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Bewertung: Kundenbewertung 3,60 / 5,00 (3.5 von 5)

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Bewertung
Kundenbewertung 3,60 / 5,00 (3.5 von 5)
von 60% aller Autoren empfohlen (33/55).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • nichts
  • unterhaltsam, gute Schauspieler
Nachteile/Kritik
  • aggressiv, Handlung einfach alles
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Volker111

Nützt Fernsehwerbung?

ein Testbericht von 2003-01-26 13:09:34 vom 26.01.2003
Empfehlung: ja
Vorwort

Diesen Bericht schrieb ich erstmalig unter CIAO bereits am 7.10.2000. Doch hat sich inzwischen so gut wie nichts geändert, so dass auch heute noch die Ausführungen weitgehend ungeändert aktuell geblieben sind.

Auf manche Fragen gibt es weder ein klares Ja noch ein Nein sondern nur ein "Sowohl als Auch".
Werbung ist sehr unterschiedlich. Suggestiv, informativ, motivierend oder eine Mischung davon.

Werbung, die ich bevorzuge

Jede informative Werbung, die mir bei einer Kaufentscheidung hilft und mich nicht manipuliert, ist für mich unabhängig vom Medium wünschenswert. Allerdings möchte ich möglichst selbst entscheiden, wann ich diese Information aufnehme und verarbeite.

Insofern müsste eine überwiegend informative Werbung im Fernsehen mit Programmpunkt angekündigt sein, um sich dann über die zum Kauf anstehenden Produkte gründlich zu informieren. Das bessere Medium hierfür ist eindeutig das Internet, weil es dem Verbraucher mehr interaktiven Spielraum lässt.

Typ der meisten TV-Werbungen

Werbung im Fernsehen ist daher vom Medium und der Art des Zuschauers her eher motivierend oder sogar suggestiv. Auf diese Werbung kann ich zwar persönlich weitgehend verzichten, doch selbst hier gibt es eine Einschränkung. Ist der Werbespot witzig, humorvoll, originell, schlicht einfach gut und unterhaltend gedreht, genieße ich auch diese Werbung.

Nicht umsonst gibt es Zusammenstellungen berühmter Werbespots, die man sich immer wieder gerne anschaut. Diese Werbung ist zwar nicht unbedingt nützlich zur Kaufentscheidung, verbessert aber ungemein das Image einer Firma und meine Aufgeschlossenheit ihr gegenüber. Für diese Art von Werbung ist das Medium Fernsehen ideal, sogar besser als das Kino.

Überflüssige bis schädliche Werbung

Völlig unnütz finde ich Werbung, in der man nur erraten kann, für welches Produkt sie wirbt oder die in einem Aggressionen erzeugt. Doch diese Werbung stört nicht nur im Fernsehen, auch im Kino oder von Plakaten her kann sie ziemlich nerven.

Völlig kontraproduktiv empfinde ich Werbung, die mein persönliches Menschenbild fortlaufend verletzt, z.B. die Werbung mit den berühmten Telefonnummern abends/nachts in den ständigen Werbepausen beim Wrestling. Dies führte bei mir dazu, dass ich mich vom über 10 Jahre lang begeisterten Wrestling-Fan zum nur noch sehr sporadisch schauenden Wrestling-Konsumenten entwickelte.

Besonders schädigend kann TV-Werbung für Kinder und Jugendliche sein. Mir läuft es irgendwie kalt den Rücken hinunter, wenn die 11 bis 12jährigen "Knäblein" in der Schule die Werbspots der Telefonsex-Damen vorspielen und ihre Einstellung zu Mädchen und Frauen von diesem Werbebild geprägt wird (75% der Kinder haben eigenen TV-Zugang ohne Kontrolle der Eltern!)!

Doch auch die sonstige suggestive Werbung ist für Kinder schädlich, da sie sehr häufig nicht Werbewirklichkeit und Lebensrealität auseinanderhalten können.

Fazit

Werbung im Fernsehen kann also nützlich und schädlich sein. Zeitpunkt, Häufigkeit und Qualität der Werbespots sowie deren gesellschaftliche Botschaften sind dafür maßgebend.
Ich bin also durchaus für Werbung im Fernsehen, doch müssen die Rahmenbedingungen dafür neu überdacht und gestaltet werden. Werbung zwischen Kindersendungen aber sollte es nicht geben.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
Tweety30
Tweety30, 12.08.2006
Manche Werbespots nerven total, andere könnte man immer wieder sehen. Leider gehts nicht ohne.
Baby1
Baby1, 16.07.2008
.: :. Liebe Grüße Anita .: :.
hjid55
hjid55, 12.05.2007
Sh lg Sarah
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the-ghost

Werbung Allgemein

ein Testbericht von 2003-09-21 20:45:55 vom 21.09.2003
Empfehlung: ja
Was sich die Privatsender heute erlauben ist, finde ich, unerhört. Da schaut man gerade mal eine Show ca 15 Minuten lang an und plötzlich erscheint das Bild Werbung. Jeder Zuschauer denkt sich nätürlich, super, jetzt kann ich mir was zu essen hohlen oder ähnliches. Aber wer braucht schon 6-8 Minuten dafür.
Bei einem Film von 120 Minuten entsprächen das ca. 40 Minuten Werbung.
Heutzutage ist es bei den Privatsendern sogar üblich mal 2 Minuten bevor eine Show zuende ist (das letzte Mal hab ichs bei einer Comedyshow gesehen) eine Werbepause für 20 Minuten gemacht.
Da macht es schon garkeinen Spaß mehr Fehrn zu sehen. Da schau ich lieber Filme auf offentlich Rectliche Sendern an, und das Werbefrei, nur zwischen den Filmen, Was total in Ordnung ist.
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
Sabsi

Verantwortungslose Werbung

ein Testbericht von 2003-04-27 11:47:00 vom 27.04.2003
Empfehlung: ja
Ich möchte mich heute zu Wort melden, da mir ein
Werbespot aufgefallen ist, den man so nicht
hinnehmen kann. (Der Werbetreibende sei dahingestellt
da dies nebensächlich ist). Es sind die Werbeagenturen, die teilweise derart hirnlos agieren
daß man es kaum glauben mag.
Man sieht in dem Spot einen Jungen, der einen Ball der über einen Zaun geflogen ist zurückholt.
Das schlimme dabei ist, daß auf der anderen Seite des Zaunes ein sogenannter Kampfhund das Grundstück bewacht. Der Junge zeigt sich keinesfalls ängstlich, sondern geht auf allen Vieren auf den knurrenden Hund zu und holt sich den Ball. Danach geht er dahin und der Hund läuft mit ihm bei Fuß.
Man stelle sich vor Kinder die diesen Werbespot sehen
würden diese Aktion nachahmen.
Nicht auszudenken was da passieren würde.
Wie können Menschen so verantwortungslos mit Gefahren
umgehen?
Da immer gesagt wird, fernsehen beeinflußt gerade
Kinder und Jugendliche verstehe ich diese sogenannten Werbemacher nicht.
Ich bin nicht gerade altmodisch, finde aber, dieser
Spot gehört verboten.
Bis demnächst Euer Sabsi
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
mp2808

Kaffee mit Tiefenwirkung

ein Testbericht von 2003-03-26 10:54:20 vom 26.03.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: unterhaltsam, gute Schauspieler...
Nachteile/Kritik: -
Der ein oder andere mag sich an den Spot aus dem letzten Jahr erinnern, in dem Weihnachtsmänner sich dem duftenden Aroma des Jacobs Kaffees nicht entziehen können. Nun hat Kraft Foods eine neue Werbung auf den Bildschirm gebracht. Titel: Flirten mit der Krönung. Diesen Spot hab ich nun schon ein paar Mal gesehen und möchte ihn euch hier näher bringen.

--ooOOoo-- Die Handlung --ooOOoo--

Der Spot beginnt in einer Küche, in der sich ein junger Mann mit einem Mädel aufhält (Seine Freundin? Das bleibt unklar). Es scheint mitten in der Nacht zu sein. Dennoch kommt dem Jungen die Idee, ihr einen Kaffee anzubieten. Mit einem entzückten Lächeln nimmt sie die Einladung gerne an. Normalerweise kennt man diese Situation doch nur vor der Tür, oder? Ich meine das typische „Kommst Du noch mit auf einen Kaffee?“

Er macht sich jedenfalls ans Werk und kocht frischen Kaffee. Gerade in dem Moment, als er die Tasse mit dem duftendem Heißgetränk überreicht, bemerkt er die duftenden Aromaschwaden. Diese wirbeln durch die Küche in Richtung Tür. Blitzschnell entwendet er dem Mädchen das Halstuch und stopft es unter die Tür.

Was tut er denn bloß? Halstücher unter die Tür stopfen? Welchen Zweck soll das denn haben? Hat er Angst vor Durchzug? Oder glaubt er, daß der Kaffeeduft außerhalb der Küche nichts zu suchen hat? Diese Fragen schießen einem augenblicklich durch den Kopf. Wenige Augenblicke zeigt sich die Lösung: die Eltern des Jungen stehen gähnend in Ihren Pyjamas in der Türe. Etwas verdutzt schauen drein. Das Mädchen allerdings lächelt freundlich und begrüßt sie mit einem „Hallo“. Der Junge scheint erst etwas sprachlos zu sein. Nach einem kurzen Stutzen fragt er: „ Auch einen Kaffee?“.

Nun folgt nur noch die typische Jacobs Melodie und der Kaffee wird eingeblendet.

--ooOOoo-- Die Aufmachung --ooOOoo--

Die Darsteller für diesen Spot sind bestens ausgewählt. Der Junge spielt seine Rolle souverän und läßt keinen Zweifel an seiner Glaubwürdigkeit. Besonders angetan hat es mir aber das Mädchen. Ein wirklich süßes Lächeln. Da würd ich auch mitten in der Nacht nen Kaff kochen. Die beiden bringen die vorherrschende Stimmung durch ihre Darstellungen perfekt rüber. Zu den Eltern gibt’s nicht viel zu sagen. Sie sind auch nur ganz kurz im Bilde und sagen keinen Ton. Ist ja auch nicht nötig.

--ooOOoo-- Die Aussage --ooOOoo--

Was will uns dieser Spot sagen? Die Aussage ist eigentlich die gleiche wie im Freundliche Übernahme-Spot: Das Aroma dieses Kaffees muß einfach überzeugend sein. Ich meine, erlockt Weihnachtsmänner an, läßt einen aus dem Schlaf aufwachen. Was kommt als nächstes? Ich stells mir schon vor: Picknick auf dem Friedhof. Genußvoll schraubt er die Thermoskanne mit frischem Kaffee auf, als sich die Erde plötzlich bewegt. Aber Spaß beiseite. Wir sind hier schließlich nicht in Bad Bentheim. Der Kaffee kann doch nur gut schmecken, wenn der Duft schon so aussagekräftig ist.

--ooOOoo-- Meine Meinung --ooOOoo--

An sich gefällt mir der Spot ganz gut. Es gibt sicherlich bessere, aber Schmunzeln kann man schon dabei. Was mich natürlich besonders anspricht, sind die jungen Darsteller. Keine Oma, die in Ihrem Schaukelstuhl an ihrer Tasse nippt, keine Mittvierziger, die nach dem Training mit nem Handtuch über der Schulter erstmal Kaffee schlabbern. Nein, junge Menschen in einer alltäglichen Situation. Zumindest solange alltäglich, bis die Eltern auftauchen. Was mir noch gefällt, ist die tolle Atmosphäre. Durch die Darsteller wird die Stimmung gut rübergebracht und man kann förmlich mitfühlen.

Außerdem ist die Aussage so eindeutig, daß sicher der ein oder andere den Kaffee mal testen wird. Schließlich zeigen aktuelle Ereignisse ja mehr denn je, wie beeinflußbar und lenkbar die deutsche Bevölkerung doch ist. Nur ein Stichwort: Deutschland sucht den Superstar (oder hat ihn zum Glück endlich gefunden). Aber ich schweife ab. Warum sollte man bei dem überzeugenden Aroma nicht mal Jacobs Kaffee testen?

Die Macher dieses Spots haben jedenfalls ganze Arbeit geleistet. Sie bringen die Message rüber. Und das in einer unterhaltsamen Weise. Darauf kommt es schließlich an. Da mir der Freundliche Übernahme-Spot (und andere auch) aber besser gefallen, gebe ich dem Flirt-Spot eine 2.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bluebirdunfa

Weg mit diesem Werbespot!

ein Testbericht von 2003-03-24 15:00:26 vom 24.03.2003
Empfehlung: nein
Vorteile: nichts...
Nachteile/Kritik: aggressiv, Handlung einfach alles
Also, jetzt schreibe ich auch mal einen Bericht über diese Werbung.
Dieser herumbrüllende Chef von Media - Markt, nervt nämlich.
Wenn ich den im Fernsehen sehe, schalte ich meist weiter, weil ich so eine wirklich aggressive Werbung in meiner Freizeit nicht sehen will. Auch finde ich den Schauspieler wirklich sehr unsymphatisch. Als Drogenboss hätte der sicher gute Chancen. Seine Stimme kommt mir sehr bekannt vor aus einigen Aktionfilmen (Tommy Lee Jones, Bruce Willis).

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Also da läuft dieser Spot im Fernsehen, der auf mich unglaublich unsymphatisch wirkt.

°°°°°°°°°& deg;°°°°°°°°°& deg;°°°°°°°°°& deg;°°°°°°°°°& deg;°°°°°°°°°& deg;°°°°
Der Leiter des Media- Marktes kommt genervt aus dem WC.
Unglaublich hektisch, arrogant und besserwisserisch.
Nach ihm kommt eine Dame aus dem WC.
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In diesem Augenblick denke ich, ja typisch Chef. Auf Arbeit den genervten machen, aber nebenbei herumbumsen. Meine weitere Überlegung ist nun, wenn man bei Media Markt so weiterkommt als Angestellter, wie sieht es da mit der Qualifikation der Mitarbeiter aus.

Aber die scheint man eh nicht zu brauchen, denn die Beratung bei Media Markt ist furchtbar.

Aber weiter mit dem Spot:
Dieser genervte Herr. Irgendjemand hier nannte ihn JR, rennt nun mit einem Pulk weiblicher Mitarbeiter durch die Halle und brüllt etwas vom Projekt 2003.

Alle folgen ihrem Herrn und Meister, so dass ich denke; die Mitarbeiter sind ja dort unterwürfig wie in einer Sekte. Die ganze Meute prescht durch eine Produktionshalle in der die Waren gelagert werden und wohl die Verteilung erfolgt.

Ein Mitarbeiter kommt schüchtern vorbei.
Er hält ein Preisschild hoch mit der Aufschrift 199 €.
Der Boss sieht es und schimpft ihn gleich an; Das soll ein Preis sein!!!
Dann macht er aus den 199 €, durch das wegreißen einer 9 einen Preis von 19 € draus.
All das passiert dem unglücklichen Mitarbeiter vor allen Kollegen. Wie peinlich für Ihn.

So etwas kann ich kaum witzig finden. Da wird auf den Schultern von den Mitarbeitern gelacht, als wären diese blöd.
Aber bei der Unterwürfigkeit des Mitarbeiters, kommt bei mir eine andere Nachricht herüber.

Auf mich wirkt der Spot folgendermaßen;
================================

Ein unfähiger Chef der sich lieber mit den Damen beschäftigt.
Er wirkt hektisch, überarbeitet und verbreitet viel Stress
Angetriebene unterwürfige Mitarbeiter.
So ein Arbeitsklima ist nicht gerade motivierend.
Kein Wunder, das sich in den Berichten hier, so viel über die Mitarbeiter von Media Markt beklagen.

Nun gibt ja bekanntlich der Chef die Befehle.
Kein Mitarbeiter entscheidet selbst über die Verkaufspreise.
Als er also seinen Mitarbeiter so zur Schnecke macht, denke ich so;
Da brüllt er den Mitarbeiter an um zu vertuschen, dass er das ja eigentlich verbockt hat.
Sorry, aber das Verhalten kenne ich von vielen Chefs die ich in meinen Leben hatte.
Das muss ich mir nicht auch noch im Fernsehen ansehen. Das fand ich schon immer zum kotzen. Mein Chef verschwand nämlich auch lieber mit den Damen und Beförderungen wurden nach gemeinsamen Bettnächten verteilt.
Ich weiß auch nicht, wie es aussehen würde, wenn die Mitarbeiter zu zweit aus dem WC kämen. Dann würde es auch keiner für lustig halten. Chefs dürfen das, auch wenn die Arbeit darunter leidet. Und die deutschen Manager sind ja nicht besonders berühmt für ihre Fähigkeiten. Alles was sie können ist; Stellen abzubauen und herumzuschreien.
Das sieht man in diesem Spot am besten.

“““““““““““““““““““““““““““““““““““““““““
Mei ne Erfahrungen mit Media Markt:
Im April 2002 bestellte ich ein Netzteil für meinen Laptop bei Media Markt. Es gab eine sehr freundliche Bedienung von einem Herrn der sicher beim Vertreterseminar schön gelernt hatte.
Alles lieb und nett. Kein Problem in 2-3 Wochen habe sie es. Aber es wird teuer werden. Wie teuer konnte mir niemand sagen. So gab ich eine Anzahlung von 40 €.
Danach hörte ich erstmal 2 Monate nichts mehr von Media Markt.
Ich fuhr dann endlich hin um nach zufragen. Der Auftrag war mal lässig im PC verschwunden und niemand schien in zu bearbeiten.
Da sitze ich also mit einem 2000 € teuren Laptop herum und kann es nicht benutzen.
Eine lange Krankheit hielt mich ab, immer die eine Stunde hinaus zu diesem Media Markt zufahren.
Ich war jetzt noch 2x mal da. Die Bedienung war immer nett, zeigte mir aber mittlerweile dass der Verkäufer gar keine Ahnung zu haben schien, wie das Teil zu beschaffen war.
Auf Technischen Gebiet müssen da nur Nieten sitzen. Vielleicht hält der Laden auch nur wegen der vielen Nieten, die ihn zusammenhalten.
Versprochen Anrufe wegen einer Information sind nie bei mir gelandet.
So warte ich also seit knapp 12 Monate auf ein Teil. Mal sehen, wann mir meine Krankheit die zeit lässt wieder zu Media Markt zu fahren.

Denn mittlerweile mag ich von diesem Laden keine Werbung mehr hören.
Und jeder Bericht, den ich hier darüber lese erinnert mich an, mein unbrauchbare Laptop.

Fazit:
In vielen Berichten hier, las ich dass viele Waren bei Media Markt überteuert sind.
Der Service scheint eine Katastrophe zu sein.
Das einzige positive in dem Media Markt sind die kostenlosen Wasserspender. Damit kann ich wenigstens nach jedem Besuch meinen Ärger wegspülen.
Was die Werbung betrifft, finde ich sie übertrieben aggressiv. Das hab ich schon auf Arbeit und da kann ich den Gag mit der Damentoilette auch nicht mehr lustig finden.
Der Hauptdarsteller kommt wirklich gut, als böser Bube herüber. Bei „Dallas“ hätte er sicher Karriere machen können.
Allerdings kann der ja auch nichts für den Spot. Den hat sicher irgendeine Werbefirma verbockt. Also der eine Punkt den ich ja vergeben muss, vergebe ich an den überzeugenden Schauspieler.

Da ich nicht BLÖD bin, werde ich sicher nie wieder etwas bei Media Markt bestellen.
Und wenn die Media Markt Werbung weiterhin so aggressiv ist, wird sie mich eher abschrecken. Außerdem möchte ich nicht einmal aus Versehen diesen unsymphatischen Werbeträger, der in dem Spot herumläuft, live begegnen.


Vielen Dank für Euer Lesen und Bewerten.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 0,00 / 5,00 0
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Bausparvertrag = uncool???

ein Testbericht von 2003-03-07 20:26:47 vom 07.03.2003
Empfehlung: ja
Guten Tag, Liebe Ciao- Community!


Mittlerweile kennt jeder die beliebten Werbespots. Jeder macht heut zu Tage Werbung. Nicht nur für kommerzielle Produkte, wie Nahrungsmittel, Autos oder Beautyprodukte wird Werbung für das Fernsehen wie am Band erarbeitet, denn seit neuem greifen auch die Banken in das Geschehen des Werbemarktes ein. Wir kannten bisher die oft ausgestrahlten Werbespots von Schwäbisch Hall, doch nun folgt die neue Generation der Werbung des Bausparens, nämlich durch die LBS! Mit ihrem Werbespot überschwemmen sie die deutschen Fernseher und machen die Bevölkerung durch die Häufigkeit der Ausstrahlung des Spots, darauf aufmerksam, dass das angesprochene Thema sehr wichtig ist.


====(Story)====

Die Geschichte beginnt, wenn man von dem heutigen Tag ausgeht, in der Vergangenheit. Sie spielt auf einer Straße einer Siedlung. Wie es Jugendliche tun, hängen sie oft auf der Straße rum und quatschen. Das Quatschen der Jugendlichen hat aber einen Grund, denn anscheint fand kurz vor dem Treffen auf der Straße, vielleicht 3 Tage her ein großes Fest statt, wobei die Jugendlichen sehr beschenkt wurden. Der eine der Jugendlichen sitzt ganz cool auf seinem neuen Mofa und ist eindeutig der coole, denn wer hat schon so ein tolles Teil geschenkt bekommen. Neben ihm stehen zwei Mädchen und bewundern den coolen.

In dem Augenblick kommt der Außenseiter, also der uncoole, vorbei und wird angehalten. Der uncoole ist von seiner Kleidung deutlich von den anderen zu unterscheiden. Der Junge, der das Mofa bekommen hat, fragt den Außenseiter was er denn bekommen habe. Da antwortet der uncoole mit zaghafter Stimmer, dass er einen Bausparvertrag bekommen hat. Lächelnd und sich zu den Mädchen umschauend, sagt er „Wie uncool“.


Danach gibt es einen Szenenwechsel. Von der Vergangenheit und den Jugendlichen macht man einen Sprung in die Gegenwart, was ca. 15 Jahren entspricht.


Nun wird im Spot kurz die Umgebung gezeigt. Es ist eine idyllische Gegend mit kleinen Eigenheimen und schönen Grünanlagen. Die Sonne scheint. Der nun erwachsene „uncoole“ von damals ist nun ein erfolgreicher, so empfinde ich das, wenn ich seine Kleidung sehe, junger Mensch geworden. Er geht durch die Straßen und trifft auf seinen ehemaligen „Freund“, den coolen mit dem Moped. Dieser säubert gerade sein Auto. Da merkt der ehemalige Coole, dass er seinen früheren Mitschüler vor sich hat. Der junge, dynamische Mann spricht ihn auch noch an und fragt ihn: „Thomas!? Na das ist ein Ding. Wohnst du immer noch hier?“ Darauf der ehemals coole, „Ja oben bei Mutti“. Etwas missgönnend antwortet der nun coole darauf mit „Wie Uncool“ und geht ohne weitere Worte weiter. Da endet der Werbespot.


====(Meine Meinung)====

Die Idee finde ich wirklich sehr gut. Darauf muss man erst einmal kommen. Als ich den zum ersten Mal gesehen habe, wollte ich natürlich wissen, wie das ganze aus geht, aber es war schon irgendwie klar, dass der ehemalige Loser jetzt der Coole ist. Doch das man den Rollentausch so gut umsetzten kann, das hätte ich nicht gedacht! Dies ist den Produzenten wirklich sehr gut gelungen!

Er läuft nun mittlerweile schon ein paar Wochen, aber anschauen tu ich ihn mir immer noch gerne. Der Werbespot an und für sich ist mittlerweile so bekannt, dass man gar nicht mehr hin schaut aber das was mir am Werbespot so gefällt ist der Ausspruch vom heutigen Coolen, wie er sagt „Wie uncool“. Der Spruch, nein das wie er es ausspricht ist so gut.

Die Schauspieler an und für sich sind auch sehr gut. Man hätte die Rollen der beiden fast nicht besser belegen können. Der anfangs uncoole, dem man es ansieht, dass er ein Außenseiter und Muttersöhnchen ist, kommt in seiner Rolle sehr gut rüber. Der anfangs coole, macht seine Rolle genau so gut.

Nun nach einigen Jahren treffen sie sich wieder. Die Schauspieler blieben, aber die Rollen haben sich total geändert. Wiederum kommen beide in ihrer Rolle wirklich sehr gut rüber!


====(Fazit)====

Der Werbespot ist wirklich sehr gut. Er ist originell und witzig. Dieser Werbespot wird mir auch auf Dauer nicht langweilig. Ich werde ihm darum 5 Sterne gebe. Nun gut, es gibt bessere Spots, aber was will man mehr erwarten? Gut das klingt wiederum herablassend. Ich bin vollkommend zufrieden. Die Story ist klasse und die Umsetzung der selbigen auch!


Viele Grüße

Marcel Klitzsch





© Marcel Klitzsch, Februar 2003
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
LillyMarlene

Bin ich zu blöd für diese Werbung?

ein Testbericht von 2003-03-06 21:15:20 vom 06.03.2003
Empfehlung: ja
Neuerdings schaue ich wieder abends mehr fern, als mich vor den Rechner zu setzen und daher muß ich mir auch zwangsläufig Werbung anschauen. Obwohl Werbung ist auch ganz nützlich, in der Pause kann ich schnell mal Pipi machen gehen, mir was zum Essen oder Trinken holen oder einfach mal durchs langweilige Programm zappen.

An einer Werbung komme ich allerdings nicht vorbei und bis heute habe ich versucht den Sinn dieses Spots ausfindig zu machen und habe ihn, ehrlich gesagt, noch nicht gefunden.

Es geht um den Levis Spot. Das die Werbung von Levis sich schon von jeher der üblichen Werbung abgehoben hat, ist bekannt. Erinnern wir uns nur an den knackigen jungen Mann der die neue Levis 501 präsentierte und soll ich Euch was sagen? Ich habe sie mir auf Grund dessen auch gekauft ;-)

Den aktuellen Spot verstehe ich allerdings absolut nicht. Ich versuche Euch ihn mal zu erklären oder vielleicht kennt Ihr ihn ja auch schon und könnt mir dann im Kommentar vielleicht sagen, was diese Werbung jetzt mit Jeans zu tun hat.

Es ist Nacht irgendwo in Amerika. An der Figur erkennt man, das eine junge Frau aus einem Auto steigt und in eine Telefonzelle geht. Sie räkelt sich an einen ebenfalls jungen Mann, der telefoniert. Gezeigt wird vorallem der Unterkörper, wo ja auch die Jeans normalerweise hin muß. So bis hier passiert noch nichts aussergewöhnliches. Jetzt wird aber der Kopf der jungen Frau gezeigt und das ist ein Mäuser oder auch Rattenkopf. So genau habe ich den Unterschied noch nicht rausgesehen. Durch Computersimulation ist dieser Kopf echt und wurde einfach nur auf den Körper projeziert. Die junge Frau telefoniert und danach sieht man eine Gruppe junger Leute davon fahren.

Szenenwechsel: Jetzt wird eine Tiefgarage gezeigt und 2 Menschen oder was auch immer steigen aus dem Auto aus. Beiden haben diesen Nagerkopf und gehen auf ein weiteres Auto zu. In diesem Auto sitzt allerdings ein "echter" Mensch, eine Frau, die einem der beiden anderen einen Umschlag gibt. Der männliche Part zählt das Geld nach, öffnet eine Tasche, holt eine rote Katze heraus und gibt diese der Frau. Die dann auch davon fährt.

Das ist der Spot in groben Zügen erzählt. Und ich verzweifel an dieser Werbung, denn was hat ein Menschenkörper mit Nagerkopf mit Jeans zu tun und warum verkaufen diese Gestalten eine Katze an einen "richtigen" Menschen?

Nun ansich ist die Werbung nicht schlecht gemacht, aber ich finde sie keineswegs ansprechend und würde mir aufgrund dessen NIE eine Jeans von Levis kaufen. Vielleicht bin ich auch einfach mittlerweile zu alt für diese Art von Werbung, wer weiß. Mich spricht dann doch mehr der Adonis an, der über seinen knackigen Körper eine Hose streift, als irgendwelche Menschen-Nager.

Ich hoffe, irgendeiner von Euch wird mir den Sinn erklären und mich bitte nicht blöd sterben lassen *g*. Ich bedanke mich schomal im voraus.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 2,00 / 5,00 2
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
MONETIX

Werbung im Kinderprogramm

ein Testbericht von 2003-02-26 17:17:39 vom 26.02.2003
Empfehlung: ja
Weil mich meine Tochter laufend wegen der Werbung nervt ("will ich auch haben";"kaufst Du mir das") wenn ich mit ihr Cartoons schaue habe ich mich mal ein bisschen in das Thema "Werbung im Kinderprogramm"
vertieft.

Viele Millionen Euro werden in Deutschland jedes Jahr für Spielzeug ausgegeben und natürlich hat auch das Fernsehen längst die Kaufkraft von Kindern erkannt. Ob als Action-Figuren, auf bunt gestalteter Bettwäsche, auf Audio-Kassetten oder in Fan-Zeitschriften -dank geschickter Vermarktung sind die Serienhelden schon lange auf dem Vormarsch in die heimischen Kinderzimmer.
Während beim KI.KA und beim Kinderprogramm der öffentlich-rechtlichen Sender keine Werbespots eingeblendet werden, verstehen es die Privatsender sehr gut, die Konsumfreude ihrer Zuschauer anzuregen. Generell darf Kinderfernsehen zwar nicht von Werbung unterbrochen werden, doch findige Werbestrategen haben eine viel effektivere Methode entwickelt, die jungen Zuschauer zum Kaufen zu animieren.
Merchandising-Artikel werden kurzerhand vor oder nach der Sendung angepriesen und in eine kurze, spannende Geschichte verpackt. Ohne lästige Unterbrechung während der Sendung hat das Spielzeug ohnehin die besseren Chancen, bei Kindern anzukommen. Meine Tochter ist hierfür der lebende Beweis *grins*.
Ganz gezielt wird auf diese Weise Produktwerbung für bestimmte Altersstufen betrieben -von der Plüschtigerente bis zum Computerspiel wird die ganze Angebotspalette beworben.

Bei solch ausgeklügelter Vermarktung wundert es kaum, dass die Neugier der Kinder auf das entsprechende Spielzeug gelenkt wird. Besonders, wenn dieses mit den Stars der eigenen Lieblingsserie zu tun hat und obendrein auch noch auf den Internetseiten der Sender beworben wird.

Wir Eltern haben es oft nicht leicht die Konsumlust der Kinder zu bremsen.
Klare Absprachen sind unerlässlich: Etwa, was von welchem Geld zu welchem Zweck gekauft werden soll. Vor allem sollte man sich aber mit den Kindern über Werbung auseinander setzen.

Ein kleiner Trost: "Immerhin merken Kinder schon gegen Mitte des Grundschulalters, dass die Werbung etwas von ihnen will und nicht alles hält, was sie verspricht", sagte ein mit mir befreundeter Pädagoge.

Bis sich diese Einstellung bei meiner Tochter durchringt vergehen wohl noch ein paar Monde.

Vielen Dank fürs lesen und bewerten !
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
sandwarrior

Ich kann unter Wasser atmen!

ein Testbericht von 2003-02-04 13:42:50 vom 04.02.2003
Empfehlung: nein
O2

Heute nehme ich mir mal wieder einen dieser beliebten Werbespots unter die Lupe.

O2- Spot mit Franz Beckenbauer

Kurze Spotbeschreibung.
Da sitzt ein graumelierter Opa mitten im Wasser auf einem Liegestuhl.
Kiemenopa wacht auf und erschreckt sich.
Um ihn herum blubbern Blasen.
„ Wo bin ich?“
„ Gott sei Dank zu Hause“
Er nimmt seine Gelmaske ab. ( was mag da drin sein?)
Franz Beckenbauer wechselt zu O2, toll woher denn? Von Kosmos New York oder aus dem Altenheim?
Wenn man nicht weis, das er vorher bei E-Plus Werbeonkel war steht man ziemlich dumm da.
Kiemenopa hat nämlich Genion von O2 und sieht auf seinem schnieken Handy das Homezonezeichen und das reicht bekanntlich fast 500 m von Zuhause.
Kiemenopa?
Kiemenopa kennt fast jeder, es ist nämlich die Lichtgestalt des deutschen Fußballs, Franz Beckenbauer.
Zu Spielerzeiten machte er schon die ersten Schauspielerübungen und konnte nach einer Schwalbe todernst schauen.
Als Lichtgestalt kann man natürlich nicht nur Fußball spielen und Übertrainer werden sondern sogar unter Wasser atmen.
Nein als Lichtgestalt ist man sogar ein optimaler Werbeträger und fast täglich auf dem Bildschirm präsent, zu sehen bei Yellostrom, Postbank und E-Plus.

E-Plus? Häh?
Ja da hat er vorher Werbung für E-Plus gemacht und jetzt für O2 früher mal Viag Intercom.
Eine schnelllebige Zeit.

Was soll der Spot vermitteln?

Erst mal natürlich soll der neue Name O2 bekannt gemacht werden, nur was hat Wasser mit dem Kürzel O2 zu tun, meines Erachtens nix.
Wasser ist H2O, fragt sich welcher Werbefuzzi da eine Verbindung sieht.
Franz Beckenbauer wechselt von E-Plus zu O2, prima interessiert aber wie eine Salami im Flur.
Dann soll noch für Homezone geworben werden, damit funktioniert das Handy wie ein Festnetztelefon und man telefoniert billiger.
Gibt’s aber auch als ISDN- mobile bei der Telekom.
Als Unerfahrener Verbraucher kann man eigentlich überhaupt keine Verbindung zum Produkt ziehen.

Nun noch mal zum Beckenbauer Franz, irgendwie scheinen die Unternehmen und Werbefilmer ihn als den optimalen Werbeträger zu sehen.
Aber gerade durch seine massive Präsenz wirkt er langsam unglaubwürdig.
Besonders schlimm ist es wenn man nacheinander für zwei verschiedene Mobilfunkanbieter wirbt.
Ich denke mal auch das der Franz da eine Mörderkohle bekommt, nun gut wer sich das als Firma leisten kann, der soll es ihm ruhig hinterher schmeißen.
Aber Franzl ist ja noch jugendlich frisch, der zeugt in seinem Alter noch Kinder und schafft es sich sogar an eine neue Frau zu gewöhnen, eben eine Lichtgestalt.

Wie würde ich das drehen?
Ein kleines Hotelzimmer, gedämpftes Licht, die Kamera schwenkt auf ein Pärchen welches sich in eindeutigen zweideutigen Bewegungen unter Bettdecke bewegt.
Beide stöhnen im schneller werdenden Takt.
Ja, ja, ja, jaaaaa.
Da klingelt ein Handy, ein Hand kommt hervor und griffelt nach dem klingelnden Störenfried.
Mit hochrotem Kopf kommt er hoch.
„ Verdammt Homezone“
Schnitt, die Kamera fährt durch die Tür auf den Flur, wo schon die wütende Ehefrau angebraust kommt. Eine dralle Wuchtbrumme mit grimmigen Gesicht.
Einblendung: Homezone reicht weiter als du denkst.

Beurteilung:
Ich finde den Werbespot eigentlich nichtsagend und er bringt auch keine Infos zum Produkt.
Eigentlich wird bloß Franz Beckenbauer ins Licht gerückt und es könnte auch für Rollmöpse beworben werden, Hauptsache Franzl ist im Bilde.
Ich glaube nicht das der Werbespot jemand verleitet unbedingt zu O2 zu wechseln.
Der Werbespot ist weder witzig, noch originell, sondern wirkt wie Schleimerische Beweihräucherung unfähiger Werbefilmer an die Lichtgestalt Franz Beckenbauer.
Franzens Medienpräsens in der Werbung ist schon lächerlich bis unglaubwürdig.
Beckenbauer hat doch seine beste Zeit schon hinter sich, ohne ihm seine Erfolge streitig machen zu wollen und man sollte mal darüber nachdenken ob hier ein nicht weniger ein bisschen mehr wäre.
Man nimmt nämlich als geschulter Verbraucher ihm nicht mehr ab, das er alle Produkte die er bewirbt auch nutzt.
Nun das glaubt eh niemand, soll aber vermittelt werden.
Ich würde es mal als Werbefake bezeichnen, man kopiert eine Lichtgestalt in verschiedene Produkte.
In die witzigsten Werbespots schafft es das Produkt bestimmt nicht.

Fazit:
Ein blasser Werbespot, den auch ein Franz Beckenbauer nicht rausreißt.
Kein Wiedererkennungswert und keine Infos oder Verbindungen zum Produkt.
Ich finde den Spot total schlecht und er spricht mich überhaupt nicht an.
Ich kann auch keine Verbindung zwischen einer Unterwasserwelt und einem Mobilfunkprodukt ziehen.
Der Spot plätschert nur so dahin und drängt sich weder durch Witzigkeit oder Originalität auf.
Gerade mal ein Minipunkt für diese Sinn und Produktfremde Werbung.

Und Franzl denk dran es gibt nur ein Rudi Völler.

Euer Werbewarrior

PS: Dieser Beitrag ist wie üblich Karl Napf gewidmet, dem Erfinder der Fußballrentnerverwertungsargentur und dem Schöpfer von
„Deutschland sucht den Superwerberentner“.
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ghostwriterk

Da wird bei mir eines rot

ein Testbericht von 2003-01-04 22:35:34 vom 04.01.2003
Empfehlung: nein
Von der Werbung im Deutschen Fernsehen bin ich ja schon nicht angetan, da sie in den meisten Fällen stumpf und platt ist. Die Telefonsexwerbung ist in meinen Augen die Krönung dessen und ist an Geschmacklosigkeit nicht mehr zu überbieten. Abgesehen davon, daß mir diese Werbung den nächtlichen Genuß oder die Aufnahme von Spielfilmen versaut, ist sie auch optisch nicht gerade ein Augenschmaus. Wenn ich bei einem Film mal einschlafe und mich beim Aufwachen zufällig in den „Silicon Mountains" wiederfinde, frage ich mich zumeist, ob ich nicht zufällig zum Programm von RTL II gewechselt habe.

Diese Spots versuchen, Erotik zu vermitteln, wobei die Betonung m. E. auf versuchen liegt. Es mag ja Menschen geben, die so etwas aufregend finden. Verbalerotik mag ja auch ihren Reiz haben, aber nicht für mich. Das ganze wirkt schon aufgrund der billigen Spots mehr abschreckend, als denn aufregend.

Jedenfalls fühle ich mich schon in der Folterkammer, bevor die Domina auftaucht und mit ihrer strengen Stimme dem Zusachauer befiehlt, diese 0190er Nummer zu wählen. Aber nicht für die Freunde der härteren Freuden werden heiße Nummern gesendet. Es gibt heiße Drähte zu den „Frauen aus meiner Stadt" , „extrem scharfe" und „heiße" Spots, Filmchen für Personen verschiedener Altersgruppen z. B. über 50 und natürlich gibt es auch Spots für Menschen, die sich für das gleiche Geschlecht interessieren. Mit Dialogen, die anmachen sollen, wird dann auf die Zielpersonen eingewirkt. Schließlich sollen diese ja die besagten Nummern anrufen.

Bekannte Erotikstars wie z. B. Dolly Buster versuchen, dem ganzen dann auch noch Seriosität zu geben. Bei der anvisierten Zielgruppe scheint das wohl auch zu funktionieren, denn ohne Grund hat die Zahl dieser Spots in den letzten Jahren wohl nicht zugenommen. Bei Preisen von bis zu 1,85 Euro in der Minute kommt dabei auch schnell ein größerer Betrag zusammen. Zur Freude der Betreiber und zum Leid?? des Kunden.

Denn einige Zeit plaudert der Anrufer schon mit der vermeintlichen Dame seiner Träume. Zumal diese wohl auch sehr geschickt versuchen wird, einen Anruf in die Länge zu ziehen. Da gibt es dann diverse Techniken vom Schalten einer Warteschleife über langsames Reden bis zu diversen gesprächs-psychologischen Tricks. Einiges ist mir in der Hinsicht von anderen Branchen bekannt, wie z. B. von dubiosen Jobinseraten in Zeitungen.

So werden diese Menschen dann ihr Geld los, ohne in meinen Augen eine befriedigende Gegenleistung erhalten zu haben. Diese anrufenden Leute mögen das wohl nicht so sehen, aber sie haben wohl auch andere Ansichten. Wobei diese Sache auf mich wie ein Fetisch oder auch wie eine Sucht wirkt. Oder gibt es einen anderen Grund, weshalb sich Menschen aufgrund dieser Sache total überschuldet haben?

In meinen Augen ist es eine billige Abzocke, die das Bedürfnis dieser Menschen ausnutzt. Wenn ich mich recht entsinne, wurde von einigen Gerichten auch die Sittenwidrigkeit dieser Angebote festgestellt, aber solange sich darüber niemand aufregt... Was diese Bemerkung angeht, so bezieht sich das auf die Geschäftspraktiken, die auch noch von den Telefongesellschaften indirekt unterstützt werden. Was auch verständlich ist, denn sie Verdienen ja auch nicht gerade wenig an diesen Nummern. Gleiches gilt für diverse Dialer-Programme, die einem den Spaß am Surfen verleiten können. Dazu muss man nicht unbedingt auf Schmuddelseiten vorbeisehen, mancher Werbelink z. B. eines Startseitenanbieters kann es bisweilen auch in sich haben. Aber das ist ein anderes Thema.

Unterm Strich kann ich dieser Werbung überhaupt nichts abgewinnen und finde sie fast belästigend. Denn diese Werbung törnt mich mehr ab, als an. Was die Überschrift dieser Meinung angeht: Die Sache, die bei mir rot wird, ist die Leuchtdiode meines Fernsehgerätes, wenn ich es bei dieser Werbung ausschalte. Denn leider kommt bei fast allen Sendern besagte Werbung auch fast immer gleichzeitig. Aus Mangel an Qualität trete ich dann die Flucht an.

© ghostwriterk
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