Mögt ihr Farben, Musik, tolles mexikanisches Essen, Strand und Ruhe? Dann seid ihr in Playa del Carmen richtig!
Playa del Carmen liegt auf der Yucatan-Halbinsel in Mexiko und wurde in den letzten Jahren zu einem immer beliebteren Urlausbziel. Es ist jedoch noch nicht so überbevölkert, wie z.B. Cancun.
In 2 Teile geteilt...
Playa del Carmen ist, um es mal so auszudrücken, in zwei Teile geteilt. Ein Teil ist der "Hotelteil" - dieser Teil ist sehr gepflegt und es haben nur Hotelgäste, sowie Angestellte der Hotels Zutritt. Einheimische sind hier sonst nicht anzutreffen. Es ist der ruhigere Teil von Playa del Carmen, wobei auch hier viele kleine Läden etc. zu finden sind. Natürlich ist der Strand auch von hier aus zugänglich. Playa del Carmen verfügt über einen recht schönen Strand, der allerdings seit den Unwettern im letzten Jahr ein bisschen "geschrumpft" ist.
Sobald ihr aus diesem Teil herauskommen, trefft ihr auf viele Einheimische und kommt in den "geschäftigen" Teil von Playa del Carmen. Auch dieser Teil ist sehr schön, jedoch viel lauter und nicht so gepflegt, wie der "Hotelteil". Hier könnt ihr in den Restaurants einheimische Gerichte ausprobieren oder beim Hafen, den frischen Fisch probieren...
Shoppen
Zum Shoppen einheimischer Artikel, wie Decken, Sombrero etc. finden ihr Dutzende von kleinen Läden. Gebt euch jedoch nie mit dem ersten genannten Preis zufrieden, sondern handelt mit den Verkäufern. Oft werden die Preise um ca. die Hälfte reduziert.
Von Playa del Carmen aus, könnt ihr auch mit einer Fähre Tagesausflüge auf einige Inseln machen, wie z.B. auf Cozumel. Eine Rundfahrt auf Cozumel lohnt sich!
Ein wenig ausserhalb von Playa del Carmen befindet sich ein riesige Shoping-Center namens Chedraui. Ihr könnt ein Taxi zum Chedraui nehmen, es kostet nur ca. 2-4 Dollar. Im Chedraui gibt es sehr günstige Kleider (Hosen z.B. für 5 Dollar etc.) sowie viele andere Artikel, auch Lebensmittel. Ein Besuch im Chedraui ist fast ein Muss, wenn man nach Playa del Carmen geht.
Trinkgeld
Gebt immer genügend Trinkgeld, da die Einheimischen ansonsten beleidigt sind. Und vergesst nicht, handelt immer mit den Preisen (ausser bei Chedraui, da kann nicht gehandelt werden).
Einwohner
Die Einwohner sind in der Regel sehr herzlich und freundlich. Grösstenteils sind die Einwohner Mayas, also noch "richtige" Einheimische.
Was ganz witzig (oder auch nicht so witzig) ist, ist, dass die Mayas keinen Alkohol vertragen. Wenn sie ein Bier trinken, sind sie total betrunken.
Leider ist der Alkohol in Mexico ein sehr grosses Problem und es kann schon mal sein, dass relativ viele Hotelangestellte am Tag nach der Lohnauszahlung fehlt, da sie sich am Vorabend betrunken haben und daher "krank" sind.
Beurteilung
Playa del Carmen hat mir insgesamt sehr gut gefallen und ich würde wieder gehen. Man darf einfach nicht erwarten, dass ein 5-Sterne-Hotel in Mexico den gleichen Standard aufweist, wie ein 5-Sterne-Hotel in Deutschland oder der Schweiz. Aber in der Regel sind die Hotels sehr gepflegt und sauber.
Am Empfang der Hotels sprechen die meisten Englisch und Spanisch. Daher ist es in der Regel kein Problem, sich zu verständigen, wenn man ein wenig Englisch beherrscht.
Auch in den Shops ist Englisch sehr verbreitet. Ihr
kommt damit also in den meisten Läden durch.
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feldhase, 15.06.2005
Vielleicht koumlnntest du ein wenig mehr Struktur mit Uumlberschriften hineinbringen. Ein-zwei Saumltze mehr und du bekommst mit Sicherheit ein sn! - Deine Tipps sind auf jeden Fall klasse! Bereichte koumlnnen jederzeit uumlberarbeitet werden!
¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Lohnenswertes Reiseziel in Mexiko - aber nur in Kombination!!
ein Testbericht von templerthomas2010-02-03 15:00:31vom 03.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: s.Bericht...Nachteile/Kritik: s.Bericht
Playa del Carmen hat zwar 100 000 Einwohner ist als Stadt aber nicht der Rede wert. Dafür hat die Stadt wunderschöne lange Sandstrände. Als wir dort waren hatte ich Stadt freilich noch weitaus weniger Einwohner. Wer 1970 im damaligen Dorf mit 200 Einwohnern dort war hat sowieso einen Kulturschock. Schon in den 90ern war der Tourismus riesig. An jeder Ecke gab es Restaurants und Hotels. Da wir zur Zeit einer Kältewelle in Kanada dort waren hatten wir das Glück kein Hotel mehr für uns alle zu finden. Wir wurden dann aber in einer privaten Pension fündig und das war unser größter Glücksgriff im ganzen Mexiko Urlaub.
Mit den Besitzern bin ich bis heute im Kontakt und kann die Pension nur empfehlen.
Die Besitzer sind Mayas und haben hinter ihrer Pension noch eine kleine Maya Ruine. Sie heilten mit einem Maya Heiltrank meinen schlimmen Durchfall (laut dem Pensionsbesitzer Montezumas Rache an mir Österreicher. Der Ausspruch Montezumas Rache ist die mexikanische Legende, das Montezuma vor seinem Tod einen Fluch ausgesprochen haben soll, alle Eindringlinge würden seine Rache zu spüren bekommen und fürchterlich leiden. Na ja.
Genial war auch das er uns zu den Cenotes fuhr und danach zu einem fast einsamen Strand.
Ob es das jetzt noch gibt mag ich aber bezweifeln, die Cenotes sind hingegen ein weiteres MUSS.
Eine Cenote ist ein schachtartiges Kalksteinloch, das durch den Einsturz einer Höhle entstanden und mit Süßwasser gefüllt ist. Es gibt tausende Cenotes auf Yucatan darunter auch viele die nur wenige Mayas kennen. Sie sind besonders bei Tauchern beliebt da sie Zugänge zu einer wunderschönen Unterwasserwelt sind. Wir machten dort eine Schwimmrunde und genoßen das herrlich erfrischende glasklare Wasser - in dem es überraschenderweise jede Menge Fische gab.
Anschließend gingen wir auf Barrakuda Fang ... und ich hatte einen sogar an der Angel, wobei nicht so klar wer wen "rauszieht". Eine wunderschöne Zeit. Cenoten zu besichtigen kann ich nur empfehlen.
315 Wörter ;-) vor meinem Exkurs:
Jeder der in Playa del Carmen ist sollte aber auch Palenque (s. mein Bericht dazu ,-) oder Chichen Itza besichtigen.
Beides sind Maya Tempelanlagen. Palenque ist etwas weiter weg aber noch faszinierender, Chichen Itza ist einen Katzensprung entfernt und daher für jeden yopi Playa del Carmel Urlauber ein Muss.
===Was ist Chichén Itzá?===
Chichén Itzá ist die Bezeichnung für die Ruinenstätte, übersetzt heißt der Ort "Am Mund des Brunnens der Itzá" und wurde 434 bis 455 n.Chr. von den Maya gegründet. "Am Mund des Brunnens der Itzá" heißt der Ort weil Chichén Itzá wurde um 2 Cenoten gebaut wurde - die nördliche Cenote hat einen Durchmesser von ungefähr 60 m und ist 40 m tief. Durch senkrechte Wände gibt es dort keinen Zugang zum Wasser und die Cenote wurde zur Opferung von Menschen benützt. Durch diese grausame Tat war die Cenote geheiligt und gab der Stadt ihren Namen. Die südliche Cenote war für die Wasserversorgung der Stadt. Die Stadt hatte einen Durchmesser von einem Kilometer und wurde nur von Priestern und Beamten bewohnt (eine furchteinflössende Vorstellung...). Die Bauern und Krieger wohnten in einfachen Lehmgebäuden
um die Stadt herum.
Chichen Itza ist Weltkulturerbe der Unesco.
Besonders eindrücklich sind die Pyramiden besonders die Pyramide des Kukulcán. Die ist beim Besuch auch gleich die erste Station.
Foto
http://www.ch-forrer.ch/P-SETI/G alerie/
Chichen-Itza/Block-2.htm
(Fotos hätte ich freilich auch)
Ich habe die Pyramide natürlich auch bestiegen was eine ganz schöne Plackerei war. Der Aufstieg ist wirklich steil und anstrengend. Auf den Bildern kann man es nicht sehen aber es gibt noch eine Eisenkette in der Mitte an der man sich halten kann. Der Ausblick ist dafür fantastisch, man sieht über ganz Chichen Itza. Oben auf der Pyramide gibt es sehr kunstvolle Reliefs und den Tempel.
Die Pyramide ist sehr ausgetüfftelt gebaut. Am 20.3. und am 21.9. am Nachmittag ich zitiere: versinkt eine Seite der Pyramide fast vollständig im Schatten, dann wird nur noch die Treppe von der Sonne angestrahlt und auf sie projizieren sich die Stufen der Pyramide. Dieses gezeichnete Band vereint sich schließlich mit einem Schlangenkopf am Fuß der Pyramide und stellt so eine gefiederte Schlange dar. (Zitat Ende)
Die Cenoten empfand ich hingegen als wenig eindrücklich. Man barg am Fuße der nördlichen Cenote übrigens 50 Skelette, Schmuckstücke, Gold und Jade.
Auch sehr eindrücklich ist der Tempel der Krieger mit seinen Säulen und dem Chac Mool
Tempel:
(http://www.schulbilder.org/de-malvorla gen-ausmalbilder-
foto-tempel-der-krieger-in-chic hen-itza-i6970.html)
Chac Mool (im Grunde einfach eine Figur)
http://commons.wikimedia.org/
wiki/Catego ry:Chich%C3%A9n_Itz%C3%A1?uselang=de
und der Ballspielplatz.
http://www.indianer-welt.de/meso/maya/chichen. tempel
Er ist der größte der 9 Plätze, 95 m lang , 35 m breit und mit 8,50 m hohen Mauern versehen. An beiden Mauern ist ein Ring in der Höhe von 6,5 m. Ziel des Ballspiels war einen Kautschuk-Ball durch den gegnerischen Ring zu werfen. Der Ball durfte den Boden nicht berühren, umso schwieriger da die Verwendung von Händen und Füßen verboten war ! Schultern, Ellenbogen, Hüften mussten reichen! Dafür war mit einem 1:0 das Spiel schon zu Ende und eine Mannschaft wurde geopfert (ob die Sieger oder die Verlierer, der Kapitän der Verlierer oder der Kapitän der Sieger geopfert wurde ist noch unklar aber ich nehme schon an das es die Verlierer (bzw. deren Kapitän) waren die dran glauben mussten).
Während man sich als Besucher über diese Maya Sitten wundert ist man dann beim Caracol wieder sehr beeindruckt da man dann vor einer Sternwarte steht. Es gibt noch weitere kleine Tempel und Plätze. Man bekommt an diesem Ort einen sehr guten Eindruck der Maya Kultur. Vieles ist zerstört aber auch die Ruinen vermitteln einen majestätischen Eindruck und zeugen von einer großartigen, andersartigen Kultur.
Ganz klar ein Pflichtbesuch für alle Playa del Carmen Urlauber!
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