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Santiago
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Platz 1 in der Kategorie "Santiago". Typ: Stadt / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.1 von 5)

Santiago gebraucht & neu

Santiago Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.1 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • man kann unglaublich viel sehen und erleben
Nachteile/Kritik
  • Smog!!
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Hola de Santiago!

ein Testbericht von 2003-05-18 23:08:37 vom 18.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: man kann unglaublich viel sehen und erleben...
Nachteile/Kritik: Smog!!
Jetzt habe ich mittlerweile eine Woche hier in Santiago rum (es folgen noch 8 Monate und eine Woche!). Für einen ausführlichen Reisebericht reicht es noch nicht 100 %ig, da ich erst heute und gestern was erlebt habe (immerhin muss ich zwischendurch ja auch mal arbeiten).

Angekommen bin ich letzten Sonntag nach ca. 17 Stunden Flug um 07:40 Uhr am Flughafen Arturo Merino Benítez, der ca. 15 km von Santiago entfernt ist. Der Flughafen besteht aus einem neuen und einem alten Teil. Am neuen Teil sind jetzt die Terminals und Gates. Der Flughafen an sich ist eigentlich nicht sehr groß. Leider kann ich keinen Vergleich starten, da ich bisher nur die Ankunfthalle gesehen habe. Im alten Teil sind mittlerweile Büros untergebracht. Unter anderem bekommt man dort alle notwendigen Papiere, die man benötigt, wenn man seine Luftfracht abholen will.

Vom Flughafen kommt man auf die „Americo Vespucio“. Der Stadtring von Santiago. Dieser hat ungefähr eine Länge von 30 bis 35 km. Am Sonntagmorgen wurde ich von einer Kollegin abgeholt. Sie kam mit dem Flughafentransfer. Dieser nennt sich hier in Santiago Transvip. Man wird von Kleinbussen abgeholt und zum Flughafen gebracht (oder zurück). Da es sich hierbei um eine Art Sammeltaxi handelt, bekommt man – wenn man Glück hat – noch etwas von der Stadt geboten. Ich hatte Glück!!

Santiago ist – wie andere Großstädte – in mehrere Stadtteile aufgeteilt. Diese werden wunderbar durch den Busverkehr, die so genannten Microbusse, verbunden. Eine Fahrt kostet 300 $CLP (ca. 40 Cent). Das besondere an diesen Bussen ist, dass sie nicht nur an den Haltestellen halten, sondern man stellt sich einfach an die Straße, hebt die Hand und schon hält der Bus. Egal, ob Haltestelle oder nicht. In einigen Teilen Santiagos gibt es auch eine U-Bahn. Diese heißt hier Metro. Es gibt dort 3 verschiedene Linien, die aber hauptsächlich in der Stadtmitte bzw. dem Stadtkern verkehren. Zu den U-Bahn Stationen fahren auch Busse. Diese heißen hier Metrobus.

Aber jetzt wollen wir einmal zu den Sehenswürdigkeiten kommen. Wie schon erwähnt, ich kam ja letzten Sonntag in den Genuss einer Stadtrundfahrt. Da musste ich schon erkennen, dass Santiago eine Menge Sehenswürdigkeiten besitzt. Leider habe ich noch nicht alle gesehen und ich denke mal, alle hier aufzulisten, dass würde zu viel werden. Also beschränke ich mich mal auf die Wichtigsten.

Der größte Teil befindet sich ebenfalls im Stadtkern. An der Avenida O’Higgins, die von allen nur Alameda genannt wird, findet man die La Moneda. Nein, es ist keine Kirche. Bei der La Moneda handelt es sich um den Präsidentenpalast. Der Palast stammt noch aus dem frühen 19. Jahrhundert. Auf der Rückseite sind 2 Brunnen und ein großer Platz, der Plaza de la Libertad. An diesem Platz sind 2 Brunnen und mehrere Statuen. Man erkennt an den chilenischen Flaggen, dass es sich bei diesem Platz und der La Moneda um ein staatliches Gebäude handelt.

Wenn man die Alameda weiter runtergeht, kommt man nicht nur an vielen kleinen Geschäften, sondern auch an der Universidad de Chile vorbei. Die größte Universität Chiles. Irgendwann kommt ein Berg. Dieser Berg sticht durch seine Palmen und einer Art Burg hervor. Hierbei handelt es sich um den Cerro Santa Lucia. Mittlerweile wurde dieser zu einer Art Park umgebaut. Über zahlreiche Treppen gelangt man auf die Spitze des Santa Lucias. Bei klarer Sicht (durch den vielen Verkehr ist hier immer sehr viel Smog) hat man von hier aus auch einen prima Ausblick über die gesamte Stadt und auf den Cerro San Christobál. Durch seine vielen kleinen Nischen ist der Santa Lucia besonders bei Verliebten ein beliebter Ort (der häufigste Gedanke, den ich an diesem Ort hatte war: „Hach, muss Liebe schön sein!“).

Direkt am Santa Lucia liegt auch die Nationalbibliothek. Eine der größten Bibliotheken Lateinamerikas.

Im Hintergrund sah man ja den Cerro San Christobál. Ganz stolz… diesen habe ich heute erklommen. Naja, ehrlich gesagt, ich bin mit dem Funicular hochgefahren. Bei dem Funicular handelt es sich um eine Standseilbahn. Auf halber Strecke macht sie halt. Dort kann man aussteigen und den Zoo, der sich ebenfalls auf dem San Christobál befindet, besuchen. Wenn man weiter hochfährt, sind es nur noch ca. 500 m bis zur Statue der Virgen de la Immaculade Concepción. Der heiligen Maria. Diese 14 m hohe Statue ragt über die gesamte Stadt. Der Blick von hier aus ist einfach wundervoll. Von unten kann man die Statue aber nur bei guter Sicht sehen. Und über die Verliebten brauche ich sicherlich an dieser Stelle nichts erwähnen. Außer vielleicht: „Hach… muss Liebe schön sein!“ Runter fährt man den San Christobál entweder mit der Standseilbahn oder dem Teleférico, der Kabinenseilbahn. Die Kabinenseilbahn macht noch einmal auf halber Strecke halt. Dort kann man aussteigen und findet ein Schwimmbad im Berg gelegen und ein Weinmuseum (Chile ist ja bekannt für seine Weine). Die letzte Station des Teleféricos ist unten im Stadtteil Bellavista auf der anderen Seite des Berges.

Eine weitere Sehenswürdigkeit ist mich Sicherheit der Plaza de Armaces. Dort findet man die Kathedrale, die Stadtverwaltung und weitere wichtige Gebäude der Stadt. Hier spielt sich das Leben ab. Straßenkünstler, Musiker, Maler, Bettler… hier findet man einfach alles. Um zu entspannen stehen in dem kleinen Park mit dem Brunnen zahlreiche Bänke. Aber vorsichtig… An dem Plaza de Armaces wimmelt es nur so von Tauben!!!

Für alle Nachtschwärmer hat Santiago auch noch eine Menge zu bieten. Rund um den Plaza de Armaces sowie in dem kleinen Stadtteilchen Bellavista (in der Nähe des Centrums) findet man unzählige kleine Kneipen, Cafés und Restaurants.

Gut, dann will ich Euch auch noch ein wenig über die Shopping-Möglichkeiten hier in Santiago aufklären. Im Zentrum findet man eine Fußgängerzone (zwischen Santa Lucia, Plaza de Armaces und der La Moneda). Dort gibt es viele kleine Geschäfte. Zum größten Teil aber nur Schuh- und Klamottenläden. Aber auch große Einkaufshäuser wie z.B. Ripley etc. Etwas außerhalb findet man dann die großen Einkaufszentren. In Santiago findet man übrigens das größte Einkaufszentrum Südamerikas. Das Alto Las Condes. Dieses kann man mit dem Bus Nr. 345 direkt von der Stadtmitte aus erreichen. Im Alto Las Condes gibt es ca. 250 Geschäfte, Kinos, Bars, Restaurants und Cafés. Ich habe sie noch nicht gezählt (die Zahl habe ich in irgendeiner Zeitschrift gelesen) aber es kommt ungefähr hin. Hier bekommt man einfach alles.

Ein sehr schönes Einkaufszentrum ist auch das „Lo Castillo“ in der Av. Vitacura (ebenfalls mit dem Bus 345 zu erreichen). Es erinnert irgendwie an einen Bahnhof. Hier sind ganz viele kleine Boutiquen und Antiquitätsläden. Das Besondere an dem Lo Castillo ist, dass die Läden in den runden Seitenteilen des Gebäudes sind. Man kann sie spiralförmig hochlaufen und kommt somit an jedem Geschäft vorbei.

Soderle, das war es erst einmal über Santiago. Natürlich längst nicht alles. Aber ich denke mal, das Wichtigste hätten wir erst einmal. Sicherlich werde ich diesen Bericht im Laufe der nächsten Monate noch ein wenig überarbeiten, denn es gibt hier noch eine Menge zu sehen und zu erleben.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Schlingel62

SANTIAGO ZU FÜßEN DER KORDILLERE, ALLES KEIN PROBLEM

ein Testbericht von 2002-08-20 15:19:25 vom 20.08.2002
Empfehlung: ja
VORWORT
************
„Kein Problem“ scherzt der freundliche „taxista“ der uns auf der Panamericana in Punta Arenas zum Flughafen bringt. „In Chile liegt alles auf dem Weg.“ Aber der Weg ist verdammt lang. Um genau zu sein: 5152 Kilometer, von der peruanischen Grenze bis nach Punta Arenas an der Magellanstraße – eine Strecke wie von Helsinki bis Casablanca. Wir waren in den vier Wochen genau 4.980 Kilometer unterwegs, dabei vorwiegend im mittleren Süden, im endlos weiten Patagonien mit der Magellanstraße und machten auch einen Abstecher nach Argentinien. Chiles Demokratie ist im Moment ebenso gefestigt, wie sein Ruf als attraktives Ziel für Individualisten.

Was passierte?
***************

Für uns wurde es eine Reise durch ein Land der Extreme, die in Santiago begann. Zu Füßen der Kordillere wachsen hier die Wolkenkratzer und läuft Chiles Motor auf vollen Touren. Die Lage der Hauptstadt im Herzen des Landes ist einmalig: am Tag Skifahren in den Anden und abends zum Strandlauf nach Viná del Mar – für die Santiagos kein Problem, aber für uns. Der windstille Talkessel, in dem sich die 5- Millionen-Metropole breitmacht, läßt den Smog aus zahllosen Auspuffen kaum abziehen. So ist die Chance gering, die Postkarten-Skyline samt weißer Kordillere live zu erleben. Wir hatten dies Glück und konnten dies vom Cerro Sankt Cristobal genießen.

Sehenswürdigkeiten:
**************** *
Die Stadt selbst bietet eine Mischung der unterschiedlichsten Bau – und Lebensstile. „Little Miami“ mit schicken Shopping Mails, breiten Avenuen, viel Glas und Stahl. Wir lebten in Baria Paris-Londres, mitten in der Stadt in einem Viertel mit europäischem Flair das unter Denkmalschutz steht.

Den musikalische Empfang gab es für uns bei der deutschen Botschaft. Hier befindet sich die chilenische Staatsoper. Die streikte, also gab es für uns klassische Musik, Ballett und Orchester gleich im Dreierpack. Schon standen wir im Mittelpunkt, wurden angesprochen und knüpften unsere ersten Kontakte.

In der Nähe der Kathedrale machte ich dann auch die erste Erfahrung einen „Hot-dog completo zu essen. „Komplett“ ist eine Erfahrung die jeder Reisende machen sollte, den ein Wolfshunger plagt.

Da unsere spanisch Kenntnisse nicht gerade berauschend sind, ich einen Riesenhunger hatte, wurde kurzerhand ein „Completo“ bestellt. Dabei handelt es sich um ein Wiener Würstchen auf Brötchen, auf dem man alles legt was die Vorstellungskraft zu fassen vermag: Sauerkraut, Mayonaise, Ketschup, Kartoffelsalat, Zwiebel, Avocado-Püree und Pfefferschoten. Um diese Bombe zu essen, muss man den Mund mindestens zehn Zentimeter öffnen. Mit dem Sauerkraut hatten wir so unsere Probleme, dafür leisteten wir uns ab diesem Zeitpunkt täglich einen „schop“, wie die santiaginos einen Krug Bier nennen, das natürlich als deutsches Bier verkauft wird, tatsächlich aber aus einheimischen Brauereien stammt.

Fazit:
*****

Was das Nachtleben in Santiago betrifft wird hier für jeden Geldbeutel etwas geboten. Einfach mal nachfragen, wo etwas geboten wird, die freundlichen Menschen helfen einem gerne, Gastfreundschaft wird groß geschrieben. Ich würde gerne noch einmal nach Santiago de Chile gehen.

Viel Spass wünscht Euch

©Schlingel62
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Anuminas

Die Plaza de Armas ist der Nabel der Stadt

ein Testbericht von 2002-02-13 00:05:01 vom 13.02.2002
Empfehlung: ja
Santiago ist mit seinen über 5 Millionen Einwohnern nicht nur Hauptstadt und größte Stadt Chiles, es ist das unbestrittene kulturelle, politische, wirtschaftliche und soziale Zentrum des Landes. Auf die meisten Besucher macht Santiago auf den ersten Blick keinen guten Eindruck; der Himmel ist fast immer von einer dichten Smogwolke verdunkelt, die Straßen quellen über vom Verkehr und alles wirkt sehr hektisch (falls man jedoch während der chilenischen Sommerferien, Januar/Februar, in die Stadt kommt, bietet sich ein ganz anderes Bild: die Straßen sind fast leer, der blaue Himmel ist klar zu erkennen, denn die meisten Santiagiener sind an der Küste). Daher kehren die Meisten der Stadt sehr schnell den Rücken. EIN FEHLER!, denn diese Stadt, bereits 1541 gegründet und somit eine der ältesten des Kontinents, hat allerhand zu bieten. Fast alles von touristischem Interesse kann zu Fuß von der Plaza de Armas erreicht werden. Früher war dieser Platz eine kleine grüne Oase mitten in der Stadt, leider wurde sie bei den Bauarbeiten für die neue Metro-Station komplett umgestalte und hat viel von ihrem ursprünglichen Charme verloren. An der Nordseite der Plaza liegt die pinkfarbene Hauptpost, linkerhand steht die 1747 erbaute Catedral. Das oft hochgelobte Stadtmuseum Casa Colorada bietet wenig interessantes. Die Geschichte wird in Schaukästen dargestellt, die eindeutig Kinder zur Zielgruppe haben. Wer sich also schon vor Beginn der Reise mit der Geschichte Santiagos beschäftigt hat, wird hier nichts neues mehr erfahren. Auch der museumseigene Laden bietet kaum interessante Bücher. Rund um die Plaza de Armas gibt es leider nur noch Fast-Food-Restaurants. Wobei diese bedeutend abwechslungsreicher sind als in Deutschland. Man sollt auf jeden Fall einmal einen Completo (eine Art Hot-Dog mit verschiedenen Soßen, wie z.B. Avocado- und Chilisauce) probieren. Nur drei Blocks von der Plaza entfernt liegt auch eines der billigsten Hotels der Innenstadt, das Hotel Nuevo Valparaiso, San Pablo Ecke Amunátegui (Eingänge befinden sich in beiden Straßen), Vom Badezimmer im ersten Stock hat man bei Sonnenuntergang einen tollen Blick auf die Küstenkordillere. Aber das spannendste dürfte ein Besuch im Mercado Central in der San Pablo nähe Rio Mapocho sein. Hier werden den ganzen Tag über Unmengen an Fisch und Meeresfrüchten verkauft. Viele davon habe ich in meinem ganzen Leben vorher noch nie gesehen. Selbstverständlich kann man hier auch in einem der vielen Fischrestaurants zu Mittagessen. Hierbei gilt je weiter in der Mitte, desto besser aber auch um so teurer.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Informationen zu Santiago

 
Allgemeine Informationen Santiago
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Kategorie: Sehenswürdigkeit 
Typ: Stadt 
Santiago im Vergleich
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