Nikon AF Zoom-Nikkor 28-80 mm/3.3-5.6 G

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Produktbeschreibung

Nikon AF Zoom-Nikkor 28-80 mm/3.3-5.6 G

gelistet seit 09/2003
Hersteller Nikon, http://www.nikon.de/
nikon-gmbh
weitere Nikon Kameraobjektive

Allgemeine Informationen

Gewicht 195 Gramm
Kompatibilität Nikon F5; F100; F80; F60; F50; F-401; PRONEA 600i; PRONEA S; D1
Maße 66,5 x 64 Millimeter
Objektiv-Anschluss-Typ Nikon F Bajonett
Objektivart Universal-Zoom (28 - 220 mm)

Ausstattung

Bildwinkel 74 - 30,1 Grad
Filterdurchmesser 58 Millimeter
Fokussierung Autofokus
Kleinste Blende 38
Lichtstärke / Öffnungsverhältnis 1:3,3 - 5,6
Maximale Vergrößerung 1:3,4
Nahgrenze / Schärfebereich ab 35 Zentimeter
Objektivaufbau 6/6
Objektivbrennweite von bis 28 - 80 Millimeter

Weitere Merkmale

Gewährleistung 24 Monate

Tests und Erfahrungsberichte

  • Preiswert ist nicht alles

    Pro:

    - preiswert - leicht

    Kontra:

    - wackelige Konstruktion - laute Fokussierung - neigt man die Kamera nach unten, kann sich die Brennweite verschieben

    Empfehlung:

    Ja

    Dieses Objektiv wurde zusammen mit den letzten Nikon Amateur-SLR wie F 65 und F 80 ausgeliefert. Bis ich mir endlich dann ein besseres Objektiv im Standardzoom-Bereich leisten konnte, habe ich es lange Zeit intensiv genutzt. Am meisten hat mich das laute Kreischen der Fokusierung genervt. Dabei dreht sich auch die Frontlinse mit. Der Einsatz eines Polfilters wird somit zum Geduldsspiel, weil man nach jedem Fokusiervorgang, die Stellung des Filters überprüfen und korrigieren muss.


    Der Brennweitenbereich ist für den Anfänger völlig ausreichend von Landschaftsaufnahmen bis zu leichtem Tele für Portraitaufnahmen. Und für diese Zielgruppe ist es ja auch primär gedacht. Der Trend ist ja momentan, von starkem Weitwinkel bis zum starken Tele alles in ein Objektiv zu pressen. Ich persönlich halte nichts davon, die optischen Leistungen lassen dabei jedoch stark nach. Wer andere Brennweiten benötigt, schaut sich ohnehin nach höherwertigen Objektiven um, besonders im Weitwinkelbereich.


    Irgendwann hat Nikon bei den billigen Standard-Zooms den Blendenring weggelassen. Der Einsteiger benötigt ihn beim Einsatz an einer aktuellen SLR ohnehin nicht.


    Die Lichtstärke von 5,6 im Telebereich ist nicht sehr doll, der Einsatz von mindestens 200er Filmmaterial macht sich somit erforderlich, es sie denn man fotografiert in der Wüste oder am hellen Strand. ;o)


    Das Objektiv ist trotz seiner billigen Art, immerhin ein D-Objektiv. Das heißt, ein Chip im Objektiv übermittelt die Entfernung des Motivs an die Kamera, welche diese bei der Belichtungsmessung (Stichpunkt 3D-Matrixmessung und 3D-Aufhellblitz) berücksichtigt.
    Dafür ist das Objektiv sehr leicht, was wiederum für den Einsatz auf Reisen, besonders mit Rucksack spricht. Ich bin viel in den Bergen unterwegs und da freut man sich über jedes Gramm, das nicht im Rucksack liegt. Sicherlich könnte man als Wanderer oder Bergsteiger eine kleine kompakte Digitalkamera mitnehmen, aber ich möchte FOTOGRAFIEREN und es geht doch nichts über einen gemütlichen Dia-Abend.


    Eine Gegenlichtblende wird nicht mitgeliefert, Schade. Die muss man sich schon selbst besorgern. Das Objektiv hat keinen Umschalter für den manuellen Betrieb. Den braucht es auch nicht, da die meisten Nikon-Kameras diese Möglichkeit am Gehäuse schon bieten.
    An der optischen Leistung hatte ich eigentlich nie etwas auszusetzen, die ist gut, so wie man das von Nikon erwarten kann, auch in der untersten Preislage.


    Es ist halt ein billiges Plaste-Standardzoom für den Einstieg in die SLR-Welt. Für Anfänger hat es auf jeden Fall seine Daseinsberechtigung. Der ambitionierte Amateur wird sich aber sicherlich nach einem Objektiv mit Innenfokussierung und Ultraschallantrieb umsehen.

Nikon AF Zoom-Nikkor 28-80 mm/3.3-5.6 G im Vergleich