Torquay Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
wunderschöne Landschaften, liebenswert
super Landschaft, traumhafter Ausblick
Nachteile/Kritik
teilweise schrullige Menschen
Teuer und nicht super warm
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Mein Leben in Yorkshire
ein Testbericht von tina652004-01-03 17:31:09vom 03.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: wunderschöne Landschaften, liebenswert...Nachteile/Kritik: teilweise schrullige Menschen
Meine Vorfahren kamen aus dem Elsass, geboren bin ich in Deutschland, aber mein Herz habe ich an England verloren.
Ich habe dort mal gelebt, als Kind, fast 4 Jahre lang. Es zieht mich immer wieder dorthin zurück. Meine Tante hat nach dem zweiten Weltkrieg einen Engländer, der hier stationiert war, geheiratet. Sie zog mit ihm nach dem Krieg nach Yorkshire, das liegt hoch im Norden Englands, ca. 2 Stunden von der Schottischen Grenze entfernt. Und im übrigen kommt auch der 'Yorkshire Terrier' daher, obwohl man ihn dort eigentlich selten sieht.
Da mein Vater oft weg war, beruflich, war meine Mutter mit mir die längste Zeit des Jahres in England bei meiner Tante, mein Vater kam an den Wochenenden immer zu uns. Also bin ich fast den ganzen Teil meiner Kindheit, ich war erst 3 Jahre alt, in England aufgewachsen. Aber auch, als ich später erwachsen war, bin ich noch oft genug hingefahren, Freunde besuchen, von damals. Nicht nur nach York, die Hauptstadt Yorkshires, sondern auch nach London, meine Lieblingsstadt, besonders sehenswert, natürlich nur für Fans, das Eisenbahnmuseum in York, dort gibt es alle alten Loks, die man sich nur vorstellen kann. Und nicht nur das, ein paar Kilometer weiter gibt es eine Modelleisenbahn, die über mehrere wohl alte Lagerhallen, gebaut worden ist. Wirklich toll.
Wir lebten in einem kleinen Kaff namens Brafferton(Helperby). Jetzt, nach Sylvester, kommt uns wieder ein alter Freund, John, hier in Essen besuchen. Er kommt jedes Jahr nach Sylvester zu uns, solange hält diese Freundschaft schon. In Yorkshire lebt der Hauptanteil der Bauern von der Schafzucht. Das Dorf, wo wir gelebt haben ist nur ganz klein, jeder kennt jeden dort. Das Umfeld ist wunderschön, viele Heidelandschaften schücken die Gegend, im Frühjahr und Sommer ist alles lila um die Dörfer.
An der schottischen Grenze, liegt das sogenannte 'White Horse', weisse Pferd! Man kann es von der Landstrasse schon aus sehen. Früher wurde es wohl mit Kreidestein dort hin gemalt, es ist riesengross. Was für eine genaue Bedeutung es hat, weiß ich nicht. Es wurde auf einen Felsen gemalt. Man kann es auch aus der Luft erkennen. Eine andere Sehenswürdigkeit sind die Brimham-Rocks(ich hoffe, dass ich es richtig geschrieben habe). Diese Steine sind Teil eines merkwürdigen Landstrichs, mir war es als Kind immer unheimlich dort. Heute find ich diese riesigen Monumente einfach nur umwerfend. Sie erinnern mich immer ein bißchen an alte Opferstätten, oder Altare. Wirklich merkwürdig sind sie in die Landschaft gewachsen(kann man schon fast sagen). Drumherum gibt es Wald und Heide. Man kann dort schön spazieren gehen und auf den Steinen rumklettern. Ich glaube wohl keiner weiß so genau, ob diese Steine menschlichen Ursprungs sind, oder ob die Natur sie so gemacht hat.
Die Engländer selber sind ein sehr freundliches, hilfbereites Volk. Stellt Euch in London mal an eine Kreuzung mit einem Stadtplan hin!! Es werden nicht viele Minuten vergehen, und jemand hält an, oder spricht Euch an, um zu helfen! Wir sollten uns daran mal ein Beispiel nehmen!! Als wir uns mal verfahren hatten, in der Nähe
Londons, wurde ein einheimischer Pkw-Fahrer auf uns aufmerksam und erklärte uns den Weg, ohne dass wir ihn danach gefragt hätten. Nein, er nahm uns sogar noch mit zu sich nach hause, damit wir uns ein wenig frisch machen konnten, und frühstück bekamen wir auch noch. Ist so was hier in Deutschland auch möglich?
Schrullig und unordentlich sind viele Engländer schon, auch unsere Freunde dort. Mary und Richard, ein befreundetes Ehepaar, welches meine Eltern schon ewig lange kennen, die haben wir schon oft besucht. Einmal, war Mary krank gewesen und lag im Bett. Meine Mutter und ich gingen in ihr Schlafzimmer. Wir fanden Mary kaum, sie lag unter einem Haufen von Gerümpel(für unsere Begriffe), ich weiß nicht was alles dort in ihrem Bett lag! Von ihr selber sahen wir nur den Haarschopf und ihren Hund, der irgendwo zwischen Kleidungsstücken und Tüten hervorschaute. als wir dort mal übernachteten, wollte meine Mutter am frühen Morgen, Mary und Richard waren noch am schlafen, spülen. Sie zog einen alten braunen Lappen aus der Spüle und schrie auf! Es war gar kein Lappen gewesen, sondern die Rinderleber, die wir dann mittags zum Essen bekamen, grins!!!
Aber man sollte das alles nicht so ernst nehmen, die Engländer sind ansonsten ein liebenswertes Volk, das sehr hilfsbereit und freundlich ist. Man muß sie nur so nehmen wie sie sind! Yorkshire, und das Land drumherum ist wirklich eine Reise wert. Man darf dort natürlich keinen Trubel erwarten, dort geht alles ruhig ab. Wenn man auf Party aus ist, sollte man schon lieber nach London fahren. Es gibt günstige Busreisen dorthin, aber auch die Flüge sind nicht mehr so teuer. Eine Reise nach Schottland, wenn man nun schon mal in Yorkshire ist, sollte man auch machen. In die Highlands zum Beispiel, oder Loch Ness. Der höchste Berg Grossbritaniens ist der Ben Nevis. Auch dort findet man Erholung, wenn man sie nun wirklich sucht. York, ist mit seinen kleinen,engen Gassen eine alte, ritterliche Stadt. Man wird ins Mittelalter versetzt, denkt an König Löwenherz und Robin Hood, oder die Ritter der Tafelrunde.
Das Essen! So schlimm ist es eigentlich nicht. Gut, die Engländer würzen vielleicht nach unserem Geschmack ein wenig fad. Aber in den Restaurationen finden wir meistens Steaks vom allerfeinsten. Rinderwahn!! Na und! So oder so kaputt, sag ich mir immer. Bis jetzt hab ich das englische Essen immer noch überlebt. Und ob es einen Zusammenhang zwischen der Rinderseuche und der Kreuzfeld-Jakobkrankheit gibt, ist ja wohl immer noch nicht richtig bewiesen! Wen es an die See zieht, der kann sich die Seestädte Brighton, Blackpool oder Wittby ansehen. Sie liegen nicht so weit entfernt von York. Am weitesten wohl Wittby, aber es ist auch am schönsten und ruhigsten. Blackpool ist meiner Meinung nach ziemlich schmuddelig. Dort ist das ganze Jahr über Kirmes. Meinem Sohn hat es deswegen am besten gefallen, wegen der Karusells.
Und nun zum Wetter! Wer behauptet, in England wär es nur am regnen, der hat einen Knall, oder ist noch nie lange dort gewesen. Gut, in London gibt es fast täglich Nebel. England ist eben eine Insel. Aber ich war schon oft genug im Sommer dort und kann nur sagen, es war schon ziemlich heiß dort gewesen und wir hatten wochenlang keinen Regen.
Wenn Ihr Interesse habt dort hin zu fahren, kann ich es Euch wirklich nur ans Herz legen. Nicht nur England, sondern auch Schottland oder Irland sind wirklich eine Reise wert.
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England von seiner schönsten Seite
ein Testbericht von Kessi822003-12-10 16:52:17vom 10.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: super Landschaft, traumhafter Ausblick...Nachteile/Kritik: Teuer und nicht super warm
heute kommt wieder ein Bericht von mir zum Thema Reisen! Eines meiner schönsten und teuersten Hobbies!
Die erste Reise ohne meine Eltern führte mich mit einer Sprachreise in den wunderschönen Ort Torquay! Und genau dieser Ort ist das Thema!
-> Wo liegt Torquay?
Torquay ist eine kleine Stadt in England! Sei liegt ganz im Süden an der westlichen Küste. Als größere Städte sind Exeter und Plymouth in der näheren Umgebung. Diese Gegend um Torquay bezeichn et man auch als Englische Riviera! Dort herrscht ein für England untypisches sehr mildes Klima!
-> Wie sieht Torquay aus?
Torquay hat ca. 63000 Einwohner und hat das wärmste Klima Englands! Das Stadtbild ist geprägt von zahlreichen Palmen und mediterranen Vegetation. Man wird hier wirklich eher ans Mittelmeer erinnert als an England. Torquay ist auf sieben Hügeln erbaut worden und bietet daher auch ein spektakuläres Panorama Es gibt zahlreiche Buchten und Strände, außerdem bietet der alte Hafen und die großzügigen Parkanlagen der Stadt ein ganz besonderes Flair!
-> Die Landschaft!!
Also ich muss sagen, dass es mir Torquay mehr als nur angetan hat! Es war einfach traumhaft da! Die einzelnen Strände sind dort sehr unterschiedlich! Mein Lieblingsstrand (Babacom-Beach) war etwas außerhalb! Man musste erst mal ein paar Höhenmeter zurück legen um untern anzukommen! Für Fußkranke gab es sogar eine Art Bimmelbahn zum rauf fahren! ;-) Also hie unten jedenfalls war wundervoller rötlicher sehr feinen Sand! Hab ich noch nie so gesehen! Man konnte sich prima zurückziehen! Unheimlich ruhig war es dort, sehr schöne Umgebung! Keine Häuser zu sehen (da weiter oben auf den Klippen) nur ungetrübte Natur!
Der Hauptstrand wo die Surfer sich rumtreiben hatte eher „normalen“ Sand! Dort war natürlich auch ein bisschen mehr los! Eben jeder wie er mag!
Leider war das Wasser mir zu kalt! So war ist es dann doch wieder nicht! ;-) Aber so gute 25 °C werden es wohl gewesen sein!
-> Was kann man unternehmen?
Die Stadt hat eine große Touristische Bedeutung! Nicht zuletzt als Sprachschulort! Daher kann man hier einiges unternehmen. Man kann Wassersport (Segeln, surfen) betreiben, in einem der drei Schwimmbäder sich verzeihen, ins Theater, Kino, Golfen oder Tennis spielen. Es gibt außerdem jede Menge kleine Pubs und Discos!
Man kann auch eine kleine Shoppingtour durch die Geschäfte und Shops wagen., aber dran denken wir sind in England! (-> teuer!)
Man kann auch Ausflüge in die nähere Umgebung starten! Wir waren damals im Dartmoor, oder in einer Tropfsteinhöhle! Alles sehr interessant! Oder eben mal in die nahe gelegenen Städte Exeter oder Plymouth!
Auf einer Bootstour hab ich hier auch die bisher einzigen freilebenden Delphine in meinem Leben gesehen! War beeidruckend als sie auf einmal neben dem Schiff auftauchten! Super toll!
-> Noch was besonders?
Torquay hat eine ganz berühmte Einwohnerin gehabt! Und zwar ist Agatha Christie hier aufgewachsen! Am Hafen steht jetzt noch eine Statue ihr zu Ehren. Und ihr ist auch eine kleine Ausstellung gewidmet!
-> Mein Urteil:
Ich denke wer aufmerksam gelesen hat weiss, dass es mir dieser Ort oder besser diese Gegend angetan hat! Die Landschaft ist einfach
einmalig und man muss nicht immer nur nach Spanien um mal am Meer unter Palmen zu sein! Hier in England geht es auch!
Nur wer nicht zuviel Touris haben will sollte die Hauptferienzeit meiden! Denn wie gesat Torquay ist ein Sprachschulort. Das heißt zur Sommerzeit treiben sich dort viele Schüler aus Deutschland, Frankreich, Norwegen, Schweden und Italien rum! Alle erkennbar an den unterschiedlichen Rucksäcken!
Einen Nachteil gibt es natürlich noch und das ist der Preis! Torquay ist leider auch nicht billig! Schon allein da England immer noch seine Pfund begalten will!
Aber wer ein echter Landschaftsliebhaber ist sollte sich davon nicht abschrecken lassen!
Also auf und den Sommerurlaub buchen!