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Mercedes-Benz A-Klasse Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Der Baby-Benz ist volljährig!
ein Testbericht von Overknees2005-06-25 00:58:01vom 25.06.2005Empfehlung: ja
Vorteile: + viel Platz auf kleiner Verkehrsfläche
+ endlich Mercedes gemäßer Innenraum
...Nachteile/Kritik: - extrem teure Anschaffung
- nur durchschnittlicher Verbrauch
Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge, heute möchte ich Euch die aktuelle Mercedes A-Klasse als 200 CDI in einem Erfahrungsbericht vorstellen.
Und vorweg, für alle Schnellklicker und Leute, die davon überzeugt sind, über ein Auto dürfte man erst nach mindestens 5 Jahren Erfahrung und 100.000 km schreiben... bitte einmal abwerten und weiterklicken, Ihr seid hier falsch.
Dem Rest möchte ich heute den A 200 CDI aus der aktuellen Baureihe W169 vorstellen.
Für die, die keine Romane mögen, hier eine Kurzbewertung:
Karosserie:
+ überraschend großzügige Platzverhältnisse vorn wie hinten
+ gut ausreichender Kofferraum
+ einfache und logische Bedienung
+ durchweg gute Materialanmutung
Fahrkomfort:
+ auch mit Sportfahrwerk noch brauchbarer Federungskomfort
- leicht erhöhtes Geräuschniveau
O noch brauchbare Sitze
Antrieb:
+ gut ausreichende Motorisierung
- verzögertes Ansprechen
O brauchbar abgestimmtes Schaltgetriebe
- Schaltung nicht sehr präzise
Gefahren bin ich dieses Auto im Jahr 2004 von Anfang August bis Ende September, also fast zwei Monate, insgesamt habe ich rund 7.500 km mit dem Auto zurückgelegt. Jeweils für ein paar Tage oder auch nur Stunden habe ich in der Zeit auch einige andere A-Klassen bewegen könne, mit verschiedenen Motoren, dazu im Bericht ein paar Details.
Nun denn, sehen wir uns das Fahrzeug also zuerst einmal näher an, das ich hier vorstelle. Das Fahrzeug wurde von mir wie immer nicht bestellt, sondern in dieser Ausstattung übernommen, also werte ich auch wieder die Nützlichkeit der Sonderausstattung nach meinem subjektiven Schema (++ = ein MUSS, + = macht Sinn, - = nicht nötig, -- = rausgeworfenes Geld):
Mercedes A 200 CDI Avantgarde 5 türig 25.172,00 EUR
Lackierung Polarsilber metallic 458,20 EUR (++)
Polster Leder Schwarz 1.206,40 EUR (--)
Fensterheber elektrisch 4-fach m. Funktionserweiterung 371,20 EUR (-)
Gesamtpreis ab Werk zzgl. Überführung inkl. 16 % MwSt. 39.103,60 EUR
Preise Stand 12.10.2004
Preise und Ausstattung
Zugegeben, beim Anblick der Preise befällt mich angesichts des Fahrzeugsformats spontan leichtes Grauen.
Das hier vorgestellte Auto ist auch bis auf ein paar Ausnahmen voll ausgestattet, sicher ein seltenes Exemplar in Kundenhand.
Lassen wir also die Vernunft walten und schauen mal, was denn
wirklich sein sollte, wenn man sich zum Kauf entschließt.
Im Grunde bleiben da nicht viele Muß-Zutaten, auch eine A-Klasse ab Werk ist nicht mehr nackt, die angenehmen Dinge des täglichen Lebens sind serienmäßig dabei, beim hier vorgestellten A 200 CDI sogar schon wahlweise eine der höherwertigen Ausstattungen Avantgarde oder Elegance. Grundzutaten wie Klimaanlage, ABS, ESP, eine große Garnitur Airbags hat aber selbst ein A 150 schon serienmäßig an Bord.
Mir eine wirkliche Empfehlung wert sind nur ein paar Dinge: das Xenonlicht, die Parktronic, der Tempomat und ein bißchen was breiteres bei der Bereifung.
Als völlig unverzichtbar sehe ich den aufpreispflichtigen Rußpartikelfilter an, die Investition wird beim späteren Wiedervekauf mit Sicherheit bestens honoriert.
Und als Tip für Sparfüchse: ab Werk kann man auch nur Lautsprecher und Antenne mitbestellen, für unter 280 Euro. Dies dann mit einem Nachrüstnavigationsgerät (z.B. Becker Indianapolis) kombiniert spart eine Menge Geld und bietet annähernd die gleiche Leistung wie die ab Werk verbaute Lösung. Mit einem Sparpotential von über 600 Euro ohne Verzicht.
Karosserie
Hier ist der erste wirkliche Fortschritt gegenüber dem Vorgänger W168 zu verzeichnen. Die A-Klasse ist ein Stück gewachsen, allerdings ohne das Kompaktsegment zu verlassen.
Jetzt wirkt das Auto jedenfalls deutlich erwachsener, es steht viel fülliger auf der Straße, auch die Räder haben an Format gewonnen.
Egal aus welcher Perspektive betrachtet, die A-Klasse hat jede Kleinwagen-Anmutung verloren.
Sieht man sich das Auto ganz genau an, kann man nur eine wirklich routinierte Fertigungsqualität assistieren, die Spaltmaße sind klein, nirgendwo gewinnt man den Anschein, das gespart wurde.
Der Innenraum
Schon beim ersten Öffnen der Tür wird klar, das hier im Vergleich zum Vorgänger, der noch eine triste Plastikwüste im Innenraum ohne jeden gestalterischen Pfiff zeigte, ein gewaltiger Schritt getan wurde.
Nichts wirkt mehr billig, es sind sehr ansehnliche Instrumente ähnlich denen der aktuellen C-Klasse verbaut, die Mittelkonsole mit ihren dezenten Aluzutaten links und rechts macht endlich auch einen gediegenen Eindruck.
Dazu kommt eine den Preisen angemessene Materialauswahl, die A-Klasse ist endlich erwachsen geworden.
Platzverhältnisse
Vorn wie hinten wird gemessen am Fahrzeugformat erstaunlich viel Platz geboten. Hier macht sich das eher vanartige Raumkonzept positiv bemerkbar.
Es dürfte kaum ein Auto geben, das auf dieser Grundfläche ähnlich großzügige Platzverhältnisse wie die aktuelle A-Klasse bietet.
Vorn ist im Vergleich zum Vorgänger der entscheidende Tick an Ellenbogenbreite dazugekommen, um den Unterschied zu einem Kleinwagen auch spürbar zu machen.
Hinten werden sich Passagiere bis 1.85m Körpergröße vernünftig untergebracht vorkommen, zumindest für kurze Strecken.
Der Kofferraum ist der wohl größte seiner Klasse, mit 435 Litern in Normalstellung der Rücksitze ist er durch seine kubische Form und die große Zugangsöffnung auch bestens nutzbar. Bei umgeklappten Rücksitzen ergibt sich eine weitgehend ebene Fläche, die durch eine (aufpreispflichtig) klappbare Beifahrersitzlehne auch für wirklich lange Gegenstände nutzbar wird. Diese klappbare Lehne läßt sich nicht mit der elektrischen Sitzverstellung für den Beifahrer kombinieren, ist im Testwagen also nicht verbaut.
Die Sitze
Bislang eher ein ganz schwarzes Kapitel in der A-Klasse ergibt sich nun erstmals das, was ich einen angenehmen Aufenthaltsort nenne. Im Testwagen mit allen aufpreispflichtigen Zutaten versehen, ergibt sich tatsächlich ein hoher Wohlfühlfaktor.
Ich bestehe bei den von mir gefahrenen Autos zwar meist auf Sportsitzen, diese bietet Mercedes bei der A-Klasse jedoch nicht an.
Die Option Multikontursitz kommt dem aber nahe, allen, die keine sportlichen Ambitionen hegen, empfehle ich auf jeden Fall das Sitzkomfortpaket, das für vergleichsweise extrem günstige 116 Euro Lordosenstützen für Fahrer und Beifahrer sowie eine Höhenverstellung für den Beifahrsitz mitbringt, dazu läßt sich damit auch das Sitzkissen in der Neigung regulieren.
Die elektrische Sitzverstellung muß nicht sein, sie läßt sich zwar perfekt bedienen, es fehlt jedoch eine Speichermöglichkeit, was den Nutzen doch sehr einschränkt.
Die hinteren Sitze verlieren doch ein ganzes Stück weit an Sitzkomfort, da sitzt es sich in einem aktuellen Golf oder Astra einfach besser.
Verarbeitung - Material - Haptik
Die zweitgrößte Schwachstelle der A-Klasse bisher.
Von der traurigen Plastikwüste mit Billigstanmutung und Jammerinstrumenten ist gottseidank nichts geblieben.
Jetzt sieht alles nach Mercedes aus und fühlt sich auch so an. Im hier vorgestellten Avantgarde sind dezente Aluapplikationen verarbeitet, das Gros der Kunden wird wohl Elegance wählen, das dort verwendete Holz ist auch Holz und kein Plastik, wer sowas mag, der wird sich wohlfühlen.
Mein ewiger Kritikpunkt wird allerdings das Leder auf den Sitzen bleiben, das ist bei Mercedes schon traditionell bis zum Kunstlederfeeling lackiert. Nicht mein Ding. Die beim Avantgarde serienmäßige Stoff-/lederkombination ist die angenehmere Alternative.
Ein Wort zur Sitzheizung: wirklich schnell, für kreuzlahme wie mich sehr angenehm ausgelegt.
Die Technik
Der Motor
Der hier vorgestellte Testwagen verfügt über den "größten" lieferbaren Diesel.
Die drei angebotenen Diesel unterscheiden sich aber nicht im Hubraum (alle haben einheitlich 1.991ccm³, ob A160, A180 oder A200 CDI), lediglich die verbauten Turbolader und die Abstimmung der elektronischen Steuerung schafft die verschiedenen Leistungsklassen.
Im A 200 CDI werden 140 PS (103 KW) bei 4.200 U/min geboten, leistungsmäßig entspricht er also z.B. einem Golf 2.0 TDI.
Das maximale Drehmoment von 300Nm bei 1.600 bis 2.600U/min ist in der Zwischenzeit eher am unteren Rand der Klasse angesiedelt.
Zur Übersicht mal alle angebotenen Varianten:
A160 CDI 82PS/60KW bei 4.200U/min, max. Drehmoment 180Nm bei 1.600-2.600 U/min, 170km/h Höchstgeschwindigkeit, EU-Mix Verbrauch 4.9l/100km, Leergewicht 1.325kg
A180 CDI 109PS/80KW bei 4.200U/min, max. Drehmoment 250Nm bei 1.600-2.600 U/min, 186 km/h Höchstgeschwindigkeit, EU-Mix Verbrauch 5.2l/100km, Leergewicht 1.345kg
A200 CDI 140PS/103KW bei 4.200U/min, max. Drehmoment 300Nm bei 1.600-2.600U/min, 201km/h Höchstgeschwindigkeit, EU-Mix Verbrauch 5,4l/100km, Leergewicht 1.365kg
A150 95PS/70KW bei 5.200U/min, max. Drehmoment 140Nm bei 3.500-4.000U/min, 175 km/h Höchstgeschwindigkeit, EU-Mix Verbrauch 6,2l/100km, Leergewicht 1.225kg
A170 85PS/116KW bei 5.500U/min, max. Drehmoment 155Nm bei 3.500-4.000U/min, 188 km/h Höchstgeschwindigkeit, EU-Mix Verbrauch 6,6l/100km, Leergewicht 1.240kg
A200 100PS/136KW bei 5.750U/min, max. Drehmoment 185Nm bei 3.500-4.000U/min, 200 km/h Höchstgeschwindigkeit, EU-Mix Verbrauch 7,2l/100km, Leergewicht 1.270kg
Erstaunlicherweise sind in der A-Klasse auch nur die Diesel als Vierventiler ausgeführt, die Benziner atmen ganz altmodisch durch je ein Ventil ein und ein zweites aus.
Das Getriebe
Auch hier wurde neu entwickelt, bis auf die beiden stärksten Diesel gibt es fünf Gänge ab Werk.
Das hier im Testwagen verbaute 6-Gang Getriebe ist eine komplette Neuentwicklung, in der Schaltbarkeit zwar noch ein Stück weg von wirklichen Spitzenreitern auf dem Gebiet (z.B. BMW im Einser), aber für Benz Verhältnisse doch schon sehr gut verbessert.
Die optionale neue Automatik, Autotronic genannt, ist zumindest technisch ziemlich spannend. Mercedes kombiniert hier erstmals im Serienfahrzeugbau ein stufenloses Getriebe (über Schubketten gelöst, ähnlich wie Audi bei der Multitronic) mit einem konventionellen Drehmomentwandler. Offenbar haben die Daimler Ingenieure aufmerksam auf die Mitbewerber geschaut und ihnen ist nicht entgangen, das die bisher angebotenen Lösungen tatsächlich Probleme mit der Dauerhaltbarkeit hatten. Befreit von Anfahrleistung durch den Wandler, sollte die Mercedes-Lösung lange halten... mit dem großen Nachteil, das ein Teil des Wirkungsgrades wieder im Wandler verpufft... Schlupf kostet nunmal Effizienz und damit Kraftstoff.
Da bin ich schon auf das Fahrerlebnis gespannt, bisher ist mir noch keine A-Klasse damit begegnet, offizieller Einsatz ist auch erst ab dem 1. Quartal 2005.
Das Fahrwerk
Erinnern wir uns an die Markteinführung des Vorgängers.
Der ist in erster Linie durch den Elchtest bekannt geworden, sehr unrühmlicher Aspekt dieses Modells.
Ohne den Fahrwerksmurk bei der ersten A-Klasse würden unsere Autos heute sicher noch alle bestens ohne ESP klarkommen und so mancher Fahrwerksentwickler würde auch weniger der Elektronik als mehr der Realität vertrauen.
Dem einen sin Uhl....
Ich bin bekennender ESP Gegner, oder besser großer Freund von gut abgestimmten konventionellen Fahrwerken, die leider immer seltener werden, weil die Industrie halt an Elektronik glaubt. Ich nicht, ich lebe davon.
Doch endlich zur aktuellen A-Klasse.
Hier kommt eine weiterentwickelte Achskonstruktion zum Einsatz, hinten bleibt Mercedes dem platzsparenden Konzept einer Verbundlenkerachse treu, allerdings im neuen Layout.
Dazu kommen ein neuartiger Stoßdämpfertyp, der ähnlich wie beim Astra meachnisch bereits Regelaufgaben übernimmt.
Die Bremsanlage ist bei allen Modellen mit vier Scheibenbremsen versehen, ab 116 PS vorne innenbelüftet, dazu das obligatorische ABS und ein Bremsassistent, der Ungeübten im Notfall zu einer echten Notbremsung verhilft... mal was sinnvolles, den sogenannten "Bremsschlag" beherrschen von Hause aus nur die, die zumindest mal an einem Sicherheitstraining teilgenommen haben.
Fahren wir endlich!
Also, rein ins Auto.
Dank logischer Sitzverstellung und des (aufpreispflichtig... Mercedes, ihr lernt es nie!) in beiden Ebenen verstellbaren Lenkrads ergibt sich eine fast allen Staturen passende Sitzposition.
Den Schlüsselersatz ins Schloß gefummelt, ein kurzer Dreh, der Diesel nimmt seine Arbeit auf.
Auch im kalten Zustand noch kultiviert, ein wenig mehr dieselig als der BMW Vierzylinderdiesel, aber doch ok.
Die ersten Meter sind leicht verruckelt, auch da bleibt Mercedes der Tradition Bonanza verhaftet.
Mit ein bißchen mehr Gas als gewohnt klappt Anfahren aber doch, vom versprochenen Drehmoment ab 1.600U/min bleibt aber wenig zu fühlen, erst bei 2.000 U/min kommt Leben in die Fahrt.
Die ersten Kilometer bis zur Autobahn schwimmen wir ruhig im Verkehr mit, auf Anhieb gelingt die Bedienung, auch das serienmäßige Multifunktionslenkrad und die damit abrufbaren Funktionen gehen gleich in Fleisch und Blut über.
Ab auf die Autobahn.
Beim Ausdrehen der unteren Gänge wird der Diesel leicht brummelig, nicht lästig, aber mehr Rauhbein like PD-Diesel im Golf als Ohrenschmeichler wie im BMW, störend laut wird es allerdings nie.
Einmal im sechsten Gang angekommen, bleibt der auch für die nächsten fast 300km eingespannt, selbst Baustellen mit 60km/h gehen brummelig, aber klaglos, auch für schaltfaule Fahrer wird genug Druck geboten, ohne das man sich gleich wirklich stark motorisiert vorkommt.
Im Bereich der Höchstgeschwindigkeit ist die A-Klasse aber nach wie vor etwas windempfindlich, mein Wohlfühltempo stellt sich zwischen Tacho 160 und 180 ein, da gibt es noch ein bißchen Reserve nach oben.
Da ich ja (noch) in einer Mittelgebirgslandschaft wohne, geht es die letzten 30km wieder wie gewohnt über schmale und kurvige Landsträßchen bergauf und bergab nach Hause.
War das früher für eine A-Klasse eine absolut unangenehme Strecke, ist auch dies jetzt erträglich. Die absoluten Kurvengeschwindigkeiten bleiben recht niedrig, treibt man es zu heftig, zeigt sich kurz deutliches Untersteuern, bevor das ESP die Fuhre rigoros wieder auf Kurs bringt.
Die Auslegung ist betont sicher, Aktivität und Fahrspaß standen klar hinter dem Thema Sicherheit bei der Fahrwerksentwicklung.
Aber im Gegensatz zu früher stellt sich doch ein wenig Fahrspaß ein, auch die jetzt elektrisch beaufschlagte Servolenkung, die geschwindigkeitsabhängig geregelt ist, steht dem nicht entgegen. Das Lenkgefühl ist in Ordnung, nur minimal synthetisch, lediglich in schnell gefahrenen Wechselkurven verhärtet die Lenkung deutlich, auch wieder auf Sicherheit getrimmt, um ein Verreißen des Fahrzeugs zu verhindern.
Im Alltag bleibt die A-Klasse ansonsten ein unauffälliger Begleiter, die Dinge des täglichen Lebens sind gut gelöst, es gibt genug Ablagen für Kleinkram, die Bedienung gehorcht dem gewohnt guten Mercedes-Schema, es stellt sich ganz schnell eine große Vertrautheit mit dem gesamten Fahrzeug ein.
Dazu gehört auch eine ordentliche Klimatisierung, mit der (aufpreispflichtigen) Thermotronic Klimaanlage zieht eine für Fahrer und Beifahrer separat regelbare Temperatursteuerung ein, die einmal gewählte Temperatur wird gut gehalten.
Andere Motoren
Da kann ich jeweils nur einen Kurzeindruck liefern, da ich bis auf den A 180 CDI (den hatte ich eine Woche), jeweils nur ein paar Kilometer zurücklegen konnte.
A150: antrittsschwach, bißchen brummig, aber ausreichend, starke Ruckelneigung im Teillastbereich
A 170: recht harmonisch, sehr kultiviert, nur minimal brummig, weniger verruckelt
A 200: gleichmäßige Leistungsentfaltung, angenehmes Grunddrehmoment, oben rum brummig, verruckelt bei langsamer Fahrt
A 160 CDI: subjektiv Anfahrschwäche, wirkt obenrum eingeschnürt, sehr leise, wenig Ruckelneigung
A 180 CDI: harmonischster Diesel, paßt gut zum Komfortcharakter der A-Klasse, guter Antritt
Und das Fahrverhalten?
Wie schon oben beschrieben, gibt es auch hier einen sehr deutlichen Fortschritt gegenüber dem Vorgänger.
Nicht so kurvengierig wie ein BMW Einser, nicht so handlich und agil wie ein Astra, aber doch für den Normalfahrer sehr gut abgestimmt.
Die Bremse macht einen guten Eindruck, besser jedenfalls als das synthetische Gerät z.B. in der aktuellen E-Klasse.
Weitgehend spurtreu, auch bei hoher Last fast ohne Fading, angenehm.
Licht und Sicht
Beginnend mit der guten Rundumsicht (Mercedes hat gegen den Trend die A-Säulen wieder schmaler gemacht) ergibt sich auch hier ein positives Bild.
Das Abblendlicht mit dem aufpreisbehafteten Xenon-Licht ist gut, das Abbiegelicht nervt wenig, das Fernlicht ist besser als die realisierbaren Fahrleistungen. Lediglich die Ansprechschwelle des Lichtsensors gefällt mir nicht. Lösung: ich fahre auch tagsüber mit Abblendlicht.
Dazu erstmals seit ewigen Zeiten auch bei Mercedes mal ausnahmsweise ein auch bei höherem Tempo ordentlich funktionierender Scheibenwischer, ich finde wenig Raum für Kritik. Ok, doch: die eierlegende Wollmilchsau als Blinker-, Scheibenwischer usw. Steller wird nie meine Zustimmung finden.
Komfort
Mal abgesehen vom leicht brummigen Motor wird ein sehr guter Grundkomfort geboten. Auch mit der optionalen Breitbereifung und Sportfahrwerk, wie es hier im Testwagen verbaut ist, bleibt ein angenehmer Federungskomfort erhalten.
Straff, aber nicht hart, bei zunehmendem Tempo immer besser werden die Unbilden der Straße geschluckt.
Lediglich die Hinterachse ist auf Autobahnquerfugen minimal stößig, vorne Sitzenden stößt das aber kaum negativ auf.
Die Geräuschkulisse ist dezent, auch Windgeräusche halten sich sehr zurück.
Frauentauglichkeit
Der "Knuffel"-Faktor der aktuellen A-Klasse ist recht hoch, alle weiblichen Wesen, mit denen ich über das Auto sprach, fanden die Form gelungen.
Dazu kommt die vanartig (und dank des doppelten Sandwichbodens technisch bedingte) hohe Sitzposition wohl vielen Frauen gerade recht, um sich wohlzufühlen.
Nimmt man dazu die leichte Bedienbarkeit, die vielen wirklich praktisch gelösten Details rund um Beladung, so halte ich die aktuelle A-Klasse für ein sehr geeignetes Frauen- oder Familienmobil im täglichen Kiga Einsatz.
Kosten
Naturgemäß starte ich da mal mit dem Verbrauch.
Den EU-Mix Verbrauch von 5.4l/100km werden wohl nur extrem ruhige Naturen erreichen. Ruhig gefahren liefen bei mir 6.2l/100km durch die Einspritzdüsen, der höchste Verbrauch auf nächtlicher Vollgasetappe betrug knapp 10l/100km.
Im Schnitt über alle Kilometer verbrauchte der hier vorgestellte A 200 CDI fast exakt 7l/100km. Wenig angesichts der Fahrleistungen, höchst durchschnittlich im Vergleich zu den Mitbewerbern.
Ein von mir bewegter Golf V mit DSG Getriebe und 2.0 TDI Motor brauchte im Schnitt 6.4l/100km, selbst unsere BMW 320d in der Firma liegen unter 7 Litern.
Also, kein Ruhmesblatt für die A-Klasse, aber auch keine Schande.
Die beiden anderen Diesel dürften im übrigen bei jeweils gleicher Fahrweise fast identische Verbrauchswerte erzielen, eine Woche hatte ich z.B. einen A 180 CDI, der sich im Verbrauch vom A 200 CDI wirklich nicht unterschieden hat.
Die Versicherungstypklassen für den A 200 CDI sind sehr zivil, von der Haftpflichttypklasse 18 über 21 bei Teilkasko bis 19 bei Vollkasko ist er eher am unteren Rand der Leistungsklasse angesiedelt. Dies kann sich aber ändern, warten wir mal ab, was die Fahrer da verändern durch ihr Schadenverhalten.
Der zu erwartende Wertverlust ist eher niedrig, allerdings da auf eine vernünftige Ausstattung bezogen, eine Vollausstattung wie im Testwagen wird in dieser Fahrzeugklasse nicht honoriert, sondern verliert überdurchschnittlich an Wert.
Die Werkstattkosten bei Mercedes sind eigentlich recht human, auch die aktuelle A-Klasse muß nicht mehr in festen Intervallen zum Service, je nach Fahrweise wird etwa alle 12.000-20.000km eine Wartung fällig sein.
Für kräftige Turbodiesel allerdings typisch ist der deutlich erhöhte Verschleiß der Reifen der Antriebsachse, hier darf man damit rechnen, spätestens alle 20.000km neu zu besohlen.
Die Gesamtkosten sind jedenfalls eher moderat, vom stolzen Anschaffungspreis mal abgesehen.
Fazit
Ich bin sicher nicht als extremer Freund der Marke mit dem Stern bekannt.
Und angesichts des Preises fällt es mir auch schwer, dafür keinen Stern abzuziehen.
Betrachtet man aber mal objektiv alle Qualitäten, die raumökomisch sinnvoll gemachte Karosserie, den kräftigen, doch sparsamen Motor, die gelungene Materialauswahl im Innenraum, dann wird der Baby-Benz der erste Mercedes, dem ich wirklich was gönne.
Fünf Sterne, Operation für Mercedes gelungen!
Soderle. Und wie immer an dieser Stelle sind mir Kommentare, Kritik und Wünsche, was Ihr im Bericht vermißt, sehr willkommen!
Den kompletten Bericht inklusive Bilder und technischen Daten gibt es auf meiner privaten Page: http://www.autotestnet.de...
german_girl, 14.10.2004
also wenn ich mir deine berichte so durchlese, habe ich echt das gefuumlhl, das du schreibsuumlchtig bist. du schreibst ja halbe romane, wer soll sich denn das alles durchlesen? aber nen sehr ausfuumlhrlicher guter bericht, wieder mal. Liebe gruuml
tammy, 27.06.2005
total ausfuumlhrlicher bericht. aber ich mag den benz nicht, egal, in welcher ausfuumlhrung, mir gefallen die autos einfach nicht... liebe gruumlszlige tammy
tuimama, 17.10.2004
die kurzzusammenfassung am anfang gefaumlllt mir sehr gut...
aber der rest des berichtes natuumlrlich auch!
LG Silke
Seit etwa 1,5 Jahren fahren wir nun diesen Wagen. Einen Mercedes-Benz A 200 CDI.
Außen:
Der Wagen ist im Vergleich zum Vorgängermodell um einige Zentimeter in Länge und Breite gewachsen. Der Wagen sieht nun um einiges gefälliger und moderner aus.
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Innenra um:
Im Innenraum bemerkt man sofort, dass der Wagen im Vergleich zum Vörgängermodell sehr stark an Qualität gewonnen hat. Man spürt sofort, dass man in einem Mercedes sitzt. Dieses Gefühl fehlte meiner Meinung nach beim Vorgängermodell, der alten A-Klasse, etwas. Unsere A-Klasse hat die Ausstattungslinie "Elegance" mit Zierleisten aus Wurzelnussholz. Die Sitze des Autos sind recht bequem und lassen sich auch sehr weit nach hinten verstellen. Die Beinfreiheit vorne ist für mich mit meinen 1,92 Meter Körpergröße mehr als ausreichend. Hinten sitzt man ebenfalls sehr bequem, da in den Vordersitzen kleine Kniemulden geformt sind, welche die Beinfreiheit für die hinteren Passagiere nochmals erhöhen.
Der für die Fahrzeugröße recht große Kofferraum ist leicht zugänglich und ausreichend für einen Großeinkauf.
Sehr praktisch ist das Multifunktionslenkrad. Man kann damit das Radio und den umfangreichen Bordcomputer bedienen. Besonders empfehlenswert ist die Klimaautomatik. Man hat zwei Regelbereiche, sodass Fahrer und Beifahrer unterschiedliche Temperaturen wählen können.
Ebenfalls ist das Auto mit vielen praktischen Features ausgestattet, zum Beispiel mit dem Regen- und dem Lichtsensor.
Wer regelmäßig sperrige Lasten transprtieren muss, sollte das "Easy-Vario-Pack-System" auf der Ausstattungsliste ankreuzen. Damit kann man die Rücksitzbank teilbar umklappen und den Laderaumboden absenken, sodass ein vollkommen ebener Laderaumboden bis zu den Vordersitzen entsteht. Einziger Nachteil ist, dass man um die Sitze umklappen zu können, die Rücksitzbank senkrecht nach vorn klappen muss und dadurch der Fahrer- und Beifahrersitz nicht mehr ganz nach hinten zu stellen geht. Man sitzt dann also etwas eingeengt vorne.
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Mo tor / Fahrleistungen
Der A 200 CDI hat einen knapp 2 Liter großen 4 Zylinder Diesel mit einer Leistung von 140 PS und einem Nenndrehmoment von 300 Nm. Das gut abgestimmte 6-Gang-Schaltgetriebe lässt sich präzise schalten, durch den 6. Gang hat man für jede Situation den optimalen Gang zur verfügung. Das recht hohe Drehmoment liegt im Drehzahlbereich von 1600 bis 3200 U/min an. Für den Sprint von 0 auf 100 km/h pro Stunde benötigt man 9,5 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 201 km/h laut Fahrzeigschein, diese werden auch ziemlich exakt erreicht.
Durch das hohe Drehmoment ist der Motor sehr durchzugsstark, dies merkt man vor allem auf der Autobahn beim Beschleunigen. Bei höheren Geschwindigkeiten auf der Autobahn wird der Diesel allerdings sehr laut. Als Reisegeschwindigkeit sind daher maximal 160 km/h drin, ohne dass es unerträglich laut wird.
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F ahrverhalten
Am Fahrverhalten merkt man recht schnell, dass der Wagen vorzugsweise für den Stadtverkehr gedacht ist. Dafür benutzen wir ihn auch überwiegend. Das Auto ist sehr handlich, die Lenkung ist extrem leichtgängig, was ein komfortableres Einparken ermöglicht.
Da der Wagen eine elektrische Servelenkung hat, merkt man, dass diese bei hohen Geschwindigkeiten strammer wird, um einen besseren Geradeauslauf zu bewahren. Im Stand kann man fast mit einen Finger lenken.
Das Fahrwerk an sich ist sehr komfortabel ausgelegt, allerdings finde ich es manchmal etwas zu weich. Aber gut, daran merkt man eben,
dass es kein Sportwagen sein soll.
Alles in allem ein tolles Auto mit echtem Nutzwert. Es gibt nur weniger Autos die so klein und handlich sind und mit denen man so viel transportieren kann. Echt praktisch!
Durch den starken Dieselmotor bleibt auch der Fahrspaß nicht auf der Strecke.
Der Anschaffungspreis ist bei unserem Modell mit 31.000 € allerdings recht hoch bemessen.
...
ein Testbericht von TexanGal20002007-03-12 12:06:21vom 12.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: Sicherheit
Service
Komfort...Nachteile/Kritik: etwas höherer Verbrauch als angegeben
Nachdem mein Golf IV schlappgemacht hat musste ein neues Auto her.
Ich entschied mich für einen Jahreswagen der Mercedes A-Klasse aus dem Jahre 2005.
Mit 95PS und reichlich Sonderausstattung (Radio 50 (mit Navi), Parktronic, Licht- und Regensensor, Easy Vario) hat mich das Auto schließlich überzeugt.
Der Preis laut Liste war 24,000€. Das ist nicht wenig. Man kann allerdings richtig sparen, wenn man das Auto nicht neu, sondern als Gebrauchtwagen von einem Mercedeshänder erwirbt.
~~ Innenraum ~~
Was als allererstes überzeugt ist der Komfort.
Wer die Sitzhöhe im Golf gewöhnt ist, der fühlt sich in der
höheren Sitzposition in der A-Klasse pudelwohl. Man hat das Gefühl alles überblicken zu können und fühlt sich sicherer. Desweiteren hat der Wagen 6 Airbags.
Auch wenn man nicht zu den Kleinsten gehört, kann man dort gut sitzen. Ich mit meinen 1,80m sitze um einiges bequemer als im Golf. Auch mein über 1,90m-großer-Mann ist positiv überrascht.
~~ Multifunktionslenkrad~~
Das Lenkrad der "neuen" A-Klasse ist ein Multifunktionslenkrad. Man kann durch das Drücken der Knöpfe die Radiosender wechseln und die Lautstärke ändern. Zusätzlich kann man sich durch das Menü der Multifunktionsanlage klicken. Diese zeigt u.a. den aktuellen Spritverbrauch, den Spritverbrauch des letzten Resets, die gefahrenen Kilometer und die Reichweite bis zum nächsten Tankstopp an. Wenn man ein Navigationsgerät eingebaut hat, kann man über die Anzeige auch sehen, in welche Himmelsrichtung man fährt bzw. werden die Ansagen der Navigationsgerät-Dame graphisch dargestellt (BEsonders hilfreich bei Frauen mit links/rechts-Schwäche ;) ). So kann man sich überhaupt nicht mehr verfahren.
Und wenn man den Anweisungen der Navi-Dame nicht folgt indem man z.B. verpasst hat rechts abzubiegen, berechnet das Gerät die Route neu und findet einen alternativen Weg.
~~ Kofferraum ~~
Der Kofferraum ist (auch wenn er auf den ersten Blick nicht so aussieht) recht geräumig. Der Boden ist verstellbar, man kann ihn mit einem Handgriff so stellen, dass er eine ebene Fläche bildet oder so, dass man eine Ladekante hat.
Da der A150 nicht über ein Reserverad verfügt kann man unter dem verstellbaren Kofferraum noch einiges in einem extrafach verstauen (z.B. Körbe für den EInkauf, Sporttasche...)
~~ Sitze~~
Die Sitze sind sehr bequem, auch auf langen Autobahnfahrten ist es immer sehr komfortabel.
Die drei Kopfstützen hinten sind "versenkbar", man drückt sie bei Nichtbenutzug einfach nach unten und so schließen sie mit dem Sitz ab und man hat keine störenden Kopfstützen im Blickfeld.
Die hinten kann man mit einem Handgriff einfach umklappen, sodass eine große ebene Ladefläche entsteht. Die Gurte sind dabei auch nicht im Weg, an den Türen befindet sich Ösen, in die die Gurte einfach eingehakt werden.
Wenn das Auto über das Easy Vario System verfügt können die Sitze mit einfachen Handgriffen rausgenommen werden. So kann man sich sogar beim Ikea einkauf den Transporter sparen, da die über 2m großen Billy-Regale gelegt in den A150 passen.
~~ Parktronic ~~
Die Sonderausstattung Parktronic hilft sehr gut beim Einparken. Durch Sensoren außen erkennt das System, wann ein Objekt (Fußgänger, Strauch, Pfahl) zu nah am Auto ist und warnt durch Blinkleuchten. Falls der Abstand zwischen Auto und Objekt weniger als 20cm beträgt fängt das System an zu piepen. Auf diese Weise wird man gewarnt und Zusammenstöße können vermieden werden.
~~ Licht- und Regensensor ~~
Der Licht- und Regensensor ist ein Extra, dass ich auf keinen Fall mehr missen möchte. Man stellt den Scheibenwischer auf Stufe 1 und das Licht auf "Auto". Wenn es nun anfängt zu regnen, dann fängt der Scheibenwischer von allein an zu wischen und das auch noch in der richtigen Geschwindigkeit.
Das Licht wird auch automatisch eingeschaltet, z.B. wenn man durch einen Tunnel fährt, wenn ein Gewitter aufkommt und es draußen dunkel wird...
Die Technik nimmt einem so einiges ab.
~~ Außen~~
Die A-Klasse ist ein optischer Hingucker. Man sollte sich aber von ihrem doch zarten Aussehen nicht täuschen lassen, das Auto ist innen um einiges größer, als es von außen aussieht!
Gewöhnungsbedürftig ist allenfalls, dass das Auto vorne so kurz ist, dass man nicht sieht wo es aufhört. Allerdings hat man schnell raus, dass man fast "vor die Wand" fahren kann und trotzdem vorne noch einen Meter Platz hat.
~~ Verbrauch~~
Ich bin größtenteils im Stadtverkehr unterwegs und dort liegt der Verbrauch (laut Anzeige) bei 8-8,9 Liter/100km/h.
Wenn ich längere Autobahnfahrten unternehm (und dort auch gerne mal 170 fahre wenn es erlaubt ist) bleibe ich allerdings immer unter den 8 Litern, komme sogar manchmal noch unter die 7 Liter.
Allerdings sagten mir andere A-Klasse Fahrer, dass sich der Verbrauch noch anpassen würde wenn das Auto 20,000 km runter hat. Ich bin mal gespannt.
~~ Reparaturen??~~
Bis jetzt hab ich noch nichts zu beanstanden.
Ich hoffe der A150 knüpft an die gute Verarbeitung der beiden A-Klassen in der Familie an (allerdings das ältere Modell). An denen war noch nie was dran. Bei der ganz alten musste lediglich einmal die Batterie (nach 8 Jahren) getauscht werden.
Zum Service bei Mercedes kann ich von dieser A-Klasse noch nichts sagen.
Allerdings weiß ich von den Service-Terminen der Mercedesse in der Familie, dass man immer einen Termin in der Werkstatt bekommt (im Vergleich zur VW-Werkstatt), dass die Inspektionen immer sehr zügig gehen und dass man einen Leihwagen (manchmal sogar kostenlos) für den Tag bekommt.
Ich hoffe, ich muss den Service höchstens für die Inspektionen nutzen ;). Sonst überarbeite ich diesen Teil noch einmal.
~~ Allgemein ~~
Ich kann nur sagen, dass ich total zufrieden bin mit dem Auto. Auch wenn der Preis am Anfang etwas hoch erscheint, wenn man mit anderen Autos und deren Ausstattung vergleicht, dann ist der A150 eigentlich immer der Sieger.
Ich fühle mich sicherer als in allen anderen Autos.
Er fährt mit viel "zug", was besonders bei Autobahnauffahrten sehr von Vorteil ist.
Was mich auch noch überrascht hat ist die "Leisestärke" des Motors ;) Man hört manchmal nicht, dass der Motor überhaupt an ist. Er surrt einfach vor sich hin, auch bei höheren Geschwindigkeiten werden die Gespräche im Innenraum des Autos bzw. die Musik nicht gestört.
vielleicht noch ein paar Worte zum Stichwort "Service"
ein Testbericht von Alpavaria2004-11-21 11:50:11vom 21.11.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Gutes Raumangebot, passable Fahrleistungen...Nachteile/Kritik: teilweise schlechte Verarbeitung, sehr schlechter Kundenservice.
über das Auto wurde ja schon alles in anderen Testberichten gesagt. Ich stimme dem weitgehend zu und finde das Auto an sich nicht schlecht, wenngleich ich in Sachen Verarbeitungsqualtität von Mercedes mehr erwartet hatte.
An dieser Stelle möchte ich aber zum Thema Service einige Anmerkungen machen. Wenn man sich einen Wagen der Golfklasse zum Preis eines japanischen Oberklassewagens kauft, erwartet man sicher etwas mehr, als nur einen Stern auf der Haube.
Als ich meinen Wagen zur Mercedes Niederlassung in Rosenheim zwecks Beseitigung eines Gewährleistungsschadens abgab, erlebte ich ein wahres Disaster an
Kundenfreundlichkeit. Der gesamte Sachverhalt würde den Rahmen sprengen, ich schicke ihn aber dem geneigten Leser gerne per eMail zu. Von Nötigung bis Beleidigung war alles vorhanden, was sich vielleicht ein Trabantkäufer vor 20 Jahren in der DDR gefallens lassen mußte, nicht aber ein Mercedes Kunde.
Auch eine Beschwerde bei der Mercedes Kundenzentrale wurde lediglich mit einem Brief beantwortet, man werde sich der Sache annehmen und mich weiter informieren. Passiert ist in den letzten acht Wochen nichts, ausser das mir ein Techniker der Mercedes Niederlassung ein Gerichtsverfahren androhte, wenn ich meine berechtigte und wahrheitsgemäße Beschwerde nicht abändere.
Auch andere Hersteller bauen gute Autos für weniger Geld und mehr Kundenfreundlichkeit. Für mich steht fest: NIE WIEDER MERCEDES!
...
ein Testbericht von tobiw832003-11-01 10:40:50vom 01.11.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Platzverhältnisse, Komfort, Image, sparsamer Motor...Nachteile/Kritik: Sicheres Fahrverhalten nur mit Elektronikeinsatz!, teils schwacher Motor, Übersicht
Hi,
nun will ich euch auch mal was von der Mercedes A-Klasse erzählen.
Also fangen wir mal an.
Ich fuhr damals in der Fahrschule einen Mercedes A170CDI L.
Erste Eindruck:
Als ich den Wagen das erstemal sah, dachte, ein schickes Auto, nur wie bekommt man das in eine Parklücke ??
Mein Fahrlehrer, den kannste besser einparken als den Golf. Naja, er hatte aber nebenbei gesagt, gleich die "lang" Version (+17cm) gekauft.
Naja gesagt getan, erste Fahrstunde, einparken. Nunja, der Golf hat ne breite C-Säule, die A-Klasse hat so ne Art Bullaugen in der C-Säule. Man sieht schon
etwas hindurch, nur so richtig bringt es einem nix.
Mein Eindruck von der Inneneinrichtung war zuerst sehr positiv, nur wenn man etwas genauer hinschaut, sieht man z.b. die Gestelle der Sitze, wo sie am Boden befestigt sind, sowie an anderen Stelle sieht man offene Teile, teils sind die Verkleidungen auch etwas wackelig angebracht, sowie die Spalte im Amaturenbrett sind mal schmaler, mal breiter.Das bin ich vom Golf etwas anders gewohnt, wo unterteile abgedeckt bzw verdeckt sind, sowie die Spaltmaße innen wie außen immer gleich sind. Genauso die Materialanmutung, sieht eher richtung Billig Plastik aus, als alles andere, und das Wurzelholz, naja, man kann es als Immitation erkennen.
Motor:
Der Motor springt beim starten sofort an, man hört sofort das typische Nageln, was beim Golf besser gedämmt wurde.
Dazu kommt noch, dieses bekannte Geräusch, der Mercedes Dieselmotoren von früher, die haben so nen "eigenes Nageln", na jedensfalls ist das bei der A-Klasse inklusive, was selbst nach 90min Autobahn nicht wirklich leiser wird.
Naja, wunder darf man von 95 PS (und 180Nm) nicht erwarten, aber für Fahrschule, bzw Stadt reicht es voll kommen.
Wenn auf die Autobahn will, sollte man früh genug anfangen zu beschleunigen, weil der Wagen das typische Turboloch hat.
Dazu muss man aber sagen, das mit dem Wagen im 4 Gang 50km/h inner Stadt fahren kann, oder 70 im 5 auf der Landstraße.
Fahrkomfort :
Der Mecedes ist handlich, fährt sich neutral auch durch zu etwas zuschnell gefahrene Kurven, dämpft Löcher usw gut ab. Dafür ist die Lenkung etwas gefühllos. Bei zu schneller Kurvenfahrt greift wenn nötig ja das bekannte ESP ein. Aber bis es soweit ist, dauert es. Sprich der Grenzbereich is ziemlich weit.
Ausstattung :
Klimaanlage, regelt sich automatisch, hält die gewünschte Temperatur.
Audio 10 CD, ein gute CD-Radio, mit gutem Radioempfang.
Die 17cm mehr, machen sich besonder im Fond bemerkbar, weil man riesige Platzverhältnisse vorfindet.
Aber auch die vorderen Sitzplätze haben den Vorteil, das man die Sitze nen Stück weiter nach hinten verstellen kann. Ebenso kann man die Rückbank verschieben.
ESP, naja brauch ich ja nix zu zusagen, weil ja jederweiß, er ne A-Klasse ohne ESP fährt, ist Lebensmüde. Bremsassisten, wenn man das Gaspedal plötzlich los lässtm erkennt das s#die Elektronik, und baut den Gesamtenbremsdruck in der Leitung auf, das auch wenn der Fahrer dann nur zarghaft bremst, die voll Bremsleistung eingesetzt wird.
Seiten- / Frontairbags, brauch ich ja nicht erklären.
Fazit :
Also die A-Klasse ist im grunde kein schlechtes Fahrzeug, die Schaltung ist kurz und präzise, gutes Raumangebot, ganz gute Qualität, sparsamer Motor.
Die Außenmaße sind nach Gewöhnung auch nich mehr das Problem. Aber ob man die A-Klasse wirklich als Fahrschulwagen nutzen sollte, wage ich zu bezweifeln.
Was mir negativ aufgefallen ist, das der Motor trotzdem CDI Technik, und 95 PS nicht sorecht manchmal von der Stelle kommt. Alles lobt die CDI Technik, nur irgendwie ist es kein großer Unterschied zum normalen Motor bzw zum Golf 4 mit 90 PS TDI. Das einzigste ist, das man 50km/h im 4 Gang inner Stadt fahren kann, und dadurch der Motor niedrig dreht, und weniger verbraucht.
Wer auf 17cm verzichten kann, kann 1900DM damit sparen.
Man kann den A 170CDI L empfehlen, aber nich als Fahrschulwagen.
...
ein Testbericht von gleitschirm2003-10-20 18:00:46vom 20.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: s.b....Nachteile/Kritik: s.b.
Die Firmenpolitik meines derzeitigen Arbeitgebers zwingt uns bei Dienstreisen über 200km Entfernung einen Mietwagen zu benutzen.
Die meisten Mietwagenunternehmen bieten in der sogenannten „Golf“-klasse mittlerweile fast ausschliesslich die A-Klasse von Mercedes Benz an.
Daher habe ich die letzten Monate einige Erfahrung mit den A Modellen (A140 und A160) von Daimler Chrysler sammeln können.
Um Euch die Kleinste unter den Mercedes-Limousinen, die A-Klasse vorzustellen schreibe ich diesen Beitrag.
Die Modellpalette:
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In der A-Klasse stehen zur Zeit 5 verschiedene Motoren zur Auswahl bereit:
Die Benziner A140, A160 und A190 und die Diesel A160 cdi und A170
cdi.
Das Einstiegsmodell A140 hat 60kw, einen Hubraum von 1,4l. Der Wagen verbraucht durchschnittlich ca. 7l Super auf 100km. Für die stattlichen 1095kg Leergewicht ist die Motorleistung allerdings nur noch eben ausreichend.
Der Benziner A160 hat 75kw, einen Hubraum von 1,6l und verbraucht im Durchschnitt 7,2l Super auf 100km. Seine 15kw, die er dem A140 vorraus ist, merkt man ihm deutlich an und auch der Spaßfaktor des Wagens nimmt somit deutlich zu.
Das Spitzenmodell ist der A190 mit 96 kw. Sein Gesamthubraum beträgt 1897cm³ und sein Verbrauch steigt auf durchschnittlich 7,5l auf 100km. Diesen Wagen kann ich genauso wenig wie beiden Dieselmodelle nicht beurteilen, weil ich ihn bisher noch nicht gefahren habe.
Die beiden Diesel haben 44 bzw. 66kw, einen Hubraum von jeweils 1,7l. Der Verbrauch liegt laut Hersteller im Schnitt bei 4,5 bzw. 5 l Diesel auf 100km.
Die Ausstattung:
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Die drei Ausstattungsfamilien der A-Klasse sind:
CLASSIC als Standart- oder Basisausführung mit ABS, ESP, 5-Gang-Schaltgetriebe, Fahrer-, Beifahrer und Seiten-Airbags, Wegfahrsperre und elektrischen Fensterhebern vorn.
ELEGANCE hat zusätzlich zur Classic-ausstattung Alu-Felgen, Einstiegsschienen aus Edelstahl, 4fach elektrische Fensterheber, Funkfernbedienung, Lederlenkrad und eine höhenverstellbare Lenksäule.
AVANTGARDE-Ausführung ist Classic plus Alu-felgen, Lederlenkrad und –interior, sowie Funkfernbedienung; aber auch eine Stoff-Leder Kombination für die Sitze und ein extra-wärmedämmendes Glas.
Mit einem Einstiegspreis von etwas über 30.000 DM ist die A-Klasse um einiges günstiger als die übrigen Daimler Modelle.
Der A140:
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Der Wagen macht nicht nur von aussen einen kompakten Eindruck, er ist auch kompakt zumindest was die Aussenmasse angeht. Dies erleichtert innerstädtische Einparkmanöver erheblich, dennoch wird man als Fahrer oder Beifahrer mit üppig viel Innenraum beeindruckt.
Froh bin ich schon öfters gewesen nicht auf der Rückbank mitfahren zu müssen, auf längeren Strecken klagten meine Mitfahrer über zu wenig Beinfreiheit und der Federungskomfort direkt über der Hinterachse scheint auch nicht der besste zu sein!
Die Fahreigenschaften:
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Das Fahrwerk ist straff und meines Erachtens gerade noch komfortabel abgestimmt – aber hier scheiden sich die Geister. Ich kenn auch Einige die sagen der A140 wäre viel zu hart abgestimmt – aber jeder nach seiner gusto!
Ich persönlich habe den 140er noch nie an seine Grenzen gebracht – soviel zur Elchtest-panik!
Der 60kW Motor hat mit dem über eine Tonne schweren A140 ganz schön zu schleppen – spritzige Überholmanöver sind nur unter 100km/h möglich, darüber wird’s ganz schön zäh!!! Das wird bei entsprechender Zulandung noch deutlicher.
Die 7l Verbrauch erreicht man auch nur mit grossem Streckenanteil – ich hab den Babydaimler auch schon mal auf knapp 10l gebracht (Stadt).
Qualität:
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Soweit man das bei Mietwägen beurteilen kann, war die Verarbeitungsqualität der A´s, die ich bisher gefahren habe gut bis sehr gut. Der gesamte Innenraum wirkt durchdacht, unspektakulär und zweckgerecht. Alle ist da wo man es haben möchte.
Bei älteren Modellen hört man schon das eine oder andere Klappern und Scheppern – der Fairnishalber sein noch mal erwähnt: meine Erfahrungen beziehen sich auf Mietautos!
Fazit:
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Als einen „echter“ Daimler würde ich den A140/160 nicht bezeichnen, dazu fehlt es ihm an Soiveränität und Klasse, aber in der Kategorie der „Golfklasse“fahrzeuge zählt die A-Klasse sicherlich zu den Besseren.
ein Testbericht von anonym2002-11-04 13:15:01vom 04.11.2002Empfehlung: ja
Seit Juli 2001 fahre ich nun den 170er CDI in der kurzen Classic-Version als Dienstwagen - damals mit neun gefahrenen Kilometern frisch aus den Fabrikationshallen und nun mit über 80000 km auf dem Buckel.
Das Fahren ist bei höheren Geschwindigkeiten ab 120km/h eher schwammig, auch wenn man bei niedriger Geschwindigkeit meinen könnte, daß das Auto ein recht straffes Fahrwerk besitzt. Ein leichter Windstoß und der Wagen hüpft zur Seite. Auch sonst ist das Kurvenverhalten sehr kippverdächtig. Note: 5
Der Motor ist im normalen Stadtverkehr recht zugkräftig, doch sobald man die Autobahn erreicht
hat geht es eher gemächlich zu. Nach mehr oder wenig langer Zeit erreicht man dann auch die magische 180km/h-Marke - höher wird es selten. Und selbst wenn, würden einem irgendwann die Zylinder um den Kopf fliegen, da diese schon jetzt mit über 4000 UpM nageln. Das langsame Anfahren ist im Normalfall geschmeidig (für einen Diesel), das schnelle Anfahren eher ruppig. Ansonsten hört man im Stand und bei hohen Drehzahlen sehr wohl den Diesel. Note: 3
Der Dieselverbrauch ist recht annehmbar. Bei sinniger Fahrweise kommt man z.B. bei einer Autobahnfahrt mit Richtgeschwindigkeit auf gut 4 bis 6 Liter. Bei Bleifuß können es aber auch schon mal an die 8 Liter werden. Note: 2-
Beim Einscheren nach rechts bringt ein Schulterblick meist nix, weil hinten alles ziemlich verbaut ist, da muß man sich schon auf die Außenspiegel verlassen. Diese hingegen sind recht gut, da sie in den Ecken Verzerrspiegel haben, um den toten Winkel 'einzusehen'. Zudem können sie elektrisch so weit nach unten gestellt werden, daß man sogar den Bordstein neben der Beifahrertür sehen kann. Das Heckklappen-Fenster ist großzügig, so daß man beim Einparken auch den Hintermann recht gut erkennt. Note: 3+
Die 'Armablagen' in der Tür sind nur angedeutet. Wenn man als Fahrer den Arm irgendwo hinlegen will, dann ganz nach oben auf die Fensterkante oder in den Schoß. Beim rechten Arm ist das nicht anders - entweder ran ans Lenkrad oder wieder in den Schoß. Note: 4
Das Lenkrad ist nur höhenverstellbar. Im SLK konnte man dieses nach vorne bzw. hinten verstellen. Schade, daß es nicht übernommen wurde - hat vielleicht auch seine Gründe. Dafür kann man es stufenlos und simpel einstellen. Note: 2
Die Vordersitze...hmmm...nunja, man fährt wie ein Affe auf dem Schleifstein. Wie in der Klasse üblich sind die Sitze und die Lehne nur nach vorne und hinten veränderbar. Eine Lendenwirbelsäulenunterstützung fehlt, so daß man bei Rückenproblemen lieber bei Mercedes nachfragen sollte, ob es nicht hochwertige Sitze gibt. Note: 4
Die Rücksitze (und auch der Beifahrersitz) sind komplett herausnehmbar. Dies kann auch durch ungeübte (wenn auch kräftige) Hände ausgeführt werden, denn leicht sind diese Sitze auf keinen Fall. Zurück bleiben nur die Verankerungen im Bodenbereich, die man später auch prima als Einhak-Punkt für Spannbänder 'mißbrauchen' kann. Note: 1
Im eingebauten Zustand sind sie nach vorne und hinten verschiebbar und auch die Rückenlehne läßt sich komplett umklappen - beides leicht und ohne Probleme. Dadurch kann man seinen zu knapp geratenen Kofferraum um etliche Liter erweitern. Zusätzlich gibt es dort sogar zwei kleine Fächer, wo man Krimskrams gut unterbringen kann (auch wenn einer schon durch den Verbandskasten belegt ist). Note: 1
Aaaaaaaaaber...dafür kann dann keiner mehr hinten sitzen - höchstens ein Kleinkind oder Kleinwünchsiger, weil die Beinfreiheit gegen Null geht. Auch die Kopffreiheit ist mehr als mager. Note: 5
Die Kopfstützen bei allen Sitzen lassen sich leicht herausziehen und auch wieder versenken, doch auch diese sind leider nur in eine Richtung veränderbar. Wenn man sich also zurücklehnt, muß man seinen Kopf weiiit strecken. Die mittlere Kopfstütze des Rücksitzes kann dafür im Bedarfsfall sogar in einem separaten Fach unter dem Sitz verstaut werden. Note: 4+
Die Gurte für den Fahrer und Beifahrer lassen sich leicht anlegen und selbst die Gurthalter lassen sich leicht verstellen. Einmal vernünftig angepasst und man wird nichts mehr davon mitbekommen - im Gegensatz zu anderen Autotypen, wo man öfter mal ein Scheuern am Hals hat durch falsch konzeptionierte Gurte. Die Gurte für die hinteren Passagiere konnte ich zwar nicht ausprobieren, doch dafür fliegen sie nicht quer durch die Gegend, sondern sind in den Sitzen versenkt. Note: 1
Die Seitenablagen in allen Türen sind vergleichsweise riesig (es lassen sich sogar DINA4-Unterlagen leicht versenken), die Mittelkonsole für Kleinkrams sehr annehmbar und sogar unter dem Lenkrad ist noch Platz für so manche Handtasche, auch wenn da die Lenksäulenverkleidung bei unruhiger Straßenfahrt unangenehm quietscht. Das Handschuhfach ist nicht riesig, aber es reicht für die meisten Verwendungszwecke. Typisch für die meisten neueren Wagen scheinen die Getränkehalter bzw. -fächer zu sein. Bei der A-Klasse sitzen diese in den vorderen Seitenfächern (zum Glück herausnehmbar) und in der Mittelkonsole, was aber nicht weiter stört. Auf dem Armaturenbrett an sich kann man ebenfalls gut etwas ablegen, obwohl man dann wohl die Lüftungsdüsen verdecken würde. Note: 2
Die Instrumentenanzeige ist gut ablesbar, obwohl sie nicht gerade durch Informationsvielfalt glänzt. Vor allem eine vernünftige Anzeige für die Kühlmitteltemperatur hat mir gefehlt. Zudem muß man sich entscheiden, was man sehen will, da nur zwei Zahlen-Zeilen vorhanden sind. Entweder der Kilometerzähler bzw. Tageszähler oder aber die Zeit bzw. Außentemperatur. Bei ungünstiger Sonneneinstrahlung passiert es einem leicht, daß man nichts mehr von alledem sehen kann. Note: 2-
Die Bedienelemente sind ebenfalls gut lesbar, logisch angebracht und alles wirkt sehr aufgeräumt. Schön. Hierzulande vielleicht nicht unbedingt nötig, doch auch meiner Meinung nach sehr interessant, ist ein separater Knopf zum Schließen bzw. Öffnen der Türverriegelung. Praktisch. Blinker, Wischer, Fernlicht...alles ist in einem Hebel untergebracht. Man gewöhnt sich aber schnell dran und kann praktischerweise alles mit einer Hand bedienen. Note: 2
Das Abschließen der Türen ist eher hakelig mit dem serienmäßigen Schlüssel und die Gefahr des Abrutschens und Verkratzens der Tür hoch. Wenn möglich empfehle ich eine Funk-Fernbedienung für die Türen - auch wenn diese über 400 DM kosten soll. Note: 4
Das mitgelieferte Radio 'audio 10' ist zwar gewöhnungsbedürftig von der Bedienung, doch nach kurzer Zeit (und dem Studieren der Anleitung) stellt auch dieses kaum mehr ein Problem dar. Optisch passt es sich gut dem Innenraum an, akustisch ist es eher Mittelmaß. Vor allem der Baß im hinteren Bereich ist sehr matschig, mag aber eher an den Boxen liegen. Note: 3
Auch wenn der Wagen von außen nicht gerade unchic ist, sollte man tunlichst vermeiden, irgendwo gegen die Außenhaut zu drücken. Diese gibt viel zu leicht nach und teilweise kommt einem der Wagen wie ein Plaste-Bomber vor, weil sich alles bewegt. Die Kotflügel kann man quasi mit dem Daumen eindrücken. Oder versucht mal an der normalen Heckklappen-Griffschale zu ziehen, wenn die Heckklappe geschlossen ist - man denkt, man zieht alles nach außen. Auch die Motorhaube läßt sich nur mit einem kräftigen (!) Fallenlassen schließen. :-( Note: 4
Die Türen sind recht schwer und man sollte diese beim Aussteigen gut festhalten, damit nicht eine Windbö das Öffnen 'automatisiert' und Dellen verursacht - vor allem an der Unterkante, da die Türen sehr tief liegen. Glücklicherweise sind die Ausstiege sehr großzügig und zudem Gummipuffer an den äußeren Kanten der Vordertüren. Die Heckklappe hat endlich einen vernünftigen Griff zum Öffnen, d.h. der Griff und der Öffnungsprozeß ist ein Abwasch. Note: 2
FAZIT
Zwar sind etwa 21000 € für die Basisversion viel Geld, doch dafür bekommt man ein sehr zuverlässiges (und recht flinkes Stadt-)Auto, das selten die Werkstatt sieht. Vom ersten Moment an habe ich den Wagen fast immer auf Vollgas gefahren und den Drehzahlbereich voll ausgenutzt, doch in die Knie zwingen konnte ich das Auto nie. Empfehlen kann ich das Auto älteren Fahrern aufgrund des leichten Einstiegs und Paaren mit ein oder zwei kleinen Kindern.
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ein Testbericht von saarraven2002-09-17 21:13:07vom 17.09.2002Empfehlung: ja
Da ich automechaniker bin, habe ich bei dem thema auto , mehrere vorteile !
und zur a - klasse kann ich nur eins sagen:
Bis auf ein paar schwächen ist das auto mittlerweile ( durch die neuen änderung wie klarglas usw.) ausgereift und echt nicht all zu schlecht !
die anfangsschwächen mit den stabi stangen , wie den traggelenken hinten sind mittlerweile beseitigt , und das auto ist ein echt guter kauf !
wobei die preise immer noch leider sehr hoch liegen !
darüber hinaus reisst der 1,4 er aber auch nichts vom hocker !!!
================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================
wie ich auch schon bei dem a 140 gepostet habe , hat auch dieses model seine anfangsschwierigkeiten überwunden , und ist ein recht gutes gefährt geworden, das einen eigentlich nie im stich lässt!
was bei diesem model aber auch noch hinzuzufügen ist , ist das der 1,7 er cdi schon recht ordentlich dampf hat , und über ordentlich drehmoment verfügt !! wenn man sich dann noch nen chip bei carlsson holt , dann geht der echt gut ab !! :)
aber auch ohne chip ist er doch sehr empfehlenswert!
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ein Testbericht von __fachmann__2002-07-08 10:54:04vom 08.07.2002Empfehlung: ja
Als die A-Klasse von Mercedes auf den Markt kam, wurde sie in der Werbung mächtig als „Der Mercedes in der Golf-Klasse“ gepriesen. Erinnerst Du Dich noch an die schönen Werbespots, wie ein junges Pärchen hintereinandersitzend mit zwei Fahrrädern aufrecht daneben stehend ins Grüne fuhr? „Die A-Klasse ist zwar kürzer als der Golf“, hiess es, „jedoch passt genau so viel rein“.
Wie sieht die Sache nun tatsächlich aus? Bist Du zufällig Ski-Fahrer? Kein Problem wirst Du sagen. Aber machst Du zufällig auch Langlauf? Dann zeig mal, wie man die zwei Meter lange
Latten in die A-Klasse hineinbringt, ohne hintereinander sitzen zu müssen; es geht einfach nicht. Die A-Klasse ist mit 3,66 m einen satten halben Meter kürzer als der Golf; da führt kein Weg vorbei. Natürlich gibt es jetzt wieder die Möglichkeit, dass der Freund oder die Freundin hinter Dir sitz; aber mal ehrlich, wie romantisch ist es, eine Stunde durch die Gegend zu fahren ohne sich richtig zu sehen?
Ich finde, dass die A-Klasse in der Golf-Klasse nichts mitzumischen hat; für die Corsa/Polo Klasse ist sie jedoch ein harter Konkurrent.
Ach ja, vielleicht kann die A-Klasse ja doch in der Golf-Klasse mitmischen, nämlich in der Golf-Preis-Klasse. Vergleichen wir mal die A160 Elegance mit dem Golf 1.6 Comfortline: Zwei 1,6 l Maschinen, jeweils ca. 100 PS, vergleichbare Ausstattung, vergleichbare Fahrleistungen. Preis A-Klasse: 19000 Euro; Preis Golf: 17000 Euro. Noch Fragen?
Update
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Mercedes hat inzwischen gelernt: Seit Sommer 2001 gibt es eine Stretch-Version der A-Klasse. Klasse sag ich da! endlich mehr Komfort für die Passagiere im Fond, endlich etwas mehr platz für Gepäck. Die A-Klasse wird ein richtiges Auto und damit auch eher ein Golf-Konkurrent. Aber der Preis? Oh weh oh weh...
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ein Testbericht von Peter31102002-04-04 16:11:44vom 04.04.2002Empfehlung: ja
Seit nun einem Monat bin ich stolzer Besitzer eines A-Klasse 140 Klassik, nachdem ich zuvor einen alten Lancia gefahren bin. Natürlich sind diese beiden Autos nicht vergleichbar, doch beide haben mich durch ihre Qualitäten überzeugt. Als Vergleichspunkt ziehe ich im Folgenden natürlich meistens nur vergleichbare Autos heran (Golf etc.), die ich zur Genüge bei Freunden studieren konnte.
Doch jetzt zum A 140 selbst. In der Klassik Version ist der übliche Motor mit 83 Pferdestärken eingebaut. Wenn man dies mit ähnlichen Fahrzeugen vergleicht, so liegt die A-Klasse hier im Mittelfeld (wenn
man ein Auto mit viel PS will, so kauft man ohnehin keinen Mercedes).
Im Fahrgefühl liegen jedoch teilweise große Diskrepanzen. Das Anfahren ist gewöhnungsbedürftig, da man dafür sehr viel „Gas“ benötigt. Sonst läuft der Motor sehr rund und ist auch erstaunlich leise. So kann man bis auf 120km/h beschleunigen ohne große Motorengeräusche.
Der Verbrauch liegt zwischen 6 Litern auf der Autobahn und 10 Litern in der Großstadt. Leider schluckt die A-Klasse nur Super und kein Normalbenzin, was die Tankrechnung übermäßig in die Höhe treibt und schon so manches Loch in meinen Geldbeutel gerissen hat.
Jetzt nun zum umstrittensten Punkt dieses Autos: Das Fahrverhalten!
Hier sei vorweggenommen, dass die Zeiten des Elchs vorbei sind und man vor Ausweichmanövern nicht wirklich Angst haben muss. Doch so ein bisschen fährt die Angst immer mit. Als Schutz dient mir hier jedoch ein kleiner Stoff-Elch auf meiner vorderen Ablage.
Den größten Beitrag zum sicheren Fahrverhalten tragen (neben meinem Elch natürlich J)
das ABS und vor allem das ESP (Elektronisches StabilitätsProgramm) bei. Die Möglichkeiten des ESP sind praktisch unerschöpflich und es hat auch mich schon geholfen. Vor einer halben Woche nämlich als der Winter so schön Einzug hielt, war ich den Taunus (Mittelgebirge) zu Freunden gefahren und musste wegen eines Termin wieder nach Hause. So merkte ich, dass einige Male das Auto ziemlich bockte und nach rechts oder links rutschte. Daraufhin leuchtete ein Ausrufungszeichen auf meiner Anzeige auf und schon fuhr das Auto wieder optimal. Dies geht sogar soweit, dass man so jedenfalls nach einem Test des ADAC sogar mit 30 km/h auf spiegelglatter Fahrbahn fahren könnte, aber das werde ich sicher nicht ausprobieren.
Das einzige wirkliche Problem an diesem Auto ist wohl der Preis, der bei dieser Version bei knapp 40000DM liegt, dabei ist ABS, ESP, eine Klimaanlage, Radio mit CD-Player und teilweise auch eine Fernbedienung zum Öffnen und Schließen serienmäßig.
Insgesamt bin ich mit meinem Auto sehr zufrieden und hoffe euch ein bisschen geholfen zu haben.
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