Penpen Test, Erfahrungen und Testberichte vom Verbraucher
Bewertung (2.5 von 5)
von 100% aller Autoren empfohlen (2/2).
Bewertungsverteilung:
Vorteile
Putzige und witzige Grafik und Sound FX, die allerdings kaum die Möglichkeiten der DC ausreizen; nett gemachtes Handbuch; Zweispielermodus läßt mich das Spiel immer mal wieder hervorkramen; für Kinder und absolute Comicfans sicher ein tolles Spiel
Nachteile/Kritik
nur vier, zur Auswahl stehende, Strecken; Schwierigkeitsgrad ist einfach zu niedrig (egal welcher Level); schnell durchgespielt, dadurch läßt die Motivation bereits nach wenigen Tagen stark nach;
Witziger Comic Triathlon, leider zu einfach !
ein Testbericht von TimoNowak2003-05-04 20:15:13vom 04.05.2003Empfehlung: ja
Vorteile: Putzige und witzige Grafik und Sound FX, die allerdings kaum die Möglichkeiten der DC ausreizen; nett gemachtes Handbuch; Zweispielermodus läßt mich das Spiel immer mal wieder hervorkramen; für Kinder und absolute Comicfans sicher ein tolles Spiel...Nachteile/Kritik: nur vier, zur Auswahl stehende, Strecken; Schwierigkeitsgrad ist einfach zu niedrig (egal welcher Level); schnell durchgespielt, dadurch läßt die Motivation bereits nach wenigen Tagen stark nach;
Ich kann es einfach nicht sein lassen, obwohl ich weiß, daß die Tage meiner Dreamcast gezählt sind, was man nicht nur an den Spieleneuerscheinungen sieht (nämlich null ;(), sondern auch daran, daß so gut wie alle Dreamcastzeitschriften von der Bildfläche verschwunden sind, muß ich mir immer mal wieder ein neues Spiel zulegen.
Diesmal habe ich mal wieder bei meinem An- und Verkaufshändler ein gebrauchtes Spiel gekauft, da ich ja als Student nicht das Geld habe, mir gleich für einen Hunni ein neues Spiel zu leisten. Dieses Spiel hat mich nicht nur wegen dem witzigen Cover interessiert, auch die Screenshots auf der Rückseite sahen recht vielversprechend aus, auch wenn das Spiel wohl doch eher etwas für die jüngere Generation sein dürfte.
Es handelt sich um das Spiel „PenPen“ aus der Softwareschmiede Infogrames, jetzt möchte ich aber zum Spiel im einzelnen kommen :
(1) Das Cover und das Handbuch zum Spiel
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Wi e schon gesagt, daß Cover ist mir gleich aufgefallen, die Protagonisten des Spiels (allesamt recht abgedrehte Comicfiguren) sind dort zu sehen, wie es sich für ein Spiel gehört, welches auch (oder gerade) für die jüngere Generation konzipiert wurde, ist das Cover knallbunt gehalten worden.
Das Handbuch steht dem Cover in nichts nach, ziemlich abgedreht in der Farbgebung und mit zahlreichen Comicillustrationen führt es in das Spiel ein, die Steuerung wird sehr genau und wirklich idiotensicher beschrieben.
Auch die einzelnen, auswählbaren, Spielfiguren mit denen man auf den vier verschiedenen Triathlonstrecken sein Können zeigen kann, werden kurz vorgestellt, mit all ihren Stärken und schwächen. Natürlich werden auch die vier Strecken auf eine recht witzige Art vorgestellt, so daß man gleich weiß was einem auf der jeweiligen Strecke erwartet.
(2) Das Spiel an sich
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Im Spiel geht es darum über die vier verschiedenen Strecken einen Triathlon zu absolvieren, hierfür muß man zu Anfang erst einmal eine der Figuren auswählen, wie gesagt, im Handbuch kann man erfahren, was für Stärken und Schwächen die ienzlene Figur hat, nicht auf jeder Strecke ist die gleiche Spielfigur gleich gut.
Wenn man die Spielfigur ausgewählt hat, kann es eigentlich schon losgehen mit dem sogenannten „Triicelon“, man wählt einer der vier Strecken aus und kann dann noch den Schwierigkeitsgrad bestimmen (drei Stufen), je nach Schwierigkeitsgrad lauern dann auch mehr bzw. weniger Gefahren auf der Strecke und machen das Siegen schwerer, auch die Länge der Strecke nimmt mit steigendem Schwierigkeitsgrad zu.
Wenn man mit einem der Protagonisten eine Strecke als Sieger beendet hat, bekommt man nach einer zünftigen Siegerehrung auch noch ein Verkleidungsstück, welches man dann im Hauptmenü einem der PenPen anziehen kann (auf das Spiel bzw. die Stärken einer Figur hat diese Verkleidung anscheinend keinen Einfluß !).
Über die Strecken muß man immer drei verschiedene Fortbewegungsarten absolvieren, laufen, schwimmen und „rodeln“, wobei man bei den Etappen auf denen gelaufen wird immer auch die Möglichkeit hat mit fiesen Schlägen seine Vorderleute eins auszuwischen und sich so nach vorne zu kämpfen *g*...
(3) Langzeitmotivation / Grafik / Sound
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Da das Spiel offensichtlich für die jüngeren unter uns konzipiert wurde, ist der Schwierigkeitsgrad auch im höchsten Level noch sehr gering, so daß sogar ich
als eigentlich ziemlich schwacher (weil auch seltener) Spieler nach ein bis zwei Tagen alle Strecken mit fast allen Figuren gewonnen hatte. Das ist leider ein wenig dämpfend für die Motivation, auch wenn schon alleine die witzige Grafik und Sound FX immer wieder für einige Lacher sorgen dürften.
Das größte Manko ist, neben dem angesprochenen zu niedrigen Schwierigkeitsgrad, die wenig zur Verfügung stehenden Strecken, vier Strecken sind einfach zu wenig damit man mehrere Tage oder gar Wochen an der DC sitzt, einige mehr und ein etwas höherer Schwierigkeitsgrad hätten sich bestimmt wohltuend auf meine Langzeitmotivation ausgewirkt.
Das einzige was wirklich lange Zeit Spielspaß garantiert ist wieder einmal der Zwei-Spieler-Modus, bei denen man via Splitscreen gegen einen Menschlichen Kontrahenten antreten kann, was wirklich irre witzig werden kann und riesigen Spaß macht (hey, Du hast mir ja schon wieder in die Seite geboxt ! *g*...).
Die Grafik ist, meiner Meinung nach, wirklich sehr gelungen, alle vier Strecken bestechen durch eine sanft und rasant scrollende Comiclandschaften, alles sehr putzig, was besonders den jüngeren Spielern Spaß machen dürfte, mir hat es allerdings auch gefallen. Auch die Figuren sind alle sehr hübsch gezeichnet und animiert, einige von ihnen erinnern stark an Disney Figuren. Für die Leistungsfähigkeit der Dreamcast ist die Grafik auch recht gut gelungen, wenn ich auch schon bessere Grafiken auf meiner geliebten DC gesehen habe...
Der Sound ist zwar kein Ohrenschmaus, paßt aber zum Spiel wie die Faust aufs Auge, witzige Comicsounds, die je nach Strecke variieren und die zum Teil die Hektik, die besonders bei den Etappen einer Strecke aufkommt, bei denen man sich gegenseitig mit Hieben eins Auswischen kann, sehr gut unterstreicht. Die Sound FX sind auch gelungen, aber mehr als Durchschnitt kann man wohl für die üblichen Comicgeräusche nicht geben, auch wenn sie alle sehr gut rüberkommen und einem das eine oder andere Schmunzeln entlocken.
(4) Fazit / Resümee
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PenPen ist mit Sicherheit kein Hit am Spielehimmel, für einen kurzweiligen Spaß zwischendurch, vor allem im Zweispielermodus, ist es aber immer gut. Die Grafik und der Sound sind gut, wenn die Dreamcast auch nicht wirklich voll ausgereizt wird, aber das wurde sie sowieso von fast keinem Spiel (leider...).
Ich habe für das Spiel damals 30 DM bezahlt, im Handel habe ich es Wochen davor noch für knappe 90 DM gesehen, ein Besuch beim Software An- und Verkauf kann sich also lohnen, denn 90 DM ist dieses Spiel mit Sicherheit nicht wert !
Der Schwierigkeitsgrad ist zu niedrig, die Anzahl der Stecken einfach zu gering, als daß man diesem Spiel eine unendlich Langzeitmotivation aussprechen könnte, nach einigen Tagen wird es eben Langweilig, soviel man auch anfangs über die einzelnen Gags gelacht hat, einziger Grund das Spiel immer mal wieder hervorzukramen ist der Zweispielermodus (wie bei so vielen Spielen), das ist mir allerdings zu wenig, darum kann ich dieses Spiel nur wirklichen Fans empfehlen, auch Kinder (unter 10 Jahren) dürften eine lange Zeit Spaß daran haben, alle anderen greifen lieber auf andere Spiele zurück (solange es noch welche für die Dreamcast zu haben sind *seufz*).
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Wenn der Hai vom Pinguin gejagt wird...
ein Testbericht von The_Wishmaster2004-01-22 16:53:23vom 22.01.2004Empfehlung: ja
Vorteile: ......Nachteile/Kritik: ...
Die wunderbare - und teils kunterbunte - Welt der Videospiele hält immer wieder Titel parat, die man sich als Otto Normal-Europäer nur schwer vorstellen kann. Kein Wunder, denn wir haben nicht nur eine andere Mentalität als Japaner sondern auch ein komplett anderes Schönheitsempfinden. So ist es nicht verwunderlich, dass sich aus Nippon die seltsamsten Games auf allen möglichen Konsolen tummeln. Eines davon ist der Dreamcast-Launch-Titel "Pen Pen Tri-Icelon" (so die korrekte Schreibweise, also bitte die Kategoriebezeichnung hier mal dezent ignorieren), welches einem alleine schon dem Titel nach suspekt sein sollte. Aber schauen wir doch mal, was sich hinter diesem Namen verbirgt...
| ° Story
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Da ich mir den Titel vor gut zwei Jahren günstig in einer japanischen Version ersteigert hatte, kann ich zur Story nicht viel sagen. Jedenfalls geht es darum, dass acht mehr als skurrile Meeresbewohner - inklusive Krake, Hai und Pinguin - einen Triathlon veranstalten und auf verschiedenen Strecken danach wetteifern, wer denn der Schnellste von ihnen ist. Dieser Triathlon ist der uns bekannten gleichnamigen Sportart nicht unähnlich, unterscheidet sich aber dennoch in ganz wesentlichen Gesichtspunkten.
| ° Spielprinzip
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Jede der zu bewältigenden Strecken ist in verschiedene Abschnitte unterteilt, auf denen jeweils eine bestimmte Fortbewegungmethode vorherrscht. Automatisch wird so entweder gewatschelt (denn richtig "laufen" kann eigentlich keiner der Teilnehmer), geschwommen oder - und jetzt kommt's! - auf dem Bauch gerutscht, was einfach nur tierisch aussieht. Vor allem weil dabei jeder Charakter mit den Armen rudern und sich selbst anschieben darf, um noch schneller zu werden. Dabei sind die Strecken nicht automatisch immer gleichmäßig in alle drei Abschnitte unterteilt, sondern können machmal auch nur aus zwei Disziplinen bestehen, dafür darf man dann auf einer anderen Strecke beispielsweise gleich zweimal Rutschen.
Gespielt wird dabei eigentlich nur mit zwei Buttons, die für's Beschleunigen oder Hüpfen verwendet werden. Das Analogpad steuert Eure Figur über den Bildschirm, wobei man je nach Vorliebe auch mit dem Digikreuz agieren kann. Neben dem Arcade-Rennen, bei dem alle Strecken der Reihe nach durchgemacht werden (man muss mindestens Dritter werden, um weiterzukommen), darf man auch alleine im Zeitrennen oder gegen bis zu drei menschliche Mitspieler im Multiplayer-Modus antreten. Verschiedene Boni gibt es übrigens auch zu ergattern, z.B. diverse Hüte oder Mützen für Eure Fahrer/Rutscher, die sich aber nicht auf das Fahrverhalten auswirken sondern einfach nur mehr oder weniger bescheuert aussehen.
Die Stages an sich sind dabei schon recht abwechslungsreich gestaltet und bieten Eisflächen, Rampen, Höhlen und zahlreiche Hindernisse. Dennoch kommt im Singleplayer-Modus recht schnell Langeweile auf, da das Game nicht sonderlich schwer ist und man schnell alle Strecken durchgespielt hat. Somit bleibt der Multiplayer-Modus für nette Duelle zwischendurch, aber auch hier wird nicht sonderlich lange gespielt werden. Da es keine Waffen im Sinne von Mario Kart gibt, kann man sich auch nicht mit seinen Kontrahenten beharken, lediglich ein "Umrutschen" von hinten ist möglich. Das reicht aber nicht aus um hier auf Dauer zu motivieren, weswegen das Game eigentlich nur für die jüngere Generation interessant sein dürfte.
| ° Grafik & Sound
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Grafisch kann
der Titel leider auch nicht unbedingt überzeugen, was schon an der Natur der Sache von Fungames jeglicher Art liegen dürfte. Wir haben es mit knuddelbunter Comicgrafik zu tun, die an sich ja ganz nett ist, aber schon damals bestenfalls gutes N64-Niveau hatte. Klar, die Auflösung war etwas höher und mit den nervigen Nebel-Effekten des N64 musste man sich nicht herumschlagen, abgesehen davon hätte "Pen Pen" mit dieser Grafik aber auch auf der betagten Nintendo-Konsole realisiert werden können. Kiddies werden sich bestimmt an den bunten Charakteren und deren skurriler Optik erfreuen, Technik-Puristen kann aber nicht mal der ein oder andere Spiegeleffekt auf Eisflächen hinter dem Ofen hervorlocken. Zudem mischen sich einige Grafik- und Clippingfehler mit ins Spielgeschehen, was eigentlich nicht hätte sein müssen - aber der Titel sollte eben rechtzeitig zum Nippon-Release fertig sein.
Ähnlich sieht es deswegen auch mit dem Sound aus. Die Soundeffekte passen zwar gut zum actionreichen Geschenen auf dem Bildschirm, können aber natürlich keine Maßstäbe setzen. Immerhin gibt es für jeden Charakter mehrere Sprachsamples, deren Japano-Bedeutung mir aber bisher verborgen blieb. Die Hintergrundmusik ist nett gemacht, aber nicht gerade sehr eingängig und ist bald vergessen, immerhin nervt sie aber nicht mit piepsigem Gedudel.
| ° Fazit
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Trotz guter Ansätze bleibt "Pen Pen Tri-Icelon" leider weit hinter seinen Möglichkeiten zurück. An sich hätte der lustige Triathlon mit Watscheln, Schwimmen und Rutschen nämlich sicher eine spaßige Angelegenheit werden können, aber der viel zu simple Ablauf und das Fehlen motivierender Features wie Waffen oder anderen Extras (vergleicht man das Game vom Prinzip her mal grob mit Mario Kart) erlauben hier keine höhere Wertung als mittelmäßige drei Sterne, zumal man technisch selbst in der Anfangszeit der Dreamcast schon Besseres gesehen hat. Meine Empfehlung geht daher lediglich an Spielesammler und Kuriositätenliebhaber, die den Titel in der Regel für wenige Euro gebraucht ersteigern können.
In diesem Sinne...
Stay Dark!
The-PenPenmaster
PS: Alle Freunde des schnellen Klicks sollen beim Rutschen an einen Eisblock knallen... ;)