Ocarina of Time
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Ocarina of Time
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Ocarina of Time

 N64 Spiel
Platz 49 in der Kategorie "N64 Spiele". Genre: Adventures & Rollenspiele / "Ocarina of Time" ist der erfolgreichste Teil der bekannten Videospiel-Serie "The Legend of Zelda". ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)

Ocarina of Time gebraucht & neu

Ocarina of Time Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 5,00 / 5,00 (5.0 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (4/4).
Bewertungsverteilung:
Bedienung:  ausgezeichnet
Suchtfaktor:  extrem hoch
Wird langweilig:  nie
Geeignet für Spieler ab:  6 Jahre
Grafik:  ausgezeichnet
Sound:  ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad: Fortgeschrittene
Haben Sie das Spiel gespielt?: ja
Vorteile
  • Traumhaft schöne Melodien, fantastische Soundeffekte, tolle Grafik mit liebevollen Animationen und vielen Details, eine mitreißende und immer spannende Geschichte, geniale Steuerungsmöglichkeiten, super Kameraführung, tonnenweise anspruchsvolle Rätsel und
Nachteile/Kritik
  • Gibt es keins
danielschreiber1981

Die Legende lebt

ein Testbericht von 2003-07-07 12:47:16 vom 07.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: s.o....
Nachteile/Kritik: s.o.
Ende 1998 erschien endlich das Spiel, für das ich mir mein N64 extra angeschafft hatte: der langerwartete fünfte Teil der Zelda-Saga von Marioschöpfer Shigeru Miyamoto. Dass dieses Spiel ein Meilenstein in Sachen Spielspaß und Einfallsreichtum werden würde, war den Fans schon Monate vor dem Erscheinen klar. Und auch heute – nach fast vier Jahren – hat dieses Spiel noch nichts von seiner Genialität verloren.

Träume werden wahr...

Prasselnder Regen fällt auf die Ebene von Hyrule nieder. Donner rollt über das sonst so friedliche Land hinweg, auf dem in dieser unruhigen Zeit ein Schleier des Bösen liegt. Der kleine Junge hat das Gewitter nicht erwartet; ganz plötzlich ist es über ihn hereingebrochen. Im unheimlichen Schein der züngelnden Blitze leuchten die Stadtmauern der Hauptstadt grell und drohend auf. Ein ungutes Gefühl steigt in dem kleinen Jungen namens Link auf und ihm wird klar, dass hier etwas nicht stimmt. Dann steht er plötzlich seinem Erzfeind gegenüber, dessen hässliche Fratze sich unauslöschlich in sein Gedächtnis einbrennen wird: der finstere Ganondorf. In panischer Angst schreckt Link hoch... und erkennt, dass alles nur ein Traum war. Er befindet sich in seinem Heim in der Waldstadt Kokiri und alles ist in bester Ordnung. Link ist sehr erleichtert, doch dann die große Überraschung: vor seinen Augen schwebt eine kleine Fee auf und ab, die ihm verkündet, dass der große „Dekubaum“ ihn sehen will...
So beginnt die märchenhafte Story von „Ocarina of Time“. Der kleine Link lebt schon seit er denken kann im Dorf Kokiri unter den Kindern des Waldes, welche den großen Dekubaum, ein weises, uraltes Wesen, beschützen. Aber Link ist kein Kokiri, sondern ein Hylianer und wird dementsprechend von den Kokiri gemieden. Aus diesem Grund sind diese sehr erstaunt, dass der Dekubaum ausgerechnet den Fremden in ihrer Mitte für eine gefährliche Aufgabe ausgewählt haben soll. Der Dekubaum stirbt. Das Böse frisst sich langsam aber sich durch ihn hindurch. Link zögert nicht und beschließt, dem Herrn des Waldes zu helfen. Im Innern des großen Dekubaumes trifft er auf die gefährliche Riesenspinne Goma, die er nur mit Mühe besiegen kann. Der Dekubaum erzählt daraufhin, wie sich das Böse über das Lande Hyrule ausbreitet und dieses scheinbar unaufhaltsam. Links Aufgabe ist es drei magische Steine zu finden und damit das Portal zum heiligen Land zu öffnen, welches beinahe grenzenlose Macht in sich birgt. Den „Stein des Waldes“ erhält Link vom Dekubaum und so bricht er zum Schloss des Königs um herauszufinden, wer die restlichen Steine besitzen könnte. Dort findet eine Begegnung statt, die Links Leben für immer verändern wird: der Junge trifft auf die wunderschöne Prinzessin Zelda, die durch ihre finsteren Träume zu wissen glaubt, von wem das Böse ausgeht: von Ganondorf, der im Dienste des Königs steht. Mit Hilfe von Zelda und deren Amme Impa bricht Link zu seiner großen Reise auf: mit einer Okarina, einer eiförmigen Flöte, bricht er zu den Goronen auf, die in den Bergen leben und den zweiten Stein hüten. Nach vielen Abenteuern kehrt Link zum Schloss zurück. Im Gepäck hat er den Stein der Goronen und auch den der Zoras, einem Stamm majestätischer Fischwesen. Doch er kommt zu spät! Der Himmel verdunkelt sich und plötzlich zieht das Gewitter auf. Ein Pferd schießt aus dem Stadttor in die hylianische Ebene hinaus: Zelda und Impa sind auf der Flucht vor dem finsteren Ganondorf! Zelda kann Link gerade noch die „Okarina der Zeit“ zuwerfen, da steht dieser schon seinem Erzfeind gegenüber und der kleine Junge erkennt, dass Träume wahr werden können...
Um Ganondorf zu besiegen öffnet Link mithilfe der drei Steinen das Portal zum heiligen Land. Doch darauf hat sein Gegner nur gewartet; er dringt ins heilige Land ein und wird zum Großmeister des Bösen! Von nun an wird ganz Hyrule in seiner Gewalt sein. Es besteht nur noch eine winzige Hoffnung auf Frieden: Link, dessen Seele sieben Jahre lang ruhte, wird von einem der legendären sieben Weisen des Landes über alles informiert: er muss nun die in alle Winde zerstreuten Kräfte der übrigen Weisen finden und zusammen führen. Dies ist der einzige Weg, den teuflischen Ganondorf zu besiegen... aber was ist inzwischen aus Prinzessin Zelda geworden? Auf dem Turm des Großmeisters des Böses entbrennt ein spektakulärer Kampf, dessen Ausgang über den Fortbestand Hyrules entscheiden wird...

Geht´s noch besser?

Die Frage ist berechtigt, denn „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ überzeugt wirklich in allen Kategorien: Grafik und Sound sind im Vergleich zu vielen anderen N64-Titeln spitze gelungen, das Spieldesign ist meisterhaft und die Entwickler haben es nicht versäumt, sich hundert tolle Sachen für dieses Kultspiel auszudenken. Aber alles der Reihe nach.

Die Spielwelt

Das Märchenland Hyrule ist viel größer, als man zuerst denkt. Das Walddorf Kokiri lässt sich schon zu Beginn erforschen, nur wenig später kommen noch die Ebene, die Farm, der Hylia-See und die Hauptstadt hinzu. Doch das war noch längst nicht alles, denn die meisten Gegenden Hyrules kann man erst mit dem entsprechenden Equipment erreichen. Ist man erst mal ordentlich ausgerüstet, so kommen später noch die Wüste, ein Canyon, ein Bergdorf und viele andere tolle Orte hinzu. Jedes Szenario strotzt nur so vor liebevollen Details und skurilen Charakteren. Alle Teile Hyrules sind absolut atmosphärisch konzipiert worden: in der verfallenen Geisterstadt bekommt man eine Gänsehaut, in den belebten Strassen von Hyrule wird man stets von großer Neugier gepackt und der Anblick des paradiesischen Schlosspark ist sozusagen „Balsam für die Seele“. Und natürlich gibt es – wie bei eigentlich jedem Zelda-Spiel – unzählige von Geheimnissen zu ergründen. Im Bergdorf Kakariko macht ihr zum Beispiel die Bekanntschaft mit einer Familie, die ein Fluch in Spinnen („Skulltulas“) verwandelt hat. Insgesamt hundert Skulltulas kann man in Hyrule finden – allerdings nur nachts. Erlegt ihr die Biester und sammelt dann das goldene Skulltula-Symbol auf, so seid ihr der Auflösung des Fluches schon ein ganzes Stück näher gekommen. Das Finden der Skulltulas ist auch sehr wichtig, denn habt ihr genügend Symbole gesammelt, erhaltet ihr von den erlösten Familienmitgliedern praktische Gegenstände wie beispielsweise eine größere Geldbörse, in der ihr viele Rubine mit euch tragen könnt. Aber auch ansonsten wimmelt es in Hyrule nur so vor Geheimnissen und kleinen Aufgaben, die euch Belohnungen einbringen. Überall könnt ihr Höhlen finden, in denen Schatztruhen auf euch warten und viele Bewohner des Landes halten tolle Items gegen eine kleine Gefälligkeit eurerseits bereit. Und pflanzt du an bestimmte Stellen magische Bohnen, so könntest du später mal eine Überraschung erleben!
Hyrule ist bevölkert von vielen unterschiedlichen Rassen. Die Hylianer (man erkennt sie an den spitzen Ohren) leben in der Hauptstadt und im Bergdorf Kakariko, die felsartigen Goronen bevölkern das Gebirge und die Zoras haben Fluss und See zu ihrem Hoheitsgebiet erklärt. Überall im Land gibt es Probleme und immer kann Link sich nützlich machen: mal gilt es den Riesendino Dodongo durch „Bombensnacks“ zu erlegen, oder Link macht sich auf die Suche nach der Zora-Prinzessin, die im Magen eines riesigen Wals abhanden gekommen ist. Die Spielwelt ist riesengroß und absolut faszinierend. Es gibt Tag- und Nachtwechsel; somit sind viele der Rätsel nicht zu jedem Zeitpunkt lösbar. Die meiste Zeit über läuft Link mit Schild und Schwert bewaffnet durch die Gegend und erlegt Gegner mit gezielten Hieben oder aus der Ferne mithilfe seiner Steinschleuder. Aber mit der Zeit kommen in Links Inventar auch noch Bogen, Goronenhammer und Krafthandschuhe hinzu. Mit der Zeit darf Link auch seine Füße schonen und auf seinem Pferd Epona durch die Lande gallopieren, aber das treue Reittier muss er erst mühsam beim Pferderennen gewinnen.
Wichtigster Gegenstand im Spiel ist aber die Okarina. Mit ihr kannst du durch die Zeit reisen und so auch den erwachsener Link steuern, der vielen Gegenstände benutzen kann, welche „Baby-Link“ verwehrt bleiben (z.B. Enterhaken). Aber mit der Okarina werden auch viele der Rätsel gelöst. Ständig lernst du neue Melodien, mit denen du Dungeons öffnest, die Tageszeit veränderst oder dein treues Pferd herbeirufst. Als erwachsener Link, den du in den zwei letzen Spieldritteln fast nur noch spielen wirst, gelangt du auch in neue Gebiete. So dringst du in die Stadt der Diebe ein und schleichst dich dort wie bei „Metal Gear Solid“ an den Wachen vorbei. Die Spielwelt ist demnach wirklich riesengroß. Ständig gibt es Neues zu entdecken: an beinahe jeder Ecke warten neue Gegenstände oder Aufgaben auf unseren wackeren Helden.
Der Hauptaspekt der Zelda-Reihe sind natürlich die Dungeons, in denen es haarsträubende Rätsel zu lösen gilt. Ingesamt gibt es im Spiel neun verschiedene Dungeons. Den Beginn macht der junge Link, welcher den Dekubaum, die Dodongohöhle und das Innere des Riesenwals erkunden muss. Später macht sich der erwachsene Link auf um in fünf Tempeln (Wald, See, Berg, Wüste, Friedhof) die Kräfte der Weisen zu suchen und sich dann anschließend den Schrecken von Ganondorfs Turm stellt. Da die Rätsel in den ersten drei Dungeons noch relativ unkompliziert sind, ist das Spiel auch für Anfänger geeignet. Doch später rauchen die Köpfe: beim Verschieben von Statuen, dem Aktivieren von Schaltern und dem Finden von Schlüsseln kommt garantiert keine Langeweile auf (ich habe im Seetempel ziemlich lange gebraucht, um den fehlenden Schlüssel zu finden). Aber das Spiel ist nie unfair, die Rätsel sind immer logisch. Wer seine Umgebung erforscht und die Fähigkeiten seiner Ausrüstung nutzt, wird auch bei späteren Dungeons keine größeren Probleme bekommen.
Hyrule ist riesengroß und derart faszinierend, dass man sich seinem Einfluss nicht mehr entziehen kann.

Grafik

Als das Spiel 1998 erschienen ist, war die Grafik wirklich spektakulär und auch heute ist sie noch nicht veraltet. Beim Erkunden der riesigen Arealen kommt Freude auf, denn die Spiellandschaften wurden grafisch wirklich gut designt. Tag- und Nachtwechsel sind toll gemacht und die Spezialeffekte erfreuen das Spielerherz. Nur Animationen und das Aussehen der Charaktere können da nicht ganz mithalten. Die Charaktere bewegen sich nicht realistisch und sind grafisch auch ansonsten nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Aber das stört den Spielspaß nicht weiter. Auch heute noch kann man ruhigen Gewissens die Grafik dieses Spiels genießen.

Sound

Die Musik passt immer zur Spielsituation und ist sehr atmosphärisch. Harmonische, fröhliche Musik ertönt, wenn Link ruhige Gegenden wie Wälder und Städte erforscht und wenn er einem Gegner zu nahe kommt wird sie schnell und sorgt für eine Kampfesstimmung. Leider erreicht die Musik keine klare Qualität, wie z.b. auf der PS2 oder auf der Dreamcast – da merkt man dem N64 seine Schwächen an. Aber Tatsache ist, dass die japanische Komponisten da ganze Arbeit geleistet haben. Schade, dass es keine Sprachausgabe gibt, doch dafür sorgen witzige Soundeffekte für großen Spaß.

Steuerung

Die Steuerung ist für ein so komplexes Spiel super gemacht und kommt dem Spieler bei Vielem wirklich sehr entgegen. Betätigt man den Z-Trigger, so positioniert sich die Kamera direkt hinter Link. Dank der kleinen Fee Navi lassen sich mit dem Z-Trigger auch Gegner anvisieren. So kann Link seinen Feind umkreisen und verhindern, dass dieser ihm zu Nahe kommt. Per Knopfdruck erzählt Navi dann auch noch alles Wissenswertes über den Gegner. Das Anvisieren hilft auch bei manchen Rätsel. Weit entfernte Objekte lassen sich so z.b. auch mit Pfeil und Bogen abschießen. Ansonsten kann man zum besseren Zielen beim Schiessen mit dem Bogen auch die „First-Person-Perspektive benutzen. Der Spieler kann bis zu drei Items aus dem Inventar holen und durch Drücken der C-Tasten benutzen.

Fazit

Was soll man da noch großartig sagen? Den Spieler erwartet bei „The Legend of Zelda: Ocarina of Time“ eine spannende Reise in eine märchenhafte Spielwelt, die vor Abenteuern nur so strotzt. Grafik und Sound sind auch heute noch gut und steuern zur gelungenen Spielatmosphäre nur noch bei. Bei diesem Spiel wurden Action- und Rätselelemente sehr clever miteinander vermischt, so dass es Fans aus beiden „Spielelagern“ sicher gefallen wird.
„Ocarina of Time“ gehört zu meinen persönlichen Lieblingsspielen, da es so gut wie nie langweilig wird. Unbedingt kaufen!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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elisa2

Ein unsterbliches Abenteuer

ein Testbericht von 2005-02-28 07:01:51 vom 28.02.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: Traumhaft schöne Melodien, fantastische Soundeffekte, tolle Grafik mit liebevollen Animationen und vielen Details, eine mitreißende und immer spannende Geschichte, geniale Steuerungsmöglichkeiten, super Kameraführung, tonnenweise anspruchsvolle Rätsel und ...
Nachteile/Kritik: Gibt es keins
Das Videospiel „Legend of Zelda – Ocarina of Time“ dürfte an Berühmtheit eigentlich kaum zu übertreffen sein, es gibt dermaßen viele Lobeshymnen für dieses Nintendo-64-Abenteuer zu hören, dass einem im Grunde schon Hören und Sehen vergeht. Dieses absolut legendäre Action-Adventure läutete nicht nur eine Art völlig neues Videospiel-Zeitalter ein, sondern machte zumindest mir deutlich, wie schön Videospiele sein können. Ziemlich erstaunlich fand ich es jedenfalls, dass es über zwei Jahre dauerte, nachdem die Konsole selbst auf dem Markt erschienen war, bis es endlich fertiggestellt war und es übertraf meine Erwartungen um Längen. Ocarina of Time war nicht nur praktisch das erste Spiel überhaupt, welches ich auf dem N64 kennenlernen durfte, sondern es blieb bis zum heutigen Tage eines meiner absoluten Lieblingsspiele, ja eigentlich gehört es auch heute noch, zu meinen persönlichen Top 3, und das so viele Jahre mittlerweile später. Für mich ist es jedenfalls das Videospiel auf dem unangefochtenen Platz Nummer 1 auf dem Nintendo 64.


Worum geht es eigentlich in diesem Abenteuer?

Wer von Euch den Vorgängerteil vom Supernintendo noch kennt, wird sich sehr schnell an den Spielablauf gewöhnen, denn dieser hier in Ocarina of Time ist dem alten „A link to the Past“ doch ziemlich ähnlich und erkennt viel Altbekanntes wieder, wenn sich auch ansonsten von der Technik her unglaublich viel geändert hat. Ich selber war für den alten Supernintendoteil noch viel zu klein gewesen und habe ihn sogar erst nach Ocarina of Time zum ersten Mal gesehen, doch das spielt ja jetzt keine Rolle. Wir befinden uns wieder im Königreich Hyrule, wobei wir den Wechsel vom Tag zur Nacht und umgekehrt live miterleben dürfen, in der Abenddämmerung wird zum Beispiel die Zugbrücke hochgezogen und erst am nächsten Morgen können wir wieder heraus beziehungsweise, sollten wir uns draußen herumgetrieben haben, wieder herein. Doch dazu später noch viel mehr, jetzt kurz etwas zur Geschichte.
Gleich zu Beginn des Spiels erfahren wir, dass sich die Mutter von Link, das ist unser Held, aus Angst vor einem drohenden krieg in die tiefen Kokiri-Wälder floh und uns als Baby den dortigen Waldbewohnern zum Schutz übergab, denn der mächtige Deku-Baum wacht über jenes Gebiet, so dass uns eigentlich von da an erst einmal nicht allzu viel passieren sollte. Dieser Baum ist es auch, der unserer Mutter voraussagt, dass Link ein aufsehenerregendes Leben als echter Held führen wird, daher ist es eine Selbstverständlichkeit für das Volk der Kokiri, uns als Link in den jungen Jahren zu schützen.
Wir bekommen als nunmehr Waldbewohner eine passende grüne Kleidung und bekommen eine Schutzfee an unsere Seite gestellt, welche uns das ganze Abenteuer begleitet und uns zwischendurch immer wertvolle Tipps gibt oder uns daran erinnert, was wir eigentlich zu tun haben. Ein sehr umfangreiches und wahnsinnig spannendes Abenteuer kann nun also beginnen, ich verbrachte ganz sicher an die 100 bis 120 Stunden mit diesem Spiel, es können sogar noch mehr gewesen sein und die ganze Zeit über blieb Ocarina of Time für mich absolut faszinierend.
Nachdem wir unsere ersten Aufgaben erfolgreich bewältigt haben und beispielsweise gegen den mächtigen Dodongo der Goronen gekämpft und ein anderes Mal die Prinzessin der Zora befreit haben, bricht urplötzlich eine schlimme Zeit über das Land herein, denn der fiese Ganondorf hat Prinzessin Zelda vertrieben und hat uns nur ihre Zauberflöte hinterlassen, an uns als Link liegt es nun, das drohende Unheil von der Welt abzuhalten. Ganondorf, der König der Diebe, hat es nämlich geschafft, das Vertrauen vom König von Hyrule zu erwerben und strebt nun selber nach der Macht, schmiedet ganz heimlich sehr finstere Pläne und bereitet praktisch die Machtübernahme vor, was anscheinend eben nur Prinzessin Zelda erkannt zu haben scheint. Durch ihre Flöte öffnen wir schließlich als Link im Tempel der Zeit die versiegelten Türen und greifen als auserkorener Held nach dem legendären Meisterschwert, fallen aber bei der Berührung des Schwerts für sieben Jahren in einen tiefen Schlaf, in ein Koma sozusagen. Als wir als junger Mann dann schließlich wieder erwachen, müssen wir fünf Medaillons finden, und das ist wirklich überhaupt keine leichte Aufgabe, wie ich Euch jetzt schon direkt sagen kann.
Wie ich ja schon sagte, wird Kennern des Supernintendovorgängers einiges bekannt vorkommen, so zum Beispiel die vielen Rätsel, welche Ihr zu lösen habt. Natürlich stellen sich uns zunächst einmal viele Gegner in den Weg, besonders außerhalb unseres Waldgebietes wie später auch den Stadtmauern Hyrules, diese räumen wir mit unserem Schwert aus dem Weg. Später kommen noch deutlich wirkungsvollere Waffen hinzu, unsere Kleidung wird robuster und die Leiste unserer Lebensenergie, die in kleinen Herzen angezeigt wird, wird größer und größer und größer. Mit Schwert, Pfeil und Bogen, Bumerang und Enterhaken lehren wir den Feinden mit zunehmender Dauer das Fürchten. Kommen wir an einer bestimmten Stelle nicht weiter, fehlt uns oft die entsprechende Information, deswegen ist es sehr wichtig, mit allen möglichen Leuten zu quatschen, damit es weitergehen kann. Bestimmte Türen öffnen sich zudem erst, wenn wir Schalterrätsel gelöst, Kisten irgendwie verschoben oder Bomben entsprechend platziert haben, allein die anspruchsvollen Rätsel machen nicht nur sehr viel Spaß, sondern sind oft alles andere als leicht zu knacken. So herrscht immer ein ständiger Wechsel zwischen drei verschiedenen Hauptelementen: entweder quatschen wir mit den Bewohnern oder sonstigen Wesen, die unseren Weg kreuzen, wir lösen eben jene Rätsel oder kämpfen mit einem Feind, Langeweile gibt es hier auf jeden Fall nie.
Die Spiellandschaften sind dabei auch sehr abwechslungsreich, riesengroß und mit unglaublich vielen Minispielen zusätzlich sehr reizvoll. So befinden wir uns nicht nur im Kokiri-Wald oder in Hyrule, sondern auch in der Zora-Wasserwelt, der Gebirgsfestung der Goronen und noch viel mehr. Jedes einzelne Gebiet ist dabei so umfangreich, beinhaltet dermaßen viele Rätsel und Aufgaben, dass Ihr manchmal an einem gesamten Abend nur zwei oder maximal drei Sachen erledigt habt, außerdem macht Ihr auch abseits des Haupthandlungsstrangs immer wieder ein paar Nebenerkundungstouren, um zu erfahren, ob sich woanders vielleicht inzwischen etwas geändert hat oder auch, um die Vorräte wieder aufzufrischen, denn Ihr müsst viele Rubine einsammeln, um nützliche Gegenstände kaufen zu können.
Die Gegner sind auch sehr unterschiedlich und teilweise alles andere als unintelligent, allein vom Schwierigkeitsgrad her werdet Ihr spätestens nach ein paar Stunden merken, dass wir es hier keinesfalls mit einem Kinderspiel zu tun haben, so sehr das Design im ersten Augenblick auch an ein solches erinnert. Erst recht die Endgegner eines Spielabschnitts haben es manchmal ordentlich in sich und verlangen Euch einiges ab, so dass es nicht selten vorkommt, dass Ihr das Spiel neustarten müsst, so war es zumindest bei mir manchmal der Fall. Trotzdem war ich nie so richtig frustriert, das Spiel konnte mich die ganze Zeit über total begeistern, ganz gleich wie schwer die mir gestellten Aufgaben waren.
Selbstverständlich gilt es auch hier, die Schatztruhen zu finden und zu öffnen, denn in ihnen gibt es teilweise nicht nur sehr viel Geld, sondern auch extrem wichtige Ausrüstungsgegenstände zu entdecken, so zum Beispiel auch Karte und Kompass, ohne die Ihr erst einmal auf gut Glück in der neuen Umgebung herumlauft, und außerdem noch die Schlüssel, welche das gesamte Spiel über eine zentrale Bedeutung haben. Ganz zum Schluss wartet dann, nachdem Ihr den großen Schlüssel des Kerkermeisters erhalten habt, der jeweilige Endgegner, allein die Kämpfe mit denen sind überragend, da übertreibe ich wirklich nicht.
Fast zur Sucht artet dabei nicht nur das Herumstöbern in den Dungeons, Sammeln der Rubine und Quatschen mit allen möglichen Personen aus, sondern ganz speziell das Aufspüren der begehrten Herzteile, welche die Maximalanzahl Eurer Lebensenergie nach und nach so ganz langsam auffüllen. Pro besiegten Endgegner erhaltet Ihr einen gesamten Herzcontainer, aber noch viel interessanter ist es, die in der ganzen Welt weit verstreuten Viertel aufzufinden, je früher umso besser natürlich, das ist ja klar.
Schließlich spielen die wunderschönen Spezialmelodien eine überragende Rolle in Ocarina of Time, welche Ihr nach und nach erlernt und auf Eurer Zauberflöte spielt, was dann entsprechende Folgen auslöst. Zaubersprüche gibt es natürlich auch, allerdings müsst Ihr auch stets darauf achten, dass Euer Magievorrat gut gefüllt ist, ähnlich wie bei der Lebensenergie also. Das alles sorgt dafür, dass mir eigentlich in keiner einzigen Minute der weit über 100 Stunden langweilig wurde und das sagt ja eigentlich schon alles.


Wie steuert es sich denn, bekomme ich schnell alles in den Griff und behalte ich stets den Überblick?

Eine riesengroße Stärke dieses Abenteuers ist seine fast schon geniale Menüführung. Dies in Verbindung mit einer sehr intelligenten Tastenbelegung auf Eurem Joypad sorgt dafür, dass Ihr zwar wahnsinnig viele verschiedene Aktionen ausführen könnt, sowohl im Kampf als auch in „normalen“ Situationen, also auf Euren langen Erkundungstouren und Gesprächen mit Einwohnern. Das gesamte Menü ist so gut angeordnet, dass Ihr das Steuerungssystem eigentlich schon nach wenigen Minuten verinnerlicht haben solltet. Aufgrund von Kompass und Karte verlor ich außerdem nie und nirgendwo die Orientierung, auch in diesem Punkt ist Ocarina of Time einfach vorbildlich, anders kann ich das einfach nicht sagen.
Damit es später nicht auf einmal doch Schwierigkeiten gibt und auch wirklich jeder von Euch mit der Steuerung klarkommt, bewältigt Ihr erst einmal noch vor Beginn des eigentlichen Abenteuers einen Trainingsparcours, auf welchem Ihr Euch mit den grundlegenden Dingen vertraut macht. Dabei steuert Ihr mit dem Analogstick Eures Joypads den kleinen Link mehr oder weniger sanft durch die Landschaft, mit den anderen Tasten führt Ihr alle möglichen Aktionen aus, so zum Beispiel Rennen, Springen, Schwimmen, Tauchen, Verschieben, Klettern, Reiten, Kriechen, Greifen, Ducken, Ausweichen, Abrollen und natürlich darf auch das Kämpfen an sich nicht fehlen. Die Kamera zoomt dabei unglaublich gekonnt heran und wieder weg und dreht sich auf Wunsch im 360-Grad-Modus, im Kampf positioniert sie sich zudem automatisch immer an der richtigen Stelle, wandert im Kampf praktisch die ganze Zeit über mit, wobei es sehr ratsam ist, den Gegner vorher anzuvisieren, um ihn dann entsprechend bearbeiten zu können. Noch nie zuvor, und auch selten danach, habe ich ein derart perfekt ausgeklügeltes Steuerungssystem erlebt.


Wie sieht es aus und wie hört es sich an?

Besser als in Ocarina of Time könnte es eigentlich nicht sein. Ich muss in diesem Fall schon sehr vorsichtig sein, um nicht andauernd in Superlative auszubrechen, doch es gibt auf dem Nintendo 64 einfach nichts Besseres, gerade was die Grafik und die Musik angeht. Sowohl die Figuren als auch die Hintergründe sehen traumhaft schön aus, auch wenn aus der heutigen Sicht an manchen Stellen der Zahn der Zeit mittlerweile nagen dürfte, die Grafik hat keinerlei Aussetzer, die buhten Farben mit den prächtigen Spezialeffekten wie Feuer und Blitz aber auch den extrem beeindruckenden Licht- und Schattenspielen sorgen für eine unvergleichlich schöne Atmosphäre. Derartig fantastische Animationen hatte ich damals noch nie zuvor gesehen, außerdem sind die Landschaften „bis oben hin“ voll mit Details, alles wirkt sehr schön und fast schon beruhigend, jedes Mal, wenn ich in die Welt von Ocarina of Time eintauchen durfte, vergaß ich völlig die Zeit, war immer wieder aufs Neue total von der Atmosphäre berauscht. Trotz der damals revolutionären Grafik in 3D konnte ich nirgendwo irgendwelche Fehler ausmachen, mir fällt beim besten Willen nicht ein, was ich jetzt Negatives berichten könnte.
Ähnlich sieht es mit der Musik aus, diese ist mindestens genauso revolutionär gewesen und ebenso von einer umwerfenden Qualität. Das Entwicklerteam schießt hier ein wahres Feuerwerk an Effekten ab, nicht nur, dass die traumhaft schönen Melodien ausgezeichnet gewählt wurden und immer hundertprozentig zum Geschehen passen, sondern auch die Soundeffekte konnten mich restlos begeistern. Ob es die Hufe unseres Pferdes Epona oder allein das Keuchen unseres laufenden oder kletternden Helden sind, das Plätschern des Wassers oder auch unsere Schritte über Asphalt, das Rauschen des Windes oder das donnernde Gewitter, das Verschieben von Gegenständen oder die Klänge im Kampfgetümmel wie das Sirren der Pfeile oder der Klang unseres Schwertes, alles passt hier, wirklich einfach alles.


Würde ich Euch Ocarina of Time auch heute noch empfehlen?

Von nur einer Empfehlung hier zu sprechen, ist einfach eine maßlose Untertreibung, dieses Abenteuerspiel müsst Ihr einfach haben, ohne wenn und aber. Es ist mir auch völlig gleich, dass dieses Spiel nun mittlerweile einige Jahre alt ist, denn Ocarina of Time ist zeitlos gut. Wenn mir jetzt jemand von Euch das nicht glauben mag, der möge bitte das Spiel nur ein bis zwei Stunden anspielen, ich bin mir sicher, dass sich ziemlich schnell die Klasse dieses Spiels jedem von Euch offenbaren wird. Ich glaube, dass 99% aller Fans von Videospielen, welche ein Nintendo 64 besitzen, dieses Spiel in ihrer Sammlung haben, zumindest wenn sie ihrem Hobby wirklich ernsthaft nachgehen sollten.
Denn bei diesem Spiel hier kann ich einfach nur ins Schwärmen geraten: wir haben es hier zweifellos mit einer unglaublich angenehmen Spielatmosphäre durch die zauberhafte Grafik und traumhaft schönen Melodien in Verbindung mit tollen Soundeffekten zu tun. Da die Geschichte auch sehr interessant wird und toll erzählt wird und der Spielverlauf nicht nur extrem abwechslungsreich, sondern Unterhaltung für 100 bis 150 Stunden sorgen dürfte, würde das meiner Meinung nach eigentlich schon für die Bezeichnung als Super-Hit ausreichen, nicht zuletzt durch die tonnenweise zu entdeckenden Geheimnisse und zu lösenden Rätsel, welche sehr anspruchsvoll sind, Gleiches gilt im Übrigen für die Gegner.
Zusätzlich sind sowohl die Kameraführung als auch die Steuerungsmöglichkeiten den kleinen Link so hervorragend gelungen, dass ich sie ausnahmsweise wirklich einmal als genial bezeichnen möchte, ohne da zu übertreiben, das müsst Ihr mir einfach so glauben. Dieses Action-Adventure „Legend of Zelda – Ocarina of Time“ ist aus meiner Sicht so großartig, dass sich allein für dieses Videospiel der Kauf eines Nintendo 64 auch heute noch lohnen würde.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Bedienung:Bedienung von Ocarina of Time  N64 Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Grafik:Grafik von Ocarina of Time  N64 Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Sound:Sound von Ocarina of Time  N64 Spiel: 5,0 ausgezeichnet
Schwierigkeitsgrad:Fortgeschrittene
Suchtfaktor:Suchtfaktor von Ocarina of Time  N64 Spiel: 5,0 extrem hoch
Wird langweilig:Wird langweilig von Ocarina of Time  N64 Spiel: 5,0 nie
Geeignet für Spieler ab:Geeignet für Spieler ab von Ocarina of Time  N64 Spiel: 5,0 6 Jahre
Haben Sie das Spiel gespielt?:ja
TomClancy

Sensationell und fast perfekt

ein Testbericht von 2002-07-23 18:15:06 vom 23.07.2002
Empfehlung: ja
Lange haben Zelda Fans auf diese Spiel warten müssen. Shigeru Myiamoto hat mit Zelda: Ocarina of Time einen Meilenstein gesetzt. Es ist am 9. Dezember 1998 in die Deutschen Regale gekommen.

Gameplay:
An Anfang hat man gar keine Sachen, man muss erst ein paar kleine Aufgaben erledigen. Hat man diese kleinen Sachen erledigt so bekommt man ein Schwert und auch das Schild. Erst wenn man Schild und Schwert hat kann man zu der ersten Aufgaben schreiten. Der noch kleine Link muss sich als erstes in einem riesigen Baum mit einer fetten Spinne anlegen. Hat man das geschafft folgen zwei weitere Aufgaben die ich jetzt aber nicht näher erläutern will. Wenn man alle drei Aufgabe geschafft hat und alle drei Steine bekommen hat geht man zu einer Kathedrale. Auf dem Weg dorthin beobachtet Link, wie Ganondorf die Prinzessin Zelda entführt. Zelda lässt eine Ocarina fallen, die Link schliesslich findet. Im laufe des Spieles bekommt man verschiedene Songs die man mit der Ocarina spielen kann (sie ist auf jeden Fall sehr hilfreich). Ist man dann bei der Kathedrale angekommen legt man alle drei Steine auf Plattform. Und dann passiert es,... der kleine Link ist aufeinmal erwachsen geworden. Nun muss man sich auf die Suche nach Prinzessin Zelda machen. Auf der Suche muss Link kleine Spiele mitmachen um an mehr Energie zu kommen. Es gibt acht mittel grosse Schlösser, in denen Link immer neue Waffen findet. In allen acht Schlösser gibt es auch acht Endbosse. Nachdem man einen Endboss besiegt hat bekommt man ein Herz dazu. Man kann maximal 20 Herzen bekommen. Unter den Waffen die man bekommen kann sind ein Bumerang, Pfeil und Bogen, Enterhaken und noch viele andere hilfreiche Dinge. Magie kann auch angewendet werden, aber das finde ich nicht so toll.

Spieldauer:
Da das Spiel ziemlich gross ist und auch viele Features hat, ist die Spielzeit für mindestens 50 Stunden gesichert. Für Leute die bei Zelda alles erreichen wollen, dass heisst alle Herzteile und Skultulas finden wollen, haben circa 70 Stunden Spielspass.

Multiplayer:
Hier gibt es nicht´s zu schreiben, das Spiel bietet keinen Multiplayer Modus. Aber das muss es auch nicht haben denn der Spielspass ist da, auch wenn man allein spielt. Ich wüsste auch gar nicht wie man hier einen Multiplayer Modus aufbauen sollte.

Schwierigkeitsgrad:
Es ist eigentlich alles ziemlich leicht. Die Rätsel sind nicht immer leicht, da muss man schon ein wenig nachdenken. Die Gegner die während des Spieles auf einen zu kommen sind relativ schnell, mit einem Schlag des Schwertes, zu besiegen. Die Endbosse sind nicht immer leicht zu besiegen, da muss man sich schon ein bisschen gedulden, denn beim erstem mal kann man sie nicht gleich besiegen. Wenn man genug Lebenssaft dabei hat ist es mit einer guten Taktik kein Problem mehr.

Sound:
Zelda hat einen Sound den man nie wieder aus dem Ohr bekommt. In allen Zelda Teilen gibt es immer den gleichen Sound, und gerade das finde ich sehr gut. Wenn man mit dem Schwert schlägt, Schreit Link dabei, aber an sonsten macht Link keine Geräusche. Wenn man mit dem Pferd, Epona, reitet hört es sich an als sei es ein echtes Pferd. Der Sound vom laufenden Pferd ist einfach genial gelungen. Der Sound der Ocarina klingt auch verdammt gut. Das Plätschern von Wasser ist auch realistisch dargestellt worden. Die einzelnen Soundeffekte die man sonst noch so im laufe des Spieles hört, klingen alle sehr elegant. Es gibt an dem Sound nichts auszusetzen.

Grafik:
Die Grafik sieht nicht schlecht aus, aber es gibt einen keinen negativen Aspekt: Und zwar kann man in dem Spiel Flaschen bekommen in denen man Lebens- und Magiesäfte bei sich tragen kann. Diese Flaschen sind nicht rund, sondern ziemlich eckig, ich finde, dass man das etwas anders hätte machen können. Es ist wirklich kein schönen Anblick. Wenn man aber das "Problem" mit der Flasche übersieht ist das Spiel grafisch sehr gut ausgebaut. Man kann die Umgebung gut erkennen. Die Langschaft ist sehr cool dargestellt. Das Pferd, Epona, ist auch cool animiert. Die Hauptcharaktere -Link, Prinzessin Zelda und Ganondorf sind exzellent dargestellt.

Fazit:
Zelda: Ocarina of Time ist ein Meisterwerk aus dem Hause Nintendo. Es ist das erste mal, dass man Link komplett in 3D betrachten kann. Es hat etwas von einem Roll Play Game und ein wenig von einem Adventure Spiel. Für Spielefans die auf so eine Mischung stehen, ist Zelda: Ocarina of Time ein absolutes Hammerspiel. Es hat alles was ein Spiel haben muss. Action, Spannung und auch viele Minispiele machen das Spiel zu 100 Prozent perfekt. Die Atmosphäre ist genial. Leute die nichts von Zelda halten, haben wirklich keine Ahnung von Videospielen.
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
zitrol

Ein Abenteuer in bezaubernder Atmosphäre!!!

ein Testbericht von 2002-06-05 08:49:44 vom 05.06.2002
Empfehlung: ja
Tja, da ich ja schon über Zeldas Abenteuer "Majoras Mask" für das Nintendo 64 berichtet habe, dachte ich mir, daß ich doch das ein oder andere Wörtchen über den Vorgänger verlieren sollte.
Ich habe zunächst nicht über das Spiel schreiben wollen, da ich anfangs der Meinung war, daß dieses Spiel womöglich schon zu alt ist, als daß ein Bericht von mir Euch sehr interessieren würde.
Ich habe es mir aber anders überlegt, primär deswegen, weil ich vor wenigen Tagen angefangen habe, in meinem Freundeskreis dieses Spiel erneut anzuspielen. Jaja, ich weiß, es ist sicherlich kein reinrassiges Multiplayerspiel, das ist mir klar. Wir machten es allerdings so, daß wir uns regelmäßig mit der Steuerung des Helden Link immer abwechselten.
Und das stundenlang!
Da wir uns nun schon zum zweiten Mal innerhalb von etwas über einer Woche trafen, habe ich also beschlossen, doch über dieses (ohne zuviel verraten zu wollen) grandiose, bezaubernde Abenteuerspiel OCARINA OF TIME zu berichten.

Eventuell ist angesichts des nahenden Ausverkaufs der Nintendo 64-Konsole und der dazugehörigen Spiele dieses Spiel doch sehr interessant, denn die Preise purzeln nun ja für dieses Spielsystem immer mehr in den Keller.
Es könnte ja sein, daß jemand von Euch mit dem Gedanken spielt, sich nun doch eine solche Konsole anzuschaffen und für diesen Fall sage ich ganz klar, daß der Kauf dieses Spiels fast schon Pflicht ist!
Wieso?
Das sage ich Euch jetzt gleich...

Endlich war er also da, der damals heißersehnte Nachfolger des Super-Nintendo-Teils!

Hatte sich denn nun das sehnsüchtige Warten der Videospielgemeinde auf dieses Abenteuer gelohnt?

Aus Angst vor einem Krieg flüchtet LINKs (unser Held)Mutter zum Waldvolk der Kokiri.
Über den Wald wacht der mächtige Deku-Baum.
Dieser prophezeit der Mutter die bedeutende Zukunft ihres Sohnes und nimmt diesen in seine Obhut, der kleine Link steht nunmehr unter dem Schutz der Kokiris. Jahre später wird der Jüngling Link aus seinem tiefen Schlaf geweckt: der Deku-Baum hat die Fee Navi geschickt, die Euch fortan durch Euer gesamtes Abenteuer begleitet; sie gibt Euch desöfteren Tips oder warnt Euch vor hinterhältigen Angriffen.
Bevor das Abenteuer beginnt, kämpft Ihr Euch durch einen Trainingsparcours, welcher Euch mit der anfangs komplizierten aber sehr sinnvollen Steuerung vertraut macht.
Einiges erinnert in OCARINA OF TIME an den berühmten Vorgänger: ein wohliges Gefühl beschlich mich, als ich erstmals die ach so vertrauten Soundeffekte hörte, welche beim Finden einer neuen Waffe oder eines neuen Schlüssels oder beim Öffnen vorher verschlossener Türen erklangen!
Rätsel sind auch zahlreich vorhanden: entweder müßt Ihr alle Gegner erledigen, Steinblöcke verschieben, Wände aufsprengen und im späteren Verlauf weitaus kniffligere Knobeleinlagen lösen, um versteckte Schalter zu finden.
Dieser Punkt hat mir besonders gefallen! Die Rätsel sind oft sehr knifflig und zeitintensiv, jedoch ohne, daß jegliche Hektik aufkommen würde, sehr gut!

In OCARINA OF TIME sind nunmehr aber auch unglaublich schöne 3D-Ansichten zu bewundern!
Dörfer, Wälder, Tempel und Kerker werden in feinster Polygongrafik dargestellt, ein wahrer Augenschmaus!

Die altbekannten Herzen symbolisieren Eure Gesundheit. Ihr startet mit drei Stück, für jeden besiegten Endgegner kommt eines dazu.
Darüberhinaus sind auch wieder Viertelherzen weit verstreut versteckt, maximal 20 Herzen sind möglich.

Doch warum schickt Euch der Deku-Baum eigentlich in dieses Abenteuer?
Ganondorf, der König der Diebe, hat das Vertrauen des Königs von Hyrule erschlichen und strebt nun nach der absoluten Macht.
Nur Prinzessin Zelda erkennt die Gefahr und bittet Euch um Hilfe. Drei magische Steine muß Ihr als Link nun zuerst sammeln.
Habt Ihr diese tatsächlich ergattert, wird Zelda von Ganondorf vertrieben, Zelda konnte Euch lediglich die Ocarina hinterlassen. Mit dieser magischen Flöte könnt Ihr den Zeittempel öffnen, um so zu dem mächtigen, legendären Meisterschwert zu gelangen.
In dem Moment, wo Ihr Euch das edle Schwert greifen wollt, fallt Ihr unglücklicherweise für sieben Jahre ins Koma.
Als Ihr erwacht, seid Ihr erwachsen und mittlerweile die allerletzte Hoffnung des Königreiches.
Um Ganondorf besiegen zu können, müßt Ihr nun fünf Medaillons finden. So begebt Ihr Euch schnellstens auf Epona, einem Pferd, auf die lange, lange Reise.

Auch das Waffenarsenal, welches sich im Erfolgsfalle nach und nach füllt, kommt dem Zelda-Veteranen teilweise sehr bekannt vor. Steinschleuder, Bumerang, Bomben, Pfeile und Hammer stehen Euch im Verlauf des Spieles u.a. zur Verfügung.
Diese sind teils aber nur käuflich zu erwerben und aufzustocken, die dafür nötigen Rubine müßt Ihr Euch aber hart erkämpfen. Denn die Zwischengegner und ganz besonders die Endgegner haben es in sich! Meiner Meinung nach sind gerade die Endgegner sehr schwer. Oft sind sie nur mit einer bestimmten Taktik zu besiegen, was zudem sehr viel Geschick erfordert.
Laßt Euch daher nicht von dem anfangs doch sehr lockeren Einstieg täuschen, der Schwierigkeitsgrad in OCARINA OF TIME steigt stetig an!
In Tempeln verborgene Feen segnen Euch aber zum Glück daher auch noch mit wichtigen Zaubersprüchen und Angriffstechniken und heilen natürlich auch Eure Wunden, auch dies ist den Zelda-Fans wohlbekannt.
So, jetzt habe ich Euch aber genug verraten, denke ich.

Doch egal, wieviel ich Euch auch schreiben würde, die Atmosphäre ist einfach so unbeschreiblich schön, daß Ihr es zumindest einmal auf Probe gespielt haben müßt, um zu erahnen, was ich meine.
Blitzsaubere, fantastische, fehlerlose Grafik, mit riesigen Figuren, Häusern etc., wunderschöne Musik, altbekannte Soundeffekte, eine intelligente Steuerung und Kasmeraführung, welche Euch nie den Überblick verlieren läßt.
Was wollt Ihr noch hören, muß ich noch mehr sagen? Dieses Spiel ist einfach klasse!

Und, was ich auch sehr wichtig finde, dieses Abenteuer OCARINA OF TIME ist ganz suicher nicht nur auf die Jüngeren unter uns als Zielgruppe gerichtet.
Ich bin mir sicher, daß es durch die tolle Präsentation und mitreißende Geschichte samt bezaubernder Atmosphäre nahezu alle Videospiel-Generationen anspricht, da lege ich mich einfach einmal fest!

Dieses Abenteuerspiel ist meiner Meinung nach bis heute nahezu ungeschlagen! Grafik, Sound, Steuerung, Kameraführung, Gegnerintelligenz, Spielumfang, Langzeitmotivation - einfach alles ist top!
Ein absolut überragendes Action-Adventure, welches Euch wochen- oder sogar monatelang vor den Bildschirm fesseln wird.

Ich möchte zudem sagen, daß dieser Teil für mich sogar einen Tick besser ist als der Nachfolger MAJORAS MASK. Kennt Ihr noch keinen der beiden Teile, solltet Ihr erst diesen Teil spielen und dann den besagten Nachfolger.

Wer schon auf die neue Videospielkonsolen-Generation schielen sollte, aber bis jetzt sich nicht für das Nintendo 64 besonders (aus welchen Gründen auch immer) interessiert hat, muß einfach in Zeldas Abenteuer OCARINA OF TIME für ein, zwei Stunden reingeschaut haben.

Ich denke, daß der Preis im Handel für diesen Teil für unter 100 DM zu haben ist, bei ebay beispielsweise schon oft für die Hälfte!

Ist das nicht verlockend?

Wer also nur halbwegs etwas für Abenteuerspiele auf Konsolen übrig hat, muß einfach zuschlagen, okay?




Pro: Atmosphäre, Geschichte, Grafik, Musik, Rätsel

Kontra: N E I N
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Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
werwoelfin666
werwoelfin666, 05.06.2002
Zelda - Ocarina of Time ist fuumlr mich ebenfalls nach wie vor das beste Videospiel uumlberhaupt. Nur Final Fantasy 8 und jetzt die 10 koumlnnen da noch mithalten.
hjid55
hjid55, 15.03.2007
Sh lg Sarah
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Produktbeschreibung Ocarina of Time

Technische Daten und Produkteigenschaften
"Ocarina of Time" ist der erfolgreichste Teil der bekannten Videospiel-Serie "The Legend of Zelda".
Allgemeine Informationen Ocarina of Time
gelistet seit: 25.09.2003
Bewertung durch unsere Mitglieder
Produktbewertung: Kundenbewertung 5,00 / 5,00
Allgemeine Daten
Genre: Adventures & Rollenspiele 
Ocarina of Time N64 Spiel im Vergleich
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