Jeder PC-Besitzer kommt normalerweise nicht drum rum, dass man sich entsprechende Daten sichert, wofür es ja mittlerweile genügend Möglichkeiten gibt. Da heutzutage in den meisten Fällen die Datensicherungen über CDs, Speichersticks, Streamerbänder oder Zip-Disketten erfolgen und jeder so seine dafür notwendigen Komponenten im PC eingebaut hat, ist ein Speichermedium und damit auch die dafür notwendige Komponente nach wie vor nicht wegzudenken. Zumindest ist sie in den meisten PCs noch anzutreffen und wenn nicht dann bauen sie die meisten sich noch ein.
Die Rede ist von dem guten alten 3,5 Zoll Diskettenlaufwerk und der damit verbundenen Diskette, die jeder bei sich zuhause mehrfach gelagert hat und auf die immer wieder gerne zurückgegriffen wird.
Obgleich die Laufwerke im einen und anderen Fall doch viel beansprucht werden, halten sie eigentlich recht lange. Es kommt allerdings durchaus auch mal vor, dass eines nicht mehr so richtig will und man sich ein neues zulegen muss.
Im Vergleich noch vor Jahren bekommt man diese heutzutage hinterher geschmissen. Für ein neues der Marke Noname zahlt man heute beispielsweise bei Pearl 12,90 Euro.
- Maße des Diskettenlaufwerks –
Das Diskettenlaufwerk hat eine Größe von 14,8 x 9,9 x 2,9 cm und wiegt rund 334 Gramm.
Es ist vorderseitig mit einer grau weißen Blende versehen, die es bei diesem von Pearl auch in schwarz und silber gibt.
An diese sind neben der Laufwerksklappe, die LED-Anzeige sowie die Diskettenauswurftaste vorzufinden
Rückseitig befindet sich der Anschluss für das Floppykabel sowie für den Stromanschluss, außerdem der Schrittmotor. Desweiteren gibt es noch einen Jumper, der versetzt werden muss, wenn das Diskettenlaufwerk nicht als Master fungieren soll.
- Einbau -:
Dieser verhält sich sehr einfach. Man öffnet das Gehäuse, entfernt die Blende am 3,5 Zoll Schacht und führt das Diskettenlaufwerk bis zum Anschlag ein.
Das Laufwerk wird anschließend mit den mitgelieferten Schrauben an der rechten und linken Wand des Schachtes fixiert. Danach wird rückseitig der Stromanschluss gesetzt sowie das Floppykabel angeschlossen, dass dann mit dem Floppy-Anschluss auf dem Motherboard verbunden wird. Sofern schon zuvor ein Diskettenlaufwerk angeschlossen war, dürfte dies erst recht kein Problem darstellen.
- Erfahrung -:
An Diskettenlaufwerken hab ich bis heute schon so einige gehabt, die allerdings immer ein paar Jahre gehalten haben und es sich somit auch nie um einen totalen Fehlkauf handelte, selbst wenn man auf kein Markenprodukt zurückgegriffen hat wie es eben bei diesem der Fall ist.
Da bei mir ein Diskettenlaufwerk in meinem Ersatz-PC den Geist aufgegeben hatte, war die Anschaffung eines neuen von Nöten, wobei es sich eben um dieses hier handelte.
Nach dem schnellen Einbau kam das Teil auch schnell zum Einsatz, das von Anfang an, keinerlei Probleme zeigte angefangen beim Erkennen durch das Bios bis hin zu weiteren Aktionen.
Alles wurde in Sekundenschnelle erkannt und konnte problemlos in Aktion gebracht werden, d.h. es konnten Dateien gelesen und installiert werden.
Auch das Abspeichern von Daten, seien es nun Textdateien, Grafiken oder Treiber erfolgte unter Windows XP reibungslos ohne irgendwelche Probleme, egal ob es sich nun um Noname Disketten oder um Markendisketten handelte.
- Fazit -:
Ich kann es mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen, dass in meinem PC kein Diskettenlaufwerk
vorhanden ist, weshalb ich darauf auch erstmal noch nicht verzichten möchte. Allerdings wird es auf längere Sicht hin wohl aber doch darauf hinauslaufen, dass die Diskettenlaufwerke völlig verschwinden, was man ja auch schon daran erkennt, dass in einigen neuen PCs diese gar nicht mehr vorhanden sind. Trotz allem war und ist es nach wie vor eine praktische Komponente, auf die man, wenn’s schnell geht, gerne zurückgreift.
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Die guten alten Disketten....
ein Testbericht von junior332007-04-15 09:59:34vom 15.04.2007Empfehlung: ja
Vorteile: robust, sehr fehlertolerant...Nachteile/Kritik: recht langsam
Wer kennt sie nicht, die guten alten Disketten mit immerhin 1,44 MB Kapazität. Im Zeitalter von Memorysticks und bootfähigen CD-ROMS scheint kein Platz mehr zu sein für die Diskette, aber ich denke gar nicht daran, mein Diskettenlaufwerk auszumustern. Ganz im Gegenteil sogar, vor ca. einem Jahr war mein Diskettenlaufwerk defekt und ich musste mir ein neues besorgen. Ich habe dafür bei Mediamarkt rund 13 € bezahlt.
Wofür braucht man denn heute noch ein Diskettenlaufwerk ? Ich sichere auf einer Diskette z.B. Treiberdateien oder ich erstelle individuelle Bootdisketten. Für beides lohnt es sich nicht, eine CD zu brennen, da die Datenmengen einfach zu klein sind. Außerdem habe ich noch ein recht großes Diskettenarchiv, auf das ich von zeit zu Zeit noch zurückgreife.
Es hat die Maße 14,8 x 9,9 x 2,9 cm ( Länge x Breite x Höhe ), passt also genau in einen 3,5 Zoll-Einbauplatz. Auf der Vorderseite besitzt es eine graue Plastikblende im typischen PC-grau. Wenn der PC mal eine andere Gehäusefarbe haben sollte, gibt es auch noch Blenden in anderen Farben, die man separat erwerben kann. Auf der Rückseite des Laufwerks befinden sich die Anschlüsse für das Datenkabel sowie für die Stromversorgung. An den Seiten befinden sich jeweils zwei Bohrungen, durch die das Diskettenlaufwerk mit dem Laufwerkskäfig verbunden wird.
Der Einbau geht schnell und problemlos vonstatten. Den PC vom Netz trennen, die Schrauben des alten Laufwerkes entfernen, das alte Laufwerk entnehmen und die Kabel für Daten und Stromversorgung abziehen. Die Kabel werden auf das neue Laufwerk aufgesteckt, es wird in den Laufwerkskäfig geschoben und mit vier Schrauben verschraubt. Schon ist das Laufwerk ausgetauscht und das neue Laufwerk kann die Arbeit aufnehmen.
Im täglichen Betrieb gibt’s an dem Laufwerk nichts auszusetzen. Es arbeitet fehlerfrei, liest alle Disketten ( auch ältere ! ) klaglos ein und speichert auch alles, was ich auf einer Diskette abspeichern möchte. Auch das Booten von selbsterstellten Boot-Disketten klappt reibungslos. Einziges Manko ist das Tempo des Laufwerkes, aber das ist bauartbedingt. Eine Diskette kann niemals so schnell sein wie eine Festplatte oder ein Memorystick.
Ich halte das Diskettenlaufwerk nach wie vor für unverzichtbar. Und solange es solche Laufwerke gibt, werde ich sie verwenden, da sie einfach sehr praktisch sind, robust und gute Dienste leisten.
Ich vergebe satte fünf Sterne und eine Kaufempfehlung, sofern nicht sowieso schon vorhanden.