeiten: BITTE MEHR RESTAURANTS *gg*


°o° check-in Gate 14 °o°
==================

Nun, da mein Flug um 18:10 Uhr starten sollte, nahm ich mal an, das check-in fange um 16:40 Uhr an. Weil 90 Minuten vor Abflug ist eigentlich auf Flügen dieser Länge normal. Also befand ich mich, guter Dinge, um 16:20 Uhr schon am Schalter vor dem Terminal 14, wo Flug LH3804 abgefertigt wurde. Es wurde auch bald 16:40 Uhr, aber vom check-in Personal war nichts zu sehen. Die Menschenmenge wurde immer grösser, aber wer nicht kommen wollte waren diese Ticket-Verkäufer *gg*
Also warteten wir, und um 17:15 Uhr war es dann doch soweit, und wir konnten einchecken. Zum Glück bin ich Biz Class geflogen und musste nicht zu lange anstehen. Die Schlange am Ecconomy Schalter war doch recht lang geworden.
Aber an sich ist der check-in doch recht schnell abgelaufen, was sicher auch damit zu tun hatte, dass wir „nur“ mit einer CRJ 700 geflogen sind, und da nun mal nur 68 Passagiere reinpassen.


°o° Passkontrolle und Sicherheitscheck °o°
===============================

Da rüber gibt es eigentlich nicht sonderlich viel zu sagen. Da in Berlin Tegel alles sehr nah zusammen ist, ist man nach etwa fünf Schritten auch schon am Zoll. Dort geht es sehr produktiv vorwärts, und das gilt auch für den Sicherheitscheck. Wenn ich da an meine früheren Erfahrungen denke, die ich in Berlin gemacht habe. Besonders im Winter 2001. Es ist schon einiges schneller geworden bis man die Sicherheitsschleuse hinter sich gebracht hat. Nun, ich war froh dass es so schnell gegangen ist, sonst würde ich wohl jetzt noch in Berlin sein. Abschied ist doch so schwer.


°o° Boarding °o°
===========

Nach der Sicherheitsschleuse wurden wir gleich zu einem Bus gewunken, der auf dem Vorfeld auf uns gewartet hat. Da die CRJ 700 zwecks schnellerer Abfertigung über eine eigene, in der Maschine integrierte Treppe verfügt, werde diese auch nicht am Jetway abgefertigt, sondern man bekommt noch was vom Flughafen zu sehen wenn man mit dem Bus zum Flugzeug gebracht wird. Der Buss ist um 17:50 Uhr losgefahren, also gut 5 Minuten nach der angegebenen Boardingtime. An der Maschine angekommen, konnten als erstes Behinderte und alleine fliegende Kinder an Bord, wovon wir je einen Passagier hatten auf unserem Flug. Dann konnte der Rest das Flugzeug betreten. Es ging eigentlich recht schnell und gegen 18:00 Uhr waren wir auch alle an Bord. Die Begrüssung an Bord war Standart. Das heisst, sehr nett aber nicht zu übertrieben. Aber ich musste merken dass ich zu lang bin um in der CRJ 700 wirklich aufrecht stehen zu können. Die nette Stewardess fand das sehr lustig :-) Dabei hatte selbst sie ein wenig Mühe, wirklich grade stehen zu können. Aber Schadenfreude ist doch etwas so schönes ;-)


°o° Im Flugzeug °o°
==============

Der erste Eindruck war durchaus sehr gut. Sauber und ordentlich. Die Crew machte auch einen sehr angenehmen Eindruck, nur eben ist das Flugzeug etwas zu klein für mich. Nur, dafür kann ja Lufthansa nichts.
Die Sitzanordnung war durchgehend 2-2, aber die Sitze waren schon ein wenig sehr nahe zusammen, was sich in der Beinfreiheit bemerkbar machte. Leider eben auch in der Biz Class. Aber auch das ist bei Regio Jets so üblich, und es wird sich wohl nicht lohnen, dass Lufthansa selber mit einer Boeing 737 oder einem Airbus A319 nach Zürich fliegt, obwohl Swiss ihre Maschinen immer gut gefüllt hat auf dieser Strecke.


°o° Vor dem Start °o°
===============

Hier lief das Standartprogramm ab. Begrüssung durch die Crew und dann die „Sicherheits-Show“, die ich persönlich sehr unterhaltsam fand. Konnte ich doch praktisch aus nächster Nähe diese Vorstellung betrachten. Und es ist immer wieder schön, dass nicht immer von einem Videoband sehen zu müssen :-) Da ist mir doch das erste mal seit langem wieder eine Stelle aus dem Programm „zapped“ von Michael Mittermaier eingefallen. Einige werden nun sicher wissen, was genau ich meine *lach*
Einen kleinen Punkt gibt es jedoch zu beanstanden! Die lange Ansage des Piloten war in der Kabine praktisch nicht zu verstehen. Nun kann ich aber nicht sagen, ob das am Kommunikationssystem des Flugzeuges liegt oder ob der Captain einfach ein leichtes Sprachproblem hatte. Jedenfalls war nix zu verstehen.

°o° Push back und taxing °o°
=====================

Um 18:13 Uhr hiess es dann ”doors in flight” und sogleich wurde die CRJ 700 auf den Taxiway gepusht. Das rollen selber ging dann sehr schnell. Sicher auch mit etwas höherer Geschwindigkeit als man eigentlich rollen sollte. Ob der Pilot wohl mit Michael Schumacher verwandt ist? :-)


°o° Take off und Steigflug °o°
=====================

Die Starterlaubnis ist wohl noch beim rollen gekommen. Ohne kurzen Stopp nach dem auflinieren gab der Pilot vollen Schub auf die sehr lauten Triebwerke, und die Maschine beschleunigte ohne Probleme und sehr schnell. Und nach dem Abheben zeigen sich die Vorteile dieser kleinen Regio Jets. Der Pilot zog die Maschine steil in den Himmel. Rein nach Gefühl würde ich sagen, wir sind mit 2600 Fuss pro Minute gestiegen. Normal sind 2000 Fuss gleich nach dem Abheben. Also so kenne ich es bei der A319 und der A320. So stiegen wir also auf 33'000 Fuss, was in etwa 11'000 Meter sind. Der Steigflug war also wirklich sehr angenehm. Da habe ich auch schon anderes erlebt. Klar, immer in grösseren Maschinen, aber ich war durchaus erstaunt wie ruhig doch diese kleinen Jets sind.


°o° Reiseflug und Service an Bord °o°
===========================

Durch den steilen Steigflug waren wir doch recht schnell auf unserer Reiseflughöhe, und der Service an Borg konnte anfangen. Es gibt noch zu sagen, in der Biz Class gab es schon vor dem rollen zur Runway eine Tageszeitung, und wir konnten ein Getränk wählen. Ein Gläschen Sekt oder frischen Orangensaft.
Im Flug nun gab es ein Sandwich mit einem leckeren Schinken belegt, dazu Schokolade und Getränke nach Wahl. Da ich vor dem Star ein Gläschen Sekt zu mir genommen habe, entschied ich mich für einen Becher Kaffee und ein Glas Orangensaft. Und ja, alles war zu meiner vollsten Zufriedenheit. Das Brötchen war sehr frisch, nicht zu weich und nicht zu hart, der Kaffee einfach lecker und der Orangensaft war frisch und erfrischend. Zuvorkommend fand ich auch, dass wir ein zweites Mal gefragt wurden, ob wir denn noch etwas zu Trinken möchten.
Der Standart beim Service ist also auf einem sehr hohen Level, ob nun bei Lufthansa selber, oder bei der City Line.


°o° Sinkflug und Probleme beim Landeanflug °o°
===================================

Nun, alles was schön ist, geht einmal zu Ende. So auch dieser Flug. Und im Bodenseeraum wurde der Sinkflug eingeleitet um in Zürich landen zu können. Auch der Sinkflug war wirklich extrem ruhig und kaum wahrnehmbar. Eigentlich ist ein so ruhiger Flug für mich extrem langweilig. Aber der Flug sollte nicht mehr lange ruhig bleiben!
So ruhig der ganze Flug auch war, umso dicker sollte es beim Endanflug kommen.
Unsere Landebahn in Zürich war an diesem Tag die Südpiste 16. Das heisst, sie weist in eine Richtung von 160 Grad. Als wir im Anflug waren, muss wohl eine Crew der Turkish Airlines ohne Erlaubnis auf diese Runway gerollt sein, was unsere Maschine natürlich zum durchstarten veranlasst hat. An sich nichts weiter besonderes, ein Manöver das ab und zu vorkommen kann. Jeder Pilot lernt das schon in der Grundausbildung. Jedoch gab es ein weiteres Problem. Das rechte Triebwerk muss wohl etwas angezogen haben, weil es sich beim steigen mit einem Knall verabschiedete. Ein kurzes aber heftiges abkippen über den rechten Flügel war die Folge. Und das war schon nicht so angenehm. Es sind dann natürlich auch Informationen aus dem Cockpit gekommen, die aber auch nicht wirklich verständlich waren, da es, wie schon vor dem Start in Berlin, aus den Lautsprechern nur gerauscht hat.


°o° Schleife zurück nach ZRH und zweiter Landeversuch °o°
===================================== =======

Nun ging es mit einer lang gezogenen Schleife zurück auf dem ILS Leitstrahl der Runway 16, und wir hatten jetzt sogar Landepriorität. Da es zu komplex ist, allen hier in einem verständlichen Deutsch zu erklären, wie ein Landeanflug mit nur einem Triebwerk aussieht, und da dieses auch nicht der springende Punkt ist bei diesem Bericht, möchte ich einfach nur sagen Hut ab vor den Piloten! Trotz dieser Notlage und einem sehr schweren Anflug auf Grund unseres Problems, haben sie eine sanfte Landung hinbekommen. Es versteht sich, sanft für unsere Umstände! Nur soviel sei dazu gesagt: nur mit halbem Antrieb in niedrigen Geschwindigkeitsbereichen, ist es extrem schwer, ein Flugzeug ruhig auf Kurs halten zu können und gleichzeitig ruhig dem Gleitweg zu folgen. Hier hat sich die ausgezeichnete Ausbildung der Lufthansa klar gezeigt!


°o° Wir wurden zur Parkposition gezogen °o°
=================================

Das ein vernünftiges rollen mit nur einem Triebwerk nicht wirklich geht, wartete an einem Taxiway ein Schlepper auf uns, der uns dann zu unserer Parkposition brachte. Diese lag sinngemäss kurz vor den Toren der SR Technics. Was ich jetzt schon lange nicht mehr in einem Linienflug gehört habe: es wurde für die Piloten geklatscht nach der Landung! Es war schon auch bei mir eine gewisse Erleichterung da, als wir wieder festen Boden unter dem Fahrwerk hatten.


°o° Deboarding °o°
==============

Das Aussteigen aus der Maschine ging dann doch sehr schnell, es war wohl jeder froh, schnell raus zu kommen. Um 19:50 Uhr war es dann soweit das die Türe geöffnet wurde. Durch diesen Zwischenfall hatten wir 15 Minuten Verspätung. Auch hier wurden wir mit einem Bus zum Gate gebracht, wo wir dann unsere Koffer in Empfang nehmen konnten.


°o° Meine Meinung °o°
=================

Ich war mit der Leistung auf diesem Flug mehr als zufrieden! Freundliches Personal und eine Glanzleistung von den Piloten in einer Notsituation. Ich möchte nun mal die einzelnen Punkte einzeln aufführen und bewerten:

Eindruck über das Flugzeug:___4 von 5 Sternen (****°)
Eindruck über die Crew:_______5 von 5 Sternen (*****)
Leistung Kabinencrew:_______4 von 5 Sternen (****°)
Leistung Cockpitcrew:________5 von 5 Sternen (*****)
Ansagen:__________________2 von 5 Sternen (**°°°)
Qualität der Produkte:_________5 von 5 Sternen (*****)
Gesamtwertung:_____________4 von 5 Sternen (****°)

Einzelne Teile dieser Bewertung gelten nur für die Biz Class! Aber ich habe eigentlich auch aus der Ecconomy Class nichts wirklich Schlechtes gehört.
Die kleine Schwester der grossen Lufthansa steht der Mutter in nichts nach! Sogar das „Lufthansa Lächeln“ der Flugbegleiterinnen ist vorhanden :-)
Eine wirklich gute Airline, die aber einfach zu kleine Flugzeuge hat, und die ich hassen muss, weil sie mich von Berlin nach Zürich gebracht hat und nicht von Zürich nach Berlin. Nancy, Du weißt schon was ich meine.
Aber für den Preis des Fluges, der sich auf 325.- CHF belaufen hat, was etwa 210.- Euro sind, und das in der Biz Class (!!!) lässt sich wirklich nicht viel sagen. Einfach nur genial!


°o° Fazit °o°
=========

Ich kann die City Line also wirklich nur jedem Empfehlen. Es ist eine qualitativ hoch stehende Airline. Einfach Menschen, die wirklich gross sind, also über 186 cm, sollten sich schon mal gewiss sein, dass es sehr eng werden könnte. Aber ich würde trotzdem immer wieder mit der LH City Line fliegen.


Danke für Euer Interesse an diesem Bericht.
...
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Neuromancer

Lufthansa ist sicher und sauber

ein Testbericht von 2006-07-24 20:11:22 vom 24.07.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Ticketpreis (bei frühzeitigem buchen) Sauberkeit Sicherheit ...
Nachteile/Kritik: Verspätungen gelegentliche Unfreundlichkeit
Bei meinem letzten Flug mit Lufthansa, im folgenden LH genannt, störte mich als erstes die etwas unfreundliche Servicekauffrau am Check-In. Klar - jeder ist mal schlecht gelaunt, so sah ich darüber rasch weg. Am Flugsteig angekommen, fiel mir auf, dass die Maschine noch gar nicht auf ihrer Parkposition angekommen war. Immerhin war es nur noch eine knappe Stunde bis zum geplanten Abflug und schließlich musste die Maschine noch gereinigt werden. Richtig vermutet - der Flug hatte vierzig Minuten Verspätung. Soetwas ist ärgerlich, besonders, wenn man am Zielort noch etwas vor hat.

Der Flug selbst, war so, wie ich ihn erwartet habe. Ich hatte das Glück mit einem Airbus A 320 zu fliegen. LH hat die A 320 mit neuen Sitzen ausgestattet, welche besonders bequem sind. Das Flugzeug war sehr sauber - so wie ich es auf einem LH Flug erwartet hatte. Da der Flug nach Nizza lediglich eine gute Stunde dauerte, bekam ich nur ein Brötchen zu essen, sowie ein 0,1 Becher mit einem Getränk meiner Wahl. Mehr gab es nicht. Man hatte keine Chance noch etwas anderes zu bekommen, auch nicht die Chance, ein weiteres Getränk zu bestellen. Dieser Umstand war ziemlich enttäuschend - auch der, dass das Kabinenpersonal wieder nicht gerade freundlich war.

Zwecks Objektivität muss ich allerdings feststellen, dass es an diesem Tag in Deutschland von früh bis mittags nur geregnet hat und so konnte ich die eher schlechte Laune verschmerzen. Wirft man einen Blick auf die Bordverpflegung anderer Fluglinien, so stellt man fest, dass diese "ein Brötchen und ein Getränk"-Aktion nahezu Standard ist in der heutigen Luftfahrt.

Kein Standard ist allerdings, dass das Flugzeug von außen als auch von innen einen gepflegten Eindruck gemacht hat. Da der Hin- und Rückflug (mit nettem Servicepersonal) nicht meine einzigen LH-Flüge waren, bin ich erfahrungsgemäß der Meinung, dass eben Attribute wie "gefühlte Sicherheit" und vor allem auch Sauberkeit besondere Stärken von LH sind. Bucht man weit im Voraus, so lassen sich selbst bei LH ziemlich günstige Ticketpreise erzielen.
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Kommentare
LilaLisa
LilaLisa, 24.07.2006
LG Lisa :-
morla
morla, 24.07.2006
sehr hilfreich
Estha
Estha, 25.07.2006
978897889788 ... lg susi ... 978897889788
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Düsseldorf

### LUFTHANSA --- MEINE NUMMER 2 NACH DER LTU ###

ein Testbericht von 2005-08-23 13:21:48 vom 23.08.2005
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leserinnen und Leser!


Auch jetzt gibt es noch eben einen neuen Bericht von mir und wieder werde ich euch etwas vorstellen, dass sehr viele von euch nun kennen werden und ich denke mal ich bin nicht der erste, der damit seine Erfahrungen macht.

Nachdem ich euch vorhin meine Lieblingsairline vorgestellt habe, werde ich euch nun eine andere Airline vorstellen, die meiner Meinung nach ebenfalls gar nicht mal so schlecht ist und mit welcher ich schon mehr oder weniger viele gute Erfahrungen gemacht habe.


Generell bin ich auf die Lufthansa eigentlich nur gekommen, weil von einem guten Freund die Mutter dort arbeitet und deshalb sind wir schon ein paar Mal mit der Airline geflogen, da wir bisher nur gutes von ihnen gehört haben.

Die Lufthanse ist sehr viel in Deutschland und auch im Ausland unterwegs und hat in der Regel nicht so große Maschinen parat wie es bei der LTU der Fall ist, sondern eher eine große Flotte, die aus kleineren Fliegern besteht.

Weiter ist die Lufthansa auch sehr für ihre Transportflüge bekannt, denn sie transportiert zum Beispiel in Deutschland selber eine Menge an Sendungen der Deutschen Post wie zum Beispiel vom Frankfurter Flughafen.


Personal:


Das Personal ist in der Regel freundlich und spricht perfekt deutsch. Getränkewünsche werden ziemlich schnell erfüllt und generell klappt der Service an Board sehr gut so dass man schnell genug bedient wird.


Qualität:


Die Qualität der Flugzeuge ist mehr oder weniger gut. Die Sitze sind manchmal ein wenig abgesessen aber auf jeden Fall sauber und irgendwie doch bequem, so dass man schon ein paar Stunden da drinnen aushalten kann.


Was das Gefühl der Sicherheit angeht ist die Lufthansa bei mir auch sehr weit oben aber nicht so weit oben auf der Skala wie es bei der LTU der Fall ist, denn irgendwie traut man der Marke schon, da sie vor allem sehr viel unterwegs ist und ich hier in Düsseldorf täglich Maschinen der Lufthansa in die Lüfte steigen sehe und das direkt alle paar Stunden.



Mit freundlichen Grüßen

Euer Düsseldorf
...
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Kommentare
Leela
Leela, 20.11.2006
sh :o
mjk25
mjk25, 14.09.2005
gruumlszlige aus der lh gruumlndungsstadt dresden mario
Sonne-in-der-Nacht
Sonne-in-der-Nacht, 27.07.2005
Duumlrftiger Bericht
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loppo

tip-top ist auch die Lufthansa nicht ganz...

ein Testbericht von 2005-08-15 14:40:29 vom 15.08.2005
Empfehlung: ja
Man kann schon sagen, dass ich regelmäßig fliege, was aber nicht heißt, dass es das auch ist. Ich fliege höhstens 1mal im Jahr in den Urlaub. Für mich ist das regelmäßig (abgesehenen von anderen die weitaus öfter "geschäftlich" fliegen!), und wenn ich dann eines dieser monströsen Maschinen besteige, achte ich auch darauf mit welcher Linie ich fliege. Denn ich denke, die Sicherheit ist bei vielen Fluglinien doch schon gravierend unterschiedlich!
Früher war ich ein LTu Anhänger, da die meiner Meinung nach sicher und komfortabel waren, jedoch schon seit einiger Zeit bin ich auf die Lufthansa umgestiegen, weil die sich wirklich auf dem Markt durchsetzten, und zeigen, dass sie wirklich zu den Besten gehören! Ich bin nun schon mehrmals mit Lufthansa geflogen und bisher immer gut auch wieder gelandet!

Flugstrecken:

Meine zurückgelegten Reisen erfassen nicht den gesamten Globus, aber einige Ecken habe ich dann doch schon besichtet. Ich möchte noch sagen, dass ich anfangs immer vom Düsseldorfer Flughafen gestartet bin und jetzt, nach einem Umzug, neuerdings immer von Hamburg aus. Mit beiden Flughäfen bin ich ehrlich voll und ganz zu frieden.
Einen langen Flug bestritt ich mit der Lufthansa nach Orlando, Florida. Da habe ich ganze 9 Stunden im Flugzeug verbracht, ich weiß es gibt noch um einiges Längeres, aber die Zeit mit dem Service der Lufthansa war wirklich erstklassig. Man wurde gut mit Essen versorgt, konnte sich an 2 Filmen erfreuen oder ein wenig schlafen, um dem sogenannten "Jetlag" zu entgehen. Ich kann ehrlich gesagt nicht im Flugzeug schlafen, nicht weil ich mich nicht sicher fühle, nein, weil es einfach nicht geht :).
Ich kann ein paar innerländische Flüge verbuchen, die aber eher von der Flugläne her uninteressant sind. Ich hatte auch noch einen sehr langen Flug nach Quebec, Canada oder auch nach Spanien oder Griechenland. Ich möchte natürlich aber nicht meine ganzen Urlaubserfahrungen erzählen, sondern beim eigentlichen Thema bleiben.


Komfort:

Der Komfort ist in Flugzeugen bzw. bei Fluglinien für mich besonders wichtig. Da kommt es besonders auch bei langen Flügen darauf an, das man sich noch wohl fühlt und nicht umkommt. Ich kann sagen, ich bin nicht gerade klein gewachsen und habe sehr lange Beine und brauche daher auch genügend Beinfreiheit. In manchen Bussen habe ich immer meine Probleme mal 15 Minuten mich in den Sitz zu "quetschen", und dann schmerzt an den Knien alles. Wie soll das dann 9 Stunden in einem Flugzeug gehen?!
Die Beinfreiheit in den Flugzeugen ist wunderbar. Ich habe nicht mit Beinschmerzen hinterher zu kämpfen, und kann die Beine unter dem Sitz des Vordermanns sogar noch ein wenig lang machen. Ich komme damit gut zu Recht, auch allgemein ist der Sitz gut weich und in der Breite akzeptabel!
Ich kann hier wunderbar die Zeit vorüberbringen!
Die Gänge zwischen den Sitzen sind auch recht breit, man muss sich also nicht durchkämpfen, um mal auf die Toilette zu kommen.


Service:

Der Service ist wunderbar, das Personal ist für jeden Sonderwunsch offen, obwohl ich dies nicht beanspruche :). Sie sind nett, und kümmern sich freundlich um jeden Einzelnen.
Auch der Captain ist freundlich und wer will, kann sogar ins Cockpit gehen und Fotos machen. Aber der gute Service ist nicht nur an Board, sondern auch schon am Flughafen selbst kommt man gut mit dem Personal aus, ob nun beim Boaring oder am Schalter.
Ich wüsste nicht, was ich noch zu dem Service schreiben könnte?!


Flugzeuginstanz:

Die Flugzeuge, die ich bestiegen habe, machten von innen allesamt immer einen guten sauberen Eindruck. Es sah alles immer sehr gepflegt aus, und ich konnte wirklich nie einen negativen Aspekt entdecken! Jedoch ich hatte fast immer das Glück, ohne großes Wollen, direkt am Fenster bei der Tragfläche zu sitzen, und die sah meist nicht so sauber aus, wie es im Flugzeug der Fall ist. Klar, ein Flugzeug muss regelmäßig gewartet werden, aber ich weiß nicht wie oft sie dies tun.


Schalter am Flughafen:

Wie es dort ist, kennt wohl jeder, der schon mindestens 1mal geflogen ist. Lange und noch längere Schlangen vor den Schaltern. Da muss man immer eine Menge Zeit mibringen, wenn man mal nicht der 1. ist!
Ist es dann aber soweit, kann man sich nciht beklagen, da einem das Personal gerne hilft, auch für jede Frage offen ist. Das hat mich gefreut und versetzt mir immer ein freundliches Gesicht :)


Spaß im Flugzeug:

Klar, wie bei vielen anderen Fluglinien auch, bekommen die kleinen meist von den Flugbegleitern eine KLeinigkeit geschenkt, nette Geste oder? Ich meine, so ne Kappe, mit einem dicken fetten Lufthansalogo ist auch genau das richtige in der heutigen Zeit, wo man doch lieber mal ein Gameboyspiel der neusten Technologie hätte :) Aber wenn Mami und Papi den Flug schon bezahlen müssen, dann bekommt wenigstens der Kleinste seine Buntstifte! Ich will das jetzt nicht ganz kritisieren, da es ja immerhin eine nette Geste ist, udn manch ein Kleiner freut sich ja schließlich auch drüber!
Auf fast jedem langen Flug bekommen die Passagiere die Möglichkeit, einen oder auch zwei Filme sich anzuschauen. Diese sind meist brandaktuell und kostenlos. Nur die Kopfhörer muss man lediglich bezahlen, die dann das Eintrittsgeld fürs Kino schon gleich wieder ausgleichen! Wie schon erwähnt, wird man mit neusten Kinofilmen beschlagen. Diese sind meist für alle Altersklassen gedacht, also sollte man keinen neuen Horrorfilm der brutalsten Art erwarten.


Preise/Prämien:

Wie dies auch bei der anderen Anbietern jeglcher Art der Fall ist, gibt es auch bei der Lufthansa Prämien für oft genutzte Flüge. Dazu gleich mehr...

Der Preis ist klar nicht so billig, dafür bekommt man aber Sicherheit geboten, wie sie sonst nur schwer anzufinden ist. Ich gebe gerne immer mal ein paar Mark pardon Euro aus, wenn ich dafür Sicherheit, guten Komfort und guten Service genießen kann. Ab und zu sollte man auch bei der Lufthansa einmal vorbeischauen, auch die bieten ihre kleinen "Schnäppchen" des öfteren an, und wenn ich die Möglichkeit hätte, dann würde ich auch bei einigen mit Sicherheit zuschlagen.

Die Prämien kann man sich durch regelmäßiges Fliegen und durch die Flugstrecke ergattern. Hierbei kann man an einem speziellen Programm teilnehmen und bekommt dafür also Prämien. Für mich, als doch relativ seltenen Flieger kommt das nicht in Frage, aber es ist eigentlich eine ziemlich tolle Idee. Alleiniger Knackpunkt: Diese Prämien sind meist Flüge etc und man muss sie in einer bestimmten Zeit einlösen,. Diese Frist ist aber meist nur sehr kurz gesetzt.


Mein Fazit:

Ich fliege nur mit Lufthansa, werde dies auch weiterhin machen. Dies liegt wirklich daran, dass ich der Meinung bin, die Lufthansa ist einfach die beste Linie auf dem Markt. Es gibt leichte negatvie Aspekte, aber die Positiven überwiegen klar!
Ich kann jedem empfehlen, die Lufthansa zu nehmen, da die Konkurrenz einfach nicht so gut sein kann. Ich habe auch noch mehr als nur LTU getestet und bin zu diesem Ergebnis gekommen!
Der Preis sollte jemanden nicht sofort vertreiben, wenn man bedenkt, was man letztlich für einen Service bekommt!


Ich hoffe ich konnte euch helfen, euer loppo
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Kommentare
chiefcommander
chiefcommander, 22.01.2005
Allerdings bietet die Lufthansa noch immer kein Insight-Entertainment, also Monitore im Sitz. Dass gibt von mir einen Stern abzug!
engel123
engel123, 18.03.2002
Sicherheit und Qualitaumlt zaumlhlen am Ende dann doch noch als sehr wichtig. Gluumlckwunsch. Dein Bericht ist 100 Lesungen wert.
mjk25
mjk25, 14.09.2005
guter bericht gruumlszlige aus dresden der lh gruumlndungsstadt mario
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Irias

Paulchen, der fliegende Kater ..

ein Testbericht von 2005-05-23 13:12:02 vom 23.05.2005
Empfehlung: ja
Letztes Jahr musste ich mir bereits im Sommer Gedanken machen, wie Paulchen und ich Weihnachten verbringen. Natürlich wollte ich aus dieses Jahr das Fest mit meiner Familie in Schleswig-Holstein verbringen. Aber da ist ja noch Paulchen. Je älter er wird, umso schwerer wird es für ihn eine Unterkunft zu finden. Als ich ihn das letzte Mal bei Bekannten untergebracht hatte, hat er dort innerhalb von 2 Tagen die gesamte Wohnung verwüstet. Also beschloss ich ihn dieses Mal wieder mit auf Reisen zu nehmen. Mit dem Auto habe ich ihn bereits öfter mitgenommen und die Fahrten verliefen problemlos. Aber im Dezember 800 km auf die Autobahn wollte ich nicht unbedingt.


Ich habe dann gelesen, dass Tiere bis zu 8 kg Gewicht im Flugzeug als ?Handgepäck? mitgenommen werden dürfen. Ich ging also ins nächste Reisebüro und erkundigte mich mal genauer.

Kleintiere bis zu einem Gesamtgewicht von 8 kg dürfen in einer Transportbox mit in den Passagierraum genommen werden.


Das Tier muss in einem Behältnis transportiert werden aus dem es sich nicht befreien kann.


Die Transportbox darf so groß sein, dass es in L x B x H zusammen 115 cm nicht überschreitet und das das Tier darin aufrecht stehen und sich wenden kann.

Der Tierhalter muss eine Bestätigung unterschreiben, in der sich verpflichtet für alle Schäden aufzukommen, die in Verbindung mit dem Tiertransport entstehen.


Der Flugkapitän hat das Recht das Tier in dafür vorgesehene Laderäume umladen zu lassen, wenn es zu Schwierigkeiten während des Fluges kommt.


Es werden maximal 4 Kleintiere in einer Maschine befördert.



Ich ging nun mit Paulchen zum Tierarzt und fragte ihn, ob Paulchen denn flugtauglich sei. Unser Tierarzt hatte keinerlei Bedenken, im Gegenteil, da er Paulchens Macken kennt, hat er mir geraten ihn mitzunehmen.


Also ging ich wieder ins Reisebüro um unseren Flug bei der Lufthansa zu buchen. Aber nun gab es ja noch ein Problem. Wie sollte ich mit meinem Kater ins Flugzeug kommen? Ich brauche zum gehen meinen Krücke und kann während des Gehens nichts tragen. Aber auch hier wusste die nette Dame im Reisebüro sofort eine Lösung. Für Schwerbehinderte bietet die Lufthansa als Service Hilfe vom einchecken bis zur Ankunft am Zielort. In diese Hilfe wurde auch mein Paulchen einbezogen. Ich buchte also im Juli unseren Flug und bekam auch eine Bescheinigung, dass Paulchen mitgebucht war.


Am 21.12. war nun unser Reisetag. Paulchen saß in seiner Reisebox und wir machten uns auf den Weg. Beim einchecken wurde Paulchen schon erwartet. Als ich die Dame fragte, ob mir jemand behilflich sein könnte, war das überhaupt kein Problem. Sie schloss ihren Schalter und brachte Paulchen und mich durch alle Kontrollen. Beim durchleuchten musste ich Paulchen nochmal aus seiner Box nehmen. Auch hier waren die Mitarbeiter ausgesprochen freundlich. Mir wurde ein Stuhl geholt, da ich mit Paulchen auf dem Arm nicht stehen kann. Nachdem nun unser Gepäck, meine Krücken und Paulchens Box durchleuchtet waren, wurden wir in die Abflughalle gebrachte. Bevor alle anderen Passagiere zum Flugzeug gebracht wurden, fuhr ein Wagen vom Roten Kreuz vor und brachte eine weitere gehbehinderte Dame, Paulchen und mich zum Flugzeug. Wir wurden auf unsere Plätze begleitet, Paulchen wurde im Fußraum vor meinem Sitz deponiert. Die Flugbegleiter waren ausgesprochen freundlich, haben uns dann darauf hingewiesen, dass wir in Hamburg solange im Flieger bleiben sollen bis wir wieder abgeholt werden. Paulchen verhielt sich sehr ruhig und gab keinen Muckser von sich. Während des gesamten Fluges ließ er sich kraulen und fing nach einer kurzer Zeit an zu schnurren.


Wir starteten pünktlich und ich bin mir sicher, dass ich mehr Angst hatte als Paulchen. Ich gebe zu, dass ich schon immer mit Flugangst zu kämpfen hatte.
Über den einstündigen Flug gibt es nicht viel zu berichten, wir bekamen ein Getränk, die Flugbegleiter waren sehr freundlich und schauten auch wie es denn Paulchen geht. Der schnurrte immer noch auf seinem Schmusekissen vor sich hin.


In Hamburg wurden wir dann von zwei Sanitätern aus dem Flugzeug abgeholt und direkt bis zur Gepäckausgabe gebracht. Sie holten uns unser Gepäck vom Laufband und verstauten es auf einem Gepäckwagen. Wir wurden dann bis zu unseren Angehörigen gebracht.


Paulchen hat den Flug sehr gut überstanden. Bei meiner Familie kam er aus seiner Box als ob er nur 10 Minuten unterwegs gewesen wäre und legte sich sofort auf seinen Platz auf der Couch und putzte sich ausgiebig.


Der Rückflug verlief ebenso wie der Hinflug. In Hamburg stellten wir uns in der Schlange an um einzuchecken. Wir waren sehr überrascht, als uns eine Mitarbeiterin der Lufthansa aus der Schlange holte. Sie sagte dann nur ich bräuchte mich nicht anzustellen, Schwerbehinderte können an einem Extraschalter einchecken. Ich finde es sehr beachtlich, dass die Mitarbeiter darauf reagieren, wenn sie einen Menschen sehen, der behindert ist. Für die Dame war es eine Selbstverständlichkeit und das habe ich bisher noch nicht häufig erlebt.


Auch in Hamburg wurden wir bis ins Flugzeug begleitet und in Stuttgart bis hinter die Absperrung gebracht. Niemand hat sich daran gestört dass mein Paulchen mitgeschleppt wurde.


Ich habe mich noch nie so sicher gefühlt wenn ich verreist bin. Auf Bahnhöfen bin ich schon oft hingefallen, weil mich Menschen einfach umgerannt haben, oder mir mit den Füßen meine Krücken weggetreten haben. Vor allem die Treppen sind für mich ein großes Hindernis.
Ich hätte sicher keine Sanitäter benötigt, aber ich hatte seit langem mal wieder keine Angst beim verreisen.


Die Hilfe die die Lufthansa Schwerbehinderten Menschen bietet ist vorbildlich. Die Mitarbeiter waren alle sehr hilfsbereit und freundlich. Auch das Paulchen als zusätzlicher ?Ballast? dabei war, hat niemanden gestört, im Gegenteil. Sie haben ihn angeschaut, gestreichelt und sich gefreut dass er so ruhig ist.


Für den Flug Stuttgart - Hamburg - Stuttgart habe ich übrigens letztes Jahr 99 €uro, gebucht im Juli. Vorm Fliegen haben Paulchen und ich keine Angst mehr. ;-)
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
retilein

Hilfe meine geliebte Nagelschere ist weg

ein Testbericht von 2005-05-17 18:34:25 vom 17.05.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: sicherheit und pünktlichkeit...
Nachteile/Kritik: nicht die billigste und zt. pingelig
Meine Arbeit bringt es mit sich, dass ich wiederholt mit den verschiedensten Fluglinien der Welt unterwegs sein muß.
Meine bisherigen fast durchweg positiven Eindrücke für den Transport mit der Deutschen Lufthansa haben mich veranlasst mit nachstehenden Zeilen dem Leser diese etwas näher zu bringen. Oder genauer gesagt das letzte Flugerlebnis vom Anfang Januar vor 3 Jahren nach Barcelona. Doch dazu später.

Schon im Jahre 1926 wurde die Lufthansa gegründet. Heute besteht die Flotte aus rund 320 Flugzeugen, aktuelle Details s.auch http://de.wikipedia.org/wiki/Lufthansa, und somit gehört die deutsche Lufthansa zu einer der zehn größten Airlines weltweit.
Lufthansa startet täglich mit über 480 Flügen in 21 europäische Länder. Mit dem vielfältigen Linien- und Charterflugprogramm von Lufthansa CityLine lassen sich Europas Regionen und Metropolen auf komfortable Weise erreichen. So werden von 13 innerdeutschen Abflughäfen insgesamt 57 Ziele angeflogen, s.a. http://konzern.lufthansa.com/de/html/ueber_uns/flo tte/.
Der Kranich - das Wappentier der Lufthansa - ist übrigens sogar noch älter als die Fluglinie selbst. So wurde schon 1918 von Otto Firle das Signet eines stilisierten Kranichs entworfen, www.imselbst-verlag.de/ffm_KB/beispiel.pdf.

Welche Faktoren kann und sollte man zur Beurteilung von Flugqualität heranziehen ? Aus diversen verschiedenen Betrachtungen habe ich mich für nachstehende Beurteilungskriterien entschieden.

1. Sicherheit (Renomeée der Fluglinie)
Seit dem 11.09.2001 ist sicherlich die Sicherheit einer der wichtigste Aspekt beim Fliegen.
In dieser Hinsicht ist die deutsche Lufthansa sicherlich vorbildlich und den z.T. belastend umfangreichen Kontrollen bringt man eingedenk der Terrorprobleme doch zumeist entsprechendes Verständnis entgegen.
Auch wenn es mich bei meinen letzten Trip gen Barcelona negativ erwischte. So wurde ich doch nach dem check-in tatsächlich herausgewunken. Mein Tasche als Handgepäck war das Corpus delicti. "Sie haben eine unerlaubte Schere dabei", wurde ich von einer forschen Dame auf dem Flughafen FFM angeraunzt. Mir keinerlei Schuld bewusst ließ ich Sie gewähren und tatsächlich förderte Sie doch aus den Tiefen des Waschbeutels meine kleine vergoldete Nagelschere zu Tage. Ein altes Stück zwar, aber mir sozusagen seit den Studentenzeiten ans Herz..äh Nagel gewachsen.
"Sie konnten das lesen, es ist verboten" moserte Sie weiter und so stand ich vor 3 Alternativen. Mein Handgepäck als Reiseegepäck einchecken, es im Flughafen irgendwo zu deponieren oder es fliegt weg.
Schweren Herzens ließ ich aus Zeitmangel die 3. Variante gewähren und wech war sie...meine Lieblingsschere.

2. Sitzkomfort (Sitzplatzabstand etc.)
Nicht nur aufgrund der spektakulären Thrombosefällen ist dieser Punkt wichtig zu werten. In Zusammenhang mit den vorhandenen Flugzeugen ist dies als weltweit vergleichbar einzustufen.
Als Handgepäck erlaubt sind übrigens 30 Kg für Business-Klasse und 20 Kg für die Economy-Klasse

3. Fluggerät (Alter des Flugzeuges)
Dieser Punkt korreliert mit der Sicherheit des Flugzeuges und ist bei der Lufthansa vorzüglich gewährleistet.

4. Flugpreis (möglichst billig) und minimale Flugdauer (d.h. möglichst direkte Verbindungen)
Wichtig ist natürlich dass das das Preis-Leistungsverhältnis stimmt.
Sie sind von Ziel zu Ziel unterschiedlich aber die Lufthansa liegt diesbezüglich sicherlich schon im oberen Drittel im Vergleich zur Konkurrenz.

5. Essen & Trinken (Menüqualität etc.)
Was den kulinarischen Service angeht bin ich ein bißchen hin und her gerissen. Mal erlebt man wahrhaft guten Service mit leckeren Mahlzeiten, einige Monate später wird einem dann der so oft monierte "Fliegerfraß" serviert, den man lieber unkommentiert stehenlässt. So sind die Stewards und Stewardessen generell sehr aufmerksam und hilfsbereit und gehen teilweise wirklich oft mit Getränken und Snacks herum.
Andererseits ist das Angebot speziell bei Getränken etwas knapp bemessen gegenüber der Konkurrenz. So fühlten mir die Stewardessinnen anderer Fluglinien das Whiskyglas leicht bis zum Stegreif, bei der Lufthansa eher spartanisch.

6. Bordservice (kleine Aufmerksamkeiten)
Im Gegensatz zu längeren Flügen gab es für mich diesbezüglich nichts. Weitere Kriterien für einen angenehmen Flug, wie angenehme leise Musik an Bord, eine funktionierende Klimaanlage und ein überaus freundliches Personal lassen die Reisestrapazen nicht ganz so durchschlagen. Ein Punkt den ich demgegenüber beim letzten Flug besonders hervorheben möchte, die Toiletten waren auch kurz vor der Landung noch tipptopp sauber.

7. Unterhaltungsprogramm (Video am Sitzplatz etc.)
Lufthansa bietet volldigitale Audio-Service auf den Großraumflugzeugen an.
Kommunikation (Telefon / Internet am Sitzplatz etc.) ist dagegen nur in der First Class- Klasse möglich.

Ein wichtiges Flugkriterium bilden heutzutage auch die sogenannten Vielfliegerprogramme der einzelnen Fluggesellschaften. Das Vielfliegerprogramm von Lufthansa nennt sich "Miles and More" (Lufthansa war eine der ersten Airlines, die dieses Bonussystem einführte) und inzwischen können auf vielen Flügen der Partnerairlines auch Meilen gesammelt werden. Unter anderem natürlich auf Flügen der "Star Alliance", einem Zusammenschluß namhafter Airlines, der aufeinander abgestimmte Flugpläne, kürzere Transitzeiten und viele weitere Services ermöglicht. Immerhin 15 Airlines, mit Zielen in 130 Ländern bei stolzen 815 Destinationen sind die Partner der Star Alliance. Derzeit sind neben Lufthansa folgende Airlines dem Verbund eingeschlossen: SAS (Skandinavien), Air Canada, Varig (Brasilien), British Midland, Air New Zealand (Neuseeland), Singapore Airlines, ANA - All Nippon Airways (Japan), Ansett Australia, Thai (Thailand), United Airlines (USA), Mexicana (Mexico), Austrian Airlines und Lauda Air (Österreich).

Fazit
*****
Ich kann einen Flug mit der Lufthansa aus bisheriger gewonnener eigener Erfahrung also durchaus empfehlen, aber passt auf Eure Nagelscheren auf !
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Kommentare
Ank.Ank
Ank.Ank, 16.02.2002
sehr schoumlner Bericht -, wuumlrde mich freuen, wenn du mal bei mir vorbei schauen wuumlrdest :- - Mfg Ank.Ank
baltic
baltic, 16.02.2002
Allzeit guten Flug! Ciao baltic
Corni
Corni, 17.02.2002
Irgendwann druck ich039s mir aus! Lieber Sonntagsgruszlig von Conny
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Marlene

Rettung in letzter Not

ein Testbericht von 2004-09-20 13:15:15 vom 20.09.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: sehr hilfreiches Personal...
Nachteile/Kritik: Essen
Auf der Abflugtafel am Frankfurter Flughafen stand nun „Peking“. Der LH 720 sollte um 17.20 Uhr starten. Da stand ich nun – bereit zum boarden mit der Bordkarte und Handgepäck in der Hand. Der Rest war fertig eingecheckt. Das einzige, was mich noch von meinem Abenteuer trennte war der Zollbeamte vor der Gangway, der noch mal Bordkarte und Reisepaß sehen wollte. Beides reichte ich ihm lächelnd rüber und wollte langsam an ihm vorbeigehen. Doch plötzlich stoppte er mich. Er bräuchte mein Visum. Ich lächelte weiter und sagte, daß ich mit der Reisegruppe unterwegs sei und ein Sammelvisum vorliegen müßte. Daraufhin verwies er mich zwecks Prüfung wieder an den Lufthansa-Counter. Ich stünde nicht auf seiner Liste.

Am Counter herrschte volle Hektik, da die letzten sich noch einchecken mußten. Doch schließlich kam ich dran und trug mein Anliegen vor. Auch hier wurden wieder Listen gecheckt und Bildschirme angestarrt. Nicht! Mein Name tauchte nirgendwo auf. Und nun? Das war mein erste Frage an die blonde Maus hinter dem Schalter. Schon mit leicht bebender Stimme. Es war mittlerweile 17.15 Uhr.

Der Supervisor – so nennt man die Schichtführer bei der Lufthansa ;-) – wurde auf die Diskussion aufmerksam und fragte auch gleich, was denn hier los sei. Der wiederum wurde von seiner nun aufgelösten und hilflosen Angestellten aufgeklärt, daß ich kein Visum hätte , aber trotzdem nach China einreisen wollte. Er war ein Mann der Tat! Wieder wurde Listen ausgedruckt und durchforstet. Telefonanrufe getätigt. Schließlich mit dem Captain der Maschine Rücksprache gehalten – es war 17.30 Uhr – und mir liefen die Krokodilstränen die Wangen herunter. Nach all dem sprach dieser göttliche Supervisor zu mir die erlösenden Worte: „Wir nehmen Sie mit!“ Mit der strikten Anweisung mich nach dem Start sofort bei der Flugbegleitung zu melden und auf mein Problem aufmerksam zu machen.

Ihr müßt bedenken, ich war nun auf einem 11-Stunden-Lufthansa-Flug in ein kommunistisches Land ohne Einreisegenehmigung. Mein Nervenkostüm war aus zarter Seide, trotz der liebevollen Betreuung durch „meine“ Stewardeß. Die Kabinenleitung sagte dem Piloten Bescheid, der wiederum gab per Funk schon aus der Luft in Peking Bescheid, daß ein Passagier ohne Visum an Bord sei.

Kurz vor der Landung in Peking sagte „meine“ Stewardeß noch zu mir: „ Das Schlimmste, was Ihnen passieren kann, ist, daß Sie den 11.30 Uhr Flug wieder nach Frankfurt nehmen müssen. Aber dann haben Sie wenigstens ein spannendes Wochenende gehabt“. Na klasse!

Nachdem das Anschnallzeichen erlöschte, kam über Lautsprecher der Aufruf, daß ich mich bei der Kabinenleitung vor Verlassen des Fliegers zu melden hätte. Es wartete eine Lufthansa Eskorte auf mich, bestehend aus zwei chinesischen Lufthansa-Angestellten in schicker blauer Uniform. Wir eilten durch den Pekinger Flughafen vorbei an Wachen in armeefarbener Uniform mit Gewehr. Die beiden eilten immer einen Schritt voraus. Chinesische Betriebsamkeit eben. Und ich immer mit zitternden Knien hinterher. Auf einmal kreuzten sich zwei Gewehre vor mir. Ich hatte nicht aufgepaßt und mußte warten.

Die beiden unterhielten sich mit einem älteren Chinesen, der hinter einer Art Schalter stand und gestikulierten wie wild. Dann wurde ich herbei gewunken und man teilte mir mit, daß ich für $ 120 ein Visum bekäme – hier vor Ort. Hurra! Aber nehmen Sie auch Kreditkarten? Reiseschecks? Nein, nur bar! Tja, soviel zum Handbestand in meinem Portemonnaie. Die Lufthansa legt aus – war der Satz, der mich veranlaßte das Lufthansa-Mädel zu umarmen.

Mit fliegenden Fahnen erreichte ich noch so gerade eben meinen Reiseleiter, der gottseidank noch auf mich gewartet hatte. Mit meinem Koffer, meinem Visum – und einem nicht mehr vorhandenem Nervenkostüm.

Ich danke der Lufthansa für die professionelle und kundenfreundliche Art und Weise, mit der mir geholfen wurde.
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Kommentare
mjk25
mjk25, 14.01.2006
super tolle sache halt lh
Zzaldo
Zzaldo, 08.02.2009
liebe Grüße sendet dir Stephan
XXLALF
XXLALF, 14.07.2010
und ganz liebe grüße
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PHIRAOS

Ready to fly?

ein Testbericht von 2004-05-26 22:37:37 vom 26.05.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Riesiges Streckennetz da Mitglied der Star Alliance, teilweise günstige Anbebote, (noch) kostenloser Service an Bord...
Nachteile/Kritik: häufig sehr teuer, Personal wirkt öfters arrogant, Service hat nachgelassen
FMO-FRA-CDG-FRA-FMO (27.03.2004 – 28.03.2004)

Am 21.03.2004 buchte ich bei LH das Ready to fly nach Paris. Da bei diesem Angebot die Zubringerflüge inklusive sind, konnte ich besten Gewissens von meinem Heimatflughafen Münster/Osnabrück aus starten.
Letzten Freitag fuhr ich nach der Arbeit zum Flughafen Münster/Osnabrück und checkte am QC-Automaten für meine Flüge bis Paris ein. Danach fuhr ich nach Hause und packte meinen Rucksack für das Wochenende. Zwei Flaschen Limonade, eine Packung Waffeln, fünf Müsliriegel, zwei Äpfel, Kulturbeutel und etwas frische Unterwäsche.

Am Samstag stand ich um 04:00 Uhr morgens auf, duschte mich und fuhr, nach einer Tasse Kaffee zum Flughafen Münster/Osnabrück. Da ich meine Bordkarte ja bereits am Vortag geholt hatte, konnte ich sofort zur Sicherheitskontrolle gehen. An mir hatte keiner was zu bemängeln, also wartete ich am Gate C14 darauf, dass das Borden für Flug LH 2097 nach Frankfurt beginnen konnte. Nach einiger Zeit ging es dann auch los und ich und die anderen Passagiere bestiegen die BAe 146-200 mit der Registration D-ACFA der Eurowings.

Datum: 27. März 2004
Flugnummer: LH 2097
Airline: Eurowings
Typ: BAe 146-200
Registration: D-ACFA
Startflughafen: Münster/Osnabrück (FMO/EDDG)
Zielflughafen: Frankfurt/Main (FRA/EDDF)
Take-Off Time: 06:20
Take-Off Runway: 07
Touchdown Time: 07:02
Touchdown Runway: ?
Geplante Flugzeiten: 06:15 – 07:20

Um 06:20 hoben wir von der Runway 07 ab, um nach Frankfurt zu fliegen. Nach einiger Zeit begannen die Flugbegleiterinnen mit dem Bordservice, bei dem ich einen Kaffee nahm. Als ich gerade dabei war meinen Kaffee zu trinken, meldete sich der Kapitän aus dem Cockpit und erzählte uns, dass wir in einer Höhe von 21.000ft fliegen würden. Gegen 06:38 begannen wir mit dem Sinkflug und befanden uns im Anflug auf den Flughafen Frankfurt am Main, um dort um 07:20 sanft und sicher zu landen. Beim Aussteigen gab’s dann noch diese Eurowings-Schokolade.

In Frankfurt ging ich sofort durch zum Abflugbereich und suchte Gate A19, von wo aus der Flug LH 4212 nach Paris starten sollte. Nachdem ich das Gate lokalisiert hatte, schlenderte ich noch etwas durch die Abflughalle und ging dann schließlich auch zum Gate A19 und wartete darauf, dass das Boarding beginnen konnte. Um ca.08:15 war es dann soweit und ich nutzte das Quick Boarding an diesem Drehkreuz für Leute mit Etix. Ist echt ne feine Sache, dieses Quick Boarding.


Datum: 27. März 2004-03-28
Flugnummer: LH 4212
Airline: Lufthansa
Typ: A321-100
Registration: D-AIRY
Starflughafen: Frankfurt/Main (FRA/EDDF)
Zielflughafen: Paris Charles de Gaulles (CDG/LFPG)
Take-Off Time: 09:06
Take-Off Runway: 18
Touchdown Time: 09:54
Touchdown Runway: ?
Geplante Zeiten: 08:50 – 10:00

An Bord des Airbus A321-100 der Lufthansa hatte ich Platz 7A, also im vorderen Bereich der Maschine. Dieser Platz war sehr schlecht von mir gewählt, da alle A32x-Modelle vorne unangenehm laut sind. Dieses „Knattern“ lässt einen denken, dass man in einer Propeller-Maschine sitzt. Ist das nur bei den CFM-Engines der Fall, oder ist es auch bei IAE zu hören. Außerdem ist dieses Geräusch auch nur zu hören, wenn man vor den Triebwerken sitzt. Sobald im hintern Bereich der Maschine sitzt, ist davon nix mehr zu hören.

Um 08:55 wurden wir gepusht und um 08:58 wurden die Triebwerke gestartet. Erst das auf der rechten Seite und dann hörte man erst irgendwelche Hydraulikpumpen im Bauch des Fliegers „üüüüüüüüuut“ machen, ehe das Triebwerk auf der linken Seite gestartet wurde. Ich kann mir keinen Reim auf das „üüüüüüüüüüüüüüüüüüuuut“ machen. Dachte erst die Gepäckluke würde geschlossen oder so. Aber warum immer genau zwischen den Starts der beiden Triebwerke? Wie dem auch sei, um Punkt 09:00 setzte sich die Maschine aus eigener Kraft in Bewegung, um gegen 09:06 von der Startbahn West aus zu starten.
Beim Bordservice hatte man die Wahl, zwischen einen Schinken- oder einem Käse-Baguette (Sandwich) und bei den Getränken konnte man Kaffee, Tee, Cola, Wasser, Säfte etc. bekommen. Ich entschied mich für ein Schinken-Baguette und einen Tomatensaft. Beides war sehr lecker. Wir verließen unsere Reiseflughöhe, als es so 09:32 war und setzten schließlich um 09:54 in Paris auf.

Nach der Ankunft, drehte ich in Paris erstmal ein paar Runden durchs Terminal, was man da wirklich wörtlich nehmen kann, da das Terminal 1 kreisförmig gebaut ist. Danach führ ich mit dem Bus zum Bahnhof/T3 und ging zur Spotterposition, wo ich bis zum späten Nachmittag blieb. Natürlich schoss ich in der Zeit eine ganze Menge Fotos. Gegen 17:30 fuhr ich dann wieder zum Terminal zurück um für den Flug nach Frankfurt am nächsten Tag einzuchecken und um dann schließlich gegen 18:10 zum Hotel zu fahren. Im Hotel bin ich allerdings nicht mehr alt geworden und ging daher sehr früh schlafen. Ich hatte bei der Reservierung des Hotel-Zimmers auch ein Frühstück für 4€ mit reserviert, welches ich am nächsten Morgen genüsslich zu mir nahm. Brioche heißt, glaube ich, diese süße, gelbe Brot, was es in Frankreich gibt. Ist sehr lecker! Dazu zwei Tassen Kaffee und ich war fit für den Tag.
Da mein Rückflug erst um 13:55 starten sollte, blieb mir noch Zeit, noch mal zur Spotterposition zu fahren und noch ein paar Fotos zu schießen.


Pünktlich um 13:25 war ich bereit für das Boarding für Flug LH 4219 nach Frankfurt.

Datum: 28. März 2004-03-28
Flugnummer: LH 4219
Airline: Lufthansa
Typ: A320-200
Registration: D-AIPM
Startflughafen: Paris/Charles de Gaulle (CDG/LFPG)
Zielflughafen: Frankfurt/Main (FRA/EDDF)
Take-Off Time: 14:09
Take-Off Runway: 28?
Touchdown Time: 14:55
Touchdown Runway: ?
Geplante Zeiten: 13:55 -15:15

Um dem knatternden Geräusch zu entfliehen, hatte ich mir dieses Mal einen Platz im hinteren Bereich der Maschine gesichert, und zwar den Platz 21A. Meine Uhr zeigte 13:53, als wir gepusht wurden während gleichzeitig die Triebwerke gestartet wurden. Das „üüüüüüüüuut“ durfte natürlich auch hier nicht fehlen. Drei Minuten später setzte sich der Airbus aus eigener Kraft in Bewegung und rollte zur Runway 28?, um von dort um 14:09 zu starten. Als wir eine bestimmte Flughöhe erreicht hatten, wurde mit dem Service begonnen. Ich konnte sehen, dass diesmal nicht so Baguettes, wie auf dem Hinflug verteilt wurden, sondern so Pappschachteln. Der Zeit zu urteilen nach, rechnete ich mit einer Art Mittagessen. Ich bekam auch so eine Schachtel. „TraWellerBox“ stand drauf geschrieben und ich freute mich auf ein leckere Mahl.
Als ich die Schachtel jedoch geöffnet hatte, war ich maßlos enttäuscht.
Der Inhalt waren ein mit Schinken und Salat belegte Gepäckstück, eine Papierservierte und, im wahrsten Sinne des Wortes, ein Schluck Wasser in einer Art Joghurtbecher. Mit wenigen Bissen war das essbare Etwas verspeist und das Wasser war auch sehr schnell leer. Bis zum Ende des Fluges wartete ich noch vergebens auf den Wagen mit den Getränken, weil ich wieder Lust auf einen Kaffe hatte. Ich glaube, ich bin süchtig nach dem Zeug.
Um 14:38 begannen wir mit einem recht wackeligen Sinkflug und Anflug auf Frankfurt, wo wir um 14:55 landeten.

In Frankfurt lief ich erst noch etwas im Terminal herum und ging dann gegen 16:00 zum Gate A4, da von dort aus um 16:15 das Boarding für Flug LH 2096 nach Münster/Osnabrück beginnen sollte. Am Gate erfuhr ich dann, dass sich der Flug auf 17:15 verspätet hätte, was einer Boarding Time von ca. 16:45 entsprechen würde. „In den LH Wartebereichen an den Gates gibt’s doch kostenlose Zeitungen und kostenlosen Kaffee. Kaffee! Endlich!
Wie ich geahnt hatte, begann um 16:50 das Boarding für Flug LH 2096. Unsere Maschine hatte eine Außenposition, zu der wir mit einem Bus gefahren wurden. Dort mussten wir allerdings noch warten, bis das Gepäck verladen war und konnten dann in die ATR 72-500 von Eurowings einsteigen.

Datum: 28. März 2004
Flugnummer: LH 2096
Airline: Eurowings
Typ: ATR 72-500
Registration: D-ANFK
Startflughafen: Frankfurt/Main (FRA/EDDF)
Zielflughafen: Münster/Osnabrück (FMO/EDDG)
Take-Off Time: 17:44
Take-Off Runway: 25?
Touchdown Time: 18:24
Touchdown Runway: 25
Geplante Zeiten: 16:50 – 17:55

Wir waren endlich alle im Flugzeug, so dass schließlich um 17:36 die Triebwerke gestartet werde konnten. Wir rollten zur Runway 25, weiß allerdings nicht genau ob L oder R, aber wir hoben trotzdem um 17:44 ab. Beim Bordservice nahm ich einen Tomatensaft und freute mich schon auf die Eurowings-Schokolade beim Aussteigen. Der Anflug auf den Flughafen Münster/Osnabrück war äußerst wackelig, aber scheinbar sind kleinere Flugzeuge, wie die ATR sowieso anfälliger für Turbulenzen und Luftlöcher als große Jets. Bei der Landung in Münster/Osnabrück war es auf meiner Uhr 18:24. Ich ging zum Ausgang der Maschine, und wollte mir etwas von der Eurowings-Schokolade nehmen, fand aber keine. Schade, hatte mich schon drauf gefreut.

Insgesamt, war ich zufrieden mit der Lufthansa, aber diese TraWellerBox sollten sie doch noch mal überdenken. Sollte das der neue, reduzierte Service auf Europa-Strecken sein, dann hat Lufthansa sehr nachgelassen. Also diese Baguettes, wie ich auf meinem Flug von Frankfurt nach Paris bekommen habe, waren ca. doppelt so groß wie das Gebäck-Dingens in der TraWellerBox. Ihr müsst Euch am besten mal, ein eigenes Bild davon machen, aber ich bin und bleibe der Meinung, dass Lufthansa damit ihrem eigenen Ruf schadet.

Gruß
phil
...
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