Maeves Fest, Reise ins Land der Jugend - James Stephens Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Für Irland-Fans: Eine irische Scheherazade
ein Testbericht von mima0072004-06-12 11:22:35vom 12.06.2004Empfehlung: ja
Vorteile: unterhaltsam, wundersam, kurzweilig...Nachteile/Kritik: es fehlt eindeutig an Spannung; gibts nur noch bei Ebay & Co.
Der irische Schriftsteller James Stephens lebte von 1882 bis 1950 und war ein Freund von James Joyce. Er schriebt zahlreiche Romane, die die gälische Renaissance einläuteten, darunter das preisgekrönte Werk "Deirdre" (siehe meinen bericht dazu).
Handlung
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Das alte Irland der Kelten: Am Hof der Königin Maeve feiert man das heilige Samhain-Fest. Das ist die (Halloween-) Nacht, in der Grenze zwischen der Welt der Elfen, Tir nan Og, und den Königreichen der Menschen offensteht. Nera, ein junger Mann aus Maeves Gefolge, nutzt die Gelegenheit, um sich in das sagenhafte Land ewiger Jugend versetzen zu lassen.
Dort erfährt er, dass der Elfenkönig Ethal Anbual einen Überfall auf Maeves Reich plant. Als Nera zurückkehrt, um seine Königin zu warnen, nutzt diese den Anlass, um ihren Gästen zu erklären, warum sich der Feenkönig an ihr rächen will.
Doch die lange Geschichte ihres Streits mit Ethal Anbual um die schöne Fee Caer führt zurück in ein anderes Abenteuer und mündet in immer neue Geschichten aus der Vorzeit, als die Götter unumschränkt herrschten.
Fazit
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Königin Maeve ist eine Art irische Scheherazade, bei der eine Story zur nächsten führt, weil sich alle Geschichte wie in einem Flechtwerk miteinander verweben.
Wer etwas für irische Mythen und Legenden übrig hat, wird hier bestens bedient. Irland-Experte Frederik Hetmann (das ist Hans-Christian Kirsch) hat den Episodenroman angemessen und poetisch in die deutsche Sprache übertragen.