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Nissan Almera Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Nissan Almera N15
ein Testbericht von mika2005-10-03 19:02:24vom 03.10.2005Empfehlung: ja
Vorteile: -günstig
-zuverlässig
-langlebig...Nachteile/Kritik: -Schwächen im Detail
-zu schwache Bremsen
-Verbrauch nicht unter 7,5 liter
Nun, wie immer ist es auch hier so, er gefällt oder er gefällt nicht. Der Nissan Almera N15 war bei seiner Markteinführung nicht gerade der Knaller. Im laufe der Jahre zum Glück 1 mal Modellgepflegt überzeugt er z.B. beim Sondermodell "motion" optisch durch das GTI-Paket. Mein Almera ist Baujahr 1999 und überzeugte mich in Manila-Grün und mit breiten Schlappen. Ist das Grün sehr ansehnlich, so sind die breiten Reifen im Format 215/40 R16 YOKOHAMA nicht zu empfehlen. Sie sind einfach zu laut! Die Farbe der Polster ist dabei typisch japanisch bunt. Die Inneneinrichtung ist in einem langweiligen schwarz und hellgrau gehalten, läßt aber keine Fragen offen. Es gibt nichts was sich nicht selbst erklärt. Optisch gewonnen hat die Modellreihe besonders durch die geänderten Rückleuchten und den veränderten Stoßfängern.
Haptik:
Ja, wie fühlt er sich denn nun an? Unspektakulär! Der Armaturenträger glänzt zu weilen wie die Hände eines Masseurs und fühlt sich auch so glatt an. Das Lenkrad und der Schaltknauf sind für schwitzige Hände nicht geeignet. Die Sitze sind straff gepolstert und bieten auf den forderen beiden Plätzen einen guten Seitenhalt. Unverständlich ist die fehlende Lendenwirbelstütze. Man sitzt genau da, wo man sitzen sollte und fühlt sich auch bei 1,86m nicht wie in einem Schraubstock. Die Kopffreiheit ist sehr großzügig.
Verarbeitung:
Nissan hat die bessere Verarbeitung und Renault die bessere Kostenstruktur. So hat Nissan nach der Fusion mit Renault wieder zu der alten sehr guten Qualität zurückgefunden. Zu bemängeln gibt es bei meinem Auto die Dichtungen der vorderen Fenster und das je nach Straße nervige knirschen eineiger beweglicher Teile. Hey, noch nicht einmal die berühmten drei Punkte.
Zuverlässigkeit:
Er läuft und läuft und läuft. Der Almera ist eine Auto für Sparfüchse. Hält man die vorgeschriebenen Inspektionen während der Garantiezeit noch ein, so kann man sofern die Flüssigkeits-stände regelmäßig überprüft werden dies später auch mal lassen.
Tipps:
Sind vorn Schmutzfänger angebracht, setzt sich gern Dreck in den forderen Kotflügeln ab.
Klebepolster, die es in jedem Baumarkt gibt, unterdrücken das klappern der Hutablage.
Nissan Almera ist ein zuverlässiges und unverwüstliches Fahrzeug
ein Testbericht von zosch2005-03-26 13:43:05vom 26.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: hier stimmt auf jedenfall das Preisleistungsverhältnis...Nachteile/Kritik: Ersatzteile sind relativ teurer, für meinen Anlasser habe ich damals 620 DM bezahlt
Ich habe mir den Wagen vor ca. 5 Jahren gebraucht gekauft, der Vorbesitzern war ein Geschäftsmann und dadurch "Vielfahrer",
trotzdem ist der Wagen auch jetzt noch in einem technisch eiwandfreiem Zustand, der Wagen hat bisher alle TÜV-Vorstellung ohne Beanstandung bestanden.
In der Ganzen Zeit hatte ich nicht einmal eine Panne, der Motor läuft tadellos und hat keinen Ölverlust und obwohl der Wagen nie in der Garage stand gab es bisher keine Probleme mit Rost.
Einziges Ersatzteil war der Anlassser.
Insgesamt ist der Wagen angenehm zufahren:
- kaum Fahrgeräusche im Innenraum
- Instrumente übersichtlich angeordnet und leicht bedienbar
- keine Nervigen Klappergräusche
- niedriger Verbrauch (6 liter bei sportlicher Fahrweise)
- gute Stassenlage
- auch bei Erreichen der Endgeschwindigkeit bleiben alle guten Fahreigenschaften erhalten.
ein Testbericht von cockerhurst2005-03-11 15:33:50vom 11.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: nettes Aussehen, 3 Jahre Garantie...Nachteile/Kritik: zu klein im Vergleich
Hallo, liebe Autofreunde,
wenn Ihr Euch für den Nissan Almero Tino interessiert, so habt Ihr sicherlich schon einiges an Infos wie z.B. Prospekte gesammelt. Deshalb schreibe ich nicht die technischen Daten vom
Prospekt ab, sondern berichte von meinen zweijährigen Erfahrungen
mit diesem Wagen.
Ich kaufte einen 2,2 Di elegance als Vorführwagen mit 11.000 km
und verkaufte ihn mit 82000 km nach zwei Jahren. Denke, da lernt
man einen Wagen schon kennen.
Warum kaufte ich dieses Fahrzeug? Mehr Zufall, hatte schon einen
Nissan, dieser bekam einen größeren Defekt und der Händler machte
mir ein relativ gutes Angebot. Einen Minivan wollte
ich immer schon mal haben und so griff ich zu. Die erste Wahl war es nicht
für mich, in diesem Segment eher der Opel Zafira.
Generell kann man sagen, daß der Tino im Vergleich zu anderen Fahrzeugen dieser Klasse doch enger ist. Von den Variationsmöglichkeiten der Sitze wie im Zafira meilenweit entfernt.
Fahrverhalten: Liegt relativ gut, in der Mittellage etwas schwammig, man gewöhnt sich aber schnell und fährt sicher. Bremsen
mittelmäßig. Einparken ebenfalls gewöhnungsbedürftig.
Karosserie: keine Klappergeräusche, aber starkes Dröhnen und
Vibrationen durch den Dieselmotor. Man gewöhnt sich. Fährt man mal
einen anderen Wagen, wird einem aber wieder bewußt, wie laut der
Almera Diesel ist. Die Lackierung war leider nicht so gut. Meine
Farbe war silbermetallic. Auf der gesamten Frontschürze wurde die
Lackierung auf Garantie erneuert, weil sich der Lack großflächig
ablöste. Wahrscheinlich Verarbeitungsfehler.
Motor und Getriebe:
Der Dieselmotor hat eine außergewöhnliche Anfahrschwäche. Unter
2000 U/min läuft so gut wie nichts. Danach geht der Motor aber
vehement zur Sache und man hat das Gefühl schnell unterwegs zu sein. In der neuen Motorvariante soll die Durchzugsschwäche behoben sein. Der Verbrauch belief sich auf 7,4 - 9,2 Liter. Das
könnte besser sein. Ölverbrauch wurde nicht gemessen. Die Höchst-
geschwindigkeit betrug ca. 185 km/h. Die Beschleunigung 13,8 sec/
100 km wurde subjektiv schneller empfunden als real vorhanden.
Im Wechsel vom 3. auf den 4. Gang hatte er den meisten Power.
Die Maschine war akkustisch ständig überrepräsentiert. Nach dem
Wechsel auf ein anderes Fahrzeug wußte ich wieder, was ruhiges
Fahren bedeutet. Der Almera Tino Diesel ist eindeutig ein Traktor.
Das Getriebe war nach 70000 km hinüber und mußte komplett auf
Garantie umgetauscht werden. Die unteren Gänge lassen sich relativ
unsauber schalten. Sonst gab es keine Probleme, von anderen Tino-
Fahrern weiß ich aber von häufig auftretenden Turbo-Defekten. Ich
blieb davon verschont.
Innenraum: Die Anmutung der Innenraumausstattung ist wirklich
Geschmackssache. Mir hat es nicht gefallen. Wirkt billig und ist
es auch. Grau in grau, die Sitzmuster geschmacklos. Das verbaute
Plastik in den Türen und am Armaturenbrett ist sehr anfällig, da
zu weich. Im nu ist alles verkratzt und nicht mehr heraus zu be-
kommen. Schaut Euch gebrauchte Tinos beim Händler an, überall das
Gleiche. Da besteht ordentlicher Nachbesserungsbedarf. Die Elegance Ausstattung war soweit OK. Mehr braucht man nicht.
Das Radio spielte so miserabel (Senderempfindlichkeit), daß es auf
Garantie umgetauscht wurde. Es änderte sich nichts. Also liegt es
an der Trennungsschärfe des verbauten Nissan-Radios. Wegen der
besonderen Blende ist es schwierig, ein Radio aus dem Zubehör-
handel zu verbauen.
Die elektrischen Verbraucher arbeiteten einwandfrei. Die Heizung
braucht etwas länger bis zum Ansprechen. Die Klimaanlage und
Zirkulation könnte verbessert werden. Es ist entweder Durchzug
(spürbar) oder garnichts. Klimaanlage kühlt massiv oder nur lau
(wenig differenziert). Filter muß konsequent gewechselt werden,
sonst läßt merklich die Leistung nach.
Der Kofferraum läßt sich gut beladen ist aber zu klein. Das können andere Hersteller besser. Auch kann man nicht die Transportleistungen eines Kombis erwarten, wenn man die Sitze um- legt. Der Tino ist einfach zu kurz.
Die Sitze sind mittelmäßig. Hinten einfach zu klein. Sitzen drei
Leute dort, kommt allseits Platzangst auf. Eigentlich eine Zumutung. Durch den Velour lädt man sich elektrisch auf und bekommt beim Aussteigen einen Schlag. Besonders bei kalttrockenem
Wetter im Winter oder bei naßkalter Witterung. Das gilt auch
für die Mitfahrer. Bei Vergleichen mit anderen Marken gab es keine
derartigen Problme. Bei einem vorhergehenden Nissan Primera hatte
ich das Problem ebenfalls. Nissan war machtlos dagegen.
Fazit: Der Tino sieht nicht schlecht aus, ist im Mitbewerbervergleich zu klein, die Qualität ist mittelmäßig und
der Preis ca. 21000,-- zu hoch. Bei Mängeln ist der Hersteller
kulant.
...
ein Testbericht von carsten19622005-01-12 09:10:48vom 12.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: guter Preis, schönes Fahrgefühl...Nachteile/Kritik: Hutablage klappt nicht ausreichend hoch, Verletzungsgefahr
Im vorletzen Jahr stand ich vor der Entscheidung mir einen gebrauchten, einen neuen oder einen für einen Tag zugelassenen Wagen zu kaufen. Der Nissan Primera, den ich bis dahin 12 Jahre lang gefahren bin, hatte nach der langen Zeit dann doch so ein paar technische Defekte. Nach 12 Jahren war das aber ok. Ich habe mich dann für den Kauf einer Tageszulassung eines Almera mit 1500 ccm³ Hubraum und 98 PS entschieden. Wichtig war mir, einen nicht zu kleinen Wagen, aber auch nicht zu großen Wagen mit günstigen Betriebskosten zu
erwerben. Dies ist mir mit dem Almera gelungen. Die Farbauswahl war etwas eingeschränkt, da ich auf die Auswahl, die der Händler auf dem Hof hatte, angewiesen war. Das machte aber nichts, da mir dies fast egal war (aber nur fast). Letztendlich habe ich mich dann für ein silbernes Model entschieden.
Natürlich musste die Optik des Auto stimmen. Dies tut sie. Als Alternative hatte ich noch den Ford Focus ins Auge gefaßt. Ausschlaggebend war dann aber der Service der Nissanwerkstätten, die ich bisher kennengelernt hatte, denn damit bin ich sehr zufrieden! Bei Opel habe ich bei mehreren Werkstätten haarsträubende Dinge erleben müssen, so dass diese Marke für mich für alle Zeiten ausser Acht fällt. VW kam nicht in Frage, weil sich kein Verkäufer für mich interessierte. Haben die das nicht nötig? Andere Marken habe ich dann nicht mehr betrachtet.
Die Acenta-Ausstattung des Almera gefällt mir sehr gut. Der Bordcomputer bietet so mache Spielerei, die ich bei meinem alten Wagen noch nicht kannte: Durchschnittsverbrauch, extra Kilometerzähler, Prognose für noch zu fahrende Kilometer mit der vorhandenen Tankfüllung, gefahrene Zeit. Bordcomputer, Klimaanlage, Radio und CD-Spieler befinden sich in einer Einheit dem sogenannten N-Form. Man hat alles im Blick. Die geregelte Klimaautomatik ist eine wunderbare Sache. Man stellt eine Wunschtemperatur ein, den Rest (Temperatur, Zuluftstromstärke, Ort des Zuluftstroms (Fußraum oder Konsole)) erledigt die Automatik zu meiner vollsten Zufriedenheit.
Besonders gut ist, dass Radio, CD und Bordcomputer vom Lenkrad aus bedient werden können. Zunächst habe das für Spielerrei gehalten. Aber schon nach wenigen Tagen habe ich die Geräte nicht mehr anders bedient. Tolle Idee!
Die üblichen Anzeigen im Armaturenbrett sind übersichtlich angeordnet und lassen bei mir keinen Wunsch offen.
Die fünftürige Version des Almera bietet auf allen Plätzen guten Sitzkomfort. Auch auf längeren Fahrten. Der Fahrersitz bietet noch einige weitere Einstellmöglichkeiten, um die Sitzposition zu verändern. Die Lehne der Rücksitze ist umklappbar, so dass größere Gegenstände aus dem Kofferraum durchgeladen werden können.
Beim Kofferraum hat sich die Hutablage als nicht so günstig angeordnet herausgestellt. Wenn man etwas schweres in den Kofferraum laden möchte und sich mit der Last in den Kofferraum beugt, dann stößt man sich zwangsläufig den Kopf an der leicht scharfen Kante der Hutablage, weil man sie einfach übersieht. Man blickt nach unten und stößt mit der Stirm gegen die Hutablage. Hier ist Vorsicht geboten. Allerdings ist dies vielleicht auch ein wenig von der Körpergröße abhängig und trifft so nur zufällig eine bestimmten Kreis von Menschen.
Vermisst habe ich gegenüber dem zuvor gefahrenen Fahrzeug die beheizbaren Aussenspiegel. Leider wird dies für den Almera nicht angeboten.
Praktisch ist das im Kofferraum an der Seite montierte Netz. Dahinter lassen sich viele kleine Dinge, die sonst durch den Kofferraum purzeln, gut verstauen. Für die gegenüberliegende Seite kann so ein Netz nachgekauft werden. Der Preis ist jedoch mit 70 € völlig überzogen.
Der Motor hat mit 98 PS eine gute Durchzugskraft. Diese Leistung muss der Wagen auch schon haben, da er mit 1250 kg Gewicht nicht gerade leicht ist für seine Baugröße. Der Motor läuft ruhig. Die Geräuschentwicklung empfand ich nach dem Kauf zunächst als etwas lauter als bei dem alten Fahrzeug. Inzwischen bin ich aber sehr zufrieden.
Das Fahrzeug liegt sicher auf der Straße. Man hat es immer gut im Griff. Die Servolenkung ist sehr leichtgängig, was zu Anfang gewöhnungsbedürftig war, da die Lenkung des alten Fahrzeugs trotz Servolenkung schwergängiger war. Jetzt bin ich sehr zufrieden.
Das Fahrzeug hat als Tageszulassung 12500€ gekostet. was meiner Meinung nach ein ausgezeichnetet Preis ist. Die erste große Wartung kostete 215 €. Der Preis ist auch ok. Reparaturen sind noch keine angefallen. Wäre ja auch schlecht nach der kurzen Zeit! Der Spritverbrauch ist recht unterschiedlich. In der Stadt fahre ich mit durchschnittlich 7,0 l auf 100 km. Auf der Landstraße ist ein Verbrauch von 5,0 l auf 100 km möglich. Bei Höchstgeschwindigkeit, wen wunderts, geht der Spritverbrauch kräftig in die Höhe auf mehr als 12 l je 100 km. Bei einer Autobahnfahrt, die sich an der Richtgeschwindigkeit von 130 km/h orientiert liegt der Durchschnitsverbrauch zwischen 6,7 und 7,6 l je 100 km.
In der Haftpflicht ist der Nissan Almera in Stufe 14 und in der Volkasso in Stufe 18 eingestuft.
Fazit: Dieses Auto würde ich wieder kaufen. Es bietet in seiner Klasse alles was ich erwarte.
...
bjlghs, 13.01.2005
hatte den almera auch schon mal, nicht ganz so toll ausgestattet wie deiner Bj1997, aber ich kann die eindruumlcke, die du vermittels, nur bestaumltigen, fahre selbst einen primera 1,8 traveller siehe bericht dazu und bin auch von verarbeitungsqual
katze370, 12.03.2006
Hab mir auch schon öfters den Kopf eingestoßen, aber nach ca 4 Wochen hatte ich es kapiert. Sehr guter Bericht
ein Testbericht von Andre30042004-07-06 12:15:50vom 06.07.2004Empfehlung: ja
Vorteile: Angenehm zu fahren, leise, günstig im Unterhalt,geräumig...Nachteile/Kritik: zum teil die Verarbeitung und bei eingeschalteter Klimaanlage etwas schwacher Motor.
Hallo,
ich möchte heute über meinen Nissan Almera 1.4 Salsa berichten.
Der Wagen ist Baujahr 12/99, also einer der letzten der alten Serie und aufgrund der Version Salsa eigentlich komplett mit allem ausgestattet.
Design:
Von außen muß ich sagen, hat mir der Alemra auf Anhieb gefallen, zwar gelten Nissan Fahrzeug allgemein als etwas bieder und langweilig, aber ich finde ehrlich gesagt das die Form des Wagen doch eine gewisse Sportlichkeit hat.
Außerdem ist er von der Formgebung her einfach praktisch, da er nicht nur geräumig sondern auch recht übersichtlich ist.
Innenraum:
Der Raum gestalltet sich sehr aufgeräumt,
alles ist wo es hingehört und als Fahrer hat man wirklich kein Problem damit schnell und angenehm seinen Platz hinterm Lenkrad zu finden und sich gut mir allem anzufreunden. Die Oberfläschen und verarbeitet Materialien sind selbst heute noch 1a und ehrlich gesagt netter als bei einigen Kompaktwagen späterer Baujahre, einzig die zum Teil nicht ganz korrekte Verarbeitung stört hier manchmal. Denn es kommt doch hier und da mal vor das sich das ein oder andere Geräusche im Innenraum breit macht das wohl so eigentlich dort hingehört.
Besonder positiv sind an dieser Stelle aber noch die in der Salsa Version serienmäßig eingebauten Sportsitze, die wirklich super angenehm sind und besonders auf längeren Strecken viel Freude machen.
Fahwerk und Motor:
Das Fahrwerk des Almera ist eindeutig neutral ausgelegt, wobei er in schnellen Kurven gern mal über die Vorderräder zum Kurvenrand schiebt und dies besonders gern bei Regen.
Leider hat Nissan im Bezug auf die Technik einen Schritt zurück gemacht, denn anders als bei seinem Vorgänger dem Sunny, besitzt der Almera hinten keine Einzelradaufhängung mehr sondern nur eine durchgehende Starrachse, was der Sportlichkeit einen deutlichen Abbruch getan hat.
Man merkt schon deutlich das der Almera in schnell gefahrenen Kurven auch schnell an seine Grenzen kommt und wenn es gar übertreibt er auch gern mal mit dem Heck ausbricht...sonst aber muß man sagen der Wagen fährt sich sehr angenehm und ist wie schon gesagt sowohl in der Stadt als auch auf langen Strecken sehr schön und angenehm zu fahren.
Hierbei sollte aber angemerkt werden das der 1.4 Liter Motor zwar relativ wenig Sprit verbraucht, bei eingeschalteter Klimaanlage aber auf der Autobahn nicht nur Freude macht, da ihm hier doch das ein oder andere mal die Puste schnell ausgeht.
Fazit:
Ein gelungenes Auto das für jeden der nicht meint ein Almera könnte man fahren wie einen BMW, eine wirklich gute Alternative zu VW Golf oder Opel Astra, bietet.
...
ein Testbericht von ulrichmal2004-02-29 09:54:17vom 29.02.2004Empfehlung: ja
Vorteile: gut durchdachte Ausstattung, Tolles Design, günstiger Neupreis...Nachteile/Kritik: Motor ist zu Leistungsschwach
Das einzig gute an einer Panne mit dem eigenemm Auto ist der Leihwagen für die Zeit in der das Auto in der Werkstat steht. Da mein Primera mal wieder dachte es ist eine gute Zeit mal Kaputt zu gehen, steht dieser nun in der Vertragswerkstat und ein netter Ersatzwagen bei mir.
In diesem Fall habe Ich eine Nissan Almera „acenta“ 1.5 5 – tg
Der erste Eindruck:
Äußerlich ein tolles Design, keine Ecken aber auch nicht zu rund. Die Innenausstattung ist wie bei allen Almera sehr gut durchdacht und hat allen Ecken irgendwelche
Staufächer und Hacken um dies und das zu befestigen. Die Sitze machen eine sportlichen Eindruck und sind sehr bequem, in den Sonnenblenden auf beiden Seiten sind beleuchtete Spiegel. Die Rücksitzbank bietet Platz für 3 Personen, allerdings wird es sehr eng. Der Kofferraum ist sehr geräumig.
Kurz gesagt: Das ideale Stadtauto das auch für längere Fahrten geeignet scheint
Fahrtest:
Was als erstes auffällt ist der 5 Zoll Monocrommonitor an dem alle Daten des Bordcomputers, die Klimasteuerung und die Radiosteuerung angezeigt wird
Der Tacho und der Drehzahlmesser sind etwas klein geraten und werden teilweise vom Lenkrad verdeckt. Die Tankanzeige ist leider auch verdeckt
Beim starten ist der Motor sofort da und läuft sehr ruhig. Die 5 Gang Schaltung ist leichtgängig, allerdings ist die akustische Meldung, das der Rückwärtsgang eingelegt ist etwas zeitverzögert.
Beim Anfahren merkt man allerdings den größten Nachteil des Autos, den 1,5 Liter 72 KW Motor. Er reagiert sehr träge und bringt die Leistung nur langsam auf die Räder. Beim beschleunigen muss man oft runterschalten.
Das Straßenverhalten ansonsten ist wunderbar, er hält exakt die Spur, die Lenkung ist sehr direkt. In Kurven fühlt sich der Almera richtig wohl.
Der Verbrauch mit ca. 8 Liter ( bisschen Stadt und viel Autobahn ) ist etwas zu hoch. ( mein 2 Liter Primera Traveler braucht nur 9,5 Liter und ist fast 500 Kg schwerer )
Die Ausstattung im Detail :
ABS, EBD, elek. Fensterheber, elek. Außenspiegel, Bremsassistent, Nissan Audio System mit CD , Kopf und Seitenairbag, Wegfahrsperre, Aktive Kopfstützen, Bordcomputer und andere kleinigkeiten.
Der Preis:
Der Grundpreis liegt bei 15.500 €, mit Klimaautomatik kommen noch mal 1500 € hinzu. Für Metalliclack fallen nochmals 400 € an.
Fazit:
Der Almera ist das Ideale Auto für Singel oder kleine Familien, allerdings macht er erst ab der 1,7 Liter Variante sinn, denn wenn das Auto voll beladen ist, kommt er nicht mehr vom Fleck. Der Preis liegt deutlich unter dem was ein vergleichbarer VW Golf oder Astra kostet, steht aber in der Verarbeitung um nichts nach. Die Ausstattung ist wie bei den meisten Japaner ( wobei bei Nissan nur noch der Name aus Japan ist, das meiste wird in der EU hergestellt ). Eine Probefahrt lohnt sich auf jedem Fall.
...
ein Testbericht von oliva2004-01-03 19:15:26vom 03.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: sehr zuverlässig, preiswert, unkaputtbar...Nachteile/Kritik: klappernde seitenscheiben
Nissan Almera 1,4 GX
Ich Schreibe hier über ein Fahrzeug, das mich in allem Überzeugen konnte, was ein Fahrzeug zu bieten hat.
Ich meine nicht ein Fahrzeug, das vor kurzem den Verkaufsraum Verlassen hat sondern von einem Fahrzeug, das mittlerweile fast 7 Jahre auf dem Buckel hat.
Der Nissan Almera war im Grunde ein Frustkauf. Mein damaliger Astra brachte nach nur 18 Monaten Lebenszeit bereits so viel Nebenkosten durch Mängel mit, das ich mich nach langem und bösem Schriftverkehr mit Opel zum Verkauf des solchen entschied und mich für einen Japaner entschied,
der Grundsätzlich 3 Jahre Garantie auf das Vehikel gibt.
Das Preis/ Leistungsverhältnis hat hier gestimmt. Ein Fahrzeug mit 4 Türen, 75 PS und extras die bei Deutschen Hersteller zu dieser zeit eben extra gekostet hätten. Das Fahrzeug hatte rund 24 000 DM gekostet und war noch 1 000 DM Günstiger als sein Vorgänger. Hatte aber schon die 3 Bremsleuchte, einen zweiten Airbag, Elektrische Außenspiegel und aus einer Nissan Aktion schöne Alufelgen.
Nun ist es fast 7 Jahre her das ich das Fahrzeug fahre und es bereitet mir immer wieder Freude wie zuverlässig dieses Fahrzeug ist.
Ich habe das Auto nur immer brav zur Inspektion gebracht und mehr hat es auch nicht gebraucht. Ich hatte bisher keinen Außerordentlichen Werkstattaufenthalt gebraucht und damit zusätzliche Kosten gehabt. Im Gegenteil, ich habe mich vor kurzem sogar darüber gefreut das ich mal eine Sonderausgabe an Ersatzteilen hatte.
Nach eben fast 7 Jahren hat die Glühbirne meiner Fernleuchte den Geist aufgegeben.
Auch Verarbeitungsmängel die nach Jahrelangem gebrauch auftreten können, fehlen hier.
Von außen kann man auch noch keinen Rost oder Farbverblassungen feststellen. Obwohl das kein Garagenfahrzeug ist, musste ich den Lack bisher noch nicht polieren.
Innen hat man den gleichen Eindruck. Nur bei Schalthebeln wie Scheibenwischer oder Blinker sind nach solcher zeit Abnutzungserscheinungen selbstverständlich.
Der linke Gurt muss man von Hand aufziehen helfen.
Das Handschuhfach klappert auch, aber mit einem Klaps kehrt kurzfristig wieder Ruhe ein.
Anders bei den Fenstern, die Klappern bei höheren Geschwindigkeiten permanent.
Die Polster sind Reinigungsfreundlich und die Bezüge sind noch immer gespannt und zeigen noch kaum Abnutzungsspuren.
Das einzige was mich an diesem Fahrzeug stört, ist, das ich den großen Kofferraum dank der Haubenbügel schlecht nutzen kann und das der Motor im inneren doch laut ist.
Fazit:
Ein Zuverlässiges Fahrzeug das nur seine tatsächlichen Unkosten kostet.
Ach ja, vielleicht wäre dieses noch zu erwähnen, mein Almera hat zurzeit 135 000 Km auf dem Buckel.
...
ein Testbericht von forwarder2003-12-04 14:38:20vom 04.12.2003Empfehlung: ja
Vorteile: qualitative Verarbeitung, zuverlässig, Preis-/ Leistung stimmt...Nachteile/Kritik: -----------------
Als langjähriger Nissan-Fahrer möchte ich Euch heute einmal den Nachfolger meines Nissan Sunny ein wenig näher bringen. Und da ich und auch meine Familie begeistert und überaus zufrieden mit den Nissan-Modellen bin / sind, sollte man an dieser Stelle anderen auch dieses Auto und diese Automarke nahabringen.
Wie schon erwähnt - ich fahre einen Nissan Sunny und das schon seit über 4 Jahren (siehe meinen Sunny-Bericht). Nun hat sich eine Freundin von mir den Nissan Almera 1,4 gekauft. Sie hatte ebenfalls einen Sunny und wollte diesen auch eigentlich nur am vergangenen
Wochenende reparieren lassen, doch schließlich hat sie sich zum Kauf des Almera´s entschlossen. Für die Verhandlung und letztenendes für die Probefahrt war ich verantwortlich.
Leider ist kein Bild des Almera vorhanden, es entspricht aber dem des Almera 1,6. Aber auf der Homepage von Nissan (www.nissan.de) findet Ihr sicher ein Bild.
Der Almera sticht in Form und Ausdruck wirklich ins Auge. Er ist ein schnucklicher Kleinwagen, der für den Alltag - sowohl für die Stadt, als auch für Überland und Autobahn - bestens geeignet ist. Seine Form ist charakteristisch für die Japaner, jedoch gut für den europäischen Markt geeignet, denn wer sich einmal die wiklichen Japaner, Koreaner etc. anschaut, der erkennt den wahren Geschmack der Menschen in Japan oder Korea... Aber das sei hier mal dahingestellt. Denn man sollte vielleicht auch nicht den Geschmack hier anbringen, da man sich in Japan wahrscheinlich beim Autokauf eher dem Nutzen des Fahrzeugs widmet und nicht dem Aussehen.
Zunächst zu den technischen Daten:
Man kann den Almera in verschiedenen Formen erwerben: es gibt ihn als 3 - und 5 Türer (bezogen auf das Modell von 1998) und in den verschiedensten Ausstattungsvarianten: Ambiente, Comfort, Super Seven, S, um nur einige zu nennen. Von den Motorenarten weiß ich auf alle Fälle, daß man ihn als 1,4 und 1,6 Liter mit jeweils 75 und 90 PS erhalten kann.
Meine Freundin hat sich den 1,4 er als Super Seven und als 3-Türer gekauft. Super Seven bedeutet, daß dieses Auto ein spezielles Modell der Almera-Reihe ist.
Er hat Vorderradantrieb (5 Gang Handschaltung) und fährt mit Super-Bleifrei. 5 Sitzplätze sind vorhanden. Dieses Modell hat folgende Austattung: Fahrer-, Beifahrer- und Seitenairbags, ABS, Servolenkung, Wegfahrsperre, 5 Kopfstützen, Nebelscheinwerfer und einen Dach-Heckspoiler. Weiterhin war ein Autoradio mit Kassettenfach und Fernbedienung von Sony dabei, was sicherlich auf das Autohaus ankommt. Elektrische Fensterheber und Klimaanlage fehlen leider, doch diese Dinge sind ja nicht zwingend notwendig, obwohl sie schon komfortabel sind, wenn man sie denn hat (-:
Der Almera hat ein Leergewicht von 1215 Kg und eine Leistung von 55 KW, was 75 PS entspricht. Und dennoch hat er eine gute Zugkraft und überträgt für dieses kleine Wägelchen recht viel Leistung auf die Straße. Seine Höchstgeschwindigkeit ist mit 169 Km/h angegeben, die - wie bei allen anderen Automarken - natürlich in der Realität höher ist. zum Vergleich: bei meinem alten Sunny (gleiche Leistung) ist die Höchstgeschwindigkeit mit 170 Km/h angegeben, doch auf der Geraden sind schon ca. 180 Km/ h und bergab sogar kanpp 200 Km/h möglich.
Preislich liegt der Almera am Beispiel des Almeraß´s meiner Freundin bei ca. 6900 € (Baujahr Nov. 1998). Ihr Modell hatte jedoch nur 49000 km auf dem Tacho, es waren Alu-Sommer-Räder, neuwertige Winterräder dabei und er befand sich in einem Top-Zustand. Je nachdem wo man das Auto kauft, kommt es selbstverständlich zu Preisunterschieden, doch generell ist das nicht von hohem Betrag...
Die Innenausstattung ist wirklich sehr ansprechend, da die Instrumente übersichtlich und klar angeordnet sind. Die Sitze bieten guten Seitenhalt, da an den Oberschenkeln und im Rückenbereich an den Seiten Erhöhungen vorhanden sind, die einem Sportsitz ähneln. Farblich sind sie auf die Autofarbe abgestimmt - hier war es ein Blaumetallic, daß in die Sitze integriert wurde und somit harmonischen Einklang findet.
Innengeräusche sind eher wenig zu hören, da das Auto sehr ruhig läuft. Man hat immer das Gefühl, daß das Auto aus ist, denn er ist wirklich sehr leise.
Was mir auch erwähnenswert erscheint, daß die Rücksitzbank teilbar ist - sehr vorteilhaft, wenn man einmal längere und unhandliche Teile befördern will, die so ohne weiteres nicht in den Kofferraum passen.
Im Großen und Ganzen hat der Nissan Almera ein sehr nettes Auftreten und ist sicher nicht nur für Frauen als Kleinwagen geeignet, sondern auch für die Männerwelt attraktiv. Schon allein durch seinen geringen Verbrauch (liegt zwischen 5 und 7 Litern, kann auch mehr sein - je nachdem wie man Fahren definiert) wäre er in Erwägung zu ziehen.
Das Preis- / Leistungsverhältnis ist wie immer bei Nissan hervorragend, da man ein rundrum gelungenes und ausstattungsreiches Fahrzeug für einen annehmbaren Preis bekommt. Da können andere Hersteller sicher nicht mithalten.
Ich hoffe, daß ich Euch mit meinem Bericht dieses Auto ein wenig näher bringen konnte und bin froher Erwartung dankbar für jedes Kommentar. Sicher habe ich nicht alles erwähnt, was es zu erwähnen gibt, doch darauf könnt Ihr mich ja aufmerksam machen. In diesem Sinne danke ich Euch fürs Lesen...
ein Testbericht von Polgara2003-03-13 16:42:54vom 13.03.2003Empfehlung: ja
Ich fahre seit Oktober ´99 den Almera Emotion mit 90 Ps. Allerdings wird er morgen einem Nissan X-Trail weichen.
Ich möchte hier nicht auf die technischen Details eingehen, da eben jener Almera im März 2000 von der rundherum überarbeiteten Version abgelöst wurde.
Was mir sehr positiv aufgefallen ist, ist ganz klar seine Durchzugskraft, was bei 90 Ps auch kein Problem sein sollte. Der Kofferraum ist groß genug, um den normalen Großeinkauf für 2 Leute zu verstauen. Mit umgeklappter Rückbank konnten wir 2 Fahrräder transportieren, wobei aber bei einem Rad das Vorderrad ausgebaut
werden muß. Im ganzen lief der Wagen sehr wartungsfrei, daß heißt, es wurden die normalen Checks gemacht ohne das irgendetwas außer der Reihe gewechselt werden mußte. Allerdings hatte der Wagen zwei Mal "gezickt". Darauf gehe ich aber in dem Negativ-Bereich ein. Ansonsten gefällt mir der Kundenservice bei Nissan sehr gut. Ich bin dort immer freundlcih behandelt worden und es ist bei den Checks auch nichts gemacht worden, was nicht im Vorfeld abgesprochen war.
Was mir negativ auffällt, ist der, meiner Meinung nach, etwas hohe Benzinverbrauch mit etwa 9l auf 100Km. Bei längeren Strecken sinkt er mal auf knapp über 8l, im Winter steigt er schon mal auf 10l....
Das empfinde ich als etwas viel. Nun zu "Zicken" von oben...
Im Sommer letzten Jahres brach dann auf der Autobahn im Platzregen auf einmal das Kupplungsgelenk des Scheibenswischers. War ziemlich ärgerlich, wurde aber kostenlos bei Nissan repariert, da es unter die Garantie fiel.
Nun will die Zentralverriegelung der Beifahrertür nicht so richtig, d.h. mal schließt sie, mal eben nicht. Allerdings kann ich da nichts zur Reparatur sagen, da ich ja einen neuen Wagen habe und mich um die Reparatur nicht mehr kümmern muß. Nissan weiß darum und hat den Wagen so wie er ist in Zahlung genommen.
Nachteilig empfinde ich auch die lackierten Stoßstangen, da ich mittlerweile von 2 Wagen gestriffen worden bin und eine Stoßstange ziemlich viel kostet. Laut Nissan kostet die hintere 700€ und das gebe ich nicht für einen Kratzer aus.
Im großen und ganzen hatte ich viel Spaß mit dem Auto, auch wenns mal kurz getrübt wurde. Wer günstig an einen Almera kommen sollte, kann unbedenklich zugreifen.
...
ein Testbericht von Lencer2003-01-15 21:11:00vom 15.01.2003Empfehlung: ja
Seit 5 1/2 Jahren fahre ich nun schon den Nissan Almera. Ich habe ihn neu gekauft. Da gerade eine Sonderaktion lief, bekam ich für 26000 DM Gesamtpreis (rund 13.300 Euro)auch eine Klimaanlage gratis dazu. Der Rest der Ausstattung/Preis war Standard zu der Zeit (ABS, Servolenkung, Sportsitze, Metalliclack ...) Leider musste ich auf elektronische Fensterheber und Zentralverriegelung verzichten, die ich auch jetzt noch schmerzlich vermisse. Aber darum soll es hier nicht gehen. Ich will Euch lieber völlig objektiv von meinen Erfahrungen mit dem Auto berichten.
Gekauft habe ich Ihn mir, weil mir
das sportliche Design einfach gut gefiel, und das Preis/Leistungsverhältnis o.k. war. Zudem ist der Platz sowohl vorn als auch hinten sehr groß, so das ich mit 1,88 m keine Probleme habe, das Auto auch bei voller Platzbelegung zu fahren (Knie hinter den Ohren, ihr versteht was ich meine ...)
Mit 75 PS ist mir der Wagen nicht sportlich genug. Gerade auf Berg- und Autobahntouren vermisst man 20-30 PS. Dann wird der Wagen bei 150 km/h auch sehr laut.
Mein durchschnittlicher Benzinverbrauch beträgt im Drittelmix rund 7,5 Liter. Mehr als 8,5 Liter hab ich noch nie verbraucht.
Nach nunmehr 90.000 km hatte ich folgende Mängel. Von Anfang an gibt es Probleme mit den Fenstern. Irgendwie schließen sie nicht richtig, d.h. bei höherer Geschwindigkeit (auf der Autobahn) hört man öfters Zuggeräusche. Die Türen quietschten nach ca. 25000 km (Halterungsband wurde garantiegemäß ausgetauscht) Nach 55.000 hatte ich eine defekte Dichtung der ABS-Zuleitung (kein Garantiefall). Unverständlicher Weise wurden nach 30000 km die Bremsen komplett ausgebaut, geprüft und wieder eingebaut (durfte ich bezahlen!!!). Die Bremsklötze waren runter nach 45.000 km. Nach ca. 72.000 km versagte ein Kontaktschalter der Tür der für den Warnlaut bei angeschaltetem Licht zuständig ist. Alles in allem waren dies aber geringe Mängelkosten.
Deshalb gebe ich dem Auto die Note gut. Ich hab mich wohl ein wenig in das Teil verliebt. Zudem sieht man eher selten einen Almera, was durchaus ein Kaufanreiz ist. Wem die neue Bauform nicht gefällt, der kann sicher getrost auch auf den "alten" Almera gebraucht zurückgreifen.
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