Ich habe seit 1999 eine TV-Karte. Genauer gesagt, besitze ich die Win-TV-Go und ich bin zufrieden. MoreTV von Feuerstein benutze ich schon genauso lange. Jedoch macht es erst richtig Spaß, seitdem ich einen neuen Rechner mit 900 MHz habe, denn jetzt habe ich keine Einbußen bei der Ergonomie oder Bildqualität. Ich kann problemlos mit WordPerfect schreiben und gleichzeitig mit MoreTV laufen lassen. Das war bei meinem alten Pentium 200 MMX nicht möglich.
Obwohl MoreTV mehr Ressourcen beansprucht, läuft es besser als die Software von Hauppauge, die bei der Win-TV-Go mit beilag. WinTV-32 stürzt bei mir ständig ab und irgendwelche unbegründete Fehlermeldungen gibt es bei jedem Programmstart. MoreTV läuft ohne Mucken.
Ein klarer Pluspunkt ist, dass es MoreTV auf Deutsch gibt; das ist bei Freeware nicht selbstverständlich. MoreTV unterstützt rund 20 TV-Karten und man kann auch jede x-beliebige TV-Karte verwenden, wenn man die ausschlaggebende Daten kennt. Diese Kompatibilität ist damit zu erklären, dass fast alle TV-Karten-Hersteller von Ati bis Terratex die BT8x8-Chipsatz verwenden.
MoreTV kann vierzig Sender verwalten. Ich selbst benötige nur einen, für meinen Sat-Receiver. Die Vollbild-Funktion ist ausgereift und seit drei Programmversionen gibt es auch Videotext. Dieser funktioniert leider noch nicht richtig. Interessant ist auch, dass man sich die VPS-Daten der aktuellen Sendung ausgeben lassen kann.
Jedoch ist dies alles nichts wert, wenn man bedenkt, dass MoreTV Premiere entschlüsselt kann. Diese Funktion sollte nur dazu dienen, wenn man bereits ein Premiere-Abo hat und vielleicht hat Videosequenzen aus Premiere in digitaler Form aufnehmen möchte. Das Schauen von Premiere ohne eine Abo ist íllegal.
Seit der Version 3.51 ist MoreTV besonders komfortabel geworden. Es gibt viele Funktionen, die die Hauppauge-Software nutzlos machen. Neuerdings kann man MoreTV permanent im Vordergrund laufen lassen und andere Programme überdecken MoreTV nicht. Woran sich kommerzielle Programme ein Beispiel nehmen können, ist die sehr ausführliche Hilfedatei. Die ist wirklich ausführlich und hilft auch wirklich weiter, im Gegensatz zu Hilfedateien vieler anderer Programme.
Mein Fazit ist: Mit MoreTV hat man nicht nur eine Alternative, sondern einen ernsthaften Konkurrent zu den kommerziellen Programm der TV-Karten-Hersteller. MoreTV benötigt zwar viel mehr Speicher, jedoch hat MoreTV in jeder Beziehung die Nase vorn. Es ist nicht mehr nur ein Programm für Premiere-Piraten, sondern das Hauptprogramm zum Fernsehschauen. Bei http://freetv.notricks.de kann man sich das Programm und auch den Premiereschlüssel herunter laden. Sie dürfen den Schlüssel aber nur verwenden, wenn Sie ein Abo für Premiere haben.
MoreTV ermöglicht den Empfang von Fernseh-Programmen. Bei meiner ersten TV-Karte (von Medion) war Software dabei, die ich aber nie so richtig zum Laufen gebracht habe. Also war ich auf der Suche nach einer Alternative und stieß so auf MoreTV. Gesaugt, installiert und seitdem ist das Programm mein Fenster zur Welt (mittlerweile in der Version 3.53).
Design
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Die Optik von MoreTV gestaltet sich recht unspektakulär – nicht schön, nicht hässlich, aber funktionell. Unter der Titelleiste befindet sich die Menüleiste und darunter die Toolbar. Dann kommt das wichtigste: das Fernsehbild. Ganz unten nistet sich die Statusbar ein. Sowohl Menüleiste, Toolbar als auch Statusbar lassen sind ein- und ausschalten. Da fast alle Funktionen über die rechte Maustaste oder über Tastaturkürzel aufzurufen sind habe ich alle drei ausgeblendet.
Installation
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Das Installieren ist wirklich einfach. Man lädt sich z.B. bei www.chip.de das Programm auf die Festplatte. Selbst per Modem geht das in sekundenschnelle (Größe 137.6 kB). Das Zip-File entpackt man einfach in einer Verzeichnis (Größe knapp 500 kB) und klickt auf die exe-Datei. Außer einem Eintrag in die Registry bleibt Windows komplett verschont.
Als erstes sollte man bei den Optionen sich seine TV-Karte suche. Mehr als 20 werden angeboten, aber man kann sich auch eine unbekannte konfigurieren. Ich denke, dass alle bekannten und gebräuchlichen Modelle (Hauppauge, Terratec, Anubis, miro, Aldi) voreingestellt sind.
Als nächstes wechselt man zur Programmliste und starte dann den Suchlauf. Nach ein paar Minuten hat man dann die Liste komplett – sortiert nach den Kanälen und meist auch schon benannt. Also kurz noch bei dem Rest den Sendernamen eintragen und nach belieben sortieren. Das war’s!
MoreTV lief bei mir völlig problemlos unter allen Windows-Systemen. Bei W2k gab es hin und wieder Probleme, die sollen aber mit der neuen Version ausgeräumt sein.
Funktionen & Handling
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Außer Fernseh“guggen“ kann man sich auch noch durch den Videotext kämpfen. Einfach auf V, über rechte Maustaste, über das Menü oder über die Toolbar (ja – viele Wege führen nach Rom) drücken und schon befindet man sich auf Seite 100 des jeweiligen Senders. Seitennummer eingeben und weitergeht’s. Klasse ist, dass die Seiten nach und nach in den Speicher wandern. Nach ein paar Sekunden kann man durch alle Seiten mit Plus und / oder Minus ohne Wartezeit scannen! Natürlich kann man sich eine Seite auch als Grafik in die Zwischenablage kopieren.
Wie am obigen Beispiel schon kurz angeführt. Man kann sich aussuchen, wie man welche Funktion nun aufrufen möchte. Aber egal wie: es geht schnell und problemlos. Das Switchen zwischen den Sendern geht sehr schnell und ohne störende Zwischengeräusche.
Laut, Leise, Mute, Bildeinstellungen, Programmwechsel – ist natürlich alles vorhanden.
Die Darstellung des Bildes kann entweder in einem Fenster (normale Ansicht oder immer im Vordergrund) oder als Vollbild (z.B. Doppelklick auf’s Bild) geschehen. Ich hab’s z.B. gerade oben rechts im Bild und tippe nebenbei (Begründung für die Rechtschreibfehler). Eine Mehrfachprogrammdarstellungsfunktion (12 Bilder in einem Fenster) ist allerdings nicht vorhanden.
Eine Funktion ist nicht ganz legal: mit Hilfe eines Key-Files kann man verschlüsselte Programme schauen. Key-File ins Verzeichnis kopieren und schon ist der Menüpunkt Decoder aktiv. Warnung: diese Vorgehensweise ohne gültiges Abo ist illegal
und ich hab’s auch so nicht laufen! - Versprochen!
Betrieb
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Klasse ist, dass das Programm immer sehr klein ist. Mit ca. 14 MB im Hauptspeicher merkt man MoreTV eigentlich kaum. Zum Vergleich: mein mitgeliefertes Programm braucht fast 75 MB!
Probleme mit anderen Programmen habe ich nicht beobachtet. Okay – 3D Ego-Shooter laufen bei mir nicht nebenbei (macht wenig Sinn, oder?). Aber mit Browsern (Mozilla, Opera, IE), Mailprogramme, Office-Programmen u.ä. Dingen versteht sich MoreTV sehr gut. Keine Abstürze, keine Probleme.
Fazit
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Für mich ist MoreTV die erste Wahl. Das mitgelieferte Programm ist zwar auch installiert, aber zu 99,9% schaue ich mit MoreTV fern. Das Teil ist schnell, klein, kostenlos und super zu bedienen. Was will man eigentlich mehr?
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ein Testbericht von kulosa2002-03-09 17:48:34vom 09.03.2002Empfehlung: ja
Da ich seit einiger Zeit eine TV-Karte habe und die mitgelieferte Software nicht sonderlich gut ist, habe ich mir mal die Freeware Software MoreTV runtergeladen und ausprobiert. Hier nun mein Bericht darüber.
Das Programm
..ist relativ klein. Nach dem downoad geht die Installation fast von allein, nach dem Anklicken des Installers. Bei mir lief sie auf anhieb ohne weitere Einstellungen bisher stabil und fehlerfrei. Lediglich die Art des Chipsatzes auf der TV-Karte muß noch eingestellt werden.
Funktionen
Neben dem normalen Fernsehen kann man damit auch noch den Viedeotext recht komfortabel nutzen. Die Seiten können
mit der Zwischenablage auch gespeichert oder ausgedruckt werden.
Weiterhin kann das Fernsehbild, mit Ton natürlich, als AVI-Stream auf der Festplatte verewigt werden. Das ist aber nur für schnelle Syteme (ab ca 1Ghz) und schnelle Festplatten (ab ca UDMA 100) sinnvoll.
Besonders gut ist auch die Unterstützung von Videokarten, mit denen dann die Fernsehsendungen in Echtzeit und Vollbild problemlos aufgezeichnet werden können. Hier wird, je nach eingestellter Qualität, nur ein Bruchteil des Fesplattenspeichers benötigt.
Nebenbei ermöglicht MoreTV auch noch das Dekodieren von Videokrypt Fernsehsendern (Premiere). Das ist jedoch ohne Abo in Deutschland verboten.
Handhabung
Mit dieser Software kam ich sehr schnell zurecht. Auch die Einstellungen und die Sendersuche gestaltete sich recht einfach und komfortabel. Das Umschalten der Sender kann sehr schnell mit den Up-Down Tasten der Tastatur erfolgen. Gleiches gilt beim Videotext.
Das Fernsehfenster läßt sich auch leicht auf dem Monitor verschieben, wodurch man es auch bequem beim Surfen im Internet in einer Ecke aufhaben kann. Die Funktion, daß das Fenster immer in den Fordergrund holt, ist dabei auch sehr hilfreich.
Hardwarevoraussetzungen
More TV unterstüzt fast alle gängigen TV-Karten.
Zum normalen Fernsehen reicht ein P1 mit 120Mhz locker aus.
Für das Mitschneiden von Sendungen benötigt man je nach gewünschter Qualität min P2 500Mhz besser P3 1Ghz oder noch schneller und ca 10MB Plattenplatz je sek Videoaufzeichnung. Oder eine Videokarte.
Für Premiere ist auch min ein P2 500Mhz erforderlich.
Fazit
Dafür das dieses Programm Freeware ist, kann es sehr viel. Nicht nur, daß es sehr sauber und stabil läuft, sondern auch die Kompitabilität mit verschiedenen Hardwaren und Softwaren ist super. Jeder der eine TV.Karte hat sollte sich dieses Progrämmchen mal runterladen und ansehen. Ich kann es einfach jedem nur ans Herz legen.
Tipps&Tricks
Ich habe mir die Taskleiste an den rechten Rand gelegt und ca 100Pix breit eingestellt. Dadurch kann ich nun MoreTV unter den angezeigten Tasks im Fenster ca 120x100 laufen lassen und es stört nicht beim Surfen.
Wenn der Tuner auf den Videokanal eingestellt wird, kann man auch Bilder vom Videorecorder sehen oder mit der Videokarte aufzeichnen. Das Funktioniert auch mit Kodierten Filmen.