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| Angebot/Beschreibung | Preis | endet in | Gebote | Shoplink | |
| Marokko,HTL. Palais des Roses 5* im DZ/HP 2 P. ab1018.- |
1.018,00 € |
9T 16Std. | 0 | ||
| 1012 Marokko Königsstädte Rundreise 8Tage 4*Hotels DZ/HP mit Flug je Pers. ab |
749,00 € |
1T 14Std. | 0 | ||
| Marokko Iberostar Founty Beach 4* im DZ/AI p.P. ab 670.- |
670,00 € |
5T 13Std. | 0 | ||
| MAROKKO URLAUB - REISEN INS 4,5* PALAIS DES ROSES - AGADIR |
599,00 € |
7T 12Std. | 0 | ||
| Marokko Flug / Hotel / Halbpension 4* im DZ/HP p.P. ab 545.- |
545,00 € |
5T 13Std. | 0 | ||
| Marokko Hotel Riu Tikida Beach 4**** 3X AI 2Pers |
302,00 € |
17T 12Std. | 0 | ||
| Flugticket für 1 Person nach Marrakesch (Marokko) |
150,00 € | 17T 20Std. | 0 | ||
| Marokko. Ein Porträt meines Landes; Barbey, Bruno, Jemia Le Clézio und Jean-Mari |
35,45 € |
28T 23Std. | 0 | ||
| BUCH - Kulinarisches Arabien - Florian Harms - Marokko Tunesien Libyen Ägypten D |
29,90 € |
27T 1Std. | 0 | ||
| BUCH - Jamie unterwegs - Jamie Oliver - Kulinarische Reise durch Marokko, Spanie |
24,95 € |
27T 1Std. | 0 | ||
| Alle Angebote für Marokko | |||||
Bewertung
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Vorteile
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Nachteile/Kritik
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![]() Wie im Märchen aus 1001 Nachtein Testbericht von rolse2002-06-06 18:07:03 vom 06.06.2002 Empfehlung: jaMarokko hat alles was man sich von einem Urlaub in der Ferne erträumt. Sonne, Wärme, herrliche Sandstrände, hohe Berge, Zedern, Oliven- und Orangenbäume, verschleierte Frauen, unverfälschter Orient, unzählige Esel und viele Kamele. Und dies alles nur 3 Flugstunden von uns entfernt. Diese Woche habe ich unsere alten Urlaubsdias angesehen. Unter andrem auch die aus Marokko. Wir haben das Königreich Marokko im März 1996 bereist und sind bis heute noch von seinem Flair und unseren Eindrücken aus dem orientalischen Land fasziniert. Wer in Marokko Urlaub macht muß sich im Klaren sein, daß er ein orientalisches Land bereist. Ein Land mit seinen eigenen Sitten und Gebräuchen. Jeder sollte sich im Vorfeld der Reise darüber informieren. Vor allem außerhalb der Touristenzentren, wie Agadir, trifft man auf eine andere Welt. Manchmal glaubt man hier sei die Zeit im Mittelalter stehengeblieben. Einige Verhaltensregeln: Frauen sollten sich nach den Regeln des Islam benehmen und bekleiden. Das soll nicht heißen, daß sich alle Frauen verschleiern sollen. Also keine Trägerhemdchen und keine Shorts anziehen, sondern lange Hosen und bedeckte Schultern sind, auch wenn’s noch so warm ist, angebracht. Ihr könnt sonst Unannehmlichkeiten erleben. Frauen sollten auch nicht in der Öffentlichkeit Rauchen. Dies ist den Männern vorenthalten. Keine Fotos von Einheimischen schießen, ohne deren Erlaubnis. Im Islam sind Abbildungen von Person verboten. Viele lassen sich aber trotzdem, gegen ein kleines Trinkgeld fotografieren. Ich habe allerdings auch die Erfahrung gemacht, daß, vor allem Ältere, sich nicht fotografieren lassen wollen. In Moscheen haben Nichtmoslems keinen Zutritt. Hier gibt es allerdings ein paar Ausnahmen. Wer sich dies zu Herzen nimmt, dem steht ein unvergeßlicher Urlaub wie aus 1001 Nacht bevor. Wenn ich fremde Länder bereise, so will ich auch deren Küche kennenlernen. Marokko’s Küche ist von den Franzosen geprägt. Einige marokkanische Gerichte habe ich ausprobiert. Tajin: Hier gibt es verschiedene Rezepte. Allen gleich ist der Tajintopf. Er ist vergleichbar mit unserm Römertopf. Ganz aus Ton gebrannt, meist rund mit einem nach oben spitzen Deckel. In diesem Topf werden verschiedene Gemüse wie Kartoffeln, Bohnen, Oliven, Karotten und Artischocken zusammen mit Lamm-, oder Geflügelfleisch gedünstet. Mir hat es ganz gut geschmeckt. Couscous: Hierbei handelt es sich um geschrotetem Weizen. Dieser wird in einem Sieb über Gemüse- oder Fleischbrühe gedämpft und mit Butter angemacht. Dieser Couscous-Brei wird mit gekochtem Gemüse, teilweise mit Oliven und Mandeln angereichert. Dieses Gericht hat mir nicht so gemundet. Es ähnelt optisch einem Grieß- oder Reisbrei. Nicht so meine Sache. Merguez: Dies sind kleine, scharf gewürzte Würstchen aus Hammel- oder Rindfleisch, ähnlich unseren Bratwürsten. Fischgerichte aller Art werden überall im Land angeboten. Viele Marokkaner leben vom Fischfang, da ist es kein Wunder, daß Fische fester Bestandteil der marokkanischen Küche sind. Ich bin allerdings kein Fischesser, somit kann ich die Fischgerichte auch nicht beurteilen. Marokkanischer Whiskey: In einem islamischen Land wird offiziell ja kein Alkohol getrunken. Tradition ist, daß nach dem Essen, oder bei der Begrüßung von Gästen, Pfefferminztee gereicht wird. Dieser wird auf einer bestimmten Art und Weise aufgebrüht. Der Tee wird aber sehr stark gesüßt. Mir jedenfalls war er viel zu süß. Der Zucker wird oft schon bei der Zubereitung dazugegeben. In Marokko gibt es auch verschiedene Weine und dies obwohl es ein islamisches Land ist. Sehenswürdigkeiten gibt es wie Sand am Meer. Wir haben eine zweiwöchige Pauschalreise nach Agadir gebucht. Von dort aus kann man sehr viele Ausflüge starten. Wer sehr an Kultur fremder Länder interessiert ist, dem empfehle ich eine Rundreise zu buchen. Viele der Sehenswürdigkeiten des Landes liegen im Norden und sind aus Agadir schlecht zu erreichen. Dies haben wir besucht: Agadir: Touristenmetropole an der Atlantikküste. Die Stadt wurde 1960 durch ein Erdbeben völlig zerstört und neu aufgebaut. Dadurch ist eine moderne Stadt entstanden die man mit dem ursprünglichen Marokko nicht vergleichen kann. Hier gibt es allerdings eine Vielzahl von guten Hotels. Agadir verfügt über einen sehr langen und breiten Sandstrand. Marakech: Die alte Königsstadt. Für viele der Höhepunkt ihrer Marokkoreise, für andere der reinste Horrortrip. Marakesch liegt gute 3 Autostunden von Agadir entfernt. Es werden Tages- und Zweitagesausflüge angeboten. Schon auf der Fahrt kann man die herrliche Landschaft Marokkos bewundern. Der hohe Atlas liegt vor den Toren von Marakesch. Die Stadt ist ein Schmelztigel Afrikas. Man begegnet weißen Arabern genauso wie den schwärzesten Negern. Es gibt eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten. Die Souks, ein gewaltiges Labyrinth von Gassen und Gäßchen. Ohne Stadtführer würde sich man hier sehr schnell verlaufen. Wir haben unter anderem den Bahia-Palast, eine alte Koranschule und natürlich den Djemaa El-Fna, die Versammlung der Verstorbenen besucht. Bei letzterem handelt es sich um einen großen Platz. Auf diesem ist die Hölle los. Märchenerzähler, Gaukler, Schlangenbeschwörer Wasserträger und Händler finden sich hier ein. Der Ausflug von Agadir nach Marakesch ist durch die lange Anreise sehr anstrengend. Ich empfehle allen einen Zweitagesausflug. Wir haben die Stadt an einem Tag besucht. Allein für die Fahrt (hin und zurück) brauchten wir sechs Stunden. Marakesch wird dann zu Fuß erkundet. Taroudant, auch Kleinmarakech mit seiner imposanten Stadtmauer Tafraout im Antiatlas. Eine Stadt im Gebirge. Allein die Fahrt dahin war ein Abenteuer Ein weiterer Ausflug führte uns ins Landesinnere, wir besuchten kleine Dörfer mit Wochenmarkt, sahen die Ziegen, die in die Bäume klettern um etwas zum Fressen zu finden und sind auf Maultieren durch eine Oase geritten. Dieser Tag hat mir persönlich ab besten gefallen. Ich glaube ich habe nun genug über Marokko geschrieben und wem das Reisefieber packt, dem wünsche ich einen schönen Urlaub. Eine Reise wie in ein Märchen aus 1001 Nacht. Wem dieser Bericht gefallen oder Fernwehh bekommen hat kann noch mal bei mir verbeischauen. Ich habe noch Mehr zu Marokko geschrieben. Danke fürs Lesen und Bewerten ... |
Sascha1982wtal, 23.05.2002
Ein klasse Bericht
Schlingel62, 18.04.2003
Ich war auch begeistert. Gruss schlingel62
UNGELE, 23.05.2002
- MfG Reiner
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![]() Inch Allah, Unterwegs mit dem DACHZELTBUS in Marokkoein Testbericht von Schlingel622003-10-20 22:14:45 vom 20.10.2003 Empfehlung: ja Vorteile: Eindrücke wie aus 1000 und einer Nacht...Nachteile/Kritik: Frauen sind oft als "Freiwild" angesehen.********* Marokko, ein Land voller Gegensätze gehört zu den faszinierendsten Reisezielen überhaupt. Es schöpft aus vielen Kulturen, .und das bekommt man schnell zu spüren. Vor einigen Jahren war ich dort unterwegs. Nicht allein sondern mit einem „Dachzeltbus“ in einer Gruppe. Heut noch erinnere ich mich gerne zurück an die drei Wochen um die fremde Welt des Orients näher kennen zu lernen. Marokko mit dem Dachzeltbus ************************* Moderne, mit allen Komfort ausgestattete Luxushotels auf der einen, und die seit Jahrhunderten in ihrer Art unveränderten Souks (Märkte) auf der anderen Seite. Sie sind das Herzstück des marokkansichen Lebens. "Insch 'Allah" (so Gott will), Marokko mit dem Dachzeltbus, ein komplett umgebauter LKW, der den Anforderungen der ungewöhnlichen Reise entspricht, mit zwölf Zelten für jeweils zwei Personen auf dem Dach, die nun für drei Wochen unser zu Hause sind. Alle anfallenden Arbeiten werden gemeinsam erledigt, so ist man auch Reisebegleiter, Parklückenvirtuose und Helfer in vielen Lebenslagen, ein Vorteil dieser Reiseart: Der Veranstalter sorgt für den Flug, stellt den Dachzeltbus mit einem erfahrenen Fahrer zur Verfügung, die Route steht grob fest, dennoch bleibt genug Spielraum für Entdeckungen und Begegnungen auch abseits der touristischen Höhepunkte. Dies setzt allerdings auch etwas Abenteuerlust voraus. Allzu aufdringliche Händler und zahllose Burschen, die sich aggressiv als Führer aufdrängen, können manchmal an den Nerven zerren. Hier heißt es gelassen bleiben, ein Lächeln aufsetzen und "Inch 'Allah"... Wir starten in Malaga an der spanischen Costa Brava und fahren auf der Küstenautobahn bis nach Algeciras zum Fährhafen. Vorbei an Gibraltar kommen wir zur spanischen Enklave Ceuta. Bei der Einreise bekommen wir erstmals die marokkanische Mentalität zu spüren: "Inch Allah". Die Königsstädte *************** Grün und frisch präsentiert sich überraschend Marokkos Norden Ende Oktober, es muß viel geregnet haben. Fruchtbare Felder, Kiefern und niedriges Buschwerk bedecken die Hügel. Über schlechte Straßen geht es Serpentinen hoch nach Chefchauen, ein weißgetünchter und gepflasterter Ort, der die Bezeichnung pittoresk wirklich verdient. In "Chaouen" gibt es Häuser, die Aussehen, als ob jemand auf ihnen gesessen haben. Farbe ins Bild bringen die vielen blau gekachelten Türrahmen. Die Stadt wurde 1471 als Bollwerk gegen die Christen gegründet. Typisch sind auch die schmiedeeisernen Lampen. Der erste Couscous, ein pikantes Nationalgericht aus groben Grieß, Fleisch und Gemüse, schmeckt nach wie vor am Besten, und so wars auch. Auf der Straße von Chaouen in Richtung Vasan tauchen Zedern und Olivenwälder auf, so daß die Landschaft eher an den Schwarzwald als an Marokko erinnert. Natürlich wird auch die weitgelegenste AußensteIle des römischen Reiches: Volubillis besichtigt. Mit Kapitol, Forum, Basilika und Triumphbogen ausgestattet sieht man römische Reste. In der Nähe dieser gut erhaltenen Ruinen liegt auch die heilige Stadt Marokkos, Moulay Idriss. Moulay Idriss und Meknes und der faszinierende Orient ****************************************** ***** Die 1200 jährige Muslimstadt ist ein Wallfahrtsort, denn hier ruht Moulay Idriss, Gründer des ersten arabo-isIamischen Staat Marokkos. Pilger, die nicht nach Mekka fahren können, gehen nach Moulay Idriss, das in der islamischen Welt nach Mekka, als zweitwichtigste Stadt gilt. weiter ging es durch Hügellandschaften zur alten Königsstadt Meknes, dem Versailles Marokkos. Rießige Stadtmauern, die insgesamt 25 Kilometer lang sind umgeben die Stadt. Hier begenet er uns wieder - der faszinierende Orient. Da sind die quirligen Souks mit den lärmenden Händlern, gewaltige Stadttore und Paläste. Der berühmt-berüchtigte Sultan Moulay Ismail hat mit seinen Prachtbauten das Bild der Stadt geprägt. Wie sein Vorbild Ludwig XIV. lebte er seine Verschwendungssucht nicht nur in Bauwerken aus - rund 500 Gespielinnen sollen ihn in seinem Harem verwöhnt haben. Die weitere Königsstadt Fes *********************** Ein öffentlicher Bus bringt uns nach Fes eine weitere Königsstadt. "Fes-el-Bali", das alte Fes ist faszinierend. "Balek", schallt der Warnruf durch alle Gassen. "Vorsicht" , Esel und Maultiere mit überbreiten Lasten beladen, bahnen sich in den engen Labyrinthen den Weg durch die Menschenmassen. Hier scheinen die Uhren stehen geblieben zu sein. In die Altstadt kommen keine motorisierten Fahrzeuge, hier hat der Packesel Vorfahrt. Tief verschleierte Frauen und Männer im Kafthan bestimmen das Bild und Kinder Kinder, Kinder. In der ältesten Makhzen-Stadt konzentrieren sich prominente Kulturdenkmäler maurischen Stils eines Jahrtausends. Alle Wohlgerüche Arabiens strömen hier in schnellem Wechsel auf uns ein. Durch das Dreibogentor "Bab Boujeloud". schreitet man in die exotische Welt des arabo-isIamischen Mittelalters. Die ganze Altstadt wurde von der UNSECO als Kulturdenkmal geschützt. Das ungewöhnlichste Erlebnis bieten wohl die Gerbereien am Fluß. Hier hat sich die Gegend seit dem Mittelalter kaum verändert. Es stinkt bestialisch, die Tierhäute werden in Steintrögen gegerbt, kaum bekleidete Männer hocken balancieren über den Trögen und tauchen die Lederstücke von einem in den anderen Trog. In den Färbereien sieht man Kessel voller Farbe stehen, überall hängen gerade getauchte Bahnen von Seide und tropfen aufs Pflaster, so daß auch wir etwas frische Farbe abbekommen. Eine Wohltat zwischen all dem verwirrenden, lärmend-geschäftigen Treiben, ist die stille in den prachtvollen Innenhöfen der Medersen, den alten Koranschulen. " Fes-el-Bali" der Zauber von 1001 Nacht und elendes Mittelalter. Der mittlere Atlas , die Oase von Meski und „Erg Chebbi“ *********************************** ************* Der mittlere Atlas lag vor uns. Wo die Straßen bei Meknes und Fes im Nordmassiv des mittleren Atlas zusammentreffen, sieht man die schönsten Zedernwälder des Landes. Wir kommen in Höhen über 2000 Meter und übernachten auf einem Hochplateau am See von „Augelmane“. Hier blieben wir erstmals von "Guides" und "Teppichhändlern" verschont. Das Lagerfeuer war an diesem Abend wohl am wichtigsten für alle. Der Thermometer dürfte in der Nacht wohl unter die Null Grad Grenze gefallen sein. Zum Glück wurde unser Weinvorrat in Glühwein umgewandelt, so daß es einigermaßen erträglich blieb und die Nacht ohne Frostbeulen überstanden wurde. Erholung finden wir an der Blauen Quelle von Meski, eine Oase, die allen Klischees entspricht: Palmenhaine und viel kultiviertes Land grenzen an das Wasser, das die Berber aufsuchen um ihre Kleider zu waschen. Hier erleben wir die marokkanische Gastfreundschaft. Unser Führer Mohamed lud uns nach Hause ein. Beim „The' a' la mente“, ein süßer Pfefferminztee, wird gemeinsam auf den Bongos gespielt. Mit einer Hochzeitsgesellschaft laufen wir noch durch die dunklen Straßen von Meski und bewundern den beeindruckenden Sternenhimmel. Abenteuerlich war die Fahrt zum nächsten Etappenziel: Erg Chebbi, ein großes Sanddünengebiet in der Nähe der algerischen Grenze. "Wüste pur" , konnten wir auf dem einzigen Dünenberg Marokkos spüren . Wir benahmen uns wie kleine Kinder, die im Sandkasten spielen . Es sprach sich schnell rum, daß ein LKW inmitten der Dünen steht und im Nu waren auch schon die fliegenden Händler da und boten ihre Waren an. Über Tinjedad geht es zur Straße der Kasbahs. Entlang dieser Straße sieht man in regeImäßiger Form quadratische Sandburgen. Indiz für ein jahrhunderte altes Bewässerungssystem. Die Todra Schlucht **************** Senkrecht abfallende Felswände erwarten uns in der Todra-Schlucht, die je nacht Lichteinfall rot bis violett leuchten. Atemberaubend schön ist die Fahrt durch das von ockerroten Felsmassiven flankierte obere Dades-Tal, mit den Berberdörfern. Hier reihen sich die Kasbahs wie Perlen auf der Schnur. Bis tief in den Hohen Atlas hinein, Richtung Marrakesch thronen noch viele dieser aus Lehm gebauten Zeichen einstiger Macht und Prachtentfaltung über der Straße. Obwohl es bei der Fahrt über den 2260 Meter hohen „Tichka Paß“ regnet, war es wohl einer der eindrucksvollsten Erlebnisse. Es geht Serpentinen hoch, wüstenschotterähnliche Landschaften, kaum Bäume, nur Steine. Auf nach Marrakesch ****************** Der Graupelschauer bildete die richtige Kulisse dafür. wie im Film zieht die Landschaft vorüber und plötzlich, mitten in der Nacht kommen wir in der rot grünen Perle Marokkos: Marrakesch an. Die Stadt hat ebenso eine Fülle von Sehenswürdigkeiten. Die Medina ist neben „Fel-el Bali“ wohl die besterhaltenste und ausgedehnte mittelalterliche Stadt Nordafrikas. Farbenvielfalt, Schimmer und Glitzern erreichen in den verschiedenen Zunftvierteln wohl hier ihre höchste Intensität. Der „Jeamaa-El-Fna Platz“ als Variete-Theater ********************************* ***** Das einzigartigste an Marrakesch ist wohl der "Jemaa-EI-Fna-Platz". Das urtümlichste Freilicht Variete'-Theater Nordafrikas. Hier sieht man alle nur erdenklichen Spielleute, Künstler, Fakire, Wahrsager und auch Schreiber für die Analphabeten preisen ihre Dienste an. Verführerisch der Duft aus den Garküchen. Ein Klangteppich dumpfer Trommeln und schriller Blasinstrumente liegt über dem Platz, dazwischen klingeln die hellen Glöckchen der Wasserverkäufer.Mengen von Schaulustiger, staunende Touristen runden das Bild ab. Dennoch fiel es uns nicht schwer Marrakesch zu verlassen und an der Atlantikküste in der Nähe von Essauria etwas zu relaxen. Ein schöner Sandstrand lud zum Volleyballspielen ein. Auf der einzigen Autobahn im Land zwischen Casablanca und Rabat kamen wir in einem kilometerlangen Stau. Die überwiegend moderen Hauptstadt Rabat, zeigt sich sehr europäisch und ist schnell druchstreift. Fazit ***** Als wir nach nahezu 3000 Kilometern mit dem Dachzeltbus wieder die Fähre nach Spanien betreten, ist mir bewußt, daß wir nun die überwältigende landschaftliche und kulturelle Vielfalt Marokkos hinter uns lassen, die uns zunächst so fremd erscheinende Welt des Orients jedoch vielen ein großer Schritt näher gekommen ist. Noch Jahre später ( ich war vor 8 Jahren dort) erinnere ich mich gern an diese Tour sie wird immer noch vom DJH oder von Daltus-Reisen angeboten. Veranstalter: DALTUS REISEN Postfach 1246, 37502 Osterode am Harz Tel Nr. (05522)4041 FAX: (05522)72567, www. Daltus.de „inch Allah“... ©schlingel62 veröffentlicht bei yopi und ciao ... |
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![]() Verliebt? Dann ist das die richtige Reise mit unvergesslichem Erlebniswertein Testbericht von grashopper2002-05-27 16:16:58 vom 27.05.2002 Empfehlung: jaNa, woher war das ? Richtig "The Sheik of Arabia". Große Teile wurden hier gedreht. Wenn die Filmleute allerdings wieder zu Hause sind, ist das große Tor am Ortsausgang nur noch das Tor zur Wüste... Es gibt eigentlich nur zwei Gründe, im Leben nach Quarzazate zu kommen, entweder man hat etwas mit der Filmindustrie zu tun oder man verirrt sich im Rahmen einer Busfahrt in den steinigen und heißen Südwesten Marokkos. Uneigentlich kann man Quarzazate auch zum Ausgangspunkt einer Jeep-Tour über den Atlas oder in die Sahara machen, womit also schon ein dritter Grund gegeben wäre. Ein vierter: Man kennt dort jemanden. Quarzazate besitzt einen Flughafen, der von der staatlichen Fluggesellschaft mit klapprigen Clippern aller Größen angeflogen wird. Ich kam im Rahmen einer Rundreise per Flugzeug in diese Oasenstadt, bei dem alles klapperte und sogar die Sitze lose waren. Hierdurch war schon die rechte Einstimmung auf die weiteren Erlebnisse erfolgt, wenn sicher auch eher zufällig. Was gibt es nun in Quarzazate zu sehen ? Bei Licht betrachtet, erst einmal nichts. Am Abend schon etwas mehr. Es finden dort Reiterfeste der einheimischen Berber statt und es weht im Abendwind auch schon mehr von der afrikanischen Lebensweise der Einwohner herüber. Der Ort ist von Touristen auch nicht gerade überlaufen, mit Ausnahme der vereinzelten Bussen, die gelegentlich ihren Inhalt in die Restaurants ergießen und deren Fahrgäste also nach stundenlanger Fahrt durch Hitze und über Straßen, deren Oberfläche eher das Gefühl eines Kamelrittes vermitteln, ausgelaugt und dankbar die dargebotenen Salate und landesüblichen Tagines oder Cous Cous mit Pfefferminztee zu sich nehmen und weiter kaum mehr auffallen. Rings um die Stadt wohnen die Menschen in den berühmten Kashbas, Lehmburgen, die seit Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden so und nicht anders gebaut wurden und in einem ganz besonderen Fall auch zur einen oder anderen Filmkulisse herhalten mussten. Entsprechend sind die Einwohner an einiges gewöhnt und sehen die Besucher mit berechtigtem Argwohn. Hier und da haben sich Restaurants angesiedelt, die neben sehr schmackhaftem Essen aus Lamm- oder Kaninchenfleisch auch wieder den typischen "Whiskey Marocain", den Tee auf frischen Pfefferminzblätten mit viel oder etwas weniger Zucker anbieten. Die Umgebung ist geprägt von Gegensätzen. Trockene Flussläufe , die mit spärlichem Grün gesäumt werden, links und rechts davon nichts, als Steine und am Horizont hier und da eine Kamel-Karawane oder ein paar Ziegen, die sich auf den Ästen eines Baumes niedergelassen haben, um das spärliche Grün abzuknabbern. Das ganze Land ringsherum ist eine ziemlich großflächige Ebene, die im Norden durch den teilweise schneebedeckten Atlas begrenzt wird. Wem es Spaß macht, kann von hier morgens in einem malerischen Hotel aus tausend und einer Nacht mit dem Jeep Richtung Marrakesh aufbrechen und seine fahrerischen Künste auf einer Passstraße unter Beweis stellen, bei der durchaus auch schon einmal ein großer Steinbrocken die etwa 2,50 mtr. breite Schotterpiste blockiert oder am Rande eines 300 bis 400 Meter hohen Abgrund entlang chauffieren um am Abend nach harter Anstrengung in der Stadt einiger Superlativen, nämlich Marrakesh anzukommen- vielleicht aber auch nicht. Unterwegs befinden sich in mancher Straßenkurve zauberhafte und einfache Hotels oder Herbergen, die man ruhig einmal eine Nacht genossen haben sollte, wenn man wirklich etwas von diesem Land kennen lernen möchte. Auch bieten einige Restaurants auf dem Weg folkloristische Programme während auf offenem Feuer zubereitete Speisen mit viel frischem Gemüse und leckeren Fleischspießen unter kühlenden Bäumen an. Sowohl das bunte Treiben, wie auch die schneebedeckten Atlasgipfel in der Nachbarschaft bieten ein einmaliges Bild. Bekannt ist diese Gegend auch für Mineralien, Fossilien und für Figuren aus Speckstein, die in der Umgebung gefunden oder hergestellt werden. Hier und da zeigt sich auch einmal ein schuppiger grüner und flinker drachenähnlicher Geselle, etwa so groß, wie eine Katze. Neben fremdartigen Tieren wird man auch noch eine andere Besonderheit zu schätzen lernen: Wer Durst hat, kann sich an den zahlreichen Kaktusfeigen bedienen, zwar sind diese etwas stachelig, schmecken aber ganz ausgezeichnet. Also: Quarzazarte hat zwar hervorragende und günstige Hotels mit Swimming Pool und allen anderen Annehmlichkeiten des westlichen Orients , ist aber bestimmt kein Ort für einen Badeurlaub. Interessant ist er schon. Natürlich gibt es aúch noch andere Ecken in Marokko, wie diese: Wer einmal wieder die verregneten Wochenenden in Deutschland satt hat, kann sich vor allem im Frühjahr auf sonnige und angenehm milde Tage in Marokko freuen. Nach knapp 4 stündigem Flug landet man mit einer Linienmaschine der Royal Air Maroc aus Frankfurt in Casablanca. Der Flughafen ist übersichtlich und die Passkontrolle angenehm zügig. Auch vor dem Flughafen geht es so garnicht uneuropäisch zu. Busse und Taxis sind neueren Baujahrs und gepflegt. Die Fahrt in die Innenstadt dauert rund 20 bis 30 Minuten. Es geht an gepflegten Villen mit Vorgärten, an vier und fünfstöckigen Wohnhäusern und ruhigen Nebenstraßen entlang, bis schließlich der Sandstrand direkt im Westen entlang dem alten Stadtkern erscheint. Baden im Februar oder März - kein Problem. Man möchte aber das Gefährt doch noch nicht so schnell verlassen, den weiter nördlich hat dieser Strand noch eine weltbekannte Sehenswürdigkeit zu bieten: Eine Moschee, die direkt ins Wasser gebaut ist und wahrhaft gigantische Ausmaße hat. Ein Augenschmaus der islamischen Moderne, benannt nach dem inzwischen verstorbenen König eines Landes, das sich in den letzten 15 Jahren vollkommen verändert hat. Ich möchte behaupten , dass diese Stadt zu einem Aushängeschnild geworden ist, das sich durchaus mit spanische, südfranzösischen oder italienischen Städten vergleichen läßt, mit einem Unterschied. Die morokkanische Baukunst ist eben doch sehr eigenständig und hat ihre Reitze, die im Filigranen und im Farbenfreudigen liegen überhaupt nicht verloren. Casablanca, in dem berühmten Film der 40-er Jahre als Nest schräger Vögel, korrupter Beamter und jeder Menge anderer Unholde dargestellt, lebt aber dennoch auf, wie vielleicht erwartet. Rick's Cafe existiert nämlich, versteckt in einer verwinkelten Seitenstraße wenige Minuten entfernt von der erwähnten Moschee im Meer im Nordwesten des Stadtkerns. Hier finden wir alle wieder, vom Klavierspieler über den Affen und die gesamte Atmosphäre, nur eben leider nicht schwarz-weiß sondern in prächtigen Farben, dafür aber mit origineller Bedienung, ganz hervorragendem Essen und natürlich der unvergesslichen musikalischen Begleitung auf dem Klavier. Spiel's noch einmal Sam... ... Ihr wisst schon: "Schau mir in die Augen, Kleines..." Diese Stadt hat sicherlich ihre weiteren Augenweiden zu bieten, ist aber ansonsten auch sehr gut geeignet, um von hier entferntere Punkte, wie Quarzazate im Südwesten oder Marrakesh, der Perle des Orients per Flieger anzusteuern und nach drei Tagen wieder zukommen, um abends am Strand die wärmende Sonne zu genießen, die Füße ins Wasser baumeln zu lassen und dann in einem der Restaurants den auf frischen Pfefferminzblättern aufgebrühten Tee zu trinken, wie er wahrscheinlich nur in Marrokko zubereitet wird. Auch eine Tagine oder ein zünftiges Couscous sollten als Abschluss eines vielleicht verlängerten Wochenendes in Marokko mit Casablanca als Start- und Endpunkt nicht fehlen. Gegenüber Agadir hat diese Stadt nämlich einen gewaltigen Vorteil, sie ist nicht von Touristen überlaufen und hat Charme. ... |
rolse, 24.05.2002
ich war auch da... gruszlig Roland
tinaf7, 31.05.2002
na ja vielleicht der naumlchste Urlaub
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![]() Muss man einmal gesehen habenein Testbericht von interola2002-03-06 08:43:10 vom 06.03.2002 Empfehlung: jaWetter war Spitze , mag man gar nicht glauben 28-30°C und Sonnenschein pur. Schön angenehm. Nach Aussagen des Reiseleiters und verschiedener Reiseführer ist März/April die schönste Zeit. Da soll alles grün sein und blühen. zum Beispiel Mandelblüte . Bei der Abreise hat es seit langem ( 2 Jahre im Landesinneren )sogar wieder geregnet. Einen Tag mußten wir sogar Jacken und Pullover am Tag anziehen, ein kalter Nebel kam über das Meer herein. Die Hotel sind alle schon ziemlich alt, aber sauber war es. ( bei den m²-Preisen in Agadir ca. 500 Euro/m²) Strand ist schön und voll mit Menschen, seicht. Kamele, fliegende Händler sind etwas lästig, aber die Polizei ist auch präsent. Am Strand liegen war uns zu öd. So sind wir mit unserem Veranstalter ins Landesinnere gefahren. Die Bustouren waren anstrengend aber sehr informativ. Land und Leute kennenlernen das ist wichtig in so einem Land. Tipp: Marrakesch-Busreise Die längere Tour wählen, um den abendlichen Gauklermarkt noch mit zu erleben. Eine Attraktion , wie aus Tausend und einer Nacht Die Gassen in Marrakesch sehen so aus, als wäre die Zeit stehengeblieben. Im Landesinneren ist natürlich auch ordentliches Afrikaklima, 45°C , aber das ist verträglich, bei der geringen Luftfeuchtigkeit Essen im Hotel kann man alles, manche mägeln, aber man muss mit den Essgewohnheiten der Einheimischen leben. Ich habe 4 Kilo zugenommen, auch mit Gemüse, Obst und natürlich den feinen Törtchen. ( ohne Bier , gibt es aber auch) Händler sind lästig, aber sie können und wollen handeln. Man sollte mit Handeln, mindestens die Hälfte von dem Preis den einem der Händler vorgibt sollte die Ausgangsbasis sein. Wenn man nicht überein kommt einfach gehen. Wenn er was will kommt er hinterher und man ist im Vorteil. Tipp : Nicht den Souk von Agadir als Einkaufsquelle benutzen, sondern nach Inezgane ( 10 km entfernt )mit dem Taxi fahren. ( Ist wesentlich billiger ) Taxi ist billig, aber TÜV gibt es keinen !!!!!! Ein Problem hat Marokko, den Müll Das haben die Obrigen noch nicht begriffen, das Müllproblem. In Deutschland gibt es Deponien. Dort weht der Sand drüber!!!!!! Heimflug: natürlich Verspätung beim Einchecken, ein Gepäckabräumer für mehrere Ferienflieger - der wußte hinterher was er bewältigt hatte Die Reise sollte für unseren Sohn 8 ( damals 6 Jahre ) ein Erlebnis kurz vor der Schuleinführung sein. Sie war es auch. Jedoch mit diesem Beusch haben wir Marokko abgegrast und es lohnt sich kein zweites Mal. Pleasant hours fly fast ... |
Maeuschen21, 25.02.2002
Wuumlnsche dir noch einen schoumlnen Montag!! o Mandy
pepsiman, 28.02.2002
Alles in einem Urlaub gesehen, das ist eine Leistung.
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![]() Marokko Einblicke in eine andere Weltein Testbericht von kristel2002-02-24 18:24:25 vom 24.02.2002 Empfehlung: ja- - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - GRÖSSE Das arabische Zeichen für Größe beschreibt hier die "Grande Mosquée Hassan II". Casablancas riesige Moschee liegt (hinter jener von Mekka) auf Platz zwei unter den Sakralbauten der islamischen Welt: 100 m breit, 200 m lang und fast ebenso hoch. Sie wurde 1993 unter König Hassan II. fertig gestellt und bietet Raum für 20.000 Gläubige. Das Highlight: Ein Mega-Glasschiebedach - für den schnellen Direktkontakt zum Himmel. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - GLEICHMUT Orientalischer Prunk und fatalistisches Dulden, beides lebt in Marokko dicht beieinander. 99 Prozent der Bevölkerung sind Moslems, und Koran und Sunna regeln ihr Dasein bis ins Detail. darum genießt, z.B. der Berber in der Dadès-Schlucht auch so gelassen seinen Tee mit Minze. Inschallah, so Gott will - Luxus wie beispielsweise im Hotel Continental in Tanger, ist in seinem Lebensplan eben nicht vorgesehen. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - STILLE "Ich höre nichts, null, lautlos. Halt! Stimmt nicht! Ich höre etwas rauschen. Ooh, ich glaube das ist das Blut in den Ohren!" So kann man seine Begegnung mit der totalen Stille während einer Kamelsafari beschreiben. Die heißen Sahara-Gebiete nahe der Grenze zu Algerien sind aber nur eines von vielen Gesichtern dieses geheimnisvollen Landes, wo auf den Gipfel der Viertausender manchmal auch im Juni noch Schnee liegt. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - KONTRASTE Moulay Idriss, Marokkos wichtigster Wallfahrtsort oder eine Gasse im Färberviertel von Marrakech. Größer können die Kontraste für uns reisende kaum sein. In den Souks der Städte sind wir als Gäste willkommen und gern gesehen, heilige Stätten dagegen sind für die "Ungläubigen" auch heute noch oft tabu. Moulay Idriss, wo der Gründer des ersten marokkanischen Staates begraben liegt, war bis 1917 für Nicht-Moslems verboten - und hat bis heute kein offizielles Hotel. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - LICHT "Am Strand von Tanger, in der glühend heißen Sonne, liegen sie narkotisiert, am Rande der Wüste", geht ein Song der Berliner Musikgruppe Ideal. 3000 Küstenkilometer mit Gutwettergarantie locken aber nicht nur zum Baden nach Marokko. Licht und Aura inspirieren seit jeher Künstler aus der ganzen Welt. So schrieb schon Henri Matisse, der 1912 ins Land kam: "Meine Offenbarung kommt aus dem Orient. " - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - ARMUT Berberland, armes Land. Dabei sehen die Kasbahs im Dadès-Tal doch so malerisch aus. Der Schein trügt jedoch oftmals; die alten Wehrburgen der Bergstämme sind meist marode, weil Geld zur Erhaltung fehlt. Auch das reisen über Land ist beschwerlich, da die entsprechende Infrastruktur fehlt; oft ersetzt der LKW (Linienbus auf Berber-Art) den Bus. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - REICHTUM Märchenerzähler bezaubern, Feuerschlucker tun ihr Werk. Auf Wunsch werden Pulver gegen Untreue gemixt oder einfach nur exotische Leckerbissen gereicht. Es gibt wohl keinen zweiten Ort auf der Welt, der so reich ist an Genüssen, Geräuschen, Licht und Leben wie der Djemaa el-Fna in Marrakech. Dabei bedeutet sein Name eigentlich eine weniger genussvolle Beschäftigung - "Platz der Geköpften" - weil hier früher die Scharfrichter ihr grausames Werk taten. Na, habe ich Euer Interesse geweckt. Ich hatte im Herbst die Gelegenheit für 2 Wochen Marokko kennenzulernen bzw. was man bei einem solch außergewöhnlichen Land so unter Kennenlernen versteht innerhalb von zwei Wochen. Ich war so begeistert, dass ich garantiert wieder kommen werde. ... |
Crazy-BEN, 24.02.2002
Schaut doch mal zu meinen Beitraumlgen! Scheint ein schoumlnes Land zu sein.
MFG, Ben
paelzer, 24.02.2002
wirklich ein sehr interessanter Beitrag
wanda28, 24.02.2002
diesen Beitrag finde ich gut
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![]() Maultier Trekking im Hohen Atlasein Testbericht von paelzer2002-02-17 20:01:54 vom 17.02.2002 Empfehlung: jaWir lassen den Tizi-n-Ait-Imi-Pass zurück und mit ihm den letzen Blick auf die fruchtbare Talsohle, wo Wasser sprudelt und wilde Minze ihren Duft verströmt. Maultiere tragen uns und unser Gepäck (insgesamt bis 150 kg) weiter über die schmalen Felspfade. Ohne sie wäre auch das Leben der Menschen in dieser Gegend undenkbar. Die nächsten Tage sind wir dem M´goun gefolgt, der auf seinem Weg durch den Hohen Atlas kleine Dörfer wie eine Perlenkette aneinander reiht. Der Fluss bildet für diese Gegend die unverzichtbare Lebensader. Die Bauern versorgen ihre Terrassenfelder über kilometerlange Bewässerungsgräben und schaffen so eine künstliche Flussoase. Die Öde lauert übermächtig an den steilen Hängen. Die Lehmhäuser in den Dörfern erinnern an eine Festung. das mag daran liegen, dass es in der unteren Etage keine Fenster gibt; dort sind die Tiere untergebracht. In einem der Dörfer klingen Kinderstimmen aus einer kleinen Hütte. Im Zwielicht sitzen 15 kleine Gestalten auf dem Boden, die gemeinsam Koranverse von Holztafeln ablesen. Der Lehrer mit weißem Turban und grünen Augen steht stolz dabei. Der Analphabetismus ist hier noch weit verbreitet, vor allem die Älteren sprechen neben ihrem Berber-Dialekt, dem Tachelheit, kaum Arabisch. Der "sanfte" Tourismus im Hohen Atlas soll den Berbern neue Zukunfts-Perspektiven bieten. Die Trekking-Touren sind so manchem Kleinbauern ein interessanter Nebenverdienst. So stammen Führer und Treiber aus den Bergdörfern, wo in den Häusern der Bewohner übernachtet wird.. Unterwegs fragen Kinder oft nach Bonbons oder Kugelschreibern. Vor ein paar Jahren haben sie noch gar nicht gewusst was das ist. Am letzten Tag der Tour scheint der Weg geradewegs ins Innere der Erde zu führen - in die atemberaubenden M´goun-Schluchten. Die steil aufragenden Felswände rücken zwischen den Dreitausendern Djebel Tadarast und Tigounatine bis auf wenige Meter zusammen. Die Sonne streift den Grund nur wenige Minuten am Tag. Nun gibt es keine Möglichkeit mehr dem Fluss über abenteuerliche Bergpfade auszuweichen. Wir gehen durch das hüfttiefe, reißende Wasser - in Sandalen oder Turnschuhen. Die Treiber singen und trommeln. Am späten Nachmittag weichen die Wände ein wenig zurück; zeitweise gibt es wieder festen Boden unter den Füßen. Ein süßlicher Duft liegt in der Luft, dann liegt es vor uns - das Oleander-Tal. Kilometerweit schmiegen sich haushohe, wilde Oleanderbüsche an die schroffen Felswände, bilden rosa blühende Tunnel, durch die sich die Karawane ihren Weg bahnt. Doch das Paradies ist trügerisch; wilder Oleander ist giftig. Kurz danach spuckt uns die Schlucht in das weite Talbecken von Isoumar. Hier, an der Grenze zur marokanischen Wüstenprovinz, endet unsere Tour. Die Zivilisation, mit ihren feinen Hotels und kalten Buffets in Ouarzazate, hat uns wieder. Solch wunderschöne 15 tägige Trekking-Touren kann man bei den verschiedensten Veranstaltern (z.B. www.trh-reisen.de) für ca. 2500.- bis 3000.- DM in Deutschland buchen. ... |
kristel, 24.02.2002
in dem beitrag ist alles gesagt
wanda28, 17.02.2002
sehr interessanter und ausfuumlhrlicher Bericht.
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Allgemeine Informationen Marokko
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