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Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (12/12).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • einfacher Einbau, uneingeschränkt Kompatibel
  • Günstig / Sehr gute Leistung
Nachteile/Kritik
  • keines
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gOtNoPhEaR

-!Sein Gehäuse richtig kühlen, oder Wirbelwind im PC!-

ein Testbericht von 2002-02-17 14:42:47 vom 17.02.2002
Empfehlung: ja
Es gibt doch viel von uns, die aus ihrem PC mehr Leistung raus holen wollen (siehe Bericht über Tuning). Wer mehr Leistung aus seinem System rausholen möchte, der muss damit rechnen, dass er eine größere Wärmeentwicklung in seinem PC bekommt. Oder ihr seid der Typ PC-Mensch, der einfach nur so auf Nummer sicher gehen will und aus Sicherheitsgründen versuchen will, die Temperatur in seinem Gehäuse zu senken.

Es wird sicherlich schnell klar, dass ein großer Kühlkörper nicht ausreicht um ein System zu kühlen, wenn im Gehäuse eine Temperatur von 50°C herrscht. Das ist genau der gleicht Effekt, wie Feuer mit Benzin zu löschen.

Hier möchte ich in ein paar Schritten Anregungen und Tips vermitteln, mit denen man sein Gehäuse kühl halten kann. Dabei gibt es Maßnahmen, die man ohne großen Kostenaufwand machen kann und Maßnahmen, die ein klein wenig ins Geld gehen, aber für den Tunerfan vertretbar sind.


Planung (sehr wichtig), Durchführung :
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Am Anfang kommen wir direkt zum wichtigsten Punkt der Gehäuselüftung, der Planung.
Bei der Kühlung sollte im Vordergrund stehen, dass die warme Luft aus dem Gehäuse muss und nicht, dass kühle Luft ins Gehäuse kommt. Bei der Abfuhr der warmen Luft strömt automatisch kühlere Luft in das Gehäuse.

Bei dem ganzen kann man sich die Eigenschaften der warmen Luft zunutze machen. Warme Luft steigt nämlich nach oben, so dass es mehr als sinnvoll ist die warme Luft oben abzuleiten. Dabei gibt es nun mehrere Möglichkeiten.


1.Beim Big, sowie Midi Tower ist die beste Möglichkeit direkt in die Decke des Gehäuses ein Loch für einen möglichst großen Lüfter zu schneiden. Ich habe zu Hause einen mit einem Durchmesser von 15,5cm, den ich mir bald so einbauen werde. Dies ist doch recht teuer, da ein großer Lüfter einiges an Geld veschlingt.

Durchführung:
Man sollte sich zunächst einen Lüfter organisieren, der den eigenen Vorstellungen entspricht. Dann sollte man oben am Gehäuse die Löcher zum befestigen des Lüfter anzeichnen und anbohren. Dann sollte man sich überlegen, wie groß das Loch sein soll, dass man in den Deckel schneiden möchte. Man fertigt sich am besten eine Schablone an und zeichnet die Öffnung auf das Metall auf. Zum Ausschneiden benutzt man am besten einen Drehmel oder die gute alte Proxxon, wie ich sie habe. Einfach ein Trennscheibe drauf und sehr vorsichtig schneiden. Am besten etwas innerhalb des Randes. Da man später noch Ecken und Kanten mit Schleifpapier gerade schleifen kann und Sichtbare Macken verschönen kann. Wer sich an das ganze nicht selbst heran traut, der sollte mal bei einem Schlosser nachfragen, ob dieser die Metallschneidearbeiten für einen erledigt. Bei der optischen Aufmachen muss man dann eigene Kreativität zeigen und das Loch verschönern.


2. Die Firma Enermax biete Netzteile, die nicht nur einen Lüfter zum Kühlen des Netzteiles besitezen, sondern besitzen diese Netzteile außerdem einen Lüfter, der die Luft aus dem Gehäuse absaugt. Dabei sind diese Netzteile recht leise. Die Netzteile sind nicht nur wegen dieser Funktion zu empfehlen, sondern auch, weil diese Netzteile eine hohe Qualität aufweisen. Das besondere daran, was einem nicht direkt durch den Kopf geht ist, dass das Netzteil direkt über der CPU liegt (bei mir zumindest) und somit auch direkt die Abwärme des Prozessors, welche die größte Wärmequelle darstellt, nach außen bringt.

Zur Durchführung gibt es hier glaube ich nichts zu sagen, da der Einbau eines Netzteiles wohl eher eine standard Aufgabe ist.


3. Jedes Gehäuse besitzt Vorrichtungen, wo Gehäuselüfter angebracht werden können. Die Gehäuselüfter besitzen meistens die Maße 92x92cm oder 80x80cm. Die Vorrichtungen an den Gehäusen bringen jedoch meistens einen Nachteil mit sich. Die Fläche, durch welche die Luft aus dem Gehäuse geführt werden soll besteht aus einer Metallfläche, in die kleine Löcher gebohrt sind. Durch die kleinen Löcher strömt so gut wie keine Luft hindurch und außerdem entstehen durch die Löcher Luftverwirbelungen, die nur eine zusätzliche Lärmbelästigung bewirken.

Hierbei empfiehlt es sich eine kreisrunde Öffnung für den Lüfter zu schneiden. Dies sollte man an allen Stellen machen, wo man Gehäuselüfter anbringen möchte. Auch kann man sich selbst an freien stellen noch zusätzliche Halterungen für Lüfter selbst an das Gehäuse anbringen.

Durchführung:
Die Durchführung sollte hier genau wie in Punkt 1 von statten gehen. Um die Öffnung du schützen (damit keine Kabel an den empfindlichen Rotor kommen sollte man ein Schutzgitter anbringen. Solche findet man auf einem der unten angegebenen Links. Empfehlen kann ich Lüfter von der Firma Papst, da diese gute Garantie haben, eine hohe Leistung aufweisen und auch recht leise laufen.


4. Wer sein Grafikkarte übertaktet hat, oder das noch machen möchte, für den ist es empfehlenswert unter der Grafikkarte einfach einen Slotblechlüfter anzubringen. Diese kosten etwa 10,-€.

Durchführung:
Einfach den Slotblechlüfter in den Slot unter der Grafikkarte einbauen und sich drüber freuen.


5. Man sollte noch sehen, dass unten am PC möglichst viele Stellen vorhanden sind, durch die Luft in das Gehäuse strömen können.

Für Leute, die Probleme mit Staub haben, ist es empfehlenswert an den unteren Lüfterhalterungen Lüfter anzubringen, die Luft nach innen saugen. Dabei auch wieder eine Öffnung schneiden. Vor diese Lüfter setzt man dann einfach einen Staubfilter und schon bleibt der Stauv draußen.

Durchführung:
Einfach wie in Punkt 3 und einen Staubfilter dazwischen, den man auf den Links unten finden kann. Solch einen Filter dann einfach jede Woche einmal mit dem Staubsaugen reinigen und das war es dann auch.



Eigene Erfahrung:
^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Ich habe selbst mein Gehäuse etwas besser gelüftet. Dadurch senkte sich die Mainboardtemperatur um 5°c und die CPU Temperatur um bis zu 9°C. Ich kann nur weiter empfehlen dafür zu sorgen, dass die warme Luft so schnell wie möglich aus dem Gehäuse heraus kommt.



Links zu Tuningteile Shops:
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
http://www.thetatech.de/index2.html
http://www.levermann.com/
http://www.innovatek.de/sites/index2.html
http://www.pc-cooling.de/haupt.html



Hinweise :
^^^^^^^^^^
Ich hoffe, dass ihr alle mit eurer Systemkühlung viel Spaß haben werdet, Doch möchte ich euch ausdrücklich sagen, dass ich keine Verantwortung dafür übernehme, wenn bei euren Bastelversuchen etwas schief geht. Ihr müsst das schon alles auf eigene Gefahr machen. Wer zu irgend etwas noch Fragen hat im Bezug auf dieses Thema, kann mich gerne fragen. Ich bin dafür immer offen.


©gOtNoPhEaR 12.01.2002
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
blokk
blokk, 17.02.2002
Gute Arbeit!
kaykintzel
kaykintzel, 17.02.2002
schoumln geschrieben
monkey
monkey, 17.02.2002
Man liest sich :o
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Love_Angel

Steife Brise im Gehäuse

ein Testbericht von 2005-02-21 07:11:46 vom 21.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Günstig / Sehr gute Leistung...
Nachteile/Kritik: keines
Wenn ich ehrlich bin,muß ich zugeben,das ich eher zufällig zu diesem Lüfter gekommen bin.

Vorgeschichte:
---------------------

A lles began damit,das der PC meiner Schwägerin,besser gesagt,der von ihrem Sohn,anfing zu streiken.
Immer wenn er ein Spiel am PC spielte, stürzte er nach einer Weile ab.
Wir konnten uns das zuerst überhaupt nicht erkären,da wir nun auch nicht gerade die PC-Spezialisten sind. Zuerst hatten wir die CD-ROMs , die wärend der Spiele mitliefen, in Verdacht. NAGATIV, die hatten keine Schrammen und der Absturz geschah auch immer an anderer Stelle im Spiel.
Eventuell ein Wackelkontakt ?? NEIN. Alle Kabel überprüft und alle waren in Ordnung.
Dann der entscheidende Tip von einem Bekannten. Er meinte,ich solle mal die Temperatur des Prozessors testen.
AHAAA da wurde es Licht !!

So gings weiter:
----------------------

Also besorgte ich mir von ihm ein Program (Hardware-Monitor) das alle Temperaturen und Drehzahlen der Lüfter laufend auf dem Bildschirm anzeigt und siehe da............im Leerlauf hatte das CPU schon eine Temperatur von 69 C° . Wenn nun ein Spiel geladen wurde und der Prozessor so richtig arbeiten mußte, stieg die Temperatur über die Abschaltgrenze von 80 C° und "zack" - - - aus die Maus. Jetzt hatten wir den Fehler gefunden.

Der Kauf:
-------------

Da Schwägerin nicht gerade im Geld schwimmt, schaute ich auf die Schnelle mal bei Ebay rein.
Da fand ich dann diesen COOLER von ARCTIC zum "SOFORTKAUF" für schlappe 7,50 Euro. Erst zögerte ich bei dem niedrigen Preis,weil ich dachte, das wäre nichts dolles, aber das Wort "Copper" (Kupfer) machte mich neugierig und so bestellte ich das Teil.

Das Produkt:
------------------

Beim Auspacken erstaunte mich dieses Teil schon einmal von der Größe her.
Gefächerter Kühlkörper und ein " 80 x 80 " mm Lüfter.Eine imposante Erscheinung.
Masse über Alles: T 88 / B 82 / H 79 mm
Drehzahl: von 1400 - 2800 U/min durch eingebaute Mikroelektronik Temperatur-Drehzahl geregelt.
Für alle Athlon (Sockel A) alle Duron und alle Athlon XP bis 3400+ geeignet.
Geräuschentwicklung: nur 12 - 24 db !!
Air Flow: 14.0 - 36.0 CFM (?)
Eine dicke Kupferplatte an der Unterseite gewährleistet eine sehr gute Ableitung der Wärme.

Der Einbau:
-----------------

Ich möchte hier zu Anfang jeden warnen, der nicht ein wenig Ahnung von solchen Sachen hat, mit äussester Vorsicht zu walten, oder sich jemanden zu Rate ziehen, der soetwas schon gemacht hat. Denn schnell ist man mit dem Schraubenzieher beim Eindrücken der Halteklammer abgerutscht und knallt aufs Mainboard.
Also, den Schutzfilm von der Kupferplatte abziehen. Beigefügte Spritze mit Wärmeleitpaste öffnen und etwas Paste auf den Verbindungssockel (mittig auf der CPU 10 x 10 mm) dünn auftragen.
Beachte: Viel Paste bringt nicht gleich viel !!
Beim Aufsetzen auf die Aussparung achten!!
(Absatz bei der CPU) Kühlkörper nicht verkannten !!
Die Klammer auf der einen Seite einhängen und dann die andere Seite "SEHR VORSICHTIG" mit passende Schraubenzieher und etwas Kraftaufwand einhängen.
Kabel für die Stromversorgung aufstecken.
PC wieder zusammenbauen ..................... mmmmm, wie leise.

Oha, große Überraschung !!
Ein Bick auf den Hardware-Monitor zeigte mir im Leerlauf 50 C° und unter Belastung wurde es auch nicht merklich mehr. Glatte 19 C° weniger CPU - Temperatur. Einfach Spitze.
Was für eine Leistung zu "dem" Preis.

Sofort bestellte ich mir auch solch ein Teil für meinen PC und wechsele vom PAPST-Lüfter (33 Euro) zum ARTIC-COOLER.

Manko:
----------

Spartanisch e Artikelbeschreibung in Englisch.
Keine Einbauanleitung.

Hersteller:
--------------


arctic-cooling Switzerland
www.arctic-cooling.com

Meine Meinung:
============

Gewinn: ca. 20 C° niedrigere Temperatur der CPU , dadurch ein stabileres System.
Also für mich der beste Lüfter den ich kenne !!
Würde ich wieder kaufen. Kann ich vorbehaltlos empfehlen.
Wäre speziell ein Lüfter für Gamer.

P. S.: Wem dieser Bericht nicht gefällt,der möchte ihn doch bitte kommentieren,damit ich dann weiß,wie ich es besser machen kann. DANKE !!


( @ Love_Angel bei Yopy / myMeinung und Ciao )
...
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Kommentare
Annna13
Annna13, 17.10.2005
sh
redwomen
redwomen, 21.02.2005
den haumltte ich damals bei meinem alten PC gebrauchen koumlnnen. Mittlerweile habe ich einen Neuen.
topfmops
topfmops, 14.08.2005
039nagel in die wand schlagen039?? nur, wenn der notarzt daneben steht.
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Cordex

Festplattenkühler HC-940

ein Testbericht von 2003-04-10 23:47:54 vom 10.04.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: einfacher Einbau, uneingeschränkt Kompatibel...
Nachteile/Kritik: -
Da die IBM-Festplatte DTLA-307030 relativ warm wird, empfiehlt sich eine gute Kühllösung. Wir haben uns für den Festplattenkühler HC-940 von hec entschieden und bei Atelco zugeschlagen.


Packungsinhalt

Nach dem öffnen der Packung kommt sogleich die erste Überraschung. Es befinden sich zwei Frontplatten aus Plastik im Paket. Eine standard-beige Blende und zusätzlich eine schwarze Blende. Das ist gerade für Personen mit schwarzem Gehäuse eine sehr positive Überraschung, zumal von diesem Bonus nichts auf der Packung stand. Außerdem 2*4 Befestigungsschrauben für Festplatte/Rahmen, 2 kleine Klebestreifen für die beiden Wärmesensoren und eine Anleitung.

Ein Temperatursensor kann mit etwas beigefügtem Klebeband an einer beliebigen Stelle im Gehäuse angebracht werden. Der zweite Temperatursensor dient zur Überprüfung der Festplattentemperatur und wird zwischen dieser und dem Aluminium-Kühlrahmen installiert.


Im Betrieb

Zudem werden die beiden 40mm-Lüfter abhängig vom zweiten Sensor erst ab 30°C zugeschaltet und dynamisch in 5°C-Schritten beschleunigt, bis sie bei 45°C ihre maximale Leistung erreichen. Sehr vorteilhaft, da man so normalerweise kein Geräusch hört.

Die eingebaute DTLA-307030 wird unter Linux im Dauerbetrieb etwa 32°C warm, der andere Sensor (in der Nähe des Hauptprozessors installiert) zeigt 34°C an. Beide Temperaturen werden jeweils abwechselnd auf dem Display angezeigt. Somit ist jederzeit eine Kontrolle gewährleistet. Der Hauptvorteil des Kühlkörpers liegt aber im einfachen System. Die Anschlüsse der Festplatte müssen nicht etwa wie bei Wechselrahmen durchgeschleift werden, sondern sind frei zugänglich. So kann man auch z.B. SCSI- oder Serial-ATA-Platten einbauen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
carmaxx

Thermaltake Volcano 6CU

ein Testbericht von 2002-09-26 21:42:12 vom 26.09.2002
Empfehlung: ja
Ich hatte seit Jahren einen Standart-Papst Lüfter auf meinem System laufen, es handelt sich um einen AMD Athlon 1GHz auf einem Asus A7V Motherboard.
Mit der Zeit verdreckte der alte Lüfter immer mehr und trotz Säuberung wurde er immer schwergängiger und langsamer, ich bemerkte zunehmend, vor allem im Sommer sporadische abstürze und kam nach einem Ausschlussverfahren auf ein Hitzeproblem.

Ich entfernte also den Lüfter und machte mich auf den Weg zu K&M Elektronik in Freiburg im Breisgau.
Meine Wahl fiel nach einiger Überlegung auf den Volcano 6CU von der Firma Thermaltake - er schien mir vom Preis-Leistungsverhältnis am vernünftigsten zu sein.
In den großen ALU-Kühlkörper ist eine Kupferplatte genau an der Stelle des CPU-Dies eingelassen, um eine bessere Wärmeabfuhr zu garantieren.
Ein wuchtiger Lüfter oben drauf und der Kühler ist komplett.


::: Technische Daten :::

-- Maße Lüfter: 60x60x25 mm
-- Maße Gesamt: 80x60x65
-- Energieaufnahme: 4,44 Watt
-- Rated Voltage: 12V
-- Started Voltage: 7V
-- bei 0.37A
-- Lüfter Geschwindigkeit: 7000 Umdrehungen
-- Luftfluss: 38CFM
-- Geräuschpegel: 39dBA
-- Kugelgelagert
-- Betriebsdauer laut Hersteller: 50.000 Stunden
-- Anschluss: 3-Pin
-- Gewicht: 395g


::: Einbau :::

Wie gewöhnlich war der Einbau bei SocketA Boards nicht einfach, eine Kante meines Athlons bekam eine leichte Schramme ab - nicht dramatisch.
Man sollte sich für die Installation des Lüfters wirklich gut vorbereiten und sicherstellen, dass man ein ruhiges Händchen hat, sonst hat man nichts mehr von dem Lüfter.


::: Die Leistung :::

Selbst unter Volllast bleibt meine CPU bei wohligen 40-45° Celsius, im normalen Windows Betrieb bleibt sie meist unter 40° - wirklich gute Werte.
Im Vergleich: Der Papst Lüfter vorher lag unter Volllast bei 65° - meine CPU freuts.


::: Spezifikation :::

Der Lüfter ist für folgende CPUs freigegeben:
AMD Athlon
AMD AthlonXP 1600+ bis 2100+
INTEL PIII bis 1.13GHz
TUALATIN bis 2.0GHz


::: Der Preis :::

Im Vergleich zu Lüftern mit ähnlicher Leistung akzeptabel: 22,90 Euro bei K&M Elektronik.
Einen günstigeren Anbeiter habe ich nicht ausfindig machen können.


::: Fazit :::

Ein wirklich rundum gelungener Lüfter, zwar nicht für High-End CPUs, aber doch für etwas ältere CPUs optimal, zumal der Preis auch noch in Ordnung ist.
Man sollte den Kühler allerdings aufgrund seines hohen Gewichts bevor der PC transportiert werden soll abnehmen, da sonst eventuell sogar die komplette Haltevorrichtung (Clipsystem) ausreisst.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
TrAgIc

Kühlen Kopf bewahren!

ein Testbericht von 2002-06-21 15:30:18 vom 21.06.2002
Empfehlung: ja
Das beim Prozessor die DIE DIE heißt, mag daran liegen, dass sie sehr leicht stirbt. So gibt es tausend Möglichkeiten diese zu beschädigen und die Massen an Geld die so ein Prozessor kostet in den Sand zu setzen.


Einleitung

Nach langem Kalkulieren, Rechnen und Tricksen konnte ich mir ein neues Mainboard samt Speicher und CPU leisten. Und für so einen kleinen Athlon XP 1700+ braucht man auch eine ordentliche Kühlung.

Nach längerem Informieren, was schon im letzten Jahr begann, hatte ich eine Flut ein Kühlern vor mir.
Vom leisen Flüsterer bis zur donnernden Windturbine, war so ziemlich alles dabei.

Und was man da alles heute nicht so beachten muss. Früher war der Kühler Nebensache. Er wurde einfach zum Prozessor dazugekauft, und die Installation war kein Problem. Selbst ohne lief der Rechner eine ganze Weile.


Die kleine Lüfterkunde

Jedoch muss man bei heutigen Prozessoren weitaus mehr beachten, besonders bei CPUs ab 1Ghz!

Die Wahl des richtigen Lüfters wird zur Kunst. Zunächst ist entscheidend welche Bauform der Prozessor hat(Slot, Sockel A, Sockel375 usw.) Für fast jeden Prozessor braucht man ein eigenen Kühlertyp.

Zudem müssen diese mittlerweile auch auf das Motherboard passen, also wie gesagt eine wahre Kunst.

Denn zu beachten sind zusätzlich das Gewicht des Lüfters, die breite des Lüfters und die Höhe des Lüfters. Wie dessen Geschwindigkeit, Lautstärke, und sogar das verarbeitete Material.

Denn bei einem Maß von 80 x 80 mm braucht man nicht unwesentlich viel Platz um den Sockel(Platz auf dem Mainboard, wo die CPU draufkommt)herum. Bei älteren Boards sind da schon mal ein paar Kondensatoren und Transistoren im Weg.
Auch die Höhe kann Probleme bereiten, der Volcano 7 hat z.b. eine Höhe von 77,6. Es soll vorkommen, dass dieser dann schon mit dem Netzteil aneckt.

Durch das Gewicht bedingt kann es zu Schäden an CPU und Mainboard kommen. Mittlerweile gibt es hier auch zwei verschiedene mir bekannte Methoden. Zum einen wie fast jedem bekannt, die Methode der Klammer. Mit einer Metallklammer wird der Kühlkörper auf den Sockel geklemmt. Hier gibt es schon eine Verbesserung. Bei manchen Kühlern wird nicht mehr nur eine Nase des Sockels zum Befestigen genommen, sondern alle drei.
Die sicherste Methode ist die des Schraubens, was aber bis jetzt leider nur wenige Kühler können. Hierzu sind im Mainboard vier kleine Löcher vorhanden, wo dann der Prozessor - Kühler halt findet.

Den Volcano 7 sollte man vor dem Transport des Rechners abnehmen, denn mit seinen ca. 250 g weißt er schon ein bisschen Gewicht auf. So passiert es, das Nasen am Sockel abbrechen können, der ganze Sockel herrausreissen kann, oder einfach nur der Prozessor stellenweise abplatzen kann.

Die einfachsten Beachtungen sind die der Leistung. Meist wird schon vom Hersteller angegeben bis zu welchen Prozessor ein Lüfter zugelassen ist. Zusätzlich werden meist noch die Fördermengen angegeben, was Übertaktern sehr hilfreich sein kann.

Worauf man aber auf jeden Fall achten sollte ist die Lautstärke! Denn 40 db sind schon fast nicht mehr zu ertragen.


Die Montage

Besonders vorsichtig muss man beim montieren des Lüfters sein. Der Volcano 7 ist speziell für Sockel - CPUs, welche da wären:

- AMD Athlon Thunderbird
- AMD Duron
- AMD Athlon XP
- Intel P4
- Intel Celeron

Gerade bei diesen Prozessoren liegt der Kern oben auf. Dieser ist sehr zerbrechlich, was schon oft zu einem defekten Prozessor geführt hat.
Denn bei der Montage kann es vorkommen, dass sich der Lüfter verkantet oder schräg aufgesetzt wird. In einem solchen Fall können Ecken des Kerns(Der DIE)abbrechen.
Der zweite große Fehler sind Luftspalte. Diese müssen nur winzig klein sein um die CPU durchbrennen zu lassen. Ohne Kühlung läuft so ein Athlon jenseits der 1000 Mhz maximal 5 Sekunden, dann ist ende.

Vorstellen kann man sich, dass an diesem winzigen Punkt der DIE eine Hitze entsteht, als wenn man alle vier Platten eines E-Herds gleichzeitig aufdreht!

Um solche Spalten zu verhindern sollte man Wärmeleitpaste auftragen. Diese schließt feinste Luftspalten und leitet zusätzlich noch die Hitze besser zum Kühlkörper.

Deshalb hier einige wichtige Hinweise:

- Unbedingt gerade aufsetzen, und beim festziehen der Klammer nicht verrutschen!

- Wärmeleitpaste sehr sparsam anwenden, ein Tropfen genügt. Diese mit einem stumpfen Gegenstand(z.b. Streichholz) verteilen.


Der Volcano 7

Nun aber endlich zum eigentlichen Lüfter. Ich ©TrAgIc habe mir diesen Lüfter zugelegt, weil er einfach gute Leistung versprochen hat, und dies sogar noch zu einem sehr guten Preis.

Denn dieser kann sich mittlerweile auch sehr unterscheiden. So kann man nur € 25,- ausgeben, oder sich sogar für knapp € 150,- einen genialen Superkühler holen.

Den Volcano 7 habe ich bei www.kmelektronik.de für schlappe € 30,- erstanden, obwohl ich ihn woanders auch schon für über € 50,- gesehen habe.

Der Preis stimmte also, und die Features auch.
So ist dieser Lüfter mit einem Temperatursensor ausgestattet, wodurch sich der Lüfter selbstständig anpasst. Dazu misst er die Gehäusetemperatur und läuft bis 25°C mit knapp 3000 U/min. Dabei fördert er eine Luftmenge von 78,2 m²/std. und verursacht, erträgliche 27 db.

Sollte dann die Leistung der CPU ansteigen, z.b. beim Spielen, steigert sich auch die Leistung des Lüfters. Maximal dreht er sich mit 5000U/min was bei Temperaturen im Gehäuse von ca. 39°C der Fall ist. Dabei fördert er 90,1 m²/std und verursacht schon eindeutig hörbare 39 db.

Angeschlossen wird der Lüfter direkt ans Netzteil, denn es gab schon kaputte Boards, weil da Lüfter angeschlossen worden sind, die eine höhere Leistungsaufnahme hatten, als das Board verkraftet. Beim Volcano 7 wird nur das Tachosignal ans Board angeschlossen.

Im Boden des Kühlkörpers befindet sich ein Kupferplatte, welche eine bessere Wärmeübertragung ermöglicht. Denn Kupfer ist eines der Leitfähigsten Metalle. Etwas ältere Modelle verwendeten noch Aluminium, und so manch ein Hersteller macht sogar den ganzen Kühlkörper aus Kupfer, was dann die hohen Kosten erklärt. Das Nonplusultra wäre natürlich Silber, aber wer könnte das noch bezahlen?

Zudem ist diese Kupferplatte komplett plan geschliffen, man könnte ihn also schon fast als Spiegel benutzen.

Für die Casemodder unter euch sei noch gesagt, dass das Design sich auch sehen lassen kann. Der gesamte Kühlkörper ist blau und zwischen ihm und dem Lüfter befindet sich noch eine verchromte Schnalle, mit dem Namen Thermaltake drauf. Diese Spange funktioniert gleichzeitig noch als Kanal für die Luft. Und der Höhepunkt ist das Schutzgitter. Es ist Lasergeschnitten und enthält in der Mitte das Thermaltake Logo. Spiralförmig ziehen sich dann noch Linien nach außen.

Jedoch kann man sagen, dass die Funktion des Schutzes damit nicht erfüllt wird, sieht aber gut aus.


Fazit

Ich bin mit diesem Lüfter mehr als zufrieden. Mein Athlon XP 1700+ läuft zwischen Temperaturen von 35 - 45°C und dabei kommt der Lüfter gerade mal auf 3000 U/min.

Der Einbau lief auch ohne Probleme, und trotz der einfachen Klammer hält er problemlos auf dem Sockel, ohne zu rutschen oder zu wackeln. Wäre ja auch fatal.

Und zu diesem Preis kann ich ihn nur jedem ans Herz legen, der sich überlegt einen neuen Lüfter zuzulegen.

Wie ich jetzt so einen riesen Text nur über ein Lüfter schreiben konnte ist mir selbst ein Rätsel, aber ich will halt endlich mal ein Diamanten bekommen. Aber daraus wird eh mal wieder nichts :(

Für weitere Infos hab ich die Links bereitgestellt.

http://www.tweaker.de/
http://www.thermaltake.com
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Jeder richtige "Ferrari" braucht seinen Sound!

ein Testbericht von 2002-06-11 00:19:00 vom 11.06.2002
Empfehlung: ja
Langsam wurde es Ernst bei meinem Zweitcomputer, ich hatte fast alle Teile, bis auf den CPU Kühler und das Netzteil. Also los nach Saarbrücken zu Conrad Electronics. Mein AMD Athlon XP sollte es schön kühl haben, also lies ich mich beraten und so kam ich dazu, dass ich mir den Akasa SILVER MOUNTAIN für 55 € (Viel für einen Kühler) gekauft habe. Nachdem ich das passende Netzteil gefunden hatte gings wieder nach Hause.

Dann hab ich mein Mainboard, meinen CPU und meinen Prozessor ausgepackt und mir das Gerät mal genauer angeschaut:

- massiver Kupferkühlkörper, mit Silber überzogen
- 18 mal 12 (216) Kühllippen
- 60mm mal 60mm
- Gewicht von 494 Gramm (selbst nachgemessen)
- Geäuschentwicklung 46.5 dB(A) (Herstellerangabe)
- DELTA 12 V Lüfter

Wegen dem hohen Gewicht hatte ich erst Angt um meinen CPU aber nachher gab es keine Probleme damit. Dank der mitgelieferten Wärmeleitpaste auf Silberbasis und der guten Bedienungsanleitung war die Installation sehr einfach. Vor allem das Befestigen am Socket des Mainboards ging viel einfacher als bei manch anderem Kühler, da die Klammer einen speziellen Haken hat, in den man mit einem flachen Schraubenzieher reingeht und die Klammer nach aussen drückt und sie so über den Clip am Mainboard drückt. Hört sich kompliziert an ist aber ganz einfach, auf jeden Fall kann man mi dem Schraubenzieher so gut wie nicht abrutschen und so das Mainboard beschädigen. Das Anschlusskabel passt auf alle gängigen Mainboards und ist 3-polig. Bei ersten Start lief alles Reibungslos nur das der Lüfter sehr laut ist, aber überlegt euch mal, was wäre ein Ferrari ohne den richtige Sound? Das Gleiche gilt auch für spitzen PCs. Auf jeden Fall gewöhnt man sich mit der Zeit an das Brummen aus dem PC-Gehäuse. Ich schätze mal, dass er so zwischen 6000 und 7000 U/min läuft.
Was mich als "Übertakter" interessiert ist natürich die CPU Temperatur. Ich habe mir da so ein schönes Tool aus dem Netz geholt und laufen gelassen. Im normalen Betrieb wird der CPU schön auf rund 35°C gehalten. Bei Multimedia- oder Spieleanwendungen bei knapp 47°C. Nachdem ich den XP 1800 von 1,53 Ghz auf ca. 1,6 Ghz übertaktet hatte, gingen die Werte um knapp 6°C nach oben. Also eine sehr gute Kühlleistung.

Fazit:
======
Alles in Allem ein schöner Kühler, vom Aussehen und von der Leistung her, auch wenn das laute Betriebsgeräusch am Anfang etwas stört. Aber wie gesagt, der Sound machts!
Der CPU ist hervorrragend für Overclocker geeignet. Listen mit der maximalen Temperatur für CPUs können im Netz gefunden werden

Preis:
======
zwischen 40 und 60 €

billigstes Angebot:
www.e-bug.de für 39 €

Herstellerwebseite:
===================
www.akasa.com.tw
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
coranick
coranick, 05.07.2002
Nein, ich kann den Krach nicht mehr ertragen, hab mich deshalb auch von meinem Cooler getrennt und mir was leiseres zugelegt. Gruss Tom
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coranick

CoolerMaster EP5-6I51

ein Testbericht von 2002-06-04 08:27:25 vom 04.06.2002
Empfehlung: ja
Spätestens seit Intel die "MMX-Technologie" bei seinen Pentium-Prozessoren einführte sind die Zeiten,in denen ein kleiner Passiv-Prozessorkühler ausreichte wohl endgültig vorbei.Heutige CPUs, die eine Leistungsaufnahme bis zu 70W aufweisen, produzieren auf etwa einem Quadratzentimeter Chipfläche eine derartig hohe Abwärme, dass sie ohne geeignete Kühlmassnahmen innerhalb weniger Sekunden den Hitzetod sterben. Diese Tatsachen sind mittlerweile jedem bekannt und die "Gegenmassnahmen" in Form von gewaltigen Kühlkörper/Lüfter-Kombinationen verschlingen teilweise ähnliche Geldbeträge wie der zu kühlende Prozessor selbst.

Wie in allen Bereichen gibt es natürlich auch hier diverse Billiganbieter, die ihre Produkte hinsichtlich Funktionalität und niedrigem Preis in den höchsten Tönen loben, bei diversen Tests in Fachzeitschriften und im Internet aber regelmässig durchfallen bzw.höchstens im Mittelfeld landen.

Klar kannte ich CoolerMaster, aus ebensolchen Tests natürlich (z.B. www.tomshardware.de oder ähnliche)und war fest entschlossen, aus oben genannten Gründen mein Geld in etwas besseres zu stecken.So informierte ich mich im Internet, bei Kollegen und Bekannten, als ginge es um die Anschaffung eines Gegenstandes von unschätzbarem Wert, für die Ewigkeit gebaut.Der Kühler sollte schliesslich noch Reserven bieten,wenn der derzeitige Duron900 über kurz oder lang einer schnelleren CPU weichen muss.Billig kommt nicht in die Tüte, basta!

Schliesslich erstand ich bei Arlt in Reutlingen einen -der Leser wird's erraten :-) - CoolerMaster EP5-6I51 zum Preise von DM 29,90. Ein Kollege hatte mich bequatscht,von wegen Super-Kühlleistung, ginge bis anderthalb Gigahertz und blablabla und ,naja, dachte ich, dreissig Mark sind schliesslich nicht die Welt...

Das Ding schien recht massiv zu sein, die Abmessungen des Aluminiumblocks betragen L80 x B60 x H41 mm. Der Lüfter ist kugelgelagert und misst 60 x 60 x 15mm.

www.coolermaster.de sagt folgendes zum Thema Spezifikationen:

Intel
P III CuMine 1.13 GHz and higher
P III Tualatin up to 2.2 GHz
Celeron 850 Mhz and higher
AMD
Athlon up to 1.4 Ghz
Athlon 4 up to 1.733 Ghz
Duron 1.7 Ghz

Auf dieser Website kann man sich den Kühler auch mal anschauen.

Schon erstaunlich was man so für dreissig Märker alles kriegt, wenn's denn wahr ist was geschrieben steht. Erstaunlich war weiterhin, dass in dieser Preisklasse ein Tachogenerator zur Drehzahlerfassung zu finden ist.
Auf der Unterseite befand sich NICHT das sonst obligatorische Wärmeleitpad, sondern echte und richtig dosierte Wärmeleitpaste, vermutlich maschinell aufgetragen und zwar genau dort, wo man sie nachher braucht. Damit diese nicht im Innern der Verpackung pappt hat der Hersteller den Kühler auf ein Plastikteil mit entsprechender Aussparung gestellt.Prima!

Beim Aufsetzen des Kühlers auf die CPU zeigt sich aber gnadenlos wo gespart wurde: Die Halteklammer bringt zwar satten Druck auf die Mitte der CPU, besitzt aber keinerlei Hebelwirkung als Montagehilfe. Das heisst nichts anderes, als dass man zum Einrasten der Halteöse einen grossen breiten Schraubendreher braucht,mit dem man die Feder unter hohem Kraftaufwand in Richtung Mainboard drücken muss.Wehe wenn der abrutscht...

Nachdem nun diese Hürde überwunden und der PC wieder beisammen war ging es ans Einschalten und der zweite Sparfaktor offenbarte sich: der Lüfter. Nein,man muss nicht erst nachschauen ob er sich dreht.Er tut sein Engagement recht lautstark in Form eines hohen Heulens kund, das entfernt an einen Staubsauger erinnert.

Nun ging's aber ans Eingemachte:Die Kühlleistung. Mein Duron900 läuft dank FSB112 mit 1008MHz und wird also etwas wärmer als normal. Um die Stabilität zu testen verwende ich meist den SiSoft-Sandra BurnIn-Test mit CPU-Multimedia- und Memory-Benchmark als Endlosschleife.Da läuft die CPU unter Vollast.

MotherboardMonitor (MBM5) meldete nach einer Stunde Dauerstress eine Temperatur von gerade mal 35°C. Das erschien mir ziemlich unwahrscheinlich,so dass ich von Hand nachmessen musste. Den Temperatursensor eines Digitalmultimeters pfrimelte ich so zwischen Prozessorsockel und CPU-Unterseite,dass der Sensor die CPU-Core berührte.Dies sollte doch deutlich realistischere Messergebnisse als die Messdiode unter dem CPU-Sockel liefern.Zu meiner Überraschung herrschten aber auch dort nur 40,3°C. Auch nach weiteren drei Stunden Dauerstress änderte sich daran nichts Nennenswertes.

So machte ich mich daran dem Lüfter das Kreischen abzugewöhnen. Ich lötete einen Widerstand mit 56Ohm/1W in die Zuleitung des Propellers, der die Drehzahl auf 3240 RPM und die Geräuschkulisse zu einem sanften Rauschen reduzierte.Die Festplatte nervt jetzt mehr als der Lüfter. Interessanter aber war der zu erwartende Temperaturanstieg. MBM5 zeigte nach einer Stunde lediglich 38°C, die Handmessung (im geschlossenen Big-Tower ! )ergab 43,8°C. Mein Erstaunen konnte grösser nicht sein, denn was der Billigkühler hier leistet kann mancher dreimal so teure Kollege nicht besser.

Fazit kurz und knapp: Ich bin nicht mehr uneingeschränkt davon überzeugt, dass man für wenig Geld auch wenig Wert bekommt.Recht hat er, mein Kollege...
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Silence01

Silent für Silence01

ein Testbericht von 2002-05-30 12:28:26 vom 30.05.2002
Empfehlung: ja
***Vorwort***
************

Für einen leistungsstarken PC benötigt man eben nicht nur ein gutes Motherboard mit Prozessor, eine große und schnelle Festplatte nebst möglichst viel schnelles Ram und einer leistungsstarken Grafikkarte. Aber wir sind noch nicht fertig, denn das Wichtigste fehlt nämlich noch, ein Lüfter welcher dem Prozessor kühle Luft zuwedelt.
Kühlung ist gut, grade bei schnell sich erhitzenden Prozessoren. Doch wie sieht es aus? Will man eine riesige Kühlung bei großer Lautstärke oder lieber nur geringere Kühlung und dafür angenehm leise??
Eines Vorweg, mit der Kühlung kann man es nämlich auch übertreiben. Ein Kleiner Duron benötigt keinen Lüfter der mit 2,5Ghz Prozessoren auskommen kann. Grade bei kleineren Prozessoren kann man ruhig in ruhe investieren.
Deswegen entschied ich mich für den GlobalWin FOP-32 (Silence), deswegen und wegen der guten Erfahrung mit meinem GlobalWin FOP-38


***Die Technik***
***************

Der aus Aluminium gefertigte Lüfter hat folgende Werte:

Spannung Min DC 7V
Spannung Max DC 12V
Ampere 0.18A
Verbrauch: 2.16 Watt
Bearing System Two Ball Bearing (Kugelgelagert)
Lüfter Geschwindigkeit: 4200 ± 15% RPM
Umluft: 26.0 CFM MAX.
Lärmpegel: 36.0 dBA
Gewicht: ca. 230 g


***Der Einbau***
***************

Der Einbau des Lüfters ist nicht schwieriger, aber auch nicht leichter als bei dem FOP-38. Auf Grund der geringen Maße dürfte niemand Schwierigkeiten haben ihn auf seinem Prozessor zu setzen. Aber die Größe ist ja auch nicht die Schwierigkeit, vielmehr der Druckpunkt. Man muss mit einem Schlitzschraubendreher die Befestigung mit großem Druck anbringen. Hierbei ist Vorsicht geboten, den ein abrutschen lässt schnell den Spaß vergehen und das Mainbord ist hin. Es wäre wirklich mal an der Zeit, dass die Hersteller von dieser gefährlichen Methode, einen Lüfter anzubringen, weggehen und sich etwas Einfacheres einfallen lassen.

Das auf der Unterseite des Kühlkörpers angebrachte Wärmeleitpad sollte man vorsichtig entfernen, denn eine Wärmeleitpaste ist effizienter. Wer sich das nicht zutraut, der sollte es dann doch lieber sein lassen oder einen Bekannten/Kollegen bittet dies für ihn zu tun.
Vorsicht ist auch geboten, wenn man über ein Mainboard verfügt, dass direkt an dem Prozessorsockel Kondensatoren hat. Eine falsche Bewegung an diesen und der Spaß ist, ebenfalls, vorbei.

Ja das ganze ist nicht mehr so einfach wie damals bei meinen ersten Systemen, dem 486sx 25 PC und meinem 486 DX4/ 100 von AMD, so kann man diese mit den heutigen Kühlmethoden kaum noch vergleichen. Mein erster Lüfter bestand noch nur aus einem winzigen Kühlkörper mit einem kleinen leistungsschwachen Gebläse. Schon als ich mir meinen ersten K6 kaufte konnte ich diesen nicht mehr verwenden. Mein K6 wäre dann sehr schnell dem Hitztod gestorben. Allerdings ist auch dieser Lüfter nicht mehr ausreichend für meinen Duron geschweige denn meinem Athlon gewesen.


***Die Praxis***
**************

Ist der schwierige Teil erst einmal getan und das Gehäuse wieder zu, kann man nun den Klängen des Lüfters horchen. Hmm, oder auch nicht?? Es ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Mein großer Rechner ist so Laut, dass ich den Kleinen selbst wenn ich ein Ohr dranhalte, kaum höre.
Also Leise ist er, er macht meinem und seinem Namen (Silence) alle ehre :-)
Aber wie sieht es mit der Kühlleistung aus? Tja, nen Blick ins Bios zeigt 39-42 Grad. Der Wert ist allerdings bei einem Duron gemessen der mit 660Mhz läuft.
Also hat der FOP auch das bestanden.


***Mein Fazit***
**************

Ich hatte mir den Lüfter zugelegt, da mein alter Sehr Laut war (Keine Kugellagerung) und ich mit dem FOP-38 schon gute Erfahrungen gemacht hatte. Der FOP-32 bietet Kühlung und Ruhe in einem. Und ich bin keineswegs enttäuscht. Man sollte ihn allerdings nur bis Max 1GHZ nutzen, sonst lebt der Prozessor nicht lange. Bei höheren kann man ja denn den FOP-38 nehmen.
5Sterne*****

Und nuh bin ich wieder weg.

Gruß,
Uwe

©2002@Silence01
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Kommentare
da_sonix
da_sonix, 30.05.2002
wirklich interessanter Bericht...koumlnnte fuumlr mich auch nuumltz.lich sein, da mein PC momentan imemr heisser wird :...mfg sonix
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moddy

Silverado - Die Silberplatte für ihre CPU

ein Testbericht von 2002-04-10 21:24:06 vom 10.04.2002
Empfehlung: ja
Als ich mir meinen neuen PC zulegte stand ich wie viele andere vor der schwierigen Lüfterwahl , lieber einen billigen ? oder einen sündhaftteueren der doch nichts taugt ? Ich habe die für mich beste Entscheidung getroffen , nämlich den Silverado , einen CPU Cooler der High-End-Klasse zu wählen !!

Ich arbeitete mich durch Angebote , Internetseiten und Ladenangebote , doch so groß das Angebot an Kühlern derzeit auch ist , den passenden zu finden ist nicht einfach . Zunächst einmal muss die angegebene Gewichtshöchstgrenze der Kühler beachtet werden , denn reisst ein zu schwerer Kühler die CPU aus dem Sockel verfällt die Garantie , ein ernstzunehmendes Risiko , vor allem für LAN Fans .

Das nächste Problem das sich jedem stellt ist natürlich die Effizienz , viele Firmen werben mit speziell gekrümmten Lüftern oder sehr hohen beziehungsweise sehr niedrigen Lüftern , doch zwischen den meisten liegt kaum ein Unterschied , der wesentlichste Faktor bei Lüftern ist die Absaugrate , die bei dem Silverado im Vergleich zu seinen Mitbewerbern recht großzügig ist . Die beiden Lüfter sind mit drei verschiedenen Voltstärken versehen und bieten daher eine optimale Regelmöglichkeit für Besitzer aller CPU Klassen und Übertakter (!!) . Die Voltstärke wirkt sich auf die Drehzahl des Lüfters und dadurch auch auf die Geräuschintensität der Komponente aus , trotz zweier Lüfter und 8V Betrieb läuft der Silverado bei mir extrem ruhig .

Damit die Lüfter nicht überfordert werden und die Abwärme des Silverados maximiert wird , haben sich die Erfinder des "Silver-Rados" einen besonderen Einfall ausgedacht , nämlich eine aus hochwertigem Silber bestehende Platte die an große Entlüftungslamellen gekoppelt ist und dadurch eine Höchstgrenze an Kühlung erreicht (Silber leitet Wärme extrem gut) .

Wer Silber hört zuckt erst nervös zusammen bei dem Gedanken an den Preis des guten Stücks , doch im Vergleich zu anderen Coolern dieser Klasse liegt er mit ca. 70 Euro im annehmbaren Bereich und bietet dafür perfekte Kühlung .

Der einzige Nachteil des ganzen ist die extreme Größe des Silverados , Silberplatte , Wärmelamellen und Doppellüfter führen zu einer meines Wissens nach monumentalen Größe von 13cm . Ein Gehäuse- und Motherboardcheck für die Anmontierung ist also auf jeden Fall zu empfehlen !!!

Ich kann zum Silverado nur sagen , das ich ihn seit einigen Monaten zufrieden benutze und weder privat noch bei LAN-Transporten Probleme mit ihm hatte . Die Temperaturen liegen bei Dauerbetrieb und Volllast bei ca. 53°C , also im untersten Bereich aller Lüfter , deshalb trotz des etwas erhöhten Preises eine absolute Kaufempfehlung .
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
ueberallz

Nie Wieder überhitzte CPU

ein Testbericht von 2002-03-25 15:28:11 vom 25.03.2002
Empfehlung: ja
Also erstmal eins meiner Hobbies: Case-Modding.

Für alle die nicht wissen was Case-Modding ist, hier eine kurze Erklärung:

Case-Modding bedeutet, dass man sein PC-Gehäuse in irgendeiner Weise abändert,
um es zu prollen hervorzuheben oder ihm ein besseres Aussehen zu verpassen
und sich selbst daran zu freuen.
Einige Beispiele für gern gesehene Case-Mods: Lackierung des Gehäuses,
Einbau eines Seitenfensters in das Gehäuse, Innenbeleuchtung, Lüftersteuerung.

Ich dachte mir wie kann ich sofort sehen wenn meine CPU zu heiß wird.

Die Lösung:Temperaturanzeigemodul.


Ich hab mich für das Modell TSM-220 von Conrad entschieden. Ich hatte noch andere im Visier aber von diesem überzeugte mich der Preis(€ 11,73). Also sofort bestellt.
Hier die in der Bedienungsanleitung gegebenen Merkmale:

- Miniatur Baugruppe mit großer, kontrastreicher 10mm LCD Anzeige
- Standard DIN Abmessungen für einfache Montage
- Anzeige zweier Temperaturen mit ihrem aktuellen, maximalen und minimalen Werten
- Programmierbarer Hoch- und Tieftemperatur Alarm; Ein- und Ausschaltbar
- Hoch- und Tieftemperatur Alarmausgänge
- Serieller Datenausgang
- +3V Spannungsversorgung
- Bedienung über 3 Tasten


Zum Glück waren in der Anleitung(sehr gut und Umfangreich) auch die Anschlüsse erklärt
Da ich sonst passen müsste(hinten ist eine Elektronikplatine mit 20 Anschlüssen).
Von den Maßen her lässt es sich gut und einfach montieren(22mm x 45mm). Ich hab sofort ein Loch mit dem Dremel ausgeschnitten und das Ding eingebaut. Das einzige Problem war das anlöten der Spannungs- und der Temperaturfühlerkabel(Temperaturfühler und Alarmsirene sind im Lieferumfang enthalten) da die Anschlüsse auf der Platine ziemlich klein sind.(Kleiner Lötkolben nötig!!!).

Ich hoffe ich mache euch die Entscheidung mit diesem Beitrag ein bisschen leichter. Ich kann das Modul nur empfehlen!

Allerdings hatte ich keine Hintergrundbeleuchtung. Die Lösung dafür gibt es in einem weiteren Beitrag.

Bilder gibt’s demnächst auf www.envavox3344.de.vu
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Allgemeine Daten
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