Mehr zum Thema Netzteile
Abbildung vergrößern: Mehr zum Thema Netzteile
Mehr zum Thema Netzteile
Mehr zum Thema Netzteile
Mehr zum Thema Netzteile

Mehr zum Thema Netzteile

Platz 30 in der Kategorie "Zusatzinfos: Mehr zum Thema Komponenten".
Bewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)

Mehr zum Thema Netzteile Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,50 / 5,00 (4.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Lautlos, Verarbeitung, Aussehen
Nachteile/Kritik
  • Einbaukompatibilität, Preis
lockjaw

ATX-Netzteil Silentmaxx proSilence Fanless PCS-350W

ein Testbericht von 2003-09-01 12:48:59 vom 01.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Lautlos, Verarbeitung, Aussehen...
Nachteile/Kritik: Einbaukompatibilität, Preis
0. Allgemeines
Das proSilence Fanless PCS-350W ist ein ATX-Netzteil der Spezifikation 2.03, was allerdings ohne aktiven Lüfter auskommt. Lediglich ein grosser passiver Kühlkörper hinten am Netztteil dient der Kühlung. Das Hauptvorteil liegt darin, dass somit keine Geräusche dem Netzteil zu entnehmen sind.


1. Lieferung
Das Netzteil kommt in einem Standard-Karton von proSilence. Lediglich ein Typenaufkleber kennzeichnet das innenliegende Modell.

Die Verpackung ist ordentlich. Das Netzteil wird darin sicher befördert. Neben dem Netzteil finden sich Befestigungsschrauben, ein Netzkabel und ein dünnes Handbuch. Insgesamt also ein kompletter Lieferumfang.


2. Gehäuse
Das Gehäuse macht einen sehr hochwertigen Eindruck. Es ist (bis auf den eigentlichen Kühlkörper) in Antrazit, leicht glänzend, lakiert. Das sieht wirklich gut aus. Für Case-Modder weniger optimal ist allerdings das über die gesamte Gehäusebreite gehende Typenschild auf der offenen Seite des Gehäuses. Ich kann aber nicht sagen, ob sich dieses Schild leicht ablösen lässt.

Ganz toll sind auf die abgerundeten Gehäusekanten des Netzteils. Alle Kanten sind sehr stark abgerundet, so dass nicht nur keine Verletzungsgefahr besteht, sondern sich die Kanten in Verbindung mit dem Lack richtig weich anfühlen. Dabei sind sogar nicht nur die Gehäusekanten, sondern auch jede einzelne Kühlöffnung weich abgerundet. Solche Öffnungen sind oben und hinten an dem Netzteil sehr reichlich vorhanden.

Oben links befindet sich an der Vorderseite des Netzteils die Herausführung für den Kabelbaum.

Auf der Rückseite des Netzteils findet sich der große passive Kühlkörper, Netzschalter und Stromstecker.

Der Kühlkörper beherrscht die Rückseite des Gehäuses. Er ist etwa 10 cm breit, 6,5 cm hoch und 5 cm tief. Diese 5 cm stehen also auf dem PC Gehäuse nach hinten heraus. Er besteht aus einem Stück und hat 10 Lamellen zwischen denen die Luft zirkulieren soll. Dieser Kühlkörper ist schwarz lakiert. Seine Kannten sind nicht abgerundet, wie die des restlichen Gehäuses. Eigentlich unverständlich, denn dieser Teil steht schließlich ständig aus dem Gehäuse heraus.

Seine Kanten sind zwar oben und unten nicht abgerundet, aber trotzdem sind sie nicht gleich so scharf, dass man sich daran schneiden könnte.


3. Einbau
Durch den Kühlkörper kann das Netzteil NICHT IN JEDES PC-Gehäuse eingebaut werden. Viele Gehäuse haben nur eine runde Aussparung und eine kleineren Bereich für das Netztkabel daneben. Für das PCS-350W ist jedoch eine Aussparung in der Größe des Kühlkörpers, also 10*6,5 cm PLUS für den danebenliegenden Netzschalter und -stecker von nochmal 2,5 cm in der Breite (insg. 12,5 cm) und 5 cm in der Höhe notwendig.

Ob die Bohrungen der Schrauben Standard sind, kann ich leider nicht feststellen, da ich das Netzteil im Bundle mit Gehäuse gekauft habe.

Beim Einbau ist auch zu beachten, dass das Netzteil auch im Gehäuseinneren Wärme abführt. Die oben liegenden grossen Kühlschlitze dürfen also nicht direkt zugebaut werden.

Insgesamt muss man bei dem Aufbau eines PCs mit dem PCS-350W beachten, dass entgegen des ATX-Designs, dass Netzteil keine warme Luft aus dem Gehäuseinneren, nach draußen befördert. Wie auch ohne Lüfter. Deshalb ist auf jeden Fall eine andere Art der Wärmeabfuhr durch Gehäuselüfter etc. notwendig.


4. Handbuch
Handbuch ist vielleicht etwas übertrieben. Es handelt sich um acht Seiten im DinA5 Format. Immerhin gebunden. Natürlich gibt es in einem Handbuch zu einem Netzteil auch nicht wirklich viel zu sagen. Neben dem Eigenlob findet sich der Hinweis, dass Netzteil bei Überlastung oder zu hoher Temperatur durch wechselbare Sicherungen abgesichert ist. Es werden Tips zum Einbau gegeben. Insbesondere wird noch mal auf den Einsatz von Gehäuselüftern eingegangen, wobei der zweifelhafte Tip gegeben wird, dass Papst Lüfter 8412 NGL zur Kühlung des Systems vollkommen ausreichen. Das dürfte bei lärmgedämmten Gehäusen oder starker Bestückung nicht mit einem solchen Lüfter (ich habe drei dieser Lüfter im Einsatz und komme erst damit bei hohen Außentemperaturen hin) zu erreichen sein.
Es werden außerdem die Funktionen des Stand-by etc. beschrieben. Kopierte Abbildungen der Anschlüsse und der Bohrungen für die Gehäuseschrauben und ein Certification of Compliance runden das Handbuch ab.


5. Kabelbaum
Der Kabelbaum kommt auf der linken oberen Ecke. Es finden sich zwei Stränge für die Laufwerke, mit jeweils 3 breiten Steckern und einem kleinen Diskettenlaufwerksstecker. Diese Kabel dürften für alle Systeme lang genug sein, da zunächst nach dem Netzteil ca. 25 cm Kabel vor dem ersten Stecker verwendet wurde.

Problematischer könnten die Stecker zum Motherboard werden. In meinem Midi-Tower befindet sich der ATX 12V Stecker unter dem Prozessor in der Nähe der Schnittstellen. Das Kabel reicht gerade so locker dort hin. Wenig kürzer dürfte es aber nicht sein. In Big-Tower Systemen oder bei unmöglichen Motherboarddesign könnte es hier eng werden.

Das Netzteil verfügt auch über einen separaten Stecker für den AGP Pro Stromanschluss und ist damit gut für die Zukunft gerüstet.


6. Elekrische Werte
Interessant ist, dass die im Handbuch angegebenen Werte nicht mit denen auf dem Netzteilaufdruck übereinstimmen. Ich habe allerdings im Netz gelesen, dass das Netzteil mal einer Überarbeitung unterzogen wurde. Deshalb gehe ich mal davon aus, dass die folgenden Angaben auf dem Netzteil selbst stimmen:
Volt +3,3V +5V +12V -5V -12V
Peak 17A 28A 17A 0.5A 0.5A
MAXDC 15A 21A 13A 0,5A 0,5A

+5SB (Stand-By Leitung): Peak: 2,5 A

Total: 197 W
Ich gehe mal davon aus, dass mit letzterer Angabe die combined Power gemeint ist. Denn oben drüber steht schon 350W Netzteil.


7. Funktionsweise
Die im Netzteil entstehende Wärme wird über große innenliegende Kühlkörper durch die Lüftungsschlitze in das Gehäuseinnere abgegeben. Diese Kühlkörper sind aber zudem mittels einer Heat-Pipe mit dem außenliegenden Kühlkörper verbunden. Tatsächlich würde ich sagen, dass erst der außen liegende Kühlkörper warm wird, bevor man merkt, dass sich das innere Gehäuse des Netzteils erwärmen würde.


8. Alltagstauglichkeit
Dazu sollte ich wohl mal das eingesetzte System beschreiben, damit man sich ein Bild machen kann, in welchem System ich das Netzteil einsetze. In aller Kürze:
Asus P4PE mit PIV 2,4 GHz Northwood 533 MHz,
512 MB Samsung DDR 333
Graka: Sapphire Radeon 9000 (passiv gekühlt)
TV Karte Medion und Soundkarte SB Live Value
Festplatte Samsung SV1204H
DVD Toshiba 1612 und Brenner (nicht lachen; verbraucht aber lt. Herstellerdaten mehr Strom als aktuelle Modelle): HP 8100 i
Das ganze befindet sich im gedämmten ST-11 Gehäuse mit drei geregelten Gehäuselüftern.

Bei diesem System und ohne große Belastung, also nur im Internetsurfen, bleibt der Kühlkörper des Netzteils absolut kühl. Nur eine ganz leichte Erwärmung ist zu spüren. Das Termometer zeigt bei 28 °C Raumtemperatur 36,2 °C.
Wenn ich hingegen zwei Stunden spiele, dann wird das Netzteil offenbar wesentlich mehr belastet. Die Temperatur am Kühlkörper steigt auf ca. 45 °C, also man kann seine Hand noch gut auf dem Kühlkörper drauf halten, ohne sich die Finger zu verbrennen.

Die vom Motherboard gemessenen Spannungswerte zeigen dabei keinerlei Abfall. Vielmehr misst das Motherboard immer etwas mehr als die Nominalspannung sein sollte. Das kann aber eben auch am Motherboard liegen. Im Einzelnen sind es ca.
12,3 V
5,08 V
3,424 V
Auch bei Belastung gehen diese Werte nicht herunter, so dass Netzteil wahrscheinlich noch gut Reserven in meinem System hat. Wer Zweifel hat, sei darauf hingewiesen, dass es auch eine 420 W Version gibt, die bei zu hohen Innentemperaturen einen aktiven Lüfter zuschaltet.

Die Stand-By Leitung des Netzteils versorgt meinen PC ohne Probleme im Suspend to RAM.

Das Beste an dem Netzteil ist natürlich, dass es keinerlei Geräusche produziert. Gerade beim Netzteil kann man selbst wenig steuern, wenn man ein leises System aufbauen will. Ich habe mich deshalb für das lüfterlose Netzteil entscheiden. Bei diesem bin ich sicher, dass es kein Geräusch macht. Die restlichen Komponenten, wie zum Beispiel Gehäuselüfter kann ich leichter steuern und damit mit dem Geräuschniveau experimentieren. Beim Netzteil den Lüfter zu tauschen ist immer sehr heikel. Deswegen empfiehlt sich das Netzteil für alle, die an diesem Teil keine Experimente eingehen wollen.

9. Preis
Wirkllich zu bemängeln ist der Preis. Auch wenn das Netzteil einen sehr hochwertigen Eindruck macht und ohne Lüfter zu den innovativen Produkten am Markt gehört, sind ich den Preis von über 200 € doch sehr hoch.

10. Fazit
Mit dem PCS-350W kann man ein geräuschfreies Netzteil kaufen, welches einen sehr guten Eindruck in der Verarbeitung macht. Man muss jedoch darauf achten, dass das Gehäuse einen ausreichend großen Netzteilausschnitt besitzt. Bei Big-Tower Gehäusen könnte auch die Kabellänge der Motherboardstecker etwas kurz sein. Die Leistung und das Kühlkonzept sind für moderat ausgestattete PCs ausreichend. Insgesamt ein empfehlenswertes Produkt, allerdings zu einem hohen Preis.

------
Rechtlicher Hinweis von lockjaw:

Dieser Bericht unterliegt dem Urheberrecht. Kopieren wird urheberrechtlich verfolgt, wobei auch die strafrechtlichen Möglichkeiten ausgenutzt werden.

Alle in diesem Bericht enthaltenen Tatsachenbehauptungen sind ohne Gewähr für ihre Richtigkeit!

Ich handele nicht gewerblich, sondern um anderen Leuten bei ihrer Produktauswahl zu helfen, so wie sie mir helfen. Die (geringen) Einnahmen aus dem ciao Bonussystem werden der Kirche an Weihnachten in den Klingelbeutel gespendet.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Terminator-II

Compucase HEC300LR-PT - Hochspannung für eueren PC!

ein Testbericht von 2003-01-16 15:09:57 vom 16.01.2003
Empfehlung: ja
Einfrierende PCs? Bluescreens? Verwirrende Fehlermeldungen wie "schwerer Ausnahmefehler bla bla bla"? ;o) Dann habe ich hier ein interessantes Stück Technik für euch, das eueren scheinbar überdrehten PC wieder "runterholt"! Obwohl ich und einige Kumpels schon seit Jahren im PC-Bereich aktiv sind, haben wir uns dabei nie sonderlich mit dem Thema "Netzteil" befaßt.

Dieses unscheinbare Stück Technik fällt für gewöhnlich auch nie sonderlich auf - und geht neben in einem PC viiieeel interessanteren Komponenten wie dem impossanten Mainboard, der neuesten "350-Frames"-Grafikkarte oder der turboschnellen Festplatte meist völlig unter. Das Netzteil ist da, es liefert den Strom, gut ist´s! Doch weit gefehlt - moderne PCs mit immer leistungsfähigerer und vor allem leistungshungrigerer Hardware sind auf eine höchstmöglich stabile Spannungsversorgung angewiesen. Schon kleinste Spannungsschwankungen sorgen dann sofort für oben genannte oder andere sehr ärgerliche Phänomene.


KLEINE EINFÜHRUNG ZUM THEMA "BILLIG-NETZTEIL"
¯¯¯¯¯ ;¯¯¯¯¯¯¯¯& macr;¯¯¯¯¯¯¯&ma cr;¯¯¯¯¯¯¯¯ ;¯¯¯¯¯¯¯¯& macr;¯¯¯¯¯¯¯&ma cr;¯¯¯¯¯¯¯¯ ;¯¯¯¯¯¯¯
Die No-Name- und "angeblich-300-Watt"-Netzteile, die in heutigen Standard-Towern verbaut sind (sehr bekannt und oft in dieser Billig-Kategorie vertreten sind z.B. Firmen wie Codegen oder Yüan-Kee), sind sogar -bedingt- brauchbar - für ältere Systeme mit einen AMD Duron 900 oder Thunderbird 1200 beispielsweise, in denen dann vielleicht noch eine Geforce 2 MX Grafikkarte gemütlich vor sich "hinwerkelt", ist so ein Netzteil meist völlig unauffällig und problemlos.

Versucht man dann aber, diese Netzteile in seinem neuen "Flagschiff" mit High-End-Komponenten weiter zu verwenden, erlebt man dann meist sein blaues Wunder und oben genannte Phänomene treten dann im Minutentakt auf. Für solche Rechner sind diese Netzteile völlig ungeeignet und unterdimensioniert.

Da dann in einem solchen Netzteil meist auch noch die allerbilligsten Komponenten zum Einsatz kommen und ein Überlastungsschutz natürlich auch nicht vorhanden ist, kann aus dem änfänglichen Ärgernis im schlimmsten Fall sogar eine echte Gefahr werden. Tests der Hardware-Testseite "Toms Hardwareguide" haben das bestätigt. Mir wurde ganz anders, als ich dort die Bilder der dort verrauchten, verschmorten oder in Flammen aufgegangenen Schrott-Netzteile gesehen habe.

Nachdem wir von der Hardware irgendwann das Niveau erreichten, bei denen die Symphtome wie oben auftraten, begannen wir, den Grund dieser Macken zu suchen. CPU zu heiß? Hat vielleicht die Grafikkarte einen Wackler? Bestimmt hat das RAM-Modul einen Schlag! Auf wirklich alles sind wir damals gekommen, aber nicht auf das Netzteil! Darauf sind wir dann zufällig in Hardwareforen gekommen, in denen zahlreiche User ähnliche Probleme mit ihren modernen PCs posteten.


DAS COMPUCASE HEC 300LR-PT
¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯&m acr;¯¯¯¯¯¯¯&mac r;¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯&m acr;¯¯¯¯¯¯¯&mac r;¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯
Und so kamen wir dann auf das HEC 300LR-PT des taiwanesischen Herstellers Compucase. Viele User, die es bereits hatten, haben es uns empfohlen. Wir hatten bisher noch nie etwas von "Compucase" gehört oder gelesen, vertrauten also lediglich der (zugegebenermaßen 100%ig positiven) "Mund-zu-Mund"-Propaganda des Gerätes. Da uns weiter die Netzteile von renomierteren Anbietern wie Enermax oder Zalman einfach zu teuer waren, haben wir dann vier solcher Netzteile geordert.

Öffnet man die Packung, wird man (erstmal) enttäuscht sein: es sieht genauso mausgrau und unscheinbar aus wie jedes andere gewöhnliche Netzteil. Zubehör war bis auf ein kleines Heftchen nicht vorhanden, noch nicht mal ein Kaltgerätekabel, um es mit der Steckdose zu verbinden. Wenigstens wurde an einen I/O-Kippschalter an der Rückseite gedacht, um das Netzteil auszuschalten - bei Billigst-Geräten ist nicht mal dieser vorhanden. Aber gut, wir wußten, ja, auf die "inneren" Werte würde es ankommen!

Schnell waren die Netzteile installiert. Das ist auch für Laien schnell und problemlos machbar: man trennt natürlich den PC erstmal vom Netz und öffnet den Tower. Dann steckt man sämtliche Kabel aus, die das Mainboard und die Laufwerke mit dem Netzteil verbinden. Auf der Rückseite des Towers löst man dann die vier Schrauben, mit denen das alte Netzteil befestigt ist. Eingebaut wird in umgekehrter Reihenfolge. Es ist wirklich nicht schwer.

Gefreut haben uns die Kabellängen, mit denen die Komponenten mit "Saft" versorgt werden: diese sind großzügig bemessen worden, auch in einem Big-Tower sollte es keinerlei Probleme wegen zu kurzer Kabel geben. Die Hauptleitung, die auf dem Mainboard eingesteckt wird, hat eine Länge von 45 cm, die Länge der Kabelstränge für die Laufwerke beträgt gute 75 cm. Insgesamt sind Anschlüße für sechs 5.25"- und zwei 3.5"-Laufwerke vorhanden.


DAS NETZTEIL IM EINSATZ
¯¯¯¯¯¯¯ ;¯¯¯¯¯¯¯¯& macr;¯¯¯¯¯¯¯&ma cr;¯¯¯¯¯¯¯¯ ;¯¯¯¯¯¯¯¯& macr;¯¯¯¯¯¯¯&ma cr;¯¯¯¯¯¯¯¯ ;¯¯¯¯¯
Wir fuhren unser Netzwerk hoch. Dabei fiel uns als erstes auf, das der Netzteillüfter im Gegensatz zu unseren vorherigen No-Name-"Staubsaugern" sehr zurückhaltend ans Werk ging, für solche Verhältnisse fast schon leise! Da fällt es eigentlich nicht weiter ins Geicht, daß der Lüfter keine Drehzahlüberwachung bietet oder er seine Drehzahl nicht temperaturabhängig regeln kann.

Gespannt warteten wir, ob sich irgendetwas außergewöhnliches tun würde, doch ruhig uns stabil lag der Windows Desktop vor uns. Das war natürlich noch nicht aussagekräftig, da hier weder CPU, noch Grafikarte, noch irgendwelche anderen Komponenten unter Last stehen.

Deshalb wollten wir es jetzt natürlich genauer wissen und begannen, unsere PCs mal so richtig heftig ins schwitzen zu bringen! Auf allen vier PCs wurden synchron Datenpakete hin- und herkopiert, zusätzlich Musik abgespielt, ein "etwas größeres" Verzeichnis (Windows, hähä) mit Winace gepackt und ganz nebenbei spielten wir noch in einem Fenster "Unreal Tournament" miteinander! Arme Kisten, jetzt hatten sie wirklich etwas zu tun und die Temperaturanzeige der CPU ging unaufhörlich nach oben!

Und es passierte..... nichts! Einfach nur nichts! Die PCs leideten zwar, aber taten dennoch nichts weiter als stabil zu laufen! Alle "Macken", wie am Anfang geschildert, waren komplett verschwunden. Toll! Diese Macken sind auch bis heute nicht mehr aufgetreten! So unscheinbar das HEC 300LR-PT äußerlich auch schien, die inneren Werte sind auf jeden Fall spitzenklasse! Und das beruhigende Gefühl, daß das Netzteil über einen Überlastungsschutz verfügt, sollte auch nicht unerwähnt bleiben!


FAZIT
¯¯¯¯¯¯& macr;¯¯¯¯¯¯¯&ma cr;¯¯¯¯¯¯¯¯ ;¯¯¯¯¯¯¯¯& macr;¯¯¯¯¯¯¯&ma cr;¯¯¯¯¯¯¯¯ ;¯¯¯¯¯¯¯¯& macr;¯¯¯¯¯
Die Netzteile arbeiten seit gut sechs Monaten vorbildlich und höchst zufriedenstellend! Vorab: man darf sich von der unscheinbaren mausgrauen Optik nicht trügen lassen. Dieses Netzteil ist sehr viel besser, als man ihm es auf den ersten Blick zutrauen würde. Und auch viel besser als mancher gold- oder schwarzfarbende "Blender", der zwar eine schöne Optik bietet, bei seinem eigentlichen Verwendungszweck aber dann kläglich versagt.

Wie wir dann später erfuhren, wurde das HEC 300LR-PT sogar Test- und Preis-/Leistungssieger im Vergleichstest des bekannten "Chip"-Magazins. Hier ließ es sogar renomiertere und zum teil sehr viel teuerere Größen wie "Enermax" oder "Zalman" hinter sich!

Mittlerweile wurde das Netzteil auch auf der bekannten Hardware-Testseite "Toms Hardwareguide" um Zuge eines großen PC-Netzteiletests unter die Lupe genommen. Auch dort liest man nur gutes darüber und es kam auch noch eine Überraschung ans Licht: die gemessene Leistung des mit 300 Watt angegebenen Netzteiles betrug knapp 350 Watt! Also das ist dann auch nochmal als dickes Plus zu werten, denn einige teurere Geräte erreichten in diesem Test nicht mal ihre angegebenen Watt-Zahlen! Das Netzteil ist voll kompatibel zum ATX 2.03-Standard und kann sowohl für alle bekannten AMD- als auch Pentium-CPUs verwendet werden.

Wer ein gutes Netzteil für seinen PC sucht, dem kann ich nur raten, kauft es! Es leistet nicht weniger als hochgelobte Markengeräte und ist mit rund 40 Euro auch noch eines der günstigsten Top-Netzteile auf dem Markt. Bei der vermeindlich angeseheneren Konkurrenz wird für ähnliche Leistungswerte ohne Probleme auch mal schnell bis zum vierfachen dieses Preises verlangt. Und das muß wirklich nicht sein. Die technischen Daten des HEC 300LR-PT habe ich am Ende dieses Berichtes für euch zusammengefasst.


TIPS ZUM NETZTEILKAUF
¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯&m acr;¯¯¯¯¯¯¯&mac r;¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯¯¯&m acr;¯¯¯¯¯¯¯&mac r;¯¯¯¯¯¯¯¯ ¯¯¯¯¯¯
Heutige AMD Athlon- und Pentium IV-Systeme benötigen vor allem auf der 3.3v und 5v-Leitung eine stabile Spannung. Schon kleinste Spannungseinbrüche oder -schwankungen können für ein instabiles System sorgen. Deshalb achtet beim Kauf eines Netzteils erst in zweiter Linie auf die Watt-Angaben, viel wichtiger sind hohe Ampere-Zahlen auf allen Leitungen. Auch ein moderner PC läuft stabiler mit 300 "echten" Watt eines guten Gerätes wie dem HEC als mit 400 "möchtegern"-Watt eines No-Name-Gerätes.

Wenn euch diese Argumente dennoch nicht überzeugen und ihr weiter ein 15-Euro-Netzteil benutzt, dann achtet wenigstens darauf, das ein Überlastungsschutz in dieses Netzteil integriert ist. Andernfalls -kann- das eines Tages für eine böse Überraschung sorgen. Ich würde aber auch sparsameren Naturen raten, spart bei eurem PC, wo ihr wollt, aber bitte -nicht- am Netzteil. Ein wenig mehr sollte euch dieses Thema wert sein und 40 Euro sind kein Weltuntergang, wenn man bedenkt, wie lange man solch ein Gerät normalerweise verwenden kann.

Über einen Kommentar zu diesem Bericht, der etwas länger als vier Worte ist, würde ich mich wie immer sehr freuen!

Ciao,
Termie


TECHNISCHE DATEN:
• Ampere_ bei 12v - 5v - 3.3v: 15A - 30A - 28A
• Standby bei 12v - 5v - 3.3v: 0.8A - 0.5A - 2A
• Lautstärke: 34dB (Leerlauf) 38 dB (Vollast)

• Anzahl Lüfter: 1
• Laufwerk-Anschlüsse 5.25": 6
• Laufwerk-Anschlüsse 3.5" : 2

• Länge Board-Anschlusskabel: 45 cm
• Länge 3.5"-Anschlusskabel : 75 cm
• Hersteller: Compucase (www.compucase.de)

v1.01 ©2003
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-2 von 2  Zusatzinfos: Mehr zum Thema Komponenten
Top Webtipps
Amazon.de
Niedrige Preise, Riesen-Auswahl und kostenlose Lieferung ab nur 20 EUR

Produktbeschreibung Mehr zum Thema Netzteile

 
Allgemeine Informationen Mehr zum Thema Netzteile
gelistet seit: 26.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,50 / 5,00
Allgemeine Daten
Typ: Hardware 
Mehr zum Thema Netzteile im Vergleich
Home > Computer > Computer Hardware > Komponenten für PCs > Zusatzinfos: Mehr zum Thema Komponenten > Mehr zum Thema Netzteile > Überblick