Nipparts Heth Buss / Nipparts - Japanteile
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Nipparts Heth Buss / Nipparts - Japanteile
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Nipparts Heth Buss / Nipparts - Japanteile

Platz 3 in der Kategorie "Tipps & Tricks rund um's Bike".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Nipparts Heth Buss / Nipparts - Japanteile Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Tut_Ench_Amun

Der Pharao machts japanisch

ein Testbericht von 2003-09-05 07:16:07 vom 05.09.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Günstiger als Originalteile / Qualitativ mindestens ebenbürtig / Verfügbarkeit im Handel...
Nachteile/Kritik: Kann nicht bei Herth+Buss direkt bestellt werden / Manchmal enthält das Sortiment nicht das gesuchte E-Teil, sodass man doch zum Hersteller betteln gehen muss ;-)
Reingefallen liebe Erotik-Freaks, schon wieder kein Bericht über die abgrundtief abartigen Sexualpraktiken des ollen Pharaos...Nipparts hat nämlich nicht das geringste mit Nippeln und Arts zu tun, auch mit Nippes liegt man etliche Lichtjährchen daneben. Das Wortspiel setzt sich vielmehr aus „Nippon“ und „Parts“ zusammen...Langweilig? (Der Titel zieht aber, nicht wahr? *g*). Die Rede ist hier also von schnöden Ersatzteilen für Japanische Fahrzeuge, die nur in den allerseltensten Fällen und nur auf einen gewissen Personenkreis eine erotisierende Wirkung ausüben. Für mich als Mechaniker bedeutet es in der Regel Arbeit, die ich aber relativ gerne mache, denn wer will schon bei jedem Kinkerlitzchen in die Werkstatt rennen, wo man für jeden Pup Freudenhauspreise abdrücken muss und ich den Krempel schließlich gelernt habe...? Der TÜV klopft derzeit extrem lautstark an der Tür und so standen nun mal wieder vornehmlich die Bremsen und ein genereller Check-Up des Mitsubishi-Streitwagens auf dem Programm. Wie jedesmal fanden sich natürlich einige Macken und Schäden, die vor dem Besuch bei den härtesten Ingenieuren Deutschlands möglichst beseitigt werden mussten – immerhin will man die heiß begehrte Plakette direkt beim ersten Mal einsacken. Da aber nicht nur die Vertragswerkstätten saftige Kohle verlangen, sondern auch der Original-Ersatzteilvertrieb habe ich seit der Wagen unter meinen Fittichen ist einen alternativen Haus- und Hoflieferanten, der auf Japan- / Asienteile zu erträglichen Preisen spezialisiert ist: Herth + Buss... oder kurz: „Nipparts“...

Second-Line – wat'n dat?
Bei Nipparts handelt es sich um einen Second-Line Ausrüster für (asiatische) Fahrzeuge, das heißt schlichtweg nichts anderes, als dass die E-Teile nicht vom Hersteller selbst stammen, sondern in Lizenz gefertigt werden. Bei Medikamenten würde man von „Generika“ sprechen, was im Prinzip auf's Gleiche rauskommt *g*. Das bedeutet aber keinesfalls, dass diese Teile nicht auch Erstausrüsterqualität haben können – oft ist es nämlich so, dass genau die Automobilhersteller bei exakt den gleichen Zulieferern einkaufen, der Endverbraucher dann jedoch horrende Summen dank Markenname und Zwischenhandel berappen muss, wenn er die Teile beim Vertragshändler oder Werkstatt bezieht...für ein und dasselbe Teil. Klingt Bescheuert? Ja, aber auch hierzulande gängige Praxis! Aber auch die in Lizenz gefertigten Produkte sind generell nicht unbedingt schlechter, als die Originale, denn immerhin gibt es so etwas wie Werksvorgaben und Standards in Sachen Werkstoffbeschaffenheit und Passform, die auch diese Teile einhalten müssen, um vom Automobilhersteller das OK zu bekommen.

Leider vergeben nicht alle Hersteller die Lizenzen freigiebig oder nur nach etlichen Jahren, wenn das betreffende Modell aus der Serie gegangen ist, so sichert man sich selbst über den Ersatzteilhandel auf Jahre ein stetiges Einkommen und danach (meist, wenn das Modell nicht mehr lukrativ erscheint) reduziert man die Lagerhaltung bzw. wälzt sie auf Firmen, wie Nipparts oder andere Zubehör-Vertreiber ab - auch das ist heute Usus. Sollen andere doch die Logistik und Versorgung der „Altkunden“ übernehmen, dann hat man für neue Serien den Rücken frei. In der Regel behält sich ein Automobilhersteller jedoch weiterhin das Monopol auf bestimmte Ersatzteile vor – Klartext: Über Second-Line Anbieter erhält man sehr häufig nicht alles, was man eventuell für eine Reparatur benötigt, oft sind es Massen-Verschleißteile, wie Auspuffanlagen, Filterelemente aller Art, Bremsanlagen, Dämpfer, Lichtmaschinen etc. Spezielle Aggregate und Ersatzteile sind weiterhin nur zu den bekannt hohen Preisen beim Hersteller selbst zu beziehen.

Firma & Lieferprogramm
Herth + Buss / Nipparts existiert laut Website schon seit 1925 und hat sich heute bis zum Marktführer in Import und Vertrieb von Zubehör-Ersatzteilen für asiatische Fahrzeuge gemausert. Nipparts beliefert grundsätzlich keine Privatkunden sondern nur den Fach- und Großhandel aus diesem Grunde können auch NUR solche das vollständige Lieferprogramm / Kataloge als Print- oder CD-ROM Version auf dem Postweg ordern. Allerdings gibt es auf der Website einen einzigen Link, der auch für Endkunden zu erreichen und ziemlich interessant ist: Das Gesamtverzeichnis aller Bruttopreise. Der Download beträgt 1,04 MB als XLS-File und damit ausgerüstet kann man testen, ob der Händler des Vertrauens (oder auch eben nicht *g*) einen übers Ohr gehauen hat...Man kann nämlich anhand der Teile-Nummer aus der Liste den entsprechenden Preis ablesen, den der Händler vor Ort in etwa dafür hinzublättern hat. Aber das nur mal am Rande, für diejenigen, die sich wirklich dafür interessieren und sichergehen wollen nicht betuppt worden zu sein. Das Lieferprogramm an sich beinhaltet Ersatz- und Verschleißteile für über 2500 Fahrzeugtypen und das in den folgenden Sparten:

  • Spannrollen-Kits
    Spannrollen werden in der Regel beim Wechsel des Zahnriemens / Der Steuerkette gleich mit erneuert. Das ist zwar nicht bei allen Fahrzeugen und Modellen zwingend vorgeschrieben und manchmal auch Geldverschwendung, sofern das Ding noch fluppt – im Zweifelsfall würde ich sie jedoch jedesmal wechseln. Spannrollen-Kits bestehen – je nach Modell - aus Zahnriemen/Steuerkette plus Rolle(n) und allen nötigen primären und sekundären Teilen, die für den kompletten Austausch der Rolle(n) nötig sind (Federn, Schrauben, Muttern etc.).

    TIPP: Über den Daumen ist der Zahnriemen alle 90.000 – 100.000 km immer zu wechseln (Das gilt grundsätzlich für alle Fahrzeuge, nicht nur Japanische) - Fahrzeuge mit Steuerkette sind da etwas unempfindlicher. Die exakten Wechselintervalle sind fahrzeugspezifisch und beim Hersteller zu erfragen – Meist geben diese auch ohne Gewaltandrohung bereitwillig Auskunft ;-)

  • Filter
    Hierunter fallen alle Arten von Filtern, die man im Auto findet – angefangen beim Benzin- über den Öl- und Luftfilter und endet beim Pollenfilter für die Belüftungsanlage. Je nach Fahrzeug befinden sich im Set oft auch eventuell benötigte Dichtungen zusätzlich.

    TIPP: Filterelemente werden nach Bedarf ausgetauscht, zwar schreiben die meisten Hersteller ein festes Wechselintervall (meist bei jeder Inspektion) vor, doch häufig sind gerade Luft- und Benzinfilter nicht zwingend auszutauschen, wenn's nicht sein muss. Pollenfilter und Luftfilter kann man zur Not auch mit Pressluft wieder einigermaßen sauber bekommen. Ausnahme: Der Ölfilter, der ist immer bei jedem vorgeschriebenen Ölwechsel direkt mit zu erneuern.

  • Kupplungen
    Die Kraftübertragung zwischen Motor und Getriebe. Komplette Kits enthalten für gewöhnlich Druckscheibe (Automat), Reibscheibe, und Lager (plus Molybdän-Fett und ggf. Kleinteile, wie Spangen etc.), doch die Bestandteile sind auch allesamt einzeln erhältlich. Je nach Talent und Fahrweise halten Kupplungen unterschiedlich lange, daher gilt bei Kupplungen: Wenn kaputt, dann kaputt...ne Daumenregel gibt's nicht ;-)

    TIPP: Es macht selten Sinn eine verschlissene Kupplung in Einzelteilen zu „reparieren“, das komplette Kit ist im Falle des Falles stets vorzuziehen. Ausnahme: Das Ausrück-Lager geht bei einigen Autos verstärkt in die Binsen, da ist dann ein kompletter Wechsel aller Komponenten hirnrissig (es sei den der Lamellen-Automat hat dabei auch was abbekommen) und vollkommen unwirtschaftlich – hier wechselt man nur das Lager.

  • Antriebswellen-, Manschetten-, und Radlagersätze
    Nirgendwo am Fahrzeug wird das Material mehr belastet als im Bereich des Fahrwerks, wo die Antriebskraft auf Kreuzgelenke respektive Antriebswellen übertragen wird. Auch die Radlager leisten Schwerstarbeit, tragen sie nicht nur stets mindestens das Fahrzeuggewicht, sondern müssen auch immense Fliehkräfte bei Kurvenfahrten verdauen. Manschetten sind bei allen Fahrzeugen eine ziemliche Schwachstelle, durch Alterung und Biegekräfte werden diese Gummi-Bälge mit der Zeit automatisch porös, weswegen an diesen Stellen dann das Fett austritt, dass sie eigentlich an Ort und Stelle halten sollen. Vollständige Reparatur-Kits enthalten alle nötigen Teile mitsamt der dazugehörigen Fettfüllung / - menge für eine Seite, natürlich sind Einzelkomponenten auch zu haben.

    TIPP: Manschetten und Gummiteile sollte man regelmäßig mal in Augenschein nehmen und unter Umständen mit Gummipfleger behandeln. Kaputte Antriebswellen erkennt man hauptsächlich am klackenden Geräusch bei Lastwechseln und ruckartiger Kraftübertragung nach dem Schalten (angenommen die Kupplung ist OK). Defekte (vordere) Radlager äussern sich durch Pfeifen und spürbares Brummen / Vibrationen im Lenkrad vorzugsweise bei Kurvenfahrten. Bei den hinteren Radlagern ist ein Defekt meist nicht so augen- bzw. ohrenfällig. Stellt man Probleme bei Antriebswellen und Radlagern fest, ist es dringend anzuraten auf beiden Seiten der gleichen Achse die entsprechenden Teile zu erneuern.

  • Bremsanlage
    Darunter fallen Bremsscheiben- und Trommeln, Beläge, Radbremszylinder, Hauptbremszylinder und diverse Brems- (Schlauch)leitungen oder Bowdenzüge für die Handbremse, sowie komplette Bremssättel und diverse damit verbundene Kleinteile, wie Schrauben, Deckel, Entlüftungsnippel und so weiter...kurzum, alles, was maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass der Wagen auch wirklich abbremst und man nicht buchstäblich ins Leere tritt *g*. Kits sind selbstredend wieder vollständig mit allen Teilen zu bekommen (wieder für eine Seite), Bremsklötze/Beläge hingegen logischerweise immer im ganzen Satz für eine Achse (also je 4 Stück, mit Spangen usw.). Klarer Fall: Asbest ist in neuen Belägen schon seit Jahren nicht mehr erlaubt und vorhanden.

    TIPP: Selbstverständlich ist zur eigenen – und der Anderer – Sicherheit ein Schaden an der Bremsanlage sofort und gründlich zu beseitigen. Spätestens alle 2 Jahre ist die Bremsflüssigkeit zu erneuern und die Anlage zu entlüften - Penible Sauberkeit und Sorgfalt&nbs p;beim Arbeiten ist bei der&nb sp;Bastelei an den Bremsen all eroberste Pflicht – Nicht nur& nbsp;Euer Leben hängt davon ab !

  • Glühkerzen
    Das betrifft nur Diesel-Fahrer, denn nur Dieseltriebwerke besitzen Glühkerzen zum Vorheizen im Ansaugkanal. Diese sind nur selten zu erneuern und halten beinahe ein Fahrzeugleben lang. Die Glühkerzen sind einzeln erhältlich, es macht selten Sinn den kompletten Satz auszutauschen, es sei denn der Hersteller schreibt dies explizit vor oder der Wagen ist bekannt für seine schlecht konstruierten Glühkerzen.

    TIPP: verrußte Glühkerzen heizen natürlich nicht mehr ordentlich, oft hilft ein Reinigen mit einer Messingbürste dem scheinbar gehimmelten Kumpel wieder auf die Beine. Testen kann man die Funktion im ausgebauten Zustand mit ein paar Tropfen Wasser oder auch Spucke und dem Drehen des Zündschlüssels auf „Vorglühen“. Daumenregel: Verdampft das Medium innerhalb von 3 – 6 Sekunden ist die Kerze OK.

  • Lichtmaschinen und Anlasser
    Der Generator (Lichtmaschine oder kurz: „LiMa“) versorgt das Bordnetz mit der nötigen Spannung von 14,4 – 16,8 Volt (je nach Art und Modell des Autos) und sorgt dafür, dass die Batterie geladen wird. Bei einigen Fahrzeugen kann man auch die Reglereinheit separat austauschen, diese ist meist alleiniger Quell des Übels, weil die „Kohlen“ (Abnehmer) abgenutzt sind. Für diese Fahrzeuge ist das Bauteil einzeln erhältlich, ansonsten sind auch komplette Generatoren im Lieferprogramm, was verständlicherweise ungleich teurer kommt. Für den Anlasser gilt selbiges, häufig ist nur der Magnetschalter hinüber (einzeln erhältlich) oder das Ritzel klemmt (kompletter Anlasser muss zumindest ausgebaut und überprüft, ggf. ausgetauscht werden).

    TIPP: Hat der Generator einen Wicklungsschluß (vulgus: „ist durchgebrannt“) oder weist einen Lagerschaden auf, hilft der Kauf nur eines neuen Reglers auch nichts – das Aggregat muss vollständig ersetzt werden. Für eine frische gekaufte LiMa ist ein Pfand zu entrichten (unterschiedlich zwischen 15 – 30 €), das man zurückbezahlt bekommt, sobald man die Defekte beim Händler zwecks Aufarbeitung einreicht. Dieses bei allen Herstellern übliche Mehrwegsystem schimpft sich: „Im Austausch“ und gilt beispielsweise auch für alte Kupplungen. Der Anlasser ist gerade bei japanischen Fahrzeugen immens wichtig, diese lassen sich nämlich grundsätzlich nicht anschieben (!!), sollte er einmal ausfallen, das kommt daher, dass der Katalysator durch unverbrannten Sprit zerstört werden kann. Aus diesem Grund können vor allem japanische Autos ausschließlich über den Zündschlüssel gestartet werden und sind elektronisch gegen Anschiebeversuche gesichert.

  • Kühlsystem
    Hauptsächlich beschränkt sich das Lieferprogramm hier auf Thermostate, Wasserpumpen und diverse andere Bauteile, die dafür sorgen, dass der Motor keine dicken Backen aufgrund von Überhitzung macht. Fahrzeugspezifische Schläuche und Deckel gehören ebenfalls hierher.

    TIPP: Das Kühlsystem ist ein weites Feld, bei dem die Fehlerquelle aufgrund vieler beteiligter Einzelteile nicht immer leicht auszumachen ist, so sind offensichtliche Leckagen noch recht schnell und zielsicher zu orten, doch kann ein rasches Ansteigen der Betriebstemperatur auch andere Ursachen haben (Zylinderkopfdichtung beispielsweise). Ein beschädigtes Thermostat dagegen ist meist leicht zu identifizieren: Der Motor kommt schlecht oder scheinbar überhaupt nicht auf Betriebstemperatur. Wasserpumpen unterliegen übrigens in aller Regel ebenfalls der Pfand-Regelung und werden wieder aufgearbeitet...also nicht wegschmeißen ;-)

  • Autoelektrik
    Das umfasst so ziemlich alle elektrischen Systeme, Motormanagement-Elektronik bis hin zum simplen Blink-Relais. Heutige Autos sind vollgestopft mit solchen Komponenten, daher ist die Fehlersuche hier besonders aufwendig und heikel, weswegen ich in diesem Fall auch ausnahmsweise für einen Werkstattbesuch plädiere, es sei denn man weiß genau welches Teil den Geist aufgegeben hat und wie es zu wechseln ist. Nipparts ist jedoch auf diesem Sektor sehr engagiert und hält eine Vielzahl Ersatzteile bereit, sofern man den Ursprung herausgefunden hat. Hochspezielle Sachen, wie Bordcomputer und ähnliches gibt's natürlich nur wieder mal direkt beim Hersteller.

    TIPP: Bei den meisten Autos kann man auch heute noch über einen einfachen Blink-Code mittels Prüflampe oder selbst gebasteltem Adapter bzw. im Zubehör manchmal erhältlichen Lesegerät den Fehlerspeicher des Bordcomputers auslesen, das gibt dann zumindest schon mal die grobe Richtung des Schadens in der Elektronik an...besser ist jedoch immer ein ausgewachsenes Diagnosegerät in der Fachwerkstatt, dort sagt die Bordelektronik auf dem Bildschirm im Klartext, wo sie der Schuh drückt...Kaufen kann man das defekte Teil ja auch woanders ;-)

    Verfügbarkeit und Preise
    Kommen wir zu einem der wichtigsten Aspekte sich nicht für Original-Ersatzteile zu entscheiden...genau...dem Preis! Nipparts liegt grundsätzlich unter dem Herstellerpreis, im Schnitt knapp bei der Hälfte – mal etwas drüber mal sogar etwas drunter – bei teuren Bauteilen auch bei sage und schreibe einem Drittel (!) des Originals. Beispiel: Meine Kupplung (Mitsubishi Lancer 1,5i EXE) kostet komplett mit allem Klumpatsch (Scheiben, Automat, Lager und Kleinteile) bei Mitsubishi 264,34 € (reine E-Teile ohne Einbau und ohne Märchensteuer!), also sagen wir mal gute 300 Schleifen. Die Kupplung von Nipparts kostet mich bei meinem Zubehörlieferanten (als privater Endkunde) rund 92 €....Ersparnis: über 200 Euronen – Na, wenn das nicht mal ein Argument ist *g*.

    Zudem hab ich bisher nie länger als maximal 3 Tage auf nicht am Lager vorhandene Teile warten müssen, die Regel sind eher 1 Werktag und mit etwas Glück und früher Bestellung bei meinem Lieferanten des Vertrauens gar am gleichen Tag...versucht das mal in einer Vertrags-Werkstatt, wenn die die entsprechenden Teile nicht da haben heißt es lapidar: „Nächste Woche...vielleicht“. Nee, is klar...Oder auch nicht... Zu bekommen sind Nipparts in jedem gut sortierten Zubehörhandel, seien es Ketten wie ATU oder Kalthoff, aber auch kleinere Händler für Auto-Ersatzteile arbeiten meist mit ihnen zusammen und haben die entsprechenden Nipparts Bestell-Listen vorliegen, einer der Vorteile, wenn es sich um den Marktführer in diesem Segment handelt: Man kommt nicht dran vorbei.

    Wichtig ist bei jeder Ersatzteilbestellung den Fahrzeugschein stets mit zu haben und ihn vorzulegen, denn Modell ist nicht gleich Modell, sodass auch innerhalb von Typen-Serien teils gravierende Unterschiede bestehen (ich spreche da aus bitterer Erfahrung mit meinen Bremsen *g*). Anhand des exakten Typen- und Modellschlüssels in den Papieren sind dann Fehlbestellungen zwar nicht gänzlich ausgeschlossen aber immerhin das Risiko minimiert. Teilt bei der Bestellung auch gleich mit, wenn ihr über Besonderheiten oder genaue Maße etc. Bescheid wisst. Grundsätzlich kann man die Teile aber auch in ungebrauchtem Zustand und (auch geöffneter) Original-Verpackung zurückgeben, stellt sich eins als nicht passend heraus (wenigstens mein Händler macht das so). Voraussetzung ist, dass weder das Teil noch der Karton beschädigt oder unansehnlich ist. Kassenzettel sind natürlich aufzuheben, wenn es tatsächlich mal zu Reklamationen kommen sollte, die auf Werksfehler schließen lassen – wie alle Hersteller ist auch Nipparts zur gesetzlichen Gewährleistung verpflichtet. Schwer wird's allerdings bei Verschleißteilen, dies nachzuweisen, bislang hatte ich aber noch nie derartige Probleme oder war auf Kulanz angewiesen.

    Fazit
    Das Angebot von Nipparts richtet sich natürlich an Leutchen, die ihren asiatischen Wagen selbst reparieren können/wollen oder solche, die eine Möglichkeit haben dies abseits von Vertragswerkstätten machen zu lassen. Zwar kann man als Endkunde nicht direkt dort bestellen, sondern nur über den Fachhandel, der Verfügbarkeit steht das aber nicht im Weg, fast überall im Zubehörhandel kann man damit rechnen auf Nipparts-Teile Zugriff zu haben. Preislich lohnt es sich allemal einen Blick zu riskieren und qualitativ stellt man sich damit auch nicht wirklich schlechter, als mit Original-Teilen. Bislang hab ich durchweg gute Erfahrungen damit gemacht und mein Mitsubishi ist sehr wählerisch, was seine Reparaturen angeht. Wann immer es geht greife ich auf diese Alternative zurück, denn die Preise bei Mitsubishi (stellvertretend für andere Fernost-Hobel) bin ich nicht gewillt hinzublättern, wozu auch wenn's nicht zwingend sein muss? Somit bleibt eigentlich nur noch die 5 Sterne aus dem Hut zu ziehen auch wenn die Produktpalette für meinen Geschmack noch umfangreicher sein könnte, doch das liegt immer im Ermessen des jeweiligen Hertsellers, inwieweit er Drittanbietern den Verkauf von Ersatzteilen gestattet – Nipparts kann man das beileibe nicht ankreiden, die sind schon recht gut sortiert.

    SoLong

    Der TÜV-Pharao

    Warnhinweis:
    Schnellkickern wünsche ich einen kapitalen Getriebeschaden nachts um 2.00h , mitten in der Wüste und – selbstredend - im Funkloch (oder wahlweise leerem Handy-Akku)... *knirsch* ;-)
    ...
  • Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
    Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
    1-1 von 1  Tipps & Tricks rund um's Bike
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    Produktbeschreibung Nipparts Heth Buss / Nipparts - Japanteile

     
    Allgemeine Informationen Nipparts Heth Buss / Nipparts - Japanteile
    gelistet seit: 07.10.2003
    Hersteller: Nipparts
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