Ich war die letzten vier Jahre (1997-2001) in Bulgarien, davon drei Jahre in Nessebar und ein Jahr in Albena. Die Jahre in Nessebar waren die Besten.
Letztes Jahr (2001) war ich mit meiner Freundin wieder in Nessebar und ich empfehle Jedem, der noch nicht weiss, wo er seine Sommerferein gut und günstig verbringen möchte das auch einmal mit Bulgarien zu probieren.
In Bulgarien ist ein super Klima. Man hat so zu sagen eine Schönwetter-Garantie. Die Sonne scheint von früh bist Abend und die Temperaturen sind dazu auch nicht schlecht. Nicht zu kalt und nicht zu warm. Und wenn es doch mal regnet, ist die ganze Sache auch schon nach einer halben Stunde wieder vergessen. Das Meer hat so Temperaturen um die 24°C. Wenn es dann aber zu warm wird, hat man sher viele Quallen und Algen im Wasser.
Die Hotels sind nach dem Landesstandart sehr gut. Man sollte nur beim buchen darauf achten, dass das Hotel renoviert ist. Wer allerdings in Luxushotels übernachten möchte, dem kann man von Bulgarien abraten. In Bulgarien ist zum Beispiel eine Dusche ein Loch im Boden und ein Duschkopf. Das hat sich in den letzten Jahren aber auch verbessert und man kann auch schon teilweise Duschen finden, wie sie in Deutschland übilch sind.
Von den Nebenkosten ist Bulgarien super günstig. Man kann eine ganze Familie (4 Personen) von ca. 35€ reichlich satt bekommen. In diesem Preis sind Vor-, Haupt-, und Nachspeise enthalten, sowie mehrere Getränke und hinter ein "Verdauer" wie man hier so schön sagt.
Ausflugziele sind von den Reiseveranstaltern auch einige Empfehlenswerte angeboten.
Als wir in der letzten Woche die Kataloge für nächstes Jahr durchstöberten,
waren wir ziemlcih geschokct, da die Preise in die Höhe geschossen sind. Für 14 Tage Bulgarien in einem 3 Sterne Hotel zahlt man mit Frühstück 650€ pro Person. Das ist ziemlich viel geworden, im Vergleich zu dem, was wir die letzten Jahre bezahlt hatten.
Wie es mit den billigen Nebenkosten aussieht, weiß ich leider nicht, weil wir dieses Jahr nicht in Bulgarien waren.
Wer es trotz der gestiegenen Preise versuchen möchte, dem ist das Hotel Kotva in Nessebar sehr zu empfehlen.
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Nessebar - Einzigartig an der Schwarzmeerküste
ein Testbericht von Comenter2005-10-04 21:00:53vom 04.10.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Altstadt, viel Sehenswertes, günstige Preise...Nachteile/Kritik: viele Touristen --> Massen
Auch die bulgarische Schwarzmeerküste hat sogar ein kulturelles Highlight zu bieten. In meinem Bericht über den Sonnenstrand habe ich euch ja geschrieben, dass es nicht viele Sehenswürdigkeiten in der Nähe gibt. Doch hier nun mehr zu Nessebar.
Lage:
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Nessebar liegt auf einer Halbinsel an der bulgarischen Schwarzmeerküste nördlich von Burgas und nur wenige Kilometer vom beliebten Urlaubsort Sonnenstrand entfernt. Von dort aus kann man Nessebar übrigens sehr gut per Fuß erreichen.
Allgemeines:
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In Nessebar leben etwa 8000 Menschen. Die meisten davon in Neu-Nessebar, welches auf dem Festland liegt. Neu-Nessebar bietet keinen schönen Anblick. Die Betonbauten des Kommunismus beherrschen hier das Bild. Doch Alt-Nessebar hat einem einiges schönes zu bieten. Die Stadt ist etwa 5000 Jahre alt und man kann fast gleichviel Touristen täglich in den Gassen der Stadt zählen. Kein Wunder, dass hier so viel los ist, meiner Meinung nach ist es ja auch neben Burgas die einzige sehenswerte Stadt in der Gegend. Nebenbei erwähnt, die Altstadt steht sogar unter dem Schutz der Unesco. Vermutlich hält dies die Bulgaren ab, auch die Ruinen noch wirtschaftlich zu nutzen. Vor den Kirchen haben sie nämlich keinen Halt gemacht. Hier sind jetzt zum großen Teil Galerien untergebracht, in denen man Bilder kaufen kann.
Museen:
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In Nessebar gibt es zwei Museen. Das archäologische liegt gleich am Anfang der Stadt, das ethnografische erreicht man, wenn man einmal durch die Stadt läuft. Die Museen sind beide nicht sehr groß. Leider waren wir gerade in der Mittagspause von 12-14 Uhr in Nessebar und konnten die Museen nicht besuchen, da sie geschlossen waren. Das archäologische bietet Exponate aus der thrakischen, griechischen, byzantinischen und bulgarischen Geschichte der Stadt. Im Untergeschoss befindet sich eine Ausstellung von Ikonen. Das ethnografische Museum bietet Trachten und andere Dinge zu Kultur und Lebensweise des 19.Jh.
Kirchen
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Von denen gab es in Nessebar einmal so um die 30. Heute sind nur noch ein paar Kirchen komplett erhalten und einige sind als Ruinen erhalten. Wir waren in zwei Kirchen und wollten uns diese von Innen ansehen. Leider war der Zustand miserabel. Risse in den Decken und Wänden. Keine Farbe an den Wänden. Dies sind die Folgen des Kommunismus. Zudem werden die Kirchen gar nicht mehr zu Gottesdiensten genutzt sonder dienen oft als Kunstgalerien. Die Ruinen sind sehr schön und auf jeden Fall einige Bilder wert. Mehr zu den Kirchen könnt ihr auf den Bildern entdecken, die ich noch anhänge.
Die Gassen:
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In Nessebar gibt es sehr viele enge Gassen. Wenn die Stadt groß wäre, könnte man sich leicht verlaufen. Man kommt allerdings immer wieder ans Meer und wenn man die Orientierung verloren hat, dann sollte man einfach am Meer entlang gehen, dann kommt man auf jeden Fall zur Straße, die einen mit dem Festland verbindet. Zum Teil sind auch noch sehr schöne alte Schwarzmeerhäuschen in der Innenstadt anzutreffen. Leider nutzen die Bulgaren fast jedes Haus um Souvenirs und den sonst üblichen Touristenkram zu verkaufen. Weiterhin sind die Tausenden Touristen recht störend in den Gassen. Am schönsten war es, als es leicht regnete und die Touristenmassen in die Geschäfte und Restaurants rannten. Einen Restauranttipp kann ich übrigens
auch geben das Mehona oder so ähnlich, mit Blick aufs Meer hat eine gute Küche und ist recht preiswert.
FAZIT:
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Mir hat es in Nessebar sehr gefallen. Konnte man den Touristen doch abseits der großen Straßen doch noch ein wenig ausweichen und so ein paar ruhige Stellen in Nessebar erreichen. Schön ist auch der Spaziergang an der Uferpromenade. Hier findet man ebenfalls sehr wenig Touristen. Ein Blick in den Hafen lohnt sich auch. Vor allem Angler werden hier eine Freude haben. Es gibt ein riesiges Angelgeschäft. Vom Hafen aus werden auch Fahrten in andere Städte angeboten. Ich habe mich allerdings nicht darüber informiert.
Leider ist das Windrad der Mühle abgebrochen. Normal gilt diese Mühle als DAS Fotosymbol von Nessebar. Nun ja da kann man nichts machen. Ich habe ja sonst auch ein paar tolle Bilder geschossen.
Man sollte sich also auf keinen Fall von den Touristenmassen abschrecken lassen und Nessebar auf jeden Fall einen Besuch abstatten. Erreichen kann man den Ort entweder mit der Touristenbahn von Sonnenstrand aus oder auch mit öffentlichen Bussen. Vom Sonnenstrand aus kann man auch zu Fuß am Strand entlang gehen.
Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Comenter im Oktober 2005
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