Serial ATA ist due Zukunnft in sachen Massenspeicheranschluss. Und wer kennt es nicht: die polung der Kabel an den Festplatten vertauscht, Kabel mit den 40cm viel zu kurz um Festplatte oder CD-ROM im Tower-Gehäuse in den obersten Einbauschächten zu installieren. Doch damit soll jetzt schluss gemacht werden. Serial ATA hat nicht nur eine Kabellänge von einem Meter (!) sondern ist vor allem in Sachen Störanfälligkeit gegenüber dem normalen parallelen IDE-Kabel um meilen Vorraus, denn dadurch das nicht mehr 40 parallele leitungen in einem kabel, sondern nur noch ein Sende- und ein Empfangskanal von Nöten sind, sind die Frequenzen dementsprechen niedrig und heben sich außerdem fast vollständig auf. Weiterhin ist ein Vorteil, das es anstatt der Standardmäßigen 5 Volt die ein IDE-Kabel "verbraucht" nur noch 250 Millivolt von Nöten sind.
Übertragungsraten liegen zur Zeit beí 150 MB/sec. Soll aber auf 300 und 600 MB/sec erweitert werden. Außerdem ist das ganze Hot Plug fähig. Das heißt: man kann zum beispiel bei einem Wechselfestplattensystem die Festplatten im laufenden Betrieb des Rechners wechseln, ohne ihn herunterfahren zu müssen. Controller dafür gibt es bis jetzt nur in PCI-Form
Noch eins: die stecker sind nur noch 8mm breit. das ist etwas weniger als ein drittel von einem normalen IDE-Kabel.
Nachteile wären, das man erstens neue Festplatten braucht, die auf diesen Standard ausgerichtet sind. Der Stromanschluss ist ebenfalls anders, was vermuten lässt, das auch neue Netzteile bzw Adapter für den Stromanschluss von Nöten werden.
Das ganze steckt bis jetzt noch in der Erprobungsphase.
ich hoffe dieser Artikel hat etwas informationen rübergebracht.
Shit happens, oder wer glaubt an die Mär vom dauerhaft stabil laufenden Windows... Wohl ein jeder, der gerne mal die eine oder andere Software ausprobiert, sich den einen oder anderen Virus eingefangen oder auch nur mal den einen oder anderen Monat mit seinem PC "ganz normal" gearbeitet hat kennt das Problem:
Alles dauert immer länger, Spiele fangen an zu ruckeln oder stürzen ab, kryptische Fehlermeldungen häufen sich oder Windows bricht völlig zusammen. Wenn sich derartige Unannehmlichkeiten häufen ist mal wieder eine komplette Windows-Neuinstallation fällig. Die Folgen kennt auch jeder: Alle Anwendungen sind selbstverständlich ebenfalls neu zu installieren, alle Gerätetreiber sowieso, eMails, Adressbuch, Eigene Dateien, Windows-Einstellungen, Linksammlung, Bookmarks, einfach alles ist beim Teufel und muss neu eingegeben und eingestellt werden. Backup? Welches Backup. Äh, ja, das müsste noch auf den Disketten da, oder hab ich das auf die CDs da gebrannt, ich glaub ich mach das morgen mal in aller Ruhe.....
"Toooommm! Dein blöder Rechner spinnt mal wieder!" "Dankeschön, immer wenn er spinnt ist's meiner, wa?" "Paaapiii, wieso ist denn die eMail-Adresse vom Dingsbums (weiss nicht wie er momentan heisst, Anmerkung des Autors) nicht mehr da und auch die Mails nicht ???" "Du sag mal wo sind denn die ganzen HeavyMetal-Links geblieben?", fragt vorsichtig die dritte Dame. "Ja, bin ich denn hier der hauptamtliche Systemadministrator, oder was?"
"Ja,klar". "Ja,klar". "Ja,klar,es ist keiner unnütz, er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen". Oh Mann, Nerven wie breite Nudeln braucht man da. Es musste doch eine Lösung geben, die es erlaubt, einen definierten Systemzustand einfach wieder herzustellen. Windows Me und XP können dies zwar, aber ich benutze noch Windows98 und werde dies auch weiterhin tun. Und diese "Windows-Systemwiederherstellung" soll angeblich auch ihre Tücken haben, wie ich schon des öfteren hörte. Sogar Freeware gibt's zu diesem Thema, aber dem Vernehmen nach sollen die meisten ihre Aufgabe mehr schlecht als recht erfüllen, bzw. den Teufel mit dem Beelzebub austreiben. Klassische Backup-Programme habe ich schon einige ausprobiert, keines kann aber eine zerschossene Windows-Installation flicken, denn sie können im Betrieb unter Windows natürlich nicht dessen Systemdateien verändern.
Und diese unsäglichen 0190-Dialer graben sich teilweise derart tief ins System ein, dass es fast unmöglich ist, sie wieder vollständig zu entfernen. Klar, man kann die Registry natürlich manuell editieren, aber letzte Sicherheit gibt das eben auch nicht immer. Was also tun?
Ein Bekannter schenkte mir schliesslich seine etwas betagte Ausgabe von "Norton Ghost" in der Version 6.0 mit dem Hinweis, er könne damit nichts anfangen. Nachdem ich mir das Teil etwas genauer angeschaut hatte war mir klar, dass es sich hierbei um die Lösung meines Problems handelte, jedoch nicht ohne ein weiteres herauf zu beschwören: Die Idee,die ich irgendwo im Internet aufgeschnappt hatte, kostete zunächst mal wieder Geld, ach diese Schmerzen...
Was kann man tun?
---------------------------
Der Grundgedanke ist so einfach wie einleuchtend: Man erstellt ein vollständiges bitgenaues Abbild der zu sichernden Festplatte bzw. Partition. Dieses Abbild ist hundertprozentig identisch mit dem Original und soll bei der Startpartition auch den Bootsektor enthalten, so dass im Bedarfsfall das Original ebenso
hundertprozentig wieder hergestellt werden kann. Als Sicherungsmedium dient zweckmässigerweise eine zweite Festplatte, die aber nicht einfach so am IDE-Controller hängt, sondern in einem Wechselrahmen montiert ist. Nun kann auf der Hauptplatte passieren was will, auf der Wechselplatte befindet sich stets ein absolut sauberes Backup mit allen Einstellungen und aller Anwendungs-Software. Und absolut sicher vor Viren und anderem Ungeziefer.
Was braucht man?
--------------------------
- Zweite Festplatte
- Festplatten-Wechselrahmen
- bootfähige Diskette
- Image-Software (z.B. Norton Ghost oder Drive-Image etc.)
Zwecks Minimierung von Kosten, Diskussionen und Schmerzen erstand ich eine gebrauchte 20GB-Platte, die mir für diesen Zweck ausreichend erschien. Halbwegs brauchbare Wechselrahmen gibt es für 20 Euro und Disketten hat ja wohl jeder noch rumliegen.
Wie geht's ?
-----------------
Der Einbau eines Wechselrahmens ist auch für den Ungeübten kein Problem, angeschlossen wird das Ding logischerweise wie eine gewöhnliche Festplatte. Diese wird hierbei allerdings in den Einschub gelegt und dort festgeschraubt, so dass man sie jederzeit einfach herausziehen kann. Nun kann's losgehen. Ein paar grundsätzliche Überlegungen zur Vorgehensweise erscheinen hierbei recht hilfreich:
Die meisten handelsüblichen PCs besitzen meistens eine Festplatte mit zwanzig bis sechzig Gigabyte Kapazität. Oftmals ist diese Platte aber in einem einzigen Stück partitioniert, d.h. die ganze Platte ist ein einziges Laufwerk namens C: . Seltener findet man neben der Startpartition C: eine erweiterte Partition mit einem logischen Laufwerk D: vor, weil deren Einrichtung den Hersteller Zeit und somit Geld kostet. Ich habe meine 40GB-Platte folgendermassen partitioniert:
Auf C: befindet sich Windows98 nebst sämtlichen Gerätetreibern und sonst gar nichts. Kein Office, kein Multimedia und schon gar kein Spiel. Dies alles liegt auf D: ,ebenso ein Ordner "Mail", der abgelegte Mails und das Adressbuch enthält. Und alles was sich Musik, Bilder und Videos nennt lagert auf E:.
Die zweite Festplatte sieht so aus:
F: 20GB - "Backup"
Natürlich liesse sich hier ein Teil z.B. für eine Linux-Partition oder anderes abzwacken. Oder noch besser: Man verwendet für ein alternatives Betriebssystem eine weitere Festplatte in einem zusätzlichen Einschub und macht die Hauptplatte abschaltbar, oder, oder.....Der Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt.
Das eigentliche Image-Programm aus Norton Ghost, die Datei ghost.exe, ist eine reine DOS-Anwendung. Diese Datei ist ca. 600kB klein und passt somit bequem auf eine Diskette. Sinnvollerweise kopiert man gleich noch einen Standard-Maustreiber und den deutschen Keyboardtreiber mit auf diese bootfähige Diskette und bindet sie in dort in die autoexec.bat mit ein. So. Ist nun die "Grundinstallation" des Betriebssystems auf C: komplett und sind dort alle Einstellungen vorgenommen, so dass Windows so aussieht wie man's haben will, kann schon mal die Sicherung dieser Startpartition erfolgen. Man bootet von Diskette, Ghost startet und man wählt als Zielpartition Laufwerk F: aus. Ghost kann das Image während des Schreibens komprimieren, so dass am Ende ein Image mit gerade mal ca. 300MB auf F: liegt. Der ganze Vorgang hat nun keine drei Minuten gedauert. Die Nagelprobe: Ich formatiere C: neu und spiele das Backup zurück. Ebenfalls keine drei Minuten später fordert mich Ghost zum Reboot auf und der Kittel ist geflickt.
Nun erfolgt die Installation aller Software, die ich auf meinem Rechner haben will. Und wenn alles fertig ist wird C: , D: und E: nochmals gesichert. Rechner aus, zweite Festplatte im Einschub aus dem Rahmen ziehen und ab damit ins Regal.
Was nutzt's ?
------------------
"Toooommm! Dein blöder Rechner spinnt mal wieder!" "Dankeschön, ......" etc. Das lässt mich von nun an sowas von kalt, ich habe dafür nur mehr ein müdes, aber souveränes Lächeln übrig. Von wegen unnütz und schlechtes Beispiel...;-)
...