Need for Speed 4 - Brennender Asphalt
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Need for Speed 4 - Brennender Asphalt
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Need for Speed 4 - Brennender Asphalt

 PS1 Spiel
Platz 144 in der Kategorie "PS1 Spiele". Genre: Rennspiele / ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.1 von 5)

Need for Speed 4 - Brennender Asphalt gebraucht & neu

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Need for Speed 4 - Brennender Asphalt Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.1 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (3/3).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • Viele Wagen, Gegenverkehr, sichtbares Tuning, langer spielspaß
  • Sehr abwechslungsreiche Spielmodi, schöne Optik, hohe Langzeitmotivation, guter Einspielermodus, sehr gute Zweispielermodi
Nachteile/Kritik
  • mittelmäßige Grafik
  • Öfters ruckelt es, Driftmanöver zu unspektakulär, kein Geschwindigkeitsrausch, lauer Soundtrack
Rikimaru

Straßenrennen

ein Testbericht von 2004-03-16 17:51:19 vom 16.03.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Viele Wagen, Gegenverkehr, sichtbares Tuning, langer spielspaß...
Nachteile/Kritik: mittelmäßige Grafik
Vorwort:
Ich bin durch einen Kumpel auf NFS4 hingewiesen worden, es hörte sich wirklich interessant an Straßenrennen und Verfolgungsjagten auszutragen. Also habe ich mir NFS sofort geholt. Zwar störte mich die Grafik anfangs ein bischen da es sich ja um ein älteres Spiel handelt aber als ich dann richtig in das Spiel vertieft war wurde die Grafik schnell zur Nebensache.


Steuerung:

Die Steuerung in NFS4 ist relativ einfach, man kann zwischen Analog und Digitalsteuerung wählen.


Grafik:

Die Grafik in NFS4 ist der einzige eher negative kritikpunkt. Leider gibt es in den Landschaften etwas hässliche Texturen. Der Grafik gutheißen muss man allerdings, dass Schäden am Wagen gut und deutlich sichtbar sind.


Sound, Musik und Sprache:

Der Sound in NFS4 ist ganz ok, es ist möglich Musik- und Motor- und Sprachlautstärke zu regeln. Die Sprachausgabe ist je nach einstellung in Deutsch oder Französisch. Bei Verfolgungsjagten, kann über die einstellung "Lokale Polizei" die Sprache des Polizeifunks an die Strecke angepasst werden (auf einer Amerikanischen Strecke wird der Polizeifunk auf englisch gestellt). Die Musikstücke sind nicht schlecht aber nicht wirklich mein Geschmack.


Probefahrt:

Hier ist es möglich mit einigen Wagen aus NFS4 eine einrundige Spritztour mit Gegenverkehr zu starten. Meiner Meinung nach eine wunderbare Möglichkeit sich in einen Wagen einzufahren bevor man sich für den Kauf entscheidet. Durch die verfolgungsjagt können weitere Autos freigespielt werden.


Einzelrennen:

Hier kann man mit seinen eigenen Autos auf den verfügbaren Strecken ein Rennen starten für das man bei Schäden nicht bezahlen muss, allerdings ist es hier auch nicht möglich Geld zu verdienen. Das einzelrennen kann Solo, als Duell oder zu sechst ausgetragen werden.
(Hier ist Gegenverkehr einstellbar)

Verfolgungsjagt:

Meiner Meinung nach der beste Spielemodus. Hierbei handelt es sich um eine Verfolgungsjagt zwischen Rasern und der Polizei. Der Spieler kann auswählen auf welcher Seite er steht.(Hier ist Gegenverkehr einstellbar)

Polizei:
Als Polizei gilt es mehrere Raser in einem bestimmten Zeitlimit zu schnappen, wenn ein Raser gefangen wird gibt es Bonuszeit. Es ist folgendes möglich:
-Verstärkung anfordern
-Straßensperren aufstellen lassen.
-Krähnfüße auslegen lassen
-Blaulicht ein/ausschalten

Raser:
Hier muss man je nach Einstellung zwei oder vier Runden vor der Polizei fliehen. Man kann dieses Rennen auch als Duell austragen. Gegen den Computer oder gegen einen anderen Spieler.


Turnier:

In diesem Spielemodus werden mehrere Rennen mit eigenen Autos hintereinander ausgetragen.
-Tunire werden immer zu sechst gefahren.
-Jeder Wagen ist nur bei einer Turnierart spielbar.
-Jeder Wagen ist auf drei Leveln Turnbar.
-Das Startkapital beträgt 20.000$ - das ist genau der Betrag welchen die ersten beiden Autos kosten. (Mercedes SLK, BMW z3)
-Bei Tunrieren werden Strecken freigeschaltet.
-Nach jedem Rennen wird das Preisgeld minus der Reperaturkosten ausbezahlt.
-Wenn man bei einem Turnier Gold gewinnt wird ein Spezialturnier freigeschaltet.


Spezialturnier:

Im grunde ein normales Turnier bis auf ein paar unterschiede:

-Alle Gegnerischen Autos sind voll getunt.
-Oft ist bei Spezialtunieren nur ein Wagentyp erlaubt.
-Ein höheres Preisgeld als bei einem normalen Tunrier.


Meine Meinung:

NFS4 ist ein relativ Gutes und spaßiges Spiel, im gegensatz zu den meisten Rennspielen sind hier fast alle Rennen illegale Straßenrennen, was das spiel etwas interessanter macht. Obwohl die Grafik nicht die Beste ist, macht das Game auch auf lange Zeit riesigen Spaß und gehört in das Spieleregal jedes Rennspielefans.


Fazit:

NFS4 ist zwar ein Schönes Rennspiel in mit vielen Wagen und einem sehr schönen Verfolgungsjagt-modus und ist auf jeden Fall den Kauf wert, Reicht aber leider nicht an Rennspiele wie Gran Turismo herran.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Yasmeen

Die Sucht nach hoher Geschwindigkeit

ein Testbericht von 2004-11-27 11:30:49 vom 27.11.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr abwechslungsreiche Spielmodi, schöne Optik, hohe Langzeitmotivation, guter Einspielermodus, sehr gute Zweispielermodi...
Nachteile/Kritik: Öfters ruckelt es, Driftmanöver zu unspektakulär, kein Geschwindigkeitsrausch, lauer Soundtrack
Nun ist „endlich“ wieder einmal ein Rennspiel für die Sony Playstation an der Reihe. Dass es dermaßen viele Berichte zu diesem Genre gibt, liegt daran, dass für die Playstation damals einfach mit großem Abstand am Meisten Racer erschienen sind, da konnten die anderen Konsolen wie der Sega Dreamcast oder das Nintendo 64 bei weitem nicht mithalten. Trotz der Fülle an Rennspiel-Titeln war es aus meiner Sicht allerdings nicht so, dass eher „Masse statt Klasse“ den Markt dominierte, denn doch sehr oft erschienen qualitativ hochwertige CDs auf dem Playstationmarkt und einer davon war „Need for Speed“, wobei ich Euch nun über den vierten Teil berichten möchte, der bei der deutschen Pal-Version auf den Namen „Brennender Asphalt“ hört. Erschienen ist es irgendwann im Jahr 1999, unseren Haushalt „erreichte“ dieses Spiel jedenfalls Ende 1999, ich glaube es war kurz vor Weihnachten. Da es zum damaligen Zeitpunkt schon ein gutes halbes Jahr auf dem Markt war, bezahlten wir natürlich etwas weniger als zum Erscheinungstermin, in diesem Fall waren es circa 50DM, heute müsst Ihr allerhöchstens noch 15€ bezahlen, das ist doch schon einmal gar nicht schlecht, finde ich. Ohne gleich zu Beginn zuviel vorwegnehmen zu wollen, kann ich Euch versichern, dass dieser vierte Teil der Need-for-Speed-Serie einen gewaltigen Schritt nach vorne machte, um mindestens zwei Klassen besser ist als die vorherigen Teile. Insofern ist eine Erwähnung dieses Teils in Form eines Rückblicks von mir fast schon Pflicht.

Schon am Anfang merkt Ihr, dass einiges verändert wurde, denn es wird nicht mehr wie bei den Vorgängern zwischen einem Arcade- und einem Simulationsmodus getrennt, dafür gibt es dann deutlich mehr Rennstrecken und Fahrzeuge als früher. Doch wie so üblich sind nicht direkt alle Autos von Euch anwählbar bzw. könnt Ihr nicht einfach in diese einsteigen und losbrausen, nein, Ihr müsst Euch erst die entsprechende Geldsumme verdient haben, um mit dem entsprechenden Gefährt loslegen zu können. Besonders die deutschen Fahrzeuge kommen dabei nicht zu kurz, unter anderem stehen Euch Sportwagen von BMW, Mercedes und Porsche zur Verfügung. Selbst Fans der Formel 1 kommen auf ihre Kosten, denn auch der Mercedes McLaren steht zur Verfügung, doch selbstverständlich nicht gleich zu Beginn. Das nötige „Kleingeld“ sammelt Ihr in insgesamt sechs verschiedenen Meisterschaften, wobei Ihr das frisch gewonnene Preisgeld nicht unbedingt in einen neuen Wagen investieren solltet, es lohnt sich des öfteren auch das Aufleveln Eures jeweiligen Fahrzeugs, dabei gibt es drei verschiedene Tuningstufen, wobei typischerweise Lenkung, Kurvenlage, Beschleunigung und Höchstgeschwindigkeit im Auge behalten werden sollten. Ihr solltet das sauer verdiente Geld daher nicht zu spontan verpulvern, sondern die Langfristigkeit im Auge behalten. Damit meine ich, dass Ihr Euch gut überlegen solltet, ob das Auto nach wenigen Strecken überhaupt noch gefragt ist bzw. von Euch im Rennen benutzt wird. Manchmal ist es dann auch ratsam, dass Tuning ganz außen vor zu lassen, sondern es ist besser, sich noch ein bisschen mit dem „normalen“ Wagen rumzuquälen, um dann zu einem bestimmten Zeitpunkt dann gleich den großen Sprung zu einem anderen viel stärkeren Neuwagen zu machen. Natürlich ist das Euch im Grunde selber überlassen, wenn Ihr das Ganze aber geschickt anstellt, erspart Ihr Euch sicher mindestens drei bis vier Stunden an zusätzlicher Spielzeit, in denen Ihr nur gelangweilt immer wieder dieselben Runden gedreht hättet, um dann irgendwann einmal erneut die benötigte Geldsumme beisammen zu haben.

Es existieren insgesamt zehn verschiedene Rennstrecken, wobei diese zum Glück doch sehr unterschiedlich gestaltet wurden. So braust Ihr beispielsweise an amerikanischen Küstengebieten entlang, rast mit Höchstgeschwindigkeit durch Tunnel, macht einen Abstecher durch eher ländliche Gebiete, kurvt in Berg- und Tallandschaften herum und seid zudem zu unterschiedlichen Tageszeiten und Wetterverhältnissen unterwegs. Ziemlich schnell dürften Euch die Einzelrennen langweilen, in denen Ihr Euch bestimmt nur für kurze Zeit mit unterschiedlichen Autos vertraut macht. Ziemlich schnell ging ich jedenfalls zu den anderen Spielmodi bzw. den unterschiedlichen Meisterschaften über. Es erwarten Euch auf jeden Fall jeweils völlig unterschiedliche Klassen, die sich nach der Art des Autos (Sportwagen, Limousine etc.) richten. Seid Ihr dabei auch auf längere Sicht hin erfolgreich, warten nicht nur Modelle der schon erwähnten Automarken BMW, Mercedes und Porsche auf Euch, sondern Ihr nehmt dann unter anderem auch Platz in einem Jaguar, Aston Martin, Chevrolet, Ferrari oder Lamborghini. Um eine nächsthöhere Stufe bzw. Rennklasse zu erreichen, benötigt Ihr eine Mindestplatzierung, in der Regel reicht es dann bei einem 6er-Starterfeld aus, den dritten Platz zu belegen. Außerdem gibt es natürlich für einen Platz auf dem Siegerpodest ein zusätzlich nettes Preisgeld, für das Ihr natürlich stets Verwendung haben werdet. Dabei werdet Ihr ziemlich schnell merken, dass Ihr mit einem blinden Drauflosrasen nicht so schrecklich weit kommen werdet, zu schnell werdet Ihr dann nämlich Bekanntschaft mit den Fahrbahnbegrenzungen machen oder ständig Dreher produzieren. Grundvoraussetzung ist somit ein wesentlich gefühlvollerer Umgang mit dem Gaspedal als man es möglicherweise von so einem Spiel vermuten würde. Außerdem ist es sehr nachteilig, wenn Ihr zu oft mit anderen Autos oder sonstigen Hindernissen oder was sich auch sonst noch so Euch in den Weg stellt Kollisionen erleiden müsst. Denn nicht nur, dass der entsprechende Schaden Eurem Auto deutlich anzusehen ist, Ihr müsst nach Beendigung des Rennens dann schnellstmöglich wohl oder übel die Werkstatt aufsuchen und die Schäden gegen bares Geld reparieren lassen. So kann es passieren, dass ein wesentlicher Teil des frisch gewonnenen Preisgeldes wieder verschwindet und das ist natürlich nicht der Sinn der Sache bzw. waren dann Eure Mühen ja ganz umsonst. Im Gegensatz dazu gibt es allerdings eine besondere Belohnung solltet Ihr unfallfrei durch ein Rennen gekommen sein, dann gibt es tatsächlich eine Aufstockung des Preisgeldes, eine sehr sinnvolle und wirklich motivierende Sache, wie ich finde.

Habt Ihr es schließlich geschafft, nicht nur auf das Siegerpodest klettern zu dürfen, sondern das Rennen sogar als Sieger/in beendet, ja dann schaltet Ihr Extrarennen frei, was sich natürlich auch sehr positiv auf die gesamte Motivation auswirkt. Auf die einzelnen Zusatzwettbewerbe jetzt noch im Einzelnen einzugehen, würde allerdings sicher den Rahmen dieses Berichts sprengen, daher belasse ich es einfach dabei, indem ich Euch sage, dass diese mal tagsüber, mal nachts, mal mit und mal ohne öffentlichen Straßenverkehr stattfinden, es sind sowohl Polizeijagdrennen als auch Nachtfahrten mit dabei. Am Meisten von diesen ganzen Extrarennen in Erinnerung geblieben ist mir der sogenannte K.O.-Modus, in welchem immer der Letztplatzierte disqualifiziert wird und dies eben solange bis sich schließlich nur noch zwei Fahrer in einem reinen Duell gegenüberstehen. Dieser Modus hat mir mit Abstand am Besten gefallen. Klar ist auch, dass der Schwierigkeitsgrad im weiteren Verlauf des Spiel doch merklich ansteigt, aber immerhin habt Ihr dann ja auch bessere Autos zur Verfügung. Dies liegt vor allem daran, dass das Design der Kurse stark verändert wurde, die Kurven bzw. Schikanen dann auch für echte Rennspielfanatiker zumindest vorübergehend eine Herausforderung darstellen dürften. Spätestens dann müsst Ihr wohldosiert mit Gas, Bremse und Lenkung umgehen, ansonsten habt Ihr später nicht den Hauch einer Chance. Zugeben muss ich dann aber auch, dass die Steuerung sehr gutmütig ist, das bedeutet, dass Ihr auch für kleinere Fahrfehler eigentlich kaum richtig bestraft werdet. Stets liegen die Autos gut auf der Straße bzw. in der Kurve, brechen eigentlich nie aus und auch das Driften ist nicht sonderlich spektakulär, ja geht eigentlich ziemlich simpel von der Hand. Erwähnen möchte ich noch, dass Ihr in den einzelnen Modi nicht nur mit dem öffentlichen Straßenverkehr und den Gesetzeshütern zu kämpfen habt, sondern auch selber in einen Polizeiwagen steigen und innerhalb eines vorgegebenen Zeitlimits Jagd auf böse Raser machen dürft, das ist auf jeden Fall ganz neu in der Geschichte von Need for Speed.

Natürlich gibt es auch einen Zweispielermodus, beim dem Ihr auf einem geteilten Fernsehbildschirm um die Wette rasen dürft, wobei Ihr Euch auch gegenseitig als Polizist bzw. Raser bekriegen dürft. Wem das noch nicht spannend genug ist, kann im sogenannten „High-Stake“-Modus Alles oder Nichts spielen: wer nämlich dann im direkten Duell verliert, bekommt sein Fahrzeug auf der Memory Card gelöscht, der glückliche Sieger entsprechend jenes Auto auf seiner Karte hinzu. Dass es da unweigerlich zu turbulenten Auseinandersetzung zwischen zwei menschlichen Mitspielern kommt, dürfte niemanden von Euch ernsthaft überraschen. Was die Kameraperspektive angeht, so gibt es kaum etwas zu meckern, weder im Einspieler- noch im Mehrspielermodus. Schön ist auch die Wiederholung nach einem Rennen, den während diese läuft, könnt Ihr zwischen sehr gut in Szene gesetzten unterschiedlichen Perspektiven das abgelaufene Rennen aus einer völlig neuen (und teilweise auch sehr spektakulären) Sicht betrachten. Doch leider ist nicht alles im Hinblick auf die Spieltechnik so gelungen wie das bislang Erwähnte.

Denn bei der Grafik gibt es leider ein paar Abstriche zu machen, was allerdings nicht heißen soll, dass diese nur durchschnittlich oder gar schlecht ist. Die Hintergrundlandschaften sind sehr detailreich und farbenfroh gezeichnet, sowohl die Tag- und Nachtfahrten als auch die Wetterumschwünge werden auf sehr gelungene Art und Weise präsentiert. Zudem sehen auch die meisten Autos sehr schön aus, wirken so gut wie nie irgendwie eckig, kantig oder sonst wie unrealistisch, manchmal dürft Ihr auch sehr schöne Licht- und Schattenspiele beobachten, mir hat ganz besonders die Rennatmosphäre kurz vor Sonnenuntergang und in der Morgendämmerung gefallen und auch die Nachtfahrten haben ihren Reiz. Obwo0hl die Grafik nun deutlich „aufgemotzt“ wurde und teilweise grandiose Optiken zu bieten hat, gibt es leider störende Ruckler zu beobachten, welche oft einen nicht gerade unerheblichen Einfluss auf das Spielgefühl während eines Rennens haben, leider. Von einem „butterweichen Scrollen“ oder einer „flüssigen Grafik“ kann da unglücklicherweise nicht gesprochen werden. Manchmal erkannte ich sogar leichte Verzerrungen bei den Texturen, dieses Manko fiel aber nicht so stark ins Gewicht wie das eben erwähnte Ruckeln. Alles in allem ist die Grafik noch gut, aber eben nicht sehr gut. Die Musik ist da noch einen Tick schlechter bzw. oft mir einfach zu langweilig, zu monoton gewesen. Die Soundeffekte kann man im Grunde auch an einer Hand abzählen und das ist für mich aufgrund der doch teilweise sehrt actionreichen Spielmodi nicht ganz nachvollziehbar, mehr als Durchschnitt wird Euch in diesem Punkt definitiv nicht geboten.

Dieser vierte Teil von Need for Speed hat einige interessante Neuerungen zu bieten, insgesamt überwiegen die positiven Merkmale die negativen Aspekte eindeutig. Die Optik sieht teilweise grandios aus, die Zweispielermodi sind sehr abwechslungsreich und teilweise enorm spannend und auch als Einzelspieler/in bekommt man einiges geboten, die Langzeitmotivation ist jedenfalls deutlich höher, als ich es ursprünglich erwartet hatte. Dass es trotz der auch mittelfristig motivierenden Jagd nach den Preisgeldern und der zahlreichen unterschiedlichen Wettbewerbe dann nicht zu einem Top-Titel gereicht hat, liegt an der teilweise doch ruckligen Grafik, den leichten Texturverzerrungen, dem mir etwas zu simplen Handling der Wagen wie beispielsweise beim doch ziemlich unspektakulären Driften in den Kurven und dem doch etwas zu niedrigen Geschwindigkeitsgefühl. Denn merkwürdigerweise hatte ich nie das Gefühl, einem „Rausch“ beizuwohnen, nein, ganz im Gegenteil, trotz der angezeigten hohen Geschwindigkeit kam mir das Ganze oftmals etwas zu gemütlich vor. Trotzdem überwiegen die positiven Dinge, speziell was die Langlebigkeit und den Abwechslungsreichtum dieses Raserspiels angeht. Hier wird uns phasenweise ein derart hohes Maß an Innovation geboten, dass dieser Need-for-Speed-Teil eigentlich auch noch nach Jahren empfehlenswert ist und das, obwohl der Markt von Rennspiel ja regelmäßig geradezu überflutet wird. Eine klare Empfehlung daher von mir.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Runner255

Luxuschlitten die die Reifen quietschen lassen!

ein Testbericht von 2004-05-03 16:02:28 vom 03.05.2004
Empfehlung: ja
Wie immer bei Need for Speed stehen euch auch im vierten Teil nur erstklassige Wagen zur Auswahl, die sich ein Durchschnittsautofahrer nicht so einfach leisten kann. Bereits aus den Vorgängern sind Modelle, wie der Lamborghini Diablo, Ferrari Maranello oder die Corvette, bekannt und dürfen auch hier über die Strecken gejagt werden. Natürlich finden sich im Fuhrpark auch Neuzugänge.
Unter anderem hat man endlich einmal die Möglichkeit, sich hinter das virtuelle Steuer eines BMW Z3 oder M5 zu setzen und auch Mercedes sind mit ihrem SLK 230 und dem GTR-Racer CLK vertreten, genau wie Porsche mit ihrem Dauerbrenner 911. Ebenfalls haben höchst seltene Exemplare, wie der Ferrari F50, ihren Weg in das Game gefunden. Es gibt 19 Geschosse, mit denen man über den Asphalt heizen darf. Für Wissbegierige gibt es die Möglichkeit, sich einer Präsentation über die einzelnen PS-Monster zu informieren.

Das Genre Highlight Gran Tourismo motivierte die Spieler unter anderem mit der Möglichkeit, sich mit hart verdientem Geld neue Wagen leisten zu können. Das erkannte man auch bei Electronic Arts und spendierte Need for Speed 4 einen ähnlichen Modus, in dem man Preisgelder abstauben muss, um sich anschließend neue Renner zu kaufen. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Wagen in drei unterschiedliche Stufen zu tunen, gegen Bares versteht sich. Dies wirkt sich sehr positiv auf die Fahreigenschaften aus und macht eine Kontrolle über das Fahrzeug sehr viel leichter. Doch man ging noch einen SChritt weiter. Konnte man bei Gran Tourismo in den Rennen noch rempeln so viel man wollte, muss man bei Need for Speed aufpassen, damit die ganze verdiente Kohle nicht für Reperaturen draufgeht. Außerdem gibt es einen Bonus für sicheres Fahren.

Mit ihren vielen engen Passagen und teilweise extrem scharfen Kurven geben sich die Streckenführungen ziemlich anspruchsvoll und stellen hohe Ansprüche an das Können des Fahrers. Die Tradition langer Rundkurse wird auch im vierten Teil beibehalten und so können schon mal Rundenzeiten bis zu drei und mehr Minuten zusammen kommen. In unterschiedlichen Ländern Europas und auch den USA und Kanada geht es auf die Piste, wobei jede Strecke noch spiegelverkehrt, bei Nacht und unterschiedlichen Wettereinflüssen befahren werden kann. Ganz aufmerksame Fahrer werden bestimmt ein paar Abkürzungen entdecken können. Besonders schön sind die landschaftlichen und kulturellen Eigenheiten der einzelnen Länder gelungen.

Wer erst einmal ein paar Wagen ausprobieren möchte, bevor er sich für einem Kauf entscheidet, hat die Möglichkeit zu einer Probefahrt. Anders sieht das beim Einzelrennen aus, bei dem man alleine, im Duell oder zusammen mit dem kompletten Feld bestehend aus fünf weiteren Fahrern an den Start geht. Preisgelder bekommt man hier jedoch keine.
Um die finanzielle Situation etwas aufzubessern, muss man schon an einem der vielen Tuniere oder Spezialrennen teilnehmen. Jedes Tunier stellt unterschiedliche Bedingungen an den Spieler. Mal dürfen nur bestimmte Fahrzeuge teilnehmen, ein anderes Mal muss der Wagen entsprechend getunt sein oder es muss eine mehr oder weniger hohe Sartgebühr entrichtet werden. Ebenfalls steht die bereits im Prequel eingeführte Verfolgungsjagd wieder zur Verfügung, bei der man sich entweder als HigHway Rowdie oder als Hüter des Gesetzes auf die Strecke begibt.
Endlich darf man mit einem BMW M5 die Verkehrssünder mit Sirenengeheul jagen. Ein Zeitlimit sorgt in diesem Modus für Hektik, da man nur in einem begrenzten Zeitraum jagen darf. In der Rolle des Gejagten muss man feststellen, dass die Polizei sich in diesem Modus sehr intelligent verhält. Kann der Streifenwagen uns nach einiger Zeit nicht stoppen, wird eine Strassensperre errichtet. Hält auch diese den Raser nicht auf, muss auf der Seite der "Grünen" zu reifenzerfetzenden Maßnahmen gegriffen werden.

Bei Need for Speed findet sich die für Rennspiele übliche Steuerung, wobei analoge Steuergeräte, wie das NegCon, Dual Shock oder ein Lenkrad, natürlich bevorzugt werden. Anfangs macht einem das Handling vielleicht noch etwas zu schaffen, aber hat man sein Fahrzeug erstmal getunt, verbessert sich die Kontrolle doch merklich.

Die wuchtige und schnelle Grafik des Vorgängers wird auch im vierten Teil beibehalten. Nur selten stört ein Block-In oder Texturblitzer das verwöhnte Zockerauge. Schilder am Straßenrand und andere nette Spielereien wie zum Beispiel ein Heissluftballon, zieren die Szenerie, das es ein wahrer Augenschmaus ist.

Fazit
Need for Speed 4 ist mehr als nur ein lauer Aufguss der Vorgänger. Massig neue Nobelwagen, schöne, anspruchsvolle Strecken und das wirtschaften mit Geld rechtfertigen einen Kauf, auch wenn man bereits einen der Vorgänger sein eigen nennt. Da der Rennspielmarkt auf der Playstation heiß umkämpft ist, fällt es natürlich schwer, die Pole Position zu vergeben, aber Electronic Arts mischt mit diesem Produkt an der Spitze der PS-One Games munter mit und ist auf jeden Fall weiter zu empfehlen.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
1-3 von 3  PS1 Spiele
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Produktbeschreibung Need for Speed 4 - Brennender Asphalt

 
Allgemeine Informationen Need for Speed 4 - Brennender Asphalt
gelistet seit: 24.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Rennspiele 
Need for Speed 4 - Brennender Asphalt PS1 Spiel im Vergleich
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