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Opel Calibra Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Ausführlicher Bericht über den Calibra V6
ein Testbericht von scenic242002-03-05 22:29:36vom 05.03.2002Empfehlung: ja
Der Opel Calibra gilt für viele als eines der schönsten Autos von Opel. Nach dem raketenhaften Verkaufsanstieg bei Modelleinführung 1991 wurde es nach einiger Zeit, wie bei jedem Coupé, ruhiger um den Calibra. Im letzten Jahr 1997wurden noch einige Sondermodelle wie die Cliff - Edition oder die Last Edition (1000 Stück) herausgebracht bis dasModell endgültig eingestellt wurde. 1998 wurden die letzten Exemplare verkauft. Den Calibra gibt es in folgenden Motorversionen (Verkaufsbezeichnugen): 2,0i 8V mit 115 PS, 2.0i 16V mit 136 PS, 16V mit 150 PS, V6 mit 170 PS undden Turbo. Begehrenswert sind der V6 wegen seines laufruhigen Sechszylinder und der 245 km/h schnelle Allrad -betrieben Turbo mit serienmäßigen 6- Gang Getriebe. Aber besonders auch die 2,0 Liter Motoren, insbesondere der 16V (welcher schon 225 km/h schnell war), fanden viele Liebhaber - da kostengünstiger und ebenso fast schnell. Die Ausstattung hatte,zumindest gegen Ende, fast allesserienmäßig was das Herz begehrte.
Nach Meinung einiger Autozeitschriften gäbe es Parallelen zum BMW 8er (gegen starken Protest eingefleischter BMW Fahrer), nur was die Proportionen betrifft stimmt dies ein bißchen. Zudem war der Calibra selbst das Konkurrenzfahrzeug zum BMW 8er (auch wieder laut Autozeitungen) und verkaufte sich auf Grund seines besseren Preis-Leistungsverhältnisses besser als der 8er. Aber auch Konkurrenten aus der gleichen Reihe (Ford Probe, Audi Coupe, Alfa Romeo) schlug der Calibra in Test oftmals als Sieger. So basiert die Technik des Calibras auf die bewährte Technik
des Vectra A und durch die Übernahme vieler Teile aus dem Vectra A konnte das Coupe günstig angeboten werden.
Ich hatte einen Calibra 2.0i und fahre nun seit schon 3 Jahren (bis Mai dieses Jahres) einen V6. Daher bezieht sich mein Test nun nur auf den V6.
B) Wichtige Fahrzeugdaten (komplett Daten siehe unten):
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1. Wagen selbst:
- 6 Zylinder V- Motor mit 2498 Hubraum (2,5 Liter) und 24 Ventile
- Leistung 170 PS/ 125 kw
- 3 türer mit 4 Sitzen
- Frontanrieb, Kraftstoff Super bleifrei
- Verbrauch:
Stadt/bei 90/bei 120 km/h: 11,4/ 6,6/ 8,2 Liter auf 100 km, Durchschnitt: 10-11 Liter
- Beschleunigung von 0 auf 100 in 7,8s, V-max: 237 km/h (eingetragen)
2. Serienausstattung:
Ausgestattet ist zumindest der V6 mit fast allem, was das Herz begehrt:
- 2 Fullsizeairbag, ABS, Traction Controll
- Servolenkung, 5-Gang Sportschaltgetriebe
- Elektrische Fensterheber, elektrische und beheizbare Aussenspiegel
- Klimaanlage mit Colorverglasung
- Bordcomputer und Checkcontrol
- Zentralverriegelung incl Fensterschliessfunktion über Schlüssel
- Nebelscheinwerfer
- Opel Alufelgen
- Geteilte Rückbank
- neuere Fahrzeuge: Wegfahrsperre
Mit einem Griff in die Sonderausstattung (und dem dazu nötigen Geldbeutel) gibts noch ein paar schöne Zusatzsachen:
- Lederausstattung mit Sitzheizung
- Spoilerartig öffnendes Schiebedach
- Frontscheinwerfer Reinigungsanlage
- später nachrüstbar: Funkzentralverriegelung
- Alarmanlage
Die Zentralveriegelung kann von Opel auf Funk umgestellt werden. Achten sie dabei darauf, ob sie eine Alarmanlage haben und geben sie diese an, sonst klappts nicht ganz (ist nur ein anderes Teil dann)
C) Das Fahrzeug von Aussen incl Motorraum.
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Auffällig am Calibra die grossen Coupe haften Türen mit den rahmenlosen Fenster. Das Auto wirkt
immer noch heute modern und schnittig. Der cw- Wert 0,26 war damals und ist auch noch heute sehr gut und macht sich im niedrigen Verbrauch bemerkbar. Interessant alleine die Frontscheinwerfer. Hier wurde fast eine Reduzierung auf das niedrig Möglichste betrieben. Die Ellipsoid Scheinwerfer sollen eine bessere Lichtausbeute bieten. Für Kenner: Die Nebelscheinwerfer sind in den Hauptscheinwerfer unauffällig eingearbeitet. Unter der grossen Motorhaube sitzt der V6 Motor, auffällig gekennzeichnet mit V6. Mitte 1994 überarbeitete Opel den Motor leicht und gab einen laufruhigeren, sparsameren V6 Motor raus, auf dem nun ECOTEC
steht. Von der Fahrerseite aus rechts unten die Klimaanlage in Nähe des Frontspoilers. Ein kräftiger Unfall von vorne rechts könnte teurer werden als gedacht. Die Batterie sitzt in einem extra "Mäntelchen", die Motorhaube selbst ist noch einmal extra abgedämmt. Der Wagen besitzt rundum eine Zierleiste um die Karosserie vor kleinen Anstössen zu schützen. Leider bleicht diese schnell mal aus und sollte daher öfters mal etwas aufgefrischt werden. Der Tankdeckel wird mit über die Zentralverriegelung versperrt. Von der Fahrerseite aus hat der Fahrer 2 Schliessmöglichkeiten: Stellung a) circa 45 Grad Drehung: Fahrzeug verschlossen. Stellung b)circa 90 Grad Drehung Fahrzeug verschlossen und Alarmanlage aktiv. Wurde der Wagen in
Stellung b) verschlossen, kann er nicht mehr über die Beifahrerseite geöffnet werden. Zusätzliche Bolzen scheinen die Türen nochmals zu verschliessen. Auch von Innen ist dann kein öffnen mehr möglich. Hält man den Schlüssel auf 90 Grad nieder, kann man dadurch bequem noch eventuell offene Fenster schliessen. Der Kofferraum wird ebenfalls mit der Zentralverriegelung entsperrt und versperrt. Der Calibra besitzt auffällig viel Glas, schon alleine die grosse Heckscheibe. In warmen Gebieten ist daher eine Klimaanlage wirklich sehr empfehlenswert. Das Schiebedach öffnet sich auffällig spoilerartig. Sowohl in der Kippstellung als auch ganz offen. Auch unüblich die
Scheibenwischer. Sie sitzen zum Teil unter der oben geöffneten Motorhaube. Das verhindert gleichzeitg, dass Scherzkekse die Scheibenwischer nachts zb hochstellen. Durch die Öffnung der Motorhaube, muss man aber ab und zu Laub und so Zeug daraus entfernen.
D) Das Fahrzeug von Innen incl Kofferraum
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Nun sind wir endlich im Fahrzeug drin :-) Auf dem grossen Frontsitzen findet man wahrlich genug Platz. Alles ist übersichtlich angeordnet und eingeteilt. An der Tür die elektrischen Tasten für die Spiegel. Oben sitzt 1 Hochtöner in derTür, weiter unten der Tieftöner. Das Cockpit beginnt mit der Lichtschaltereinheit. Dann der Tacho mit der Checkcontroll und allen Anzeigen. Die Mittelkonsole beinhaltet oben erst einmal das Gebläse mit Klimaanlage und Umluftschalter und Heckscheibenheizung, daneben der Bordcomputer. Darunter das Radio und dann nur für den V6 der Schalter für die Tractions Controll. Was fehlt? Der Fensterheber - der sitzt hier zwischen den
beiden Vordersitzen neben der Handbremse. Somit spart man sich einen zusätzlichen Schalter für den Beifahrer. Wer sich bisher fragte, wofür der zusätzliche Knopf dahinter ist: Dies setzt bei Aktivierung der Komfortschliessung der Fensterheber (Ein Tastendruck genügt und Fenster schliesst oder öffnet automatisch) die Sicherheitssperre ausser Kraft. Fährt das Fenster nach oben und im oberen Bereich ist etwas zwischen Fenster und Rahmen (zb Kinderhand) fährt der Heber automatisch zurück. Sollte nun Eis zb die Fahrt blockieren und daher das Fenster leicht
blockiern fährt der Heber nach Tastendruck trotzdem hoch - wenn möglich :-). Vor den
Fensterhebertasten sitzt der Wipptaster für den Bordcomputer Auffällig auch, wer zum ersten mal im Calibra Platz nimmt die Türöffner. Eine Kombination aus
Öffner und "Sperrholm". Sitzt in anderen Autos der Türstifft immer auf der Türrahmen, ist er hier nun an der Seitetür mit dem Öffner integriert. Durch die Rahmenlosen Fenster könnte man ja sonst einen Draht irgendwie durch den Gummi vielleicht quetschen und den Stift hochziehen um ins Fahrzeug zu gelangen. So müsste man nun schon einen ganze Stock bis zu Beifahrerseite reinbekommen um den Taster zu drücken, was wohl unmöglich ist und zudem der Alarmanlage bestimmt auffallen würde. Wurde das Fahrzeug in Stellung b) verschlossen kommt man auch von
Innen nicht mehr raus, da kann man darauf drücken soviel man will. Ausserdem spart man sich somit einen zusätzlichen Taster für die Fahrzeugverriegelung von Innen, da der Taster sehr gut griffbereit liegt. Fahrer und Beifahrer werden von einem Airbag jeweils geschützt, das Airbaglenkrad schaut dabei fast etwas wuchtig aus. Ablagemöglichkeiten gibt es einige. Beide Türen haben eine grosse und lange Ablage, unter dem Radio ist zusätzlich noch ein Fach und hinter der Handbremse ebenfalss. Das Handschuhfach ist recht geräumig und kann durch die Klimaanlage mitgekühlt werden. Super für den Sommer, gekühlte Getränke :-) Sehr schön auch, dass das Cockpit oben nicht mit Plastik versehen ist sondern mit schwarzen Kunstleder. Das schaut wirklich gut und vornehm aus. Klappt man nun die vorderern Sitze um muss man sich fast etwas nach hinten reinzwingen. 2 Plätze bieten hier auch etwas grösseren Personen Platz. Laut STVO hat der Calibra keine Personenhöhenbegrenzung wie der Tigra oder Audi TT. Nur ich finde ab 1,85 m wird es hinten schon etwas knapp. Ist halt ein Coupe. Meine Mitfahrer bemängelten, dass es hinten kaum
Haltemöglichkeiten gibt und man daher in Kurven etwas mehr hin und her geschaukelt wird. Die Heckablage ist eine Aufhängung. Anders bei Limosinen kann man daher diese Heckablage anbohren und zusätzliche Lautsprecher einbauen (keine Beschädigung tragender Teile im Fachdeutsch). Zur Not bekäme man auch 3 Leute hinten rein, aber wegen fehlendem dritten Gurt nicht erlaubt!
Die Alarmanlage sitzt oben neben dem Beifahrersitz. Ultraschallüberwachung und eine
Überwachung der elektronischen Verbraucher schützt das Fahrzeug gegen unbefugte
Benutzung. Ein Test meinerseits war nun nicht so super. Ich hab mit mit Stellung a) der Türschliessanlage einsperren lassen (Schlüssel auf b drehen und Anlage anmachen, wieder auf a zurückdrehen). Da konnte ich bequem im Wagen
hin und her rutschen ohne, dass das Ding ansprach. Erst als ich fast in circa 3 cm Abstand vor den Sensoren umherhüpfte ging sie los. Opels Kommentar dazu: Die früheren Alarmalange waren zu anfällig und lösten bei bereits vorbei rollenden LKWs und deren Erschütterungen aus. Aha, jetzt kann anscheinend gleich eine ganze Kolone vorbeifahren. Aber dafür funktioniert ansonsten die Alarmanlage tadellos. Macht man die Zündung an---> Alarm, öffnet man eine Tür---> Alarm, Licht an---> Alarm.... usw. Auf der Fahrerseite gibt es einen zusätzlichen Knopf mit dem man die Innenüberwachung auch separat ausschalten kann, sollten Kinder oder Tiere im Fahrzeug bleiben. Der Kofferraum bietet erstmal auf dem ersten Blick viel Platz für ein Coupe: 300 Liter. Würde ich das mit Nudelpackungen ausfüllen, bekäme ich sicherlich viel rein, bei 2 Getränkekasten schauts schon anders aus. Hier stört das vollwertige Ersatzrad (meine Wissens nur im V6 ausgebeult), das unschön nun Platz durch eine Erhebung im Kofferraum wegnimmt. Ein Kasten bekommt man ja noch rein an der Seite, mit dem 2ten gibts dann schon Probleme. Hat man mehr Bedarf kann
man die Rückbank umklappen im Verhältnis 1/3 zu 2/3 oder insgesamt. Dann passen gleich 980 Liter rein. Das Schiebedach hat 2 Stellungen. Stellung a) Bei Knopfdruck fährt das Schiebedach etwas nach oben und bleibt gekippt erst mal stehen. Bei nochmaligen drücken fährt nun das Schiebedach komplett nach hinten. Es öffnet sich also komplett spoilerartig wie sich es für ein Coue gehört. Von Innen nach Aussen hat man schon einen guten Überblick. Einzig die Motorhaube die vorne
tiefgezogen ist, kann man nicht ganz sehen. Durch die Tiefe Motorhaube hat man vorne auch mal schnell ein paar Steinschläge.
E) Fahreigenschaften
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Hat man nun Platz genommen hält einem der "Gurtsklave" von hinten her den Gurt hin, etwas gewöhnungsbedürftiges Fischen nach dem Gurt kann da schon passieren. Schlüssel ins Schloss und erst mal auf Zündung stellen. Jetzt gehen erst mal zig Glühlampen an, die Check Controld und sorgen beim Beifahrer für Eindruck :-) . Neben der gewöhnlichen Tests wie Airbag, Motor usw überprüft die Anlage den Stand des Wischwassers, des Kühlwassers und sämtliche Aussenbeleuchtungen (Strafzettel Ade :-)). Dann drückt man kurz die Bremse um die Bremsanlage aus zu testen. Eine Lampe zeigt an, wenn die vorderen Bremsbeläge gewechselt werden müssen. Nun endlich Schlüssel ganz rum: Kraftvoll geht der 6 Zylinder an. Er ist ziemlich ruhig und gut Lärm gedämmt (siehe oben Motorhaube). Das Schaltgetriebe liegt gut in der Hand und verblüfft erstmal durch die ziemlich kurzen Schaltwege. Nach der Anfahrt merkt man auch schon die Kraft in 7,8s ist wer will schon über die 100km/h Grenze, wobei das beim einfahreren Motor noch schneller von sich geht. Rackzack ist man aus 200 km/h oben, zügig und schnell. Gut die Elasitizität des Gänge. Durch den ruhigen Motor vergisst man schnell mal zu schalten. Im Test geht der 1 Gang bei mir bis 65 km/h
fast, der 4 Gang bis knapp 200 km/h. Aber auch im 5. Gang kann ich mit 50 km7h wunderbar durch die Stadt rollen. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei bereits eingetragenen 237 km/h, ein enormer Wert. Der neue Ford Cougar V6 schafft nur 225 zB. Die 240 km/h Grenze ist trotzdem schnell druchbrochen. Mit etwas Glück schafft man auch knapp 250 km/h oder etwas drüber und verblüfft dadruch BMW und Co. :-) Der Drehzahlmesser zeigt bei 250 km/h 6500 Touren an und ist erst knapp vor dem roten Bereich. Eine kleine 6zylinder Schwäche zeigt sich unter 2000 Umdrehungen.
Auch bei hoher Geschwindigkeit liegt der Wagen gut in der Hand. Nichts klappert, kein
Lenkradvibrieren (wenn doch - neue Reifen fällig!). Selbst mit 160 km/h in der Kurve bemerkt man keine Schwächen. Die Tractions Controll überwacht dabei ständig die Reifen. Dreht ein Rad durch, wird das Rad sofort blockiert und der Wagen bricht nicht aus. Praktisch bei Aquaplaning. So gibts auch kaum einen Start mit durchdrehenden Reifen. ABS funktionierte bei mir bisher tadellos. Auch bei eingeschalteter Klimaanlage merkte ich kaum Leistungsschwäche. Die Windgeräusche sind niedrig, einzig das Schiebedach kann lärmen, wenn sich der Wind in den Abdichtfugen verfängt.
Der Verbrauch ist gut. Im Schnitt düs ich mit 10 Liter durchs Land, wobei ich oftmals 200 fahre. Darüber wird man auch schnell bestraft. Trotzdem ist der Verbrauch gegenüber anderen Wagen dieser Klasse sehr gering. Mein Test 323i BMW brauchte da schon einiges mehr. Hervorragend hier der Bordcomputer. Neben dem gewöhnlichen Anzeigen wie Uhr und Aussentemperatur kann ich hier auch den Momentanverbrauch (interessant beim Beschleunigen), die Durchschnittgeschwindigkeit und die momentan Reichweite abrufen. Die Reichweitenangabe ist dabei wirklich sehr zuverlässig. Der Computer passt die Anzeige immer der momentan Fahrweise sofort an! Im Sommer rollt der Wagen serienmässig auf 205er Reifen, im Winter sind nur 195 Winterreifen erlaubt (natürlich 205er Sommer auch, aber gefährlich). Die Fahreigenschaften im Winter sind ebenfalls gut. Die Tractions Controlle hilft auf Schnee und sollte sie mal auf Eis nerven, schaltet
man sie einfach aus (bei mir noch nie). Rostmässig konnte ich bisher noch nichts am Wagen finden. Die Verarbeitung ist sehr gut. Nichts klappert oder fällt einem entgegen. Fast schon etwas ungewöhnlich für einen Opel.
F) Schwächen
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- Die Check Controll entwickelt ab und zu ein Eigenleben. Da wird mal schnell auf der Autobahn der Kühlwasserstand moniert ---> Fehlalarm. Auch kleine Wackelkontakte von Glühbirnen lösen mal schnell Alarm aus. Manchmal will es auch einfach nur ne neue Birne, obwohl die alte Birne ging.
- Der Fensterheber will manchmal nicht schliessen und fährt nervig laufend wieder runter (Sicherheitssperre)
- Die Bremsen verschleissen schnell. Wer mit Topspeed fährt und runter bremst auf 180 km/h zb wird viel Bremsbelag brauchen. Obwohl Opel seine Bremsen als Hochleistungsbremsen einstuft, finde ich gibts da wirklich besseres.
- Technische Probleme liebte mein V6, hier mal die Check Controll, dann mal die Alarmanlage, dann mal die Tractions Controlle. Kann schnell mal nervig werden
- Teure Verschleissteile. Eine Zündspule alleine fast 500 DM
- Im unteren Drehzahlbereich hat der 6zylinder die typische Schwäche für solche Motoren, ab cicra 2500 Umdrehungen merkt man dann aber schon gewaltig die Kraft.
- Dem Kofferraum fehlt ein Schließgriff. Ist er offen und der Wagen dreckig, gibts dreckige Hände
- AB 160 km/h fangen bei mir die Wischen an zu flattern. Sehr ärgerlich, denn bei leichten Nieselregen wischen die Wischer nicht mehr richtig und fangen das Schmieren an. Noch ärgerlicher das alle Versuche von Opel nichts brachten.
G) Auf was man achten sollte:
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Der Beifahrer Airbag war mal von einer Rückrufaction betroffen.
Wer mit einem V6 liebäugelt sollte darauf achten mindestens Baujahr Mitte 1994 zu ergatten. Da kamen neuere V6 Motoren zum Einsatz (ECOTEC) mit grösserer Laufruhe und niedrigeren Verbrauch. Ausserdem können diese Motoren nachträglich von der Abgasnorm E2 auf D3 geändert werden.
Wer Exklusivität will kann versuchen ein Sondermodell zu ergattern: Cliff Edition zum Beispiel. Oder die Last Edition die auf 1000 Stück limitiert (aber nicht nur V6) ist und jeder Wagen seine eigene Nummer hat.
Das 1994 durchgeführte Facelift erkannt man daran, dass die alte Baureihe das Opel Zeichen auf der Motorhaube trägt und die Typenbezeichnung hinten in dunkelgrauen Buchstaben steht. Die neueren Calibras tragen nun den Opelblitz im Kühlergrill und am Heck steht nun die Typenbezeichnung in silbernen Buchstaben.
Beispiel für Austausch Bremsen incl. Einbau und Nebenkosten
(an Beispiel Bamberg/Bayern/Oberfranken)
Bremsbeläge, Scheiben, Sensoren,, Schmierfette/öl, Einbau:
400 Euro nur für neue Bremsen vorne! Ab und zu kann bei Mehraufwand oder grösseren Städten die 500 Euro Grenze leicht durchbrochen werden.
H) Finanzielles
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Im Grundgenommen ist der V6 ein günstiger Wagen wer schnell sein will. Die Steuer lag beim nicht Ecotec Motor bei 165 Euro. Aufgrund der Steuerveränderung dieses Jahres kostet der Wagen nun 265 Euro trotz Schadstoffklasse E2. Die Ecotec Motoren können dagegen auf D3 Norm umgeschlüsselt werden, dann kostet es nur 125 Euro. Leider habe ich keinen Ecotec Motor um die Höhe ohne Umschlüsselung zu nennen.
Versicherungsmässig glänzt der V6 ebenfalls. Bei einer Einstufung von 55% zahle ich knap 80 Euro im 1/4 Jahr beim Dt. Herold. In der Teilkasko ist er dafür ziemlich hoch eingestuft. hier sind im 1/4 Jahr locker 30 Euro drin.
Wer einen Calibra kauft, fährt am Besten, wenn er der Wagen mit Gebrauchtwagengarantie kauft, um sich so vor technischen Problemen etwas zu schützen. Ich weiß aus Erfahrung andere Calibra Fahrer, dass es öfters mal zu Spinnereien kommen kann.
Die normalen Service Intervalle liegen im humanen Bereich. Einzig die Ersatzteile wie Bremsen, Kupplung oder ähnliches lassen schnell mal den Geldbeutel schmäler werden.
Fazit:
*****
Schnelles, sauber verarbeitetes Fahrzeug das leider einige elektronische Probleme haben kann.Ersatzteilepreise von durchschnittlich bis teuer. Wer flott unterwegs sein will, muss mit hohen Nebenkosten rechnen, die es teilweise auch so gibt (Reifen!). Trotzdem sind Konkurrenzwagen wie BMW 323i ehrheblich teurer, so dass der Calibra V6 insgesamt ein Schnäppchen ist. Wer schnell sein will, aber kostengünstiger ist mit dem 2.0i 16V mit 225 km/h auch gut beraten. Wer gar nicht genug bekommt, sollte zum Turbo greifen mit 245 km/h. Doch eins bieten diese beiden Wagen niemals, die Laufruhe einesSechszylinders. Wer einmal einen fuhr, weiß wovon ich rede :-) Trotz der kleinenTechnikärgereien bin ich mit dem V6 bisher zufrieden. Probleme können manche Opelwerkstätten haben, wie ich leider feststellen mußte, wenns mal bei der Technik ins Detail geht. So mußte mein Wagen schon mal in ein extra technisches Zentrum von Opel, weil mein Händler nicht mehr weiter wußte.
I) DATEN DES V6 (für Datenfetischisten)
**************
Aufbau, Motor, Antrieb:
Aufbau: Coupe
Anzahl der Türen: 2 (3)
Anzahl der Sitze: 4
Anzahl der Zylinder/ Ventile: 6/4
Hubraum: 2498 ccm
Maximale Leistung: 125 kW/ 170 PS bei 6000 U/min
Maximales Drehmoment: 227 Nm bei 4200 U/min
Antriebsart: Front
Motorart: Benzin
Motorbauart: V-Motor
Gemischaufbereitung: Einspritzer
Meßwerte:
Beschleunigung 0 auf 100 km/h: 7,8 sek ohne tuning!
Höchstgeschwindigkeit: 237 km/h (laut Eintragung)
Kraftstoffart: Super
Verbrauch Stadt/bei 90/bei 120 km/h: 11,4/ 6,6/ 8,2 Liter auf 100 km, Durchschnitt: 10-11 Liter
Fahrwerk und Reifen:
Radaufhängung v. und h: Schraubenfeder
Bremsen v. und h.: Scheiben
Reifengröße Sommer: 205/55R15 87W
Reifengröße Winter: 195/60R15 87W
Maße und Gewichte:
Länge/ Breite/ Höhe: 4492/ 1676/ 1289 mm (Werksangaben!)
Radstand: 2600 mm
Dachlast: 100 kg
Leergewicht: 1325 kg
Maximale Zuladung: 420 kg
zul. Gesamtgewicht: 1745 kg
Kofferraumvolumen/ umgeklappt: 300/ 980 Liter
Anhängelast gebremst/ ungebremst: 1350/ 660 kg
ein Testbericht von Jenny1162006-03-06 18:20:02vom 06.03.2006Empfehlung: ja
Vorteile: Die Optik, das Fahrgefühl, die Leistung, viele Tuningmöglichkeiten, hammer Auto...Nachteile/Kritik: eventuell, dass nur zwei Sitze hinten sind, und die Hohe Versicherung bei Fahranfänger
Heute schreibe ich über Opel Calibra, aus den Grund weil mein Freund seit etwa 2 Wochen stolzer Besitzer solch eines Wagens ist. Der Preis ist ja unterschiedlich, aber er hat ihn bei Ebay für 1,610 EUR ersteigert.
Fahrzeugdaten
HSN (Herstellerschlüsselnummer) 0039
TSN (Typschlüsselnummer) 922
Zulassungsart PKW
Länge des Fahrzeugs (mm) 4492
Breite des Fahrzeugs (mm) 1688
Höhe des Fahrzeugs (mm) 1320
Tankvolumen (Liter) 63
Kofferraumvolumen (Liter) 300
Anzahl Sitze 4
Anzahl Räder 4
Räderspezifikationen 205/55/R15 V
Leistungsdaten
Motorart OTTOMOTOR
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h (sek) 9.5
Höchstgeschwindigkeit (km/h) 215
Leistung (PS) 136
Anzahl Gänge 5
Antrieb Vorderradantrieb
Kraftstoff Super
Anzahl Zylinder 4
Zylinderanordnung Reihe
Emissionsklasse EU1, EU3
Katalysator geregelter Kat
Fahrgefühl
Das Fahrgefühl ist der Hammer. Leider ist es hinten nur ein zwei Sitzer, das ist negativ. Aber sonst hammer cool. Das Fahrgefühl ist für den Fahrer sowie auch für den Beifahrer gut.
Optik
Die Optik ist das beste an dem Wagen, der Wagen sieht von außen hammer aus. Man kann jede Menge mit ihm machen und auch, wenn man ihn in Serie lässt, sieht er klasse aus.
*~*Fazit*~*
Ich finde diesen Wagen kann man nur empfehlen, außer, dass die Versicherung verdammt hoch für nen Fahranfänger ist. Aber sonst, er sieht toll aus, er lässt sich super fahren. Außerdem ist er eher nicht für die Familie gedacht, den hinten ist es sehr eng und leider nur zwei Sitze. Aber sonst alles hammer schön.
Irias, 06.03.2006
das kann ich überall nachlesen. Erfahrungen sind das nicht
Leela, 06.03.2006
h
patsam, 06.03.2006
Für einen Autobericht ist das etwas dürftig. Innenausstattung etc. Benzinverbrauch...naja, lies Dir mal andere Autoberichte durch, da wird ein Auto viel mehr beschrieben als nur Daten und das es Hammer schön ist ....ein Autobericht ist nämlich nicht so ein
ein Testbericht von Düsseldorf2005-03-23 17:51:05vom 23.03.2005Empfehlung: ja
Hallo .)
Ich bin zwar erst 17,5,weiss aber jetzt schon , was für ein Auto ich mir mit 18 als erstes kaufe. Es soll auf jeden Fall ein Opel Calibra sein,so einer, wie ihn mein Onkel hat. Als ich mit ihm in diesem Auto mit über 225 km/h über die Autobahn gebrettert bin,stand es für mich fest: So ein geiles Auto brauchst du auf jeden Fall. Ich habe mit meinem Onkel schon viel über sienen Cali gesprochen,aber verkaufen will er ihn mir nicht! Dafür sei er ihm viel zu gut!
Also muss ich mir wohl einen eigenen besorgen.
Es wird warscheinlich einer mir 16 V und 150 Pferdestärken. Der soll besser sein,als der Turbo,da bei dem viel kaputt geht und die Reperaturen sehr teuer sein solllen. Wenn man über 200 fahrebn will, reichen 150 PS völlig aus. Mein Onkel hat ja auch nur 150.Der schafft die Beschleunigung von 0-100 innerhalb von ca. 8 Sekunden. Er hat auch schon öfters bei Beschleunigungsrennen teilgenommen und war dabei ziemlich erfolgreich. Der Calibra hängt locker einen gut getunten Golf oder Opel Kadett ab.
Gut ist auch das für einen Sportwagen sehr üppig ausgestattete Platzangebot im Kofferraum.Da gehen mehrere Kästen Bier oder Wasser nebeneinander rein. Allerdings ist die Ladekannte beim einladen entschieden zu hoch. Das kann opel jedich nicht mehr ändern, da der Calibra nicht mehr gebaut wird. Es gibt allerdings verschiedene Editionen. Der Bau dieses Autos begann 1990. Also fast ein young Timer. Trotzdem hat die Karre einiges zu bieten:
Abs,Klima,mehr als 4 Lautsprecher,und das wars dann auch so ziemlich schon. Für nicht gerade viel mehr Geld hätte man dann noch extras wie z.B. eine Lederausstattung bekommen können. Im Auto selber, in der 2. Reihe, muss man aber wohl, oder übel darauf verzichten! Es sei denn,man hat einen Zwerg vor sich sitzen! Der Verbrauch hält sich auch sehr in Grenzen. Mein Onkel liegt so bei 8-9 Litern,wenn er normal fährt. Wenn er allerdings mal so richtig Gas gibt und die stärken seines Motores zeigt und alle Vw´s hinter sich lässt, steigt der Verbrauch schnell mal über 11 Liter an,das lohnt sich aber bei so einer Rakete auf jeden Fall!
Die äußere Form:
Das Auto ist coupeförmig gebaut,mit eine sehr lange, flachen Motorhaube. Die Frontscheinwerfer sind klein und liegen direkt am forderen Ende der Motohaube. Der Calibra ist ein etwas längeres Coupe, mit einem sehr großen Kofferraum. Das Heck ist ebenfalls groß mit bulligen leicht abgewinkelten Rückleuchten. Extrem gut wirkt eine Stoßstangenverbreiterung und ein Sportauspuff mit DTM-krümmung.
Das Auto meines Onkels hatte bisher kaum Probleme gemacht, lediglich die Elektroanzeigen im Display stimmen manchmal nicht. So leuchtet manchmal die Lampe fürs Wasser, obwohl alles in Ordnung ist. Die Tachohintergrundbeleuchtung kann man auch wechseln ( Umbau natürlich erforderlich) Mein onkel hat sie in rot. Das Auto selber ist schwarz und hat einen remussprotauspuff und ist ziemlich doll mit Spoilern versehen, so dass man direkt auffält,wenn man unterwegs ist.
Der coole Racingsound passt zum Auto, mit dem warscheinlich geringsten Luftwiederstand, wofür die superflache Bauweise und die serienmäßige Tieferlegung der Grund sein dürfte. Das kommt aber sehr selten vor. Wenn man sich um das Auto und vor allem um den Rostschutz kümmert,denn dafür ist er Opeltypisch leicht anfällig, hat man ein richtig gutes Auto in der Garage. Mein Vater hat mit seinem Kadett auch Rostprobleme,die werden aber selbst beseitigt. Im großen und ganzen ist der Opel Calibra 16 V ein echter Taumwagen, für jeden, der nicht das dicke Geld in der Tasche hat. Die Preise fangen je nach Baujahr bei ca. 2500 - 3000 € an. Das lohnt sich aber auf jeden Fall!!!
Auch von der versicherung her ist der Calibra günstieger, als so mancher GTI. Jeder, der so ein feines Auto besitzt kann stolz darauf sein.
Beim Kauf sollte man allerdings auf die üblichen Dinge achten:
kleinvolli, 08.12.2004
Wir hatten auch mal einen. Klar...gehn tut der gut, wenn er denn geht. Staumlndig war das Ding kaputt. Den Kaufpreis haben wir doppelt in der Werkstatt gelassen. Nicht zu finanzieren das Ding....
sinfortuna, 17.11.2006
Peng, peng, peng.
steventhefly, 08.03.2005
aber ich find neben dem manta AB den Calibra das optisch schoumlnste Auto ....aber gehe nie nach einem opel tacho mein swift gti zeigt auf der bahn 210 an laut tacho und der omega meines freundes 220kmh und das laumluft ein kombi nie mit 140ps eco te
ein Testbericht von Montipora2005-03-06 12:19:35vom 06.03.2005Empfehlung: ja
Vorteile: Spritzig,sportlich...Nachteile/Kritik: Rostet auch gerne mal
Naja,habe ihn mal für ein halbes Jahr gefahrenist aber
mehr von Fans als ab Werk, denn der rassige Opel Calibra brachte es nicht wie der Manta zu Spielfilm-Ehren. In Rüsselsheim wollte man den Calibra ohnehin mehr als sportliche Ergänzung der Mittelklasse verstanden wissen. Der flott gestylte Zweitürer mit vier Sitzplätzen basiert technisch auf dem Opel Vectra und ging mitzwei 2,0 l-4-Zylinder-Benzinern mit 85 kW /115 PS und 110 kW / 150 PS an den Serienstart. 1992 wurde die 4 x 4-Version eingeführt und ein neues 16 V-Turbo-Aggregat mit 150 kW /
204 PS ins Angebot genommen, das den Calibra genauso schnell machen sollte wie er aussah. 1993 kam ein weiterer Motor als V 6 mit 2,5 l Hubraum und 125 kW / 170 PS, im Rahmen der Modellüberarbeitung 1994 wurde für den frontgetriebenen Renner aus Rüsselsheim neben Verbesserungen an Karosserie und Ausstattung auch ein überarbeiteter 2,0 l Benziner mit 100 kW / 136 PS eingeführt. Ob wohl die Produktion des Calibra im Jahr 1997 eingestellt wurde, ist das schicke Coupé mit dem eher biederen Innenleben immer noch ein gefragter Gebrauchtwagen. Der Calibra zeigt sich über die Jahre überdurchschnittlich stabil, sein Rostschutz ist entgegen anderen Opel-Modellen durchaus einwandfrei, die Technik wie Lenkung und Radaufhängung solide. Lediglich Schwächen an der Handbremse, den hinteren Bremsen und den Bremsscheiben waren laut TÜV öfters zu beklagen. Einige Macken wie Ölverlust an Motor und Getriebe und Ärger mit der Elektrik ist Vectra-typisch und kommt eben dadurch auch manchmal beim Calibra vor. Als wichtiger Tip: Auch der Opel Calibra war nicht vor einer Opel-Rückrufaktion verschont. Beim gewählten Gebrauchtwagen daher unbedingt schauen, daß die Rückrufaktion für den Beifahrer-Airbag in einer Opel-Vertragswerkstatt ausgeführt wurde.
...
ein Testbericht von thorsager2003-09-09 21:36:12vom 09.09.2003Empfehlung: ja
Ein so äußerlich wohl geformtes Coupe ,mal für die normale Geldbörse bestimmt, ist mehr als selten. Immer noch ! obwohl er bald seit 7 jahren nicht mehr produziert wird. Eigentlich eine Schande. Aber so ist das mit außergewöhnlichen Autos. Selten ist auch der Fahrspaß in dieser Klasse, wer einen Cali mal intensiv gefahren hat, weiß was ich meine und ist infiziert!. Der Motor eines 8v's verzeiht nichts, die ecos sind geschmackssache, turbos schraubintensiv und v6s opaautos??..Diejenigen die noch nie einen Cali gefahren haben, wissens immer besser..auch eine Schande...Oder?
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ein Testbericht von sissi-pfeiffer2003-03-11 22:40:48vom 11.03.2003Empfehlung: ja
Ganz klare Vorteile bei dem Auto sind das Aussehen und der Motor. Allgemein gesehen ist die Verarbeitung des Autos sehr gut,
doch es können auch mal Mängel auftreten. Kommt ja gewiss überall mal vor. Bei mir z.B. ist durch die hohe Temperatur der Sonnenerwärmung vorne ein kleiner Riss knapp unter der Windschutzscheibe im Amaturenbrett. Nicht weiter tragisch, aber irgendwas hat da wohl nicht gestimmt.
Desweiteren ist das Auto "erst" neun Jahre alt und bekommt schon hässliche Rostflecken. Sieht man sonst an keinem gleichaltrigen Auto, oder ?!?
Zum Fahrverhalten kann ich allerdings ein
Gut aussprechen. Da das Auto gut beschleunigt, schön in den Kurven liegt und ruhig fährt.
Allerdings ist das Wechseln der Gänge etwas hakig. Auch beim Einparken gewöhnungsbedürftig, da man vorne keine Schnautze sieht und hinten kein Ende.
Ein weiterer Nachteil, speziell bei Opel ist der Kofferraumdeckel. Jedesmal ein kleines Problem diesen zu schließen, da er kräftig geschlossen werden muss. Doch vorsicht nicht von hoch oben zu werfen. Es könnte sich die Scheibe lösen. Die letzten Zentimeter viel Druck ausüben.
Bisher waren wir eigentlich mit Opel zufrieden, doch bei unserem Zweitwagen, Opel Tigra haben wir ganz große Probleme mit dem Lack (rot). Er ist furchtbar durch die Sonne verblasst, überwiegend auf der Motorhaube. Ich schätze das der Lack einfach nicht richtig Hitzebeständig ist.
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ein Testbericht von kolibri8502002-11-26 22:56:12vom 26.11.2002Empfehlung: ja
Seit 8 Jahren fahre ich jetzt einen Calibra 2.0i Colorselektion II, das Fahrzeug habe ich 1994 beim Händler gekauft, was ich bis heute nicht bereut habe. In dieser Zeit habe ich rund 110.000 KM gefahren.
Gliederung:
* Der Calibra allgemein:
* Mein Calibra
* Serienausstattung des Calibra
* Zusatzausstattung des Calibra
* Meine Erfahrungen
..... Die Scheibenwischer
..... Die Wasserpumpe
..... Die Zentralverriegelung
..... Verbrauch
..... Fahrverhalten
..... Rost
..... Marder
..... Ladevolumen
..... Babysafe / Kindersitz
* Fazit
Allgemein:
Der Calibra ist ein sehr schönes Sportcoupe, der mit verschiedene Motorleistungen gebaut wurde. Die verschiedenen Modelle reichen vom 2.0i mit 115 PS über den 16V mit 150
PS bis zum Turbo mit 204 PS. Der Calibra hat eine schöne Stromlinienförmige Karosserie mit einem cw wert von 0.22 (Luftwiederstand), er war das erste Serienfahrzeug mit einem so geringen Luftwiederstand. Die Innenausstattung ist auch sehr funktionell und Übersichtlich gestaltet, das Armaturenbrett wurde zwar vom Vectra übernommen was aber meiner Meinung nach kein Nachteil ist. Die Produktion des Calibra wurde 1998 eingestellt (ganztraurigichbin), warum ist mir bis Heute ein Rätsel denn ich bin der Meinung dass der Calibra eines der schönsten Autos ist die Opel im letzten Jahrzehnt gebaut hat.
Mein Calibra:
Ich fahre einen 2.0i mit 115 PS, es ist ein Modell der Serie Colorselection II d. H. er hat eine Sonderlakierung und eine höherwertige Ausstattung.
Zur Sonderausstattung zählen:
Die Lackierung ist als Metallic Lackierung ausgelegt und hat die Farbe Karibkiblau was man schlicht auch als Türkis beschreiben kann. Die Farbe ist Zeitlos und sie gefällt mir heute immer noch.
Das Sportfahrwerk von Irmscher inklusive 25 mm tieferlegung. Das Fahrwerk ist dadurch etwas härter was eine besser Straßenlage zur folge hat und somit eine höhere Kurvengeschwindigkeit erlaubt. Auch trägt es erheblich zum Fahrspaß bei.
Das eingebaute Sportgetriebe, lässt sich sehr leicht schalten und ist nicht Hakelig.
Die Gänge liegen sehr dicht beieinander was kurze Schaltwege zur folge hat.
Das Elektrisches Stahl Schiebedach wird über einen Taster bedient, einmal drücken und das Schiebedach fährt in Kippstellung hoch. Noch einmal drücken und das Schiebdach fährt ganz auf die Besonderheit dabei ist dass das Schiebedach nicht im Dach des Calibras verschwindet sondern wie ein Spoiler über das Dach nach hinten fährt.
Die Elektrische Fensterheber, sind einfach zu bedienen, die Schalter sind in der Konsolle zwischen Fahrer und Beifahrersitz untergebracht. Die Scheibenheber haben eine Schutzschaltung und fahren automatisch wieder ein stück ab wenn etwas eingeklemmt wird.
Die Elektrischen Außenspiegel, sind beheizt und über einen Schalter in der Fahrertür sehr gut Einzustellen. Sie sind besonders von Vorteil wenn das Auto von verschiedenen Fahrern genutzt wird, denn die Einstellung der Spiegel auf den jeweiligen Fahrer geht sehr schnell und einfach. Auch Korrekturen der Spiegeleinstellung können sehr schnell während der Fahrt vorgenommen werden, wodurch man nur geringfügig vom Straßenverkehr abgelenkt wird.
Die Montierten Reifen haben die Größe 205/50 ZR 16, wobei die Bezeichnung ZR für diese Motorausstattung übertrieben ist, denn ZR bedeutet die Reifen sind für Geschwindigkeiten über 270 KM/h zugelassen aber diese Modell fährt laut Hersteller nur 204 KM/h. Auch Preismäßig machen sich diese zwei Buchstabe bemerkbar denn ein Reifen ist ca. 30 Euro teuere als das gleich Modell mit V (bis 240 KM/h) Bezeichnung das voll und ganz reichen würde.
Serienausstattung des Calibra
Zur Serienausstattung des Calibra gehören ein sehr umfangreiches Sicherheitspaket, diese beinhaltet ABS, Seitenaufprallschutz, Scheibenbremsen vorne und hinten, Gurtstraffer und eine große Knautschzone, Airbags waren erst in den späteren Modellen Serienmäßig eingesetzt.
Des weiteren hat der Calibra Servolenkung (sehr von Vorteil da das Fahrzeug ziemlich schwer ist), geregelter 3 Wege Kat, Sitzhöhenverstellung auf der Fahrer und Beifahrerseite was sehr wichtig ist denn durch seine niedrige Bauform muss man denn Sitz ganz nach unten drehen, wenn man über 1,80 m groß ist, sonst klebt man nämlich mit dem Kopf am Dach.
Die geteilte Rückbank ist sehr leicht umzulegen und das Kofferraumvolumen des Calibra bei, komplett umgelegter Rückbank, ist gigantisch. Nur die hohe Ladekante wirkt etwas störend, aber damit kann ich Leben.
Zusatzausstattung des Calibra
Natürlich gibt es für den Calibra auch jede menge Zusatzausstattung, vom Bordcomputer über Klimaanlage, Lederausstattung, Wegfahrsperre (spätere Modelle Serienmäßig), Alarmanlage, Nebelscheinwerfer, Sportauspuff bis hin zu verschiedenen Spoilern, Spurverbreiterungen und Breitreifen ist alles erhältlich. Die Frage ist nur braucht man diese Dinge unbedingt, die Antwort darauf muss jeder für sich alleine finden denn erlaubt ist was gefällt (besonders dem TÜV muss es gefallen).
Meine Erfahrungen
Die Scheibenwischer:
Bei höherer Geschwindigkeit (ab ca. 150 Km/h) heben sich die Scheibenwischer leicht von der Scheibe ab was deutlich durch ein schlechteres Wischergebnis zu sehen ist. Das kommt durch die aerodynamische und flache Form des Calibras , dadurch werden die Scheibenwischer bei
hoher Geschwindigkeit vom Fahrtwind angehoben. Um diesen Effekt zu vermindern habe ich mir Scheibenwischer mit Spoiler gekauft, es gibt zwar auch diese Lamellen zum aufstecken aber die haben mir nicht gefallen. Diese Scheibenwischer waren zwar ziemlich teuer, 38 DM das Paar, aber da es ein einmalige Anschaffung war ist der Preis in Ordnung.
Der Spoiler sitzt im Metallrahmen und den verwende ich immer wieder weil ich nur noch das Wischergummi wechsele wenn es verschlissen ist. Die Wischergummis gibt es im Zubehör für ca. 3 Euro das Paar. Sie sind sehr leicht zu wechseln, schonen die Umwelt und den Geldbeutel.
Die Wasserpumpe:
Die Wasserpumpe ist eine Schwachstelle bei Opel, auch an meinem Calibra ist war sie einmal defekt, man merkt es daran das die Temperatur des Kühlwassers steigt und man öfters Kühlwasser nachfüllen muss. Kühlwasser sollte man nur bei kaltem Motor nachfüllen weil sich sonst der Zylinderkopf durch den Temperaturunterschied verziehen kann (muss nicht, kann). Die Wasserpumpe sollte man recht schnell wechseln lassen um größere Schäden (Überhitzung, Zylinderkopf defekt) am Motor zu vermeiden.
Die Zentralverriegelung:
Probleme hatte ich auch schon mit der Zentralverriegelung und zwar schloss bzw. öffnete das Kofferraumschloss und die Tankklappenverriegelung nicht mehr. Die Lösung war eigentlich ganz einfach die Anschlusskabel für die Servomotoren stecken in einem Verteiler der hinter der äußeren Verkleidung im Fußraum auf der Fahrerseite sitzt, dort waren die Stecker lose, neu befestigt und es funktionierte wieder wie neu.
Verbrauch:
Im Calibra ist ein 64 Liter Tank eingebaut, was recht viel ist im vergleich zu anderen Autos.
Über die Jahre habe ich einen Durchschnittlichen verbrauch zwischen 8,5 und 9 Liter auf hundert Kilometer festgestellt, je nach Bereifung und Fahrweise. Mit den Winterreifen, Größe 175/70 R14, liegt der Durchschnittsverbrauch so um die 8,5 Liter. Mit den Sommerreifen, Größe
205/50 ZR 16, habe ich einen Durchschnittsverbrauch von ca. 9 Litern festgestellt. Mein bestes Verbrauchsergebnis hab ich auf der Strecke Deutschland Spanien (Costa Brava) gefahren durch die gleichmäßige Geschwindigkeit hatte ich einen Durchschnittsverbrauch von 7,8 Litern auf 100 Kilometern (mit Sommerreifen).
Fahrverhalten:
Der Calibra ist sehr leicht zu fahren, er hat eine sehr guten Straßenlage und auch die Lenkung ist sehr direkt das Fahrzeug reagiert schon bei kleinen Bewegungen am Lenkrad.
Auch die Servolenkung möchte ich nicht mehr missen den sie erleichtert das Fahren ungemein besonders beim einparken ist sie eine große Hilfe.
Auch das Getriebe trägt mit seiner Leichtgängigkeit und den kurzen Schaltwegen erheblich zum Fahrspaß bei.
Rost:
Bis jetzt habe ich noch keinen Rost an meinem Calibra gefunden, auch im Unterboden Bereich nicht; worüber ich recht froh bin, weil es ebenfalls Geld und arbeit spart.
Marder:
Da ich Laternenparker bin habe ich auch schon bekanntschaft mit Marder Schäden gemacht. So ein Vieh hat mir mal ein Zündkabel angeknabbert was sich dadurch bemerkbar gemacht hat das der Motor nur noch auf 3 Zylindern lief. Ich habe mir ein neues Zündkabel besorgt (preis ca. 30 DM) und mein Zündkabel mit einem Marderschutzrohr ummantelt (gibt’s im Zubehör für ca. 10 DM pro Meter) das sieht zwar nicht mehr so schön aus ist aber sehr effektiv den seitdem habe ich Ruhe vor den Mardern.
Ladevolumen:
Wenn die Rückbank umgelegt ist hat man eine gerade Fläche auf der bis zu 16 Kisten (a 12 Flasche) Mineralwasser platz finden ohne das man sie stapeln muss (getestet und für sehr viel empfunden).
Babysafe:
Als meine Tochter auf die Welt kam war ich recht froh das Ich keinen Airbag in meinem Calibra habe. Das Problem war nämlich das der Gurt von der Rückbank zu kurz war um den Babysafe anzuschnallen, also musste er auf den Beifahrersitz und dort hat er nichts zu suchen wenn ein Beifahrerairbag installiert ist.
Mit dem Kindersitz gab es da weniger Probleme er ließ sich einfach montieren, nur das Anschnallen meiner Tochter ist etwas mühsam weil man immer in das Auto klettern muss.
Fazit:
Wenn man von den kleinen Macken absieht ein wirklich sehr gelungenes und sportliches Fahrzeug, das durch seinen Fahrkomfort, sein Design und die sehr gute Ausstattung keine Wünsche offen läst. Ich würde mir jeder Zeit wieder einen Calibra kaufen. Schade ist nur das ich meinen bald abgeben muss (schluchz) denn für ein Familie mit zwei Kindern ist ein Sportcoupe etwas unpraktisch also werde ich mich schweren Herzens von meinem Calibra trennen müssen und auf einen Kombi oder Van umsteigen.
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ein Testbericht von Angel2002-04-05 20:48:12vom 05.04.2002Empfehlung: ja
Für mich ist der Opel Calibra eines der schönsten Coupes die es gibt.Nachdem ich meinen jetzt zwei Jahre habe,kann ich sagen ,daß ich es nicht bereut habe ihn zu kaufen.Bisher hatte ich nur eine Repatur(Auspuff),Auto ist Baujahr 92.Ansonsten gab es keine Probleme und es sind auch keine Roststellen vorhanden wie es dem Calibra oft nach gesagt werden.Für einen Coupe bietet er eine gute Übersicht und ausreichend Platz.Der Kofferraum ist auch sehr großzügig für einen Coupe,die Rückbank ist umklapbar und der Kofferraum bietet Staufächer für einen ersten Hilfekasten und ein Warndreieck.Man
sitzt sehr gut drin und er hat ein sehr gutes Fahrverhaltn.
Außerdem ist es ein sehr günstiges Auto für ein Sportwagen.Der Preiß für ein Calibra Baujahr 92 liegt umdie 4000 Euro(je nach Ausstatung).In der Versicherung (Calibra 2.0/115 PS)liegt er bei einem Beitragssatz von 50% in der Regionalklasse R6 und in der Typklasse 18.Je nach Versicherung zahlt man ca. 110Euro Haftpflicht viertel jährlich.
Für den Calibra stehen vier Motoren zur Auswahl.DasEinstiegsmodell mit 115 PS,der 16V mit 136 PS,der Turbo mit (4WD) 204 PS ,alle mit dem 2.0 Liter Motor.Und dann gibt es noch den V6 mit 170 PS und der 2.5 Liter Maschine.
Er war ein würdiger Nachfolger des Opel Mantas.Schade das er nicht mehr gebaut wird,weil sein Nachfolger der Opel Astra kann meiner Meinung nach ihm nicht das "Wasser" reichen.
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ein Testbericht von OlliKrabbe2002-03-22 13:57:37vom 22.03.2002Empfehlung: ja
Vor etwa vier Monaten habe ich meinen alten Ford-Panzer ausgemustert und durch einen Opel Calibra 16V ersetzt. Für so einen spare ich schon seit etwa drei Jahren, und nun hat es endlich dafür gereicht:
Calibra 2.0 16V, 136 PS, “Young Edition”, Baujahr ‘97, 50000 km, das ganze in Tech-Violet (ist so ein Violett, dass man absolut nicht umschreiben kann, sieht jedenfalls ganz hübsch aus.)
~~~~MOTOR~~~~
Mein Calibra hat den C20XEV- Motor das ist der Opel-interne Code für den 2.0 liter Ecotec –Motor mit 136 PS, der auch in den meisten
anderen Opel-Modellen erhältlich ist (Vectra, Astra, Zafira...). Gegen den alten Ford-Motor den ich bisher gewohnt war ist das Ding eine echte Höllenmaschine. In Situationen in denen der Ford schon längst schwächelte zieht der Calibra immer noch kräftig an. Man hat ein Beschleunigungsvermögen mit dem man völlig stressfrei überholen kann. Auch bei niedrigen Drehzahlen steht überraschend viel Drehmoment zur Verfügung, so dass man sehr angenehm mit 60 im 5. Gang fahren kann. Das ist wohl die preiswerteste Art sich fortzubewegen, denn man braucht so nur etwa 5 l Super auf 100 km. Aber leider kann man nicht überall so fahren, so dass man auf einen Durchschnittsverbrauch von knapp 8 liter /100km kommt. Für ein Fahrzeug mit dieser Leistung ist das ein guter Wert. Einer der Gründe dafür ist wohl der extrem günstige cw-Wert von 0,26. Soweit ich weiß ist der Calibra in dieser Disziplin immer noch Weltmeister.
Die 100km/h-Marke erreicht man nach 8,5 Sekunden und der Schub endet laut Fahrzeugschein erst bei 215km/h. Genug um die Horden von „aufgemotzten-Polo-und-Golf-Fahrer“ hinter sich zu lassen und auf der Autobahn gut voranzukommen. Auf dem Tacho stehen am ende etwa 235 km/h.
Vom Klang her ist der Motor in den unteren Drehzahlen sehr zurückhaltend. Erst wenn man ihn bewusst etwas höher dreht wird er kerniger, ohne jedoch dabei aufdringlich zu wirken. V8-Sound ist es nicht gerade, aber für einen Vierzylinder ist er schon okay.
~~~~Getriebe~~~~
Scheint das gleiche zu sein wie das in dem Vectra von meinem Vater. Schaltet sich prima durch, kein hakeln, nicht zu lange Schaltwege und endlich mal ein Rückwärtsgang über den man sich nicht ständig ärgert (>Scorpio..). Die Opel-Rückwärtsgang-Lösung ist meiner Meinung nach die beste. Links neben dem 1. Gang angeordnet und gesperrt durch den Hebel den man vor dem Einlegen hochzieht.
~~~~Fahrwerk~~~~
Angenehm sportlich, aber nicht übertrieben hart könnte man es nennen. Der Grenzbereich ist nicht zu schmal und man bekommt jederzeit eine gute Rückmeldung über den Fahrbahnkontakt sodass man schnell merkt wenn man es mal etwas übertreibt. Der Komfort leidet zwar ein bisschen an den recht lauten Abrollgeräuschen der Reifen aber das Fahrwerk selbst bietet genügend Komfort um auch längere Reisen gut zu überstehen. Man hat genug Sicherheitsreserven um auch ohne ESP sicher ans Ziel zu kommen.
~~~~Karosserie und Innenraum~~~~
Wie der cw-Wert schon vermuten lässt ist der Calibra eine recht flache Angelegenheit. Gesamthöhe: 1,32 (und wenn man ihn tieferlegt werden es noch weniger) Wer daraus jetzt schließt dass es im Innenraum sehr beengt zugehen muss der liegt falsch. Man hat zwar nicht so viel Platz wie in meinem alten Ford aber schliesslich ist der Calibra ja auch ein Sportcoupe. Klar dass er etwas enger geschnitten ist. Auf den Vordersitzen wir sich mit Sicherheit niemand beschweren, es sei denn er ist deutlich größer als 2 m. Aber wer ist das schon ? Ich jedenfalls nicht. Und für solche Zwerge wie mich ist mehr als genug Platz vorhanden.
Im Fond sieht es dann doch schon anders aus: Allzu groß sollte man hier nicht sein, sonst stößt man sich am Dach den Kopf. Die Beinfreiheit ist dagegen akzeptabel.
Anders als bei den meisten anderen Autos dürfen im Calibra hinten nur zwei Leute sitzen und nicht drei. Für mich macht das aber keine Probleme weil ich sowieso fast immer alleine unterwegs bin oder höchstens mal meine Freundin dabei habe.
Die Sitze sind äußerst bequem und bieten guten Seitenhalt weil sie recht schmal geschnitten sind. Man kann also auch mal eine Kurve etwas zügiger angehen ohne sich danach gleich auf dem Beifahrersitz wiederzufinden.
Ein kleiner Kritikpunkt wäre eventuell der Veloursstoff aus dem die Seitenteile der Sitze und Teile der Türverkleidungen sind. Der sieht zwar gut aus und fühlt sich auch gut an, zieht aber unheimlich viele Fusseln an und lässt sich sehr schlecht reinigen.
Auf dem Rücksitz sitzt man auch recht bequem, auch wenn man sich vielleicht eine etwas bessere Armauflage wünschen würde, zum Beispiel so wie die ergonomisch günstige Armlehne-Türgriff-Konstruktion wie man sie vorne findet.
Eine ausklappbare Mittelarmlehne wie ich sie im Ford hatte gibt’s im Calibra ebenso wenig wie Kopfstützen. Aber ich sitze ja nicht hinten und deshalb gibt’s dafür auch keinen Punktabzug. Außerdem reden wir hier ja auch über ein Sportcoupé und nicht über eine Familienkutsche.
Im Cockpit macht sich die Ausstattung der „Young Edition“ bemerkbar: Die Instrumente sind weiß hinterlegt und in der Mittelkonsole befinden sich eine Öldruck- und eine Batteriespannungsanzeige. Beides braucht man nicht unbedingt, aber man muss schon zugeben dass es optisch ganz schön was her macht. Außerdem kann es ja nicht schaden wenn man über diese Daten informiert wird.
Die Instrumente sind gut ablesbar und auch die Schalter für Klimaanlage, Lüftung, Licht, Heckscheibenheizung und Spiegelverstellung geben keine Rätsel auf und sind genau da wo man sie vermutet.
Die Schalter für die Fensterheber sind nicht ganz so günstig positioniert. Aus meinem Scorpio bin ich es gewohnt, die Schalter am Türgriff zu suchen. Im Calibra sind sie aber ganz wo anders, nämlich auf dem Getriebetunnel, noch hinter der Handbremse. Das ist vielleicht nicht die glücklichste Lösung aber man kann damit leben. Man gewöhnt sich schliesslich an fast alles.
An das Lenkrad habe ich mich sogar sehr schnell gewöhnt, das ist nämlich nicht mehr so ein aus Billig-Kunststoff gefertigtes Teil in Lastwagengröße sondern Lederbespannt und äußerst handlich. Das lässt sich auch über den Schaltknüppel sagen, der sehr gut in der Hand liegt und nur noch etwa halb so lang ist wie der im Ford ;-)
Zu erwähnen wäre dann noch das Handschuhfach, das abschliessbar ist, zwei Dosenhalter beinhaltet und bei Bedarf durch die Klimaanlage gekühlt werden kann. Da kann der nächste Sommer ruhig kommen! Mit ein paar kühlen Getränken an Bord übersteht man auch längere Fahrten sehr gut.
Der Kofferraum ist zwar nicht riesig aber akzeptabel (Sportcoupé! Keine Familienkutsche!). Etwas störend könnte sich eventuell die sehr hohe Ladekante auswirken. Die liegt nämlich fast so hoch wie das Fahrzeugheck! Dafür bekommt man bei umgeklappter Rücksitzbank dank der großen Heckklappe auch sehr sperrige Teile hinein.
Unter dem Kofferraumboden befindet sich das platzsparende Notrad, Breite:120. Ich glaube die Reifen auf meinem Roller waren breiter! Aber Spass bei Seite, ist ne gute Sache weil man dadurch einiges an Kofferraumvolumen gewinnt.
Die Materialien im Innenraum machen allesamt einen hochwertigen Eindruck. Nichts sieht billig aus, nichts quietscht, nichts knarzt beim Fahren (Scorpiofahrer sind anderes gewohnt).
Mit dem kleinen Facelift das 1994 oder 1995 stattfand (die neuen Calibras haben das Opel-Emblem nicht mehr auf der Motorhaube sondern im Kühlergrill) wurde auch der Rostschutz der Karosserie verbessert, nachdem sich gezeigt hatte dass er bei den älteren Modellen vor allem im Bereich der hinteren Radläufe und in der Seitenschwellern nicht ausreichend war.
An meinem Wagen ist noch nirgends Rost aufgetreten, wenn man mal vom Auspuffkrümmer absieht. Da lässt sich das aber auch nicht vermeiden. Es sei denn natürlich man verwendet einen Edelstahlkrümmer. Aber wer will so was schon bezahlen?
~~~~Sicherheit~~~~
Einen Airbag gibt es für Fahrer und Beifahrer. Über Seitenairbag und ähnliche neumodischen Scherze verfügt der Calibra noch nicht. Ebensowenig gibt es ein ESP oder eine Traktionskontrolle. ESP brauche ich nicht, das Fahrverhalten ist von sich aus sehr neutral und gut einschätzbar. Eine Traktionskontrolle hätte aber nicht geschadet, denn beim zügigen Anfahren sind die Vorderräder mit den 136 PS doch ein bisschen überfordert. Allradantrieb hätte mir sehr gut gefallen, aber den Allrad-Turbo-Calib´ra konnte ich mir beim besten Willen nicht leisten!!!
Keineswegs überfordert sind die Bremsen, denn die sind ausreichend dimensioniert und zeigen kaum eine Neigung zum Fading. Gut dosierbar sind sie allemal, wer sehr sportlich fährt könnte sich aber vielleicht wünschen dass sie noch ein bisschen aggressiver zupacken würden. ABS gehört natürlich mit zur Serienausstattung
Die schmalen Ellipsoid-Scheinwerfer sehen nicht nur gut aus sondern bringen bei Nachtfahrten auch ordentlich Licht ins Dunkel. Mit der Leuchtweitenregulierung kann man sich schnell auf unterschiedliche Beladungen einstellen. Das Fernlicht ist auch in Ordnung.
Nebelscheinwerfer habe ich nicht, aber die vermisse ich auch nicht, denn nach meiner Erfahrung bringen die überhaupt nichts. Ich gehöre auch nicht zu den Leuten die es cool finden den ganzen Tag über nur mit Standlicht und Nebelscheinwerfern herumzuheizen.
~~~~Kosten~~~~
Der Calibra ist auf Gebrauchtwagenbörsen teilweise sehr günstig zu bekommen, man muss aber daran denken dass viele Autos mittlerweile ziemlich verheizt und verbastelt sind. Es empfiehlt sich also wenn man ein wenig genauer prüft wer den Wagen vorher gefahren hat. Aus eben diesem Grund liegen die Versicherungsbeiträge für den Calibra auch vergleichsweise hoch.
Die Steuern liegen im Durchschnitt, meiner erfüllt die D3 Abgasnorm. Die älteren Modelle haben immerhin noch Euro2.
Der Verbrauch ist dafür wieder ziemlich günstig für ein Auto dieser Klasse.
Die Ersatzteile für den Calibra sind sehr günstig, weil viele Teile vom Vectra übernommen wurden.
Man bekommt für sein Geld einiges geboten und wenn man mit dem schlechten Image des "Manta-Assis" leben kann (Ich hab da gar kein Problem mit, ich hab auch nen Fuchsschwanz dran!) ist der Calibra sicher eine gute Wahl wenn man einen vernünftigen Kompromiss zwischen Alltagstauglichkeit und Sportlichkeit möchte. Wer eher zur Sportlichkeit tendiert dem sei der Calibra Turbo empfohlen. Der verfügt über 204 PS, Allradantrieb und ein Sechsganggetriebe. Bei dieser Variante ist nur zu beachten dass man ihn nicht tieferlegen sollte ohne den Radsturz anzupassen, weil sonst das Verteilergetriebe einem erhöhten Verschleiss unterliegt.
Die beste Wahl trifft man wohl mit dem V6-Motor mit 170 PS. Der bietet zwar nicht ganz so viel Leistung aber dafür ist er noch viel laufruhiger als die Vierzylinder und überzeugt durch sein gutes Drehmoment.
~~~~Fazit~~~~
Tja, ich muss sagen dass sich die Investition gelohnt hat denn mein Calibra kann fast alles besser als mein alter Ford. Den habe ich mittlerweile verkauft. Am Tag an dem ich den Calibra beim Händler abgeholt habe ist daran noch die Lichtmaschine kaputtgegangen.
Für mich ist der Calibra genau das richtige Auto und ich kann guten Gewissens 5 Sterne vergeben. Ich habe den Wagen ja noch nicht so ganz lange (4 Monate), deshalb kann ich zur Zuverlässigkeit noch nicht viel sagen. Gegebenenfalls werde ich meinen Bericht noch ergänzen. Bisher ist er auch bei Kälte und Nässe immer sofort angesprungen und auch sonst hatte ich keine Probleme so dass ich auch hier die volle Punktzahl verteilen kann.
Wer sich näher informieren will dem kann ich www.Calibra.de empfehlen. Da gibt es reichlich Infos, Bilder und einen umfangreichen Gebrauchtwagenteil.