Macromedia Director
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Macromedia Director

Platz 356 in der Kategorie "Bildbearbeitung, CAD, Grafikprogramm".
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

Macromedia Director Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
holsi

bye bye Powerpoint

ein Testbericht von 2002-08-24 13:26:26 vom 24.08.2002
Empfehlung: ja
Dumm wie ich bin, habe ich mir mal wieder etwas zum Arbeiten mit nach Hause genommen. Mein Ziel ist es, Macromedia Director 8.5 Shockwave Studio ein wenig beherrschen zu lernen. Dadurch habe ich mir mittlerweile einen sehr guten Eindruck über das Programm verschaffen können, den ich euch nicht vorenthalten möchte.

Wozu benutze ich Director? Nun, eigentlich nur als Ersatz für Microsoft PowerPoint, also um Präsentationen zu erstellen. Aber mit dieser Nutzung ist Director ebenso unterfordert, als wenn man einen Porsche nur benutzt um damit zum nächsten Supermarkt zu gelangen.

Nein, mit Director kann man viel mehr anstellen. Es ist möglich selbstlaufende CD-ROMs, Anwendungen, Spiele, Internetseiten und theoretisch sogar ein Betriebssystem zu erstellen.
Um dies zu bewerkstelligen benutzt Director eine eigene Programmiersprache die sich LINGO nennt.

Dabei ist das Arbeiten mit Director relativ einfach, jedenfalls die Grundfunktionen. Das Problem ist nur, es ist eine komplett andere Benutzeroberfläche als man sie von den Microsoft-Programmen kennt und es ist auch ein komplett anderes Prinzip.

Dies kann ich euch am Besten damit erklären, wenn man erst einmal den Namen Director ins Deutsche übersetzt, es heißt Regisseur. Und so wie ein Regisseur seinen Film plant, nämlich mit einem Drehbuch, so arbeitet ihr auch in Director. Drehbuch, so heißt auch euer Hauptfenster.

Die einzelnen Objekte, seien es Bilder, Texte, Filme, Sounds und so weiter werden in Director Darsteller genannt (wieder der Vergleich zu einem Film, es kommen aber noch mehrere). Um einen Darsteller zu benutzen, wählt man ihn aus und zieht ihn in das Drehbuch. Dadurch erscheint er auf der Bühne, so heißt die Arbeitsfläche, wo man die Darsteller bearbeiten kann und ihnen Aufgaben zuweist. Ausgewählte Darsteller kommen auf die interne Besetzungsliste (ich finde das Klasse, diese Namen *grins*).

Wie gesagt, auf der Bühne kann man die Darsteller noch bearbeiten. Dazu ist in Director ein besseres Zeichenprogramm enthalten. Aber das ist bei weitem nicht ausreichend. Das scheint auch Macromedia erkannt zu haben, deshalb ist bei Director auch eine Schulversion von Fireworks enthalten. Dies ist ein recht gutes Grafikprogramm und, was sehr wichtig ist, es liefert die Ergebnisse in den Formaten, die Director importieren kann. Und da liegt ein Schwachpunkt von Director. Es kennt nicht unbedingt viele Multimediaformate. Wieso das so ist, dazu habe ich meine eigene Theorie. Director kommt eigentlich von der Apple-Schiene und dort gibt es nicht so viele gängige Formate wie in Windows. Aber wie gesagt, ist eine Theorie von mir.

Ist die interne Besetzung klar und wurden auf der Bühne die Anweisungen gegeben, wird im Drehbuch jedem Darsteller sein Auftrittszeitpunkt und die Länge des Auftritts zugeteilt. Das Drehbuch ist also nichts weiter als eine etwas umfangreichere Zeitschiene.

Unter Anweisungen sind zum Beispiel das Drehen Zoomen und so weiter zu verstehen.

Mittels der Programmiersprache LINGO können selbst noch, zu den schon sehr vielen Anweisungen, selbst neue erschaffen werden. Natürlich kann man auch alles direkt in LINGO programmieren, dadurch werden die geschaffenen Objekte schneller und sind auch kompatibeler, da nicht soviel unnötiger Quelltext mit einfliest. Aber ich werde wohl eher weniger gebrauch davon machen.

Und da sind wir auch schon beim letzten Punkt. Alle in Director erstellen Projekte sind selbstlaufend, benötigen also nicht das Ausgangsprogramm und Plattformunabhängig, Laufen also sowohl unter WIN, MAC und UNIX.

Aber einer der entscheidensten Nachteile von Director ist wohl der Preis. Mit seinen 1715,64 Euro richtet es sich wohl eher an professionelle Benutzer. Aber wie eben erwähnt, den kreativen Möglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt.

Solltet ihr euch für das Programm interessieren, so könnt ihr euch unter www.macromedia.com eine vollfunktionsfähige 30-Tage-Trial-Version herunter laden.

Fazit:
Wie gesagt, ich benutze das Programm nur als Ersatz für PowerPoint und bin hellauf begeistert. Den Möglichkeiten sind keinerlei Grenzen gesetzt.
Hat man sich einmal mit der Oberfläche auseinandergesetzt und daran gewöhnt, geht das arbeiten sehr leicht und schnell. Der einzigste Nachteil ist der Preis.

Die Mitgelieferten Handbücher, es sind 5 (!), sind eher als nachschlagewerke zu gebrauchen, es steht zwar alles drin, aber ob man das als Anfänger versteht? Ich selbst arbeite mit dem Buch Director 8 workshop von Gillmaier/Gola.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Einmal Macromedia und zurück

ein Testbericht von 2002-10-12 01:13:18 vom 12.10.2002
Empfehlung: ja
Einleitung:

Die Software "Macromedia Director" dient erfahrenenen Film Profis seit langen Jahren zur Gestaltung von Multimedia Anwendungen. Sie finden mittlerweile eine voll internet taugliche Arbeitsoberfläche und es stehen Ihnen zahlreiche Features für die Erstellung von Animationen und die Einbindung unterschiedlicher Dateitypen zur Verfügung.

Die Filme können aus mehreren Komponenten wie Schrift, Ton und Bild zusamengefügt werden und auch eine effektreiche Kameraführung wird möglich. Diese Sequenzen laufen nicht mehr nur linear ab, sondern Sie können als Benutzer auf den Handlungsverlauf steuern. Die Entwicklungsgeschichte dieser Macromedia Software gleicht einer Reise an die Wurzeln der modernen Video Design ausgehend von den Achtziger Jahren.



Die Arbeitsoberfläche:

Die einzelnen Arbeitsbereiche gliedern sich in eine Bühne, verschiedene Symbolleisten und ein auch ein sog. Besetzungsfenster. Die einzelnen Komponenten dieser WYSIWYG können individuelle an Ihre Bedürfnisse angepasst werden.



Die Features:

Das Programm bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Text und Farbgestaltung. Ebenfalls können Vektorformen und als Besonderheit auch Sprites erstellt werden. Die Erstellung einer Grafik im Bitmap, Sprite oder Vektorformat kann mit Hilfe der vielen Funktionen realisiert werden.

Die Animation vorgefertigter Objekte kann zum Beispiel mit Hilfe eines Bewegungspfad erzeugt werden. Doch zu den großen Stärken zählt zweifelsohne die Multimedia Fähigkeit. Ihre Filmanwendungen können interaktive Elemente hinzugefügt werden und Animationsprozesse werden so steuerbar. Dafür wurde eigens die Aktions Sprache "Lingo" entwickelt, deren Struktur und Syntax leicht erlernbar ist.


Erfahrungswerte:

Nach meinen bisherigen Erfahrungen läuft die Version 8 der Software weitestgehend stabil, doch auch mir fehlen da einfach noch ein paar Jahre Erfahrung, um wirklich ein Urteil zu dieser Software abgeben zu können. Mit diesem Tool kann man wirklich sehr gute Ergebnisse erzielen, doch ich tendiere persönlich eher zu Flash



Résumé:

Die "Director" Software beinhaltet alle wesentlichen Funktionen für die Erstellung von multimedialen Inhalten für CD oder DVD Präsentationen. Dabei stehen Cuttern alle notwendigen Funktionen für den Filmschnitt zur Verfügung



Quellen:

http://www.macromedia.com/


Literatur:

-------------------------------------------------- ---------------------
Titel: Das Einsteigerseminar - Macromedia Director 7, bhv, 1999
Autoren: Christian Wenz, Tobias Hauser, Rudi Hofstetter
ISBN: 3-8287-1066-2
Verlag: BHV - Bürohandels und Verlaggesellschaft
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Macromedia Director

 
Allgemeine Informationen Macromedia Director
gelistet seit: 26.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Allgemeine Informationen
Kategorie: Grafik 
Typ: Bildbearbeitung 
Macromedia Director im Vergleich

Preisverlauf für Macromedia Director

Preisentwicklung Macromedia Director

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