Platz 2 in der Kategorie "Hochschulen". Hochschulart: Universität / Die Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland, wurde 1993 gegründet und gehört zu den jüngsten ...mehr
Heute möchte ich euch etwas über meinen Studiengang schreiben, den ich nun schon seit 2 1/2 Jahren studiere: BWl, internationales Management!
Ich möchte euch Einblicke geben über das Studium im Allgemeinen, über Zulassungsbeschränkungen und andere formale Dinge, aber ich möchte auch auf das Problem unsere Fakultät hinweisen.
Also dann mal los!
Den Studiengang BWl, internationales Management konnte man damals, als ich angefangen habe, nur hier in Magdeburg und noch in zwei Städten in Bayern studieren, eine Uni war die katholische in Eichstädt. Naja und da ich nicht unbedingt nach Bayern wollte, und wahrscheinlich hätte ich da mit meinem durchschnittlichem Niedersachsen-Abi auch keine Chance gehabt, habe ich mich entschlossen nach Magdeburg zu gehen.
Eigentlich wollte ich weiter von zu Hause weg, aber nun bin ich nur 48 km von meiner Heimatstadt entfernt. Manchmal zum Vorteil und manchmal sehr nachteilig!
BWl, internationales Management wird in Magdeburg ohne Zulassungsbeschränkungen angeboten, dass heisst sie nehmen jeden der sich bewirbt. Einerseits sehr positiv für Leute wie mich, mit nem mittelmäßigem Abi, andererseits aber auch sehr schlecht. Auf diese Problematik gehe ich später noch genauer ein. Man muss also nur eine Bewerbung herschicken und schon kann man sich darauf einstellen auch genommen zu werden.
Vorteile der Uni:
Ein eindeutiger Vorteil, den die Uni hat, ist die Förderung! Das heisst es wird alles neu gebaut, bzw. saniert. Im Moment wird u.a. eine neue Bibliothek gebaut. Allerdings beschränken sich diese Mittel nur auf die Bauförderung!
Außerdem hat sich die Uni in einigen Teilbereichen, wie Medizin, Wirtschaftswissenschaften und E-technik bereits jetzt einen sehr guten Ruf verschafft.
Vorteile der Fakultät:
Man kann sich an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften mittlerweile für 13 unterschiedliche Fachrichtungen spezialisieren. Was im bundesdeutschen Vergleich sehr gut ist!
Gute Unterstützung durch höhere Semester, sprich seit 3 Jahren wird zu Beginn des Wintersemesters eine Einführungswoche angeboten. Dort wird über alles wissenswerte informiert und das betrifft nicht nur die Uni, sondern auch das Partyleben der Studenten in MD!
Fast komplett neu gebautes Gebäude mit sehr guter Aufteilung und einer Leuchtreklame auf dem Dach, welche den Dax, Nikkei und den Dow Jones anzeigt, leider ist sie seit einigen Tagen kaputt, ansonsten sehr praktisch!
Nachteile der Uni:
Bisher habe ich da noch nicht sehr viel entdeckt. Das Problem was am schwersten wiegt ist die Unfreundlichkeit der Mitarbeiter der Institutionen der Uni, was aber nicht an der Uni liegt, sondern ein allgemeines Problem in Magdeburg ist!
Manchmal ist man es auch etwas nervig, wenn an jeder Ecke herumgebaut wird, aber man denkt ja an die Vorteile, die man später davon hat.
Nachteile der Fakultät:
Die Organisation mit anderen Fakultäten bzw. Einrichtungen. Als Beispiel möchte ich dort die Aufteilung für die Englischkurse nennen. Es ist so, dass jedes Jahr Englischkurse sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium angeboten werden. Nun gibt es immer nur eine geringe Anzahl an Kursen, die wegen der hohen Studentenzahlen sehr überfüllt sind. Die Kommunikation ist sehr mangelhaft!
Nun also direkt zum Studiengang BWL, internationales Management.
Das Studium gliedert sich in 2 Teile, das Grundstudium und das Hauptstudium.
Das
Grundstudium dauert in der Regel 4 Semester und das anschließende Hauptstudium nochmal 5 Semester.
Um das Vordiplom nach dem 4 Semester zu bekommen, müssen nach jedem Semester Prüfungen geschrieben werden, die dann am Ende der 4 Semester hoffentlich zu einem erfolgreichem Vordiplom führen.
Die Prüfungen, die geschrieben werde müssen im einzelnen:
1. Semester:
Betriebliches Rechnungswesen
Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung
Mathe I
BWL A (Kostentheorie/Kostenrechnung & Grundzüge der BWL)
2.Semester:
Recht A (Öffentliches Recht & Bürgerliches Recht)
VWL A (Mikroökonomie)
Statistik A (Statistik & Entscheidungstheorie)
3.Semester:
BWL B (Produktionswirtschaft/Operations Research & Bilanzen)
VWL B (Makroökonomie)
Recht B (Handels- und Gesellschaftsrecht)
4.Semester:
BWL C (Marketing & Investition/Finanzierung)
VWL C (Wirtschaftspolitik & Finanzwissenschaft)
Außerdem muss man beim Internationalem Management (IM) das Unicert III in Englisch ablegen.
Vorteil bei IM ist, dass man kein Mathe II und Statistik II schreiben muss!
Am Ende dieser 4 Semester, wenn man sich durchgekämpft hat, bekommt man das Vordiplom und kann voll in das Hauptstudium einsteigen!
Ich will euch nun nichts über das Hauptstudium berichten, weil es ein langer, besser gesagt harter Weg, ist, bis man das Hauptstudium erreicht hat.
Nun aber zu den größtem Problem, was dieser Studiengang mit sich bringt. Wie oben schon erwähnt, ist der Studiengang nicht zulassungsbeschränkt. Und seitdem ich begonnen habe, gibt es jedes Wintersemester 800-1000 neue Studenten, im Bereich BWL, Wirtschaftspädagogik, Wirtschaftsinformatik, Wirtschaftsmathe,...! Zu diesem Bereich gehört auch Internationales Management. Nun könnt ihr euch denken, wenn der größte Hörsaal nur ca. 450 Leute fasst, dass es platzmäßig "etwas" eng wird. Also kann man sich vorstellen, dass alles wo man nur irgendwie sitzen kann, ausgenutzt wird. Dann wird nicht nur der Platz zum Problem, sondern auch der Geräuschpegel!
Es ist aber auch so, dass durch diese hohen Zahlen von Studenten nicht nur der Platz ein Problem ist. Bei den Klausuren wird heftigst selektiert, was sich in Durchfallquoten von 70-85 * widerspiegelt.
Ob das der richtige Weg ist bezweifele ich!
Und die Begründung durch einen unserer Professoren ist da auch nicht sehr schlüssig. Man beschränkt unseren Studiengang nicht mit NC, weil es um die Konkurrenz zwischen der Uni Magdeburg und der Uni Halle geht. Die Uni Halle bekommt angeblich ständig neue Professoren, wir dagegen, werden immer vernachlässigt, obwohl die Uni und besonders die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften in den letzten Jahren ständig steigende Studentenzahlen vorweisen können.
Aber das ist noch lange kein Grund, die Studenten darunter leiden zu lassen.
Mittlerweile gewöhnt man sich an die Situation, dass man immer ca. 30 Minuten vor der Vorlesung da sein muss. Aber eine Situation auf lange Sicht ist es bestimmt nicht.
Trotzdem macht das Studium sehr viel Spaß und es ist auch erträglich.
Und man kann hier sehr viel anstellen, wenn man Initiative ergreift.
Also wenn ihr Lust und Spaß habt BWL, mit internationales Ausrichtung zu studieren, in Magdeburg kein Problem, wenn euch überfüllte Vorlesungen und Anonymität nicht stören.
Auditorium Einführung in die Philosophie des Aristoteles: Vorlesung Wintersemester 1996/97 an der Otto von Guericke Universität Magdeburg, Institut für Philosophie
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In Magdeburg den Doktor machen - das Medizinstudium in Magdeburg
ein Testbericht von Yvonnsche812004-01-19 22:37:45vom 19.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: kleine Lerngruppen, gute Professoren, gute Ausstattung...Nachteile/Kritik: MD ist teilw. gewöhnungsbedürftig, starker Leistungsdruck
Ich studiere jetzt fast vier jahre in Magdeburg Medizin, war während meiner Studienzeit bis jetzt auch schon einige Male am Verzweifeln, hatte aber auch richtig gute Momente. Deshalb möchte ich noch etwas mehr über das Medizinstudium in MD schreiben.
- DIE STADT -
Da ich in MD geboren und aufgewachsen bin, stellte sich für mich nicht wirklich die Frage, wo ich mich bewerben sollte. Ich würde in Magdeburg angenommen und war glücklich.
Zugegeben, für jemanden, der aus einer anderen Stadt kommt, ist es sehr gewöhnungsbedürftig, die Stadt hat auch jetzt noch viele unansehnliche Ecken.Das Leben tobt nicht so wie z.B. in Berlin, aber es wird.
Was Studentenkneipen oder Clubs angeht ist sieht es wirklich relativ mau aus.
Nun ja, die medizinische Fäkultät ist eine Aussenfakultät, d. h. sie befindet sich nicht mit auf dem großen Otto - von - Guericke - Campus, sondern ein gutes Stückchen entfernt auf dem Campus der Uniklinik.
Da sind die Verkehrsverbindungen aber sehr gut, die Straßenbahn (Linie 3 und 9) hält direkt vor der KLinik, so dass man da wirklich nichts gegen sagen kann.
- DAS STUDIUM - DIE ERSTEN ZWEI JAHRE -
Waren steinig. Ich glaube auch ich musste in den gesamten zwölf Schuljahren, die ich hinter mir hatte nicht soviel ackern wie in diesen zwei Jahren.
Mitte Oktober vor gut vier Jahren ging es los, die Einführungsveranstaltungen und Vorlesungen waren vorbei, jetzt ging es ans Eingemachte und da habe ich mich zugegeben ganz schön umgeschaut.
Das erste Jahr:
Im ersten Jahr hat man Physik, Chemie, Anatomie (Präparierkurs), Biologie, Embryologie, die ganzen Kernfächer also, aber die hatten es in sich.
Zu Physik gehört ein Praktikum mit verschiedenen Versuchsreihen und dazugehörigem Testat (acht von zehn muss man schaffen), dazu drei Klausuren. Das heisst alle zwei Wochen Praktikum, dann rein zum Testat. In Biologie genau das selbe: Seminar und Praktikum mit Testatn, 3 Klausuren, dann hat man den Schein. Chemie besteht im ersten Jahr aus Vorlesungen, am Ende die Klausur.
Der Hammer war aber die Anatomie. Bei drei Vorlesungen in der Woche kam einiges zusammen. Zusätzlich hat man zwei mal pro Woche (entw. Die. und Do. oder Mo. und Mi.) den Präparierkurs, der mit jeweils zwei Stunden jedes Mal einher geht.
Es geht also gleich im ersten Semester an die Leiche. Und genau deshalb schrumpfte gleich im ersten Semester die Studentenanzahl ganz schön.
Der Präpariersaal (dieses Jahr neu gemacht!) wurde im ersten Jahr fast unser neues zuhause.
Zwei Mal wöchentlich waren wir dort. Dabei war es da ein angenehmes Arbeiten und Lernen, da die Seminargruppen recht klein gehalten sind. (Zehn Studenten arbeiten an einem Tisch) Dazu kommen mündliche Anatomietestate, die (inges. ca. 8), die so ganz okay sind. Man macht sich halt vorher ganz schön fertig.
Zusätzlich kommt dann noch eine Embryologieklausur(offene Fragen)und Histologie (MC und Präparaterkennung.
Das zweite Jahr:
Hat man den Physikschein darf man im 2. Jahr an Physiologie mit Praktikum teilnehmen. Mit Chemie am Chemiepraktikum und mit Biologie an Biochemie.
Das Lernen und die Testate wurden also nicht weniger.
Aber irgendwer hat einen immer gepusht.
Das Praktikum "Einführung in die klin. Medizin" ist wirklich gut. weiterhin geht man durch mirkroskopische Anatomie (Differentialdiagnostik) und
Psychologie.
Nach dem Physikum:
... wird alles etwas besser...!
- DIE PROFESSOREN -
Die Professoren sind soweit wirklich in Ordnung. Das Gute an dieser kleinen med. Fakultätist, das wirklich immer ein Professor erreichbar ist und mit Rat und Tat zur Seite steht. Im ersten Studienjahr wird man meist mit ein oder zwei anderen Studenten einem Tutor zugeordnet, der einen dannpersönlich kennt und hilft. Das ist dann ein Arzt oder Professor aus einer der Kliniken auf dem Campus.
Möchte man Hilfe von Studenten kann man sich an den Fachschaftsrat wenden, dort bekommt man immer schnelle Hilfe und Rat von Studenten aus höheren Semestern.
- AUSRÜSTUNG UND MITTEL -
Was diese Uni an Lehrmitteln zu bieten hat, hat sich auch in letzter Zeit verbessert. Viele Präparate waren relativ alt. deswegen aber nicht unbedingt schlecht.
Die technische Ausstattung ist super. Die Mikroskope etc. sind sehr gut.
Das neue große Klinikgebäude auf dem Campus setzt dem ganzen noch die Krone auf.
- DER CAMPUS -
Die med. Fakultät der Otto - von - Guericke Universität befindet sich wie gesagt auf dem Campus des Universitätsklinikums, so dass man quasi immer nur ein paar Meter zu den jeweiligen Kliniken hat.
Man lernt da nur keine Studenten anderer Studiengänge kennen, was richtig schade ist.
Die medizinische Zentralbibliothek befindet sich miten auf dem Campus direkt neben der Mensa. In der Mittagspause schnell etwas essen gehen ist also im Rahmen des Möglichen.
Auch eine Buchhandlung ist dort, sollte also ein Buch fehlen, dort stehen die wichtigsten Bücher zum Kauf bereit.
- PREISE -
Pro Semester muss eine Studiengebühr von momentan knapp 40 Euro entrichtet werden, erst dann bekommt man den Studentenausweis. Das Gute dabei ist, das dieser Studentenausweis und Semesterticket in einem ist. Man fährt dabei also kostenlos Straßenbahn und Bus.
Das ist für 40 Euro wirklich richtig gut, wenn ich so höre, was Freunde in anderen Städten bezahlen müssen.
Das essen in der Mensa ist mittlerweile recht ansehnlich. Als Student bezalht man je nach Gericht zwischen ein udn zwei Euro pro Mahlzeit. Dafür kann man sie selbst zusammenstellen und bekommt (meist) auch wirklich was Leckeres.
Bücher sind natürlich teuer, aber den ganz grpßen Teil bekommt man in der Bibliothek.
- MEIN FAZIT -
Mit dem Medizinstudieren in Magdeburg bin ich wirklich zufrieden. Man wird zwar regelrecht zum Physikum getriezt und Freizeit ist recht selten, aber das ist im Endeffekt ganz gut so.
Die Professoren stehen mit Rat und Tat zur Seite, was durch geringere Studentenzahlen möglich ist.
Magdeburg ist gewöhnungsbedürftig, zugegeben. Auch das Studentenleben ist hier nicht das Bunteste.
Das kann ich wirklich nicht schön reden.
Alles in allem kann ich aber sagen, dass ich meine Entscheidung hier zu studieren wirklich nicht bereue und diese Uni echt empfehlen kann! Zieht es durch, auch wenn es manchmal echt heftig ist!
...
Produktbewertung:
5
Bewertung Testbericht:
sehr hilfreich
Erreichbarkeit:
gut
Lehrniveau:
sehr hoch
Mensa:
abwechslungsreich und lecker
Studentenfreundlichkeit:
ausgezeichnet
Informationsangebot:
ausgezeichnet
Freundlichkeit der Angestellten (keine Lehrkräfte):
Technische Daten und ProdukteigenschaftenDie Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland, wurde 1993 gegründet und gehört zu den jüngsten Universitäten Deutschlands. Ihre Wurzeln liegen in den drei Hochschuleinrichtungen Technische Universität, Pädagogische Hochschule und Medizinische Akademie Magdeburg.
Allgemeine Informationen Magdeburg, Otto-von-Guericke-Universität
gelistet seit: 26.08.2003Bewertung durch unsere Mitglieder
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