Nach der Geburt unseres Sohnes im April 2001 spielten wir mit dem Gedanken, uns einen Camcorder anzuschaffen, denn schließlich wollten wir das Heranwachsen, das ja gerade im Baby - und Kleinkindalter am Interessantesten ist, in Bild und Ton festhalten. Ende September 2001 setzten wir unser Vorhaben in die Tat um. Eigentlich hatten wir uns ein Preislimit von 2000 DM gesetzt, da ich aber auf gewisse Funktionen wie z.B. Photoshot auf Speichermedium mit Übertragung zum PC nicht verzichten wollte, gab es zu diesem Zeitpunkt in der Preiskategorie nichts, was meinen Anforderungen gerecht wurde. Nach einiger Überlegung entschieden wir uns dann für den
Panasonic NV DS 38 EG
zum damaligen Preis von 2499 DM. Die meisten Informationen über das Gerät hatten wir uns bereits über das Internet eingeholt, also bestellten wir uns das Gerät schlicht und einfach bei Baur.
Die Zeit wollte natürlich nicht vergehen und die Vorfreude war riesig, doch endlich, an einem Samstag Anfang Oktober, klingelte der Paketmann. Freudestrahlend nahm ich das Paket entgegen und machte mich sofort ans auspacken. Logischerweise hatten wir natürlich gleich 2 DV-Cassetten mit bestellt.
Außer dem Camcorder selbst gehörten noch folgende Utensilien zum mitgelieferten
Zubehör
Netzadapter mit Eingangskabel und Netzkabel
Lithium-Akku CGR D08R 7,2 V 800 mAh
Fernbedienung mit Knopfzelle
Objektivdeckel
AV Kabel
Schulterriemen
SD Speicherkarte 8 MB
PC Anschlußkit + Software
Die ersten Schritte / Erste Eindrücke
- Zuallererst habe ich mich an das Studieren der Bedienungsanleitung gemacht, die natürlich Pflichtlektüre sein sollte. Aber keine Angst, sie ist verständlich geschrieben und übersichtlich aufgebaut.
- Begonnen habe ich mit dem Aufladen des Akkus in der dafür mitgelieferten Ladestation, was 1 Stunde dauerte.
Das Akku läßt sich leicht unterhalb des Suchers einschieben, wenn es klickt, ist es befestigt.
- Im Anschluß daran habe ich eine Mini-DV in den Camcorder eingesetzt. An der rechten Seite befindet sich das dafür vorgesehen Fach. Man betätigt den Eject-Button und das Fach öffnet automatisch. Nun braucht man den Datenträger nur noch in Pfeilrichtung einzusetzen und wieder zu schließen.
- Nun habe ich die 8 MB SD Speicherkarte für die Fotos eingesetzt. Dazu klappt man an der linken Seite den LCD-Bildschirm aus. Dahinter verbirgt sich der Schacht für die SD-Card. Hier schiebt man den Open-Regler nach rechts und das Klappfach öffnet sich. Nun schiebt man die SD-Card in die Öffnung und schließt das Fach wieder. Alles kinderleicht.
Das war für's Erste eigentlich schon alles und ich konnte bereits mit meinen ersten Aufnahmen beginnen, wofür ich lediglich den roten Knopf am Off/On Schalter drücken mußte. Ein weiterer Knopfdruck stoppte die Aufnahme sofort.
Die wichtigsten Bedienelemente sind funktionell und übersichtlich angebracht und lassen sich leicht und ohne Probleme bedienen. Nachdem man den Camcorder eingeschaltet hat, hat man die Möglichkeit, den Sucher nach oben zu richten und durch die Augenmuschel zu schauen, aber der komfortablere Weg ist natürlich das Ausklappen des Bildschirms, wodurch der Sucher automatisch ausschaltet.
Auch das Fotografieren ist sehr einfach in der Ausführung. Das Einlegen der Speicherkarte bekommt auch ein Laie ohne große Schwierigkeiten hin. Nun braucht man lediglich den Modus der Kamera von Tape auf Card zu stellen, und kann nun ganz
einfach per Knopfdruck Fotos machen. Mit der besten Auflösung (640 x 480 Pixel) lassen sich bis zu 40 Bilder auf der Karte speichern, mit der ökonomischsten bis zu 180. Wer aber ein bißchen was geboten haben möchte, sollte hier schon die beste Qualität wählen, wem die Kapazität zu gering ist, der kann sich SD Karten mit Kapazitäten von bis zu 256 MB besorgen. Die Bilder werden im Format JPEG aufgezeichnet und lassen sich mittels Software DV-Studio 2 und serieller Schnittstelle auf den PC übertragen. Das Programm läuft mit den Betriebssystemen Windows 95/98/Me und erleichtert das Archivieren der übertragenen Dateien oder das Erstellen von eigenen DV-Alben.
Zusammenfassend würde ich meinen ersten Eindruck als sehr positiv bezeichnen. Ohne große Schwierigkeiten kann man, auch als Laie, das Gerät innerhalb kürzester Zeit bedienen und die wichtigsten Funktionen ausführen.
Nach einiger Zeit, wenn man die Kamera längere Zeit benutzt hat, lernt man natürlich auch die technischen Feinheiten eines solchen Gerätes besser kennen. Ich glaube, dass ich den Camcorder jetzt lange genug benutzt habe, um euch mit weiteren wichtigen Informationen zu versorgen. Kommen wir also auf die
Technischen Details
- AKKU
Die Kapazität des mitgelieferten Lithium-Akkus ist ziemlich knapp bemessen. Der Hersteller gibt zwar eine durchschnittliche Aufnahmedauer von ca. 50 min. an, die aber, vor allem im Betrieb mit dem 2,5 Zoll LCD Monitor, der ein wahrer Stromfresser ist, deutlich unterschritten werden kann. Wenn man also längere Aufnahmen tätigen will, empfiehlt sich der Kauf eines leistungsfähigeren Akkus.
Empfehlen kann ich hier das CGP D320 7,2 V 2800 mAh, das ca. 3 Stunden durchhält.
- GEWICHT / ABMESSUNG
Das Gewicht des Camcorders von 640 g ( + Akkugewicht ) ist leicht genug, um ohne größere Anstrengungen längere Zeit Aufnahmen zu tätigen und liegt mit seinen Maßen von 77 x 96 x 179 mm (B x H x T) sicher in der Hand.
-BILDWANDLER / AUFLÖSUNG / ZOOM
Der 1/4-Inch CCD.Bildwandler arbeitet mit 800.000 Pixeln, 15 x Optischem und bis zu 600 x DigitalZoom.
- AUDIO
Das Gerät zeichnet den Ton in 16 Bit Bandbreite mit 48 kHz über 2 Kanäle oder in 12 Bit mit 32 kHz über 4 Spuren auf. Stereo selbstverständlich. Natürlich ist im 16 Bit Modus die Tonqualität besser, da aber nur über 2 Kanäle aufgenommen wird, wird beim Nachvertonen der Originalton gelöscht. Im 12 Bit Modus nutzt man 2 Kanäle für den Originalton und 2 für die Nachvertonung, macht dafür aber Abstriche in der Qualität.
- ANSCHLÜSSE
Der Camcorder ist mit reichlich Anschlüssen ausgestattet u.a. mit einer digitalen Schnittstelle.
Damit stehen einem Tür und Tor offen. Man kann problemlos seine Aufzeichnungen auf die Medien externer Geräte übertragen, umgekehrt natürlich auch, dazu über die DV-Schnittstelle auch digital.
Das Wiedergeben von Aufzeichnungen auf einem Fernsehgerät ist mittels des AV-Ausgangs kinderleicht, wozu auch der S-Videoanschluß genutzt werden kann. Das Kabel war aber nicht in der Lieferung enthalten.
Man hat sogar die Möglichkeit, per Edit- und S-Video Ausgangsbuchsen, das Gerät an einen Videodrucker anzuschließen und Standbilder automatisch auszudrucken. Auch hierfür wird kabelmäßig aber wieder Sonderzubehör benötigt.
Der D.Still Pictureausgang dient zur Übertragung von Daten auf den PC. Ein kleiner Wermutstropfen ist, dass die Übertragung nur über serielle Schnittstelle funktioniert. Ein Übertragung via USB wegen der schnelleren Datenübertragung wäre sicherlich von Vorteil gewesen.
Erweiterte Funktionen / Besonderheiten
Wie bereits oben in meinen ersten Eindrücken beschrieben, kann man das Gerät auch als Anfänger relativ schnell problemlos bedienen. Natürlich hat das Gerät noch mehr zu bieten, worauf ich hier jetzt einmal kurz eingehen möchte.
- Digitale Effekte
Hier gibt es eine Reihe von verschiedenen Effekten, manche mehr oder weniger sinnvoll. Es ist eben auch ein wenig Spielerei dabei. Zu erwähnen sind Stroboskop, Wipe (Vorhang) oder Mix (Bilder gehen aus 2 Szenen in einander über ). Schwarz/Weiß-Aufnahmen oder Filmen in Negativ ist ebenfalls möglich.
- Aufnahme Setup
Hier ist zu erwähnen, dass man die Möglichkeit hat, im sogenannten Long Play Modus aufzunehmen. Diese Funktion muß natürlich von dem Gerät unterstützt werden, an dem man die Aufnahmen später anschauen will.
Die Tonspur wird hier ebenfalls eingestellt, außerdem kann man über die Wind Cut Funktion störende Windgeräusche bei Aufnahmen reduzieren. Die Zoom Mikrophon - Funktion kann hier ebenfalls aktiviert werden, um das Mikrophon auf veränderte Umgebungsgeräusche zu sensibilisieren.
- Kino Funktion
Nichts anderes wie eine Aufnahmemöglichkeit in einem kinoähnlichen Breitbildformat
- Bewegungs Sensor Funktion
Tolle Funktion, die man als Raumüberwachung benutzen kann
- 0 Licht Nachtsicht Funktion
Das Gerät arbeitet hier mit Infrarot - Strahlen. Nur in absoluter Dunkelheit verwenden, andernfalls kann das Gerät starke beschädigt werden.
- Manueller Weissabgleich
Spezielle Funktion, um die natürlichen Farben bestimmten Aufnahmesituationen und Lichtverhältnissen anzupassen. Das Aufnehmen mit natürlichen Farben wird als Weissabgleich bezeichnet.
Ich denke, damit sind die wichtigsten Funktionen angesprochen. Natürlich gibt es noch viel mehr, aber die hier alle aufzuzeigen, würde ein wenig den Rahmen sprengen.
Erfahrung / Meinung / Fazit
Den Großteil meiner Meinung spiegeln bereits die ausführlichen Beschreibungen oben wider. Für mich ist die NV DS 38 EG ein Gerät der Spitzenklasse. Gerade für mich als Einsteiger in dieser Technologie bietet dieser Camcorder alles, was das Herz begehrt. Natürlich gibt es kein perfektes Gerät, so auch nicht dieses. Nach längerem Gebrauch mußte ich feststellen, dass die Aufnahmen an schwach beleuchteten Orten trotz Einsatzes des Schwachlicht-Modus, manuellem Weissabgleich oder Gain Up-Bildaufheller an Schärfe und Kontrast verlieren. Für Profis empfiehlt sich hier wohl nur der Einsatz einer zusätzlichen Viedeolampe. Nachteilig empfinde ich ebenfalls, dass die Übertragung der Daten zum PC nur über serielle Schnittstelle funktioniert, eine USB-Übertragung wäre wohl des Guten zuviel gewesen. Ein weiteres Manko ist für mich die Speicherkarte, die ausschließlich bei Panasonic-Geräten funktioniert. Damit wird einem die Flexibilität genommen, sich über diverser Medienformaten anderer Hersteller auszutauschen. Hier an dieser Stelle möchte ich die Vor und Nachteile des Gerätes noch mal kurz zusammenfassen.
-Vorteile
- Vielfältige Anschlussmöglichkeiten incl. digitaler Schnittstelle
- Longplay- Modus
- Breitbildformat
- Mikrophon-Zoom
- Windgeräuschfilter
- Einfaches Handling
- 0-Lux-Modus für z.B. Nachtaufnahmen
- Raumüberwachung
- Photoshot incl. Bildübertragung auf den PC
- Raumüberwachung
- Nachteile
- PC-Übertragung per serieller Schnittstelle
- Der mitgelieferte Akku hat eine zu geringe Kapazität
- Schlechtere Bildqualität an schwach beleuchteten Orten
- Speicherkarte ist nur mit Panasonic-Geräten kompatibel
Alles in allem bin ich mit diesem Gerät bestens bedient. Da ich kein Profi bin, kann ich leicht über die Nachteile hinwegsehen, die in der Gesamtheit meiner Meinung nach als sehr geringfügig einzustufen sind. Ich empfehle das Gerät jedem Interessierten zum Kauf, sowohl für den Einsteiger, als auch für Jemandem mit bereits gehobenen Ansprüchen. Der damalige Preisleistungsverhältnis war vollkommen in Ordnung, der Preis heute dürfte sich vielleicht schon darunter bewegen.
Auf der aktuellen Seite www.Panasonic.de steht leider nicht mehr viel über den Camcorder, ich weiß aber, dass das Gerät in zahlreichen Tests von Fachzeitungen als Sieger hervorgegangen ist.
HR - Herbert Richter HR 4-Loch KFZ Auto Halterung Halter Fotogewinde für Panasonic NV-DS27 NV-DS28 NV-DS29 NV-DS3 NV-DS30 NV-DS33 NV-DS35 NV-DS37 NV-DS38 NV-DS55 NV-DS60 NV-DS65 NV-DS77 NV-DS8 NV-DS88 NV-DS89 NV-DS99 NV-DS990 NV-EX3 NV-GS3 NV-GS5 NV-GS7 N
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¹ Alle Preisangaben inkl. MwSt. und ggf. zzgl. Versand. Zwischenzeitl. Änderung der Preise, Lieferzeiten & Lieferkosten sind in Einzelfällen möglich. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr.
Ein wahres Schmuckstück
ein Testbericht von Elchkopf2004-01-12 10:26:56vom 12.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: DV-Eingang, scharfes Bild, Weitwinkel...Nachteile/Kritik: Bildstabilisator, keine USB-Schnittstelle
Urlaubsvideos drehen. Familienfeiern filmen. Eigene Filme und Musikvideos realisieren. Für all diese Vorhaben benötigt man eine Videokamera, auch Camcorder genannt. Ich habe mich nach langen Überlegungen für die Panasonic NV-DS 38 EG entschieden – eine sehr gute Wahl, wie ich heute finde. Und heute werde ich dieses Gerät einmal vorstellen und von meinen Erfahrungen damit berichten.
Zunächst erst einmal zu den technischen Daten des Camcorders, welche für die Meisten am interessantesten sein dürften.
• Lieferumfang / Zubehör
Der Preis für den Camcorder beträgt laut Herstellerangaben 1277 €, es gibt ihn jedoch bei manchem Händler schon für knapp 900 € (zu diesem Preis habe ich die Kamera auch bekommen). Geliefert wird neben dem eigentlichen Gerät mit Handgriffriemen eine Fernbedienung, Objektivdeckel, Netzadapter und Ladegerät, ein Lithium-Ionen-Akku, ein AV-Kabel, ein Schultertrageriemen, eine 8 MB Speicherkarte und ein PC-Anschluss-Paket. In diesem befinden sich Software (DV-Studio 2) und Kabel für Einzelbilder. Alles in allem sehr umfangreich wie ich finde, allerdings müssen die Mini-DV-Kassetten selber gekauft werden. Empfehlenswert sind hier vor allen Dingen jene von TDK, wo ein 5er-Pack (60 Minuten Laufzeit) gerade einmal 20 € kostet.
Der Akku hält zwar eine gute Stunde, könnte damit aber manchem Anspruch vielleicht nicht unbedingt Rechnung tragen – hier sollte der Kauf eines zusätzlichen Akkumulators in Betracht gezogen werden. Die Garantie für das Gerät beträgt 12 Monate laut Hersteller, beim Händler hat man nach EU-Richtlinie das Recht auf 24 Monate Gewährleistung. Ganz vergessen zu erwähnen habe ich das Handbuch, welches ganze 200 Seiten dick und in vier Sprachen verfasst ist. Es ist sehr hilfreich und sollte von jedem Neuling auf dem Gebiet der Digital-Camcorder gelesen werden.
Weitere Informationen finden Interessierte direkt bei dem Unternehmen PANASONIC, welches im Internet unter http://www.panasonic.de gefunden und über Telefon per 040/85490 kontaktiert werden kann.
• Bild
Der zu verwendende Kassettentyp beim NV-DS 38 EG Camcorder ist Mini-DV, das System wird allgemein als DV bezeichnet. Die Kamera wiegt 719 Gramm und misst 8 cm in der Breite, 10 cm in der Höhe und sie ist ganze 18 cm tief. Ein 15facher Zoomfaktor bei 44° Weitwinkel ist ebenfalls erwähnenswert. Für ganz Interessierte sei erwähnt, dass das vorhandene Filtergewinde 37 mm beträgt.
Im Inneren des Gerätes arbeitet ein ¼ Zoll-Chip mit 800.000 Pixeln. Als Suchertyp steht ein Farb-LCD mit einer Auflösung von 113.000 Pixeln zur Verfügung, dessen Display-Größe beträgt 2,5 Zoll. Die einzulegenden Kassetten dürfen eine maximale Spielzeit von 80 Minuten besitzen, im Longplay-Modus dürfen maximal 120 Minuten erreicht werden.
• Video
Hier ist vor allen Dingen die Aufnahme in 16:9 erwähnenswert – für Besitzer eines solchen Fernsehers ist dieses Feature Gold wert ! Für die Aufnahme stehen diverse Digitaleffekte wie beispielsweise ‚Stroboskop’ zur Verfügung. Damit kann man richtig Eindruck machen – ob diese Effekte allerdings notwendig sind, wenn man die Aufnahmen sowieso im Nachhinein schneiden möchte – das ist sicherlich Ansichtssache. Ich verwende für den Schnitt das System Pinnacle DV-Studio Deluxe für 449 €.
Zoomen kann man mit der Kamera auch: optisch ist 15 fach möglich, digital kann man sogar mit 600 fach arbeiten. Allerdings ist dies nur sehr selten notwendig – vielfach wird
dieser für Aufnahmen im Makro-Bereich seine Anwendung finden.
Bei schwachem Licht kann mit der Option Schwachlicht-Modus und Weißabgleich gearbeitet werden. Allerdings bringt dies nicht sonderlich viel, wie ich gleich unter dem Punkt „Kritik“ ausführen werden. Hier kann eigentlich nur mit einer zusätzlichen Videolampe Abhilfe geschaffen werden.
Die Betriebstemperatur der Kamera liegt bei 0-40 Grad Celsius. Nun ja, ich habe auch schon im Winter damit gefilmt und keine Probleme bei -8 Grad mit ihr gehabt. Dennoch würde ich das Glück nicht allzu oft strapazieren und mich an die Angaben des Herstellers halten. Hat man den Camcorder in einer kalten Umgebung genutzt, so bildet sich das sogenannte Kondenswasser und das Gerät muss sich erst wieder regenerieren.
• Audio
Eine Nachvertonung ist bei der Panasonic-Kamera möglich, eine manuelle Tonaussteuerung dagegen nicht. Ich empfehle trotzdem die Nachbearbeitung an einem Schnittsystem, beispielsweise am PC. Ein Mikrofon mit eingebautem Zoom ist vorhanden, sogar ein Windfilter ist integriert – dieser filtert bei tieferen Frequenzen das sogenannte, typische „Windblubbern“ heraus. Wer besonderen Wert auf guten Live-Ton legt, der kann beim hier vorgestellten Gerät ein externes Mikrofon anschließen.Eine Wiedergabe von MP3 ist leider nicht möglich, aber darauf kann man wohl auch verzichten.
• Foto
Die mit der Auflösung von maximal 640 x 480 Pixel gemachten digitalen Fotos können auf einer SD (Smartmedia)-Card gespeichert werden. Eine Fotoschnittstelle für die Verbindung zum PC (RS-232) ist am Gerät selber vorhanden. Einen Blitz sucht man vergeblich, somit entfällt auch die Frage nach der regelbaren Blitzstärke.
• Anschlüsse
Bei den Anschlüssen glänzt die Panasonic mit einem Digitalein- als auch mit einem Digitalausgang. Lobenswert sind dann auch die Analogein- und Ausgänge, denn damit ist eine Umwandlung alter analoger Aufnahmen in digitale Bilder möglich. Viele Kameras in der vorgestellten Preisklasse (z.B. JVC) bieten diese Funktionen nicht ! Desweiteren existiert ein Audio Line in, ein Mikrofon, Kopfhörer und Zubehörschuh. Eine Schnittsteuerbuchse macht das Ganze komplett.
• Besonderheiten
Die Panasonic NV-DS 38 EG hat ein schönes Feature integriert, welches sich Bewegungs-Sensor nennt. Mit Hilfe dieser Funktion wird der Camcorder zur Überwachungskamera. So schaltet man beispielsweise einfach den Sensor an (die Kamera muss während dieser Zeit allerdings mit Strom versorgt sein) und das Gerät startet die Aufnahme, sobald sich jemand in deren Sichtbereich bewegt. Erfreulich daran ist, dass dies sogar nachts per Infrarotmodus funktioniert. Erst wenn sich nichts mehr bewegt stoppt die Aufnahme.
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Kritik
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Es fehlt ein USB-Anschluß ! Dieses Manko ist aufgrund der anderen vorhandenen Anschlüsse sicherlich nicht allzutragisch – allerdings wäre ein solcher schon angebracht, gerade in Hinblick auf die Übertragung der Fotos auf den heimischen PC.
Der Bildstabilisator arbeitet ziemlich mäßig und macht sich des Öfteren durch leichtes Zittern bemerkbar. Dadurch macht er einen nicht ganz überzeugenden Eindruck. Im Bereich der Tonqualität leistet sich der Panasonic-Camcorder ebenfalls leichte Aussetzer: den Filmaufnahmen fehlen sowohl Bässe als auch manchmal Höhen. Dadurch klingen die fertigen Ergebnisse dann auch ein wenig flach.
Auf einen letzten Punkt möchte ich noch schnell aufmerksam machen: die Aufnahme bei schwacher Beleuchtung. Hier bleichen die Farben etwas aus und es macht sich ein starkes Rauschen bemerkbar. Nun gut, dieses Problem dürften erst Camcorder aus einem höheren Preissegment beheben.
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Fazit
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Ein Camcorder der Spitzenklasse – mehr kann man zu diesem Gerät eigentlich nicht sagen. Zahlreiche Testsiege und hervorragende Bewertungen in Fachzeitschriften runden den guten Gesamteindruck dieses Gerätes ab. Trotz der erwähnten kleinen Schwächen kann ich die Panasonic NV-DS 38 EG bedingungslos empfehlen – für den Preis von 1277 € erhält der Käufer ein Produkt, bei dem sowohl Preis als auch Leistung in völligem Einklang miteinander stehen.
ein Testbericht von s_oliver2002-06-14 15:55:04vom 14.06.2002Empfehlung: ja
Hallo liebe Community.
Mein heutiger Bericht widmet sich meiner Neuanschaffung. Es handelt sich um den digitalen Camcorder von Panasonic , die DV-DS 27 (leider gibt es diese Rubrik bei Yopi nicht, deshalb habe ich diese gewählt, der der Camcorder der 38 ähnelt) Bei dem Camcorder handelt es sich um das Einsteigermodell von Panasonic in der digitalen Videobearbeitung. Wie auch schon bei meiner vorherigen Berichten werde ich diesen folgendermaßen gliedern:
Ausstattung und mitgeliefertes Zubehör:
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Die Panasonic DV-DS 27
bietet mit ihren 800.000 Pixel eine hervorragende Bildschirmauflösung. Klar gibt es auch Kameras mit höherer Auflösung, nur für den Hobbyfilmer ist diese Auflösung mehr als Ausreichend.
Die Panasonic hat neben dem 15-fachen optischen Zoom einen 600-fachen Digitalzoom. Ich kann nur jedem empfehlen beim Kauf einer Kamera nicht auf den digitalen Zoom zu schauen. Es ist zwar ein nettes Feature aber nur in Verbindung mit einem Stativ, weil sich sonst das wackeln nicht eliminieren lässt. Selbst der Superbildstabilisator kann dann ohne Stativ nicht helfen.
Wie die meisten anderen Camcorder hat die Panasonic auch einen 0-Lux Night View. Dieser ist nötig, wenn Nachts gefilmt werden soll.
Wie bei jedem Camcorder ist neben dem herkömmlichen Mini-Bildschirm ein 2,5“ großer LCD-Bildschirm integriert. Dieser ist wesentlich komfortabler als der kleine Bildschirm.
Des weiteren besitzt der Camcorder natürlich auch ein Stereomikrofon mit einer sog. Zoomfunktion. Auch lassen sich störende Windgeräusche mit dem Gerät herausfiltern.
Das Highlight dieses Gerätes sind die diversen digitalen Effekte. Man kann z.B. einen Film als negativ sehen, die Darstellung als Mosaik betrachten. Diese Effekte sind teilweise wirklich sehr interessant.
Leider besitzt der Camcorder keinen Speicherchip um Standbilder zu speichern. Wer diese Feature möchte muss schon ein wenig mehr in die Tasche greifen.
Das mitgelieferte Zubehör enthält folgende Sachen. Einen Li-Ionen Akku mit externem Ladegerät. Dies hat den großen Vorteil, dass durch den Kauf eines weiteren Akkus immer der andere wieder geladen werden kann. Die Ladezeit sowie die Spielzeit betragen ca. 1 Stunde. An dem Ladegerät kann die Kamera auch direkt angeschlossen werden. Dies ist hilfreich wenn die Kamera zu Hause zum abspielen benötigt wird. Weiterhin war ein DV-Kassette enthalten. Dies ist das Speichermedium für die Filme. Neben den bereits genannten Zubehörteilen gibt es natürlich noch ein Audio-Video-Kabel um den Camcorder am Fernseher oder am Videorecorder anzuschliessen. Eine Tasche und ein Kabel für den Anschluss am PC sucht man leider vergebens.
Bedienkomfort:
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Mit Ihren gut 600g liegt die Panasonic im Mittelmaß der aktuellen Camcordergeneration. Im ersten Moment empfindet man sie wirklich nicht als sehr schwer doch mit der Zeit merkt man ihr Gewicht schon, gerade wenn man Neuling ist. Die Abmessung von (75x96x175) sind mehr als ok. Was am Anfang jedoch etwas gewöhnungsbedürftig ist, ist der Knopf zum Einschalten der Aufnahme bzw. für die Pause. In der ersten Zeit musste ich mir die zweite Hand zur Hilfe nehmen. Auch die Funktionen für das Menü lassen sich nicht ganz einfach am Anfang finden. Die Macht der Gewohnheit wird aber sicher nach einer gewissen Zeit das nötige KnowHow geben.
Technische Daten:
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Da ich nicht der Techniker schlechthin bin und ich hier nicht nur nackte Facts aufzeigen möchte, bitte ich Euch, natürlich nur wenn es interessiert, direkt auf der Homepage bei Panasonic zu schauen.
Fazit:
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Mit seinen knapp 800 Euro ist dieser Camcorder auf jeden Fall sein Geld wert. Klar, es gibt immer Geräte die das eine oder andere mehr können, nur jeder muss für sich seinen Nutzen klar bestimmen, und da bietet die Panasonic meiner Meinung nach für mich alles nötige. Was ich einzig zu kritisieren habe ist die fehlende Tasche für den Camcorder. Da sollte Panasonic ruhig 20-30 Euro mehr verlangen, dafür diese aber gleich mitliefern.
ein Testbericht von rmantz2002-05-11 12:44:43vom 11.05.2002Empfehlung: ja
Nach längerem Warten gab es vor den diversen Feiern zum Jahresende einen Camcorder. Die Wahl fiel auf die Panasonic NV-DS38EG. Die Camera gehört zu der Reihe DV.. 27/28/37/38. Doch zu den Unterschieden, Eigenschaften und Erfahrungen im Folgenden mehr.
Zusammengebaut sieht das Ganze noch recht einfach aus, aber mit dem Öffnen des Paketes kommt ein erster Schreck. Fein säuberlich verpackt überraschen diverse Kabel, Tüten, Hefte und
die Camera den unbedarften neuen Eigentümer.
Das dickste Heft (200 Seiten) ist die viersprachige Bedienungsanleitung. Ich halte es für durchaus zweckmäßig zunächst einen Blick in die Anleitung zu werfen und dann den Zusammenbau zu beginnen. Zum Beispiel das Fach für die Lithiumzelle der eingebauten Uhr hätte ich nicht so schnell gefunden.
Was gehört nun dazu :
Camcorder mit Handgriffriemen, Netzadapter und Ladegerät, Akku (Lithium 7,2V , 800mAh), Fernbedienung, Objektivdeckel, AV-Kabel, Schultertrageriemen, 8 MB Speicherkarte, und PC-Anschlusskit (Software + Kabel für Einzelbilder). Bei der Software handelt es sich um DV-Studio 2 (Version 1) für Win 95/98.
Als weiteres Zubehör notwendig ist mindestens eine Mini-DV-Cassette, die leider nicht zum Lieferumfang gehört. Empfehlen würde ich noch einen weiteren Akku, da der original Akku nur gut eine Stunde Aufnahmezeit schafft, und eine Tragetasche als Schutz. Für Innenaufnahmen ist eine Fotolampe noch ratsam.
Aber zurück zur Camera, bevor ihr die Bedienungsanleitung durcharbeitet und alles zusammensetzt, nehmt das Ladegerät und ladet den Akku. Das erste Laden dauert rund eine Stunde. Nach dieser Zeit seid ihr auch sicher soweit, mit den ersten Aufnahmen beginnen zu können.
3. Erfahrungen
Mit der Automatic (Blende und Belichtung) gelingen auch schon die ersten Aufnahmen und Fotos sehr gut. Macht einige Aufnahmen mit unterschiedlicher Beleuchtung (zum Beispiel im Zimmer, draußen bei bedecktem Himmel und bei Sonne), sowie mit den Zoomfunktionen. Schaut es euch in Ruhe an und versucht es dann bei schwacher Beleuchtung mit manuellem Weißabgleich, Gegenlichtaufnahmen mit Gegenlichtkorrektur und den diversen Optionen der Camera. Mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen sollten die Aufnahmen für die Feier und im Urlaub gelingen. Ich habe einige Stunden damit verbracht, um mir die Optionen anzusehen. Nur die wenigsten Punkte davon benutze ich regelmäßig, die meisten Menüpunkte (dienstbare digitale Geister) halten bei mir Winterschlaf..
Bedienung allgemein :
Die Camera liegt gut in der Hand und ist mit 730 g auch nicht zu schwer (mit Akku, Cassette, Trageriemen..) Zunächst sehr gewöhnungsbedürftig ist das Auswahl-Menü. Vorne sind seitlich Taster und ein Stellrad mit Microschalter angebracht. Über den untersten Taster wird das Menü aufgerufen bzw beendet. Durch Drehen und Drücken des Stellrades werden die vielfältigen Optionen gewählt. Ich verzichte hier darauf diese alle zu nennen, da ich dann seitenlang schreiben müßte (eine Aufzählung bzw. einen Link findet ihr unter technische Daten / Merkmale weiter unten). Ist der seitliche LCD-Monitor aufgeklappt, muß man die Knöpfe ertasten (oder die Cam absetzen). Die Beschriftung der Bedienelemente ist gut und im Anfang hilfreich. Nach einiger Nutzung muß ich aber sagen, das die Menüaufteilung und Bedienung doch gut ist.
Mit Aufklappen des LCD-Monitors wird dieser eingeschaltet und beim Zuklappen wieder ausgeschaltet. Die Farbwiedergabe, Helligkeit und Kontrast ist sehr gut - zur Betrachtung kann das Display in allen Richtungen gedreht werden. Er kann auch nach vorne gedreht werden um Selbstaufnahmen zu kontrollieren. Alternativ steht der Sucher mit einer angenehm weichen Kappe zur Verfügung (auch elektronisches Bild). Dieses Bild hat aber einen leichten Blaustich und die Farbwiedergabe im LCD erscheint mir besser.
Aufnahmen:
Den Bildstabilisator habe ich meist eingeschaltet. Besonders bei Zoomaufnahmen hilft er das Wackeln/Zittern deutlich zu minimieren.
Der Zoom ist recht gut, optisch bis 15 fach und digital bis 600 fach. Den digitalen Zoom verwende ich aber nur selten, meistens dann in Verbindung mit einem Stativ. Wurde die kleinere Stufe des digitalen Zooms eingestellt (bis 30 fach) sind die Aufnahmen noch gut von Hand möglich. Je nach Entfernung und Motiv kann er darüber hinaus bis in den Bereich 60-80 fach noch genutzt werden. Noch größere Faktoren liefern eine verschwommene Klötzchengrafik - aber kein brauchbares Bild mehr.
Bei schwachem Licht (Innenaufnahmen bei schwacher Glühlampen-Beleuchtung) wird das Bild merklich schlechter. Mit manuellem Weißabgleich und der Programmoption -Schwachlicht Modus- wird es etwas besser. Je nach Stärke der Glühlampe und Größe des Raumes wirkt das Bild grießelig und verliert an Schärfe und Farbe. Abhilfe schafft dann nur eine zusätzliche Videolampe. In wirklich dunkeln Räumen kann dann der 0 LUX-Modus genutzt werden (Schieber am Objektiv). Damit werden die eingebauten Infrarot-Lampen (unter dem Objektiv) in Betrieb genommen und es gibt erstaunlich gute / scharfe Bilder. Die Bilder sind schwarz/weiß (Graustufen) und ggf. sollte dabei der Zoom genutzt werden. Der Ausleuchtungswinkel ist etwas kleiner als das Aufnahmefeld ohne Zoom, so das dann die Bildmitte heller ist. Etwas heranzoomen und das Bild ist gleichmäßig ausgeleuchtet (Beispiele : Nachtaufnahmen von Tieren, ihre Kinder beim Schlafen .....). Nach der Nutzung aber unbedingt wieder auf den normales Modus zurückschalten, denn sonst wird gegebenenfalls der Sensor durch zuviel Licht beschädigt.
Schneeaufnahmen gelingen mit dem Strand & Schnee Modus recht gut (Korrektur des blendenden Umfeldes). Dabei wurde auch schon die Betriebstemperatur, angegeben sind 0-40 Grad Celsius, leicht unterschritten. Bei Rückkehr in einen geheizten Raum ist dann aber die Cassette zu entnehmen, das Fach offen zu lassen und die Camera einige Zeit nicht nutzbar. Brillenträger kennen den Effekt besonders gut, alles beschlägt und es bildet sich Kondenswasser. Das Gerät besitzt zwar auch eine Warnanzeige für Kondenswasser (wird eingeblendet), aber lieber etwas länger warten als zu wenig.
Über den DV-IN-Anschluß bzw S-Video-Eingang können auch andere Quellen aufgenommen werden.
Fotos können auf Band und auf die Karte aufgenommen werden. Die Standardauflösung 640*480 reicht für kleinere Bilder noch aus, aber nicht als Ersatz für einen guten Fotoapparat geeignet. Spätestens bei einer Vergrößerung des Bildes zeigen sich die Vorteile der alten Spiegelreflex-Apparate oder der neueren xMegaPixels-Modelle für diesen Bereich.
Wiedergabe :
Die Wiedergabequalität ist sehr gut, wobei der Ton nur gut erreicht. Die Darstellung auf dem Fernseher ist über das mitgelieferte AV-Kabel gut. Der S-Video Anschluß kann zusätzlich benutzt werden, liefert alleine aber keinen Ton und bei mir ein schlechteres Bild.
Die Betrachtung ist natürlich auch über das Display möglich (für Vorführungen aber eindeutig zu klein).
Die Digital-Effekte können auch nachträglich bei der Wiedergabe aktiviert werden (zum Beispiel : Mirror, Strobe, B/W, Tracer, Mosaic usw). Für den einen oder anderen Gag ist das ganz nett, aber eine sinnvolle Anwendung habe ich dafür noch nicht gefunden.
Akku :
Der mitgelieferte Akku hat 800 mAH und reicht für etwa eine Stunde Aufnahme. Diese Angabe ist aber nur ein Anhalt. Wird der Bewegungssensor genutzt (Start der Aufnahme bei Bewegungen im Bild und Ende etwa 10 Sekunden nach Stopp der Bewegungen), oder die Aufnahme oft unterbrochen usw kann die Zeit deutlich kürzer sein. Bei langen Aufnahmen ohne Nutzung des LCD-Monitors können auch 1,5 Stunden überschritten werden. Als Zubehör gibt es Akkus in verschiedenen Größen und Stärken, wobei der stärkste Akku etwa die 6,5 fache Leistung hat.
Bei Außenaufnahmen in den letzten Tagen war diese Zeit nicht zu erreichen. Mit sinkender Temperatur verringert sich die Kapazität der Akkus.
Bei längeren Pausen wird das Gerät automatisch abgeschaltet um Strom zu sparen.
4. Positiv / Negativ
Als kurze Zusammenfassung einige Punkte :
- Anbringung 0 Lux-Schieber (keine Sicherung)
- Helligkeitsbereich bei Innenaufnahmen könnte besser sein
- Photoauflösung recht knapp
Wie Eingangs versprochen, auch die wichtigsten Unterschiede zwischen den Modellen :
Die NV-DS27 ist das Grundmodell, bei der 28 kommt der DV-Eingang hinzu. Das Modell 37 soll gegenüber dem Grundmodell einen besseren Bildstabilisator besitzen und hat eine Speicherkarte. Bei der NV-DS38 kommt wieder der DV-Eingang hinzu sowie ein AV-Eingang.
Die unverbindliche Preisempfehlung der Herstellers beträgt etwa 1799 DM (920 EUR ) für das Grundmodell und steigt auf 2499 DM (1278 EUR) für das Modell DS38. Die Angebote im Internet liegen deutlich darunter : ab etwa 1300 DM (665 EUR) für die DV27 und 1840 DM (940 EUR) für die DV38 (Preise vom 5.1.02, Tendenz weiter sinkend, aber ziemlich schwankend). Momentan sind die Cams nur bei wenigen Händlern verfügbar, da anscheinend ein neues Model folgen wird.
Der Preisunterschied zwischen der DV28 und der DV38 (im Listenpreis) ist mit 500 DM (256 EUR) sehr hoch. Ob es der Bildstabilisator, die Speicherkarte sowie der AV-Eingang Wert sind ist noch die Frage. Da ich aber für einen kleinen Aufpreis die DV38 bekommen konnte, habe ich zugegriffen (bezahlt:1642 DM / 840 EUR). Selbst bei Auktionen wird sonst mehr gezahlt, aber man muß auch mal Glück haben.
6. technische Daten / Merkmale
Hier nun die aus meiner Sicht wichtigsten Daten:
1/4 inch CCD-Bildsensor mit 800.000 Pixel
Objektiv F 1.8, Brennweite 3,1-46,5 mm
15:1 Motor Zoom, Digital-Zoom bis 600 fach
2,5 Zoll LCD Display und Farbbild Sucher
Größe circa : 77*96*179mm (B*H*T)
Gewicht : etwa 730 g komplett (640g ohne Akku/Cassette)
S-Video In und Out
DV In/Out (i.LINK)
Standbild In/Out (RS232-komp.)
MultimediaCard / SD Card
Mini DV - Band
Nachtsichtmodus
Zoomfunktion auch für Micro
Fotomodus
Nachvertonung
und ......
Auf den Herstellerseiten (www.panasonic.de) gibt es unter
http://www.panasonic.de/www/ProduktSrv/de/produk te/2404012282?InfoID=102271&RUBRIK=-1 eine Liste der Merkmale. Die Anschrift der Panasonic Deutschland GmbH lautet Winsbergring 15 in 22525 Hamburg.
Auf den Seiten http://www.de.tomshardware.com/video/01q3/010905/ gibt es einen Test. Auf den letzten Seiten wird dann speziell auf diesen Camcorder eingegangen.
7. Fazit
Ein solider Camcorder mit guter Verarbeitung. Das Gehäuse wirkt etwas wuchtig im Vergleich zu anderen neuen Geräten. Den zahlreichen guten Möglichkeiten und Optionen stehen leichte Schwächen bei der Auflösung im Fotomodus entgegen. Trotzdem vergebe ich als Gesamtnote noch ein sehr gut. Wer nicht alle Optionen braucht, kann auch ein kleineres Modell der Serie wählen.
Inzwischen kann ja über den Preis verhandelt werden. Nehmt zu den Gesprächen Angebote aus dem Internet mit (ausdrucken) und verhandelt zumindest über weiteres Zubehör (siehe auch Punkt 2).
Nun ist der Akku wieder aufgeladen und die nächsten Aufnahmen folgen.