Mercedes-Benz SLK
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 Auto
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Mercedes-Benz SLK Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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Dr. Jeckyll & Mr. Hyde

ein Testbericht von 2005-01-04 20:10:30 vom 04.01.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Dachkonstruktion, Verarbeitung, steife Karrosserie, Wertigkeit...
Nachteile/Kritik: Anschaffungspreis, Motorlauf, Platzangebot, Schaltgetriebe
Seit seinem Erscheinen hatte die Form des SLK für mich nichts was mich irgendwie anmachte. Ich empfand ihn nicht wirklich als schnittig, er sah halt aus wie ein Mercedes. Dazu ist er sehr klein, was ich bei über 1,90m auch nicht haben muss. Und noch dazu teuer, sündhaft teuer! Meine Sympathie gegenüber Mercedes ist sowieso nicht allzu ausgeprägt und das hat bei mir Tradition. Als ich dann hörte, dass mein Vater einen SLK kaufen wollte, war ich auch eher dagegen.

Doch ich konnte mich nicht wehren. Es wurde ein SLK 200K Bj. 2002, der damals als Jahreswagen mit 5000 km Laufleistung angeschafft wurde. Gezahlt wurden 31.500 € für einen Kompressor-befeuerten 2 Liter Vierzylinder mit 6-Gang Schaltgetriebe, ein wenig silbernes Blech mit zweifarbiger Lederausstattung, Radio mit CD-Wechsler, Klima, gebürstetem Alu-Interieur, ganz netten 16" Alufelgen mit Mischbereifung und einigen anderen Goodies. Ganz klar, auf solche Extras wie verstellbares Lenkrad oder gar Xenonlicht muss bei dem Preis natürlich verzichtet werden.


KONTAKTAUFNAHME:

Das erste Mal fuhr ich das Auto diesen Sommer. Der seltsame, aufklappbare Schlüssel mit den zwei auf Anhieb kaum zu unterscheidenden Tasten für Öffnen und Schließen des Autos stellte nur eine geringe Hürde dar. Ich bekam den Wagen schließlich doch auf. Die zweifarbige (rot/schwarz) Ganzlederausstattung sieht gut aus. Alles wirkt recht hochwertig verarbeitet. Zusammen mit den chromblitzenden "SLK"-Schriftzügen auf Einstiegsleiste und Fussteppich wird schon eine gewisse Wertigkeit ausgestrahlt. Die Sportsitze sehen schon danach aus, dass sie ausreichenden Seitenhalt bieten könnten. Selbst der Innenraum wirkt bei näherer Betrachtung so, als könne er zwei Personen Platz bieten, ohne wie beim Mx-5 Erinnerungen an Fahrten im Autoscooter auf der Kirmes aufkommen zu lassen.

Nachdem ich Platz genommen hatte, fühlte ich mich spontan wohl. Die Tür fällt derartig satt zu, dass ich neidlos anerkenne, das in dieser Form vorher nicht oft gehört zu haben. Die lange Schnauze ermöglicht auch langbeinigen Fahrern das Ausstrecken des linken Beins am Kupplungspedal vorbei, man sitzt wie vermutet auch zu zweit ganz angenehm und kommt sich nicht mit den Armen ins Gehege bzw. muss nicht zwangsweise schunkelnd im Auto sitzen. ;-)

Motor an, Dach auf! Auf der Mittelkonsole gibt es neben dem Knopf für die elektrische Spiegelverstellung noch einen weiteren Knopf, der sich durch seine Form deutlich von anderen unterscheidet. Kippt man ihn nach hinten geht´s los. Die Fenster fahren runter und der Kofferraum klappt nach hinten auf. Das Dach löst sich, faltet sich nur durch ein leises Surren des Elektromotors begleitet zusammen und verschwindet hinter den Fahrerköpfen. Der Kofferraum geht zu, die Scheiben fahren hoch, fertig ist der Spuk. Das Ganze findet innerhalb von ca. 30 sekunden statt. Während der Dachbetätigung leuchtet der Knopf rot, was auf den noch andauernden Prozess aufmerksam macht. Wer zu früh aufhört den Knopf zu drücken, wird mit einem dünnen Piepen bestraft.

Soweit so gut. Kopffreiheit haben wir nun zumindest zu Genüge. Gang rein und los - Aua! Wer hat diesen Schalthebel konzipiert? Spitz in der Mitte nach vorne zulaufend, rechts und links an den vorderen Flanken eingekerbt, dagegen von hinten normal rund gestaltet, absolut unergonomisch. Die ersten Kilometer lassen sich aber ganz gut an und speziell im offenen Zustand ist doch ein gewisses Maß an Fahrspaß geboten. Der Motor fällt auf den ersten Metern durch seinen rauhen Lauf negativ auf und als Mercedes-Neuling versucht man ständig mit dem Tempomat-Hebel den Blinker zu betätigen aber ansonsten ist soweit alles ok...

Das alles ist ein dreiviertel Jahr her. Zwischendurch bin ich den Wagen immer mal wieder gefahren, aus Witterungsgründen meist aber in geschlossenem Zustand. Nun kam es dazu, dass ich ihn eine gute Woche lang im Alltag testen und mir ein fundierteres Bild machen konnte.


KAROSSERIE:

Es ist ein Coupé und ein Cabrio in einem. Wer nicht von der Form bzw. dem Image oder anderen soft skills so angemacht ist, wird spätestens bei dem sachlichen Argument "Cabrio mit Stahldach" alle Vorbehalte verlieren und neidlos anerkennen, dass das Auto interessant ist. Die Dach-Heckkonstruktion ist so gemacht, dass das Auto entgegen den neueren Produktionen aus Frankreich in beiden Zuständen stimmig wirkt. Das Heck bietet bei geschlossenem Dach einen großen Kofferraum, der nach Augenschein um 350 Liter Fassungsvermögen haben sollte und damit ungefähr auf Golf IV-Niveau liegt. Für die zwei zu befördernden Personen bietet er jedenfalls immer genügend Stauraum.

Öffnet man das Dach, bietet sich ein etwas anderes Bild. Es befindet sich im Kofferraum ungefähr auf 1/3-Höhe eine Abdeckung, die man durch den Kofferraum zieht und einhakt. Alles, was sich nun unter dieser Abdeckung befindet, ist Stauraum. Alles darüber wird vom Dach verwendet und muss frei bleiben. Das Dach geht sinnvollerweise auch gar nicht erst auf, wenn nicht diese Abdeckung eingerastet ist und demnach keine größeren Gegenstände im Kofferraum sind. Unter der Abdeckung ist nach hinten ca. 30 cm hoch Luft, am vorderen Ende des Kofferrraums passt allenfalls noch eine flexible Sporttasche rein. Ein kleinerer Trolley ist schon zu hoch.

Vorstellbar ist aber durchaus mit dem geschlossenen Wagen in den Urlaub zu fahren und am Urlaubsort mit offenem Dach und dem in der Unterkunft gelassenen Gepäck Ausflüge zu unternehmen. Eine angenehme Vorstellung, wie ich zugeben muss.

Die Karosserie ist nach vorne hin relativ unübersichtlich. Meist hilft der Grundsatz: "er ist länger als Du denkst". Doch auch ohne Parkhelferlein ist der SLK auch in der Stadt in jede Lücke zu bringen. Mit knapp über 4m Außenlänge ist er ja eher ein Kleinwagen. Etwas störend sind manchmal die sehr breiten Türen und der dadurch resultierende kleine Öffnungswinkel. Im Parkhaus kann es da schon mal eng werden.


INNENRAUM:

Optisch gefällt mir was ich sehe. Es fasst sich alles hochwertig an, die Schalter wirken stabil und funktionssicher. Die Bedienung ist zumindest was das Cockpit angeht ohne Unsicherheiten. Die Sitze sind für meine Begriffe etwas zu schmal und auch die Sitzfläche ist nicht die Längste, insgesamt für normalgroße Personen aber ausreichend. Die zweistufige Sitzheizung wirkt hier sehr angenehm im Lenden- und Rückenbereich und heizt nicht den Gesäßbereich so stark auf, wie es die Heizung im BMW macht.

Der Innenraum bietet auch bei intensiverer Betrachtung ausreichend viel Innenbreite. Die Sitzverstellung ist nicht ganz ausreichend, ich würde mir mit 1.92m noch etwas mehr Raum nach hinten wünschen. Zumal das Lenkrad sehr nah vor der Nase sitzt und in unserem Wagen nicht verstellbar ist. Eng ist es aber wie schon erwähnt nicht wirklich und alle bis 1.85m Größe haben keine Probleme.

Gewöhnungsbedürftig für Mercedes-Neulinge sind wohl die Lenkradhebel, denn es gibt keinen rechten Hebel. Dort wo ich in meinem Auto den Scheibenwischer bediene, ist bei Mercedes Leere. Es gibt auch nicht wie bei vielen anderen Fahrzeugen irgendwelche Tasten auf dem Lenkrad. Dafür aber sind auf der Linken gleich zwei Hebel. Ein dünner etwas kürzerer Hebel und ein dicker, längerer etwas darunter. Der obere ist nur für die Tempomat-Funktionen zuständig, der untere Hebel regelt Blinker, Fernlicht/Lichthupe und Scheibenwischerfunktionen. Für mich ist das etwas viel in einem Hebel, ich mag es anders lieber.

Die Rundinstrumente informieren neben Geschwindigkeit und Drehzahl über Wassertemperatur, Tankinhalt und durch Digitalanzeigen noch über Aussentemperatur, Uhrzeit und Km-Stand. Einen Bordcomputer mit Verbrauchsanzeige o.ä. besitzt unser Fahrzeug nicht. Durch das Abhandensein des Stichworts "Bordcomputer" in der Bedienungsanleitung, vermute ich mal, dass er auch gegen Aufpreis nicht erhältlich war.

Die Tempomat-Funktion ist - wenn man sie mal durchschaut hat - sehr gut. So ist der Tempomat nicht erst einzuschalten, bevor man ihn verwenden kann, sondern eine Bewegung des Hebels nach oben reicht, um die momentan gefahrene Geschwindigkeit abzuspeichern und beizubehalten. Das Erhöhen, Verringern, Löschen bzw. spätere wieder Aufnehmen der Geschwindigkeit funktioniert durch Bewegen des Hebels in eine der vier Richtungen. Dazu ist zu bemerken, dass sich das Kuppeln und Schalten nicht auf den Tempomaten auswirkt. Bei unserem Mazda und meinem BMW löscht sich die Speicherung durch Betätigung von Bremse oder Kupplung, hier nicht. Das mag für Mercedes-Kenner ein alter Hut sein, ich fand es bemerkenswert. Sehr bemerkenswert - im durchweg positiven Sinne - ist auch wie sanft der Wagen auf Tempomat-Befehle reagiert. Die Anpassung an die Geschwindigkeit erfolgt immer ruckfrei und sehr angenehm. Bei meinem BMW sind die Beschleunigungsrucke da durchaus spürbarer und weniger sanft!

Negativ bei der Innenraumbedienung fällt mir auf, dass der Fensterheber eine einseitige Mautschaltung besitzt, die nur beim Herunterfahren der Fenster wirkt. Beim Hochfahren (etwa auf den ersten Kurven im Parkhaus) muss der Schalter in der Mittelkonsole gehalten werden, bis das Fenster oben ist. Unpraktisch!

Noch ein Wort zum Geräuschniveau. Er ist lauter als Limousinen dieser Preisklasse. Gegen ein Cabrio mit Stoffverdeck wie z.B. den Mx-5 ist er jedoch leise. Schon bei 130 km/h fällt auf, dass ein höheres Geräuschniveau herrscht als z.B. in meinem BMW. Es wird dann aber nicht mehr sonderlich viel lauter sondern hört sich bei 200 km/h wieder vergleichsweise angemessen an.


ANTRIEB:

Beim hier eingebauten 2l Vierzylinder mit Kompressor handelt es sich um den zweit kleinsten Motor im SLK. Mit 163 PS Leistung verfügt er über ausreichend viel Vortrieb, um einen meist offen genutzten Zweitwagen sportlich voran zu treiben. In der Tat bewegt sich das Auto recht flott. Die Werksangabe von 8.2 Sek. für den Spurt von 0 - 100 km/h und die 223 km/h Höchstgeschwindigkeit wirken glaubhaft. Der Wagen zieht gleichmäßig auf Tacho 220 und ist auf der Autobahn im 5. oder 6. Gang jederzeit Herr der Lage. Durch den Kompressor baut sich ab 2000 U/min ein recht gutes Drehmoment auf, das in einem Wert von 240 Nm bei 3000 U/min gipfelt. Mit der Kraft des Motors kann man also durchaus zufrieden sein.

Anders sieht das mit der Laufkultur aus. Bei einem Neupreis von gut über 40.000 EUR hätte ich einen derartig schlecht laufenden Vierzylinder nicht erwartet und bin auch nicht zufrieden. Der Wagen klingt im Leerlauf wie ein gut gekapselter alter Diesel, ein Golf III 1.4 Liter-Motor läuft seidiger. Noch dazu ist beim Gasgeben ein rasselndes Laufgeräusch zu vernehmen, das erst eine dumpfere bzw. sportliche Note bekommt, wenn der Drehzahlmesser die 4 hinter sich gelassen hat. Insgesamt ist das nicht gerade standesgemäß.

Dass Mercedes erst ab dem wirklich teuren SLK 320 einen Sechszylinder anbietet, ist für Motorenfreunde fast schon ein Armutszeugnis. Bei offenem Dach kommt immerhin noch das relativ sonore Auspuffgeräusch dazu und rettet das Fahrerlebnis noch. Bei geschlossenem Dach sei jedoch der Griff zum Radio empfohlen. ;-)

Der Verbrauch hat sich in den letzten 5000 km bei ca. 9.5 Litern eingependelt. Dabei waren einige Genussfahrten mit offenem Dach Überland, Stadtverkehr und auch ein paar flottere Ausfahrten mit mir am Steuer. Insgesamt keine Glanzleistung aber auch nicht übertrieben viel. Auf meinen letzten 200 km, bevor ich wieder auf mein Sixpack wechseln durfte, nahm er sich bei flotter Fahrt 12 Liter Super.

Unser Wagen hat das bereits angesprochene 6-Gang-Schaltgetriebe. Die Schaltwege sind angenehm kurz, jedoch will der Schalthebel mit Kraft geführt werden, gerade die Gänge 1 und 2 sind etwas störrisch. Dabei hilft die o.a. seltsame Gestaltung des Schalthebels nicht wirklich. Auch der Rückwärtsgang ist für Mercedes-Neulinge ungewohnt. Man muss den Hebel nach oben ziehen und dann nach links hinten bewegen. Sowas hatte ich bis zu diesem Auto noch nicht gesehen und halte ich auch nicht für ergonomisch geglückt.


FAHRWERK:

Der SLK wirkt straff gedämpft, hat bei flotter Kurvenfahrt nur sehr wenig Seitenneigung aber ist doch so soft gefedert, dass man bei Kopfsteinpflaster oder anderen Unebenheiten nicht über Gebühr durchgeschüttelt wird. Wenn es mal etwas flotter wird, hält das serienmäßige ESP den Wagen im Zaum. Mehr als den Eingriff von Traktionskontrolle hab ich jedoch von der Fahrwerkselektronik bisher nicht mitbekommen. Der Grenzbereich liegt ausreichend hoch, erst bei Abschalten des ESP in nassen Kurven ist das Heck etwas nervöser. Durch den kurzen Radstand gibt es da schonmal etwas schnellere Heckschwenks, was aber durchaus Spaß machen kann. :-)

Die Lenkung gefällt mir sehr gut. Sie spricht auf den ersten zwei Zentimetern nicht so übertrieben hektisch an wie im Mx-5, wird dann bei einer darüber hinaus gehenden Lenkbewegung sehr direkt und genau. Die Lenkkräfte sind nicht zu gering, man bekommt gutes Feedback und durch das dicke Lederlenkrad lässt sich der Wagen sehr präzise auch auf engen Landstrassen steuern.

Weiterhin mag ich den sehr guten Geradeauslauf. Auf der Autobahn liegt er immer sauber in der Spur, vermittelt keinerlei Nervosität oder Unsicherheit. So leicht wie er auf kurvigen Landstrassen wirkt, so schwer und unbeirrbar fährt sich der SLK auf der Autobahn.

Eine der ersten Eigenheiten, die mir beim Umstieg von meinem Auto in den SLK immer wieder auffiel war das Bremsnicken. Beim stärkeren Bremsen taucht der Wagen ungewöhnlich stark vorne ein. Von BMW ist man gewöhnt, dass relativ stark an der Hinterachse mitgebremst wird und der Wagen über beide Achsen eintaucht. Die Bremswirkung an sich ist über alle Zweifel erhaben und auch bei schneller Fahrt und häufigen Bremsungen wandert der Druckpunkt nicht nach hinten. Im Übrigen muss man sich im SLK nicht mit der Fuß-Feststellbremse herumärgern sondern darf eine normale Handbremse mit der rechten Hand bedienen.


UNTERHALTSKOSTEN:

Der Wagen kam mit frischer Jahresinspektion und Garantie zu uns. Im jährlichen Intervall sind nun abwechselnd Ölservice und dann wieder eine Inspektion zu erledigen. Jährlich bei uns deshalb, weil der Wagen kaum KM macht und wir daher nicht an die Fahrleistungsgrenzen stoßen. Ein Ölwechsel schlg bei unserem Händler mit ca. 180 EUR zu Buche, bei der Gelegenheit wurde auch die schlechte Entfeuchtungswirkung der Klimaanlage geprüft was aber wohl beim ersten SLK ein bekanntes Problem ist.

In der Steuer ist der Wagen mit 90 EUR jährlich durch den geringen Hubraum relativ günstig. Ebenso sieht es in der Versicherung aus. Mit Typenklasse 12 in der Haftpflicht ist er extrem günstig eingestuft, Teilkasko und Vollkasko liegen mit TK 35 und 18 auch nicht unüblich hoch. Die Vollkasko empfiehlt sich in Anbetracht des Fahrzeugwertes sowieso und ist obendrein sehr günstig in der Einstufung.

Bisher gab es außer mit der Klimaanlage keine Probleme mit dem Wagen. Er springt auch nach mehrwöchiger Standzeit willig wieder an, das Verdeck ist dicht und alles funktioniert bis auf leichte Quietschgeräusche am Fensterrahmen tadellos.


FAZIT:

Für mich ist das Auto - daher auch die Überschrift - wirklich ZWEI IN EINEM. In geschlossener Form ein teures Coupé mit unkultiviertem Motor und wenig Platzangebot sowie eingeschränkter Nutzbarkeit. Als Cabrio allerdings steigert sich der Fun-Faktor um 100 %. Die Steifigkeit der Karosserie, die gute Verarbeitung, die gute Strassenlage und der gebotene Komfort ist für ein Cabrio ausgezeichnet und bereiten viel Freude.

Insgesamt sieht die Kostenbilanz durch die recht hohe Wertstabilität des SLK positiver aus als man meint. Auch diverse Zufriedenheitsumfragen bestätigen, dass der SLK das qualitativ hochwertigste Produkt aus dem Hause Mercedes-Benz ist, die Kunden sind zufrieden, der Wagen läuft zuverlässig und der Werterhalt ist gut, solange es sich um Automatik-Versionen handelt. Die Mercedes-Klientel ist kaum dazu bereit mit der Hand zu schalten, daher hat z.B. unser Fahrzeug beim Weiterverkauf über 5000 Euro an Wert verloren.

PS: der Bericht erscheint unter gleichem Usernamen auch bei Ciao.de!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Bedienung:Bedienung von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von Mercedes-Benz SLK  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:2002
Service:Service von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:häufig
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Kommentare
Overknees
Overknees, 05.01.2005
Ich sach mal nix weiter

Marc A.
peter-stephan
peter-stephan, 04.04.2005
Super Auto, auch dein testbericht gefaumlllt mir sehr gut, auch wenn ich anders bewertet haumlte... Ich find den Wagen einfach teitlos genial! Man liest sich... peter-stephan
Puchi_Pan
Puchi_Pan, 04.01.2005
Super toll! wuumlrde mich uumlber eine Gegenbewertung freuen quotquotquotquot
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telephonopoulos

Einmal Cabrio, immer Cabrio....

ein Testbericht von 2008-04-15 11:36:15 vom 15.04.2008
Empfehlung: ja
Vorteile: Form, Fahrleistungen, Wertverlust, Dach, Kofferraum...
Nachteile/Kritik: Preis, Traktion
1. Langwierige Entscheidungsfindung

Nach langen Jahren des Geschlossenfahrens kauften wir ein Kadett GSI Cabrio, welches uns sehr schnell durch einen unverschuldeten Unfall genommen wurde. Es folgte ein Astra 1,8 16V Cabrio 2001, welches ein Notkauf war, da der Kadett 3 Wochen vor unserem geplanten Sommerurlaub gewaltsam von uns gegangen war. Meine Frau hat sich nie 100%ig mit diesem Wagen arrangieren können, weil er weder schwarz, noch spritzig war. Welch ein Rückschritt zum Kadett, was die Fahrleistungen anbelangte, die Ausstattung (Bertone) mit Leder, Sitzheizung, Alarm, gelben Konis etc war über jeden Zweifel erhaben, wie auch der Verbrauch. Es kam, was kommen musste, es standen größere Reparaturen an, die bis zu 1500 Euro verschlungen hätten, weswegen ich meine Frau davon überzeugte, das Geld zu sparen und in ein "neues" Fahrzeug zu investieren. Also ran an den PC, die Suche intensiviert und nach längerem Suchen ein Fahrzeug gefunden, was von der Ausstattung und dem Preis den Vorstellungen meiner Frau entsprach. Ja, es war der SLK200 Kompressor in obsidianschwarz. Warum Mercedes, wo ich doch überzeugter BMW-Fan bin? Ganz einfach, weil meiner Frau der Z4 nicht gefällt. Nachdem sie außerdem noch den MX5 1,9-16V gefahren und enttäuscht von der Kraftentfaltung des Motors war und von meinem 320d auf Grund des Drehmoments überzeugt ist, musste es entweder ein großvolumiger oder ein aufgeladener Motor sein. Großvolumig ist zu teuer ;-) ergo....
Probefahrt gemacht, begeisterte Frau in Empfang genommen, Geld geholt, Wagen Bj 2002 mit 51000 km gekauft und angemeldet.
Im Gegensatz zum Mazda hat der SLK, bei geschlossenem Verdeck, einen vollwertigen Kofferraum, was ein weiterer Grund für diesen war.

2. Täglicher Umgang mit dem Schätzchen

Der SLK200 Kompressor hat, wie aus der Kennzeichnung hervorgeht, ca. 2000 ccm, aus denen er, mit Hilfe des Kompressors, 163 muntere Pferdchen holt. Er beschleunigt in gut 8 Sekunden von 0 auf 100 und verzögert exzellent, liegt, dank eines straffen aber doch komfortablen Fahrwerks und ESP, selbst auf nasser Strecke, ausgezeichnet und erfreut uns jeden Tag aufs Neue. Die Gänge der serienmäßigen 6-Gang Schaltung rasten knackig ein, die Abstufung ist so gewählt, dass man auch bei 50 km/h in der Stadt den 5. Gang nutzen kann. Gewöhnungsbedürftig ist nur die Anordnung des Rückwärtsgangs links hinten. Als ich, nach längerer Fahrt in den BMW umstieg dachte ich, ich würde auf einem Kutschbock sitzen, weil dieser nicht über Sportsitze verfügt. Die Sitze des SLK sind sehr bequem, auch wenn sie nicht über eine Lordosenstütze verfügen. Dank des in der Länge verstellbaren Lenkrads und der Höhenverstellung des Fahrersitzes findet jeder eine angenehme Sitzposition. Vom Fahrverhalten her ist der BMW etwas direkter ausgelegt, was aber kein Nachteil für den SLK ist, weil dieser dadurch nicht so nervös auf Lenkeinschläge reagiert. Die Straßenlage beider Fahrzeuge ist durchaus auf dem gleichen hohen Niveau. In der Waschanlage ist das Fahrzeug, auch Dank des festen Daches, absolut dicht. Das Dach öffnet und schließt auf Knopfdruck in ca. 25 Sekunden. Zur Ausstattung, Leder, Klima, CD-Radio, Mischbereifung (v. 205, h. 225 auf 16"), Windschott, Aluapplikationen im Innenraum, Bose Soundsystem etc. Der SLK ist absolut alltagstauglich, wobei für den Winter ein Satz Winterreifen ansteht und, wie ich anderen Berichten entnommen habe, ein Sack Sand in den Kofferraum gehört ;-)
Die Heizung und die Klimaanlage funktionieren einwandfrei, die Sitzheizung brennt einem, in der höchsten Stufe, den Allerwertesten weg, das Bose Soundsystem haut einem, für ein System ab Werk, die Bässe recht gewaltig in die Magengegend, nur das Windschott verdient den Namen nicht wirklich, weil der SLK in geöffnetem Zustand ziemlich viel Wind reinlässt, was kein Nachteil ist sondern von Cabriofahrern gewünscht wird. Bleibt mir weg mit Airscarf und diesem Zeugs ;-)

3. Kosten

Der Neupreis betrug 2002 ca. 37500 Euro, Kaufpreis 2007 16500 Euro. Durch den geringen Wertverlust werden diese Fahrzeuge noch zu recht hohen Preisen angeboten, obwohl es schon ein Nachfolgemodell gibt. Der Verbrauch beträgt zwischen 10 und 12 l/100 km bei überwiegendem Stadtbetrieb und etwas schwererem Gasfuß meiner Frau, die schon manch anderes Fahrzeug hat alt aussehen lassen ;-), Die Versicherung (HP 35% und TK mit 150,- SB) beträgt ca. 230 Euro/Jahr, die Einstufung bei der Kfz-Steuer beträgt, dank Euro4, ca. 135,-. Der Astra war in der Versicherung ca. 100 und in der Steuer ca. 130 Euro teurer. Zu den Wartungskosten kann ich leider noch keine Aussage machen, weil wir den Mercedes Service noch nicht in Anspruch nehmen mussten, erfahrungsgemäß liegen die Kosten dafür aber höher als bei Opel.

4. Fazit

Seit wir dieses Fahrzeug unser Eigen nennen, würde ich am Liebsten mit meiner Frau tauschen, aber seitdem möchte sie plötzlich nicht mehr zu IKEA und braucht deswegen auch keinen Kombi ;-) Wir sind restlos begeistert und überzeugt von dem Fahrzeug. Es macht Spaß damit zu fahren. Das einzige Manko ist, dass wir zu dritt nun nicht mehr offen fahren können, also entweder die Tochter zu Hause lassen oder den BMW nehmen, was auch nicht die schlechteste Wahl ist. Es gibt jedenfalls nichts Schöneres als das Leuchten in den Augen einer Frau zu sehen, deren sehnlichster Wunsch, nämlich ein Roadster, in Erfüllung gegangen ist.

5. Anhang: Techn. Daten

Zahl der Zylinder/Anordnung 4/Reihe
Ventile pro Zylinder 4
Hubraum 1.998 ccm
Bohrung/Hub 89,9 mm/78,7 mm
Nennleistung 120 kW/163 PS
bei 5.300 1/min.
Drehmoment 230 Nm
bei 2.500 -4.800 1/min.
Verdichtungsverhältnis 9,5
Motorölfüllmenge 5,5 l
Inhalt des Kühlsystems 8,9 l
Lichtmaschine 14 V/90 A
Batterie 46 Ah
Beschleunigung 0-100 km/h 8,2 sec.
Höchstgeschwindigkeit 223 km/h
Kraftstoffverbrauch pro 100 km
(Richtlinie 93/116/EWG) 13,8 l innerorts; 7,2 l außerorts; 9,6 l gesamt Super
CO2-Emission 231 g/km
Tankinhalt/davon Reserve 60 l/8 l
Durchmesser Wendekreis 10,58 m
Leergewicht 1.290 kg
Zuladung 335 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 1.625 kg
Kofferraumvol. Dach offen/geschl. 145/348 l
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 recht großzügig
Modelljahr:2002
Service:Service von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:seit 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
richi001

schneller Flitzer, perfekter Zweitwagen

ein Testbericht von 2007-04-25 18:32:44 vom 25.04.2007
Empfehlung: ja
Vorteile: - Fahrspaß - Cabrio-Feeling - Sound...
Nachteile/Kritik: - Alltagstauglichkeit - Platzangebot
Es geht um einen Mercedes-Benz SLK 200 Kompressor. Das Auto ist ein Zweisitzer mit einem vollständig elektrisch versenkbarem Metalldach. Die Länge des Wagens beträgt rund 4 Meter, was vergleichbar mit einem Wagen der unteren Mittelklasse ist. Die Lange Motorhaube streckt den Wagen optisch und bringt eine sehr sportliche Erscheinung herüber.

Vor einiger Zeit hatte ich die Gelegenheit, einen solchen SLK zu fahren. Optisch gefällt mir das alte Modell, welches bis zum Jahr 2004 gebaut wurde besser. Es wirkt einfach sportlicher als der jetzige SLK, was auch sehr gut zum Konzept des Wagens passt.

Im Innenraum des SLK fühlt man sich auf Anhieb wohl, die roten Ledersitze wirken sehr hochwertig und bieten einen guten Seitenhalt. Für Leute, die größer sind als 1,90 Meter kann es allerdings schnell zu eng werden vorne, was vor allem auf langen Strecken sehr störend wirken kann.

Bei geschlossenem Verdeck fühlt man sich dann doch schon recht schnell eingeengt, da die Fahrgastzelle mit dem geschlossenen Verdeck sehr klein wirkt. Kurz: Offen fahren macht deutlich mehr Spaß! Und das haben wir auch getan bei unserer Fahrt.

Es ist einfach ein tolles Gefühl, auf den roten Knopf in der Mittelkonsole zu drücken und zusehen zu können wie der Kofferraum verkehrt herum aufklappt und sich das Dach in den Kofferaum legt und der Kofferraumdeckel anschließend wieder zuklappt. Nach rund 25 Sekunden steht dem Cabrio-Feeling nichts mehr im Wege. Achtung: Bei offenem Verdeck halbiert sich das Kofferraumvolumen, denn irgendwo muss das Dach ja verstaut werden.

Motor an und los! Der Motorsound ist ganz orgentlich beim SLK. Bei offenem Verdeck hört sich der Motor so toll an, dass man gar kein Radio mehr benötigt. Es hat einfach nur Spaß gemacht mit diesem Wagen zu fahren, den Motor zu hören und sich den Wind um die Ohren blasen zu lassen.

Das Cabriofahren macht allerdings nur in der Sadt und auf Landstraßen Spaß. Auf der Autobahn wird der Fahrtwind schnell zu heftig und unangenehm.


Nun zum Nutzen des Autos:
Für größere Transporte ist der Wagen bekanntlich nicht geeignet. Der Kofferraum ist auch nur so groß, dass man einen Einkauf oder etwas Gepäck für den Wochenendtrip mitnehmen kann. Zusätzliche Staufäche im Innenraum sind eher rar. Als Alltagsfahrzeug ist der Wagen daher weniger geeignet, da er einfach einen zu geringen Nutzwert hat und der Gepäckraum sehr schnell an seine Grenzen gerät.

Durch das vollwertige Metalldach ist der wagen allerdings voll wintertauglich im gegensatz zu normalen Cabrios.


Fazit: Als Zweitwagen ist das Auto ein perfekter Flitzer. Durch den geringen Nutzwert leidet die Alltagstauglichkeit etwas.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
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Kommentare
MasterT86
MasterT86, 26.04.2007
Also für einen Auto-Bericht sehr dürftig. Kaum technische Daten, Kosten, Folgekosten, Eine Gliederung im Bericht ist nur schwer erkennbat und allgemein sind die gegeben Infos sehr knapp und wenig detailreich. Lg Tobias
dERDA05
dERDA05, 25.04.2007
Das hätteste etwas mehr schreiben können, daher leider nur quothilfreichquot.
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Elli04

Eleganz und Leistung vereint im SLK 55 AMG.

ein Testbericht von 2006-09-25 16:58:48 vom 25.09.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: siehe Bericht...
Nachteile/Kritik: siehe Bericht
Bericht über:
*************
Mercedes SLK 55 AMG

Vorwort:
*********
Mein Arbeitskollege ist bekennender Mercedesfahrer und hat mich gebeten, für
ihn bzw. mit ihm einen Bericht über den Mercedes SLK 55 AMG zu verfassen,
was ich hiermit auch gerne mache.

Karosserie:
**********
Ein Design zum Verlieben. Als erstes stechen die 18 Zoll AMG
Leichtmetallräder im Vielspeichen-Design ins Auge, man kann aber auch auf
Wunsch ohne Mehrpreis eine Fünfspeichen-Design Felge ordern. Die besonderen
Merkmale des SLK 55 AMG sind die Finnen auf der Motorhaube und schwarz
lackierten Querfinnen im Kühlergrill sowie die seitlichen Luftauslässe in
der vorderen Stoßstange. Die schwarz lackierten Querfinnen im Kühlergrill
kommen natürlich bei seinem schwarzen SLK 55 nicht so extrem zum Vorschein,
wie es bei einem Wagen in einer hellern Farbe der Fall ist. Die Heckansicht
ist natürlich auch ein Augenschmaus, da die abgedunkelten Heckleuchten das
elegante Design des Wagens unterstreichen, sowie der dezente Heckspoiler.
Noch ein optischer Leckerbissen ist natürlich die 4 Rohr-Auspuffanlage, die
einen tollen Auspuffsound von sich gibt. Hier wird man also erst gehört,
bevor man gesehen wird. Dieser Sound ist jedoch während der Fahrt bei
geschlossenen Fenstern und Dach nur gering wahrzunehmen. So soll es ja auch
sein, denn man will schließlich noch Radio hören. Nun weiter mit dem Dach,
dass bei Bedarf durch einen Schalter auf der Mittelkonsole auf- oder
zugefahren werden kann. Das Dach verschwindet im oberen Teil des
Kofferraums. Gegen Aufpreis kann man sich noch eine Fernbedienung für die
Funktion des Daches zulegen, hiervon ratet mein Kollege aber ab, da sie
genau auf das Türschloss gerichtet werden muss, ansonsten wird bei kleinster
Abweichung vom Türschoss die Bewegung des Daches gestoppt. Die Reichweite
der Fernbedienung beträgt ca. 4 m, somit ein kompletter Fehlkauf. Wer also
nicht wie ein Depp aussehen möchte, der keine Ahnung von seinem eigenen Auto
hat, dem ist von dem Kauf dieser Fernbedienung abzuraten. Wer das bei
Mercedes entwickelt hat, sollte sein Lehrgeld zurückzahlen.

Innenausstattung:
************** ***
Fangen wir mal mit der AMG Sportsitzanlage an. Nappaleder mit Alcantar
Einsätzen ist der Bezug dieser Sitze, die auch bei schneller und
kurvenreicher Fahrt noch hohen Sitzkomfort garantieren. Des weiteren sind
die Sitze mit einer dreistufigen Sitzheizung ausgestattet. Außerdem kann man
gegen Aufpreis von ca. 460 Euro den Airscarf (Kopfraumheizung) erwerben, den
mein Kollege sehr empfiehlt, denn man kann dadurch auch bei kälterer
Temperatur mit offenem Dach fahren.
Das selbe Nappaleder wurde auch für die Seitenverkleidung und Armauflagen
verwendet. Das Leder-Sportlenkrad besitzt Schaltpaddels, womit man links die
Gänge herunter, und rechts die Gänge herauf schalten kann. Ähnlich wie im
Rennsport. Hat man mal keine Lust mit offenem Dach zu fahren, oder der
Kofferraum ist zu voll und hat somit nicht die Möglichkeit, dass Dach
einfachen versenken zu können, kann man sich natürlich auch für die
Benutzung der Klimaanlage Thermatic entscheiden, die serienmäßig vorhanden
ist. Von der zusätzlichen Ausstattung des Wagens mit der
Komfort-Klimatisierungsautomatik Thermatronik ratet mein Kollege aber ab, da
die normale Klimaanlage für den kleinen Innenraum völlig ausreichend ist.
Die serienmäßige Klimaanlage beinhaltet schon Motorrestwärmeausnutzung,
Staubfilter, Aktivkohlefilter und Umluftschalter, somit völlig ausreichend.
Der Tachometer geht bis 320 km/h, obwohl das Fahrzeug bei 250 km/h
abgeregelt wurde, man kann ihn jedoch bei AMG bei 280 km/h abregeln lassen,
ohne die Garantie zu verlieren. Das ist mit Mehrkosten von ca. 1750 Euro
verbunden.
Noch ein nennenswerter Punkt der Innenausstattung ist der Race Timer, der
sich im Bordcomputer befindet. Er kann Rundenzeiten messen, z. Bsp. die
schnellste Runde, die höchste Geschwindigkeit und die
Durchschnittgeschwindigkeit. Des weiteren kann er die Öltemperatur anzeigen,
die bei Erreichen der Betriebstemperatur aufhört zu blinken ( bei 80 C° ),
nach dem Motto "Jetzt kann ich Gas geben." Außerdem gibt der Race Timer noch
Auskunft über die Voltzahl, welche die Ladung der Batterie angibt.

Technische Daten:
********************
Motor / Zylinderzahl / Anordnung: Benzin / 8 / V
Getriebe : Automatic 7G-Tronic
Gesamthubraum (cm³ ) : 5.439
Nennleistung ( kW bei 1 / min ) : 265 / 5.750
Beschleunigung 0 - 100 km / h (s) : 4,9
Höchstgeschwindigkeit ca. (km/h) : 250 ( Elektronisch abgeregelt )
Reifengröße Vorderachse : 225 / 40 R 18
Reifengröße Hinterachse : 245 / 35 R 18
Kraftstoffverbrauch (l/100 km) :
Innerstädtisch : 17,7
Außerstädtisch : 8,8
Kombiniert : 12,0
CO2-Emission ( g/km) : 288
Tankinhalt, davon Reserve ca. : 70 / 9
Leergewicht (kg) : 1.540
Zulässiges Gesamtgewicht (kg) : 1.855
Preis ohne MwSt. EUR : 56.750 Euro
Preis inkl. MwSt. EUR : 65.830 Euro

Motor und Getriebe:
*****************
Das Motorengeräusch ist auch bei geschlossenen Scheiben, Dach und
ausgeschaltetem Radio noch leise wahrnehmbar (mechanische Geräusche, hier
wurde an der Dämmung gespart). Des weiteren hat der Motor ein gute
Durchzugskraft aus dem Drehzahlkeller, was dazu führt, das man keine hohen
Drehzahlen benötigt um gut zu beschleunigen.
Das Automaticgetriebe besitzt 3 Fahrprogramme, Komfort, Sport und ein
manuelles Programm. Während man bei den Programmen Komfort und Sport nicht
selber schalten muss, wird es einem bei dem manuellem Programm durch die
Paddels am Lenkrad zu einem Kinderspiel, die Gänge rauf und runter zu
schalten. Man hat aber auch die Möglichkeit mittels dem Schalthebel die
Gänge einzulegen.

Allgemeines:
***********
Der Wagen wird mit Super Plus getankt. Sollte jemand auf die Idee kommen und
Super bleifrei tanken, wird er das durch einen höheren Benzinverbrauch
bemerken, sowie die geringere Leistung des Motor. Hier sollten hohe
Drehzahlen vermieden werden, da sonst die Verbrennung im Zylinderkopf zu
heiß wird, dadurch kann ein Motorschaden entstehen. Also ein Tipp: Super
Bleifrei nur im Notfall tanken.
Ein weiterer negativer Aspekt an diesem Fahrzeug ist der verwinkelte
Kofferraum, der dadurch nicht optimal genutzt werden dann.
Das Fahrwerk ist für den Geschmack meines Kollegen etwas zu hart in der
Federung. Das Elektronische Stabilitätsprogramm, kurz ESP, lässt sich nicht
ausschalten, trotzt Ein- und Ausschalters, der lediglich die Grenze der
Spurtreue herabsetzt. Aus diesem Grund kann man nicht sehr schnell die
Kurven durchfahren.
Die Grundausstattung des Mercedes ist meines Erachtens nicht komplett, denn
für diesen Preis sollte mindestens ein Radio vorhanden sein.
Zu empfehlen ist das Glas-Windschott, weil dann bei Nachtfahrten die Sicht
nach hinten uneingeschränkt ist gegenüber dem Netz-Windschott, bei dem man
dann sehr wenig sieht. Der einzige Nachteil des Glas-Windschotts ist, dass
sich die Armaturen in ihm widerspiegeln. Die nachträgliche Montage ist
kinderleicht und ruckzuck erledigt.

Mein Fazit:
**********
Hier kommt eher das Fazit meines Kollegen das da lautet: Es handelt sich
hier um das derzeit zweitbilligste Fahrzeug in dieser PS-Klasse mit
automatischem Schaltgetriebe oder Automatik. Nur der Chrysler Crossfire ist
günstiger im Preis. Wer sehr viel Wert auf starke Leistung verpackt in
purer Eleganz legt, ist mit dem Mercedes SLK 55 AMG auf der sicheren Seite.
Der kraftvolle Motor und die komfortable Innenausstattung ermöglichen einen
hohen Fahrgenuss und auch längere Fahrstrecken können bequem zurückgelegt
werden.


.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Kommentare
Gozo-Bernie
Gozo-Bernie, 28.09.2006
Mercedes - wer hat der hat!
HiRD1
HiRD1, 25.09.2006
SH. Gruß, Ralf
JoergTh
JoergTh, 25.09.2006
Sehr hilfreich! Wünsch dir einen schönen Abend! Gruß Jörg
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sveminem

ein super flitzer, aber zu klein

ein Testbericht von 2006-05-22 22:47:11 vom 22.05.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: aussehen, schnelligkeit...
Nachteile/Kritik: preis
Mein Vater ist wie ihr wisst ein verrückter Autoliebhaber und hat dauernd iwelche Mietwagen usw....also hier einer von vielen Berichten


Ich hatte den MB SLK 2,0 als Mietwagen und bin mit ihm ca. 1600 km gefahren.
Der größte Anteil davon war Autobahn, schätze so ca. 96 %.

Bei dem Titel SLK denkt man meist, zumindest habe ich das früher gedacht, an den großen Sportwagen von Mercedes, schließlich birgt das "S" im Wort SLK die Verbindung mit der S-Klasse und beim CLK das "C" der C-Klasse.

So ist es aber nicht, es ist genau umgekehrt. Der SLK ist der "kleine" Sportwagen, der
CLK das Coupe der E-Klasse.

Positives:
Die Optik des SLK ist wirklich toll, hat Stil und sportliche Eleganz.

Öffnet man die Türen, erscheint ein für Mercedes einzigartiges Interior, werder A-,C-,E-,
noch S-Klasse sind von innen ähnlich. Den Vergleich der M-Klasse kenne ich nicht(von innen).

Nun gut, der Innenbereich des SLK ist gewöhnungsbedürftig, alllerdings ist er sportlicher als von allen anderen MB Modellen.

Mein SLK hatte eine feine Lederausstattung, ESP, 4 Airbags, Radio-CD, Automatik,
Tempomat(hast mich gewundert!), u.v.m.

Hat man es geschafft in dem SLK zu sitzen, mit 1,96m war das nicht so einfach, hatte ich doch ein total MB untypisches Sitzgefühl, dies mag sicherlich an meiner Größe liegen.
Totzdem der Sitzkomfort erinnerte mich an alte Zeiten, als ich den Corsa meiner Freundin fuhr.
Nach längeren Sitzeinstellungsorgien (manuell) ging es halbwegs.

Startet man mit einem Schlüssel, diese Art gibt es sonst auch in keinem MB, könnte auch ein Audi Schlüssel sein, geht es sportlich los.

Die Automatik zieht perfekt und der Anzug ist sportlich, dies wird durch den Sound eines
großen Auspuffes unterstützt, bei 230 km/h ist Schluss.

Nutzt man auf der Autobahn den "Kick down" brüllt er auf und startet extrem schnell durch.

Es ist ein lustiges Gefühl im SLK zu fahren, zumindest wenn man nur Limousinen gewohnt ist.
Man sitzt sehr niedrig, und guckt man nach hint en sieht man statt Rückbank, oder Kofferraum, die Straße. Dies macht den SLK zu einem perfeten "Einparkauto" in jedem
engen Parkhaus.

Negatives:

Der SLK hat kein Mutlifuntionlenkrad, es war ein komisches Gefühl das Radio in einen neuen
MB per Hand zu drehen, zudem knarren die Sitze.

Mein Vater ist wie ihr wisst ein verrückter Autoliebhaber und hat dauernd


Dieser Wagen ist wirklich sehr eng, für Menschen ab 1,90m nicht sehr geeignet, denke mir das gerade der Sicherheits-Aspekt akut leidet.

Das gesamte Display auf dem Armaturenbrett erinnert eher an die Zeit der 80iger Jahre,
als einen Wagen aus dem Jahr 2002>zu so einem VK Preis.

Der Kofferraum ist sehr klein und sehr verbaut, dies liegt daran das dort das Dach platziert wird.

Ab 180km/h beginnt die Motorhaube an zu "zittern", habe extra angehalten um zu gucken ob die Haube richtig verschlossen war, sie war es.

Dies ist jedoch alles Ansichtssache, eines ist jedoch Fakt.
Der SLK 2,0 Autom. verbraucht auf der Autobahn Unmengen an Benzin, er kommt fast schon auf Werte des VW Phaeton den ich davor fuhr(siehe Bericht).

Für 1600km Fahrleistung kommen 160 € zu buche, abwohl der SLK Super statt wie beim Phaeton Super Plus tankt.

Fazit:

Der SLK ist ein schöner, schneller Flitzer, jedoch für lange Autobahn-Strecken nicht geeignet.

Allein aus Gründen der körperliche Größe, ist der SLK ein Auto dessen Zielkunden wohl eher Frauen sind(dies ist nicht abwertend gemeint). Meine Freundin, eine sehr eigenstandige Frau, passte perfekt in dieses Auto und war von ihm begeistert.

Rein Optisch finde ich den SLK wesentlich schöner als den BMW Z3, da ich diese Auto jedoch nie gefahren bin kann ich keine weiteren Vergleiche angeben.

Zudem sei erwähnt das der SLK auch als Cabrio zu fahren ist, in meinem Fall fuhr ich diesen Wagen im Nov. und kann somit nur über Erfahrungen mit Hard-Top erzählen.

Also, als Zweitwagen mit Option eines Cabrios und um da mit im Sommer durch schöne
Landstrassen zu flitzen, ist der SLK ein tolles Auto.


Danke, euer Sven
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von Mercedes-Benz SLK  Auto: 2,0 eher zu wenig
Modelljahr:2002
Service:Service von Mercedes-Benz SLK  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:seit 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:häufig
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Kommentare
HiRD1
HiRD1, 23.05.2006
SH
Rosensammlerin
Rosensammlerin, 23.05.2006
Lieben Gruß Rosen
waltraud.d
waltraud.d, 22.05.2006
sehr hilfreich
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steventhefly

Slk 320

ein Testbericht von 2005-03-06 18:04:33 vom 06.03.2005
Empfehlung: ja
Mein Vater hatte des einen das neuere Model des alten Slk,
bin einige male damit gefahren,
Der Wagen ist schon eine Wucht aber kostet viel viel Geld nicht nur die Anschaffung sondern insbesondere der Unterhalt ist der Knackpunkt Sprit verbrauch von 12- 17Litern je nach Fahrweise ist normal.
Der komfort ist sehr gut!
Der motor ist von den Fahrleistungen echt klasse.

Aber jetzt kommt es!!!!

Mein Vater hatte den Wagen auf Ratenkauf genommen,ist selbstständig und konnte nach 2 von 3j kreditlaufzeit eine rate nicht pünktlich aufbringen,sofort kam jemand aus Neuss vorbei und hat den Wagen abgeholt und ihn auf nen Autosammelplatz gebracht.
Mein Dad hat das auto geliebt und der wagen hatte nach 2j nur 12TKM runter hatte vollausstattung und extrem Breitreifen drauf.

Nach 2monaten kam von MB eine Zustands und wert beschreibung, demnach hatte der Wagen keine Alus, keine Navigation mehrere Dellen, Kratzer und Beulen und ist für 20000€ verkauft worden(hat wohl einer ein schnäppchen gemacht von den MB angestellten) der wagen hatte zu der zeit aber einen wert von 37000€.

das ist nun 2j her und es steht noch immer vor Gericht,
also ein wenig mehr kulanz und ordentliche arbeit darf man doch wohl erwarten jeder kann mal orrübergehend einen finanziellen engpass bekommen und da es sich wirklich nur um eine rate handelte ...Tz,tz
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Bedienung:Bedienung von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von Mercedes-Benz SLK  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:2001
Service:Service von Mercedes-Benz SLK  Auto: 1,0 sehr schlecht
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:ab und zu
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Mein kleines Schmuckstück

ein Testbericht von 2004-02-19 17:32:03 vom 19.02.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Viel Fahrspass und trotzdem Bequemlichkeit...
Nachteile/Kritik: Der Tank scheint mir mit 60 Liter etwas klein
Ein kleiner Fahrbericht zum SLK 320
Ich fahre den SLK 320 jetzt genau 2 Jahre und habe 35 000 km damit runtergerollt.
Zu den Fahreigenschaften:
Die Beschleunigung ist auch noch ab 200 km/h deutlich zu spüren, wenn das Gaspedal durchgedrückt wird.
Die Automatik schaltet so sauber und weich, dass niemand im Normalfall auf den Gedanken kommt, die Tipptronik zu benutzen.
Ich benutze sie nur bei sehr langen Gefällstrecken, und wenn ich auf Landstrassen
einen Überholvorgang starte, um das kurzzeitige Loch des Runterschaltens zu vermeiden.
Die Leistung des Motors ( 218 PS ) ist über den gesamten Drehzahlbereich ausreichend .
Das elektronische Navigationssystem ist hervorragend. Die Sprachausgabe ist völlig
getrennt von den Radiokomponenten zu regeln.
Die Lautsprecheranlage der Firma Bose ist exzellent.
Die von mir als angenehm empfundene Reisegeschwindigkeit liegt so zwischen 160 - 180 km/h.
In diesem Bereich ist der Verbrauch unter 11 Liter. Und die Aussengeräusche sind nur ein Flüstern.
Die Spitzengeschwindigkeit mit ca. 250 km/h ist für unsere vollen Autobahnen mehr als genug.
Allerdings werden dann die Windgeräusche doch sehr laut.
Die Bremsanlage ist Sonderklasse, ob das von dem Bremsassistenten kommt, mag ich nicht beurteilen,
ich hatte noch nie ein Auto mit einer solch wirksamen Bremse.
Die Sitze sind relativ hart, bieten einen hervorragenden Seitenhalt, und auch bei einer Fahrt über
1000 km konnte ich noch sitzen ohne rumrutschen zu müssen.
Die Belüftung ist zugfrei, und die Heizanlage nach sehr kurzer Zeit auf Betriebstemperatur.
Die Klimaanlage ist selbst im Hochsommer bei geschlossenem Dach in der Lage , in kürzester
Zeit die Temperatur auf den eingestellten Wert abzusenken.
Der Kofferraum ist selbst bei geöffnetem Dach noch so gross, dass ein mittlerer Koffer reinpasst.
Den kleinen Zusatzkofferaum unter dem eigentlichen Kofferraum nutze ich um einen 10 Liter
Reservekanister plus Abschleppseil zu verstauen.
Der Aktionsradius von ca 500 km pro Tankfüllung ist meiner Meinung nach etwas wenig.
Es wäre mir angenehmer der Tank wäre etwas grösser. Statt der 60 Liter , wovon höchstens 55
genutzt werden, auf 75 - 80 Liter.
Durch das Stahldach ist es ein vollwertig geschlossenes Winterauto.
Die Heckscheibe ist aus Glas und beheizbar.
Mein Fazit:
Ein Auto, das für die von mir bezahlten knapp 100 000 DM einen ordendlichen
Gegenwert bietet und jede Menge Fahrspass.


Nachtrag nach über drei Jahren Nutzung:

Die Kilometerleistung ist jetzt 48.000 Km und es
wurden bisher keinerlei Mängel an dem Fahrzeug weder von mir, noch von der Werkstatt festgestellt.
Ein Reifensatz wurde verbraucht, welcher mit 1300 € zu
verzeichnen ist.
Die T.Ü.V Überprüfung wurde ohne Mängel abgeschlossen.
Die erste Inspektion ( kleine ) wurde bei KM 28.000 und die zweite ( grosse ) bei Km 46.000 fällig.Die Kosten betrugen .: 1.Insp. = 230 € und
2. Insp. = 349,00 €
Ausgetauscht wurde u.A. der Luftfilter der Klimaanlage
sowie die Bremsklötze vorn.

Das wars vorerst mal wieder.

gruss
Euer Co
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
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Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Mercedes-Benz SLK  Auto: 5,0 ausgezeichnet
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aaronslk230

Spassmobil hoch 2

ein Testbericht von 2003-02-27 19:44:06 vom 27.02.2003
Empfehlung: ja
hallo autoliebhaber[b/]

ich bin 23 jahre alt. vor dem slk230 hatte ich einen audi tt.
zwischen den beiden wagen liegen grosse welten. ich würde auf jeden fall wieder einen mb slk230 nehmen.

seine form muss einem einfach gefallen. sicher ist er typisch roadsterartig gebaut und das gefällt mir sehr gut.
das ansprechverhalten des motors ist durch den kompressor natürlich gewährleistet. der verbrauch liegt so um die 10 liter pro hundert kilometer bei schneller fahrweise. bei gemässigter fahrweise sind es um die 8 liter.

der einzige nachteil den ich erkennt habe war das handling im winter. da das auto ein hecktriebler ist, ist er nicht sonderlich einfach im winter bei schnee und glätte zu fahren. wenn man aber die geschwindigkeit anpasst, geht auch das.
intertessiert sich einer nocxh mehr mit dem thema empfehle ich ihm die seite www.mbslk.de


gruss
aaron
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
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Klein und bissig - ein Stück Jugendtraum

ein Testbericht von 2002-11-04 13:19:37 vom 04.11.2002
Empfehlung: ja
Für drei Tage durfte ich in den Genuß einer Fahrt eines SLK 230 Kompressor kommen. Zwar sollte ich dienstlich nur einmal quer durch Deutschland, doch nach getaner Arbeit ließ ich es mir nicht nehmen und behielt den Wagen für zwei weitere Tage. Falls jemand die Möglichkeit zum Fahren hat, sollte er es tunlichst vermeiden abzulehnen. :-)

Das Fahren wurde dem Auto mit in die Wiege gelegt. Man fühlt sich, als ob es genau weiß, wohin man fahren möchte. Kein Gefühl des schwammigen Fahrens, wie man es wohl bei anderen Wagen des Herstellers gewohnt ist. Da wo man hin möchte, kommt man auch hin - manchmal leider viel zu schnell. Die Federung ist recht straff, was man vor allem bei unebenen Straßen merkt. Note: 2

Ich hatte das Glück den Wagen mit automatischen Getriebe zu bekommen - da ich sehr schaltfaul bin kommt einem das nur zugute. Die Gänge werden einwandfrei synchronisiert und im Grunde ist es bei jeder Geschwindigkeit ein Genuß, über die Straßen dahinzugleiten - auch wenn man mal im Stau stehen sollte. Danach ist jedoch schnell die magische 200km/h-Marke durchbrochen, bis es einen an die 240km/h zieht. Note: 1

Der Spritverbrauch liegt indes über der 10-Liter-Marke, doch da denkt man erst an der nächsten Tankstelle dran, die man leider öfter anfahren muß, als einem lieb ist. Sinnige Fahrweise spart hier so manche Mark. Note: 3

Beim Einscheren nach rechts sollte man sich keine Gedanken über Hintermänner machen. Man ist sowieso lange an ihnen vorbeigezogen, bevor man einschert und wenn doch, dann kommt einem das kurze Heck zugute - vor allem bei offenem Verdeck. Note: 1

Die 'Armablagen' in der Tür sind optimal. In Verbindung mit dem nach vorne und hinten verstellbaren Lenkrad kann man sich alles so einstellen, daß man denkt, das Auto wurde um einen herumgebaut. Der rechte Arm findet guten Platz auf der Mittelkonsole. Note: 1

Die Sitze sind einfach nur eine Wohltat. Angenehm und elegant schmiegt sich das Leder von allen Seiten an. Einstellungen kann man in allen Richtungen vornehmen. In perfektem Einklang dazu funktionieren die Sitzheizungen, die man sicherlich vor allem im Winter nicht missen möchte. Einzig und allein an warmen Tagen bekommt man schnell einen zu warmen Rücken, was man öfter mal gerne abstellen möchte. Note: 1-

Die Gurte für den Fahrer und Beifahrer lassen sich leicht anlegen und selbst die Gurthalter lassen sich leicht verstellen. Einmal vernünftig angepasst und man wird nichts mehr davon mitbekommen - im Gegensatz zu anderen Autotypen, wo man öfter mal ein Scheuern am Hals hat durch falsch konzeptionierte Gurte. Note: 1

Die Seitenablagen in den Türen sind nicht riesig, aber dennoch geräumig, da sie sich über beinahe die gesamte Türlänge hinziehen. Die Ablage in der Mittelkonsole und auch das Handschuhfach ist für einen solchen Wagen vergleichsweise gewaltig. Hier sollte man eigentlich alles wichtige verstauen können. Note: 2

Die heutzutage typischen Getränkehalter sind im oberen Bereich des Armaturenbretts und meiner Meinung nach eine komplette Fehlkonstruktion - vor allem ließen sie sich nur schwer herausziehen. Note: 6

Die runden Instrumentenanzeigen sind gut ablesbar, man hat alles gut im Blick. Auch bei ungünstiger Sonneneinstrahlung kam es nie zu Problemen beim Ablesen. Note: 2

Die Bedienelemente sind ebenfalls gut lesbar, logisch angebracht und alles wirkt sehr aufgeräumt. Schön. Hierzulande vielleicht nicht unbedingt nötig, doch auch meiner Meinung nach sehr interessant, ist ein separater Knopf zum Öffnen bzw. Schließen der Türverriegelung. Letzteres funktioniert sogar automatisch nach dem Anfahren. Spitze. Note: 1

Blinker, Wischer, Fernlicht...alles ist in einem Hebel untergebracht. Man gewöhnt sich aber schnell dran und kann praktischerweise alles mit einer Hand bedienen. Der zusätzliche Hebel für Tempomat und Begrenzung der Geschwindigkeit gewöhnungsbedürftig, doch missen möchte man dieses Feature nach kurzer Zeit nicht mehr. Note: 1

Das mitgelieferte Radio 'audio 10' ist zwar gewöhnungsbedürftig von der Bedienung, doch nach kurzer Zeit (und dem Studieren der Anleitung) stellt auch dieses kaum mehr ein Problem dar. Optisch passt es sich gut dem Innenraum an, akustisch ist es eher Mittelmaß. Vor allem der Baß im hinteren Bereich ist sehr matschig, mag aber eher an den Boxen liegen. Note: 3

Die Türen sind leicht zu öffnen und bei geschlossenem Verdeck schwer zu schließen, da die Fensterkante unter eine Gummilippe greifen muß. Dies geschieht meist so unsauber, daß man nachträglich die Fenster hoch- und runtermachen bzw. von außen gegen das Fenster drücken sollte, um den entstandenen Luftspalt zu schließen. Gerade bei Waschstraßen-Fahrten hat man schnell einen feuchten Innenraum durch diesen Fehler. Note: 4-

Das Verdeck läßt sich innerhalb kurzer Zeit vollkommen elektrisch im Kofferraum verstauen lassen, wodurch dieser natürlich auf ein Minimum zusammenschrumpft. Doch selbst dann hat man noch genug Platz, um so manche Reisetasche mitzunehmen, wenn man mit seiner Freundin eine Fahrt ins Grüne unternimmt. Note: 1

FAZIT
Wer maximal zu zweit ist und einen gut durchdachten, qualitativ hochwertigen und vor allem schnellen Wagen haben möchte, ist mit dem SLK gut beraten. Selten hat man Drängler hinter sich und immer wieder kommen einen alle anderen Wagen wie schwerfällige Blechschleudern vor. Das Raumangebot ist sowohl für kleine wie auch für große Leute gedacht, selten fühlt man sich eingeengt.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Seneca_X1

Blaskapelle!

ein Testbericht von 2002-07-18 10:59:31 vom 18.07.2002
Empfehlung: ja
Das Nörgeln hat ein Ende - die Kompressormotoren des SLK 200 und 230 mit ihrer armseligen Klangkulisse sind plötzlich keine Alternative mehr. Warum? Na gut, der Reihe nach:

auf der Suche nach einem reinen Spassauto habe ich schon einige Fahrzeuge gefahren, die den Anspruch erheben, aus dem Offenfahren einen Genuss zu machen. Der Honda S2000 zum Beispiel ist eine Drehorgel, die zu fahren beinahe anstrengend ist - hohe Drehzahlen waren mir bislang eher suspekt. Der BMW Z3 ist schlichtweg daneben und scheidet für mich von vornherein aus. Den Peugeot 206CC habe ich an anderer Stelle beschrieben und in den MGF passe ich nicht rein.

Bleibt also der SLK. Formal gelungen stellt er mit dem Variodach eine aus mehreren Gründen "vernünftige" Wahl dar, denn neben verhältnismässig günstiger Versicherungseinstufung (KH13, VK25 - ca. 5% unter meinem E240!) ist er mit Stahldach und Glasheckscheibe absolut wintertauglich. Bei geschlossenem Dach stehen immerhin 348 Liter Kofferraumvolumen zur Verfügung, bei geöffnetem Dach passen gerade noch zwei Sporttaschen und zwei Jacken hinein.

Das Raumangebot ist recht knapp, so daß ich mit meinen 1,92m zwei Möglichkeiten habe: entweder lenke ich mit den Knien oder stosse mit dem Kopf ans Dach. Es fehlen ca. 5cm Verstellbereich des Fahrersitzes, um perfekt sitzen zu können. Der Beifahrerfussraum ist erheblich knapper als der des Fahrers, was zu einer nicht sehr eleganten Hockhaltung führt. Bei geöffnetem Dach sitze ich gerade noch tief genug, um unter dem Scheibenrahmen hindurchschauen zu können. Zum Glück hatte der 320 ein Automatikgetriebe, denn zum Kuppeln hätte ich schlichtweg keinen Platz gehabt.
Die Sitze bieten immerhin einen ordentlichen Seitenhalt, verlieren aber deutlich gegen die Sportsitze im neuen A4 Cabrio.

Die Innenausstattung lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass es sich beim SLK inzwischen um ein altes Auto handelt, denn alle Bedienelemente einschliesslich der manuellen Klimaanlage entstammen dem W210 (inzwischen "alte" E-Klasse). Comand ist nicht lieferbar, eine Klimaautomatik auch nicht. Die Optik des Armaturenbrettes (diese Bezeichnung passt hier!) ist wenig elegant und wirkt klobig. Insbesondere der plumpe Handschuhfachdeckel und die metallisch blinkende Beplankung der Mittelkonsole gefallen mir persönlich nicht. Die "Fleischeroptik" würde ich gegen (aufpreispflichtiges und schwarzes) Vogelaugenahorn tauschen. Ein weiteres Negativmerkmal ist die fehlende Mittelarmlehne - stattdessen haue ich mir jedes Mal den Ellenbogen an der harten Kante des (abschliessbaren) Fachs und dem vorderen Teil des Mitteltunnels an. Das ist unbequem und nervt.

So, genug gemeckert, kommen wir nun zu den positiven Seiten des 320: der Motor ist ein Gedicht! Die Vehemenz mit der er Gaspedalbewegungen in Vortrieb umsetzt ist enorm. Die 6,9 Sekunden, in denen er auf Tempo 100 stürmt, werden von einem dermassen genialen Sound untermalt, dass sich regelmässig eine Gänsehaut einstellt und ich mir wünsche, dass die nächste Ampel wieder rot zeigt. Mercedes ist es gelungen, einen Auspuffsound hinzubekommen, der seinesgleichen sucht. Der ebenfalls sechszylindrige E240 klingt dagegen wie ein Kirchenchor im Trainingslager. Kraft ist bei allen Drehzahlen reichlich vorhanden, und die Automatik schaltet genauso, wie ich es von Hand täte. Die Höchstgeschwindigkeit von 245km/h wird nach einigem Anlauf auch erreicht. Ab 210km/h lässt die Beschleunigung allerdings merklich nach. Am harmonischsten fährt sich der SLK320 meiner Meinung nach im Schaltprogramm "Winter", da er im zweiten Gang anfährt und die Gänge nicht bis zum Begrenzer ausdreht. Dem Spritverbrauch ist eine solche Fahrweise sicher zuträglich, denn die versprochenen 10,6 Liter Durchschnittsverbrauch lassen sich nur mit gezügeltem Gasfuss erzielen.

Für weitere Freude sorgt das Fahrwerk, das weder richtig hart noch zu weich ist. Es fällt beim Fahren einfach nicht negativ auf und ermöglicht hohe Kurvengeschwindigkeiten ohne Unsicherheitsgefühl. Die tiefe Sitzposition trägt ihren Teil zum sportlichen Fahrgefühl bei. Ein Kritikpunkt ist der grosse Wendekreis - knapp 11 Meter sind für ein nur 4 Meter langes Auto schon eine Menge. Zum Glück ist das Lenkrad klein genug, um dabei noch handlich zu wirken - kein Vergleich mehr zu den Steuerrädern der Vergangenheit. Auch hier zeigt sich allerdings, dass der SLK nicht mehr ganz auf der Höhe der Zeit ist, denn Lenkradtasten gibt es nicht. Die Tatsache, dass Mercedes sich die Verstellbarkeit des Lenkrads auch noch teuer bezahlen lässt, ist eine Frechheit!

Der SLK320 wäre sicherlich häufiger auf unseren Strassen zu sehen, wenn der Aufpreis zum (nicht viel schwächeren) SLK230 etwas moderater und vor allem nachvollziehbarer ausfallen würde. Über €5.000,-- Differenz nur für den besseren Motor sind kein Pappenstiel und rational nicht begründbar. Die Fertigung des Sechszylinders dürfte kaum teurer sein als die des Vierzylinders mit Kompressor - hier wird Image teuer bezahlt!

Empfehlenswerte Extras sind die Klimaanlage (ja, auch die kostet extra!), Lederaustattung, Sitzheizung, Getriebeautomatik und Xenonscheinwerfer. Die Palette an Radios, die MB anbietet, ist nicht überragend - hier dürfte im Zubehörmarkt mehr Leistung für´s Geld erzielt werden.

Momentan wird ein Sondermodell "Special Edition" für alle Motoren angeboten, das gegen einen moderaten Aufpreis eine Metallic-Lackierung, Nappa-Leder, Sitzheizung, 17"-Felgen und eine spezielle Beplankung der Mittelkonsole bietet. Die Ersparnis gegenüber der Serienversion (sofern vergleichbar) beträgt €1.400,--.

Aufgrund der auf die Dauer nervenden Enge im Innenraum kommt der SLK für mich nicht in Frage - leider, denn das Fahren macht Spass ohne Ende! Was bleibt, ist das Warten auf das CLK Cabrio...
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Mercedes-Benz SLK

 
Allgemeine Informationen Mercedes-Benz SLK
gelistet seit: 24.09.2003
Hersteller: Hersteller: Mercedes-BenzMercedes-Benz, www.mercedes-benz.de
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