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Böser blick von Kamei. Auch hier keine Anzeichen von Rost.

Heckansicht, Spoiler und Rücklichtchromzierleisten. Von Rost keine Spur
Opel Kadett
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Opel Kadett
Opel Kadett

Opel Kadett

 Auto
Platz 410 in der Kategorie "Autos".  ...mehr
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4,1 von 5)

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Opel Kadett Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

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MikeStar

Opel Kadett GSi

ein Testbericht von 2002-02-22 13:30:22 vom 22.02.2002
Empfehlung: ja
Hallo

Also wieder mal ein Opel von mir, tut mir Leid, aber ich liebe Opel´s!!!! *g*
Also ich kenn nur einen guten Kadett GSi,...der von einem Kumpel von mir.
Ferrari-Gelb - Kadett-Gelb!!!!
Prächtig knallt das originale Ferrari-Gelb in der Sonne, wenn der GSi 16V auf den riesig wirkenden 16-Zöllern rund um Schouweler kurvt. Natürlich hat mein Kumpel kleine Lackierertricks benutzt - etwa Füllern in Weiß, zweimal Grundieren oder die Extra-Schicht Klarlack zum Schluss. Auch das Abschleifen des alten (Rot) Serienlacks und die komplette Vorbereitung für den neuen Farbaufbau hat er in Eigenregie erledigt. Die Stoßleisten vorn wie hinten lackierte der Andy in Wagenfarbe mit; für den gewünschten Kontrast sorgt Glanzschwarz an Windlaufblende, Türgriffen, Tankdeckel, Dachleisten, hinteren Seitenscheiben und Heckspoiler! Man ahmt es schon: Dieser E-Kadett war komplett auseinander, der hat in zerlegt, Motor raus, Achsen raus, Tank weg, das volle Programm.
Denn ehe an eine böse Haubenverlängerung, das Entfernen der Türschlösser oder die cleane Kofferklappe zu denken war, musste fauligem Blech zu Leibe gerückt werden. Zum Beispiel Kadett-Krankheit Radläufe hinten: Sie wurden extrem großflächig ausgeschnitten und die neuen Blechstücke gleich für die Borbet-16-Zöller ausgestellt.
Erneuert hat der "Opel-Schrauber" auch beide Endspitzen und Kotflügel sowie die Fahrertür.
Richtig Laune machte das Stylen der Heckklappe wo ich dabei war. Es ging gründlich zu Werke und ließ Griffleiste samt Schloss, Wischer und Spritzdüse verschwinden die farblich abgestimmte Nummerntafel. Querlenker, Lenkungsteile, Stabis und Hinterachse lackierten wir in Kawasaki-Grün. Am 16-Ventiler findet sich wiederum die rasante gelbe Farbe, wenngleich wir hier eigentlich mehr als 160 PS erwartet hatten. Er hat sich den alten Motor machen lassen. Jetzt tut ein neuer Opel-Tauschmotor unter der power-gelifteten Haube Dienst und zeigt sich vorerst im Serientrimm - bis auf eine Lexmaul-Ram-air-Ansaugung und offenen K&N-Filter. Die großen Felgen machen ordentlich was her. Rund 60 Milimeter liegt der 90er Kadett dank JR-Federn und härteverstellbaren Konis (natürlich Gelb) tiefer, der will den noch mehr runter lassen.
Hauptsache, der GSi liegt gut und tönt gut - innen wie außen, darauf legt der Lackierer nämlich Wert!

Typ: E-Kadett GSi 16V (1990)

Motor: 2.0-16V-Reihenvierzylinder, dohc, Lexmaul Ram-air, Schwungscheibe erleichtert, K&N-Filter

Auspuff: Serie

Leistung: 160 PS (118 kW)


Das Auto fährt sich "hammer geil"!!!!!
Die GSi´s sind für mich die besten Autos die es gibt (die man bezahlen kann *g*)!!!!

bye
Mike
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Kommentare
denjuandemarco
denjuandemarco, 22.02.2002
na also!
ironeye
ironeye, 10.03.2002
ich kenn auch einen der einen GSi hat,aber nur mit 115PS,ist auch voll geil
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Meloman18

Relativ Zuverlässig trotz hohem Alter

ein Testbericht von 2006-06-19 19:06:52 vom 19.06.2006
Empfehlung: nein
Vorteile: Schönes Auto, sehr gute Kurvenlage, KAT, ABS...
Nachteile/Kritik: keine Klimaanlage, keine Servolenkung, Bremsen verschleissen sehr schnell, etwas laut im Innenraum,
Technische Daten:

Hersteller: Opel
Modell: Kadett E
Baujahr: 1991
KW/PS: 55/75
Farbe: Schwarz Metallic

Der Opel Kadett E war (und ist noch) mein erstes Auto. Ich habe ihn vor etwa 2 Jahren gekauft und mittlerweile hat er ein stolzes Alter von knapp 15 Jahren erreicht, was man ihm aber so nicht ansieht.
Das größte Problem an Autos der Marke Opel war (und ich glaube ist immernoch) der Rost. Die alten Autos rosteten so schnell, das man dabei zugucken könnte. Das hält sich zum Glück bei meinem Kadett noch in Grenzen. Lediglich die Einstiegsleiste hat etwas abbekommen.

Tja, was gibt es über den Kadett zu sagen. In meinen Augen ist er ein relativ zuverlässiges Auto. In den beiden Wintern, die er mit mir durchmachte, hat er mich keinen einzigen Tag stehen gelassen. Er läuft sehr sauber und ruhig.

Da er relativ leicht ist (800kg unbesetzt) hat er trotz der wohl etwas niedrigen PS-Zahl von 75 einen sehr guten Abzug. Die Höchstgeschwindigkeit müsste bei ca. 200km/h liegen, habe dies aber bis jetzt noch nie voll ausgefahren.

Ein ganz großes minus dieses Wagens sind die Bremsen. Mittlerweile stehe ich davor, den zweiten Satz Bremsscheiben und Klötze sowie den ersten Satz Bremssättel zu wechseln. Jedoch hält sich der Preis für Ersatzteile beim Kadett in Grenzen.

Der Opel Kadett E Frisco (wie sein Zusatzname lautet) hat eine unglaublich gute Straßenlage, auch ohne Tieferlegung. Was etwas nervt ist zwar im hohen Drehzahlbereich die Lautstärke des Motors, doch es ist ja allgemein bekannt dass die Dämmung der Motoren damals noch noch nicht so ausgereift war.

Wer allerdings auf Luxus wie Klimaanlage oder Servolenkung nicht verzichten möchte, für den ist der Kauf eines Kadetts abzuraten. Bei den jetzigen Temperaturen ist es zwar grad noch so zum schaffen, es im Auto auszuhalten. Und auch an die fehlende Servo gewöhnt man sich mit der Zeit.

So, dies war ein kleiner Einblick in meinen Kadett. Ich hoffe euch hat der Bericht gefallen.
Produktbewertung:Kundenbewertung 3,00 / 5,00 3
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Opel Kadett  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Bedienung:Bedienung von Opel Kadett  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von Opel Kadett  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:1991
Service:Service von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
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Kommentare
HiRD1
HiRD1, 19.06.2006
SH. Gruß, Ralf
TauBaiBai
TauBaiBai, 19.06.2006
sh, klasse Bericht von dir, weiter so! Man liest sich! LG Andi
waltraud.d
waltraud.d, 19.06.2006
sehr hilfreich
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Der treue Begleiter

ein Testbericht von 2004-12-25 13:00:57 vom 25.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: günstig, schöne Form, großer Kofferraum, zuverlässig, komfortabel, sparsam...
Nachteile/Kritik: Rostanfälligkeit, Verarbeitung im Innenraum, indirekte Lenkung, 4-Gang Getriebe
Letztes Jahr war der Tag gekommen, an dem der Vorhang endgültig fiel. Nachdem ich mein Sixpack gefunden hatte und meine Ma meinen Golf übernehmen konnte, war endlich die Zeit gekommen, dass sie sich von ihrem Kadett trennen musste. Nach immerhin 14 Jahren war er uns sehr ans Herz gewachsen und die Trennung verlief auch etwas schmerzhaft.


EINLEITUNG:

Der Kadett E wurde von 1984 bis 1991 gebaut und in der Zeit fast 3,8 Millionen Mal verkauft. Er wurde mit Benzin- und Dieselmotoren angeboten, wobei der Diesel mit 1,6l Hubraum und turbolosen 54 PS sicher das unkultivierteste und zugleich schwächste Aggregat im Angebot war.
Die Benziner fingen anfangs beim 1,2 mit 55 PS an und gingen über Volumenmodelle 1,6i und 1,8 mit 75 bzw. 90 PS bis zum GSI-16V mit 150 PS. Es gab den Kadett als 3- und 5-Türer, als 4-türige Stufenheckversion und als 3- und 5-türigen Kombi (Caravan/Combo). Auch gab es eine durch Überrollbügel entstellte Cabrioversion des Kadett.
Im Jahr 1989 gab es ein Facelift der Baureihe, das neben einer leichten Abrundung des Designs im Innenraum (Lenkrad, Schalter und Hebel, Kopfstützen etc.) auch einen anderen Kühlergrill und eine Auffrischung in weiteren äußeren Details (Schriftzüge, Stoßleisten, Radkappen etc.) beinhaltete.

In unsere Familie gekommen war unser Kadett im Oktober 1989. Unser Corsa A hatte mit kapitalem Getriebeschaden gerade die Segel gestrichen und meine Ma brauchte einen fahrbaren Untersatz. Der Opel-Händler, dessen Werkstatt soeben den wirtschaftlichen Tod für unseren Corsa diagnostiziert hatte, konnte mit einem günstigen Angebot kontern. Ein silberner Kadett E 1,3 LS, 3-Türer und ohne erkennbare Extras dafür mit Tageszulassung stand für glatte 16.000 DM auf seinem Hof. Der Preis war natürlich wirklich attraktiv, wird aber davon beeinflusst gewesen sein, dass Opel parallel seit dem Facelift das Modell 1,4i angeboten hatte, das ebenfalls 44KW/60PS leistete aber über eine Benzineinspritzung und dadurch über einen geregelten Katalysator verfügte.
Da wir den Kadett zuvor als Leihwagen eine Woche gefahren hatten, gefiel er meiner Ma sowieso. Der größere Innenraum (vgl. mit dem Corsa) und der bessere Komfort eine automobile Klasse höher waren schon ansprechend. Also wurde der Wagen gekauft, quasi aus der Not heraus.


KAROSSERIE:

Aus heutiger Sicht ist das erste Wort, das einem beim Sinnieren über die Karosserie des E-Kadetts einfällt: "ROST". Leider.
Denn als er damals auf den Markt kam mit seiner Eiform und einem CW-Wert von 0,30, war er meiner Meinung nach schon ein Hingucker und setzte sich deutlich vom eher kastenförmigen Golf II und dem biederen damaligen Escort ab. Die Länge war mit knapp 4m klassenüblich, etwas über Klassendurchschnitt lag die Kofferraumgröße mit ca. 390l. Der Innenraum war vom Platzangebot her für 2 Großgewachsene Erwachsene vorne immer ausreichend. Auch auf der Rückbank fanden 2 große oder 3 kleinere Personen problemlos Platz.

Die Sitze waren in den gesamten 14 Jahren ausreichend straff geblieben, nicht durchgesessen und recht umfangreich zu verstellen. Der Fahrersitz war bei unserem Wagen höhenverstellbar, was zwar furchtbar umständlich über eine Handkurbel unter dem Sitz ging, dafür aber einen weiten Verstellbereich sicherte. Auch mit über 1,90m fand ich ausreichend Platz für meine Beine. Die Spiegel waren mechanisch von innen zu verstellen, sogar die Gurthöhe war auf allen 4 Sitzen einstellbar... ein Hauch von Luxus wehte also doch. Die Sitzbezüge und Türinnenseiten waren mit grauem Stoff bezogen, welcher zwar ganz nett aussah aber schnell verdreckte.

Die Rückbank ließ sich umklappen, das geschah jedoch nur als Ganzes, was die Personenzahl beim Transport größerer Gegenstände auf die 2 Personen auf den vorderen Plätzen beschränkte. Durch das Schräg abfallende Heck hatte der Kadett eine recht große und damit auch schwere Heckklappe, die manchmal ordentlichen Kraftaufwand brauchte, um geöffnet und geschlossen zu werden. Von außen waren die großzügig dimensionierten Kunststoff-Stoßfänger auffallend. Da konnte mal beherzt Parkgerempelt werden, die Spuren waren jederzeit zu verschmerzen.

Kunststoff war auch das im Innenraum hauptsächlich verarbeitete Material. Und so richtig passgenau hatte man trotz immerhin 5-jähriger Bauzeit des Autos in 1989 nicht gearbeitet. Da knarzte eigentlich von Anfang an das Armaturenbrett, was später zu einem lauten Klappern wurde, so dass eine Unterhaltung auf schlechter Straße zeitweise nicht mehr möglich war. Aber es hielt alles und nichts brach ab, verbog oder ging irgendwie kaputt. Einzig der Sicherungskasten links unter dem Lenkrad wollte nicht immer geschlossen bleiben.


MOTOR/ANTRIEB:

Der Motor in unserem Kadett leistete 44KW/60PS bei 6000 U/min aus 1297ccm Hubraum. Das Drehmoment des 8-Ventilers betrug 96 Nm bei 3200 U/min. Der Vergasermotor wollte beim Start sein Gemisch mit einem Choke manuell zubereitet bekommen, was besonders in den ersten Sekunden nach dem Start unangenehm erhöht klingende Drehzahlen und ein sehr klappriges Verbrennungsgeräusch zur Folge hatte.

Das Getriebe in unserem Kadett verfügte leider nur über 4 Gänge, was teilweise langwierige Drehorgien zur Folge hatte, um flott voran zu kommen. Aber mangels Drehzahlmesser musste der Fahrer wenigstens nicht mitansehen, wie hoch der kleine Vierzylinder drehen musste, um auf der Landstraße im 3. Gang LKWs zu überholen. Etwas nervig war auch der Rückwärtsgang, bei dem ein Ring am Schalthebel hochgezogen werden musste und damit die Gasse für den Rückwärtsgang freigab. Das ging oft nur im 2. oder 3. Versuch und von einem leichten Kratzen begleitet.

Die eingetragene Höchstgeschwindigkeit betrug 160 km/h. Tatsächlich rannte er genauso schnell wie der 90 PS Golf II eines Freundes, dessen Auto mit 178 km/h eingetragen war. Man konnte also durchaus (sicher auch durch die windschlüpfrige Form) auf der Autobahn flott unterwegs sein. Die Beschleunigung betrug ca. 16 Sek. von 0 - 100. Hier war besonders wegen der großen Sprünge in der Übersetzung kein Blumentopf zu gewinnen.

Der Motorlauf war insgesamt ziemlich rauh, relativ laut und wenig unterhaltsam. Beim Öffnen der Motorhaube fiel jedoch auch auf, dass kaum Dämmaterial verbaut wurde und hier wohl auch ein Grund für die deutlich vernehmbaren Laufgeräusche lag. Am besten fuhr man mit 80 km/h auf Landstraßen und bis 130 oder ab 150 km/h auf der Autobahn, weil dann das Dröhnen, das bei mittleren Drehzahlen den Motorlauf begleitete, nicht mehr im Vordergrund stand.

Dafür war der Wagen äußerst sparsam zu bewegen. Auf Langstrecken war es kein Problem unter 6l (Normalbenzin 91 ROZ) zu kommen. Im Alltag lag der Verbrauch zwischen 7 und 8 Litern. Wenn es (wie leider sehr oft) nur extreme Kurzstrecken zu bewältigen galt, jagten bis zu 10 l durch den Vergaser.

Der Kadett mit dem 1,3l Vergasermotor verfügte ab Werk über keinerlei Abgasreinigung. Als 1990 die Nachrüstung von Katalysatoren steuerlich subventioniert wurde, bekam unser Wagen einen ungeregelten Katalysator eingebaut. Die Einbaukosten von ca. 300,- Eur entsprachen damals ziemlich genau dem Steuernachlass. Zudem fuhren wir ab dann in etwas günstigerer Steuerklasse. Leider kann ich die aktuelle Besteuerung nicht mehr benennen, ich weiß aber dass meine Ma in 2003 ca. 300,- Eur Steuer pro Jahr für den kleinen 1,3l-Motor gezahlt hat.

Der einzige richtige Defekt war ein defekter Zündverteiler und korrodierter Verteilerfinger bei ca. 60.000 km Laufleistung, was eine Reparatur in Höhe von ca. 180,- Eur zur Folge hatte. Erhöhter Ölverbrauch war nicht festzustellen, mehr als 0,2-0,3l Verbrauch war auch in den letzten 2 Jahren nicht zu bemerken. Wir haben unseren Kadett nach 14 Jahren mit 110.000 km verkauft, der Motor machte einen guten Eindruck und es war zu erwarten, dass er die Lebensdauer der Karosserie locker erreichen würde, zumal der Wagen Zeit seines Lebens Scheckheft gepflegt wurde.


FAHRWERK:

Das Fahrverhalten des Kadetts war absolut narrensicher. Er war deutlich untersteuernd ausgelegt, war auch bei plötzlichem Gaswegnehmen in Kurven nicht dazu zu überreden mit dem Heck auszukeilen. Das Fahrverhalten war damals schon sehr neutral und ausgewogen. Dazu kam die sehr komfortable Federung, die nur auf längeren Wellen ein wenig Seefahrer-Flair aufkommen ließ und hier zeigte, dass sie unterdämpft war. Im Alltag und für den Einsatzzweck des Autos war das sicher eine gelungene Abstimmung.

Die Bremsen (vorne Scheiben, hinten Trommelbremsen) waren über die gesamte Besitzdauer sehr schwergängig und wirklich erst mit Nachdruck zu einigermaßen Wirkung zu überreden. An heutigen Maßstäben gemessen sicher eher eine schlechte Bremse. ABS gab es natürlich auch noch nicht, aber zum Blockieren brauchte es schon eine Schreckbremsung auf Nässe. Die Lenkung war sehr indirekt ausgelegt und musste zudem ohne Servounterstützung auskommen, was mit den 175er Reifen und den sicher gute 500 KG, die auf dem Vorderwagen lasteten eine ganz schöne Kurbelei bedeutete.

Die aufgezogenen Reifen in der Größe 175/70 R13 waren bei uns immer nur Sommerreifen von Markenherstellern. Zuletzt waren es Continental Eco-Contact, die bei ca. 90.000 km neu aufgezogen wurden und die sogar im Kölner Winter (Regen und Schneematsch) eine ganz gute Figur machten.


DEFEKTE:

Der erwähnte Zünd-Defekt war der Grund für das einzige Liegenbleiben, das meine Ma mit dem Auto erleben musste. Alle übrigen Defekte wurden meist im Rahmen der regelmäßigen Inspektionen behoben. Dazu zählten mindestens 3x der Endschalldämpfer, einmal musste die Führung des Fensters auf der Fahrerseite repariert werden, weil das Fenster in die Tür gefallen war und auch die Ventildeckeldichtung musste kurz vor 100.000 km erneuert werden.

Die weitaus häufigsten Reparaturen waren wg. ständig auftauchender Roststellen. Speziell an den hinteren Radläufen und an den Türen rostet der Kadett E mit Vorliebe. Und das sogar kurz nach Ablauf der 6-jährigen Garantie gegen Rost. Ständig musste gespachtelt und lackiert werden, obwohl der Wagen gepflegt war und der Lack auch nach 14 Jahren noch aussah wie bei einem Jahreswagen. Hier war unsere günstige und kompetente freie Werkstatt wirklich Gold wert.


KOSTEN:

Wie erwähnt ist speziell der 1,3l-Motor eine sehr sparsame Motorisierung, sogar mit 4 Gang-Getriebe. Die Versicherungseinstufungen waren mit 19(KH), 14(TK) und 10(VK) sehr günstig. Teuer wurde wie erwähnt die Steuereinstufung des ungeregelten Katalysators. Die Ersatzteilpreise für den Kadett sind sehr gering, besonders da viele Teile gebraucht zu bekommen sind. Hier zeigt sich ein positiver Effekt der großen Verbreitung des Autos. Gegen den Rost und die daraus resultierenden Probleme mit dem TÜV ist aber wohl kein Kraut gewachsen.

Wir haben unseren Kadett im Oktober 2003 nach 14 Jahren und 110.000 km aus 1.Hd. und Scheckheft gepflegt für 300,- Eur verkauft. In diesem Bereich liegen auch gebrauchte Autos, die jedoch meist äußerlich recht ramponiert sind und häufig deutlich mehr gelaufen sind.


FAZIT:

Auf dem Kadett habe ich nach dem Erhalt meines Führerscheins fahren gelernt und in ihn auch meine ersten Beulen und Schrammen reingefahren. Er ist ein perfektes Anfängerauto und auch im Winter kinderleicht zu fahren. Wenn er nicht vom Rost vertilgt würde, wäre er sicher auch heute noch eine Empfehlung wert!

Man sollte beim heutigen Gebrauchtkauf in jedem Fall darauf achten einen Motor mit geregeltem Kat zu bekommen, der im Unterhalt nicht ganz so teuer ist. Von mir gibt es eine Empfehlung und 4 Sterne von 5. Der Abzug resultiert einzig aus der mangelnden Rostvorsorge und der etwas einfachen Machart.

PS: Der Bericht erscheint unter gleichem Usernamen so bei Ciao.de!
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Bedienung:Bedienung von Opel Kadett  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von Opel Kadett  Auto: 4,0 recht großzügig
Modelljahr:älter
Service:Service von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
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Kommentare
Overknees
Overknees, 26.12.2004
Kadett E

Ich hatte das Vergnuumlgen, nach meiner Ruumlckkehr aus Mexico fuumlr ein paar Monate einen zu bewegen.

2.0i Club Caravan, mit damaliger Vollausstattung und ganze 150,- Euro teuer. Und sowas bei Hammer :

Der Kadedillac hat mich ste
emcee_reefer@yahoo.de
emcee_reefer@yahoo.de, 23.12.2007
sh
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Sandriza

Das perfekte Fahranfänger Auto

ein Testbericht von 2004-10-29 15:11:09 vom 29.10.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: Ausgezeichnet für Fahranfänger...
Nachteile/Kritik: der Wagen ist schon etwas älter
Ich, damals Fahranfängerin, hatte mir einen Opel E-CC gekauft, 75 PS, Bj. 1990, Benziner natürlich!

Nun ist das doch schon etwas länger her und ich brauchte einen größeren Wagen, zwecks Kleinfamilie und reisen und was ist nun??

Ich wurde ihn einfach nicht mehr los!

Was ist denn heutzutage los mit der Jugend bzw. mit den Führerscheinneulingen?

Bekommen die immer gleich den ersten Neuen Wagen von ihren Eltern?

Überall wo man hinkuckt haben Führerscheinneulinge schon einen Neuwagen vor der Tür stehen, dabei ist z.B. der Opel E-CC als Anfängerwagen einfach optimal! Er fährt sich leicht und auch wenn mal ein kleiner Unfall passiert ist das nicht so schlimm!

Es ist halt ein einfacher Erstwagen!

Naja, dass der Opel ein 3türer ist, ist doch eigentlich auch nicht so schlimm, ich meine, wenn man den Wagen auch nur 1 Jahr fährt, ist er doch gut! Außerdem läßt er sich gut pflegen und auch die Karrosserie geht nicht soo schnell kaputt, ebenso sind die Verschleißteile leicht auszutauschen und auch nicht allzu teuer !!

Der Opel ist also n Euro und vor allem ein Kauf wert! Auch wenn meine Meinung nicht so geschrieben ist, wie vielleicht andere, aber ich denke, auch so eine Meinung ist doch was wert, Oder??

Gruß
Sandriza
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:weniger hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Opel Kadett  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von Opel Kadett  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Platzangebot:Platzangebot von Opel Kadett  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:1990
Service:Service von Opel Kadett  Auto: 2,0 schlecht
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
Düsseldorf

OPEL KADETT ------ EINE KLEINE HEIZERMASCHINE , AUCH WENN SE ALT IST...

ein Testbericht von 2004-10-07 15:06:45 vom 07.10.2004
Empfehlung: ja
ENDLICH EIN EIGENES AUTO !!!!!!

Seit ungefähr knapp etwas über einem Monat bin ich stolzer Besitzer eines Opel Kadett E Caravan. Das einzige Problem, das ich habe, ist dass ich das Auto bald schon wieder abgeben muss, den in 8 Tage ist der Tüv endgültig abgelaufen und noch einmal wird er es wohl nicht schaffen!


Ausstattung:


Nun möchte ich euch mein Baby aber erst einmal vorstellen. Es ist ein Kadett E Kombi aus der Club Edition, Baujahr 1991. Damit ist er also einer der letzten Kadett Modelle, denn danach wurde der Kadett nicht mehr gebaut und durch den Opel Astra ersetzt. Mein Kadett hat einen 90 PS Motor, welcher schon ordentlich Power hat, wenn er mal ordentlich läuft. Weiter habe ich die guten grauen Opel Sportsitze in meinem Auto, ein Glasschiebedach, elektrische Spiegel und einen Drehzahlmesser, sowie ein Kassettenfach.


Das Auto hat mich nichts gekostet, da es der alte Wagen meiner Eltern ist und ich muss lediglich Benzin und Steuern sowie Versicherung bezahlen, was auf die Dauer für einen Schüler doch schon etwas heißt.


Zunächst möchte ich euch einmal sagen, dass ein Kadett ein richtig gutes Auto ist, wenn er einmal hält. Das Platzangebot ist sicherlich riesig und schon oft haben mich Mitschüler gefragt, was ich denn mit so einem großen alten Auto mache. Nun wenn sie dann abends zu irgendeiner Party mitgenommen werden möchten, merken sie es dann selber, wie angenehm es ist, doch etwas mehr Platz zu haben, als auf der Rücksitzbank eines Ford Fiestas oder eines Opel Corsas. Der Motor meines Kadetts zieht diese kleinen Autos auch schnell ab. Die Innenausstattung ist angenehm, denn hier fehlen eigentlich nur noch der Airbag und die elektrischen Fensterheber. Bis auf diese Extras hat das Auto eigentlich schon alles, was ich mir wünsche. Die Sitze sind sehr angenehm und man bekommt keine Rückenschmerzen in ihnen. Auf jeden Fall sind sie besser als die Sportsitze des aktuellen Astra Kombi Modells, welches meine Eltern nun haben. Meine Sitze sind zwar ein wenig abgenutzt, aber das macht mir noch lange nichts. Das Cockpit selber ist sehr übersichtlich und Geschwindigkeit und Drehzahl lassen sich ohne Probleme ablesen. Hier gibt es auch nicht übermäßig viele kleine Lämpchen die einem alles Mögliche anzeigen, sondern nur das nötigste. In der Mitte zwischen dem Drehzahlmesser und der Geschwindigkeitsanzeige befindet sich eine Anzeige für den Tankstand und die Wassertemperatur. Das schwarze Lenkrad, in dessen Mitte sich eine nette Hupe befindet, die einen eher tiefen Ton von sich gibt, befindet sich davor. Rechts und Links am Lenkrad sind die typischen Hebel für Blinker, Scheibenwischer, Heckscheibenwischer etc., alle so angeordnet, wie es auch bei aktuelleren Opel Modellen der Fall ist. Auch für den Beifahrer ist die Fahrt sehr angenehm, denn der Fußraum ist ausreichend groß und die Sitze lassen sich bequem, natürlich von Hand verstellen. Vor dem Beifahrersitz auf dem Armaturenbrett befinden sich eine Ablagefläche und darunter noch ein kleines Fach, in dem ich immer Karten aufbewahre. Unter dem Fach gibt es noch mal eine Möglichkeit, ein beleuchtetes Fach zu öffnen, in dem sich prima Ersatzglühbirnen unterbringen lassen und anderer Kleinkram, den man bei so einem alten Auto immer dabei haben sollte. Im der hinteren Sitzreihe geht es dann auch noch großzügig zu, wenn man nicht gerade mit 3 Leuten dort sitzt hat jeder mehr als genug Platz und auch hier sind die Polster der Sitze recht angenehm. Das einzige was mich hinten stört, ist dass man die Fenster nicht bis nach ganz unten drehen kann und somit nicht seinen Arm schön lässig, so wie man es vorne machen kann, auf die Fensterbank legen kann.


Fahreigenschaften:


Nun zum Motor muss ich sagen, dass 90 PS wirklich mehr als genug sind, allerdings habe ich diese 90 PS schon lange nicht mehr, da die Verteilerkappe kaputt ist und mein Motor nur noch auf 3 Zylindern umherruckelt, was soviel heißt wie niemals bei 50 im 4. Gang sparsam Fahren. Durch solche und andere Dinge liegt der Verbrauch leider bei knapp 10 Litern, was bei einem reparierten Motor locker unter 7 Litern wäre. Als der Motor vor einem Jahr noch gut lief, war der Verbrauch zwischen 6 und 7 Litern, wobei wir mehr Stadt und Autobahn gefahren sind und kaum Landstraße. Die Beschleunigung mit 3 Zylindern reicht allerdings trotzdem noch aus, um mit einem Renault Twingo mitzuhalten und einen Ford Fiesta lässt man mit diesem Traum schon laaaange hinter sich. Die Bremsen sind genau so wie man sie von einem Auto BJ 91 zu erwarten hat, eben nicht das neuste vom neuen. Man kann nicht so stark bremsen wie mit einem Mercedes, aber es reicht natürlich aus, wenn man normal schnell damit fährt. Die Lenkung ( ich habe eine Servolenkung ) reicht im jeden Fall aus und ist schön direkt. Das Auto hat eine gute Lage auf der Straße, vor allem wenn man es überbelädt, so wie ich es neulich gemacht habe, als ich knapp 700 kg transportieren musste. Da hat das Auto dann eine bombastische Straßenlage, kommt allerdings nicht so schnell vom Fleck und lässt sich auch kaum noch Bremsen. Beim normalen Fahrbetrieb sollte man nur auf glatter Straße oder bei Regen ziemlich vorsichtig sein, da man sonst schnell mal wohin driften kann. Die Gänge lassen sich sauber schalten, man braucht aber für alles das richtige Feeling, welches man dann nach etwa ein bis zwei Wochen drauf hat. Freunde von mir lasse ich mit dem Auto garantiert nicht fahren, das ist mir zu unsicher, außerdem würde ich dann tierisch Stress mit meinen Eltern bekommen.


Sonstige Faktoren:


Das Auto hat von Opel aus ein sehr gutes Lautsprechersystem, wobei bei meinem Kadett allerdings nur noch die Frontlautsprecher original sind und ich die in der Heckklappe ausgetauscht habe gegen bessere. Ein anderes Radio mit CD ist nun auch vorübergehend drinnen, da mir ein Kassettenradio ziemlich auf den Keks gegangen ist und ich CD haben wollte.
Das Auto zu fahren macht super Spaß und bei dem kaputten Motor ist es auch egal, ob man sparsam fährt und schnell schaltet, oder ob man die Gänge hochzieht. Der rote Bereich wurde von mir schon ein paar Mal erreicht, wobei allerdings der Gesamtverbrauch immer knapp unter 10 Litern geblieben ist. Das war er auch bevor ich ihn hatte und mein Vater damit sparsam gefahren ist.


Mängelpunkte:


Negativ zu bemerken sind auf jeden Fall die typischen Opelprobleme, die auch bei diesem Modell auftreten. Der Kadett hat z.B. schon einmal die Wasserpumpe gewechselt bekommen, was bei fast jedem alten Opel der Fall ist. Weiter ist ein Holm ziemlich am rosten und an den Radläufen wurde er auch schon mehrfach zusammengeschweißt. Nun was erwartet man von einem 13 Jahre alten Auto, das schon 183 tkm gelaufen ist. Auch zu bemängeln ist der Auspuff, der garantiert schnell durchrostet, was wieder typisch Opel ist. Andere Probleme habe ich bis jetzt nicht, außer das manchmal die Lampe für die Elektrik in gelb aufleuchtet, was mich mehr oder minder überhaupt nicht interessiert und ich einfach weiterfahre, weil sie entweder nach ein paar Minuten erlischt oder aber am nächsten Morgen nicht mehr angeht.


Das also zu meinem Kadett, der mir nun nur noch wenige Wochen erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Euer DÜSSELDORF

================= Bei Verschmelzung identischer Produkte angehängt: ==========================


ENDLICH EIN EIGENES AUTO !!!!!!

Seit ungefähr knapp etwas über einem Monat bin ich stolzer Besitzer eines Opel Kadett E Caravan. Das einzige Problem, das ich habe, ist dass ich das Auto bald schon wieder abgeben muss, den in 8 Tage ist der Tüv endgültig abgelaufen und noch einmal wird er es wohl nicht schaffen!


Ausstattung:


Nun möchte ich euch mein Baby aber erst einmal vorstellen. Es ist ein Kadett E Kombi aus der Club Edition, Baujahr 1991. Damit ist er also einer der letzten Kadett Modelle, denn danach wurde der Kadett nicht mehr gebaut und durch den Opel Astra ersetzt. Mein Kadett hat einen 90 PS Motor, welcher schon ordentlich Power hat, wenn er mal ordentlich läuft. Weiter habe ich die guten grauen Opel Sportsitze in meinem Auto, ein Glasschiebedach, elektrische Spiegel und einen Drehzahlmesser, sowie ein Kassettenfach.


Das Auto hat mich nichts gekostet, da es der alte Wagen meiner Eltern ist und ich muss lediglich Benzin und Steuern sowie Versicherung bezahlen, was auf die Dauer für einen Schüler doch schon etwas heißt.


Zunächst möchte ich euch einmal sagen, dass ein Kadett ein richtig gutes Auto ist, wenn er einmal hält. Das Platzangebot ist sicherlich riesig und schon oft haben mich Mitschüler gefragt, was ich denn mit so einem großen alten Auto mache. Nun wenn sie dann abends zu irgendeiner Party mitgenommen werden möchten, merken sie es dann selber, wie angenehm es ist, doch etwas mehr Platz zu haben, als auf der Rücksitzbank eines Ford Fiestas oder eines Opel Corsas. Der Motor meines Kadetts zieht diese kleinen Autos auch schnell ab. Die Innenausstattung ist angenehm, denn hier fehlen eigentlich nur noch der Airbag und die elektrischen Fensterheber. Bis auf diese Extras hat das Auto eigentlich schon alles, was ich mir wünsche. Die Sitze sind sehr angenehm und man bekommt keine Rückenschmerzen in ihnen. Auf jeden Fall sind sie besser als die Sportsitze des aktuellen Astra Kombi Modells, welches meine Eltern nun haben. Meine Sitze sind zwar ein wenig abgenutzt, aber das macht mir noch lange nichts. Das Cockpit selber ist sehr übersichtlich und Geschwindigkeit und Drehzahl lassen sich ohne Probleme ablesen. Hier gibt es auch nicht übermäßig viele kleine Lämpchen die einem alles Mögliche anzeigen, sondern nur das nötigste. In der Mitte zwischen dem Drehzahlmesser und der Geschwindigkeitsanzeige befindet sich eine Anzeige für den Tankstand und die Wassertemperatur. Das schwarze Lenkrad, in dessen Mitte sich eine nette Hupe befindet, die einen eher tiefen Ton von sich gibt, befindet sich davor. Rechts und Links am Lenkrad sind die typischen Hebel für Blinker, Scheibenwischer, Heckscheibenwischer etc., alle so angeordnet, wie es auch bei aktuelleren Opel Modellen der Fall ist. Auch für den Beifahrer ist die Fahrt sehr angenehm, denn der Fußraum ist ausreichend groß und die Sitze lassen sich bequem, natürlich von Hand verstellen. Vor dem Beifahrersitz auf dem Armaturenbrett befinden sich eine Ablagefläche und darunter noch ein kleines Fach, in dem ich immer Karten aufbewahre. Unter dem Fach gibt es noch mal eine Möglichkeit, ein beleuchtetes Fach zu öffnen, in dem sich prima Ersatzglühbirnen unterbringen lassen und anderer Kleinkram, den man bei so einem alten Auto immer dabei haben sollte. Im der hinteren Sitzreihe geht es dann auch noch großzügig zu, wenn man nicht gerade mit 3 Leuten dort sitzt hat jeder mehr als genug Platz und auch hier sind die Polster der Sitze recht angenehm. Das einzige was mich hinten stört, ist dass man die Fenster nicht bis nach ganz unten drehen kann und somit nicht seinen Arm schön lässig, so wie man es vorne machen kann, auf die Fensterbank legen kann.


Fahreigenschaften:


Nun zum Motor muss ich sagen, dass 90 PS wirklich mehr als genug sind, allerdings habe ich diese 90 PS schon lange nicht mehr, da die Verteilerkappe kaputt ist und mein Motor nur noch auf 3 Zylindern umherruckelt, was soviel heißt wie niemals bei 50 im 4. Gang sparsam Fahren. Durch solche und andere Dinge liegt der Verbrauch leider bei knapp 10 Litern, was bei einem reparierten Motor locker unter 7 Litern wäre. Als der Motor vor einem Jahr noch gut lief, war der Verbrauch zwischen 6 und 7 Litern, wobei wir mehr Stadt und Autobahn gefahren sind und kaum Landstraße. Die Beschleunigung mit 3 Zylindern reicht allerdings trotzdem noch aus, um mit einem Renault Twingo mitzuhalten und einen Ford Fiesta lässt man mit diesem Traum schon laaaange hinter sich. Die Bremsen sind genau so wie man sie von einem Auto BJ 91 zu erwarten hat, eben nicht das neuste vom neuen. Man kann nicht so stark bremsen wie mit einem Mercedes, aber es reicht natürlich aus, wenn man normal schnell damit fährt. Die Lenkung ( ich habe eine Servolenkung ) reicht im jeden Fall aus und ist schön direkt. Das Auto hat eine gute Lage auf der Straße, vor allem wenn man es überbelädt, so wie ich es neulich gemacht habe, als ich knapp 700 kg transportieren musste. Da hat das Auto dann eine bombastische Straßenlage, kommt allerdings nicht so schnell vom Fleck und lässt sich auch kaum noch Bremsen. Beim normalen Fahrbetrieb sollte man nur auf glatter Straße oder bei Regen ziemlich vorsichtig sein, da man sonst schnell mal wohin driften kann. Die Gänge lassen sich sauber schalten, man braucht aber für alles das richtige Feeling, welches man dann nach etwa ein bis zwei Wochen drauf hat. Freunde von mir lasse ich mit dem Auto garantiert nicht fahren, das ist mir zu unsicher, außerdem würde ich dann tierisch Stress mit meinen Eltern bekommen.


Sonstige Faktoren:


Das Auto hat von Opel aus ein sehr gutes Lautsprechersystem, wobei bei meinem Kadett allerdings nur noch die Frontlautsprecher original sind und ich die in der Heckklappe ausgetauscht habe gegen bessere. Ein anderes Radio mit CD ist nun auch vorübergehend drinnen, da mir ein Kassettenradio ziemlich auf den Keks gegangen ist und ich CD haben wollte.
Das Auto zu fahren macht super Spaß und bei dem kaputten Motor ist es auch egal, ob man sparsam fährt und schnell schaltet, oder ob man die Gänge hochzieht. Der rote Bereich wurde von mir schon ein paar Mal erreicht, wobei allerdings der Gesamtverbrauch immer knapp unter 10 Litern geblieben ist. Das war er auch bevor ich ihn hatte und mein Vater damit sparsam gefahren ist.


Mängelpunkte:


Negativ zu bemerken sind auf jeden Fall die typischen Opelprobleme, die auch bei diesem Modell auftreten. Der Kadett hat z.B. schon einmal die Wasserpumpe gewechselt bekommen, was bei fast jedem alten Opel der Fall ist. Weiter ist ein Holm ziemlich am rosten und an den Radläufen wurde er auch schon mehrfach zusammengeschweißt. Nun was erwartet man von einem 13 Jahre alten Auto, das schon 183 tkm gelaufen ist. Auch zu bemängeln ist der Auspuff, der garantiert schnell durchrostet, was wieder typisch Opel ist. Andere Probleme habe ich bis jetzt nicht, außer das manchmal die Lampe für die Elektrik in gelb aufleuchtet, was mich mehr oder minder überhaupt nicht interessiert und ich einfach weiterfahre, weil sie entweder nach ein paar Minuten erlischt oder aber am nächsten Morgen nicht mehr angeht.


Das also zu meinem Kadett, der mir nun nur noch wenige Wochen erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Euer Belgische Pommes


ENDLICH EIN EIGENES AUTO !!!!!!

Seit ungefähr knapp etwas über einem Monat bin ich stolzer Besitzer eines Opel Kadett E Caravan. Das einzige Problem, das ich habe, ist dass ich das Auto bald schon wieder abgeben muss, den in 8 Tage ist der Tüv endgültig abgelaufen und noch einmal wird er es wohl nicht schaffen!


Ausstattung:


Nun möchte ich euch mein Baby aber erst einmal vorstellen. Es ist ein Kadett E Kombi aus der Club Edition, Baujahr 1991. Damit ist er also einer der letzten Kadett Modelle, denn danach wurde der Kadett nicht mehr gebaut und durch den Opel Astra ersetzt. Mein Kadett hat einen 90 PS Motor, welcher schon ordentlich Power hat, wenn er mal ordentlich läuft. Weiter habe ich die guten grauen Opel Sportsitze in meinem Auto, ein Glasschiebedach, elektrische Spiegel und einen Drehzahlmesser, sowie ein Kassettenfach.


Das Auto hat mich nichts gekostet, da es der alte Wagen meiner Eltern ist und ich muss lediglich Benzin und Steuern sowie Versicherung bezahlen, was auf die Dauer für einen Schüler doch schon etwas heißt.


Zunächst möchte ich euch einmal sagen, dass ein Kadett ein richtig gutes Auto ist, wenn er einmal hält. Das Platzangebot ist sicherlich riesig und schon oft haben mich Mitschüler gefragt, was ich denn mit so einem großen alten Auto mache. Nun wenn sie dann abends zu irgendeiner Party mitgenommen werden möchten, merken sie es dann selber, wie angenehm es ist, doch etwas mehr Platz zu haben, als auf der Rücksitzbank eines Ford Fiestas oder eines Opel Corsas. Der Motor meines Kadetts zieht diese kleinen Autos auch schnell ab. Die Innenausstattung ist angenehm, denn hier fehlen eigentlich nur noch der Airbag und die elektrischen Fensterheber. Bis auf diese Extras hat das Auto eigentlich schon alles, was ich mir wünsche. Die Sitze sind sehr angenehm und man bekommt keine Rückenschmerzen in ihnen. Auf jeden Fall sind sie besser als die Sportsitze des aktuellen Astra Kombi Modells, welches meine Eltern nun haben. Meine Sitze sind zwar ein wenig abgenutzt, aber das macht mir noch lange nichts. Das Cockpit selber ist sehr übersichtlich und Geschwindigkeit und Drehzahl lassen sich ohne Probleme ablesen. Hier gibt es auch nicht übermäßig viele kleine Lämpchen die einem alles Mögliche anzeigen, sondern nur das nötigste. In der Mitte zwischen dem Drehzahlmesser und der Geschwindigkeitsanzeige befindet sich eine Anzeige für den Tankstand und die Wassertemperatur. Das schwarze Lenkrad, in dessen Mitte sich eine nette Hupe befindet, die einen eher tiefen Ton von sich gibt, befindet sich davor. Rechts und Links am Lenkrad sind die typischen Hebel für Blinker, Scheibenwischer, Heckscheibenwischer etc., alle so angeordnet, wie es auch bei aktuelleren Opel Modellen der Fall ist. Auch für den Beifahrer ist die Fahrt sehr angenehm, denn der Fußraum ist ausreichend groß und die Sitze lassen sich bequem, natürlich von Hand verstellen. Vor dem Beifahrersitz auf dem Armaturenbrett befinden sich eine Ablagefläche und darunter noch ein kleines Fach, in dem ich immer Karten aufbewahre. Unter dem Fach gibt es noch mal eine Möglichkeit, ein beleuchtetes Fach zu öffnen, in dem sich prima Ersatzglühbirnen unterbringen lassen und anderer Kleinkram, den man bei so einem alten Auto immer dabei haben sollte. Im der hinteren Sitzreihe geht es dann auch noch großzügig zu, wenn man nicht gerade mit 3 Leuten dort sitzt hat jeder mehr als genug Platz und auch hier sind die Polster der Sitze recht angenehm. Das einzige was mich hinten stört, ist dass man die Fenster nicht bis nach ganz unten drehen kann und somit nicht seinen Arm schön lässig, so wie man es vorne machen kann, auf die Fensterbank legen kann.


Fahreigenschaften:


Nun zum Motor muss ich sagen, dass 90 PS wirklich mehr als genug sind, allerdings habe ich diese 90 PS schon lange nicht mehr, da die Verteilerkappe kaputt ist und mein Motor nur noch auf 3 Zylindern umherruckelt, was soviel heißt wie niemals bei 50 im 4. Gang sparsam Fahren. Durch solche und andere Dinge liegt der Verbrauch leider bei knapp 10 Litern, was bei einem reparierten Motor locker unter 7 Litern wäre. Als der Motor vor einem Jahr noch gut lief, war der Verbrauch zwischen 6 und 7 Litern, wobei wir mehr Stadt und Autobahn gefahren sind und kaum Landstraße. Die Beschleunigung mit 3 Zylindern reicht allerdings trotzdem noch aus, um mit einem Renault Twingo mitzuhalten und einen Ford Fiesta lässt man mit diesem Traum schon laaaange hinter sich. Die Bremsen sind genau so wie man sie von einem Auto BJ 91 zu erwarten hat, eben nicht das neuste vom neuen. Man kann nicht so stark bremsen wie mit einem Mercedes, aber es reicht natürlich aus, wenn man normal schnell damit fährt. Die Lenkung ( ich habe eine Servolenkung ) reicht im jeden Fall aus und ist schön direkt. Das Auto hat eine gute Lage auf der Straße, vor allem wenn man es überbelädt, so wie ich es neulich gemacht habe, als ich knapp 700 kg transportieren musste. Da hat das Auto dann eine bombastische Straßenlage, kommt allerdings nicht so schnell vom Fleck und lässt sich auch kaum noch Bremsen. Beim normalen Fahrbetrieb sollte man nur auf glatter Straße oder bei Regen ziemlich vorsichtig sein, da man sonst schnell mal wohin driften kann. Die Gänge lassen sich sauber schalten, man braucht aber für alles das richtige Feeling, welches man dann nach etwa ein bis zwei Wochen drauf hat. Freunde von mir lasse ich mit dem Auto garantiert nicht fahren, das ist mir zu unsicher, außerdem würde ich dann tierisch Stress mit meinen Eltern bekommen.


Sonstige Faktoren:


Das Auto hat von Opel aus ein sehr gutes Lautsprechersystem, wobei bei meinem Kadett allerdings nur noch die Frontlautsprecher original sind und ich die in der Heckklappe ausgetauscht habe gegen bessere. Ein anderes Radio mit CD ist nun auch vorübergehend drinnen, da mir ein Kassettenradio ziemlich auf den Keks gegangen ist und ich CD haben wollte.
Das Auto zu fahren macht super Spaß und bei dem kaputten Motor ist es auch egal, ob man sparsam fährt und schnell schaltet, oder ob man die Gänge hochzieht. Der rote Bereich wurde von mir schon ein paar Mal erreicht, wobei allerdings der Gesamtverbrauch immer knapp unter 10 Litern geblieben ist. Das war er auch bevor ich ihn hatte und mein Vater damit sparsam gefahren ist.


Mängelpunkte:


Negativ zu bemerken sind auf jeden Fall die typischen Opelprobleme, die auch bei diesem Modell auftreten. Der Kadett hat z.B. schon einmal die Wasserpumpe gewechselt bekommen, was bei fast jedem alten Opel der Fall ist. Weiter ist ein Holm ziemlich am rosten und an den Radläufen wurde er auch schon mehrfach zusammengeschweißt. Nun was erwartet man von einem 13 Jahre alten Auto, das schon 183 tkm gelaufen ist. Auch zu bemängeln ist der Auspuff, der garantiert schnell durchrostet, was wieder typisch Opel ist. Andere Probleme habe ich bis jetzt nicht, außer das manchmal die Lampe für die Elektrik in gelb aufleuchtet, was mich mehr oder minder überhaupt nicht interessiert und ich einfach weiterfahre, weil sie entweder nach ein paar Minuten erlischt oder aber am nächsten Morgen nicht mehr angeht.


Das also zu meinem Kadett, der mir nun nur noch wenige Wochen erhalten bleibt.

Mit freundlichen Grüßen

Euer DÜSSELDORF
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Opel Kadett  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von Opel Kadett  Auto: 5,0 großzügig
Modelljahr:1991
Service:Service von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Dauer des Besitzes/der Nutzung:seit 1 Woche
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
DaManuel

Jeder Popel fährt nen Op.... ääähh, lassen wir das !!!

ein Testbericht von 2004-04-20 00:44:55 vom 20.04.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: günstig design freude am fahren...
Nachteile/Kritik: rost opel-krankheiten :-(
Mein Opel Kadett - 1.6i

Baujahr: 1991
Km: 150.000
Leistung: 75 PS

Servo, Zentral-Verriegelung, Alu-F....., Schiebedach, 5-Türen, aahhhmm, ja das wars dann auch schon.... *g*




Ich möchte eines sofort einmal klarstellen: ich fahre gerne Opel und mein nächstes Auto wird auch wieder ein Opel - auch wenn ich nen 6er im Lotto haben sollte.. Ich mag VW und sein Image nicht - darüber muss man(n) hoffentlich nicht streiten !!!!! --Jedem das seine!!--






Ich habe jetzt seit 3 Jahren meinen Führerschein. Mein erstes Auto war auch ein Kadett, -diesen habe ich aber bereits nach wenigen Tagen in den Strassengraben "geparkt"... :-(


Dieses Auto bekommt man ab 300 oder 400 Euro.. Für das Cabrio oder ähnlich seltene Modelle muss man natürlich mehr bezahlen.. Da gehen die Preise schon mal bis zu 3-4 tausend Euro in dies Höhe.


--> Ich persönlich finde den Kadett sehr gut designed und auch bei der Motorleistung muss er sich nicht verstecken. Meine 75 Ps - Maschine hat schon so manchen Golf Fahrer auf der Autobahn mit 180 Sachen blöd dastehen lassen *g* --- Platz ist in dem Fahrzeug genug. Für mich zumindest. Ich kann locker nen Wäschetrockner damit transportieren oder ein IKEA-Regal und so weita .....

--> Es wird Ihm zwar vorgeworfen sehr anfällig für Rost zu sein aber diese Aussage ist mit Vorsicht zu geniessen.. Viele Kadett Besitzer passen einfach nicht auf ihre Autos auf und ohne Pflege verwahrlosen die Teile einfach recht schnell.. Ich habe keine Probleme mit Rost usw... Zum Glück!

--> Das Fahrverhalten ist erste Klasse. Die Schaltung ist manchmal hackelig aber auch nicht schlimm.. Die Gänge gehen butterweich und die Kupplung ist total easy weshalb auch Fahranfänger keinerlei Probleme dabei haben sollten einen Kadett von Disco zu Disco zu bringen.. *g* -Er fährt sich angenehm und ist ausserdem sehr ruhig.. Man kann sich auch bei 160 km/h noch gut unterhalten ohne das man sich anschreien muss......

--> Der Innenraum ist nicht soooo der Hammer, sieht aber besser aus, als bei vergleichbaren Autos seines Alters.. Alles sehr übersichtlich und überschaubar.. Die Mittelkonsole wirkt "erwachsen" und verleiht dem Wagen einen Hauch von Luxus... Der Schalthebel liegt sehr gut in der Hand und überzeugt auch "schaltfaule" Gemüter. Die Sitze sind sehr gemütlich, sehen (bei meinem opel) top aus und haben mich ohne rückenschmerzen nach ungarn und kroatien gebracht ! ! !




--> Kommen wir zum Ende: einsteigen und Motor anlassen.. Fenster runter und Schiebedach auf! Ein Stück Musikgeschichte in den CD-Player legen und auf die Tube drücken...

...ich liebe meinen "alten" Freund und will Ihn noch lange Zeit fahren, weil es einfach gemütlich und entspannend ist! Ich kann nur über alle Proleten lachen die mich wegen meinem Wagen belächeln und mit Ihren "zu tode getunten" Kisten an mir vorbeiheizen.. Sicherlich ist es auch was besonderes mit einem gut erhaltenem Kadett E -Blicke in der Innenstadt auf sich zu ziehen !!!





Ich hoffe der Bericht war einigermasen OK.. Danke !
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Opel Kadett  Auto: 5,0 ausgezeichnet
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Bedienung:Bedienung von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von Opel Kadett  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:1991
Service:Service von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Dauer des Besitzes/der Nutzung:länger als 1 Jahr
Häufigkeit der Nutzung:so oft wie möglich
Allgäuer

Ein tolles Auto mein Kadett(illac)

ein Testbericht von 2003-12-13 00:20:25 vom 13.12.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: preiswert, schnell, macht Spaß...
Nachteile/Kritik: laut, brummig, hohe Typklasse, wird nicht mehr gebaut
Die Vorgeschichte:

Nachdem ich den vergangenen Winter ausnahmsweise mal aufs Motorrad verzichtet und mir einen fast volljährigen Audi 80 gekauft hatte entschloss ich mich auch heuer dafür die alten Knochen den Winter über zu schonen. Die Suche nach einem 500 € Auto gestaltete sich allerdings relativ schwierig. Aufgrund schlechter Ersatzteilversorgung oder zu hoher Kilometerstände oder gar wegen katastrophaler Zustände wurde ich zunächst nicht fündig.

Ich wollte werder einen total vergammelten Golf oder Audi noch einen billigen Exoten für den es Erstzteile nur mit langen Lieferzeiten oder auf Sonderanfertigung gibt. Die Suche nach einem Auto, das relativ verbreitet ist und trotzdem den geringen Kaufpreis noch wert war nicht einfach.

Die Entscheidung:

Eines Tages sah ich bei einem Händler einen Kadett mit Stufenheck in optisch hervorragendem Zustand ganz hinten bei den Schrottkisten stehen. Ich wollte eigentlich gar nicht nach dem Auto fragen, denn meiner Einschätzung nach lag der Preis sowieso nicht in dem von mir anvisierten Bereich. Da kam der Verkäufer auf mich zu um sich nach meinen Wünschen zu erkundigen.

Der da? Der ist billig, der hat zwar erst 98000 km drauf aber ein Automatikgetriebe, außerdem ist der schon Baujahr 86. Ich erkundigte mich noch über die technischen Daten:
1,8 Liter Motor, Einspritzer, 100 PS, G-Kat, 3-Gang-Automatik, el. FH defekt, Zentralverriegelung, Radio, Drehzalmesser, Komfortausstattung mit allen möglichen Kleinigkeiten, wie z.B. geteilt umklappbare Rückbank. Dazu ein Top Zustand im Innenraum und sehr gut außen ohne Rost, ungeschweisst.

Der Opel Kadett war Mitte der 80er hinter dem VW-Golf die Nummer 2 in der Kompaktklasse. Er ist bekannt für seine Rostanfälligkeit in den Radläufen, speziell hinten, aber ganau da war dieser Wagen wie neu. Die Verarbeitung gilt als solide erreicht aber nicht das Niveau eines VW oder Audi. Sollte etwas kaputt gehen, so ist es problemlos möglich Ersatzteile zu besorgen, sowohl neu als auch gebraucht. Mal bei Ebay reingeschaut gab es seitenweise Artikel zum Kadett.

Also gut, Probefahrt war erfreulich. Etwas brummig die Kiste aber durchaus angenehm zu fahren. Platz ist genügend um im Kurzstreckenverkehr auch mal zu fünft unterwegs zu sein. Bein- und Kopffreiheit sind in Ordnung und durch die 4 Tore steigt sichs bequem ein. Der kofferaum ist riesig und gut nutzbar.

Kleine Unzulänglichkeiten, die als Mängel gar nicht bezeichnet werden können waren vorhanden, aber das Auto ist auch fast 18 Jahre alt, da darf schon mal eine Türverkleidung klappern. Bei meinem neuen VW-Bus ist das 1988 schon auf der ersten Fahrt nach Hause passiert.

Nur 4 Vorbesitzer? Ja dann muß eigentlich nur noch der Preis entscheiden. Ich war gespannt wie billig der Kadett nur wirklich sein sollte.
Nach kurzem Überlegen kam dann die Ansage des Verkäufers: 1200
Ich : So viel kann ich nicht ausgeben.
Er: Das Auto hat einen hervorragenden Zustand – das ist schon ein Liebhaberobjekt.
Ich: Ich brauche ein Winterauto – also danke.
Er: Na gut 1000.
Ich: OK – mit Winterreifen und Zulassung
Er: Da zahle ich ja drauf

Kurzer Rede langer Sinn – ich bekam das Auto für 950 € mit guten Sommer- und Winterreifen, neuer AU als Bastlerfahrzeug bzw. Ersatzteilträger – also ohne Garantie.

Die Praxis:

Nach nunmehr rund 3000 km gehen die Fensterheber immer noch nicht weil ich den Fehler nicht gefunden habe. Muß wohl doch ein Autoelektriker hin. Die Kiste läuft wie der Teufel trotz der alten Automatik, braucht rund 9 Liter Normal und ist komfortabel wenn man mal davon absieht dass es bei hohen Geschwindigkeiten richtig laut wird.

Der 115 PS starke neue Skoda Oktavia 1,6 l Automatik meines Vaters geht nicht besser braucht nicht weniger Sprit, dafür Super, läuft aber erheblich ruhiger. Allerdings liegen da auch 14000€ Kaufpreis und 12 Lebensjahre dazwischen. Ich kann nur sagen es macht richtig Spaß mit dem Kadettilac durch die Gegend zu cruisen. Und beim Cruisen liegt der Spritverbrauch auch gleich fast einen Liter niedriger.

Die Kosten:

Aufgrund der defekten Scheibenheber (Sicherung fliegt regelmäßig) habe ich mich ein Bißchen um die Ersatzteilpreise gekümmert. Da ist der Kadett supergünstig. Aufgrund seiner großen Verbreitung gibt es neue und gebrauchte Ersatzteile im Überfluß. Für mich unerheblich aber für manchen leser vielleicht von Bedeutung ist die Tatsache, dass es für den E-Kadett eine Riensenmenge preiswertes sportliches Zubehör gibt, mit dem man dem Fahrzeug seine persönliche Note verleihen kann.

Weniger günstig ist die Versicherung mit Typklasse 23. Aber da ich ja keinen Wertverlust habe und den Versicherungsvertrag vom Motorrad verwende........ Wegen Reifen habe ich mich erkundigt. 175/70 R 13 gibts runderneuert ab 29 € das Stück. Die Steuer kostet 195 € im Jahr. Damit liege ich bei den Fixkosten immer noch deutlich unter dem was man bei einem Jahreswagen nur durch die Umschreibung an Wertverlust zu beklagen hat.

Meine Werkstatt hat schon angekündigt, dass sie das Fahrzeug im Frühjahr gern ankaufen möchte wenn ich es nicht mehr brauche.

Das Fazit:
Ich habe ein Auto das alltagstauglich ist, klaglos seinen Dienst verrichtet, kaum Geld kostet, mit dem das Fahren Spaß macht und das schon wieder so gut wie verkauft ist - wenn ich mich entschließe es im Frühjahr wirklich zu verkaufen.

Was will ich mehr.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Zuverlässigkeit:Zuverlässigkeit von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Fahreigenschaften:Fahreigenschaften von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Fahrkomfort:Fahrkomfort von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Empfundene Qualität:Empfundene Qualität von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Bedienung:Bedienung von Opel Kadett  Auto: 4,0 gut
Platzangebot:Platzangebot von Opel Kadett  Auto: 3,0 ok
Modelljahr:älter
Service:Service von Opel Kadett  Auto: 3,0 mittelmäßig
Dauer des Besitzes/der Nutzung:seit 1 Monat
Häufigkeit der Nutzung:häufig
SmokBremen

Opel Kadett ein gutes Auto

ein Testbericht von 2003-07-04 10:07:20 vom 04.07.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Komfort , Lenkung , Sparsame Motoren , Prestige...
Nachteile/Kritik: Rost
Hallo liebe Leser , Ich möchte euch gerne erzählen was mich dazu gebracht hat ein Kadett zu kaufen. als erstes Kriterium war fpür mich ein eher günstiges auto zu erwerben. Da gab es für mich den Gedanken VW GOLF, VW POLO , oder OPEL KADETT. Dan macht ich mich auf den weg um mir einen Golf anzuschauen. Äusserlich gehen die zwar noch aber die Fahrt war die Hölle. Die Lenkung ist ziemlich schwer , die sitze sind sau hart. Und das innere lässt auch zu wünschen übrig. Also blieb für mich dann noch der POLO und der Kadett übrig. Von VW war ich entäuscht also schaute ich mir den Kadett näher an. Als ich erst mal drin saß war ich doch verwundert welch ein grosser unterschied zwichen OPel und VW besteht. Der Komfort war viel besser das Fahrverhalten ebenfalls. Die Lenkung war direkt und nicht so schwer als bei VW. Und da hab es schon gewusst das ich den haben will. Das einzige das mich bei Opel traurig macht ist das die Karosserie schnell durchrostet. Aber Hauptsache " Freude am Fahren"
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:nicht hilfreich
larshermanns

Ein NACHRUF für meinen alten KADETT E-CC 1.4i LS

ein Testbericht von 2003-05-18 10:41:53 vom 18.05.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr schönes, ewig junges Design! Lässt sich sehr gut frisieren und die riesige Fan-Gemeinschaft bietet speziell hierfür eine Unmenge von Accessoires an! Sehr hoher Spass-Faktor!...
Nachteile/Kritik: Sehr rostanfällig!!!
Liebe Leserinnen und Leser,

wie immer mehr mitbekommen haben werden, hat mich schon vor vielen Jahren das Opel-Fieber gepackt. Auch, wenn ich nicht zu den berühmten Schraubern gehöre, so kam für mich bisher stets nur ein Opel als Fahrzeug in Frage. Mit dem Blitz am Auto aufgewachsen, war ich ja auch nahezu prädestiniert für diese Fahrzeuge. Hatten meine Eltern – während meiner Zeit – immerhin einen Opel Kadett A, einen Manta A, einen Kadett C, einen Rekord C, einen Vectra A und nun (noch) einen Vectra B. So verwundert es natürlich nicht, dass ich schon sehr früh auf den Geschmack gekommen bin.

Seit Mai 2001 fahre ich ja nun schon meinen Opel Vectra A Sportive (Bericht liegt vor), von dem ich mich auch so schnell nicht wieder trennen werde. Doch all die Jahre davor hatte ich einen Opel Kadett E-CC 1.4LS, über den ich Euch heute ausführlich berichten möchte. Viel Spaß daher mit meinem Bericht über ein Auto, dessen Form noch heute zu begeistern scheint!



***** DER KAUF

Wir schreiben das Jahr 1996. Genauer gesagt: Ende Februar 1996.
Lars ist noch bei der Luftwaffe und fiebert dem Ende seiner Dienstzeit (Ende März 1996) entgegen. Die Zeit hat er genutzt, um sich genügend Geld für die eigenen 4 Räder zur Seite zu legen. Immerhin hatte er es damals auf ziemlich genau DM9500,00 gebracht, die nun entsprechend investiert werden sollten. Doch welchen Wagen sollte man nehmen?

Ich bin mit meiner damaligen Freundin von einem Gebrauchtwagenhändler zum anderen gefahren. Mein Vorstellungen waren zwar ziemlich konkret, jedoch kamen diese mit den tatsächlichen Angeboten nicht immer überein. So dachte ich an den Kauf eines Peugeot 306, eines VW Golf GTI, eines Opel Kadett E oder eines Opel Manta A nach. Das Problem war bei alle den Autos, dass sie entweder keinen Kat hatten (oder nur einen U-Kat), zuviel Kilometer aufwiesen oder schlichtweg unerschwinglich waren (Golf GTI).
Ein Angebot über einen Peugeot 309 mit rund 100PS wurde von mir schon im Ansatz erstickt, da der Wagen einfach potthässlich war und so gar nicht in meine Vorstellung eines „Autos“ passte.

Beim Georg von Opel in Karben wurde ich dann ganz zufällig fündig, als ich schräg gegenüber beim Getränkekaufen war. Dort stand nämlich gerade ein Kadett E in „casablanca-weiß“, wie er mir absolut gefallen würde. Ein näherer Blick offenbarte dann, dass der Wagen nur rund 75.000 Kilometer auf dem Tacho hatte. Erstzulassung war der 15.02.1990. G-Kat und der Preis von DM7900,00 haben mich dann gänzlich überzeugt. Der sollte es werden.

Also: Probefahrt vereinbart, eine gemischte Strecke durch die Stadt, über die Landstraße und auf die Autobahn gewählt.

Gekauft!



***** ALLGEMEINE DATEN

Opel Kadett E-CC 1.4i
Höchstgeschwindigkeit: 160 km/h
Hubraum: 1389 cm³
Länge: 3998mm
Breite: 1663mm
Höhe: 1400mm
Leergewicht: 865kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 1380kg
Bereifung: 155R13
G-Kat
Glas-Schiebe-Hebedach, Dreitürer



***** MEINE MEINUNG UND FAZIT

Mit diesen allgemeinen Angaben wird einem klar, dass man dieses Auto nicht so belassen konnte. Meine Bedingung an den Händler war, dass er den Wagen zunächst kostenlos mit einer dritten Bremsleuchte versah. Ohne hätte ich ihn nicht genommen. Dass ich auf neuen TÜV und AU bestand, versteht sich wohl von selbst.
So kam es dann, dass ich ihn bereits zum Beginn des Monats März entgegen nehmen konnte (dauerte alles in allem nur 2 oder 3 Tage – bin mir nicht mehr sicher).

Das Grundproblem bestand nun erst einmal darin, den Wagen wieder einzufahren. Die beiden Vorbesitzer hatten ihn sehr schonen gefahren, was dazu führte, dass man schon sehr früh höher schalten musste, damit der Motor nicht zu jaulen anfing. Doch da ich in Holland stationiert war (Budel/NL), konnte ich ihn bereits auf der ersten Kasernenfahrt kitzeln und testen, was tatsächlich in ihm steckte. Damals brachte er es – trotz minderwertiger Bereifung von 155R13 – auf mehr als 220km/h bergab mit Rückenwind!!! Die Tachonadel ging bis zum Anschlag und ich konnte hören, dass er immer noch weiter beschleunigte!!!

Doch diese anfängliche Begeisterung musste natürlich noch gesteigert werden.
So durchzugsstark sich dieser kleine Wagen auch erwies – es gab immer mehr Autos, die ihm überlegen waren. Im Spurt ist selbst der kleine 60PS Motor eine Wucht. Aber spätestens ab etwa 140km/h merkt man doch sehr, dass er eben nur 60PS hat! Aber das hat mich eigentlich nie wirklich gestört. Gerade bei Start an der Ampel hatte ich wirklich jeden stehen gelassen.

Nun aber mal zu den allgemeinen Erfahrungen.
Das Cockpit des Opel Kadett E gibt es in mehreren Ausführungen.
In meinem Fall befand sich noch nicht einmal ein Drehzahlmesser am Armaturenbrett, was ich natürlich nicht so lassen konnte. Daher bestand ich vor dem Kauf auf eine entsprechende Montage, die auch kostenlos vorgenommen wurde. Dass es sich um analoge Anzeigen handelte, störte mich nicht. Bei einigen GSi’s sind die Anzeigen digital – jedoch vermutlich auch entsprechend störungsanfällig.
Die Sitze waren grau gemustert und absolut bequem. Der Seitenhalt war sehr gut und die Sitzlänge absolut akzeptabel. Der Rest war jedoch recht spartanisch. Das Autoradio ging ziemlich schnell kaputt und ich habe mich mehr als einmal über die schlechte Qualität der Boxen geärgert. Jedoch war ich auch zu geizig, dem in all den Jahren Abhilfe zu leisten.

Die Rückbank konnte komplett (nicht geteilt) umgeklappt werden, was den Kadett E-CC zu einem kleinen Laster machte. Die Stellfläche war einigermaßen eben, so dass ich mit diesem Wagen sehr bequem umziehen konnte. Schmalere Schränke haben bequem in den Laderaum gepasst (längs eingelegt), da dieser einen sehr breiten Zugang hat. Die Ladekante ist ziemlich tief, was das Be- und Entladen sehr erleichtert hat. Davon sollten sich manche modernen Modelle mal was abgucken!
Einzig störend ist, dass die Kofferraumabdeckung nur aus dünnem Plastik besteht. Eine direkte Montage besserer Boxen ist hier also ausgeschlossen. Aber es gibt viele Anbieter (gerade in Opel-Zeitschriften), die passend zugeschnittene Abdeckungen mit den Boxen anbieten. Aber: ich habe diese Möglichkeit nie wahr genommen!

Die Karosserie ist nahezu zeitlos schön anzusehen und hatte den Kadett E daher auch schon immer zu einem meiner Favoriten gemacht. Dies beweist heutzutage auch Daewoo, die sich von Opel offensichtlich die Erlaubnis haben geben lassen, eines ihrer Modelle wie den legendären Kadett E aussehen zu lassen. Dies sollte es daher auch noch ermöglichen, zahlreiche Ersatzteile für den Kadett E günstig erwerben zu können. Man sollte jedoch darauf achten, dass man das jüngere Modell erwischt! Dieses kann man sehr leicht an der Schnauze erkennen. Beim älteren Modell ist der Kühler in die Stoßstange integriert, während es sich beim jüngeren Modell um einen separaten kleinen Einsatz handelt! Außerdem fand der Modellwechsel – glaube ich – 1989 statt!

Die Karosserie des Opel Kadett E hat jedoch einen ganz großen Schwachpunkt. Die beiden „Arschbacken“ (die beiden hinteren Radläufe) sind extrem rostanfällig!!! Daher sollte man diese stets gut im Auge behalten und sofort handeln, wenn sich der unbeliebte Gast blicken lassen sollte. Ich habe dies leider stets ignoriert. Und so sah der Wagen eines Tages leider auch aus! Auch die Halterungen der hinteren Stoßstange können rostanfällig sein. Dies habe ich allerdings nur bei anderen Fahrzeugen feststellen können. Ich selbst bin davon verschont geblieben.

Bei den Untersuchungen vor dem eigentlichen TÜV-Termin fällt auf, dass die „Endspitzen“ (was auch immer das sein mag) stets repariert werden müssen. Dies macht sich zwar nicht wirklich finanziell bemerkbar, sollte jedoch auf jeden Fall angemerkt werden. Ich konnte bis heute nicht in Erfahrung bringen, um was es sich dabei eigentlich handelt. Vielleicht hinterlässt mir ja jemand von Euch einen entsprechenden Kommentar!?

Eine erstklassige Eigenschaft der LS Ausstattung ist zweifelsohne das Glasschiebehebedach! Dieses wollte ich unbedingt haben und war froh, dass es bei meinem Wagen gleich mit eingebaut war. Es handelte sich zwar nur um ein mechanisches Dach (Handbetrieb per Kurbel), doch stellte mich dies sehr zufrieden. Ärgerlich wurde später nur, dass es irgendwann anfing, undicht zu werden. Die Gummidichtung bewies, dass der Wagen eben nicht mehr ganz taufrisch war. Allerdings hatte ich den Wagen dann auch schon mehrere Jahre (muss so um 2000 gewesen sein). Da man lediglich bei sehr starkem Regen kleine Flecken auf dem Beifahrersitz feststellen konnte, belies ich es dabei und spielte schon mit dem Gedanken, mir demnächst ein neues Auto zuzulegen (zumal der Kadett bereits mehr als 140.000 Kilometer drauf hatte – für 60PS nicht schlecht).

Ein weiterer Schwachpunkt ist die Tür des Kadett E. Diese weist einen sehr breiten Spalt zur eigentlichen Karosserie auf, der eines nachts eine offensichtliche Einladung für Automarder darstellte! Diese haben meine Antenne abgebrochen und beide Türen aufgehebelt (bei der Fahrertür haben sie es nicht geschafft – die Beifahrertür hat nachgegeben). Dadurch entstand ein nicht unerheblicher Sachschaden, da das Dach auf beiden Seiten Druckstellen vom Hebeln aufwies. Da man diese Schäden aber nicht wirklich sehen konnte (nur, wenn man darauf achtete), belies ich es ebenfalls dabei. Gestohlen wurde jedoch nichts. Da das Autoradio bei Opel (ein Blaupunkt) über einen Code verfügt, haben sich die Diebe lediglich über mein Kleingeld hergemacht, dass ich für Parkuhren in den dafür vorgesehenen Schlitzen stecken hatte (in der Mittelkonsole). Schaden: rund DM2,00!!!

Im Laufe der Zeit habe ich meinen „Kadettilac“ dezent aufrüsten lassen. Wohl gemerkt: ich bin kein Schrauber! Ich fahre die Autos nur – mehr nicht!
So lies ich meinen Serienendtopf sehr bald gegen einen BOSAL-Endtopf von 2x70mm eintauschen. Der Sound war bereits nach einen knappen ¼ Jahr brutal! Immerhin verfügt der jungfräuliche Kadett E bereits über einen Sound, der manch anderen Wagen blass aussehen lässt!
Der Serienluftfilter wurde durch einen Austausch-Sportluftfilter von K&N ersetzt, der den Wagen noch ein wenig besser klingen ließ. Schulterpolster mit Opel-Emblem für die Sicherheitsgurte waren das die letzten Anschaffungen, die meinen „Dicken“ vom normalen Kadett E unterschieden.
Zu allererst ließ ich jedoch die Reifen wechseln. Wer fährt schon freiwillig mit 155R13 in der Gegend rum? Zugelassen (laut Schein und Brief) waren zudem Reifen der Dimensionen 185/60-14. Diese waren doch schon wesentlich besser und ließen den Wagen – gerade bei Kurvenfahrten – wesentlich sportlicher lenken.

Sportlich ist überhaupt der Hauptaspekt, wenn man sich einen Kadett E zulegen möchte. Selbst im hohen Alter von 10 Jahren mit mehr als 140.000 Kilometern und zwei sehr harten Crashs (Schaden jeweils rund DM 6.000), konnte man den Wagen immer noch bequem bis 180km/h ziehen. Für die heutigen Modelle ist diese Geschwindigkeit kaum noch erwähnenswert. Aber für einen kleinen Kompaktwagen mit 60PS aus dem Jahre 1990 war dies nahezu phänomenal!!! Vor allem beim Anfahren bei Ampeln! Da habe ich meinen „Dicken“ wirklich geliebt!

Was aus heutiger Sicht noch interessant ist, dass ist die Tatsache, dass der Wagen natürlich wesentlich lauter ist, als die moderneren Modelle. Die Fahrgeräuche sind gigantisch. Und jenseits der 180km/h ist es auch schon sehr anstrengend, den Wagen anständig unter Kontrolle zu halten. ABS und Servo sind Fremdwörter für den Kadett E LS! Ein Wagen mit nur 60PS hatte damals einfach noch nicht diese Einrichtungen, die heute zum guten Ton gehören. Daher war es für mich natürlich eine riesige Umstellung, als ich plötzlich mit dem Vectra A Automatik mit 115PS konfrontiert wurde. Dennoch hatte der hohe Geräuchpegel auch seinen Reiz. Man konnte tatsächlich noch nach Gehör fahren!!!

Trotz einer sehr sportlichen Fahrweise hatte mein Kadett einen Durchschnittsverbrauch von rund 7,6l/100km!!! Und dabei sollte man unbedingt erwähnen, wie krass man die Gänge ziehen konnte:

1. Gang: bis knapp 40km/h
2. Gang bis knapp 75km/h
3. Gang bis knapp 120km/h
4. Gang eigentlich schon bis „open end“
5. Spargang

Im Gegenzug war es aber auch möglich, den Wagen im 2. Gang sehr bequem anrollen zu lassen. Im dritten gang war dies mit einiger Anstrengung auch noch möglich. Im hohen Alter ließ er sich leider nicht mehr im vierten Gang anfahren. Andererseits: wozu auch?

Von den Rostschäden abgesehen, hat mich der Wagen nicht allzu viel an Reparaturen gekostet (die Unfälle zähle ich mal nicht mit). Jedoch musste eines Tages die Zylinderkopfdichtung repariert werden. Wer weiß, was die mit dem Wagen gemacht haben! Danach kam nämlich die Zeit, an der ich es beim Anfahren mit jedem anderen Fahrzeug aufgenommen hatte!!!
Die Kupplung mute eines Tages ausgetauscht werden (nach mehr als 140.000km) und die Radlager wurden hinten ausgewechselt. Das war es auch schon! Alles andere waren nur Verschleißteile (Bremsen etc.).

Alles in allem war mein Kadett E-CC 1.4i LS ein sehr schönes Auto, das ich auch heute noch sehr gern weiter empfehle. Gerade für Anfänger ist dieser Wagen sehr gut geeignet, da er doch sehr vieles toleriert und einfach nicht wirklich kaputt zu kriegen ist! Man sollte jedoch unbedingt darauf achten, dass der Wagen der jüngeren Generation angehört und nicht schon vom Rost zerfressen ist. Dann wird man eine wirklich schöne Zeit mit ihm haben!

Aufgrund des hohen Fun-Faktors, der sehr erschwinglichen Gebrauchtwagenpreise und der sehr günstigen Ersatzteile, urteile ich bei diesem Wagen noch mit „gut“. Die Rostanfälligkeit ist bekannt und schmälert den Gesamteindruck. Die billige Innenausstattung macht sich leider auch darin bemerkbar, dass man sich einfach an Klappergeräuche etc. gewöhnen muß. Aber dies haben die alten Opels nun einmal so an sich!

Der oben durch Yopi beschriebene Kadett ist wohl ein Inserat gewesen! Allgemein kann man diese Eingaben ja nun wirklich nicht nennen!



***** BEMERKUNG

Sollte diesem Erfahrungsbericht über meinen ehemaligen Opel Kadett E-CC 1.4 LS noch irgendetwas wichtiges fehlen, so lasst es mich doch bitte bei den Kommentaren wissen. Natürlich freue ich mich aber auch über jeden weiteren, freundlichen Kommentar!

Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren!!!



© 2003 Lars Hermanns
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Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Tobitobe

Mein Panzer und ich

ein Testbericht von 2002-11-15 11:07:10 vom 15.11.2002
Empfehlung: ja
1. Einleitung
2. Leistungswerte und Erfahrungen
3. Mein Leben mit dem "Panzer"
4. Kosten
5. Fazit

1. Einleitung
=============

Nach jahrelanger Erfahrung möchte ich heute einmal über mein bisher erstes und absolutes Lieblingsauto, den Opel Kadett E 1,6i, kurz "Panzer", schreiben.
Warum Panzer? Nun, das hat mehrere Gründe. Zum einen besitzt der Kadett noch keine Servolenkung und lenkt sich beim Einparken einfach wie ein Panzer.
Zum anderen habe ich die Kennzeichenerweiterung "KP", wie "Kampfpanzer". Also war der Name klar. :-)

Und da mein Panzer mich bisher, selbst nach 13 Jahren auf dem Buckel und kurz vor der Rente, kaum im Stich gelassen hat, möchte ich mit diesem Bericht seine Vorzüge und kleinen Macken mitteilen.

2. Leistungswerte und Erfahrungen
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Meine Eltern kauften den Kadett damals als Gebrauchwagen, Baujahr '89, als er so um die vier Jahre alt war.
Er besitzt 75 PS bei 1598 ccm, wie das "1,6" schon andeutet. Das "i" in der Bezeichnung steht für Einspitzung (injection), also ein Deut darauf, wie der Motor arbeitet.
Die Abmessungen sind recht gewaltig und er schläg den heutigen Astra in doch um ein paar Zentimeter. Mit knapp 4 Metern Länge, 1,66 Metern Breite und 1,4 Metern Höhe bietet der Kadett reichlich Innenraum und einen großen Kofferraum, in dem locker 3-4 Reisetaschen Platz finden.
Leider findet dieses "Schlachtschiff" mit diesen Ausmaßen nicht immer Platz in den engen Großstadtparklücken von NRW. Aber dafür kommt man sich auch nicht vor, die auf einem Motorroller.

Bei meinem Modell handelt es sich um einen 5-Türer, der mit wesentlich besser gefällt, als die 3-türige Variante. So sieht er irgendwie...komfortabler aus und das lästige Sitzvorklappen bleibt einem beim Aussteigen erspart.

Das genaue Drehmoment kenne ich leider nicht, doch trotz der 75 PS und einem Leergewicht von 885 Kilogramm fehlt mir in manchen Situationen etwas die Zugkraft. Dies kann man aber ein wenig kompensieren, indem man einfach einen Gang zurück schaltet.
Fahren lässt sich der Wagen bis ca. 180, wobei er dann schon mehrere Kilometer frei Fahrt und etwas Rückenwind benötigt.

Hier einmal die Schaltübersicht:

1. Gang: Anfahren bis max. 20km/h
2. Gang: 20 - max. 40km/h
3. Gang: ab 30 - max. 55km/h
4. Gang: ab 50 - 80km/h
5. Gang: ab 70 - 180 km/h

Der Spritverbrauch (Super bleifrei) auf 100 km liegt bei normalem Stadtverkehr etwa um die 7,5 bis 8,5 Liter, auf der Autobahn bei stetiger Fahrt um die 130 km/h bei etwa 6,5 bis 7 Liter.

Für einen so alten Wagen, eine gute Leistung, wie ich meine.

Natürlich besitzt der Kadett schon einen geregelten Katalysator, der die Abgase zuverlässig filtert und mich bisher durch jede AU gebracht hat.

Kommen wir noch einmal zu einigen Werten:

Max. Anhängerlast: 1000kg
bei Anhänger ohne Bremse: 450kg
max. Achslast: 690kg vorne; 715kg hinten

3. Mein Leben mit dem "Panzer"
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Der "Panzer" kam vor rund 1 1/2 Jahren in meinen Besitz, als meine Eltern ihn nicht mehr haben wollten. Endlich hatte ich mein erstes, eigenes Auto.
Seither habe ich mit ihm schon rund 20.000 Kilometer auf den Asphalt gebrannt, ohne bemerkenswerte Schäden.

Lediglich die typische Opel-Krankheit, die rostenden Schweller am Heck, machen ihm etwas zu schaffen. Auch wurde der Zylinderkopf ausgetauscht, bei dem Alter des Wagens aber kein ungewöhnlicher Eingriff.

Seither begleitet er mich Tag für Tag zur Arbeit und bringt mich zuverlässig an mein Ziel. Ich habe selten eine Auto gesehen, dass nach 13 Jahren noch so gut in Schuß war, wie ein Kadett.

Was den Fahrkomfort angeht, kann ich mich eigentlich nicht beschweren. Zwar kann man diesen nicht mit heutigen Autos vergleichen, da eine Standlautstärke von rund 85 db schon recht laut sind, doch kann man sich im Vergleich mit anderen alten Autos während der Autobahnfahrt noch gut unterhalten.
Zwar leidet der Komfort auf langen Fahrten ein wenig unter den ausgesessenen Sitzen, doch ist mein Rücken eh recht anfällig für sowas.
Merke: Kein Auto für Rückengeschädigte. :-)

Im nächsten Jahr muss mein "Kleiner" mal wieder zum TÜV, in der Hoffnung, dass keine großen Schäden anstehen und er geTÜVt wird. Denn ich würde mich sehr darüber freuen, wenn ich den Kadett noch einige Jahren fahren könnte. Wenn, wie es aussieht, in nächster Zeit keine größeren Schäden auftreten (Motor verteilt sich auf der Straße oder ähnliches), stehen die Chancen wohl ganz gut.

4. Kosten
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Zu den Kosten. Die Spritkosten liegen bei ca. 38 Euro pro Tankfüllung (35 Liter), die bei normalem Stadtverkehr mit jeder Menge Ampeln etwa 500 Kilometer hält. Bei langen Fahrten liegt mein Rekord bei etwas über 550km.
Versicherungstechnisch hängen die Kosten natürlich von der Versicherung ab. Doch zahle ich für Versicherung UND Steuer im Monat rund 50 Euro.

5. Fazit
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Trotz seines Alters und seiner kleinen Macken ist und bleibt der Kadett zur Zeit mein absoluter Favorit in Sachen "bezahlbares Auto".
Irgendwie entwickelt diser Wagen seinen eigenen Charm, wenn man ihn eine Weile gefahren ist und man lernt selbst seine Macken zu "lieben".
Objektiv gesehen ist der Kadett natürlich schon sehr alt und als "Neuwagen" nicht mehr zu gebrauchen. Die derzeitgen Preise für einen gebrauchten liegen zwischen 400 und 800 Euro und lohnen sich ob der eventuell teuren Reparaturen nicht.
Wer jedoch ein robustes Auto mit nicht kleinzukriegendem Motor haben möchte und auch vor einigen Reparaturen (z.B. Schweller) nicht zurückschreckt, der sollte sich dieses Auto zulegen.

Ich werde wirklich traurig sein, wenn ich ihn in Rente auf den Schrottplatz schicken muss...lang lebe der Panzer. :-)
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
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Produktbeschreibung Opel Kadett

Technische Daten und Produkteigenschaften


Allgemeine Informationen Opel Kadett
gelistet seit: 24.09.2003
Hersteller: Hersteller: OpelOpel, www.opel.de
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