Vor etwa einem halben Jahr bin ich durch einen Freund günstig an einen Pentium III mit 600 MHz drangekommen. Was mein Freund nicht wusste, und was ich auch erst dann gesehen habe, als ich die CPU in meinen Händen hielt: Dieser Pentium III ist einer der "besseren" Pentiums dieser Baureihe: Er hat einen Coppermine-Kern.
Im Gegensatz zum "normalen" Pentium III, ist der Coppermine in 0,18µ gefertigt (der "normale" P3 in 0,25µ), und hat eine geringere Leistungsaufnahme. Das hat zur Folge, dass der Prozessor weniger Wärme erzeugt und somit für die Tuning-Besessenen unter uns ein Vorteil zum Übertakten ist.
Mein Pentium II 400, den ich davor hatte, ist nach dem Spielen etwa um die 50° warm geworden. Der Pentium III 600, den ich bis dato schon auf 690 MHz höher getaktet hatte, wurde nach dem Spielen knapp 45° warm. Allerdings muss ich dazu auch sagen, dass mein alter Pentium II nur mit einem Standardlüfter ausgestattet war, während der Pentium III mit einem höherwertigem Papst-Lüfter bestückt war.
Vor etwa einem Monat dann hab ich online einen weiteren Lüfter gesehen: Den Alpha-Lüfter.
Der Alpha-Lüfter ist in meinem Rechner so breit, dass ich in meinem Midi-Tower das Netzteil nicht mehr in den Rechner einbauen kann. Außerdem ist er so lang, dass ein RAM-Steckplatz nicht mehr belegt werden kann.
Der Alpha-Lüfter hat zwei sehr große Lüfter und große Kühlrippen, die dafür sorgen, dass dem Prozessor nicht zu warm wird.
Jedenfalls habe ich meinen Pentium III 600 nun mit 800 MHz laufen und dank dem Alpha-Lüfter wird die CPU auch nach dem Spielen nicht wärmer als 32°.
Die CPU hat diese Übertaktung um 200 MHz ohne Murren und Knurren mitgemacht. Mein Rechner läuft stabil und ohne Abstürze. Mit dem "normalen" Pentium III bin ich mir nicht sicher, ob das ebenfalls so problemlos geht.
Fazit:
Ich empfehle jedem User, der sich einen P3 für den Home-Bereich zulegen möchte nur empfehlen, darauf zu achten, dass der Pentium III mit einem Coppermine-Kern ausgestattet ist. Dieser bringt höhere Leistung und erzeugt weniger Wärme.
Außerdem lässt er sich gut übertakten.
PS:
Jeder Pentium III hat einen bestimmten Buchstaben hinter der Seriennummer.
Das kann ein E, ein B oder ein EB sein.
Hat Ihr Prozessor nur ein B, ist dieses ein Pentium III mit Katmai-Kern, also der "normale" Pentium III.
Bei einem E, haben Sie einen Coppermine-Prozessor für bis zu 100 MHz Bustakt in den Händen.
Das Optimum ist natürlich der EB! Dieses ist der Pentium III mit Coppermine-Kern für einen Bustakt bis 133 MHz.
Heute versuch ich mich mal mit einem Bericht über den Intel Pentium III, den ich seit über einem Jahr schon in Gebrauch habe, zu schreiben. Dabei beziehe ich mich auf den Intel Pentium III mit 800 MHz.
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Daten
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Der CPU ist 800 MHz schnell und hat einen L1-Cache mit 32 kb und einen L2-Cache mit 512 kb. Seine Systembus-Taktfrequenz beträgt 100 MHz und hat SDRAM-Speicher. Er benötigt einen Sockel 370.
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Der P3
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Der Pentium III ist eigentlich längst überholt, so wie so mit 800 MHz. Ich hab ihn vor einem Jahr zusammen in einem Komplettsystem gekauft und könnt mich grün und blau ärgern, dass ich mich für 800 MHz entschieden habe. Denn ich hätte für nicht viel mehr Geld einen 1 GHz CPU haben können. Naja, damals habe ich noch nicht so viel von Computer verstanden. Aber der Händler, bei dem ich den PC gekauft habe, hätte mich ja auch beraten können.
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Spiele
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Die meisten Spiele, die ich spiele, laufen eigentlich sehr gut. Dass ich die Details und Auflösung herunterschalten muss, liegt nicht nur am CPU, der würde mit den Spielen normalerweise sogar besser laufen. Wenn ich eine bessere Grafikkarte habe. Die hat nämlich dank meinem Händler nur 8 MB, statt verlangten 32 MB. Aber ich schweife - glaube ich - vom eigentlichen Thema ab. Der Pentium III ist gut für Spiele geeignet. Wobei so langsam die Spiele-Industrie höhere Anforderungen stellt. Hier eine kleine Liste, welche Spiele darauf laufen:
-NHL 2002
-Harry Potter und der Stein der Weisen
-Need for Speed 4
-Colin McRae Rally 2
Etwas aktuelleres habe ich leider nicht, aber jetzt kommt ja Weihnachten und da kann ich dann auch von neueren Spielen berichten (Aktualisierung folgt dann).
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Preis
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Zur Zeit ist er für ca. 120 Euro plus/minus erhältlich.
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Urteil
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Heutzutage würde ich mich nicht mehr für diesen entscheiden. Ebenfalls würde ich diesen CPU nur denen empfehlen, die nicht viel Geld haben und trotzdem eine schnellere CPU benötigen bzw. denen, die entweder gar nicht oder keine aufwendigen Spiele wie Mafia spielen. Wer aber wirklich etwas mit Leistung haben möchte, dem würde ich von dieser CPU abraten. Dafür gibt es dann ja Pentium 4 bzw. AMD Athlon 1600+ oder CPU aufwärts. Mir reicht er aber auf jeden Fall bzw. er muss mir reichen, denn ich habe einfach nicht das Geld für eine neue CPU und ich kaufe mir auch nicht jedes Jahr eine neue CPU. Wie lange er aber noch reicht, ist noch offen. Je nach dem, wie sich die Spiele-Industrie entwickelt.
ein Testbericht von Sweetz2002-06-10 12:06:47vom 10.06.2002Empfehlung: ja
Pentium Episode 1
Wir versetzen uns zurück in die Mitte der 90er Jahre.
Bei den PCs war der Sockel 7 noch das Mass aller Dinge, man war mit Taktfrequenzen von max. 200 MHz vollauf zufrieden, Windows 95 war *die* revolutionäre Neuerung.
Es war die Ära des klassischen Pentiums (Codename P54C) mit Taktraten von 75 bis 200 MHz vertreten.
Hauptproblem war auch damals schon der im Verhältnis zum Prozessor vieeeeeeel zu langsame Hauptspeicher - gängig waren EDO PS/2 SIMMs mit bestenfalls 60ns bei einem Boardtakt zwischen 50 und 66 MHz. Verglichen
mit den heute üblichen 133 MHz FSB (FrontSideBus, sozusagen der "Puls" des Rechners) also seeehr gemächlich.
Um diesen Flaschenhals zu beseitigen, wurden auf den Mainboards schnelle Zwischenspeicher aufgelötet, die die Prozessorzugriffe auf den Speicher abpuffern sollten, sogenannte CACHE-Memory Chips.
Diese bestanden aus schnellen SRAM-Speichern mit 12-15ns Zugriffszeit, also schon um einiges schneller als die lahmen EDO-RAMs.
Wenn der Prozessor also Daten benötigte, die nicht in seinem internen Cache-Speicher (8KB hatte jeder Pentium schon "ab Werk" auf dem Siliziumchip), suchte er in der nächsten Speicherstufe.
Daher kommen auch die Begriffe "1st Level Cache"(interner Cache des Prozessors) und "2nd Level Cache" (Cache-Speicher des Mainboards), die auch im Zusammenhang mit aktuellen Prozessoren immer wieder auftauchen.
Nun war auch diese Lösung insgesamt zu langsam, da die Cache-Chips immer noch mit dem Systemtakt (F ront S ide B us) von maximal 66 MHz liefen.
Intel entwickelte deshalb den Pentium Pro - eine ziemlich kuriose Geschichte, bei der neben dem Prozessor auch der Cache-Chip mit in das Prozessorgehäuse integriert wurde und höher getaktet werden konnte, als auf der Hauptplatine. Das ganze war dann eine riesige rechteckige Kachel, die einen eigenen Sockel benötigte - der Sockel 8 war geboren.
Besagte Konstruktion war aber fertigungstechnisch höchst problematisch und mit steigenden Taktraten des Prozessors nicht mehr durchzuhalten.
Der Pentium II (Codename Klamath) nahte.
Parallel dazu wurde das Design des klassischen Pentiums für den Sockel 7 überarbeitet und um einige Befehle erweitert. Zudem wurde der 1st Level Cache von 8 auf 16 KByte erhöht und das ganze "Pentium MMX" getauft.
Beim Pentium II wurde die Sockelbauweise (vorübergehend) aufgegeben.
Der Prozessor wanderte zusammen mit den Cache-Chips auf eine eigene kleine Steckplatine, die im berühmt-berüchtigten "Slot 1" Steckplatz auf der Hauptplatine untergebracht wurden.
Der Pentium II "Klamath" kam zunächst mit Taktraten von 233-300 MHz. Der Cachespeicher lief zwar nicht mit der vollen Taktrate, aber immerhin mit der halben. Selbst beim 233er waren das 116 MHz, also erheblich mehr, als die 66 MHz Boardtakt.
Nun war die Platinenkonstruktion samt aufwendigem Cartridgegehäuse und schnellen 2nd Level Cache-Chips aber reichlich teuer und der Absatz des Pentium II gestaltete sich recht schleppend.
Die Marketingabteilung von Intel kam dann wohl auf die glorreiche Idee, einfach den Level 2 Cache zu streichen.
Die Billigversion musste sich natürlich auch vom Namen her vom "guten" Pentium II abheben.
Und schon war der erste Celeron geboren (Codename Covington), eine recht leere, nackte Platine (das schicke Gehäuse wurde auch eingespart)auf dem lediglich der Prozessorkern sein trauriges Dasein fristete.
Da auf den Slot 1 Boards kein 2nd Level Cache mehr vorhanden war, gab es nichts mehr, was den Celeron bei Laune halten konnte - er musste direkt auf den lahmen Hauptspeicher zugreifen.
Das verursachte den extrem schlechten Ruf dieser Prozessoren, der bei den späteren Versionen aber in dieser Form nicht mehr gerechtfertigt war.
Im nächsten Schritt packte Intel dann nämlich doch noch Cache auf den Celeron (Codename "Mendocino") - allerdings nur 128 KB statt 512 wie beim Pentium II. Dafür wurde er direkt aufs Chipsilizium gepackt und lief mit vollem Prozessortakt.
Das führte zu der kuriosen Situation, dass der billige Celeron schneller war, als der teure Pentium II.
Die Intel Marketingabteilung zog alle Register und brachte den Pentium II mit 100 MHz FSB (Codename Deschutes). Soll heissen: der Systemtakt wurde von 66 MHz auf 100 angehoben. Neue Boards und neue Speicher waren fällig, sehr zur Freude der Industrie.
Der Celeron lief dagegen nach wie vor nur mit 66 MHz, so dass der Klassenunterschied wiederhergestellt war.
Irgendwann kam Intel dann dahinter, das die Celeron Platine irgendwie überflüssig war - den nackten Kern konnte man auch kostensparend auf ein klassisches Sockelgehäuse packen.
Und schon gab es den Sockel 370 extra für den Celeron.
Auch beim Pentium stand dann der nächste Generationswechsel an: der Pentium III (Codename Katmai).
Der Pentium III Katmai brachte höhere Taktraten (zunächst 450 bis 600 MHz) und die berühmten "ISSE" Befehlssatzerweiterungen. (ISSE: Internet Streaming "SIMD" Extensions. "SIMD": Single Instruction, Multiple Data) Auch liebevoll "Screaming Cindy" genannt).
Sinn von datt janze: der Pentium III konnte mit *einem* Befehl *mehrere* Datensätze gleichzeitig verarbeiten - enstsprechende Software vorausgesetzt.
Zudem setzte Intel den Systemtakt nochmals von 100 auf 133 MHz hoch. (Wieder neue Boards, wieder neuer Speicher), lieferte aber auch Varianten für 100 MHz Systemtakt aus.
Später wanderte der 2nd Level Cache von der Slot- Platine aufs Chipsilizium, ähnlich wie beim Celeron.
Neben der Slotversion gab es dann auch vom Pentium III wieder eine Sockelversion mit *fast* gleichem Pinout wie der Sockel-Celeron und 256 KB 2nd Level Cache mit voller Prozessorgeschwindigkeit (Codename Coppermine)
Wer allerdings glaubt, der Sockel Pentium liefe ohne weiteres in einem billigen Sockel-Celeron Board, kennt Intel schlecht... ;-)
Nein, man änderte einfach bei zwei Pins die Belegung und schon verursachte der Sockel-Pentium III im Sockel-Celeron Board einen Dauer-Reset: schwarzer Bildschirm (wenn auch für die Hardware unschädlich).
Für den Pentium III sollte man ja gefälligst neue Boards kaufen.
Der Sockel hiess dann Sockel 370 FCPGA (Flip Chip Pin Grid Array - auf die neue Bauform des Prozessors hinweisend (grüne Kachel statt schwarzem Plastik)
Die Boardhersteller reagierten allerdings schnell und passten das Layout entsprechend an, für Slot-Boards gab es entsprechende Adapter.
Die Unübersichtlichkeit bei den Prozessormodellen hatte nun den Höhepunkt erreicht.
Vom Pentium III 600 gab es sage und schreibe 6 (sechs!) Varianten:
-mit altem Katmai Kern (Cache Chips extern) als Slotversion für 100 MHz Systemtakt
-ditto für 133 MHz Systemtakt
-mit neuem Coppermine-Kern als Slot-Version für 100 MHz
-ditto mit 133 MHz
-als Sockel 370 FCPGA Version mit 100 MHz
-ditto mit 133 MHz.
Alle Klarheiten beseitigt ?
Als krönender Abschluss der Pentium III Reihe war eigentlich der neue "Tualatin" vorgesehen, der dank nochmals kleinerer Leiterbahnen (höhere Taktraten möglich) und verbessertem Cachemanagemnt nochmals einen Leistungsschub hätte bringen sollen.
Selbstverständlich wäre auch dafür ein "neuer alter Sockel" fällig gewesen - Socket 370 FCPGA2 genannt.
Aber warum auch immer - Intel hat sich anders entschieden und den "Tualatin" für die breite Masse gestrichen.
Es wird wohl nur eine teure Serverversion mit 512 KB 2nd Level Cache geben.
Aber Intel hat sich´s schon öfters wieder anders überlegt... ;-)
Bis dahin bleibt die dritte Auflage des Pentium III eben die "unsichtbare" - siehe Titel.
Last but not least zum Pentium III in der aktuellen Version: um ein stabiles und leises Multimedia oder Office-System zu erstellen ist er für mich immer noch erste Wahl.
Die Athlons sind zwar schön schnell und gut - wollen aber auch verd... gut gekühlt sein.
Diverse Bugs der verbreiteten VIA-Chipsätze für den Athlon tun ihr übriges,um diesen Prozessor in die Freak-Ecke zu drängen.
Wer also einen "ganz normalen" PC braucht, kann guten Gewissens zu Pentium III greifen - bis er am 7.12.2001 endgültig eingestellt wird - oder doch nicht ? ;-)
Abschliessend noch ein besonderer Tip an die Übertakter: es lohnt sich, anch einem PIII 750 Ausschau zu halten. Dank des Intel Prinzips den Prozessortakt durch den Systemtakt und einen festen Multiplikator auf dem Prozessor zu erzeugen, ist ein 750er durch Erhöhung des Bustakts auf zulässige 133 MHz fast immer auch als 1000er zu gebrauchen ... ;-)
ein Testbericht von kowalski62002-05-06 09:35:44vom 06.05.2002Empfehlung: ja
Ich werde immer wieder gefragt, welchen Prozessor ich denn empfehlen kann. Da man dies allerdings nicht auf einen Schlag sagen kann, muß sich jeder vor dem Kauf im Klaren sein, welche Anwendungen später hauptsächlich genutzt werden.
Was ist der Pentium 3?
Den Pentium 3 gibt es in den unterschiedlichsten Taktfrequenzen und obwohl er inzwischen einen Nachfolger im Pentium 4 gefunden hat, ist er immer noch in den meisten Rechnern eingebaut. Ich persönlich nutze immer noch einen Pentium 3 mit einer Taktfrequenz von 450 MHz, der für die Anwendungen, mit denen ich ständig arbeite, noch völlig
ausreichend ist.
Inzwischen sind die Pentium-3-Prozessoren sehr billig geworden und man kann hier manches Mal schon ein richtiges Schnäppchen machen.
Auf die richtige Konfiguration kommt es an
Wie schnell ein Prozessor laufen kann, hängt meistens allerdings auch vom Motherboard ab. Bei meinem Motherboard kann man z.B. die Frquenz bequem mi BIOS einstellen und muß nicht mehr umständlich irgendwelche Jumper auf dem Motherboard umstellen. Gerade, wenn man das Motherboard von einem Bekannten gekauft hatte, wußte man oft nicht, wie man die Taktfrequenz umstellen kann, denn ein Handbuch fehlte häufig.
Aber die Taktfrequenz ist nicht das einzige Kriterium für die Prozessorleistung. Auch auf die richtige Grafikkarte oder auf das Speichergrösse kommt es an. Was nützt es zum Beispiel, wenn man einen 1-GHZ-Prozessor hat, aber der Arbeitsspeicher besitzt nur 64 MB? Hier ist der Arbeitsspeicher der grosse Flaschenhals und er verlangsamt das gesamte System.
Welche Pentium 3- Prozessoren gibt es?
Pentium 3-Prozessoren sind zur Zeit etwas schwierig zu bekommen, denn in der Regel werden doch die Pentium-4- oder AMD-Prozessoren favorisiert, aber ab und zu findet man doch noch einige ältere Prozessoren, die aber keineswegs schlecht sind.
Beim Kauf muß man aber unbedingt auf den Sockel-Typ achten, der in der Regel im Motherboard zu finden ist, denn nicht jeder Prozessor kann auch in jedem Motherboard eingebaut werden.
Pentium-3-Prozessoren mit einer Taktfrequenz von 700 MHz sind zur Zeit für etwa 150 Euro erhältlich. Ein Preisvergleich lohnt sich in der Regel fast immer, denn die Preise sind teilweise doch recht unterschiedlich.
Gegenüber dem Konkurrenten AMD mit seinem K6-3-Chip würde ich einen Pentium 3 auf jeden Fall vorziehen. Denn ich habe schon von vielen gehört, daß der AMD-Chip leichte Inkompatibilöten hat, so daß er teilweise gar nicht mehr hochfährt. Dies läßt sich z.B. nur durch einen Patch beheben, den man von AMD bekommt. Aber wenn man diesen eben nicht zur Hand hat, hat man verloren.
Mein Fazit
Der Preis der Intel-Prozessoren kann von Tag zu tag variieren und er kann innerhalb einer Woche doch schon ziemlich variieren. Hier sollte man wirklich den genauen Tagespreis ständig kontrollieren und zur richtigen Zeit dann zuschlagen. Gerade der Konkurrenzkampf mit AMD hat sich positiv auf den Endkundenpreis ausgewirkt, und die PC-Anwender profitieren davon.
Zwar werden Komplettsysteme heutzutage nur noch mit Pentium 4 oder dem AMD-Athlon verkauft, aber bei den Pentium-3-Prozessoren kann man doch ein gutes Schnäppchen machen. Man sollte hier allerdings auf jeden Fall auf die Taktfrequenz achten, die das Motherboard maximal vertragen kann, sonst kann es sehr schnell sein, daß der Prozessor zu heiss wird und den Hitzetod stirbt.
Gerade für normale Office-Anwendungen reicht der Pentium 3 allemal aus. Nur wer häufig die aktuellesten Spiele nutzen möchte, ist auf einen leistungsstarken Prozessor wie den Pentium 4 angewiesen. Ich jedenfalls bin mit meinem Pentium 3 immer noch sehr zufrieden und werde so schnell auch nicht wechseln.
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-!Der ALPHA P3 125 / Optimale Kühlung für Slot1 CPUs!-
ein Testbericht von gOtNoPhEaR2002-02-18 14:42:02vom 18.02.2002Empfehlung: ja
Kennen wir das nicht alle? Man hat seinen PC und nach ein paar Monaten hat man das Gefühl, als würde die Kiste immer langsamer werden und der Wunsch nach mehr Leistung wird laut.
Doch was tun? Wieder ein paar Hunderter in einen neuen Prozessor und Mainboard stecken, oder einfach mal probieren, ob man aus seinem System nicht doch noch etwas mehr rausholen kann?
Wie kam ich zu dem Kühlkörper :
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Ich habe mich irgendwann einmal dazu entschieden meinen Rechner etwas zu tunen.
Ich bin im Besitz einer Slot1 CPU
PIII700 (der Prozessor sieht aus, wie eine Steckkarte). Diesen habe ich dann auf 933MHz übertaktet. Jetzt im Winter machte dies keine Proleme, da in meinem Zimmer die Temperatur eh immer etwas niedriger ist.
Der Grund für den Kauf des "P3 125" von Alpha war eigentlich, dass mein alter Kühlkörper im ganzen sehr schlecht lief. Es war ein billiger standard Aluminium Kühlkörper, der mit einem minderwertigen Wärmeleitpad auf dem "DIE" (Der eigentliche Chip auf dem Prozessor) saß.
Dabei ging bei aufwändigen 3D Spielen die Temperatur schon mal bis auf 60° Celsius hoch. Das wurde mir auf dauer dann doch zu viel und als ich endlich etwas mehr Geld auf der hohen Kante hatte, habe ich mir dan den Kühlkörper bestellt.
Ich habe mich eine ganze Zeit im Internet nach Kühlkörpern umgesehen. Für mich stand auf jedenfall fest, dass der Kühlkörper mindestens eine Kupfer Grundplatte haben muss, weil Kupfer die Wärme um einiges besser ableitet als Aluminium.
Bei der Suche stieß ich schnell auf einen Hersteller Namens "Alpha".
Internet: http://www.micforg.co.jp/
Diese Firma ist sehr bekannt für die Qualitativ hochwertigen Kühlkörper.
Nun galt es nur noch einen geeigneten Händler zu finden, wo ich mich einen Kühlkörper bestellen konnte. Auf der Homepage von Alpha befand sich eine Resellerlist, auf der ich mich direkt zu dem Link von Levermann durchgeklickt habe. Internet: http://www.levermann.com/
Auf der Seite wurde ich schnell fündig und meine Entscheidung viel auf den Alpha P3 125, den ich auch direkt bestellte. Nun musste ich nur noch 2 Lüfter finden, mit denen ich den Kühlkörper belüften möchte. Dabei entschied ich mich für 2 Papst Qialitätslüfter (612NGM). Diese Lüfter laufen zwar ohne Tacho, aber dafür sind sie sehr schnell und leise.
Der Alpha P3 125:
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Als das Packet ankam, war ich voller Vorfreude.
Als ich das Packet öffnete, fand ich zu, einen die beiden Lüfter und einen weißen Pappkarton, auf dem der Schriftzug ALPHA zu erkennen war.
Als ich den ALPHA Karton öffnete fand ich darin:
1. Den Kühlkörper + Montageanleitung
2. Eine Hülle, die auf dem Kühlkörper montiert wird
3. Schrauben zum befestigen der Lüfter, der Hülle und der Halterungen an den Slot Haltern der CPU
4. 5g Wärmeleitpaste von Alpha, die recht gute Qualität hat.
Die Montage :
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Man nimmt zuerst den Kühlkörper und die Hülle und
verschraubt die Hülle nach Anleitung am Kühlkörper.
Danach sollt man die Schutzfolie von der Hülle entfernen und die Lüfter montieren.
Dann sollte man die Grundplatte kontrollieren. Man sollte als erstes kontrollieren, ob die Grundplatte plan gefräst ist. Dies war bei mir der Fall. Ansonsten muss man die Grundplatte mit Schleifpapier bearbeiten. Dabei sollte man erst mit etwas grobkörnigem Schleifpapier beginnen und zum Schluß das feinste benutzen, was man bekommen kann.
Wenn man dies nicht machen muss, sollte man die Grundplatte aufpolieren, so dass dort keine Rückstände von irgendetwas bleiben, denn es wird oft ein Ölfilm auf die Grundplatte gebracht, um Oxidation zu verhindern.
Nun muss der Kühlkörper nur noch auf die CPU montiert werden. Dazu sollte man die CPU auch grünlich reinigen (ohne Wasser), so dass die Wärmeleitung am besten von statten gehen kann.
Man öffnet nun die Tube mit Wärmeleitpaste und verteilt ein wenig auf dem DIE und ein klein wenig darum. Dabei sollte man nicht die ganze Zube verwenden, weil nur das DIE mit der Paste bestrichen werden sollte. Wenn die Wärmeleitpaste zum Beispiel an Leitende Elemente kommt und ma sie dort nicht mehr entfernen kann, kann man die CPU wegwerfen. Also gründlich und überlegt arbeiten.
Nun setzt man den Kühlkörper vorsichtig auf die CPU und schraubt ihn vorsichtig fest, so dass der Kühlkörper gerade auf dem DIE sitzt, so dass die ganze Wärme über den Kühlkörper abgeleitet werden kann. Nun muss man nur noch die Lüfter anschließen und die CPU wieder einsezten.
Fazit :
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Mein Prozessor wird nicht mehr wärmer als 30° Celsius und der Geräuschpegel ist nicht höher als mit meinem alten Kühlkörper und dem alten Lüfter. Mit knapp 80€ war die auch billiger, als mir eine neue, 933MHz CPU zu kaufen. Außredem läuft mein System voll Stabil und ich kann diesen Kühler nur weiter empfehlen für jeden, der seiner CPU was gutes tuen möchte.
Soweit von mir,
gOtNoPhEaR
PS.: Mein Bericht über richtiges Übertakten lohnt sich auch zu lesen.
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