Ich habe mir hier das wichtigste für euch zusammengestellt. Ich arbeite viel mit Vitamien, weil es mich sehr stark interessiert.
Wie kommt es, dass in unseren Breiten, wo doch Nahrung im Überfluss vorhanden ist, dennoch viele Menschen unter oft schweren Mangelerscheinungen leiden? Darauf gibt es mehrere Antworten: Fehlernährung, Krankheiten, welche die Aufnahme von Nährstoffen behindern, erhöhter Bedarf in bestimmten Lebenssituationen. Wir wollen in Hinkunft an dieser Stelle ganz konkrete Ratschläge geben, wann und wie man die Nahrung sinnvoll ergänzen sollte.
Denn Mangel an sogenannten Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, Enzyme und viele andere „Bausteine des Lebens“) führt zu mehr oder weniger schweren Störungen des Wohlbefindens bzw. zu Krankheiten.
Chronische Müdigkeit etwa kann neben vielen anderen Ursachen auch Mangel an Eisen als Grund haben. Muskelkrämpfe entstehen häufig durch ein Defizit an Magnesium. Erhöhte Anfälligkeit für Infektionen kann durch ungenügende Versorgung mit Vitamin C, Selen, Zink und einer Reihe weiterer Substanzen bewirkt werden, die zwar in der Nahrung vorkommen, aber leider zuwenig.
Erhöhter Bedarf an wichtigen „Helfern“
Erhöhten Bedarf an den erwähnten „Helfern“ haben auf jeden Fall heranwachsende Menschen, Schwangere, ältere Personen (deren Verdauungstrakt nicht mehr alle Nährstoffe bestmöglich verwerten kann) und all jene, die einseitige Diäten absolvieren.
Erhöhter Verbrauch betrifft Raucher (vor allem Vitamin C!), Leute, die zu gerne Alkohol trinken, Stressgeplagte, natürlich Sportler, aber vielfach auch Patienten, die ständig bestimmte Medikamente einnehmen müssen.
Die Liste ist sicher nicht vollständig. Denn es muss auch berücksichtigt werden, dass manche Vitalstoffe in der Nahrung zwar erwartet, aber nicht mehr vorhanden sind. Klassisches Beispiel: Selen. Dieses Spurenelement wird üblicherweise aus dem Ackerboden ins Getreide aufgenommen und dann über das Brot zugeführt. Leider findet sich in unseren Ackerböden kaum mehr Selen...
Ein besonderer Schwerpunkt ist freilich die ungünstige Ernährungsweise, die in den westlichen Ländern ja schon üblich geworden ist. Mit zuviel Fett und „leeren“ Kalorien wie Zucker, aber eben zuwenig Vitalstoffen. Man isst sich zwar meistens mehr als nur satt, führt aber trotzendem lebenswichtige Substanzen nicht genügen zu.
Die Lösung wäre einfach: Umstellung der Ernährungsgewohnheiten. Viel mehr Gemüse, Salate, Obst und Vollkornprodukte essen. Tierisches Fett und Eiweiß in der Nahrung stark vermindern.
Unsere Lebensweise führt zu Defiziten...
Aber wahrscheinlich macht es unsere Lebensweise gar nicht mehr möglich, diese guten Ratschläge in vollem Umfang zu befolgen. Zuviel Hetzerei, zuwenig Zeit. Also sollte der dadurch entstehende Mangel wenigstens durch vernünftige Ergänzung der Nahrung ausgeglichen werden.
Vorsicht vor Vitaminräubern!
Aufgepasst, die Vitaminräuber lauern überall! Stress, einseitige Diäten, zu viel Alkohol und Koffein können den Körper „auslaugen“. Vitamine und Mineralstoffe müssen vermehrt zugeführt werden, um Mangelerscheinungen vorzubeugen.
Dr. Peter Zillner,, Facharzt für Physikalische Medizin aus Wien: „Vitamin A wird dem Körper zum Beispiel durch Fasten, umweltgifee, UV- Licht und Streß entzogen oder ganz vernichtet. Auffüllen können Sie den Vitamin A Speicher mit Karotten, Lebertran, Milch, Butter und Petersilie“.
Hier eine Liste wer wichtigsten Vitamin- und Mineralstoffräuber und durch welche Lebensmittel Sie Verluste ausgleichen können:
Vitamin B1
Räuber: Koffein, Fasten, Alkohol, Schwangerschaft, Sport und Überanstrengung, Raffinierung der Nahrund durch die Industrie.
Ersatz:
Vollkorn, Hefe, Keimlinge, Leber.
Vitamin B2
Räuber:
Antibiotika, Sonneneinwirkung
auf die Nahrung, Sport, Schwangerschaft, Alkohol, Koffein.
Ersatz:
Vollkorn, Hefe, Schweinefleisch, Käse.
· Sie verzögern den Alterungsvorgang
· Senken den Cholesterinspiegel
· Reduzieren das Arterioskleroserisiko
· Erhöhen den Schutz vor Herzerkrankungen und Schlaganfall
· Vermindern das Risiko für alle Arten von Krebs
· Verlangsamen das Fortschreiten der Alzheimer Krankheit
· Wirken hemmend auf das Tumorwachstum
· Helfen dem Körper, krebserregende Stoffe zu entgiften
· Schützen die Augen vor Makuladegeneration (Netzhautschädigung, die zum fortschreitenden Sehverlust führt)
· Unterstützen den Körper, Schäden durch Zigarettenrauch abzuwehren
· Bieten zusätzlichen Schutz gegen chronisch-obstruktive Lungenerkrankungen wie Asthma, Bronchitis und Emphyseme (Ansammlung von Luft u.a. Gasen in Geweben oder Organen)
· Bietet Schutz gegen Umweltschadstoffe
Die wichtigsten Vitamine mit antioxidantiver Wirkung sind:
Vitamin A, C und E
Multikarotin und Selen
VITAMIN B 1
(Thiamin)
wasserlöslich
Was es leisten kann:
· Steigert das Wachstum
· Hebt die psychische Verfassung
· Hilft bei der Verdauung (besonders der Kohlenhydrate)
· Sorgt für eine normale Funktion des Nervensystems, der Muskeln und des Herzens
· Hilft gegen Reisekrankheiten (Seekrankheit und Flugzeug)
· Lindert Schmerzen nach Eingriffen an den Zähnen
· Hilft bei der Behandlung der Gürtelrose
Am wirksamsten in Verbindung mit anderen Vitaminen der B-Gruppe
VITAMIN B 2
(Riboflavin)
wasserlöslich
Was es leisten kann:
· Hilft bei Wachstum und Fortpflanzung
· Gut für gesunde Haut, feste Fingernägel und gesundes Haar
· Hilft bei der Heilung spröder Lippen, wunder Stellen im Mund und geschwollener Zunge
· Gut für das Sehvermögen, hilft bei ermüdeten Augen
· Wirkt mit anderen Substanzen beim Aufbau von Kohlehydraten, Fetten und Eiweiß
VITAMIN B 3
(Niacin)
wasserlöslich
Was es leisten kann:
· Senkt die Cholesterin- und Trioglycerinwerte
· Hilft beim Fettstoffwechsel, fördert ein gesundes Verdauungssystem, lindert Störungen von Magen und Darm
· Lässt die Haut gesünder aussehen
· Beugt Migräneschmerzen vor und lindert sie
· Regt den Kreislauf an und senkt hohen Blutdruck
· Lindert manche Arten von Durchfall
· Vermindert die unerfreulichen Schwindelanfälle bei der Meniere-Krankheit (Tinitus, Ohrgeräusche)
· Steigert die Energie durch richtige Nahrungsverwertung
· Hilft bei der Beseitigung von Mundschleimhautgeschwüren und oft auch von Mundgeruch
VITAMIN B 6
(Pyridoxin)
wasserlöslich
Was es leisten kann:
· In Verbindung mit Folsäure kann B 6 helfen, die Aminosäure Homocystein abzubauen und das Herzinfarktrisiko erheblich zu vermindern.
· Wichtig für die Eiweiß- und Fettaufnahme
· Hilft bei der Umwandlung von Tryptophan, einer essentiellen Aminosäure in Niacin.
· Hilft verschiedene Nerven- und Hautstörungen verhindern
· Lindert Übelkeit (viele Präparate gegen morgendliche Übelkeit enthalten Vitamin B 6)
· Fördert die richtige Synthese der Nukleinsäure, die gegen das Altern wirken
· Hilft gegen trockenen Mund und Probleme beim Wasserlassen, die durch bestimmte triozyklische Antidepressiva (Psychoaufheller) verursacht werden.
· Verringert nächtliche Muskelkrämpfe, Krämpfe in den Beinen, Kribbeln in den Händen und bestimmte Formen von Nervenentzündungen an den Gliedmassen
· Wirkt als natürliches harntreibendes Mittel
· Stärkt das Immunsystem
· Hilft bei der Vorbeugung gegen Nierensteinbildung
VITAMIN B 12
(Kobalamin)
wasserlöslich
Was es leisten kann:
· Bildet und regeneriert rote Blutkörperchen und hilft damit vorbeugend gegen Anämie
· Hilft beim Abbau der Aminosäure Homocystein wodurch das Herzinfarktrisiko vermindert wird.
· Steigert Wachstum und Appetit bei Kindern
· Gibt neuen Schwung
· Erhält ein gesundes Nervensystem
· Hilft Fette, Kohlenhydrate und Eiweiß richtig verwerten
· Mildert Reizbarkeit
· Konzentration, Gedächtnis und Gleichgewicht werden verbessert
· Bietet Schutz gegen Krebs, der durch Rauchen verursacht wird
EISEN
Was es leisten kann:
· Hilft beim Wachstum
· Steigert die Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten
· Beugt Erschöpfungszuständen vor
· Heilt und verhindert eine durch Eisenmangel bedingte Anämie
· Ist gut für die Haut
KALZIUM
Was es leisten kann:
· Sorgt für starke Knochen und Zähne
· Vermindert das Risiko für Knochenschwund und Knochenbrüche
· Hilft das Risiko von Darmkrebs zu verringern
· Lässt das Herz regelmäßiger schlagen
· Hilft bei Schlaflosigkeit
· Ist am Stoffwechsel von Eisen im Körper beteiligt
· Unterstützt das Nervensystem besonders bei der Übermittlung von Impulsen
Mangelerkrankungen:
· Rachitis
· Knochenerweichung
· Osteoporose
MAGNESIUM
Was es leisten kann:
· Hilft bei der Verbrennung von Fett und gibt Energie
· Hilft bei der Bekämpfung von Depressionen
· Fördert ein gesünderes Herzgefäßsystem und trägt zur Verhinderung von Herzinfarkt bei.
· Hilft Frühgeburten zu verhindern
· Erhält die Zähne gesünder
· Trägt zur Verhinderung von Kalkablagerungen bei
· Trägt zur Verhinderung von Nieren- und Gallensteinen bei
· Hilft bei Magenverstimmungen und Verdauungsstörungen
· Kann zusammen mit Kalzium als natürliches Beruhigungsmittel wirken.
· Lindert das pramenstruelle Syndrom
SELEN
Was es leisten kann:
· Schützt vor einigen Krebserkrankungen
· Hilft das Risiko von Herzinfarkt und Schlaganfall zu senken
· Hilft bei der Erhaltung der jugendlichen Elastizität des Gewebes
· Mildert Hitzewallungen und Beschwerden in den Wechseljahren
· Hilft bei der Behandlung und Vermeidung von Schuppen
· Erhöht die Spermamenge und männliche Fruchtbarkeit
VITAMIN C
(Ascorbinsäure)
wasserlöslich
Was es leisten kann:
· Heilt Wunden, Verbrennungen und Zahnfleischbluten
· Steigert die Wirkung von Medikamenten, die zur Behandlung von Erkrankungen der Harnwege verabreicht werden
· Beschleunigt die Heilung nach Operationen
· Hilft den Cholesterinspiegel im Blut zu senken
· Hilft bei der Vorbeugung gegen viele Virus- und Bakterieninfektionen und steigert ganz allgemein das Ab3wehrsystem
· Gibt Schutz geben viele Krebsarten
· Hilft der Bildung von Nitrosaminen (krebserregende Stoffe) entgegen zu wirken.
· Wirkt als natürliches Abführmittel
· Führt zu weniger Blutgerinnseln in den Adern
· Hilft als Behandlung und Vorbeugung bei Erkältungen
· Verlängert das Lebe , indem es ermöglicht, dass die Kollagenzellen zusammenhalten.
· Schwächt die Wirkung von vielen Substanzen, die zu Allergien führen
· Hilft hohen Blutdruck zu senken
· Verhindert Skorbut
VITAMIN E
(Tocoferol)
fettlöslich
Was se leisten kann:
· Lässt Sie jünger aussehen, weil es das durch die Oxidation bedingte Altern der Zellen verzögert.
· Liefert dem Körper Sauerstoff, so dass sie mehr Ausdauer haben
· Schützt die Lunge im Zusammenwirken mit Vitamin A (Multikarotin) vor den Auswirkungen der Luftverschmutzung
· Hilft bei der Verminderung verschiedener Formen von Krebs.
· Verhindert Blutgerinnsel und löst bestehende auf.
· Baut Erschöpfungszustände ab
· Verhindert innerlich und äußerlich hässliche Narbenbildung (bei örtlicher Anwendung kann es durch die Haut aufgenommen werde).
· Beschleunigt die Heilung bei Verbrennungen
· Hat eine harntreibende und blutdrucksenkende Wirkung
· Hilft bei der Vorbeugung gegen Fehlgeburten
· Hilft bei der Linderung von Beinkrämpfen und Muskelkater
· Verringert das Risiko von Herzerkrankungen (Arteriosklerose) und Schlaganfall
· Verringert das Alzheimer-Risiko
COENZYM Q 10
Was es leisten kann:
· Das Risiko von Herzinfarkt zu vermindern
· Fördert Gewebezellatmung im Herzmuskel
· Unterstützt die Schutzwirkung gegen entzündliche Prozesse im Herzen, die durch Viren ausgelöst werden.
· Beugt Herzarrhythmien vor
· Reduziert Verletzungen des Myokards (Herzmuskel) infolge von Herz - Bypass Operationen
· Vermindert die Häufigkeit von Angina-Pectoris-Anfällen
· Regt das Immunsystem an
· Unterstützt die Behandlung von Zahnfleischerkrankungen
· Senkt den Blutdruck
· Verringert die Toxizität (Giftigkeit) von Medikamenten, die zur Behandlung zahlreicher altersbedingter Erkrankungen verwendet wird.
OMEGA 3
FETTSÄUREN
Was sie leisten können:
· Helfen, Arteriosklerose hinauszuzögern
· Senken den LDP-cholesterin- und Triglozerinspiegel
· Reduzieren die Blutviskosität und wirken vorbeugend gegen Herzinfarkt und Schlaganfall
· Erhalten die Gesundheit von Haut, Haaren und Nägeln
· Senken den Blutdruck
· Aktivieren das Immunsystem
· Können Depressionen vorbeugen
· Lindern rheumatische Arthritis
· Bieten erhöhten Schutz gegen Lupus erythematodes (eine Autoimmunerkrankung)
· Schützt vor Migräne und Nierenerkrankungen
...
Dieser Bericht richtet sich wohl eher an die weiblichen Yopijanerinnen, aber gerade in der heutigen Zeit, so denke ich, ist es auch für die Männer, die ihre Frauen lieben ein Bedürfnis ihnen mit Tat und Rat zur Seite zu stehen. Also, Männer auch für euch!
Die Deutschen unterernährt???
Die Deutsche Bevölkerung ist trotz Überangebot oft unterernährt.
Häufig liegt das an der Doppelbelastung der Frauen (Beruf und Kind). Das Leben wir immer schneller und es kommen Sachen wie Pizza, Pommes, Dosen- und Tütenfutter leider viel zu häufig auf den Tisch. Mir liegt es wirklich fern, die Frauen dafür zu Verurteilen! Aber leider denken auch die wenigsten auch nur ein bisschen darüber nach und leider haben die meisten Frauen auch keine allzu große Hilfe von ihren Männern. Appell ;-) ((das würde den Bericht aber sprengen...)
Doch es gibt auch viele andere Gründe, warum gerade Frauen unterernährt sind.
Zum Beispiel müssen einige Frauen nach dem Absetzen der Pille lange auf Ihr Wunschkind warten, warum?!
Was ist das – Folsäure???
Folsäure und Vitamin B12 sind im Körper sozusagen 'eins'.
Fehlt es an dem einen, führt das augenblicklich zum Fehlen des anderen. Leider somit zu schlimmen und fast gleichen Folgen.
Mangel an:
- reifen roten Blutkörperchen
- die zu neuropsychiatrischen Beschwerden führen können.
Mit Folsäure ist eine Menge der Deutschen schlecht versorgt.
Eine Ursache dafür kann ebenfalls die Anti-Baby-Pille sein.
Östrogenhormone unterdrücken die Aufnahme im Dünndarm, verringern die Verwertung und beschleunigen den Abbau.
Bis zu 40 % der Frauen, welche die Pille anwenden, sollen deshalb zuwenig Folsäure im Blut haben. Ihnen wir geraten, täglich nicht nur ein Medikament einzunehmen, sondern beide. Pille und Folsäure.
Ich will schwanger werden!!!
Das die Experten meinen, dass man gleich zwei Medikamente nehmen sollte, hat noch einen anderen Grund.
Mangel an Folsäure, verbunden mit dem an Vitamin B12, kann zu Störungen der Funktion der Eierstöcke führen, sogar in relativ kurzer zeit zu Unfruchtbarkeit.
Dieser wenig bekannte Zusammenhang könnte die Ursache dafür sein, dass manche Frauen nach Absetzen der Pille sehr lange auf ihr Wunschkind warten müssen.
Eine vorsorgliche Zufuhr von Folsäure kann das verhindern. Sie wird von der Weltgesundheitsorganisation ohnehin empfohlen, wenn eine Frau schwanger ist.
Ich bin schwanger !!!
Hurra!!!
Aber dann steigt der Bedarf an Folsäure um 100 %.
Er kann allein durch die Ernährung nicht sicher gedeckt werden, weil bei der Zubereitung viel von dem Vitamin zerstört und will aus dem Darm nur ein Teil davon aufgenommen wird.
Tägliche Zufuhr von Folsäure ist erforderlich für Mutter und Kind, verhindert Fehlgeburten und möglicherweise auch Missbildungen wie Spina bifida (das ist ein nicht geschlossener Spalt in der Wirbelsäule).
Was macht Folsäure???
Im Stoffwechsel ist Folsäure sehr wichtig - sozusagen unterlässlich: Es überträgt Kohlenstoffgruppen in biochemischen Reaktionen, die wichtig sind für Aufbau und Reparatur der Nukleinsäuren, also der Erbinformation, im Bereich der Blutbildung und der Nervenfunktionen.
Ein Mangel führt zu Störungen im Wachstum. Das bereits schon im Leib der Mama. Daraus können unter anderem Missbildungen entstehen.
Was kann einen Mangel verursachen?
-Schleimhautveränderungen im Mund, Magen und Dünndarm
- Appetitlosigkeit
- Durchfall
- Haarausfall
- und Depressionen
- ebenso mangelnde Säurebildung im Magen
- oder eine schlechte Eiweißverwertung.
Durch so einen Mangel werden Parasiten und Nahrungsmittelgifte nicht komplett vernichtet und können unangenehme
Folgen hervorrufen.
Ich bin keine Frauenärztin! Ich beschäftige mich nur mit dem Themen ‚gesunde Ernährung’ und Nahrungsergänzung... Aber ich denke, wenn jemand diesen Bericht liest und eventuell schwanger werden möchte, dann könnte sie ja zu ihrem Arzt des Vertrauens gehen und dort um fachliche Kompetenz bitten. Vielleicht kennt sich euer Frauenarzt/in ja mit Folsäure aus – ich denke schon!
Dies ist keine Empfehlung meinerseits, jedoch ist es bestimmt nicht schlecht (ob schwanger oder nicht) sich mit seiner Ernährung ein bisschen auf das Thema - Unterernährt durch die Pille -, die ja doch einige über längere Zeit einnehmen, abzustimmen.
Ich hoffe, ich konnte euch dem mir wichtigen Thema ein wenig näher bringen und freue mich sehr über Kommentare und Bewertungen.
campimo, 28.09.2006
Hallo, ich wünsche dir einen wunderschönen, guten Morgen!
EasyOneX, 11.02.2006
sehr guter bericht....selbst ich nehme viel folsäure, und ich nehme keine pille und will auch nicht schwanger werden.....wie auch....bin ja männlich :-
ein Testbericht von djaba2004-06-18 13:44:42vom 18.06.2004Empfehlung: ja
Vorteile: lebensnotwendig...Nachteile/Kritik: -
1.Allgemeines (Was ist B1 ?)
2.Aufgaben (Waför brauche ich B1?)
3.Bedarf (Wieviel brauche ich davon?)
4.B1 in LM (Wo ist das drin?)
5.Mangelerscheinungen und Folgen bei Überschuss (was bei zuviel und zuwenig ?)
6.B1 in der LM Verarbeitung (Was muss man beim Arbeiten mit B1 beachten ?)
7.Quellenangaben (Woher ich das alles weiß)
1.Allgemeines
Das Vitamin B1, auch Thiamin genannt, ist ein wasserlösliches und hitzeempfindliches Vitamin. Als Vitamin gehört es zu der Gruppe der Wirk- und Reglerstoffe und liefert keine Energie. Dennoch ist B1 wichtig für den menschlichen Organismus insbesondere für den Stoffwechsel und kann bei Mangel zu
gefährlichen Erkrankungen führen. Das Vitamin ist lebensnotwendig. Zwar ist auch in unserem Körper Vitamin B1 überall vorhanden (etwa 30 mg) insbesondere in Gewebe und Muskulatur, dennoch sind wir auf eine ständige Zufuhr in Form von Nahrung oder Tabletten zur Deckung des Bedarfs angewiesen.
2.Aufgaben B1
Vitamin B1 spielt im Kohlenhydrat – und Fettstoffwechsel als Coenzym eine wichtige Rolle. Es trägt dazu bei, dass der Körper Energie aus der Nahrung gewinnen kann. Wird Glucose in der Zelle zu Kohlenstoffdioxid, Wasser und Energie abgebaut, so ist Thiamin bei zwei wichtigen Vorgängen Voraussetzung.
Zudem ist es als Bestandteil des zentralen Nervensystems an der Nervenerregbarkeit und der Reizübertragung beteiligt. Hier wirkt es bei der Erregungsübertragung zwischen Nerv und Muskel und bei der Regeneration des Nervensytems nach Traumen und Erkrankungen. Des weiteren ist es am Abbau bestimmter Aminosäuren beteiligt.
2.Bedarf
Die DEG („Deutsche Gesellschaft für Ernährung“) empfiehlt für einen Erwachsenen 1,0 – 1,3 mg B1 pro Tag, was auch dem täglichen Verbrauch entspricht. Durch einseitige Ernährung und Verzicht auf Vollkornprodukte haben viele Menschen einen leichten Vitamin-B1-Mangel. Stress, Leistungssport, Einnahme von Pillen, Schwangerschaft, Stillzeit, Rauchen, Alkohol und bestimmte Krankheiten sind ebenfals Faktoren, die einen Mangel herbeiführen können. Da eine Überdosis kaum möglich ist, lässt sich also die Zufuhr von B1 bis zu 5mg problemlos steigern.
Der Bedarf an B1 ist aber auch abhängig von der Kohlenhydrataufnahme und der Energiezufuhr insgesamt. Generell lässt sich sagen, dass Männer mehr B1 benötigen als Frauen und junge Menschen mehr als ältere. Der Vitamin B1 – Gehalt lässt sich durch eine Blutprobe ermitteln.
Anmerkung: Alle Mengenangaben in mg.1.Wert für Männer 2. Wert für Frauen
3.B1 in Lebensmitteln
Die wichtigsten Lieferanten für Thiamin sind Getreide und Reis. Aber auch in Schweinefleisch, Kartoffeln und verschiedenen Hefeprodukten wie etwa Bier sind Anteile dieses Vitamin enthalten. Vitamin B1 ist außerdem enthalten in Leber, Hüllsenfrüchten, Kartoffeln, Obst und Gemüse
Wenn das Vitamin aus Pflanzen aufgenommen wird, kann es direkt vom Körper verwertet werden; aus tierischen Quellen muss es erst durch Enzyme aufgespalten werden.
4.Mangelerscheinungen und Folgen bei Überschuss von B1
Bei einem Mangel an Vitamin B1 wird der oxidative Stoffwechsel erheblich gestört. Auftreten können hierbei Störungen wie Beklemmungen und Herzkreislaufversagen
Vitamin B1 ist zudem an bestimmten Nervenfunktionen beteiligt. Ein Thiamin-Mangel kann sich in folgenden Symptomen äußern: Krämpfen, Lämmungen, Muskelschwäche, Nervenentzündugen.
Im Extremfall kann Thiaminmangel zu dem als Beriberi bekannnten Krankheitsbild führen.
Die Vitamin-B1-Mangelerkrankung Beriberi trat erstmals auf, als man Reis zu polieren begann und dadurch die vitaminreiche Schale entfernte. Besonder in Japan und Ostasien, wo Reis das Hauptnahrungsmittel war, war die Krankheit sehr häufig. Bei uns trat sie erstmals auf als Mehl so fein ausgemahlen wurde, dass der vitaminrreiche Weizenkeim verschwand und über das Brot keine B1 Aufnahme mehr stattfand.
Ein Überdosierung ist nur durch Injektionen extrem hoher Dosen möglich, jedoch nicht über eine orale Aufnahme. Es können dann Allergien, Krämpfe, Kopfschmerzen oder Herzrhythmusstörungen auftreten.
6.B1 in der LM Verarbeitung
Thiamin ist ein ein hitzeempfindliches Vitamin. Es wird durch UV-Strahlung und Sauerstoffoxidation deaktiviert. Demzufolge ist es notwendig, Vitamin-B1-haltige Lebensmitteln kühl und dunkel zu lagern, um den Zerfall von Thiamin möglichst gering zu halten.
Die Hitzempfindlichkeit des Vitamins führt beim Garen von thiaminhaltigen Lebensmitteln zu erheblichen Verlusten des Vitamins. Durschnittlich gehen 30% des Vitamins beim Garen verloren. Auch durch Gerbsäuren, die in Tee und Kaffeeenthalten sind, kommt es zur Oxidation, ebenso durch Wein.
ein Testbericht von Karinkroeger2003-07-29 13:48:28vom 29.07.2003Empfehlung: ja
Da unser Körper Vitamine nicht oder nicht ausreichend selbst bilden kann, muß er sie mit der Nahrung aufnehmen. Am besten dafür ist eine ausgewogene, vielseitige Ernährung, die den Körper mit allem versorgt, was er braucht.
Jedes Vitamin hat in unserem Körper gans bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Es ist in winzigen Mengen im Organismus enthalten, anallen wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt und sorgt so für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Jeder Mangel macht uns schlapp und irgendwann krank.
FETTLÖSLICHE VITAMINE sind die Vitamine A (mit der Vorstufe Carotin), D, E und K. Sie
können nur in Verbindung mit Fett vom Körper aufgenommen werden. Und sie werden vom Körper gespeichert, zu große Mengen sind deshalb schädlich.
WASSERLÖSLICHE VITAMINE sind die Vitamine der B-Gruppe, Biotin(Bi), C, Folsäure(Fo), Niacin(Ni) und Pantothensäure(Pa). Erhält der Körper zuviel davon, scheidet er einen Überschuß recht schnell aus. Schädigungen bei zu hoher Aufnahme können deshalb kaum auftreten. Allerdings kann er sie auch kurzfristig speichern. Bekommt er nicht regelmäßig und ausreichend Nachschub, treten rasch Mangelerscheinungen auf.
VITANIN A (Retinol):
°°°°°°°°°&de g;°°°°°°°°
Wichtig für:
Augen, Gewebe, Haut und Schleimhaut, Immunsystem
----- Zusammengeführt, Beitrag vom 2003-07-29 13:48:28 mit dem Titel Vitamine und wie sie wirken
Da unser Körper Vitamine nicht oder nicht ausreichend selbst bilden kann, muß er sie mit der Nahrung aufnehmen. Am besten dafür ist eine ausgewogene, vielseitige Ernährung, die den Körper mit allem versorgt, was er braucht.
Jedes Vitamin hat in unserem Körper gans bestimmte Aufgaben zu erfüllen. Es ist in winzigen Mengen im Organismus enthalten, anallen wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt und sorgt so für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden. Jeder Mangel macht uns schlapp und irgendwann krank.
FETTLÖSLICHE VITAMINE sind die Vitamine A (mit der Vorstufe Carotin), D, E und K. Sie können nur in Verbindung mit Fett vom Körper aufgenommen werden. Und sie werden vom Körper gespeichert, zu große Mengen sind deshalb schädlich.
WASSERLÖSLICHE VITAMINE sind die Vitamine der B-Gruppe, Biotin(Bi), C, Folsäure(Fo), Niacin(Ni) und Pantothensäure(Pa). Erhält der Körper zuviel davon, scheidet er einen Überschuß recht schnell aus. Schädigungen bei zu hoher Aufnahme können deshalb kaum auftreten. Allerdings kann er sie auch kurzfristig speichern. Bekommt er nicht regelmäßig und ausreichend Nachschub, treten rasch Mangelerscheinungen auf.
VITANIN A (Retinol):
°°°°°°°°°&de g;°°°°°°°°
Wichtig für:
Augen, Gewebe, Haut und Schleimhaut, Immunsystem
ein Testbericht von RedHawk2003-04-01 08:55:25vom 01.04.2003Empfehlung: ja
Ein Ritual ist bei mir jeden Tag Pflicht. Das Anschleichen an diese kleine Dose. Dann mit hektischen Bewegungen das kleine Fläschchen aufgeschraubt und mit zittrigen Händen eine Pille in die Hand und eingenommen. Nein ich nehme keine Drogen, sondern schlucke jeden Tag Nährungsergänzung. Eines Tages dachte ich mir, dass es nicht schaden könnte, also ab in die Apotheke. Die nette, nicht unbedingt hässliche Frau :-9, hat mich beraten. Was heißt beraten, sie zeigte mir 2 Produkte zur Nahrungsergänzung. Der Unterschied war eigentlich nur der Preis, die Inhaltsstoffe waren identisch.
In der
Dose sind 60 Tabletten enthalten, da man jeden Tag eine nehmen sollte, reicht sie also 60 Tage. Ihr merkt, ich habe heute wieder meinen guten Tag, bin gut in Form. Leider hat die Dose keinen Sicherheitsverschluss, also von Kindern fernhalten. Ich glaube aber nicht, dass ein Kind so etwas freiwillig schluckt, den es schmeckt nicht gerade gut. Ich nehme es immer mit etwas Flüssigkeit ein, um den schlechten Geschmack zu übertönen, bäh. Wer schön sein will muss leiden, also runter damit. Die Farbe eine solchen Tablette ist Rosa. Es besteht die Möglichkeit diese Tablette zu zerkauen. Ich mache das aber nicht, denn dann schmeckt es ganz eklig. Enthalten sind alle wichtigen Vitamine und Mineralstoffe (Halt alles von A-Z). Meine Dose mit 60 Tabletten hat in der Apotheke 10.20 € gekostet. Also 17 € Cent am Tag für die Gesundheit, das ist ok. Schließlich gebe ich jeden Tag 3 € für meine Lunge aus ... Die Dose ist aus Plastik und recht stabil. Bei mir fliegt das Ding ständig runter, aber das tut weder der Dose noch dem Inhalt was. Auf dem Etikett sind die typischen Ratiopharm-Farben. Und natürlich eine Beschreibung, was alles enthalten ist.
Hersteller BLA BLA:
Ergänzend zur täglichen Ernährung versorgt Sie A-Z KOMPLEX bequem mit vielen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen – für Vitalität und Leistungsfähigkeit. pro Tablette: Vitamin A, davon 25 % als ß-Carotin 800,00µg, Vitamin B1 1,40 mg, Vitamin B2 1,60 mg, Vitamin B6 2,00 mg, Vitamin B12 1,00 µg, Biotin 0,15 mg, Folsäure 200,00 µg, Nicotinsäureamid 18,00 mg, Pantothensäure 6,00 mg, Vitamin C 60,00 mg, Vitamin D 5,00 µg, Vitamin E 10,00 mg, Vitamin K1 30,00 µg, Calcium 162,00 mg, Kalium 40,00 mg, Magnesium 100,00 mg, Chlorid 36,00 mg, Phosphor 125,00 mg, Chrom 25,00 µg, Eisen 4,00 mg, Jod 100,00 µg, Kupfer 1,00 mg, Mangan 1,00 mg, Molybdän 25,00 µg, Selen 25,00 µg, Zink 5,00 mg.
Ich nehme das Zeug nun schon 4 Monate und mir ist aufgefallen, dass ich weniger schlaf benötige, was in meinen Beruf sehr wichtig ist. Also ist das mein ganz persönliches Doping. Auch war ich seit 5 Monaten nicht mehr krank, ob das damit zusammenhängt. Jedenfalls werde ich auf Grund meiner unregelmäßigen Ernährung das Zeug weiterhin nehmen. Und wenn ich schon mal was für die Gesundheit tue, dann kann ich auch was dagegen tun, zünd zieh pust ahhhh ....
...
ein Testbericht von GeissleinHH2003-03-06 15:46:55vom 06.03.2003Empfehlung: ja
Vor einigen Tagen hatte ich mit dem Kinderarzt meines Sohnes ein Gespräch über den Sinn oder Unsinn von Fluoretten. Ich habe meinem fünfjährigen Sohn bisher täglich eine Fluorette gegeben und war im festen Glauben ihm damit etwas Gutes zu tun. Vom sehr differenzierten Standpunkt des Kinderarztes war ich ziemlich überascht und habe mich deshalb selber kundig gemacht.
Wozu brauchen wir Fluor?
Fluor spielt eine entscheidene Rolle beim Aufbau der Knochen- und Zahnsubstanz. Es ist für die Härte und die chemische Widerstandsfähigkeit verantwortlich. Statistiken belgegen, dass eine ausreichende Fluorzufuhr die Kariesanfälligkeit erheblich herabsetzt.
Wieviel
Fluor braucht der Mensch?
Alle Empfehlungen, die ich gelesen habe, lagen recht nahe beieinander:
Säuglinge bis 4 Monate: 0,1-0,5 mg
Kleinkinder bis 12 Monate: 0,2-0,3 mg
Kinder bis 3 Jahre: 0,5-1,5 mg
Kinder bis 6 Jahre: 1,0-2,5 mg
Kinder bis 15 Jahre: 1,5-2,5 mg
Erwachsene: 1,5-4,0 mg
Wie nehmen wir Fluor auf?
Der Fluorgehalt der Lebensmittel ist eher gering. Bedeutene Mengen befinden sich nur in Fleisch, Seefisch, Milchprodukten, einigen Sorten schwarzen Tees und im Mineralwasser. Wichtiger sind da schon fluoriertes Speisesalz und fluorhaltige Zahnpasta. Es wurde schon darüber nachgedacht dem Trinkwasser Fluor zuzusetzen. Hiervon nahm man jedoch schnell wieder Abstand, da es bei erhöhter Trinkwasseraufnahme zu einer Fluorüberdosierung kommen könnte.
Welche Folgen hat eine Fluorüberdosierung?
Es besteht die Möglichkeit der "Schmelzfleckenbildung". Dies sind helle nicht sonderlich schöne Flecken auf den Zähnen, die aber ungefährlich sind. Sehr viel ernster zu nehmen sind da schon die Möglichen Störungen des Zahn- und Knochenaufbaus. Das Fluor macht die Zähne/Knochen hart aber auch porös. Eine Überdosierung kann zu feinen Sprüngen in den Zähnen führen. Der Kinderarzt meines Sohnes betonte aber, dass ihm ein solcher Fall in seiner Praxis noch nicht vorgekommen sei.
Fazit: Bei Fluor gilt nicht, viel hilft auch viel. Es kommt auf die genaue Dosierung an.
Für wen machen Fluoretten Sinn?
Fluoretten sind nur Menschen zu empfehlen, die kein fluoriertes Speisesalz verwenden und keine regelmäßige Zahnpflege mit fluorierter Zahncreme durchführen. Zielgruppe der Fluoretten sind damit in erster Linie Säuglinge und Kleinstkinder. Alle anderen Personengruppen geraten schnell in die Gefahr der Fluorüberdosierung.
Die Fluoretten der "Albert-Rousell Pharma GmbH" enthalten als Wirkstoff Natriumfluorit und sind in Packungen zu jeweils 300 Lutschtabletten erhältlich. Sie sollten abends nach dem Zähneputzen eingenommen werden, da so die Fluoritkonzentration an den Zähnen besonders lange erhalten bleibt. Da die Zielgruppe der Fluoretten die Tabletten rezeptgebührenfrei vom Kinderart verschrieben bekommt, ist der Kostenpunkt zu vernachlässigen.
Ich habe mit dem heutigen Tage die Vergabe von Fluoretten an meinen Sohn eingestellt.
ein Testbericht von MONETIX2003-03-05 15:25:59vom 05.03.2003Empfehlung: ja
Nachdem ich heute morgen mit mehreren "Karnevals-Leichen" gesprochen habe, die alle Alkaselza- und Aspirinsuchend durchs Büro tigerten dachte ich: Schreib mal einen Bericht über Vitamine -denn das ist der wahre Grund der Verkaterung: durch den vielen Alkohol werden Vitamine und Salze aus dem Körper geschwemmt.
Zahlreiche Wissenschaftler beschäftigen sich weltweit mit Vitaminen und die Interprtationen der Forschungsergebnisse sind Vielfältig. Als unstrittig gilt jedoch, dass der Mensch ohne ausreichende Vitaminzufuhr nicht lebensfähig ist, d.h. unweigerlich krank werden würde. Denn im Gegensatz zu vielen Tierarten kann der menschliche Organismus Vitamine gar nicht oder
nur in ungenügendem Ausmass selbst produzieren.
Wieviel wir Menschen von welchem Vitamin benötigen ist jedoch bereits ein Streitpunkt unter den Gelehrten.
Dem einen ist das bereits zuviel, was dem anderen als Mindestdosis gerade genügt.
Uneinigkeit herrscht auch darüber, was eine "Mega-Dosis", also ein "Zuviel" bewirkt bzw. nicht bewirkt.
Ich versuche mal etwas Licht in das Dunkel des Meinungsdschungels über Vitamine zu bringen.
Da das Thema Vitamine jedoch aufs engste mit dem Wissen um die Ernährung verknüpft ist, werde ich dazu vorneweg einiges Grundsätzliches schreiben.
Sollte ich hierbei das ein oder andere übersehen oder vergessen haben bitte ich mir das nachzusehen und mir den Umstand mitzuteilen.
Um Gesundheit bzw. Überleben zu garantieren, benötigt der Mensch Makro- und Mikronährstoffe. Makronährstoffe sind:
Kohlenhydrate, Eiweisse, Fette, Ballaststoffe. Mikronährstoffe sind:
Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Fettsäuren.
Alle diese Nährstoffe müssen dem Körper mit der Nahrung zugeführt werden und zwar in einem stimmigen, ausgewogenen Verhältnis. Hier sollten die YOPI-FASTFOOD-JUNKIES besonders hellhörig werden *grins*.
# Zuviele Kohlenhydrate wirken sich ungesund aus, da sie unweigerlich zu einer unerwünschten Gewichtszunahme führen.
# Zu fette Nahrung hat ein ähnliches Ergebnis, beeinträchtigt aber zudem den Gesundheitszustand von Herz und Kreislauf.
# Nimmt man zuwenig Ballaststoffe mit der Nahrung auf, was übrigens eine der weitverbreitetsten Ernährungssünden der heutigen Zeit ist, handeln wir uns Verdauungsstörungen und "Verstopfung" ein.
# Mikronährstoffe, der Name sagt es bereits, sollten nur in Kleinstmengen, die in Tausendstel und Millionstel Gramm gemessen werden, in der Nahrung vorkommen.
Bevor ich nun endgültig zu den Vitaminen komme, noch ein paar Informationen zu den übrigen essentiellen (=lebensnotwendigen) Mikronährstoffen.
Mineralstoffe sind:
Kalium, Magnesium, Natrium, Calcium, Eisen, Mangan und Phosphor. Diese Stoffe sind u.a. enthalten in:Milch, Käse, Fisch, Getreide, Sojabohnen, Geflügel etc.
Spurenelemente sind:
Kupfer, Selen, Zink, Chrom, Jod, Molybdän und Kobalt um nur die wichtigsten zu nennen.
Fettsäuren sind unverzichtbar für das Funktionieren des Fettstoffwechsels und damit für gesunde Blutfettwerte.
Die wichtigsten Fettsäuren sind u.a.:
Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren.
Sie zählen zu den sogenannten mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Siehe hierzu auch meinen Bericht "Heimtüsches Fett, Teil 1+2".
Langzeitstudien, die in Holland über 20 Jahre liefen, haben ergeben, dass Menschen, die diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren in ausreichender Menge mit der Nahrung regelmässig aufnehmen, ihr Herzinfarkt-Risiko bis zu 70 % vermindern können.
Völker, die sich überwiegend mit Hochseefischen ernähren, sind ebenfalls ein Beleg für diese Forschungsergebnisse:
Hochseefisch weist hohe Omega-Säuren-Werte auf. Ähnliche Werte finden sich auch in verschiedenen uns bekannten Pflanzenarten wie z.B. in der Nachtkerze oder den Kernen der Schwarzen Johannisbeere.
Neben den Omega-Fettsäuren sind auch die Vitamine C und E wichtig bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Wichtig zu wissen ist, dass Omega-Fettsäuren ebenfalls essentiell, also lebensnotwendig für den menschlichen Organismus sind, da er sie nicht selbst produzieren kann. Nimmt man über längere Zeit Fette zu sich, die zuwenig Omega-Fettsäuren enthalten, steigen die Bluttfettwerte (Cholesterin und Triglyceride) an, was ungesunde Ablagerungen an den Arterien-Innenwänden zur Folge haben kann (Arteriosklerose=Arterien-Verkalkung).
Symptome und Folgen davon können sein:
# Heftige Wadenschmerzen beim Gehen, was auf eine Verengung der Beinarterien zurückgeführt werden kann.
# Ablagerungen in den Herzkranzgefässen -die zu schmerzhaften Angina-pectoris-Anfällen führen können -haben im schlimmsten Falle den lebensbedrohenden Herzinfarkt zur Folge.
# Ablagerungen in den Gehirnarterien können einen Schlaganfall (Hirninfarkt) auslösen.
So, nun komme ich endlich zu den Vitaminen. Vitamine werden unterschieden nach fettlöslichen und wasserlöslichen Vitaminen. Am Ende komme ich dann auf die Bezeicnungen der Vitamine sowie ihr Vorkommen.
Wasserlösliche Vitamine nimmt der Organismus während des normalen Verdauungsvorganges und der Verstoffwechselung (was ein Wort-aber mir fiel kein anderes ein) ganz automatisch über die Nahrungsflüssigkeit auf. Über das Blut führt er sie den verschiedenen Körperorganen zu. der Nachteil dieser problemlosen Körperaufnahme ist jedoch, dass diese Vitamine -gerade aufgrund ihrer Wasserlöslichkeit- im Körper praktisch nicht gespeichert werden können. Sie müssen also täglich mit der Nahrung neu aufgenommen werden, will man Mangelerscheinungen vermeiden.
Fettlösliche Vitamine kann der Organismus nur dann aufnehmen, wenn die Fettverdauung reibungslos funktioniert, was eine gesunde Galle vorraussetzt. Im Gegensatz zu den wasserlöslichen Vitaminen können fettlösliche vom Körper gespeichert werden -er hat eine natürliche Speicherkapazität für die Vitamine A, E und K.
Während die wasserlöslichen Vitamine z.B. mit Schweiss und Harn dem Körper laufend entzogen werden, kann er die fettlöslichen Vitamine A und K für lange Zeit in der Leber speichern; ähnliches gilt für die Vitamine D und E, die in der Haut und im Fettgewebe gelagert werden. Aufgrund dieser Möglichkeit der Vorratshaltung kann der Organismus schwankende Zufuhren von fettlöslichen Vitaminen sozusagen "hausintern" ausgleichen. Diesen Vorgang nennt man "Homöostase". Dauerhafter Mangel macht sich aber doch bemerkbar -eben, sobald die Reserven erschöpft sind.
Diese praktische Einrichtung der Speicherfähigkeit hat jedoch auch eine negative Seite:
Überhöhte Zufuhr fettlöslicher Vitamine über längere Zeiträume kann schädlich sein.
Vitamine sind lebenswichtige Bestandteile unserer Nahrung -sie wirken in der Medizin als Arzneimittel -spielen eine wichtige Rolle in der Kosmetik, u.a. um die Schutzfunktion der Haut aufrechtzuerhalten und sie ständig zu regenerieren -nicht zuletzt werden Vitamine in der Lebensmittelindustrie als Konservierungsmittel (Margarine!) eingesetzt.
FETTLÖSLICHE VITAMINE Vitamin A
Leber, grünem und gelbem Gemüse, Milch, Butter, Margarine Vitamin D
Hering, Aal, Makrele, Lachs, Leber Vitamin E
Pflanzliche Öle und Fette, Grünkohl, Erbsen Vitamin K
Leber, Milch, Kopfsalat, Tomaten, Blumenkohl
ein Testbericht von Panthera2002-12-25 19:54:00vom 25.12.2002Empfehlung: ja
Vitamine - Allgemein !
Sie wollten schon immer wissen, welche Vitamine es gibt, welche Wirkung sie haben, und wie man sie als Sportler richtig dosiert? Wie wichtig Vitamine sind, sollte eigentlich jeder wissen - ohne sie läuft nichts!
Was sind Vitamine?
Unter Vitaminen versteht man organische Substanzen, die in winzigen Mengen in der Nahrung vorkommen und lebensnotwendig sind (vita, lat.: das Leben).
Sie haben für das Funktionieren des menschlichen Organismus eine unverzichtbare Bedeutung, da sie durch Enzymsysteme sämtliche Stoffwechselvorgänge steuern. Bei einer nicht ausreichenden Versorgung von nur einem einzigen Vitamin kann es zu
körperlichen Beschwerden und auch Gesundheitsschäden (Vitaminmangelerkrankungen, sogenannte Hypovitaminosen) kommen, da nicht mehr alle Funktionen im Organismus ungestört ablaufen können. Man kann die Aufgabe eines bestimmten Vitamins im Körper z.B. mit den Zündkerzen im System eines Automotors vergleichen, der beim Versagen einer Zündkerze (Mangel) unrund (eingeschränkte Leistungsfähigkeit), beim Ausfall mehrerer eventuell gar nicht mehr läuft (z.B. Krankheit).
Vitamine müssen dem Körper mit der Nahrung oder durch entsprechende Präparate zugeführt werden, da er sie (mit wenigen Ausnahmen) nicht selbst herstellen kann. Sie sind also essentiell, haben aber keinen Energiewert und sind auch nicht Bestandteil unserer Körperstruktur.
Welche Vitamine gibt es?
Man kennt bis heute etwa 30 Substanzen, die in die Gruppe der Vitamine eingeordnet werden. Sie wurden ursprünglich mit Buchstaben und Zahlen bezeichnet (Vitamin A, B, C, D,...), sind aber heute auch unter anderem Namen bekannt (z.B. Biotin= Vitamin H). Die Wissenschaft befindet sich auf diesem Gebiet aber noch lange nicht am Ende, so dass es außer Frage steht, dass die Liste an Vitaminen in nächster Zeit noch um einiges länger werden wird. Speziell im Bereich der Phytochemikalien (z.B. Flavonoide) steckt die Forschung nämlich noch in den Kinderschuhen.
Die Vitamine werden in fett- und wasserlösliche unterteilt. Zu Ersteren zählen die Vitamine A, D, E und K. Zu ihrer Resorption bedarf es einer geringen Menge Fett und sie können im Gegensatz zu den wasserlöslichen im Körper gespeichert werden, weshalb eine tägliche Einnahme nicht unbedingt erforderlich ist.
Bei den wasserlöslichen besteht daher die Notwendigkeit einer stetigen, über den Tag verteilten Zufuhr, da eine nur einmalige Gabe auch von größeren Mengen am Tag aufgrund mangelnder Speicherungsfähigkeit schnell über den Urin, Stuhl und Schweiß verloren gehen.
Welche Mengen an Vitaminen braucht man?
Über den optimalen Tagesbedarf für die einzelnen Vitamine herrscht auch unter den "Experten" weitgehend Uneinigkeit. Fakt ist, dass die RDA (recommanded daily application) oder die Empfehlungen der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) nur als Mindestmengen für die diversen Vitamine zu verstehen sind. Das heißt, dass bei Zufuhr von beispielsweise 60mg Vitamin C pro Tag (=100% RDA) keine Krankheitserscheinungen auftreten. Da aber schon 100g schwarze Johannisbeeren mehr als 300% der RDA an Vitamin C liefern, steht wohl außer Frage, dass es sich bei dieser Einnahmeempfehlung wohl kaum um den die optimale Dosis handeln kann. Das zeigt uns schon Mutter Natur. Die "richtige" Menge für die einzelnen Vitamine gibt es nicht, da der Bedarf natürlich nur individuell bestimmt werden könnte. Fest steht jedenfalls, dass Sportler eine deutlich höhere Zufuhr an Vitaminen als die vorgegebenen RDA/DGE-Werte anstreben müssen, um optimale Verhältnisse für die maximale Leistungsentfaltung zu schaffen. In konkreten Zahlen lassen sich diese Mengen aber sehr schwierig festmachen, da Faktoren wie Geschlecht, physiologische Konstitution, körperliche wie geistige Aktivität etc. den individuellen Bedarf beeinflussen. Daneben darf auch nicht vergessen werden, dass die "optimale Tagesdosis" der Vitamine dann außerdem im speziellen Fall von deren Resorption, Einnahmezeitpunkt, erhöhtem Verlust/Ausscheidung, und Verhältnis zu anderen Vitaminen/Mineralstoffen/Spurenelementen abhängt, was eigentlich wieder eine Anpassung der empfohlenen Zufuhr notwendig macht.
Ziehen wir nun wieder unser Automotorenbeispiel als Vergleich für die Funktion der Vitamine in unserem Organismus heran: eine optimale Versorgung mit Mikronährstoffen allgemein hat im eigentlichen Sinne keine leistungssteigernde (aufputschende) Wirkung, sie liefern auch keine Energie, sprich der Motor verfügt dadurch weder plötzlich über mehr PS, noch bekommt er mehr oder besseren Benzin zugeführt (vgl. dazu Artikel-Serie: "Treibstoff unserer Muskeln"). Die Vitamine haben in etwa Aufgaben wie das Kühlerwasser, der Reifendruck etc. im KFZ. Wie hoch nun beispielsweise der Reifendruck (Vitaminbedarf) für die maximale Leistungsentfaltung sein sollte, hängt ja auch vom Fährzeugtyp, dessen Gewicht/Beladung, der Reifenart, den Straßenbedingungen, der Außentemperatur usw. ab. Die empfohlenen RDA/DGE-Dosen könnte man mit dem minimalen Reifendruck, so dass das Auto noch halbwegs fahren kann, vergleichen, aber eben nicht mit schnellstmöglicher Geschwindigkeit.
Die Feststellung der optimalen Vitaminmenge ist also aufgrund der zahlreichen einflussnehmenden Parameter ein schwieriges Unterfangen, weshalb in der Literatur die Bereiche der Einnahmeempfehlungen auch stark differieren.
Sind zu viele Vitamine nicht schädlich?
Neben den von der Wissenschaft festgesetzten Mindestmengen existieren aber auch noch für manche Vitamine bestimmte Obergrenzen der Einnahme, bei deren Überschreiten man in den Zustand einer Hypervitaminose ("zu hoher Reifendruck") kommt. Diese kann sich vor allem bei den fettlöslichen Vitaminen kritisch darstellen. Im Gegensatz zu den wasserlöslichen können diese nämlich im Körper gespeichert werden, wodurch bei einer länger andauernden Überdosierung eine Anhäufung im Organismus mit Erreichen toxischer wirkender Vitaminmengen auftritt. Ein Überschuss an wasserlöslichen Vitaminen wird hingegen einfach ausgeschieden, (vorrausgesetzt die Flüssigkeitsmenge liegt im empfohlenen Bereich). Allerdings können auch hier Probleme (insbesondere Resorptionsstörungen anderer Mikronährstoffe) auftreten, doch erst bei zigfacher Zufuhr der RDA/DGE-Mengenangaben. Nur durch Nahrungsmittel eine Hypervitaminose zu erreichen, ist selbst bei den fettlöslichen Vitaminen praktisch fast unmöglich. Sie wäre nur bei missbräuchlichem Einsatz hochdosierter Vitaminergänzungspräparate zu befürchten.
Heißt das nun, Vitaminpräparate sind schlecht? - Nein, ganz im Gegenteil. Vitamin- wie auch Mineral/Spurenelementergänzungen stellen sich für Sportler heutzutage als geradezu unerlässlich dar. Die Abdeckung des optimalen Bedarfs beim körperlich aktiven Menschen lässt sich nämlich selbst durch eine extrem bewusste Ernährung kaum erzielen. Einerseits ist der Nährstoffgehalt vieler Nahrungsmittel durch die Massenproduktion (chem. Behandlung, Düngung, Lagerung, industrielle Verarbeitung,..) in der letzten Jahrzehnten sehr gesunken, andererseits unterliegen die Vitaminwerte starken Schwankungen, sodass eine Berechnung der zugeführten Menge durch Nahrungsmittel praktisch unmöglich wird, von den Vitaminverlusten beim Kochen und durch (falsche) Lagerung einmal ganz abgesehen.
Der sinnvolle Einsatz eines guten Vitamin/Mineralstoff-Präparates ist meiner Meinung nach in der heutigen Zeit besonders für Sportler Pflicht, nicht nur zur "Leistungssteigerung", sondern auch zur Gesunderhaltung. Diese Aufforderung sollte aber bitte nicht als Freibrief für eine Vernachlässigung einer gesunden, ausgewogenen Ernährung mit Gemüse und Obst (wegen deren Gehalt an Phytochemikalien) verstanden werden.
Welche Vitamine (Mineralstoffe/Spurenelemente) und wie viel davon man nun ergänzen sollte, lässt sich allgemein, wie oben erwähnt, äußert schwierig sagen. Im Rahmen dieser Rubrik werde ich aber nach und nach die einzelnen Mikronährstoffe vorstellen. Aufgrund der Information über deren Wirkungsweise, Mangelerscheinungen, erhöhten Verlust, Wechselwirkungen etc. sollte es Ihnen erleichtert werden, Ihren individuellen Bedarf besser einschätzen und auch somit die Supplementierung von Vitaminen/ Mineralstoffen/Spurenelementen sinnvoll gestalten zu können.
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ein Testbericht von Liarienne2002-11-10 01:01:07vom 10.11.2002Empfehlung: ja
Die vitaminarme Zeit steht vor der Tür und was macht man da?
An und für sich gibt es schon keine vitaminarme Zeit bei uns, die Preise für frische Vitamine gehen nur unerhört in die Höhe.
Allerdings hilft es uns auch kaum die Gemüse und Kräuter zu kaufen in unserem Supermarkt, denn die Vitamine gehen schnell verloren.
Zum Beispiel Vitamin C geht in erschreckend schneller Zeit in unseren Kühlschränken und überhaupt verloren. Ein Tag nach der Ernte ist in unseren Gemüsen etc. kaum noch der ursprüngliche Vitamin C enthalten --- weniger als 50
%---.
Die meisten Vitamine erhält man wenn man frische Kräuter verwendet. Was soll man nur machen, wenn im Garten schon nichts mehr wachsen will???
So für den einfachen User der Botanik und Küchenkräuter gibt es da 2 Möglichkeiten. Man kann Kräuter auf der Fensterbank halten und man kann Keime züchten. Für beides sind keine Spezialeinrichtungen nötig.
Für die Kräuter auf der Fensterbank nehme ich jede Zwiebel die zu treiben beginnt und stecke sie etwa 1 bis 2 cm tief in einen Blumentopf mit Erde. Meist habe ich mehrere Zwiebeln in einem Topf. Man kann die Zwiebeln natürlich auch in einen Blumentopf mit einer Pflanze einsetzen, aber dann tut mir die Pflanze leid, denn wenn die Zwiebel abstirbt fängt die ursprüngliche Knolle an zu rotten und es vermehren sich Eintagsfliegen etc.
Die Zwiebeln treiben fleissig aus und man kann sie als eine Art Mittelding zwischen Frühlingsdzwiebel und Schnittlauch so lange nutzen bis das Grün der Pflanze verblasst. Dann sollte man sie ausbuddeln und wegwerfen, denn ihre Kraft ist erschöpft. Keine Reste dieser Zwiebel sollten in dem Topf verbleiben, den man sofort mit neuen Zwiebeln bepflanzen kann, denn die Reste der alten Zwiebel könnten gammeln und eine Fruchtfliegenplage hervorrufen.
Dazu sollte man immer wenn man vorhat einen Eintopf zu kochen auch eine Petersilienwurzel erwerben wo die Oberfläche nicht komplett abschnitten ist. Es sollte noch ein wenig sichtbar sein wo die Blätter sassen. Meist sind diese Wurzeln auch leicht an einem winzigen grünen Austreiben zu erkennen. Wenn man das Oberteil dieser Wurzel ( so ca. 4 cm) abschneidet und einpflanzt hat man sehr bald eine feine, kräftige Glattpetersilienpflanze. Der untere Rest wandert in die Gemüsesuppe und man hat nichts weggeworfen.
Jetzt kommen die so leckeren Sprossen an die Reihe. Meine Schwägerin erwarb ein teures System zum züchten von Keimen, aber inzwischen stimmt sie mit mir überein dass man so etwas nicht braucht. Man braucht ein grosses Glas und ein Haarsieb, möglichst nicht aus Metall.
Bei mir zuhause funktioniert die Keimerei im Winter folgendermassen:
Abends fülle ich 1 bis 2 Esslöffel Samen, egal ob Samenmischung oder Sojasamen in ein grosses 2 kg Nutellaglas und lasse das Ganze mit Wasser bedeckt stehen. ( Am günstigsten erhält man übrigens zum Beispiel Sojasamen in einem indischen oder chinesischen Laden.)
Am nächsten Morgen beim Frühstück giesse ich das Wasser ab, indem ich mein Sieb über die Öffnung stülpe und das Wasser abgiesse danach spüle ich die Samen noch 2 mal mit frischem Wasser und der gleichen Technik durch, lasse aber kein Wasser mehr stehen. Diese Prozedur wiederhole ich bis die Keime schon so gut entwickelt sind, dass ich sie essen möchte. Das dauert je nach Art der Keime 2 bis 4 Tage.
Im Sommer verzichte ich gänzlich auf die Keimerei und auf Kräuter auf der Fensterbank, denn ich müsste wesentlich öfter spülen um Fliegenbefall zu verhindern und wesentlich öfter die Pflanzen giessen als ich es gewohnt bin. Andersherum wachsen dann genug Kräuter in meinem Garten, so dass ich auf Keimlinge und Kräuter auf der Fensterbank durchaus verzichten kann. Schliesslich bietet der Garten dann unendlich mehr Vielfalt.
ein Testbericht von maus07112002-10-10 19:17:22vom 10.10.2002Empfehlung: ja
In Bio mussten wir über ein Vitamin alles rausfinden.
Wir haben uns über Vitamin D erkundigt.
Jetzt lest ihr alles über Vitamin D:
VITAMIN D
Bedeutung: spielt eine Rolle im Mineralhaushalt,
fördert den Knochenaufbau, regelt Calcium-
u. Phosphathaushalt.
Mangelsymptome: Knochenerweichung u. -verkrümmung, schlechte Zahnbildung
Mangelerkrankungen: Rachitis, Osteomalazie
Gefahren durch Überdosierung: Störung des zentralen Nervensystems
Vorkommen des Vitamins: entsteht aus grünen Pflanzen, zur Bildung von Vitamin D
braucht der Körper Sonnenlicht; kommt in Leber, Milch
und in tierischen Fetten vor.
Löslichkeit: es ist fett löslich
Haltbarkeit: es ist lichtempfindlich
Tagesbedarf: zw. 0,005 mg und 0,01 mg
So, jetzt seit auch ihr Vitamin D - Experten. Danke fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren. Schönen Tag noch! Maus0711
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