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Mercedes-Benz E-Klasse Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Der Bulle der E-Klasse
ein Testbericht von Overknees2007-04-29 13:45:23vom 29.04.2007Empfehlung: ja
Vorteile: wunderbarer Reisegleiter...Nachteile/Kritik: Nemesis für sportlich ambitionierte Fahrer
Hallo liebe Yopi-Leser und Fremdlinge, in diesem Bericht möchte ich Euch die Spitze der Dieselbaureihe der 2006 verflossenen E-Klasse von Mercedes-Benz, den E 400 CDI, vorstellen.
Der Bericht stammt ursprünglich aus dem Jahr 2003, wurde aber zuletzt im April 2007 auf einen aktuellen Stand gebracht.
Und vorweg, für alle Schnellklicker und Leute, die davon überzeugt sind, über ein Auto dürfte man erst nach mindestens 5 Jahren Erfahrung und 100.000 km schreiben... bitte einmal abwerten und weiterklicken, Ihr seid hier falsch.
Für die, die keine Romane mögen, hier eine Kurzbewertung:
Karosserie:
+ großzügige Platzverhältnisse vorn wie hinten
+ gut nutzbarer Kofferraum
+ gute Bedienbarkeit
- nicht durchgehend gute Materialanmutung
Fahrkomfort:
+ weicher Federungskomfort
+ sehr niedriges Geräuschniveau
O brauchbare Sitze vorn und hinten
Antrieb:
+ im besten Sinne unauffällig
- manchmal verzögerte Reaktionen auf Gaspedalbewegungen
O gut abgestimmte Automatik mit leichter Trägheit
Fahreigenschaften:
- indifferentes Fahrverhalten, nicht eindeutig definiert
O akzeptable Wintertauglichkeit
- absolut null sportliche Ambitionen
Umwelt:
+ angemessener Verbrauch
- kein Partikelfilter
- nur EU3 schadstoffarm
Kosten:
- sehr hoher Anschaffungspreis
- spürbarer Wertverlust
+ moderate Werkstattkosten
- stark erhöhter Reifenverschleiß hinten
Mir stand das Fahrzeug knapp einen Monat zur Verfügung, in dieser Zeit habe ich annähernd 8.000 km damit zurückgelegt.
Was haben wir vor uns?
Äußerlich zuerst einmal einen ganz braven Vertreter der aktuellen E-Klasse, wie man ihn in der Zwischenzeit im Straßenbild häufig genug sieht. Ohne Modellschriftzug fehlt jeder Hinweis auf den großen Diesel, der Understatementfaktor ist also hoch.
Der Umfang der Serienausstattung ist im Vergleich zu früheren Zeiten schon sehr anständig, so gehören Klimaautomatik, Leichtmetallräder, ZV mit Fernbedienung, Radio mit CD, Multifunktionslenkrad, Tempomat, elektrische Fensterheber rundum und ein Lichtsensor zur automatischen Aktivierung des Abblendlichts dazu. Beim E 400 CDI ist wie beim E 500 die Luftfederung (im DC Jargon Airmatic DC) auch im serienmäßigen Lieferumfang enthalten.
Um eine Einordnung zu ermöglichen, hier der Preis und die Liste der Sonderausstattungen im Testfahrzeug, von mir subjektiv bewertet (++ = ein MUSS, + = macht Sinn, - = nicht nötig, -- = rausgeworfenes Geld):
Sonnenblenden mit bel. Spiegel (+) 110,20 (113,05)
Gesamtpreis ab Werk zzgl. Überführung 87.066,- (91.591,40)
Alle Preise in EURO Stand Dezember 2003 inkl. 16% MwSt. ab Werk; Preise in Klammern Stand April 2007 für E420 CDI inkl. 19% MwSt.
Preise und Ausstattung
Die manchmal krummen Preise kommen übrigens dadurch zustande, das Mercedes immer die netto Preise (also ohne MwSt.) glatt angibt.
Und noch mal für alle, die eine Vorstellung vom Wert der Extras haben wollen: neunundzwanzigtausendeinhundertzweiundachtzig Euro (29.182,-), locker der Wert eines ziemlich komplett ausgestatteten VW Golf V. Und bitte, das ist KEINE Vollausstattung, da gehen ab Werk noch mal sicher 8.000-10.000 Euro mehr.
Zum späteren Wiederverkauf unverzichtbar sind zumindest ein paar Extras: Parktronic, Leder (einfaches tut es, muß kein Designo sein), eine Metallic-Lackierung, das Schiebedach und ein Navigationssystem, wobei da zur Zeit klar das Audio 50 APS (ohne farbige Kartendarstellung) vorzuziehen ist (im Vergleich zum Command APS mit 1.740,- Euro auch erheblich günstiger, allerdings auch nur mit CD- statt DVD-Navigationsrechner). Die Frechheit, für Cupholder noch einen Aufpreis zu verlangen, paßt irgendwie zu den deutschen Premium-Herstellern, BMW und Audi sind da mit von der Partie.
Ein Ruß-Partikelfilter, wie er seit neuestem für die 4-Zylinder Diesel bestellbar ist, ist für die 6 und 8-Zylindervarianten noch nicht in Sicht.
Update April 2005:
Jetzt, im Frühjahr 2005, tut sich so einiges im Dieselprogramm bei Mercedes. Der neue V6-Diesel kommt nicht nur in der E-Klasse zum Einsatz, auch in der C-Klasse und
im neuen ML bekommt man über 500 Nm Drehmoment und 224 PS viel billiger als V8-Diesel-Power. Natürlich auch mit Rußpartikelfilter.
Der V8 Diesel bekommt im Herbst seinen Nachfolger, weiterhin 4 Liter groß, mit 314 PS ein Ende leistungsstärker, im Drehmoment mit 730 Nm ein echter Bulle. Den V8 Diesel gibt es dann auch mit der formidablen 7-G-Tronic, Premiere wird er in der neuen S-Klasse haben, in der E-Klasse wird er 2006 zu haben sein.
Schock verdaut?
Optik
Schauen wir uns die Karosserie zuerst von außen an.
Das Vier-Augen Gesicht ist bereits seit dem Vorgänger vertraut, mein Testexemplar ist sogar in der Lage, mit zweien seiner Augen „um die Ecke“ zu sehen, in der Mercedes-Benz Terminologie wird das „aktives Kurvenlicht“ genannt. Vorweg, es funktioniert unauffällig gut, kein unbedingtes „Muß“, aber eins jener Extras, die einem wohl nach längerer Zeit unverzichtbar werden. Der Effekt ist insbesondere auf engen Bergstraßen oder in wenig beleuchteten Wohngebieten gut zu erleben.
Die Ausstattungslinie Avantgarde ist äußerlich dezent, beim 400 CDI ist Elegance serienmäßig, dementsprechend der Aufpreis für Avantgarde recht human, u.a. sind so schon mal Bi-Xenon (also für Abblend- und Fernlicht) Scheinwerfer mit an Bord, dazu ist das Glas nicht grün, sondern blau getönt. Zur Außenfarbe smaragdschwarz-metallic paßt es, aus physiologischer Sicht dürfte das blaue Glas keine Vor- oder Nachteile gegenüber dem sonst meist verbauten grünen Glas haben.
Besondere Überraschungen gibt es bei der Karosserie nicht zu vermelden, mir ist jedoch aufgefallen, das nach dem Besuch selbst guter Waschstraßen das hintere Kennzeichen (oberer Bereich) noch mal gesonderte Zuwendung braucht... kleiner Schönheitsfehler, aber nervig.
KeylessGo „fehlt“ meinem Testwagen, öffnen per Fernbedienung as usual ist also angesagt.
Update April 2007:
Im Jahr 2006 gab es für die E-Klasse eine große MOPF. Mopf steht im Mercedes-Jargon für eine Modellpflege, neudeutsch Facelift genannt.
An der Optik wurde dabei wenig geliftet. Den neuen Bestimmungen zum Fußgängerschutz gehorchend steht der Kühlergrill ein wenig höher und steiler im Wind, die Front ist dadurch ein wenig prägnanter geworden. Die Heckleuchten bekamen eine neue Grafik, es gab ein paar neue Farben.
Ansonsten ist MOPF äußerlich spurlos vorbei gegangen.
Innenraum
Auffällig ist beim Testwagen zweifarbiges Leder in zwei Grautönen, optisch gelungen, haptisch mit viel Kunstfertigkeit auf das Niveau von Kunstleder gebracht, andere Hersteller verarbeiten Leder besser, es fühlt sich hinterher mehr nach Naturprodukt an.
Mit der Ausstattungsvariante Avantgarde halten weiße Instrumenteneinsätze Einzug, zwar bei Mercedes gewohnt klar gezeichnet, aber in der Dämmerung absolut nicht ablesbar.
Da gleich noch ein Wort zu den Instrumenten, Mercedes folgt hier seit dem W203 (aktuelle C-Klasse) dem Trend zu weniger Rundinstrumenten und zur Verlagerung von mehr Informationen in Textdisplays. Mich persönlich nervt dies gewaltig, Generationen von Mercedes Fahrern und Fahrerrinnen sind an die Instrumente bestens gewöhnt gewesen, ich habe nie gehört, das sich jemand wegen Reizüberflutung in einem Mercedes beschwert hat, nur weil das linke Rundinstrument Tankanzeige, Öldruckanzeige, Wassertemperaturanzeige und später noch eine Verbrauchsanzeige gezeigt hat. Heute muß man die Tankanzeige bewußt ansehen, zwar wird auch per Text und Gong vor Treibstoffmangel gewarnt, ein analoges Instrument würde es aber immer noch viel besser tun.
Sehen wir uns im Cockpit weiter um, die Mittelkonsole zeigt dominierend das Navigationssystem Command APS (mit ganz eigener Problematik, auf die ich später noch mal zurückkomme), die Bedienung gibt keine Rätsel auf, es empfiehlt sich aber auf jeden Fall ein Blick in die Bedienungsanleitung, interaktive Hilfe des Geräts selbst, wie z.B. beim VW Phaeton, wird nicht geboten.
Die Logik der Bedienelemente hat Mercedes im Gegensatz zum Vorgänger umgekehrt, also sitzt jetzt die Heizungs- und Klimasteuerung oben, dann folgt zentral Command (oder Radio), darunter erst Nebenfunktionen. Gelitten hat meiner Meinung nach der Warnblinkschalter, der vorher oben zentral, für Fahrer und Beifahrer gleich gut erreichbar und sichtbar, seinen Platz hatte. Jetzt sitzt er unten, keine Verbesserung meiner Meinung nach.
Ein Wort zu den verwendeten Materialien: früher hatte Mercedes einen klaren Vorsprung in Sachen Materialqualität und auch Anmutung im Vergleich zu den Mitbewerbern. Vielleicht ausgenommen mal den aktuellen 5er BMW (der sieht innen noch mehr nach Lada aus), ist die „gefühlte“ Qualität heute eher am unteren Ende der jeweiligen Klasse angekommen, die E-Klasse bestätigt diesen Trend noch. Nichts ist wirklich schlecht oder tatsächlich billig gelöst... aber vieles sieht so aus und fühlt sich, schlimmer noch, so an.
In Sachen Ergonomie setzt Mercedes nur noch punktuell Maßstäbe, die elektrische Sitzverstellung z.B. ist nirgendwo besser und logischer gelöst. Aber andere Details fühlen sich in einem Skoda wertiger an, als Beispiel seien die Fensterheberschalter genannt.
Update April 2007:
Auch im Innenraum ist MOPF 2006 nur intimen Kennern der E-Klasse erkennbar. Die Sitze bekamen teilweise neue Polsterungen, es gab ab dahin Desgno-Pakete komplett zu bestellen, wirklich Neues gab es im Innenraum nicht zu entdecken.
Raumangebot
Kommen wir zu den Platzverhältnissen. Wie von der E-Klasse gewohnt, werden hier die Maßstäbe der Klasse voll erfüllt, auch großgewachsene Mitfahrer fühlen sich hinten nicht bestraft. Der Respektabstand zur S-Klasse bleibt gewahrt, aber als Reiseauto für vier wird in der E-Klasse niemand leiden müssen. Kofferraum (530l) und Zuladung entsprechen dem Klassenstandard, wie viel tatsächliche Zuladung bei großzügiger Ausstattung noch bleibt, müßte man mal eine Waage fragen.
Die neuen Beladungs-Goodies kenne ich nur aus kleineren Modellen der E-Klasse, den nach vorne flachlegbaren Beifahrersitz finde ich z.B. sehr praktisch, falls man mal etwas Längeres transportieren möchte, dieser war jedoch, genau wie Durchlademöglichkeit und Skisack, im Testwagen nicht verbaut. (bzw. hätte sich auch ausgeschlossen, die klappbare Lehne gibt es z.B. nicht mit zweifarbigem Leder.)
Die Sitze
Besondere Erwähnung verdienen die Vordersitze, hier in voller Aufpreis-Montur, aber auch wirklich gut. Litt mein persönliches Wohlbefinden früher bei Mercedes oft an den Sitzen, hier fühlt man sich auf Anhieb wohl. Der Verstellbereich ist gewaltig, die Anpassung kinderleicht und schnell erledigt. Neben den üblichen Verstellebenen gibt es u.a. eine Einstellung der Lehnenbreite, dazu kann man die Härte der Polsterung variieren. Schon sehr nett. Highlight allerdings ist das Reagieren des Sitzes auf verschiedene Fahrzustände, also das Aufpumpen der Sitzwange, die in einer Kurve belastet wird. Auf den ersten Metern fühlt es sich ungewohnt an, einmal dran gewöhnt, will man es nicht mehr missen.
Echte Sportsitze sieht Mercedes nur bei den AMG-Modellen vor. Schade.
Die Technik
Update April 2007:
Hier hat es mit der MOPF 2006 die größten Änderungen gegeben. Eine Generation der Sechs- und Achtzylindermotoren kam zum Einsatz, nun mit Vierventiltechnik versehen. Weitere technische News weiter unten, zunächst mal eine Übersicht über die heute erhältlichen Motoren.
Der Motor des Testfahrzeugs
Unter gewaltigen Plastikabdeckungen verborgen, findet sich im Bug ein 8-Zylinder Triebwerk, Hubraum 4.000 cm³, versehen mit neuester CommonRail Einspritzung der 2. Generation. Ganz rauchfrei wird hier nicht gearbeitet, wie gesagt, Rußfilter gibt es nicht. Die Leistungswerte beeindrucken, es stehen 260 PS zur Verfügung, viel wichtiger noch, es liegen ab 1.700 U/min 560 NM Drehmoment an.
Update April 2007:
Alle bisher angebotenen Motoren im Überblick:
E 200 Kompressor
Der Einstieg bei den Benzinmotoren wird vom entgegen der Typbezeichnung nur 1.8l großen Kompressor-Vierzylinder übernommen. Ab 38.139,50 Euro zu haben ist die E-Klasse mit den gebotenen 183 PS nicht üppig, durch die 250NM maximales Drehmoment aber ausreichend motorisiert. Wie eigentlich überall bei der E-Klasse empfiehlt sich dringend der Zukauf des Automatikgetriebes, bei den Vierzylinder zwar nur mit fünf Fahrstufen, aber immer noch wirklich gut ausgeführt. Auch der Verbrauch steigt mit der Automatik kaum, die 2.142,- Euro Aufpreis sind gut angelegt. Ein Komfortwunder ist der kleine Vierzylinder naturgemäß nun wirklich nicht, soll es zügig vorangehen erhebt er seine Stimme gern ein wenig brummig. Augen auf beim Gebrauchtkauf: der Vorgänger mit 163 PS und noch stärkerer Ruckelneigung ist auch noch Baujahr 2006 zu haben, also lieber zweimal hinschauen. Sparsame verbrauchen im E200 K rund 8.5-9.5l/100 km, Rücksichtslose schaffen auch 15l/100km weg.
Echte Sparfüchse kaufen das erdgasmodell E 200 NGT. Der Aufpreis beträgt 3.510,50 Euro, die Automatik muß in jedem Fall dazu bestellt werden. Dann gibt es 163 PS Leistung, ein bißchen weniger Drehmoment, einen kleineren Kofferraum aber auch halbierte Tankkosten. Wer in der Nähe einer passenden Tankstelle wohnt und nicht dauernd auf Langstrecke geht, kann bedenkenlos zuschlagen.
Empfehlung: mit Automatikgetriebe ja, die E-Klasse für sparsame Wenigfahrer
E 230/E 240
Den E230 mit neuem Vierventil-Sechszylinder gibt es bisher nur in einigen Exportmärkten, in Deutschland ist das Modell noch nicht erhältlich. Auch hier täuscht die Typbezeichnung, es gibt einen 2.5l V6, 204 PS werden geboten, das maximale Drehmoment liegt bei 245 NM, die ab 2.900 U/min zur Verfügung stehen. In der kaum leichteren C-Klasse fährt sich der Motor sehr angenehm, allerdings ist er kein Sparmeister, auch in der E-Klasse sollte man realistisch mal 12l/100km als Verbrauch veranschlagen.
Der bis zur MOPF angebotene E240 gehörte noch der alten Dreiventil-Generation an. Zwar sehr kultiviert und leise, dafür aber auch träge und eher letargisch setzte er die E-Klasse in Bewegung. Dabei lag das Verbrauchsniveau eher auf dem Niveau der großen Sechszylinder als auf dem der Vierzylinder, man sollte 11-12.5l/100km rechnen. Die gebotenen 177 PS klingen nicht nach wenig, aber das maximale Drehmoment blieb noch unter 200NM und fiel erst über 3.000 U/min an; beides Werte, die der E 200 K fast besser konnte, der aktuelle übertrifft diese Werte sogar deutlich.
Empfehlung: E240: für Renter und rein komfortorientierte Wenigfahrer vielleicht, sonst Finger weg!
E 280
Seit Mitte 2005 ist der Dreiliter-V6 mit 231 PS zu bekommen. Damals genau gegen den BMW 530i positioniert ist der der größte Mercedes-Benziner, den es mit Schaltgetriebe zu kaufen gibt. Wobei auch hier die Automatikvariante klar die bessere Empfehlung ist, auf jeden Fall, wenn die seit der MOPF eingesetzte 7-Gang-Automatik an Bord ist.
Viel falsch macht man mit dem E280 nicht, er bietet souveräne Fahrleistungen ohne jede sportive Attitüde. Mit 11.5-13l/100km ist man sehr gepflegt und kultiviert unterwegs.
Empfehlung: mit 7-Gang-Automatik auf jeden Fall
E 320/E 350
So ähnlich die Typbezeichnungen, so verschieden die Konzepte. Im E 320 tat der alte Dreiventil V6 seinen Dienst, mit 224 PS kein Schwächling, aber auch kein echter Hit. Zwar souverän, aber ohne großen Esprit bewegt er die E-Klasse.
Der E 350 gehört dagegen der aktuellen Vierventilgeneration an, immer gekoppelt an die 7-Gang-Automatik erfüllt er mit seinen 272 PS und 350NM sicher fast jeden Anspruch. Kultiviert, gelassen, kraftvoll, bar jeder Hektik ist der E 350 auf jeden Fall eine gute Wahl. Noch nicht mal die Trinksitten geben Anlaß zur Sorge: auch der E 350 bewegt sich mit 11-13.5l/100km durchaus zügig.
Empfehlung: für den E 350 uneingeschränkt
E 500
Spitzenmodell der "zivilen" Modelle der E-Klasse diesseits von AMG ist der E 500.
Mit der MOPF bekam er einen ganz neuen Vierventil V8 mit 5.5 Liter Hubraum, er erstarkte dadurch von 306 auf 388 PS. Nicht, daß der E 500 in der alten Fassung schwach gewirkt hätte, aber die Kombination aus jetzt 530NM und der 7-Gang-Automatik schafft eine besondere Art der Souveränität. Der E 500 bewegt sich im besten Sinne mühelos, es gibt schlicht immer Schub, wenn man ihn braucht. Bezahlen muß man es nicht nur in Anschaffung und erhöhten Fixkosten, auch durchschnittlich 13.5-16.5l/100km auf 100km sollte man kalkulieren.
Empfehlung: kein günstiges, aber ein großes Vergnügen
E 55/ E 63 AMG
Die beiden von der konzerneigenen Anschärfabteilung AMG beigesteuerten E-Klasse Varianten unterscheiden sich gewaltig.
Im E 55 gab es den 5 Liter V8 mit Kompressor-Aufladung. Brutal stark, ein echter Drehmomenthammer. Teuer, durstig und sehr spaßig zu bewegen.
Der E63 AMG trägt dagegen etwas sehr Mercedes-untypisches unter seiner Haube: einen in Eigenregie von AMG entwickelten Hochdrehzahl-V8, mit knapp 6.3 Litern mächtig groß und ohne Aufladung. Dafür kann er bei Bedarf bis über 8.000 U/min drehen, wobei man aber schon beginnt, über hohe Kolbengeschwindigkeiten nachzudenken. Gekoppelt mit der aktuellen 7-Gang-Automatik ergibt sich aber auch mit dem Sauger ein schwer souveräner Triebsatz.
Empfehlung: E 55 nur vom Mercedes-Händler und nur ohne Tuning. E 63 sind noch sehr selten. Und teuer!
E 200 CDI
Das günstigste Modell der E-Klasse trägt einen 2.2 Liter großen Vierventildiesel unter der Haube. Zum Einsatzbeginn 122 PS stark, später auf 136 PS aufgewertet bekommt man die E-Klasse zum Sparen. Ab 2005 gab es Partikelfilter serienmäig, bei Gebrauchten vorher sollte man sich genau die Fahrzeuge ansehen. Eine gute Menge E 200 CDI hat auch ein Chiptuning erlebt... Vorsicht bei unseriös getunten Autos.
Die Fahrleistungen sind ausreichend, mit Automatik erspart man sich den ungeliebten Bonanza-Effekt.Der Verbrauch pendelt zwischen 7 und 9.5l/100km, je nach Gasfuß.
Empfehlung: ja, wobei ein Modell nach MOPF sicher sinnvoll ist
E 220 CDI
Zunächst mit 150 PS, ab 2005 dann mit 170 PS ergibt der rauher als der E 200 CDI laufende eine schon recht souveräne Motorisierung für die E-Klasse. Auch hier ist die Automatik dringend empfohlen, die Fahrleistungen sind spürbar besser als beim E 200 CDI, ohne daß der Verbrauch nennenswert steigen würde.
Empfehlung: mit 170 PS und nach MOPF auf jeden Fall
E 270 CDI
Der Fünfzylinder Diesel mit 177 PS war nr ohne Rußpartikelfilter erhältlich. Kaum kultivierter als die Vierzylinder, dafür aber deutlich mehr verbrauchend gibt es kaum einen Grund, dieses Modell zu wählen.
Empfehlung: Finger weg
E 280 CDI
Einziger Diesel im Programm, der immer einen Rußpartikelfilter an Bord hatte. Zuerst stand der 280 CDI noch als Reihensechszylinder nur für den E 320 CDI mit Filter und somit 177 PS, seit MOPF gibt es dann einen Vierventil V6-Diesel mit 190 PS. Seit MOPF gibt es gegen Aufpreis die Sieben-Gang-Automatik, aber auch die Modelle vorher mit 5-Gang-Automat sind eine Überlegung wert. Verbrauch wie beim E 320 CDI, zwischen 9.5 und 12.5l/100km sollte man kalkulieren.
Empfehlung: ja, in beiden Varianten
E 320 CDI
Hier gilt es, ein wenig Vorsicht walten zu lassen. Bis 2005 hieß die Variante mit Partikelfilter 280 CDI, beide Male gab und gibt es 3 Liter Hubraum und einen Reihensechszylinder. Die Motoren ohne Rußfilter hatten 204 PS, also Vorsicht beim Kauf eines Modells aus diesen Jahren.
Ab 2005 gab es den neuen Vierventil V6-Diesel, immer mit Partikelfilter und 224 PS, solange (bis zur MOPF 2006) es die 5-Gang-Automatik gab, wurde eine drehmomentreduzierte Variante mit 500NM verkauft, nach MOPF durfte der Motor seine ganzen 540NM an die dann eingesetzte 7-Gang-Automatik abgeben.
Um es noch komplizierter zu machen: die bis 2005 angebotenen Varianten mit Schaltgetriebe hatten ein auf 440NM reduziertes Drehmoment, mehr wollte man insbesondere der Kupplung nicht zumuten. Verbauchen tut ein E 320 CDI nach MOPF zwischen 9 und 12.5l/100km.
Empfehlung: nach MOPF 100%, vorher nur die Zwischenvariante mit DPF, ansonsten lieber E 280 CDI kaufen
E 400/420 CDI
Hier finden wir zum einen den Motor aus dem vorgestellten Fahrzeug, nur ohne Partikelfilter zu haben und damit heute praktisch unveräuflich. Erst die Ende 2004/Anfang 2005 eingeführte Version mit Filter macht Sinn, ab Modelljahr 2006 hieß der gleich groß gebliebene Diesel dann E 420 CDI. Statt 260 PS gab es ab dahin 314 PS, aus satten 560NM Drehmoment wurden echt üppige 730NM.
Dazu kam mit MOPF die Sieben-Gang-Automatik und in Kombination das auf den Fahrer beruhigenste Auto der E-Klasse. Gelassen schnell sein, bar jeder Hektik ist das Credo dieser Variante.
Dazu kommt eine gute Effektivität, mit 10-13l/100km ist man meist schneller unterwegs, als man darf (und als man fühlt).
Empfehlung: nach MOPF zu 100%
Der Triebstrang
Gekoppelt daran ist eine konventionelle 5-Gang Wandlerautomatik, die neue 7-Gang Automatik des E 500 ist wohl nicht für Drehmomente dieser Gewalt ausgelegt.
Update April 2007:
Die aktuellen Varianten der 7-G-Tronic verkraften auch die Drehmomentullen der Baureihe, nur die Vierzylinder haben noch die Fünfgang-Automatik.
Übertragen wird die Kraft auf die Hinterräder, hier dank AMG Rad-Option im Format 9x18 und mit 265/35 R18 Bereifung. Eine mechanische Sperre ist nicht vorhanden, die Kontrolle und den Ausgleich der Kraft übernimmt allein die Elektronik. Und im Vorfeld hoffentlich ein Fahrerfuß, der vom passenden Hirn gesteuert wird.
Update April 2007:
Der 4matic genannte Allradantrieb ist für den V8 Diesel immer noch nicht zu haben.
Lieferbar ist er für E 280 und E 320 CDI als Diesel, bei den Benzinern bekommt man Allrad für E 280 und E 350, dazu beim E 500. Allen gemeinsam ist allerdings die Beschränkung auf die Kopplung mit der alten 5-Gang-Automatik.
Die 4matic ist eine echte Empfehlung wert, nicht nur Bewohner bergiger Gegenden, auch Leute, die öfter schwere Anhänger durch die Landschaft ziehen, sollten mehr als ein Auge drauf werfen.
Das Fahrwerk
Gefedert wird mit Luft, hier beim 400 CDI wie sonst nur beim E500 Serie, für die kleineren Modelle gegen Aufpreis zu bekommen, kontrolliert das ganze per Elektronik.
War Mercedes-Benz früher in Sachen Elektronik eher zurückhaltend, ist heute genau das Gegenteil zu beobachten. So werden selbst Ölmeßstäbe geopfert, im Grunde bleibt nichts ohne Chip. So auch die Bremse, nach dem SL ist die E-Klasse das erste Serienauto, in dem der Fahrer mit seinem Bremsfuß nicht hydraulisch Druck aufbaut, sondern einen elektronischen Schalter betätigt, dessen Regelung dann jede einzelne Radbremse individuell und je nach Bremsanforderung mit Druck versorgt.
Nebenbei hat sich die Bremsanlage schon unrühmlichst bei Rückrufaktionen bemerkbar gemacht, nicht wenige Fahrer der aktuellen E-Klasse mußten schon „Ausfall der Bremsanlage, sofort anhalten“ im Kombiinstrument lesen. Das Auto bremst dann zwar noch mit einem Notsystem, das hat aber nur einen Bruchteil der echten Bremsleistung... nicht gut für die Nerven, solche Spielerchen.
Fahren? Fahren!
Nach einer nachdrücklichen Drehung des seltsam geformten Schlüsselersatzes im Zündschloß erhebt sich von ferne sanftes Gemurmel.
Selbst im kalten Zustand können nur höchstsensible Gemüter auf die Art des Verbrennungsprozesses schließen. Ganz ohne Vibrationen geht es nicht, viel ruhiger als der Reihensechser im E 320 CDI ist er mechanisch nicht.
Der Wählhebel rastet in D ein, wir verlassen den Parkplatz. Die (beim E 400 CDI und E 500) serienmäßige Parameterlenkung erleichtert das Kurbeln im Stand, variabel übersetzt wie die Aktivlenkung beim BMW 5er ist sie nicht, in engen Parkhäusern und beim Rangieren ist also Bewegung gefragt.
Die ersten Meter irritieren ein wenig, der Wandler der Automatik ist für Mercedes Verhältnisse pflaumenweich ausgelegt, es gibt Drehzahl, aber nur sehr verhaltenen Vorwärtsdrang.
Das Einfädeln in den zügig fließenden Großstadtverkehr gelingt aber mit einem einzigen beherzten Gasstoß, einmal über 1.800 U/min hinaus reitet man auf einer wahren Drehmomentwelle.
Im Großstadtverkehr schwimmen wir mit niedrigsten Drehzahlen mit, die vor dem Start genullte Verbrauchsanzeige sorgt allerdings schon für leichte Irritation, beim Mitschwimmen zwischen Stillstand und max. 70 km/h zeigt sie nach 5 km schon über 12 l/100km als Durchschnittsverbrauch an. Nun ja, als Taxi ist ein E 400 CDI nie gedacht gewesen, warten wir, bis er frei laufen darf.
Wieder mühelos beschleunigend geht es auf die Autobahn in dichten Verkehr, hier kommt zum ersten Mal ein wirklich angenehmes Extra, der Abstandsregeltempomat Distronic, zum Einsatz. Man wählt sein Tempo, kommt man dem Vordermann zu nahe, wird erst Gas weggenommen, zur Not sogar gebremst, um den Abstand zu halten. Im dichten deutschen Verkehr stößt das System ab und zu an seine Grenzen (den Kolonnenspringern sei Dank), in Frankreich aber habe ich es sehr schätzen gelernt.
Die Autobahn wird frei, das Reisetempo steigt, mein Wohlfühltempo mit dem E 400 CDI pendelt sich bei Tacho 190-210 km/h ein, wenn die Verkehrslage es zuläßt. Muß man zwischendurch auf 80 runter, tut es nicht weh, kurzes Antippen des Tempomat und der Drehmomentbulle vorn spült einen mühelos wieder auf Reisetempo. Von der Souveränität her ist er auch einem mit mehr Leistung (306 PS) auf dem Papier überlegenen E 500 weit voraus, das Tempo anzupassen geschieht ohne jede Hektik wie aus dem Handgelenk.
Die Leistungsfähigkeit der Bremsanlage scheint über jeden Zweifel erhaben, es will sich jedoch auch nach vielen Kilometern noch keine rechte Vertrautheit einstellen. Die Bremse wechselt ab und zu ihre Charakteristik, das Pedalgefühl bleibt immer leicht synthetisch, trotz „Soft-Stop“ Assistenz in der Elektronik neigt es auf den letzten Zentimetern einer Bremsung zum ruckeln, gerade im Stau mit Stopp and Go bekommen Mitfahrer leicht den Eindruck, von einem Fahranfänger pilotiert zu werden. Nun ja... der Fortschritt eben....
Update April 2007:
Die wohl tiefgreifendste Änderung der MOPF 2006 war der Wegfall der elektro-hydarulischen SBC-Bremsanlage. Seitdem bremst die E-Klasse wieder konventionell hydraulisch, die Anlage der 2005 eingeführten S-Klasse wurde adaptiert und dem kleineren Modell implantiert.
Und wie fährt es sich?
Gut, wobei Mercedes auch der konventionellen Bremse das Ruckeln nicht gänzlich abgewöhnt hat. Aber die Elektronik kann heute auch die damals der SBC als einmalig zugeschriebenen Funktionen erfüllen: ob trockenbremsen der Scheiben in Intervallen bei Nässe, Bremsdruckminderung beim Anhalten... all das geht mit heutigen Regelsystemen auch mit der hydraulischen Bremse.
Für Mercedes sicher ein bitterer (und teurer Schritt!), ab und zu hat auch ein Pionier der Sicherheitstechnik mal wenig Glück.
Der Langstreckenkomfort ist dafür erstklassig, vom Motor auf der Autobahn nichts mehr zu hören, Windgeräusche halten sich sehr zurück, selbst bei über 200 km/h kann man in Ruhe Musik hören oder mit dem Beifahrer reden, ohne seine Stimme nur im geringsten erheben zu müssen.
Die erste Fahrt endet nach knapp 300 km ruhiger Autobahn auf den bergigen Sträßchen rund um meinem Wohnort, und hier wandelt sich das Erlebnis E 400 CDI um 100%.
Wo bisher eine harmonische Ruhe herrschte, eine nicht zu weiche aber doch extrem komfortable Grundabstimmung pures Wohlbefinden verursachte, kommt jetzt etwas GANZ anderes heraus.
Es scheint, sämtliche Regelkreise der Elektronik verschwören sich gegen mich, plötzlich reagiert die Bremse ungewohnt giftig, wechselt man schnell von Gas zur Bremse, das Fahrwerk ist plötzlich knochentrocken hart, die Lenkung erfordert energisches Zupacken, die Automatik will manuell in die passende Fahrstufe gezwungen werden... es ist wirklich die Hölle.
Dazu merkt man plötzlich das Gewicht des schweren Diesels auf der Vorderachse, im Vergleich zu einem vorher oft auf der gleichen Strecke bewegten E 320 Benziner ist das Auto kopflastig und schwerfällig beim einlenken.
Hm. So was hatte ich in einem Test der Zeitschrift auto, motor und sport zum E 500 auch schon gelesen, das es in der Realität des E 400 CDI aber noch viel furchtbarer ist, hätte ich nicht gedacht.
Das Auto hat einfach zwei Seiten. Den super-souveränen Reisegleiter, abhold jeder Kritik. Und den einen engagierten Fahrer zum Zähneknirschen zwingenden „ich-mach-was-ich-will“ Charakter, der anscheinend eher auf Geschwindigkeiten abgestimmt ist, die gemeinhin ein Chauffeur in Kurven wählen würde, seine Herrschaft mit Zeitung nicht zu stören.
Sei es, wie es ist. So wie das Auto vom Werk kommt, würde ich es nicht bewegen wollen, ein Gespräch mit einem Tuner brachte aber ans Licht, das es wohl mit geänderten Regelkurven in der Elektronik zu berechenbarem Fahrverhalten zu bekommen ist.
Wo ist der Hund begraben?
In der Elektronik!
Noch mal kurz zur Navigation: schon bei der Übergabe des Fahrzeugs wurde mir gesagt, ich solle doch bitte die Leistungen des Navigationssystems nicht ernst nehmen, es würde dran gearbeitet. Wird wohl auch, wie negative Erfahrungen aller E-Klasse Besitzer belegen. Leider nie mit Erfolg.
Aber der Wurm sitzt auch in anderen Ecken, die Steuerung der Fahrwerkselektronik fühlt sich stellenweise jedenfalls auch nach reiner Willkür an.
Sorry, aber rufen wir uns den Preis noch mal ins Gedächtnis... ich denke, jeder, der soviel Geld für ein Auto ausgibt, erwartet gerade von Mercedes-Benz nur eins: Perfektion.
Und keine Versuche mit Elektronik auf Kosten der Fahrer.
Genug gemotzt.
Update April 2007:
Es haben ein paar Leute mehr gemotzt. Und anscheinend erfolgreich. Mercedes hat im Laufe der Bauzeit der aktuellen E-Klasse die Mängel nach und nach konsequent abgestellt. Das mag denen kein Trost sein, deren Auto die komplette Leidensgeschichte mitgemacht hat. Wenn die Autos regelmäßig gewartet wurden und somit alle Verbesserungen nachgerüstet wurden, ist die Baureihe W211 aber ein recht risikoloser Gebrauchtkauf.
Komfort
Zum Federungskomfort habe ich mich bereits ausführlich geäußert, auch die restlichen Aspekte des Wohlbefindens sind bestens gelöst. So hält die Klimaautomatik sehr zuverlässig die einmal eingestellte Temperatur und auch an heißen Tagen reicht die Kühlwirkung der Anlage gut aus.
Dazu kommt ein sehr niedriges Geräuschniveau innen, alles in allem wird hier ein extrem hoher Standard geboten.
Mängel am Testwagen
Schon peinlich, bei einem Mercedes dazu ein Kapitel bringen zu müssen.
Mängel gab es reichlich. Vom dauerhaft spinnenden Comand-System über die Orgie wild und unvermittelt aufleuchtender Kontrolleuchten bis hin zum Totalausfall wegen entleerter Batterie, für Mercedes Verhältnisse wird nur noch ein trauriges Bild vermittelt. Alles keine Einzelfälle, mir sind Fuhrparkkunden bekannt, die ihre sämtliche E-Klassen bereits kurz nach der Lieferung wieder bei Mercedes auf den Hof gestellt haben.
Update April 2007:
Gottseidank sind diese Horrorgeschichte jetzt Geschichte, die Hausaufgaben wurden gemacht. Wenn es auch traurig ist, daß eine Premiummarke wie Mercedes die Baureihen erst in Kundenhand reifen läßt. Nicht zum ersten Mal, übrigens.
Kosten
Die restlichen Kosten rund um das Fahrzeug sprengen den Rahmen dessen, was gemeinhin selbst in gutdotierten Dienstwagennutzerkreisen toleriert wird, selbst die Versicherungstypklassen (Haftpflicht 20, Teilkasko alt 38/neu 27; Vollkasko alt 33/neu 27) zeigen deutlich, das hier nicht nur praktisch „zwei“ E200 CDI an Leistung da sind, sondern auch unterhalten werden müssen. Man merkt das z.B. auch am großen Appetit auf Hinterreifen, nutzt man das gebotene Drehmoment öfter mal, ist ein Satz bei spätestens 15.000km zerschmolzen.
Man kann das Auto kostenseitig fairerweise nur mit dem E 500 vergleichen, es gilt ganz einfach, daß der Spaßfaktor, den das Bullendrehmoment bietet, auch bezahlt werden muß.
Update April 2007:
Das Testfahrzeug, damals noch ohne Rußpartikelfilter, wäre heute nahezu unverkäuflich.
Sowieso ist nicht jedes Modell der E-Klasse gebraucht ein Renner. Immer gefragt sind kleine Diesel ohne viel Ausstattung in Metallic-Lackierungen. Je mehr Leistung, desto schwieriger wird es, daß Auto wieder los zu werden.
Einen E 500 T aus der ersten Serie in weiß, dazu mit Stoff innen und ohne Vollausstattung... solch ein Auto wird einem kaum noch ein Mercedes Händler abnehmen, geschweige denn der freie Markt.
Fazit
Was bleibt ist ein wunderbares Auto, ewig lange Strecken auf der Autobahn klein zu bekommen, selbst der Verbrauch stimmt da wieder, im Gesamtschnitt bei sicher 90% Autobahn habe ich knapp 12l/100 km Diesel gebraucht.
Und alle die, die auch in einer Limousine im Format der E-Klasse sportliche Ambitionen hegen, seien dringend vorm E 400 CDI gewarnt, dafür ist selbst ein VIEL handlicherer E 320 der bessere Partner.
Und die Sterne?
Da verliert der E 400 CDI so ziemlich.
Noch nicht einmal wegen des Preises, nein.
Einen Stern Abzug gibt es für die unsäglichen Regelkreise der Fahrwerks-/Bremsenelektronik, die dafür sorgen, das man nie so richtig weiß, welches Auto man gerade vorgeführt bekommt.
Und den zweiten Stern verliert er wegen der Mängel, die bei einem Fahrzeug dieser Preisklasse absolut intolerabel sind.
Update April 2007:
Dem E 420 CDI, wie er seit Mitte 2006 angeboten wird, würde ich heute volle fünf Sterne gönnen.
Wie immer an dieser Stelle sind mir Kommentare, Kritik und Wünsche, was Ihr im Bericht vermißt, sehr willkommen!...
doelau, 10.10.2008
Ein schöner Bericht, Gruß doelau
janspambox, 13.04.2005
eine Metallic-Lackierung ein muss? Na ja, von mir aus. Der Bericht ist eh super.
Loewie, 29.03.2005
Ich denke, ich werde zwar nicht in die Verlegenheit kicher kommen, diesen Wagen mal zu fahren, was vielleicht auch besser so ist hab noch nicht so lange den Fuumlhrerschein, aber man wird ja noch schwelgen duumlrfen...
Im uumlbrigen arbeite ich
Ich möchte euch heute etwas über den Mercedes-Benz E 200 Kompressor Classic berichten.
Ich fahre den Wagen jetzt schon eine weile und kann nur sagen das ich ihn jeden empfehlen kann.
Vor allem unter den Firmenwagen ist die E-Klasse von Mercedes der Traum vieler Kilometerfresser.
Angenehmes Fahrgefühl, komfortable Ausstattung durchzugsstarker Motor. Als Automatik sicher im Stadtverkehr einfacher zu handeln doch ich besitze einen Schaltgetriebe .
Der Mercedes hat allerdings wieder diesen typischen "Fehler" des Schwimmens bei höheren Geschwindigkeiten. Eine etwas zu weiche Federung sorgt für eine nicht all zu gute Straßenlage bei sportlicher Fahrweise. Der Verbrauch ist akzeptabel, ca. 6-8 Liter Super auf 100 km bei normalem Verkehr, etwas mehr bei höherem Tempo und Stadtverkehr was auch ganz normal ist . Großzügiges Platzangebot auch hinten. Vorteilhaft ist der elektrisch verstellbare Fahrersitz. Empfehlenswert ist jedoch immer eine Klimaanlage und Sitzheizung.
Der Preis ist hier für die Marke Mercedes durchaus gerechtfertigt. Insgesamt zufriedenstellend.
Der E 200 Kompressor ist alles andere als ein lahmer Vogel. Das maximale Drehmoment von 250 Nm bei 3.500 U/min sorgt für einen kraftvollen Vortrieb aus mittleren Drehzahlen. Eine Höchstgeschwindigkeit von über 230 km/h genügt ebenso den Ansprüchen an einen Vierzylinder wie die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 9,4 Sekunden. Der Klang des Kurzhubers mag jedoch nicht so recht zu einer eleganten Limousine wie der E-Klasse passen.
Und hier habe ich nochmal die Technischen Daten des Fahrzeuges aufgeschrieben.
Technische Daten
Motor Reihen-Vierzylinder, Kompressor
Hubraum 1796 cm³
Leistung 120 kW (163 PS) bei 5500/min
Drehmoment 240 Nm bei 3500/min
Getriebe 6-Gang manuell
Antrieb Heck
Bremsen Scheiben/Scheiben, ESP
Reifen 205/60 R 16 V
Kofferraum 505 l
Tankinhalt 65 l
Länge/Breite/Höhe 4818/1822/1450 mm
Leergewicht/Zuladung 1595/510 kg
Anhängelast (gebremst/ungebr.) 1900/750 kg
Messwerte
0-100 km/h 9,4 s
80-120 km/h im 5. Gang 12,8 s
Höchstgeschwindigkeit 230 km/h
Bremsweg aus 100 km/h (kalt/warm) 37,8/36,3 m
Testverbrauch (l/100 km) 10,3 l Super
Ausstattung
Bi-Xenon mit Kurvenlicht 1566 Euro
Fünfgangautomatik 2030 Euro
Metalliclack 899 Euro
Navigationssystem ab 1740 Euro
Kosten/Garantie
Steuer pro Jahr/Befreiung 97 €/307 €
Typklassen HPF/VK/TK 17/20/32
Garantie/km-Begrenzung 2 Jahre/ohne
Antirostgarantie 30 Jahre
Mobilitätsgarantie 30 Jahre
Preis 35.206 Euro
carmaxx, 11.03.2009
Sehr schöner Bericht! Freue mich über Gegenlesung!
Düsseldorf, 11.03.2009
klasse bericht - ehrliche meinung: E200 ist n sehr lahmer vogel - wer mal E320 gefahren ist, findet den E200 wirklich LAHM :
helden_gesucht, 12.03.2009
das mit den 6-8l möchte ich anzweifeln. selbst bei deinen eingestellten technischen details steht ein testverbrauch von über 10 l. die 8l sind vielleicht realistisch, wenn man nur landstraße bzw. autobahn fährt, aber kombiniert wohl eher nicht machbar.
ein Testbericht von werbetrommel2005-09-30 16:50:58vom 30.09.2005Empfehlung: nein
Vorteile: Angenehm zu fahren...Nachteile/Kritik: Qualitätsmängel (Rost)
Mercedes E 240 T Avantgarde
In diesem Bericht will ich meine 5-jährige Erfahrung mit meinem Auto beschreiben.
Dabei beschränke ich mich speziell auf die Dinge die man nicht im Katalog findet.
Technische Daten kann man ja den Prospekten entnehmen
Kataloge über dieses Modell findet man wahrscheinlich auch nicht mehr.
Außer dem will ich auch nur etwas ausführlicher über die Highlights berichten.
Im Januar 2001 kaufte ich den oben genannten Mercedes mit Erstzulassung November 1998.
Das Auto war zu diesem Zeitpunkt gerade gut 2 Jahre alt und hatte 40000Km auf dem Tacho.
Das Scheckheft war ordnungsgemäß
geführt. Bist heute bin ich noch von der Richtigkeit der Angaben überzeugt, da es keine Anzeichen einer Manipulation gab und gibt. Es gab auch keine Gebrauchsspuren, die auf größere Kilometerleistung hinwiesen. Ich erhielt die übliche Gebrauchtwagengarantie.
Kauf entscheidend für mich war unter anderem auch die bis dahin so hoch gelobte Qualität und Langlebigkeit der Fahrzeuge dieser Marke.
Ich bin sehr zufrieden mit dem guten Fahrkomfort, dem ruhigen Motorlauf und geringem Fahrgeräusch. Lediglich bei hohen Geschwindigkeiten enttäuscht der Geradeauslauf und die Kurvenstabilität. In lang gezogenen Autobahnkurven neigt der Wagen zum aufschaukeln.
Man muss dann sehr gut aufpassen.
Nach einer gewissen Zeit der Begeisterung bemerkte ich einige kleine Mängel.
Erstens Wasser in den Nebellampen.
Zweitens, die Hecklappe war undicht. Wassertropfen waren auf der Gepäckabdeckung zu sehen.
Bei der ersten Inspektion reklamierte ich diese Mängel.
Behoben wurden die Fehler nicht. Mir wurde lediglich erklärt, dass dies nicht zur Gewährleistung gehöre. Und außerdem Gummiteile wären natürlich von der Gewährleistung ausgeschlossen. Die undichte Stelle an der Heckklappe dichtete ich darauf hin selbst ab. Die Nebellampen sind bis heute noch innen nass.
Nach etwa einem Jahr gerade innerhalb eines Kreisverkehrs gab es ein Geräusch, so als hätte ich einen Crash mit einem anderen Verkehrsteilnehmer. Ein kurzer Blick nach allen Seiten lies aber keinen Verkehrsteilnehmer in meiner Nähe erkennen. Bei nächster Gelegenheit stoppte ich und sah mir den Wagen von allen Seiten an. Ich konnte nichts ungewöhnliches
entdecken. Am Ziel meiner Fahrstrecke sah ich dann einige kleine Beulen in der Motorhaube. So groß, als währen das heftige Hageleinschläge. Allerdings von innen nach außen! Ich öffnete die Motorhaube und sah dass die Keilriemenscheibe auseinander geflogen war. In der Werkstatt erklärte man mir dann “so etwas haben wir ja überhaupt noch nicht gehabt“. Der schaden wurde kulanterweise kostenfrei behoben. Die Beulen wurden mit meinem Einverständnis vom “Beulendoktor“ geglättet. Auf eine Neulackierung der Motorhaube konnte dadurch verzichtet werden.
Bei einer Fahrleistung von etwa 80000Km bemerkte ich Klappergeräusche beim durchfahren kleiner Schlaglöcher. Es rappelte bei besonders bei kleinen Straßenunebenheiten.
Die Geräusche wurden meiner Meinung vom Fahrgestell, Radaufhängung oder irgendwo in dieser Gegend vermutet.
Zu diesem Zeitpunkt wurde auch die zweite TÜV-Untersuchung fällig. Die erste Untersuchung wurde vom Händler bei Kauf des Wagens bereits nach zwei Jahren durchgeführt.
Bei der normalen TÜV-Untersuchung wurden aber keine Mängel am Fahrwerk gefunden.
Darauf hin ließ ich auch noch die Stoßdämpfer prüfen. Das kostet extra. Ich war ein wenig enttäuscht, als da nichts zu hören war und auch kein defekt festgestellt wurde. Dann hätte man wenigstens gewusst was man reparieren oder austauschen muss.
Ich fuhr noch ein ganzes Jahr mit dem immer stärker werdenden geklapper. Das sind bei meiner jährlichen Km-Leistung 20000Km. Dann wurde mir das doch allmählich zu unangenehm. Ich fuhr in die Werkstatt. Nach einer Testfahrt vermutete der Werkstattmeister, dass da an der Radaufhängung etwas ausgeschlagen ist und ausgetauscht werden muss.
Das wäre eine Eigenschaft dieses Fahrzeugtyps. Dieser Fehler würde immer so bei etwa 100000Km auftreten. Das wäre schon bei Vorgängermodell so gewesen. Ich dachte mir nur:
“ Da haben die bei Mercedes wohl nichts dazugelernt“.
Die teile wurden ausgetauscht. Die Geräusche waren verschwunden.
Nun warte ich darauf, dass es bald wieder anfängt.
Das Auto ist mit einer Klimaautomatik ausgestattet. Da das nicht mein erstes Auto mit Klimaanlage ist viel mir Im Vergleich auf, dass Die Kühlleistung bei Autobahnfahrten fast wirkungslos ist. Also ging ich der Sache auf den Grund. ich installierte ein Temperatursensor im Ausblaskanal der Belüftung. Nun weis ich auch etwas mit dem Begriff Klimaautomatik anzufangen. Die Automatik besteht nun nicht darin, dass man eine gleichmäßige Temperatur im Auto hat, nein der Entwickler hat wohl keinen Aufwand gescheut, die Temperatur geschwindigkeitsabhängig zu regeln. Bei entsprechen hoher Außentemperatur so ab 23°C und sonnigem Wetter beträgt die eingeleitete Luft bei 50 Km/h 5°C Also im Stadtverkehr Funktioniert das alles sehr gut. Bei 100 Km/h auf der Autobahn wird die Luft nur noch auf 10°C heruntergekühlt.
Das hat dann nur noch einen mäßigen Effekt. Bei 150 Km/h sind es dann nur noch 15°C.
Da sich die ganze Sache auch so richtig schön linear verhält haben ich mich über 20°C bei Tempo 200 auch nicht mehr gewundert. Auch höhere Außentemperaturen ändern daran nichts.
Da denkt doch wohl so ein Entwickler mit seinem physikalischen Halbwissen man müsse mit einem Auto nur schnell genug fahren, dann könne man wohl ganz auf eine Klimaanlage verzichten. Weil dann der warme Fahrtwind den wagen innen kühlt kühlt.
Vielleicht ist das ja auch der Grund, weshalb Kamele in der Wüste nicht so schnell laufen. Die haben Angst, dass sie dann erfrieren.
Als ich dann aufgrund dieser Messwerte meine Klimaautomatik reparieren lassen wollte wurde zunächst erst einmal das Kältemittel überprüft. Man stelle einen gewissen Verlust fest, füllte ihn auf und erklärte mir nun sei alles in Ordnung. Dann schickte man mich mit “reparierten Auto“ weg und schickte mir die Rechnung. Ich bezahlte und der Kühleffekt war immer noch derselbe. Ich reklamierte. Dann wurden noch einige Experimente mit dem Außentemperaturfühler gemacht. Darauf hin wurde ein Diagnosegerät kontaktiert, Das Kabel zwischen Motorhaube und Karosserie hindurchgeführt, so dass man die Motorhaube schließen konnte. Das Diagnosegerät wurde durch das Fenster in den Fahrzeuginnenraum geführt. Das Fenster wurde so weit möglich geschlossen und mit Klebeband gründlich abgedichtet. So präpariert fuhren wir dann auf die Autobahn. Und dann konnten wir das feststellen, was ich schon lange wusste. Wir konnten mit dem Diagnosegerät die Verdampfertemperatur und einige andere Dinge Messen. Die Verdampfertemperatur zeigte im wesendlichen die gleichen Temperaturen an, die ich mit meinem Thermometer auch gemessen hatte nur ein bis zwei grad niedriger. Nach etwa zweistündiger Autobahnfahrt kehrten wir wieder zur Werkstatt zurück. Der Elektriker war nun schlauer. Dann wurde ein neuer Termin vereinbart und ein neues Steuergerät eingebaut. Der Kühleffekt war immer noch derselbe. Das Steuergerät wurde wieder zurückgetauscht. An der Klimaanlage konnte man nichts machen. Und so fahre ich heute immer noch mit einer geschwindigkeitsgesteuerten Klimaanlage. Im Sommer natürlich ganz langsam.
All die anderen kleinen und größeren Mängel kann ich hier nicht so ausführlich beschreiben.
Wie Z.B.
Klappernder Katalysator.
Ausfall des GPS-Navigationssystem und Reparatur bzw. Austauschteils zum halben Neupreis. Nur der Teil Im Kofferraum für 900.-€
Defekter Benzinpumpe.
Ausfall der Hecktürverriegelung wegen falscher Montage bei der Fahrzeugherstellung. Da wurde wohl ein Sicherungsclip vergessen. Unangenehm weil man diesen Defekt nur feststellt wenn man nach dem Abschließen überprüft ob die Klappe wirklich abgeschlossen ist. Wer macht das schon? Wo für dann noch eine Fernbedienung mit Kontrolle über die Blinklampen? Ich weiß nicht wie lange oder wie oft mein Auto so unverschlossen am Straßenrand gestanden hat.
Häufiger Ausfall von Glühlampen. Besonders unangenehm im Kombiinstrument. Natürlich Werkstattbesuch. Lobenswert ist, dass Glühlampendefekte am Armaturenbrett angezeigt werden. Natürlich auch Wackelkontakte an den Lampenfassungen.
Hin und wieder fallen die Schläuche für die Scheibenreinigung ab. Das ist eine endlose Fummelei bis man die wieder aufgesteckt hat.
Der dickste Hammer ist jedoch, der Rostfraß an den Türrahmen, an der Motorhaube und an der Heckklappe den ich am Fahrzeug fand als es gerade mal 5 Jahre alt war. Zuerst fand ich den Rost an den Türen. Ich reklamierte. Da ich aber nicht die entsprechenden Inspektionen machen ließ bot man mir an, gegen eine Selbstbeteiligung von 35% Die Türen zu wechseln.
35% Selbstbeteiligung sind für mich aber bei den Preisen uninteressant. Ich bin heute froh, dass ich dafür kein Geld ausgegeben habe. Denn erst später bemerkte ich den Rostfraß an de Heckklappe und an der Motorhaube. Dann an den Türholmen unter der Plastikabdeckung die bei der Reparatur des GPS-Navigationssystems entfernt werden musste um die Verkleidung im Laderaum zu entfernen. Die dann aber nicht mehr richtig befestigt wurde. Das Auto, das ich vorher fuhr dessen Name auch Mit einem „M“ beginnt Zeigte selbst nach 12 Jahren trotz “ angespitztem Kotflügel “ kein Rost.
Die oben erwähnte Langlebigkeit wird sich somit wohl in Grenzen halten.
...
ein Testbericht von Düsseldorf2005-03-29 23:37:39vom 29.03.2005Empfehlung: ja
Hallo an alle zusammen! Heute möchte ich Euch etwas über die neue E-Klase von Mercedes informieren.
EINLEITUNG
Die ersten E-Klassen kamen bereits 1947 auf den Markt.
Wir hatten bereits vor einigen Jahren 2 mal die jetzt alte E-Klasse als Jahreswagen. Dieses Auto war einfach super. Bis auf den relativ hohen Verbrauch und den hohen Preis. Unter 30.000€ ist halt nichts drin. Der Rest war einfach großartig. Das Fahrzeug war mit allem Möglichen Elektrokram ausgestattet. So ließ sich z.B. der Kofferraum
Durch eine Fernsteuerung öffnen! Das ist ein echter hingucker. IN dem
Auto selber war genug Platz. Mein 12 jähriger Bruder konnte seine Beine so weit ausstrecken, wie er konnte. Er kam einfach nicht an den Vordersitz heran. Auch sehr praktisch ist, das man zwischen den beiden hinteren Sitzen eine herausklappbare Armlehne mit Getränkedosenhalter hat, sowie eine Klimaanlage. ( Nicht serienmäßig). Sehr zu empfehlen war auch das autom. Schiebedach, was allerdings Aufpreis kostete. Das Autoradio hatte es ebenfalls in Sich. Man konnte richtig laut aufdrehen und hatte dabei einen sehr feinen Klang. Das sollte zur alten E-Klasse reichen. Nun komme ich zur neuen E-Klasse.
DIE NEUE E-KLASSE:
Die neue E-Klasse hat viele Ähnlichkeiten mit ihrem Vorgänger, trotzdem hat sich vieles Verändert.
DESIGN :
Das Design ist eine Mischung aus E- und S- Klasse. Die noch stärker gerundeten vier Augen vorne erinnern einen stark an den Vorgänger. Die Rückleuchten haben große Ähnlichkeiten mit der aktuellen S-Klasse. Insgesamt ist die neue E-Klasse im Gegensatz zum Vorgänger stärker abgerundet und sieht somit etwas länger und flacher aus. Wie bei der neuen C-Klasse ist im Heck eine dritte Bremsleuchte im Kofferraumdeckel integriert.
MOTOREN:
Es gibt wieder viele verschiedene Motoren zur Auswahl. Bei Markteinführung sind natürlich noch nicht alle erhältlich gewesen, aber im Laufe der Zeit soll es dazu kommen.
Folgende Motorvarianten sollen oder sind erschienen:
E 200 CDI
E 220 CDI
E 270 CDI
E 320 CDI
E 240
E 320
E 500
Die vier CDI Modelle stellen Dieselvarianten dar. Die restlichen Modelle sind Benziner. Natürlich kommt auch eine Version von AMG auf den Markt, die diese Modelle an Power, aber wahrscheinlich auch im Preis übertrumpfen wird.
E 200 CDI :
Der E 200 besitzt vier Zylinder und hat einen Gesamthubraum von 2.148 cm³. Die Verdichtung liegt bei 18,0. Die Höchstgeschwindigkeit wird vom Hersteller mit 203 angegeben. Er braucht für eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h 12 Sekunden.
Sein Verbrauch liegt bei 8,5 / 4,8 / 5,9 Litern ( Stadt / Außerhalb / Insgesamt ).
Die Co2 Emissionen (g/Km)³ liegt bei 164. Im Tank finden 65 Diesel platz. Der Kofferraum hat ein Volumen von 540 Litern und der Wendekreisdurchmesser ist 11,4 Meter. Sein Leergewicht beträgt 1.585 kg. Insgesamt darf er max. 2.120 kg wiegen.
NEUE ELEKTRONIK:
Wie es bei neuen Autos nun mal so üblich ist, hat auch die E-Klasse einige technische Neuheiten drauf. Dazu gehört das neue SBC. Das ist ein neues Bremssystem und steht für Sensotronic Brake Control. Diese System berechnet, bei betätigen der Bremse, die benötigte Bremskraft und bestimmt deren Verteilung auf die einzelnen Räder ab ( siehe Mercedesinfoheft) . Weiter trocknet es während der Fahrt nasse Bremsscheiden und hilft dadurch den Bremsweg stark zu verringern. Es optimiert auch andere System , wie z.B. ESP oder ASR.
SERIENAUSSTATTUNG:
Zur Serienausstattung gehören erst mal Airbags für Fahrer und Beifahrer , sowie Windowbags. Auch ABD ist serienmäßig vorhanden. Die Fensterheber sind 4 fach elektrisch mit einem Einklemmschutz. In einigen Modellen ist die Servolenkung Geschwindigkeitsabhängig. ( z.B. E 320 (+ CDI) Beide Außenspiegel sind beheizbar und sind von innen elektrisch einstellbar. Sie haben eine Blinkerleuchte integriert. Zur Serienausstattung gehört auch das Bremsassistentsystem BAS. Im Cockpit gibt es eine Bremsverschleißanzeige. Im Drehzahlmesser ist eine Uhr integriert und ESP ist natürlich auch serienmäßig dabei. Die Innenbeleuchtung ist elektronisch dimmbar und erleuchtet automatisch bei einer Fahrzeugentriegelung. Eine Erneuerung stellt auch die automatische Kindersitzerkennung bei Kindersitzen von Mercedes im Beifahrersitz dar. Wie dies allerdings genau funktioniert weiß ich auch nicht. Es ist aber bestimmt sehr praktisch. Es sind 5 Kopfstützen vorhanden und auch an Leichtmetallräder wurde gedacht. Wie es auch bei BMW üblich ist, besitzt die neue E-Klasse ein Multifunktionslenkrad und Nebelscheinwerfer. Beim Radio wurde wieder nicht an Ausstattung gespart. Es sind serienmäßig acht Lautsprecher vorhanden. Die Radioantenne ist in der Heckscheibe integriert und das Radiomodell ist das MB Audio 20 CC. Sogar die Scheibenwaschanlage ist beheizt und ein Regensensor ist auch vorhanden. Bei unserer alten E-Klasse war dies damals noch nicht serienmäßig. Man musste es gegen Aufpreis bestellen, so weit ich weiß. Auch ist ein Seitenaufprallschutz dabei. Das soll die Sicherheit verbessern. Das oben erwähnte SBC System gehört natürlich auch zur Serienausstattung und hat sich in zahlreichen Tests bewiesen.
Natürlich hat die neue E-Klasse eine Servolenkung serienmäßig. Ohne die wäre dieses Riesenfahrzeug kaum zu bewegen. Also eine gute Verbesserung .
Im Fond befindet sich eine 12 Volt Steckdose. Sie kann z.B für einen Fön benutzt werden, wenn man sich die Haare trocknen will. Rein theoretisch könnte man hier ja einen Computer anschließen, denn die haben ja ebenfalls eine Spannung von 12 Volt. Mit einem Trafo wird sie ja von 230 Volt auf 12 Volt heruntergeregelt. ( wäre ja eine Möglichkeit für Bastler, ihr Können unter Beweis zu stellen *gg*) . Die Fensterscheiben sind wärmegedämmt, rundherum. Auch ein Tempomat gehört zur Serienausstattung. Er funktioniert so, dass man seine Höchstgeschwindigkeit einstellen kann und bei Überschreitung das Fahrzeug automatisch abbremst. Man brauch also so gut wie nicht mehr auf den Tacho zu schauen. Bei der alten E-Klasse gehörte es nicht zu Serienausstattung.
Diese Funktion ist aber meist für den nachfolgenden Verkehr irreführend. Wir hatten mal einen vor uns, bei dem deswegen alle 5 Sekunden die Bremsleuchte anging. Das ist schon ziemlich nervig.
Eine Infrarotfernbedienung , sowie eine elektronische Wegfahrsperre gehören ebenfalls zur Serienausstattung. Natürlich auch eine Zentralverriegelung.
Die neue E-Klasse gibt es genau, wie den Vorgänger in drei Varianten. Da wären CLASSIC , ELEGANCE und AVANTGARDE anzubieten. Es sind kleine , aber feine Unterschiede untereinander. So hat die ClASSICausstattung ein anthrazitfarbendes Lenkrad, geschäumt. Die Eleganceausführung hat ein Lederlenkrad. Auch die Avantgardeausführung hat ein Lederlenkrad.
PROBEFAHRT:
Mit meinem Vater habe ich bereits eine Probe fahrt in dem neuen Modell gemacht. Es war superbeeindruckend. Das Auto schwebt förmlich über den Asphalt und man hört kaum die Außengeräusche. Die Beschleunigung bei unserem Modell war fantastisch. Wir sind schnell über 200 auf der Autobahn gekommen. Der Verbrauch steigt aber dann genauso fantastisch. Man kommt schnell über 12 Liter normal Benzin. Dafür sitzt man in einem echten Hingucker. Man wird mit diesem Auto von allen Menschen beglotzt, als hätten die noch nie ein Auto gesehen. Das Gefühl ist blöd und cool zugleich. Die Sitze sind, so weit ich sie testen konnte sehr bequem. Auch das Radio hat einen irre Sound und man könnte davon leicht taub werden.
FAZIT:
Ich bin der Meinung, das die neue E-Klasse eine gute Erweiterung der alten E-Klasse ist. Sie wird wahrscheinlich genauso Erfolgreich sein, weil sie im Preis so gut , wie gleich geblieben ist. Sie wirkt aber eleganter und freundlicher als die Alte. Das liegt wahrscheinlich an den sehr gelungenen Rundungen. Ein insgesamt durchaus gelungenes Auto.
Das einzige was einen regelrecht abschrecken kann , ist die lange Wartezeit, die man Braucht, um das Auto zu erhalten. Ich habe mich neulich beim Mercedeswerk in Düsseldorf informiert und die Meinten, wenn man jetzt bestellt, bekommt man das Auto im Sommer 2004 !!!!!!!!!!
Bei Mercedes sind die Wartezeiten bei neuen Autos allgemein sehr hoch. Auch bei der neuen C-Klasse Kombi muss man über ein Jahr warten, um einen zu bekommen. Da fragt man sich, ob es sich lohnt. Das muss aber jeder selbst wissen.
ein Testbericht von ichbingut22004-12-21 23:04:56vom 21.12.2004Empfehlung: ja
Wer wie ich das Glück hat, einen Mercedes in seiner Freizeit fahren zu können, der hat sicherlich eine gute Karte gezogen. Also -> ich bin nicht der Besitzer dieses Schmuckstücks in unserem Haushalt, aber ein regelmässiger Fahrer; deshalb schreibe ich diesen Erfahrungsbericht!
Der Mercdes Benz ist nicht nur in den USA ein gefragtes Fahrzeug, sondern ist auch in deutschen Landen gerne gesehen. Das liegt nicht allein am bedingungslosen Fahrkomfort, auch der Luxus den dieses Wunderwerk der Technik dem Fahrer und Mitfahrer eröffnet ist grandios.
Da wäre zum Beispiel díe "Zwei-Stufen-Sitzheizung" die bequem
für jeden Sitz der Fahrgastkabine eingestellt werden kann. Ein einfacher Druck auf den schwarzen Knopf genügt und schon wenig später erfreuen sich Gesäß und Rücken des Fahrers bzw. Bei- oder Mitfahrers wohliger Wärme. Direkt neben den Schaltern für die Sitzheizung befinden sich die Bedienelemete für die Fensterheber - sehr angenehm.
Weitere Kleinigkeiten aus dem Schwabener Ingenieurbüro machen den Aufenthalt im Mercedes Benz E-280 zu einer Tätigkeit die nicht durch Rücken- bzw. Gesäßschmerzen getrübt wird. So lassen sich die Sitze von Fahrer und Beifahrer durch in Sitzform angeordnete Knöpfe einfach verstellen, vollautomatisch, versteht sich. Wenn man dann noch die Klimaanlage auf der eigenen Seite auf die gewünschte Temperatur eingestellt hat, kann das reine Fahrvergnügen beginnen. Ob man das Navigationssystem befragt, oder einfach nur der Sonne entgegenfährt ist irrelevant; die Fahrt wird in jedem Fall zu einem Riesenspass! Das ruckelfreie 5-Ganggetriebe sorgt dafür, dass man angenehm über die Strassen rollt, aber auch in Extremsituationen, in denen starke Beschleunigung gefragt ist, entwickelt das Fahrzeug ein Drwehmoment zum Träumen. Es macht einfach Spass auf den Drehzahlmesser zu schauen und den zweiten Gang locker bis fast 90 zu "ziehen". Erst dann bremst die Software des 280ers das Fahrzeug leicht ab und erinnert den Fahrer daran zu schalten. Heisst: bei 6000 ist Schluss. Zwar habe ich es schon geschafft den Motor bis 6500 zu drehen aber spätestens dann wird man sanft abgebremst.
Die Höchstgeschwindigkeit von ca 250 kann man mit Sommerreifen leicht erreichen, bei den teuren Winterreifen von Good-Year sollte man bei 210 Mitleid mit den Reifen haben und das Interesse am eigenen Lebenserhalt sollte spätestens dann sehr gross sein.
Das soll allerdings nicht heissen, dass man als Fahrer diese Limousine nicht in fast jeder Situation unter voller Kontrolle hat. Zur Kontrolle des Fahrzeugs tragen nämlich ASR (Anti-Schlupf-Regelung) und das ESP (Elektronisches Stabilisierungsprogramm) bei. Kein Grund zur Sorge also: der Fahrer ist nicht nur wegen der Software gut in der Kabine aufgehoben, sondern auch aufgrund der riesigen Knautschzone.
Man könnte noch sehr viel über das Fahrgefühl schreiben, das Kribbeln im Bauch wenn man merkt, dass die Musik aus dem 6-fach-CD-Wechsler bei höheren Motordrehzahlen lauter aus dem Bose-Soundsystem kommt, und die fantastische Beschleunigung mit der man an einer zweisputigen Kreuzung einfach jeden "protzigen Golffahrer" platt macht; das würde wahrscheinlich den Rahmen von 8000 Wörtern sprengen.
Wenn Sie Gelegenheit haben sollten einen E-280 zu fahren, dann geniessen Sie es und Sie werden garantiert NICHT enttäuscht werden.
...
ein Testbericht von conaan2004-02-19 17:32:12vom 19.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Geringer Verbrauch...Nachteile/Kritik: Der Preis
Ein Fahrbericht über die neue E-Klasse
( Typ W 211 ) von Mercedes Benz.
Da das Sozialamt das teure Superbenzin für meinen kleinen SLK 320 nicht finanzieren will, versuche ich es mal mit einem Diesel.
;-)))))))
Zunächst ein Paar Fakten zu dem Auto.
Es handelt sich um den E 270 CDI.
Dem Eingeweihten sagt dies, dass es sich um einen Diesel handelt
mit 2685 cm³ und einer Nennleistung von 130 KW,
und einem Nenndrehmoment von 425 Nm.
Die geänderte äussere Form der neuen E – Klasse hat mich bei
einer Ausstellung angesprochen und ich verabredete einen Termin zu
einer Probefahrt .
Pünktlich , wie ich es von Mercedes gewohnt bin, war der Verkäufer
bei mir und nach der Probefahrt wurde der Kaufvertrag unterschrieben.
Das Ausliefern erfolgte auf den zugesagten Tag.
Nun, nach drei Monaten Fahrt, in denen ich immerhin fast 5.000 Km gefahren bin, denke ich, dass ich das Fahrzeug und sein Verhalten
beurteilen kann.
Der Wagen ist sehr geräumig und die Sitze sind vom allerfeinsten.
Selbst nach einer ununterbrochenen Fahrt von über 800 Km konnte ich ohne Rückenschmerzen aussteigen.
Das sie in alle Richtungen sowie in der Höhe elektrisch verstellbar sind versteht sich bei diesen Fahrzeugen von selbst.
Das gleiche gilt für das beheizte Lenkrad.
Der Motor ist durchzugstark und beim Beschleunigen kann ich ihn
durchaus mit meinem kleinen SLK 320 vergleichen.
Natürlich dreht er als Diesel nicht so hoch, aber das weiss jeder,
der sich mit Dieselfahrzeugen befasst.
Und was die Geräusche des Motors angeht, naja, Mercedes schreibt
in einem Prospekt, „ Sie hören nur ein sanftes brummen, „ diese Aussage ist allerdings sehr optimistisch.
Beim Beschleunigen hört man den Motor doch recht deutlich.
Allerdings wird er eigentümlicherweise immer leiser je schneller
die Fahrt wird. So ab ca. 180 km/h hört man wirklich nur noch ein
leises summen, welches ab etwa 200 völlig verschwunden ist.
Zu den vielen elektronischen Hilfen wie etwa ABS – Bremsassist –
Esp – Bas – SBC und was es sonst noch so alles in ihm Fahrzeug gibt, möchte ich nicht gross Stellung beziehen, es ist ja wohl den meisten von euch bekannt.
Was allerdings für mich neu ist, nämlich die Automatik fürs Licht
und den Scheibenwischer, ist sicher erwähnenswert.
Auf Automatik eingestellt schaltet sich die Fahrbeleuchtung bei Dämmerung ein und der Scheibenwischer wählt bei Regen oder Spritzwasser automatisch die nötige Wischgeschwindigkeit.
Sehr gut zum Beispiel bei einem LKW der bei Regen einem entgegenkommt, und die Gischt einem mit einem Schlag die Frontscheibe zuschleudert.
Die Elektronik reagiert schnellstens und sorgt für freie Sicht.
Das Multifunktionslenkrad ist eine nette Spielerei für mich,
aber nicht mehr. ( Ich könnte drauf verzichten.)
Das gleiche gilt für den Bordcomputer.
Auf was ich nicht mehr verzichten möchte, ist das Satelliten-
Navigations – System.
Ich kenne es aus dem SKL und dort hat es sich bestens bewährt.
Es ist zwar etwas anders als das APS 30 und nennt sich nun
APS 50 , aber die Funktionen sind doch sehr ähnlich.
Nun zu den Fahreigenschaften.:
Der Wagen liegt ruhig und ausgeglichen auf der Strasse und selbst
bei scharfer Kurvenfahrt hat er keinerlei Tendenz auszubrechen.
Der Verbrauch ist einfach sagenhaft. Ich verbrauche ( bei meiner Fahrweise ) als Durchschnittsverbrauch ca 7 Liter Diesel!!!!!!
auf 100 Km.
Da der Tank 80 Liter beinhaltet heisst das, etwa 1100 Km mit einer Tankfüllung!
Die Bremsanlage ist ähnlich die des SKL wirksam.
Ich kenne kein Fahrzeug, welches ähnliche Verzögerungswerte hat.
( Zumindest bin ich noch nicht mit einem solchen gefahren)
Das Raumangebot ist grosszügig. Auch die Fontpassagiere haben ausreichend Platz.
Der Kofferraum ist ebenfalls mehr als ausreichend.
Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 230 Km/h im sechsten Gang angegeben. Die er auch erreicht.
Mit einer Gesamtlänge von 4,818 m passt er grade noch so in die Garage.
Die Breite ist 1,822 m und die Höhe 1,452 m.
Die Bereifung kann unterschiedlich gewählt werden, ich habe mich zu
225 / 55 R 16 95 V entschieden.
225 und 55 sagt mir noch was, was die anderen Zahlen bedeuten weiss ich nicht.
Einige technische Daten.:
Wie sie in jedem Prospekt zu finden sind.
2,7-Liter Reihenfünfzylinder Turbodieselmotor, Common-Rail-Technik und Turbolader mit variabler Turbinengeometrie
Die weiteren technischen Daten erspare ich mir , da sie aus jedem Prospekt ersichtlich sind.
Zum Schluss noch eine Sache, die mir am Herzen liegt.
Liebe Leute von Mercedes,
Ein Auto, welches sich in dieser Preisklasse bewegt, sollte ein
CD Radio serienmässig haben!!!
Das Serienmässige Radio ist ein „ KASSETTENRADIO „ !!!!!
Fazit.:
Ein recht teures Auto, mit relativ viel Comfort.
Mässiger Serienaustattung,
nach Zukauf div. Optionen dann doch zufriedenstellend.
Hohe Serienmässige Sicherheit. Gurtstraffer - Windowbag usw.
Über eine Form kann man unterschiedlicher Meinung sein, mir gefällt die neue Form.
ein Testbericht von DonBartleby2003-08-01 09:50:24vom 01.08.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Motor, Fahrwerk, Komfort...Nachteile/Kritik: Preis
Mein Vater kaufte sich diesen Wagen vor nunmehr knapp 6 Jahren. Der Wagen hatte damals knappe 20.000km gelaufen und war 2 Jahre alt. Er hat lange mit sich gerungen, denn das damals revolutionäre 4-Augen Gesicht, was mittlerweile viele andere Hersteller „übernommen“ haben, sagte ihm damals nicht so zu. Aber schlussendlich überzeugte der Benz durch seinen Komfort, seine Qualität und natürlich auch durch sein Image.
(*-*-*-*-* DESIGN UND INNENRAUM *-*-*-*-*)
Zum damaligen Zeitpunkt war das Design mit den 4 Augen und der sehr weichen und runden Karosserie gegenüber dem Vorgänger, dem W124, eine
wahre Revolution. Dieser Wagen war der erste Schritt den Mercedes in eine neue Design Richtung tat. Es war eine Kehrtwende um 180 Grad wenn man das alte, angestaubte und eckige „Kastendesign“ gerade des Vorgängers betrachtet. Mercedes hat, wie ich finde, gut daran getan. Im Innenraum war der Wagemut nicht ganz so riesig. Der Innenraum ist zwar sehr hochwertig und seiner Klasse angemessen, so hat Mercedes doch gerade bei der Mittelkonsole auf das altbewährte „Schrankwand-Prinzip“ zurückgegriffen. Diese sorgt für einen gute Ergonomie und exzellenten Bedienkomfort. In diesem Mercedes ist alles da wo man es erwartet. Die Qualität und Anmutung der Materialien war bis zum Verkauf Mitte diesen Jahres top und dem eines Mercedes würdig. Zu den Möglichkeiten welche es gab, den Wagen auszustatten kann ich leider nicht mehr viel sagen, da ich keinen Katalog oder sonstiges besitze. Sagen kann ich aber das der Wagen mit Automatik, Klimaautomatik und der Ausstattungslinie „Elegance“ ausgerüstet war. Also eher die Spar Variante. Zur Funktion später mehr.
Vor kurzem fuhren wir das neue Modell der E-Klasse. Hier wurde ganz deutlich was sich in den letzten Jahren allein technisch getan hat. Einer der massivsten Unterschiede gegenüber der neuen ist aber der um ein wesentliches größere Innenraum. Mercedes hat versucht der neuen E-Klasse einen coupehaften Charakter zu verleihen. Dies wirkte sich nicht nur auf die Kopffreiheit im Fond aus, sondern auch auf die Beinfreiheit. Hier meiner Ansicht nach ein deutlicher Schritt zurück. Auf die technischen Unterschiede gehe ich hier nicht ein, klar das der neue dem alten überlegen ist.
(*-*-*-*-* KOMFORT / FAHRDYNAMIK *-*-*-*-*)
Auf den ersten Blick sind dies zwei Begriffe die sich nicht unbedingt ausschließen, aber doch einen gewissen Wiederspruch in sich bergen. Mercedes hat seine Prämisse ganz klar auf den Komfort gelegt. Dieser Wagen ist eine Reiselimousine von Feinsten. Der Fahrwerk bügelt Fahrbahnunebenheiten wie selbstverständlich glatt. Der Wagen zeigt auch bei der Geräuschdämmung keine Schwächen. So ist es bei 120 im Wagen immer noch angenehm leise. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist die sehr indirekte Lenkung, die sich in der Stadt mit dem kleinen Finger drehen lässt. Dies ist zwar beim Einparken sehr angenehm, vermittelt aber sonst recht wenig Gefühl für die Fahrt. Fahrspaß kommt erst dann auf wenn man den rechten Fuß wie selbstverständlich in die Richtung drückt wo man hin will. Nach kurzem Murren im Drehzahlkeller, zieht der Motor freudig an und spielt seine volle Kraft aus. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 236km/h das zeigt der Tacho sogar recht genau an.
(*-*-*-*-* FUNKTION / QUALITÄT *-*-*-*-*)
Als der Wagen am Ende nahe der 100.000km Grenze war, wurde eines ganz deutlich. Es klappert nichts. Weniger erfreulich war, da hatten wir wohl auch Pech, das dieser Wagen während dieser 100.000km regelmäßig in der Werkstatt war und das nicht wegen kleinerer Mängel, sondern wegen wirklich großer Sachen. Da wären:
- defekte Lenkung --> Lenkungseinheit komplett ausgetauscht bei ca. 40.000km
- defekte Motorelektronik --> Austausch bei ca. 50.000km
- defekte Zylinderkopfdichtung --> Austausch bei ca. 85.000km
Letztere war der entgültige Auslöser für den Kauf eines neues Wagens. Hier sind nur die wirklich großen und kostenintensiven Reparaturen erwähnt. Unerwähnt blieben einige Roststellen und etliche kleinere Reparaturen. Wenngleich Mercedes sich mehr als kulant verhielt und sich nach einigem Murren und gutem Zureden dazu bereit erklärte die Hälfte der Kosten zu tragen, bliebt doch ein fader Beigeschmack, wie soll man bei solchen Mängeln den Preis für das Image noch rechtfertigen? Ich hoffe es wir bei unserem neuen besser. Ich habe mir aber sagen lassen, das diese Probleme alles andere als Mercedes typisch sind. Das kann man bei dem Image und dem Preis allerdings auch erwarten.
Mal abgesehen von diesen groben Mängeln war der Wagen aber ein Traum. Der seidenweiche R6 mit 197PS verrichtete seine Arbeit mercedestypisch leise und blieb dabei mit ca. 10l/100km angenehm sparsam. Der Motor entwickelt sein maximales Drehmoment bei 3000 Touren. Das lässt den Fahrer auch ganz deutlich spüren unterhalb dieser Grenze geht recht wenig. Man sehr also der 3000er Marke entgegen. Dann zieht er aber kräftig an und geht sprichwörtlich ab wie Schmitz Katze. Dieser Vortrieb hält dann auch an bis zur Höchstgeschwindigkeit von 236km/h.
Wer einmal einen Mercedes mit Automatik gefahren ist, wird zum einen nie wieder einen mit Schaltung ordern und zum anderen an jeder anderen Automatik etwas auszusetzen wissen. Wenn man während des Beschleunigens nicht ruckartig den Fuß vom Gas nimmt, ist rein Rucken oder Zucken zu merken. Das Fahren gestaltet sich als kinderleicht, wenn man sich einmal an die etwas unübersichtliche Karosserie gewöhnt hat, besteht das Fahren aus Zündschlüssel umdrehen, Automatikhebel auf D und los geht’s.
Die Sicherheitsausstattung, sowohl die passive als auch die aktive ist bei Mercedes seit jeher vorbildlich. So war unser Wagen mit ABS, ASR und vielen anderen fahrstabilisierenden elektronischen Helferlein ausgestattet. Er hatte Doppelairbags sowie Sidebags vorne und Sideairbags hinten. Diese haben wir zum Glück nicht ausprobieren müssen. Daher kann ich nicht sagen wie sie funktionieren. =)
(*-*-*-*-* FAZIT *-*-*-*-*)
So ziehen wir denn nun einen Schlussstrich unter das Kapitel E 280. Er war ein sehr treuer Begleiter mit, gerade an unserem Wagen, etlichen Macken. Andere haben da sicher bessere Erfahrungen gemacht. Dies Tat dem Vertrauen in die Marke Mercedes jedoch keinen großen Abbruch, wenngleich der neue jetzt erst mal einiges an Wiedergutmachungsarbeit leisten muss. Mercedes ist unterm Strich ein unübertroffen komfortables Reiseauto haben möchten. Die Familientauglichkeit ist auf Grund seiner Ausmaße ebenso gegeben. Menschen die ein fahrdynamisches Fahrzeug wollen sind bei Audi oder BMW sicher besser aufgehoben. Hierbei beziehe ich mich auf die Generation der alten E-Klasse. Einen Vergleich zwischen den neuen Modellen von Mercedes, BMW und Audi habe ich derzeit leider nicht.
P.S.: Ich veröffentliche meine Berichte auch bei ciao/[CZD]Eraser und bei dooyoo/DonBartleby!
...
ein Testbericht von zerni2003-04-10 10:17:08vom 10.04.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Verarbeitungsqualität, Fahrleistungen, Verbrauch, Raumangebot, Funktionalität
...Nachteile/Kritik: Elegance-Variante etwas zu weich gefedert,Einarmwischer zieht Schlieren
Während des Sommers 2001 hatte ich über 3 Monate die Gelegenheit, den 220 CDI sowohl als Limousine, als auch als T-Modell in verschiedenen Ausstattungsvarianten als Mietwagen zu fahren. Um es vorweg zu nehmen: Der Wagen ist mit das Beste, was Mercedes zur Zeit zu bieten hat.
Fangen wir mit der Karosserie an: Neben einem sehr guten Qualitätseindruck besticht der Wagen durch ein sehr gutes Raumangebot, das T-Modell obendrein durch einen riesigen, variablen Kofferaum mit vielen praktischen zusätzlichen Staufächern (s. hierzu meinen separaten Erfahrungsbericht zum E 290 TDT). Instrumente tadellos übersichtlich, insgesamt
logische, einfache Bedienung. Etwas Eingewöhnung erfordert die Menüführung über die Lenkradtastatur, um die vielen größtenteils sinnvollen Informationen (verbleibende Reichweite etc.) des Bordrechners abzurufen, die in einem großen Display unterhalb des Tachos eingeblendet werden.
Der Wagen ist trotz seiner Größe sehr übersichtlich und dank leichtgängiger, exakter Servolenkung und einem in dieser Klasse unschlagbaren engen Wendekreis überraschend handlich. Die Qualität der verwendeten Materialien ist deutlich besser als in der C-Klasse, wenn sie auch nicht an frühere Mercedesstandards heranreicht. Die Ausstattung in der Elegance- und Avantgardeversion ist sehr reichhaltig und bietet alles, was das Autofahrerleben angenehm und sicher macht: Klimaanlage, ASR, ASD, elektr. Fensterheber, automat. abblendbare Spiegel usw. Sinnvolle Extras und beim Kauf auf jeden Fall mit ordern:
Erstens die exzellente Fünfgangautomatik mit Steptronikmodus; diese schaltet unübertroffen weich und passt sich dem jeweiligen Fahrstil perfekt an. Im übrigen sind die Daimler-Schaltgetriebe mit langen Wegen und hakeliger Führung eh keine Freude. Der drehmomentstarke Motor lädt zu einer schaltfaulen Fahrweise geradezu ein, und hierzu passt die Automatik einfach besser.
Zweitens der Tempomat, der von der Bedienbarkeit her schon das Beste ist, was es zur Zeit auf dem Markt gibt; außerdem schont er in Tempolimitzonen den Geldbeutel...man muss halt nur die richtige Geschwindigkeit programmieren...
Ob man nun das Elegance- oder Avantgardepaket wählt, ist in erster Linie Geschmackssache. Der Avantgardevariante bleibt die blaue Colorverglasung und der sehr schicke Chromgrill vorbehalten. Innen geht es betont kühl zu: Die Holzeinlagen sind dunkelgrau eingefärbt und erinnern eher an Carbonverkleidungen. Ordert man keine Lederpolster, wird der eine oder andere mit dem sehr gewöhnungsbedürftigen Stoffdesign seine Bauchschmerzen bekommen. Dafür ist das Fahrwerk angenehm straff gefedert.
Komfortbetonte Käufer sollten daher lieber zur Elegancevariante greifen. Diese ist weicher gefedert (für meinen Geschmack eine Idee zu weich, der Wagen wirkt insgesamt etwas schwerfälliger) und glänzt innen mit Wurzelholzverkleidungen. Wer mag, kann sich den Avantgardegrill nachrüsten lassen, Kostenpunkt ca. 200 EURO. Beide Varianten sind komplett ausgestattet.
Hände weg vom "Classic"-Modell. Diese machen von außen einen sehr schmucklosen, schlichten Eindruck (..a bisserl Chrom wär halt schon nett...) und sind nicht so gut ausgestattet. Will man diese per Extras auf das Ausstattungsniveau der Elegance- oder Avantgardevarianten bringen, ist der Preisvorteil fast dahin.
Kommen wir zum Herzstück des Wagens, dem Motor: Hier ist in der Tat ein Kraftwerk entstanden, das vollkommen ausreichend ist und Fahrleistungen ermöglicht, der hubraumgleiche Benziner meistens hinter sich lässt. Bereits bei 1.800 U/min schaufelt der Motor ein Drehmoment von über 300 Nm auf die Kurbelwelle, so dass sich bei Ampelstarts mancher Nebenmann verwundert die Augen reibt. Dabei besticht der Motor durch eine sehr gute Laufruhe und einen sehr niedrigen Verbrauch (Durchschnitt trotz zügiger Fahrweise ca. 7 Liter). Einzig der Vierzylindersound will so recht nicht begeistern, klingt halt doch arg billig. Die Fahrleistungen an sich drücken nur die halbe Wahrheit aus: sicher gibt es andere Limousinen, die auch an die 220 Km/h laufen und in 10 Sek durch die 100 Km/h-Marke eilen.
Was bei diesem Wagen begeistert, ist die Mühelosigkeit, mit der dies alles geschieht: Man dreht den Motor selten über 2.500 Touren und kommt trotzdem sehr zügig voran. Mit zunehmender Geschwindigkeit tritt das Motorgeräusch fast völlig in den Hintergrund, wobei der Innengeräuschpegel insgesamt außerordentlich niedrig ist. Gut, das Mercedes den lahmen und lauten Saugdieseln den Rücken gekehrt hat. Zwar sind die "Wanderdühnen" vom Schlage eines E 200 D oder E 220 D nahezu unverwüstlich, von der Leistungsentfaltung her aber absolut nicht mehr zeitgemäß und bieten auch kaum Verbrauchsvorteile ggü. den Benzinern.
Zusammen mit dem komfortablen Fahrwerk und dem ausgezeichneten Abrollkomfort ist mit dem 220 CDI ein Reisewagen par excellence entstanden, der eigentlich kaum Hunger auf mehr aufkommen lässt. Den der 270 CDI ist zwar eine Spur flotter, was sich im Alltagsbetrieb kaum bemerkbar macht, kostet dafür aber deutlich mehr und ist auch nicht so knauserig mit dem Sprit. Vom Preis-Leistungsverhältnis ist der 220 CDI mithin nicht zu schlagen, es sei denn man hat ein Aversion gegen Diesel.
Billig ist der Einstieg in die Diesel-Premiumklasse nicht: Ab 30.000 EURO ist man dabei, und dafür bekommt man gerade die Basisversion. Nach alter Mercedes-Tradition ist es kein Problem, durch Abgrasen der Zusatzausstattungsliste den Preis an die 50.000 EURO-Marke zu treiben.
Generell bekommt man allerdings ein Auto, das mit den geringsten Wertverlust seiner Klasse hat und bei sehr guten Fahrleistungen dennoch außerordentlich wirtschaftlich ist.
FAZIT: Mehr Auto braucht eigentlich kein Mensch...
...
Mercedes - Statussymbol oder einfach ein gutes Auto?
ein Testbericht von rimma2002-09-18 20:04:54vom 18.09.2002Empfehlung: ja
Hiermit möchte ich meinen allerersten Beitrag auf YOPI schreiben. Als Referenz für diesen Beitrag dient mir meine Mercedeskranke Familie und mein Freund, der mit jeden neuen Mercedes eine Probefahrt macht :-)) Ich hingegen bin ganz kritisch, weil ich meinen lieben Bayern über alles liebe und schätze.
Also jetzt zum Thema. Vor einiger Zeit kam mein Freund mit strahlenden Augen und teilte mir mit, dass sein Freund beim Mercedes ihm den neuen Mercedes E270 CDI zur Probefahrt für ein Wochenende gibt. Ach welch eine Freude für mich :-))
Die technischen Daten für
interessierte gibt es auf der Mercedes-Benz Homepage www.mercedes-benz.de.
Aussehen
Der Wagen erinnert schon beim ersten Hinsehen an einen BMW- Nachbau. Runde Formen, tiefere Motorhaube, abgerundete Ecken - das war bis vor kurzem ein BMW, jetzt ist das ein Mercedes. Schade eigentlich.
Bereits beim ersten Blick sieht man die edle Lackierung, die Farben sind beim Mercedes wirklich schön. Der Wagen, den ich zu sehen bekam war schlicht und einfach schwarz. Aber auch diese unoriginelle Farbe hat Mercedes wunderschön gemacht. Der schimmerte und glänzte so, dass man das Gefühl hatte nicht eine, sondern mehrere Farben vor sich zu sehen. Diese Metallic-Lackierung kostet rund 700 Euro, was ich für unverschämt bei diesem Grundpreis halte.
Grundsätzlich hat sich allerdings das Aussehen nicht sonderlich verändert. Der Neue sieht nicht viel anders aus als der Vorgänger, obwohl Mercedes angeblich rund 1800 Teile ausgewechselt hat. Ins Auge stechen die Neurungen nur bei den zweifarbigen schwarz-roten Rücklichtern und beim Blinker im Gehäuse der Außenspiegel. Das war allerdings vorher bereits in der S-Klasse und wanderte somit nur in die E-Klasse. Für die E-Klasse trotzdem neu, deswegen hier erwähnt.
Innenausstattung
Schönes aufgeräumtes Cockpit. Neue ist der serienmäßige Multifunktionslenkrad, den habe ich vorher nur beim BMW gesehen. Gegen Aufpreis sind das Navigationssystem und die belüfteten Komfortsitze erhältlich. Was übrigens sehr praktisch ist. Die Belüftung nimmt im Sommer die Feuchtigkeit weg und lässt im Winter den Sitz nicht kalt werden. Das Navigationssystem ist allerdings trotz der hohen Qualität nicht empfehlenswert, weil sich genauso gut auch andere Marken einbauen lassen. Der Qualitätsunterschied ist nicht vorhanden, doch aber der Preisunterschied von rund 1500 Euro.
ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm),ABS, je zwei Kopf-, Seiten und Frontairbags, ein Kassetten-Radio mit acht Boxen, elektrisch verstellbare Sitzhöhe und Sitzlehne, elektrische Außenspiegel, Fensterheber und Sitzverstellung, Klimaanlage, Tempomat, Servolenkung, Zentralverriegelung mit Fernbedienung und Holzleisten gehören ebenfalls bereits zur Grundausstattung, womit Mercedes vom Grundsatz „für jedes Extra ausser für Karosserie und Räder soll man extra zahlen“ abgegangen ist.
Motor und Leistung
Bei allen Modellen mit weniger als drei Liter Hubraum ist die neue Automatik mit Tipptronik-Schaltung nicht serienmäßig. Die serienmässige Schaltung ist sicherlich verbessert worden. Es sind jetzt 6 Gänge und nicht mehr fünf. Der sechte Gang soll zu einem Spritersparnis von rund einem halben Liter führen, doch erreicht man die Höchstgeschwindigkeit von ca. 200 km/h nur im fünften Gang. Wozu dann bitte diese umständliche Umdenkung auf sechs Gänge? Seine Funktion habe ich erlichgesagt auch nicht ganz verstanden.
Die Mercedes Automatik fährt sich erfahrungsgemäß viel weicher und sind wir doch ehrlich: zum Mercedes gehört doch eine Automatik dazu, wie der Stern auf die Haube.
Eine wesentliche Neuerung hat sich bei den Motoren allerdings doch ereignet. Die neuen Motoren sind Diesel- Direkteinspritzer mit
Common – Rail – Technik. Sie sind daher sparsam (ist doch ein Markenzeichen von Mercedes), laufruhig und kraftvoll. Der Wagen lässt sich erstaunlich gut bewegen, beschleunigt mit seinen 170 PS zügig und gleichmäßig.
Fahreigenschaften
Der legendäre Einschlag ist gleich geblieben, nur die Lenkung ist mir etwas genauerer und strenger vorgekommen, was ich sehr begrüße, weil sich das Auto so präziser fahren lässt. Das Fahrverhalten ist besser denn je. Der Wagen liegt auf der Strasse wie geklebt.
Leichtes Lenken in den Kurven, kein Zucken beim Zulegen der Geschwindigkeit, kein Ziehen beim Heck wenn die Kurve mal eng ist. Da hat mich der Mercedes absolut überzeugt!
Originelles
In der Stuttgarter Zeitung habe ich einen lustigen Beitrag über Mercedes E270 CDI gefunden. Es lohnt sich ihn zu lesen. Laut Verfasser fällt dem tollen Wagen die Abschlepp-Öse, was in meinen Augen dem Auto auch gleich einige Punkte abzieht. Außerdem funktioniert angeblich auch das ESP im Schlamm nicht. Ich habe diese Erfahrungen nicht gemacht und kann dies auch nicht bestätigen. Aber den Beitrag fand ich trotzdem amüsant.
Fazit: Ist ein schönes Auto für den toleranten Mercedes-Fahrer. Sehr teuerer Anschaffungspreis macht sich ja alleine durch den Stern bezahlt *grins* Objektiv gesehen ist dieses Auto eindeutig konkurrenzfähig mit den anderen seiner Klasse (Audi, BMW). Für welches man sich dann letztendlich entscheidet liegt wohl nur noch am Image.
P.S.
Für jede Kritik bin ich dankbar. Lieben Gruß, Rimma
...
Wie transportiere ich Komfortabel mein Bett?? Und noch so schnell dazu
ein Testbericht von Sepp-das-Wiesel2002-09-05 22:36:28vom 05.09.2002Empfehlung: ja
Auch ein Ciao und Yopi-Schreiber braucht ab und an mal einen Fahrbereiten Untersatz.
Man kann schliesslich nicht den ganzen Tag vor dem Rechner sitzen.
Meine Familie, wir sind vier Personen, plus Gundel dem Hund, braucht daher auch ein Fahrzeug in dem alle gut Platz haben, und in dem man auch ordentlich was „Reinpacken“ kann.
Der Mercedes Benz 240 T, des Baujahres 2000 haben wir nun seit unserer Abholung in Sindelfingen in unserem Besitz.
Das Vorgänger Fahrzeug war ein 300 TE, der mit seinen 18 Jährchen ohne Kat und mit Bleihaltigem Benzin, später Super
Plus mit Zusatzmittel immerhin zwischen 15 und 25 Liter auf 100km Fahrstrecke schluckte – ABER, „Das war noch ein Auto“. Ein Fahrzeug von dem
so viele nicht mehr auf der Strasse waren. Ein Fahrzeug, bei dem man noch blitzendes Chrom um sich hatte. Power im Motorraum durch einen von AMG gebastelten Motor. Ja, das war ne Karre!! Das war einmal
Jetzt steht seit gut zwei Jahren, die neue Kiste auf dem Hof rum.
Es sollte also das erste mal ein Neuwagen sein. Beim freundlichen Mercedes Händler waren wir natürlich willkommene Gäste. Die Auswahl des Stoffes innen, die Farbe aussen und innen usw. war schnell erledigt. „Nen ordentlichen rums muss der Motor haben, und bitte nicht so viel Benzin saufen“. Gesagt getan, wurde also unser Auto in Auftrag gegeben.
Einige Wochen später fuhren wir, also meine Mutter, ich und unser freundlicher Mercedeshändler, nach Sindelfingen um die Kiste nach Hause zu bringen.
Der erste Anblick war ja schon ganz nett. Man schreitet auf einem rotem Teppich zu seinem Wagen, der mit einigen anderen Fahrzeugen in einer Halle feierlich nebeneinander aufgestellt war.
Ein weiterer freundlicher Mercedesmitarbeiter erklärte kurz die Unterschiede zwischen unserem alten, und dem neuen Wagen, und schon konnte es los gehen.
___Eine Geschichte des Entzückens begann___
Eine sogenannte Einfahrphase konnte man sich sparen. Vielleicht nicht mit 220 km/h über die Autobahn nach Hause brettern, aber langsam durch die Gegend zuckeln brauchten wir auch nicht.
Der Wagen war so wie bestellt, d.h. ich weiss echt nicht mehr, ob das alles so stimmt, denn der Katalog den Mercedes seinen Kunden vorlegt, um sich auch nur jedes kleinste Detail nach seinen wünschen zu ordern, ist wahnsinnig dick.
Der Wagen bietet fünf Personen genügend Platz, und ist als Fünfsitzer auch zugelassen.
Die Sitze im Fond sind bequem und bieten auch in scharfen Kurven guten halt. Zwischen den beiden Fordersitzen befindet sich eine Armlehne, unter der sich ein Staufach befindet, das mit der Klimaanlage gekoppelt ist, und somit als Kühlschrank in den warmen Monaten misshandelt werden kann. Normale Gurte bieten neben sechs Airbags Sicherheit die man sich Wünscht. Die Passagiere auf den Rücksitzen haben alle Kopfstützen, ebenso Sicherheitsgurte.
Sitzen auf der Rückbank nur zwei Personen, kann die Armstütze aus dem Mittelteil herausgenommen werden. Am der Stirnseite kann via Druck eine Dosenhalterung ausgezogen werden.
Der Fahrer und Beifahrersitz kann extrem weit nach hinter verstellt werden. Zudem kann problemlos die Höhe, sowie der Sitzwinkel nach der best möglichen Sitzposition eingestellt werden. Bei meiner Körpergrösse von 205 cm, ist dies wirklich von Vorteil (und auch ein Grund die Kiste zu kaufen)
Der Ladebereich kann durch umklappen der zweigeteilten Rückbank vergrössert werden.
Fragt mich jetzt bitte nicht weiviel Liter Fassungsvermögen der Laderaum insgesamt hat, ich hab ihn noch nie unter Wasser gesetzt. Ich kann aber Versichern, das ihr sogar zwei Meter lange Matratzen mit samt dem Bett transportieren könnt.
Eine Abdeckplane die am Kofferraumdeckel eingehackt werden kann, verhindert den Blick Neugieriger in den Innenraum. Zusätzlich kann ein Netz am Himmel angebracht werden, so das geladene Gegenstände bei Vollbremsungen nicht nach vorn in den Personenbereich fliegen können. Ideal auch für Hundebesitzer, deren Hund auch beim Fahren gerne auf dem Schoss des Fahrers sitzen möchte, so bleibt Gundel wenigstens hinten mal sitzen!
Die Ladefläche lässt sich ohne Kannten oder Karosserieteilen einfach und leicht beladen, hat sogar noch ein Schmuggelfach unter der Ladefläche. Links befindet sich das Reserverad, Rechts wurde das Warndreieck und der Verbandskasten untergebracht. Sogar ne 12 V Steckdose hat die Kiste.
Eine Klimaanlage die separat für jeden Passagier einstellbar ist, denn nicht jeder hat es gerne kalt oder warm an den Füssen. Bis auf 4 Grad plus haben wir den Innenraum runterkühlen können, das Teil verdient also seinen Namen.
Der Wagen verfügt über Fensterheber aller vier Fenster, sowie über innen verstellbare Aussenspiegel. Ich hätte gerne mal aussen verstellbare Innenspiegel, das hat Mercedes aber nicht annehmen wollen! Warum nur? Die dafür vorgesehenen Schalter sind um die Gangschaltung herum angebracht. Übrigens eine locker aus dem Handgelenkt bedienbare Fünfgangschaltung, inclusive einem „R“-ally Gang! Ein nützliches Gimmick ist der Knopf zum einklappen der Aussenspiegel – elektrisch!! WOW
Das Handschuhfach bietet nicht nur Handschuhen genügend Platz, auch Strassenkarten, sowie das ausführliche Handbuch, Cds oder Kassetten haben aussreichend Raum. Im ausgeklappten Deckel, können zwei Getränkedosen in den dafür vorgesehen Vertiefungen eingestellt werden.
Das Handliche Lenkrad sitzt gut in den Händen. Links vom Lenkrad befindet sich ein Multifunktionshebel. Mit ihm kann das Abblendlicht und Fernlicht bedient, der Blinker und Scheibenwischer aktiviert werden. Durch eindrücken des Hebels spritzen aus zwei mal zwei Düsen Waschwasser auf die Windschutzscheibe, der Einarmscheibenwischer startet seine Tätigkeit. Der Scheibenwischer kann dreistufig je nach bedarf und Regen eingestellt werden.
Die Fahreigenschaften des Mercedes sind sehr gut. In Kurven neigt die Kiste besonders bei hohen Geschwindigkeiten zum Ausbrechen. Ein Mercedes wäre aber kein Mercedes wenn er nicht ein umfassendes Sicherheitspaket hätte.
Neben dem bekannten ABS-Antiblockiersystem werden noch BAS-Brake Assistent angeboten. Er unterstütz das ABS besonders bei schneller Fahrt und schlechten Witterungsbedingungen. Sollte eines der Räder mal durchdrehen, leuchtet ein Dreieckszeichen auf dem Display. Das ASR – Antiebs-Schlupf-Regelung verbessert die Fahrstabilität sowie das Traktionsvermögen. Zusätzlich noch das ESP – Electronik Stability Programm, das der Fahrer auch ausschalten kann – was ich allerdings nie mache, einfach der Sicherheit halber.
Lange Strecken werden durch den Leistungsstarken Motor mit 125 Kw und einer mit 216 km/h angegebenen Höchstgeschwindigkeit schnell bewältigt. Wenn es sein muss kann man aber auch die 230 Sachen schaffen!!
Nach 1500 km war die erste Inspektion fällig. Wer es vergisst, den weist eine Leuchtschrift im Display des Tachometers – bei Mercedes heisst das Kombi-Instrument, freundlich auf, in 4,3,2 oder einem Tag zum „Service“ zu fahren. Ebenso werden sämtliche Störungen im Display angezeigt. Wenn mal keine auffallenden Mängel aufleuchten, werden Uhrzeit und Kilometerstand angegeben. Praktisch und Übersichtlich sind die Instrumente angeordnet.
Der mittig angebrachte Geschwindigkeitsmesser ist gut abzulesen. Ebenso die Kühlmitteltemperaturanzeige, die Tankanzeige incl. digitaler Temperaturanzeige. Rechts der Drehzahlmesser. Einige weitere Lämpchen zeigen ob die Handbremse angezogen ist, die eigentlich keine Handbremse, mehr eine Fussbremse ist, den sie befindet sich ganz links unter im Fussraum.
Die Form des E-Klasse Kombis spricht an. Die Doppelscheinwerfer sowie die geschwungene Motorhaube prägen die Front mit seinem unverzichtbarem Mercedes Stern. Der hintern des Kombis ist geschwungen Elegant. Die Rücklichter dienen dem Zweck, das Auspuffrohr versteckt sich unter der Plastik Stosstange. Was früher aus Chrom gefertigt wurde, ist nun in Wagenfarbe lackiertes Plastik – waren das noch Zeiten!!
Den Werksseitig eingebauten Radio, habe ich nach einem halben Jahr durch meine alte Anlage ersetzt. Funktionstüchtig mit gutem Empfang, hatte der Radio mit seinen Boxen gute Arbeit geleistet. Dennoch musste da was rein, mit mehr Rums!
Vor fünf Jahren ein besonderer Gimmick, heute schon Standart ist der Schlüssel zur Schüssel.
Ein Plastikstumpf mit zwei Knöpfen zum Auf- und Zuschliessen des Wagens. Im inneren des Knaufs versteckt sich dennoch der altbekannte Metalschlüssel. Im Falle des Versagens der Batterie, kann die Kiste in historischer Weise geöffnet werden. Nach dem Einsteigen und dem „andocken“ des Plastikteils in den dafür vorgesehen Zündschlosses, klickt sich die Wegfahrsperre aus, und der Motor kann geweckt werden. Diebstahlsicherung der anderen Art!
Spielzeug hingegen ist das nervige Aufblinken aller Blinker beim Zu- und Aufschliessens des Autos. Gott sei Dank fängt die Kiste nicht auch noch an zu Hupen. Das ist nur was für pure Prolls!
____Ist den die Karre nur gut?
Nein, natürlich hat auch ein Mercedes sein Macken und Mängel.
Eines ist der wahnsinnige Benzinverbrauch. Eigentlich sollten es so um die 10 bis 12 Liter sein. In Wirklichkeit säuft er wie sein Vorgänger auch mal an die 20 Liter der teuren Brühe.
Von der Werkstatt aus, kann man da halt auch nix machen, ist halt so!!
Die Werkstatt von Mercedes verlangt ordentliches Geld für eine Service Inspektion. Aber was sein muss muss nun mal sein. Ich glaube für meinen eigenen Golf zahl ich etwas mehr als die Hälfte. Versicherung ist ja je nach Gebiet und Versicherung unterschiedlich, ist aber durch Unfallfreie Fahrt in unserem Fall recht niedrig und somit erträglich.
Einige male wurden Störungen im Display angezeigt, die nicht stimmten. Die Werkstatt meinte salopp das man da das Armaturenbrett mal ausbauen müsse! Seit dem der Meister die Worte sprach, funktioniert aber alles wieder wie früher. Je mehr Technik in den Kisten steckt, umso anfälliger werden sie.
Erkennbar wird dies, wenn in der Werkstatt der Wagen an den Computer angedockt wird, und der die Fehlermeldungen ausspuckt. Das Endlospapier nimmt kein Ende, denn selbst wenn einer der Fensterheben nicht richtig bedient wurde, wird dies gespeichert. Na dann mal Prost Mahlzeit.
Eine Reifenverwechslung leistete sich die Werkstatt. Anstatt die Reifen von Winter auf Sommer zu wechseln, wurden andere Arbeiten am Fahrzeug vorgenommen, die Reifen aber kurzerhand vergessen! So bin ich mal nen ganzen Sommer mit Winterreifen auf der Autobahn rumgeheizt. Ebenso wurde ein defekt der Lichtmaschine nicht erkannt, und stattdessen die Batterie ausgetauscht. Die Werkstatt übernahm die nötigen Reparaturen auf ihre Kosten. Namen und Anschrift der Werkstatt behalte ich für mich, die Jungs dort wissen wer gemeint ist.
___Im Grossen und Ganzen___
Mit 6 Zylindern und einem Gesamthubraum von 2398 cm3 leistet der Motor 225 Nm (Nenndrehmoment)
Komfortabel, schnell und sicher sind wir bis jetzt zwei Jahre immer dort hin gekommen, wo wir auch hin wollten.
Geräumig besonders für gross gewachsene Menschen, mit viel Gepäck und Kind und Kegel ist der Mercedes E Klasse Kombi zu empfehlen.
Der Preis ist so ne Sache, denn der Variiert nach dem was ihr der Kiste an Extras gönnt.
So um die 40000 Euro müssten allerdings schon mal reichen, für den Anfang.
Ein Jahres- oder Vorführwagen reicht locker aus. Der Wertverlust im ersten Jahr ist so hoch, das man sich in den Ars.. beissen möchte.
Und mit nem Wagen der grad mal läppische Tausend Kilometer runter hat, könnt ihr eurem Nachbarn dennoch zeigen wo Bartel den Most holt.
Der 240 T ist ein Wagen der Vergleichbar teuer im Unterhalt ist. Der Tank mit 70 Litern plus 9 Litern Reserve will schliesslich immer voll sein.
Ob ich mir nochmals so ne Kiste kaufen würde, liegt ganz am freundlichen Mercedes Händler. Im Grund genommen JA, denn der Mercedes ist ein Spitzen Fahrzeug, aber andere Marken haben mittlerweile auch starke Autos. (Hat wer zufällig nen alten 68er Barracuda, mit nen fetten BigBlock?)
Daimler Crysler sind ein Weltunternehmen, deswegen kann ich mich mit nem Crysler auch anfreunden. – PT-Cruiser z.B.
W
E
R
S
C
R
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Eines sei gesagt, bei allem Luxus und Schnick Schnack den das Auto bietet, soll man nicht vergessen, das das wichtigst bei einem Auto sein sollte, das es fährt.
So manchen Zeitgenossen kann ich nicht verstehen, der sich jedes Jahr einen neuen Wagen bestellt, obwohl er noch nicht mal genug Geld hat, um seine Waschmaschine reparieren zu lassen. Seine Kinder laufen in Klamotten aus der Alkleidersammlung aber der Benz ist sauber poliert!!
Ich hoffe ich habe alles Erwähnenswerte was Erwähnenswert ist, Erwähnt – geschrieben.
Wie immer gilt, zuerst mal lesen, dann bewerten und hoffentlich nen netten Kommentar darüber schreiben.
Wer noch weitere Details wissen möchte, der solle sich halt im Gästebuch verewigen.
Die Polizei sagt: DON’T DRINK AND DRIVE!
Ich sage noch: DON’T SMOKE AND DRIVE!
(don’f f**k and drive) aber das ist nur was für die Erwachsenen.
(Was jetzt Kondome mit Verkehr zu tun haben, weiss ich jetzt grad net.)
In diesem Sinne euch allen eine gute Fahrt, bleibt Anständig und Fair.
An alle Männer, vergesst eure Frauen und Kinder nicht, seit Tierlieb und füttert die Enten im Park.