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![]() Oans, zwoa, gsuffa!ein Testbericht von Raimok2003-09-25 12:01:12 vom 25.09.2003 Empfehlung: jaDabei gilt es doch erst die mit der Frage zu klären, wieso heißt das Oktoberfest eigentlich Oktoberfest – schließlich findet es ja schon im September statt. Genauer gesagt, es beginnt am vorletzten Samstag in September und endet am ersten Sonntag im Oktober. Schnell einen Blick auf den Kalender geworfen und schon wissen wir, es geht dieses Jahr vom 20.09. bis zum 05.10.03. Aber ich schweife ab – gehen wir doch noch mal zur Ausgangsfrage zurück. Und da müssen wir ganz einfach einen historischen Diskurs machen. Wie kam es eigentlich zum größten Volksbesäufnis , äh ich meinte natürlich Volksfest der Welt. Schuld daran war ein ganz gewöhnlicher Lohnkutscher, der vorschlug, am Tage der Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Hildburghausen ein großes Pferderennen zu veranstalten. König Max I. Joseph von Bayern griff diese Idee begeistert auf und am 17. Oktober 1810 war es dann soweit. Das Rennen und somit der Vorläufer des heutigen Spektakels fand statt, und zwar auf der Theresienwiese, die zur damaligen Zeit noch am Stadtrand lag. Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, wie die Braut hieß und wird sich somit denken können, wie der Acker zu seinem Namen kam. Man war sich einig: eine Ries’n-Gaudi war’s und deshalb sollte das Fest im nächsten Jahr wiederholt werden. Und so kam es auch. Der landwirtschaftliche Verein (etwa wegen der Wiese?) richtete das Fest die nächsten Jahre aus bis 1819 die Stadt München auf den Geschmack kam und die Sache selbst in die Hand nahm. Man bestimmte, dass das Fest in Zukunft jährlich und ohne Ausnahme stattfinden sollte. Bestand die Wies’n am Anfang aus nichts anderem als ein paar Karussells und einigen Bierbuden, entwickelte sich kurz vor der Jahrhundertwende das Schaustellergewerbe und es entstanden die ersten Bierzelte. 1950 führte dann der damalige Oberbürgermeister Wimmer das allseits beliebte und Heißerwartete Anstechen des ersten Bierfasses ein – seitdem ist das wohl die angenehmste Arbeit eines jeden OB’s, zumindest lässt es sich keiner entgehen und pünktlich um 12.00Uhr mittags ertönt der Ruf: „O’ zapft is’!“ Seit seinem Bestehen ist die Wies’n insgesamt 24 mal ausgefallen. Die Gründe hierfür waren Krieg, Epidemien und die Inflation. So kostete 1922 eine Maß (für alle Preis’n – 1 l Bier) 50 Mark und ein Hend’l 500! – da sind die heutigen Preise von 6,30 Euro bis 6,80 doch schon fast human – der Preis ist im übrigens das erste Mal seid langem stabil geblieben (wollte man die weiß-blaue Wählerschaft nicht verärgern? *grübel*) Somit ist geklärt, warum das Oktoberfest Oktoberfest heißt – warum findet es denn dann im September statt? Aufgrund einer cleveren Marketing-Strategie. Ja, auch unsere Vorfahren beherrschten dieses schon. Im September ist das Wetter wesentlich schöner als im Oktober, die Nächte sind länger warm – und somit lässt es sich des Abends auch länger aushalten und die eine oder andere Maß trinken. Historisch begründet man es damit, dass das Fest schon immer Anfang Oktober endete und dem Bayern sind seine Traditionen ja heilig. Damals war das Fest halt um einige Tage kürzer und deswegen musste man die Wies’n nach vorne hin verlängern. Wie schon erwähnt, findet die Wies’n auf der Theresienwiese zu Fuße der Bavaria statt. Wie kommt man denn nun dahin. Am besten nicht mit dem Auto, es sei denn, man möchte wissen, wie es ist, wenn man mehrere Stunden einen Parkplatz sucht. Am besten nutzt man den öffentlichen Nahverkehr – entweder man fährt mit der S- Bahn bis zur Hackerbrücke und folgt einfach den Massen oder man nimmt die U4 und U5 zur Haltestelle Theresienwiese, dann hat man eh keine andere Chance, als den Massen zu folgen. Ein persönlicher Tip von mir – ganz hinten einsteigen, und den Bahnsteig in entgegengesetzter Richtung zur Wies’n verlassen – Ihr erspart Euch eine Menge Zeit. Ich persönlich benutze die U3/U6 und steige Haltestelle Poccistraße aus – der Weg ist zwar ein wenig länger, aber dafür herrscht nicht so eine qualvolle Enge. Die Wies’n selbst ist in zwei Hauptgänge aufgeteilt, einen, an dem sich die ganzen Schausteller platzieren, am anderen, zur Bavaria hin, befinden sich die ganzen Bierzelte. Die Straßen heißen dann logischerweise auch Schaustellerstraße und Wirtsbudenstraße – da hat die Kreativität gewaltet. Wann hat die Wies’n eigentlich geöffnet? Aufmachen tut sie täglich um 10.00 Uhr und von Sonntag bis Donnerstag schließt sie um 23.30 Uhr, Freitag und Samstag sowie dem 02.10. darf sie eine halbe Stunde länger öffnen, dann ist um 24.00 Uhr Schluß. Aber Vorsicht, um 22.30 Uhr ist Schluß mit dem Bierausschank. Also wenn man noch nichgt genug hat – rechtzeitig nachbestellen. Apropos Öffnungszeiten – zwei Zelte dürfen länger aufhaben, und zwar bis 01.00Uhr. Das wäre zum einen das Weinzelt - man geht wohl davon aus, dass der Weinrausch niveauvoller als der Bierrausch ist – und zum anderen Käfers Bierschänke, wo man den Promis beim Feiern zuschauen kann. Übrigens ganz witzig, angeblich gabs beim Käfer eine Computerpanne, so dass alle Plätze doppelt vergeben wurden – jetzt durfte er halt ein zweites Zelt aufstellen. Zwei besondere Veranstaltungen seien im Bezug auf die Wies’n erwähnenswert. Zum einen der Einzug der Wirte am Eröffnungstag unmittelbar vor der Eröffnung.. Diese Tradition geht auf die Vergangenheit zurück, als die Brauereien noch in unmittelbarer Nachbarschaft zum Festplatz lagen. Und dann wäre da noch der traditionelle Trachten- und Schützenzug am ersten Sonntag von der Wies’n durch die Innenstadt von München. Wenden wir uns doch den Fahrgeschäften zu. Da ist für jeden was geboten – sei es die Achterbahn mit 5 Loopings, das Kettenkarussell oder das Riesenrad. Wild, wilder, am wildesten – aber nur, wer möchte (ICH!!!) Der Eurostar ist eine Achterbahn, wo die Füsse im Freien hängen, daneben gibt es diverse andere High- Tech- Bahnen, wo man vergisst, wo oben und unten ist. Man sollte immer dran denken, sein Essen bei sich zu halten – man weiß nie, wen man „trifft“ Es geht aber auch gediegener – mit Hau den Lukas , Geisterbahn oder Autoskooter und ähnlichem. Oder aber ganz nostalgisch. Wie wäre es mit dem Flohzirkus oder dem Teufelsrad? Dort muß man sich auf eine rotierende Scheibe setzen und so lang wie möglich drauf bleiben, sehr zum Spaß der restlichen Zuschauer. Man muß nur einmal zahlen und kann so lange bleiben, wie man möchte. Eine weitere Attraktion ist die Krinoline – das älteste Fahrgeschäft überhaupt auf der Wies’n. Es dreht sich ganz gemütlich zum Klange einer Blaskapelle – bis 1937 übrigens durch Muskelkraft. Oder aber der Schichtl – Der gehört einfach zur Wies’n wie das Bier. Jeden Tag erfolgt eine Live- Hinrichtung (Kopf ab) eines Zuschauers – keine Angst, der lebt schon noch!!! Dazwischen befinden sich genug Schieß- und Losbuden sowie Stände mit Süssigkeiten und Getränken (alles außer Bier). Mal kurz einen Glühwein trinken oder eine Caiphi – kein Problem. Dazu süße Mandeln und Zuckerwatte und vielleicht noch ein Schnäpschen – dann weiß man wenigstens, warum einen schlecht ist. Man sollte sich aber gewiss sein, dass die Attraktionen ein teurer Spaß sind. Unter 5 Euro pro Person ist nichts zu haben und die begehrtesten Attraktionen kosten dann schon mal bis 10Euro. Aber sind wir eigentlich wegen den Fahrgeschäften hier??? Garantiert nicht. Da gibt es doch noch was anderes. Richtig – Bier. Dies gibt es nur in den Zelten und auch nur, wenn man einen Sitzplatz hat. Stehmaß’n sind verboten (ab und zu hat aber doch jemand Mitleid). Deswegen heißt es beizeiten einen Platz im Zelt oder wenn das Wetter mitspielt, im Biergarten zu suchen. Insgesamt stehen 14 Zelte zur Auswahl – es ist halt eine schwere Entscheidung, welches Münchener Bier man lieber mag. Dazu kommen noch die Hendl- und Hax’n – Braterei. Die einzelnen Zelte werde ich jetzt aber nicht aufzählen, auch nicht, welches ich bevorzuge, man muß eh froh sein, ohne Reservierung überhaupt einen Platz zu bekommen. Bloß jetzt ist eine Reservierung unmöglich – dies muß man lange vor Wiesnbeginn tun. Was tun ohne Reservierung? Beizeiten da sein – in der Woche spätestens 14.30Uhr, am Wochenende am besten schon am Vormittag. Größere Gruppen müssen trotzdem mit Wartezeiten rechnen. Was wird einem in den Zelten geboten? Natürlich in erster Linie Bier. Für solche wie mich, die kein Bier trinken, entweder ein Radler oder Spezi, das aber ungern. Dann gibt es natürlich auch Hochprozentigeres und Essen – bayrische Küche halt. Schweinsbraten, kalte Küche, ½ Enten mit Knödl – da sollte man dann aber aufpassen, dass diese nicht davon fliegen, so wie es mir passiert ist. Unglücklicherweise flog sie nicht weit, sondern landete bei der Nachbarin auf dem Rock. Die Preise sind ziemlich gesalzen – das Essen auch, man soll ja Durst bekommen. Ich habe die Preise aber nicht im Kopf – so um die 15 Euro sollte die Ente aber liegen. Dann bietet sich einem noch die Blasmusik mit bodenständiger Volksmusik, welche begeistert mitgegröhlt wird. Der derzeitige Wiesnhit lautet „Hey, ab in den Süden“ – aber leicht abgewandelt – nun heißt das Ganze „Hey, ab auf die Wies’n“ Und je später der Abend, desto begeisterter wird mitgesungen und auf den Tischen getanzt. Dann muß man beim Essen aufpassen, dass man nicht Schuh bestellt hat. Zum späteren Abend wird es dann auch leerer, die ersten Bierleichen liegen bereits unter dem Tisch. Der Rest tanzt bierseelig auf dem Tisch, einige Frauen, dem Vernehmen nach meist Australierinnen, zeigen ihre zwei ....äh…. Argumente und ab und zu fliegt ein Bierkrug zu tief. Die großen Prügeleien bleiben aber aus, die Ordnungsdienste haben die Lage meistens im Griff. Gegen Mitternacht leert sich dann der Festplatz. Ab und zu findet man ein paar Bierleichen im Gebüsch, aber die meisten torkeln friedlich gen Bahnhof oder nach Hause. Denn auf die U- Bahn braucht man jetzt nicht zu hoffen. Hemmungslos überfüllt, stapeln sich die Menschen schon im Obergeschoss. Aber alle sind sich einig: „ A Mords-Gaudi woars! So, ich geh Freitag auf die Wies’n. Dann heißt es wieder: Oans, zwoa, gsuffa! Alle die jetzt fragen, wieso ich jetzt schon einen Bericht schreiben kann? Ist doch jedes Jahr das Gleiche. Schließlich stehen die Bayern auf Traditionen. Nur die Preise ändern sich. Und da kann man sicher sein – die steigen. Denn Millionen Menschen, die das Fest besuchen, können nicht irren – Schee wars. Also, Pfüat’s Eich. Raimo p.s. Wer mit dem Wohnwagen nach München reisen sollte – die Stadt stellt am Messegelände in Riem Parkmöglichkeiten und sanitäre Einrichtungen zur Verfügung. U-Bahn- Anschluß ist ebenfalls vorhanden. ... |
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![]() Saupreiss erobert die Wiesnein Testbericht von Marlene2004-10-07 18:22:19 vom 07.10.2004 Empfehlung: ja Vorteile: Pflichtveranstaltung...Nachteile/Kritik: PreiseDirekt aus der U-Bahn-Station fällt man auf die - nein, mehr in die Wies´n - doch .. wo war die Wiese? Unter meinen wetterfesten Schuhen spürte ich festen Asphalt! Na ja, dachte ich, hoffentlich bleibt das die einzige Lüge! Im nachhinein haben die Münchner das schon richtig gemacht .. nach strömendem Regen stünde man sonst nämlich in der Matsche. *lob* ... aber gut .. weiter gehts! Rechts gleich das Augustiner-Zelt - wow - das war doch auf dem ersten Platz der Beliebtheitsskala. Also hin, und mal richtig reinschnuppern .. den HOlzmichl wollte ich auch singen und überhaupt! An der Tür standen zwei waschechte Russen (aber ich wollte doch den bayrisch crash-Kurs?!) und verwiesen uns der Tür: Wegen Überfüllung geschlossen! Schade! Aber das ist ja nicht das einzige Zelt auf den Wies´n. Vielleicht essen wir erst mal was .. Bratwurst im Baguette für 4,50 EUR - na, das ist ja noch ein fairer Preis! Gestärkt wollte wir der Verdauung auf der Achterbahn mit zahlreichen Loopings nachhelfen .. doch auch hier eine Riesenschlange! Aber ich hatte ja gar nicht erwartet, daß es leer sein würde .. ich war hier um die Massen zu beobachten. Danach wollte ich nun wirklich den Holzmichl singen und endlich stramme Wadeln sehen .. obwohl es die dort reichlich gab! Die Wadeln meine ich .. überhaupt sollte man TrachtenPFLICHT auf dem Oktoberfest einführen *lechz* Mittlerweile war es 17.00 Uhr und das einzige noch nicht abgesperrte Zelt war das Hofbräu-Zelt! Also hinein, besser als im Regen zu stehen. Was mir als erstes entgegenschallte war nicht der Holzmichl.., sondern "Que sera" ... nanu? Doris Day? Hier? Der Riesenkrug Bier (es heisst übrigens DIE Mass, wie ich gelernt habe) stand in nullkommanichts vor mir! Hut ab - vor den schicken Dirndln und die Brez´n kam gleich hinterher. Die Leute neben uns kamen aus Hanau und die auf der anderen Seite aus Kärnten .. der Tisch vor und hinter uns sprach fliessend englisch ... wo sind meine Bayern? *kleinlautwerd* Die Stimmung war feuchtfröhlich ... mehr feucht als fröhlich ... und die Luft ebenfalls. Schade war, daß die Musik nach jedem Stück eine viertel Stunde Pause einlegte :-( Noch ein Lebkuchenherzl um den Hals und dann wieder in die U-Bahn und dort kam es dann - das Erlebnis des Tages .. das positivste Erlebnis des Tages ... der U-Bahn-Sprecher. Aus dem Stationslautsprecher an der Theresienwiese erklang folgendes: Na, kommts .. geht bis zum Ende des Bahnsteigs ... Sitzplätze kosten bei uns nicht extra und in der Mitte habt ihr noch ne Chance einen zu bekommen ... Klasse oder? An jeder Tür der Bahn standen je 2 Sicherheitskräfte, die gut gelaut den Leuten rein halfen oder auch mal eine stützende Hand für jemand nicht so ganz Standfesten hatten .... Fazit: Das Oktoberfest sollte man mal gesehen haben ... aber aus Neuseeland würde ich dafür nicht anreisen! Kirmes im Großformat - mehr nicht .. es sei denn, man ist mit dem Frauenkegelclub ... oder der Feuerwehr vor Ort und lässt es richtig krachen - denn wer nimmt schon Holz mit in den Wald ;-))) Ein ganz grosses Kompliment noch an die Organisation der Stadt München - die Masse muß man erst mal so gut bewältigen können, wie die es machen .. klasse! Ich war auf jeden Fall mittendrin, statt nur dabei und mein spärliches bayrisch reicht grad noch um Pfüa Gott zu Euch zu sagen ... ... |
Lianchen, 09.10.2004
wuumlrd ja gern mal hin seufz
redwomen, 07.10.2004
man die quotWiesnquot noch ausfuumlhrlicher beschreiben koumlnnte ein quotsnquot den der Rest deines Berichtes ist klasse. Ich als quotwaschechte Bayerinquot weis ja was los ist. Allerdings gehen wir -also die Bayern- schon garnicht mehr au
Zzaldo, 04.02.2009
liebe Grüße sendet dir Stephan
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![]() Das Oktoberfest: Spektakel und Einnahmen der Superlativeein Testbericht von Anastasia862003-10-04 18:24:44 vom 04.10.2003 Empfehlung: ja Vorteile: Einmalige Stimmung!...Nachteile/Kritik: Gesalzene Preise, sehr voll, nix für kleine Kinder1. Anlässlich der Hochzeit… 2. Hinkommen ist nicht schwer… 3. Um die Bierzelte… 4. In den Bierzelten… 5. Ein Halbes Hendl: 8,60€… 6. Heim zu kommen jedoch sehr… 1. Anlässlich der Hochzeit… …von Kurprinz Ludwig wure 1810 die erste Wiesn veranstaltet. Damals bestand sie noch aus einem Festlichen Umzug zur Theresienwiese und einem Pferderennen auf der Theresienwiese. Davon geblieben ist nur die Theresienwiese als Schauplatz des Spektaktel und der festliche Umzug. Jedes Jahr am ersten Wiesensonntag marschiert eine dem Zuschauer fast ewig anmutende Schlange an Spielmannszügen, Blaskapelle, Trachtenvereinen und anderen Gruppen die von Nah und Fern angereist sind, quer durch München. Verlaufen wird sich sicher keine der Gruppen können, denn die Wegränder sind gesäumt von Menschenmassen, Münchnern die das jedes Jahr gerne wieder ansehen, Bayern, die kommen um das ganze mal zu sehen, und den Touristen, die ja sowieso schon da sind, und sich das dann natürlich auch nicht entgehen lassen. Und das Fernsehn ist natürlich auch dabei. Auf dem ZDF wird der Umzug jedes Jahr ab 10°° übertragen. Auf der Theresienwiese angekommen verschwinden diese Gruppen dann alle in den Bierzelten, und die Meissen wüden wohl zuerst alles geben für ein kühles Getränk. Was wohl die wenigsten wissen: am Samstag ist der traditionelle Einzug der Wiesenwirte. Kürzer, unbekannter, mit einer nicht ganz so großen Menschenmenge. Vom Sendlinger Tor ab geht es, na klar, auf die Theresienwiese. Sicher, anstrengend ist es schon da mitzulaufen, und irgendwie ist man auch immer wieder froh wenn man endlich da ist, und trotzdem freut man sich auch irgendwie schon aufs nächste Jahr. Wann wird man sonst schon mal von so vielen Menschen gesehen, fotografiert, bejubelt. Ja, es ist was besonderes. Und falls du nächsten Jahr zuschaust und die Schlissheimer Schlosspfeiffer sieht, wink doch mal, vielleicht seh ich dich ja ;) 2. Hinkommen ist nicht schwer… …denn man muss einfach der Masse hinterher. Egal ob um 9 in der früh oder Abends, egal in welcher S- oder U-bahn, da wo sie alle aussteigen oder große Massen einsteigen wollen, da muss man raus. Und dann ganz einfach dahin wo sie alle hingehn oder herkommen, da wo man am schwersten hinkommt. An einem Wochenende sammeln sich dort fast soviele Menschen wie München Einwohner hat. Wer das nicht findet sucht entweder in der falschen Stadt oder sieht noch vom Vortag alles doppelt… Aber: Macht ja nicht den Fehler und versucht mit dem Auto direkt zur Wiesn zu fahren. Parkplätze gibts da eh keine, egal ob Wiesn is oder nicht. Öffentliche Verkehrsmittel heisst das Zauberwort. Mal abgesehen dass es in dieser Zeit auch die Meissten schwarzfahrer gibt (kontrollieren kann bei den Massen eh keiner) wird der umsatz nicht gering sein. Ebenso bei den Taxen. Und man kommt auch nach ein paar bier Sicher nach Hause. Oder wenigstens irgendwie in die richtung… Wer trotzdem unbedingt mit den auto anreisen will parkt lieber irgendwo außerhalb. Für alle die eher vom Norden her anreisen bietet sich Fröttmaning an, besonders ab 2006: Dadurch dass das neue Stadion, die Allianzarena, dort entsteht wird es an Parkplätzen so schnell nicht mangeln, außer natürlich bei den Fußballspielen, nebenher liegt es im Innenraum des MVV und man zahlt doch erheblich weniger als noch weiter außen. Gleichzeitg liegt es gut erreichbar an einem Autobahnkreuz. 3. Um die Bierzelte… …drängen sich dann demenstprechend die Massen. Etwa 1 Mio Leute an einem Wochenede, auf einer Fläche die etwa halb so groß ist wie der 11000 Einwohner-Ort in dem ich wohne. Zurechtfinden wird man sich ziemlich schnell, denn es gibt nur 2 große Straßen: eine, an der die Bierzelte stehen, die andere mit den Schaustellern, ergo Fahrgeschäften. Zwischen den Bierzelten gibt es immernoch kleinere Straßen, von denen man auch in die Biergärten kommt. Wer nach Süßem und Souvenieren sucht, bracuht dies nicht lange zu tun. Alle 10 meter finden sich inmitten der Menschennschtöme Stände mit gebrannten Mandeln, Zuckerwatte, Hüten, Luftballons und ähnlichem. Wie man schon merkt, is das alles ziemlich voll. Natürlich ist das nicht die ganzen 2 Wochen der Fall. Wer unter der Woche gleich dann da ist, wenn die Bierzelte öffnen wird mehr Platz zum bewegen haben, wenns zusätzlich noch regnet und alles in die Bierzelte flüchtet kommt es einem sogar fast gespenstich leer vor. Für Wiesnverhältnisse natürlich. Aber am Wochende oder Feiertag (der 3. Oktober fällt meisst in die Wiesnzeit) sei keinem Geraten mit Kinderwagen auf die Wiesn zu kommen. Mal davon abgesehen dass man nicht durchkommt stresst der Lärm und die vielen Menschen nicht nur Kind sondern auch Eltern. Nebenbei sind Kinderwägen an Samstagen eh auf der wiesn verboten. Und glaubt mir, es wird kontrolliert! 4. In den Bierzelten… …ist es definitiv noch voller als Draussen. Schliesslich herrscht hier auch viel bessere Stimmung, hier gibts Musik, und natürlich das Bier wegen dem die meissten von nah und fern anreisen. Die Band spielt meisst ab 12 Uhr Mittags bis 22:30, nur im Käfers und dem Weinzelt ist erst um 1 in der Früh schluss. Trotzdem die Bierzelte für manchen riesig erscheinen mögen (das kleinste hat Platz für rund 2 000 Personen, die größten fassen gute 10 000) sollte man nicht denken man könne um 7 Uhr kommen und sich noch ein nettes Plätzchen im Bierzelt suchen: unter der Woche sind die Bierzelte meisst schon zwischen 14 und 15 uhr voll und es wird dicht gemacht. Rein kann man dann zwar schon noch wenn man gedudld hat, aber mehr als 2 Plätze zusammen wird man nichtmehr finden. Am Wochenede sollte man aber schon früher aufstehen: Wenn die wiesn um 9 öffnet, ist die Aussicht auf Plätze für eine größere Gruppe schon ab 10 Uhr schlecht. Also: Früh aufstehen lohnt sich. Man kann zwar auch reservieren, aber dieses Jahr waren die Bierzelte schon ab Januar ausgebucht. Aber was tut man nicht alles für einen Abend im Bierzelt. Die Stimmung ist ja schliesslich einmalig. Und: auch hier gilt wieder: Zwar dürfen Kinder ab 6 auch nach 20 Uhr noch in Begelitung der Erziehungsberechtigeten im Bierzelt bleiben, doch viel Spass werden die nicht haben. Wenn man doch mal was essen oder trinken will bleibt man mit Kindern am besten draussen in den Biergärten die jedes Festzelt umgeben. 5. Ein Halbes Hendl: 8,60€… …die Mass Bier 6,50€, 200g gebrannte Mandeln 4€, einmal Wilde Maus 4€. Die Preise haben sich gewaschen, das ist klar. Immerhin werben die Schausteller damit, dass die Preise stabil bleiben, und auch der Bierpreis ist diese Jahr seit langem mal wieder nicht gestiegen. Wer was Essen will kommt wohl bei der „Mittagswiesn“ am besten raus: an Wochentagen gibts bis 15 Uhr auf gewisse Speisen, Getränke und Fahrten 10 bis 30% Rabatt. Wer nur kurz was essen will bleibt auch hier bei gutem Wetter besser draussen im Biergarten, weil man einfach leichter einen Platz findet. 6. Heim zu kommen je doch sehr… …vorallem wenn man einiges intus hat. Dass man dann nicht mit dem Auto heim fährt, versteht sich hoffentlich von selbst. Die Billigste Variante ist dann immernoch der MVV, die öffentlichen Verkehrsmittel. Es gibt eine U-Bahnstation direkt vor Ort und wer ein bisschen läuft (insofern er dazu noch in der Lage ist) kommt in kurzer Zeit zur S-Bahn. Es git auch ritschkas, die einen zum Hauptbahnhof fahren, doch die 16€ für diese kurze Strecke kann man sicherlich besser anlegen. Und für alle die auch Probleme sehen von der S- oder U-bahnstation noch nach Hause zu finden gibt es ja immernoch die guten alten Taxis, von denen immer genügend bereit stehen. ... |
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![]() Das Oktoberfest (Wies´n)ein Testbericht von Dicktaucher2003-09-04 16:45:07 vom 04.09.2003 Empfehlung: ja Vorteile: Grosse Auswahl an Fahrgeschäften und Zelten Gute ereichbar mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln...Nachteile/Kritik: Verkehrschaos! Überfüllung der Zelte!================ Die Geschichte: ================ Das Oktoberfest wurde dass erstemal in seiner Uhrsprünglichenform am 17. Oktober 1810 gefeiert! Damals waren allerdngs noch keine Gahrgeschäft auf der Theresienwiese vorhanden! Es war nur ein Pferderennen zu ehren der Hochzeit von Ludwig von Bayern und Prinzessin Therese von Hildburghausen! Die Idee dazu hatte ein einfacher bürgerlicher Lohnkutscher! Der Name Theresienwiese wurde übrigens von der Prinzessin übernommen! Im Volksmund wird das Oktoberfest auch Wies´n genant! Die Jahre später vernastaltete der landwirtschaftliche Verein dieses Fest weiterhin! Dies machte der Landwirtschaftliche Verein bis zum Jahre 1819 denn ab diesem Datum beschlossen die Münchner Stadtväter dass Sie zukünftig dieses Fest leiten werden und es jedes Jahr ohne ausnahme gefeiert wird! 1850 war auch ein historisches Jahr für dass Oktoberfest! Denn in diesem Jahr wurde die berühmte Bavaria die auch hete noch am rande der Theresienwiese steht enthüllt! Zusätzlich wurde noch eine weitere Tradition eingeführt! Der Oberbürgermeister Thomas Wimmer zapfte damals am ersten Oktoberfestsamstag ds Bierfass an und sagte: "O'zapft is"! Seitdem gehört diese Tradition fest zu dem Oktoberfest dazu! 1880 wurden dann 400 Zelte und Buden mit elektischen Glühbirnen ausgestattet und es gab ein traumhaftes Bild! Und dann im Jahr 1881 gab es die erste Händlebraterei! Und was währe heutzutage das Oktoberfest ohne ein Wies´n Hendle??? An wilde und turbolente Fahrgeschäfte war damals natürlich noch nicht zudenken! Denn erst ab dem Jahr 1870 endwicklete sich langsam dass Schausetellergewerbe! Und 1869 stand dann das erste Bierzelt auf der Theresienwiese! 1892 tauchte dass erstesmal ein Glaskrug auf! Und ein sehr trauriges Ereignis darf man natürlich nicht vergessen! Der grausame Bombenanschlag vor dem Haupteingang des Oktoberfestes bei dem 13 Menschen starben und 200 zum teil schwer verletzt! Wegen Krieg,Cholra,Inflation... ist die Wies´n übrigens schon 24 mal ausgefallen! Als erstesmal seit der Gründung viel dass Oktoberfest im Jahr 1870 wegen dem Deutsch-Französischem Krieg aus! ========= Rekorde: ========= 1910 gab es grund zum feiern und trinken! Das Oktoberfes feierte sein 100 Geburtstag und es gab auch gleich einen Rekord! 12.000 Hektoliter Bier wurden werden des Oktoberfestes verkauft! 1922 gab es dann einen riesigen Preisaufstieg, denn wegen der Inflation kostete ein Maß Bier 50 Mark und ein Hend´l 500 Mark! 1928 Platzierte sich der beliebte "Vogel Jakob" auf der Wies´n! ============= Der Verkehr: ============= Da dass Oktoberfest ja in aller Welt beliebt ist und täglich meist hunderte/tausende Besucher auf die Theresienwiese kommen ist der Verkehr meistens um die Theresienwiese total überlastet und es gibt auch meistens niergens Parkplätze und wenn sind Sie sehr überteuert! Daher ist es sehr empfelenswert die öffentlichen Verkehrsmitel zu nutzen! Die Theresienwiese hatt sogar eine eigene S-Bahnhaltestelle! ================== Die Schausteller: ================== Jedes Jahr wird immer wieder gemunkelt kommt dieses Jahr ein neues Fahrgeschäft auf die Wies´n??? Denn neben denn fast immer forhandenen Akttraktionen wie EURO STAR oder andere kommen auch manchmal neue Fahrgeschäfte Hinzu! Denn unter den Schaustelern ist das grösste Volksfest der Welt natürlich sehr beliebt und es komen daher oft weitaus mehr Bewerbungen wie zugelassen werden können! ===================== Wann ist die Wiesen? ===================== Das Oktoberfest startet meistens ende September und geht dann 2 Wochen! Im Jahr 2003 startet das Oktoberfest am 20. Oktober um 12:00 Uhr! Und geht bis zum 5. Oktober! Und so soll das Oktoberfest in den nächsten Jahren statfinden: 2004: 18.09. - 03.10. 2005: 17.09. - 02.10. 2006: 16.09. - 01.10. 2007: 22.09. - 06.10. 2008: 20.09. - 05.10. 2009: 19.09. - 04.10. 2010: 18.09. - 03.10. 2011: 17.09. - 02.10 alle Angaben ohen Gewähr! www.oktoberfest.de ============== Inf ormationen: ============== Weitere Informationen: www.oktoberfest.de tourismus@em s.muenchen.de =========== Sonstiges: =========== Man sollte wissen das ab ca. 6 - 7 Uhr aber auch vorher schon viel betrunkene Menschen auf der Theresienweise anzutreffen sind! Wenn man vorhad in ein Zelt zu gehen sollte man endweder vorher reservieren oder sehr früh dort sein da die Zelte vorallem an Wochenenden sehr überfüllt sind und irgendwann zugemacht werden! ... |
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![]() Oktoberfest das größte Volksfest der Weltein Testbericht von Girol2002-10-23 23:45:42 vom 23.10.2002 Empfehlung: jaGeschichte des Oktoberfestes: 1810 war die Geburt vom Oktoberfest denn damals heiratete der Kronprinz Ludwig der erste Therese(daher auch Theresienwiese,Platz wo das Oktoberfest statt findet)der dann auch König von Bayern wurde(deshalb auch König Ludwig der erste genannt). Damals gab es in Bayern fünf Tage lang nur Feste zu ehren des späteren Königs.Dazu gab es eine Parade der Schützen der Nationalgarde und der nationalen Schützengesellschaften.(deshalb auch der Schützen- und Trachtenumzug).Damals war sehr viel los in München. Zum Abschluß des Volksfestes, wie es schon damals genannt wurde, gab es ein Pferderennen auf einer Wies`n vor den Stadttoren Münchens.(die dann auch zur Theresienwiese umgenannt wurde) Aufgrund des großen Publikums beschloß man damals, das Pferderennen im folgenden Jahr zu wiederholen. Die ersten Schausteller(also Karussell und 2 Schaukeln) kamen erstmals 1818 auf die Wies´n. 62 Jahre später begann der Boom und dieser legte den Grundstein für die heutigen Vergnügungs- Angebote. Was kann man auf der Wies'n alles fahren? Achterbahnen: Eurostar(5€) Wilde Maus(4€) Fünfer-looping(5€) Starworld(4€) Geisterbahnen:Fahrt zur Hölle(3,50€) Die anderen sind echt langweilig und ich hab leider nicht die Namen dazu! Fahrgeschäfte:FreeFall(5€) Topspin(3€) Fliegender Teppich(3€) Riesenrad(3€) Frisbee(3€) Andere Sachen:Hau den Lukas(2€) Schießstand(ganz unterschiedlich) Essen und Trinken: Im Zelt:Eine Maß(6,55-6,80€) Hendl(7,90€) 2 Paar Würste(5€) Außerhalb der Zelte ist alles echt billiger außer dem Bier denn das kann man sich nur im Zelt kaufen) Eigene Meinung: Ich finde die Wies´n eine schöne Sache da sie der Stadt München(meine Heimatstadt) Ehre macht, denn fast jeder kennt die Wies´n.Außerdem ist es nach einem Bayrischen Sprichwort: "Wies´n Zeit ist die schönste Zeit" auch die schönste Zeit.(glaubt mir Wies´n ist echt lustig) Dazu kommt das man schön anbandeln( flirten auf bayrisch) kann! Außerdem hört man dann auch mal wieder die schöne Bayrische Sprache die man sonst fast nie hört. Und man kann so richtig feiern. Außerdem gilt meistens die Regel mindestens einmal auf der Wies´n(Im Jahr) zu sein. auch die Völkerfreunschaft wird dadurch sehr gepflegt.Denn die Wies´n wird nicht nur von Bayern und Deutschen besucht sondern von vielen auf der Welt also Japanern Amerikanern Kanadieren usw. besucht. Außerdem ist in den Bierzelten wie z.B.: Augustiner Hacker Schottenhammel usw. immer eine tolle Stimmung(wenn man mal einenPlatz bekommt). Dazu kommt das man immer viele Leute trifft die man kennt( als Münchner oft die ganze Klasse). was negativ ist, ist das die Wies´n sehr teuer ist denn die Maß Bier kostet zwischen 6.55€ und 6.80€! Ich kann mich noch an Zeiten erinnern wo die Maß nur 8 Mark gekostet hat. Aber das nimmt man gerne hin wenn die Stimmung super ist. Mein Rat kommt früh zur Wies´n denn da bekommt ihr noch einen Sitzplatz.Ich bin nähmlich um 16 Uhr da gewesen und es gab keinen Platz mehr in den Zelten. Bitte bewerten! MfG Girol ... |
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![]() VON TANZENDEN JAPANERN UND EINEM GRÖHLENDEM BENNY :-Pein Testbericht von YOURFRIEND2002-09-29 16:26:19 vom 29.09.2002 Empfehlung: jaJa, gestern war es wieder soweit. Das Oktoberfest 2002 wurde eröffnet. Und wer durfte da natürlich nicht fehlen, genau euer Benny :-) Am Freitag hatten meine 4 Freunde und ich beschlossen am Samstag auf das Oktoberfest zu fahren. Für mich sollte es das Erste mal werden. Vorbereitungen waren eigentlich gleich getroffen. Kurz im Internet die Bahnverbindungen gecheckt, ein paar Sachen zum Trinken und Essen eingepackt und ab ging es zum Bahnhof. Ach, ja hier kann ich auch gleich erwähnen, dass man keine Glasflaschen oder Plastikboxen mitnehmen sollte, die werden bei den Securitys nicht so gerne gesehen. Am Rainer Bahnhof haben wir uns dann ein Wochendticket gekauft und führen über Ingolstadt Richtung München. Im Zug haben wir dann gleich die erste Sektflasche aufgemackt, da einer meiner Freund am Samstag Geburtstag hatte. Die Zugfahrt war auch schon sehr lustig :-) In München angekommen sind wir dann mit der U4 direkt zur Theresienwiese gefahren. Wie haben den Ausgang St.Pauls Kriche genommen, da er nicht so viel war. Von da aus waren es nur noch ein paar Meter zum Oktoberfest. Da gerade der Einzug war waren massenhaft Leute unterwegs. Anfangs gestaltete sich alles etwas stressig, da es wegen dem Einzug eine Absperrung gab und nur noch gedrängelt wurde. Um 12 Uhr wollten wir eigentlich den Anstich miterleben, aber dass war gar nicht so einfach. Bis wir erst mal im Spaten Zelt drin waren mussten wir auch schon wieder erfahren, dass es das falsche ist. Also wieder raus und ins nächste rein, und kaum waren wir drin gingen wir auch freiwillig wieder raus. Das Bierzelt war total voll. Und kaum waren wir draußen wurde das Zelt auch schon wegen Überfüllung geschlossen. Tja, da konnten wir auch nichts machen. Deshalb sind wir erst einmal ein bisschen umher gelaufen und haben uns das Augustiner Festzelt usw. angeschaut. Nach einer Weile haben wir dann auch schnell gemerkt, dass es sehr schwer ist zu 5 einen Platz zu finden. Deshalb haben wir uns aufgeteilt und gingen dann in zwei Gruppen auf Bierbankjagd. Treffpunkt war die Bavaria, falls jemand einen Paltz gefunden haben sollte. Nach einer Weile haben es die einen dann auch geschafft beim Zelt von Feinkost Käfer eine ganze Bank zu ergattern. Von da an war der Tag sehr lustig :-) Als erstes haben wir uns eine Maß Paulaner Festbier bestellt. Die Preise konnten sich sehen lassen, 6,80€ für einen Maß. Aber das haben wir ja schon vorher gewusst. Nach der ersten Maß folgte die Zweite und der Tag wurde immer lustiger :-) Mittlerweile durften wir den Kellner auch schon duzen und wir haben uns blendend mit unseren Banknachbarn unterhalten. Es waren sogar zwei Finnen dabei mit denne wir uns auf Englisch unterhalten haben. Schließlich konnten wir ihnen sogar einen Maß abschwatzten *g* Aber dann tauchte ein Problem auf. Nico, einer meiner Freunde musste sich leider übergeben. Das war auch kein wunder, so schnell wie der das Bier getrunken hat. Das gab natürlich ärger. Meinen Rucksack hat er auch noch ein wenig erwischt. Der Kellner war sichtlich angenervt. Ich habe auch etwas aufgeputzt, aber dann wurden wir höfflichst gebeten nach draußen zu gehen. Vorher haben wir aber noch unsere 3 Maß getrunken. Der Kellner hat auch noch 4 Euro von uns bekommen. War auch irgendwie verständlich, dass er sauer war. Nico haben wir dann erstmal vor die Bavaria gelegt, hier konnte er sich ein wenig erholen. Derweilen haben wir uns mit Mailändern und und Niederländer unterhalten. Also nette Leute muss ich sagen :-) Als es Nico wieder besser ging war ich soweit :-) Übergeben musste ich mich zwar nicht aber es drehte sich so ziemlich alles in meinem Kopf. Nichts desto trotz haben wir uns die Fahrgeschäfte angeschaut. Und ich kann euch sagen im Betrunkenem Zustand Achterbahn zu fahren kann ziemlich lustig sein *lach* Leider war das alles viel zu teuer. Der Euro-Star kostete 5€, der Freefall 4,50 Euro sowie die Star World. Das Angebot an Fahrgeschäften ist wirklich rießig, aber das ist alles viel zu teuer. Danach sind wir noch ein wenig durch die Zelte gezogen und haben uns 2 Zigarren gekauft :-) Um 8 Uhr versuchten wir dann ins Paulaner Zelt zu kommen. Aber das war gar nicht so einfach, da einem die Secutritys gar nicht mehr ins Zelt ließen. Bei einem Hintereingang haben wir dann eine Security ganz nett gefragt. Der meinte dann wir sollen kurz 5 Minuten warten und dann können wir rein. Dann wurde es ziemlich lustig. Eine Bank hatten wir schnell gefunden, da das Zelt nicht mehr so voll war. Mit der 4 Maß und den üblichen Stimmungsliedern war der Abend geretten. Den Rest des Tages verbrachten wir nur noch tanzend auf den Bänken. Die Japaner, die vor uns hockten trauten sich anfangs nicht. Aber als wir lange genug auf sie eingeredet hatten waren sie am Schluss auch bereit zu tanzen :-) Ich kann euch sagen, dass war eine Gaudi *lach* Meine Freunde stellten dann fest, dass ich fast jedes Lied auswendig kann *lol* Um Halb Elf war aber auch alles wieder vorbei. Gesehen hat man eigentlich gar nicht so viel. Mittags waren alle Bierzelte übervoll. Jedem der aufs Oktoberfest gehen will kann ich daher nur raten recht früh zu kommen und sich gleich einen Platz zu sichern. Abends wurde es dann wieder weniger, die Stimmung dafür aber um so besser. Und man kann mit den Leuten auch immer reden, dann findet man auch einen Platz. Das Problem sind eben nur die Preise. Aber das weiß man ja immer vorher. Von uns hat jeder 50€ gebraucht. Das ging eigentlich noch. Aber für diesen schönen Tag hat sich das auf alle Fälle rentiert. Deshalb sind wir schon am überlegen ob wir nicht ein zweits mal hinfahren *lol* Nächstes Jahr sind wir auf alle Fälle wieder dabei, aber vielleicht schaffen wir es dieses Jahr ja noch. Ich kann das Oktoberfest nur jedem empfehlen, auch wenn alles sehr voll und teuer ist macht es rießigen Spaß. Und man kann ja noch ein paar Bierkrüge mitnehmen, dann holt man wieder ein paar Mark rein :-) ... |
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![]() Wies'n das?ein Testbericht von Silence012002-02-15 12:29:11 vom 15.02.2002 Empfehlung: jaDa ich ja endlich mein S wiederhabe (LG an Sunstar0210), kann ich euch mit einem neuen Bericht belästigen. Diesmal berichte ich von der Wies’n 2001 in München (für alle Preußen unter euch, bin ja selber einer, ich meine das Oktoberfest) Sinniger weise beginnt das Oktoberfest (erkennt man ja an dem Namen) im September :-) Hinzukommt noch, dass es auf der Wies’s kein bisschen Wiese gibt. Aber ist ja auch Klar, ist halt Bayern*G*. Ok, also ich traf mich mit einem Kollegen am Bahnhof, der mich einen Tag vorher fragte, ob ich nicht Lust hätte mir das anzusehen. Klar, dachte ich, warum nicht jetzt bisse ja mal zur richtigen Zeit an dem Ort, warum dann nicht? ©Silence01 Schön, ich am Münchener Bahnhof an und suchte erstmal den Infostand, denn da wollten wir uns treffen. Auf dem weg dorthin sah ich ständig grün, nein nicht weil mir schon schlecht wurde bei dem Gedanken wieder völlig besoffen die Wies’n zu verlassen, es wimmelte nur so von Polizisten. Ich begab mich zusammen mit dem Kollegen zur U4. Tja, schön und nu? Vor lauter Menschen sah ich die U-Bahn überhaupt nicht (das erinnerte mich an japanische U-Bahn Szenen die ich im Fernsehen gesehen habe). Ungefähr 10 Blaue Typen standen am U-Bahn Rand und wiesen die Leute an, während von irgendwoher eine Stimme ununterbrochen redete: „der nächste Zug fährt ein, bitte erst aussteigen lassen“ Tja, nur stiegen dort nicht allzu viele aus, so das die eh schon überfüllte U-Bahn kaum noch mit Leuten gefüllt werden konnte. Nach ungefähr 15 U-Bahnen und unendlich vielen Leuten, konnten wir endlich auch einsteigen. Tja drinnen war Körperkontakt pur, nur nicht grade doll wenn man den Schweiß und den Mundgeruch in betracht zieht, aber da gewöhnten sich die Leute schnell dran (soll ein Witz darstellen *G*) ©Silence01 OK, nach 2 3 Haltestellen rief der Schaffner:“ bitte auch den anderen Ausgang benutzen, der Wies’n Ausgang ist überlastet“. Ja toll nur wie sollte man den Anderen benutzen wenn man von der Menschenmasse in Richtung Wies’n gedrückt wird? Endlich aus dem Tunnel raus, und schon auf der Wies`n. Mein erster Gedanke war „Hmm Cranger Kirmes??“ ( Ist in Wanne Eickel das größte Volksfest im Ruhrgebiet“ So, erstmal ein bissl rum gehen war angesagt. Als ich um die erste Ecke ging viel mir sofort der „Eurostar“ auf, der ist nämlich auch immer auf Crange. Nur, als ich mich dann so umschaute erkannte ich schnell den Unterschied zu unserer Kirmes. Alles war Größer, Bierzelte aufgebaut als wären es richtige große Häuser, Frauen und Männer; Madchen und Jungen in teilweise mit Trachtenkleidung und eine Menschenmenge wie ich sie noch nie erlebt/gesehen habe. Und es liefen wirklich Sahneteilchen darum, nur so als Randbemerkung :-) Ok, ich versuchte mich nicht auf die Frauen zu konzentrieren sonder vielmehr auf das geschehen. Es war der Bär los, um es sanft auszudrücken. Neugierig schaute ich in eines der Riesigen Bierzelte rein und fasste es nicht, Stimmung pur, Die Leute tanzten auf den Bänken (so richtig im stehen) rum und feierten was das Zeug hielt. Mensch Meier, irgendwie aufregend das ganze. Weniger aufregend hingegen war die Suche nach einem freien Platz im oder am Zelt. Bedingt durch das schöne Wetter wollte ich aber eh Draußen sitzen (tja, aber alle anderen auch :-( ). In dem Löwenbräuzelt gingen wir kurz rein, na ja kurz weil ich auf Grund der Hitze wieder sofort raus ging. Währen des Rausgehens hatte ich dann auch nen hübsches Madel im arm, tja leider war diese nur gestolpert auf Grund ihres Zustandes :-) Aber wenigstens gab’s ein lächeln *grinz*. Rüber zum Paulanerzelt , nun ja auch alles voll draußen und drinnen. Wir entschlossen uns zu warten. Upps was ist das? Da wird doch nicht?? Doch da stehen 2 auf *freu*. Nix wie hingesetzt. Cool, dachte ich und freute mich darauf ein Maß zu trinken, und was passiert wenn man mal glück hat?? Ja, richtig ne Minute Später stellte eine gut bestückte Kellnerin 8 maß auf unserem Tisch ab. Der Kollege gab der Kellnerin das Geld für 2 davon und wir tranken genüsslich. Während wir uns über die Wies’n unterhielten, setzten sich neben uns ein junger Mann und eine junge Frau hin. So, da sie ziemlich gut aussah (hehe) und ich ja auch gerne mal mit fremden rede, kamen wir dann ins Gespräch. Diese schnuckelige kleine und ihr Freund waren sehr nett wir tauschten gegenseitig E-Mail und Telefonnummern aus und verabschiedeten uns. (auf die Themen muss ich nicht zu sprechen kommen da ich sie zum teil nicht mehr ganz so doll weis und zum teil beruflicher natur war, da sich rausstellte das die Kleine in derselben Firma tätig ist wie wir). So, ich weiß nicht mehr wie spät es war aber ich kann mich noch gut an meinen Heimweg erinnern. Ich verabschiedete mich von meinem Kollegen (er musste in die andere Richtung) und begab mich erstmal zu ein paar Verkaufständen (was ich da geholt habe sag ich nicht weil die Person das noch nicht bekommen hat und diesen Bericht wahrscheinlich liest). Nach den Kauftätigkeiten begab ich mich Richtung U-Bahn, zumindest schätzte ich das es die Richtung war. ©Silence01 Am Wegesrand standen alle 2 Meter männliche wesen und Strahlten vor sich hin (also die haben gepinkelt *G*). Tja da ich mich der Tradition anpassen wollte tat ich dann das selbe ( das sollte man allerdings nicht tun, wie man mir sagte kostet das 60DM wenn man erwischt wird). Weiter den Weg entlang merkte ich das ich zwar einen Umweg gegangen bin aber dennoch richtig, also vorbei an Literweise Menschen (den die torkelten alle) in die U-Bahn. **Fazit** Also die Wies’n ist absolut G**l, wer um die Zeit in München ist sollte auf jeden Fall mal vorbeischauen, na gut nen maß kostet 15dm, aber diesen betrag könnt ihr leicht umgehen wenn ihr nen Kollegen mitnehmt :-) Familien sollten am besten Mittags aufs Fest gehen, da ist der Weg dorthin per U-Bahn nicht ganz so voll. Es gibt auf der Wies’n sehr viele Fahrmöglichkeiten wie z.B. das alte Riesenrad, und neben den vielen Schießständen und Leckereinbuden natürlich massig Bierzelte. Selbst wenn man nicht will kommt man auf dem Fest ins Gespräch (oder hält mal ein schönes Madel im arm *grinzhochdrei*) Ok, Ich hoffe mal das diejenigen die noch nicht dort waren eine kleine Hilfe in meinem Bericht gefunden haben, und für alle die schon da waren eine Bestätigung das die Wies’n ein Knaller ist:-) Vile liebe Grüße an alle- Euer Uwe (©2001Silence02) ... |
Ank.Ank, 16.02.2002
Ich war dort ja leider noch nicht :-, aber ich wohne nicht so weit weg von Muumlnchen, also komm ich sicher mal hin - - Mfg Ank.Ank
Maeuschen21, 15.02.2002
HUHU schoumln dich auch hier zu sehen o
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| 1-7 von 7 München | |||||||||||||||||||||||||||||
Allgemeine Informationen Oktoberfest
gelistet seit: 10.09.2003
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| Allgemeine Informationen Typ: Volksfest Kategorie: Veranstaltung |
















