Eigentlich bin ich kein grosser Fan von Windows NT, aber vor ein paar Jahren habe ich mich dann doch entschieden, meinen Horizont zu erweitern und meine MCSE-Prüfung abzulegen. Diese Prüfung basierte auf dem Grundlagen-Wissen von NT4. So habe ich doch einiges zu Windows NT dazugelernt.
Was macht Windows NT so einzigartig?
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Windows NT ist komplett anders strukturiert als zum Beispiel Windows 98. Das Herzstück dabei ist der neue NT-Kernel, über den die Hardware mit dem Rechner kommuniziert.
Was mcih aber sehr gut gefällt, sind die vielen Sicherheitzs-Einstellungen von Windows-NT, denn hier kann man die verschiedenen Benutzer eines Rechners mit unterschiedlichen Rechten versehen, so daß normale Benutzer kaum Systemveränderungen vornehmen können. Gerade wenn mehrere Personen einen PC benutzen ist diese Möglichkeit sehr gut. Der Nachteil hierbei ist allerdings, daß die Benutzer selbst keine Software mehr selbst installieren können, es sei denn sie besitzen das Recht dazu.
Eine weitere Möglichkeit sind die Gruppenrichtlinien, über denen es möglich ist, bestimmte Programme den Benutzern unterbinden zu lassen. So kann man z.B. einstellen, daß die verschiedenen Benutzer keine Internetberechtigung mehr haben. Gerade dies stellt heutzutage ja ein grosses Sicherheitsrisiko da, denn wenn man hier nicht aufpasst hat man heutztage schnell mal ein 0190-Dialer installiert.
Wie stabil ist Windows NT4?
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NT4 hat eine komplett neue Architektur, so daß der Rechner auch nicht mehr so häufig abstürzt, wie z.B. noch unter Windows 95 oder 98. Allerdings muß ich auch sagen, wenn denn mal eine Hardwarekomponente defekt ist, kann dies den ganzen Rechner lahmlegen. So ist mir kürzlich eine SCSI-Karte kaputtgegangen und der Rechner startete nur noch im Bluescreen. Diesen Fehler haben die Entwickler zum Glück bei Windows 2000 beseitigt.
Welche Einschränkungen gibt es?
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Eine grosse Einschränkung von Windows NT4 ist nach wie vor, daß der USB-Standard nicht unterstützt wird. Dies ist wohl auch ein Grund, warum sich NT4 nie so richtig durchgesetzt hat. Selbst Windows95 unterstützt inzwischen USB (allerdings nicht immer).
Wer auf Windows NT4 deshalb umstellt, sollte sich vorher auf jeden Fall darüber im Klaren sein, daß USB nicht funktionieren wird. Aber für einen Zweitrechner würde ich dann doch Windows NT 4 empfehlen, zumindest wenn nciht gerade die neueste Hardware hier eingebaut wird. Denn Updates wird es für Windows NT 4 von Microsoft nicht mehr geben. Das Servicepack 6 ist das letzte Update, das Microsoft hier zur Verfügung gestellt hat.
Welche Versionen gibt es?
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Von Windows NT4 gibt es übrigens 2 verschiedene Versionen: die Workstaion-Version sowie die Server-Version. Jeder Administrator sollte vorher überlegen, welches Produkt besser geeignet ist.
Die grafische Oberfläche
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Die grafische Oberfläche ist auf den ersten Blick kaum von Windows 95 oder 98 zu unterscheiden. Nur die notwendige Benutzeranmeldung unterscheidet diese Betriebssysteme auf den ersten Blick voneinander.
Der Inhalt ist fast identisch, so daß Umsteiger fast keine Unterschiede feststellen.
Mein Fazit
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Windows NT 4 ist für den Heimbereich eigentlich recht wenig im Einsatz. Das Haupteinsatzgebiet dürfte hier wohl eher im Büro sein. Gerade die Nicht-Unterstützung von USB ist ein grosser Nachteil von Windows NT4. Wer aber auf den NT-Kernel nicht verzichten möchte, sollte hier lieber auf Windows 2000 oder XP zurückgreifen.
Allein wegen der Sicherheit ist Windows NT aber auf jeden Fall ein interessantes Betriebssystem, über dem man jedem Benutzer bestimmte Rechte zusprechen kann. Auch in einem Netzwerk macht
Windows NT 4 sehr gute Dienste und wenn man nicht sehr viel am System verändert ist es ein sehr stabiles Betriebssystem.
Allerdings muß ich auch sagen, daß die Installation von Windows NT 4 nicht gerade einfach ist und deshalb nur erfahrenen Anwendern zu empfehlen ist.
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Ein etwas technischer Bericht ;-)
ein Testbericht von firstollib2002-10-14 12:26:03vom 14.10.2002Empfehlung: ja
Microsoft über NT:
Komplexe und professionelle Anwendungen stellen äußerst hohe Anforderungen an die Computertechnologie. Windows New Technology wurde speziell für den sogenannten High-End-Bereich konzipiert und 1991 auf dem Markt eingeführt.
#Kann man so stehen lassen und jeder kann sich seine eigene Meinung machen, inwieweit dieses Ziel erreicht wurde, aber man sollte natürlich nicht von kleinen Heimanwendungen und deren Problembelastung auf große Netzwerklösungen schließen. Ich möchte mit meinem Bericht einfach nur ein paar technische Sachen über NT erzählen und eigene Erfahrungen einfließen lassen. Ich betreue bereits seit sehr langer Zeit NT-Server und Netzwerke, aber auch Linux, HP-UX und Sun, mir sind alle Systeme ans Herz gewachsen, es gibt keinen Favoriten.#
Einleitung
Die Software existiert in den Varianten WinNT Workstation und WinNT Server. Die Namen bezeichnen den Leistungsumfang des OS und damit den Einsatzbereich eines entsprechenden Computers im Netzwerk.
NT als volles 32 Bit-Betriebssystem nutzt die volle Prozessorarchitektur und die volle Breite der CPU. NT arbeitet im preemptiven Multitasking. Alle ablaufenden Prozesse sind unter der vollständigen Kontrolle des OS. Unter Win3.11 wurde der Prozessor für die Nutzungszeit an das Anwendungsprogramm übergeben (kooperatives Multitasking). Deshalb führte ein Abbruch oft zum Totalabsturz von Windows. Multitasking ist die Voraussetzung für DDE und OLE.
Die Unterstützung des symmetrischen Multiprocessing erlaubt es, NT auf Multiprozessor-Maschinen einzusetzen. Das OS verteilt die Anforderungen an die CPUs gleichmäßig auf die vorhandenen Prozessoren. NT-Workstation erlaubt den Einsatz von maximal zwei Prozessoren, der NT-Server bis zu vier Prozessoren. Es gibt aber auch spezielle Versionen mit einer Unterstützung von bis zu 32 CPUs.
Software
Unter NT kann die unter MS-DOS und MS-Win eingesetzte Software verwendet werden. NT simuliert dazu jeweils eine 16 Bit Umgebung und stellt jeder Anwendung ihren eigenen Speicher bereit. Man sollte aber vorher die Kompatibilität prüfen!!!
Unter NT kann auf x86 und RISC Systemen auch zeichenorientierte MS OS/2 1.x Anwendungen und POSIX-Anwendungen verwandt werden. MS selbst brachte Ende 1994 Excel und Winword als 32 Bit Versionen auf den Markt.
Spezielle Software:
SQL-Server für NT
SNA-Server für NT
Client-Service für NetWare (Workstation)
Gateway-Service für NetWare (Server)
Dateisysteme
Merkmal FAT VFAT NTFS
Herkunft MS-DOS Win95 NT
Länge von
Datei und
Verzeichnis
einträgen 11 Zeichen 255 255
Zugang durch DOS, OS/2,NT DOS,OS/2, NT NT
Lokale
Sicherheit nein nein ja
TIP!! Durch verwenden des Tools „convert“ kann man das Dateisystem wechseln.
Unterstützte Netzwerke und Netzprotokolle
Banyan Vines NetBIOS
DEC Pathworks NetBEUI
IBM LAN-Server TCP/IP
IBM SNA-Netzwerke SPX/IPX
MS LAN_Manager
TCP/IP Netzwerke
Novell NetWare
MS für Workgroups
Viele haben ihn sicherlich schon mal gesehen bzw. erlebt, der Bildschirm wird dunkelblau und plötzlich erfolgt eine Speicherauswertung und auf dem gesamten Schirm stehen Zahlen und Buchstaben. Nicht verzagen, diese Angaben sind für einen geübten Admin wichtig und der Schlüssel zur Lösung seiner Probleme. Nach dem Auswertung ist allerdings ein reboot notwendig.
Fazit
Vieles könnte man noch erzählen, unendliche Sachen berichten und technische Einzelheiten erläutern. Dazu bin ich gerne bereit, nicht im Rahmen eines endlos langen Berichtes, aber per Email würde ich mich gerne dazu austauschen.
NT ist zu empfehlen für Umgebungen bis zu 1000 Endusern, alles
was darüber hinausgeht wird für die Administration unübersichtlich und ist mit einem riesigen Aufwand verbunden. Die Preise schwanken nicht unerheblich und MS verkauft die Lizenzen nur im 5er oder 10er Bundle, leider.
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