Nintendo Boulder Dash
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Platz 62 in der Kategorie "Sonstige Konsolenspiele". Geschicklichkeitsspiel für den Nintendo Gameboy ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00 (4.0 von 5)

Nintendo Boulder Dash Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

sinfortuna

Wühlmaus

ein Testbericht von 2005-09-27 09:18:54 vom 27.09.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Interessantes Spielprinzip, später sehr anspruchsvoll, saubere Steuerung, flüssiges und abwechslungsreiches Gameplay, sehr umfangreich, Zweispielermodus (2 Gameboys + Dialogkabel)...
Nachteile/Kritik: Keine Passwortfunktion (unverzeihlich!), später sehr hektisch und schwer, sehr unspektakuläre (wenn auch zweckmäßige) Optik
Einen absoluten Megaklassiker stellt „Boulder Dash“ dar, an den sich aber wahrscheinlich die Jüngeren unter uns überhaupt nicht erinnern können, da meines Wissens in den letzten Jahren keine Version rund um die kleine Wühlmaus erschienen ist. Jedenfalls gab es dieses Game schon zu Zeiten des legendären Commodore 64, also in den 80ern. Anscheinend hatte auch Nintendo jenen Verkaufsschlager von damals nicht vergessen und brachte im Jahr 1992 eben Boulder Dash auch für den kleinen Gameboy heraus und tatsächlich hat auch die GB-Fassung Hitcharakter, wir haben es jedenfalls (nach damaligen Maßstäben, versteht sich) mit einem hochklassigen Videospiel zu tun, welches nur sehr wenig Schwächen aufweist, wenn auch eine ganz gravierende, wozu ich aber später erst kommen möchte.


Sinn und Zweck des Spiels ist relativ schnell erzählt, wir steuern unseren kleinen Protagonisten in einer 2D-Seitenansicht tief unter dem Erdboden in die unterschiedlichsten Richtungen, wobei wir Jagd auf Diamanten machen. Sehr problematisch und überaus gefährlich wird die Diamantensuche primär dadurch, dass gemeinerweise zahlreiche Steinschläge einsetzen, welche Leib und Leben unseres kleinen Wühlexperten ein ums andere Mal in arge Mitleidenschaft ziehen. Da auch in diesem Spiel die Schwerkraft eine tragende Rolle spielt, fällt der Stein, unter dem wir gerade umherbuddeln entsprechend nach unten, es ei denn, dass wir uns gerade eben unter ihm befinden, also ein Feld drunter. Passieren wird in einem solchen Fall uns erst einmal gar nichts, auch wenn sich mittlerweile mehrere Steine über uns stapeln, wir bleiben solange unversehrt, bis nicht ein Stein von weiter oben auf uns herabfällt. Demzufolge müssen wir generell genauestens darauf achten, wo wir gerade das Erdreich abtragen bzw. uns der Konsequenzen bewusst sein.


Dies ist aber alles andere als leicht, denn nicht nur die Steinbrocken, sondern auch die Diamanten folgen (natürlich) den Gesetzen der Schwerkraft, welche wir selbstverständlich nicht einfach an uns vorbeisausen lassen wollen, insofern ist volle Konzentration und nicht selten ein taktisches Vorgehen gefragt, wobei wir in den späteren Leveln (es gibt ungefähr 80 Stück davon, was wahrlich nicht wenig ist) unter einem nicht zu unterschätzenden Zeitdruck stehen, was das Ganze nicht gerade einfacher macht. Um dem Ganzen dann noch die Krone aufzusetzen und uns endgültig vollends ins Schwitzen zu bringen, flattern alle möglichen Kreaturen durch die Gegend und machen uns das Leben bzw. die Arbeit „unter Tage“ zusätzlich schwer. Auf diese sollten wir einen Stein herabfallen lassen, eher geben diese Störenfriede keine Ruhe. Gelingt uns dies verwandeln sich diese in Diamanten, na also, dann hat sich der Aufwand ja wenigstens gelohnt. In dieser Gameboyvariante ist es zusätzlich möglich, zu zweit gegeneinander anzutreten, was die Langzeitmotivation sicherlich erheblich steigert. Voraussetzung dafür ist (natürlich) ein zweiter Gameboy und ein Dialogkabel, mit dem Ihr die beiden Handhelds miteinander verbindet, gewonnen hat dann selbstverständlich derjenige, welcher als Erster den jeweiligen Levelausgang erreicht.


Die insgesamt vier Welten mit ihren jeweils circa 20 Leveln sind sehr umfangreich, um alle zuschaffen, braucht Ihr sicherlich zwei bis drei Tage. Habt Ihr Euch in einem Level genügend Diamanten eingesackt, erscheint der Levelausgang (und zwar erst dann), solltet Ihr zwischendurch einmal den Überblick verlieren, schaltet Ihr kurz eine kleine Übersichtskarte ein, welche Euch Aufschluss über die wichtigsten Dinge (Steine, Gegner, Diamanten) gibt. Alle 500 Punkte erhaltet Ihr des Weiteren ein Extraleben, welches Ihr auch bitter benötigt, denn nicht gerade selten habt Ihr Euch unter Zeitdruck selber eingemauert und müsst Euch in einer Kamikazeaktion freisprengen, um das Spiel fortsetzen zu können, was natürlich ein Leben kostet. Die Reihenfolge, in welcher Ihr die vier großen Welten angeht, bleibt übrigens Euch überlassen, Ihr könnt diese unter „Select World“ völlig frei anwählen. Ein ganz großer Nachteil ist aber die fehlende Passwortfunktion, was für mich gerade bei einer solchen Art von Spiel völlig unverständlich ist und definitiv einen ganz dicken Minuspunkt, ja praktisch einen unverzeihlichen Patzer darstellt.


Die Präsentation an sich ist sehr, sehr schlicht, auch schon für damalige Gameboy-Verhältnisse. Kann ich die Soundkulisse noch als grundsolide bezeichnen (zuviel dürft Ihr allerdings von den Soundeffekten nicht erwarten) und unterstützen die Begleitmelodien die Spielatmosphäre ganz gut (zumindest langweilen sie nicht allzu schnell), so muss ich bei der sehr unspektakulären Optik (wenn sie auch zweckmäßig ist) schon beiden Augen fest zudrücken, um sie noch als durchschnittlich bezeichnen zu können. Die Schwarzweißoptik kommt doch sehr detailarm daher, allerdings reicht sie für den Zweck des Spiels völlig aus, spielt bei diesem Geschicklichkeitsspiel nicht so eine große Rolle wie bei Vertretern anderer Spielgenres. Grafische Patzer gibt es jedenfalls nicht und schön übersichtlich bleibt es die ganze Zeit über auch, das ist doch immerhin etwas.


Die Steuerung ist jedenfalls gut gelungen, dies ist auch sehr wichtig, da Ihr schon genügend am (später) sehr knackigen Zeitlimit zu knabbern haben werdet. Das Scrolling verläuft angenehm flott, nirgendwo hakt oder ruckelt es, die Bewegungen verlaufen flüssig und werden blitzschnell in die Tat umgesetzt. Die uns gestellten Aufgaben sind hier in Boulder Dash ziemlich schwierig, denn oft hat eine falsche Bewegung bzw. ein falscher Schritt fatale Folgen und Ihr müsst auf ein Extraleben zurückgreifen. Sehr abwechslungsreich ist das Gameplay auf jeden Fall, die Aufgaben sind stets anders geartet, zudem unterscheiden sich die Welten deutlich voneinander, dies ist ganz klar positiv zu werten. Nicht vergessen dürfen wir dabei allerdings die später fast schon chronisch aufkommende Hektik, doch dies ist bei diesem Spiel ja im Grunde auch so gewollt, schätze ich. Die Spielspaßwertung fällt mit 75% jedenfalls angenehm hoch aus.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Nintendo Boulder Dash : 5,0 ausgezeichnet
Grafik:Grafik von Nintendo Boulder Dash : 3,0 mittelmäßig
Sound:Sound von Nintendo Boulder Dash : 3,0 mittelmäßig
Mulitplayer:Mulitplayer von Nintendo Boulder Dash : 4,0 gut
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Nintendo Boulder Dash : 4,0 hoch
Wird langweilig:Wird langweilig von Nintendo Boulder Dash : 4,0 nach wenigen Monaten
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Nintendo Boulder Dash : 4,0 12 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
Spielanleitung:Spielanleitung von Nintendo Boulder Dash : 4,0 gut
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Kommentare
Leela
Leela, 16.12.2006
sh :o
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Produktbeschreibung Nintendo Boulder Dash

Technische Daten und Produkteigenschaften
Geschicklichkeitsspiel für den Nintendo Gameboy
Allgemeine Informationen Nintendo Boulder Dash
gelistet seit: 05.09.2005
Hersteller: Hersteller: NintendoNintendo, www.nintendo.de
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Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 4,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Typ: Spiele 
Nintendo Boulder Dash im Vergleich
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