Mustek Paragon 600 II N Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (3.5 von 5)
von 67% aller Autoren empfohlen (2/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Für die technischen Daten recht ordentliche Scanqualität.
Nachteile/Kritik
Schlechter Treiber, ISA-Schnittstelle mit eigener Schnittstellenkarte notwendig
Scanner-Erfahrungen über mehrere Jahre...
ein Testbericht von Andreas15012003-03-24 19:34:01vom 24.03.2003Empfehlung: nein
Vorteile: Für die technischen Daten recht ordentliche Scanqualität....Nachteile/Kritik: Schlechter Treiber, ISA-Schnittstelle mit eigener Schnittstellenkarte notwendig
Einleitung
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Es muss so im Frühjahr 1998 gewesen sein, als Flachbettscanner auch für meinen Geldbeutel erschwinglich wurden. Ich kaufte bei Media Markt Ludwigshafen für 288,00 DM (das wären heute etwa 148,00 Euro) den Scanner 600 II N aus der Reihe Mustek Paragon. Meine Kaufentscheidung beruhte damals vor allen Dingen auf zwei Elementen: Der Preis war im Vergleich zu Konkurrenzmodellen sehr günstig und das Gerät hatte nicht den damals üblichen Anschluss über den Parallelport, sondern eine eigene ISA-Karte, über die der Anschluss an den PC störungsfrei erfolgen konnte. Leider ist diese ISA-Karte auch der Grund dafür, dass ich diesen Scanner in der letzten Woche nach über vier Jahren zufriedener Nutzung ausmustern musste, denn mein neuer PC hat keinen ISA-Slot mehr.
Informationen zum Gerät
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Der Scanner von Mustek ist für einen A4-Scanner ein mittelgroßes Gerät in Quaderform und ohne gestalterische Highlights. Mit einer Größe von ca. 40 x 28 Zentimeter und einer Höhe von 9 Zentimetern passte er sehr gut in mein Büroumfeld, doch ich muss zugeben, dass der Nachfolger (HP Scanjet 2300 C) sich sehr viel eleganter präsentiert und meinen Schreibtisch optisch durchaus bereichert. Vom Design her kann der Mustek mit heutigen Geräten also nicht mehr mithalten - vor vier Jahren sahen aber die meisten Scanner so oder so ähnlich aus.
Die technischen Daten lesen sich für heutige Verhältnisse nicht sehr berauschend. Eine Auflösung von 300 Punkten reißt niemanden mehr vom Hocker, doch muss man sagen, dass die Qualität eigentlich für viele Zwecke immer noch genügt.
Das Gerät wurde in einer ausreichend großen Kiste geliefert. Neben dem Scanner enthielt der Lieferumfang auch die Schnittstellenkarte für den ISA-Slot, das spezielle Anschlusskabel und ein mehrsprachiges Handbuch. Außerdem lag eine Treiber-CD mit Treibern für Windows 95, Windows 3.1 und Macintosh bei. Diese CD enthielt neben dem Scanner- und TWAIN-Treiber auch Software zur Bildbearbeitung (Ulead iPhotoPlus) und zur Texterkennung (Xerox Textbridge). Daneben war auch noch der Acrobat Reader dabei, in der Version 2.1 allerdings. Ja ja, lang ist's her...
Die Software habe ich außer den Treibern eigentlich nie gebraucht, weil mir schon damals bessere Programme zur Verfügung standen. Wer als Einsteiger an so ein Gerät kommt, wird sich aber vermutlich die ersten Schritte mit den genannten Programmen sehr erleichtern können.
Über den Anschluss des Scanners berichte ich im nächsten Kapitel. Hier nur so viel: Wer sich "traut", einen PC aufzuschrauben, kann auch diesen Scanner anschließen. Die heute übliche Möglichkeit des einfachen Anschlusses über die USB-Schnittstelle war halt damals noch nicht verbreitet, etwas mehr Handarbeit war angesagt. Ein Problem war das allerdings nicht.
Meine Erfahrungen
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• Allgemeines •
Selten kann ich in einen Bericht Erfahrungen aus einer Nutzungszeit von über vier Jahren einbeziehen, aber bei diesem Scanner ist für mich erstmals ein echter Langzeittest möglich. Zunächst einmal möchte ich festhalten, dass das Gerät sich bei mir wirklich bezahlt gemacht hat. Vom ersten Tag an bis zur letzten Woche gab es kein einziges technisches Problem, das hätte gelöst werden müssen. Der Scanner funktionierte immer einwandfrei und zuverlässig und würde das sicher auch noch länger tun, wenn ich ihm in meinem neuen PC eine ISA-Schnittstelle bieten
würde.
• Anschluss •
Der Scanner wird - wie schon beschrieben - über eine ISA-Schnittstellenkarte angeschlossen. Für den Einbau dieser Schnittstellenkarte muss der PC geöffnet werden. Bei meinem alten Rechner gab es noch zwei ISA-Slots, so dass der Anschluss kein Problem war. Neuere PCs haben diese Slots längst nicht mehr, so dass der Scanner damit nicht mehr benutzt werden kann. Nach dem Einbau der Karte kann der PC wieder zugeschraubt werden, denn weitere Einstellungen erfolgen ausschließlich über den Treiber. Für die Stromversorgung wird kein eigenes Kabel benötigt, Strom erhält das Gerät über das mitgelieferte Anschlusskabel, das in die ISA-Schnittstellenkarte eingesteckt wird. Dieses (Spezial-)Kabel war leider sehr kurz, so dass der Scanner immer in der Nähe des PCs stehen musste.
• Treiber/Installation •
Von Mustek wurde dem Scanner die Treiberversion 1.8 mitgeliefert, die ich im Jahr 1999 auf die Version 2.3 updatete. Seitdem gab es meines Wissens keinen neuen Treiber mehr. Das macht auch nichts, zumindest mit meinem Windows 98 gab es nie ein Problem. Die Installation verlief automatisch, die TWAIN-Schnittstelle für den Scanner wurde perfekt eingerichtet, so dass nach wenigen Minuten die Arbeit beginnen konnte.
Mit neueren Betriebssystemen könnte es Probleme geben, doch sind diese sicher nicht zwingend. Mit Windows ME hatte ich beispielsweise mit dem alten Treiber keine Schwierigkeiten, doch könnte ich mir bei Windows 2000 und Windows XP Probleme mit der Ansteuerung des Scanners durchaus vorstellen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Hersteller dafür noch Treiber zur Verfügung gestellt hat. (Vielleicht kann mir ja jemand berichten, ob der Scanner unter diesen Systemen funktioniert.)
Der Treiber umfasst ein Einstellungsfenster und ein Vorschaufenster. Im Einstellungsfenster können die wichtigsten Einstellungen ausgewählt werden, zum Beispiel Auflösung, Scanqualität, Gammawert und einige mehr. Nach meinen Erfahrungen empfiehlt es sich, hier lediglich Grundeinstellungen für einen Scan einzurichten und die restlichen Einstellungen zum Beispiel in einer Bildbearbeitung vorzunehmen.
• Geschwindigkeit •
Die Geschwindigkeit überzeugte mich über die ganze Laufzeit weniger; der Paragon 600 II N ist schlichtweg lahm. Das mag mit dem Urheberrecht zu tun haben, das schnelle Scanner mit Abgaben belegt(e), doch war das Tempo immer nervig. Es ist nun keineswegs so, dass ich Tag und Nacht am Scannen war, doch immer dann, wenn ich in Zeitdruck war, hielt mich das Gerät unnötig auf. Auch die Aufwärmzeit dauerte länger als bei heute üblichen Scannern.
• Lautstärke •
Die Lautstärkeentwicklung war auch nicht geeignet, meinen Spaß am Scannen zu erhöhen. Zwar ist der Geräuschpegel nicht extrem laut, aber extrem unangenehm. Ein sägendes Geräusch mittlerer Frequenz konnte meinen Ohren in den vier Jahren niemals gefallen.
• Qualität •
Wichtiger als Geschwindigkeit und Lautstärke war mir immer die Scanqualität, und darüber habe ich keinen Grund zur Klage gefunden. Das Haupteinsatzgebiet des Scanners war bei mir die OCR, also die optische Texterkennung. Ich arbeite mit dem Fine Reader 5.0, der mit dem Scanner von Mustek optimal zusammen gearbeitet hat. Die Erkennungsquoten waren immer sehr hoch, und ich kann mir kaum vorstellen, dass ein anderer Scanner bessere Ergebnisse bringen könnte. Das liegt vor allem daran, dass für OCR-Anwendungen die höchstmögliche Auflösung nicht DIE Bedeutung hat. Mit anderen Worten: Eine höhere Auflösung führt nicht automatisch zu besseren OCR-Ergebnissen. Dies hat der Mustek-Scanner immer wieder eindrucksvoll bewiesen.
Neben der Texterkennung benutzte ich den Scanner auch zum Einscannen von Grafiken (z. B. betriebswirtschaftliche Schaubilder), Musiknoten und Fotos. Nur bei den Fotos machte sich die geringe Auflösung negativ bemerkbar. Vor allem auf diesem Gebiet verspreche ich mir von meinem Nachfolgegerät bessere Leistungen und eine höhere Farbbrillanz.
Fazit
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Unter heutigen Gesichtspunkten ist der Scanner sicher nicht mehr zu empfehlen. Allerdings ist er sehr günstig zu haben (zum Beispiel bei ebay für wenige Euro) und aus diesem Grund vielleicht für Einsteiger oder Leute, die einfach mal probieren wollen, durchaus interessant. Von der Zuverlässigkeit her gibt es nichts zu beanstanden, und auch die Qualität kann sich weitgehend sehen lassen. Nicht geeignet ist das Gerät lediglich für anspruchsvolle Bildbearbeitung, und natürlich ist auch kein Durchlichtaufsatz für Arbeiten mit Dias verfügbar. Wen das nicht stört, der kann vertrauensvoll zum Mustek Paragon 600 II N greifen. Ich vergebe als Gesamtnote eine durchschnittliche Wertung (Note 3).
ich habe einmal ein wenig herumgestöbert und bin auf die Rubrik Computer gestossen und da fiel mir doch gleich mein Scanner Mustek 600 II N ein. Ich hätte nicht einmal gedacht, das man diesen alten Scanner überhaupt noch hier finden kann, doch es war so. Also werde ich micht mal heranmachen und euch ein wenig Informationen zu diesem Gerät geben. Ich selbst habe ihn etwa vor einem Jahr bei www.ebay.de ersteigert. Ich finde ihn einfach ausreichend für kleinere Dinge, die man einscannen muss. Ich verschicke Bilder per E-Mail an Freunde und Bekannte oder muss Bilder für meine Homepage einscannen. Dazu ist er sehr gut geeignet. Aber, er scannt die Bilder in einer so guten Qualität, das man sie sogar an ein Fotolabor schicken kann und sie sich auf Fotopapier entwickeln lassen kann.
Ich wollte eines Tages das Ultraschallbild, auf dem mein Baby abgebildet ist einscannen und auf Fotopapier machen lassen und schickte es also dahin. Ihr wisst sicher wie so ein Ultraschallbild aussieht und ich hätte auch nicht gedacht das es auf Hochglanzfotopapier noch wesentlich besser aussieht. Der Mustek Scanner hat einwandfrei gescannt.
Damit ihr ihn auch erkennt, wenn ihr ihn selbst ersteigern wollt, denn zu kaufen wird es ihn kaum noch geben denke ich, erkläre ich euch etwas wie er aussieht.
Er besteht aus einer hellgrauen Farbe, die Höhe des Scanners beträgt etwa, mit Klappe 9 cm. Ohne dann jedoch nur 7,5 cm. In der Breite ist er ziemlich groß, circa 28,5 cm und in der Tiefe circa 40,5 cm. Also ein relativ grosser Scanner.
Auf der Klappe des Scanners findet ihr in der Mitte eine Wölbung mit kleinen Ritzen auf dieser befindet sich auch das Logo "Mustek". Darunter auf der Vorderseite des Scanners findet ihr dann noch die direkte Beschreibung "600 II N".
Der Scanner selbst bekommt eine Aufläsung von 600 dpi hin. Also eine ziemlich gute Auflösung für ein älteres Gerät. Eine ISA-Karte ist auch schon dabei. Dazu braucht man aber unbedingt einen ISA-Steckplatz. Der Mustek Scanner kann bis zu einer Farbtiefe von 24 Bit gehen.
Das was an diesem Mustek 600 II N stört ist die Aufwärmphase, die er hat, wenn man etwas scannen will. Man legt am besten das Bild oder das was man halt scannen will in den Scanner klickt in seinem jeweiligen Grafikprogramm, wie zum Beispiel "PhotoImpact6.0" auf Scannen und muss etwa 15 Sekunden warten bis der Scanvorgang begonnen wird. In dieser Zeit blinkt ein kleines Lichtchen in der Mitte des Scanners. Wenn dieses dann endlich durchgängig leuchtet beginnt erst einmal die Vorschau und dann kann man sich also diesen Teil heraussuchen, den man scannen will und scannt ihn.
Man kann ein A4 Blatt sehr gut scannen, größer geht nicht. Kleiner ist ja logisch, das kann zu jeder Zeit gemacht werden. Geeignet ist der Mustek 600 II N für Windows 3.11, Windows 95, Windows 98.
Fazit
Trotz das wir den Scanner gebraucht ersteigert haben, daher weiss ich auch nicht wieviel er NEU gekostet hätte bin ich sehr zufrieden mit ihm. Ich hatte noch nie Probleme, weder als ich
A4 Blätter einscannte geschweige denn Bilder. Mit der Qualität bin ich äußerst zufrieden, ich hätte nicht gedacht das die Bilder so gut werden würden. Neuere Scanner würden sicher ein klein wenig besser sein, aber meiner Meinung reicht dieser hier aus, wenn man kleine Dinge einscannen möchte. Man sollte aber unbedingt eine ISA-Steckplatz besitzen, so wie wir.
ein Testbericht von Computer-Macky2002-05-12 09:07:37vom 12.05.2002Empfehlung: ja
Heut schreibe ich euch meine Erfahrungen über meinen Flachbettscanner, den ich schon sehr lange besitze und der mich noch nie im Stich gelassen hat. Ich musste erst mal überlegen wann ich mir überhaupt den Flachbettscanner zugelegt habe, ich glaube das war im Februar 1995 in Dresden, wobei wir auf einer Einkaufstour im Karstadt waren.
Was mir bei dem Mustek Flachbettscanner sofort auf anhieb gefallen hat, war das er keinen Parallelport Anschluss belegte (USB gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht) , sondern der Flachbettscanner wird über eine ISA-Karte betrieben und
was mit den beigelegten spezial Twaintreibern bewerkstelligt wird.
Klar ist natürlich das, das Design mit dem heutigen Standard der Flachbettscanner nicht mehr mithalten kann, da der Mustek Flachbettscanner ein sehr großes kompaktes Gehäuse besitzt aber dadurch ist er natürlich sehr robust. Er nimmt dadurch sehr viel Platz vom Schreibtisch weg, deshalb habe ich ihn vom Schreibtisch verbannt und ihn in ein Seitenfach meines Computertisches eingebaut.
Wie gesagt mich hat mein Scanner noch nie im Stich gelassen, Selbst die Mechanik und die Leuchtstoffröhre ist nach der langen Nutzungszeit noch völlig in Ordnung. Was mich aber schon immer gestört hat sind die sehr lange Aufwärmphasen, bis ein ordentlicher Scanvorgang gestartet werden kann. Wenn das nicht beachtet wird gibt es leider Farbverfälschungen der eingescannten Vorlagen.
Deshalb starte ich erst einmal so zwei bis drei mal die Vorschau und dann erst den normalen Scanvorgang. Die Vorschau dauert aber auch nicht allzu lange, es sind nur ca. 16 s. Das Einlesen einer s-w Vorlage bei 300 dpi dauert 32 s und für eine Farbvorlage bei ebenfalls 300 dpi 50 s.
Der Flachbettscanner kann bis zu einer Farbtiefe von 30 Bit und einer physikalischen Auflösung von 300x600 dpi scannen. 300*600 dpi ist zwar nicht mehr der heutige Standard aber zum einscannen von Dokumenten und zum Faxbetrieb ist er völlig ausreichend. Auch habe ich schon sehr viele Fotos mit ihm eingescannt und bin trotzdem erstaunt über die Qualität der Bilder, dabei ist die Qualität für das Internet völlig ausreichend.
Die damals beliegende Software fand ich zwar nützlich, die habe ich aber nie genutzt. Textbridge Classic ist ein Programm zur Texterkennung was zum Lieferumfang gehörte, was aber leider nie richtig funktioniert hatte. Durch die Twaintreiber wird allen Anwendungen und Programmen eine Schnittstelle zur Verfügung gestellt um auf den Flachbettscanner zu zugreifen.
Technische Daten
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300x600 dpi interpoliert bis 1200 dpi ( interpoliert lohnt sich aber nicht)
Anschluss ISA Karte
Max Vorlage A4
Vorschauscan 16 s
Keine externe Stromversorgung
Win 3.11/95/98/NT
Preis 1995 299,-DM
Preis 2002 45,- EUR
Also, der Kauf meines Scanner für den damaligen Preis von 299,- DM vor reichlich 6 Jahre hat sich jedenfalls für mich gelohnt, auch wenn euch der damalige Preis vielleicht zu teuer erscheint. Aber eines muss ich euch noch miteilen der Flachbettscanner wurde bis voriges Jahr noch im Einzelhandel angeboten für 45,- EUR, er ist auf jedenfall eine Empfehlung wert......
Andreas1501, 12.05.2002
Hey, den habe ich auch noch, und bin auch heute noch zufrieden damit. Gruszlig Andreas
FloVi, 12.05.2002
Der letzte Satz hat Dich gerettet, denn warum sollte ich ein quotsehr nuumltzlichquot fuumlr den Artikel uumlber einen Scanner vergeben, der nicht mehr erhaumlltlich ist? ltggt. Gruszlig aus Berlin.