OpenOffice.org 1.0
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OpenOffice.org 1.0

Platz 315 in der Kategorie "Office Anwendung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware & Co.".
Bewertung: Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.2 von 5)

OpenOffice.org 1.0 gebraucht & neu

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OpenOffice.org 3 - Das komplette Office-Paket

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OpenOffice.org 1.0 Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher

Bewertung
Kundenbewertung 4,20 / 5,00 (4.2 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (8/8).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
  • kostenlos, Opensource, leistungsstarke Im- und Exportfilter, viele Plattformen
  • Sehr stabil, kostenlos, häufige Aktualisierung, sehr großer Funktionsumfang, ausgereiftes Vorlagenkonzept
  • kostenlos, stabil
  • KOSTENLOS viele Funktioen export als PD speichern als Microsoft Dokument
Nachteile/Kritik
  • nicht so schnell, einige Bugs
  • Makroübernahme aus Microsoft Office fehlt
  • Nur für einen Benutzer ausgerichtet
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Gut, aber nicht ganz so gut wie WP-Office

ein Testbericht von 2002-12-20 13:06:33 vom 20.12.2002
Empfehlung: ja
Leider musste es ja so kommen. Ich, als langjähriger Anhänger der Textverarbeitung WordPerfect und der WortPerfect Suite bzw. des WortPefect Office, verabschiedet sich von ebendiesen. Das hat zwei Gründe: Ich weiß nicht, woher ich WordPerfect Office 2000 für Linux (ich wage den Umstieg von Windows zu Linux) nehmen soll (weder legal, noch als Raubkopie) und weil Corel ab Version 2002 keine deutschsprachige Version mehr herausbringt, habe ich kaum eine andere Wahl. Jetzt unter Debian Linux benutze ich OpenOffice 1.0.1. Diesen Text schreibe ich gerade in Writer.

Grundsätzliche Vorteile des Paketes:
OpenOffice ist, wie der Name schon sagt, frei, dazu gehört natürlich auch, dass das Programm kostenlos zu beziehen ist. Die meisten können mit den Quelltexten sowieso nichts anfangen, daher ist das Kostenlose das Attraktivste an freier Software. Wie es sich für freie Software gehört, gibt es für jede Plattform eine Version; egal ob FreeBSD, OpenBSD, Linux, Macintosh oder Windows. Ein wesentlicher Vorteil ist auch, dass OpenOffice aus einem ausgereiften Produkt entstand. Im Jahr 2001 hat Sun den Quelltext des StarOffice freigegeben und OpenOffice basiert darauf. Damit gibt es sehr wenig Programmierfehler und sehr große Funktionsvielfalt. Und wie bekannt sein dürfte, kommt StarOffice ursprünglich aus Deutschland (Firma StarDivision). Deutsche Produkte gelten ja als ziemlich qualitativ, das gilt auch für Software.

Ein wichtiger Grundstein für Datenaustausch wurde auch schon gelegt. Die Dateiformate der einzelnen Programme basieren auf XML, genauer: mit Zip komprimiertes XML. Wenn XML richtig immer wichtiger wird, dann hat man diesen Trumpf schon mal im Ärmel.

Nachteile des Paketes:
Ein Nachteil, so empfand ich es, ist die Installation unter Linux. Man kann ja „setup“ ausführen, aber dann hat man nur eine Einzelplatzinstallation. Wer OpenOffice auf einem Mehrbenutzersystem oder im Netzwerk installieren will, sollte das Shell-Skript mit „sh install“ ausführen (als Administrator). Jeder Benutzer muss dann für sich das Ganze noch selbst einrichten, mit „sh setup“ (liegt im Programmverzeichnis). Erst jetzt kann man eine Workstation-Installation durchführen. Ein weiterer Nachteil ist das Fehlen von genügend Filtern. WordPerfect-Filter fehlen gänzlich, genauso für AmiPro/WordPro. Word ist das einzige Fremdormat, welches Writer importieren kann. Das ist schade, denn nicht jeder benutzt Word. Quattro-Pro kann man auch nicht importieren, genausowenig wie Corel-Presentations-Dateien. Für Lotus 1-2-3, Excel und Powerpoint gibt es Filter; hätte Lotus 1-2-3 nicht einen solchen Bekanntheitsgrad und eine sehr glorreiche Vergangenheit, gäbe es diesen Filter nicht. Dass es so wenige Import-/Exportfilter gibt, ist mir eigentlich unerklärlich, denn von einer früheren StarOffice-Version ist mir bekannt, dass es WP- und QP-Filter mal gegeben hat. Schade ist es auch, dass noch keine Vorlagen beiliegen. Vier oder fünf Vorlagen lassen sich aber aus dem Netz ziehen.

Inhalt des Paketes:
Textverarbeitung (Writer), Tabellenkalkulation (Calc), Präsentationsprogramm (Impress), Vektorzeichenprogramm (Draw) sowie ein Formelexperte (Math). Es ist alles dabei. Ein Terminverwalter fehlt noch, aber vermissen werden die meisten ihn nicht. Also, so viele Termine gibt es bei mir nicht zu verwalten, dass ich gleich einen elektronischen Terminverwalter wie Outlook benötige.

Die Textverarbeitung Writer
Startet man Writer, so präsentiert sich das Programm als aufgeräumt. Es gibt nicht zu viele Symbole, welche am obigen und linken Rand angeordnet sind. Die Symbole sind selbsterklärend und machen den Umstieg von jeder anderen Textverarbeitung einfach. Neben den Symbolen gibt es noch die Absatzvorlagen. In einem kleinen schwebenden Fenster, welches sich, wenn es stört, verkleinern oder schließen lässt, kann man für den aktuellen Absatz eine Formatierung wählen, z. B. Überschrift 2 oder 3 oder Grußformel. Wer eine Verknüpfung ins Internet schreibt (http://...), wird sich über die Annehmlichkeit freuen, dass Writer automatisch dies als Verknüpfung erkennt und entsprechend formatiert.
Viele Funktionen, die man bei kommerziellen Programmen hat, hat man auch in Writer. Ein Formeleditor ist dabei. Aus den Schwesterprogrammen Calc und Impress kann man Diagramme, Tabellen und Grafiken übernehmen. Man auch Grafiken der Standardformate übernehmen. Ein Diagrammexperte, wie in WordPerfect, ist aber nicht direkt integriert. Dafür aber ein Tabellenexperte. Wenn man eine Tabelle zeichnet und in einer Zelle als erstes das Gleichheitszeichen schreibt, dann kann man Formeln eingeben; eine Formelleiste wie in in jeder Tabellenkalkulation wird am obigen Rand sichtbar. Diese Funktion man Writer WordPerfect fast ebenbürtig. Natürlich kann man Tabellen auch per OLE einfügen, aber für einfache kleine Tabellen ist OLE einfach zu speicherfressend. Übrigens bietet MS Word nur die Einbettung von Excel-Tabellen. Wer „normale“ Tabellen in Word erstellt, der muss auf Berechnungen verzichten.
Die Textverarbeitung kann sich wirklich sehen lassen. Eine Makrosprache, die auf Basic basiert, hat Writer auch noch. Somit lässt sich Writer problemlos erweitern.

Die Tabellenkalkulation Calc
Die Tabellenkalkulation heiß Calc. Calc ähnelt auf dem ersten Blick sehr Ms Excel. Wie beim Pendant von Microsoft hat man anfangs drei Tabellenblätter zur Verfügung. Die einzelnen Tabellenblätter haben 32000 Zeilen und 256 Spalten. Das ist zwar relativ wenig, aber mehr brauche ich auch gar nicht. Die Bedienung ist recht einfach und für Excel-Umsteiger gar nicht schwer erlernbar. Die Symbole zwischen Calc und Excel (sowie auch schon Quattro Pro) ähneln sich schon sehr.
Zu verschmerzen ist es, dass die Sortierlisten für Monate und Wochentage nur für die englische Sprache vorhanden sind. Zusätzliche (deutsche) Listen sind schnell editiert, sodass man nur Januar und Februar schreiben muss und mit einem Handkniff kann man die Liste in einer Tabelle komplettieren.
Wer OpenOffice unter Debian Linux nutzt, muss man auf die systemweite Spracheinstellung achten. Wenn man nicht auf Deutsch umstellt, kann zwar trotzdem den Euro als Währung nutzen, aber Standard ist trotzdem der Dollar. Und wenn der Euro als Standard eingestellt ist, lässt sich trotzdem der Dollar nutzen, genauso wie die gute alte DM. Das ist ein Vorteil gegenüber Excel (97). Bei Excel (97) kann man nur eine (die bei Windows eingestellte Währung) nutzen.
Mir persönlich ist es wichtig, Tabellen optisch schnell und gut aufzubereiten. Sämtliche Tabellenkalkulationen bieten dazu die Funktion Autoformat an. Ruckzuck ist auch in Calc eine Tabelle ansprechend formatiert. Auch Zellen sind schnell formatiert, dank der Zellvorlagen, die schnell verfügbar sind.
Tabellenkalkulationsprogramme werden dazu genutzt, um Berechnungen anzustellen und Diagramme zu erstellen. Das geht mit Calc ganz gut. Es gibt fünf Grundformate bei Diagrammen. Funktionen gibt es leider nicht so viele wie in Quattro Pro oder Excel. Aber trotzdem ist auch die Tabellenkalkulation mehr als brauchbar.

Das Präsentationsprogramm Impress.
Präsentationen erstelle ich nicht häufig. Präsentationen werden, so schätze ich, wesentlich weniger erstellt als Tabellen und Texte. Wer ab und an oder auch häufig Präsentationen erstellen muss, der kann sich auf Impress verlassen.
Präsentationsvorlagen gibt es noch keine, dafür aber Folienvorlagen. Animationen und Spezielleffekte beim Folienwechsel gehören mit zu Repertoire. Und natürlich klappt der Import von Powerpoint-Präsentationen, was ja leider Gottes das meist genutzte Präsentationsformat ist. Bei einem Test an einer mal für die Schule erstellte Präsentation (in der Schule hatten die nur Powerpoint, weshalb ich keine andere Wahl hatte, sonst hätte ich Corel Presentations genutzt) wurde fast alles richtig dargestellt. Einige Animationen wurden leider falsch dargestellt, Zeitvorgaben kaum eingehalten und die Verknüpfungen funktionierten leider auch nicht. Aber sonst ist alles wunderbar.
Impress ist wie Calc und Writer ebenfalls sehr übersichtlich gehalten. Die einzelnen Folien wählt man per Reiter am unteren Fensterrand an. Natürlich lassen sich Calc-Tabellen und Writer-Texte in Impress umsetzen. Per OLE lässt sich fast alles einfügen. Und OLE klappt in OpenOffice sehr gut, zumindest in der Linux-Version. Die Windowsversion habe ich noch gar nicht getestet.

Fazit
Das OpenOffice-Paket kann sich wirklich sehen lassen. Mir genügt die Funktionalität. Die fehlenden Vorlagen stören kaum, da ich mir immer selbst meine Vorlagen erstellte, weil ich mit den Standardvorlagen selten zufrieden war. (Wer Vorlagen erstellt, der kann in dem Projekt weiterhelfen: http://www.openoffice.org). Eine deutsche Rechtschreibprüfung war bei meinem Paket nicht beiliegend, aber man kann sich die Wörterbücher aus dem Netz laden (neue und alte Rechtschreibung).
Für ein kostenfreies Paket kann es doch eine ganze Menge. Zugegeben, Wordperfect (Office) ist und bleibt wohl die (das) beste aller Textverarbeitungen bzw. Büropakete, aber Writer und OpenOffice sind gegenüber Word und MS Office mindestens ebenbürtig. An einer Stelle kann sich auch WordPerfect noch etwas abschauen: Die Einfügefunktion ist bei Writer und Co. hervorragend. Die Programme merken sich, was sie alles schon mal im Zwischenspeicher hatten. Man kann dann auch noch Dinge einfügen, die nicht als letztes in die Zwischenablage mit STRG+C geholt wurden. Das ist hervorragend.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
MBusam

Warum kennen so wenige dieses Prgramm

ein Testbericht von 2005-08-15 03:45:58 vom 15.08.2005
Empfehlung: ja
Vorteile: KOSTENLOS viele Funktioen export als PD speichern als Microsoft Dokument...
Nachteile/Kritik: ???
Jeder kennt das Problem! Man will einen Brief, ene Bewerbung, einen Lebenslauf oder ähnliches schreiben! Aber wie?

MIt dem Texteditor oder mit dem Wordpad? Geht zwar bietet aber viel zu wenig formatierungs optionen!

Mit Microsoft Word? Geht! Kostet aber einiges!


Und dann bin ich auf openoffice.org gestoßen!
Ein OpenSource Programm (völlig kostenlos)


1. Wo bekomme ich das Programm her?
Man geht einfach auf http://www.openoffice.org gehen und die aktuelle Version herunterladen!
Man sollte aber beachten, das man auch ein deutsches Sprachpaket mit runter lädt! Weil man ansonsten alle Menüs in Englischer Sprache hätte!


2. Installation
Nachdem man es heruntergeladen hat, entpackt man es, öffnet den Ordner und öffnet die Setup-Datei!
Dann wählt amn aus, welche Komponenten man installieren will! Und nach einer Weile ist das Programm fertig installiert
-- zu empofehlen ist, das man sich ne aktuelle Java-Umgebung herunterläd und installiert! Muß aber nicht sein!


3. Die Textverarbeitung
Öffnet man das Programm zum ersten Mal, dann kommen einem die meisten Symbole der Menüs ziemlich bekannt vor! Und die Symbole, bei denen das nicht der Fall ist, die überraschen einen ziemlich!
Ein paar Beispiele
direktes exportieren als PDF -- einmal klicken und schon hat man eine PDF Datei, die nicht verändert werden kann, die Formatierung ist überall gleich ....
Stylist - Hier kann man sich Format-Vorlagen anlegen, Schrift größe, Schriftart usw
Gallery - Hier finden man Bilder, Gifs und Cliparts, die durch das Fenster schnell eingefügt werden! Man kann sich auch eigene Themen anlegen ...
Speichern kann man die erstellen Dokumente in etlichen Formaten, darunter sind auch Word-kompatible-Formate!

Wenn man auf das Kontext Menü "Einfügen" klickt dann ist man erstmal verwirrt, weil es so viele Optionen enthält! Aber nach einiger Übung machen alle auch eine Sinn! Das muß man aber selbst probieren!

Und so geht es mit den meisten Menüs! Man muß sie ausprobieren um die güte zu erkennen

4. Die Tabellenkalkulation
Ich kenne absolut kein kostenlos Programm, mit dem man Tabellen in der Klasse von Exel erstellen kann!
Man hat wieder die selben Menüs wie bei der Textverarbeitung!
Man hat die selben Funktionen wie bei Microsoft's "Exel"! Nur sind die Menüs ein wenig anderst strukturiert!
Speichern kann man die Dokumente auch wieder in vielen Formaten, darunter auch wieder ein Exel-kompatibles-Format

5. Präsentationen
Auch wenn ich mich wiederhole! Aber ich kenne kein kostenloses Programm, mit dem man Präsentationen in der klasse von Microsofts "PowerPoint" erstellen kann!
Wenn man es öffnet, dann öffnet sich gleich ein Assistent, der einen durch die Ersten Schritte bekleidet! Ähnlich wie beim Branchen Riese! Auch alle weiteren Menüs bauen darauf auf!
Speichern kann man die Dokumente auch wieder im PowerPoint-kompatibelen-Format!

6. Zeichen
Genau das selbe wie bei den anderen Programmen, gleiches Menü, leicht zu verstehen, speichern kann man die Zeichnungen als JPEF; Bitmap, PNG .......

7. HTML Editor
Wieder genau das selbe Menü wie bei den vorherigen Programmen!
Exportieren als PDF, hilfreiche Menüs: z.b das HyperLink Menü, mit dem man ganz einfach Hyperlinks einfügen kann usw ......


8. Sonstige Funktionen
Leider fehlen mir 5 nis 6 Stunden, um alle Funktionen zu beschreiben! Deshalb selbst probieren!



Fazit:
Sofort auf http://www.openoffice.org gehen und sich die aktuelle Version herunter zu laden!
Und selbst ausprobiern! Und in die Mülltonne mit der illegalen Microsoft Office Kopie! ;-)


PS:
Außerdem findet man viele Vorlagen!
Das Programm funktioniert auch unter Linux
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 5,00 / 5,00 5
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
PaulTiede

Office mal anders

ein Testbericht von 2004-12-02 14:29:22 vom 02.12.2004
Empfehlung: ja
Vorteile: kostenlos, stabil...
Nachteile/Kritik: Nur für einen Benutzer ausgerichtet
Irgendwann mal kommt die Zeit, da möchte man einen ansprechenden Brief schreiben, eine Bewerbung vielleicht? Seine monatlichen Einnahmen bzw. Ausgaben in Form einer Tabelle erstellen und berechnen lassen oder aber eine Präsentation für Arbeit oder Schule entwerfen. Doch womit?
Wie ein Geistesblitz fällt einem das Microsofts Office Paket ein. Schließlich benutzt es ja fast jeder und fast überall und einiger maßen leicht zu bedienen ist es ja auch. Spätestens dann, wenn man die Preise sieht, fragt man sich worauf man demnächst verzichten möchte, aufs Essen vielleicht?
Warum jedoch Geld aus dem Fenster werfen, wenn es kostengünstiger geht? Mit OpenOffice z.B.


Installation

Nachdem man sich das OpenOffice Paket von http://www.openoffice.org/ (Englische Version) bzw. http://de.openoffice.org/ (Deutsche Version) heruntergeladen hat steht dem Installationsvorgang eigentlich nichts im Wege.
Wer eine 100%ige Funktionalität gewährleisten möchte, sollte noch vorher Suns Java 2 Plattform, ab der Version 1.4.1_02, installieren. Zu finden ist Java unter http://java.sun.com/j2se/. Allerdings wird Java nur hauptsächlich im Datenbankbereich verwendet, für das eigentliche Arbeiten mit OpenOffice wird es nicht benötigt.
Beim Installationsvorgang kann man dann zwischen keiner Java Unterstützung und zwischen einer der installierten Java Versionen wählen.

Ansonsten verläuft der Installationsvorgang wie bei jeder anderen Windows Anwendung.

Nach dem Installieren findet man im Infobereich ein Icon für die Schnellstartfunktion, über diesen kann man ein leeres Dokument erstellen, und ein OpenOffice Menüpunkt im Startmenü.

Leider wird die Installation nur für den angemeldeten Benutzer durchgeführt. Wenn mehrere bzw. alle Benutzer das Office Paket nutzen sollen, so muss es entweder für jeden einzeln installiert oder aber die gemachten Änderungen (Verknüpfungen, Startmenüeinträge, …) müssen per Hand nachträglich für jeden Benutzer gemacht werden.


Die Technik dahinter

Nachdem Sun die Firma Star Division, verantwortlich für StarOffice, aufgekauft wurde die Entwicklung dieser eingestellt und als ein OpenSource Projekt unter dem Namen OpenOffice ins Leben berufen.
Somit basiert das heutige OpenOffice auf dem Wissen der StarOffice Version 5.x.
Die neuen StarOffice Versionen, ab der Version 6, basieren wiederum auf der Weiterentwicklung von OpenOffice und sind nur durch Kleinigkeiten erweitert (z.B. Handbuch, deutsche Rechtschreibprüfung).


Was ist Java

Java ist eine von Sun eigens entwickelte Programmiersprache, die im Aufbau der Programmiersprache C++ sehr ähnlich, aber nicht so leistungsstark ist. In Java entwickelte Anwendungen ist Plattform unabhängig, d.h. ein für Windows entwickeltes Programm ist auch unter Linux lauffähig. Leider gibt es dabei zwei Hacken. Erstens muss man beim Programmieren auf die spezifischen Eigenarten der Betriebssysteme achten und zweitens wird auf jedem PC, auf dem ein Java Programm laufen soll, die Java Plattform vorausgesetzt.
Die Java Plattform stellt einen virtuellen PC im eigentlichen PC her. Durch diese Arbeitsweise sind Javaprogramme deutlich langsamer in der Verarbeitung als nur für ein Betriebssystem erstellte/lauffähige Programme.

Ein Nutzen von Java beim täglichen Umgang mit OpenOffice konnte ich bis heute nicht feststellen. Briefe schreiben, Tabellen und Präsentationen erstellen kann man auch ohne Java. Somit ist die Installation eigentlich nicht notwendig aber von der Installationsroutine als solches vorgegaukelt. Ein Werbegag von Sun?


Bedienung / Benutzerfreundlichkeit

Das Aussehen/der Aufbau der einzelnen Programmmodule ist sehr an Microsofts Office Paket angelehnt, bietet jedoch einige Eigenarten bei der Darstellung. Einige Funktionen finden sich bei OpenOffice in anderen Menüpunkten als bei Micorsoft Office (z.B. die Kopf- bzw. Fußzeile).
Wer jedoch mit Microsofts Office Programmen klar kommt, der wird keine Schwierigkeiten beim Arbeiten mit OpenOffice haben.

Die Menüs sind so ähnlich wie beim Microsofts Office Paket aufgebaut, bieten jedoch nicht die gleiche Fülle an verschiedenen Funktionen. Man könnte sagen, dass OpenOffice nicht so Funktionsüberladen wie sein Vorbild ist, die gängigsten/für das Arbeiten wichtigsten sind jedoch vorhanden. Selbst die Tastaturbelegung ist an das Vorbild angelehnt.

Die einzelnen Programmmodule sind gleich aufgebaut, somit ist ein Umlernen nicht notwendig.

Bei tiefer gehenden Fragen steht dem Benutzer ein Hilfesystem zur Verfügung, welches keine Wünsche offen läst. Hier wird dem Benutzer in einzelnen Arbeitsschritten erklärt wie er/sie zum Ziel kommt.


Funktionsumfang

Das OpenOffice Paket setzt sich aus:
- einer Textverarbeitung,
- einer Tabellenkalkulation,
- einem Präsentationsprogramm,
- einem HTML-Editor und
- einem Zeichenprogramm

Neben den StarOffice Dokumenten können auch Microsofts Office Dokumente (bis einschl. Office 2003) importiert und weiterbearbeitet werden. Bei der Darstellung dieser sind keine Abstriche bemerkbar.

Funktionen wie Bilder oder Tabellen einfügen fehlen genauso wenig wie Textformatierungen (Fettschrift, Kursiv, Textausrichtung, Schriftart und –größe, …). Ja selbst vor Seriendruck macht OpenOffice kein halt.
Über den eingebauten Formel-Editor lassen sich auch komplizierte mathematische Formeln erstellen und in das Dokument einfügen.

Die vorgestellten Funktionen stellen nur ein Teil dessen, was das Office Paket leistet und beziehen sich auf jedes der Programmmodule.

Die im Lieferumfang vorhandene Rechtschreibprüfung ist lediglich auf Englisch beschränkt. Wer die Rechtschreibprüfung für weitere Sprachen machen möchte, der muss sie nachinstallieren. Eine Internetverbindung ist dazu notwendig, da die Sprachpakete sich nicht im Lieferumfang befinden.
Wahlweise kann man sich auch vorher aus dem Internet herunterladen (weiteres dazu im Downloadbereich der deutschen Internetpräsenz von OpenOffice unter Rechtschreibung).
Weitere Dokumentvorlagen lassen sich ebenfalls dort finden, da die Auswahl an vorinstallierten Vorlagen sehr bescheiden ist.

Bei dem Zeichenprogramm handelt es sich um ein Vektorzeichenprogramm wie CorelDraw, Adobe Illustrator oder Macromedia Freehand.
Vom Funktionsumfang her ist es jedoch eichten Vektorzeichenprogrammen unterlegen und bietet eher die gleichen Zeichenmöglichkeiten wie die Zeichenfunktion/WordArt des Microsofts Office Paketes.


Systemvoraussetzungen

Microsoft Windows
- Pentium-kompatibler PC oder besser
- Microsoft Windows 98, ME, NT, 2000 und XP
- 64 MB RAM (128 MB empfohlen)
- 250 MB Festplattenspeicher
- Minimale Auflösung 800x600, 256 Farben

Linux
- Pentium-kompatibler PC oder besser
- Linux Kernel ab 2.2.13, glibc2 ab 2.2.0
- 64 MB RAM (128 MB empfohlen)
- 300 MB Festplattenspeicher
- X-Server mit minimaler Auflösung 800x600, 256 Farben
- KDE oder Gnome empfohlen

Sun Solaris
- Solaris 8 oder 9 Operating Environment
- ab 128 MByte RAM
- 300 MByte Festplattenspeicher
- X-Server mit minimaler Auflösung 800x600, 256 Farben
- Gnome, Open Windows oder CDE empfohlen

Mac OS X X11
- Mac OS X ab 10.2.x
- 128 MB RAM (256 MB empfohlen)
- 280 MB Festplattenplatz
- Apple's X11 oder XDarwin 4.3.0 (im Installationspaket enthalten)


Fazit

OpenOffice stellt ein sehr gutes Officepaket und eine echte Alternative zu Microsofts Office dar.
Zwar ist es nicht so Funktionsüberladen wie Microsofts Office Paket, ob das gut oder schlecht ist, mag jeder für sich selbst beantworten, bietet jedoch alle Funktionen, die für den täglichen Office-Bedarf, vollkommen ausreichen.
Briefe, Tabellen und Präsentationen lassen sich genauso kinderleicht erstellen und in die passende Form (Layout) bringen.

Preislich ist dieses Office Paket unschlagbar und nicht nur für Windows verfügbar.

Wer in nächster Zeit plant ein neues Office Paket sich anzuschaffen oder einfach genug vom Microsoft Office hat, der solle das OpenOffice bzw. das nicht ganz kostenlose StarOffice in betracht ziehen.

Eine Empfehlung ist es alle Male wert.
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Das Mitglied ist nicht mehr auf Yopi.de aktiv.

Kampf dem Giganten Microsoft! Die Alternative

ein Testbericht von 2003-08-28 12:07:02 vom 28.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: kostenlos, Opensource, leistungsstarke Im- und Exportfilter, viele Plattformen...
Nachteile/Kritik: nicht so schnell, einige Bugs
Office-Anwendungen sind sowohl für Privatpersonen als auch für Firmen ein teurer Spaß, aber leider notwendig. Als leitender Entwicklungsingenieur unserer Firma habe ich daher nach einer preiswerten Alternative gesucht und sie mit Open Office gefunden....


Was ist open office

Openoffice ist eine leistungsstarke Officeplattform, die eine Textverarbeitung, eine Tabellenkalkulation, eine Präsentationsanwendung (ähnlich Powerpoint), einen Formeleditor und ein Grafikprogramm beinhaltet. Openoffice ist kostenlos (!) und als Open-Source-Projekt im Internet unter www.openoffice.org downloadbar. Der Vorteil des Open-Source-Projekts liegt darin, dass viele Entwickler dieser Welt an dem Projekt arbeiten, Bugs sehr schnell gefunden und repariert werden und zusätzliche Feature ebenso schnell entstehen. Das Prinzip hat sich übrigens auch bei anderen Softwareprodukten bewährt. Openoffice gibt es für verschiedene Betriebssysteme wie Windows9x, Windows2000, WindowsNT, WindowsXP, Linux und auch für den Apple. Besonders schön daran ist, dass das Layout unter allen Systemen gleich ist. Gerade für Firmen, die mit verschiedenen Systemen arbeiten ist dies ein sehr großer Vorteil – wir beispielsweise arbeiten normalerweise unter Windows2000 haben aber auch Linux-Rechner am laufen. Die von uns erstellten Dokumentationen können dank Openoffice auf beiden Plattformen problemlos geöffnet und bearbeitet werden, ohne dass es Kompatibilitätsprobleme gibt.
Aktuell ist Openoffice in der Version 1.1 erhältlich, da ich bisher aber immer mit der Version 1.0 gearbeitet habe, geht dieser Bericht über die alte Version.


Installation

Das komplette Installationspaket steht in mehreren Sprachen zur Verfügung und ist im Internet unter www.openoffice.org zu finden. Der Downloadfile ist 65MB groß und kostenlos abrufbar. Nach dem Download muss die entsprechende Zip-Datei entpackt und das Programm setup aufgerufen werden. Der Rest ist eine dialoggeführte Installation, wie man sie von allen anderen Programmen her auch kennt. Probleme sollte es dabei eigentlich nicht geben, denn man kann nichts falsch machen. Bei einer vollständigen Installation benötigt Openoffice etwa 117 MB Festplattenplatz – sehr wenig im Vergleich zur Konkurrenz von Microsoft.


Programme

Das Officepaket enthält die Textverarbeitung „write“, die Tabellenkalkulation „calc“ und das Präsentationsprogramm „impress“ als Hauptkomponenten. Ein Formeleditor und ein Bildbearbeitungsprogramm sind integriert. Manche mögen einen HTML-Editor vermissen – wobei ich persönlich der Meinung bin, dass man Internetseiten eh am besten mit einem reinen Texteditor schreibt. Ich persönlich vermisse dieses Feature also überhaupt nicht. Alle Programm ähneln in ihren Funktionen den Standardofficeanwendungen, wie sie beispielsweise von Microsoft vertrieben werden – sowohl im Layout als auch in der Funktionalität. Umsteiger finden sich in den neuen Produkten sehr schnell zurecht – wobei zugegebenermassen manche Funktionen etwas versteckt untergebracht sind. Auffällig ist in allen Programmen des Pakets die breite Funktionsvielfalt, die über die rechte Maustaste abrufbar ist.

Für mich als Tastaturfreak ist es besonders schön, dass man viele Funktionen auf Alt-, Strg- und andere Funktionstastenbelegungen setzen kann, so dass man auch ohne Maus hervorragend zurecht kommt. Hierbei sind die entsprechenden Einstellungen erheblich einfacher zu machen als in anderen Produkten.

Ebenfalls in allen Programmen des Pakets gleich ist die Darstellung von Pfadangaben. Zwar werden Dateien über die Standard-Öffnen-Dialoge geöffnet, im Programm selber werden die Dateien dann aber mit der internetüblichen Darstellung (z.B. file://c//temp/test.doc für c:temptest.doc) angezeigt. Windowsanwender mögen davon im ersten Moment ein wenig verwirrt sein, man gewöhnt sich aber realtiv schnell daran.


Im- und Export

Besonders leistungsfähig sind die Im- und Exportfilter dieses Officepakets. Bisher habe ich noch kein Dokument gefunden, welches ich nicht korrekt öffnen, bearbeiten und speichern konnte. Es besteht auch die Möglichkeit, die Dateiendungen und Formate so einzustellen, dass Dokumente grundsätzlich im Microsoft-Format (also doc für Texte, xls für Tabellen) gespeichert werden. Ich tausche öfter mit anderen Firmen Dokumente aus und bisher hat noch niemand Probleme mit den Doc-Dokumenten, die ich unter Openoffice erzeugt habe. Es ist wirklich so, als ob das Dokument mit der entsprechenden MS-Office-Anwendung erstellt worden ist. Diesen Punkt empfinde ich als besonders wichtig, da es leider inzwischen üblich geworden ist, Daten über Office-Dokumente auszutauschen, obwohl sich das PDF-Format hier ja viel besser eignen würde.

Verknüpft man die Standard-Office-Dateiendung mit Openoffice, so öffnet sich das Dokument nach einem Doppelklick auf die Datei auch brav in der entsprechenden Anwendung. Nachteilig hierbei ist vielleicht, dass die entsprechenden Openoffice-Anwendung das Dokument zwar öffnet, sich aber selber nicht in den Vordergrund bringt. Man muss also nach dem Doppelklick noch die Anwendung aus der Taskleiste heraus in den Vordergrund heben – das kann manchmal schon nerven.

Auch wenn die Im- und Exportfilter sehr leistungsfähig sind und es bisher bei mir nie Kompatibilitätsprobleme gab, haben sie einen kleinen Nachteil. Textdokumente, die sehr viele Bilder enthalten (wie beispielsweise Dokumentationen) sind relativ groß, wenn man sie im Wordformat speichert. Der Speicherbedarf solcher Dokumente ist im Wordformat etwa 4x größer als im Openofficeformat. Komischerweise sind sie im Openoffice-Wordformat auch 2x größer als wenn ich das gleiche Dokument direkt unter Word speichere. Das hat mich schon ein wenig gewundert, schließlich gab es keinerlei Kompatibilitätsprobleme mit dem Dokument, also müssten ja eigentlich die gleichen Daten drinnen stehen.


Stabilität und Geschwindigkeit

Openoffice ist langsamer als das entsprechende Microsoftprodukt, da besteht überhaupt kein Zweifel. Vor allem der Start des Programms dauert erheblich länger. Voran das liegt mag ich nicht entscheiden, gestört hat es mich bisher nicht wirklich.

In Sachen Stabilität kann ich mich eigentlich nicht beschweren. Abgestürzt ist mir Openoffice bisher weder unter Linux noch unter Windows. Die Version 1.0 hat einige kleinere Bugs, es kann vorkommen, dass bestimmte Funktionen nicht korrekt arbeiten oder gar nicht angewählt werden können. Inzwischen gibt es aber die Version 1.1 und laut der Bugfix-Liste im Internet sind alle Probleme, die ich bisher hatte, behoben worden. Da ich die neue Version aber noch nicht installiert habe (ich bin da immer etwas vorsichtig, getreu dem Motto „never touch a running system“) kann ich das derzeit nicht beurteilen.


Was sonst noch

Als echten Nachteil könnte man die fehlenden Formatvorlagen und Clipartsammlungen bezeichnen. Das Fehlen hat lizenzrechtliche Gründe und kann durch entsprechende Downloads von anderen Internetseiten behoben werden. Ebenfalls nachteilig ist es, dass man die Rechtschreibprüfung zusätzlich installieren muss und das das Thesaurustool nahezu nutzlos ist. Hier liegen zwei echte Schwachpunkte, bei denen ich aber hoffe, dass sie zukünftig gelöst werden.

Des öfteren habe ich gehört, dass vor allem das Fehlen eines Mailclients als Nachteil beschrieben worden ist. Dies sehe ich ein wenig anders, denn es gibt sehr leistungsfähige Software in diesem Bereich und ich persönlich halte überhaupt nichts davon, wenn eine Software mit Funktionen vollgestopft wird, für die sie eigentlich nicht gedacht ist. Textverarbeitungsprogramme sollen Texte schreiben – eMailclients sollen eMail abrufen und verschicken. Verknüpft man diese Funktionen führt dass oft zu Problemen! (meine Meinung!)


Fazit

Auch wenn Openoffice als freie Software noch ein wenig am Anfang seiner Karriere steht, kann ich es unumwunden empfehlen. Die beschriebenen Nachteile geben einen Punkt Abzug, ich bin aber der Meinung, dass für den Standardanwender (und dazu zählen nun einmal die meisten Nutzer) dieses Officepaket völlig ausreichend ist. Das es dann auch noch kostenlos ist, ist ja nur vorteilhaft.


Vielen Dank fürs Lesen, Bewerten und Kommentieren.
Cu easywk
...
Produktbewertung:Kundenbewertung 4,00 / 5,00 4
Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Andreas1501

Komplettes Office-Paket zum Nulltarif!

ein Testbericht von 2003-08-07 11:18:35 vom 07.08.2003
Empfehlung: ja
Vorteile: Sehr stabil, kostenlos, häufige Aktualisierung, sehr großer Funktionsumfang, ausgereiftes Vorlagenkonzept...
Nachteile/Kritik: Makroübernahme aus Microsoft Office fehlt
Komplettes Office-Paket zum Nulltarif!


In meiner persönlichen Beschäftigung mit PCs spielte StarOffice (früher StarWriter alleinstehend) praktisch von Anfang an eine wichtige Rolle. Seit 1987 arbeite ich mit einem PC, seit 1988 mit StarWriter, damals natürlich noch unter MS-DOS und mit einem Monochrombildschirm und einem 24-Nadeldrucker... Seit dieser Zeit habe ich jeden Versionssprung unter DOS und später unter Windows mitgemacht und selbstverständlich die geringen Preise, die verlangt wurden, auch immer klaglos bezahlt, war zeitweise auch Abonnent. Dies nur zur Begründung, warum ein bisschen Herzblut an diesem Programm hängt.


Der "Vorgänger" - StarOffice 5.2
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Ich kann nicht mehr ganz genau sagen, seit wann ich StarOffice 5.0/5.1/5.2 einsetze, es dürften so etwa 4 Jahre sein. Doch schon zuvor, in der Version 4.0, wurde ein neues Bedienungskonzept eingeführt, das mir anfangs höchst seltsam vorkam, nach einer kurzen Einarbeitungszeit aber nicht mehr wegzudenken war. Ich spreche vom StarOffice-Desktop, einer integrierten Oberfläche für das Office-Produkt, von wo aus alle Tätigkeiten im Office-Paket inclusive der Dateiverwaltung aufgerufen und gebündelt werden konnten. Ein Symbol auf dem Windows-Desktop rief das Office-Paket auf, und dann konnte jeder Programmteil sofort erreicht werden. Integrierte Dateiverwaltung, Grafikverwaltung, Bildbearbeitung, Browser- und Mailfunktionalität gehörten zu den Spezialitäten des Programms - an manchen Tagen startete ich morgens Office 5.2 und beendete es abends, ohne zwischendurch ein anderes Programm benötigt zu haben. Diese Arbeitsweise habe ich im Lauf der Zeit perfektioniert und höchst effizient eingesetzt. Diese Effizienz weiß ich vor allem deshalb zu schätzen, weil ich beruflich seit Jahren mit Microsoft Office arbeiten muss, das zwar sicher auch seine Vorzüge hat (ich denke da vor allem an Access und die Makroprogrammierung), aber in Punkto Integration weit hinter StarOffice zurückfällt.


Die aktuelle Version - OpenOffice.org 1.0 / 1.1 bzw. StarOffice 6.0
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Schon lange geisterte durch die Presse und das Internet das Gerücht, dass der integrierte Desktop mit der Version StarOffice 6 wieder abgeschafft und das Paket möglichst eng an MS-Office angelehnt werden solle. Zwar gibt es noch eine Art Mini-Desktop, der sich im Systemtray einklinkt, aber eigentlich ist die bisherige Integration in Form der einheitlichen Oberfläche weitgehend abgeschafft, ebenso einige "unbedeutende" Module wie der integrierte Browser oder das Mailprogramm, aber da vermisse ich nichts. Ich möchte betonen, dass die verbliebenen Module, nämlich die Textverarbeitung, die Tabellenkalkulation, das Präsentationsprogramm und das Vektorgrafikprogramm mit zum Besten auf dem Markt gehören, nur die bisherige konzeptionelle Unterscheidung zum Marktführer fällt weg, und dann kann ich eigentlich gleich zum Marktführer greifen.

Nochmals zur Klarstellung: OpenOffice.org ist die Freeware-Variante von StarOffice und in den zentralen Bereichen absolut deckungsgleich. StarOffice bringt einige Module mehr von Haus aus mit, zum Beispiel eine vernünftige Rechtschreib- und Grammatikprüfung, aber bei OpenOffice.org kann man diese Module mit wenig Aufwand nachrüsten. Die diversen Versionsnummern können zur Verwirrung beitragen, aber eigentlich ist es ganz einfach: StarOffice 6.0 entspricht OpenOffice.org 1.0, StarOffice 6.1 entspricht OpenOffice.org 1.1.


Erfahrungen mit OpenOffice 1.0 allgemein
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Ich arbeite jetzt seit einigen Monaten mit OpenOffice.org 1.0. Das Program läuft sehr stabil und ziemlich schnell. Die Geschwindigkeit liegt allerdings daran, dass ein "Startprogramm" beim Systemstart geladen und im Hauptspeicher gehalten wird; dadurch kann der Start eines einzelnen Programmmoduls natürlich schneller vonstatten gehen, dafür wird aber ein Teil des Hauptspeichers dauerhaft belegt. Dies ist sicherlich nicht für alle Anwender empfehlenswert.

Grundsätzlich konnte und kann ich feststellen, dass OpenOffice.org im Vergleich mit StarOffice 5.2 zwar einige Module verloren hat (was mir nicht gefällt), dass aber die verbleibenden Module in der Summe deutlich besser und leistungsfähiger geworden sind. Dass es jetzt möglich ist, gezielt die Textverarbeitung aufzurufen und nicht mehr das ganze Paket, ist zunächst etwas ungewohnt, lässt sich aber leicht wieder erlernen - die Konkurrenz macht es ja genauso.

Bisher hatte ich nur ganz wenige Abstürze und auch die waren meistens von Windows bedingt. In meiner täglichen Arbeit gab und gibt es somit kein ernst zu nehmendes Problem mit der Stabilität. Auch lange Texte mit vielen Seiten, Grafiken und weiteren eingebundenen Objekten werden ohne jedes Problem verarbeitet.

Ganz besonders bin ich auch zufrieden mit dem neuen Speicherformat von OpenOffice.org, einem ZIP-komprimierten XML-Format. Dadurch werden Dateien dermaßen klein, dass ich zukünftig wohl fast wieder auf Disketten anstelle von CDs umsteigen könnte. Ein StarOffice5.2-Text von 60 KB wurde auf 6,5 KB und eine StarOffice5.2-Tabelle von 170 auf 12 KB geschrumpft - durch bloßes Speichern in den neuen Dateiformaten. Das finde ich einfach großartig, denn auch damit ist ein deutlicher Geschwindigkeitsgewinn verbunden.

Relativ schlecht finde ich die Dokumentation zum Office-Paket. Kauft man StarOffice, erhält man zwar zum Komplettpreis von 89,95 Euro auch ein Handbuch, aber dieses beantwortet nur Fragen, die sowieso kaum jemand stellt. Zudem ist die Onlinehilfe zwar vorhanden, aber längst nicht so umfassend, wie sie eigentlich sein müsste. Konkret: Ich möchte nicht nur Grundlagen erklärt haben, sondern auch tiefergehende Probleme oder Fragestellungen. Dies erfolgt in vielen Fällen nicht und erschwert somit die Benutzung des Programms. Und da es leider auch noch wenig Sekundärliteratur gibt, ist man als Benutzer mal wieder auf sich selbst gestellt... Bei OpenOffice.org sieht es natürlich mit Ausnahme des gar nicht vorhandenen Handbuchs genauso düster aus. Im Vergleich mit den Microsoft-Programmen steht man auf relativ verlorenem Posten. Zum Glück gibt es einige gut frequentierte Newsgroups, in denen man auch auf komplexere Fragen schnell und kompetent Antworten erhält.


Erfahrungen mit den einzelnen Modulen des Officepakets
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- Textverarbeitung Writer
Der StarWriter ist seit Jahren mein wichtigstes Programm überhaupt. Mittlerweile sind Tausende von Texten damit entstanden, und es dürfte nur wenige Funktionen geben, die ich noch nicht verwendet habe. Nach wie vor gibt es fast nichts, was man nicht realisieren könnte. Von der Bedienung her kann ich mit dem Writer viel besser umgehen als mit Word, gerade das ausgefeilte Vorlagenkonzept ist Word vielfach überlegen. Die Einarbeitung dauert zwar womöglich etwas länger, doch beim Arbeiten spart man diese Zeit mehrfach ein. Im Vergleich zu StarOffice 5.2 finde ich die meisten Verbesserungen in den Feinheiten, nicht in der Erweiterung des Funktionsumfangs. Mit der Zeit habe ich viele der kleinen Neuheiten schätzen gelernt; einen Weg zurück zur Vorversion könnte ich mir mittlerweile nicht mehr vorstellen.

- Tabellenkalkulation Calc
Calc hat sich nach schwachem Beginn in den ersten Versionen stark gemausert und steht nach meiner Erfahrung kaum noch hinter Excel zurück. Es gibt unzählige Funktionen und Formatierungsmöglichkeiten, so dass kaum ein Wunsch offen bleibt. Ich arbeite viel mit diesem Programm und finde immer wieder Details, die Excel in den Schatten stellen.

- Präsentationsprogramm Impress
Wer PowerPoint kennt, kennt Impress, so meine Erfahrung. Ich habe mit dem Programm noch nicht sonderlich viel Erfahrung, kann aber bestätigen, dass PowerPoint-Formate ohne Probleme zu lesen und zu speichern sind, ohne in PowerPoint selbst zu Problemen zu führen. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind umfassend, und das Programm ist leicht zu bedienen. Ich sehe keine besonderen Highlights, aber auch keine gravierenden Schwächen.

- Vektorgrafikprogramm Draw
Ich muss zugeben, mit diesem Programm nur wenige Kontakte zu haben, weil ich Grafikbearbeitung mit Corel Draw und Photo Impact mache. Die wenigen Berührungspunkte, die ich damit hatte, ließen mich eher zurückschrecken. Für Anfänger mag das Modul ausreichen, Grafikprofis wird es dagegen sicher zu schmalbrüstig sein. Aus diesem Grund verzichte ich hier auf eine genaue Bewertung.

- Formeleditor Math
Für mich ein sehr wichtiges Programm ist der Formeleditor. In vielen meiner Arbeitsblätter brauche ich mathematische Formeln, die sich nur schlecht als einfacher Text darstellen lassen. Gerade bei der Verwendung von Bruchstrichen in Verbindung mit mathematischen Sonderzeichen wie Integral, Summe, Limes usw. kann der Formeleditor seine Stärken ausspielen. Die Bedienung ist zwar nicht unbedingt selbst erklärend, aber in relativ kurzer Zeit erlernbar. Und dann schreiben sich Formeln fast so leicht wie "normale" Texte... Ein Super-Tool, wie auch meine Mathematik-Kollegen in der Schule immer wieder bestätigen!

- Schnellstarter
Wenn schon der Desktop weggefallen ist, ist der Schnellstarter das absolute Minimum, was man zur Bedienung des Office-Paketes braucht. Ich liebe es zwar nicht, wenn sich Programme in meinem Systemtray einnisten, aber praktisch ist es schon. Mit der rechten Maustaste können die wichtigsten Startfunktionen des Office-Paketes aufgerufen werden. Im Einzelnen: Neuer Text, neue Tabelle, neue Präsentation, neue Zeichnung, auf Vorlage basierende Datei, vorhandene Datei öffnen. Trotzdem war mir der Desktop lieber, der auf viel umfassendere Weise seine Möglichkeiten zur Verfügung stellte.


Systemvoraussetzungen
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OpenOffice.org 1.0 läuft auf gängigen Windows-Systemen ohne Probleme. Ca. 250 MB Festplattenplatz sollten mindestens frei sein, ab 64 MB RAM und mit einem beliebigen Prozessor ab Pentium III (sicherlich aber auch etwas darunter). Das Programm ist auch für Linux und Solaris erhältlich, aber hiermit habe ich keine Erfahrungen. Die Systemvoraussetzungen sollte man sich in diesen Fällen vor dem Kauf ansehen.


Ausblick auf kommende Versionen
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Die momentan noch aktuelle Version ist OpenOffice.org 1.0.3.1. Seit längerem gibt es aber Beta-Versionen der kommenden Version 1.1, die ich auch bereits parallel nutze. Seit ca. 14 Tagen läuft der "Release Candidate 1" von OOo 1.1, und ich muss sagen, dass da fast ein Quantensprung bevorsteht. PDF-Ausgabe auf Knopfdruck und viele weitere Neuheiten lassen die Version 1.1 als unabdingbares Update erscheinen.
Kostenlos? Klar! Download? ca. 70 MB! Empfehlung? Ohne Einschränkung!



Fazit
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Ein kostenloses Office-Paket mit kompletter Funktionalität muss fast zwangsläufig zu einer Empfehlung führen. So lange man keinen Datenaustausch mit Microsoft-Programmen benötigt, ist die volle Empfehlung angebracht.

Aus meiner Sicht problematisch bleiben nur wenige Punkte, die sich aus dem in vielen Fällen notwendigen Zusammenspiel mit Microsoft Office ergeben. Import und Export von Microsoft-Formaten laufen zwar weitgehend ohne Probleme, allerdings werden Makros nicht verarbeitet. OpenOffice.org verfügt über eine eigene Makrosprache, die leider nicht kompatibel ist und auch nicht über eine besonders gute Dokumentation verfügt; mittlerweile gibt es im Internet aber eine Anleitung zum Download.

Insgesamt vergebe ich die Note 2 und meine Empfehlung. Für mich besteht nicht der geringste Grund, für MS-Produkte viel Geld auszugeben.


© Andreas Wilhelm, 07.08.2003


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...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Kill_X

StarOffice 6.0 for free...!

ein Testbericht von 2003-03-16 23:31:28 vom 16.03.2003
Empfehlung: ja
OpenOffice.org, das ist die kostenfreie Version von StarOffice 6, und inzwischen wage ich zu behaupten, der getarnte Betatest...
Damit möchte ich nicht sagen, dass OpenOffice.org nicht gut ist, auf keinen Fall!

OpenOffice.org bietet alles, was das Herz begehrt. Das recht umfangreiche Paket versteht es auch mit MS Office-Dateien (Word und Excel) umzugehen.

OpenOffice.org stammt ursprünglich aus der Softwareschmiede von Sun Microsystems, derselben Firma, die das kostenpflichtige Officepaket StarOffice 6 vertreibt. Da wundert es wohl kaum einen, dass OpenOffice.org auch dieselbe Programmoberfläche und praktisch die gleichen Funktionen wie StarOffice 6 besitzt.

Integriert in OpenOffice.org sind Textverarbeitung (Writer), Tabellenkalkulation (Calc), ein Grafikprogramm für Diagramme und Grafiken (Draw)und eine Präsentationsoftware (Impress). Leider fehlt dem Paket eine Datenbankanwendung, allerdings muss ich zugeben, dass dies für die meisten Benutzer auch nicht weiter schlimm sein wird.

Verfügbar ist OpenOffice.org für praktisch alle gängigen Betriebssysteme und Plattformen. Die aktuelle Version 1.0.2 gibt es für Windows, Linux, Linux PPC (PowerPC, 1.0.1) und Solaris.
Für den Macintosh ist derzeit eine Final Beta (1.0.1)verfügbar, allerdings nur für das Unix-basierte Betriebssystem Mac OS X. Schon allein deshalb wirkt das Paket auch sehr attraktiv, da so ein Datenaustausch zwischen den einzelnen verschiedenen Clients sehr leicht gemacht wird.

Jeder, der Microsoft Office gewohnt ist, muss sich in den jeweiligen Programmen erst einmal zurechtfinden. Die Bedienung ist aber nicht besonders schwer und ähnelt sogar dem Programmaufbau des Microsoft-Produktes. Jeder neue Benutzer sollte sich theoretisch sehr schnell in das Officepaket einfinden können.

Was mich ein wenig enttäuscht hat war, dass die Rechtschreibprüfung für die deutsche Sprache nicht funktioniert hat. Das Programm ließ sämtliche Schreibweisen zu und akzeptierte sogar das Wort 'wrdlbrmfd' was in Wirklichkeit ja gar nicht existiert. Das Lustige dabei ist, dass am Ende eine Meldung erscheint, die Rechtschreibeprüfung ist abgeschlossen...

Alles in Allem ist OpenOffice.org aber doch ein sehr gutes OfficePaket, das vor allem wegen seines Preises (nämlich 0,00 €) bestechen sollte. Etwas mühsam und lang ist jedoch der Download, denn für Windows muss man beispielsweise 50MB aus dem Netz laden. Hier empfiehlt sich dann doch schon eine DSL-Leitung...

Unerschiede zu Microsoft Office liegen natürlich auch vor, auch wenn sie mehr oder weniger klein sind. In punkto Komfort liegt Microsoft Office meiner Meinung nach vorn. OpenOffice.org steht in seinen Funktionen dem MS Officepaket in praktisch nichts nach, lediglich eine Outlook- oder Access-konforme Anwendung ist leider nicht zu finden. Was die beiden Programme Writer und Calc betrifft, so haben sie jedoch eigentlich alle Features, die auch bei Microsoft Office zu finden sind. Sogar die Syntax von Calc zum Funktionen schreiben ist weitgehend analog. Was das Speichern von Dateien betrifft, so bietet die Textverarbeitung Writer die Option an, Dateien im Word-Format (*.DOC) zu speichern. Allerdings empfehle ich das nicht unbedingt, wenn man ausschließlich OpenOffice.org verwenden will. Das eigene Dateiformat von Writer basiert auf XML, leider gibt es derzeit aber keine Konverter für Microsoft Word, falls also ein Datenaustausch zwischen MS Office und OOo geplant ist, so sollte man tatsächlich die optionale Speicherung im Word-Format wählen.

Für alle, die sich wundern, dass dieser Bericht auch bei Ciao zu lesen ist: Dort bin ich als 'mentioner' unterwegs
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
Diescher

Die clevere Alternative

ein Testbericht von 2002-10-22 16:58:09 vom 22.10.2002
Empfehlung: ja
Vor einiger Zeit hat Winword bei mir den Geist aufgegeben. Keine Ahnung,
warum. Das ist aber auch nicht tragisch, weil kurz vorher die c´t
(Zeitschrift für Computer und Technik), die mein Freund regelmäßig liest,
ein umfassendes Softwarepaket mitgeliefert hat. Unter anderem eben
OpenOffice 1.0. Ich hab gerade nochmal nachgesehen: Es war das Heft 12
diesen Jahres.


VORGEPLÄNKEL

OpenOffice ist die OpenSource-Ausgabe von StarOffice, das meines Wissens
derzeit in der Version 6.0 für ca. 70 EUR vermarktet wird, dafür aber eine
Datenbank sowie ein bißchen mehr Support enthält. OpenOffice hingegen ist
völlig frei erhältlich und wird sowohl Privatpersonen als auch Firmen angeboten.

Das Office-Paket setzt sich zusammen aus den Anwendungen Textverarbeitung,
Tabellenkalkulation und Präsentation sowie ein paar weiteren kleinen
Programmen, z.B. einem einfachen Bildbearbeitungsprogramm.
Die Fenster öffnen sich nicht innerhalb einer eigenen Oberfläche (wie dem
"StarDesktop" bei Version 5.2), sondern dierekt auf dem Windows- bzw.
Linux-Desktop. Wenn man OpenOffice neu startet, dauert es ein kleines
Weilchen, bis die Anwendung erscheint, je nachdem, wie leistungsfähig euer
Rechner ist. Ist aber erst einmal ein Fenster geöffnet, öffnen sich auf
Abruf alle anderen Bestandteile fast unmittelbar.

OpenOffice ist mit Import/Export-Filtern ausgestattet, die vor allem für
Word, Exel und Power-Point sehr gut funktionieren. Das heißt, man kann
sowohl entsprechende Dateien mit OpenOffice öffnen und auch mit dem
jeweiligen Anhängsel abspeichern, damit die Dateien auf anderen Rechnern
gelesen werden können. Das betrifft vor allem die Kompatibiltät mit
Windows-Produkten, die sich selbst oftmals strikt weigern, systemfremde
Datein zu lesen. Rein optisch sind die Anwendungen stark den MSOffice-Produkten
angelehnt, was den Umstieg nicht allzuschwer werden läßt.

Erhältlich ist das Programm für lau, wenn man entweder Heft 12 der c´t hat
oder auch als download unter www.openoffice.org. Da ist es nicht zu
übersehen, denn das Logo mit den 2 Schwingen ist direkt auf der ersten
Seite. Der Download-Hinweis befindet sich genau darunter. Man muss sich nur
die richtige Sprache und das Betriebssystem heraussuchen und schon kann das
Herunterladen beginnen. Mit einen ISDN-Anschluss und einer Downloadrate von
7,4 kB pro Sekunde dauert es ca. 2 Stunden, bis alles (die Installationsdatei, das Installationshandbuch und ein deutsches Wörterbuch) auf dem Rechner ist. Mit DSL, das uns die ARCORs leider immer noch nicht gegeben haben, dürfte das Ganze wohl um einiges schneller gehen. Bei der neuen Version SuSe 8.0 ist es ebenfalls dabei.



DIE TEXTVERARBEITUNG

Die Textverarbeitung trägt den schönen Namen „OpenOffice.orgWriter“. Wenn
man dieses Programm öffnet, fühlt man sich als alter Winword-Nutzer sofort heimisch. Die Menüleisten und die Buttons sind gleich bzw. ähnlich. Auf jeden Fall ist zu erkennen, was gemeint ist und außerdem kann man die Buttons den eigenen Bedürfnissen anpassen.

Sämtliche gängigen Schrifttypen findet man wieder- der TrueType-Unterstützung sei Dank. Ebenso sämtliche Funktionen wie Überschriften, Aufzählungen, Anmerkungen, Fußnoten, Kopfzeilen, Tabellen, Silbetrennung, Autokorrektur, Dateivorlagen und so
weiter. Alles aufzuzählen und detaiiliert zu besprechen würde den Rahmen sprengen und ich gehe davon aus, dass jeder Leser Erfahrungen mit dem ein oder anderen Schreibprogramm gemacht hat, so dass er eine ungefähre Vorstellung von dem hat, worüber ich schreibe. Nur soviel: Der Umgang mit Absatzvorlagen geht dank des "Stylisten" wesentlich einfacher von der Hand als unter Word.

So erklär ich hier mal den ein oder anderen Unterschied zu Winword, die mir in den letzten Monaten, in denen ich dieses Textverarbeitungsprogramm nun nutze, aufgefallen sind – also keine Garantie auf Vollständigkeit. Wer mir noch mehr Tips geben kann, den bitte ich um einen Kommentar oder einen Eintrag ins Gästebuch. Danke.

Die RECHTSCHREIBPRÜFUNG ist nicht mitinstalliert. Das hat meines Wissens lizenzrechtliche Gründe. Man muss also etwas mehr aufpassen oder sich die entsprechenden Programme zulegen (dann wohl kostenpflichtig). Aber jeder gebildete Schreiber sollte über ein gesundes Maß an Rechtsschreibkenntnissen verfügen, um nicht auf dieses Hilfsprogramm angewiesen zu sein. Übrigens hat mir bei meinen größeren Arbeiten während des Studiums immer geholfen, den Teax von hinten nach vorn zu lesen. Die Fehler sind auffälliger, wenn man die Worte nicht im Zusammenhang mit anderen liest.

Wie bei StarOffice werden manche Wörter vollständig angeboten, sobald man nur die ersten Buchstaben getippt hat. Dann genügt, wie beim Datum in Word zum Beispiel, ein Klick auf die Enter-Taste und man erspart sich das weiterschreiben. Ist das Wort falsch oder stimmt die Grammatik nicht, kann man einfach weiterschreiben. Wen das nervt, kann die Funktion jederzeit ausschalten. Ich find es immer ganz hilfreich, wenn es sich um lange Worte handelt, die in einem zu schreibenden Text mehrfach auftreten werden.

Das Einfügen von SONDERZEICHEN ist beim ersten Mal recht einfach. Wie gewohnt auswählen und schon ist es da. Anders, wenn man das gleiche Zeichen noch einmal nutzen möchte. Bei Winword genügt es, wenn man erneut auf „Einfügen“ klickt. Im Schreibprogramm von OpenOffice muss man zunächst das Symbol erneut anklicken und dann auf „ok“. Wenigstens bleibt die Markierung bei dem jeweiligen Zeichen, so dass man sich die Suche erspart.

Beim SPEICHERN wird zunächst das Speichern im OpenOffice-Format angeboten, gekennzeichnet durch die Endung .sxw Wer die Dokumente auch auf anderen PC mit Winword nutzen will bzw. irgendetwas an jemanden schickt, der OpenOffice nicht installiert hat, sollte darauf achten, dass er den Text als Winworddokumet (für alle Systeme ab WinWord 6.0 möglich) speichert. Wie oben erwähnt kann zwar OpenOfficeWriter Winword-Dateien lesen, aber anders herum geht es nicht.
Beim Zwischenspeichern wird einmal angezeigt, dass beim Speichern in anderen
Formaten Informationsverluste auftreten können. Bei späteren Zwischenspeicherungen kommt der Hinweis nicht mehr. Bislang sind bei mir noch keine Verluste aufgetreten.

Die ZOOM-Funktion, also die Möglichkeit, sich die geschriebene Seite mal als ganzes anzusehen ist ebenfalls etwas versteckt unter dem Menüpunkt „Datei“ zu finden. Um wieder in den normalen Modus zurückzugelangen, kann man nicht einfach auf „Beenden“ klicken, sondern muss zurück zum Menü.


Nach ein wenig Eingewöhnung fand ich alle wichtigen Funktionen wieder, die
ich auch bei WinWord genutzt habe. Inzwischen hab ich mir auch gemerkt wo
sie stehen. Ich habe und hatte keine Probleme, mich mit dem Programm zurecht
zu finden.



DIE TABELLENKALKULATION

Auch die Tabellenkalkulation (so genannte OpenOfficeCalc) erinnert stark an EXEL und ähnliche Programme. Wer Erfahrung hat, dem dürfte es nicht schwer fallen, sich hier zurecht zu finden. Auch Diagramme lassen sich hiermit erstellen.

Im Vergleich zu EXEL ist mir noch kein Mangel bzw. größerer Unterschied aufgefallen. Bis auf den Punkt, dass die Funktionsassistenten hier Funktionsautopiloten heißen.



DAS PRÄSENTATIONSPROGRAMM

heißt hier OpenOfficeImpress. Ich muss dazu sagen, dass ich mit Power Point wenig bis gar keine Erfahrung hab. Ich kann hier nur sagen, dass dich seit dem ich OpenOffice auf dem Rechner hab auch PowerPoint-Dateien öffnen kann, wenn ich sie zugeschickt bekomme. Und damit gab es bislang keine Probleme.



UND WAS NOCH?

Im Paket enthalten sind außerdem

OpenOfficeDraw, womit man Vektorgrafiken wie bei CorelDraw erstellen kann

und

OpenOfficeMath als Formeleditor.



MEINE ERFAHRUNG UND EMPFEHLUNG

Hauptsächlich nutze ich das Schreibprogramm. Meine Erfahrungen sind, denke ich, oben ganz gut rausgekommen. Da Winword bei mir nicht mehr will, kam mir das Heft 12/2002 der c´t sehr gelegen.

Ich hab mich gut mit OpenOffice angefreundet und kann mich nicht beschweren.

Die Installation war kinderleicht und ich kann meine alten WinWord – Dateien
weiterhin lesen.

So, und wer vom schißteuren MS-Office auf OpenOffice umgestiegen ist, kann ja auch gleich Windows von der Platte putzen und auf Linux umsteigen....

WinWord vergessende Grüße
Diescher
...
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Bewertung Testbericht:sehr hilfreich
marchi

Kostenlose, sehr gelunge Alternative zu Microsoft Office

ein Testbericht von 2002-08-05 10:43:22 vom 05.08.2002
Empfehlung: ja
Tja, nachdem mein Alter PC nun endgültig den Geist aufgegeben hatte, musste natürlich ein neuer her.
Da dieser 900 Euro kostete, und ich mir auch gleich einen neuen Drucker um 117 Euro dazuleistete, gingen meine ganzen Ersparnisse drauf.
Auf meinem alten PC hatte ich nur eine uralt-Version von MS Works drauf, und für ein neues Office-Paket war einfach kein Geld mehr da, vor allem nachdem Microsoft solche Wucherpreise dafür verlangt.

Als Alternative stach mir Staroffice 6.0 ins Auge, ein komplettes Office-Paket aus dem Hause Sun, unter 100 Euro. Nachdem ich mich via Internet ein wenig darüber informiert habe, bin ich durch einen Link auf OpenOffice.org gestoßen.

Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentationsprogramm, vollkommen umsonst.
Ich dachte mir, schaden kann's ja nicht, und hab mir das Paket heruntergeladen und installiert:


Allgemeine Informationen zu Openoffice 1.0
OpenOffice 1.0 ist eine freie und kostenlose Variante von StarOffice. Es besteht aus folgenden Anwendungen:
Writer (Textverarbeitung), Calc (Tabellenkalkulation), Impress (Präsentation), Draw (Zeichnen), Math (Formel-Generator) sowie einem HTML-Editor.
OpenOffice 1.0 ist kompatibel zu Microsoft Office. Weiters belegt OpenOffice 1.0 nur ca. 114 MB auf der Festplatte (unter Windows XP).
OpenOffice 1.0 ist in mehreren Sprachen verfügbar, auch in Deutsch.


Persönliche Erfahrungen mit Openoffice 1.0
Da die Anschaffung eines neuen PC's ein riesiges Loch in meine Geldbörse gerissen hatte, konnte ich mir MS Office nicht leisten. Also entschied ich mich dazu, Openoffice 1.0 downzuloaden. Anfangs dachte ich, eine kostenlose Variante eines kompletten Officepaketes.....das kann nicht viel heißen, aber es kam ganz anders, ich war angenehm überrascht:

Der Download dauerte ca. 20 min (mit Kabelmodem). Die Installation ist sehr einfach und geht auch recht schnell voran (man kann sich dazu aber auch eine Installationsanleitung von www.openoffice.org runterladen).

Writer:
Ein vollwertiges Textverarbeitungsprogramm, das alle Funktionen bietet, die man von einem Textverarbeitungsprogramm erwartet: neben einfachen Texten kann man auch Serienbriefe, Indexe und Verzeichnisse, Briefe, Faxe usw. erstellen.

Calc:
Ähnlich wie mit Excel kann man einfache Tabellen, Formeln, Formatierungen, Diagramme, usw. erstellen.

Impress:
Professionelle Präsentationen können mit diesem Modul erstellt werden, zahlreiche Effekte und Animationen peppen diese zusätzlich auf.

Draw:
Zeichenprogramm, "Paint"-ähnlich, hatte ich allerdings noch nicht in Verwendung.

HTML-Editor:
habe ich auch noch nicht benutzt.

Zu Writer, Calc, und Impress gibt's folgendes zu sagen: die Oberfläche bzw. die Bedienung ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig (vor allem wenn man MS Office gewöhnt ist), allerdings gewöhnt man sich recht schnell daran. Sämtliche Dokumente lassen sich auch in MS-Office-Formaten abspeichern, ebenso können MS-Office Dokumente problemlos mit den Openoffice-Modulen geöffnet und bearbeitet werden.

Mittlerweile gibt's glaub ich auch schon ein Update, aber soviel ich weiß einstweilen nur in Englisch.
Bugs sind mir einstweilen noch keine aufgefallen, da ich OpenOffice wirklich nur minimal, also für den privaten Gebrauch nutze. Einmal schnell ein Briefchen geschrieben, oder eine kleine Tabelle erstellt, aber mehr schon nicht mehr. Bis jetzt hat alles wunderbar funktioniert.

Für den privaten Gebrauch ist Openoffice wärmstens zu empfehlen. Schließlich ist es kostenlos und beinhaltet sämtliche Module, die für den täglichen Gebrauch benötigt werden. Einzig eine Datenbank und ein Email-Programm sind nicht integriert, allerdings, gibt's dafür ja jede Menge Alternativen (Outlook Express, Eudora, usw.). Und eine Datenbank benutze ich privat eigentlich auch nicht. Bis jetzt hab ich eigentlich nichts an dem Programm auszusetzen.

Wer also eine kostengünstige Alternative zu MS Office sucht, für den ist OpenOffice 1.0 genau das richtige.

Großes Lob an die Entwickler dieses Open-Source-Projektes!!! :-)


(Weitere Infos und Screenshots gibt's unter www.openoffice.org)
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Produktbeschreibung OpenOffice.org 1.0

 
Allgemeine Informationen OpenOffice.org 1.0
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Allgemeine Informationen
Kategorie: Office-Software 
Typ: Office 
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