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Platz 31 in der Kategorie "Tipps & Tricks zu Nahrungsmitteln".
Bewertung: Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)

Mehr zum Thema Obst & Gemüse Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,80 / 5,00 (4.8 von 5)
von 92% aller Autoren empfohlen (12/13).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Kein Lidl hat so frisches Obst
  • einfach lecker
  • Vitamine, Spurenelemente, Nährstoffe: alles drin!
  • Sehr lecker!
  • Nichts!
Nachteile/Kritik
  • Auch der Genuß größerer Mengen Frischobst kann gefährlich sein
  • nichts
  • kein Kontra!
  • Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste!
  • Zustand und Preis
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Willimatt

Erdbeeren und Kirschen aus eigener Ernte

ein Testbericht von 2008-07-01 14:51:21 vom 01.07.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Kein Lidl hat so frisches Obst...
Nachteile/Kritik: Auch der Genuß größerer Mengen Frischobst kann gefährlich sein
Berliner sind Jartenfreunde.

Und wenn se keen eichnen Jarten ham? Na, denn fahr´n se nach JWD.
Für Nichtberliner, Leihbeamte u.a. Gäste: JWD is det, wat janz weit draußen is.

Wo wie Wesendahl

Wesendahl ist für Berliner ooch janz weit draußen. Saubere Jejend, hätte der alte Fritz gesagt.
Ein kleines Dorf, von Berlin zu erreichen über die B 158. Am Bahnhöfchen Werftpfuhl biegt man rechts ab, fährt über die Gleise auf der L 230 Richtung Strausberg und biegt hinter Hirschfelde im Walde ab in Richtung Wesendahl.

Achtung!

Die großen roten bzw. rotgelben Kugeln, die man dann auf der rechten Seite erkennt, wenn man aus dem Wald heraus fährt, das sind Süßkirschen.

Auf der linken Seite befindet sich ein großer Parkplatz auf dem Feld.

Warum selber Pflücken?

Selbstgepflücktes ist immer richtig,

- man sucht ganz allein aus, was man haben möchte,

- Obstpflücken macht Spaß

- alles ist frisch, wir haben das Obst nur selbst angefasst

- man kann sich dabei mal so richtig satt essen und

- man kann mit niemandem meckern, wenn’s nicht schmeckt.

Ganz neues Gefühl – sicher auf der Leiter

Nach hunderten Baustellen, Leitern und Gerüsten ein Erlebnis – um die Kirschbäume stehen Leitern, auf die man ruhig steigen kann.
Der Fuß etwa 2 Meter breit, ein drittes ausklappbares Standbein und alle drei Punkte stecken mit Spikes in der Erde – Spitze!!! Keine Wackler!
Na gut, ein paar Dutzend Kirschen in der Baumkrone muss man den Staren überlassen.

Welche Obstsorten kann man selbst pflücken:

Erdbeeren bis etwa 22.06.07

Dunkle Süßkirschen (fast vorbei)

Knorpelkirschen (hell bis dunkel) noch bis Mitte Juli

(Körbe werden für ca. 0,50 € angeboten.)

Organisation und Ablauf:

Bei Erdbeeren:
Korb mitbringen, abwiegen lassen oder kaufen.
Einweisen lassen (und vielleicht trotzdem die beste Zeile suchen).
Evtl. Einweg-Handschuhe (natürlich aus der Haarfarbe) überziehen.
Pflücken, essen, pflücken, ...

Bei Kirschen:
Eimer mit Haken entgegennehmen, einweisen lassen, bereitgestellte Leitern besteigen oder selbständig umsetzen.
Pflücken, essen, Kern ausspucken nicht vergessen, ...

Nach erfolgreicher Ernte, bzw. wenn die Mannschaft satt ist, mit Korb bzw. Eimer zur Waage und bezahlen.

Im Gegensatz zu vielen sogenannten Beerengärten (Heidelbeeren, Himbeeren etc.) gibt es z.Z. keine Mindestabnahmemenge.
Allein zum Essen sollte man (mit der Berufsschulklasse) jedoch nicht anrücken.

Preise für 1 kg:

selbst gepflückt nur gekauft

Erdbeeren: 2,00 € 3,00 €

Süßkirschen 2,00 3,50 €

Beinahe hätte ich´s vergessen, man kann bzw. sollte vorher anrufen:

- Die BB Brandenburger Obst GmbH unter 03341 / 49877-0

- Das Obstgut Franz Müller unter 03341 / 215856

Hintergrundinformation:

Hinter der BB Brandenburger Obst GMbH steckt wohl jemand aus der italienischen Bergwelt. Vielleicht lässt er die Stare durch die Kastelruther Spatzen verscheuchen.

Wichtige Nebensachen:

Am Eingang befinden sich (allerdings manchmal fast unbenutzbare) Toiletten und Waschgelegenheiten (Der Wald ist aber auch nicht weit!).

Ein aktueller Tipp vom 01.07.2008:
Viel Stress bleibt einem erspart, wenn man die Plantagen an einem Wochentag besuchen kann.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
waltraud.d
waltraud.d, 20.06.2007
sehr hilfreich
ara83
ara83, 20.06.2007
Leider zu wenig Infos!!!
MichiStephan
MichiStephan, 18.07.2008
Ganz liebe Grüße, Michi
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campino

5 mal am Tag...

ein Testbericht von 2005-09-06 22:09:01 vom 06.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Vitamine, Spurenelemente, Nährstoffe: alles drin!...
Nachteile/Kritik: kein Kontra!
...sollten wir was Frisches, sprich: Gemüse oder/und Obst essen. Das hat mir meine Jüngste erst neulich mitgeteilt, nachdem das Thema in der Schule behandelt wurde.

Recht hat sie!

Zwar bemühe ich mich, oft diesem Ratschlag zu folgen, aber es gelingt auch mir (trotz Veganern im Haushalt) nicht immer.
Oft muss es schnell gehen, da wird dann gerne mal eine Dose aufgemacht, oder zur Tiefkühl-Pizza gegriffen. Das bisschen Gemüse auf der Pizza ist so gut wie nichts.

Was ist also zu tun? Beginnen wir mit den:

Kräutern

und natürlich deren Haltbarmachung, damit sie immer zur Verfügung stehen:

Die meisten Kräuter sind in frischem Zustand aromatischer, gesünder und schmecken auch bedeutend besser als getrocknet. Wenn man keinen Garten hat, sollte man sich die Kräuter auf dem Balkon ziehen. Aber auch ein sonniges Fensterbrett eignet sich hervorragend für diesen Zweck. Hier gedeihen Kräuter wie Majoran, Liebstöckel, Petersilie, Schnittlauch, Dill oder Bohnenkraut. Die Anzucht aus Samen ist etwas langwierig. Am besten kauft man sich in der Gärtnerei einige Jungpflanzen: Vorsicht, die Pflanzen sollten vor Zugluft geschützt werden. Es eignen sich Tontöpfe, die man in eine flache Schale mit Kies stellt. Der Kies sollte ständig feucht gehalten werden. Die benötigten Kräuter einfach mit der Schere abschneiden und nach Bedarf verwenden.
Zum Aufbewahren eignet sic das Einfrieren am Besten. Dazu die Kräuter hacken und am Besten in einer Tiefkühl- (Plastik)-Tüte einfrieren,
Trocknen der Kräuter geht zwar auch, ist aber zu langwierig, bzw. zu energieraubend und die Vitamine verabschieden sich dabei auf Nimmerwiedersehen!

Obst

ist das ganze Jahr verfügbar und heimische Obstsorten wie Äpfel und Birnen sind lange haltbar.
Tiefgekühlte Beeren haben einen sehr hohen Vitamingehalt, was besonders im Winter wichtig ist. Außerdem sind sie oft preiswerter als frische Beeren. Sie eignen sich hervorragend als Kuchenbelag, für schnell mal übers Müsli streuen, oder zum bereiten von Milchshakes.

Wer sein Obst lieber schluckweise zu sich nimmt (das gleiche gilt auch für Gemüse), der behelfe sich mit

Saft

Frische Obst- und Gemüsesäfte sind natürlich vorzuziehen. Das macht Arbeit und bedarf einer Saftpresse.
Aber auch die handelsüblichen abgepackten Säfte sind hervorragend. Bitte beachten: Nur wo Saft draufsteht, ist auch Saft drin!

Gemüse

hier gilt dasselbe wie beim Obst. Frisches Gemüse gibt es das ganze Jahr, auch wenn in den Wintermonaten das Angebot nicht gerade berauschend ist. Auch hier gilt: Tiefgefrorenes ist besser als gar kein Gemüse!
Vor allem das Gemüse nicht zu lange kochen und mit dem Kochwasser die Soße bereiten, oder es als Grundlage für eine Suppe verwenden.
Gemüse sollte knackig auf den Tisch kommen. Das tut der Gesundheit gut und besser schmecken tut es auch!

Salat

Salat kann man fast zu jedem Essen reichen. Und wenn’s nun gar nicht passt, gibt es einfach den Salat als Vorspeise. Das hat auch Vorteile im Bezug auf die Fettaufnahme. Allerdings nur, wenn der Salat nicht im Sahnedressing daherkommt!
Im Winter gibt es auch frischen Salat. Man denke nur an Ackersalat und das allgegenwärtige Rot- oder Weißkraut. Fein gehobelt und pikant angemacht – sehr lecker!

Fazit

Jetzt habe ich 5 Rubriken, für 5 mal am Tag. Mit etwas gutem Willen ist es sicher möglich, von jedem etwas im Tagesverlauf unterzubringen.
Dann haben wir schon den ersten Schritt zu gesünderem Leben und Wellness im Alltag getan.



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So, ich hoffe Euch mit meinem Bericht nicht gelangweilt zu haben.
Wenn ja, tut’s mir leid, wenn nein, hat sich die Mühe gelohnt!

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Kommentare
Alusru
Alusru, 23.04.2002
Super da krieg ich ja richtig Appetit lieben Gruszlig Uschi.
dalia
dalia, 23.04.2002
hey das muumlsste sogar ich hinbekommen :
dreamweb
dreamweb, 07.06.2002
Momentan esse ich selbst relativ viele Moumlhren. Gruszlig Miara
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eppoh

Wow –Spaghettiernte im eigenen Garten?

ein Testbericht von 2004-02-22 10:13:53 vom 22.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: einfach lecker...
Nachteile/Kritik: nichts
Wow –Spaghettiernte im eigenen Garten?

Tja wie ist denn so etwas möglich? Wird sich jetzt vielleicht so mancher Leser fragen.

Da das Frühjahr naht und es dem passionierten Kleingärtner schon langsam in den Fingern juckt, möchte ich hier mal den „ Spaghettikürbis“ vorstellen und eine kleine Anregung geben zur Artenvielfalt auf dem heimischen Gemüsebeet und auf dem Speiseplan.

Beschreibung

Der Spaghettikürbis gehört zur großen Familie der Kürbisgewächse und ist bei uns noch nicht allzu verbreitet .er hat eine längliche ovale Form, ist gelb bis hellgrün und wird ungefähr 25-30 cm lang. Gewicht ca. 1Kg

Wie kam ich dazu

Letztes Frühjahr kam ich rein zufällig an ein Samentütchen mit der Aufschrift „Spaghettikürbis“. Ich wurde neugierig.
Da ich gerne etwas Neues im Garten ausprobiere, (siehe auch mein Bericht über
„ Topinambur “) griff ich gleich zu und begann mit der Aussaat.

Aussaat und Ernte

Wie bei jedem Kürbis legt man 2-3 Kerne je Saatloch (nicht zu früh, da die jungen Pflanzen frostempfindlich sind)
Dann die kräftigste Jungpflanze stehen lassen, reichlich gießen und auf die Ernte im Aug/Sept./Okt. warten.
Spaghettikürbis liebt wie alle Kürbissorten einen sonnigen Standort.
Als ich im Herbst dann die reichliche Ernte einfuhr, musste ich mich erstmal schlau machen, was man so alles daraus zaubern kann.

Verarbeitung

Die Spaghettikürbisse (Haltbarkeit ca. 3 Monate) werden nach meinen Erfahrungen am besten im Ganzen gekocht .Dazu gibt man reichlich Brühe in einen ausreichend großen Topf. Der Kürbis muss mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei kleiner Hitze ca. ½-1 Stunde kochen lassen.
Dabei schwimmt der Kürbis und dreht sich nach allen Seiten. So wird er gleichmäßig gar .Wenn die Schale bei Fingerdruck leicht nachgibt, ist er gar und kann verarbeit werden. Man lässt ihn abkühlen, halbiert ihn und entfernt Kerne und feine Fasern aus der Mitte.
Das Fruchtfleisch zerfällt von selbst in feine „Spaghetti“ (ev. Mit der Gabel etwas nachhelfen)

Mein Lieblingsrezept

Diese nun“ aus dem Garten gewonnenen Spaghetti“ kann man ganz einfach mit Tomatensoße anrichten, oder einen fantastischen „Spaghettiauflauf“ daraus zaubern.

-Spaghetti in eine gefettete Auflaufform geben
- mit Salz/Pfeffer/Chili würzen
- Hühner- oder. Putenfleisch in kleine Streifen schneiden, scharf anbraten und kräftig würzen
- über die Spaghetti verteilen und mit roten Paprikastreifen und Tomatenstückchen garnieren
(das Auge isst ja mit)
- oben rüber „Kartoffel mal anders“ von Unox , Geschmacksrichtung Kräuter-Knoblauch
-20-30 Minuten in den Backofen
-fertig

So wurde der Spaghettikürbis innerhalb kürzester Zeit vom unbekannten Etwas zu einem unserer Lieblingsgemüse und findet auch dieses Jahr wieder seinen Platz in unserem garten.

Viel Spaß beim Lesen und Ausprobieren, 21.02.2004, eppoh
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
MissSunny1985

Zustand des Obstes-grauenvoll

ein Testbericht von 2003-09-08 00:05:22 vom 08.09.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: Nichts!...
Nachteile/Kritik: Zustand und Preis
Vor einiger Zeit war ich mit meiner Mutter einkaufen! Natürlich sollte bei unserem Einkauf auch Obst nicht fehlen,da dieses,wie wir ja alle wissen,gesunde Vitamine enthält! Doch was ich da sah,dass lies mich doch erst einmal schlucken! Der Preis! Und auch der Zustand des Obstes! Da will man da mal schön ein paar Pflaumen kaufen und muss sich erst mal durch eine Masse von faulen und folglich mit Fliegen umflogenes Obst kämpfen! Das alles wäre zwar noch nicht das Schlimmste,wenn es dann einen angemessenen Preis gäbe,aber "Nein",noch nicht mal der Preis stimmt,denn das Obst ist in Betracht auf den Zustand deutlich zu hoch! Deshalb stelle ich mir die Frage,ob es denn zu der heutigen Teit,in der sowieso durch den Euro alles teurer geworden ist,nicht möglich ist,das so gesunde Obst in einem ordentlichen Zustand und einem angemessen Preis zu erlangen!!

Wenn das so weitergeht,muss sich keiner mehr wundern,wenn jeder nur noch zu Mc Donalds! Denn dort ist das Essen meist in meinem geniessbaren Zustand!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 1,00 / 5,00 1
Bewertung Testbericht:hilfreich
cxgirl

Bunte Pilzpfanne

ein Testbericht von 2003-08-26 07:49:10 vom 26.08.2003
Empfehlung: ja
Zutaten

400 g festkochende, kleine Erdäpfel, 500 g grobes Meersalz, 80 g Frühlingszwiebeln, Salz, 600 g geputzte gemischte Pilze (z. B. Eierschwammerl, Steinpilze), 3 EL Olivenöl, 100 g Parmaschinken (im Ganzen), Pfeffer aus der Mühle, 1 TL Zitronensaft, Petersilie, Schnittlauch



Zubereitung

Backofen auf 200 Grad vorheizen. Erdäpfel waschen, den Boden einer ofenfesten Pfanne mit Meersalz bedecken, Erdäpfel im Ganzen darauflegen. Im Ofen etwa 30 bis 40 Minuten garen (hängt von der Größe ab). Abkühlen lassen, schälen, in Scheiben schneiden. Frühlingszwiebeln schräg in feine Röllchen schneiden, in Salzwasser kurz blanchieren. Abtropfen lassen, kalt abschrecken. Die größeren Pilze halbieren, Parmaschinken in feine Würfel schneiden.

Pfanne erhitzen, Öl dazugeben, Parmaschinken anbraten. Erdäpfel dazugeben, mitbraten, Pilzmischung unterrühren, kurz anbraten, dann Zwiebeln untermischen. Mit Salz, Pfeffer, Zitronensaft würzen, weitere 5 Min. braten. Petersilie darüberstreuen. Eier aus der Schale in die Pfanne gleiten lassen, mit Muskat würzen, alles durchschwenken. Eier stocken lassen, zum Schluss mit Schnittlauch bestreuen.


Guten Appetit .....
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Pilze!

ein Testbericht von 2003-07-07 12:40:58 vom 07.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr lecker! ...
Nachteile/Kritik: Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste!
Zu was packt man denn die Pilze? Zu Obst wohl kaum! Zu Gemüse? Keine Ahnung, aber ich möhte euch trotzdem diese kleinen Dinger, die wohl jeder kennt, die man im Wald oder auf der Wiese finden kann, etwas näher bringen.

Damals erklärte mir mal ein Bauer, welche Pilze ich sammeln darf und welche nicht, denn es kann schon eine gefährliche Angelegenheit werden, wenn man die falschen Pilze ins Körbchen tut. Bis jetzt lebe ich noch! Also scheine ich wohl doch immer die richtigen gesammelt zu haben. Pilze sollte man nicht in Plastiktüten sammeln, das ist nicht gut. Ich habe mal gehört, dass essbare Pilze dann giftig werden können. Also nimmt man lieber einen anderen Behälter. Ausserdem sollte man immer ein Messerchen mitnehmen und die Pilze nie aus dem Boden reissen, da sonst im nächsten Jahr dort keiner mehr wächst. Also kurz über dem Boden abschneiden, dass die Wurzeln noch im Boden bleiben. Bis jetzt habe ich einige Sorten gesammelt, Butterpilze, Wiesen und Waldchampignons, Maronenröhrlinge, Steinpilze und Pfifferlinge, aber es gibt ja eine Vielzahl von Pilze und die Meisten kenne ich gar nicht und lasse sie lieber stehen.

Pilze wachsen überwiegend im Wald oder auf der Wiese. Die Zeit in der man sie sammelt fängt in den Sommermonaten an und geht bis September-Oktober. Ich möchte einige, der wohl bekanntesten essbaren, aber auch giftigen Pilzen beschreiben:

Da gibt es den:
Steinpilz, der etwas nussig schmeckt. Er ist ca. 5-14cm gross. Er ist dunkelbraun und das feste Fleisch ist weiß. Die Hutunterseite ist weiß, später aber auch gelb bis gelb-grün. Er ist auf jeden Fall essbar! Man findet ihn in Waldgebieten.

Der Gallenröhrling ähnelt dem Steinpilz, ist aber nicht essbar!! Er ist 8-15cm gross. Sein Hut ist etwas heller. Und er sitzt meistens in Nadelwäldern. Ausserdem merkt man spätestens dann wenn man ihn isst, dass es kein Steinpilz ist, denn der Gallenröhrling schmeckt scheußlich!

Maronenröhrlinge sind 6-14cm gross. Sie sind unter dem Hut
gelblich bis grün, der Hut des Pilzes ist kastanienbraun. Drückt man diesen Pilz an der Unterseite wird er bläulich. Er wächst in Laub und Nadelwäldern.

Wiesenchampignons werden 5-9cm gross. Sein Fleisch ist weiß, oder rosa. Er riecht sehr angenehm und schmeckt mild. Sein Stiel ist weiß und sein Hut kann auch weiß, oder leicht bräunlich wirken.

Waldchampignons werden etwas grösser, bis 14cm hoch. Er bevorzugt Nadelwälder. Die Lamellen dieses Pilzes sind am Anfang rosa, später dann schokoladenbraun. Die Hutoberfläche ist zimtbraun und er ist natürlich essbar.

Grüner Knollenblätterpilz, er wird 6-12cm hoch. Er ist sehr, sehr giftig!! Sein Hut hat eine grüne bis gelbliche Farbe. Die Lamellen sind weiß oder grünlich. Der Stiel ist schlank. Er wächst in Laubwäldern unter Eichen und Buchen, Kastanien oder Haseln. Auf jeden Fall isst man diesen Pilz nur einmal!!

Weisser Knollenblätterpilz kann etwas grösser werden als sein Verwandter, zwischen 8-15cm. Sein Fleisch ist ziemlich weich und riecht unangenehm! Er ist meist in kleinen Gruppen anzutreffen. Ihn trifft man im Nadelwald an. Er ist reinweiß. Eine kleine Menge dieses Pilzes ist bereits tödlich! Also Finger von lassen!

Halimasch wird 7-14cm gross. Er ist essbar. Sein Hut ist honigfarben bis braun. Die Lamellen zuerst weiß, dann bräunlich. Er wächst in Laubwäldern.

Pfifferling wird 3-9cm gross. Sein Hut ist dotter-bis hellgelb. Sein weißes Fleisch riecht aromatisch und schmeckt pfefferähnlich scharf. Sein Stiel ist ebenfalls dottergelb. Er wächst in Laub und Nadelwäldern. Leider ist er hier schon ziemlich rar geworden.

Speisemorchel wird 7-10cm gross. Er ist länglich-oval. Seine Farbe ist goldgelb bis ockerfarben. Sein Fleisch riecht angenehm und würzig. Ihn findet man unter Eschen, in Laubwäldern, aber auch an grasigen Stellen.

Der Fliegenpilz ist natürlich nicht geniessbar! Er wird 12-25cm gross. Und hat den altbekannten roten Hut mit weißen Flocken. Ihn findet man in allen Waldarten, unter Birken oder Fichten.

Ich hätte jetzt gerne noch ein paar Bilder dieser Pilze. Es gibt so viele von ihnen, aber jeden hier aufzuzählen würde wohl den Rahmen sprengen! Schaut euch auf jeden Fall bevor ihr Pilze sammelt, Bilder an! Oder nehmt einen Fachmann mit, der Ahnung hat. Ich habe es am Anfang immer so gemacht, wenn ich vom Sammeln wiederkam, bin ich direkt zu meinem Bauern und hab ihn nachsehen lassen, ob die Pilze auch alle okay waren, die ich da so eingepackt hatte. Später, wenn man den "Pilzblick" hat, weiß man schon von alleine, um welchen Pilz es sich handelt. Ist eigentlich ganz einfach.

Viel Spass beim sammeln!
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Rym2210
Rym2210, 06.06.2006
sh
babis69
babis69, 13.11.2005
Die Pilze sind eine Besondere Familie auch Fusspilze und Penicilin gehört dazu mit eine über 60 Wasser anteil für mich eine sehr schöne Arbeit sie zu kochen :o
schnekuesschen
schnekuesschen, 10.04.2006
Ein klasse Bericht....LG Sandy :-
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bettybo

Eine Knolle mit Geschichte

ein Testbericht von 2003-06-11 08:45:38 vom 11.06.2003
Empfehlung: ja
Für uns Europäer ist die Kartoffel eigentlich ein recht junges Gemüse. Erst vor gut 450 Jahren wurde sie hier als vollwertiges Nahrungsmittel akzeptiert. Die Hungernöte während und nach dem Dreißigjährigen Krieg haben hierzu sicher beigetragen. Genaugenommen kam die braune Knolle gerade zur rechten Zeit. An Kornanbau war auf den zerstörten Feldern nicht zu denken, es gedieh lediglich die anspruchslose Kartoffel. Die Heimat der Kartoffel ist Peru. Von dort aus gelangten die Papas, wie die Kartoffeln von den Ureinwohnern genannt wurden, über die benachbarten Gebiete bis nach Mittelamerika.

Als die Konquistadoren, die spanischen Eroberer, über diese Länder ihre Schreckensherrschaft verbreiteten, war die Kartoffel dort schon jahrhundertelang Volksnahrungsmittel. Doe Hochlandindianer Perus hatten sogar eine Methode entwickelt, die es ermöglichte, Kartoffeln in einer Art Gefriertrocknung zum wichtigsten Wintervorrat zu machen. Ganz sicher brachten die Konquistadoren die Kartoffelpflanze an den spanischen Hof, aber nicht der Knollen wegen, sondern wegen der dekorativen Blüten des Kartoffelstrauches. Lange fristeten die Pflanzen ein Dasein als exotischer Beitrag in vornehmen Gärten.

Der erste, der die Kartoffel als Nahrungsmittel nach Europa brachte, war vermutlich ein Slavenhändler namens John Hawkins. Er ließ sie in seiner irischen Heimat anbauen, jedoch ohne nennenswerte Resonanz bei seinen Landsleuten und schon gar nicht in der übrigen Welt. In alten Büchern kann man nachlesen, daß 1580 der berühmte Naturforscher Hieronymus Cardanus die Kartoffel in Italien einführte und dort anbauen ließ.Viele Historiker neigen dazu, Sir Walter Raleigh - ursprünglich Pirat, dann Admiral im Dienste von Königin Elizabeth I. von England - das Verdienst zukommen zu lassen, die Kartoffel für Europa entdeckt zu haben.

Aber nicht er war es, sondern der ihn nach Mittelamerika begleitende Wissenschaftler Thomas Heriot, der sich Saatgut für seine großen Güter in Irland mitbrachte und somit wurden die Knollen nun in Irland und damit auch in England bekannt. Der Dreißigjährige Krieg hatte die Kartoffel dem Volk als Alternative nahegebracht, allerdings vorwiegend im Süden und Westen. Östlich der Elbe war sie auch noch gut 100 Jahre später keines Feldes wert. Weder die Sachsen , noch die Preußen konnten sich für die Knolle begeistern. Bis Friedrich der Große, der "Alte Fritz" kam. Er brauchte während seiner Kriege ein Nahrungsmittel, das unkompliziert im Anbau und von hoher Qualität war.

Doch konnte er seine Bauern von dem Wert der Kartoffel nicht überzeugen und griff deshalb zu einer List. Er ließ Kartoffeln anbauen und die Felder von Soldaten bewachen. Jedermann sollte glauben, daß dort etwas ganz besonderes gedeihe. Und die Rechnung ging auf. Die Feldfrüchte wurden, kaum sichtbar, gestohlen - unter den zugedrückten Augen der Soldaten natürlich - und erst einmal probiert. So fanden die Bauern gefallen an der neuen Frucht und bauten sie selber an.

Seitdem ist sie einer der wichtigsten Hauptnahrungsmittel bei uns und wird immer wieder gerne in vielen Variationen gegessen.
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
ClaudiaMarion

5 mal täglich !

ein Testbericht von 2003-05-02 21:52:10 vom 02.05.2003
Empfehlung: ja
Also mein Grundsatz ist : Esse fünf mal am Tag was rotes, grünes oder gelbes, und man bleibt gesund. Und vor allem, man ernährt sich gesund.
Ich habe irgendwann mal damit angefangen, mehrmals am Tag Obst und/oder Gemüse zu essen. Meistens roh, denn somit gehen nicht die ganzen Vitamine verloren, die beim Kochen sonst verloren gehen.
Am Anfang habe ich mir eine Liste gemacht, was ich so für zwei bis drei Tage alles brauche an Obst und Gemüse, wenn ich mehrmals am Tag dieses zu mir nehme.
Das ging auch erst nur mit einem Plan, den ich mir erstellte, z.B. : Zum Frühstück esse ich eine Banane oder auch direkt danach, dann, so gg. 11 Uhr esse ich noch einen Apfel. Esse aber zum Mittag wie gewohnt meine Mahlzeit. So ca. 1 Stunde später esse ich dann noch eine Paprika, dabei ist es egal, welche Farbe. Aber die grünen sind etwas bitterer im Geschmack als die roten und gelben.
Dann esse ich gg. 16 Uhr noch mal was, z.B. eine Möhre oder auch Fenchel.
Der Phantasie sind dabei natürlich keine Grenzen gesetzt. Hauptsache rot, grün oder gelb. Wenn man daran denkt, kann man garnicht verkehrt machen.
Und zum Abendbrot esse ich dann vielleicht noch einige Tomaten oder auch Radieschen oder grüne Gurke oder, oder, oder !
Wie gesagt, wenn man fünf mal am Tag diese zu sich nimmt, kann das nur gesund sein.
Und wie oft denkt man sich zwischendurch doch mal, jetzt habe ich Apettit auf etwas Süßes. Dann greift man doch lieber zu einem Stück Obst oder zum Gemüse.
Das ist doch auf die Dauer viel gesünder. Das soll nicht heißen, das man nicht die Schokolade oder die Chips ganz weglassen soll, nur inh maßen.
Ich jedenfalls esse schon automatisch alle zwei bis drei Stunden ein Apfel oder eine Karotte oder mache mir mal einen leckeren Salat.
Ich hoffe, es hat Euch etwas gefallen, und versucht auch, sich die Farben rot, grün und gelb in Sachen Obst und Gemüse zu merken.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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8662957

Fenchel mit Orangen

ein Testbericht von 2003-03-27 10:58:59 vom 27.03.2003
Empfehlung: ja
da ergibt ca. 3-4 Portionen

2 Orangen
1 Fenchelknolle
1 Bund Frühlungszwiebeln (ca. 6 Zwiebeln)
1 EL Mixkräuter (gibt es eingefroren)
3 EL Oliven- oder Sonnenblumenöl

1. Orangen schälen und in kleine Stücke schneiden (evtl. Kerne raus)

2. Fenchel waschen und halbieren
dann in dünne Streifen schneiden

3. Zwiebeln putzen, waschen und ganz dünn quer scheiden (in Ringe)

4. Öl und Kräuter dazu

5. Rühren

FERTIG


Schmeckt echt lecker zu Gegrilltem oder auch als mal andere Beilage zu nem saftigem Braten.
...
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Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
MONETIX

Was koche ich heute mittag???

ein Testbericht von 2003-02-22 09:04:11 vom 22.02.2003
Empfehlung: ja
Da ich samstags nicht sehr viel Zeit habe zum kochen, habe ich mich für etwas schnelles aber trotzdem leckeres entschieden.

GEMÜSEPFANNE mit HACKRÖLLCHEN

ZUTATEN (für 6-8 Portionen)
500 g Hackfleisch (Rind; Schwein; oder gemischt!)
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe, dürfen auch 2 sein.
1 Brötchen, oder Paniermehl
1 Ei
Salz und Pfeffer
Olivenöl zum Braten
250 g Erbsen (tiefgefroren oder 1 Dose)
200 g Karotten
500 g Kartoffel
500 g Tomaten
50 g Margarine
2 EL Tomatenmark
~1/4 l Wasser

ZUBEREITUNG
Aus Hackfleisch, gehackter Zwiebel, zerdrückter Knoblauchzehe(n), eingeweichtem Brötchen (Paniermehl), Ei Sal und Pfeffer einen Hackteig kneten, zur Rolle formen und in fingerlange Stücke schneiden (wie Cevapcicci).
In Öl rundrum braun braten, dann nacheinander die Erbsen, die Karotten, die enthäuteten Tomaten und die längs geviertelten Kartoffeln dazugeben. Aus Margarine und gehackten Zwiebeln, Tomatenmark und Wasser eine Sauce bereiten, über die Fleisch-Gemüse-Masse giessen und im vorgeheizten Backofen bei 200°C (Gas. Stufe 3) ca 20-25 Minuten garen.

Anstatt Hackfleisch kann man auch Puten- oder Hähnchenschnitzel in Streifen schneiden und anbraten, der Rest ist wie oben beschrieben.

Gutes Gelingen und guten Apetit wünscht Monetix*
(*Der, der Samstags morgens immer keine Zeit hat!)
...
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