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Bewertung
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Vorteile
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![]() Wirtschaftsmathe zu studieren (oder Mathe allgemein) sollte man sich gut überlegenein Testbericht von Katsam2002-03-05 20:46:43 vom 05.03.2002 Empfehlung: nein |
Baerle, 07.04.2002
mir fehlen Infos zum Ablauf des Studiums
BigRobShag, 05.03.2002
Das mag sein, aber hast Du Beispiele?
mellims, 05.03.2002
s.o.
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![]() MATHEMATICAL ENGINEERING ( BACHELOR-STUDIENGANG)ein Testbericht von angelx82232004-09-30 14:38:21 vom 30.09.2004 Empfehlung: ja Vorteile: gute berufsperspektiven...Nachteile/Kritik: -Ein weiterer aspekt ist, das Mathematiker in jedem bereich erforderlich sind, wie z.B. naturwissenschaftlichen oder medizinischen Forschungseinrichtungen, in Ingenieurbüros, bei Banken und Versicherungen, in der Telekommunikations-Industrie usw. Der Bachelorstudiengang Mathematical-Engineering richtet sich auf praxisrelavante Anwendungsgebiete der Mathematik aus. ZUnächst werden die wissenschaftlichen und mathematischen Fundamente den Studierenden vermittelt. Sie lernen nicht nur mathematische Methoden, sondern müsses studieren diese anzuwenden, zu entwickeln und auch sie zu beweisen. Der weitere Grundstein des Faches ist die Informatik. DEn Studienenden werden Methoden zur rechnergestützten Lösung von mathematisch modellierten Sachverhalten vermittelt. Ein studienbegleitendes externes Praktikum ermöglicht frühzeitig ein Hineinschnuppern in die Arbeitswelt. Studienort: Universität Essen ZUgangsvoraussetzungen: Abitur oder fachabitur Studiendauer: 7 Semester Abschluss: Bachelor of Science in Mathematical Engineering |
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![]() Mathematik - und sonst nichts?ein Testbericht von Hansafux2002-04-26 14:28:10 vom 26.04.2002 Empfehlung: jaDas Studium ist in Grund- und Hauptstudium gegliedert. Das Grundstudium gliedert sich in folgende Vorlesungen: 1. Semester: Analysis 1, Lineare Algebra 1, Nebenfach, 2. Semester: Analysis 2, Lineare Algebra 2, Nebenfach 3. Semester: Analysis 3, Numerik 1 oder Angewandte Statistik 1, Nebenfach 4. Semester: Funktionentheorie 1 oder Algebra 1, Operations Research 1 (optional), Nebenfach, Proseminar Diese Gliederung ist quasi verbindlich, d.h. jeder Student muß diese Veranstaltungen im Grundstudium hören oder zumindest die erforderlichen Leistungsnachweise in einigen der Veranstaltungen. Man benötigt aus den Veranstaltungen Analysis 1, 2 und Lin. Algebra 1,2 mindestens 3 Leistungsnachweise, die man entweder in Form von Übungsscheinen und/oder Klausuren erhalten kann. Der Leistungsnachweis Analysis 3 muß nicht erbracht werden, allerdings muß man sich dann in Analysis 3 prüfen lassen, wovon jedem Studenten abzuraten ist, da sich diese Vorlesung eine der schwierigsten im ganzen Studium darstellt. Außerdem benötigt man einen Leistungsnachweis im Fach Numerik 1 oder in Ang. Statistik und einen in den beiden Fächern Funktionentheorie oder Algebra, es ist ratsam den Schein in Algebra zu machen, da dieser im Hauptstudium ohnehin vorlegt werden muß. 2000 wurde eine Änderung in der Studien- und Prüfungsordnung vorgenommen, wodurch man im vierten Semester auch andere Veranstaltungen besuchen kann, deren Leistungsnachweise dann für das Grundstudium angerechnet werden. Im Nebenfach muß man zwei Leistungsnachweise erbringen. Diese Scheine sind die Voraussetzungen für die Zulassung zur Vordiplomsprüfung. Diese besteht aus 5 mündlichen Prüfungen und zwar wie folgt: 1. Analysis 1,2 45 Minuten 2. Lin. Algebra 1,2 45 Minuten 3. Numerik 1 oder Ang. Statistik 1 30 Minuten 4. Funktionentheorie 1 30 Minuten 5. Nebenfach über 2 Veranstaltungen 45 Minuten Als Nebenfach können je nach Universität verschiedene Fächer gewählt werden, z.B. Informatik oder E-technik. Die Prüfungen werden als bestanden gewertet, wenn man immer mind. ausreichend bekommen hat! Die Note wird direkt im Anschluss an die Prüfung mitgeteilt. Im Hauptstudium gibt es keinen festen Studienplan mehr, je nach Studienschwerpunkt der individuell gewählt werden kann. Außerdem muß man wählen, ob man in dem Bereich Ang. Mathematik oder in der Reinen Mathematik studiert. Einen Überblick über alle Studienrichtungen zu geben wäre sehr umfangreich und würde den Rahmen sprengen. Ich gebe deswegen einen ungefähren Überblick. Man muß auch im Hauptstudium verschiedene Scheine nachweisen: 1. 3 Seminarscheine oder 2 Seminarscheine/ 1 Praktikumsschein 2. 1 Übungsschein einer mathematischen Vorlesung 3. 2 Scheine im Nebenfach 4. 1 umfangreiches Programmierpraktikum ist für jeden Mathematikstudenten obligatorisch Es finden wieder verschiedene Prüfungen statt in den Bereichen: Studienschwerpunkt ( dort muß man auch seine Diplomarbeit schreiben, in Reiner Mathematik, in Angewandter Mathematik und im Nebenfach. Den Abschluss des Studiums bildet die Diplomarbeit, die in einem Zeitraum von 6 Monaten nach offizieller Ausgabe bearbeitet werden muß. Genauere Informationen zum Studienverlauf findet man in jedem Arbeitsamt oder an jeder Uni. Meine Erfahrungen mit dem Studiengang haben gezeigt, dass die Mathematik einen sehr hohen Zeitaufwand erfordert, sowie sehr viel Leidenschaft für diese Wissenschaft. Das Studium endet nicht an der Ausgangstür der Uni. Sondern fängt dann erst richtig an, denn die Übungen erfordern sehr viel persönliche Denkarbeit, die ca. 50-60 Stunden in der Woche beansprucht, man sollte sich deshalb besonders gut überlegen, ob man für dieses Studium geeignet ist. Man genießt aber zumindest an der Uni Wuppertal einen riesengroßen Vorteil, dadurch, dass nur wenige Mathematik studieren, deckt sich ungefähr die Zahl der Studenten mit denen der Professoren, d.h. die Professoren sind nicht im Dauerstress und haben immer ein offenes Ohr für die Probleme und Anliegen ihrer Zuhörer. Es ist sogar so, dass sie bemüht sind, so viele Studenten wie möglich an der Uni zu halten und nicht wie in anderen Fachbereichen zu vertreiben. Darüber hinaus befinden sich eine Vielzahl sehr kompetenter wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni, die einem jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen. Besonders zu Beginn des Studiums kommt oft an einen Punkt, an dem man gar nicht mehr weiß , was los ist, man sollte sich dadurch aber nicht verunsichern lassen, sondern versuchen im Gespräch mit andern das Problem zu lösen, um dann für sich selbst auch geeignete Problemstrategien zu entwickeln, allerdings sei darauf verwiesen, dass gerade das eigenständige Arbeiten und Denken ein Grundstein der Mathematik ist. Andersherum sollte man frühe Anfangserfolge nicht zu hoch einschätzen, nur wer während des gesamten Studiums am Ball bleibt, wird Erfolg haben! Wer sich dann allerdings für ein Studium entschieden hat und Spaß dran gefunden hat, der brauch sich zumindest um seine weitere Zukunft keine großen Sorgen machen, denn die Arbeitsmarktchancen sehen seit Jahren hervorragend aus, negative Statistiken der Arbeitsämter sind hier völlig irreführend und unrealistisch. Auch Schüler , die in der Schule nicht immer top in Mathe waren, können sich in diesen Studiengang wagen, denn die Vorlesungen setzen nur ein durchschnittliches Vorwissen voraus, insbesondere findet immer vor dem ersten Semester ein sogenannter Brückenkurs statt, der alle wichtigen Grundlagen vermittelt. Fazit: Jeder, der Spaß an der Mathematik hat und bereit ist überdurchschnittlich hohen persönlichen Einsatz zu geben, wird sich hier sehr wohl fühlen, nicht zuletzt aufgrund der sehr guten Lernverhältnisse. Da die Arbeitsmarktchancen rosig sind und bleiben werden, hat man dann später die volle Auswahl an Betrieben! Ich wünsche allen Studenten der Mathematik viel Erfolg!! Viel Spaß beim Lesen, Kommentieren und Bewerten. Erschienen auch bei Ciao und Dooyoo. Gruß Hansafux ... |
fzr450, 25.05.2002
H I L F E
Lachesis, 22.05.2002
Oh mein Gott....
leser@tte, 26.04.2002
Ich gebe zu, ein mathematischer Beweis kann schoumln sein und Teilgebiete wie z.B. analytische Geometrie finde ich sehr nett - aber ich bleibe lieber bei der Anwendung mit Realitaumltsbezug...
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Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv. "Höheres Lehramt" - wie wahr!!!ein Testbericht von *sannah*2002-03-05 22:22:40 vom 05.03.2002 Empfehlung: neinDer gute Ruf der Uni in allen drei Fakultäten hat mich nach Halle gelockt und diesbezüglich habe ich auch nichts zu meckern. Aber ich will mich auf Mathe beschränken... Bei der Einführungsveranstaltung bekamen wir einen festen Stundenplan in die Hand gedrückt, mit mehreren Alternativen, wie man das Studium gestalten kann. Die meisten haben jedoch (wie ich auch) im ersten Semester "Lineare Algebra und Analytische Geometrie I" (kurz LA I) und "Analysis I" (kurz Ana I) mit jeweils 6 SWS (4 Vorlesung und 2 Übung, dazu später noch mehr) belegt. Dieser Stundenplan hat Vor- und Nachteile: man muss sein Studium um ihn herum aufbauen, was zwar ganz praktisch ist und die Rumsucherei in Vorlesungsverzeichnissen erspart, andererseits kommt es jedoch häufig zu Überschneidungen mit Vorlesungen in anderen Fachbereichen, die vielleicht auch ganz interessant gewesen wären. Andererseits weiß ich auch jetzt schon, was mich sonst noch alles erwartet, als da wäre: LA II, Ana II (je 6 SWS), Stochastik, Informatik, Didaktik (je 4 SWS) und Schulpraktische Übungen (SPÜ - 2 SWS) im Grundstudium, dazu noch weitere Veranstaltungen im Hauptstudium: Algebra, Analysis (jeweils weiterführend), Numerik, ein Numerikpraktikum sowie so tolle Dinge wie: Geschichte der Mathematik. Dazu wieder SPÜ. Zunächst einmal zum Aufbau: 6 SWS bedeuten (für die Nichtakademiker :-) ) 6 Semesterwochenstunden, was nichts anderes bedeutet als dreimal 90 Minuten "absitzen", davon 2x 90 min Vorlesung und der Rest Übung. Vorlesung bedeutet mitschreiben oder so verstehen (...) und in den Übungen bekommt man wöchentlich einen DIN A4 Zettel mit vier bis sechs Aufgaben unterschiedlichen Schwierigkeitsgrades, die es innerhalb einer Woche zu bearbeiten gilt. Momentan belege ich LA I und Ana I (wie schon oben gesagt). Der Beginn von LA I war ganz locker und leicht (und wirklich kein Problem) mit logischen Verknüpfungen (darauf wartet jeder Schüler - Mathe ist logisch!!! :-) ), dann sind wir über Mengenlehre und Gruppentheorie hin zur Vektorrechnung gekommen - aber nicht die Schulvektorrechnung (=Abiturwissen), sondern um einiges schwieriger, weil allgemein und nur in Buchstaben gehalten. In Ana I haben wir mit ganz "einfachen" elementaren Dingen angefangen, über "einfach" kann man sich hier streiten - ihr ahnt gar nicht, wie schwer es sein kann, allgemein zu beweisen, wie man Zahlen addiert. Über die reellen Zahlen hinaus haben wir dann auch noch die komplexen Zahlen (meine besonderen Lieblinge) kennengelernt. Potenzgesetze und Grenzwertsätze wurden ebenfalls von allen Seiten durchleuchtet, hinzu kamen dann später Reihen und Folgen (und deren Grenzwerte). Inzwischen haben wir die Funktionstheorie erreicht, die sich häufig mit dem Stoff aus LA I überschneidet, aber das ist auch ganz gut so. Über die weitere Inhalte kann ich mangels Erfahrung noch nichts sagen. Nur scheint sich der Spruch meines Mathelehrers zu bewahrheiten, mit dem er auf meine Frage antwortete, ob er mir das Mathe-LAG-Studium zutraute: "Ich traue Ihnen das schon zu, nur müssen Sie wissen, dass das ganze nicht zwei oder drei Stufen über dem Niveau hier an der Schule liegt, sondern zwei- bis dreihundert Stufen. Sie werden Sachen behandeln, von denen sie noch nie zuvor gehört haben." (sehr mutmachend, der Mensch...) Und dabei wären wir auch schon beim Problem... Ich sitze mit zukünftigen Diplom- und Wirtschaftmathematikern in einer Vorlesung. "Höhere Mathematik" pur. Ich höre täglich (außer Di, da hab ich keine Mathe...)Dinge, von denen ich noch nie etwas gehört habe. Vor allem: wozu werde ich als Lehrerin den Stoff, der dort behandelt wird, später einmal gebrauchen können/ müssen??? Kein Schüler wird mich nach solch komplexen Problemen fragen! Es unterscheidet sich im Schwierigkeitsgrad um einiges von der Schulmathematik und das birgt zunächst so seine Tücken! Alles ist rein theoretisch, worin ich auch das Problem sehe: mangels Praxisbezug im Studium weiß ich zwar viel (zu viel???), kann aber meinen zukünftigen Schülern nicht beibringen, was die wissen müssen. Im Studium sind es sehr wenige, die alles problemlos verstehen ("Halbgötter" genannt :-) ) und das schlägt sich dann auch in den Übungen nieder. Kurz: es wird abgeschrieben bis zum geht nicht mehr und nicht alle verstehen das auch, was sie da abschreiben. Ich muss zu meiner eigenen Schande gestehen, dass ich selbst zu diesen Leuten gehöre (zumindest zwischenzeitlich), inzwischen aber wieder ein Licht am Ende des Tunnels sehe. Ziel sind für alle die "magischen 50%", die man im Durchschnitt in den Übungen haben muss, um den Schein zu bekommen, alternativ werden auch Klausuren geschrieben. Kurzes Fazit: Mathe ist hier an der Uni Talentsache wie nie zuvor! Man sollte sich vorher genau darüber im Klaren sein, worauf man sich einlässt. Dafür gibt es an vielen Universitäten (hier in Halle auch) die Möglichkeit des "Schnupperstudiums", sich einfach mal in einen Vorlesung mit rein zu setzen. Ich persönlich will mich durch den Stoff quälen und wo ein Wille ist, wird auch bestimmt ein Weg sein. 2 Jahre werd ich's wohl schaffen, dann kommt die Zwischenprüfung... - - - - - - - - - Kleiner Tipp für alle Mädels: die meisten der zukünftigen Dipl.-Mathematiker und Könner sind hässlich und eignen sich daher nicht für eventuelle Beziehungen (was sind wir doch alle von äußeren Reizen beeinflusst...), aber dafür umso besser, um Übungen von ihnen abzuschreiben. (Sorry, wollte keinem zu nahe treten...) ... |
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