Platz 263 in der Kategorie "Flachbett-Scanner". Scanner-Typ: Flachbettscanner / Optische Auflösung: 600x1200 dpi (Bildpunkte pro Zoll) / Farbtiefe: 36 Bit/ Scanner A4 600x1200dpi color USB weiss ...mehr
Mustek ScanExpress 1200 USB+ Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Noch frisch genug für geile Ergebnisse!
ein Testbericht von Herr_Tom2006-04-25 17:47:04vom 25.04.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Billig in der Anschaffung, einfache Bedienung, sehr zuverlässig, klasse Scanergebnisse...Nachteile/Kritik: Nichts
Wenn man Bilder oder Texte bearbeiten oder vervielfältigen möchte, ist das mit einem Scanner absolut kein Problem, den ja mittlerweile die meisten bei sich zu Hause am PC stehen haben wie beispielsweise einen Flachbettscanner.
Von diesen gibt es eine ganze Palette auf dem Markt, wobei mittlerweile die mit USB-Anschluss dominierend sind.
Während ich vor Jahren noch welche mit seriellem Anschluss hatte, benutze ich auch diese Scanner schon seit längerem, wobei die Marke Mustek da immer an oberster Stelle rangierte.
So tat sie es auch bei diesem Scanner, den ich neben einem anderen derzeit in Gebrauch habe. Es handelt sich dabei um den ScanExpress 1200 USB+, den ich vor geraumer Zeit bei Ebay ersteigern konnte und für den ich dort 45 Euro bezahlte.
- Lieferumfang -:
Hierzu gehört neben dem Gerät selbst, ein USB-Anschlusskabel, eine Installationsanleitung zuzüglich einer Installations CD sowie noch Software wie Text Bridge und das Bildbearbeitungsprogramm Ulead Photo Express 2.
- Technische Daten -:
Das 2,3 Kilo schwere Gerät hat eine Länge von 414 mm, eine Tiefe von 269 mm und hat eine Höhe von 52 mm.
Klappt man die Dokumentabdeckung nach oben, so hat man einen Blick auf die Innenseite der Abdeckung, auf welcher mittig eine schwarze dünne Kunststoffscheibe mit darunter befindlichen Schaumgummi eingearbeitet ist, die deckungsgleich mit der Auflagescheibe ist, auf welcher wiederum man das einzuscannende Objekt platziert.
Gemäß der Größe der Auflagenscheibe kann diese eine maximal Größe von 216 x 297 mm einnehmen. Die Markierungen sind auf der Längs- und Breitseite jeweils in Zentimetern markiert.
Der ScanExpress hat einen Scan-Buffer von maximalen 32 KB, wobei beim Scanvorgang vom Auflösevermögen her eine optimale Erscheinung in der Horizontalen bei 600 dpi und in der Vertikalen bei 1200 dpi liegt. Die interpolierte Auflösung liegt hingegen bei 19200 dpi x 19200 dpi.
Bezüglich des Farbmodus liegt dieser intern bei 36 bit, extern hingegen bei 24 bit. Erweiterbar ist er allerdings mit der entsprechenden Software, wobei hier ein Wert bon 48 bit erreicht werden kann.
Der Graustufenmodus bewegt sich intern bei 12 bit, extern bei 8 bit, der S/W-Modus bei 1 bit.
- Installation -:
Diese ist ja nun wirklich total simple. Nachdem man das USB-Kabel am Scanner selbst und an einem freien USB-Anschluss des PCs angeschlossen hat, fährt dann den PC hoch.
Danach installiert man abschließend noch die mitgelieferten Treiber sowie gegebenenfalls die mitgelieferte Software.
Geeignet ist der Scanner übrigens für die Betriebssysteme Windows 98, ME, 2000 und XP.
- Einsatz des Scanners -:
Nach entsprechender Einrichtung wird für das Einscannen einer Vorlage, sei es ein Bild, ein Text oder eine Kombination aus beidem, die Scannersoftware aufgerufen, wo gegebenenfalls für das Einlesen nochmals die Quelle eingestellt werden muss. Sofern dies noch nicht getan, sollte spätestens jetzt die Vorlage zum Einscannen auf der Auflagescheibe liegen und abgedeckt sein.
Im Menü werden vor dem Einscannen noch wichtige Voreinstellungen gemacht wie die Auswahl der Papiergröße, der Scanmodi wie Farbe, Grau oder Lineart sowie die Auflösung.
Bei der Auflösung gibt es dabei je nach dem Einsatz des entsprechenden Druckers und der einzuscannenden Vorlage empfohlene Scanmodi mit passender Auflösung:
Ansonsten kann man allerdings bei besseren Druckern durchaus
gemäß der Vorlage auch den gleichen Scanmodus wählen und da sogar bis zur maximalen Druckerauflösung gehen.
Hat man sich schließlich für den entsprechenden Scanmodus entschieden, kann man noch zusätzliche Feinabstimmungen machen wie Einfach- oder Mehrfachscan, Zoomen, Farbeinstellung, Filter wie Spiegeln oder Invertieren usw. Nach einem Vorschauscan, der im übrigen 15 Sekunden in Anspruch nimmt, kann letztendlich bei Zufriedenheit der endültige Scan erfolgen, der wiederum rund 20 Sekunden benötigt.
- Erfahrung -:
Die Installation verlief bei diesem überaus leisen Gerät ohne Probleme. Nach dem Anschluss des Gerätes und dem Hochfahren des PCs, meldete Windows XP bei mir das Gerät ordnungsgemäß und nun wurde noch anhand der mitgelieferten Installations-CD die notwendigen Treiber eingerichtet, damit das Gerät dann auch ohne Probleme arbeiten konnte.
Was das Einscannen von Vorlagen betrifft, hab ich dafür aus Gewohnheit in den meisten Fällen die Software Photo Express verwendet, hin und wieder auch mal für Texte Text Bridge, weniger das Scannerdialogprogramm Panel.
Letzteres verwendete ich eigentlich nur dann, wenn ich nur kurz was einscannen und dann ausdrucken oder per E-Mail weiterleiten wollte und mir dabei das Scanergebnis nicht allzu wichtig erschien.
Ansonsten in ich beim Einscannen über das Programm Photo Epress bislang so vorgegangen, dass ich nämlich bei der Einstellung für die Auflösung jeweils immer 600 x 1200 dpi wählte.
Sollte das eingescannte Ergebnisse noch besser werden, kann man gegebenenfalls sich nach den maximalen Angaben des Druckers orientieren.
Mit den Ergebnissen war ich bis dato jedenfalls sehr zufrieden. Bei Bildern konnte ich die Feststellung machen, dass hier die Farbintensität überaus gut war und einem Original nicht hinterherstand.
Wenn man darüber hinaus das Bild noch nachbearbeiten wollte, stellte das keine großartige Angelegenheit dar. Gleiches galt für Texte, wobei die Software ihr Übriges dafür tut.
- Fazit -:
Wenn jemand viel einscannen und nachbearbeiten muss, dem würde ich empfehlen, sich diesen Scanner zu besorgen, da er von den technischen Ausstattungen durchaus noch gut in Schuss ist, vor allem bei der CCD-Technologie, durch welche man 3D-Vorlagen einscannen kann.
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