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Mitsubishi Pajero Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Pajero V60 3,5 GDI
ein Testbericht von Luxreiter2011-07-31 17:35:31vom 31.07.2011Empfehlung: nein
Vorteile: Raumwunder, kommt überall durch...Nachteile/Kritik: Rost
Benziner:
V 6-Zylinder 3,5l GDI (Benzin Direkteinspritzung), 202 PS, Bohrung 93,0 mm, Hub 85,8 mm, 3497 cm2 ; INVECS II-Fünfstufen-Automatikgetriebe einschließlich manuellem Schaltmodus 'Sportsmode'
Höchstgeschwindigkeit 185 km/h
Verbrauch 12-14 Liter/100 km
Karosserieformen:
3-Türer; 4,315 Meter lang, 1,895 breit, 1,845 hoch / Radstand 2545 mm / Wendekreisdurchmesser 11,2 m / Leergewicht 2000 – 2195 kg / zulässiges Gesamtgewicht 2510 kg
5 – Türer; 4,830 Meter lang, 1,895 breit, 1,8655 hoch / Radstand 2780 mm / Wendekreisdurchmesser 12 m / Leergewicht 21205 – 2315 kg / zulässiges Gesamtgewicht 2810 kg
Antrieb:
zuschaltbarer Allrad
Allradantriebstechnik „Super Select II“ :
Im 4x4-Betrieb erfolgt die Kraftverteilung via Planetenrad-Differenzial im Verhältnis 33 zu 67 Prozent nach vorne beziehungsweise hinten, wobei eine Viskosperre den Kraftfluss traktionsabhängig bis zur
symmetrischen Aufteilung von 50:50 variiert. Zwei weitere Allradschaltungen mit gesperrtem Mittendifferenzial und wahlweise aktivierter Geländeübersetzung
Hinterachssperre serienmäßig
Flexible Einzelradaufhängung an Doppel-Dreieckslenkern vorne und Mehrlenker-Einzelradaufhänguing hinten
Elektronische Helferlein:
ASR bei Mitsubishi MATC (Mitsubishi Automatic Traction Control) genannt und ein ESP MASTC (Mitsubishi Automatic Stability Control).
Eigene Erfahrungen:
Ich fahre inzwischen den zweiten Pajero V60 - aufsummiert etwa 300.000 km auf beiden Fahrzeugen. War der erste noch als Diesel ein ständiger Albtraum (zwei Motorschäden wegen tropfender Bosch-Einspritzdüsen) besticht der Sechzylinder Benziner durch absolute Unauffälligkeit.
Auf dem Fahrzeug befinden sich eingetragene Cooper STT - Reifen in Größe 265-75 R16 die etwas mehr Bodenfreiheit geben und bisher noch durch jede Schlammpassage kamen.
Besonders gut finde ich meinen Dicken als Fernreisefahrzeug - auf der Autobahn Komfort wie im PKW und am Zielort offroad mit Campingausrüstung ohne Grenzen. Wo man mit diesem Fahrzeug nicht hinkommt sollte man auch nicht fahren...
Ansonsten verspürt man im Alltag eine gewisse beruhigende Isolation vom Chaos ausserhalb - man sitzt hoch und von viel Blech umgeben, empfindet Ruhe und hat trotz riesiger Aussenspiegel alles im Blick.
Ständiges Thema ist allerdings die Rostproblematik - der Pajero steht einem Defender da in nichts nach. Gerade noch den Rost am Rahmen bekämpft meldet er sich an den Kotflügeln zurück. Und hat man ihn dort im Griff findet man ihn oben am Schiebdach oder an der Hecktüre. :-(
Das Serienmässig verbaute Radio zeichnet sich durch sehr schlechte Radioempfangsqualität aus.
Klasse sind dagegen die zwei Klimazonen hinten und vorne, die sensationelle Übersicht und der ordentlich durchzugsstarke Motor der abervorsichtig gefahren werde sollte, weil sonst der Benzinkonsum schnell mal auf 17 - 20 Liter rauf geht. Der Diesel war diesbezüglich deutlich besser als der Benziner (stärker und etwa 9-10 L/100km), aber die kurze Lebensdauer der Motoren ist mehr als bedenklich (angemerkt sei, dass ich ein sehr schonender Fahrer bin und wer in mobile oder Autoscout sucht findet reihenweise V60 DIDs mit zweitem Motor)
Sinnvolle Anschaffungen sind sicherlich
- eine Standheizung da es im Winter doch dauert bis der riesige Innenraum beheizt ist,
- Umrüstung der oberen Rückleuchten, da serienmässig nur die kleinen unteren Funzeln in der Stosstange beleuchtet sind und die bei dreckiger Strasse schnell einsauen
- für Offroader eine Fahrwerkserhöhung (z.B. OME)
Ich würde derzeit keinen Pajero mehr kaufen, da die Verarbeitungsqalität einfach zu wünschen übrig lässt und meine Erfahrungen mit dem sehr dünnen Händler-/Service-Netz recht bescheiden sind -
trotzdem geniesse ich jede Fahrt mit dem Schiff.
Die Vorteile im Überblick:
PKW-Ambiente im Innenraum und entsprechndes Fahrverhalten, absolut langstreckentauglich, hohe Zuladung, 7 Sitzplätze, wobei die dritte Sitzreihe in einer Mulde im Kofferraum versenkt werden kann!
Platzwunder
seitliche Ausstellfenster hinten
Die Nachteile im Überblick:
hoher Anschaffungspreis
SUV
kein wirkliches „Schrauberfahrzeug“ da sehr viel Elektronik
zu geringe Bodenfreiheit für richtigen Geländewagen – zu wenig Unterbodenschutz
mickriger serienmäßiger Wagenheber
Probleme an Radlagern vorne, Bremsen und starker Reifenverschleiß sind Tribut an (zu) gute Kurvenlage
Getriebeprobleme bei handgeschalteten Dieseln
Elektronikprobleme an der hinteren Sperre
Extreme Rostprobleme
Hintere Türe lässt sich nicht von Innen öffnen!
Der V60 spielte anfangs anders als seine Vorgänger in der Luxusklasse als Gegner für ML, X5, Terrano und Landcruiser. Dort belegt er in allen Tests eine ausgewogene mittlere Position dank gleichmäßigen Off- und Onroadeigenschaften. Heute bewegt er sich alleine in einer Fahrzeuggruppe mit dem Landcruiser und dem Nissan Pathfinder.
Das stylische bullige Äussere polarisiert und hat mit den kantigen Vorgängern nichts mehr zu tun.
Trotz einiger Berichte über Motorprobleme der Dieselversion ist der Pajero III in den Pannenstatistiken höchst unaffällig.
Ein sehr gutes Reiseauto für die Familie, stabiles Zugfahrzeug und ein wunderbares Spielzeug für Papa neben den eigentlichen Strassen.
...
Ein renomierter Auto-Hersteller, der sich auch auf dem deutschen Markt durchsetzten konnte, ist die japanische Firma Mitsubishi. Neben der Entwicklung und Herstellung von Strassen-Limousinen ist Mitsubishi für die Entwicklung von Off-Road-Fahrzeugen und dem aktiven Mitwirken im Rennsport bekannt. Eines der von Mitsubishi (für den Markt) jüngst entwickelten Off-Road-Fahrzeuge ist der "Mitsubishi Pajero"...
DER MOTOR
Schon im Rennsport wurde der Mitsubishi in den letzten Jahren verwendet - zum Beispiel bei der Paris-Dakar-Rally, einer der berühmtesten Offroad-Rallys der Welt. Nun wurde der davon abstammende "Pajero Elegance" entwickelt, der über einen 3,5Liter-Motor mit Direkteinspritzung verfügt. Wie in allen modernen Mitsubishi-Fahrzeugen wurde auch im Pajero die neue "GDI"-Motortechnik verwedet, was für viel Kraft und einen leicht verminderten Benzinverbrauch sorgt. Durch die starke Motorisierung kommt der "Elegance" sowohl im Gelände als auch auf der Strasse einwandfrei voran und fährt sich spielend leicht...
DIE AUSSTATTUNG
Der "Elegance" besitzt wie schon sein grosses "Paris-Dakar"-Vorbild natürlich serienmässig einen Allrad-Antrieb und Seitenaufprallschutz in den Türen. Ausserdem ist ein ABS, Fahrer- und Beifahrerairbag und eine Tempoautomatik im Kaufpaket mit inbegriffen. Meiner Meinung nach wirklich eine super Ausstattung...
DAS DESIGN
Mitsubishii hat die strassentaugliche Variante des Rennfahrzeugs an seiner Karosserie etwas abgerundet, wodurch das Auto optisch moderner und homogener wirkt. Allgemein betrachtet ist es sicher Geschmackssache - ein Off-Road-Fahrzeug als Privatfahrzeug zu nutzen ist halt nicht jedermanns Geschmack...
FAZIT
Der Pajero ist sicher eines der zur Zeit modernsten und schönsten Off-Road-Fahrzeuge auf dem deutschen Markt. Es gibt jedoch ein Problem, das sich leider nicht verschweigen lässt: der immens hohe Preis! Man bekommt einen Pajero so wie ich ihn oben beschrieben habe für ca. 35000 Euro. Das wird sicher für viele ein Grund bzw. Zwang sein, sich solch ein Fahrzeug nicht zuzulagen. Eigentlich schade, denn das Auto ist wirklich klasse. Schönheit und Elaganz, der eben ihren Preis hat...
ein Testbericht von imautry2002-02-18 09:19:30vom 18.02.2002Empfehlung: ja
Hallo liebe Leser heute will ich mal über unser Auto schreiben.
1998 im Oktober haben wir uns entschlossen einen neuen PKW zu Kaufen. Nach einigem Umschauen haben wir ihn gesehen: unseren Pajero GLS 2800 TD Automatik. Nach einer ausgiebigen Probefahrt gab es nicht lange zu überlegen. In der Woche, in der wir das Auto abholen konnten, musste ich wegen eine Unfalls auch noch ins Krankenhaus. Mein Mann holte mich dann mit dem Pajero dann von Krankenhaus ab und los konnte es gehen. Der Fahrkomfort lässt absolut nichts zu wünschen übrig. Angefangen
von der Beinfreiheit vorne und hinten, über den Platz für die Ladung gibt es nichts zu meckern. Mit einer 4 köpfigen Familie mit Hund kann man bequem in Urlaub fahren, ohne dass man irgendwelche Sichtbehinderungen nach hinten hat oder der Hund in irgendeiner weise gefährdet ist.
Außendesign (bei uns):
Der Pajero ist in einem zweifarbig abgesetzten Design zu erhalten. Unserer ist oben dunkelblau und unter silbern. Vorne hat er einen Frontschutzbügel in Chrom. Hinten hat man ein aufgesetztes Reserverad, das mit einem Silbernen Ring und einer Abdeckung verkleidet ist.. Diese Abdeckung haben wir vor ca. 3 Jahren mit dem Abbild unseres Bernermädchens Farina verschönern lassen. Da unsere Jenny erst 4 Jahre war, haben wir auf Trittbrettern in Chromfarbe als Nachrüstung bestanden. So konnte sie alleine einsteigen. Die hinteren Scheiben sowie die Heckscheibe sind mit Folien (mit ABE) nachträglich verdunkelt worden. Mit seinen Alugussfelgen, den großen Reifen und den Dunklen Scheiben stand er da wie aus dem Bilderbuch.
Innenausstattung:
Die Innenfarbe ist Grau in allen Varianten. Die Sitzpolster sind mittelgrau und auf der Rückseite dunkelgrau, die Armaturen dunkelgrau und der Dachhimmel in hellgrau gehalten. Das Lenkrad ist höhenverstellbar.
Im Armaturenbrett auf der Fahrerseite oberhalb des Lenkrads findet man einen Tacho mit Kilometerstand und Tageskilometerzählers. Mittig ist die Anzeigen des Tankinhalts, sowie aktuelle Einstellung des „Gangs“ und die Wassertemperatur. Unterhalb ist die Anzeige der Einstellung des Antriebs zu sehen. Auf der Rechten Seite ist der Drehzahlmesser, Einstellung des Fahrwerks (S M H) und verschiedene Warnlampen zu sehen. Jetzt gehen wir zum Mittleren Teil des Armaturenbretts über. Oberhalb sind die Anzeigen für die Temperatur, ein künstlicher Horizont und ein Höhenmesser angebracht. Darunter sind die Armaturen für die Klimaanlage, das Radio und noch ein kleines Staufach eingebaut. Die Freisprecheinrichtung (Nachrüstung) ist neben dem Radio geklemmt. Auf der Beifahrerseite ist im oberen Teil der Airbag verstaut und unterhalb ist ein großzügiges Staufach angelegt.
Die Mittelkonsole ist leicht zu erreichen. Dort ist der Automatik und der Allrad Schalthebel eingebaut. Weiter nach hinten ist der Zigarettenanzünder, der Aschenbecher einige Schalter und die Handbremse zu sehen. Auf der Höhe der Vordersitzrückenlehne ist ein weiteres Staufach mit einer Abstellmöglichkeit für zwei Getränke. An den Vordersitzen ist je eine verstellbare Armlehne zu Mittelkonsole hin befestigt. Die Vordersitze sind in der Neigung und horizontal verstellbar und haben hinten Stautaschen. In Beiden Vordertüren sind weitere Staufächer, sowie die elektrischen Fensterheber angebracht. Auf der Fahrerseite können zusätzlich noch die beheizten Außenspiegel elektrisch eingestellt werden. Der Fußraum ist vorne und hinten selbst bei ganz nach hinten bzw. nach vorn verstelltem Vordersitz bequem und völlig ausreichen. Die Rücksitzbank ist symmetrisch geteilt und einzeln umklappbar, so dass der Kofferraum extrem vergrößert werden kann. Unterhalb findet man noch zwei Staufächer. Zusätzlich gibt es noch zwei Sitze mit Dreipunktgurten im Kofferraum, die nach belieben und Platzbedarf eingestellt werden können. Benötigt man die Sitze nicht, so könne sie zugunsten des Laderaums auch komplett ausgebaut werden. Also können insgesamt 7 Leute in diesem Fahrzeug mitfahren, wobei ich die Sitze im Kofferraum vorwiegend für Kinder geeignet halte. Im der Heckraumtür, die rechts geöffnet wird ist ein Fach mit Werkzeug verschließbar integriert und ein kleiner Deckel unter dem Wischwasser einfüllen kann.
Fahreigenschaften:
Im Stadtverkehr ist er recht einfach zu Händeln. Nur die Parkplatzsuche gestaltet sich wegen der Größe etwas schwierig. Aufgrund der erhöhten Sitzposition kann man den Verkehr gut übersehen, was das vorrausschauende Fahren ist vereinfacht. Auf der Landstraße und der Autobahn kommt er gut voran. Nur sein Anzug lässt etwas zu wünschen übrig. Im großen und ganzen ist er ein zuverlässiges Fahrzeug, auf das man sich in jeder Lage verlassen kann. Selbst bei Schnee lässt er sich, natürlich mit der richtigen Bereifung und angemessener Fahrweise gut und sicher steuern.
Zusätzliche Eigenschaften:
Der Wagen ist vielseitig einsetzbar. Ob es zum Offroad fahren, zur Gartenarbeit (Bäume und Sträucher herausziehen), zum Fahren mit dem Anhänger oder zum Abschleppen (eine Astra Caravan) ist, er ist immer in zuverlässiges Fahrzeug und hat uns bis her nicht einmal im Stich gelassen.
Technische Daten: Pajero 2,8 GLS TD Automatik
Leistung KW/PS: 92/125
Hubraum: 2800
Motor: Diesel
Höchstgeschwindigkeit laut Hersteller: 150 Km/h
Abmaße: Länge: 4725mm, Breite: 1785mm, Höhe: 1895mm
Gewicht: leer: 2045 kg, Zul. Gesamtgewicht: 2720
zul. Achslast vorn: 1200 kg hinten: 1780 kg
Anhängelast mit Bremse: 3300 kg ohne: 750 kg
Wenn wir die Möglichkeit hätten, würden wir uns wieder einen Pajero zulegen. Doch leider ist er in der Unterhaltung etwas Teuer. Er ist eine ideale Familienkutsche, mit der man überall ohne Probleme hin kommt.
denjuandemarco, 18.02.2002
weiszlig jetzt gut Bescheid, okay...
magicdreams, 03.01.2005
Fahre zwar einen aumllteren pajero und kenne schon die Vorzuumlge dieses Gefaumlhrt, aber durch diesen Bericht werde ich wohl auf den 2800 TD GLS umsteigen-----aber erst wenn der Tuumlv mich von meinem alten trennt!!!!