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Mazda MX-3 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Mein 'neuer' Liebling
ein Testbericht von FreddyKrueger0072002-08-09 15:03:18vom 09.08.2002Empfehlung: ja
Nachdem mein alter Mitsubishi vor einigen Monaten einem Getriebeschaden erlag und sich die Reparatur nicht mehr lohnte, schaute ich mich wochenlang nach einem passenden Gefährt um. Gut erhaltene Gebrauchtwagen sind im Moment schlecht zu bekommen. Ums so überraschter war ich, als ich diesen MX-3 bei einem Händler sah. Eigentlich dachte ich schon, daß er nicht in meine Brieftasche passen würde, aber er war erstaunlich günstig zu haben.
Im Mix verbraucht er im Moment ca. 7 l, wobei ich sagen muß, daß man hier im Ruhrgebiet den Wagen auf der Autobahn auch wirklich nicht 'treten' kann, weil es doch fast immer ziehmlich voll ist.
Fährt man ihn auf Vollast längere Zeit, so schnellt der Verbrauch auf bis zu 12 l hoch.
Leistung:
Meine Version mit den 88 PS ist doch etwas schwach auf der Brust und könnte gut 20 PS mehr bestimmt vertragen. Da ich aber eh nur selten dazu komme schneller zu fahren, reicht mir das auch.
Platzangebot:
Da ich wirklich kein Riese bin, reicht mir das Platzangebot völlig aus, aber Leute mit 1,95 m Körpergröße bekommen schon Probleme und müssen wegen der geringen Kopffreiheit den Sitz etwas nach Hinten kippen.
Auf den hinteren Sitzen haben auch eher Lilliputaner oder Kinder Platz, wenn kein zu großer Mensch vorne sitzt.
Von dem Kofferraum war ich eher überrascht. Für ein Sportcoupé ist er schon in Ordnung und macht auch größere Einkäufe ohne Probleme mit. Einkaufstüten können ohne Probleme hochkant eingepackt werden.
Wie schon erwähnt, kann man in Notfällen auch die Rücksitzbank geteilt umklappen.
Die Heckklappe läßt sich auch trotz ihrer großen Scheibe recht einfach öffnen und so wird das Beladen auch nicht zur Qual.
Scheiben:
Serienmäßig wiird er mit Colorverglasung ausgeliefert, was zu Folge hat, daß sich der Wagen in der Sonne nicht ganz so schnell auheizt.
Fahreigenschaften:
Der Wagen liegt gut auf der Strasse und auch in Kurven ist er ein gutmütiger Vertreter.
Motorraum:
Der Motorraum macht einen aufgräumten Eindruck und mit der kleineren Motorvariante reicht man auch noch ganz gut an alle wichtigen Teile.
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Beim Gebrauchtkauf zu beachten:
Da die meisten Wagen schon um die 100000 km gelaufen haben, ist unbedingt darauf zu achten, daß der Zahnriemen bereits gewechselt wurde, da dies ein recht kostspieliges Unterfangen ist. Zu dem Zahnriemen gesellen sich nämlich ziehmlich schnell noch die 3 Spannrollen und der Arbeitslohn.
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Fazit
Ich bin begeistert von diesem Auto, der Verarbeitung und bisher auch von der Zuverlässigkeit. Erstmalig war für mich auch die Optik ein echtes Kriterium, aber das ist halt Geschmacksache.
Ich denke aber, daß ich mich mit dem Auto nicht verkauft habe und würde es als Gebrauchtwagen auch bestimmt wieder kaufen, da die Autos meist sehr gepflegt sind und durch die sparsame Motorleistung auch kaum für Rennfahrer geeignet sind;-)
...
ein Testbericht von coin2006-10-21 19:49:46vom 21.10.2006Empfehlung: ja
Vorteile: sportlich und zuverlässig...Nachteile/Kritik: Alter (Modellreihe 89-98)
Beim Stöbern durch so manchen Erfahrungsbericht bin ich durch Zufall auf die Berichte über den MX-3 gestoßen. Da ich bereits seit ca. 3 Jahren selber stolzer Besitzer eines solchen Models bin, reihe ich mich mit meinen Erfahrungen über dieses Auto nun auch hier ein.
Mein Model …
… ist das schwächste in der Modellreihe. Mit seinen 90 PS ist es aber ausreichend motorisiert um mich in der gewünschten Zeit dorthin zu bringen wo ich sein will. Oder anders geschrieben, wer in Österreich keine Geschwindigkeitsübertretungen begeht kommt mit 90 PS locker über die Runden.
Gebaut wurde mein MX-3 1991, ist also bereits 15 Jahre alt und hat schon erstaunliche
230 000 km am Tacho (natürlich zwecks prallen nicht nach oben redigiert ;-) ).
Trotz seines Alters ist sein Aussehen aber heute noch in. Sein langer Motorraum, seine kleine Bauhöhe und das senkrecht abfallende Heck sind heutzutage immer noch Anzeichen von Sportlichkeit.
3 Jahre im Besitz …..
… und trotzdem noch nicht viel Investiert. Warum? Weil er wirklich zuverlässig ist. Nach ca. 210 000 km bekam er zum ersten Mal seine Kupplung getauscht und bei 216 000 km erneuerte ich die Stoßdämpfer. Das waren aber bisher alle größeren Reparaturen. Natürlich werden die üblichen Verschleißteile, also Bremsklötze und -scheiben, Öl, Bremsflüssigkeit etc. regelmäßig überprüft und gewartet. Das ist aber eigentlich schon alles, was ich am Auto mache.
Die Fahrqualitäten …
…. nun er ist ein Sportcoupe. Vorne hat er angenehme sportliche Schalensitze, die meiner Meinung nach sogar über genügend Seitenhalt verfügen. Hinten wird das Sitzen allerdings zu einer kleineren Tortour. Da die Rückbank aus einer Art Sitzbucht besteht ist eine Veränderung der Sitzhaltung eher nicht möglich. Hier wird klar, warum es besser ist ihn nur zu zweit zu benutzen. Ich kann mich aber über die Sitzqualitäten nicht beschweren, klar ich sitze auch am Fahrerplatz.
Viele sind der Meinung, dass man heutzutage mit 90 PS nicht wirklich schnell genug vorankommt. Ich bin da aber anderer Meinung, für mich reichen sie auf jeden Fall aus. Der MX-3 beschleunigt von unten heraus relativ zügig, wobei ein "Durchhänger" bei einer bestimmten Drehzahl wie bei vielen anderen Autos ausbleibt. Seine Kraftreserven sind bei knapp 145 bis 150 km/h allerdings dann ausgeschöpft. Mein MX-3 beschleunigt bis ca. 160 km/h relativ zügig, darüber sollte man dieses Modell aber nicht betreiben. Für mich ist das ausreichen, denn schneller als 130 km/h darf man in Österreich nirgends fahren.
Durch seine niedrige Bauweise gepaart mit einem relativ langen Radstand verfügt der MX-3 über eine erstaunlich gute Spurtreue. Auch über zu laute Motorengeräusche kann ich nicht klagen.
Einzig bei längeren Fahrten sollte man über genügend Sitzfleisch und einer guten Rückenmuskulatur verfügen. Denn als Sportcoupe lässt der MX-3 dich alle Bodenwellen direkt spüren, ist also keine Familienkutsche oder gar bequeme Limousine.
Und sonst noch …
… bin ich bis jetzt wirklich zufrieden. Wer seinen MX-3 regelmäßig wartet und pflegt wird sicher viel Freude haben. Bei mir ist es so. Eher genügsam und wirklich nicht gerade reparaturanfällig macht den MX-3 zu einem zuverlässigen Fahrzeug.
Einzig ein paar kleinere Roststellen am Unterboden sind bis jetzt die größten Sorgen der letzten 6 Monate.
Allerdings werde ich die vor dem ersten Schneefall auch noch ausbessern. Mit dem Lack hatte ich bisher noch keine Probleme. Ganz im Gegenteil, durch eine Spezialbehandlung der Lackoberfläche, ich habe sie Nanoformiert (Infos bei mir erhältlich), glänzt sie wir neu und lässt den MX-3 wieder wie ein richtiges Sportcoupe wirken.
Innen wirkt der MX-3 eher spartanisch. Elektrische Fensterheber (wie beim V6) wird man vergeblich suchen. Wer Frischluft braucht muss kurbeln. Ein Novum für die damalige Zeit
(1991) in dieser Preisklasse sind da schon eher die Möglichkeiten, den Tankdeckel und den Kofferraum per Hebel vom Fahrersitz aus zu öffnen. Nicht unpraktisch, muss ich gestehen. Apropos Kofferraum, er ist für ein Sportcoupe wirklich riesig. Verreisen zu zweit mit Ski und Gepäck ist ebenso möglich, wie das Verstauen aller Einkäufe für eine große Party.
Vielleicht noch ein paar Daten …
Benzin: Normal 91 Roz
PS: 90
Max. Höchstgeschwindigkeit: 165 km/h
Bereifung: 195 / 60 / R15
Derzeitige Kilometer bei meinem MX-3: 234 156 km
Baujahr: 1991
...
topfmops, 22.10.2006
Bericht für fans freaks und Betroffene, seit Jahrzehnten lasse ich fahren, einen dicken Mercedes von einem livrierten Chauffeur, ja gut, andere sagen Bus dazu . . .
ein Testbericht von Muskelgebirge2002-08-10 19:46:42vom 10.08.2002Empfehlung: ja
Der Mazda MX-3 V6 war mein letztes Auto. Ein sehr schönes, schnelles Auto, das ich eigentlich nicht hergeben wollte. Da ich eine Familie gründete, schien eine Trennung von diesem Auto notwendig. Denn ein Kindersitz wäre sich auf der Rückbank nur sehr schlecht ausgegangen, da meine Freundin und ich doch sehr gross sind und die Sitze zwecks mehr Beinfreiheit nach ganz hinten schoben.
Das Auto leistet bei einem Hubraum von 1,8 l und 6 Zylindern 100kW (136 PS). Der Motor schnurrt so leise vor sich dahin, auch in höheren Drehzahlen wird er
nicht besonders laut. Für einen Sportler erzeugt er nicht den richtigen Sound. Aber das war mir egal, denn ich liebe das fast lautlose Fahren von 6 Zylinder-Autos. So bekommt man zumindest kein Kopfweh, auch bei höheren Geschwindigkeiten. Die höchste Geschwindigkeit, die ich mit diesem Auto erreichte, waren etwas über 220 km/h, was bei dem heutigen Verkehr mehr als ausreichend sein sollte. Gute Dienste leistete mein MX-3 beim Fahren in die Berge (Tirol). Durch seinen sehr kleinen Wendekreis und weil das Auto, besonders wenn man es tiefergelegt, sehr gut auf der Strasse liegt, waren kurvenreiche Bergstrassen besonders toll zu fahren.
Der Benzinverbrauch lag bei mindestens 9 Litern/100km. Je nach Fahrweise mehr.
Das Auto verfügt über elektrische Aussenspiegel, elektrische Fensterheber und ein elektrisches Schiebedach. ABS und Servo sind selbstverständlich.
Vorne bietet das Auto bis zu einer Körpergrösse von 1,98m (so gross bin ich) ausreichend Platz. Ein kurzer Haarschnitt ist dabei schon zu empfehlen ;-)
Die Sitze sind übrigens sehr gut und sorgen für ausreichenden Seitenhalt. Hinten sind die Sitze optisch besonders schön und sportlich gestaltet. Auf den Rücksitzen wie bei Sportautos gewohnt, ist nur wenig Platz. Der Kofferraum hingegen, ist wie auf den vorderen Plätzen, für einen Sportwagen recht grosszügig ausgelegt.
Das Auto ist türkisfarben, was dem MX-3 besonders gut steht. Ich hatte in den 2 Jahren mit dem Auto keine nennenswerte Probleme, das Auto lief immer.
Ein tolles Auto, dem ich nach 2 Jahren immer noch nachtrauere.
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