Nikon AF Nikkor 180mm f2.8 D IF-ED

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Nikon AF 180 mm/2,8 D Objektiv (72mm Filtergewinde)
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NIKON AF Nikkor 180mm 1:2,8D IF-ED
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Produktbeschreibung

Nikon AF Nikkor 180mm f2.8 D IF-ED

EAN 4960759018458, 0018208019403, 0018208014644
MPN JAA330DA
gelistet seit 05/1986
Hersteller Nikon, http://www.nikon.de/
nikon-gmbh
weitere Nikon Kameraobjektive

Allgemeine Informationen

Anwendung analoge Kamera
Gewicht 760
Kameraanschluss Nikon / Fujifilm
Objektivart Tele-Zoom (70 - x mm)

Ausstattung

Autofokus vorhanden
Bildstabilisator nicht vorhanden
Höchste Brennweite 180 Millimeter
Maximale Blende Tele 2,8
Maximale Blende Weitwinkel 2,8
Niedrigste Brennweite 180 Millimeter

Tests und Erfahrungsberichte

  • Sooo gut und sooo überflüssig

    Pro:

    -

    Kontra:

    -

    Empfehlung:

    Ja

    Das Nikon 2,8/180 ED ist ein hochgeöffnetes Hochleistungsobjektiv mit hervorragender Abbildungsqualität. Die Bezeichnung ED ist seit Jahrzehnten das Nikon Qualitätsmerkmal für hochgeöffnete Objektive, bei deren Konstruktion niederbrechende Gläser verwendet werden. Nur so ist es gelungen Lichtstärke, Abbildungsqualität und Baugröße in einer Weise zu kombinieren, die vor 20 Jahren die Fotografen – Profis wie Amateure - ungemein faszinierte.

    Als ich das Objektiv auf der Photokina in Köln zum ersten Mal in der Hand hielt war ich begeistert. Ich lege, neben den üblichen Kriterien die bei Objektiven eine Rolle spielen, sehr viel Wert darauf, wie eine Ausrüstung in der Hand liegt. Das 180er liegt sehr gut in der Hand, egal ob mit der FA oder mit der F3. Damit sind die Voraussetzungen geschaffen um auch bei etwas längeren Verschlußzeiten noch scharfe Bilder aus der Hand zu schießen. Besonders angenehm fand ich immer die eingebaute, ausziehbare Sonnenblende. Der 72er Filter war immer auf der Frontlinse um Blaustich zu verhindern und um die Linsen vor Beschädigung zu schützen – wie übrigens bei allen meinen Objektiven.

    In der Theaterfotografie und bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen ist das Objektiv erste Wahl. Für die damalige Zeit (1986) war das Verhältnis von Öffnung und Brennweite ja eine Sensation. Nur wenige Objektive gestatteten damals bei schlechten Lichtverhältnissen das Arbeiten aus der Hand mit längeren Brennweiten. Dazu kam dass auch bei voller Öffnung die Abbildungsqualität bis in die Ecken hervorragend ist. Kontrast und Brillianz sind auch heute noch spitze. Ich hätte mir manchmal eine etwas bessere Naheinstellung gewünscht, aber man kann ja nicht alles haben.

    Letztendlich ist das 2,8/180 ED ein Objektiv, das von mir deswegen nicht mehr gebraucht wurde, weil die Qualität und die Anfangsöffnung der Zoomobjektive immer besser wurde und ich relativ wenig in Theatern, Museen oder unter ähnlichen Bedingungen fotografierte. Für Portraits, die mit dem Nikkor ebenfalls gut gestaltet werden können, verwendete ich lieber das 1,4/85.

    Da mein Schwerpunkt bei Reportagen und der Outdoorfotografie liegt, wobei ein Zoom auch mit geringerer Öffnung gravierende Vorteile gegenüber der Festbrennweite bietet und ich das 180er auch zu Sportveranstaltungen in der Halle nicht mehr mitgenommen habe, weil da meistens die Brennweite nicht ausgereicht hat, habe ich das relativ teure Stück verkauft und mir statt dessen damals ein noch wesentlich teureres Nikkor AF 2,8/300 IF ED zugelegt.

    Zusammenfassend ist zu sagen, dass dieses Objektiv nur deswegen uninterssant geworden ist, weil es von der Technik eingeholt (nicht überholt) worden ist. Für Liebhaber immer noch ein guter Tipp.

Nikon AF Nikkor 180mm f2.8 D IF-ED im Vergleich