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Platz 7 in der Kategorie "Zusatzinfos: Mehr zum Thema Komponenten".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)

Mehr zum Thema Laufwerk Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (15/15).
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Gering

Sony USB Externes 3,5 Zoll Laufwerk

ein Testbericht von 2002-12-07 22:13:46 vom 07.12.2002
Empfehlung: ja
Wer wie ich das neue Medion Notebook von Aldi erstanden hat, wird sich sicherlich recht schnell nach einem externen Laufwerk für 3,5 Zoll Disketten umschauen, denn so tot, wie die Medion Macher das 3,5 Laufwerk zu halten scheinen, ist es dann doch nicht.
Denn nicht immer hat man Lust, neue Hardware zu installieren, wenn nicht gerade Netzwerkerbindungen durch das Einstecken von Steckern usw. möglich ist bzw. wie bei mir in vielen Fällen einzelne, nicht vernetzte Rechner mit unterschiedlichen Daten zu füttern sind.

Zudem: Ein 3,5 Zoll Laufwerk gewährt IMMER die Austauschfähigkeit, man muss sich keine Gedanken über USB, USB 2.0 machen.

Ärgerlich beim ALDI PC: Die Zielgruppe, für die dieses Laptop gedacht worden ist, braucht sicherlich immer ein 3,5 Zoll Laufwerk, denn – gedacht als Multimedia Rechenknecht für die ganze Familie, wie es in der Werbung hieß- diese verfügt mitnichten flächendeckend über USB Memory Sticks, Netzwerke, Wireless – Lan Verbindungen usw. Und so blieb dieser Zielgruppe für einen direkten Datenaustausch ohne die Anschaffung neuer Hardware eigentlich immer nur das Brennen einer CD im Notebook eigenen Brenner.
Ein teures Hobby, wie mir scheint.

Da ich immer wieder mit Disketten Daten austauschen muss (man arbeitet ja nicht immer mit Bildern und anderen platzfressenden Formaten), war die Anschaffung eines externen Laufwerkes unabdingbar. Anders allerdings als bei dem neuen Medion – Aldi – Tower Rechner, in den man schnell ein 15€ Laufwerk einbauen kann, wird das bei Notebook dann doch schnell richtig teuer.

Der Medion Online Shop erwies sich da als günstigster Anbieter der ohnehin nicht weit gestreuten externen Diskettenlaufwerke.
Kurz und gut: Bestellt und fünf Wochen (ja, fünf Wochen…..) später geliefert,

FÜNFWOCHENSPÄTERFÜNFWOCHENSPÄTERFÜNF WOCHENSPÄTERFÜNFWOCHENSPÄTERFÜNFWOCHENSPÄTERFÜNFWC HENSPÄTERFÜNFWOCHENSPÄTER


erhält man ein Sony USB externes Diskettenlaufwerk, dem eine Treiber CD für WIN98 und WIN 2000 beigelegt ist.

Das kompakte Gerät ist ca. 2 cm hoch, 1 cm breiter als eine 3,5 Zoll Diskette und ca. 12 cm lang und steckt in einem anthrazitfarbenen Plastikgehäuse.
Unter Windows XP wird das USB Diskettenaluwerk sofort beim Einstecken neu erkannt, Treiber müssen nicht separat installiert werden.

Schick und modern wirkt es ja, das Sony Gerät, vor allem mit der futuristisch blauen Leuchtdiode vorne am Gerät, die dem um 50€ ärmeren Nutzer die Betriebsbereitschaft des Gerätes signalisiert.

Nostalgisch mag dann im Vergleich zum modernen Aussehen da nur die Geschwindigkeit erscheinen, mit denen das USB (!) Diskettenlaufwerk auf die scheintoten Plastikscheibenspeicher bannt: Nostalgisch deshalb, weil da eher das alte 3.1er als Vergleich herangezogen werden muss als Diskettenlaufwerke in neueren PCs mit neuren Betriebssystemen.
Wie alle Diskettenlaufwerke verfügt auch dieses externe über eine Staubschutzklappe. Disketten lassen sich leicht einschieben und über eine dünne Auswurfschalter auswerfen.

Für die bewegungsgewohnten Notebookuser dürfte auch der USB Stecker mit 15 cm langen Kabel wenig gewöhnungsbedürftig sein, der aus einer mobilen Einheit schnell eine an die Leine gelegte macht. Ein wenig flexibler bzw. länger hätte es da schon sein dürfen.

49 Euro Gerätepreis nebst Versandkosten ergeben 50,53 € und damit ist das Laufwerk fast fünf Mal so teuer wie eines für normale PCs.


FAZIT
Stolz im Preis, schick im Aussehen, kurz, was das Anschlusskabel angeht und antibillig, um es mal so zu nennen, behäbig wie ein Faultier beim Speichern ist das Medion-Shop Sony USB 3,5 Zoll Laufwerk für Notebooks. Damit ist es zwar eines der günstigeren auf dem Markt. Die Geschwindigkeit des Gerätes ist freilich auch nicht mehr wert, bewegt sich am unteren Ende dessen, was man für das Geld überhaupt erwarten sollte.
Bei den Kosten muss auch bedacht werden, dass der regelmäßige Gebrauch die Lebensdauer des Gerätes schnelle ablaufen lässt (Schmutz etc.), als das bei anderen Speichermedien der Fall ist.

(Genaue Bezeichung: NB Sony USB FDD External MPF82 E-U3/1E7)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Grittilein

Wieso gibt es hier nichts Neues?

ein Testbericht von 2002-11-15 15:15:40 vom 15.11.2002
Empfehlung: ja
Das 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk ist fast so alt wie der Computer selbst. Dieses Laufwerk gibt es schon so lange ich denken kann, aber es erleichtert die Arbeit doch enorm.


Der Beginn des 3,5-Zoll-Laufwerkes
Anfangs war das 5,25-Zoll-Diskettenlaufwerk der Standard bei nahezu allen Computern, aber irgendwann ist man an die Grenzen gestossen, denn hier konnten nur maximal 1,2 MB untergebracht werden. Vor allen Dingen waren die Datenträger allerdings sehr biegsam und waren den Umwelteinflüssen ausgesetzt.
Die 3,5-Zoll-Datenträger liessen sich hier schon leichter transportieren und sie waren nicht so biegsam wie der Vorgänger. Und es passten hier mehr Daten drauf. Es passten hier immerhin 1,44 MB drauf und es hat sich in den letzten Jahren als Standard durchgesetzt.


Warum gibt es nichts Neues?
Das 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk dürfte inzwischen bestimmt schon 15 Jahre alt sein und es wurden hier in den letzten Jahren kaum Neuerungen vorgestellt. Am Datenformat ist man hier auch geblieben, was ich eigentlich nicht verstehe. Inzwischen sind die Dateien schon viel grösser geworden und ich habe manchmal schon Probleme alles auf eine Diskette zu bekommen, ohne es gleich zu komprimieren.
Aber warum hat sich beispielsweise das 120 MB-Laufwerk nicht durchgesetzt, das die gleichen Maße wie das 3,5-Zoll-Laufwerk hat? Ich hätte gerne dieses Laufwerk in meinem Rechner gehabt, aber wahrscheinlich sind die Kosten für die Datenträger zu groß. Auch das ZIP-Format von Iomega hat sich hier ja nicht durchsetzen können. Zur Datensicherung sind CD-Rohlinge einfach günstiger.


Der Einbau des 3,5-Zoll-Laufwerkes
Der Einbau eines 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerkes ist recht einfach und man braucht ihn nur in einen freien SDchacht einbauen und ihn mit Strom zu versorgen und mit einem IDE-Port zu verbinden. Hier kann man eigentlich nichts falsch machen. Selbst die Stecker sind so konzipiert, daß man sie erst gar nicht falsch herum verbinden kann.


Die Kosten
Die Kosten für ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerkes ist in den letzten Jahren immer geringer geworden und inzwischen kann man ein Laufwerk durchaus schon unter 20 Euro bekommen. Auch die dafür benötigten Datenträger sind in den letzten Jahren immer günstiger geworden und zur Zeit liegt der Stückpreis bei ca. 40 Cent.


Die Geschwindigkeit
Natürlich kann man bei so einem 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk nicht mit der Geschwindigkeit einer Festplatte rechnen. Wer nur noch überwiegend mi8t Festplatten arbeitet und nach einiger Zeit wieder auf ein herkömmliches Diskettenlaufwerk zurückgreifen muß, muß sich erst einmal in Geduld üben, den es dauert doch etwas länger, aber dafür sind die Daten eben leicht transportierbar.


Das 3,5-Zoll-Laufwerk ist unverzichtbar
Wer einmal seinen Rechner neu installieren muß, kann auf das 3,5-Zoll-Laufwerk leider nicht verzichten, da der Rechner ja irgendwie mit einem Betriebssystem gestartet werden muß. Und da das Preis-Leistungsverhältnis beim 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk einfach am besten ist, hat es sich auch über Jahre hinweg am Markt gehalten.


Mein Fazit
Mein Diskettenlaufwerk begleitet mich inzwischen schon seit einigen Jahren und es gibt zur Zeit keine günstige Alternative dazu. Zu Datzensicherungszwecken allerdings ist das Diskettenlaufwerk nicht mehr zu gebrauchen. Hier wurde das Diskettenlaufwerk inzwischen vom CD-Brenner abgelöst. Aber um schnell einmal einige kleinere Dateien von einem Rechner auf einen anderen Rechner zu kopieren ist das 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk immer noch konkurrenzlos, da nahezu jeder Rechner mit diesem Diskettenlaufwerk ausgerüstet ist.
Alles in allem gebe ich meinem Diskettenlaufwerk immer noch die Note 2. Die Datenträger sind zwar robust, aber nach einigem Gebrauch schleichen sich doch ein paar Datenfehler ein, über die ich mich immer besonders ärgere.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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KLEINER DATENTRÄGER

ein Testbericht von 2002-08-02 14:54:02 vom 02.08.2002
Empfehlung: ja
Das Laufwerk
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Ein Diskettenlaufwerk ? Paaaah, so was brauchen wir nicht, wir haben doch ein CD-ROM Laufwerk ? Ein Diskettenlaufwerk ist doch total veraltet, was sollen wir denn noch damit ? All diese Aussagen hört man ständig, doch kann ein Diskettenlaufwerk, richtig benutzt, wirklich sehr sinnvoll sein. Schaut Euren Computer mal ganz genau an, ich bin mir sicher, ein Diskettenlaufwerk ist fast überall vorhanden.

Und es ist doch schon eine sehr nützliche Erfindung, das kann gar nicht anders sagen, wenn man sich daran erinnert, dass vor einigen Jahren noch, alles über Disketten erledigt worden ist, CD's gibt es ja nun auch noch nicht so lange. Auch ich habe meine ersten Erfahrungen mit einem Computer stets in Verbindung mit Disketten als Datenträgern gemacht, und durfte auch mein eigenes Laufwerk selber einbauen. Es ist eigentlich kein Problem. Momentan ist es aber eher so, dass jeder Computer sein Laufwerk bereits besitzt, da muss man sich gar nicht mehr drum kümmern, somit hat sicherlich noch nicht jeder ein eigens Laufwerk eingebaut.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach, wenn Ihr den Computer geöffnet habt, nehmt Ihr einfach vor eine Blende heraus (die kann man relativ leicht abmachen, in dem sie nach hinten drückt) und steckt das Laufwerk, bitte richtig rum, dorthin ein, und nun seht Ihr schon die Anschlüsse auf der Rückseite des "Gerätes". Da könnt Ihr eigentlich nicht viel falsch machen, seid auf jeden Fall vorsichtig beim Einstecken, denn auch hier kann schon ein Laufwerk beschädigt werden, und später wundert Ihr Euch dann, warum es denn nicht mehr funktioniert. Nach dem Einbau habt Ihr nun die Möglichkeit mit Leichtigkeit Daten vom Computer auf eine Diskette zu übertragen, eben durch diese Laufwerk.

Die Diskette
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Eine Diskette, dies ist eine Scheibe, etwas kleiner als eine Cd, auch ein ganzes Stück dünner, umhüllt mit einem Plastikschutz. Man kann sie an der Seite schreibgeschützt einstellen, oder den Schutz wieder auflösen. Der eigentliche datenträger,, auf dem die Informationen gespeichert werden, befindet sich aber eigentlich im Inneren der gesamten Hüllen der Diskette, auf einer runden Plastikscheibe, welche noch ein mal extra durch einen Schutz gesichert worden ist. Vorn kann man eine Klappe zurückschieben, um sich den Datenträger ein mal aus der Nähe anzuschauen.

Hierbei muss man unbedingt beachten, dass man die Scheibe nicht mit den Fingern anfassen darf, da dies den Datenträger eventuell sogar schon zerstören kann. Eine Diskette ist grundsätzlich sehr empfindlich. Sie hat ein Fassungsvermögen von 1,44 MB, was meiner Meinung nach nun nicht gerade sehr viel ist. Da kann man sich ja mal zum vergleich einen Rohling anschauen, der bis zu 700 MB Daten speichern kann. Der Unterschied ist klar zu sehen, doch kann man ja nicht jede kleinere Datei, die man von einem Computer auf den anderen bringen möchte, auf einer CD brennen, dazu wäre der Aufwand doch viel zu groß, also nutzt man auch heute noch Disketten. 1,44 MB eignen sich vor Allem zum Übertragen von Textdokumenten oder kleineren Bildern, dafür ist es nahezu perfekt, da diese auch nur wenige KB benötigen, so dass man schon einige Dateien verschieben kann.

Beides zusammen
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Diskette und Laufwerk zusammen ergeben eigentlich erst Sinn. Wenn man eine mit Daten gefüllte Diskette in ein Diskettenlaufwerk legt, passiert erst ein mal gar nichts. Man muss nun das Laufwerk auf dem Computer aufrufen, so dass es nach den Daten auf der darin liegenden Diskette sucht. Hierbei entsteht ein eher lautes Geräusch, die Diskette rattert, knattert, und zeigt nun die Daten an.

Dies funktioniert an jedem Computer genauso, allerdings sind die Lautstärken unterschiedlich. Bei meinem PC kann ich mir vorstellen, dass unser Nachbar auch noch seine Freude daran hat *g*, nun mal ehrlich, es macht schon Krach, wenn nach den Daten gesucht wird. Ist die Diskette kaputt, oder ist sie schreibgeschützt, so wird dies auch in Form einer Fehlermeldung auf dem Bildschirm angezeigt, so dass man die Einstellungen ändern kann, um auf diese Diskette zugreifen zu können. Nun mal ein Wort zur Datenspeicherung: Bei CD-ROMs, insbesondere beim Brennen, können ja Fehler auftreten, und dies passiert meiner Meinung nach nicht gerade selten. Bei Disketten ist es allerdings so, dass diese wirklich sehr leicht zu beschreiben sind, man nimmt eine Datei, kopiert sie, und fügt sie einfach in dem Laufwerk auf dem Desktop wieder ein. Die Einfachheit der praktischen Anwendung konnte sich hier eindeutig durchsetzen, weswegen man für kleiner Datenpakete auch jetzt noch auf Disketten zurückgreift.

Aus eigener Erfahrung
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Ein Freund aus der Schule hat seine eigene Homepage gebaut, aber hat keinen Internet-Anschluss. Er wollte mir die Homepage aber schnellstmöglich zeigen, packte also alle notwendigen Dateien auf eine Diskette, gab sie mir mit, und ich konnte sie in nur wenigen Sekunden einschieben, und die Daten auf meinen Rechner kopieren.

Die Zugriffszeiten einer Diskette dauern nicht sehr lange, der Kopiervorgang der Daten ist ebenfalls recht schnell beendet, hier kommt es allerdings auch noch auf die Leistungsfähigkeit des Rechners an. Jedenfalls war es relativ praktisch, dass ich mir so ohne viel Aufwand seine Homepage ansehen konnte. Wir tauschen auch jetzt noch sehr oft Disketten aus, da dies der schnellste Weg ist, Daten von einem zum anderen Rechner zu transportieren.

Ein Diskettenlaufwerk ist ausgereift, das heißt, es wird nicht mehr weiterentwickelt wie es beispielsweise bei CD-ROM Laufwerken ist, die immer schnell werden, genauso wie bei DVD Laufwerken. Ein Diskettenlaufwerk wird es wahrscheinlich immer in dieser Verfassung geben, bis irgendwann eine schnellere, noch einfachere Methode gefunden wird, um kleinere Datenpakete von einem zum anderen Rechner zu kopieren. Bislang denke ich, dass man auf ein Diskettenlaufwerk nicht verzichten kann, es gehört zu einem Computer genau wie der Einschalt-Knopf oder die Reset Taste (speziell bei Windows), und ist sicherlich auch in den nächsten Jahren noch nicht wegzudenken.


© M.M. im Juli 2002
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
tempoaw

Ein Evergreen....

ein Testbericht von 2002-07-09 20:37:47 vom 09.07.2002
Empfehlung: ja
Meinen ersten PC kaufte ich mir im Jahr 1990, es war ein 386´er DX 40 zu einem Mörderpreis. Ein CD-ROM Laufwerk oder Modem suchte man vergebens, die DVD war noch nicht geboren, trotzdem musste ich über 2000,-DM zahlen. Im Laufe der Zeit ist die Technik sehr weit voran geschritten und nicht ist mehr wie es einmal war. Nichts? Nein, eine technische Errungenschaft gibt es noch aus dieser Zeit, das 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk.

Bei meinem ersten PC war es noch das Highlight. Ich hatte damals mehrere Typen zur Auswahl, sei es Teac oder Mitsumi, sie hatten ihre eigenen Preise, die sich von den heutigen CD-ROM Laufwerkspreisen kaum unterschieden. Zu der Zeit war ich mit der Technik noch nicht so vertraut, ich wollte nur einen PC mit einem kleinen und einem großen Diskettenlaufwerk. Gab es dieses 3,5´er Laufwerk noch nicht beim
C 64, so gehörte es fest zu jedem Amiga, der auch mein Kinderzimmer eroberte. Wie praktisch dieses Diskettenformat doch war. Viel kleiner und robuster, dazu noch der viel größere Speicherplatz. Dieser Platz schien schier unendlich und niemals voll zu bekommen.

Ganze Büroprogramme der ersten Generation fanden auf einer 3,5 Zoll Diskette Platz, aber auch Spiele. Nach einiger Zeit benötigten die Spiele dann schon 2-4 Disketten und waren viel aufwendiger gestaltet, doch begnügte man sich noch immer mit den Disketten. Sie wurden feim säuberlich in Boxen aufbewahrt, um ja deren Inhalt nicht zu gefährden.
So habe ich noch Versionen von MS-DOS, welche auf eine oder zwei Disketten passten. Erzählt man dieses heute einem Kind, es schaut dich nur blöd an und lacht dich aus.

Immer noch erinnere ich mich an das Geräusch meiner ersten PC´s, dieses laute Surren vom Lüfter und das Rattern beim Booten vom 3,5´er Laufwerk. Gab es mal Probleme mit dem Betriebsprogramm, egal, man hatte ja seine Bootdisk parat und legte sie ins Laufwerk. Wie von Zauberhand wurde diese dann vom PC beim Starten gelesen und alles war wieder gut, ein Wunder der Technik.

Ausgelesen und beschrieben wurden diese kleinen Plastikdisketten von dem besagten 3,5 Zoll Laufwerk, was noch heute jeden PC schmückt. Kaum breiter als die Höhe einer Zigarettenschachtel frisst es Disketten mit einem Fassungsvermögen von 1,44MB. Das ist nicht wenig, wenigstens damals, so hatte meine erste Festplatte doch satte 220MB Fassungsvermögen, welche ich nie gefüllt bekam. Wozu auch, ich hatte doch die Disketten.

Meine Eltern fragten mich damals öfters, wohin ich den mit diesen Dingern gehen würde, worauf ich nur sagte, Computerspielen bei einem Kumpel. Das sich auf diesen Disketten ein Spiel für den Computer befand, war für sie schwer verständlich, entstammten sie doch einer ganz anderen Generation. Öfters schauten sie mir zu wie ich das Laufwerk fütterte, sei es beim Amiga oder beim PC. Für verrückt erklärten sie mich, als ich mir für den Amiga ein zweites, externes Laufwerk anschaffte. Immer wieder dieses „Du hast doch ein son Ding, dass muss doch reichen“. Doch es war bequemer und cooler, seine 2 von 2 Spieldisketten in je ein Laufwerk zu schieben und nicht andauernd wechseln zu müssen.

Die Zeit verging und die Ansprüche wuchsen rapide. Die ersten CD-ROM Laufwerke eroberten den Markt wie im Sturm, jedoch blieb das 3,5 Zoll-Laufwerk erhalten. Unvorstellbar, ein Leben ohne dieses Laufwerk. Diente es doch noch immer der Speicherung wichtiger Daten wie Tabellen oder Schriftstücken. Man konnte sich die Arbeit mit nach Hause nehmen. Jedes Laufwerk konnte alle Disketten lesen, super. Man erstellte Schriftstücke am heimischen PC, speicherte diese mit dem Laufwerk und rief sie bei der Arbeit wieder ab.

Irgendwann die Hiobsbotschaft, da gab es ein 3,5 Zoll Laufwerk, welches 120 MB Disketten beschreiben konnte. Dieses war sogar kompatibel zu herkömmlichen 1,44MB Disketten. Ich sah die Zeit gezählt für meinen Evergreen. Das wird es sein und alle Hersteller werden mitziehen, die neue Norm wird kommen. Jedoch verblasste auch dieser Stern...... Es folgten ZIP Laufwerke, welche noch mehr Daten speichern konnten und Streamer, doch auch dieser Generation sollte das 3,5 Zoll Laufwerk strotzen. Erst als die CD-Brennertechnik leistungsstärker und ausgereifter wurde, dazu noch erschwinglich und weit verbreitet, kamen wieder Gerüchte auf. Das geliebte und beliebte, mittlerweile spott billige, 3,5 Zoll Laufwerk wird aus den PC Paketen verschwinden. Gerade hierbei wollte man einsparen und den Einschubschacht für sinnvolleres freihalten. Doch bis zum jetzigen Zeitpunkt kam diese Wende noch nicht. Noch immer ist diese Form des Speichermediums nicht wegzudenken. Gerade bei der Speicherung von Bürodokumenten kommt diese Form noch zum Einsatz und bewährt sich noch immer. Zweifelsfrei wurde an der Technik nicht viel verbessert, sie bewährte sich und hält noch immer. Ob der Platzgewinn bei den Einschüben etwas bringt ist auch sehr fragwürdig.

Mein Miditower verfügt über zwei 3,5 Zoll Einschübe und ich wüsste nicht, was ich dort hineinbauen sollte. Ich nutze weiterhin zum Austausch von Bürodokumenten dieses Speichermedium. Auch benötige ich es noch zum Installieren diverser Hardwaretreiber, welche zum Teil immer noch im 3,5 Zoll Standart mitgeliefert werden. Wieso eine Sicherungskopie von 10 Worddokumenten auf eine CD brennen, wie sie nicht einmal ein Viertel einer Diskette belegen.....

Doch wehe dem der diese Disketten noch kaufen möchte. Dort wo sie früher in mehreren Reihe standen, tummeln sich heute die CD-ROM Rohlinge. Irgendwo in den hinteren Ecken, wenn überhaupt, kann man mit Glück noch welche erhaschen. Legt man sie sich in den Einkaufkorb, so wird man selten als Museumsausstatter beäugt. Gut das ich noch Massen von diesem Medium besitze und diese hüte wie meinen Augapfel.

Tja, was soll ich noch zu den technischen Daten sagen, ich meine es wäre alles erwähnt. Sicher könnte ich noch von der wunderbar grünen Leuchtdiode berichten, über dessen Erstrahlen man sich immer freut, denn sie spiegelt die Betriebsbereitschaft und den Arbeitseifer wieder. Oder über den Auswurfknopf, welcher mehr als einmal gehakt hatte und einen mehr als einmal zur Verzweiflung brachte. Doch die Technik war und ist robust und weltweit verbreitet. Nicht umsonst erkannte man das Speichermedium in zahleichen Agentenfilmen, wo diese Disketten, mit brisantem Inhalt, wo eben solche einem 3,5 Zoll Laufwerk beschrieben und ausgelesen wurde. Selbst im kommunistischem Machtbereich, wo „Robotron“ Computer die Vormachtstellung besaßen, kamen sie zum Einsatz....

Und so werde ich auch diesen Bericht auf diesem „Käfer / Volkslaufwerk“ speichern, möge es für immer einen festen Platz im Computerzeitalter einehmen......

Danke für das Lesen, Kommentieren und Bewerten.....

Euer, in Erinnerungen schwankende TempoAW (Jürgen)
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Methusalem

Ausgedient , oder immer noch in???

ein Testbericht von 2002-07-05 14:51:58 vom 05.07.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe/Leserinnen,

tja ein jeder kennt es, es dürfte wohl auch an so ziemlich an jedem Pc vertreten sein, aber wird es auch oft genutzt?
Diese Frage habe ich mir jetzt doch schon des öfteren gestellt und möchte Ihnen nun gerne darüber berichten.

Laufwerk 3,5 Zoll
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Wie schon erwähnt, ein (fast) jeder hat es an seinem Pc, aber wer bitte schön nutzt es den noch heutzutage?
Als das 3,5 Zoll Laufwerk eingeführt wurde, war es eine Verbesserung, den man konnte eine grössere Datenmenge als bei dem Vorgänger den riesigen Disketten, sie waren glaub ich um die 5 Zoll gross, abspeichern.
Auch war damals Speicherplatz ein bisschen Mangelware,da die Technik im Festplattengebiet noch nicht so ausgereift war. Hinzu kommt, das die damalige Software noch nicht so viel Speicherplatz belegte, weil die Programme im Gegensatz zu heute um einiges kleiner waren.
Man kann hat bei herkömmlichen 3,5 Zoll Disketten einen Speicherplatz von 1,44 MB zur Verfügung. Nun will man sich seine Software auf Disketten sichern, dürfte man bei den meisten Programmen Probleme bekommen, ganz einfach weil sie zu gross sind.
Ich bin der Meinung die 3,5 Zoll Disketten eignen sich heutzutage lediglich noch dazu eine kleine Datensicherung von Z.B. Word oder Exel Dateien durchzuführen, meinetwegen auch noch kleiner ZiP-Dateien.
Ist es nicht so das es einfacher ist seine Programme auf CD zu brennen, zumal einem da eine wesentlich höhere Speicherkapazität zur Verfügung steht?
Auch im Festplattenbereich ist die Technik mittlerweile schon so weit ausgereift, das ein Datenverlust schon fast unmöglich ist.
Einen Vorteil haben die kleinen Disketten jedoch gegenüber den CD's.
Sie sind wesentlich unempfindlicher als die silbernen Scheiben. Sind bei CD's mal ein paar Kratzer drauf, ist schnell die Unlesbarkeit vorhanden. Dagegen sind die kleinen Disketten beinahe unverwüstlich, die Daten sind lange,lange Zeit vorhanden.

Fazit
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Für eine sichere Datensicherung auf lange Zeit ist das 3,5 Zolllaufwerk auf jedenfall bestens geeignet, da die kleinen Disketten sehr robust und Widerstandsfähig sind. Der Nachteil ist leider, das einem nur eben wenig Speicherplatz (1,44 MB) zur Verfügung steht.Word und Exel-Dateien sollte man auf 3,5 Zoll sichern. Für grossere Programme ist das Laufwerk leider ungeeignet.

Freundlichst

Ihr Methusalem
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
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Einfach nicht tot zu kriegen ...

ein Testbericht von 2002-06-13 15:33:13 vom 13.06.2002
Empfehlung: ja
„Diskette sind nicht mehr zeitgemäß“. „Disketten benutzt doch keiner mehr“. „Was soll ich mit einem 3.5 Zoll Laufwerk“. So oder ähnlichen klingen die meisten Aussagen, wenn es um eine 3.5 Zoll Disketten-Laufwerk geht. Aber ist das wirklich so? Hat die Diskette nur Nachteile? Ich sehe das Ganze etwas anders, warum, möchte ich mit diesem Bericht mal etwas mehr verdeutlichen.


Wovon wir reden
Wir reden über ein Disketten-Laufwerk für Disketten im Format 3.5 Zoll. Dabei handelt es sich um ein Speichermedium, welches in der üblichen Form als HD-Diskette (HD = high density) auf dem Markt zu finden ist und in der Regel ein Speichervolumen von 1.44 MB besitzt. 3.5 Zoll-Disketten sind annähernd viereckig, meistens schwarz. Diskette können durch einen kleinen „Schalter“ innerhalb des Mediums hardwaremäßig schreibgeschützt werden und werden in der Regel in 10er Packungen vertrieben. Das dazugehörige Laufwerk gehört noch vor kurzer Zeit zur Standardausrüstung eines jeden PC, ist in der Regel mit dem Laufwerksbuchstaben A oder B versehen und nimmt in der Breite etwa 2/3 des Platzes von einem CD-Laufwerk ein. Das Diskettenlaufwerk kostet ungefähr 50 Euro, ist bei vielen Notebook-Konfigurationen aber nur noch als Zubehör erhältlich.
Erwähnen sollte man noch, dass es auch 5.25 Zoll-Disketten gibt, welche aber annähernd ausgestorben sind. Auch Disketten im DD-Format (double density) sind durchaus noch auffindbar und haben dann nur 720 kB Speicherplatz. DD-Disketten kann man sogar heute noch käuflich erwerben, entsprechende Laufwerke, die nur DD lesen können sind aber nicht mehr im Handel.


Vor- und Nachteile allgemein
Die Diskette hat sicherlich ihre Nachteile. Die wohl auffälligsten Nachteile sind die geringe Speicherkapazität von gerade einmal 1.44 MB, die langsame Schreib- und Lesegeschwindigkeit und die Anfälligkeit gegen Sonneneinstrahlung und Magnetismus. Wobei die Zeitbedarf für das Beschreiben in der Regel aber geringer ist, als wenn ich für eine so geringe Datenmenge eine CD beschreibe – bei kleinen Datenmengen macht sich beim Brenner dann doch das LeadIn und LeadOut bemerkbar :-)
Ein großer Vorteil von Disketten ist es, dass man für das entsprechende Laufwerk in der Regel keinen speziellen Treiber benötigt, da Disketten über einen Systeminterrupt vom BIOS aus angesprochen werden können. Der wahlweise Übergang von „schreibgeschützt“ auf „beschreibbar“ ist ebenfalls eine Stärke der Diskette. Der entscheidenste Vorteil liegt aber wohl in der weiten Verbreitung von Disketten und den entsprechenden Laufwerken, so dass man in der Regel davon ausgehen kann, dass jeder die Möglichkeit hat, eine Diskette einzulesen. Obwohl dieses Argument inzwischen wohl auch sehr häufig auf CDs angewendet werden kann ...


Verbreitung im Maschinenbereich
Innerhalb der Steuerungstechnik von Maschinen spielt die Diskette auch heute noch eine ganz entscheidende Rolle. Das Diskettenlaufwerk ist hier der übliche Standard, CDs und Netzwerk halten nur langsam Einzug. Die Gründe hierfür sind vielfältig. Sicherlich sind Diskettenlaufwerk nach wie vor die billigsten Speichermedien und damit ist schon einmal ein entscheidender Pluspunkt für die Diskette gegeben. Gerade im heißumkämpften Markt der Maschienensteuerungen kommt es auf jeden Euro an ... Die Speicherkapazität des Mediums spielt dabei meistens eine eher untergeordnete Rolle, da Speicher für Steuerungen extrem teuer ist und die Daten von daher so kompakt wie möglich gehalten werden. Eine vollautomatisch laufende Anlage, die vorne 6m-Alustangen hereinbekommt und hinten vollständig fertige Fenster inklusive Glas und Griffen „ausspuckt“ hat beispielsweise einen Datenvolumen von 1.13 MB – und zwar Programm und Produktionsdaten zusammen. Woher ich das weiß? Ganz einfach, ich habe diese Maschine vorgestern in Betrieb genommen :-) Das Geringe Speichervolumen spielt also in diesem Sektor keine Rolle.
Disketten werden sich auf dem Steuerungsmarkt aber auch aus anderen Gründen noch sehr lange halten. 600 MHz-Prozessoren oder ähnliche Systemausrüstungen sind – im Gegensatz zum PC-Markt – dort nämlich eher eine sehr seltene Ausnahme. Die meisten Industriesteuerungen arbeiten mit preiswerten 16- oder 32-Bit-Prozessoren und gerade einmal 256 kB an Arbeitsspeicher, meistens ergänzt durch etwa 2 MB an batteriegepufferten Datenspeicher. In einer solchen „Umgebung“ ist es für Systementwickler ziemlich schwierig, ein CD-Laufwerk an zu sprechen, von einem Brenner mal ganz zu schweigen :-)


Meine private Nutzung
Ich persönlich könnte auch privat nicht ohne Diskettenlaufwerk leben. Gerade kleiner Daten – beispielsweise mal ein Word-Dokument – lassen sich einfach auf einer Diskette speichern. Hierfür eine CD zu brennen, finde ich dann doch reichlich übertrieben. Auch kleiner Datenmengen, die sich sehr häufig ändern – z.B. die Quelldateien innerhalb der Programmentwicklung – lassen sich hervorragend auf einer Diskette speichern. Hierfür reicht der Speicherplatz eigentlich immer aus und da die Daten fast täglich geändert werden ist die Wiederbeschreibbarkeit ein entscheidender Vorteil. Sicherlich lassen sich auch CDs wieder beschreiben, aber erstens sind wiederbeschreibbare CDs teurer und zweitens ist der Brennvorgang langwieriger als das Beschreiben einer Diskette.
Besonders häufig benutze ich Disketten bei der Arbeit mit der Auswertesoftware für Schwimmwettkämpfe. Hier ist es im allgemeinen so, dass die vereinseigenen Rechner aufgrund ihrer Performance weder ein Netzwerk noch einen CD-Brenner zulassen. Da aber in der Regel auf zwei verschiedenen Rechnern gearbeitet wird, wird zum Datenaustausch eben eine Diskette verwendet ... das geht leidlich schnell, ist aber kinderleicht. Außerdem hat jede Software aus diesem Bereich eine entsprechende Funktion, um einen Datenaustausch mittels Diskette durchführen zu können :-)

Für die Archivierung von Daten kann ich Disketten aber auf keinen Fall empfehlen. Disketten sind sehr anfällig und bei häufigen Temperaturwechseln, direkter Sonneneinstrahlung und in magnetischen Umkreisen sind die Daten schnell verloren. Das Handy zusammen mit einer Diskette in der Jackentasche auf zu bewahren kann schnell zu einem Datenverlust führen ...
Auch große Datenmengen transportiere ich nicht mehr auf der Diskette. Früher gab es immer riesengroße Anstrengung und in der Regel wurden irgendwelche Packprogramme verwendet, um das Datenvolumen zu reduzieren und somit auf eine Diskette zu bekommen. Wenn das nicht gereicht hat, wurden die entsprechenden Archive in der Regel als multiplevolume über mehrere Disketten verteilt. Diese Vorgehensweise wäre zwar auch heute noch praktikabel, ist aber sehr zeitaufwendig und extrem lästig. Außerdem setzt eine solches Vorgehen meistens auch nähere Kenntnisse über die entsprechenden Packprogramme voraus. Das ist es doch schon einfach und effektiver, entsprechende Daten auf eine CD zu brennen :-)


Fazit
In meinen Augen ist die Diskette noch lange nicht tot. Gerade im Bereich der industriellen Steuerungen ist sie nach wie vor das Hauptspeichermedium. Im privaten Bereich ist die Diskette bei kleinen Datenmengen, wie z.B. wenige JPG-Bilder, ein paar Word-Dokumente oder ähnliches nach wie vor eine ernst zu nehmende Alternative zur CD. Vor allem die Wiederbeschreibbarkeit und die weite Verbreitung von entsprechenden Laufwerken ist dabei von Vorteil. Für größere Datenmenge ist die CD aber vorzuziehen. Bewusstes Umgehen mit einer Diskette ist unerlässlich, weil die Daten sonst schnell dank irgendwelcher Magnetquellen verschwunden sind.
Insgesamt würde ich Diskettenlaufwerke auf jeden Fall empfehlen und bei bewusstem Einsatz mit voller Punktzahl versehen. Der Preis spricht für sich und in meinem Augen darf man diesem Produkt nicht ankreiden, dass es technisch aus einer anderen Generation stammt.

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Cu easywk
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
*Piccolo*

*knatter* *ratter*

ein Testbericht von 2002-06-02 15:37:16 vom 02.06.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser/innen! Heute werde ich mal über das 3,5" Floppy Laufwerk schreiben. Jeder hat es in seinen Rechner drin aber wird es denn heute noch benutzt? Das ist wohl eine Frage, die jeder anders beantworten würde! Doch dazu kommen wir später.

1983 kamen die ersten 3,5" Floppy Diskettenlaufwerke heraus. Sie sollten damals die 5,25" Laufwerke ablösen die ja schon seit 1978 auf dem Markt waren (bekannt z.b. durch den C64 das waren auch 5,25" Diskettenlaufwerke) Wie auch bei den 5,25" gab es bei 3,5" Disketten 3 verschiedene:

3,5" DD (720 kb Speicherkapazität)
3,5" HD (1,44 MB Speicherkapazität)
3,5" XD (2,88 MB Speicherkapazität)

Die wohl bekanntesten Disketten waren die 3,5" HD mit 1,44 MB Speicher. Früher waren sie noch unformatiert und sehr teuer doch heutzutage bekommt man sie fast nur noch formatiert und für wenig Geld.

Das 3,5" Laufwerk ist im Gegensatz zu seinem großen Bruder recht klein. 10 cm breit und 2,5 cm hoch. Das alte 5,25" war bedeutend größer.

Das Floppy Diskettenlaufwerk war ab 1987 Standard in jedem Komplett PC. Damals war es auch sehr hilfreich, da damals die Daten noch nicht so groß waren wie heute. Damals besaß man ja auch nur kleine Festplatten (500 MB - 1 GB). Da war das Floppy Laufwerk eine ideale Ergänzung. Auch Programme und Spiele gab es damals nur auf 3,5" Disketten. Bis dann halt das CD-ROM Laufwerk herauskam. Ab da fing es schon an, langsam überflüssig zu werden. Aber ganz langsam! Und heutzutage braucht man es eigentlich gar nicht mehr denn was sind heutzutage schon 1,44 MB! Soviel kann man nämlich, wie oben schon erwähnt, auf einer Standard Diskette speichern.

Viele werden sich auch fragen, woher der Name Floppy? Nun ja das ist ganz einfach. Da die 5,25" Disketten damals sehr biegsam waren, gab man ihnen den "Spitznamen" Floppy Disk! Und somit sagt man heute Floppy Drive! Daher der Name Floppy Laufwerk.

Damals brauchte man das Diskettenlaufwerk auch noch für Systeminstallationen. z.B. wenn man damals Windows installieren wollte ging das nur über das Floppy Laufwerk. Heut zu Tage kann man problemlos über CD installieren. Also auch hier überflüssig.

Auch vom Datenbackup sind die Disketten heut zu tage sehr veraltert! Beispiel: Man hat z.b. ein System Backup von 700 MB! Was macht man? Man brennt eine die Daten auf eine CD. Hätte man nur die Disketten so bräuchte man 486 Disketten! ©*Piccolo* Das ist echt enorm. Klar, so für kleine Sachen wie z.b. einem Bild oder ein paar kleinere Dateien wie Word Dokumente etc kann man sie noch benutzen aber ansonsten sind sie mittlerweile überflüssig.
Das Floppy wurde nun mal vom CD-ROM und von der Speichergröße der Festplatten eingeholt. Wie ich schon gelesen habe, wird es das Floppy nächstes oder übernächstes Jahr nicht mehr geben! Es wird somit aus Komplett-PC's herausgenommen. Da die meisten heutzutage einen Brenner drin haben.

Falls man doch noch ein 3,5" Floppy Laufwerk in den Rechner einbauen möchte, der kann das ohne Probleme machen! Man braucht lediglich einen Schraubenzieher. Man schraubt nun sein Gehäuse auf und nimmt die Schutzblende ab! Es gibt in jedem Tower einen Slot für das Diskettenlaufwerk. Da schiebt man nun das Laufwerk hinein und schraubt es von der Seite fest. Auf der Rückseite befinden sich auch nur 2 Anschlüsse! Einmal der Controller für die Datenübertragung und einmal der Strom-Anschluss. Der Strom-Anschluss ist leicht zu finden da er sich von den anderen unterscheidet. Er ist deutlich kleiner wie die von CD-Laufwerken etc. Und dann noch das Floppy Kabel hinten anschließen! Aber Vorsicht! Sollte das Floppy nun nicht funktionieren bzw leuchtet die LED durchgehend grün, so hat man das Floppy Kabel falsch angeschlossen. Man dreht es in diesem Fall einfach um und schließt es andersherum wieder an! Dann klappt es! Kaputt gehen kann das Laufwerk dadurch nicht.

Heutzutage kosten die Floppy Laufwerke auch nichts mehr! Ein neues Laufwerk kostet c.a. 15 €. Aber wenn man Glück hat, dann bekommt man auch welche geschenkt von Privat. Denn viele brauchen die 3,5er nicht mehr und verschenken sie dann. Hab meine 2 letztens auch verschenkt. Wer braucht sowas noch :D

Um zum Fazit zu kommen: Damals war das Laufwerk eine echte Sensation. Man konnte für damalige Verhältnisse echt viel speichern. Wer eins hatte der war auch glücklich, das er eins hatte. Aber heutzutage völlig überflüssig. Es gibt CD-ROM und CD-Writer und auch ZIP-Laufwerke (ebenfalls Disketten aber mit viel mehr Speicherplatz!) oder halt größere Festplatten (>80 GB). Für manche vielleicht noch von nutzen aber für mich persönlich nicht mehr! Aber wie schon erwähnt muss jeder selber wissen!
Somit Rest in Peace liebes 3,5" Floppy Laufwerk und DANKE für dein Dienste :)

Hab mal eine 1 vergeben weil damals war es klasse!!


LG,

euer ©*Piccolo*
...
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baerle44

Ein alter Hut?

ein Testbericht von 2002-05-21 11:07:09 vom 21.05.2002
Empfehlung: ja
Mit Sicherheit nicht, denn Diskettenlaufwerke werden auch heute noch gebraucht und sind in jedem PC vorhanden.

Das wichtigste Argument für die Diskettenlaufwerke ist und bleibt wohl auch in nächster Zukunft das Booten von der Diskette. Ich benutze es z.B. sehr häufig um Berichte, so wie diesen, anschließend nach dem Schreiben auf Disketten zu speichern. Selbst bei manch neuer Hardware die man kauft befinden sich die notwendigen Treiber noch auf Disketten, wie z.B. die von T-Online gelieferte Netzwerkkarte. ~baerle44~ Diese hatte auch noch ihre benötigten Treiber auf Diskette gespeichert.

Obwohl ich denke, dass die Diskettenlaufwerke und auch die Disketten selbst schon zum alten Eisen gehören, wie schon längst die 5¼ Zoll- Laufwerke. Jedoch so lange die Firmen ihre Software bzw. Treiber noch auf Disketten liefern, ist noch längere Zeit kein Gedanke daran zu verschwenden, das Laufwerk auszubauen und auf den Schrott zu werfen.

Für kleinere Datenmengen ist das Diskettenlaufwerk auch ideal und einfach praktisch zur Sicherung dieser Daten. Auch sind meiner Meinung nach die Disketten längst nicht so empfindlich wie CD-Rom’s gerade in Anbetracht dessen, dass in meinem Haushalt noch 2 kleinere Kinder rumspringen und an den Silberscheiben größtes Interesse finden. Einmal erwischt sind sie verkratzt und schrottreif.

Die Kapazität einer Diskette liegt im übrigen bei 1,44MB, also vollkommen ausreichend für normale Dokumente, Berichte oder anderes, was einem sonst nur unnötig die Festplatte vollmüllen.

Die Versuche, das Diskettenlaufwerk durch Zip- Laufwerke zu ersetzen, schlugen einfach nur fehl. Diese Laufwerke können sich meiner Meinung nach einfach nicht durchsetzen, zumal man heute für das gleiche Geld an einen guten Brenner herankommt. Den ich besonders für große Datenmengen nutze.

Gibt das vorhandene Diskettenlaufwerk im PC einmal seinen Geist vorzeitig auf, benötigt man auch nicht sehr viel Geld zum Kauf eines neuen. Ich rate aber unbedingt immer zum Kauf eines Markengerätes, da no Name Produkte oftmals nicht die Garantie bzw. die gute Funktionalität aufweisen. ~baerle44~ Mehrere gute Markenprodukte sind bereits weit unter 50DM (25,50 €) im Handel erhältlich, man muss sich nur etwas umschauen und die Preise vergleichen.

In der Regel halten die Diskettenlaufwerke jedoch länger wie der ganze Rechner selbst, da sie ja nicht der Belastung ausgesetzt sind wie andere Rechnerteile, so dass es normalerweise eben auch nicht zum vorzeitigen Verschleiß kommt.

Das Allerneueste was als Speichermedium momentan auf dem Markt ist, ist der DVD-Brenner. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich glaube man bekommt auf eine DVD etwa 2GB an Daten drauf. So toll das klingt, aber für kleinere Datenmengen halte ich die Disketten einfach praktischer, vor allen Dingen wenn ich die Preise der neusten Errungenschaften der Technik vergleiche.


Fazit:
°°°°°°

Ich persönlich denke, dass das alte Diskettenlaufwerk noch einige Jahre „in“ bleiben wird und möchte nicht darauf verzichten. Vielleicht hängt das aber auch noch mit meiner Amiga-Zeit zusammen und weckt deshalb nostalgische Gefühle in mir, wenn ich eine Diskette in das Laufwerk einschiebe ;-)


© euer Werner 21.o5.2oo2
...
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Kommentare
Coppedia
Coppedia, 21.05.2002
Was sollte ich auch mit meinen 300 Disketten machen, wenn ich kein Laufwerk mehr haumltte! - Gruszlig Cop
Insomnia
Insomnia, 01.07.2002
Auch wenn ich039s kaum noch nutze moumlchte mein 3,5er Schaumltzchen nicht missen :
LaMagra
LaMagra, 21.05.2002
ich brauch meins auch immer noch
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Sandra15

Alt aber immer noch nützlich...

ein Testbericht von 2002-04-28 10:01:30 vom 28.04.2002
Empfehlung: ja
Hallo liebe Informationssuchende,

heute möchte ich mal wieder über eine PC- Komponente schreiben.
Es handelt sich hierbei um das gute alte 3,5 Zoll- Laufwerk.

Einleitung:
Obwohl die Technik nun schon sehr weit fortgeschritten ist, gibt es immer noch ältere Komponenten, um die man noch nicht herum kommt.
Das 5,25 Zoll- Laufwerk ist nun schon sehr veraltet und kaum noch in irgendeinem Rechner zu finden. Geblieben ist der Nachfolger, das 3,5 Zoll- Disketten- Laufwerk.
Viele werde sich jetzt fragen, wozu brauche ich noch dieses Laufwerk ? Es gibt doch schon besseres, wie CD- Roms, Zip- Disketten usw. Aber auch das hat noch seinen Sinn, den ihr noch lesen werdet.

Das Laufwerk:
In die große Öffnung des Laufwerkes werden die Disketten eingelegt.
Links unten befindet sich ein Kontroll- Leuchtdiode. Diese Diode leuchtet auf, wenn eine Diskette eingelegt ist und auf diese zugegriffen wird. Rechts unten befindet sich die Auswurftaste, mit der man die Diskette aus dem Laufwerk entfernen kann..
Im Diskettenlaufwerk befinden sich:
* Antriebsmotor
* zwei kombinierte Schreib- / Leseköpfe
* ein Schrittmotor
* Kontrollelektronik.
Der Antriebsmotor versetzt die Scheibe (Speichermedium) bei Lese- bzw. Schreibzugriffen in Rotation. Die Umdrehungsgeschwindigkeit liegt bei 300 Umdrehungen pro Minute.

Ein Diskettenlaufwerk kostet heute ca. 19,99 Euro.

Die Disketten:
Tja, für dieses Laufwerk benötigt man Disketten. Das sind die kleinen quadratischen Plastikdinger, die oberhalb eine Metallverriegelung besitzen und in der Mitte der Rückseite noch eine kleine Metallscheibe haben, um die sich das Speichermedium befindet. Am unteren Rand der Diskette befindet sich noch ein kleiner Schieber, mit dem man die Diskette schreibgeschützt machen kann.
Die heutigen Disketten sind schon formatiert und das mit 1,44 MB.
Die meisten Disketten besitzen auch ein integriertes Reinigungssystem, um Drop outs zu verhindern. Mit Drop outs sind Schreib- bzw. Lesefehler gemeint.

Die Disketten gibt’s im Pappkarton verpackt oder auch in Plastikhüllen. Es befinden sich immer 10 Stück in einer Packung.

Wozu brauche ich ein Diskettenlaufwerk ?
Vielfach sind bestimmten Komponenten, wie CD- Rom- Laufwerk noch Treiber- Disketten beigelegt, um das Laufwerk auch im DOS- Modus ansprechen zu können. Windows erkennt das Laufwerk selbständig.
Desweiteren brauchen bestimmte Programme Wiederherstellungs- Disketten für den Notfall. Auch für Windows kann bei der Installation eine Bootdiskette erstellt werden.
Weiterhin braucht man Disketten für ein BIOS- Update. Hierbei wird das BIOS- Update und die Flashdatei auf Diskette gespeichert und nach einem Neustart von Diskette gestartet.
Wer keine bootfähige Windows- CD- Rom besitzt braucht ebenfalls eine Diskette, um das System zu installieren. Viele Hersteller von PC ´s bieten hierzu eine Universal- Installations- Diskette an. Auf dieser Diskette befinden sich dann alle Befehle, um partitionieren, formatieren und installieren zu können.

Fazit:
Noch immer kann man auf ein Diskettenlaufwerk nicht verzichten. Es ist halt immer noch lebenswichtig für den PC.
Da dieses Laufwerk sehr selten genutzt wird, hat es eine sehr lange Lebensdauer.

So, jetzt habe ich eigentlich alles zu diesem Laufwerk erzählt.

Danke fürs Lesen und eure Kommentare.

Euer Rene
...
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Kommentare
DrDuke
DrDuke, 28.04.2002
Das Diskettenlaufwerk wird wohl nie aussterben
Janet
Janet, 28.04.2002
Ich arbeite noch sehr oft damit
Ritzilein
Ritzilein, 28.04.2002
Jetzt wo Du es schreibst, faumlllt mir erst einmal auf, wie lange ich schon keine Diskette mehr benutzt habe. Trotzdem wuumlrde ich mein Diskettenlaufwerk nicht abgeben lach. Liebe Gruumlszlige, Bianca
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Kann denn Liebe Sünde sein?

ein Testbericht von 2002-04-26 11:27:21 vom 26.04.2002
Empfehlung: ja
Hallo allerseits,

ich liebe meinen Beruf. Das kann jeder sehen, der mich täglich bei der Arbeit beobachten kann. Heute berichte ich, wie ich dazu kam und was ich dabei schon alles erlebt habe. Da das ganze aber ein sehr langer Beitrag werden würde, beschränke ich mich auf ein paar Highlights, die – dem Thema entsprechend – sich rund um die allseits beliebten Diskettenlaufwerke und den entsprechenden Disketten drehen.

Historie
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1979/80
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Meinen ersten Kontakt mit Computern hatte ich im 9. Schuljahr auf der Realschule. Dort wurde gerade das „neue Fach“ Informatik testweise eingeführt und einige wenige – darunter mein Banknachbar – wählten das Fach im Rahmen der Wahlpflichtfächer für das 9. und 10. Schuljahr. Meine Leidenschaft war (noch) die Astrophysik und deshalb wählte ich das Vertiefungsfach Naturwissenschaften.

Eines Tages zeigte mir mein Banknachbar seine Hausaufgabe für Informatik, mit der er nicht klar kam – das Drucken eines Dreiecks aus Sternchen in der Programmiersprache PASCAL. Ich sah mir die Mitschrift des Kollegen an – und verliebte mich auf den ersten Blick. In PASCAL nämlich und die damit verbundenen Möglichkeiten. Schnell konnte ich meinem Kollegen mit dem Programm helfen. Und natürlich begann ich gleich mit meinen eigenen Programmen für Quadrate, Rechtecke, etc.

Am Ende der 9. Klasse wurden in meinem Wahlpflichtfach die Lehrer für die 10. Klasse festgelegt. Leider gefiel mir nicht, was auf mich zukommen würde und so ergriff ich die Chance während des eigentlich für 2 Jahre festgelegten Wahlzeitraums den Kurs zu wechseln. Natürlich zur Informatik. Zuerst gegen den Widerstand des Informatik Lehrers, der sich aber nach der ersten Klassenarbeit legte, bei der ich gleich die volle Punktzahl erreichte.

Dann war es endlich soweit. Ich durfte mit einigen Kollegen und dem Lehrer zum Computer, der sich im etwa einen km entfernten Gymnasium im gemeinschaftlich genutzten Computerraum befand!

Diese Wundergerät (ein kleiderschrankgroßer Dietz 621 X1) war eine Minianlage mit 2 Terminals, einem Drucker und einem Kartenleser. Ganze 44 Kilobyte Hauptspeicher nannte er sein eigen. Das Betriebssystem wurde von einer Bootdiskette (die ganz großen 8,5´´ Zoll Disks mit 170 KByte Speicherkapazität) im Bootlaufwerk geladen und die Daten konnten auf einer Datendisk (gleicher Größe) im zweiten 8,5´´ Laufwerk abgelegt werden.

Wir arbeiteten damals alle zusammen auf EINER Datendisk. D.h. der Lehrer besaß eine 8,5 ´´ Diskette, die er einlegte und auf der alle unsere Programme gespeichert wurden. Nach der Eingabe der Programme (über Kartenleser) und dem Kompilieren wurden die fehlerfreien Programme darauf gespeichert. Die fehlerhaften Programme müssten auf den Karten korrigiert werden und durften manchmal am gleichen Tag noch einmal durchlaufen.

Die 170 KByte der Diskette reichten nicht nur für die ganze Klasse, sondern sogar für das ganze Schuljahr aus!

1980/83
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Nach dem Realschulabschluss ging ich zum Gymnasium und wählte als zusätzliches Fach natürlich wieder Informatik, was sich so langsam als Studienwunsch herauskristallisierte.

Inzwischen gab es mehrere Arbeitsgruppen um den Computer und in jeder Arbeitsgruppe gab es eine Datendiskette. Es dauerte lange bis die ersten Disketten der früheren Jahrgänge an ausgewählte Schüler für eigene Daten herausgegeben wurden. Zusammen mit ein paar Freunden konnte ich eine dieser Disketten ergattern, die dann in einem eigens dafür angemieteten abschließbaren Fach aufbewahrt wurde.

Doch da geschah das Unfassbare: Der Dietz 621 X1 wurde aufgerüstet. Plötzlich erhielt er ganze 52 KByte Hauptspeicher!! Wochenlang testeten wir die nun größere Leistungsfähigkeiten mit immer komplexeren Programmen.

Dann die zweite Überraschung: Ein Apple IIe wurde im Rechnerraum installiert. Beim Einschalten konnte er Basic und über eine Bootdiskette (die damals neuen 5,25´´ Floppy Disks, ebenfalls 170 KByte Speicherplatz) konnte ein Pascal Compiler und verschiedene andere Programme geladen werden. Doch die größte Faszination übte das mitgelieferte Spiel „Space Invaders“ aus. Leider wurden alle Floppies von den Lehrern unter Verschluss gehalten, so daß wir uns dringend eine Floppy zulegen mussten, koste es, was es wolle.

Mit einem Freund machte ich mich an einem Schultag auf den langen Weg zur nächsten Stadt – 30 km entfernt. Natürlich trampten wir und natürlich während der Unterrichtszeit ;) Nach 2 Stunden erreichten wir völlig geschafft die Innenstadt und nach einer kleinen Stärkung ging es dann los.

Wir zogen von Geschäft zu Geschäft, von Kaufhaus zu Kaufhaus, von Elektroladen zu Elektroladen, ... aber kein Mensch verstand, was wir wollten. Computer hatte man schon gehört, aber „Floppy“, „Diskette“, „Zoll“ und ähnliches verwies man in den Bereich der Mythen. „Nie gehört“, „Kenne ich nicht“, „Ist das was zu essen“, ...

Bis wir dann in einem Büroeinrichtungshaus landeten. Dieser Laden verwies uns an die interne Werkstatt, in der doch tatsächlich ein Computer stand. Und tatsächlich besaß man dort die benötigten Floppy Disks!!

Aber leider waren die für den internen Gebrauch. Es gab einfach keine Quelle für die Dinger. Völlig enttäuscht wollten wir uns abwenden, als der Geschäftsführer uns sah. Nachdem wir ihm das ganze erzählt hatten, wies er an uns eine Disk abzugeben. Nur auf einen Preis legte er sich nicht fest. Nach einiger Verhandlungszeit wurden wir uns dann einig. Stolze 20 DM bezahlten wir für EINE Floppy Disk. Aber das machte uns nichts aus. Überglücklich machten wir uns auf den Rückweg und konnten stolz von unserer Errungenschaft berichten.

Das ganze hatte allerdings auch ein unschönes Nachspiel, als der Direktor uns wegen der geschwänzten Stunden einige Wochen lang täglich sprechen wollte, aber auch das steckten wir weg, denn nun konnten wir endlich Programme für den Apple schreiben und speichern.

1983/84
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Wehrpflicht, keine besonderen Computerbegegnungen

1984/92
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Während der Studienzeit konnte ich endlich wieder mit Computern arbeiten. Als Speichermedium gab es Storage Systeme und die ersten Festplatten. Als Massenspeicher wurden Magnetbänder benutzt, mit denen ich zwar auch schon einiges erlebt habe, was ich aber lieber nicht hier veröffentlichen möchte ;)

1992/heute
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Aufgrund der Studienzeit mit den neuesten Unix Computern hatte ich die Einführung der PCs verdrängt, da ich hoffte, nie mit solchen Kisten in Berührung zu kommen. Natürlich verflog diese Illusion als ich meine erste Arbeitsstelle antrat :(

Geschwindigkeiten von 33 MHz und Festplatten um die 40 MByte waren die zu der Zeit besten Systeme und auf den relativ neuen 3,5´´ Disks konnten 720 KByte geschrieben werden.

Da die Disks aus beidseitig beschichteten Trägermedien bestanden, dauerte es nicht lange, bis die Disketten von den Laufwerken beidseitig gelesen und beschrieben werden konnten, worauf sich die Kapazität noch einmal verdoppelte.

IBM führte irgendwann Disks mit höherer Schreib/-Lese Dichte ein, die sich aber irgendwie nie durchgesetzt haben, weshalb wir heute immer noch auf den 1,44 MB fassenden 3,5´´ Disks sitzen.

Am Anfang hatte ich im PC Supportbereich einen Computer mit 5,25´´ Laufwerk UND einem 3,5´´ Laufwerk, damit ich die weit verbreiteten großen Disks bequem auf das neue Format überspielen konnte
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Technik
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Die Floppydisks haben zu allen Zeiten das gleiche Prinzip gehabt. Eine runde Scheibe aus magnetisch beschichtetem Material steckt in einer Hülle, die dafür sorgt, daß möglichst wenig Staub auf den Datenträger kommt. In der Mitte ist ein Loch oder eine Halterung, damit die Diskette im Laufwerk zentriert werden kann.

Ein Schlitz in der Hülle – früher offen, heute durch einen verschiebbaren Verschluss geschützt – sorgt dafür, daß ein Schreib-/Lesekopf über die gesamte Breite der Scheibe fahren kann. Durch Rotation und durch die Bewegung des Kopfes kann so jeder Punkt der Scheibe erreicht werden.

Zu dem Loch in der Mitte der Scheibe kommt noch ein winziges Loch im Datenbereich der Scheibe. Dieses kleine Loch sorgt dafür, daß das Laufwerk weiß, wie schnell sich die Scheibe dreht (je öfter das Loch vorbeikommt, desto schneller ;) und hat vor allen Dingen einen Bezugspunkt um zu definieren, wo die Daten beginnen.

Die Hülle selbst hat an der rechten Seite im oberen Bereich eine Einkerbung, bzw bei den 3,5´´ Disks rechts und links ein kleines Fensterchen, was teilweise durch einen beweglichen Schieber geöffnet und geschlossen werden kann.

Die Einkerbung, bzw, Fensterchen können durch eine Lichtschranke im Laufwerk abgetastet werden und definieren, ob die Diskette beschrieben werden darf, oder nicht.

Sobald das Fenster geöffnet ist, weigert sich das Laufwerk Daten auf die Diskette zu schreiben. Um den Schreibschutz aufzuheben, schließt man das Fenster mit dem Schieber, oder man klebt vorsichtig ein Stück Papier darüber (möglichst undurchsichtig), so daß der gleiche Effekt eintritt.

Beidseitig beschreibbare Disks (bei den 5,25´´ und 8,5´´) erkannte man daran, daß auf beiden Seiten eine Einkerbung ist. Da aber das Medium selbst grundsätzlich auf beiden Seiten beschichtet war, konnte man durch vorsichtiges Einkerben auch die einfachen Disks beidseitig verwenden. Damals allerdings durch Umdrehen des Disks, heute bei den 3,5´´ Disks geschieht das durch den überall vorhandenen zweiten Schreib-/Lesekopf im 3,5´´ Laufwerk.

Eine Diskette wird unterteilt in Spuren (konzentrische Kreise um den Mittelpunkt) und Sektoren (ein Kreisausschnitt, der die Spur in Abschnitte teilt). Bei einer Scheibe ist die Größe (Länge) einer Spur davon abhängig, wie nahe die Spur am Mittelpunkt ist – innen kleiner und außen größer.

Das führt dazu, daß man sich Gedanken machte, wie die Scheibe am besten genutzt werden kann. Als Ergebnis wurden zwei verschiedene Methoden ausgetüftelt:

Methode 1: Die Scheibe wird mit gleichmäßiger Rotation gelesen und beschrieben. Das führt dazu, daß auf den inneren Spuren genauso viele Daten Platz haben, wie auf den äußeren Spuren, aber die einzelnen Datenbits auf den inneren Spuren sehr viel enger beieinander sind, als auf den äußeren Spuren.

Methode 2: Je nachdem wo man gerade ist, wird die Drehgeschwindigkeit erhöht oder erniedrigt. Das führt dazu, daß auf den äußeren großen Spuren mehr Daten abgelegt werden können, als auf den inneren Spuren und alle Datenbits zueinander den gleichen Abstand halten. Insbesondere war die Kapazität effizienter ausgeschöpft, was bedeutet, daß auf diese Weise mehr Daten auf die Disks passen.

Früher war es so, daß z.B. Apple Computer die zweite Methode angewendet haben und z.B. IBM PCs die erste Methode. Deshalb war man auch nicht in der Lage die im Laufwerk auf einer Maschine geschriebenen Disketten auf dem Laufwerk der anderen Maschine zu lesen.

Letztendlich hat sich Methode 1 durchgesetzt, was vor allem daran liegt, daß es wesentlich einfacher ist eine gleichmäßige Drehung zu garantieren, als eine spurgesteuerte Geschwindigkeitsänderung beizubehalten. Das ist auch der Grund, warum die 3,5´´ Laufwerke heute spottbillig sind.

Die 3,5´´ Laufwerke sind generell alle gleichartig aufgebaut. Ein Schlitz erlaubt das Einlegen (und Herausnehmen) EINER 3,5´´ Diskette. Die Diskette wird im Laufwerk von einem Greifer fixiert, der sich in das metallene Mittelstück der Disk einklinkt. Gleichzeitig werden durch Lichtschranke oder mechanische Stifte die Schreibschutzfenster getestet.

Beim Zugriff auf das Laufwerk wird zuerst die Diskette in eine gleichmäßige Drehung versetzt und dann der Schreib-/Lesekopf positioniert.

Ganz früher musste der Schreib-/Lesekopf noch „von Hand“ aus und eingefahren (geparkt) werden, um die Diskette z.B. beim Bewegen des PCs oder bei Entnahme der Disketten nicht zu beschädigen.

Das Laufwerk liest den sogenannten Bootsektor und kann darüber das Inhaltsverzeichnis der Diskette erreichen. Leider können sich auf dem Bootsektor auch Viren befinden, die auch heute noch automatisch zur Ausführung kommen, so daß man sich ohne Anti-Viren-Programm alleine durch das Einlegen einer Diskette verseuchen kann.

Alle Diskettenlaufwerke werden über einen Controller gesteuert, der die Befehle des Computers in für das Laufwerk verständliche Befehle übersetzt. Der Computer gibt z.B. den Befehl das Inhaltsverzeichnis zu lesen. Der Controller übersetzt das z.B. in „positioniere Lesekopf über Spur 0, lese Spur 0, positioniere in Spur 2, lese Spur 1, etc.“. Da die Laufwerke je nach Hersteller völlig andere interne Befehle haben können, sorgt der Controller dafür, daß sich Computer und Laufwerk trotzdem verstehen.

Geschichten aus dem Leben
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Top 1: Ein Kunde hatte einmal ein Problem mit einer Installationsdiskette. Da er die teuer bezahlte Diskette nicht aus der Hand geben wollte, bat ich ihn um eine Kopie der Diskette, um das ganze zu überprüfen. 10 Minuten später kam eine Sekretärin zu mir mit einem an mich gerichteten Fax vom Kunden, auf dem fein säuberlich die Vorder- und Rückseite der Diskette zu erkennen war...

Top 2: Eine Kundin rief mich ganz verzweifelt an. Sie habe versucht MS Word zu installieren, und inzwischen sei die 2. Diskette fertig und auf dem Monitor stehe „Bitte die 3. Diskette einlegen“. Aber die 3. Diskette habe beim besten Willen keinen Platz mehr im Schlitz weil da ja schon zwei drin seien.“...

Top 3: Bei einem Besuch in einem entfernten Büro musste ich auf einem Uraltsystem eine Software neu installieren. Auf die Frage nach der Originalsoftware wurde mir ein Leitz Ordner gezeigt, in dem tatsächlich die 8,5´´ Disketten fein säuberlich gelocht und abgeheftet waren...

Tipps und Tricks
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Ich denke, daß heute fast jeder weiß, wie man Disketten in Laufwerken benutzt. Aber einige Sachen sind in den fast 20 Jahren an Benutzersupport immer wieder aufgetreten, so daß ich sie hier als nützliche Tipps wiedergeben werde:

Tipp 1: Dauerbenutzung einer Diskette

Schon mal eine Audio- oder Videokassette immer wieder bespielt? Und festgestellt, daß die Qualität der Aufnahme immer schlechter wird? Na bitte. Disketten benutzen ein vergleichbares Material für den Datenträger. Je öfter diese Medien benutzt werden, desto schlechter wird die Qualität!

Also: Wer immer wieder die gleiche Diskette für seine abendliche Sicherung oder für den Datentransfer benutzt, sollte diese regelmäßig (am besten nach 50-100 Nutzungen) durch eine neue Diskette ersetzen. Lieber zu oft, als zu selten und dann auf Datenverlust sitzen bleiben.

Ich habe schon Disketten gesehen, bei denen man bereits durchsichtige Stellen sehen konnte, so oft waren sie überspielt worden.

Tipp 2: Speichern von MS Word Dokumenten auf Diskette

Word hat die Eigenart beim Öffnen eines Dokuments eine temporäre (also nicht dauerhafte) Datei anzulegen. Dort werden die Änderungen abgelegt, die erst beim Speichern in das Originaldokument eingepflegt werden.

Leider wird aber nicht immer alles in das Originaldokument eingebaut. Wer also ein Word Dokument über den Windows Explorer oder den File Manager von einem Festplattenlaufwerk auf die Diskette kopiert, kopiert die aktuellsten Änderungen nicht mit, solange das Word Dokument noch in Word geöffnet ist.

Insbesondere kann es auch vorkommen, daß die Kopie vom Empfänger nicht zu lesen ist, weil wichtige Bestandteile noch in der temporären Datei lagen, die ja nicht mitkopiert wurde.

Bevor also eine Word Datei kopiert wird, müsst Ihr unbedingt das Dokument in MS Word selbst schließen. Generell solltet Ihr Euch das bei allen Dateien (auch Excel, Powerpoint, etc.) angewöhnen, denn nur so ist sicher, daß die Datei alle Änderungen wirklich enthält.

PS: Auch Dateien, die z.B. als Attachment an eine E-Mail sollen, müssen vor dem Versenden geschlossen werden.

PPS: Wenn man ein Word Dokument von einer Diskette öffnet, muß das Word Dokument geschlossen werden, BEVOR man die Diskette aus dem Laufwerk nimmt!

Fazit:
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Disketten sind immer noch das ideale Speichermedium für kleine Datenmengen oder einzelne Briefe. Sie sind platzsparend aufzubewahren und relativ problemlos zu verwenden und auch zu verwalten, da man sich eben nicht durch meterlange Inhaltsverzeichnisse durchlesen muß.

Allerdings denke ich, daß aufgrund des Preisverfalls bei CD Rohlingen und Brennern, auch die 3,5´´ Diskettenlaufwerke so nach und nach von unserem Planeten verschwinden werden. Nicht überall, aber bei den neuesten Spiele PCs und Spiele Konsolen werden irgendwann keine Diskettenlaufwerke mehr eingebaut werden.

Ich werde dann immer noch eine alte Kiste mit einem 3,5´´ Laufwerk haben, auf der 3,5´´ Disks gelesen und beschrieben werden können, aber wer schreibt dann noch auf Disketten?

Bis denn

Armin
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