Fridolin und Tweety
Nymphensittich
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Nymphensittich
Nymphensittich
Nymphensittich

Nymphensittich

Platz 3 in der Kategorie "Vogelarten".
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (4.9 von 5)

Nymphensittich gebraucht & neu

Nymphensittich Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (4.9 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (10/10).
Bewertungsverteilung:
Futterkosten:  gering
Pflegeaufwand:  mittel
Spielbereitschaft:  hoch
Vorteile
  • Lustige und niedliche Tiere, werden schnell zahm, imitiert herrvorragend Geräusche, unkompliziert, munter, neugierig, mit ihm wird es nie langweilig
  • Muntere Gesellen, die eine Menge Schabernack treiben, unkompliziert in der Haltung, treu und anhänglich
  • Sehr inteligente Vögel. Das schwarmleben zu beobachten ist einfach herrlich.
  • Sehr schöner Vogel, kann sehr zahm werden. Jedoch sind Vögel natürlich wie hier beschrieben kein Produkt.
  • neugierig, verspielt,
Nachteile/Kritik
  • Klar, Dreck gibt's auch, und der Käfig muss auch ab und zu mal gesäubert werden, aber das nimmt man gerne in Kauf...
  • machen ne Menge Dreck und neigen dazu ALLES ( auch Kabel u.Ä.) anzuknabbern,die Lebenserwartung ist wesentlich höher als bei Wellensittichen und nicht zu unterschätzen
  • Können laut sein. Machen Dreck wie jedes Tier kommt nur immer drauf an wie man sie hält.
  • sind manchmal ganz schön zickig
  • manchmal etwas laut
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Simonster

IM NACHPFEIFEN EIN WAHRER MEISTER

ein Testbericht von 2003-07-13 21:44:30 vom 13.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Lustige und niedliche Tiere, werden schnell zahm, imitiert herrvorragend Geräusche, unkompliziert, munter, neugierig, mit ihm wird es nie langweilig...
Nachteile/Kritik: Klar, Dreck gibt's auch, und der Käfig muss auch ab und zu mal gesäubert werden, aber das nimmt man gerne in Kauf...
Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Ich kann es immer noch nicht fassen! Vor euren Augen befindet sich doch glatt mein 100. Erfahrungsbericht den ich bei Ciao verfasst hab. *stolzbin* Und bei so einer Zahl möchte ich ja nicht einfach über irgendwas schreiben, sondern über was besonders. Nach längerer Überlegung fiel mir ein, dass ich doch einfach über mein Lieblingshaustier schreiben könnte, dem Nymphensittich, da ich hier auch schon jede Menge Erfahrungen gemacht habe. Zur Zeit besitzt meine Familie nämlich einen, wir hatten aber auch schon mal einen zwei. Auf jeden Fall sind Nymphensittiche äußerst lustige Tierchen. Scheinbar ewig munter, extrem neugierig und wahre Meister im Nachpfeifen. Aber da ist noch viel mehr...

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Der Nymphensittich – Wer? Wie? Was? Wo?
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Anfangen möchte ich erst mal mit ein paar allgemeinen Nyhmensittich-Daten. Die natürliche Heimat des Nymphensittich ist, wie der des Wellensittichs auch, Australien. Dort bewohnt er Grassteppen, Trockengebiete, Halbwüsten, Landwirtschaftsgebiete, jeweils mit Wasserstellen.
Ausgewachsene Nymphensittiche haben eine Größe von etwa 32 cm (Kopf bis Schwanzspitze), und ein Gewicht von 80-100 Gramm. Die Lebenserwartung liegt im Normalfall bei etwa 15 Jahren, er kann aber auch noch älter werden. Geschlechtsreif ist der Nymphensittich mit etwa 9 Monaten.

In ihrem Aussehen kann man sagen, dass Nymphensittiche eine Mischung aus Wellensittich und Kakadu sind. Vom Wellensittich haben sie die Augen, den Schnabel und den Schwanz (nur alles ein klein wenig größer), vom Kakadu haben sie die kleine lustige Federhaube auf dem Kopf. Von der Größer her halten Nymphensittiche von den anderen zwei Verwandten etwa die Mitte.

In Sachen Farbschläge hat der Nymphensittich aber seinen eigen „Style“. Von Natur aus haben Nymphensittiche viel grau mit ein wenig weiß (wie auf dem Foto oben). Das Köpfchen ist meistens gelb, bei den Männchen ein wenig ausgeprägter als bei den Weibchen. In dieser Standardfarbe ist der „Nyhmphy“ auch bei uns noch am meisten anzutreffen und wird als Wildtyp bezeichnet.
Auch oft zu sehen ist der so genannte Lutino. Hier ist die Hauptfarbe des Nymphensittichs gelb in verschiedenen Tönen. Ein wenig weiß ist bei ihnen meistens auch noch vorhanden.
Eine weiterere Nymhensittich-Art ist der Weißkopf. Typisch für ihn sind die vielen kräftigen weißen Flecke mit leichtem grau.
Dann gibt es da natürlich auch noch gescheckte, also Nymphensittiche, welche ein Gefieder haben, welches eine Mischung von zwei Typen sind (z.B. gelb mit grau.).
Einige wenige haben sogar ein gemustertes Gefieder in Perlenform. Daher werden diese Eigenschaft auch als geperlt bezeichnet.
Wer großes Glück hat, kann auch einen Albino finden (weißes Gefieder, rote Augen). So einen habe ich aber bisher nur auf einem Bild gesehen. Solche kommen eben extrem selten vor.

Eine weitere Auffälligkeit bei dem Nymphensittich ist der orange-rote Wangenfleck, den er an beiden Seiten trägt. Doch es gibt auch Arten, die kein solchen Fleck haben.

Soviel zum Aussehen. In dieser Hinsicht ist die Vielfalt nicht ganz so groß wie bei den Wellensittichen, bei denen es ja sehr viele unterschiedliche Farben gibt.

Zum Preis: Dieser befindet sich bei Nymphensittichen etwa bei 45 Euro. Hört sich zunächst viel an, jedoch finde ich, dass es keinesfalls zu viel ist. Nymphensittiche sind meiner Meinung nach schon etwas besondereres, als z.B. ein Wellensittich.


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Eigensch aften
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An dieser Stelle möchte ich kurz auf das typische verhalten des Nymphensittichs eingehen. Allgemein kann man sagen, dass diese von Natur aus äußerst neugierig sind. Trifft er auf neue Gegenstände werden diese erst mal begutachtet und dann auf ihren Nutzen getestet. Zudem sind sie auch sehr gelehrig. Zahme Nymphensittiche suchen stets den Kontakt zum Menschen. Weiterhin kann man ein typisches Verhalten zwischen Männchen und Weibchen unterscheiden. Männliche Nymphensittiche sind eher verspielt und lernfähiger, da sie immer nach neuen Möglichkeiten suchen, dass Weibchen zu imponieren. Sie schnappen das auf, was sie hören (Töne oder sogar Wörter) und versuchen dann beim Weibchen Eindruck zu schinden, was einfach zum Balzverhalten des Männchen gehört. Außerdem sind sie, wie ich finde, auch ein wenig kontaktfreudiger gegenüber Artgenossen oder dem Menschen. Weibliche Nymphys dagegen sind da schon unabhängiger und gehen eher ihren eigen Weg. Meistens setzten sie sich auch gegenüber dem Männchen durch und sind oft dickköpfig. Zudem haben sie weniger Angst vor anderen kleinen Haustieren (z.B. Hasen), als männliche Vögel.
Ob man das jetzt wirklich so verallgemeinern kann, weiß ich auch nicht ganz, es sind halt die Erfahrungen, die ich bisher mit Nymphensittiche gemacht habe.

Übrigens: Männchen unter sich vertragen sich in sehr vielen Fällen. Ein Weibchen und ein Männchen natürlich erst recht (kleine ungefährliche Rangelheiten kann es immer geben). Zwei Weibchen geraten da schon eher in Streit, was aber auch keine Regel ist.

Noch was: In puncto Lautstärke ist der N-Sittich schon ein wenig lauter, als z.B. der Wellensittich (aber der ist ja auch kleiner). Aber das heißt nicht, dass einem die Ohren ausfallen. Oft schreit er ja auch gar nicht, nur z.B. um Artgenossen zu rufen oder wenn er unbedingt aus dem Käfig möchte. Läuft mal der fernseher oder Musik kann es auch sein, dass dies der Nymphensittich als herausforderung ansieht und versucht, die Lautstäkre unbedingt zu übertrumphen...


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Der Kauf
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Hat man sich dazu entschlossen, einen Nymphensittich zu erwerben, kann man dies entweder direkt beim Züchter oder in der Zoohandlung tun. Jedes größere Tiergeschäft bietet Nymphensittiche an. Doch egal wo man ihn sich erwerben möchte, sollte man sich beim Kauf Zeit lassen, damit man ja nicht ein Tier kauft, welches bereits eine Krankheit hat. Gesunde Tiere erkennt man daran, dass sie munter umherlaufen bzw. fliegen (wenn sie nicht grad schlafen) und den Kontakt zu Artgenossen suchen und ein vollständig ausgebildetes Gefieder (selbst Jungtiere, die den Nistkasten grad erst verlassen haben). Außerdem sollte auch die Seriosität des Geschäfts bzw. Verkäufers überprüft werden und auch wie die Nymphensittiche dort gehalten werden. Da sollte man z.B. drauf achten, ob genügend sauberes Wasser vorhanden ist, der Käfig sauber ist, ob auffällig viele Tiere schlafen und stark aufgeplustert sind (Krankheitsanzeichen!). Zudem sollte man auch darauf achten, wie voll die Käfige sind. Können die Tiere sich halbwegs frei bewegen (noch besser: fliegen)? Sollten die Nymphensittiche Platz zum Freiflug haben, fliegen sie dann auch? Wenn nicht, kann das wieder ein Hinweis auf eine Krankheit sein. Und dann wäre da noch eine Sache: Bilden zwei Nymphensittiche offensichtlich ein Pärchen, sollte man die beiden nicht trennen, sondern beide kaufen.
All diese Beobachtungen sind wichtige Entscheidungshilfen beim Kauf. Wenn man wegen irgend etwas Bedenken haben sollte, dann sollte man besser vor einem Kauf zurücktreten.

Hat man die Absicht, den Vogel zu zähmen sollte man natürlich einen Jungvogel erwerben. Dieser hat noch keine schlechten Erfahrungen mit Menschen gemacht und ist daher leicht zutraulich. Hier fällt das Zähmen wesentlich leichter, als bei älteren Tieren, die es schon gewohnt sind, in einem Schwarm zu sein und gar schon einen Partner gefunden haben. Am besten ist ein Alter von 6 bis 7 Wochen, hier sind Nymphensittiche für neue Eindrücke und Freunde besonders offen. Ab diesem Alter ist er auch nicht mehr von seinen Eltern abhängig und ist fähig, allein auf Futtersuche zu gehen.


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Ein Vogel oder zwei?
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Grundsätzlic h gilt: Besser zwei Nymphensittiche, damit sich ein einzelner nicht einsam fühlt. Wenn tagsüber niemand im Haus sind, ist es sogar Pflicht, mindestens zwei zu kaufen, der sich der Nymphensittich einfach zu Tode langweilen und vereinsamen würde. Dennoch läßt es sich bemerken, dass zwei Nymphensittiche nicht so zahm werden, wie einer, der einzeln gehalten wird. Aber das heißt nicht, dass sie immer nur Angst haben. Stellt man sich geschickt an, kann man auch beide zähmen, zum Beispiel mit einigen Leckerbissen. Traut sich dann der einer sich dem Menschen zu nähern, folgt auch meistens der andere.
Einzeln gehaltene Vögel suchen dagegen eher den Kontakt zum Menschen, was bleibt ihm auch anderes übrig? Diese werden dann meistens auch zahmer. Aber lieber zwei nicht so zahme Nymphensittiche, als ein Zahmer, der an einem Tag über einen längeren Zeitraum alleine ist.
Das ist bei uns zum Glück nicht so: Zur Zeit halten wir auch nur einen Nymphensittich, aber man kein keinesfalls sagen, er langweilt sich oder fühlt sich einsam. Bei einer Großfamilie wir ist wirklich immer einer Zuhause. Meine Mutter arbeitet nicht, hat also Zeit, sich vormittags um den Vogel zu kümmern. Nachmittags kommen dann meine Geschwister und ich nach Hause und da gibt’s dann erst Recht kein Problem mehr. Und mal ganz abgesehen davon: unser Nymphensittich „wohnt“ mit unseren zwei Wellensittichen zusammen und vertragen sich sehr gut. Natürlich sollte das aber kein Dauerzustand bleiben. Selbst wenn jederzeit einer im Haus ist, der den Vogel beschäftigen kann, wird dieser doch einen Artgenossen vermissen. Nach einiger Zeit sollte man ihn dann wirklich einen Freund dazu gesellen, was wir auch machen werden.


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Was Nymphensittiche alles brauchen
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Bevor man sich einen Nymphensittich zulegt, sollte in der Wohnung schon die gesamte Ausstattung bereit stehen. Diese besteht als erstes natürlich aus einem Käfig. Und dieser kann nie groß genug sein. Kleine Flüge von einem Stab zum anderen sollten mindestens möglich sein. Aber auch ein sehr großer Käfig darf kein Daueraufenthaltsort des Vogels sein (Ausnahme: Vogelvoliere). Eine Mindestgröße von etwa 80 x 60 x 80 cm sei hier genannt.
Die Form des Käfigs sollte rechteckig sein, damit der Nymphensittich gut klettern kann. Daher ist es auch wichtig, dass die Gitterstäbe waagerecht angeordnet sind.
Die Sitzstangen sollten am besten so dick sein, dass die Zehen des Vogels nicht ganz drumrum passen. Ich empfehle, auf die Standardstangen aus dem Handel zu verzichten und statt dessen geeignete Naturäste in den Käfig zu stecken. Diese haben eine unregelmäßige Dicke und geben so dem Nymphensittich eine Art Fußmassage. Außerdem werden die zehen besser abgenutzt.

Zu der Innenausstattung des Käfigs sollten nicht nur Futternapf etc, sondern auch einige Spielmöglichkeiten gehören. So kann z.B. eine kleine Strickleiter oder andere ähnliche Klettersachen den kleinen Freund eine Zeit lang beschäftigen. Im Tiermarkt gibt es noch zig weitere verschiedene Spielsachen.
Eine kleine Vogelbadewanne ist auch sehr nützlich, ab und zu baden Nymphensittiche gerne mal. Einen kleinen aufhängbaren Spiegel für den Käfig kann man auch kaufen, diese täuschen dann einen Artgenossen vor (unser Nymphensittich fällt darauf echt jedesmal rein *g*).

Wichtig ist, dass man Spielsachen für sowohl den Käfig, als auch für außerhalb kauft. Sitzt der/die Nymphensittich(e) im Käfig, müssen sie sich ja irgendwie beschäftigen, außerhalb ja auch. Für außerhalb des Käfigs kann man prima einen Spielbaum für den kleinen Freund anfertigen. Einfach einen dickeren und größeren Ast mit Verzweigungen in einen großen Topf voller Erde stecken und diesen dann mit Spielsachen (Strickleiterchen, Kletterstangen, Glöckchen, ...) und der ein oder anderen Leckerei bestücken. Schnell hat der Nymphensittich dann seinen Lieblingsplatz gefunden und knabbert vor Langeweile nicht so schnell irgend etwas an (Tapeten sind hierbei sehr beliebt ;-)


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Was Nymphensittiche alles fressen
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Als Grundnahrungsmittel gibt es da natürlich die Fertigmischung aus dem Zoohandel, bestehend aus verschiedenen Hirsekörnern, Hafer, Weizen und Sonnenblumenkernen. Dennoch sollte natürlich nicht nur diese Körnermischung angeboten werden. So ist es für die Gesundheit des Vogel gut, auch ein wenig Obst und Gemüse zu verfüttern, wie z.B Äpfelstücke, Orangen, Trauben, Paprika usw. Zitrusfrüchte sind nicht ganz so geeignet. Frischer Blattsalat in kleineren Mengen kann den Speiseplan auch unbedenklich erweitern.

Beliebt sind natürlich auch diese Knabberstangen, die es für praktisch jeden Heimvogel gibt. Diese haben sogar noch den kleinen Nebeneffekt, dass sich der Nymphensittich die Körner dadurch, dass sie fest an der Stange kleben, „erarbeiten“ muss und somit für kurze Zeit beschäftigt wird.
Als weitere Körnerart gibt es da noch die Kolbenhirse. Hier hängen die Körner an kleinen Zweigen und werden vom Vogel abgezupft. Bisher war bei unseren Nymphensittichen solche Kolbenhirsezweige immer heiß begehrt!

Außerdem mag unser Nymphy auch Brot sehr gern. Besonders Körnerbrot, hier werden dann immer die Körner herausgezupft.

Ungeeignet sind aber auf jeden Fall Essensreste, zudem Chips, Salzstangen etc. Diese enthalten zu viel Salz und wie Süßigkeiten auch, zu viel Fett.


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Wie wird ein Nymphensittich zahm?
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Zum Glück sind Nymphensittiche von Natur aus sehr neugierige Wesen und daher leichter zu zähmen, Dennoch sollte man nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Findet ein neuer Vogel ins Haus, sollte er an seinem ersten Tag nicht mehr gestört werden, da er sich erst mal an sein neues Zuhause gewöhnen muss.
In den nächsten Tagen kann man sich dann langsam dem Käfig nähern und ruhig auf den Nymphensittich einsprechen. Zeigt er bis hierhin keine Angst mehr, kann man dann vorsichtig die Käfigtür aufmachen und laaaaaangsam die Hand hineinstecken. Geht dies auch ohne Probleme, führt man die Hand sachte zum Vogel. Ein kleiner Leckerbissen (z.B. Kolbenhirse) kann hier Wunder wirken. Steigt der Vogel dann auf die Hand bzw. auf den Finger ist das erste Eis gebrochen. Dies sollte dann so lange wiederholt werden, bis der Vogel immer auf die Hand steigt. Dann ist es zeit für den ersten Freiflug...


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Lernt ein Nymphensittich sprechen?
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Der Traum eines jeden Vogelbesitzers: Sein kleiner Schützling kann sprechen! Wie sieht’s denn in dieser Hinsicht beim Nymphensittich aus? Im Grunde ähnlich wie beim Wellensittich: Sie sind keine großen Sprachtalente wie z.B. der Beo oder Graupapagei, trotzdem ist es nicht unmöglich. Hier und da gibt es mal einen Nymphensittich, der fähig ist, zu sprechen. Natürlich sollte man nicht zu viel erwarten, zwei, drei Wörter sind schon wirklich eine gute Leistung. Mit dem Nachpfeifen und Imitieren von Tönen und Melodien sieht es da schon wesentlich besser aus, darin sind die Vögel zum Teil wahre Meister. Besonders Männchen sind sehr lernfähig, da sie immer wieder etwas suchen, womit sie ein Weibchen beeindrucken können. Besonders Pfeifen wird hier groß geschrieben. Möchte man seinem Vogel nachpfeifen oder sprechen lassen ist es wichtig, die Melodie bzw. das Wort immer wieder zu wiederholen und das am besten zu bestimmten Ereignissen. Kommt man z.B. in den Raum, wo sich der Vogel immer befindet, könnte man hier „Hallo“ sagen. Wiederholt man das oft und man hat einen talentierten Vogel kann es schon sein, dass man bald vom Nymphensittich mit einem „Hallo“ begrüßt wird, so bald man das Zimmer betritt.
Sollte es mal nicht au Anhieb klappen, nicht gleich aufheben. Merkt man mit der Zeit, dass der Vogel nicht lernfähig ist, darf man es ihm natürlich nicht übel nehmen...


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M eine Erfahrungen
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S o, nun möchte ich von meinen Erfahrungen mit Nymphensittichen berichten. Zwar stecken im oberen Teil ja auch schon massig Erfahrungen drin, hier möchte ich aber verstärkt auf die Erlebnisse eingehen.

Unseren ersten Nymphensittich haben meine Familie und ich November 2000 von einer Nachbarin geschenkt bekommen, welche damals noch unter anderen Nymphensittiche gezüchtet hatte. Zuvor hatten wir schon einige Vögel gehabt, darunter sehr viele Wellensittiche. Wir hatten in diese Richtung also schon einige Erfahrungen gemacht. Auf jeden Fall war es ein weiblicher Lutino und wir haben sie auf den Namen „Chicca“ getauft. Dieser Nymphensittich wurde auch wirklich schon sehr schnell zahm, ich glaube, er (bzw. sie) kam schon am ersten Tag auf dem Finger. Langsam wurde sie dann immer zahmer und zahmer. Sie flog fröhlich durch unser ganzes Haus, kam mal auf den Kopf oder die Schulter geflogen und ganz witzig: Sie leistete oft unseren Kaninchen im Wohnzimmer Gesellschaft. Sie ging richtig in deren Käfig hinein und knabberte Heu, ohne Angst vor den Hasen zu haben. Im gegenteil: Hat sie sich bedroht gefühlt, hackte sie sogar mit dem Schnabel nach ihnen (natürlich ist nichts passiert). War sie beim Essen außerhalb des Käfigs, hat sie natürlich auch versucht, etwas zu ergattern. *g* Auf jeden Fall fühlte sich Chicca bei uns pudelwohl.

Dann, etwa ein Jahr später, hat uns unsere Nachbarin einen zweiten Nymphensittich geschenkt. Prinzipiell ist es ja immer besser, mindestens zwei Nymphensittiche zu halten. Diesmal war (bzw. ist, wir haben ihn heute noch) ein graufarbener, also ein Wildtyp (ein Männchen). Wir steckten beide aber nicht in den selben Käfig, sondern hielten sie in verschiedenen Zimmern. Wir wollten nicht, dass sie nur noch unter sich waren, und sich von uns abwenden, was ja meistens so ist, wenn man mehrere Vögel hält. Dennoch haben wir die beiden fast täglich ein bis zwei Stunden zusammengesetzt. Und so wurde auch mit der Zeit der neue Nymphensittich immer zahmer, den wir übrigens auf den Namen „Berry“ „getauft“ hatten. Ich glaube, er hatte viel von Chicca gelernt. Noch besser: Schon bald konnte er Sachen, die sie nicht machte. So fing er plötzlich an, Töne nachzuahmen, die wir ihn vorgepfiffen hatten, was er wirklich gut hinbekam und sich äußerst witzig anhörte. Ich habe ja oben schon geschrieben, dass Männchen eher nachpfeifen, als Weibchen. Und mit diesem Pfeifen rief er immer den anderen Vogel, um diesen (eben ein Weibchen) zu beeindrucken. Süß oder? ;-) Es kam noch besser: Da wir zu Berry immer oft mit ausgestrecktem Zeigefinger „Komm her“ gerufen haben und ihn so aufgefordert haben, zu uns zu fliegen, kam er einige Male wirklich angeflogen. Und dann plötzlich, konnte er es selbst sagen!! Wir hatten ihm also indirekt sprechen beigebracht. Natürlich konnte er es nicht so deutlich aussprechen wie Menschen, lauschte man aber etwas genauer hin, könnte man genau hören. Um unser Weibchen zu imponieren, ging er natürlich zu ihr hin und sagte zu ihr immer wieder „Komm her“, was das Ganze natürlich noch lustiger klingen ließ. Als wenn er sie wirklich aufgefordert hätte, her zu kommen, was natürlich vollkommen absurd ist und nur zum Balzen diente. Aber auch andere Geräusche schnappte unser Berry auf, unter anderem Wellensittichgeräusche oder die von den anderen vögel, dei wir haben.
Wir hatten also zwei putzmuntere Nymphis.

Leider kam dann im August 2002 ein sehr trauriges Ereignis. Chicca starb gerade mal mit etwa zwei Jahren durch einen Unfall, auf den ich nicht näher eingehen möchte. An diesem Tag und an den Tagen danach war ich echt todtraurig. Ich hatte diesen Vogel echt schon ins Herz geschlossen (mag für den ein oder anderen „harten“ Typen zwar komisch klingen, es war aber so). Noch nie stand ich einem unserer Haustiere so nahe wie Chicca (selbst der sprechende Berry konnte da nicht mithalten), da sie für mich einfach einzigartig war. Sie war zwar oft dickköpfig, aber genau das mochte ich an ihr. Und trotzdem war sie zahm und kam auch oft auf den Finger und wollte am Köpfchen gekrault werden. Und nun war sie tot! Vielleicht kennt ja einer von euch das Gefühl, wenn ein heißgeliebtes Haustier plötzlich stirbt, dass ist echt verdammt hart. Noch heute muss ich fast jeden Tag an diesen Vogel denken. Begraben haben wir sie übrigens im Garten.

Seitdem haben wir also nur noch einen Nymphensittich, Berry. Wir haben bisher keinen zweiten gekauft, er versteht sich zur Zeit echt prächtig mit unseren beiden Wellensittichen. Er sitzt sogar mit ihnen in einem Käfig und hat auch schon ein paar Mal das Weibchen angesungen und angesprochen („Komm her“). Natürlich werden wir ihn aber in der nächsten Zeit wieder einen zweiten Nymphensittich kaufen. Zur Zeit fühlt er sich aber trotzdem wohl und ist wirklich überaus zahm, fast schon unnormal übertrieben. Andauernd möchte er an seinem Kopf gestreichelt werden (dies kann man übrigens ganz einfach vorsichtig mit einem Finger bewerkstelligen).

Was auch auffällig ist. Von unseren Nymphensittiche wurde nur ein einziger mal kurz krank (wir haben ihn in der Zeit mit warmen Rotlicht bestrahlt), er wurde aber auch wieder schnell gesund. Sonst war aber rein gar nichts. Wenn man Nymphensittiche also richtig versorgt sind sie nicht so leicht krankheitsanfällig.


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Ende
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Abschließen möchte ich den Bericht mit einer kurzen allgemeinen Aussage über Nymphensittiche. Wie ich schon erwähnt habe sind es echt meine Lieblingstiere. Zu recht: Sie werden problemlos zahm, sind stets neugierig (alles muss genauenst untersucht werden), munter, gesellig, lebendig aber auch frech (natürlich ganz harmlos). Zudem wollen sie überall dabei sein, da sie Langeweile hassen. In Sachen Spielbereitschaft kann man hier also die volle Punktezahl geben, da man sich eigentlich nie zu viel mit dem Nymphensittich beschäftigen kann (logisch: Außer er frißt oder schläft grad). Andere Kleintiere sind für ihn auch kein Problem. Einfach nette Haustierchen! Außerdem sind sie vollkommen unkompliziert und machen sie nicht mehr Aufwand (Käfigreinigung reicht etwa einmal die Woche) als seine Verwandten, die (kleineren) Wellensittiche. Deswegen empfehle ich jeden Vogelfreund den Nymphensittich. Wenn sich eine überlegt, sich einen Wellensittich zuzulegen, sage ich: Hol dir lieber einen Nymphensittich, da haste mehr von. Stimmt ja auch, obwohl ich echt nichts gegen Wellensittiche hab (im Gegenteil!!). Nur hat man an Nymphensittichen noch mehr Freude finde ich. Zudem ist ja der Wellensittich ein 08/15-Haustier, sprich, fast jeder hat einen. Ein Nymphensittich ist dagegen schon etwas besonders.
Wer schon Wellensittiche hat, muss überhaupt keine Bedenken bei einem Nymphensittich haben, sie vertragen sich echt super, auch wenn Wellensittiche eben etwas kleiner sind (noch etwas, was für einen Nymphensittich spricht *g*).
Aber auch schon vom Aussehen her, sieht der N-Sittich einfach lustig aus, mit der kleinen Haube auf dem Kopf. Von den Kosten her geht's an sich auch. Klar, ein großer Käfig kann schon zwischen 50 und 70 € kosten, aber sonst hält sich der Preis fürs Fütter und so eingetlzch in Grenzen. Also: Holt euch einen Nymphensittich! ;-)


So, dass reicht eigentlich. Zwar könnte ich noch einiges mehr schreiben, aber ich denke, ihr könnt euch auch schon so ein gutes Bild vom Nymphensittich machen...



Grüße vom Nymphensittichliebhabermonster =)



PS: Diesen Bericht (bestehend aus 3725 Wörter, fast 7 Word-Seiten) widme ich meinem verstorbenen Nymphensittich Chicca.
...
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Kommentare
mausi4
mausi4, 20.12.2005
lg
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Neonbird1861

unsere tweety

ein Testbericht von 2009-05-21 18:38:09 vom 21.05.2009
Empfehlung: ja
Vorteile: alles ...
Nachteile/Kritik: nichts
Hallöchen


Heute möchte ich euch meine Erfahrungen über unser Zusammenleben mit unserer kleinen fliegenden Kobra nahebringen.
Mittlerweile teilt noch ein zweiter Flattermann ihren Käfig, aber dazu ein anderes mal.


Begonnen hat alles für über 2 Jahren als uns eine Bekannte per Telefon erzählte, daß ihre Schwester, die im Pflegedienst arbeitet, sehr oft Tiere bei sich aufnimmt und weitervermittelt. Hierbei handelt es sich um Haustiere deren Besitzer ins Pflegeheim müssen und leider ihre Tiere dorthin nicht mitnehmen können.


Ich lag meiner besseren Hälfte schon monatelang vorher in den Ohren, daß ich wieder ein Haustier möchte. Lieder ist unsere Vermieterin strikt gegen Katzen und Hunde, aber gegen eine Vogel kann sie ja nichts einwenden.
Nach einigem Hin- und Her beschlossen wir also nach Berlin zu fahren und uns die Tierchen vor Ort anzusehen.
Dort angekommen zeigte sie uns 3 Nymphensittiche, die in einer Voliere saßen. Zwei davon wildfarben und eine weiß.
Die beiden wildfarbenen waren Männchen (meine bessere Hälfte, der früher selber diese Tiere züchtete, erkannte das
sofort) und ziemlich wild. Der weiße ein Weibchen zeigte sich dagegen zurückhaltend und ruhig. Nach Aussage sei
der Vogel noch ganz jung, aber Uwe konnte dies an Hand von einigen Merkmalen widerlegen. Wir nehmen an, daß
unsere kleine Dame schon mindestens 5-7 Jahre alt ist. Auch wäre der Vogel gesund..auch dies konnten wir nicht
bestätigen, denn Tweety hatte scheinbar einen gebrochenen rechten Flügel, der sie zwar beim fliegen nicht stört, aber man erkennt es.Das genaue Alter bekamen wir auch am Ring nicht heraus, da dieser ohne Jahreszahl ist.
Nach reiflichem Überlegen entschlossen wir uns den weißen mitzunehmen. Nicht einfach war es die Dame aus der
Voliere in den Käfig zu bekomme, aber nach kleinen Pannen saß sie dann doch drin......neben zwei Wellis, die wir mit
zur Bekannten nahmen. Nach zwei Tagen in dem großen Käfig bei den Wellis (wo unsere Tweety ganz ruhig mit drin saß) ging es dann in der Transportbox Richtung Norden. War ganz schön lustig im ICE als einige Mitreisende sich nicht zurückhalten konnten da mal reinzugucken und ihnen da ein kleiner Flattermann entgegenguckte.

Zuhause hatten wir einen großen Käfig besorgt und Tweety saß nach der anstrengenden Fahrt verständlicherweise nun erstmal total geschaft da drin. Nach und nach erkundete sie nun ihr neues Reich und schien sichtlich ruhiger zu werden, denn hier drin störte sie keiner. Nur zu nahe kommen durften wir ihr in der ersten Zeit nicht. Da wurde das Gefieder aufgeplustert und sie ganz groß gemacht, gefaucht wie eine Kobra als wenn sie damit sagen will, kommt ja nicht näher. Anfangs hat sie natürlich auch gekreischt, aber das wurde nach und nach leiser. Nach und nach wurde dies Verhalten von ihr aber weniger, sie merkte das ihr hier nichts passiert und die beiden "Großen" ihr ja Fressen, Trinken und Leckerlies geben. Sicher werden jetzt einige von euch sagen, wie kann man solch ein Tier nur allein halten??? Man kann, aber das erfordert mehr Zeitaufwand, denn man muß sich mit dem Tier beschäftigen.
Und die Zeit nahmen wir uns auch. Langsam aber sicher wurde unsere Dame immer zutraulicher und handzahm. Aber ihren eigenen Kopf hat sie immer noch. Wenn ihr was nicht paßt, dann bekundet sie dies auch. Und sie kommt nur zu uns, wenn sie das auch möchte. Ansonsten flattert sie durch die Wohnung und stellt so manchen Blödsinn an. Kabel anknabbern, mal quer über den Teppich flitzen und Hühnchen spielen, aber am liebsten bei mir am PC sitzen und den Monitor beobachten, oder mir die Ohren vollquatschen beim sitzen auf meiner Schulter. Tweety ist nun nach über 2 Jahren etwas mehr auf mich geprägt als auf Uwe und meist will sie immer da sein wo ich bin,
sogar beim Essen kochen sitzt sie auf der Abzugshaube und paßt auf. Alles in allem es wird ihr nie langweilig und wenn Frauchen arbeiten muß, ist ja Herrchen zum ärgern da...:-))))))


Was frißt unsere Dame denn so?


Als erstes ist da ganz normales Großsittichfutter, dann natürlich ihre Knabberstangen, Kolbenhirse und auch eine Sepiaschale hängt im Käfig. Dazu noch der Wassernapf und ein Kalkstein. Sie frißt natürlich auch sehr gerne Salat und Gemüse, sogar Kuchen- und Brotkümel werden auf ihrem Spaziergang übern Tisch verspeist. Aber sie ist sehr neugierig und egal was freßbares daliegt, probieren tut sie immer. Auch beim Mittag kann es schon mal passieren, daß sie am Tellerrand sitzt und sich Kartoffeln stibitzt. Scheinbar schmeckt es ihr, also warum nicht.

Man bekommt in Tierhandlungen oft Fertigfutter zu kaufen, aber wir kaufen nur loses Futter. Ist hiebei der Anteil an Sonnenblumen zu hoch kaufen wir Wellensittichfutter hinzu und mischen es.Knabberstangen und Kolbenhirse bekommt unsere Dame auch, obwohl da einige geteilter Meinung sind, aber Tweety hat genug Bewegung und die Stangen sind so im Käfig angebracht, daß die Dame klettern muß um ranzukommen, also wird sie mit Sicherheit kein kleines Pummelchen werden. Salat und Gemüse hänge ich meist zwischen den Gitterstäben auf, so daß sie auch hier Bewegung hat um das Futter zu erreichen. Wir achten sehr darauf das die Futterbeschaffung ihr genügend Bewegung liefert, denn in der Natur müßte sie dies ja auch tun. Und außerdem hält es den Vogel fit und er hat Beschäftigung. Leider scheint unsere Tweety nie Obst bekommen zu haben früher, so daß sie da absolut nicht rangeht. Aber wir haben auch da etwas gefunden um sie auszutricksen. Sie nippt nämlich gerne mal aus Uwes Trinkglas. Also kommt da verdünnter Multivitaminsaft hinein und sie trinkt es. Tja man muß sich halt zu helfen wissen...

Tweetys Zuhause


Wir haben unserer kleinen Dame eine schönen großen Käfig besorgt.
Man sollte sich stets im Vorfeld Gedanken machen welcher Käfig ausreichend ist für den entsprechenden Vogel.
Der Käfig darf nicht zu klein sein und muß ausreichend Sitzgelgenheiten bieten.
Auch müssen die Freß- und Trinknäpfe so angebracht sein, daß keine Kot-bzw Futterreste hineinfallen können.
Die Sitzstangen sollten den Durchmesser haben, so daß die Krallen die Stange zu zwei Drittel umfassen kannn.
Das gewährleistet dem Vogel ein stabilen Sitz darauf und gleichzeitig werden die Krallen abgewetzt, daß sie nicht
zu lang werden können.
Man sollte Sitzstangen verwenden die aus Holz sind, am besten eigenen sich hier Rundhölzer aus Hartholz oder
behelfsweise tuts ein Besenstiel auch.
Da die Futternäpfe meist in der mitte bzw unten angebracht werden, kann man hier Stangen aus Kunststoff ver-
wenden, die sich leichter reinigen lassen.
Desweiteren ist im Käfig ein Kalkstein zum Schnabelwetzen, dient auch gleichzeitg zur Kalkaufnahme für den
Knochenbau. Auch die Sepiaschale ist dort angebracht, sie dient zur Mineralienaufnahme und ebnso zum Wetzen
des Schnabels.
Für ausreichend frischen Sand sollte gesorgt werden. Dieser ist angereichert mit Muschelgritt. Dies fressen die Vögel
auch gerne. Tweety sitzt dann immer auf dem Boden, schart im Sand wie ein Hund und pickt fleißig.


Das Verhalten

In den ersten Wochen verhielt sich Tweety sehr scheu und gab fast keinen Pieps vo sich. Nach und nach aber
wurde sie mutiger und dann fing sie auch mal an zu keifen. Dies allerdings nur wenn etwas im Käfig fehlte, sprich
ihre Knabberstange leer zu werden schien oder ähnliches. Das typische Schreinen, daß diese Vögel oft an den Tag
legen, hörten wir von ihr eigentlich nur, wenn sie mal außerhalb vom Käfig war und dann nicht den Eingang zurück
fand. Aber nach einigen Monaten indenen wir uns intensiv mit ihr beschäftigt haben und sie immer zutraulicher
wurde ließ dies nach.
Heute schimpft sie zwar auch noch, aber meist wenn ihr etwas nicht paßt, dafür sietzt sie des öfteren hinter mir
und sabbelt mir die Ohren voll. Gut verstehen tu ich zwar nix, aber das lern ich schon noch...:-)))))
In der ersten Zeit durften wir sie auch nicht anfassen. Da wurde der Schnabel aufgerissen und gefaucht. Zugzwicken
konnte sie auch ganz schön, aber sie ließ dann gleich wieder loß. Aber es war trotzdem sehr schmerzhaft. Jetzt
zeigt sie mir auch noch den geöffnetten Schnabel, aber das beim Spiel und dann stubst sie nur meinen Finger an
ohne zu zwicken. Klar Köpfchen kraulen ist ja auch schööööner und kann bei ihr Stunden dauern.
Viele denken das diese Vögel allgemein Krachmacher sind. Aber das stimmt nur bedingt. Ist solch ein Tier ständig
nur im Käfig und keiner kümmert sich darum, ist es doch klar das es Langeweile bekommt und auf sich aufmerksam
machen möchte.

So nun noch bischen was allgemeines zu diesen Tieren:
Bevor man sich mit dem Gedanken trägt solch ein Tier oder zwei zu kaufen, sollte man sich schon Gedanken über
die Haltung machen und gegebenenfalls auch mal Literatur oder Menschen zu Rate ziehen, die sich damit auskennen.
Vögel kann man nicht mit anderen Haustieren vergleichen.
Viele denken vielleicht das es einfacher ist einen Vogel als Haustier zu kaufen, aber wer hier nur ein Spielzeug oder
Schmusetier sucht, sollte den Kauf lieber ganz lassen.
Für die Haltung eines Vogels oder eine Päärchens sollte der Käfig groß genug sein. Bei mehreren dieser Tiere ist es
besser sie in einer Voliere zu halten, da diese Tiere viel Bewegungsdrang haben.
Nicht umsonst gelten sie als schnellste Flieger von Australien.
Man sollte diese Vögel immer paarweise halten, aber wir haben bei unserer Dame erlebt, daß auch ein älterer Vogel
ohne große Probleme alleine zu halten ist. Aber dies nur, wenn man für den Vogel genügend Zeit aufbringen tut um sich
mit ihm zu beschäftigen.
Nymphensittiche vertragen sich mit anderen Vögeln hervorragend. Sie sind keineswegs aggressiv.
Wenn man sich solch ein Tier kaufen möchte, sollte man es bei einem Züchter tun. Beim Kauf im Zooladen sollte
jemand dabei sein der etwas von diesen Vögeln versteht.
Wir haben gerade hier erleben müssen, das gerade im Zooladen das Personal nicht sehr fachwissend scheint.
Woran dies liegt sei dahingestellt. Man bekommt zwar Tiere vom Züchter hier angeboten, aber meist verkaufen die
Züchter nur die Tiere an Zooläden, welche nicht zur Zucht oder zur Ausstellung geeignet sind. Man sollte genau
darauf achten welchen Eindruck das Tier macht.
Eine Alternative ist noch sich in einem guten Tierheim umzuschauen, denn auch hier sitzen viele solcher Tiere und
meist werden sie nur schwer wieder vermittelt. Und warum? Weil die meisten ein Jungtier möchten, aber auch ältere
Tiere siehe unsere Tweety sind noch sowas von mopsfidel.
Hier finde ich gut was die Schwester unserer Bekannten tut. Tiere von älteren Menschen, die sich selbst nicht mehr
um die Tiere kümmern können, weiterzuvermitteln. Das ist eine schöne Sache und gerade diese älteren Tieren haben
schließlich auch einen schönen Lebensabend verdient.
Viele fragen sich ja wie erkenn ich eigentlich obs nun ein Weibi oder Männe ist????
- der orangerote Wangefleck der männlichen Jungvögel ist noch matt und darum hält man sie dann oft für Weibchen
- desweiteren kann man am Fischgrätenmuster an der Schwanzunterseite ebenso das Geschlecht erkennen
Ich habe damit auch so meine Probleme, man sollte sich da auf den Rat eines Fachmannes verlassen, da man
sonst einen Oskar im Käfig hat, der plötzlich Eier zu legen beginnt...
Ein Nymphensittich kann in Gefangenschaft bis zu 25 Jahre alt werden. Im natürlichen Lebensraum ist dies deutlich
weniger, aber hier hat er auch andere Bedingungen und seine ganz natürlichen Feinde.
Macht solch ein Tier den keinen Schmutz??? Doch natürlich verliert auch Tweety ab und an mal was, aber dies kann
ich ja mit etwas Wasser und einem Lappen entfernen. Beim Fressen landen schonmal einige Krümel auf dem Tisch.
Aber dem kann man ja vorbeugen, indem man einen Käfig kauft, der einen extra Schmutzauffang hat und somit alles
im unteren Teil des Käfigs landet.

Tja das wars erst mal von mir.
Allen die sich ein solches Tier anschaffen möchten kann ich nur den guten Rat geben, es sich im Vorfeld
genau zu überlegen. Man hat nicht nur einen niedlichen Flattermann im Käfig sitzen, der irgendwann auf die Hand
kommt oder anderes tut, nein man übernimmt auch Verantwortung für das Tier.
Man muß schon bereit sein Zeit aufzubringen um sich mit dem Tier zu beschäftigen, denn nur ein ausgeglichener
Vogel, der genügend Beschäftigung ist "pflegeleicht". Solche Tiere werden dann im Lauf der Jahre auch Freunde
und begleiten uns viele Jahre.
Ich möchte unsere kleine Dame nicht mehr missen, denn sie bereichert unser tägliches Leben ungemein.
Sie ist die frechste und zugleich liebste Schmusebacke die man sich denken kann. Aber sie nimmt sich auch das
Recht einfach nur im Käfig zu bleiben oder turnt durch das Zimmer. Wenn sie zu uns kommt, dann freiwillig und so
soll es auch bleiben.

Noch eins zum Schluß....Mittlerweile hat sich noch ein Flattermann bei uns eingefunden, aber darum gehts im
nächsten Bericht.........:-)))

LG Neonbird
PS: Hier ein Nachtrag, da es Leute gibt, die zwar angeben lesen zu können, was ich aber stark bezweifel. Unsere Tweety hat einen kaputten Flügel und war verhaltensgestört als sie zu uns kam. Darum wissen wir auch ihr genaues Alter nicht genau. Also haben wir sie erst einmal alleine gehalten um eventuelle weitere Schäden von ihr abzuhalten. Jeder erfahrene Züchter weiß, das man kranke bzw. verhaltensgestörte Vögel nie sofort mit anderen zusammen bringen soll. Hierbei steht das Wohl des Tieres im Vordergrund und nicht irgendwelche Meinungen die sogenannte "Tierfreunde" vertreten.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Futterkosten:Futterkosten von Nymphensittich : 3,0 mittel
Pflegeaufwand:Pflegeaufwand von Nymphensittich : 2,0 hoch
Spielbereitschaft:Spielbereitschaft von Nymphensittich : 4,0 hoch
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Kommentare
christianpirker
christianpirker, 03.08.2009
Sehr guter Bericht! Liebe Grüße, Christian
Puenktchen3844
Puenktchen3844, 21.05.2009
Ein guter Bericht. LG
sigrid9979
sigrid9979, 21.05.2009
Guter Bericht ... LG sigi
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Fridolin und Tweety
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Teufelchen85

Sputnick

ein Testbericht von 2006-12-10 12:55:57 vom 10.12.2006
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr schöner Vogel, kann sehr zahm werden. Jedoch sind Vögel natürlich wie hier beschrieben kein Produkt....
Nachteile/Kritik: sind manchmal ganz schön zickig
Hallo liebe Yopis,

ja genau ihr habt richtig gelesen die Überschrift meines Berichtes heißt Sputnick genau wie mein inzwischen schon 11 Jahre alter Nymphensittich.

Wie ich zu ihm kam:
----------------------------

An meinem 9. Geburtstag bekam ich von meinem damaligen Ziehonkel einen kleinen aber feinen Schreihals meinen kleinen Vogel "Sputnick".
Als ich ihn bekam war er noch nicht mal ein ein Jahr alt da er von seiner Vogelmama aus dem Brutkasten geworfen wurde (man muss dazu sagen mein Ziehonkel hat bei sich im Garten Ziervögel gezüchtet also Wellis, Nymphis, und der gleichen).

Als ich Sputnick bekam war ich grade mal 9 Jahre alt und wir verstanden uns von Anfang an sehr gut. Wir haben uns erstmal Schritt für Schritt angenehert in dem wir uns gegenseitig mit Sonnenblumenkernen gefüttert haben. (kein Witz wir haben uns gegenseitig gefüttert.
Meine Mutter durfte ihn nicht füttern nur ich.

Weiter gehts:
--------------------
Später sind wir dann zusammen baden gegangen, haben von einem Teller gegessen und sind seither die allerbesten Freunde.

Nymphensittiche wo kommen die eigentlich her?
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Eigentlich kommen Nymphensittiche aus Australien wo sie heute noch in Schaaren leben. So ca. im 19 Jahrhundert allerdings wurden sie über Schiffswege allerdings auch hier nach Europa gebracht.
Nymphensittiche leben eigentlich in Schwärmen dort in Australien

Für wen sind Nymphensittiche geeignet?
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Also ich würde sagen das Nymphensittiche eigentlich nicht grade für kleine Kinder sind denn sie sind keine Kuscheltiere. Ich habe da mit meinem Vogel besonders viel Glück gehabt.

Was brauchen Nymphensittiche?
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Der Käfig für zwei Nymphensittiche muss eine Mindestgröße von: Länge x Breite x Höhe = 100cm x 50cm x 100cm haben. Jedoch muss man ihm trotzdem jeden Tag genug Freiflug bieten.
Am besten sollten im Käfig keine zum Käfig mitgelieferten Stäbe sich befinden weil diese das natürliche greifverhalten der Nymphensittiche nicht nachahmen. Also lieber in ein Tierfachgeschäft gehen und da lieber sich informieren welche Naturstöcke man benutzen darf. Ich selbst habe leider das am Anfang nicht gewusst und deswegen hat mein Vogel heute noch die Plastiksitzstangen drin. Seine Füße sind nicht mehr grade die besten da er auch einen Vorfall hatte mit seinem Vogelring.
Auf jeden Fall sollte sich im Käfig ein Futternapf und ein Wassernapf befinden wenn möglich nicht grade nebeneinander da der Vogel dann erstens sich überhaupt nicht bewegt und zweitens weil das Wasser dann immer ganz voll ist mit Körnern.
Eine Sepiaschale sollte auch umbedingt in jedem Käfig sein andem sich der Vogel den Schnabel wetzen kann.

Und natürlich bevor ich es vergesse Vogelsand. Dieser sollte am besten auch Kalkstückchen enthalten.

Zur Fütterung und Pflege
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Der Nymphensittich sollte wie jedes andere Tier auch jeden Tag frisches Futter und Wasser bekommen. Ungefähr alle 2 Tage oder 3 Tage sollte der Käfig mit dem kompletten Innenleben also auch Stäbe gesäubert werden. Ab und zu sollte man seinem kleinen Liebling auch mal ein kleines Leckerlie gönnen d.h. z.B einen Hirsekolben oder ähnliches. Dies sollte man allerdings nicht zu oft machen da der Vogel dann recht flugfaul wird und dann nicht mehr fliegt.

Welche Gefahren gibt es für Nymphensittiche im Haushalt?
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Offene Fenster, offen stehende Toiletten, Aqarien, Ritzen wo der Vogel hintendran kletter kann zum beispiel hinter den Schrank. Vor allem auf Pflanzen muss geachtet werden. Man sollte sich bei der Anschaffung schon darüber informieren welche Pflanzen absolut giftig für den gefiederten Freund sind.

Wie erkenne ich ob mein Nymphensittich ein männchen oder ein weibchen ist?---------------------------------------------- -------------
-----------------------

Bei den Männchen ist es meistens so das sie eine sehr ausgeprägte gelbe oder weiße Gesichtsmaske haben. Auf diesen Gesichtsmasken befindet sich dann je nachdem ob man einen wildenen Nymphensittich hat oder nicht ob er auf den Wangen einen leuchten Orangenen Wangenfleck hat oder ob er eine Weißemaske hat auf der entweder gar kein Fleck ist oder dieser leicht durchschimmert.

Welche Farben gibt es bei Nymphensittichen?
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zimt
Lutino

grau geperlt
Zimt geperlt
Lutino geperlt
grau Schecke
grau Perlschecke
Schecke zimt
Perlschecke zimt
grau Weißkopf
zimt Weißkopf
Albino Weißkopf
grau Weißkopf Schecke
zimt Weißkopf Schecke
grau Weißkopf geperlt
zimt Weißkopf geperlt
grau weißkopf Perlschecke
zimt Weißkopf Perlschecke
naturfarben

je nach dem welche Farbgebungen sie haben richtet sich dann auch der Preis. Der normale Nymphensittich liegt so bei etwa 25 bis 30 Euro.

Was kann der Nymphensittich?
--------------------------------- ----------

Nymphensittiche können wenn man sich sehr viel mit ihnen beschäftigt auch sprechen lernen. Sowohl können sie auch wie es meiner konnte das Telefon oder sonstige Geräusche nachahmen. Nymphensittiche sind sehr schöne Sänger und es ist einfach ein Genuss ihnen zu zuhören.

Meine eigenen Erfahrungen?
------------------------------------ -----
Ich kann sagen das ich sehr froh bin diesen wunderbaren Vogel kennengelernt zu haben. Wenn man mal probleme hat hört er einem zu und tröstet einen. Das kann ich jetzt nur von meine Vogel sagen. Mein Vogel macht wirklich alles mit er legt sich mit mir auf die Couch und schläft eine runde mit wenn der Tag anstrengend war. Er spielt sehr gerne und treibt auch oft mal schabernack. Ab und zu muss man ihn auch mal bremsen wenn er zu viel blödsinn macht. Besonders gerne reißt er Tapeten herunter und er eignet sich ganz besonders als renovierer.

Empfehlung?
------------------
Ic h würde jedem der schon etwas älter ist und sich ein eigenes Haustier wünscht den Nymphensittich empfehlen. Jedoch wie schon gesagt man brauch viel Platz und Zeit damit sich der Vogel auch richtig gut fühlen kann.

Liebe Ciaoler, ich hoffe ich konnte euch mit diesem Bericht helfen und wünsche euch noch einen wunderschönen Tag. Liebe Grüsse Teufelchen85
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Futterkosten:Futterkosten von Nymphensittich : 4,0 gering
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Spielbereitschaft:Spielbereitschaft von Nymphensittich : 3,0 mittel
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Kommentare
campimo
campimo, 10.12.2006
9788 Sehr Hilfreich 9788
JoergTh
JoergTh, 10.12.2006
auch dir einen schönen 2. Advent. Gruß Jörg
Leela
Leela, 10.12.2006
sh :o
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Pillow

Nymphensittiche

ein Testbericht von 2005-03-14 12:30:00 vom 14.03.2005
Empfehlung: ja
Das erste mal als ich einen Nymphensittich näher kennenlernte, lebte dieser bei meinem Bruder. Er war scheu und flog sofort los je näher man ihm kam. Als eine Katze mit im Haushalt kam, war es dann ganz vorbei. Resultat: Meine Ma nahm ihm mit! Von da an hieß er "Geier".
Geier sah meinen Pa und war sofort irgendwie hingerissen von ihm. Von nun an ging es aufwärts. ( War Geier schwul?) Keiner konnte ihn anfassen, geschweige denn ihn irgendwie näher kommen. Dann flog er sofort los.Aber sobald mein Pa wach wurde (Schlafzimmer war oben) machte Geier radau und zwar solange, bis meine Ma die Käfigtür aufmachte. Dann flog er sofort nach oben und es war Ruhe. Das ging sogar soweit, das Geier regelmäßig mit unter die Dusche ging. MeinPa war aber auch von Geier hingerissen. Er rief, Geier kam. Da niemand so genau wußte, wie alt unser Vögelchen war, waren wir alle sehr traurig als er leblos im Käfig lag. Besonders natürlich mein Vater.
Mittlerweile habe ich selber Nymphies.
Oma, Opa, Yellow, Junior und Pepsi. Opa und Yellow sind ein Pärchen und haben Pepsi ins Leben gebracht. Es war eine schöne Zeit mitzubekommen wie aus einem häßlichen kleinen, fast schon Dinosaurierartigen Vögelchen ein schöner Vogel wird.
Meine Nymphies machen hin und wieder auch mal ganz schön Krach, aber damit kann ich gut leben. Sie sind frech und neugierig, haben ihren eigenen Kopf. Wollen auch mal beschäftigt werden, also habe ich einen sogenannten Spielplatz errichtet. Natürlich hat mich der ein oder andere auch schon mal gebissen. Aber das war dann auch meine eigene Schuld.
Ich würde meine fünf niemals abgeben.
...
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Bewertung Testbericht:hilfreich
Futterkosten:Futterkosten von Nymphensittich : 4,0 gering
Pflegeaufwand:Pflegeaufwand von Nymphensittich : 3,0 mittel
Spielbereitschaft:Spielbereitschaft von Nymphensittich : 3,0 mittel
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Kommentare
gsg190
gsg190, 14.03.2005
uumlber deinen Nymphensittich passt eher in die offene Kategorie. Ich habe doch etwas mehr Informationen uumlber den Nympfensittich allgemein erwartet.
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charmed

Nymphensittich

ein Testbericht von 2003-11-29 17:27:48 vom 29.11.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr inteligente Vögel. Das schwarmleben zu beobachten ist einfach herrlich....
Nachteile/Kritik: Können laut sein. Machen Dreck wie jedes Tier kommt nur immer drauf an wie man sie hält.
Also ich kann den Nymphensittich als Haustier nur empfehlen.
Er kann zwar laut sein aber welches andere tier kann das nicht?
Mann solte Nymphensittiche mindestens zu ZWEIT halten.
Ein einzelvogel entwikelt sich schnell zum Schreier, wesegen diese wunderbarn Tiere so in verruf geraten sind.
Aber wer würd nicht anfangen zu schreien wenn er nur alleine ihrgendwo eingespert ist??
Und was sie brauchen ist täglichen Freiflug.
Einer ihrer lieblingsbeschäftigung ist es alles anzuknabbern. Aber mit ein paar kleinen vorsichtsmaßnahmen ist das in den griff zu kriegen.
Bei Fragen können sie sich gerne am mich wenden.
Oder unter : www.marcs.nymphenwelt.beep.de
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Futterkosten:Futterkosten von Nymphensittich : 3,0 mittel
Pflegeaufwand:Pflegeaufwand von Nymphensittich : 3,0 mittel
Spielbereitschaft:Spielbereitschaft von Nymphensittich : 4,0 hoch
plysj

Ein Vogel fürs Leben

ein Testbericht von 2003-10-11 12:27:37 vom 11.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Muntere Gesellen, die eine Menge Schabernack treiben, unkompliziert in der Haltung, treu und anhänglich...
Nachteile/Kritik: machen ne Menge Dreck und neigen dazu ALLES ( auch Kabel u.Ä.) anzuknabbern,die Lebenserwartung ist wesentlich höher als bei Wellensittichen und nicht zu unterschätzen
Ich bekam 1989 sehr zum Leidwesen meiner Eltern einen Nymphensittich geschenkt...damals war ich erst 5. Inzwischen fange ich mein Studium an und er ist immernoch da- der selbe Vogel.Bis heute hab ich keine Ahnung, wie alt Coco eigentlich ist,hatte er doch schon 2 Vorbesitzer, aber ich schätze ihn auf mindestens 16.
Meine Erfahrung mit ihm zeigt, dass Nymphensittiche auch allein und mit einem relativ kleinen Käfig ein sehr zufriedenes Leben führen können- vorrausgesetzt, sie haben genug "Auslauf" und Familienanschluss. Coco nutzt seinen Käfig eh nur als Schlaf- und Futterplatz.

Der kleine Kerl hat ein Gedächtnis wie ein Elefant, noch heute traut er meinem Vater nicht über den Weg, da er ihm früher die Krallen stutzen musste und ich bin nach wie vor " sein Mädchen", auch wenn zwischenzeitlich andere Familienmitglieder die Pflege übernahmen.
Das zeigt sich auch, wenn er sich in ein garstiges kleines Biest verwandelt und meinen Freund angreift =0) ... Fremde Männer in seinem Revier haben nicht viel zu lachen!
Kleine warnung auch für Schmuckliebhaber: In den letzten zwei Wochen allein hat Coco es geschafft zwei Ketten zu zerknabbern, währen er auf meiner Schulter saß ( er liebt alles, was glitzert, ist das normal?). Überhapt heißt spielen für Nymphensittiche meist zerknabbern - kein Wunder bei dem Schnabel!

Zuletzt muss ich noch sagen, dass nicht einmal der Tierarzt Coco sein hohes alter ansehen kann. Er ist nicht fett, nicht struppig, er ist kein bisschen ruhiger oder weniger neugierig geworden und fliegt so gut wie eh und je. Demnächst steht für uns beide ein Umzug an, und ich hoffe, er wird mich auch in Zukunft noch begleiten!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:hilfreich
Futterkosten:Futterkosten von Nymphensittich : 4,0 gering
Pflegeaufwand:Pflegeaufwand von Nymphensittich : 3,0 mittel
Spielbereitschaft:Spielbereitschaft von Nymphensittich : 3,0 mittel
Audifreak

Nymphensittiche

ein Testbericht von 2003-10-03 18:14:57 vom 03.10.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: neugierig, verspielt, ...
Nachteile/Kritik: manchmal etwas laut
Charakternymphen

Ich hatte bis vor ca. 1.5 Jahren weder Kontakt noch irgendwelche Erfahrungen mit Nymphensittichen- wollte ich bis dahin auch nie. Aber dann mußte ich der umständehalber einen in "Obhut" nehmen, und meine Vorliebe zu dieser Vogelart begann...

Als der gescheckte Vogel mitsamt seinem Käfig in meinem Wohnzimmer einzog, taufte ich ihn erstmal auf den Namen "Charly". Charly war sehr schön, aber auch sehr ängstlich. Und im Gegensatz zu dem was ich in meiner neuen Errungenschaft, einem Nympfensittichbuch, gelesen hatte, war er sehr ruhig und überhaupt nicht verspielt. Dafür erhoffte ich mir mit Vogelspielzeug, wie z.B. Ringen, einer Schaukel und einem Spiegel mit Glocke Abhilfe..., und wo er am Anfang diesem "komischen Gehänge" noch diskret aus dem Weg ging, da beschäftigte er sich nach wenigen Tagen sehr ausgiebig und interessiert mit dem Glöckchen! Nur, ein Partnerersatz war das trotzdem nicht und er langweilte sich immer noch öfters, er kannte es ja auch nicht anders. Also machte ich mich auf die Suche nach einem 2. Vogel, einem ganz jungen... . Nach ein paar Wochen war es dann soweit, "Chippie", ein wunderschöner geperlter, zog ein und Charly wußte gar nicht, wie im geschah. Chippie ging gleich ganz forsch und neugierig auf Charly los, dieser wiederrum flüchtete. Wir beobachteten die beiden einige Tage sehr ausgiebig, damit wir sie gleich getrennt setzen konnten, falls sie sich anfingen zu beißen. Aber dem war nicht so.

Die beiden bekamen später noch einen größeren Käfig, den ich gleich mit Ästen von Bäumen statt der gekauften, geraden Stangen ausstattete.
1. ist das sehr gesund für die Füße der kleinen Tiere ( durch die unebenheiten und dicke der Hölzer werden die Füße massiert und die Krallen besser abgenutzt)
Und 2. sieht es so wie ich finde auch sehr schön aus.

Zu Fressen bot ich ihnen außer des üblichen Handelsfutter noch Knabberstangen, Obst und selbstgemachtes Quellfutter an. Dafür muß man die benötigte Futtermenge erst in einem Sieb mit Wasser abspülen und anschließend 12 Stunden im Wasser einlegen. Nach Wunsch oder Bedarf noch mit Obst mischen.

Außerdem war für mich auch der -nach Möglichkeit- tägliche Freiflug für die Nympfen sehr wichtig. Chippie war von Anfang an zahm. Er freute sich schon immer sehr, wenn ich ihm meinen Finger zum Rausheben aus dem Kägig anbot.

Jetzt möchte ich noch sagen, das ich durch die Erfahrung die ich mit den beiden gemacht hatte, die Nymphen in ihrer verspielten Art und ihrem neugierigem Wesen sehr lieb gewonnen habe. Sie haben etwas sehr stolzes und lustiges an sich. Und -egal, ob der draufgängerische Chippie oder der ruhige Charly, Nympfen sind echt klasse!
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Futterkosten:Futterkosten von Nymphensittich : 3,0 mittel
Pflegeaufwand:Pflegeaufwand von Nymphensittich : 3,0 mittel
Spielbereitschaft:Spielbereitschaft von Nymphensittich : 4,0 hoch
Tussi1901

Nymphomanensittich? Nee, Nymphensittich:-)

ein Testbericht von 2003-09-16 11:06:35 vom 16.09.2003
Empfehlung: ja
Heute möchte ich mal ein bisschen über meinen Nymphensittich Gargamel erzählen, der zusammen mit meinem Wellensittich Joschka (der heißt nur so, weil er klein, grün und dick ist:-))zusammen bei mir lebt.
Da es hier ja in erster Linie um Nymphensittiche geht, werde ich in diesem Bericht den Joschka ein wenig vernachlässigen und vielleicht demnächst einen gesonderten Bericht über Wellensittiche schreiben.

Gargamel lebt jetzt schon seit ca. 2 Jahren bei mir, ist inzwischen ziemlich zutraulich geworden, sowohl mir gegenüber als auch meinem Meerschwein.
Ja, Nymphensittich und Meerschweinchen versteht sich unter Umständen anscheinend recht gut, so komisch das auch klingt.
Wenn ich die beiden manchmal ganz einträchtig an einer Gurke futtern seh, kann ich gar nicht mehr weggucken.:-))

Aber jetzt möchte ich mal ein bisschen über Nymphensittiche im Allgemeinen erzählen.....

wo fang ich denn am besten an?

....vielleicht damit:

Wie sieht denn so der Alltag mit so einem Vogel aus?
Sehr laut. Nymphensittiche besitzen ein so lautes Organ, daß es zum Teil, wenn man mal Kopfschmerzen hat, wirklich unangenehm sein kann. Aber im allgemeinen ist die Lautstärke nur so laut, daß sie lediglich den Fernseher übertönt.:-)
Also: wer sich einen Nymphensittich zulegt, sollte auf jeden Fall nicht geräuschempfindlich sein.
Meistens ist es aber so, daß Nymphensittiche nur schreien, wenn sie sich einsam fühlen.
Deshalb ist es wirklich sinnvoll, ihn nicht allein zu halten, nicht nur wegen der Lautstärke sondern einfach aus dem Grund, daß diese Tiere sehr gesellige Schwarmtiere sind, die sich alleine einfach nicht wohlfühlen.

....und wie siehts mit der Sprachbegabung aus?
Eigentlich ziemlich schlecht, aber was sie wirklich gut können, ist Geräusche imitieren. Das kriegen die zum Teil wirklich so Originalgetreu hin, das ist echt Wahnsinn!
Und sie lernen wirklich schnell!

...werden sie auch zutraulich?
Ja, auf jeden Fall! Wenn sie paarweise gehalten werden, dann dauerts etwas länger, aber mit ein bisschen Geduld kommt der Vogel schnell auf den Finger und hat auch bald keine Angst mehr vor unbekannten Dingen.
Nymphensittiche sind auch sehr neugierig. Sie müssen immer alles genau wissen und untersuchen, egal, ob es sich hierbei um ein Glas oder ein Meerschwein handelt....ja! Genau! Meiner versteht sich prima mit meinem Meerschwein! Die sitzen manchmal zusammen im Meerschweinkäfig und fressen gemeinsam an ner Gurke. Das ist so süß, daß ich gar nicht mehr weggucken kann.

....und das Saubermachen?
..ist kaum ein Aufwand. Ca. 1-2x pro Woche reinigt man den Käfig und die Stangen, sowie das spielzeug, das man hineinhängen kann, die Futternäpfchen auch, und das wars. Das nimmt pro Woche ca eine halbe Stunde in Anspruch.

..Wie hoch sind denn die laufenden Kosten?
Relativ niedrig. Man braucht Vogelsand (ca 1-2Euro), Großsittichfutter (ca 2-5 Euro), Grünfutter wie Äpfel, Gurke, usw.
Das teuerste ist der Käfig, denn der sollte wirklich groß sein. Der Vogel sollte in jedem Fall seine Flügel ausbreiten können, ohne am Gitter anzustoßen. Das ist aber wirklich das Mindestmaß.
So ein Käfig kostet zwischen ca. 50-70 Euro.

..und was gehört zur Käfigeinrichtung?
Auf jeden Fall ein Näpfchen für Körnerfutter, eines für Grünfutter, Stangen, die dick genug für die Füsse sind (die Krallen dürfen die Stange nicht komplett umschließen), ein Näpfchen für Wasser (oder ein Trinkautomat), evtl Spielzeug wie Glöckchen usw.

Ein Nymphensittich braucht ausserdem noch genügend Freiflug in der Wohnung (auf Fenster achten!), viel Ansprache und Abwechslung auf dem Speiseplan.

So, ich denke, das war das Wichtigste, was man über diese netten Tierchen wissen sollte...

Ich kann nur sagen, daß ich echt froh bin, daß ich den kleinen Kerl habe und noch hoffentlich lange haben werde, denn Nymphensittiche werden gut 10 bis 15 Jahre alt. Er verträgt sich auch gut mit anderen Sittichen, in meinem Fall einem Wellensittich, ebenso mit meinem Meerschweinchen.
Mit so einem Tierchen hat man auf jeden Fall Leben in der Bude, auch wenn man oft staubsaugen muß, weil überall die Federchen rumfliegen:-).
Man sollte sich allerdings gut überlegen, ob man für so eine lange Zeit die Verantwortung und die Zeit aufbringen kann oder will, denn sie erreichen ein, für einen Sittich , wirklich hohes Alter.

Falls ihr noch Fragen habt, dann fragt ruhig:-)

In diesem Sinne, danke fürs geduldige Lesen und der Wellensittichbericht folgt in Kürze.
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
vampire-lady

Piep

ein Testbericht von 2002-06-15 16:54:43 vom 15.06.2002
Empfehlung: ja
Der gemeine Feld-Wald-und-Wiesen-Nymphensittich

Seit mittlerweile 15 Jahren habe ich nun einen Nymphensittich und die Aussage: ein alter Vogel lernt nichts mehr, hat sich in dieser Zeit als absoluter Schwachsinn erwiesen. Oder mein Vogel ist darüber noch nicht informiert worden. Besonders bekannt und verbreitet sind Nymphensittiche eher wenig, allerdings sind mir selbst im Bekanntenkreis so einige unter die Nase gekommen – ich spreche also nicht nur von einem.


Fakten:

Nymphensittiche werden etwa 25-30 Jahre alt. So ist z. B. der meiner Tante gerade im Alter von fast 28 Jahren gestorben. Sie werden etwa 30 cm groß, incl. Schwanz und ich denke so 200/300 g. schwer. In der Natur sind sie dunkelgrau, mit gelblichen Kopf und Häubchen und rot-orangen Backen. Zuchtformen sind von der Grundfarbe her weiß, gescheckt oder grau geperlt. Neuerdings sieht man auch immer wieder welche mit weißen Köpfchen. Männchen kann man das sprechen beibringen, wenn sie denn wollen. Die Forschung hat sich noch nicht ganz geeinigt, ob Nymphensittiche wirklich Sittiche sind oder Papageien. Beschreibt man einen Nymphensittich, paßt die Aussage: eine Mischung aus Kakadu und Wellensittich.


Futter:

Für Nymphensittiche kauft man Großsittichfutter, was wahrscheinlich auch der Grund dafür ist, warum man häufig hört, diese Vögel machen Dreck. Schließlich fallen Schalen von Sonnenblumenkernen eher auf als die von kleineren Körnern. Man kann aber das Glück haben, daß der gnädige Herr Sittich auf einmal keine Lust mehr auf grosse Körner hat und diese nur noch herumschmeisst. Dann tut es auch Wellensittichfutter. Sachen, wie Sprechperlen halte ich futtertechnisch eher für überflüssig, auch mit Mauserhilfen habe ich kaum Veränderungen bemerkt.


Knabbereien:

Nymphensittiche mögen es eher deftig als süß. Meiner liebt gekochte Kartoffeln, aber keine Pellkartoffeln, Nudeln – vorzugsweise Spätzle und Reis. Früher knabberte er auch Käsereste. Brötchen nimmt man gerne zum auseinanderkrümeln, also am besten frische. Pannaden sind auch sehr interessant und sollten weit vom Sittich entfernt werden. Chips, Grissini und Salzstangen veranlassen zum fröhlichen sich überschlagen, und führen zu Tiefflugangriffen.
Ferner interessant ist alles, was jemand anderem gehört – also derjenige auf dem Teller hat. Da kann man sich schon mal die Frage stellen: ist das jetzt ein Vogel oder eine Scheißhausfliege?
Hinzu kommt eher Gemüse als Obst. Vorzugsweise Möhren: geben drei Tage lang, einen roten Schnabel, aber auch Kohlrabi, Stiehle von Weintrauben, aber auch die Trauben selbst, sowie die Kerngehäuse von Äpfeln. Ganz Igitt sind dagegen: Bananen und rotes Obst, wie Kirschen und Erdbeeren.


Eigenschaften:

Nymphensittiche sind sehr anhänglich, verspielt, neugierig aber auch eigenwillig. Das kann den Besitzer schon mal zur Verzweiflung bringen. Auf jeden Fall ist es toll, wenn man von der Arbeit kommt, und der Vogel ein Heidentheater deswegen aufführt, sobald man nur die Tür ausschließt. Vor allem, wenn er das nicht bei allen Personen macht. Allerdings kann man auch einen Rappel kriegen, wenn der gleiche Aufstand geprobt wird, nur weil man mal eben dien Raum verlässt, um sich einen Kaffee zu holen.
Interessant ist, wie sich Gewohnheiten entwickeln. Telefoniere ich, setzt er sich vor meine Füsse ans Telefon. Sitze ich am Rechner, hockt er gern auf meiner Schulter.


Liste der Opfer:

Ich halte nichts davon ein Tier den ganzen Tag einzusperren. Mein Nymphensittich kann den ganzen Tag herumfliegen oder lieber laufen, wie er will. Der Käfig ist so nur noch zum schlafen da, bleibt aber auch nachts offen. Freundlicherweise bleibt der Vogel aber immer im Käfig bis morgens der erste in der Küche erscheint, und macht nicht schon vorher Theater. Man kann ihn den ganzen Tag allein lassen und es passiert nichts, meistens schläft er in so einem Fall. Der Spieltrieb und die Zerstörungswut packt ihn immer nur, wenn jemand in der Nähe ist – womit man noch einiges retten kann.

Zur Liste:
- ein Kaktus, Auswüchse der Pflanze abgerissen, Mutterpflanze drei Tage später verstorben
- ein Stück von einer Zimmertür angefressen
- Tapete angenagt
- ein Stromkabel erledigt/ Modemkabel übel attackiert
- fünf oder sechs Waschstuch-Tischdecken durchgenagt, Abhilfe: keine Blumenmuster mehr!
- vier Plastikdecken aus Kunststoff rundherum angeknabbert
- das Plastikteil einer Nagelfeile vom Metall abgebissen
- einige Dutzend zerfluste Zeitschriften/mehrere Pappschachteln
- eine Halskette aufgebogen
- ein geflochtenes Brotkörchen zernagt


Schlußwort:

Nymphensittiche sind eine Anschaffung auf Dauer, die man sich gut überlegen sollte. Hat man ein Tier, kann es immer wieder Dreck, Lärm oder kaputte Sachen geben. Auch daran sollte man vorher denken. Einiges kann man auch bei einem Vogel erziehen, aber eben nicht alles. Mit Nymphensittichen hat man aber –manchmal erst im Nachhinein- immer etwas zu lachen. Ich würde meinen nie wieder her geben – aber das sage ich ihm lieber nicht (gg).
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Jülki

Ein Begleiter fürs halbe Leben

ein Testbericht von 2002-06-07 09:44:44 vom 07.06.2002
Empfehlung: ja
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Hallöle alle Zusammen,
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heute möchte ich euch einige Infos über Nymphensittiche geben. Ich habe selber einen und der ist mittlerweile schon 13 (genau diesen Monat). Ich finde mit einem Nymphensittich kann man wenn er handzahm ist schon eine Menge anfangen.

Sollte jemand Interesse haben, sich auch einen Nymphensittich anzuschaffen sollte er vorher über einige Sachen nach denken.

1.
Ein Nymphensittich kann bei guter Pflege 15 - 20 Jahre alt werden und ich finde das ist eine sehr lange Zeit in der man auch eine Menge Verantwortung für das Tier übernehmen sollte. 2.
Ein Nymphensittich ist von Natur aus ein sehr geselliges Tier und braucht aus diesen Grund sehr viel Zuwendung.

3.
Habe ich wenn ich in den Urlaub fahre jemanden der auf das Tier aufpasst?

4.
Nun ja, ein Vogel macht dreck, man sollte ein gesundes Verhältniss zum Schmutz haben den ein Vogel lässt sein Kot und die Federn dort fallen wo er gerade sitzt oder fliegt.

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Die Anatomie eines Nymphensittichs:
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Der Nymphensittich wird auch Kakadusittich genannt. Er ist mittelgroß, vom Schnabel bis zum Schwanz 29-34 cm lang und wiegt 80 bis 100 g. Fast die Hälfte einer Körperlänge enfällt auf die Schwanzfedern, die ebenfalls typisch für die Gattung, von aussen nach innen länger werden und von der Seite gesehen wie
eine Platte wirken. Der Ober-und Unterschnabel sind nach Papageienart gebogen, kräftig ausgebildet und mit dem Schädel verbunden. Im Oberschnabel sitzen die beiden Nasenlöcher. Die Starken Läufe hat der Vogel mit vielen Papageien gemeinsam, ebenso wie die Stellung der Zehen, von denen je 2 nach hinten und 2 nach vorne gerichtet sind. Die sehr beweglichen Krallen werden zum klettern und zum greifen von Nahrung und Gegenständen benötigt.

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Der Kauf eines Tieres und worauf sie achten sollten:
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Es gibt zwei Möglichkeiten einen Vogel zu erwerben:

-den Zoofachhandel
-den Züchter

ich bevorzuge allerdings den Züchter der Erfahrung halber.

Die Augen sollten bei einem jungen Nymphensittich groß und glänzend, kugelrund und schwarz sein, bei Albinos rot.

Die Beine eines jungen Tieres sollten gerade sein und die Hornschuppen an den Beinen anliegen.

Das Gefieder bei einem jungen Vogel ist meistens glatt und glänzend.

Die Federn am After sollten sauber sein, ist dies nicht der Fall deutet dies auf Durchfall hin.

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Der Ring:
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Ehe der Vogel aus dem Käfig eines Fachgeschäft oder Züchters geht bekommt er meistens noch einen Ring angelegt.
Dieser Ring ist gesetzlich vorgeschrieben und eine Garantie dafür, das der Vogel aus einer zugelassenen Zucht stamm, die unter behördlicher Aufsicht steht, und nicht überträger der so gefürchteten Papageienkrankheit ist.

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Mein Tip:
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Man sollte den Verkäufer fragen ob man diesen besagten Ring so mitbekommen kann, da der Vogel mit dem Ring leicht irgendwo hängenbleibt und sich verletzt. Ausserdem kann sich das beringte Bein entzünden und dann durch den zu stramm sitzenden Ring absterben.

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Der Käfig:
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Ein vorbildlicher und solider Käfig sollte die Mindestmaße von 60 X 40 X 35 haben. Diese Modelle gibt es in jedem gut ausgestatteten Fachgeschäft. Die Sitzstangen sollten so dick sein das der Vogel die Stangen nicht umgreifen kann da sonst die Gefahr besteht das sich das Tier selber verletzt.

Die Stangen im Käfig sollten so weit auseinandersein das der Vogel sich noch in allen Richtungen strecken kann, ebenfalls muss genügend Abstand zu dem Wasser und Fressnapf sein.

Der Käfig sollte aus rostfreien Stahl bestehen und stark genug sein, um der Kraft eines mittelstarken Schnabels zu widerstehen.

Ein flaches Plastikschubfach in der Schale ist zu Erneuerung des Sandes auf dem Käfigboden. "Manche Hersteller belegen den Boden noch mit einem Metallrost".

Spielzeug ist nützlich aber jedes Tier beschäfigt sich mit verschiedenen Spielzeug und dem entsprechend sollte der Käfig damit eingerichtet werden.

Auf jeden Fall sollte ein Badehäuschen mit eingebaut werden das in einigen Fällen auch vom selben Hersteller wie für den Käfig geliefert wird. Nymphensittiche baden meist sehr gerne.

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Das eingewöhnen des Tieres:
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Am besten die ersten Nächte ein kleines Notlicht anlassen da das neue Heim auch noch Neuland ist und er sich leicht erschrecken kann und noch nicht weiss wo er am besten landen kann.
Den Vogel nicht mit vielen lauten Geräuschen erschrecken. Ob nach einer gewissen Zeit Abends der Käfig mit einem Handtuch abgedeckt wird bleibt jedem selber überlassen.

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Die Tägliche Pflege:
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Täglich
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Das Wasser und Fressnapf sollte jeden Tag ausgespült werden. ( Nur heißes Wasser niemals Spülmittel benutzen).

Wöchentlich
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Es ist ratsam einmal in der Woche den Boden auszuspülen und den Käfig mit neuem Sand zu versehen

Monatlich
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Die Stangen und den Käfig aus- und abwaschen

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Grundnahrung und Leckerchen:
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Körnermischungen für Großsittiche gibt es in Samen- und Zoofachhandel sowie in Lebensmittelgeschäften. Ich habe gehört das Packungen die älter als 1 Jahr sind nicht mehr die notwendigen Vitamine enthalten, weiss nicht ob das stimmt aber ich achte mittlerweile darauf.

Jede Körnermischung ist ein Grundnahrungsmittel allerdings braucht jedes Tier noch Grünzeug oder Obst.
Wichtig nichts darf aus dem Kühlschrank kommen.
Ich empfehle: Apfel, Birne, Kivi Mören und Kohlrabi. Bananen nur in Massen das Sie Verstoffung hervorufen

Ich rate ab: Zitrusfrüchte das sie den Magen des Tieres angreifen. Keine Schokolade da sie das Herz verfettet.

********************************
Sollte der Vogel mal krank sein:
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Man sollte sich nicht direk beunruhigen den in der regel sind Nymphensittiche sehr robuster Natur. Wenn man seinen Vogel kennt fallen meistens kleine Unpässlichkeiten sofort auf. Meistens helfen schon Ruhe, Wärme und liebevolle Behandlung aus um kleine Störungen wieder zu regulieren. Es sollte aber nicht versäumt werden einen Tierarzt aufzusuchen wenn alles nichts hilft. (Für den Fall sollte man sich vorher um wegen eines guten Tierarzt um hören)

Mit der Paarung von Nymphensittichen habe ich leider keine Ahnung da ich nur einen von der Sorte habe ich hoffe aber trotzdem das euch mein Bericht ein wenig weitergeholfen hat, und wünsche allen weiterhin ein schönes Schreiben.

Liebe Grüsse eure Sandra

(Mein Sittich ist gelb und nicht wie oben auf dem Bild und hat rote Augen da ich ein Albino habe *g*)
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Kommentare
Alusru
Alusru, 07.06.2002
Meiner war auch suumlszlig, er konnte sogar Lieder nachpfeifen, es dauerte allerdings etwas. Einmal pfiff er so falsch das ich vor lachen nicht mehr konnte, da war er beleidigt Gruszlig Uschi.
Gralssucher2
Gralssucher2, 17.01.2006
sehr hilfreich
Indigo
Indigo, 13.06.2002
Ich hatte auch jahrelang einen Nymphensittich. Vielleicht sollte ergaumlnzt werden, dass der kleine Tierfreund nicht allzu laumlrmempfindlich sein sollte. Denn wenn das Telefon klingelt oder die Tuumlrklingel schellt, da dachte ich immer, ich hauml
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Fridolin und Tweety
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Produktbeschreibung Nymphensittich

 
Allgemeine Informationen Nymphensittich
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