Nikon D50 + 18-55 mm Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (4.9 von 5)
von 80% aller Autoren empfohlen (4/5).
Bewertungsverteilung:
Zuverlässigkeit:
gut
Verarbeitung:
ausgezeichnet
Ausstattung:
gut
Bildqualität:
gut
Bedienkomfort:
gut
Akkulaufzeit:
sehr lang
Tragekomfort:
gut
Installation:
kinderleicht
Service:
ausgezeichnet
Vorteile
ausgezeichnete Bildqualität,leichte Handhabung,zahlreiche Hilfestellungen im Internet
alles
- Gute Haptik
- Große Objektivauswahl (auch Fremdhersteller)
- Gute Bedienbarkeit
- Sehr gutes Rauschverhalten
- Günstiger Preis
- Lieferumfang im Kit
- Hohe Akkulaufzeit
einfache Menüführung, tolle Bildqualität
Nachteile/Kritik
Anschaffungspreis,scheuernde Ösen zur Befestigung des Schultergurts,kein Displayschutz
nichts
- Fehlende Abblendtaste
- Kleiner Sucher
- Statusdisplay nicht beleuchtet
- derzeit max. 2 GB große Speichermedien
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Nikon D50 oder ein kleiner Traum hat sich erfüllt
ein Testbericht von CPKiel2007-03-24 23:37:20vom 24.03.2007Empfehlung: ja
Vorteile: ausgezeichnete Bildqualität,leichte Handhabung,zahlreiche Hilfestellungen im Internet...Nachteile/Kritik: Anschaffungspreis,scheuernde Ösen zur Befestigung des Schultergurts,kein Displayschutz
Diesmal geht es wieder um einen technischen Bericht,genauer gesagt um eine Digitale Spiegelreflex-Camera,abgekürzt D-SLR-Camera.Die Camera besitze ich seit 3 Monaten und mit dem Kauf dieser Nikon D50 habe ich mir einen kleinen Traum verwirklicht.Ein Traum daher,denn diese Camera ist nicht gerade in den untersten Preisklassen zu finden,selbst auf Auktionsplattformen zahlt man für eine gebrauchte Camera 400 Euro aufwärts.Die Nikon D50 gilt bei den Fachleuten als Einstiegscamera,ich aus meiner Sicht eine sehr gut ausgestattete D-SLR-Camera für den Hobbyfotografen.Da der Bericht etwas länger wird und ich euch nicht zuviel zumuten möchte,komme ich gleich zur Sache.Ich möchte darauf hinweisen,ich bin kein Fachmann,daher kann und werde ich nicht mit Fachausdrücken um mich werfen,sondern so berichten wie ich die Camera als Laie sehe.
Nikon D50
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Gekauft habe ich die Nikon beim OTTO-Versand für 579 Euro abzüglich meines Sammelbestellernachlass.
Die Camera wird in verschiedenen Varianten angeboten,die sich Kit nennen.Meine Version beinhaltet
Body
2 Akkus
1 Objektiv mit 18 - 55mm Brennweite
Dazu gibt es Varianten mit 1 Akku,dafür aber mit einer SD-Card oder mit einem 2.Objektiv mit 55 - 200mm Brennweite,diese Ausführung kostet dann ca 200 Euro mehr.
Ob man dieses Objektiv braucht,muß jeder für sich entscheiden,ich habe alternativ ein Nikor Zoom-Objektiv mit einer Brennweite von 70 - 300mm mir dazu gekauft und dabei noch 50 Euro gespart.Im Laufe des Berichts werden von mir noch weitere Objektive genannt,wobei ich an dieser Stelle schon mal erwähne,das man nicht unbedingt die Original Nikon bzw Nikor Objektive verwenden muß,andere Hersteller von Objektiven bieten preisgünstigere Alternativen an.Problem hierbei ist nur,das man sich vorher informieren muß,da die Hersteller andere Bezeichnungen für ihre Objektive verwenden.
Der Hersteller gewährt 2 Jahre Garantie
Weitere Informationen erhält man unter www.Nikon.de
Im Internet gibt es mehre Seiten wo man sich die Erklärungen über die einzelnen Objektive einholen kann,aber auch Tipps zum Fotografieren und Fotos,die mit der Camera gemacht wurden.Man gibt einfach in die Suchmaschine den Begriff "Nikon D50" ein und schon wird man fündig,selbst Schulungen werden dort gegen Gebühr angeboten.Wer es günstiger haben möchte,der kann sich über diverse Buchhändler das Buch "Nikon D50" kaufen,der Preis liegt bei 39,95 Euro inkl. Versand und beinhaltet 2 CD's,einmal eine 30-tägige Testversion von Adobe,die ich selbst nicht benutze und die Software "Grafik Suite Paitnt Shop Pro X",das Fotoprogramm habe ich installiert und benutze es bei Bedarf zur Bildbearbeitung.
Technische Daten
Produkttyp: Digitalkamera - SLR
Breite: 13.3 cm
Tiefe: 7.6 cm
Höhe: 10.2 cm
Gewicht: 0.5 kg
Farbe: Schwarz
Auflösung: 6.1 Megapixel
Farbunterstützung: Farb
Typ des optischen Sensors: CCD
Gesamtanzahl Pixel: 6.240.000 Pixel
Wirksame Sensorenauflösung: 6.100.000 Pixel
Größe des optischen Sensors: 15.6 x 23.7mm
Filmempfindlichkeit: ISO 200-1600
Aufnahmeprogramme: Querformat, Hochformat, Nahaufnahme, Nachtporträt, Kinder, Sportmodus
Max. Verschlussgeschwindigkeit: 1/4000 Sek
Min. Verschlussgeschwindigkeit: 30 Sek
X-sync: 1/500 Sek.
Belichtungsmessung: Center-Weighted, Spot, 3D-Farbmatrix II
Belichtungsfunktionen: Programm, Birne, automatisch, manuell, Aperturpriorität, Verschlußpriorität, i-TTL-Programm-Flash
Belichtungsbereich: EV 0-20 ( ISO 100 )
Weißabgleich: Spezialeinstellung, automatisch, Voreinstellungen
Bracketing-Funktion für Weißabgleich: Ja
LCD-Anzeigeinformationen:
Standbildformat: JPEG, RAW
Kontinuierliche Aufnahmegeschwindigkeit: 2,5 Bilder pro Sekunde
Flash-Speicher: 1 GB Flash - SD Memory Card
Unterstützter Flash-Speicher: SD Memory Card
Bildspeicherung:
3008 x 2000
2256 x 1496
1504 x 1000
Autofokus: TTL phase detection
Befestigungssystem für die Objektive:
Nikon F
Selbstauslöser (Self Timer): Ja
Selbstauslöser: 2 - 20 Sek.
Zusätzliche Funktionen: Direkt Druck, USB 2.0-Kompatibilität, Stromsparfunktion (Auto-Power-Save), DPOF Support, Helligkeitsregelung der Anzeige, Schärfentiefekontrolle, PictBridge-Unterstützung, Histogramm-Display, AE-Schloss, AF-Sperre
Suchertyp: Optisch - Augenhöhen-Spiegel-Pentaprisma
Vergrößerung: 0.75x
LCD-Anzeigeninformation: Verschlussgeschwindigkeit, Belichtungsausgleich, AE-Sperre, AF-in-Fokus, Blitzladung abgeschlossen, Blende, Framezähler, Messsystem
Typ: LCD Anzeige - TFT-Aktivmatrix - 2" - Farb
Anzeigen-Formfaktor: Eingebaut
Anzeigeformat: 130.000 Pixel
Anschlusstyp:
1 x USB
1 x Composite-Video-Ausgang
Erweiterungssteckplätze: 1 x SD-Speicherkarte
Software: Treiber & Utilities, Nikon PictureProject
Betriebssystemunterstützung: MS Windows XP, MS Windows 2000, MS Windows ME, MS Windows 98, MS Windows 98 SE, Apple MacOS X 10.1.5 oder später
Peripheriegeräte: USB-Anschluss, SVGA-Monitor, CD-ROM-Laufwerk
Details der Systemanforderungen:
MacOS X 10.1.5 oder höher - 64 MB - 60 MB
Windows 98/98SE/2000/ME/XP - 64 MB - 60 MB
Zubehör: Okulardeckel, Gehäusenhaube, Schulterriemen
Enthaltene Kabel:
Videokabel
USB-Kabel
Stromversorgungsgerät: Batterieladegerät - extern
Unterstützte Batterie: Nikon EN-EL3
Ich habe einige Details ausgelassen,die ihr aber in den Produkt-Informationen nach lesen könnt.
Weiteres Zubehör wie Objektive oder Akkus:
Nikor Zoomobjektiv AF 70 - 300mm Brennweite Preis 150 Euro inkl. Versandkosten
Cosina Weitwinkelobjektiv AF 19 -35mm Brennweite und Sonnenblende
Preis ca 100 Euro
Makro Vorsatzlinsen ca 20 Euro
Konverter 2.0 ca 60 Euro
Super Tele-Objektiv MF 35 - 500mm Brennweite Preis ca 130 Euro inkl.Versandkosten
Externes Blitzgerät Preis zwischen 300 und 400 Euro
1 Stativ mit einer Belastbarkeit von min. 3 kg
Es gibt noch weitere Objektive wie Fischauge,für Porträts oder Profi Teleobjektive,nur um einige zu erwähnen.Ich bin bis auf das Blitzgerät für meine Verhältnisse und meinen Bedarf eigentlich gut ausgestattet.Interessant wäre nur nur das Objektiv "Fischauge",das Bilder im Kreisformat aus der Sicht eines Fisches macht,aber der Preis liegt hier auch bei ca 400 Euro,so das ich darauf erstmal verzichten muß.
Beschreibung der Nikon D50
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Da man hier ein Produktfoto sieht,beschränke ich mich nur auf die Bedienfunktionen.Auf der Rückseite,links vom Sucher ist die Taste wo man sich die Bilder betrachten kann,darunter links vom Display,die Abspieltaste,dann Menue,Iso-Abgleich,WB und Enter,also die Eingabe- oder Okay-Taste.Rechts vom Display eine Art Joystick-Taste mit 4 Pfeilen,in jede Himmelsrichtung eine,darunter den Papierkorb,mit dieser taste werden die unerwünschten Aufnahmen gelöscht.Ganz links ist die Abdeckung,dahinter befinden sich die Anschlußbuchsen für TV und USB.Ganz rechts befindet sich das fach für die Speicherkarte.Am Boden das Fach für Akku sowie die Vorrichtung für die Anbringung auf einem Stativkopf.Rechts vom Sucher ein Knopf mit der Aufschrift "AE-L und AF-L" für das Behelfslicht.Rechts davon ein Rad,wo man die Bilder weiter drehen kann.Für mich eine überflüssige Funktion.Oben links haben wir das Einstellrad für die verschiedenen Funktionen wie Automatik,Makro,Aussenaufnahmen etc.Oberhalb des Suchers ist ein Schuh für ein externes Blitzgerät und rechts hinter der Gummiwulst von Sucher findet man den Schieber zum Einstellen der Schärfe vom Sucher.Rechts vom Blitzschuh die digitale Anzeige über Lichtempfindlichkeit und welche Einstellung man gewählt hat.Bei ausgeschalteter Camera zeigt mir dieses Display die Anzahl der aufnahmen an,die noch möglich sind.Guckt man jetzt auf die Vorderseite,dann blickt man rechts vom Objektiv auf 3 Knöpfe,oben ist der Knopf für den automatischen Blitz,darunter der Entriegelungsknopf für das Objektiv,darunter die Einstellmöglichkeit für Autofokus oder Manuell.Links vom Objektiv sind 3 Knöpfe mit 4 Funktionen,einmal der Selbstauslöser,daneben ein Knopf mit einem + & - Zeichen,dort kann man den Weißabgleich einstellen.Bei mir steht er genau in der Mitte.Dann fehlt jetzt nur noch der Auslöser,der sich am vorderen Teil befindet,umrahmt von einem Ring,der als Aus/Einschalter dient.Zwischen Objetiv und Auslöser befindet sich das Behelfslicht.Ist der Blitz auf Automatik eingestellt,dann klappt das Blitzlicht automatisch hoch,anschließend muß man es per Fingerdruck wieder schließen.
Erfahrungswerte im Einzelnen über die Nikon D50
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Als erstes muß ich den Schulterriemen an der Camera befestigen,was sehr einfach geht,anschliessend die Speicherkarte einsetzen und zum Schluß das aufgeladene Akku in das dafür vorgesehene Fach einsetzen und schließen.Die Camera ist somit für ihren ersten Einsatz startklar.Da ich etwas tüdelich bin,setze ich das mitgelieferte Objektiv vorne an die Camera an und zwar so das der rote und der weiße Punkt übereinanderstehen,jetzt eine kleine Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn und schon macht es "Klick",das Objektiv ist eingerastet.Nun kann ich mein erstes Bild mit der Camera schiessen,aber etwas stimmt noch nicht ganz,die Bilder werden unscharf.Ich habe vergessen,oben links den Auswahlregler auf Automatik einzustellen und vorn neben dem Objektiv die Einstellung "AF" zu wählen.Der Begriff "AF" steht für Autofokus und "MF" für Manuell-Fokus".Bei der Einstellung Automatik sollte der Wahlschalter auf "AF" stehen,da hier die Camera automatisch die schärfste Einstellung am Objektiv wählt,man nimmt bei diesem Vorgang ein ein leises Surren des Objektivs wahr.Ausgelöst wird dieser Vorgang beim leichten Druck auf den Auslöser,drückt man den Auslöser ganz durch,wird das Bild ebenfalls unscharf.Hält man den Auslöser länger gedrückt,wird die Aufnahme verzögert und die Bilder haben eine ganz besondere Aussagekraft,denn der Mittelpunkt ist scharf dargestellt,aber der Hintergrund ist weich gezeichnet.Auf diese Weise werden zB Aufnahmen bei Sportveranstaltungen gemacht.Um das richtige Fingerspitzengefühl zu haben,braucht man einige Zeit.Mir ist diese Aufnahme gleich bei den ersten 10 Fotos gelungen,da sich meine bessere Hälfte unfreiwillig als fotogenes Opfer entpuppte.
Mich hat bei der Nikon D50 besonders die leichte Handhabung positiv überrascht,die Bedienelemente sind gut erreichbar,auch für große Hände gibt es keine Bedienprobleme.Es besteht zwischen Auslöser und Selbstauslöser genügend Abstand,so das hier keine Fehlgriffe vorprogrammiert sind.Die Bedienungsanleitung ist zwar sehr umfangreich und gibt zahlreiche Tipps zum Fotofrafieren,aber ich find es aus eigener Erfahrung besser,wenn man die entsprechenden Fotos dazu sieht,das ist in dem Buch "Nikon D50" erheblich besser dargestellt und erklärt.Das Buch gibt im Prinzip nur die Bedienungsanleitung wieder,dafür aber mit Fotos der Einstellungen und mit Beispielfotos,die eine korrekte Aufnahme zeigen.
Ich fotografiere vorwiegend mit dem Objektiv 18 - 55mm Brennweite,die Bilder werden in der Automatikeinstellung tadellos,von den ca 500 Aufnahmen die ich mit diesem Objektiv gemacht habe waren ca 5 Aufnahmen dabei,die unscharf waren,da ich zu sehr gewackelt habe.Kleine Wackler gleicht die Camera selbst aus.
Innenaufnahmen mit und ohne Blitz
Bei Dunkelheit klappt der eingebaute Blitz automatisch auf,wenn man die Einstellung "Automatik" gewählt hat.Zusätzlich verfügt die Camera über ein Behelfslicht,das ausreicht um Innenaufnahmen bei schwacher Beleuchtung ohne Blitzlicht zu machen,die Aufnahmen sind zwar etwas dunkler,aber die die Details auf den Fotos sind immer noch sehr deutlich erkennbar.Vergleichbar mit Aussenaufnahmen bei einsetzender Dunkelheit.Blitzaufnahmen mit der Nikon D50 waren schon bei meinen letzten Berichten zu sehen.
Aufnahmen mit Makro Vorsatzlinsen
Hier habe ich die besten Erfahrungen mit dem Vorsatz 1.0 gemacht,die Aufnahmen im Nahbereich zB beim Abfotografieren eines Fotos erzielte ich erstklassige Ergebnisse.Wer über eine unruhige Hand verfügt,sollte ein Stativ verwenden,sonst sind verwackelte Aufnahmen vorprogrammiert.Die Makro Vorsätze können einzeln auf das Standart-Objektiv geschraubt werden oder auch alle 4 Vorsätze zusammen,was im Prinzip nichts bringt,da die Aufnahmen dann verschwommen sind.Die Verwendung von allen 4 Makro-Linsen bringen nur etwas bei größerer Entfernung.
Weitwinkel-Objektiv
Dieses Objektiv wird von mir bei Landschaftsaufnahmen verwendet,da man bei dem Standart- oder Zoomobjektiv nur einen Ausschnitt aufnehmen kann.Ebenso eignet sich dieses Objektiv für Aufnahmen von Bauwerken oder auch Schiffe,so das man die Objekte komplett auf einer Aufnahme hat und nicht am PC zusammensetzen muß.Aber das bedeutet nicht,das man gleich die doppelte Breite oder Höhe auf das Foto bekommt.Man erreicht ca 60% mehr.Bei Verwendung einer Sonnenblende können es je nach Ausführung der Blende auch nur 40 bis 50% sein.Geht man bei einem Standart-Objektiv von einem Winkel von 90° aus,sind bei einem Weitwinkel je nach Modell,Hersteller und Sonnenblende ein Winkel bis zu 150° erreichbar.
Zoom-Objektiv
Die Aufnahmen mit diesem Objektiv haben mich verblüfft,denn nicht nur Ausschnitte in weiter Ferne nimmt die Nikon mit diesem Objektiv auf,sondern kann noch viel mehr.Ich habe es im Innenbereich eingesetzt und Conny damit fotografiert und war echt erstaunt wie scharf die Aufnahmen geworden sind.Bei der größten Einstellung aus 5 Meter Entfernung habe ich zwar nur ihr Gesicht auf dem Display gesehen und anschliessend am Monitor,so das ich behaupten kann,ein Objektiv für Porträts braucht man nicht,das kann dieses Objektiv ebenfalls.Man muß schon etwas üben,aber man kann seine Passbilder mühelos selber machen,wobei mir die Passfotos beim Fotografen nicht zu sagen,denn die wirken meistens künstlich gestellt.
Die eben erwähnten Objektive wurden alle mit der Einstellung im Autofokus gemacht,das heißt,die Camera sucht sich selbst die beste Einstellung und sorgt für eine einwandfreie Aufnahme,solange die Person hinter der Camera unter Schüttelfrost leidet.Die Objektive sind von der Größe und vom Gewicht her leicht mit beiden Händen zu bedienen und man kann auf ein Stativ verzichten,es sei denn,man möchte selbst mit auf ein Gruppenbild,dann empfiehlt sich der Einsatz eines Stativs und die Benutzung des Selbstauslösers,der über das Display im Menue bis auf 30 sec Auslösezeit eingestellt werden kann.
Super Tele-Objektiv
Im Gegensatz zu den anderen Objektiven ist dieses Objektiv nur manuell zu verwenden,das heißt,alle Einstellungen am Objektiv müssen per Hand vorgenommen werden.Das Objektiv kann auch nicht in Innenräumen verwendet werden,da das Licht nicht ausreicht und ein Mindestabstand von 10m eingehalten werden muß.Steht man am Fenster,dann reicht das Licht aus und man erhält brauchbare Aufnahmen.Um mit der Camera unter Einsatz dieses Objektivs Fotos zu machen,müßen am Einstellknopf die Einstellungen geändert werden und zwar auf "Aussenaufnahmen".Das Objektiv hat zwar eine maximale Brennweite bis 500mm,aber das ist nur ein angegebener Mittelwert.Bei der Nikon erreicht dieses Objektiv 775mm,bei einer Canon EOS zB nur 500mm,also schon die Camera selbst spielt eine kleine Rolle bei der Auswahl der Objektive.Leider müssen die Aufnahmen,die mit diesem Objektiv gemacht wurden,nachbearbeitet werden,da sie einen Blaustich haben.Unter Einsatz des Konverters verstärkt sich dieser Blaustich noch etwas.Wichtig ist jetzt,dass man das Stativ einsetzt,die Camera mit ca 600g und das Objektiv mit ca 700g machen es unmöglich,dieses überlange Teil sicher und ruhig in den Händen zu halten.Das Objektiv hat eine Länge von ca 30cm inkl. Adapter für den Anschluß an die Nikon.
Konverter 2.0
Der Konverter verdoppelt die Brennweite des eben erwähnten Super Tele-Objektiv auf max 1550mm,der Konverter wird dazu an die Camera wie ein normales Objektiv montiert und das Tele-Objektiv auf den Konverter geschraubt,die Camera hat jetzt ein Gewicht von ca 1,5kg und sollte nur mit Stativ verwendet werden.Die Gesamtlänge beträgt nun ca 50cm inkl.Camera und erreicht ein Gewicht von ca 1,5kg.Aber Vorsicht,nicht die Camera am Stativ montieren,sondern die dafür vorgesehene Halterung am Tele-Objektiv,sonst kann es passieren,dass das Stativ umkippt oder noch schlimmer,das Objektiv könnte aus der Halterung von der Camera brechen.Die Camera hängt somit am Objektiv und das Stativ ist gleichmäßig belastet.
Akkus
Die beiden Akku-Packs haben eine Leistung von 1500mH haben und für ca 4000 Aufnahmen reichen,diese Angabe entspricht nicht ganz den Tatsachen,die Automatik verbraucht auch Saft,so das man unter normalen Bedingungen auf max 2000 Aufnahmen kommt.Ich habe mir 2 weitere Akku-Packs mit 1800mH besorgt,damit mir kein Schnappschuß verloren geht.Das Aufladen dauert ca 3 Stunden in dem mitgelieferten Ladegerät,eine Selbstentladung habe ich bisher nicht feststellen können.
Speicherkarten
Leider war keine Speicherkarte bei der Lieferung dabei,so das ich erstmal eine SD-Card mit 512MB verwendet habe.Die SD-Card reicht bei der mittleren Einstellung für ca 250 Aufnahmen,also ist die zusätzliche Anschaffung 1 oder 2 Speicherkarten angesagt.Ich verwende SD-Cards 1GB von Toshiba,die mich 6,99 Euro das Stück inkl. Versand gekostet haben,die arbeiten einwandfrei in der Camera.
Display
Das hätte ich doch beinahe vergessen.Die Auflösung ist einwandfrei,hat aber den Nachteil,das man dierkt drauf schauen muß,sonst erkennt man die Aufnahme nicht richtig,besonders dann,wenn man unter einer künstlichen Lichtquelle steht.Hinzu kommt,das Nikon auf ein Displayschutz verzichtet hat.
Anfangs hatte ich schon berichtet,dass es auch andere Hersteller von Objektiven gibt,die auf den Bajonettanschluß der Nikon passen.Aus diesem Grund werde ich die einzelnen Herstellernamen und die Objektiv-Bezeichnungen hier erwähnen.
Nikon/Nikor DX
Sigma DG/DC
Tamron Di
Tokina DX
Cosina hier konnte ich leider keine Kürzel finden,selbst auf meinen Cosina WW-Objektiv steht nichts
Es gibt noch einige Zusatzkürzel
Bei Nikon AF-S Silent-Wave-Technik,vergleichbar mit USM Objekt von Canon
Bei Nikon VR Vibrations Reduction,es handelt sich hier um einen Bildstabilisator im Objektiv
Empfehlung von mir
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Wie schon in meinen Erfahrungen erwähnt,muß man nicht alle Objektive haben,die angeboten werden,das aufgeführte Super Teleobjektiv zB würde ich mir nicht ein 2.Mal kaufen,das Zoom-Objektiv erfüllt denselben Zweck,zwar gibt es Zoom-Objektive auch mit Brennweiten von 400,500 und 600mm Brennweite,aber die kosten dem entsprechend und sind auch nicht gerade handlich.Diese Objektive sind etwas für Fotografen oder Reporter.
Hinzu kommt,das man anders als bei einer Digital-Camera mehr Platz benötigt,für Muttis Handtasche ist die Ausstattung zu umfangreich.Ich habe mir einen speziellen Rucksack mit verstellbaren Fächern gekauft,der zu dem noch ein separates Fach für das Notebook hat,die Preise sind hier auch unterschiedlich,man bekommt sie schon ab 20 Euro,ich habe mir einen für 40 Euro gegönnt,da hier noch eine Haltevorrichtung für ein Stativ angebracht ist und der Rucksack über einen zusätzlichen Regenschutz verfügt.
Weiter empfehle ich für die Nikon einen Displayschutz zu besorgen,es kann Folie sein oder ein festen Displayschutz der mit doppelseitigen Klebestreifen auf das Display angebracht wird,der Preis hierfür liegt bei ca 10 Euro.Die Nikon verfügt leider über kein schwenkbares Display,daher ist ein Schutz dringend zu empfehlen.
Fazit
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Die Nikon D50 ist eine sehr gut ausgestattete Camera,zwar nicht gerade günstig in der Anschaffung,wobei die zusätzlich erforderlichen Objektive nochmals kräftig in die Brieftasche langen,aber ich halte den Anschaffungspreis gerechtfertigt.Jeder,der sich mal eine Brille hat anfertigen lassen,weiß was die Gläser kosten und bei diesen Objektiven verhält sich das genauso,nur mit einem Unterschied,dass bei diesen Objektiven bis zu 4 Linsen eingesetzt wurden.Es gibt auch Alternativen zu den teuren Linsen,aber wer weiß schon wie sich die Aufnahmen auswirken,wenn man auf Objektive mit Spiegeltechnik ausweicht.Die Aufnahmequalität ist einwandfrei,egal ob bei Tageslicht oder im Innenraum,aber es gibt auch mal verwackelte Bilder,wofür die Camera nichts kann.Die Akku-Qualität ist ebenfalls einwandfrei,wobei ich selber sagen muß,die Angabe mit 4000 Bilder pro Akku gilt nur ohne Blitzlicht und ohne der Funktion "AF",ansonsten sind 2000 Bilder realistischer.Jedes Produkt hat seine guten und auch seine schlechten Seiten,2 von den schlechten Eigenschaften muß ich erwähnen.Einmal stört mich der fehlende Displayschutz und zum anderen mußte ich feststellen,das die beiden Ösen für den Schulterriemen nicht gut abgerundet sind und der Gurt schon die ersten Verschleißerscheinungen zeigt,in dem die ersten losen Fasern sichtbar sind.Besonders positiv empfinde ich,das man nicht gezwungen ist,Objektive von Nikon/Nikor zu verwenden,diese Möglichkeit kann sich sehr positiv auf die Geldbörse auswirken.Für Gelegenheitsfotografen,die nur mal am Geburtstag der Schwiegermutter die Camera hervor holen um Beweismittel zu sichern,die man ihr später bei passender Gelegenheit unter die Nase hält,ist diese Camera ein Fehlkauf.Wer aber viele Fotos aus den Bereichen Natur,Architektur oder bei großen Veranstaltungen macht,dem kann ich nur den Kauf dieser hervorragenden D-SLR-Camera von Nikon empfehlen.
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Aus Laiensicht berichtet...
ein Testbericht von hitman902009-01-19 20:17:03vom 19.01.2009Empfehlung: ja
Vorteile: einfache Menüführung, tolle Bildqualität...Nachteile/Kritik: nichts
Als absoluter Laie auf dem Gebiet der Fotografie, sollte etwas her, womit man ordentliche Bilder machen kann.
Der Anspruch: es sollte eine DigiCam sein, mit der man in der Lage ist, sich bewegende Personen und Tiere in ordentlicher Qualität auf den Rechner zu bringen.
Bei diesem Anspruch kommt man wohl um die Digitale Spiegelreflexkamera nicht herum.
Zuerst stand die Frage nach dem Hersteller. Schnell kristalisierte sich die Canon EOS 350d als Top Favorit heraus.
Also ging es in einen speziellen Fotoladen, um die Kamera mal zu testen und sich ordentlich beraten zu lassen. Nachdem wir die Canon angeschaut hatten, zeigte uns der Verkäufer ein anderes Modell: die Nikon D50.
Diese Kamera war größer und etwas schwerer, als die Canon, die Menüführung dafür etwas einfacher.
Der Verkäufer meinte, dass die Kameras von der Bildqualität sich nichts nehmen. Die Nikon habe aber den Vorteil, dass Ersatzobjektive billiger seien und der Preis etwas günstiger lag.
Auf die Frage, ob die unterschiedliche Megapixelzahl nicht auch von Bedeutung wäre, meinte er, dass es sich wohl nicht weiter auswirken würde.
Während bei der Canon das größte Bild 3456 x 2304 war, ist es bei der Nikon 3008 x 2000.
Wir haben uns für die Nikon entschieden (549 EUR).=== Eigenschaften ===
Auflösung: 6,1 MP
Sensor: CCD
Sensorgröße: 23.7 x 15.6mm
Bildgrößen: 3008 x 2000
2256 x 1496
1504 x 1000
Aufnahmeformat: JPEG, RAW
7 Programme: Automatik, Portrait, Landschaft, Kind, Sport, Close Up und Nachtmodus
ISO: 200 - 1600
Speichermedium: SD Karte
=== Lieferumfang ===
Im Lieferumfang befand sich neben einer Anleitung der Kamerabody, ein Akku, ein Akkuladegerät und ein 18 - 55er Objektiv von Nikon.
=== nützliches Zubehör ===
Eine schnell beschreibbare SD Karte wird auf jeden Fall benötigt. Weiterhin bietet sich eine Kameratasche an, um sie optimal transportieren zu können.
Zusätzliche Objektive sind auch ratsam, doch dazu später mehr.
=== Erste Versuche ===
Da wir als absolute Fotolaien keine Ahnung hatten, machten wir unsere ersten Gehversuche im Automatikmodus. Schon nach kurzer Zeit gelang es uns, ordentliche Fotos zu knipsen.
Im Sportmodus gelangen uns erstaunliche Aufnahmen von rennenden Hunden, etwas, was eine normale DigiCam eben nicht schaffte.
Die unzähligen Kamerafunktionen haben wir zu der damaligen Zeit nicht mal im Ansatz genutzt.
Bereits nach einiger Zeit stellten wir fest, dass das Objektiv einfach nicht ausreicht. Die Bilder sahen teilweise so aus: dahinten, der da winkt, das bin ich.
=== Objektivwahl ===
Auf der Suche nach einem Zoomobjektiv stolperten wir übers Tamron AF 28 - 200. Dieses kostete damals 129 EUR und lag somit in unserer Preisspanne. Wir nahmen es also mit. Die original Nikon Objektive wären um einiges teurer gewesen.
Mit diesem Objektiv war es uns nun möglich, auch weiter entfernt stehende Objekte noch in adäquater Größe auf die Karte zu bekommen.
Für Landschaftsaufnahmen empfielt sich ein Weitwinkelobjektiv.
=== technische Probleme ===
Nach etwa einem Jahr intensiver Nutzung war die Kamera defekt. Sie konnte nicht mehr scharfstellen. Da man ein Firmwareupdate bei der Nikon nicht selbst durchführen kann, haben wir sie eingeschickt.
Zwei Wochen später bekamen wir die Kamera voll funktionstüchtig zurück und mussten Dank Garantie auch nichts bezahlen.
Seit dem läuft sie ohne Probleme.
=== Nikon im Einsatz ===
Wir haben
unzählige Fotos gemacht. Ob im Schnee bei Minus 15 Grad oder in der Sonne bei über 30. Sie macht immer die schönsten Fotos.
Die Bedienung ist kinderleicht. Durch die Automatikprogramme gelingen selbst Laien die schönsten Schnappschüsse.
=== Fazit ===
Die Nikon D50 hat sich auf alle Fälle gelohnt. Selbst für uns als absolute Anfänger auf dem Gebiet der Fotografie ist es kein Problem, ordentliche Fotos zu machen.
Natürlich hat die Kamera unzählige Funktionen, die wir noch nicht einmal kennen.
Was uns aufgefallen ist: die Akkulaufzeit ist enorm. Selbst nach Wochen von Nichtbenutzung, kann man ohne aufladen des Akku noch loslegen.
Wer in der Fotografie tiefer einsteigen möchte, der sollte unbedingt einen Fotokurs belegen oder sich wenigstens in zahlreichen Büchern dazu belesen.
Einsteiger und Fortgeschrittene werden mit dieser Kamera einen guten Griff machen.
...
ein Testbericht von tomric2006-09-11 18:48:21vom 11.09.2006Empfehlung: ja
Vorteile: - Gute Haptik
- Große Objektivauswahl (auch Fremdhersteller)
- Gute Bedienbarkeit
- Sehr gutes Rauschverhalten
- Günstiger Preis
- Lieferumfang im Kit
- Hohe Akkulaufzeit...Nachteile/Kritik: - Fehlende Abblendtaste
- Kleiner Sucher
- Statusdisplay nicht beleuchtet
- derzeit max. 2 GB große Speichermedien
Die "kleine" Nikon ist ja nun einige Zeit auf dem Markt und spätestens seit dem Erscheinen der D70s ,bzw. der vor Kurzem vorgestellten D80, auch preislich in die Liga der Prosumer-Kameras abgerutscht. Dies macht das Kit zu einer echten Alternative zu den größeren und höherwertigen Sucherkameras. Da der Testbericht von galliano schon etwas älter ist und ich meine D50 jetzt seit ziemlich genau einem Jahr im Einsatz habe, dachte ich mir ich gehe mal ein wenig mehr in die Details. Auch möchte ich ein wenig über das Kitobjektiv schreiben, über
das unter den Amateuren und Profis die Meinungen sehr auseinandergehen.
Lieferumfang
Mein Kit habe ich im September 2005 erworben. Im Lieferumfang befand sich der Kamerabody mit Schutzkappe, ein Akku EN-EL3, ein Kameragurt, das Kitobjektiv AF-S 18-55DX 3.5-5.6 mit Front- und Rückdeckel, eine 1 GB SD Sandisk Ultra II Speicherkarte, die Bedienungsanleitung sowie USB-Kabel 4-pol auf 6-pol und eine zugehörige Software.
Haptik und Ausstattung
Trotzdem die "Belederung" in Kunststoff ausgeführt ist liegt die Nikon auch bei größeren Händen satt in denselben. Der Deckel für das Akkufach fühlt sich ein wenig klapprig an, das liegt aber daran, daß man diesen in 45° Position aushängen kann. Die Abdeckung für den Kartenslot macht einen stabilen Eindruck. Die Bedienelemente sind gut erreichbar und übersichtlich. Es scheint allerdings, als ob die Abblendtaste zur Beurteilung der Tiefenschärfe sowie das frontseitige Bedienungsrad dem Rotstift zum Opfer gefallen sind.
Das obere Statusdisplay versorgt ausreichend mit Informationen zum gewählten Betriebszustand, ist jedoch im Gegensatz zu größeren Modellen nicht beleuchtet. Der Sucher verfügt über eine Dioptrienanpassung und eine Augenmuschel aus Gummi, die von oben aufgesteckt ist und auch durch andere Sucheraufsätze (z.B. Winkelsucher) ersetzt werden kann. Für die Kontrolle der Bilder ist die Kamera rückseitig mit einem 2-Zoll LCD ausgestattet, welches eine Auflösung von 130.000 Pixeln bietet. Während die Größe des LCD's sowie die Leuchtstärke auch unter hellen Außenbedingungen ausreicht, könnte eine höhere Auflösung vor allem beim Beurteilen der Schärfe hilfreich sein. Die Kamera bietet diverse Motivprogramme sowie die üblichen Blenden-/Zeitautomatikfunktionen und einen manuellen Modus. Die Empfindlichkeit kann auf Automatik sowie manuell auf ISO200,400,800 und 1600 gestellt werden. Belichtungszeiten reichen von bulb über 30s bis zu 1/4000s und sind abhängig vom ISO-Wert auch in hellsten sowie dunkleren Umgebungen ausreichend. Zusätzlich verfügt die Kamera über einen integrierten Blitz mit LZ12, der bei den Motivprogrammen automatisch ausklappt und ansonsten manuell per Tastendruck aktiviert werden kann.
Eine Fernsteuerung ist mittels optionalem Infrarot-Fernauslöser ML-L3 möglich, der auch ein sinnvolles Zubehörteil für Nachtaufnahmen darstellt. Der Blitzschuh ist durch einen Kunststoffschieber geschützt. An der Unterseite der Kamera befindet sich ein Standard-Gewinde für Stative bzw. Stativkopfplatten. Als Sensor kommt ein Sony CCD in APS-C Format zum Einsatz, der eine Auflösung von 6,1 Megapixel sowie ein sehr gutes Rauschverhalten besitzt. Die Kamera macht aus den Informationen dann entwender JPG- oder NEF-(Raw) Dateien, wobei bei den JPG's zwischen verschiedenen Qualitätsstufen umgeschalten werden kann. Eine Zeitautomatik für Selbstauslösung ist natürlich auch vorhanden, sinnvoller Weise kann diese auf Wunsch auch mit der Fernbedienung angesteuert werden.
Das Obektiv ist als AF-S Objektiv ausgewiesen, welches mit einem leisen schnellen Ultraschallmotor arbeitet und mit einer variablen Öffnung von 3.5-5.6 für den Hausgebrauch ausreicht und über ein Filtergewinde von 52mm verfügt. Die Haptik ist verglichen mit den Kitobjektiven anderer Hersteller sehr gut, im Weitwinkelbereich sowie im Zoombereich treten Barreldistortion bzw. Pincushion wesentlich weniger stark in Erscheinung als beim oftmals empfohlenen AF-S 18-70 3.5-4.5 aus dem D70 Kit. Dafür handelt es sich aber um einen kleineren Brennweitenbereich und das AF-S kann man auch nur belächeln:
1.) AF-S Objektive sind nochmal ein gutes Stück schneller
2.) Sie verfügen normalerweise auch über einen Einstellring mit dem auch im Automatik-Modus die Schärfe manuell reguliert werden kann, um zum Beispiel gezielt zu defokussieren.
3.) der Bajonettanschluß besitzt einen Metallring, während es sich hier um ein reines Plastikobjektiv handelt.
Trotzdem sind die optischen Leistungen durchaus ansprechend und durch den geringen Aufpreis ist das 18-55 ein ideales Einsteigerobjektiv für die Freizeit- und Urlaubsphotographie.
Erfahrungen
Ich habe ja nun schon etwa 8000 Auslösungen mit der Kamera gemacht und dadurch einige Erfahrungen in der Praxis und verschiedenen Aufnahmesituationen gesammelt. Dabei haben sich viele meiner ersten Eindrücke bestätigt, ich konnte aber auch ein paar Einschränkungen feststellen.
Die Kamera ist so robust wie sie aussieht. Bisher hatte ich noch keinerlei Probleme mit Backfocus oder ähnlichen Themen und auch die Akkulaufzeit ist top, ich habe mir aber für alle Fälle noch einen Zweitakku zugelegt. Die Funktionalität der JPG-Ausgabe ist für Schönwetter-Urlaubsphotos okay, möchte man Aufnahmen bei schwierigeren Lichtverhältnissen oder Nachtaufnahmen machen so rate ich zur Verwendung des RAW-Formates oder alternativ zum manuellen Weißabgleich mittels Graukarte, denn farbecht ist das sonst nicht unbedingt. Der automatische Weißabgleich ist ein generelles Problem vieler digitaler SLR's und auch die D50 macht da keine Ausnahme. Das ist bei einer Fuji S3 Pro deutlich besser gelöst, was aber auch mit dem dort verwendtetn SCCD-Konzept zusammenhängt.
Auf die Abblendtaste kann man gut verzichten, denn im Vergleich zu analogen SLRs kann man den Sucher eher als Kellerfenster bezeichnen (er entspricht dem Sucher der D70/D70s). Er ist zwar für die meisten Situationen ausreichend, aber damit die Tiefenschärfe im abgeblendeten Modus zu beurteilen würde ich auch nicht für möglich halten. Dafür ist die fehlende Beleuchtung gerade in dunklerer Umgebung oder gar bei Nachtaufnahmen etwas, auf das ich bei meiner nächsten Kamera nicht mehr verzichten würde. Klar kann man das auch mit einer Taschenlampe oder dem Feuerzeug lösen, bei Liveaufnahmen während eines Konzertes und ohne Stativ ist das aber alles sehr mühsam.
Für Aufnahmen ohne Stativ und mit langen Brennweiten habe ich einen Batteriegriff eines Drittherstellers montiert (Nikon bietet für die D50 keinen als Zubehör an), um mich vor Verwacklern zu schützen.
Schön ist das für damalige Verhältnisse vorbildliche Rauschverhalten. ISO400 kan man durchaus als Standardeinstellung wählen, ich habe hier kaum Unterschiede zu ISO200 feststellen können. Lediglich bei sehr heller Umgebung nutze ich die 200, damit ich im Rahmen der möglichen Belichtungszeiten bleibe. Mit ISO800 sind auch durchwegs gute Ergebnisse zu erzielen, ein gewisses Grundrauschen tritt dann zwar langsam in Erscheinung, hält sich aber doch sehr in Grenzen. Bei ISO1600 ist ein Rauschen sichtbar, ich halte es aber auch nicht für schlimmer als die Körnung bei einem entsprechenden Film. Auch der Dynamikumfang ist als positiv zu bewerten.
Die mitgelieferte Speicherkarte arbeitet schnell und zuverlässig, beim Übertragen via Kabel auf den Rechner erreicht man immerhin 2,6 MB/sec weshalb ich die Karte meist in der Kamera belasse. Ein Kartenleser wäre zwar etwas schneller, aber dafür spare ich mir eine Menge Steckzyklen und schone so die Kontakte der Karte sowie der Kamera. Auf das Gigabyte passen im JPG durchschnittlich 270 Bilder in höchster Qualität bzw. 130-140 Bilder im RAW-Format. Da ich teils längere Shootings mache, habe ich die Kitkarte als Reserve dabei und arbeite mit einer 2 GB Sandisk Ultra II, die ebenfalls von der Kamera unterstützt wird. Leider gibt es bis jetzt kein Firmwareupdate für größere Speicherkarten. Die Auflösung der Kamera reicht in Verbindung mit der Bildqualität locker für Vergrößerungen auf Überformat A4, je nach Motiv und mit ein wenig Nachbearbeitung sind auch sehr gute Abzüge auf A3 möglich.
Ein Riesenvorteil ist, daß Nikon auch bei den DSLRs sein altes F-Bajonett weiterverwendet. Dies gestattet den uneingeschränkten Einsatz älterer AF-D Objektive, wenn man den Wegfall der Entfernungsinformationen für die Belichtungsmessung verschmerzen kann (und das geht in der Praxis auch problemlos) dann funktionieren auch alle anderen AF-Objektive tadellos. Hier ist allerdings mit geringerer Laufzeit der Akkus sowie deutlich längeren Fokussierungszeiten zu rechnen, da der integrierte Motor zum Antrieb genutzt wird und dieser nicht gerade viel Power besitzt. Somit stehen sehr viele Optiken zur Auswahl und es gibt auch die Möglichkeit über den Gebrauchtmarkt günstig an ehemalige hochgeöffnete Spitzenoptiken zu kommen.
Das Kitobjektiv habe ich solange im Einsatz gehabt, bis ich wusste welche Brennweiten ich am häufigsten benötige. Mittlerweile benutze ich hauptsächlich lichtstärkere Optiken, gelegentlich habe ich aber auch das "kleine, leichte" an der Kamera, wenn es für den Zweck ausreicht.
Fazit
Auch ein Jahr nach dem Kauf bin ich mit der Kamera und meiner damaligen Entscheidung recht zufrieden. Lediglich die fehlende Beleuchtung des oberen Displays trübt das Bild ein wenig. Den Weissabgleich mache ich häufig mittels Software bei der Weiterverarbeitung, gelegentlich auch manuell per Graukarte. Das Kit ist auf jeden Fall seinen Preis wert. Die Kamera bietet eine solide Vorstellung, auch das Kitobjektiv ist ein absoluter No-Brainer und für Einsteiger ins Nikon-System empfehlenswert. Dank der passenden Speicherkarte kann man nach kurzer Zeit zum Akku laden gleich loslegen.
Eine Warnung aber vorneweg: Bei dem Kit bleibt es in den seltensten Fällen, man kauft hier ein System und sollte sich auch vergegenwärtigen, daß weitere Objektive und sonstiges Zubehör folgen wird. Für Einsteiger in die Welt der Spiegelreflexfotografie sowie für Umsteiger von analoger SLR-Technik ist die D50 aber auf jeden Fall ein ordentliches, praxistaugliches Gerät.
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ein Testbericht von mendezanja2006-04-05 22:52:52vom 05.04.2006Empfehlung: nein
Wir haben uns die Nikon D50 vor ca. 3 Monaten gekauft, und bereuen es keinen Moment. Sie ist aufgebaut wie eine normale Digitalcamera, und ist daher von der Bedienerführung sehr leicht. Das soll nicht heißen, das man sich die Gebrauchsanweisung nicht durchlesen sollte. Tut es auf jeden Fall. Man kann mit so einer Spiegelreflex Camera wunderschöne Bilder erzeugen, wenn sie richtig eingestellt ist. Die Gebrauchsanweisung ist aber sehr verständlich geschrieben.
Man sollte im vorhinein genau wissen, was man mit der Camera machen möchte. Das ist sehr wichtig, da Ihr für
gewisse Bilder ein anderes Objektiv braucht. Mein Mann benutzt sie z.B. um Flugzeuge zu fotografieren, und dafür brauchten wir noch ein extra Objektiv, da hier sehr viel auf Entfernung fotografiert wird.
So, jetzt zum Objektiv. Bei uns war ein Standartobjektiv dabei. Für altägliche Bilder, wie z.B. Familienbilder, kein Problem. Aber wie oben schon gesagt, könnt Ihr nicht für alle Bilder das Standartobjektiv benutzen. Dann würde die Qualtiät der Bilder einfach zu schlecht. Empfehlen kann ich Euch z.B. das 300mm Objektiv von Nikon. Liegt so um die 280€ Neupreis. Hiermit könntet Ihr Bilder auf Entfernung machen. Wenn Ihr z.B. Nachtaufnahmen machen wollt, den Mond fotografieren, ist das Objektiv sehr gut, aber dann braucht Ihr auch noch ein Stativ. Die Belichtungszeit ist etwas länger für solche Aufnahmen, und da sollte die Camera doch ruhig stehen. Mit der Hand können solche Bilder nicht gemacht werden, da wir immer Bewegung in der Hand haben.
Noch ein Wort zur Linse. Schafft Euch als aller erstes einen UV-Filter an. Der liegt so um die 5 - 10€. Damit vermeidet Ihr, das Kratzer auch die Linse kommen. Oder sich Fussel/Haare einklemmen. Würde man auf den Bilder alles sehen.
Also, im grossen und ganzen eine super Spiegelreflex Camera für jeden Einsteiger. Objektive kann man sich ja mit der Zeit dazu kaufen.
Achso, auch der Akku ist einfach Top. Er hält zwischen 2 und 4 Wochen. Konmt ganz darauf an, wie oft man sie benutzt.
Wie von einigen gewünscht, hier die technischen Daten:
SLR-Kit bestehend aus
* Digitale Spiegelreflexkamera Nikon D50
* Objektiv DX Zoom-Nikkor 18-70mm/3.5-4,5G IF ED
Leistungsmerkmale
* 23,7 x 15,6 mm RGB-CCD-Chip mit 6.100.000 Bildpunkten
Gesamtpixelanzahl: 6,24 Millionen
* 5,1 cm TFT-LCD-Monitor mit 130.000 Bildpunkten
* Integriertes Blitzgerät:
Automatik, Porträt, Kinder, Nahaufnahme, Nachtporträt: Blitzautomatik (das Blitzgerät klappt automatisch auf); [P], [S], [A], [M]: Entriegelungstaste für manuelles Aufklappen; Leitzahl (m, bezogen auf ISO 200/ISO 100): ca. 15/11 (manuell: 17/12)
* Farbtiefe: 36 Bit
* Spiegelreflex-Sucher mit Dioptrienausgleich
* Dateiformate: JPEG oder RAW (herstellereigenes Rohdatenformat)
* DPOF-/DCF-Unterstützung
* Speichermedium: SD-Karte
* Fokussierung:
Autofokus (AF), Einzelautofokus (S), kontinuierlicher Autofokus (C), prädiktive Schärfenachführung reagiert automatisch auf Bewegungen des Motivs / Manuelle Scharfeinstellung (M)
* AF-Messfeldsteuerung:
1) Einzelfeldmessung, 2) Dynamische Messfeldsteuerung, 3) Priorität der kürzesten Aufnahmedistanz
* Belichtungsmessung:
TTL-Offenblendmessung mit drei Messsystemen: (1) 3D-Color-Matrixmessung II mit 420-Segment-RGB-Sensor, (2) Mittenbetonte Messung, (3) Spotmessung: im Zentrum des aktiven Fokusmessfelds
* Empfindlichkeit: ISO 200 - 1600 (Auto / Manuell)
* Belichtungszeit: 30 s - 1/8.000 s, Bulb-Langzeitbelichtung
Bedienung
* Belichtungssteuerung:
Programmautomatik, Zeitautomatik, Blendenautomatik und Manuelle Belichtung
ein Testbericht von galliano2005-12-24 04:57:56vom 24.12.2005Empfehlung: ja
Vorteile: alles...Nachteile/Kritik: nichts
Hallo. Ich stelle hier die Nikon D50 Digitalkamera vor.
Die Nikon D50 ist vor allem für Newbies also Neueinsteiger im hema Fotografie gedacht. Mit seinen 6 Megapixeln effek-
tiver auflösung ist sie sehr gut ausgestattet. Nikon stellt mit dieser Kamera alle Qualitäten vor, die eine Spiegelreflexkamera auch haben muss, ist aber gleichzeitig kleiner und leichter als die vorgänger. Die Reaktionszeit ist für Spiegel reflexkameras extrem kurz. In nur 0,2 Sek ist die Kamera bereit zum Fotoschießen und bietet eine praktisch sofortige Reaktion auf das Auslösern. Serienbilder macht die Nikon D50 im Abstand
von 2,5 Bildern pro sec. aufnehmen - besonders praktisch für Actionbilder! ;-)
Was die Akkuleistung betrifft würde ich sagen sie ist relativ gut. Ich glaube ich hatte 600 Bilder mit der ersten Akkuladung gemacht, aber nebenbei noch viele Bilder am Display angesehen und einige Blitzfotos gemacht. Erst danach war der Akku also ganz leer. Ich denke dass man als Normal Fotografierer, mit einem Akku auskommt.
An der Kamera ist USB 2.0 möglich. Die mitgelieferte Software habe ich gar nicht installiert. Es geht einfach wenn ich die SD Karte in einen Kartenleser lege. Das ist denke ich der schnellste und einfachste Weg, nur hat nicht jeder einen Kartenleser.
Was mich an der Kamera am meisten überrascht hat, war eindeutig die Geschwindigkeit. Die Kamera ist nach dem Einschalten sofort einsatzbereit.
Der Bildschirm ist immer gut zu lesen, auch wenn die Sonne direkt reinstrahlt.
Wie bei den meisten Kameras besteht das Gehäuse bestehta bei der Nikon D50 aus Kunststoff. Allerdings ist dieser sehr hochwertig verarbeitet und aus meiner Sicht besser als bei einer Canon EOS300D, die auch auf der Prüfliste stand, zumal sie eigentlich auch sehr gut ist und ich Anfang disen Jahres meine Kleinbildausrüstung fast komplett verkaufte.
Ich kann die Kamera allen empfehlen, die vielleicht schon etwas Erfahrung mit höherwertigen Kameras gemacht haben. Eine echt feine Kamera!
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