Marsa Alam
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Marsa Alam gebraucht & neu

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Marsa Alam Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

catmother

Coraya Beach Hotel (Marsa Alam) - Rosa Traumdörfchen mitten im Nirgendwo

ein Testbericht von 2003-01-28 18:28:09 vom 28.01.2003
Empfehlung: ja
Im September vorigen Jahres verbrachten wir eine kurze Zeit im Paradies, na ja, jedenfalls fast.
Die letzte Nacht unserer einwöchigen Tauchkreuzfahrt im Roten Meer war in einem Hotel gebucht worden – schließlich darf man ja 24 Stunden vor einem Flug nicht mehr tauchen und so blieben wir auch nicht mehr auf dem Boot. Und ich muß gestehen, ich war froh, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, deshalb kam mir dieser Kurzaufenthalt sehr gelegen.


** Lage **
Das Hotel Coraya Beach liegt keine 10 Minuten mit dem Bus vom Flughafen Marsa Alam entfernt. Trotzdem wurde es so angelegt, dass kein Flugzeuglärm die illustren Gäste stört, direkt am Strand und ein ganzes Stück von der Hauptstraße weg. Ringsherum ist aber überhaupt nichts, nur Sand. Bis zur nächsten größeren Stadt El Queseir sind es ungefähr 70 km, also auch nicht gerade ein Katzensprung zum Shoppen. Ein Hoffnungsschimmer ist da nur eine neue Hafenanlage, die man in der Nähe gebaut hat und wo künftig auch mal Kreuzfahrtschiffe anlegen sollen. Dann entsteht vielleicht auch etwas Infrastruktur. Aber bis dahin ist hier erstmal tote Hose.


** Anreise **
Mit dem Bus wurden wir von einem der südlichsten ”Häfen” Hamata, wo unser Schiff angelegt hatte, in etwa 2,5 Stunden nach Norden gefahren. Wir kamen nach unserer Tauchsafari im südlichen Roten Meer und sahen nach fünf Tagen Boot dementsprechend abgewrackt aus. Trotzdem wurden wir in Empfang genommen wie die Könige. Unser Gepäck nahm das Personal gleich in Empfang und wurde sofort nach der schnellen und unkomplizierten Anmeldung (übrigens mit deutsch sprechendem Rezeptionspersonal) in die Zimmer gebracht.
Bei der Anmeldung bekamen wir einen Plan der Anlage, damit wir uns in dem weitläufigen Areal zurechtfinden konnten und eine Karte für die Handtuch-Ausleihe. Dann zeigte man uns den Weg zu den Zimmern.


** Die Anlage **
Das Coraya Beach Resort hat 5 ***** und gehört zur Iberotel-Kette, einer weltweit agierenden Hotelkette mit immerhin 11 Häusern allein in Ägypten. Dabei reichen die Qualitätsstandards von Mittelklasse bis Luxus.
Das Coraya Beach selbst wurde erst am 31.10.2001 eröffnet.


- Empfangsbereich -
Schon bei der Ankunft waren wir hingerissen vom ersten optischen Eindruck. Bereits der Eingang ist gestaltet wie das Tor zu einem Sultanspalast, reich an Verzierungen und Accessoires. Man tritt durch das Tor und gelangt in einen luftigen Innenhof mit Arkaden, in dem ein Springbrunnen plätschert, der ganz mit Mosaiken ausgelegt ist – Luxus, wie für uns gemacht.
Die Foyerhalle ist dafür recht dämmrig, aber nicht dunkel und beherbergt die Rezeption und sehr bequeme Sitzgruppen für Wartende sowie einen kleinen Barbereich. An der Rezeption werden die Anreiseformalitäten erledigt, man kann Post abgeben und Auskünfte zu den Örtlichkeiten bekommen. Sehr angenehm: mindestens einer der Angestellten spricht fast perfektes Deutsch.
Links davon geht es zu sanitären Einrichtungen und zu einigen kleinen Büros, wo man Ausflüge u.ä. buchen kann. Außerdem findet man hier die Aushänge der Reiseveranstalter, die Touristen in diesem Hotel haben. Das wären die Neckermann-Gruppe, OFT, Manta-Reisen, l’tur und die TUI. Auf den Tafeln kann man Informationen zu angebotenen Ausflügen, aber auch die Sprechzeiten und die Abreisetermine und Flugzeiten bekommen.


- Außenbereich -
Die Hotelanlage ist, wie inzwischen bei den neueren Hotelbauten bevorzugt, rings um einen für meine Begriffe beeindruckend großen Pool im Stil eines maurischen Dorfes angelegt. Schade, dass man hier nicht ein Foto hochladen kann, denn ich habe mir richtig Mühe gegeben, das Foto einzuscannen – so in Breitwand-Optik.
Die Zimmer zeigen in der Regel eher zum Poolbereich hin, und nur die wie in einem Außenring stehenden Häuser haben Blick aufs Meer. Was ich nicht so besonders schlimm finde, denn der Anblick von etwas Grün ist doch angenehmer.

Die 364 Doppelzimmer sind als dreistöckige Häuser in marokkanischem Stil um den riesigen Pool angeordnet. Balkons, Pergolen, Terrassen und viele runde Durchgänge machen daraus ein absolut idyllisches und gemütliches Bild. Zwischen den Häusergruppen findet man stille Plätzchen mit Sitzmöglichkeiten.

Auch Rollstuhlfahrer können sich problemlos in der Anlage bewegen, denn überall gibt es Auffahrrampen zu den Zimmern (wobei dann sicher die ebenerdigen Zimmer vergeben werden) und zu den anderen Gebäuden.


- Strand -
Direkt neben dem Hotel gibt es eine kleine Bucht, an der der eigentliche Strand eingerichtet wurde. Hier stehen palmige Sonnenschirme und Liegen, die für die Hotelgäste kostenlos sind. Der Sand ist etwas grob und leicht braun, also kein Bacardi-Feeling. Der Vorteil dieser Bucht ist die Sicherheit auch für die Kinder, denn man kann schon einige Meter hineinlaufen, ohne daß der Hals naß wird. Nur der Rundum-Blick ist nicht unbedingt so schön. Auf der anderen Seite der Gorayfat Bucht steht noch ein ansehnliches Gebäude, das die Tauchschule beherbergt, ansonsten kann man nur eine hässliche Baustelle und etwas anderes bewundern, das wie eine kleine Müllverbrennungsanlage aussah – über letzteres kann ich mich auch täuschen.

In der Bucht findet man einen Bungalow für die Kleinen, wo sich Betreuer um sie kümmern, wo man Schnorchelausrüstung für insgesamt 10 € oder ein Tretboot für 25 € pro Stunde ausleihen kann und eine Strand-Bar für Snacks und Getränke.
Insgesamt war der Strand recht sauber, da er auch täglich gereinigt wird. Die Bucht eignet sich übrigens auch hervorragend zum Schnorcheln. Einige aus unserer Tauchboot-Truppe hatten nach der Tour immer noch nicht genug, waren schnorcheln und haben unter Wasser neben den üblichen bunten Fischen sogar einen großen Napoleon-Drücker gesehen.

Der Strand direkt am Meer wird nicht genutzt.


- Pool -
Das Hotel hat drei Pools, einer davon ist beheizbar für den Winter. Der zentral gelegene ist ein absoluter Traum mit eingearbeitetem Felsen und Wasserfall, azurblau und sehr sauber. Auch der übliche Chlorgeruch fehlt, obwohl ich sicher bin, daß er nicht nur permanent mit frischem Wasser gespeist wird. Die Tiefen reichen von ca. 80 cm bis 1,80 m, für Kinder gibt es ein entsprechend flacheres Becken.

Zur Wasserversorgung muß man übrigens sagen, daß das Hotel eine eigene Meerwasser-Entsalzungsanlage hat und deshalb das Wasser wohl nie knapp wird. Im Gegenteil, manchmal hat man das Gefühl, man geht eher verschwenderisch damit um, wenn man die Grünanlagen sieht, die permanent bewässert werden.

Rund um den Pool stehen ausreichend Liegen, die auch, im Gegensatz zu Mallorca & Co., nicht im Morgengrauen gleich alle belegt werden. Handtücher bekommt man gegen seine ”Poolkarte” in einem kleinen Raum seitlich des Pools.


- Andere Einrichtungen -
Innerhalb der weitläufigen Anlage findet man dann noch solche Räumlichkeiten wie ein open air-Amphitheater und einen Theatersaal, der aber auch als Tagungsraum für bis zu 100 Personen genutzt werden kann.


** Sportangebot **
Für Abwechslung in sportlicher Hinsicht bietet das Coraya Beach einige Möglichkeiten. Kostenlos angeboten werden Tischtennis, Beach Volleyball, Darts, Badminton und Freiluft-Schach sowie alle Kurse der Animation. Gegen Gebühr kann man Billard und Tennis auf einem Hartplatz (mit Flutlicht) spielen, den Fitnessraum, Sauna, Yacuzzi und Dampfbad benutzen, Massage über sich ergehen lassen, ein Tretboot leihen (25 € pro Stunde) oder tauchen.
Alle dazu erforderlichen Sporteinrichtungen befinden sich unmittelbar auf dem Hotelgelände, außer die Tauchschule, die ist ca. 20 Minuten zu Fuß entfernt auf der Gegenseite der Bucht.

Als Taucher muß ich natürlich zu der Tauchbasis ”Extra Divers” und dem dortigen Angebot einiges sagen. Wir selbst waren ja vorher 5 Tage auf einem Boot und waren deshalb hier nicht noch einmal tauchen. Aber wir haben uns die Tauchbasis angesehen und waren sehr angetan von der Professionalität und der Ausstattung. Geöffnet haben die von 8 – 12.30 und 13.30 bis 18 Uhr.
Hier einige Preise:
- Ausfahrt zum Hausriff mit dem Zodiac (Gummiboot) – 20 €
- Nachttauchgang – 25 €
- Tagesausfahrt mit Bus und 2 Tauchgänge (TG) – 50 €
- Tagesausfahrt mit Speeboot und 2 TG incl. Lunch – 80 €
- 10 TG + 1 gratis – 200 €
- 20 TG + 2 Gratis – 400 €
- Equipment komplett – 18 €
- Schnorchel – 8 €
- Kamera – 17 €
- Tauchkurs Open Water Diver – 320 €
- Tauchkurs Advanced Open Water Diver – 200 €

Die Transferzeiten vom Hotel zur Basis sind jeweils 8, 8.30 und 9 Uhr


** Andere Freizeiteinrichtungen **

- Schwimmbad -
Das Schwimmbad ist von der Einrichtung her sehr ägyptisch angelegt. Ein kleines, nicht zu tiefes Becken von ca. 5 x 18 m wird flankiert von einem Whirlpool, in dem drei bis vier Personen ausreichend Platz haben.

Direkt daran anschließend findet man
- Sauna und Dampfbad
- Fitneßraum
- Massage


** Gastronomie **
Im Coraya Beach kann man sich kugelig futtern. Wir waren wirklich froh, daß wir keinen vollen Hotelaufenthalt gebucht hatten, denn dann wären wir garantiert nicht mehr in unsere Anzüge gekommen.
Von TUI und Neckermann wird das Coraya Beach zwar nur mit Halbpension oder nur mit Frühstück angeboten, aber schon Halbpension kann hier tödlich sein für die Figur.

Zunächst einmal gibt es an jeder Ecke Restaurants, Bistros und kleine Snack Bars, in denen man seinen gelegentlichen Hunger stillen kann. Da haben wir das à la Carte-Restaurant ”Fayrouz”, die Snackbar ”Fayrouz Terace”, die Beach Bar ”Palmito”, eine Poolbar, das orientalische Cafe ”Dar El Hawa”, das Hauptrestaurant ”Al-Maha”, eine Billard Bar und einen Coffee Shop.
Testen konnten wir aufgrund unseres kurzen Aufenthaltes nur das Hauptrestaurant, die Pool-Bar und das orientalische Cafe.

Das Hauptrestaurant befindet sich im zentralen Hauptgebäude und ist zu folgenden Zeiten geöffnet:
Frühstück 7.30 - 10.30 Uhr
Abendessen 19 - 22 Uhr

Es ist ein riesiger Raum, der auf den ersten Blick überhaupt nicht so groß wirkt und es fraglich scheint, wie er die vielen Menschen aufnehmen kann. Aber das wirkt nur so, denn der Raum ist optisch geteilt durch Säulen, Nischen und verwinkelte Ecken. Insgesamt stehen hier etwa 100 Tische, auf der Außenterrasse noch ungefähr 20 bis 30, und damit haben zu den Mahlzeiten ca. 2.200 Personen Platz.
Wie die das schaffen würden, wenn tatsächlich mal alle Gäste auf einmal zum Essen kämen, ist mir ein Rätsel, aber während unseres Aufenthaltes war das Hotel vielleicht nur zu einem Drittel belegt.

Die Mahlzeiten werden in Buffetform angeboten, und das ist einfach phänomenal. Ich bin nun schon ein wenig herumgekommen, aber so etwas habe ich noch nie gesehen.
Zum Frühstück wird auf etwa 30 m Buffet alles geboten, was man sich so vorstellen kann: 20 verschiedene Brot- und Brötchensorten, weißes und sogar dunkles, von süß bis Sauerteig, weiterhin Salate, Joghurt und Quark, Früchte, eingelegtes Gemüse, Eier in allen Varianten, die gekochten sogar mit verschiedenen Kochzeiten, Kuchen und eine Strecke mit Müsli in allen Varianten. Lediglich Käse und Wurst lassen in ihrer Vielfalt zu wünschen übrig und entsprechen in ihrem Geschmack nicht den Bedürfnissen des hartgesottenen Liebhabers von Thüringer Leberwurst und gutem Edamer. Aber man hat ja genug Alternativen.

Das Abendessen ist noch überwältigender. Jeder Abend steht unter einem andern kulinarischen Motto, marokkanisch, italienisch, asiatisch und andere. Für diese Spezialitäten ist dann jeweils ein separater Bereich vorgesehen. Ansonsten ist das Essen auf den 30 m Buffet sehr international. Einen Großteil des Buffets nehmen Salate ein und eingelegtes Gemüse. Es gibt eine üppige Pasta-Strecke (da das Hotel besonders von italienischen Gästen frequentiert wird, ist das nur verständlich), an einem heißen Tisch werden asiatische Gerichte frisch zubereitet. In der Mittel des Raumes stehen jede Menge Warmhaltepfannen mit verschiedenen Fleischzubereitungen, Gemüsen und Beilagen. Es ist auf jeden Fall für jeden Geschmack etwas dabei.
Eine spezielle Strecke ist für Kinder gedacht. Dort findet man Pommes und Hühnchenschenkel und es erinnert ein wenig an McDonald.
Das Dessertbuffet bietet schließlich noch frisches Obst, Süßspeisen und Kuchen. Wer dann noch nicht genug hat, kann sich noch an Käse satt essen.
Ach ja, auf der Terrasse wird noch Barbecue veranstaltet. Hier gibt es Hühnchenfilets und Steaks.

Alles wird sehr lecker präsentiert mit jeder Menge Garnierung und Dekoration, immer wieder aufgefüllt und schmeckt ausnahmslos Klasse. Und was mir besonders positiv aufgefallen ist: es wird überhaupt nicht gedrängelt, gerannt, reserviert, belegt – es ist Platz und Essen genug für alle. Aber das ist sicher auch dem Publikum geschuldet, das hier doch etwas gehobener zu sein scheint.

Wie gesagt, es war gut, daß wir nur kurz dort waren, sonst wäre jeder von uns mit massivem Übergewicht wieder nach Hause zurückgekehrt. Schließlich mußte ich ja alles mal kosten und das brachte mich nahe an das Fassungsvermögens meines Magens.

Die Getränke zu den Mahlzeiten müssen extra bezahlt werden und sind nicht billig. Ein ägyptisches Bier kostet 3 Euro, ein Glas Wein 6 Euro, eine große Flasche Wasser ebenfalls 3 Euro. Noch teurer sind sie jedoch in den diversen Bars.

- Orientalisches Café -
Zwischen den Häusern findet man in einer Art idyllischer Innenhof ein kleines Café, in dem es sich ganz gemütlich sitzen läßt. Von der Atmosphäre her erinnert es an ein Straßencafé irgendwo in den Souks. Man nimmt auf Sitzkissen Platz, ordert eine Wasserpfeife für 20 Euro und plaudert rauchend im Kreise der Freunde.
Das einzige, was hier die Stimmung trüben dürfte, ist ein Blick auf die Getränkekarte. Ein frischer Orangensaft kostet gleich 7,50 , ein Cocktail noch mehr. Zum Glück haben wir alles auf’s Zimmer buchen lassen, so mußten wir das Elend erst am Ende ertragen. Aber überlegen sollte man sich schon, was man sich leisten kann, sonst kommt es am Abreisetag ganz dicke.


** Zimmer **
Das Coraya Beach hat 354 Zimmer. Wir haben zwar nur ein Standardzimmer gesehen, aber ich denke, die werden sich nicht groß unterscheiden, bis auf die Familienzimmer und 7 Suiten.
Das Standardzimmer ist für meine Begriffe recht groß, mit geschmackvollen und farblich stimmigen Möbeln ausgestattet. Unseres hatte zwei einzelne 1,40 m breite Betten (ich bin sicher, es gibt auch Doppelbetten), einen Schreibtisch mit Schminkspiegel, zwei Sessel und einen Tisch, einen Kühlschrank mit Minibar und einen recht großen Schrank. Wie gesagt, alles in hellem Terrakotta gehalten, mit außerordentlich schönen Möbeln, die vom Stil her orientalisch wirken und ein stimmungsvolles Gesamtbild ergeben.
Der Fernseher bietet mehrere Programme - neben anderen internationalen auch drei deutsche Programme.

Alle Zimmer haben entweder eine Terrasse oder einen Balkon; die Balkons in der dritten Etage sind mit Pergolen umrandet, die allerdings erst noch bewachsen müssen. Unser Zimmer lag im Erdgeschoß mit Blick auf den Pool. Von draußen schützen breite, gepflegt Grünanlagen vor neugierigen Blicken. Auf der Terrasse standen zwei Stühle und ein kleiner Tisch. Schlecht ist nur, daß es keine Vorrichtung zum Trocknen von Kleidung gibt. Wir wollten vor der Abreise unsere Tauchausrüstung trocknen und hatten unsere Schwierigkeiten.

Dafür ist das Bad ein Traum in grünem Marmor, edel bis ins letzte Detail, aber funktionell und ausreichend groß. Ich habe zwar schon geräumigere gesehen, aber man muß ja nicht immer so ausufernde Ansprüche haben.

Der Waschtisch bietet zu beiden Seiten des Beckens Raum als Ablage, selbst für die üppigste Kosmetik. An der Wand ist ein Fön befestigt, in einer kleinen Schale liegen Badeaccessoires. In einer Nische ist die Dusche eingelassen, in der man auch zu zweit Platz hat.
Natürlich liegen hier auch Handtücher bereit, die immer dann gewechselt werden, wenn man sie auf den Fußboden wirft.

Alles wirkt sehr gepflegt und sauber, aber das Hotel ist ja auch erst 1 Jahr alt.


** Shopping **
Mit Shopping ist nicht wirklich was los im Coraya Beach. Geht man aus dem Haupteingang des Hotels und links um die Ecke, findet man unter luftigen Arkaden fünf, sechs kleine Shops. Die meisten verkaufen die üblichen Nippes und Mitbringsel aus Ägypten: nicht immer echte Statuen aus Lapislazuli, Schachbretter mit Perlmuttintarsien, Wasserpfeifen, Parfüme, Bücher und Karten, Tücher und T-Shirts. Fehlen darf natürlich auch ein Goldgeschäft nicht. Die Preise liegen logischerweise über denen, die man sonst auf einem echten Bazar erzielen kann. Handeln kann man trotzdem.


** Ausflüge **
Wie schon erwähnt, wird das Hotel u.a. von Gästen frequentiert, die über die Reiseveranstalter OFT, L’Tur, TUI, Manta-Reisen und die Neckermann-Gruppe gebucht haben.
Hier sind einige Ausflüge, die man über die Veranstalter vor Ort buchen kann.
Flug nach Kairo – 239 €
Bus nach Kairo – 94 € / bei 2tg. Aufenthalt mit Übernachtung 179 €
Flug nach Luxor – 194 €
Bus nach Luxor – 94 € / bei 2tg. Aufenthalt mit Übernachtung 149 €
Jeep Safari mit BBQ – 35 €
St. Katharinen Kloster mit dem Speedboot – 164 €
Sinai und Katharinen-Kloster – 150 €
Sonnenuntergang in der Wüste – 35 €
Fisching-Tour – 150 €
Schnorchelfahrt zum Riff Dolphinhouse – 50 €

Über die Qualität kann ich natürlich nichts sagen, da wir auf die Kürze der Zeit nichts buchen konnten.


** Kommunikation **
Sowohl D1 als auch D2 funktionieren in diesem Hotel, wenn auch nicht mit konstanter Feldstärke. In der Nähe der Lobby gibt es einen kleinen Raum mit Internetzugang. Der Preis für 1 Stunde lag bei 10 € - was ganz schön teuer ist.


** Preis **
Da die Übernachtung innerhalb eines Pauschalpreises gebucht wurde, kann ich nicht sagen, ob und zu welchem Preis man sich als Individualtourist ins Coraya Beach einbuchen kann. Billig ist es auf jeden Fall mal nicht, denn die 5***** wollen abbezahlt werden.
Als Beispiel habe ich nur mal ein Angebot von TUI rausgesucht: für 1 Woche zahlt man im Februar für 2 Personen 1428 € inklusive Flug und Frühstück. Happig.


** Meine Meinung **
Ein absoluter Traum für Betuchte. Hier stimmt wirklich alles: das Ambiente, die Ausstattung, das Essen und der Service. Das ist Hotellerie vom Feinsten und kriegt von mir alle Sterne, die es zu vergeben gibt.
...
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