Nach 16 langen Jahren kam 2001 nun endlich das erste offizielle Live-Album der New Jersey-Rocker auf dem Markt: "One Wild Night - Live 1985-2001" so der Titel. Das Album das längst überfällig war und mit viel Spannung erwartet entpuppte sich für viele alteingesessene Fans als Enttäuschung. Erwartet hätte man ein zusammenhängendes Live-Konzert auf CD, stattdessen wurden die einzelnen Titel im Laufe der Zeit von verschiedenen Live-Konzerten zusammengetragen und auf dieser CD vereint. Als zusätzliches Manko kommt hinzu, das zwischen den Titel uninspiriert ein- und ausgeblendet wird. Wie soll Live-Feeling aufkommen, wenn zwischen den einzelnen Titeln ein Fade out ist (der Applaus wird immer leiser, bis er schließlich verstummt). Dieser Aspekt mindert schon mal den Wert CD denn jeder Titel ist klar deklariert, hat einen Anfang und ein Ende. Bei einem Konzert verschmelzen die einzelnen Titel ineinander. Damit ist die CD eine Art Flickwerk und kein zusammenhängendes Stück. Gedacht ist die CD laut Jon als eine Art Best Of-CD mit Live-Aufnahmen um die neuen Fans die seit "Crush" (siehe meine Meinung) hinzukamen einen Überblick über ihr Schaffen zu geben. Jungs... wozu gibt es denn die CD "Crossroad"? DAS ist eine Best Of-CD, von einem Live-Album erwarte ich *(c) by Music-King* mir auch eines... Aber hier mal die einzelnen Titel in der Einzel-Beschreibung:
++++ Anmerkung ++++
Vor einem Monat bat ich ciao den Bericht zu löschen, da der Bericht nur wenig mit der Kategorie zu tun hatte. Als Antwort bekam ich eine Absage und so folgte ein Komplett-Update. Nun hat ciao den Bericht doch gelöscht und so stell ich ihn eben nochmals neu ein. Also bitte nicht wundern falls Euch der Bericht bekannt vorkommt:-)
++++ Anmerkung ++++
2. Livin' On A Prayer:
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Ein ziemlich langes musikalisches Vorspiel eröffnet diese Nummer. Gespannt wartet man daß die Nummer so richtig abgeht und nach knapp 40 Sekunden dann endlich der erlösende Drumeinsatz von Tico und die Nummer rockt das Stadion ohnes Gleichen! Ein richtiges Rock-Feuerwerk! Das knallt, das rockt, das geht ab wie ein Zäpfchen!
3. You Give Love A Bad Name:
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Dieser Song geht Hand in Hand mit dem vorherigen. Denn während "Livin' on a prayer" noch ausklingt wird ohne Pause sofort in diesen Song eingestimmt. Die Grenze zwischen den beiden Tracks ist ineinander verschmolzen. Der Song selber ist eine eher schleppende Rocknummer die richtig gute Laune verbreitet. Die Jungs haben Spaß bei dem Song und das spiegelt sich auch in der Performance deutlich nieder.
4. Keep The Faith:
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Ein weiterer Meilenstein in der langjährigen Bandgeschichte. Sehr rhythmische Schlagzeugbegleitung (identisch mit der Baßbegleitung) fordern gerade dazu auf abzurocken. Der Songaufbau ist meiner Meinung sehr gelungen: Strophen - Bridge (=kurze Verbindung zwischen Strophen und Refrain) - Refrain - Erweiterter Refrain. Die Strophen
und die Bridge spitzen sich zusammen, bis am Ende der Refrain folgt. Passend zum restlichen Song ist auch Richie's Solo äußert rhythmisch gespielt. Der Song wirkt anfangs wie eine Studio-Version und auch die Fans sind so ungewohnt ruhig. Aber spätestens am Gesang merkt man daß es sich um eine Live-Version handelt. Absolut geile Performance die mir weitaus besser gefällt als die Studio-Version da rockiger, kräftiger und fetziger. Da ist mehr Energie und Feuer dahinter. Vor allem das Solo haut rein - und wie!
5. Someday I'll Be Saturday Night:
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Beginnt erstmal mit Jon's sehr hohem Gesang, begleitet ganz leise von der Akusitk-Gitarre. Bis hierher hat der Track eher Schmusepop-Charakter. Sehr langgezogen und langsam gesungen, aber nach knapp 1 Minute setzen die Drums ein und das Tempo wird bedeutend schneller. Es ist ein Uptempo-Song, der eigentlich recht flott gesungen wird. Trotzdem ist es kein wirklicher Rocksong, verleitet dennoch richtig zum abrocken. Richie spielt auf seiner E-Gitarre und Jon auf seiner akustischen. Das verleiht dem Song ein besonderen Flair.
6. Rockin' In The Free World:
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Der erste von 2 Cover-Versionen auf der CD, im Original von Neil Young. Der Song haut ordentlich rein. Sommer, Sonne, mit dem Auto mit offenen Fenster durch die Gegend fahrend, den Song im eingebauten Kassettendeck des Autoradios in voller Lautstärke aufdrehen... Herrlich. Erstmal knallt nur das Schlagzeug ordentlich bis nach knapp 10 Sekunden der Baß sein Riff hämmert. Paar Sekunden später setzt auch noch die E-Gitarre ein und nach einer bisherigen Gesamtdauer von ca. 30 Sekunden lärmt Richie das Intro und der Song ist im vollen Gange. 5:40 Minuten geht dieser Rockvulkan. Volle Power, volle Energie und volles Rohr voraus!
7. Something To Belive In:
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Ein gigantischer Song voller Emotionen wartet mit Track Nummer 7 auf den Hörer. Eine Ballade voller Gefühl vorgetragen von Jon. Ich erinnere mich sofort an das Konzert in München im Juni 2001 (siehe meinen Bericht "Live on stage"). Es war schon dunkel und regnete während diesem Song. Er ist anmutend, verleitet zum Träumen und Nachdenken, vor allem wenn man auf den Text achtet. Während die Strophen Jon mit ruhiger Stimme vorträgt, wird der Chorus schon mit lauterer und stärkerer Stimme gesungen. Das einzige was ein wenig stört ist das langgezogene Ende, wenn Jon "Hey, Hey, Hey, Hehey" singt und die Fans drauf antworten - und das 1 Minute lang. Ansonsten ein Spitzen-Titel!
8. Wanted Dead Or Alive:
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Die Hymne an die Cowboys! Es ist ein ziemlich ruhiger Song aber kraftvoll zugleich. Der Song beginnt mit einem Rumspielen von Richie auf seiner 2halsigen Akustik-Gitarre. Nach knapp 45 Sekunden dann Jon's "This is for the Cowboys out there" und jetzt erst beginnt der eigentliche Track. Das berühmte Gitarrenriff von Richie und Jon auf den Akustik-Gitarren. So singt Jon in ziemlich hoher Stimmlage den Song, nur begleitet von den beiden akustischen Gitarren. Ab der 2. Strophe setzt dann der Baß ein, Tico spielt das Schlagzeug und auch das Keyboard darf jetzt mitspielen. Bis dahin wirkt der Song ziemlich ruhig, aber kraftvoll zugleich. Aber ab dem Solo ist Schluß mit Akustik, denn da wechselt Richie zu seiner E-Gitarre und spielt ein sensationell starkes und äußerst melodisches Solo. *(c) by Music-King* Und schon verwandelt sich der ruhige Song zu einem sehr kraftvollem Power-Song. Und trotzdem ist es noch keine Headbanger-Nummer und von einer Ballade weiter entfernt als je zuvor. Was den Song besonders auszeichnet, ist dieses Zusammensingen von Jon und Richie. Vor allem im Refrain kommt das besonders deutlich zum Ausdruck. Die beiden Stimmen ergänzen sich wirklich einmalig und ohne Richie wäre der Song nur halb so gelungen
9. Runaway:
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David setzt mit seinem hämmernden Keyboard-Riff ein, zwischendurch ganz kurz ein wuchtiger Saiten-Anschlag der E-Gitarre und ein genauso kurzer Drumschlag. Erst mit der Zeit legt der Track so richtig los und knallt sich ordentlich in die Gehörgänge. Nach 2:20 Minuten stoppen die Jungs erstmal den Song, die Fans applaudieren ganz begeistert doch welche Überraschung: der Song ist ja noch gar nicht zu Ende. Die Jungs machen dieses Spielchen nicht zum ersten Mal und ganz bestimmt nicht zum letzten Mal:-) Der Song startet wieder mit dem Keyboard-Riff, 4 kurzen Baß-Schlägen und schließlich dem Solo von Richie.
10. In And Out Of Love:
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Ein wildes Fauchen der E-Gitarre eröffnet diesen Track das schließlich lang und breit ausklingt. Danach setzt es dann ein super geniales Riff das weitaus besser ausgearbeitet wurde als anno 1984 bei der Studio-Version. Besonders hervorzuheben ist das geile Schlagzeug daß dunkel und wuchtig klingt. Einmal mehr wird Tico seinem Beinamen "The Hitman" gerecht. Gut 6 Minuten warten hier auf den Hörer Melodic Hardrock at it's best!
11. I Don't Like Mondays:
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Jon kündigt den nachfolgenden Song mit ein paar einleitenden Worten an. Er kündigt ca. 40 Sekunden lang Sir Bob Geldof an, mit dem er zusammen den Song performen wird. Song Nummer 11 ist die zweite Coverversion auf diesem Album und stammt im Original von den Boomtown Rats, deren Fronter Bob Geldof war. Es ist eigentlich ein Popsong, nur Bon Jovi interpretieren ihn ein klein wenig lebendiger und kräftiger als im Original. Ganz hörenswert die Midtempo-Nummer, besonders der Chorus.
12. Just Older:
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Wieder back to Rock ist hier das Motto, wenngleich der Popsound wieder mehr hervorkommt. Bei den einzelnen Strophen hört man eher schleppenden Gitarrensound, der Refrain wird lauter, kräftiger und etwas schneller gespielt und gesungen. Das Solo im Mittelteil ist wieder phänomenal - kräftige heulende Gitarre. Nach dem Solo spielt nur David, Richie und Jon und der Song wird für ca. 1 Minute zur Ballade. Aber dann setzt schon wieder richtig rockig der Refrain ein und vom Balladen-Charakter ist nichts mehr zu hören!
13. Something For The Pain:
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Die Nummer hätte man sich eigentlich schenken können, da gäbe es weitaus bessere Tracks die man für diese Compilation verwenden hätte können. Richie spielt diesmal eine 12saitige Gitarre, und das Schlagzeug klingt schwer. Mit Beginn der erste Strophe ertönen nur noch vereinzelt die Drums, dafür um so heftiger. Die Gitarre begleitet Jon mit einer sphärischen Begleitung. Ist der Gesang hier noch eher langsam, steigert er das Tempo zum Refrain. Mit der zweiten Strophe spielt auch das Schlagzeug wieder voll mit und auch der Baß kommt zum tragen.
14. Bad Medicine:
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"Is there a doctor in the house?" Mit diesen Worten eröffnet Jon diesen Song und schon spielt David das aggressive Keyboard-Riff und Tico spielt die harten Drum-Beats. Dieser Song ist eine Headbanger-Nummer der besten Sorte mit Mitgröhl-Effekt! Auf jeden Fall eine gute Wahl diesen Klassiker mit auf die CD zu packen.
Damit endet eigentlich auch der Live-Mitschnitt, denn der nächste Song entpuppt sich als Studio-Version wie sich gleich herausstellt...
15. One Wild Night 2001:
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Ich *(c) by Music-King* hätte mir so sehr eine Live-Version dieser Nummer gewünscht, aber was machen Bon Jovi? Sie packen auf eine LIVE-CD eine Studio-Version drauf! Hab ich falsche Vorstellungen von dem Wort Live, oder ist eine Studio-Version wirklich nicht legitim? Wenn es denn wenigstens noch die Studio-Version von dem Album "Crush" (siehe meinen Bericht "Let's Crush") gewesen wäre, aber Jon und Richie remixten den Song und packten diese Version mit drauf...
Die Gitarre wirkt schräg und grausig, wie eine jammernde Katze. Auch Jon's Gesang kann zumindest mich nicht überzeugen, im Gegensatz zu der Original-Version. Irgendwie fehlt die Power, die Kraft, die Lust... so als ob es eine Zwangsarbeit wäre klingt es für mich. Aber weil Jon ja Profi ist reißt er sich natürlich zusammen und läßt sich das nicht so anmerken.. Die Nummer wirkt so steril, nur angereichert mit ein paar Soundspielereien im Hintergrund um den Track etwas fülliger zu gestalten. Ohne diese Spielereien wäre der Song fad und würde wie eine Kerze ohne Sauerstoff ersticken. Ebenfalls im Hintergrund zu hören ein Backgroundchor der "Uuuuh" jault, wie ein Wolf der den Mond anheult. Beim Solo wieder die jammernde Gitarre zu hören (Richie, das klingt scheußlich!) die besonders gegen Ende hin wie ausgeleiert klingt. Was mich ebenfalls sehr stört ist das Drumloop aus dem Computer, zu hören ganz am Anfang und nach der Bridge zwischen Solo und Chorus. Jungs... ihr macht doch HANDgemachte Musik, warum greift Ihr denn auf den PC zurück? Habt ihr das wirklich nötig??? Insgesamt gesehen also eine Enttäuschung diese Version die mich wirklich nicht glücklich macht. Last but not least der letzte Minuspunkt an der Version: ganz zum Schluß wenn zum letzten Mal "One wild night" erklingt ist normalerweise Schluß und alle Instrumente hören gleichzeitig auf. Nicht so hier: 15 Sekunden lang ertönt noch irgendeine Computererstelle Mars-Musik. Man, man, man... damit habt Ihr bei mir aber ganz schön in der Gunst verloren Jungs...
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FAZIT:
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Erwartet habe ich und viele andere Fans eine Live-CD mit einem, zusammenhängenden Live-Konzert. Stattdessen erwartet die Fans eine Zusammenstellung von verschiedenen Live-Aufnahmen die im Laufe der Jahre aufgenommen wurden. Kein Wunder also daß es die CD NICHT auf Platz 1 der Album-Charts geschafft hat. Jungs, das sollte Euch eigentlich zu denken geben, schafften es doch die vorherigen CDs auch bis an die Spitze... Eine (Doppel-)CD auf der wirklich ein zusammenhängendes Konzert zu hören ist wäre wesentlich sinnvoller gewesen. Abgesehen von den Tatsachen gibt es noch andere Punkte die mich stören: zum einen befinden sich 2 Cover-Versionen auf der CD und das obwohl die Jungs so viele Klassiker haben, daß alle eh nicht auf nur eine CD passen. Okay... "Rockin' In The Free World" haut ordentlich rein und das Stadion bebt, dennoch finde ich es nicht okay. Auch hätte man sich zum Beispiel "Something For The Pain" sparen können. Damit hat man 3 Songs die man durch Titel wie "I'll be there for you", "I'll Sleep When I'm Dead" oder auch "Blaze of Glory" ersetzen hätte können, denn diese 3 Songs sind fester Bestandteil eines jeden Konzertes! Und daß der Titeltrack "One Wild Night" keine Live-Version ist, sondern eine neu eingespielte Studio-Version ist, ist auch nicht in Ordnung. Was bitteschön hat auf einer Live-CD ein Studio-Track zu suchen??? Richtig: Nichts! Die CD ist zwar wirklich nicht schlecht, es gibt aber weitaus bessere Live-CDs.
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1*a Album
ein Testbericht von monimaus19832005-01-13 17:04:58vom 13.01.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Tolle Konzert mitschnitte von der tour!...Nachteile/Kritik: ein paar gute lieder fehlen
Da war das Konzert in München schon gigantisch! Dann geh ich ein paar wochen in den M....Markt und was seh ich? Jaaa...ein Live Album von der Tour. Gleich gekauft und ab damit in den CD Player!
Das sind richtige streicheleinheiten für die Ohren.
Bin so begeistert das die CD noch oft in meinem CD Player läuft!
Da bekommt man Gänsehaut wenn man die Fans juben und mitgröhlen hört! Die CD ist super gut und kommt fast an das Live Konzert hin!
Ich sag nur "GANZ GROßE KLASSE!
LittleGiant, 13.01.2005
Infos. Welche Songs sind auf der CD und und und... Dazu kann man doch mehr schreiben
Music-King, 13.01.2005
Hast Du die CD überhaupt in Händen gehalten? Du sagst es sei eine Live-CD von einem Konzert, in Wirklichkeit sind es aber Songs aus verschiedenen Konzerten aus verschiedenen Jahren! Gruß vom Music-King