Mehr zum Thema Helme Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.1 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Guter Tragekomfort. Super Handling. Und beste Verarbeitung
Nachteile/Kritik
Der preis könnte etwas niedriger sein. Ansonsten nichts.
Schuberth Concept ein Helm ohne Makel
ein Testbericht von BierAUSderDOSE2003-04-24 21:24:46vom 24.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Guter Tragekomfort. Super Handling. Und beste Verarbeitung...Nachteile/Kritik: Der preis könnte etwas niedriger sein. Ansonsten nichts.
1. Was ist eigentlich ein Systemhelm ?????
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Eigentlich müsste ja jeder wissen wie ein Motorradhelm aussieht.
Also ein Systemhelm ist eigentlich wie ein normaler Motorradhelm bloß man kann bei ihm
das gesammte Kinnteil hocklappen. Dieses dient dazu , dass Aufsetzen zu erleichtert.
Daher ist ein Systemhelm bei Brillenträgern sehr beliebt.
2. Form
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Natürlich hat der Schuberth Systemhelm die Form eines Helmes. Die einzigsten
Auffälligkeiten sind die oben auf dem helm angebrachte Lüftung,
die Wulst am Hinterkopf des Helmes welche auch "Radialabrisskante" genannt wird.
Diese soll verhindern, dass sich ein Auf- oder Abtrieb des Helmes bildet.
Am hinteren Rand des Helmes befindet auch noch ein Reflektor welcher den Fahrer für von hinten herankommende besser erkennbar machen soll.
3. Farbe
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Den schuberth Concept Systemhelm kann man in 5 verschiedenen Farben erwerben,
welche Tiefschwarz, Monzarot, Spectalblaumetallic, Zeroweiß und Titansilbermetallic sind.
Die Farbe Tieschwarz ist ein einfaches tiefes schwarz, welches man auch bei anderen Helmen Sieht. Mozarot hingegen ist ein sehr kräftiges Rot, welches aber auch wieder nicht zu aufdringlich ist.
Es passt gut zu dem Helm und für jemanden der Rot mag ist es eigentlich eine ideale Farbe.
Spectralblaumetallic ist ein schönes dunkelblau welches wie es der Name schon sagt metallic
Lack ist. In dieser Farbe habe ich auch mein Helm gekauft.
Zeroweiß ist ein normales helles Weiß, welches meiner Meinung nach wohl sehr schnell eindreckt
und dann nicht mehr so schön aussieht.
Titansilbermetallic ist meiner Meinung nach eher ein graumetallic. Das soll aber nicht heissen
dass die Farbe nicht gut aussieht. Sie sieht sogar sehr edel aus.
Ansonsten sind nur die Lüftungsregler welche aus Kunststoff sind Schwarz und der auf der linken
Seite des Helmes angebrachte Kinteil-Öffner, welcher Rot ist.
4. Funktionen und Zubehör
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Die Funktionen sind: Lüftung, Klappkinnteil, vorschiebbares Schnellwechselvisier,
Integrierte Sonnenblende, herausnehmbares Innenfutter.
Die Lüftung lässt sich an vier Stellen einstellen. Die erste wäre auf der oberseite des Helmes
(über dem Visier) welche sich auch etwas präziser regeln lässt (also nicht wie bei anderen Helmen
nur AUF oder nur ZU).Sie lässt sich natürlich Motorradfahrergerecht einhandbedienen und ist auch
noch sehr gut mit Handschuhen zu handeln.
Die zweite Lüftungsmethode kann man einbringen, wenn man die oben am Visier angebrachten
"Wülste"(Knöpfe/Beulen(ich weiß nicht wie man das nennen soll))nach vorne drückt.
Wenn man dies tut gibt es ein Klacken und man hat das Visier etwas nach vorne geschoben,
so dass man im Stadtverkehr das Visier nicht immer hochklappen muss, wenn man an der Ampel steht.
Die dritte Lüftungsfunktion befindet sich unterhalb des Visiers sie kann mittels kippen auf AUF und
auf ZU gestellt werden. Sie liefert dann die Luft direkt hinter das Visier und ist auch nicht zu stark.
Weil wenn die Lüftung zu stark ist kann es einem manchmal auch die Tränen in die Augen treiben.
Ansonsten ist noch zu sagen, dass die Lüftung mehr für den oberen Teil des Gesichts ist, also ab
Nasenunterkante.
Die vierte Lüftungsfunktion ist auf der innenseite des Kinnteils. Um sie zu betätigen muss man das
Visier öffnen und sie dann aufschieben. Wenn sie geöffnet ist sorgt sie für die ausreichende
Luftzufuhr in der Mundregion(damit man nicht erstickt
:-) ).
Das Klappkinnteil wird mittels eines Schiebeknopfes auf der linken Seite des Kinnteils entriegelt
und man kann es nach oben schieben bis es dann in etwa senkrechter Stellung einrastet.
Das Kinnteil kann unabhängig davon ob nun die Sonnenblende oder das Visier geöffnet
oder geschlossen sind hoch oder runter bewegt werden. Wenn das Visier natürlich geschlossen ist
nimmt das Kinteil das Visier beim öffnen mit hoch und beim Schliessen wieder mit herunter.
Das Ganze ist natürlich eine einhand Bedienung (mit der Hand unter das Kinnteil und mit dem Daumen
das ganze entriegeln und hochdrücken) ausgestattet, welche auch wieder sehr gut mit Handschuhen zu bedienen ist.
Das Visier ist ein Schnellwechselvisier, weiches man indem man auf jeder seite (ohne werkzeug)
die Sicherungen löst und es dann abnimmt etwa um es zu reinigen oder auszuwechseln.
Die Besonderheiten sind auch noch die sehr groß angelegten Öffnungshilfen (Handschuhbedienung),
welche sich an der Unterkante des Visiers befinden. Und die schiebe - Visierbelüftung, welche
mittels nach vorne drücken der Wülste an der Oberkante des Visiers in kraft tritt. Man kann hier zwei
Lüftungsstufen wählen (einseitig geöffnet oder beidseitig geöffnet).
Natürlich besizt das Visier auch eine Antifogbeschichtung, welche das Beschlagen auf der Innenseite des Visiers verhindern soll. Diese Beschichtung hält natürlich nicht immer durchgehend, weil, wenn die Beschichtung sein Maximum an Flüssigkeit aufgenommen hat beschlägt das Visier wieder.
Die Integrierte Sonnenblende lässt sich mittels eines Schiebers auf der linken Seite des Helmes
aus- und einfahren. Sie soll vor Blendung duch die tiefstehende Sonne verhindern.
Die Sonnenblende hat ebenso wie das Visier eine Antifogbeschichtung, diese aber beidseitig, da
die Blende hnter dem Visier liegt.
((((Das Visier und die Sonnenblende sind unabhängig voneinander und vom Kinteil bewegbar)))
Das Innenfutter ist mittels Druckknöpfen und Klettverschlüssen in den Helm eingebracht und
kann herausgenommen (zum Waschen) oder getauscht werden.
Dieses Feature hat man eigentlich bei allen Größen ausser bei der Sondergröße 64/65.
Im Zubehör bekommt man für diesen Helm das normale Visier (zum wechseln), das
Heizvisier (welches mit feinen Heizdrähten durchzogen ist und am Motorrad angeschlossen wird),
einen Atemabweiser um das Beschlagen des Visiers zu vermeiden,das innenfutter, sowie alle anderen Kleinteile.
5. Hersteller
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Der Hersteller dieses Helmes ist die Firma Schuberth, welche ihren sitz in Braunschweig hat.
Schubert stellt natürlich auch neben diesem Helm auch andere Helme her etwa normale Motorradhelme,
Baustellenhelme, Feuerwehrhelme u.s.w..
Ebenso ist die Firma Schuberth der Hersteller von Formel 1 Helmen, wie Michael Schumacher einen trägt.
Schuberth hat eine eigene Philosophie, welche lautet:
Kopfschutztechnologie.
Wir bewegen uns immer öfter unter extremen Bedingungen. Wir bewegen uns schnell. Schnelligkeit
bedeutet Energie Schnelligkeit fordert Schutz. Land, Wasser und Luft werden bei Schnelligkeit zu
einer Herausforderung, wie die Schnelligkeit selbst. Schutz ist eine Antwort. Wir kümmern uns um
den Schutz. Kopfschutz. Durch unsere Technologien können wir diese Aufgabe erfüllen.
Kopfschutz durch Technologie. Kopfschutztechnologie..
(Diesen Text habe ich von der Homepage der Firma kopiert, weil es keinen Direktlink dazu gibt und
ich euch hier nicht eine zwanzigzeilige Anleitung machen will wie ihr dahin kommt um sie da zu lesen.
Also bitte nicht meckern von wegen das ich damit mehr Text machen will. mit der Anleitung wäre es
bestimmt genau so viel :-) )
Wer eine Kontaktadresse zu Schuberth haben will bekommt sie hier.
Schuberth Helme GmbH
Rebenring 31
38106 Braunschweig
6. Preis und Grössen
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Der Preis fur diesen Helm liegt so in etwa zwischen 290€ und 370€ wobei es immer auf die farbe ankommt.
Die nicht metallic Farben kosten weniger als die metallic Farben.
Die Helme gibt es in den Grössen 48/49, 50/51, 52/53, 54/55, 56/57, 58/59, 60, 61
und in der Sondergröße 64/65.
Das Gewicht liegt laut Herstellerangaben bei etwa 1650gramm (Helmschale 450gramm).
7. Lüftung
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Die Lüftung ist meiner Meinung nach sehr gut aufgeteilt.
Man kann alles auch mit Handschuhen bedienen.
Die obere Lüftung über dem Visier musste ich nur ein bisschen hochschieben und schon wurde es frisch
unterm Helm. Sie lässt merklich sehr gut die Luft in den Helm und ist nicht wie bei manchen
Billig-Helmen nur zur Zierde da. Ich habe mich im Winter manchmal echt gewundert warum es nicht warm
unterm Helm wurde. Bis ich dann kontrolliert habe und merkte, dass ich vergessen hatte die Lüftung zu zu machen.
Ebenso gut sind Auch die Beiden Lüftungen am Kinnteil. Die Äussere lässt sich einfach mit einem Drücker ankippen und führt die Luft direkt ins Gesicht.
Die innere Lüftung habe ich bis jezt aber noch nicht oft gebraucht. Sie ist aber sehr praktisch, wenn man
stop and go fährt, weil hierbei nicht wie bei normaler Fahrt die Luft recht schnell erneuert wird, sondern ich schon des öfteren die selbe luft noch einmal geatmet habe. Da schafft die innere Lüftung Abhilfe,da sie die Luft direkt von aussen an den Mund durchlässt.
Das Vorschieb- Visier ist auch echt klasse, wenn ich Innerorts fahre drücke ich es einfach vor und
bekomme so noch zusätzlich Frischluft, denn es kann doch schon mal ganz schön warm unterm Helm
werden.
Man kann auch das kinnteil während der Fahrt hochklappen (mache ich öfters). Es ist aber leider
verboten da Schuberth dieses verbietet. Was ich auch gut finde ist dass sich darum keiner schert. Es ist ja auch ungemein praktisch. Dann braucht man keinen Jet-Helm kaufen. Selbst die Polizei (wird auch von schuberth ausgestattet, da BMW auch Schuberth helme hat)fährt sogar mit offenem Kinnteil.
8. Geräusche
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Also egal was man macht oder wie man die Lüftung einstellt. Ich habe jedenfalls noch nichts gehört.
Ausser wenn man während der fahrt den Kopf etwa 45° zur Seite dreht gibt es ein pfeifendes Geräusch,
welches meiner Meinung nach wohl von der oberen Lüftung kommt.
Aber wer dreht schon bei tempo 100 den Kopf zur seite und schaut in die Landschaft.
Man soll ja auf die straße achten.
Das Geräusch tritt auch erst bei etwa 60Km/H auf.
9. Handling
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Da ich ein Brillenträger bin und immer zu faul die Brille beim Helm aufsetzen abzunehmen finde ich den Schuberth Concept echt super praktisch. Es klappte zwar nicht auf Anhieb aber beim 2ten Aufsetzen hat es schon geklappt.Ich brauchte die Brille nicht absetzen.
Auch sonst sind die ganzen Lüftungen sehr gut mit einer Hand und mit Handschuhen zu bedienen. Sie klemmen nicht
und haben mir auch bis jezt immer genug wind gemacht.
Das Visier lässt sich ebenso gut hochklappen. Durch die sehr großen Öffnungshilsfen geht es finde ich echt leicht es zu öffnen und zu schließen. Es hat ausserdem noch 4 Raststufen.
Das Kinnteil ist auch von der Mechanik echt gut gebaut, da die Mechanik im Kinnteil nicht wie bei
anderen Systemhelmen aus Plastik, sondern aus Metall ist und bei mir,da ich auch im Winter nicht aufs fahren verzichten will ein haufen Pluspunkte gesamelt hat. Da ich der Meinung bin, dass Plaste bei Kälte nichts taugt.
Das Aufsetzen geht recht gut. Wenn man die richtige Größe gefunden hat hat man auch keine Probleme, dass die ohren umgeknickt sind oder sich das Helmfutter verschiebt.
Der Schließmechanismus des Kinnriemens ist auch sehr leichtgängig und gut zu handhaben.
Und die Sonnenblende sollte man eigentich bei jedem Helm verbauen. Da ich früher bei meinem alten Helm schon immer probleme mit den Lichtverhältnissen hatte kam mir diese Sonnenblende ganz recht.
Als ich sonst immer Abends gefahren bin und die Sonne stand sehr tief hat es schon sehr geblendet.
Ich weiß dass da auch eine sonnenbrille geholfen hätte aber was ist, wenn man in ein dunkles Waldstück kommt? Man hält doch dann nicht an und sezt die Sonnenbrille ab oder? Man fährt weiter und sieht weniger. Die Sonnenblende schiebe ich einfach hoch und kann dann auch wieder mehr sehen. Genau so ist es auch mit getönten Visieren. Bei denen ist es doch schon in der Dämmerung wie mitten in der Nacht. Daher finde ich, dass die Sonnenblende mit das beste Feature an diesem Helm ist.
10. Tragekomfort
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Manchmal vergesse ich sogar den Helm abzusetzen, trotz des Gewichts. da das Futter so schön
weich ist und sich so gut an den Kopf anpasst. Man merkt erst wenn man den kopf nach unten macht, dass man den Helm noch auf hat.
Von der Temperatur unter dem Helm ist auch nicht böse zu sprechen. da ich eigentlich noch nie probleme mit schwitzen hatte, da die Lüftung sich so gut regeln lässt ist es immer angenehm unter dem Concept.
Genau so praktisch ist auch das Anti-Fog System, welches recht gut funktioniert je nachdem welches Wetter grade herscht.
Bei Regen kann es sein, dass die Beschichtung sehr schnell vollgesaugt ist und das Visier schnell beschlägt.
Dies tut es aber glücklicherweise nur im unteren Bereich, daher kann man auch wenn es leicht beschlagen ist noch gut durchsehen.
11. Reinigung
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Die Reinigung ist eigentlich recht einfach. Die Helmschale wische ich immer mit einem feuchten Tuch und etwas Spülmittel ab. Das Visier Reinige ich wie es mir der Verkäufer geraten hat. Ich nehme etwas Küchenrolle mache sie nass und lege sie auf das Visier. Nun lasse ich es etwas einweichen und wische dann ganz leicht drüber um die Beschichtung nicht zu zerkratzen. Dann ist auch das Visier wieder sauber.
Zur Reinigung des Innenfutters kann ich nur sagen was der Hersteller sagt, da ich den Übergrössenhelm habe und ich das Futter nicht herausnehmen kann. Bei den anderen Größen kann man das Futter einfach herausnehmen un in die Waschmaschine stecken. So hat man immer ein frisches Inlet im helm. Praktisch oder?
12.Vergessen
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Ich habe noch vergessen zu sagen, dass die Helmaussenschale aus GFK und Carbon ist.
Und dass Das innere aus EPS Modustücken besteht. D.h. das innere ist aus mehreren teilen, damit
bei einem Sturz der ideale Bruchverlauf für den optimalen Schutz gegeben ist.
Und man bekommt 3 Jahre Herstellergarantie.
Sowie steht einem ein 24Std Reparatur Service zur Verfügung.
13 FAZIT
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Also ich finde, dass Der Schuberth Concept Systemhelm einer der gelungensten unter den Systemhelmen ist, weil ich bei noch keinem anderen Systemhelm eine so stabile Mechanik, ein so tollen Tragekomfort und eine so ansprechende Optik gefunden habe. Die Optik ist natürlich Geschmackssache. Ausserdem finde ich das Preis Leistunsverhältniss
Auch recht gut, er könnte zwar ein bisschen günstiger sein aber mann kann ja nicht alles haben.
Der Helm ist sehr praktisch für Brillenträger, da er sich gut aufsetzen lässt und auch sonst kann man, wenn man mit offenem Kinnteil fährt in den genuss eines Jet- Helms kommen.Ich kann nur wiederholen: Der Helm ist einfach Gelungen.
Wie wir zu dem Helm gekommen sind.
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Als meine älteste Tochter vor drei Jahren in die Schule kam, bekam sie ein neues Fahrrad, und passend dazu dann auch einen neuen Helm, denn der alte wurde inzwischen etwas eng.
Mir war es wichtig, daß der Helm auch wirklich gut sitzt und bei einem eventuellen Sturz nicht verrutscht und so sahen wir uns im Fahrradgeschäft ausgiebig nach einem geeigneten Helm um. Meinter Tochter gefiel der Abus Piccolino sehr gut, da er schön bunt ist, einen einfarbigen Helm wollte sie auf keinen Fall. Da auch uns dieser Helm zugesagt hat, haben wir ihn für damals DM 60,-- gekauft.
Wie sieht der Helm aus:
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Der Helm ist nicht so rund, wie einfache Helme, sondern ein bisschen in die Länge gezogen, also eher ein ovaler Helm. Befesitgt wird er, wie jeder andere Helm auch, mit einem Gurt, der unter dem Kinn geschlossen wird. Dieser Gurt hat jedoch an jeder Seite zwei Enden, so daß er um die Ohren verläuft.
Richtig fest wird der Helm aber, durch einen Drehknopf am Hinterkopf, der dem Rahmen des Helmes festdreht.
Auf der Oberseite sind drei Lächer, damit der Kopf belüftet wird.
Wie sind unsere Erfahrungen mit dem Helm:
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Meine große Tochter trägt einen Helm, seit dem sie als Mitfahrer auf dem Rad sein konnte, für sie ist es also absolut nichts neues, einen Helm tragen zu müssen. Sie ist damit aufgewachsen. Seit dem sie vier Jahre alt ist, fährt sie selber Rad und weiß, daß dies ohne Helm verboten ist. Aber auch wenn sie Inlinder läuft, trägt sie diesen Helm, seit inzwischen fast drei Jahren.
Der Helm hat schon einiges mitgemacht, zum Glück keine größeren Stürze, doch er wurde dann nach der Nutzung in die Ecke geworfen, was er bisher sehr gut vertragen hat. für unsere jüngere Tochter hatten wir im vorletzten Herbst einen ähnlichen Helm, mit gleicher Ausstattung bei einem Supermarkt gekauft, hier löst sich das Plastik schon nach einem Jahr Nutzung. Und dieser Helm wurde weniger genutzt, da unsere mittlere Tochter gerade erst angefangen hat, Rad zu fahren, sie wollte den Helm eigentlich nur haben, weil die Schwester so einen schönen hat. Weggelegt wurde dieser von uns, also nicht so heftig mißhandelt, wie der unserer großen Tochter, und doch ist der besser behandelte und jüngere Helm schon reif für den Müll und muß ersetzt werden.
Die Handhabung ist sehr einfach, denn meine Tochter konnte den Helm von Anfang an, alleine aufsetzen. Die ersten Male habe ich kontrolliert, ob er auch richtig sitzt. Bei den Helmen für kleinere Kinder, hatte ich immer Bedenken, daß diese bei einem Sturz verrutschen könnten, weil sie nicht so richtig fest am Kopf sitzen, auch wenn hier immmer mehr vom Kopf geschützt war. Doch dieser Helm sitzt wirklich so fest, daß er bei einem Sturz auch auf dem Kopf bleibt, dank des Rades am Hinterkopf. Doch dieses sollte man bei jeder Nutzung neu einstellen, damit es auch wirklich richtig sitzt.
Fraglich ist, ob in der Mittagssonne unter dem Helm ein Hitzestau entstehen könnte, denn auch mit den drei Lüftungslöchern kommt
natürlich wenig Luft an den Kopf und der Helm nimmt die Sonne natürlich arg an. Doch im Hochsommer sollten Kinder eh nicht in die Mittagssonne, da diese gefährlich für die Haut ist. somit gab es diesbezüglich bei meiner Tochter in den letzten drei Jahren keine Probleme, denn sie fährt erst am späten Nachmittag Rad, wenn es nicht mehr so heiß ist. Aber auch im Frühling und Herbst, wo die Ohren unter dem Helm frei wären, gibt es keine Probleme, denn auch mit einem dünnen Stirnband kann man den Helm gut tragen, doch es sollte wirklich nur dünn sein, da der Helm sonst nicht richtig sitzt.
Fazit:
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Ich kann diesen Helm auf jeden Fall empfehlen, denn er ist im Frühling, Sommer und Herbst sehr gut zu tragen und gibt den Kindern eine gewisse Sicherheit bei einem ev. Sturz. Besonders gut gefällt mir die Langlebigkeit dieses Helmes, denn er hält einiges aus, während billiche nachgemachte Helme schon nach einem Jahr kaputt gehen, zumindes ist es bei uns der Fall.
Das Design ist bunt und ansprechend, zumindest gefällt es meiner Tochter sehr gut und der Helm ist leicht aufzusetzen und sitzt dann auch wirklich fest. Der auf den ersten Blick recht hohe Preis im Vergleich zu ähnlichen billigen Helmen ist meiner Meinung nach durch seine Stabilität gerechtfertigt und bei der Sicherheit unserer Kinder sollten wir nicht sparen!
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ein Testbericht von gleitschirm2003-09-05 08:23:09vom 05.09.2003Empfehlung: ja
Vorteile: s.b....Nachteile/Kritik: s.b.
Der UVEX Boss 3000 Alien:
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seit Frühjahr 2000 und nun ca. 18000km ziert und schützt dieser Helm nun meinen Kopf. Kaufgrund war in erster Linie die gute Passform (auch und speziell für Brillenträger) und dass er auf meiner R11S relativ leise ist.
Als sehr wirkungsvoll erwies sich bisher die Helmbelüftung mit ihren drei Öffnungen, die Kinnöffnung verhindert wirkungsvoll ein Beschlagen des Visiers, die Stirnbelüftung kühlt tatsächlich sehr effektiv die Stirn und den Skalp.
Die Wirksamkeit der beiden Belüftungen am Hinterkopf ist dagegen wohl eher psychologischer Natur, ich zumindest konnte
keine Änderung zwischen "offen" und "zu" spüren.
Praktisch ist auch der Ein-Hand-Verschluss, allerdings sehr laut!
Sensationell: Der Visierwechsel des Doppelvisiers ohne Werkzeug.
Stärken:
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abstreifsicherer und geräuscharmer Helm, beschlaghemmendes und aussen kratzfestes Doppelvisier, gutes Gesichtsfeld, für Brillenträger geeignet, Kinnriemen gut gepolstert, sehr einfacher Visierwechsel
Schwächen:
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Helm nicht reflektierend, eingeschränktes Sichtfeld bei geöffnetem Visier, sehr laut beim schliessen des Kinnriemens.
Qualtität:
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Die Materialien der Helmpolsterung und -innenschale sowie die Backenpolster sind nach mehr als zwei Jahren noch in erstklassigem Zustand.
Der Kinnriemen schliesst immer noch passgenau, die Kinnpolsterung hat aber erste Risse.
Die Helmaussenschale und die Belüftungen wirken optisch und mechanisch ebenfalls noch neuwertig.
Das Visier - das wird eine längere Geschichte:
Generell funktioniert die versprochene Beschlagfreiheit ganz gut, die Rasterungen auf beiden Seiten, die das Visier in halb oder ganz geöffneter Stellung halten sollen sind schon etwas ausgeschlagen, das Spiel ist gross aber das Visier wird noch in der gewählten Stellung gehalten.
Der Visiertausch (2* Innenvisier und 1* Visierrahmen) kann wie versprochen ohne Werkzeug schnell und sicher erfolgen - klasse!
ABER - das Visier hatte schnell einen "Schönheitsfehler"!
Der besteht darin, dass das Innenvisier beim Öffnen und Schliessen am unteren Rand der Helmschale scheuert, was mir schon nach einigen Tagen oben am Rand des Innenvisiers unschöne Kratzer eingebracht hatte, die ca. 1 cm vom oberenen Rand nach unten reichten - schei**e! – ich brauch ein Innenvisier und keine Milchglasscheibe.
Erst wurde das Innenvisier vom Händler getauscht, als das nichts half, der gesamte Visierrahmen und zuletzt, weil auch das nichts fruchtete, der ganze Helm.
Seitdem ist Ruhe und der zweite UVEX passt genauso hervorragend wie der erste und nix verkratzt mehr.
Fazit:
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Den Uvex Boss kann ich trotz der Visier"geschichte" guten Gewissens weiter empfehlen - ein Superhelm, mit Detailschwächen ;-) aber wer einen freundlichen Fachhändler hat schafft auch das!
Der „neue“ UVEX war die richtig Wahl, passte auch noch nach einer 2 Wochentour durch die Appeninnen – super, keine roten Ohren und auch nach 5 – 6 Stunden auf dem Bike ist er immer noch nicht zu laut!
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