Platz 2 in der Kategorie "Banken & Finanzdienstleister". Banktyp: Vermögensberatung / Vertriebspartner der AMB Generali Holding AG und der Deutsche Bank-Gruppe mit Hauptsitz in Frankfurt/M. ...mehr
Deutsche Vermögensberatung AG (DVAG) Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (2.1 von 5)
von 57% aller Autoren empfohlen (8/14).
Bewertungsverteilung:
Dauer der Nutzung:
länger als 1 Jahr
Service:
mittelmäßig
Filialnetz:
mittelmäßig
Online Banking:
nicht angeboten
Fachliche Beratung:
mittelmäßig
Sind Sie Kunde?:
nein
Vorteile
Gute Betreuung, gute Reputation, kaum Risiko
Gute Beratung, Forstet Papierkram durch, Zeigt Möglichkeiten
Vereinzelt engagierte Mitarbeiter,die das Optimum an A+M-Produkten für den Kunden herausholen
Alles aus einem Kopf und nicht nur alles unter einem Dach wie bei den Banken. Beispiel Sparkasse zwar alles unter einem Dach aber 3 verschiedene Berater: Bank, Versicherung, Bausparen.
gute fachliche Beratung
alles aus einer Hand
Nachteile/Kritik
Beratung glückssache
Sehr engergisch, nicht unbedingt bzw. in allen Bereichen die besten Angebote bzw. Partner
Schlecht ausgebildete Drückerkolonne des A+M Konzerns, zu teuer, unterdurchschnittliche Ablaufleistung Versicherungsgebundener Fondssparpläne
Nur wer erfolgreich werden will kann es auch dort werden.
nichts negatives erfahren
Die Nummer 1! In was?
ein Testbericht von lachjl172005-02-16 08:58:21vom 16.02.2005Empfehlung: nein
mein heutiger Bericht soll, soweit Zeit und Lust es zulassen, der Beginn einer Serie sein, in der ich versuchen möchte, über die größten Finanzdienstleister ( zumindest was das Provisionsvolumen angeht ) kritisch zu berichten. Da Yopi! ja eine Verbraucher-community ist, schreibe ich auch für den Verbraucher, und nicht für den der bei dem jeweiligen Unternehmen arbeitet oder arbeiten will. Im großen und ganzen sollte der unbedarfte Leser (Branchenkennern werde ich nichts Neues berichten können) einen Einblick über den jeweiligen Finanzdienstleister bekommen und somit ebenfalls eine Entscheidungsstütze, wenn er auf der Suche nach einer Beratung ist, oder vielleicht sogar bereits beraten wird.
Ich will nicht allzu tief in die Materie eingehen, da der Bericht wie gesagt dem unbedarften Leser elfen soll.
Wie man an der Kategorie ja unschwer erkennen kann, beginne ich die ganze Sache mal mit der Deutschen Vermögensberatung.
DAS UNTERNEHMEN
Die Deutsche Vermögensberatung (DVAG) wurde 1975 von Dr. Reinfried Pohl gegründet. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Frankfurt am Main. Die DVAG ist der weltweit größte eigenständige Finanzvertrieb, gemessen am Provisionsvolumen und an der Anzahl der Mitarbeiter. Heute sind ca. 32.000 Vermögensberater für die DVAG tätig. Es gibt ca. 1700 Geschäftsstellen. Etwas 3,5 Millionen Menschen werden durch die DVAG beraten und betreut. Mehr will ich hier gar nicht auf das Unternehmen eingehen. Es ist zwar für den Verbraucher sicherlich wichtig, mit welchem Unternehmen er es zu tun hat, aber die eigentliche Tätigkeit der Mitarbeiter ist doch um einiges wichtiger.
DIE ARBEITSWEISE
Was machen die Vermögensberater (VB) der DVAG?
Die DVAG ist ein Allfinanz-Dienstleister. Das heißt, die DVAG ist in der Lage aus einer Hand sämtliche Finanzprodukte wie Versicherungen, Bausparverträge, Investmentfonds usw. zu vermitteln. Hier gibt die DVAG immer wieder an, branchenunabhängig zu sein. Dies ist völlig richtig, ruft aber beim Kunden einen falschen Eindruck hervor.
Dieses Branchenunabhängig assoziiert der Kunde nämlich mit einer Gesellschafts-unabhängigkeit und meint, durch die DVAG jede beliebige Gesellschaft am Markt vermittelt zu bekommen. Dies ist jedoch ein Trugschluß.
Branchenunabhängig bedeutet lediglich, dass die DVAG nicht nur im Versicherungsbereich tätig ist, sondern eben auch Bausparverträge, Investmentfonds und andere Finanzprodukte anbieten kann. Hierbei kann man allerdings in jedem Bereich meistens nur auf eine einzige Gesellschaft zurückgreifen. So kann ein Vermögensberater zum Beispiel nur Bausparverträge der Badenia, Rechtschutzversicherungen der Advo-Card oder Versicherungen von der Aachen-Münchener ( Volksfürsorge, Generali und Thuringia sind auch möglich, werden jedoch kaum vermittelt ) anbieten.
Im Investmentbereich werden fast ausschließlich nur DWS-Fonds angeboten. Also zusammenfassend eine äußerst beschränkte Produktpalette, was natürlich sehr nachteilig für den Kunden ist, da nicht alle über einen Kamm geschert werden können. Man kann hier also doch schon von einer gewissen Abhängigkeit sprechen.
Nun, warum ist das so, warum ist die DVAG hier so eingefahren und unflexibel? Die Erklärung ist ganz einfach: 50% minus 10 Aktien des Unternehmens gehören der AMB-Generali Gruppe. Zu dieser AMB-Generali Gruppe gehören unter anderem Aachen-Münchener Versicherung, Badenia, Central-Krankenversicherung, Generali, Volksfürsorge usw. Interessanterweise befinden sich auch 50% minus 10 Aktien der AMB-Generali im Besitz der DVAG.
Durch diese Konstellation wird von vornherein festgelegt, welche Produkte durch die DVAG angeboten
werden können. Wenn also ein Vermögensberater einem Kunden eine Versicherung verkauft, dann ist dass nicht die beste Versicherung für den jeweiligen Kunden, sondern es ist ganz einfach das Einzige, was er anbieten kann. Ob dass dann das Optimum ist, kann sich jeder selbst beantworten. Ich wage das mal zu bezweifeln.
Wie läuft nun so eine Beratung eigentlich ab.
Nachdem also ein Termin gelegt wurde ( durch Empfehlung, Kaltaquise o.ä.) kommt der Vermögensberater zu den Kunden nach Hause. Dort muss der Kunde zunächst einmal eine äußerst umfangreiche Firmenvorstellung (man will ja schließlich auch zeigen, was man erreicht hat) über sich ergehen lassen.
Im Anschluss daran wird normalerweise dann der finanzielle Status des Kunden erhoben. Das heißt, es werden sämtliche Angaben zu bereits bestehenden Versicherungen und Vorsorge abgefragt und notiert. Einnahmen und Ausgaben werden erhoben, quasi jeglicher Geldfluss der im Zusammenhang mit Finanzprodukten steht wird aufgenommen. Dies ist auch wichtig, denn richtig beraten kann nur der, der auch weiß, welche Produkte der Kunde bereits hat, braucht oder sich überhaupt leisten kann. Je mehr also hier aufgenommen wird, umso besser für den Kunden. Sicherlich muss man sich finanziell nackig machen, aber wer das nicht will, braucht sich auch nicht beraten zu lassen.
Nachdem die Daten aufgenommen wurden, verschwindet der Vermögensberater wieder und beginnt nun in seinem Büro mit der Auswertung der Daten. Diese Auswertung ist eigentliche nichts anderes, als ein Vergleich mit den Produkten, die der Vermögensberater anbieten kann.
Und gerade hier liegt für den Kunden die große Gefahr. Nicht nur, dass der VB eben immer nur eine Gesellschaft anbieten kann, nein viel gefährlicher ist, dass die VB ganz einfach nicht wissen, welche Produkte und vor allem welche besseren Produkte als die eigenen der Markt bietet. Weil es ja ganz einfach auch nicht geschult wird. Die VB sind von ihren Produkten überzeugt. Sie haben ja auch keinerlei Vergleichsmöglichkeit. Hier kommt es nun häufiger vor, dass bereits bestehende gute Produkte durch die eigenen ersetzt werden, in der Meinung etwas Gutes zu tun. Fatale Beratungsfehler sind die Folge. Ich habe schon so Aussprüche wie: „Volkswohlbund habe ich noch nie gehört, das kann nichts sein, das kündigen wir.“ Branchenkenner wissen, was diese Äußerung im Falle einer Berufsunfähigkeitsversicherung bedeutet. Der Volkswohlbund ist nämlich eine durchaus empfehlenswerte Gesellschaft. Im Gegenzug wurde dann eine teurerer BU von der Aachen-Münchener platziert. Die Bedingungen waren allerdings gleich, es gab also keinen Grund für eine Kündigung.
Vielleicht auch mal 3 Beispiele, warum eine Beratung durch die DVAG gerade im Bereich der Berufsunfähigkeit nicht optimal sein kann. In den nachfolgenden Beispielen ist der Kunde immer männlich, 30 Jahre alt und hat eine vereinbarte BU-Rente von monatlich 1000 € bis Endalter 60:
Ein Elektriker zahlt hier bei der Aachen-Münchener 91,87 Euro monatlich. Bei der Hamburg-Mannheimer würde er nur 43,94 Euro zahlen.
Ein Maurer zahlt bei der AM 138,70 Euro monatlich, bei der Swiss-Life nur 63,37 Euro.
Und zuletzt ein Schlosser zahlt bei der AM 91,87 Euro, bei der Continentale nur 57,85 Euro.
Sicherlich gibt es auch Berufe, bei denen die AM ganz vorne steht ( kaufm. Angestellte ). Aber eben nicht überall. Und die Differenzen sind doch wie man sieht teilweise extrem.
Ok. Weiter.
Nach etwa einer Woche trifft der VB dann wieder beim Kunden ein und präsentiert seine Ausarbeitung. In einem Beratungsgespräch, für das es natürlich einen Leitfaden gibt, den aber sicher nicht jeder befolgt, wird dann versucht, die eigenen Produkte an den Mann/die Frau zu bringen. Letztendlich unterscheidet sich ein Vermögensberater in dieser Tätigkeit nicht von anderen Verkäufern oder Vermittlern in der Branche, jeder will irgendwie Geld verdienen, es stellt sich eben nur die Frage: wie?
Der DVAG-Standardkunde hat nach einer Beratung im Idealfall eine Unfallversicherung der Aachen-Münchener, eine Altersvorsorge (welcher Art auch immer ) mit Berufs-unfähigkeitszusatz, ebenfalls von der Aachen-Münchener. Ein Bausparvertrag von der Badenia und eine Investmentanlage im DWS Vermögensbildungsfonds I. Warum ist das so? Ganz einfach... das ist eben alles, was angeboten werden kann
Vielleicht, wenn noch ein bisschen Geld übrig bleibt, eine Rechtsschutz bei der AdvoCard. Das ist das Schema. Ich denke, es erübrigt sich zu sagen, dass der Markt für jedes einzelne Segment bessere Angebote bereithält.
Zum Thema Altersvorsorge fällt auf, dass immer wieder mal Exclusive-Produkte für die DVAG von der Aachen-Münchener geschnitzt werden. Das letzte war die sogenannte Start-Ziel-Police. Eine kapitalbildende Lebensversicherung mit Investment-Überschussbeteiligung, die gern als fondsgebundene Lebensversicherung verkauft wurde. Das Ganze sogar mit Teilauszahlung. Als Altersvorsorge nicht so der Renner.
Aber dieses Produkt wurde nun aggressiv verkauft und wirklich jedem angeboten, obwohl es gar nicht für jedermann geeignet war, aber es war eben ein Exclusiv-Produkt und musste an den Mann gebracht werden.
Gleiches passiert zur Zeit mit einer fondsgebundenen Rentenversicherung der Aachen-Münchener mit Einzahlung in den DWS FlexPension. Eine Altersvorsorge, die für die wenigsten, oder zumindest nicht für jeden uneingeschränkt zu empfehlen ist, aber jeder bekommt sie aufs Auge gedrückt. Da werden auch schon mal gute fondsgebundene Versicherungen gekündigt und die zuvor genannte abgeschlossen. Alles nicht im Sinne des Kunden.
DIE BETREUUNG
Auch hier liegt ein großes Problem, dass aber alle Strukturvertriebe haben. Es herrscht im Kreise der Mitarbeiter ein hohe Fluktuation. Unter Umständen können die Betreuer mehrfach wechseln, oder man hat irgendwann überhaupt keinen Ansprechpartner mehr und muss sich bei Fragen zunächst an die Versicherungsgesellschaft wenden. Aber wie gesagt, dass ist ein Problem des heutigen Strukturvertriebes. In der Zukunft wird sich auch hier bei der DVAG nichts ändern, bei unabhängigen Finanzdienstleistern (FDL) jedoch schon. Denn die neue EU-Richtlinie sieht ab Mitte des Jahres vor, dass eben diese erst nach einer abgeschlossenen Prüfung beratend tätig werden dürfen. Folglich wird auch die Fluktuation abnehmen. Hier wird sich in Zukunft ein qualitativer Unterschied zwischen einem VB und einem Berater eines unabhängigen FDL herauskristallisieren. Die DVAG wird auf Ihrem Niveau bleiben, der Markt jedoch wird sich weiterentwickeln.
Sicherlich werden auch die VB geschult, jedoch wird diese Schulung nicht mit der Ausbildung nach EU-Richtlinie vergleichbar sein. Auch, wenn die DVAG immer sagt, sie bilde bereits nach diesen Richtlinien aus. Völliger Quatsch!
Aber zurück zur Betreuung. Hier wird, zumindest nach meiner Erfahrung in der Regel gute Arbeit geleistet. Die VB sind grundsätzlich erreichbar und auch für Ihre Kunden ansprechbar.
FAZIT:
Aus Verbrauchersicht muss man leider zu dem Schluss kommen, dass bei der DVAG weder unabhängig noch verbraucherorientiert beraten wird. Dies ist aufgrund der beschränkten Produktpalette auch gar nicht möglich. Manche Produkte können z.B. gar nicht erst angeboten werden ( Dread-Disease, Grundfähigkeitsvorsorge.... ). Ich behaupte einfach mal, dass KEIN Kunde der DVAG optimal beraten wurde oder wird. In allen Bereichen gibt es Optimierungsmöglichkeiten. Sicherlich gibt es viele zufriedene Kunden, die sind es aber nur, weil sie nicht verglichen haben. Und das ist auch meine Empfehlung. Wer bereits beraten wurde oder im Moment beraten wird, sollte sich IMMER noch einmal die Meinung eines anderen, unabhängigen Beraters einholen.
Wer zufrieden ist... Gut, jedoch sollte er wissen, dass seine Finanzplanung und die jeweiligen Produkte eben nicht das Optimum sind.
anni124, 10.08.2005
Mir scheint es du arbeitest fuumlr eine andere Versicherung und machst die anderen hier schlecht, wie kann man selber solche Aussagen treffen wenn selber nicht einmal Kunde ist.
Natuumlrlich gibt es in jeder Branche die nicht den Kunden sondern sich h
DerEggi, 06.07.2005
Ok, die Daten sind nicht so ganz auf dem neuesten Stand, aber zumindest stimmen die grundlegenden Daten.
ICh bin echt uumlberrascht, dass es Leute gibt, die hier wirklich allen ernstes behaupten es gaumlbe eine wirklich unabhaumlngige Beratung...
ein Testbericht von theplaya1242010-08-12 14:45:26vom 12.08.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Gute Betreuung, gute Reputation, kaum Risiko...Nachteile/Kritik: Beratung glückssache
auch ich habe einige Erfahrungen mit der DVAG.
Jeder von uns wird schon irgendwann einmal mit irgendeinem Finanzdienstleister in Kontakt gekommen sein.
So auch ich.
Ein Freund von mir ist Haupberuflicher Vermögensberater, und als es bei mir Zeit wurde Versicherungstechnisch was zu tun, lag er mir natürlich in den Ohren.
Erstmal was zur Struktur der DVAG.
Die DVAG ist ein Strukturvertrieb (multi-Level-Marketing), d.h. der vertreib ist wie eine Pyramide aufgebaut. An der Spitze steht der Chef (hier wohl DR. Pohl), und dieser verdient an allen anderen, die eine Gehaltsklasse unter ihm sind , mit. So geht das weiter bis ganz unten.
Die DVAG hat ca 3.5 millionen Kunden in Deutschland,und ist somit der grösste Finanzdienstleister der Welt.
Wird ein neuer potentieller Mitarbeiter auf der Strasse angesprochen und zeigt interesse, so wird er auf ein Einstiegsseminar geführt. Dort wird ihm erklärt, wie man Kunden gewinnt, was die DVAG eigentlich ist usw.
Diese Schulungen finden dann 1-2 mal die Woche statt.
Da die "Vermögensberater" keine Ausbildung im Sinne des verrichteten Handelns haben muss (wie z.b. bei einer Bank oder Versicherungsgesellschaft( Bankkaufmann, Versicherungskaufmann)), ist es reiner Zufall ob man an einen kompetenten Berater kommt oder nicht.
Hier zeigt sich eine Stärke des Multi-Level-Marketings ( nebenbei in der USA weit verbreitet)
Weiss der eigenliche Vermögensberater nicht weiter, kann vielleicht der Ausbilder helfen. Oder dessen Ausbilder...
Geht garnichts mehr kann man sich Fachleute der verschiedenen Anbieter kommen lassen.
Hier sieht man auch das Problem der DVAG und anderer Anbieter.
Das Verkaufsgespräch ist sehr flach gehalten, um es zu ermöglichen, dass die Neulinge im Vermögensberatergeschäft möglichst keine Fehler einbauen können.
Menschen die sich ein wenig im Geschäft auskennen, kommen sich leicht für dumm verkauft vor.
Die DVAG ist ein, angeblich, unabhängiger anbieter von:
1. Versicherungen
2. Bauspaaren
3. Investment
Natürlich ist auch die DVAG nicht unabhängig. Ich hab hier jetzt oft gelesen "die bieten nur Aachen Münchener"
Richtig, das liegt aber nicht an den in anderen Berichten erwähnten Provisionen, sondern daran das A&M die Hauptpartner von der DVAG sind und auch die Mehrheit an Aktien hält.
Es ist den Vermögensberatern einfach nicht möglich was anderes anzubieten (zumindest in den meisten Bereichen)
Versichert ist die DVAG nebenbei bei der Münchner-Rück.
Ein DVAG termin besteht aus 2 Beratungen.
1. Der Analyse-Termin
Hier wird der Kunde nach seinen Bedürfnissen und Wünschen gefragt, die Finanzen werden offengelegt,
(aber durchaus subtil und nicht unangenehm) und bisherige Versicherungen begutachtet.
Ein positiver Punkt, da individuell an die Person die Vermögensberatung angepasst wird.
In manchen Bezirken der DVAG werden bei der Analyse 20 € verlangt. Idiotie, wird aber nicht überall gemacht und die meisten Vermögis lassen mit sich reden. Nicht aber über EMPFEHLUNGEN. Die Bezahlung des Vermögis. Über Empfehlungen kommt der Berater an neue Kunden heran, Kaltkontakte sind sehr schwierig.
Mit 3 Namen + Tel ist der Vermögi meist zufrieden, ob es die Freunde sind ist eine andere Sache.
2. Der Beratungstermin
Beim Beratungstermin sind die beim vorherigen Besuch gesammelten Daten schon ausgewertet.
Es wird versucht Versicherungslücken zu schliesse, wobei ich mir nie so vorkam als wollte mir jemand was aufschwatzen. Bestehende Versicherungen wurden nicht einfach rausgeworfen, sondern blieben, bei guter Qualität, bestehen. Sieht man nicht oft bei Finanzdienstleistern.
Über die Qulität der Produkte kann man nur
schwer urteilen. (wie soll ich jetzt wissen ob meine Rentenversicherung wenn ich 60 bin noch fit ist???)
Allerdings muss man sagen, dass sowohl die DVAG Start-Ziel-Police sowie die Produkte der Partner der DVAG durchweg im oberen drittel der Vergleiche bei FINANZTEST oder VTV oder Kapital zu finden sind.
Oft sogar ganz vorne.
Zusammenfassung:
Qualitativ gute Produkte, vergleichsweise (mit Banken oder Versicherungen ) inkompetente Beratung, die im Vergleich mit anderen Finanzdienstleistern aber dennoch positiv auffällt.
Nervig wie bei allen Finanzdienstleistern ist die Empfehlungsgabe.
Die Betreuung über die Jahre habe ich genossen.
DVAG gibt es überall, also ein Servicenetz ist Verfügbar.
Ich persönlich kann mich bisher nicht über die Produktberatung beschweren. Liegen alle voll im Trend.
ein Testbericht von opm852010-04-13 10:47:23vom 13.04.2010Empfehlung: nein
Vorteile: Gute Beratung, Forstet Papierkram durch, Zeigt Möglichkeiten...Nachteile/Kritik: Sehr engergisch, nicht unbedingt bzw. in allen Bereichen die besten Angebote bzw. Partner
Heute möchte ich mal meine Erfahrungen mit einem so genannten "Vermögensberater" mit Euch teilen. Gleich zu Anfang möchte ich sagen, dass diese nicht positiv waren und meine Worte vermutlich auch deswegen drastisch bzw. negativ klingen.
Generell möchte ich hier das Unternehmen "Deutsche Vermögensberatung" nicht schlecht reden. Ich berichte halt nur von meinen Erfahrungen mit unserem Vermögensberater. Aber diesen kann ich schlecht als Thema auswählen und so an den Pranger stellen. Das will ich natürlich auch nicht, denn das hat keiner so richtig verdienst, außer vielleicht ein paar Mitarbeiter bei Ford, aber
egal.
Erstmal ein paar grundsätzliche Sachen.
Als erstes stellt sich die Frage, wie man zu so einem
******************************************
Verm ög ensberater kommt?
**********************
Vermögensberater gibt es in Wirklichkeit wie Sand am Meer und können für den jeweiligen Wohnbereich im Internet recherchiert werden. Natürlich sollte man sich hier schon festlegen, zu welchem Institut er gehören soll. In meinem Fall war es einer von der Deutschen Vermögensberatung.
Ich bin allerdings über eine zweite Variante an diesen geraten. Er hat sich über den bekannten Kreis der Eltern meiner Freundin langsam an mich herangepirscht. Er hat schon vor Jahren Verträge mit meiner Freundin abgeschlossen und gleich auf einen Beratungstermin bestanden, als er gehört hat, dass sie einen Freund hat.
Was kostet der Vermögensberater?
****************************
D ie se arbeiten grundsätzlich umsonst und bestehen zum Ende der Beratung meist darauf, dass man ihnen zwei bis drei Namen nennt, bei denen er sich melden kann bzw. die er beraten kann. Sein Kreis von Kunden verzweigt sich also mit jedem neuen Kunden. Er will also möglichst viele Leute erreichen.
Sein Verdienst ergibt sich in Wahrheit aber aus seinen abgeschlossenen Verträgen, die von seinen Partnern, also Banken, Versicherungen etc. entsprechend vergütet werden. Also ist ein Vermögensberater einem Versicherungskaufmann sehr ähnlich, nur das der Vermögensberater teilweise mehrere Unternehmen vertritt.
Wann und wo wird man beraten?
***************************
In diesem Bereich war unser Vermögensberater sehr zuvorkommend und ist auch in der Woche abends um 21 Uhr zu uns gekommen und hat sich mit uns an den Esstisch gesetzt. Das ist wohl auch die übliche Vorgehensweise, da der Normalverbraucher nunmal tagsüber arbeitet.
Wie sieht die Beratung aus?
**********************
Hier hat wohl jeder Berater seine eigene Taktik, aber zunächst wird lange um den heißen Brei herumgeredet und der Vermögensberater an sich schön geredet. Das bedeutet im Einzelnen, dass er gleich erzählt, dass er unabhängig ist und er kein Geld für seine Dienste nimmt.
Danach durchforstet er gemeinsam mit dem Kunden die Unterlagen und seine vorhandenen Verträge. Es wird geguckt, was für eine Absicherung in alle Richtungen noch fehlt oder eventuell überflüssig ist. Schnell taucht aber auch die Frage auf "Wie viel könnt ihr Monat sparen?". Dass man sich in Bezug auf sein Gehalt schon gleich zu Anfang nackig macht, versteht sich wohl von selbst.
Bis zu diesem Zeitpunkt fand ich das alles noch sehr interessant, weil unser Finanzberater uns es an einer Skizze, die dem Aufbau eines Hauses ähnelt, erklärt hat und auch auf Fragen eingegangen ist. So konnte ich alle Fragen über Bausparverträge, Lebensversicherungen usw. loswerden und bekam jederzeit kompetente Antworten.
Nachdem alles durchgesprochen war und er sich alles notiert hatte, mussten wir dem Vermögensberater schriftlich genehmigen uns zu beraten bzw. unsere Daten für seine Zwecke zu verwenden.
Danach vereinbarten wir einen weiteren Beratungstermin, indem er uns seine Ergebnisse bzw. seine auf uns zugeschnittenen Konzepte vorstellen wollte.
Der zweite Abend war gleich eine Woche später und begann gleich mit Geschenken in Form von Aktenordnern und Schreibpapieren. Danach überreichte er jedem von uns einen Stapel Formulare, die er nach und nach mit uns durchging. Auch hier, eigentlich super.
Aber dann ging es auch schon los. Er sagte uns, was genau fehlt und was wir in jedem Fall abschließen sollten. Natürlich hatte er auch schon Vorschläge bzw. Angebote seiner "Partner" parat.
Er notierte uns diese Angebote bzw. ließ sie uns in schriftlicher Form dort. Wir sollten uns dies noch mal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Nach gut 2 Stunden ging er dann wieder und wir vereinbarten erneut einen Termin.
Ich informierte mich anschließend im Internet über die aufgeführten Angebote, die allesamt von der Deutschen Bank und Aachener Münchener stammten. Diese waren in vielen Finanztests auf den hinteren Rängen und nach mehrstimmigen Meinungen nicht empfehlenswert. Na super, dachte ich und war doch recht enttäuscht.
Meine Freundin, die es ebenso betraf, war ebenfalls wenig begeistert und rief den Vermögensberater an, um den Termin abzusagen bzw. ihm die Situation zu schildern.
Er ließ sich am Telefon jedoch zunächst nicht abschütteln und bestand auf den Termin. Woraufhin ich noch mal anrief und nun eine deutlichere Sprache anschlug. Er wurde daraufhin patzig und sagte mir, dass diese Tests völlig falsch gedeutet werden.
Er bombardierte uns daraufhin innerhalb einer Woche mit vier Briefen, die Zeitungsausschnitte beinhalteten, die natürlich für seine Produkte sprachen. Für mich war es aber eindeutig ein Fall für meine Papiertonne.
Bei der Post blieb es aber natürlich nicht. Er rief zusätzlich noch zweimal an und versuchte erneut Termine zu vereinbaren. Wir verblieben letztendlich aber so, dass wir uns bei ihm melden, wenn wir etwas wollen und nicht umgekehrt.
Was habe ich bei diesen Gesprächen gelernt?
************************************
Di e Ansätze des Vermögensberaters waren eigentlich total super, denn er hat meine Versicherungen komplett durchforstet, die für mich schon kaum mehr überschaubar waren.
Er hat zudem meine Versicherungslücken aufgetan, die ich anschließend schließen konnte. Allerdings trennten sich bei diesem Punkt unsere Wege, da ich auf andere Versicherungsunternehmen setzte, die nicht zu seinen Partner zählten.
Und nur bei seinen Partner erhält er natürlich Geld bzw. die entsprechenden Anteile.
Ob ich mir das noch mal antun würde, bezweifle ich jedoch, denn letztendlich hat er mich auch viele Nerven gekostet, da bei solchen Gesprächen auch viel Geschwafel und Eigenlob bei ist.
Viele der Dialoge erinnerten mich an Psychologie- und Verhaltenstrainingsseminare, die ich im Rahmen meiner Ausbildung genießen durfte und immer versucht habe zu verdrängen. Er arbeitete jedoch genau nach diesen Schemen. Er wiederholte die Aussagen und fügte den Sätzen immer selbst etwas hinzu. Teuflisch.
Willst du Finanzberater werden?
**************************
Das war ebenfalls noch Thema unserer Gespräche. Er suchte dringend neue Berater, die aus dem medizinischen Bereich kommen und gut und gerne das dreifache ihres bisherigen Gehalts verdienen wollen. Hörte sich doch leicht unseriös an.
Wir kannten aber auch keinen, der an so etwas Interesse gehabt hätte. Für mich als Beamter wäre es wohl definitiv nichts gewesen.
Fazit
****
Es gibt sicherlich auch viele gute Vermögensberater, die mit guten Banken und Versicherungen zusammen arbeiten, aber letztendlich ist es wie immer "Jeder ist sich selbst der nächste" bzw. niemand arbeitet umsonst, was natürlich auch verständlich ist.
Aber wie man hoffentlich in meinen wörtlichen Ergüssen erkennen kann, hatten die Gespräche teilweise auch gute Aspekte, die man für sich herausfiltern kann bzw. muss.
...
ein Testbericht von antono2010-02-02 19:47:27vom 02.02.2010Empfehlung: ja
Vorteile: Beratung aus einer Hand!...Nachteile/Kritik: nicht alle Produkte muss man haben!
Hallo liebe Yopi User nun gibt es ja schon einige Berichte bezüglich der hier oftmal verfluchten DVAG aber ich denke es gibt noch keinen Bericht eines Mitarbeiters der DVAG der immer noch dort tätig, Geld damit verdient und trotzdem auch kritische Aspekte an dem System finden kann.
Denn ich denke es gibt sone und sone Leute mit unterschiedlichen Denkweisen bei der DVAG und sicherlich ist dort auch nicht alles Gold was glänzt.
Wenn man sich die Berichte hier durchliest findet man viele wahre Worte von Beführwortern der DVAG aber auch viele
richtige und gute Argumente von Kritikern der Gesellschaft. Im endeffekt muss es jeder für sich entscheiden wie er seine Finanzplanung macht.
Sicherlich muss auch ich zugeben, dass die DVAG sich oftmals sehr stark als die besten und tollsten bezeichnet und alle anderen Unternehmen der Branche als die ,,Schlechten,, hinstellt, aber das scheint ja allgemein eine Krankheit der Branche zu sein.
Ich bin der Meinung das alle großen Finanzdienstleister und Versicherungen die sich lange am Markt behaupten konnten, ihre Daseinsberechtigung haben und man den Anderen nicht immer schlecht machen muss. Imendeffekt entscheidet der Kunde selbst ob ihm bsp. die billigste Versicherung als Onlinevertrag reicht wo er auf eine umfangreiche Beratung und Erklärung verzichtet und im Schadenfall womöglich keinen Ansprechpartner finden, oder ob ihm ein kompetenter Partner wichtig ist. Dieser Partner steht für Fragen zur Verfügung und kümmert sich im Schadensfall, dafür kann das Produkt preislich nicht ganz mithalten, bietet aber womöglich sogar noch die besseren Leistungen.
Und das muss ich ja zugeben bietet mitlerweile nicht mehr nur die DVAG sondern womöglich auch andere Finanzdienstleiter.
Auch sind sicherlich nicht alle Produkte der DVAG ganz vorne am Markt und es gibt bessere Produkte.
Aber wie schon gesagt kommt es immer darauf an was der Kunde möchte.
Und ich bin auch der Meinung das man seine Finanzplanung nicht in die Hände es Maklers gebn sollte, denn dieser kann keine auf die Situation zugeschnittene Vorsorgeplanung machen, da er nicht annähernd nen Überblick über alle Produkte haben kann und oftmals nicht weis was er da verkauft.
Ich denke eine ausgewählte Produktpalette womit sich der Berater auskennt ist einewesentlich bessere Grundlage.
Dabei ist es nicht von Nachteile wenn man sich da auf wenige starke Partner konzentrieren kann, die gute Produkte entwickeln, der Kunde vieles aus einer Hand bekommt und dadurch preislich im Bereich der ,,Billiganbieter,, landet.
Wie zum bsp. die Aachen Münchner als starker Partner der DVAG. Vieles aus einer Hand gut beraten und beterut durch die DVAG und preislich kommt man bei einer Gesamtfinanzplanung durch die DVAG auch gut hin. Und aus eigener Erfahrung vieler Kundengespräche sind die Leistungen nahezu Konkurenzlos.
So ich denke das soll erst mal reichen.
Wenn jemand ne konkrete Frage hat kann er mir gerne ne persönliche Nachricht schreiben.
Kenn mich aus in der Branche und bin erfolgreicher Berater für die DVAG und kann beruhigt sagen das man mit der Gesellschaft beruhigt zusammenarbeiten kann denn es gibt viele gute Berater.
PS: Die Meetings der DVAG mag i auch nich, man muss sich nicht so selber feiern das nervt total.
ein Testbericht von armygirl2008-03-20 23:27:19vom 20.03.2008Empfehlung: ja
Vorteile: sehr gute Leistungen in allen Bereichen...Nachteile/Kritik: sorry aber kann nichts negatives sagen
Ich hatte ja schon in einem anderen Testbericht über Telisfinanz gesprochen und meine schlechten Erfahrungen preisgegeben. Jetzt kommt auch mal was Positives von mir. Vor kurzem hatte ich einen Vermögensberater von der DVAG bei mir sitzen( da ich ja bis zu diesem Zeitpunkt) immer noch einen Versicherungscheck machen lassen wollte, kam mir dass sehr gelegen. Es war ein sehr entspanntes Gespräch und er überprüfte alle meine Versicherungen. Ein paar Tage später kam es zu einem Beratungsgespräch. Er ging auf meine Jetzt- Situation ein und gab mir Vorschläge wie ich
einiges ändern könnte ABER er setzte mich nicht unter Druck sondern meinte von sich aus ich solle paar Nächte drüber schlafen und das Für und Wieder abwägen. Dazu muss ich noch erwähnen dass mich dieses Beratungsgespräch nichts gekostet hat, bei der Telisfinanz sind da 80€ weg wie nichts!
Ich hab mich nach dieser Beratung mit einer Freundin getroffen und bin auch auf das Thema DVAG gekommen. Sie sagte zu mir dass sie nur gute Erfahrungen gemacht habe und mir nur raten könnte zu wechseln( zumindest die, die Sinn machen zwecks besserer Leistungen). Ich meldete mich 3 Tage später bei meinem Vermögensberater. Bei unserem darauffolgenden Treffen hatte ich noch ein paar Fragen (die mir die letzten Tage durch den Kopf gingen) welche er mir sehr kompetent und bildhaft erklärt hat, sodass ein Laie etwas davon versteht. Ich habe daraufhin meine Konsequenzen gezogen und bin seit 4 Monaten Kunde bei der DVAG. Ich bereue nichts denn letztens bekam ich einen Anruf, von meinem Vermögensberater, dass es Neuerungen in einer meiner Versicherungen gäbe und wir uns darüber unterhalten müssten denn es könnte sein dass ich ein paar Euros einsparen kann. Wir haben uns noch nicht getroffen aber ich bin mal gespannt was es neues zu berichten gibt. Wo hat man das sonst, dass sich jemand weiterhin um dich kümmert nur um dich auf den neusten Stand der Dinge zu halten. Machen wir uns nichts vor aber bei den meisten Beratern ist es ja so, dass sobald die Papiere unterschrieben sind man die Leute nicht mehr sieht oder hört außer man meldet sich selber weil man irgendein Problem hat. Wenn mich jemand fragt bei wem ich meine Versicherungssachen abgeschlossen habe dann kann ich meinen Berater ruhigen Gewissens weiterempfehlen.
...
ein Testbericht von DerEggi2005-07-06 19:34:38vom 06.07.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Alles aus einem Kopf und nicht nur alles unter einem Dach wie bei den Banken. Beispiel Sparkasse zwar alles unter einem Dach aber 3 verschiedene Berater: Bank, Versicherung, Bausparen....Nachteile/Kritik: Nur wer erfolgreich werden will kann es auch dort werden.
Hallo Leute,
also ich bin auch DVAGler und kann mich dazu nur wie folgt äußern, auch wenn der Beitrag von irgendjemanden wieder auseinandergenommen wird. Ich habe die Artikel insbesondere die Mitarbeiter betreffend - auch der Enttäuschten - gelesen. Ich denke, daß die Ursachen hierfür in zwei Themenbereichen zu suchen sind:
1. Die Erwartungen waren falsch.
Es ist ein alter Zopf, daß der Fleiß vor dem Preis kommt. Und hier heißt das Thema: Vertrieb. Wir sind uns sicher einig, daß qualifizierte Finanzberatung zu den perspektivenreichsten Jobs in Deutschland zählt. Die Brache ist krisenfest und
die Politik sowie das Sozialgefüge in Deutschland tun ihr Übriges, um den Bedarf fast täglich auszuweiten. Der Otto-Normal-Verbraucher kann ohne fachlich qualifizierte Hilfe nicht mehr durchblicken. Andererseits haben offenbar viele Neulinge in der Branche die Erwartung, dass die gebratenen Tauben automatisch in den Mund fliegen. Das ist natürlich falsch. Im Gegenteil: Es ist ein abwechlungsreicher, interessanter, vielseitiger, aber auch fordernder Beruf. Tagtäglich am Ball, imm auf dem neuesten Stand sein.
2. Nach meiner Erfahrung liegen Enttäuschungen im Allgemeinen weniger in den betreffenden Unternehmen oder deren Geschäftspolitik begründet, sondern vielmehr in den Menschen, mit denen Sie zu tun haben. Gerade in dieser Branche gilt: 1 plus 1 = 3.
Soll heißen, wer einen loyalen, zuverlässigen, kompetenten und fairen Menschen als Teamplayer hat, wird seinen Weg machen. Da innerhalb der hier genannten Firmen die Ansprechpartner vor Ort selbständig mit groben geschäftspolitischen Vorgaben agieren, die aber nur eine Grundlage sind, ist leider niemand davor gefeit, auf einen potentiellen Kollegen zu treffen, der eher "intellektuellen Schieflagen" fröhnt als tatsächlichem Erfolg. Da liegt das Problem. Wenn sie menschlich mit einem Team-Partner Streß haben oder gar selbst Fehler machen bzw. unverzulässig sind, haben die meisten Menschen eben die Eigenart (in diesem unserem Lande), dies auf das Unternehmen zu schieben. Das ist aber völliger Blödsinn ! Wenn Sie bei Siemens nicht mit Ihrem Chef klarkommen, hat das auch nichts mit der Qualität von Siemens zu tun ! Wir reden hier - ohne Zweifel - zu mind. 95 % über zwischenmenschliche Dinge. Anders ist es nicht zu erklären, daß in den genannten Unternehmen immerhin -zig Tausende erfolgreich und zufrieden sind. Die Großen wie OVB und DVAG sind über 3 Jahrzehnte alt. Und die Erfolgreichen in diesen Firmen sind ja nicht tausendfache Vollidioten. Wer also über die eigene Erfolglosigkeit meckert, sollte erst einmal die eigene Einstellung überprüfen und die, die er zu anderen Menschen generell hat. Insbesondere aber die, die er zu seinem (ggf. ehemaligen) Team-Partner hatte. Wir sprechen über renommierte Milliardenunternehmen. Ich halte es für eine Frechheit, wenn Hinz und Kunz einerseits die faire Chance bekommen, und dann andererseits - bei Nichteignung oder zwischenmenschlichen Problemen – in allerlei Foren ihren verleumderischen Quark ablassen. Sprechen Sie mit "alten Hasen", die ihren Weg gemacht haben ! Die erzählen Ihnen, wie es richtig geht. Auf die Meinung von Bewerbern, die diesen Beruf gar nicht umfassend beurteilen können, geschweige denn die Unternehmen ansich, gebe ich nichts.
Ich will das mal so zusammenfassen:
Millionen zufriedene Kunden, Tausende erfolgreiche Mitarbeiter und Milliarden-Umsätze seit über 30 Jahren in Deutschland - das kann kein Betrug sein ! (Einmal abgesehen davon, daß nahezu alle großen deutschen Banken, Versicherungen und Bausparkassen gerne mit diesen Firmen arbeiten ! Und das nicht nur, weil sie die Umsätze wollen. Wohl auch deshalb, weil qualifiziert beraten wird.)
Das negative Image kommt einerseits von Einzelanbieter-Vertretern und freien Maklern die sich ihrer Schmalspur-Haut nicht anders zu wehren wissen, und andererseits von Wichtigtuern, denen alles und jedes suspekt ist. Und drittens - und vor allem - von enttäuschten Bewerbern. Eine normale Berufsausbildung dauert 2-3 Jahre. Wer nicht mindestens 2-3 Jahre in einem dieser Unternehmen gearbeitet hat, kann sich gar kein Urteil über die Qualität erlauben ! Würden Sie Ihr Handy wegwerfen, weil ein Azubi von Siemens etwas Negatives im Internet schreibt ? Das ist lächerlich. Erfolg heißt - übrigens in allen Branchen - auch: Durchhalten ! Und weil das (leider) in Deutschland keine zeitgemäße Tugend mehr ist, weil alles immer schnell gehen muß, einfach sein muß, bequem sein muß, fallen eben die weniger Leistungsbereiten, weniger Kontaktfreudigen und weniger Willensstarken aus diesen Karrierechancen raus. - Enttäuschung vorprogrammiert ! Aber mal ehrlich: Wenn Sie Kreisklassen-Fußballer sind und wollen in der Bundesliga mitspielen, weil es dort mehr zu verdienen gibt, ist Ihnen doch eigentlich im voraus klar, daß Sie mit Qualitätsunterschieden rechnen müssen und sich eben nicht qualifizieren, oder ? Hier liegt der Qualtitätsunterschied in der Einstellung zum Beruf ansich, dem Thema Vertrieb/Verkauf ansich und zu den Menschen, mit denen Sie zu tun haben (Kunden und Unternehmen). Wenn das nicht paßt, paßt der Job eben nicht. Dafür können diese Firmen nichts.
Wenn Sie ein Arzt nicht gut behandelt und rumdoktert, würden Sie deshalb bei der nächsten Krankheit selbst das Skalpell ansetzen ? Ist dann die Ärzteinnung unseriös ? Oder Ihr Apotheker ? Blödsinn ! Sie müssen die einzelnen Menschen betrachten, nicht diese Firmen ! Das ist Stimmungsmache - meist wohl von solchen Leuten, die ein eigenes Interesse haben oder sich über Dinge wichtig machen, die sie
nicht wirklich vollständig beurteilen können.
Nicht die Branche ist negativ. Sie ist sogar extrem wichtig ! Oder meinen Sie, Ihr Bänker, der nur seine Produkte auf Gedeih und Verderb verkauft , wäre eine echte Alternative ??? Arbeitet der für Sie oder seine Bank ??? Lieber ein Berater, der über alle Sparten kundenorientiert denkt, als ein Schmalspur-Cowboy. Und ob der Bänker unsinnige Bausparer verkaufen muß, um an seine Tantieme zu kommen oder ein Allfinanz-Berater eine Provision bekommt - hallo ! - das ist das Gleiche ! Die größere Auswahl des Allfinanz-Betreuers ist aber generell kundenorientierter, meinen Sie nicht ?
Und sollten Sie andere Erfahrungen haben, haben Sie eben - zufällig - einen weniger qualifizierten oder unsympathischen Menschen dieser Branche kennengelernt. So, wie Sie auch an weniger gute Ärzte geraten können. Deshalb ist aber doch der Berufsstand nicht generell schlecht !
So jetzt bin ich mal gespannt auf Eure Argumente
...
blauschnuffel, 07.10.2005
Auch von mir ein herzliches Willkommen. Dein Erstbericht gefällt mir ganz gut, weiter so.
infoload, 06.07.2005
mal Herzlich willkommen. Schoumlner Erstbericht - Gruszlig Big Brother
topfmops, 20.07.2005
aber ob ein 039berater039 immer nur kundenorientiert denkt, wage ich zu bezweifeln. nicht auch manchmal an die houmlhere provision, die er bei vermeintlich gleichwertigen produkten erhaumllt?? waumlre zumindest zutiefst menschlich.
ein Testbericht von 2einhalbraumwohnung2004-04-30 11:22:02vom 30.04.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Vereinzelt engagierte Mitarbeiter,die das Optimum an A+M-Produkten für den Kunden herausholen...Nachteile/Kritik: Schlecht ausgebildete Drückerkolonne des A+M Konzerns, zu teuer, unterdurchschnittliche Ablaufleistung Versicherungsgebundener Fondssparpläne
Mein Erfahrungsbericht beruht auf 2 Tatsachen:
1. Meine Eltern waren selbst bis vor einigen Jahren Kunden der DVAG
2. Durch meine mehr als 10-jährige Tätigkeit im Finanzdienstleistungsbereich bin ich schon
auf eine Vielzahl von DVAG-Kunden und Mitarbeitern getroffen.
DVAG als ALLFINANZVERTRIEB ist sicher richtig - UNABHÄNGIGKEIT jedoch NEIN
Ohne in den Versicherungsordner eines DVAG-Kunden zu schauen weiß ich, er hat Versicherungen
von der Aachener und Münchener/Thuringia Generali, vielleicht noch nen Badenia Bausparvertrag, eine Advo-Card-Rechtsschutz und als Beimischung Fonds oder Fondspolicen mit DIT bzw. DWS-Fonds. Die Finanzierung wird meist über die BFG-Bank abgewickelt.
Dies liegt
daran, das außer auf der Fondsseite alle genannten Unternehmen zum Aachener+Münchener Konzern gehören und diese wiederum Thuringia-Generali. Nun gut: auch aus hauseigenen Produkten kann ein fairer Berater ein gutes Konzept stricken.
Wen es nicht stört, das sich die A+M Produkte preislich grundsätzlich im oberen Segment bewegen und das die Fondspolicen die Rendite der tollen eingekauften Fonds durch hohe Verwaltungskosten und Provisionen der Vertreter auffressen, der ist bei einem guten Berater der DVAG top aufgehoben.
Ich für meinen Teil lehne eine konzernabhängige Beratung ab, da ich gerne das beste aus meinem Geld mache.
Durch eine Gesamtumstellung des DVAG-Konzeptes sparen meine Eltern im Versicherungsbereich horrende Summen im Laufe der Jahre, haben die Finanzierungsbelastung für das Haus deutlich senken können und haben das Haus auch noch fast 8 Jahre früher abbezahlt. Nun gut, hier war auch eindeutig ein provisionsorientierter "Berater" am Werk.
Ich möchte aber nicht für diesen Einzelfall sprechen.
Gerne rühmt sich die Gesellschaft, Deutschlands größter Finanzvertrieb zu sein. Dies mag die selbst angegebene Mitarbeiteranzahl wohl auch vermuten lassen. Doch wieviele Mitarbeiter gibt es wirklich, die ihr Handwerk verstehen und länger als 6 Monate "dabei" sind? Viele meiner Bekannten wurden nach kurzer Zeit wieder "abgespeist", nachdem sie Ihre Bekannten abgegrast hatten und sich dann wunderten, das sie kaum Empfehlungen bekamen.
Welcher vernünftige Kunde vertraut heute noch einem Berater Geld an, der vor 3 Wochen noch an Autos herumgeschraubt hat? Ich kenne keinen mehr. Kompetente Beratung kann nur durch kompetente Ausbildung und Schulung gewährleistet werden. Der Erfolg der Strukturvertriebe liegt darin, das durch die anfängliche Motivation der neu gewonnenen Mitarbeiter der Bekanntenkreis geworben wird. Doch wenn es ins Eingemachte geht, muss jemand her, der schon seit Jahren in der Branche tätig ist. Und von den über 20.000 Mitarbeitern der DVAG sind das nur wenige. Unter diesen wenigen gibt es sicher auch viele, die Ihr Handwerkszeug verstehen und dies zum Wohle der Kunden einsetzen. Doch auch viele, die systematisch einen Mitarbeiter nach dem anderen einstellen, um dessen Kundenpotential auszulutschen, um an der Leitungsvergütung kräftig zu verdienen.
Scheidet der unzufriedene Mitarbeiter aus, verlieren seine geworbenen Kunden auch den Berater und Betreuer. Denn kein provisionsabhängiger Vermittler kann es sich auf Dauer leisten, hunderte von Kunden seiner ausgeschiedenen Mitarbeiter zu betreuen, da er dann finanziel bald ruiniert wäre. Aus diesem Grunde gibt es oftmals negative Äußerungen über die "großen unabhängigen Prov-Finanzvertriebe".
Bisher konnte ich jedes DVAG Konzept aus den oben genannten Gründen optimieren. Andersherum ist es noch nicht geschehen. Dies liegt daran, das die Kunden eine wirklich unabhängige Beratung schätzen. Die Zufriedenheit kommt sicher allein daher, das sie von mir und von Unternehmensseite her optimal betreut werden.
ein Testbericht von BigM20002003-09-24 20:44:12vom 24.09.2003Empfehlung: ja
Wir sind nun schon gut 12 Jahre Kunde bei der DVAG und sind sehr zufrieden.
Zwar meinen inzwischen Banken und Versicherungen, sie machten auch Allfinanz, aber dem ist nicht so. Allfinanz ist eben mehr als die Summe aus Bausparen, Geldanlegen und Versicherungen.
Bei der DVAG steht die ständige Betreuung und Beratung im Vordergrund und zwar nicht nur, wenn wir etwas wollen, sondern immer dann, wenn es für uns wichtige Infos gibt.
Und was die Sachversicherungen angeht, hat sich in den letzten 12 Jahren auch einiges getan. Inzwischen haben wir alle Versicherungen über die
DVAG abgeschlossen und ich habe über Vergleiche festgestellt, dass keine andere Gesellschaft mir dieses Preis-Leistungsverhältnis bieten kann, bei einer persönlichen Betreuung. Und die wird für uns immer wichtiger.
Nachtrag: Anhand der Kommentare scheinen hier manche keine Ahnung von Allfinanz zu haben - Schade eigentlich - Allfinanz ist INDIVIDUELLE Beratung auf der Basis meiner Ziele - und genau das habe ich bei keinem anderen Finanzinstitut erlebt. Und Individuelle Beratung über 12 Jahre kann man nicht zu Papier bringen - Aber für Leute, die ein bisschen Inteligenz haben dürfte klar sein, dass unsere Zufriedenheit über einen so langen Zeitraum mehr aussagt, als dreitausendachthundertzweiundneunzig Wörter geschwaffel.
...
Babba, 12.02.2002
Dein Bericht ist recht allgemein gehalten, diese Info bekommt man sicher auch von der DVAG. Ein Erfahrungsbeispiel waumlre sicher sinnvoll gewesen und haumltte wirklich uumlberzeugt. Ich kann Dich schon verstehen, daszlig Du uumlber die Bewertun
command, 11.02.2002
stimmt, aber die betreuer leben von den provisionen. nicht das du auch mal was kaufst, damit der andere was vedient.
rundum betreuung gibt es aber auch schon bei den meisten banken mittlerweile zumindest.
ein Testbericht von www.sparen24.net2003-08-08 11:11:50vom 08.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: gute fachliche Beratung
alles aus einer Hand...Nachteile/Kritik: nichts negatives erfahren
Dadurch, dass ich seit über 1 Jahr zufriedener Kunde der Deutschen Vermögensberatung AG bin, schreibe ich vorallem aus dem Grund den Bericht, da die meiste Kritik ungerechtfertigt ist.
Wenn ich mir die anderen Erfahrungsberichte durchlese u.a. auch von anderen Finanzvertrieben durchlese, stelle ich leider fest, dass die Kritik überhaupt nicht konstruktiv geschrieben wurde, sondern dass vieles einfach schlecht gemacht wird, ohne sich darüber zu befassen.
WIE BIN ICH AUF DIE DVAG GEKOMMEN?
Im Gegensatz zu den meisten, die von einem Freund, einem Bekannten oder auf Empfehlung zu der DVAG kamen, lag an einer
Tankstelle ein kostenloses Probeexemplar des Vermögensberater ( die Firmeneigene Fachzeitschrift ). Ich nahm diese mit und fand die Artikel interessant, es gab auch ein Kontaktformular um mit dem Vermögensberater Kontakt aufzunehmen.
Ich habe die Postkarte abgeschickt und bekam auch einen Rückruf, damit ein Termin festgelegt werden konnte.
Dadurch, dass ich grundsätzlich Interesse hatte, gab es kein Problem einen Vermögensberater zu mir nach Hause kommen zu lassen. Diese erschien dann und es wurde die sogenannte Vermögensanalyse erstellt.
Es wurden alle bestehenden Versicherungen, Kapitalanlagen erfasst, auch nach meinen Wünschen und Zielen wurde ich gefragt. Ich halte die Erfassung diese Daten für sehr wichtig, ehe man jemanden beraten möchte.
Nach rund einer Woche fand die Beratung und ich war selbst neugierig was man an meiner Situation verändern kann.
Ich besaß Haftpflicht, Hausrat, Rechtsschutz etc. bei anderen Versicherungen, durch den kompletten Wechsel zu Aachener Münchner spare ich rund 25€ monatlich. Selbstverständlich habe ich mich dafür entschlossen und habe somit für alle Versicherungen einen Ansprechpartner!
Darüber hinaus hat mich mein Vermögensberater darauf hingewiesen, dass ich 3-6 Monatsgehälter auf einer sicheren Geldanlage angespart werden müsste, ich habe bis dato nur Aktienfonds bzw. Investmentfonds gehabt.
So spare ich noch rund 150€ auf ein „Cashkonto“, dass bringt derzeit so ca. 2% Zinsen, hat aber keine Risiken eines Aktienfonds. Diese Vorgehensweise halte ich für sehr sinnvoll, denn somit spart man Geld, dass einem sicher ist, und falls mal der Wagen oder sonst was kaputt geht, hat man auf jeden Fall Geld und ist nicht verschuldet.
Meine Fonds die ich bei einer anderen Gesellschaft hatte die wurden so gelassen, allerdings zahle ich hier kein Geld mehr ein, sondern habe eine Fondgebundene Lebensversicherung abgeschlossen, wo ich 50€ einzahle, auch dieses Produkt hat mich überzeugt, da ich jährlich die Fonds wechseln kann.
Die Beratung hat mir viel gebracht und wird mir noch viel bringen, nun habe ich einen Ansprechpartner in allen Finanzfragen und spare gleichzeitig Geld, zwar behaupten nun viele, dass Kapitalanlagen, Lebensversicherungen auch Geld kosten, aber dass Geld wird doch angespart, dass vermehrt sich eben, und mir ist es lieber das Geld in vernünftige Anlagen einzuzahlen statt auf einem Sparbuch zu sparen.
WARUM DENKEN SO VIELE NEGATIV ÜBER DIE DVAG
Erstens, in jedem Vertrieb in jeder Versicherung gibt und wird es schwarze Schaffe geben. Aber ich denke viele die von einem Freund oder Bekannten erfahren, dass diese nun ein Finanzberater bzw. Vermögensberater ist, davor abschrecken, da diese ihm das nicht zutrauen und nun über alles schlecht reden.
Aber jeder braucht Versicherungen und, wenn man hier Geld sparen kann, dann ist das doch in Ordnung.
Außerdem jeder müsste doch wissen, dass seine Rente im Alter nicht reichen wird, wer anderer Meinung ist der tut mir leid, und man muss heute selbst vorsorgen, je früher desto besser und mit 50€ monatlich auf einem Sparbuch ist dem nicht geholfen, da ist für mich die einzige langfristige Alternative eine Lebensversicherung, es muss aber beachtet werden, dass wie in meinem Falle 3-6 Monatslebenshaltungskosten separat auf einem „Cashkonte oder Tagesgeldkonto“ angespart werden.
Zu einem anderen Kritikpunkt, den ich häufig gelesen habe, die DVAG arbeite nur mit der Aachener Münchener Versicherung zusammen.
Im Sachversicherungsbereich arbeitet die DVAG nur mit der AM zusammen, dass hat seine Vorteile, denn für die AM ist die DVAG ein wichtiger Partner, dass führt dazu dass die DVAG Sonderkonditionen bei der AM hat und warum soll bei 5-6 verschiedenen Versicherungsgesellschaften sein, es gibt auch bei Versicherungen enorme Qualitätsunterschiede, und Qualität hat eben seinen Preis, mir ist klar, dass die AM nicht günstigste ist, aber nach meinen Vergleichen liegt sie im Mittelfeld.
Mein Tipp: Jeder sollte sich über seine Finanzen Gedanken machen und auch wenn einer meint alles bestens zu wissen, einen unabhängigen Berater an die Hand nehmen, wenn man sich direkt an die Zentrale wendet, bekommt man einen Berater genannt, es gibt viele diesen Beruf seit vielen Jahren hauptberuflich betreiben und mir ist klar, dass Anfänger in Versuchung geraten können, den schnellen Euro zu machen, aber diese Leute bekommen später Probleme, wenn die Stornoquote in die Höhe schießt.
...
ein Testbericht von Tobito19772003-07-29 17:40:27vom 29.07.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Beratung=Beratung und nicht gleich Verkaufen....Nachteile/Kritik: vielleicht etwas zeitaufwendig, aber die Zeit sollte man sich mal nehmen.
Hallo!
Ich lese andauernd irgendwelche Meinungen, bei denen die Berater der Deutschen Vermögensberatung ziemlich schlecht abschneiden. Diese Meinung kann ich nicht teilen. Natürlich kann man da immer Glück oder Pech haben, je nachdem ob man einen guten engagierten und kompetenten Berater oder einen inkompetenten Abzocker vor sich hat. Das liegt aber dann nicht an der Deutschen Vermögensberatung, sondern an dem Berater.
Sollte man das Gefühl haben nicht ordentlich beraten zu werden, sollte man doch gar nicht erst den Berater in sein Wohnzimmer lassen.
Habe mich wirklich lange mit anderen "Beratern" rumgeärgert (z.B. von
Tecis oder Hamburg Mannheimer. Auch hier gibt es bestimmt richtig gute Berater, allerdings bin ich nur an die nicht geraten). Jetzt in ich Kunde bei der Deutschen Vermögensberatung geworden. Dafür gab es viele Gründe:
1.) Der Berater wirkte nicht nur kompetent und ehrlich, sondern er war es auch. Das fing beim äußeren Erscheinungsbild an ging über seine offene und ehrliche Art, bis hin zu seinen Umgangsformen. Lag vielleicht persönlich an ihm, aber es machte auf alle Fälle einen genialen Eindruck.
2.) Nach der Vorstellung der Deutschenvermögensberatung und der persönlichen Vorstellung hatte ich die Wahl, ob ich mit ihm zusammenarbeiten möchte, um meine persönliche Situation zu verbessern, oder nicht. Er fragte mich also nochmals, ob ich jetzt mit ihm zusammen einen "Analysebogen" ausfüllen möchte oder nicht. Wurde also zu nichts gedrängt. Was schon sehr imponierte. Naja, und nachdem er denn schon mal da war...
3.) Man füllt also einen Analysebogen mit allen möglichen Fragen zur persönlichen Finanzsituation aus, außerdem wurde ich gefragt, was meine Wünsche und Ziele so sind. Danach verließ mich der nette Herr und es wurde ein weiterer Termin verabredet, wo mir die Auswertung der Analyse vorgestellt würde.
4.) An diesem Termin begrüßte mich der nette Herr mit den Worten:" Egal was heute passiert, aber erwarten sie nicht, dass ich auch nur einen Versicherungsantrag dabei habe, den sie heute unterschreiben könnten!" Sehr merkwürdig, wie ich fand. Aber ok, so war ich doch etwas entspannter und konnte seinen Worten ohne den Druck des Unterschreiben-Müssens zu hören. Natürlich gab es einiges zu verbessern an meiner Situation, denn bis jetzt hatte ich mich ja selber beraten. Es wurde mir ein Konzept vorgestellt, dass in sich sehr schlüssig ist. Irgendjemand hat sich da wirklich mal etwas bei gedacht.
5.) Ich schlief 2 Nächte drüber redete noch mit ein paar Leuten darüber und dann entschied ich mich Kunde der DVAG zu werden. Und diese Entscheidung bereue ich bis jetzt nicht. Die Produkte waren überzeugend. Vergleichbar mit anderen Finanzdienstleistern, aber die Art und Weise der Beratung und der Vorgehensweise, war einfach der ausschlaggebende Grund.
Alles in allem war und bin ich sehr zufrieden. Sicherlich habe ich mit dem Berater Glück gehabt und auch bei der Deutschen Vermögensberatung gibt es diese schwarzen Schafe, die ständig nerven und immer ne Unterschrift wollen. Aber ich kann nur empfehlen, wenn man einen Mitarbeiter der DVAG auf irgendwelchen Wegen kennenlernt, sollte man sich zumindest mal anhören, was die Dame oder der Herr zu sagen hat, bevor man sie oder ihn in eine Schublade mit den Versicherungsvertretern steckt. Mein Berater legte sehr viel wert auf das Wort "beraten". Und so fühle ich mich auch und das ziemlich gut.
...