Da ich mir neben dem Studium etwas Geld verdienen wollte, hab ich mich letztes Jahr ab August in Aachen auf die Jobsuche gemacht. Meine Freundin gab mir dann den Tipp, es doch mal bei einer Zeitarbeitsfirma zu versuchen, die hätten bestimmt was und gerade in einer Studentenstadt. So schaute ich erst mal im Internet und fand Infos darüber, welche Zeitarbeitsfirmen überhaupt zertifiziert sind usw.
Darunter war auch Manpower.
Zuvor war ich bei Randstad, die mir aber unfreundlich klar machte, dass sie keine Studentenjobs und auch keine Teilzeitjobs anbieten. Nur Vollzeitjobs kann ich als Studentin nicht annehmen.
Also weiter zu Manpower. Dort rief ich erstmal an, bevor ich mich auf den Weg gab und erzählte, dass ich einen Studentenjob suche. Die Dame am Telefon fragte erst mal nach meinen Studienfächern. Als sie hörte, dass eins meiner Fächer VWL war, sagte sie direkt, dass sie wohl evtl. einen Job hätte. Zuerst lud sie mich aber zu einem Beratungsgespräch ein, dass schon 3 Tage später stattfand. Nachdem ich berichtete, was ich nochmal genau studiere, wie ich an Manpower gekommen bin... bekam ich direkt ein Jobangebot. Insgesamt war die Frau sehr freundlich, kein aufgesetztes Verhalten und hat einen auch nicht abfällig behandelt. Auch bei den anderen "Kunden" war das gleiche Verhalten festzustellen.
Aber zurück zum Job. Es ergab sich zufällig, dass man bei Manpower händeringend Studenten für die Citibank suchte im Bereich Callcenter-Telemarketing. Vorraussetzung war nur, dass man ein Wirtschaftsfach studiert.
Als nächstes musste ich dann mit Manpower einen Arbeitsvertrag ausfüllen und Formulare über Angaben zu meinen persönlichen Daten., Lebenslauf, bisherige Jobs, was ich z.Zt. mache ausfüllen. Extrem lästig, aber unvermeidlich.
Für die Bank musste ich dann noch eine ganz normale Bewerbungsmappe erstellen und bei Manpower abgeben, die diese dann weiterleiteten. Einige Tage nach Abgabe der Bewerbung kam schon der Anruf bei mir von der Bank, wo ich zu einem Vorstellungstermin eingeladen wurde. Dort hat auch alles geklappt, obwohl ich das Gespräch doch ziemlich happig fand, da es nur um eine Art Studentenjob ging. ich war bestimmt erst nach über 2 Std. dort wieder raus. Klar, dass man bei einer Bank 100% sicher sein möchte, dass die Leute passen und sie in Ordnung sind.
Aber wie gesagt, es ging um einen Studentenjob auf Teilzeitbasis. (Manpower hat für die Bank wirklich hauptsächlich nach Studenten gesucht und ich würde nach einem abgeschlossenen Studium ungern in einem Callcenter verweilen. Es sei denn ich bekomme anderweitig keine Arbeit).
Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass man nach einem Jahr die Chance hat, von der Bank als Callcenter-Agent übernommen zu werden.
Gehalt/Arbeitszeit/Urlaub
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Ich habe 18,-DM pro Stunde verdient und 20 Stunden die Woche gearbeitet. Die 20 Stunden wurden vorgegeben. Ich musste angeben, wann ich Zeit habe und danach wurde ein Arbeitsplan erstellt, wobei ich auch Samstags arbeiten musste, was ich sehr lästig fand. Samstags wurden nämlich nur Teilzeitkräfte eingesetzt und zudem geht einem das halbe Wochenende flöten.
Zum Samstag muss ich noch dazu sagen, dass Leute aus anderen Zeitarbeitsfirmen für den Samstag noch Zuschlag auf ihr Gehalt bekamen. Wir bei Manpower leider nicht. Fand ich doch ziemlich blöd.
Das
Geld wurde pünktlich zum 15.des Monats überwiesen. Es gab nie Verzögerungen und der Betrag stimmte immer. Insgesamt find ich die Bezahlung sehr ordentlich.
Urlaub hatte ich 2 Tage im Monat. Wobei man immer sehr lange im Voraus planen musste, was anfangs ungünstig ist.
Stundenabrechnung
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Ich musste jede Woche einen Stundenzettel ausfüllen, auf dem vermerkt wurde, an welchen Tagen in der Woche ich wieviel Stunden gearbeitet habe. Dies wurde von einem Bankmitarbeiter und mir unterschrieben und an Manpower weitergeleitet. Ich erhielt davon dann einen Durchschlag. Diese Prozedur war aber sehr lästig.
Manpowerpersonal/Service
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Das Personal, 4 Frauen und ein Mann, waren sehr freundlich. Allerdings waren die Wartezeiten, wenn mal keiner an der Theke sass, bis man dann mal dran kam sehr lang, auch wenn man allein da sass. Und auch wenn mal einer an der Empfangstheke sass gings nicht immer flott. Ich fand die Warterei extrem lästig, da ich nur den Stundenzettel abgeben musste und nicht einsehe, dafür bis zu 15 Minuten zu warten. Aber dafür eine Briefmarke zu opfern und den Stundenzettel zu schicken, dafür bin ich dann ehrlich gesagt zu geizig.
Besonders in der Mittagszeit (durchgehend geöffnet) war es schlimm. Wir sassen öfters auch zu mehreren da. Die Damen hatten es nicht nötig, sich mal kurz zu erheben und Bescheid zu geben, dass sie kurz zu Ende essen und dann kommen oder zu fragen, worum es geht.
Es gab auch Probleme, als ich nach einem Monat kam und fragte, ob ich die Stundenzahl von 20 auf 16 reduzieren könnte, weil ich nach einem Monat merkte, dass 20 zuviel war. Angeblich ging das laut Manpower von der Bank aus nicht. Komischerweise hatte mir dort einer gesagt dass es ginge. Aber nein, man musste sich erst mit dem Bankchef unterhalten, der auch sein OK gab.
Bankmitarbeiter
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Die Bankmitarbeiter waren auch alle freundlich und nett. Man wurde ordentlich behandelt. Ich hatte keine Probleme da. Natürlich gabs da auch einige arrogante Schnepfen, die sich für ungemein wichtig hielten, weil sie bei einer Bank arbeiten und einen etwas höheren Posten hatten. Aber es waren nicht viele und mit denen hatte ich zum Glück nicht viel zu tun.
Insgesamt war ich dann 4 Monate dabei. Danach hat es mir gereicht.
Grund: Im Dezember und Anfang Januar kamen absolut keine Anrufe rein. Ich hab jedesmal da gesessen und mich gelangweilt. Freitags sass ich z.B. 8 Stunden da und hatte nichts zu tun.
Man durfte noch nicht mal nebenbei lesen, wenn keine Arbeit war. Dann gabs eine neue Sitzordnung, wodurch ich in die hinterste Ecke "verbannt" wurde, wo ich mich noch nicht mal mit jemandem unterhalten konnte.Und zwischen 4 und 8 Stunden fast nichts tun, außer rumsitzen, 3 Anrufe pro Stunde und sonst absolut gar nichts ist nicht so mein Ding. Ausserdem stellte ich sehr schnell fest, dass es einfach nicht meine Art ist, Leuten auf Teufel komm raus einen Kredit aufzuschwatzen, wie wir dies Samstags tun mussten oder während der anderen Tage Termine für Kreditgespräche zu vergeben, wo man weiß, dass die Leute über den Tisch gezogen werden.
Nach 4 Monaten habe ich dann gekündigt. Auch das ging sehr flott und reibungslos über die Bühne.
Eigentlich kann ich Zeitarbeitsfirmen daher empfehlen, aber man sollte schon sehr vorsichtig sein und aufpassen. Es gibt bestimmt auch schwarze Schafe.
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Miss_Mauve, 27.01.2003
Hab mit einigen Zeitarbeitskraumlften zusammen gearbeitet. Fand es immer unmoumlglich, dass diese fuumlr den gleichen Job weniger verdient haben, als quotnormalquot Angestellte...
ein Testbericht von dennisdelalux2008-06-24 20:43:57vom 24.06.2008Empfehlung: nein
Vorteile: fast immer Arbeit...Nachteile/Kritik: Unfrendliche Mitarbeiter, geringer Lohn
In meiner Zeit vor dem Studium habe ich für diverse Zeitarbeitsfirmen gearbeitet, wollte halt in der Zeit etwas geld verdienen.
Naja ich hab mich dann bei Manpower beworben als Hilfskraft und ein paar Tage später wurde mir gesagt, dass sie einen Job für mich hätten.
Ich also hin, Vertrag unterschrieben für eine 35 Std. Woche, wobei die Mitarbeiterin mir versicherte, dass es auch 35 Stunden bleiben, also unterschrieb ich.
Tja als ich dann eine Woche arbeitete und die 35 Stunden voll waren, sagte man mir, dass ich die Mehrarbeit machen müsste, die 35 Stunden wären nur rein theoretisch, das fand ich mal ziemlich unseriös.
Da hätte ich wohl doch lieber den Vertrag genau studieren sollen.
Ich arbeitet zuerst bei einer Spedition als Container Entpacker, naja zu den Arbeitsbedingungen brauche ich ja wohl nix sagen.
Als die Arbeit dort gelaufen war, schickte man mich auf einen Müllwagen für einen Tag.
Anbei ist zu sagen, ich bekam keine seperate Arbeitskleidung, sondern meinen Blaumann, normale Arbeitsschuhe und Lederhandschuhe, leider regnete es an diesem Tag und ich wurde stinksauer!
Nach Arbeitsschluss mussten wir dann unsere Stundenzettel im Büro abgeben und eine Mitarbeiterin fragte, ob es Spass gemacht hat, ich wäre dieser Person am liebsten an den Hals gesprungen, sowas entwürdigendes.
Gott sei dank blieb es bei diesem einem Tag und ich bereitete meine Kündigung schon vor.
Ein paar Tage später wurde ich dann auf einen Bau geschickt.
Es hieß: "Wasserschlauch halten bei Abrissarbeiten".
Und was erwartete mich, ich mussten vor Ort auf ein Dach klettern und Dachpappe abkratzen, wobei ich im Büro gesagt habe, dass ich Höhenangst habe.
Trotzdem habe ich mich aufs Dach getraut, aber auch nur kurz, da Platze mir der Kragen, ich verließ die Baustelle und begab mich ins Büro und machte meiner Wut Luft.
(Die gesamten Hilfskräfte von Manpower wurden n diesem Tag nach Hause geschickt, weil man für die Höhe einen Höhenschein oder ähnliches brauchte.)
Ein paar Stunden später rief mich die Mitarbeiterin dann an und entschuldigte sich, sie hätte das nicht gewusst etc. pp. und das sie mich jetzt kündigen muss, weil ich mich unerlaubt von meinem Arbeitsplatz entfernt habe, nur habe ich die Kündigung vorher schon in den deren Briefkasten gesteckt :-)
Am nächsten Tag bekam ich wieder einen Anruf:
"Wollen wir den Kündigungstag nicht vorverlegen, dann bekommen sie auch keine Abzüge beim Arbeitsamt, weil sie ja gekündigt haben, wir würden sie dann kündigen"
-"Ich beziehe kein Arbeitslosengeld"
"Ja aber sie bekommen dann Kürzungen"
Der Mann wollte mich wohl nicht verstehen!
-"Ich beziehe keine Leistungen vom Arbeitsamt"
Der Sinn war klar, weil ich gekündigt habe, mussten die mir noch Geld bezahlen.
Als ich dann meine Arbeitskleidung abgab, kam ein Mann auf mich zu.
"Warum arbeiten sie nicht mehr für uns?"
"Haben sie einen neuen Job, und wenn ja, wo denn?"
- "Das geht sie nichts an guter Herr, sagte ich"
Der Typ kam mir immer näher, als wolle er mich einschüchtern und sagte dann:
"Ja wenn sie mir das nicht sagen, dann frag ich einfach bei ihrer Krankenkasse nach"
-"Ja können sie gerne machen!"
Dann bin ich gegangen, also ich weiss nicht, insgesamt empfand das Verhalten diverser Mitarbeiter ziemlich asozial.
Und zum Schluss fiel mir
dann noch eine Urkunde ins Auge:
"Auszeichnung für beste/produktivste Niederlassung im Raum XY"
ein Testbericht von schauri2002-05-15 10:58:21vom 15.05.2002Empfehlung: ja
Ich habe bis vor kurzem bei dieser Firma gearbeitet.
Manpower ist eine Zeitarbeitsfirma, bei der man normal angestellt ist, aber in verschiedene Bereiche, Arbeitsplätze eingesetzt wird oder werden kann.
Sie sind ständig auf der Suche nach Jobs für Dich, und so lernt man verschiedene Betriebe kennen,und man hat vielleicht auch die Möglichkeit, von einem dieser Bertriebe übernommen zu werden.
Wie es in meiner Überschrift steht, habe ich bei dieser Firma für 10,-DM Stundenlohn gearbeitet. Nun kann es auch an der Region liegen, denn bei mir ist es Sachsen Anhalt.
Doch ich finde,
dass der Unterschied sehr hoch ist.
In anderen Regionen wird um die 18,50 DM und mehr bezahlt.
Wie kam ich zu diesem Job:
Ich kämpfte mich im Internet durch die Stellenangebote des Arbeitsamtes, und stieß auf diese Anzeige.
Gesucht wurden Produktionshelfer, Bandarbeiter, Verpacker usw.
Gehalt 2200,-DM Brutto, das macht in meiner Steuerklasse ca. 1700,-DM ausgezahlt.
Doch die sollte ich nie erreichen.
Ausserdem Schichtarbeit, Früh, Spät und Nachtschicht.
Ich dachte, dass wäre was für mich und rief gleich dort an, und am selben Tag sprach ich in der Firma persönlich vor.
Nach dem Gespräch hatte ich meinen Arbeitsvertrag in der Tasche. Es ging ziemlich schnell, weil ganz dringend Leute gebraucht wurden.
Einstellung für 35 Stunden in der Woche, angebliche pünktliche Arbeitszeit.
Tatsächliche Arbeitszeit 37,5h/Woche, also von vornherein Überstunden. Und zusätzliche Sonderschichten am Wochenende. Alles wie gesagt für 10,-DM die Stunde und jetzt für Euro 5,11.
Zuschläge nur für Nachtschichten oder Sonntagsarbeit.
Am Anfang gab es noch 7,-DM Fahrgeld pro Tag, welches aber schnell wegfiel, und da ich mindestens 250,-DM Benzin brauchte, wurde das ziemlich teuer.
Auch gab es ein sogenanntes Verpflegungsgeld von 8 DM, 1DM/h, am Tag, aber nur wenn man 8 Stunden gearbeitet hatte. Hatte man nur 7,5 Stunden, gabs nichts.
Das nächste Problem sollte sein, wenn man Urlaub hatte, sollte man trotzdem verfügbar sein. Hab ich nun Urlaub, oder nicht?
Na gut, damit hatte ich mich auch abgefunden, weil ich die Arbeit trotzdem gern gemacht habe.
Bis im Februar 2002. Da wurde ich umgesetzt, mußte auf meinen Urlaub verzichten, den ich schon angemeldet hatte, weil niemand anderes in Frage kam, diesen Job zu machen.
Danach bekam ich dann meinen Urlaub, obwohl ich ihn dann nicht gebraucht hätte, die Ferien der Kinder waren dann vorbei, nahm ihn dann aber ohne Widerspruch.
Am letzten Urlaubstag bekam ich dann meine Kündigung.
Keine Aufträge mehr, habe aber gleichzeitig eine evtl. Wiedereinstellung mitbekommen.
Aber ich bin am Überlegen, ob ich wieder bei dieser Firma anfange.
Wenn das jedesmal so ablaufen soll, 7 Monate beschäftigt und wieder raus, na ich weiß nicht.
Man fängt ja jedesmal wieder von vorn an. Und auf die Bewerbungsunterlagen macht das auch kein gutes Bild, falls man sich mal irgend woanders bewerben möchte.
Ich kann aber nun nicht schlecht über diese Firma urteilen, denn wenn keine Aufträge da sind, können die auch nichts machen.
Ansonsten sind auch bei mir keine Fehler passiert, ich bekam mein Geld pünktlich und die Mitarbeiter der Firma waren sehr freundlich.
Empfehlenswert mache ich deswegen ja, weil es wird bestimmt nicht überall so bezahlt wie hier.
...
Cleomäuschen2, 13.06.2002
Auch ich habe so meine ganz eigenen Erfahrungen mit Zeitarbeitsfirmen bin selbst bei einer sehr kleinen Gesellschaft angestellt....
Als Uumlbergangsloumlsung, um keine quotLuumlckenquot im Lebenslauf zu haben, ok. Aber nicht auf Dauer. S. mi
Fhrink, 15.07.2002
Zeitarbeit ist vom Prinzip her eine Gaunerei.
Sollte man nach Moumlglichkeit vermeiden.
Ich hab039 da selbst so meine Erfahrungen. Man lan-
det da manchmal bei Menschen, die man nicht fuumlr
Geld ins eigene Haus lassen wuumlrde.
Abgesehen dav
henni33, 31.05.2002
leider geht es in den neuen Bundeslaumlndern vielen wie Dir