Zwiespältig, dass waren meine Vorurteile über Neckermann Reisen. So hatte ich auch ein nicht ganz gutes Gefühl, als ich Ende vorletzten Jahres für letzten Sommer eine Reise bei Neckermann buchte.
An dieser Stelle möchte ich nun meine Erlebnisse mit Neckermann schildern. Einen Bericht über die Reise selbst werde ich zu einem späteren Zeitpunkt formulieren.
Durch meine Aktivitäten im Internet kam ich zu einigen Gutscheinen für eine Reise mit Neckermann, bzw. eine der Tochtergesellschaften. Nicht alles, aber doch ein grosser Teil liesse sich durch die Gutscheine finanzieren, so meine Idee.
Vorab informierte ich mich, was denn alles so zum Neckermann Konzern gehört (läuft jetzt unter Thomas Cook). Illustre Namen wie Condor, Aldiana, AirMarin (mit denen hatte ich bereits gute Erfahrungen gemacht) , Bucher Reisen, Fischer Reisen, Kreutzer, terramar und nicht zuletzt C&N Touristik.
Ich war erstaunt über die grosse Palette an Anbietern.
Genauere Nachforschungen im Internet haben dann ergeben, dass jeder Anbieter so sein Spezialgebiet hat und es kaum Überschneidungen gibt.
Nach einiger Suche reizte uns schliesslich Bulgarien, das Schwarze Meer. Das Preis-/Leistungsverhältnis schien gut und wir waren willig.
Buchung / Reservierung
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Aufgrund unser frühen Buchung bekamen wir noch einen sogenannten Frühbucherrabatt, welcher die Reise um ca. 20% vergünstigt. Allerdings halte ich diese Rabattaussagen für Augenwischerei, da letztes wie auch dieses Jahr nach der Frühbucherphase kein Zimmer mehr zu haben war.
Eine erste, nicht ganz so tolle Erfahrung, musste ich gleich mit der Internetseite von Neckerman-Reisen machen.
So wurden massig Hotels als frei angezeigt, die aber alle bereits belegt waren. Schliesslich wählte ich unser Hotel gleich indem ich in der Telefonleitung blieb.
Zu der telefonischen Reservierung ist zu sagen, dass die Damen dort sehr freundlich, nett und hilfsbereit sind. Interessant aber nicht wichtig ist, dass man automatisch mit einem Neckermann Reisecenter in Berlin verbunden wird, nicht mit Neckermann Reisen in Oberursel.
Die telefonische Reservierung klappte hervorragend, Erklärungen zur Reise gabs auf Anfrage immer und immer freundlich.
Einzig die 01805 Rufnummer stört etwas. Zwar nicht so teuer wie eine 0190 Nummer, doch als Kundenservice wäre eine kostenlose 0800 oder zumindest eine 01802 Nummer eine nette Geste.
Wer eine Reise gebucht hat, hat 7 Tage Zeit kostenlos änderungen vorzunehmen.
Eine kleine Änderung hatten wir, welche auch problemlos vorgenommen wurde.
Die Reisebestätigung lag gut 1 Woche nach der Buchung im Briefkasten (dieses Jahr ebenso).
Die Angaben waren korrekt und vollständig.
2 Wochen Bulgarische Riviera, Hotel *** Nympha Beach, HP, incl. Reiserücktrittsversicherung ( mit 70 DM ) recht teuer für insgesamt 1.588 DM pro Person.
Mit zusätzlichen Vorabinformationen zum Reiseziel geizt Neckermann allerdings. Ausser der Reisebestätigung und den Versicherungsbedingungen für die Rücktrittsversicherung lag dem Schreiben nichts bei.
Abflug
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Am 19.08 sollte es losgehen. Die Gutscheine waren eingelöst, der Rest bezahlt.
8 Tage vorher kamen die Reiseunterlagen.
Pünktlich, aber doch zeitlich etwas Eng. Eine Rückfrage bei Neckermann hat ergeben, dass man die Unterlagen aufgrund der nicht immer kalkulierbaren Abflugzeiten erst so spät sendet.
Gefflogen wird ausschliesslich mit Via Air, der bulgarischen Fluggesellschaft. Via Air fliegt mit russischen Tupolews Typ154, die einen guten Eindruck hinterlassen, aber ein bischen Ostmässig ausschauen.
Näheres werde ich dann in der Reisebeschreibung ausführlich schreiben.
Ankunft
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Das Gepäck war auch da !
Somit war das Minimalziel für diesen Urlaub erreicht. Wir
sind mit Gepäck in Varna.
Von Neckermann wurde alles hervorragend organisiert. Sofort stand jemand mit Neckermann Schild am Flughafen und gab uns freundlich Auskunft in welchen Bus wir uns begeben müsssen.
Von Varna aus fuhren wir dann in einem leider nicht klimatisierten Bus zu unserem Hotel.
Auch dort wurden wir freundlich empfangen und das Gepäck wurde direkt bis aufs Zimmer getragen.
Das Hotel
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Das Hotel selber hatte noch den typischen Oststil aus kommunistischen Zeiten. Aber es war sauber und gepflegt. Auch die Zimmer hatte man liebevoll behandelt. Natürlich muss man den Oststil mögen oder eines der modernen Hotels buchen.
Handtücher wurden täglich gewecheslt und sogar einen Ost Kühlschrank fand man neben dem Bett. Ein kackebraunes Teil, welches mächtig vereist war, aber seinen Zweck zuverlässig erfüllte.
Eine Klimaanlage gibt es übrigens bei 3 Sternen noch nicht. In Bulgarien muss man da schon etwas härter im Nehmen sein, oder zumindest so tun, als ob man es sei, um seine Dümmlichkeit bei der Buchung zu überspielen.
Das Hotel selbst liegt direkt am Strand. Wie im Prospekt beschrieben. Und mit direkt meine ich direkt. Nicht mal eine Strandpromenade hat uns vom Meer getrennt. Treppe - 20 Meter - Strand - Wasser. Praktisch, gemütlich und bei stärkerem Wellengang laut.
Verpflegung:
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Wie eingangs erwähnt, oder auch nicht, haben wir Halbpension gebucht. Im Nachhinein ist zu sagen, dass Frühstück reicht, da in Bulgarien das Essen wirklich sehr günstig ist.
Das jeweilige Buffet wurde in einem neu angebauten Trakt serviert. Klimatisiert und ebenfalls wie der Rest sehr sauber.
Das Essen war wirklich sehr gut. Auf Dauer wiederholen sich zwar die Gerichte, aber es gab reichlich, egal zu welcher Zeit und es schmeckte durchweg alles.
Obst, warmes, kaltes, Eis alles was das Herz begehrt. Für bulgarische Verhältnisse ein absoluter Luxus. Für deutsche Verhältnisse solide.
Betreuung:
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Man bot uns sofort zu Beginn einen Tresor für unsere Wertgegenstände an. Die Miete für zwei Wochen betrug 24 Leva (gut 12 EURO).
Am Folgetag trafen wir unsere Reiseleiterin, die uns freundlich Auskunft und sich viel Zeit nahm. Sie nannte uns auch alle wichtigen Informationen und sollte uns jederzeit zur Verfügung stehen.
Rückflug:
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Auch hier lief wiederum alles problemlos. Der Bus zum Flughafen war pünktlich zur Stelle, das Einchecken lief gut und unser Gepäck landete sicher in München.
Kinder:
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Für Kinder wird gesorgt. Tägliche Animationsprogramme von Disko, Spielen usw. für fast jede Altersklasse. Kinder werden freundlich aufgenommen und die Familien mit denen wir sprachen waren rundum zufrieden.
Fazit:
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Neckermann kann ich persönlich nur empfehlen. Preis-/Leistung stimmen.
Wir lernten Urlauber kennen, die in der Ferienanlage über TUI buchten, mehr zahlten und schlechteres Essen hatten. Insiderinfo: TUI zahlt für die Hotels weniger Geld für das Essen. Die Hotels müssen das Beste aus dem machen, was die Reisegesellschaften ihnen geben.
Da TUI teurer als Neckermann ist, ein Sonderlob an Neckermann !
Gesamturteil **** Sterne und den 5. Stern knapp verfehlt !
So liebe Leser, im vergangenen Jahr war es wieder soweit und das eigene Reisebudget hat es zugelassen wieder eine Städtereise zu unternehmen. Nach langem hin und her haben wir uns dann schließlich einmal für eine Städtereise nach Prag entschieden, welche wir über den Reiseanbieter Neckermann Reisen gebucht haben, über welchen ich euch nun einmal eben etwas sagen wollte.
Was mir vor allen Dingen einmal sehr gut gefiel beim Besuch der Online Webseite von Neckermann Reisen war, dass man eben als Besucher der Seite nicht einfach nur zum Suchen und dem Einholen von Angeboten animiert ist und war, sondern dass eben diese Webseite schon einmal so aufgebaut ist, dass man sich durch das Surfen darauf durchaus auch noch weitere Anregungen für weitere Urlaubsziele holen kann. Ebenfalls gefiel mir sehr, dass Neckermann Reisen auf seiner Online Präsenz gegenüber anderen Wettbewerbern eben die Hotels die im Angebot sind hierbei nicht nur nach der Anzahl der Sterne oder dem Preis aufgliedern lässt, sondern eben auch nach Bereichen gesucht werden kann, so dass beispielsweise eben in der City oder Außerhalb jeweils das Richtige gefunden werden kann. Nicht zuletzt gebucht wurde jedoch darüber nun auch einmal, da man in diesem Online Reisebüro eben nicht nur einzelne Flüge und einzelne Hotels buchen kann, sondern dass wie in unserem Fall eben auch verschiedene schon fertig geschnürte Angebote im Bereich der Städtereisen vorhanden waren, so dass prinzipiell das Buchen einer Reise deutliche einfacher und schneller wird.
Zudem muss ich sagen, dass mir die gesamte Abwicklung sehr gut gefallen hat, denn schon kurz nach der Bestellung bzw. der Buchung haben wir zu Hause einmal die Rechnung erhalten die gleich bezahlt wurde und die Tickets sowie der Hotelgutschein daraus waren wirklich überaus schnell da. Während ich es bei anderen Reiseanbietern so kenne, dass diese Unterlagen in aller Regel erst 2 bis 3 Wochen vor dem eigentlichen Abflug gesendet werden hielten wir unsere Reiseunterlagen schon gut 4 Tage nach unserer Online Überweisung in Händen, so dass natürlich unsere Urlaubsfreude hierbei schon einmal gut losging. Beim Bezahlen steht einem nun jedoch nicht nur die Überweisung zur Auswahl, sondern natürlich kann auch mit einer gängigen Kreditkarte jederzeit der entsprechende Betrag beglichen werden.
Ebenfalls ein großes Lob einmal für die Preise. Wir hatten uns für einen Flug von München nach Prag sowie zurück und 2 Übernachtungen in einem guten Mittelklassehotel entschieden und hierfür nur sage und schreibe 199 Euro je Person bezahlt. Da wir hierbei während der Weihnachtszeit gefahren waren, war uns von vornherein schon klar, dass wir mit höheren Kosten zu rechnen hätten, doch das es unterm Strich nun schon mit so wenig losging war ein toller Eindruck den Neckermann Reisen hinterließ. Ebenfalls sehr gut war der Support, denn als wir einmal zwei Rückfragen hatten und diese per Email stellten unter der Angabe unserer Kundennummer erhielten wir nicht etwa eine Antwort per Email, sondern einen baldigen Rückruf nach gut einer Stunde. Wirklich Top!
Alles in allem kann ich Neckermann Reisen nur wirklich empfehlen und wir selbst werden sicherlich unseren nächsten Städtetrip ebenfalls wieder über diesen Reiseanbieter buchen.
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Neckermannreisen - Kalkulationen und Aktionen angesichts der Krise
ein Testbericht von Willimatt2009-07-24 15:28:07vom 24.07.2009Empfehlung: ja
Vorteile: Viele gute Fachleute aus unterschiedlichen Nationen vor Ort. Der Mitarbeiter in Puerto de la Cruz / Teneriffa z.B. war einmalige Spitze....Nachteile/Kritik: Jetzt schon zu groß und zu schwerfällig. Die einzelnen Mitarbeiter draußen scheinen gar nicht mehr lenkbar zu sein.
Was könnte die Geschäftsidee von Josef Neckermann gewesen sein?
Vermutlich die, gemeinsam mit den Schwizer Profis von Hotelplan in Deutschland Reisen zu verkaufen.
Denkste!
Versuchen Sie doch mal, von der heutigen Firma Neckermannreisen eine Woche Urlaub zu kaufen - und zwar einen Urlaub sechs Monate vor dem beabsichtigten Termin und als Verlängerung zu einer ganz normalen Katalogreise.
Nein - da stürzt Neckermann(reisen) vom Pferd bzw. vom hohen Roß.
Solche Anfragen werden wohl z.Z. wie ein Mißtrauensantrag im Bundestag behandelt und erst einmal durch alle nur möglichen Abteilungen in Oberursel geschickt und abschließend
(vermutlich von jeder Abteilung einzeln) mit einem solchen Zuschlag für die "Sonderkalkulation" versehen, daß der anfragende Katalog-Abweichler auch bei Abzug aller Frühbucherrabatte und Abschläge etwa den doppelten Preis für die Verlängerungswoche zahlen müßte.
Die oberste Ursel in Oberursel lässt etwa so kalkulieren:
Der blöde Heini, der nach vier Wochen Katalogurlaub im Winter nicht nach Deutschland zurück will, hat als Form der "Reichensteuer" einen nicht getätigten Rückflug zum geplanten Ende seiner Reise zu zahlen.
Der Reiseveranstalter hat schließlich den Rückflug nach vier Wochen (in 6 Monaten) gebucht. Und was von uns geplant ist, ist auch zu bezahlen! So lief sicher auch die Planung bei HoNeckerreisen.
Im Detail sieht das z.B. bei dem in der Nähe der Kasbah gelegenen Appartementhaus Koka in Playa del Ingles (Gran Canaria) so aus:
6 Übernachtungen mit Flug ab 02. bzw. 03. Januar 2010 - 411 bis 428 €
6 Übernachtungen mit Flug ab 10. Januar 2010 - 364 €
21 Übernachtungen mit Flug ab 02. Januar 2010 - 576 €
28 Übernachtungen mit Flug ab 02. bzw. 03. Januar 2010 - 671 €
21 Übernachtungen (ohne Flug) ab Anfang Januar 2010 - 286 €
Der kleine Home-Mathematiker kann daraus entnehmen, daß Hin-und Rückflug über Neckermannreisen für etwa 290 € bis 301 € gebucht werden können und eine Verlängerungswoche am Anfang des Jahres 20, 70, 105 und evtl. sogar 145 € kosten kann.
Das nach etwa einer Woche per Fax übermittelte Angebot des großen Reiseveranstalters sieht jedoch vor, für die Verlängerung des vierwöchigen Aufenthalts um eine Woche von dem Kunden pro Person 200 € zu verlangen.
Wir bedanken uns natürlich ganz toll für diese enormen Anstrengungen bei der "Sonderkalkulation" wegen unserer unverbindlichen Preisanfrage. Da das Alternativobjekt bei Schauinslandreisen inzwischen ausgebucht war, sind wir nun beim Katalogangebot von Neckermannreisen geblieben und fliegen im Januar nur noch für vier Wochen in den Süden.
Vielleicht klappt´s vor Ort besser und unbürokratischer mit der Verlängerung um die eine Woche.
Letztens:
Während unseres Urlaubs auf Mallorca sahen wir in mehreren Hotels Aufrufe von Neckermann, zu Sauftouren durch Cala Ratjada.
Sowohl das Image des Reiseveranstalters wie auch das des beliebten Erholungsorts werden damit erheblich beschädigt.
Wie kann ein seriöser Reiseveranstalter so etwas zulassen bzw. Mitarbeiter beschäftigen, die solch niveaulose Angebote verfassen.
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ein Testbericht von Christian21bay2006-10-12 15:16:10vom 12.10.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Übersichtlichkeit, saubere Buchungsvorgänge...Nachteile/Kritik: mangelnde Kundennähe, großes Ärgernis im Bereich Hoteltransfer
Es sollte ein toller Urlaub in Spanien werden und der wurde es genau neun von zehn Tagen.
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* Negatives
Meine Freundin und ich buchten über Neckermann eine Reise nach Mallorca.
Die Buchung verlief gut und bis zur Abreise aus dem Hotel war alles super.
Wir flogen auf dem Hinweg mit Condor und wurden dann vom Flughafen zum Hotel in Regie von Neckermann mit dem Bus überführt.
Wir verbrachten neun Tage im Hotel.
Für den Tag der Abreise und vor allem dem Abreisetransfer war der Zeitpunkt 4.00 Uhr vorgesehen.
Es sollte uns also um 4
Uhr ein Bus vom Hotel zum Flughafen überführen.
Doch dann passierte das, was nicht passieren darf.
Wir standen 03.59 Uhr in der Hotellobby und warteten auf unseren Bus.
Der Mann an der Rezeption erklärte uns, dass gerade ein Bus gefahren sei.
Wir ahnten, dass es unser war.
Sorgenfalten kamen auf und wir fragten uns was nun.
Der Flieger geht erst gegen 08.00 Uhr.
Es war also noch Zeit zum Handeln.
Der Mann an der Rezeption telefonierte mit Neckermann.
Er teilte uns mit das kein anderer Bus mehr unser Hotel anfährt.
Unglaublich dachten wir.
Wir hatten kaum noch Geld, denn wer nimmt ins Ausland schon Geldkarten mit??
Mit den letzten 50€ nahmen wir uns ein Taxi zum Flughafen.
Dort angekommen waren wir erstmal erleichtert da zu sein.
Wir versuchten am Schalter der Neckermann - Dame unser Problem zu erklären und unser Geld wiederzubekommen.
Sie blieb stur.
Sie schob alle Verantwortung an uns ab und wenn das nicht mehr half war halt Neckermann - Deutschland verantwortlich.
Kurz gesagt wir standen mit allem alleine da.
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* Positives
Nach der ganzen Rennerei und allem suchten wir dann frustriert gegen 7.00 Uhr unseren Schalter zum check - inn.
Er war geschlossen.
Die Maschine hob kurz darauf ohne uns ab.
Wir wandten uns erneut an eine Neckermann - Dame.
Diesmal war es eine andere.
Sie sprach fließend Deutsch.
Sie engagierte sich für uns.
Sie rannte, telefonierte und koodinierte unser Schicksal.
Sie machte das klasse.
Kurz darauf gegen 08.30 Uhr durften wir dank der Hilfe dieser Frau mit Air Berlin nach München fliegen.
Dort konnten wir dnn erst nach stundenlangen Telefonaten unser Auto vom Parkplatz auslösen, da wir ja kein Geld mehr hatten und erst welches organisieren mussten.
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*Eckdaten
- viele gute online -Angebote
- umfassendes Hotelnetzwerk
- Kontakt: neckermann-reisen.de
- keine Buchungsprobleme
- Service in Deutschland ok
- Service im Ausland personenabhängig
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Gozo-Bernie, 12.10.2006
Da ich seit langem nicht mehr pauschal gereist bin kann mir das derzeit nicht passieren. Allerdings wuerde ich auch etwas frueher da sein als 3.59 wenn der Bus um 4.00 faehrt. Gerade im Sueden, denn man kann sich nicht auf die uebliche Verspaetung verlasse
mami_online, 12.10.2006
quotscheißequot gelaufen, muss ich zugeben. Aber der Bericht selbst ist nicht so sehr ausführlich. Laut Überschrift soll es um Neckermann Reisen gehen was wird angeboten, wie teuer ist es durchschnittlich, wie lange dauert die Reisebestätigung, wann b
ein Testbericht von zeberus2004-07-13 13:20:43vom 13.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: problemlose Buchung...Nachteile/Kritik: teilweise die Reiseleitung vor Ort
Allgemeines zu Neckermann- Reisen
Neckermann- Reisen wurde 1962 durch den Versandhaus-Unternehmer Josef Neckermann sowie dem Schweizer Ferienunternehmen „ Hotelplan“ gegründet, mit dem Ziel Urlaubsreisen für jedermann erschwinglich zu machen. Die ersten angebotenen Reisen waren nach Spanien, Tunesien, Rumänien und Jugoslawien. Die Flüge wurden überwiegend von CONDOR durchgeführt. Nach nur zwei Jahren wurde die Neckermann und Reisen GmbH (NUR ) selbstständig, mit Sitz in Frankfurt am Main.
1970 steigt dir NUR auch ins Hotelgeschäft ein und eröffnet in Senegal den ersten Club „ Aldiana“. 1975 übernimmt die Karstadt AG den kompletten Neckermann Konzern
inklusive der NUR.
1982/83 wird aus der NUR die neue Dachmarke „ NUR Touristic“
1997/98 wird das Unternehmen in einen neu geschaffenen Touristikkonzern integriert – die C&N Touristic AG ( heute Thomas Cook AG). Gesellschafter dieses Unternehmens sind je zur Hälfte die Deutsche Lufthansa und die Karstadt Quelle AG.
In Deutschland hat dieser Konzern mit all seinen Veranstaltermarken ( Thomas Cook Reisen; Neckermann Reisen ; Bucher Reisen und Aldiana) ca. 650 Reisebüros, sowie mit der CONDOR einen der weltweit größten Ferienflieger
Unsere Erfahrungen mit Neckermann Reisen:
Unseren diesjährigen Sommerurlaub haben wir diesmal über Neckermann Reisen gebucht.
Da wir uns vorher bereits ein Hotel rausgesucht haben, nämlich das Hotel Obaköy in Alanya / Türkei , haben wir die nette Dame im Reisebüro eigentlich nur noch benötigt um den günstigsten Reiseanbieter für den Zeitraum Ende Juni/Anfang Juli zu finden . Und tatsächlich fand sie im Zeitraum von 25.06. bis zum 09.07 einen 14=12 Angebot, dass heißt wir sind 14 Tage verreist und haben nur 12 Tage zahlen müssen, auf diese Weise sind wir also bei Neckermann-Reisen gelandet.
Gebucht haben wir das ganze am 19.03.2004 in einem First-Reisebüro bei uns in der Nähe.
Wenige Tage später , nämlich am 24.03.2004 hatten wir dann die offizielle Reisebestätigung nebst Rechnung im Briefkasten. Eine Anzahlung in Höhe von etwa ca. 25% des Reisepreises war sofort fällig, den Rest konnte man bis 5 Wochen vor Reisebeginn überweisen. In dem beigefügten Schreiben wurde darauf hingewiesen das wir unsere Reiseunterlagen etwa 10 Tage vor dem Abflugstermin erhalten werden.
Nachdem wir unseren Pflichten also ordnungsgemäß nachkamen, warteten wir auf unsere Reisetickets. Und tatsächlich am 12.Juni, also sogar ein paar Tage eher als avisiert, kamen unsere Reiseunterlagen ( Flugtickets sowie der Hotel - Voucher) . Gleichzeitig waren die Kofferanhänger, auf welchen man seinen Namen, seinen Urlaubsort und sein Urlaubshotel vermerken kann mit dabei. Außerdem war ein Faltblatt über die Beförderung von Sondergepäck auf Charterflügen beigefügt.
Unser Hinflug war für den 25.06 um 5.25 Uhr mit Condor geplant, der Rückflug sollte mit Sun Express erfolgen.
Für den Check-in wählten wir den Vorabend Check-in da wir so am nächsten morgen nicht ganz so früh am Flughafen sein mussten. Über unsere weiteren Erfahrungen mit dem Hinflug
Berichte ich in einen separaten Bericht über die Fluggesellschaft, da man hierfür den Reiseveranstalter ja nicht verantwortlich machen kann ( egal ob positiv als auch negativ).
Am Flughafen in Antalya angekommen, haben wir erst mal unsere Koffer gesucht, ehe wir einen Ansprechpartner von Neckermann-Reisen suchten, um zu unseren Bustransfer zum Urlaubsort zu gelangen.
Diesen Ansprechpartner fanden wir am Ausgang der Kofferausgabe- Halle. Wenn man diese Halle verlässt kommt man auf eine Art betonierten Vorplatz. Dort standen unter vielen anderen Mitarbeiter von sonstigen Reiseanbieter auch zwei Mitarbeiter von Neckermann Reisen. Zu erkennen waren diese an der Neckermann- Reisen typischen gelb-blauen Kleidung, außerdem hatten die beiden Klemmbretter von Neckermann-Reisen unterm Arm.
Wir steuerten also mit unserem Gepäckwagen auf diese beiden Leuten zu. Sie entgegneten und sehr freundlich und wünschten uns erst mal einen schönen guten Morgen. Beide Mitarbeiter waren der deutschen Sprache mächtig und hatten ein gepflegtes Erscheinungsbild.
Wir sagten unseren Namen und uns wurde der Weg zu unserem Reisebus auf dem Busparkplatz erläutert.
Am Busparkplatz angekommen ( etwa 100 Meter Fußweg) standen nochmals zwei weitere Mitarbeiter von Neckermann Reisen und fragten in welchen Ferienort wir reisen. Anschl. zeigte er uns unseren Reisebus. Auch diese beiden Mitarbeiter waren freundlich und hatten ein gepflegtes Auftreten.
Wir gingen also zu unserem zugeteilten Reisebus. Der Busfahrer kam sofort um unsere Gepäckstücke in den Bus zu laden. Leider war der Busfahrer der deutschen Sprache nicht mächtig. Sein Wunsch den Kinderwagen zusammenzuklappen äußerte er damit, dass er ziemlich heftig an unseren Kinderwagen rumwerkelte ohne jedoch das sich der gewünschte Erfolg einstellte. Das einzige was passierte war das der Fläschenhalter am Griff abbrach.
Ich klappte den Kinderwagen anschl. zusammen. Meine Freundin und unsere Kleine stiegen derweil in den Bus während ich mir einen der freundlichen Neckermann Reisen Mitarbeiter suchen wollte um die Sache mit den Fläschenhalter zu klären. Irgendwie haben die beiden Mitarbeiter am Zugang zum Busparkplatz aber auf einmal kein Deutsch mehr verstanden.
Ich dachte mir „ na ja , komm lass dir den Urlaub nicht vermissen, es ist nur ein Fläschenhalter“.
Ich ging also zurück zu unserem Bus und setzte mich zu meiner Freundin und unserer Kleinen. Es war ein gewöhnlicher Reisebus mit etwa 50 Sitzplätzen, jedoch war der Bus schon in die Jahre gekommen. Der Bus machte auf mich einen sehr heruntergekommenen Eindruck. Wir saßen in der letzten Reihe des Busses. Der Teppichboden hatte keinen Halt mehr auf dem Boden des Reisebusses und rutschte hin und her. Die mit Stoff bezogenen Sitze machten einen sehr abgenutzten Eindruck. Manche Rückenlehnen rasteten nicht mehr richtig ein, so dass sie sich nach hinten bogen, wenn man sich anlehnte. Im Bus gab es einen Mülleimer der aber randvoll war. Der Himmel des Busses war in einen türkisen Farbton angepinselt worden, leider hatte man die Farbnasen die an den Scheiben runterliefen nicht weggeputzt.
Die Klimaanlage dagegen funktionierte reibungslos.
Nach einer kurzen Wartezeit im Bus in der nach und nach noch ein paar Urlauber einstiegen,
stiegen auch der Fahrer und ein Fahrbegleiter in den Bus. In dem großen Bus verloren sich 13 Urlauber. Während der Fahrer losfuhr , sprach der Reisebegleiter über das Busmikrofon eine kurze Begrüßung und ein paar allgemeine Informationen über unser Urlaubsland. So erfuhren wir unter anderem die Außentemperatur und unsere voraussichtliche Fahrdauer von 2 bis 2,5 Stunden zum Urlaubsort. Außerdem werden wir eine kurze Pause machen.
Nachdem der Reisebegleiter seine Ansprache in einen recht passablen Deutsch gehalten hatte, meinte meine Freundin sie werde mal diesen auf die Geschichte mit unseren Kinderwagen ansprechen. Der Reisebegleiter hörte sich auch geduldig unser anliegen an und meinte er werde mit dem Fahrer darüber sprechen. Nach kurzer Zeit kam er zu uns an den Platz und meinte der Fahrer habe gesagt, daß das Teil bereits abgebrochen war als wir an den Bus kamen. Damit war dieses Thema abgetan.
Nach etwa 1,25 Stunden Fahrzeit machte der Fahrer dann die bereits avisierte Fahrpause. Einige Fahrgäste stiegen aus um sich mit gekühlten Getränken zu versorgen. Nach wenigen Minuten saßen alle Fahrgäste wieder im klimatisierten Reisebus, während der Busfahrer und der Reiseleiter einen Imbiss zu sich nahmen. Somit dauerte diese Pause etwa 25 Minuten.
Nachdem wir unsere Busfahrt fortsetzten , dauerte es etwa 30 Minuten bis der Reisebegleiter wieder zum Busmikrofon greifte. Er meinte das wir in kürze das erste Hotel anfahren würden.
Dann gab er die Reihenfolge durch, in welcher die einzelnen Hotels angefahren werden sollten. Unser Hotel sollte das letzte sein und würde noch etwa 40 Minuten dauern.
Außerdem machte er auf ein Körbchen aufmerksam welches vorne beim Fahrer stehen würde und das es üblich sei in der Türkei Trinkgelder zu geben.
Am Hotel angekommen, haben wir den Bus verlassen und ich warf auch noch 2 Euro in das Körbchen, warum weiß ich eigentlich auch nicht. Mein „Tschüss“ wurde vom Busfahrer gar nicht erwidert. Der Reisebegleiter öffnete noch draußen am Bus das Gepäckfach, mein Gepäck jedoch musste ich selbst herausholen, auch hier gab es kein „Tschüss“ oder ähnliches.
Ich machte mir nicht viel daraus. Ich fragte meine Freundin noch ob ich irgendwie im Rahmen der Diskussion über unseren Kinderwagen unfreundlich oder beleidigend war, aber sie meinte ich könne mir nichts vorwerfen. Okay einfach dumm gelaufen dachte ich mir.
Am nächsten Tag um 11 Uhr am morgen lud der Reiseleiter vor Ort zum Begrüßungstreff vor Ort ein. Dieser Begrüßungstreff war mehr eine Art Verkaufsveranstaltung für Tagesausflüge die von Neckermann Reisen vor Ort angeboten werden. In einer kurzen, etwa 3 minütigen Einleitung, begrüßte er die neuen Gäste wünschte einen angenehmen Urlaub. Er machte noch auf ein Regal aufmerksam wo jeder Reiseanbieter einen Ordner stehen hat, an welchen man etwa 2 – 3 Tage vor Abreise lesen kann, um wie viel Uhr man am Hotel abgeholt werde. Anschließend begann die Präsentationen der Tagesausflüge. Da wir kein sonderliches Interesse hatten an einen Tagesausflug, da wir uns nicht mit einen 2 jährigen Kind bei 35° im Schatten in den Reisebus setzen wollten um durchs Land zu schlendern, haben wir auch keinen Ausflug gebucht. Wir wurden gefragt warum wir nicht einen Ausflug machen wollen, und ich nannte meine Gründe mit unserem Kind und so. Daraufhin meinte er dann machen sie eine Bootsfahrt, und hatte schon 3 Angebote von verschiedenen Bootstouren in den Händen.
Nur nachdem ich gemeint habe, das wir es uns überlegen werden und bei seinen nächsten Besuch im Hotel uns bei ihm melden werden, konnten wir diese „Verkaufsveranstaltung“ verlassen.
Allgemein ist zu sagen, das man vergleichbare Ausflüge für etwa die Hälfte des Preises bei lokalen Anbietern buchen kann.
Der Reiseleiter besucht unser Hotel dreimal die Woche , immer montags, Donnertags und Samstags. Außer das man unseren Reiseeiter ab und an in der Rezeption des Hotels sitzen sah
Wenn er auf seinen regelmäßigen Besuchen im Hotel war , hatten wir die nächsten 12 tage unsere Ruhe und konnten den vollen Urlaub auskosten.
2 Tage vor Abreise schaute ich also in den Ordner an welchen man erfahren sollte , wann man am Hotel abgeholt wird. Leider waren noch keine Informationen über unseren Rückflug zu finden. Am nächsten Tag schaute ich wieder in den Ordner und musste feststellen das unser Rückflug umgebucht wurde. Anstatt nun wie vorher bestätigt um 15.25 in Antalya loszufliegen, sollten wir jetzt um 15.15 am Hotel abgeholt werden und um 20.20 Uhr in Antalya losfliegen. Ankunft in Frankfurt war für 23 Uhr geplant.
Okay dagegen ist man machtlos, schließlich steht ja schon in der Reisebestätigung „ Änderungen vorbehalten“.
Was für den einen jetzt als großen Vorteil gesehen wird, nämlich einen halben Tag länger im Hotel, war für uns weniger praktisch. Wir mussten bis um 12 Uhr das Hotelzimmer verlassen und hatten somit kein Bett in welchen unsere Kleine Ihren Mittagschlaf machen konnte, dazu die späte Ankunft in Frankfurt. Glücklicherweise bot uns ein anders Paar an das wir die Kleine in deren Zimmer zum schlafen legen können bis wir abgeholt werden.
So gegen 15 Uhr setzten wir uns dann an die Rezeption in unserem Hotel und warteten auf unsere Abholung durch Neckermann Reisen. Pünktlich um 15.15 fuhr dann auch der Reisebus von Neckermann vor. Diesmal war es ein anderer Busfahrer und auch ein anderer Reisebegleiter. Der Bus war jedoch der gleiche, oder zumindest ein verdammt ähnliches Modell mit dem gleichen Mängeln.
Auch auf der Rückfahrt zum Flughafen Antalya wurde unterwegs wieder eine kurze Pause von 20 Minuten gemacht.
Am Flughafen angekommen, gab der Reisebegleiter uns noch die Informationen an welchen Check- In Schalter wir müssen. Da am Flughafen recht viel los war, erwies sich diese Information als sehr hilfreich.
Für den Rest der Rückreise zeichnete wieder Condor sich verantwortlich.
Fazit:
Vom Flug und Hotel her gesehen hatten wir wirklich ein absolut tollen Urlaub.
Die Zwischenfälle, egal ob mit dem Kinderwagen oder auch die Umbuchung unseres Rückfluges sind ja auch nicht so tragisch , das man davon sprechen kann, das sie einen den Urlaub vermiesen können. Was mich mehr in Sorge versetzt hat, war der Zustand der Reisebusse die und von Flughafen zum Ferienort und zurück brachte, ich kann zwar nichts über den technischen Zustand der Busse sagen, aber der optische Eindruck war wenig vertrauenserzeugend.
Die Qualität der Reiseleitung vor Ort ist halt auch sehr abhängig von der jeweiligen Person, und lassen sich nicht für einen großen Reiseveranstalter verallgemeinern.
Ich möchte nicht ausschließen das ich mal wieder mit Neckermann in den Urlaub fliegen werde, auch wenn nicht immer alles reibungslos läuft.
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ein Testbericht von Paladin182004-03-19 15:38:16vom 19.03.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Preis...Nachteile/Kritik: Flug, Reiseleitung
Diesen Februar habe ich zusammen mit meiner Freundin eine Neckermannreise nach Teneriffa gebucht. Wir sollten ursprünglich um 4.25 von Nürnberg aus abfliegen und dann am frühen Nachmittag am Hotel ankommen.
In der Realität sah es ganz anders aus: Der Flieger kam aus dubiosen Gründen erst um 13.25, was dann zur Folge hatte, dass bereits der erste Reisetag beim Teufel war. Die Reiseleitung vor Ort meinte,dass dies eine ganz normale Sache wäre, dass eine Flieger mal Verspätung hätte.
Das gebuchte Hotel war dann auch in Ordnung und der restliche Urlaub ganz schön
(ohne weitere Probleme durch Neckermann). Ich meine, dass es nicht angehen kann, dass man seine Kunden so mies behandelt, frei nach dem Motto "Pech gehabt". Deswegen kann ich von dieser Firma allen nur abraten, da bezahlt man lieber ein wenig mehr.
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ein Testbericht von Marlene2004-02-19 14:15:58vom 19.02.2004Empfehlung: nein
Vorteile: Buchung im Reisebüro...Nachteile/Kritik: Organisation, Kundenservice, Verhalten bei Reklamation
Tja, Kinder, wo fange ich da an....
Buchung im Neckermann-Reisebüro:
Hier ist alles noch ganz harmlos und gaukelt eitel Sonnenschein vor. Kompetente Reiseverkehrskaufleute berieten mich quer durch den Sommerkatalog. Sie berichteten von eigenen Erfahrungen und Erzählungen von anderen Reisenden. Ich bekam sogar die email-Adresse der Beraterin und Telefondurchwahl, damit ich mich in Ruhe entscheiden konnte.
Obwohl das Gespräch spät am Abend, kurz vor Feierabend stattfand, reagierte man weder ungehalten noch gereizt auf Unentschlossenheit.
Schliesslich rief ich an und bestätigte das Gespräch vom Vortag. Eine Buchungsbestätigung erreichte mich per Fax knapp eine Stunde später.
Ein super Service. Auch als ich den Abflugtag noch geändert haben wollte, war das kein Problem. Hier regierte Kundenservice. Ein grosses Kompliment an die Neckermann-Filiale am Rossmarkt in der Frankfurter City.
Zustellung der Reiseunterlagen:
Eine „offizielle“ Buchungsbestätigung im Neckermann-Design kam eine Woche nach meiner Buchung im Reisebüro. Das Schreiben wiederholte die Angaben noch einmal und erklärte die weitere Vorgehensweise. Zu diesem Zeitpunkt fühlte ich mich wirklich gut betreut, wenn auch am Fließband, aber bei Neckermann habe ich das auch erwartet und war somit über die schnelle, zuverlässige Abwicklung angenehm überrascht.
Vierzehn Tage für Reiseantritt erhielt ich, fast taggenau, die Tickets. Die Angaben stimmten und auch der Sicherungsschein lag bei. Als kleine Zugabe beinhaltete der Umschlag auch noch vier Kofferanhänger. Fein, dann konnte es ja losgehen.
Empfang am Zielflughafen:
Nach einem angenehmen Flug mit der Condor landeten wir schliesslich in Antalya. Nachdem wir die Koffer bekommen hatten, gingen wir zum Ausgang und stiessen gleich auf einen jungen Mann in Neckermann-Uniform, der das gesuchte Neckermann-Pappschild hochhielt. Er winkte, ziemlich gestresst, Richtung Bus-Bahnhof. Hielt mich jedoch dann zurück und fragte nach unseren Namen, um uns auf seiner Liste aushaken zu können. Auch fiel ihm noch ein, dass er uns eine Busnummer sagen musste.
Also rumpelten wir mit unseren Koffern los und die entsprechende Busnummer zu finden. Am Bus schließlich, nass geschwitzt angekommen, begrüsste uns eine Dame, wieder in Neckermann-Uniform, fragte wieder nach unseren Namen und dem gebuchten Hotel und ließ durch den Busfahrer das Gepäck verladen. Also der Busfahrer wies an, wo das Gepäck hinsollte, geschleppt hat es mein Herzblatt. Aber gut, für das Verhalten türkischer Busfahrer, kann Neckermann schließlich nichts.
Auf ging es Richtung Side. Nun erwartete ich so etwas wie ein „Herzlich Willkommen“ oder wir werden diese Strecke fahren oder andere Angaben, die uns das Akklimatisieren vereinfachen sollten. Aber nichts. Madame nahm vorne Platz und rief nach gut 1 Stunde Fahrzeit, die Hotelnamen durch. Beim Abschied kein „Auf Wiedersehen und einen schönen Urlaub“ oder ähnliches.
Neckermann Vertragshotel:
Das war das Paloma Side Beach in Side/Türkei. Wie abscheulich die hygienischen Verhältnisse, wie bekifft (ja, tatsächlich) die Animation war und wie ich vierzehn Tage lang JEDEN Tag dasgleiche Essen bekommen habe, lest ihr bitte in der entsprechenden Meinung nach. Dieses Hotel lieferte genug Material um einen eigenen Beitrag füllen zu können.
Neckermann-Reiseleitung:
Ja, Sedat war schon eine Marke. Er begrüsste uns am nächsten Morgen beim sogenannte „Willkommens-Cocktail“. Wenn schon pauschal, dann richtig ;-)
Dieses Treffen fand in einem der Hotelanlage zugehörigen Café statt, welches für uns eigens geöffnet wurde. Laut Katalog sollte es übrigens den ganzen Urlaub über geöffnet sein, aber gut. Er wies auf Sonneneinstrahlung hin, von wegen hoher Lichtschutzfaktor, etc. Erklärte die örtlichen Nahverkehrsmittel und ging dann nahtlos zu seinen Ausflügen über.
Diese lagen ihm, wahrscheinlich aufgrund der Provision, sehr am Herzen. Er beschrieb Jeep-Safaris, Tagestouren, zwei-Tages-Touren und den örtlichen Vertragspartner Neckermanns in den schillernsten Farben. Gleichzeitig machte er darauf aufmerksam, wie gerissen und unzuverlässig die hiesigen Agenturen seien. Seine sei die einzig Wahre. Ausserdem könne man auch mit Kreditkarte bezahlen.
Auf unsere Frage, warum denn die Tagesfahrt nach Aspendos und Perge so teuer sei (EUR 42,50), antwortete er, daß die Eintrittsgelder so hoch seien und schon allein um die EUR 25,00 ausmachen würden. Im Nachhinein stellten wir fest, als wie die Tour auf eigene Faust machten, daß die Eintrittsgelder genau EUR 14,00 kosteten. Aber wie gesagt, erst später.
Zum jetzigen zeitpunkt wollten wir eine Tour nach Antalya machen. Wir buchten für EUR 12,50/pro Person die Bustour und wollten, wie er auch anpriess, mit EUROCARD zahlen. Doch ach, das ginge erst bei einem Betrag von EUR 65,00. Nun, leider geben die Kreditkartengesellschaften dieses Mindestgrenzen nicht vor und verbieten (!) ihren Vertragspartnern auf ebensolche Mindestgrössen zu bestehen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Der Typ hat nach Strich und Faden gelogen und bewiess somit keinerlei Vertrauenswürdigkeit. Aber immerhin, er trug eine Neckermann-Uniform.
Neckermann Bustour nach Antalya:
Wir standen also am Strassenrand und warteten auf unseren Bus. Der örtliche Vertragspartner von Neckermann war Diana Travel. Alle anderen, vom Reiseleiter verschmähten und beschimpften Agenturen, schickten ihre Busse pünktlich. Nur Neckermann hatte 15 Minuten Verspätung. Der Reiseleiter, der diese Tour begleitete, erzählte sehr viel über Gold, Leder und Shirts. Zum Mittagessen sollten wir uns nicht selbst etwas suchen, sondern er wüsste ein gutes Lokal etwas ausserhalb der Stadt, mit einem tollen Blick aufs Meer.
Spätestens hier erinnerte mich das ganze an eine Kaffeefahrt und ich wartete gespannt auf den Vertreter mit den Lama-Decken.
Das Restaurant bot leider keine Sitzmöglichkeiten in geschlossenen Räumen, sondern nur unter freiem Himmel. Toll, denkt ihr, aber bei Regen und Wind? Nun gut, erfreut stellte ich fest, dass der Restaurantinhaber unseren Reiseleiter sehr, sehr freundschaftlich begrüsste.
Die Mahlzeit sollte aus Gegrilltem und Salatbuffet bestehen. Das Salatbuffet war so gut wie abgeräumt und der Grill kam mit der Menschenmasse nicht klar.
So haben wir von zwei halben Mahlzeiten nur eine bezahlt, was nach einiger Diskussion auch möglich war. Der Reiseleiter entschuldigte sich im Bus dann nochmal, dass das mit dem Essen nicht funktioniert hätte, aber es war nun mal passiert.
Neckermann Kundendienst:
Wieder in der Heimat angekommen, schrieb ich an die Neckermann Zentrale in Oberursel erst mal eine gaaaanz lange Email. Ich beschrieb den windigen Reiseleiter und das Hotel. Nach drei Wochen erhielt ich per Post einen Brief, indem mir vom Neckermann-Sachbearbeiter mitgeteilt wurde, daß er nicht auf die Einzelheiten eingehen wolle und mir stattdessen EUR 75,00 erstatten wolle, ja er schickte sogar einen Gutschein über EUR 100,00 mit, damit ich mich beim nächsten Mal davon überzeugen könne, dass Neckermann auch alles richtig machen kann.
Bitte? Nicht eingehen und dann einen Gutschein? Ich wollte nie wieder mit Neckermann reisen, schon gar nicht, nach der Zusendung dieses Textbausteins. Also setzte ich mich hin und schrieb ebenfalls einen Brief, daß es sich doch um ein Missverständnis handeln müsse. Die allgemein vor Gericht anerkannte Frankfurter Tabelle berechtigte mich zur Forderung des gesamten Reisepreises, wenn man alle Prozente zusammenaddiert. Das niemand so rechnet, war mir klar, also forderte ich 60% des Reisepreises zurück und legte den Gutschein zu meiner eigenen Entlastung wieder in den Umschlag. Dem Sachbearbeiter setzte ich eine Frist von 14 Tagen.
Die Antwort kam dann auch einigermassen fristgerecht. Doch er entschied sich lediglich den Gutschein in einen Verrechnungsscheck zu wandeln. Auf meinen Hinweis, dass auch die EUR 75,00 noch nicht auf meinem Konto eingegangen seien, meinte er nur, dass ich die nie erhalten solle, man hatte mir lediglich eine Aufstockung von EUR 20,00 gewährt und EUR 80,00 seien reguläre Rückerstattung. Alles zusammen also EUR 100,00, die er mir nun gerne per Verrechnungsscheck zukommen lassen wolle. Auf einen Hinweis, dass im ersten Brief von EUR 75,00 die Rede war, wollte ich verzichten. Der gute Mann drehte sich also auch wie das Fähnchen im Wind.
Mein nächster Schritt wird ein Einschreiben an die Geschäftsleitung sein, die sollen mir mal ihr Geschäftsgebaren erklären. Langsam geht es mir nämlich nicht mehr um die paar Mark, sondern ums Prinzip.
Fazit:
Jeder, der einen ruhigen Pauschalurlaub verbringen möchte, empfehle ich die TUI. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass hier der Kundenservice in allen Abteilungen des Unternehmens an erster Stelle steht. Neckermann ist auch nichts für Leute mit wenig Geld, denn auch Euro 5,00 sind hier zuviel angelegt.
Ich wünsche Euch diesen Sommer einen wundervollen und hoffentlich stressfreien Urlaub.
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ein Testbericht von AdelheidvonSchaf2003-10-20 15:18:28vom 20.10.2003Empfehlung: ja
Vorteile: super Service im Reisebüro und auch vor Ort...sehr freundlich und gut informiert...Nachteile/Kritik: ich wüßte nichts...
Grade mal 6 Wochen bin ich wieder zurück. Zurück aus dem Urlaub, wieder in heimischen Gefilden...träume immer noch von diesem traumhaften Urlaub in unserem traumhaften Hotel (Bavaro Resort&Spa in Punta Cana, Dom. Rep.), auf dieser traumhaft-schönen Insel.
Aber möglich gemacht hat diesen Urlaub erst Neckermann-Reisen. Hier haben wir - d.h. mein Freund und ich - unsere Reise im Januar dieses Jahres gebucht.
Für uns war es schon das 2. Mal...ich meine, das wir in einem Neckermann Reisebüro gebucht haben. Letztes Jahr haben wir das auch schon, damals gings nach Kreta.
Anfangs
war ich gar nicht mal so begeistert...dass wir im Neckermann Reisebüro buchen mußten. Jawohl...mußten, weil mein Freund noch einen Geschenkgutschein für eben dieses Reisebüro in Saarbrücken hatte.
Öfter schon hatte ich gehört, dass viele Leute eher unzufrieden mit dem Service bei Neckermann Reisen sind.
Aber dann dachte ich mir: na ja, schlechte Erfahrungen kann man überall machen. Und meine Schwester war auch schon mit Neckermann im Urlaub und war zufrieden.
Na dann...also Neckermann Reisen.
Nach Durchsicht der Kataloge einigten mein Freund und ich uns auf 3 Hotels, die in die engere Wahl kamen.
Mit dieser Vorauswahl rein ins Reisebüro. Dort wurden wir sehr freundlich bedient...das muss ich ohne wenn und aber sagen.
Der Reiseverkehrskaufmann war sehr kompetent, er konnte uns auf all unsere Fragen eine Antwort geben...er schien sehr informiert, riet uns von einem Hotel unserer Auswahl ab, da es dort sehr laut sei...sicher wir sind noch jung, aber wir wollen uns erholen. Als nicht nur Trouble.
Schließlich blieben wir bei o.g. Hotel hängen. Toll sah es aus...deshalb hatten wir es ja auch schon mit vorausgwählt. Und Laut diesem Mensch im Reisebüro sei es ein tolles Hotel...was sich ja auch bestätigt hat.
Nach ausführlichem Beratungsgespräch mit Vergleichen in anderen Katalogen buchten wir also, bekamen noch 2 kleine Fläschen Sekt als Beigabe und verließen zufrieden das Reisebüro.
Später hatte ich noch telefonische Rückfragen, die wiederrrum vom gleichen Reiseverkehrskaufmann sehr freundlich beantwortet wurden.
Wie war nun der Neckermann Service vor Ort.
In Punta Cana angekommen, wurden wir sofort nach Gepäckausgabe noch im Vorraum des Flughafens von einer Neckermann-Angestellten in Empfang genommen, die anhand der Uniform und eines Schildes sehr deutlich zu identifizieren war.
Zielsicher fanden wir mit ihrer Information unseren Transfer-Bus.
Am nächsten Tag dann die Informationsstunde für die *Neuankömmlinge*. Selbige Angestellte, die uns am Flughafen schon in Empfang genommen hatte, erwies sich auch als zuständig für unser Hotel und die gesamte Region.
Sehr informativ, interessant und freundlich erhielten wir sämtliche Wissenswertes, sowohl was praktische Tipps angeht als auch Empfehlungen für Ausflüge etc.
Straßenkarten, Car-Rent-Angebote von Neckermann etc. folgten.
An 5 Tagen die Woche war diese nette Dame dann auch im Hotel zugegen, jeweils für ca. 1 1/2 Stunden vormittags...Zeiten die sich als sehr günstig erwiesen, da direkt nach dem Frühstück gelegen...und jederzeit sehr freundlich und kompetent wurden wir dort als Gäste von Neckermann behandelt.
Dementsprechend buchten wir auch 2 Ausflüge und auch unseren Mietwagen über Neckermann-Reisen.
Was uns bei Mietwagen wiederrum einen Rabatt von 10% einbrachte.
Telefonisch war die Dame ebenfalls immer zu erreichen, bzw. ein anderer Mitarbeiter von Neckermann Reisen, so dass im Fall der Fälle, der bei uns zum Glück nicht eintrat, immer jemand helfen konnte.
Ich kann nach dem diesjährigen Urlaub Neckermann als Reiseveranstalter nur Wärmsten empfehlen.
Natürlich kann ich jetzt nur von Kreta und der Dom.Rep.sprechen, es mag anderswo schwarze Schafe geben, die sich als unfreundliche, schlecht informierte Mitarbeiter herausstellen. Nur die gibt es überall, bei jedem Veranstalter.
So wie es in unserem Urlaub gelaufen ist, gibt es absolut nichts auszusetzen
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Von der Schwierigkeit über den Katalogwechsel zu buchen
ein Testbericht von Disc12003-05-17 07:48:24vom 17.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: großer Veranstalter der hoffentlich nicht so schnell Pleite geht...Nachteile/Kritik: nicht sehr flexibel
In diesem Jahr wollen wir uns auf den die kanarische Insel La Palma anschauen. Nach langer Diskussion in der Familie und nach einem Vergleich mit der verfügbaren Urlaubskasse stand dann auch endlich das Wunschhotel fest. Ist ja dann auch kein Problem, also sofort an den Rechner und im Internet eingegeben.
Die erste Überraschung kam auf, als mir dort mitgeteilt wurde, dass die Reise zum gewählten Termin vom gewählten Abflugort nicht buchbar ist. Mist habe ich gedacht, bist du nun doch zu spät gekommen. Als einfach die Abflughäfen und Termine gewechselt, aber
dort gab es die gleichen Auskünfte. Das machte mich schon etwas stutzig, da ich selten erlebt habe, dass Kanarenreisen ab Frankfurt/Main ausgebucht sind. Also habe nach mehreren Versuch dann einfach mal die Dauer von 14 auf 7 Tage herab gesetzt und oh Wunder, dann war die Reise buchbar.
Langsam dämmerte es mir, dass die Problematik daran lag, dass eine Buchung über einen Katalogwechsel im Internet zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war. In meinem Buchungszeitraum lag der Rückflugtag in der neuen Saison, wenn auch nur vier Tage (04.11.). Leider liegen aber die Ferien in Sachsen so, dass man dies nicht ändern kann und von Dresden geht nun Mal nur eine Maschine.
Also bin ich ins Reisebüro gegangen, weil ich hoffte, dass man dort die Problematik lösen könnte. Beim ersten Besuch stand die freundliche Kundenberaterin vor den gleichen Problemen wie ich. Selbst über Anrufe bei Neckermann konnte sie mir keine konkrete Aussage geben. Wir haben dann ein Fax aufgesetzt, die Wünsche notiert und gebeten, die Reise wie gewünscht solange vorzumerken, biss die Flugtage des Rückfluges feststehen und die Reise dann komplett gebucht wird. Die Problematik war der Hinflugtermin, der musste fest gebucht werden, da nicht mehr viele Plätze in der Maschine frei waren.
2 Tage später kam der Anruf vom Reisebüro, dass alles klar geht. Die Reise ist bis 30.05. reserviert. Der Vertrag wird dann abgeschlossen wenn die Flugtage geklärt sind.
Weitere 2 Tage später kommt Post von Neckermann mit der Bestätigung der ersten Woche und der Bitte der Anzahlung. So wollte ich es eigentlich nicht. Also bin ich wieder ins Reisebüro und habe mein Problem vorgelegt. Das Reisebüro war selbst überrascht, hat sich aber sofort gekümmert. Per Telefon wurde versucht, die Mitarbeiterin von Neckermann an den Apparat zu bekommen, die die obige Verfahrensweise zugesagt hat. Leider war die nicht auffindbar. Ein anderer Mitarbeiter sagt, dass das alles Quatsch ist. Ich müsste die erste Woche buchen, damit der Hinflug gesichert ist. So bald der Katalog für die neue Saison da ist, wird dann die Reise entsprechend kostenlos verlängert und angepasst. Man hat mir dies schriftlich gegeben und versichert dass ich kostenlos von der Reise zurücktreten kann, wenn der Flugtag so bescheiden liegt, dass es mir nicht mehr passt. Die zu leistende Anzahlung musste ich zahlen (für die erste Woche) und soll bei dem endgültige Vertrag dann verlängert werden. So waren alle glücklich und zufrieden.
Nach weiteren 7 Tagen ruft das Reisebüro wieder an, und sagt mir, dass nun alles klar ist und man nunmehr auch Reisen über den Katalogwechsel buchen kann. Ich also wieder hin und alles in Sack und Tüten gebracht. Noch steht allerdings die Bestätigung von Neckermann aus. Mal sehen wie die das Problem der bereits geleisteten Anzahlung in den Griff kriegen.
Und was lehrt uns diese Geschichte: Es ist selbst in Zeiten hoch modernster Technik und von Computern schwierig, eine Reise über einen Katalogwechsel zu buchen. Ich hätte dies verstanden, wenn ich dies im Januar oder Februar versucht hätte. Aber im Mai sollten die Veranstalter doch so flexibel sein, dass man ohne drei Mal ins Reisebüro zu rennen eine solche Reise buchen kann, zumindest sollte das als Vorbuchung oder Reservierung laufen können.
Diese Umstand ist im übrigen kein alleiniges Problem von Neckermann, das trifft die TUI und andere genau so.
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ein Testbericht von help112002-06-17 13:59:50vom 17.06.2002Empfehlung: ja
Es mag wie überall "schwarze Schafe" geben, aber was mir in meinem Urlaub mit Neckermann passiert ist, sollte bei einem "großen" Veranstalter nicht passieren.
Die Summary zuerst:
Die Neckermann-"Betreuuer" waren mehr auf die Betreuung Ihrer Provisionseinnahmen aus als auf der Reisenden. Insbesondere "Orient-Neulinge" sind böse reingelegt worden.
Dazu offizielle Empfehlung von Abzockern und Tierquälern.
Mein Urteil: ich boykottiere Neckermann ab sofort.
Jetzt zum "Report"
Es sollten wieder einmal die schönsten Wochen des Jahres werden.
Nach einer fantastischen Reise nach Ägypten und einer ganz ordentlichen nach Marokko, sollte jetzt Tunesien dran
sein.
Ich war von meinen vorherigen Reisen so von der orientalischen Lebensweise und Freundlichkeit begeistert, daß ich auch wieder einen schönen Urlaub erwartete.
Aber da, dies kein reisereport werden soll, hier nur die Anti-Neckermann-Fakten:
- Noch im Bus von Flughafen zum Hotel wurde die erste Vertriebsveranstaltung für Ausflüge gemacht.
- Die am nächsten Tag folgende "Informationsveranstaltung" lief ebenfalls auf ein reines verkaufen von Ausflügen hinaus. Kein Wort über Sitten & Bräuche, oder Tips für "Orient-Neulinge".
- Vorstellung des "offiziellen Neckermann-Partners" für Kamelausritte.
- Die Reiseangebote waren total überteuert. (z.B. Einstunden-Kamel-Ausritt in der "Sahara" war ca. DM 50,-; in Ägypten gab es für den selben Betrag einen ganz-Tages-Ausritt durch die Gegend)
- ich habe an einer Busreise teilgenommen. Der Reiseführer hat nur sehr gebrochen deutsch gesprochen. Desweiteren war im Bus ein "mix" aus Deutschen, Briten, Tschechen und Polen.
Ich bin garantiert nicht "fremdenfeindlich", aber wenn einem im Bus staändig alles in 4 Sprachen erzählt wird geht das nach wenigen Minuten auf die Nerven. Und das ganze 2 Tage land. Nicht falsch verstehen, den anderen ging es garantiert genauso.
- Und nochmals Neckermann hat NULL Information über Land und Leute, oder über übliche Preise gegeben. Desweiteren erfolgte keine Warnung über die üblen Geschäftemacher am Strand (die Jagd auf "nicht-braune" Neuankömmlinge machen).
Ich persönlich bin zwar nicht hereingefallen, aber viele, die das erste Mal in Arabien waren, hat es schwer "gebeutelt"
Und zuletzt "der offizielle Neckermann Partner" für Ausritte. (uns wurde empfohlen nur bei diesem Ausritte abzuschließen, weil er so seriös sei).
ich persönlich habe nicht am "Kamelausritt" teilgenommen, da ich wiegesagt das schon aus Ägypten und auch Marokko kannte. Daher habe ich es nur von Teilnehmern erfahren, aber das war schon schokierend genug.
Das Angebot war: Halbtagesausritt mit dem Kamel zu einer typischen Einheimischen-Sieldung. Dort sollten traditinelle Tänze aufgeführt werden und einheimische Speisen und Getränke serviert werden. Preis: ca. 70,-
Am Treffpunkt warteten auf die Teilnehmer nur ein Kamel, und dies nur zur Anschauung. Der "Ausritt" erfolgte auf Pferden. Diese hatten nach Erzählung der Teilnehmer teilweise offene Wunden, auf welche der "offizielle Partner" auch noch mit einem Stock geschlagen habe.
Viele der Teilnehmer haben daraufhin schon auf den Ausritt verzichtet, das Geld haben sie trotz Beschwerden nicht zurückbekommen am Urlaubsort. Ob sie es in D noch erstattet bekommen haben, weis ich nicht, glaube ich aber nicht.
Die paar "Unerschrockenen" die trotzdem weitermachten wurden innerhalb 45 Minuten auserhalb des Ortes gebracht wo ein einzelnes Zelt stand. Nach ca. 30 Minuten Wartezeit kam eine Gruppe Jugendlicher auf Motorrädern und bot den teilnehmern Erfrischungsgetränke und Tee (aus Thermoskannen) an. Das zu den einheimischen Speisen und Getränken. Ach ja, der Tee war kostenlos. Eine Flasche Cola, Limo usw sollte 2,- kosten.
Zuguterletzt wurde den Teilnehmern ein "Gewand" übergeworfen, sie wurden im kreis aufgestellt und sollten zu Musik aus dem Kassetenrekorder den "Elefantentanz" (sie wissen schon: man greift mit der einen Hand zwischen die Beine und der Nachfolgende nimmt diese Hand usw.) aufführen. Hier streikten dann alle, sollten aber denoch für die Kleider eine Gebühr von ca. DM 2,- zahlen.
Danach war der Ausflug beendet und es ging zurück ins Hotel.
Dies war für die Teilnehmer buchstäblich ein unvergeßlicher Tag.
Bei Beschwerden an die Neckermann-Reiseleiterin kam nur die Antwort "das glaube sie nicht, er sei ihr als sehr seriös bekannt, man müsse sich halt an die landestypischen Sitten erst gewöhnen...."
Das war nur der neckermann-teil. Auch grundsätzlich war der Urlaub nicht herausragend. Wenn man auf der Straße kein Blume von einem der dutzenden Kinder kaufte, wurde einem mehr als einmal "Arschloch" und ähnliches hinterhergeworfen. Andere Reisenden berichteten auch von leichten Tätlichkeiten. Und so weiter, und so fort...
Der Grundtenor vieler Reisenden war: Nie wieder Neckermann, nie wieder Arabien. Für mich: nie wieder Neckermann, nie wieder Tunesien.
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